| 44 Änderungen an Fachinfo Rectogesic |
-Glyceroli trinitras
- +Glycerolitrinitras
-Propylenglycolum (E1520), Adeps lanae (E913) 140 mg/g, Sorbitani sesquioleas, Paraffinum solidum, Vaselinum album
- +Propylenglycolum (E1520), Adeps lanae(E913) 140 mg/g, Sorbitani sesquioleas, Paraffinumsolidum,Vaselinumalbum
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Rectogesic ist eine weissgraue Rektalsalbe.
- +
- +1 g Rektalsalbe enthält 4 mg Nitroglycerin (Glycerintrinitrat)(40 mg Nitroglycerin als eine 10%-Lösung in Propylenglycol).In der üblichen Dosis von 375 mg Rectogesic sind ca. 1.5 mg Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) enthalten.
-Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe dient bei Erwachsenen zur Schmerzlinderung bei chronischen Analfissuren.
- +Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe dient bei Erwachsenen zur Schmerzlinderung bei chronischen Analfissuren.
-Zur Applikation der Salbe kann ein Fingerschutz verwendet werden, z.B. Frischhaltefolie oder ein Fingerling. (Fingerlinge können extra in Apotheken oder im Medizinbedarf-Einzelhandel erworben werden. Frischhaltefolie gibt es im örtlichen Einzelhandel.) Der mit dem Fingerschutz versehenen Finger wird parallel zu einer 2.5 cm langen Hilfslinie auf der äusseren Verpackung, in der Rectogesic geliefert wird, gehalten und es wird vorsichtig etwas Salbe aus der Tube herausgedrückt, bis der Salbenstrang auf dem Finger die Länge der Hilfslinie hat. Die Menge der so herausgedrückten Salbe beträgt ungefähr 375 mg Rektalsalbe (1.5 mg Nitroglycerin (Glycerintrinitrat ). Dann wird der Finger mit dem Fingerschutz vorsichtig bis zum ersten Fingerglied in den Analkanal eingeführt. Die angegebene Dosis von ungefähr 375 mg der 4 mg/g Salbe enthält 1.5 mg Nitroglycerin (Glycerintrinitrat). Diese Dosis ist im Abstand von zwölf Stunden intraanal aufzutragen. Die Behandlung kann solange fortgesetzt werden, bis die Schmerzen nachlassen. Die Länge der Behandlung darf jedoch maximal 8 Wochen betragen.
- +Zur Applikation der Salbe kann ein Fingerschutz verwendet werden, z.B. Frischhaltefolie oder ein Fingerling. (Fingerlinge können extra in Apotheken oder im Medizinbedarf-Einzelhandel erworben werden. Frischhaltefolie gibt es im örtlichen Einzelhandel.) Der mit dem Fingerschutz versehenen Finger wird parallel zu einer 2.5 cm langen Hilfslinie auf der äusseren Verpackung, in der Rectogesic geliefert wird, gehalten und es wird vorsichtig etwas Salbe aus der Tube herausgedrückt, bis der Salbenstrang auf dem Finger die Länge der Hilfslinie hat. Die Menge der so herausgedrückten Salbe beträgt ungefähr 375 mg Rektalsalbe (1.5 mg Nitroglycerin (Glycerintrinitrat). Dann wird der Finger mit dem Fingerschutz vorsichtig bis zum ersten Fingerglied in den Analkanal eingeführt. Die angegebene Dosis von ungefähr 375 mg der 4 mg/g Salbe enthält 1.5 mg Nitroglycerin (Glycerintrinitrat). Diese Dosis ist im Abstand von zwölf Stunden intraanal aufzutragen. Die Behandlung kann solange fortgesetzt werden, bis die Schmerzen nachlassen. Die Länge der Behandlung darf jedoch maximal 8 Wochen betragen.
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) oder gegenüber einem Hilfsstoff gemäss Zusammensetzung der Rektalsalbe oder gegenüber anderen organischen Nitraten,
-·Gleichzeitige Behandlung mit Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE5) wie beispielsweise Sildenafil-Citrat, Tadalafil, Vardenafil und andere organische Nitrate mit Stickstoffmonoxidlieferanten (NO), z.B. andere langwirkende Glycerintrinitrat-Produkte, Isosorbiddinitrat und Amyl- oder Butylnitrit,
-·Orthostatischer Hypotonus, Hypotonie oder unbehandelte Hypovolämie, da die Anwendung von Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) in diesen Fällen zu schwerer Hypotonie oder Schock führen kann.
-·Erhöhter Schädelinnendruck (z.B. Schädeltrauma oder Gehirnblutung) oder Durchblutungsstörungen im Gehirn,
-·Migräne oder häufig auftretenden Kopfschmerzen,
-·Aorten- oder Mitralstenose,
-·Hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie,
-·Konstriktive Perikarditis oder Perikardtamponade,
-·Ausgeprägte Anämie,
-·Engwinkel-Glaukom.
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem WirkstoffNitroglycerin (Glycerintrinitrat) oder gegenüber einem Hilfsstoff gemäss Zusammensetzung der Rektalsalbe oder gegenüber anderen organischen Nitraten,
- +-Gleichzeitige Behandlung mit Phosphodiesterase-5-Hemmer(PDE5) wie beispielsweise Sildenafil-Citrat, Tadalafil, Vardenafil und andere organische Nitrate mit Stickstoffmonoxidlieferanten (NO), z.B. andere langwirkende Glycerintrinitrat-Produkte, Isosorbiddinitrat und Amyl- oder Butylnitrit,
- +-Orthostatischer Hypotonus, Hypotonie oder unbehandelte Hypovolämie, da die Anwendung von Nitroglycerin (Glycerintrinitrat)in diesen Fällen zu schwerer Hypotonie oder Schock führen kann.
- +-Erhöhter Schädelinnendruck (z.B. Schädeltrauma oder Gehirnblutung) oder Durchblutungsstörungen im Gehirn,
- +-Migräne oder häufig auftretenden Kopfschmerzen,
- +-Aorten- oder Mitralstenose,
- +-Hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie,
- +-Konstriktive Perikarditis oder Perikardtamponade,
- +-Ausgeprägte Anämie,
- +-Engwinkel-Glaukom.
-Die gleichzeitige Behandlung mit einer Reihe anderer Arzneimittel sollte nur unter Vorsicht vorgenommen werden. Genauere Informationen dazu finden sich unter «Interaktionen».
- +Die gleichzeitige Behandlung mit einer Reihe anderer Arzneimittel sollte nur unter Vorsicht vorgenommen werden. Genauere Informationen dazu finden sich unter "Interaktionen" .
-Die blutdrucksenkende Wirkung von organischen Nitraten wird durch PDE5-Hemmer wie z.B. Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil verstärkt (siehe «Kontraindikationen»).
-Die gleichzeitige Anwendung von Rectogesic mit Stickstoffmonoxidlieferanten (NO) wie Isosorbiddinitrat und Amyl- oder Butylnitrit ist kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
- +Die blutdrucksenkende Wirkung von organischen Nitraten wird durch PDE5-Hemmer wie z.B. Sildenafil, Tadalafil oder Vardenafil verstärkt (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Rectogesic mit Stickstoffmonoxidlieferanten (NO) wie Isosorbiddinitrat und Amyl- oder Butylnitrit ist kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
-Die gleichzeitige Anwendung von intravenösem Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) mit und Gewebe-Plasminogen-Aktivator (t-PA) kann die thrombolytische Aktivität von t-PA verringern.
- +Die gleichzeitige Anwendung von intravenösem Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) mit undGewebe-Plasminogen-Aktivator (t-PA)kann die thrombolytische Aktivität von t-PA verringern.
-Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien lassen keine abschliessende Bewertung der Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt und postnatale Entwicklung zu (siehe «Präklinische Daten»). Rectogesic sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
- +Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien lassen keine abschliessende Bewertung der Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Geburt und postnatale Entwicklung zu (siehe "Präklinische Daten" ). Rectogesic sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.
-Es ist nicht bekannt, ob Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) in die Muttermilch übergeht. Die Anwendung von Rectogesic wird aufgrund möglicher schädlicher Wirkungen für das gestillte Kind während der Stillzeit nicht empfohlen (siehe «Präklinische Daten»).
- +Es ist nicht bekannt, ob Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) in die Muttermilch übergeht. Die Anwendung von Rectogesic wird aufgrund möglicher schädlicher Wirkungen für das gestillte Kind während der Stillzeit nicht empfohlen (siehe "Präklinische Daten" ).
-Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen von Rectogesic auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Rectogesic kann bei einigen Patienten, besonders bei der Erstanwendung, zu Schwindelgefühl, Benommenheit, verschwommenem Sehen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit führen. Patienten sollten bei der Behandlung mit Rectogesic vor dem Führen von Fahrzeugen oder dem Bedienen von Maschinen gewarnt werden.
- +Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen von Rectogesic auf die Fahrtüchtigkeitoder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt. Rectogesic kann bei einigen Patienten, besonders bei der Erstanwendung, zu Schwindelgefühl, Benommenheit, verschwommenem Sehen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit führen. Patienten sollten bei der Behandlung mit Rectogesic vor dem Führen von Fahrzeugen oder dem Bedienen von Maschinen gewarnt werden.
-Die Nebenwirkungensind nach MeddRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «sehr häufig» (≥ 1/10), «häufig» (≥ 1/100, < 1/10), «gelegentlich» (≥ 1/1'000, < 1/100), selten (≥1/10‘000, <1/1000), sehr selten (<1/10‘000), Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkungen
-Erkrankungen des Immunsystems Nicht bekannt Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktion
-Erkrankungen des Nervensystems Sehr häufig Kopfschmerzen
-Häufig Schwindelgefühl
- Nicht bekannt Benommenheit, Synkopen
-Herzerkrankungen Gelegentlich Tachykardie
-Gefässerkrankungen Nicht bekannt Hypotonie, orthostatische Hypotonie instabile Angina pectoris, Hypertonie bei Absetzen von Rectogesic
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Häufig Übelkeit
-Gelegentlich Durchfall, anale Beschwerden, Erbrechen, Rektalblutungen, rektale Erkrankungen
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Gelegentlich Pruritus, anales Brennen und Jucken
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Nicht bekannt Reizung am Ort der Applikation, Hautausschlag am Applikationsort, Schmerzen an der Applikationsstelle
- +Die Nebenwirkungensind nach MeddRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥ 1/10), "häufig" (≥ 1/100, < 1/10), "gelegentlich" (≥ 1/1'000, < 1/100), selten (≥1/10‘000, <1/1000), sehr selten (<1/10‘000), Häufigkeit nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkungen
- +Erkrankungen des Nicht bekannt Überempfindlichkeit, anaphylaktische
- +Immunsystems Reaktion
- +Erkrankungen des Sehr häufig Kopfschmerzen
- +Nervensystems
- +Häufig Schwindelgefühl
- + Nicht bekannt Benommenheit, Synkopen
- +Herzerkrankungen Gelegentlich Tachykardie
- +Gefässerkrankungen Nicht bekannt Hypotonie, orthostatische
- + Hypotonieinstabile Angina pectoris,
- + Hypertonie bei Absetzen von Rectogesic
- +Erkrankungen des Häufig Übelkeit
- +Gastrointestinaltrakts
- +Gelegentlich Durchfall, anale Beschwerden,
- + Erbrechen, Rektalblutungen,
- + rektale Erkrankungen
- +Erkrankungen der Haut Gelegentlich Pruritus, anales Brennen und Jucken
- +und des Unterhautgewebes
- +Allgemeine Erkrankungen Nicht bekannt Reizung am Ort der Applikation,
- +und Beschwerden am Hautausschlag am Applikationsort,
- +Verabreichungsort Schmerzen an der Applikationsstelle
- +
- +
-In den klinischen Phase-III-Studien von Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe lag das Vorkommen von leichten, mässigen und starken Kopfschmerzen jeweils bei 18%, 25% und 20%. Bei Patienten, die bereits früher an Migräne oder häufigen Kopfschmerzen litten, wurde ein höheres Risiko für Kopfschmerzen bei der Behandlung festgestellt (siehe «Kontraindikationen»).
- +In den klinischen Phase-III-Studien von Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe lag das Vorkommen von leichten, mässigen und starken Kopfschmerzen jeweils bei 18%, 25% und 20%. Bei Patienten, die bereits früher an Migräne oder häufigen Kopfschmerzen litten, wurde ein höheres Risiko für Kopfschmerzen bei der Behandlung festgestellt (siehe "Kontraindikationen" ).
-Die orthostatische Hypotonie war in der Mehrzahl dieser Patienten von leichter Intensität, und es wurde über keine schweren orthostatischen Hypotonie-Ereignisse während der Phase III der klinischen Studien berichtet.
- +Dieorthostatische Hypotonie warinder Mehrzahl dieserPatienten von leichter Intensität, und es wurde über keineschwerenorthostatischen Hypotonie-Ereignisse während derPhaseIII der klinischenStudien berichtet.
-In drei klinischen Phase-III-Studien wurde nachgewiesen, dass Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität, gemessen anhand einer visuellen Analogskala von 100 mm, bei chronischer Analfissur im Vergleich zu Placebo, verbessert. In der ersten Studie wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 21 Tage um 13.3 mm (Basiswert 39.2 mm) gegenüber Placebo mit 4.3 mm (Basiswert 25.7 mm) (p < 0.0063) verringert. Die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 56 Tage wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe um durchschnittlich 18.8 mm gegenüber Placebo mit 6.9 mm (p < 0.0001) verringert. Dies entspricht einem Therapieeffekt (Differenz zwischen der prozentualen Veränderung bei Rectogesic und Placebo) von 17.2% über 21 Tage und 21.1% über 56 Tage. In der zweiten Studie wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 21 Tage um 11.1 mm (Basiswert 33.4 mm) gegenüber Placebo mit 7.70 mm (Basislinie 34.0 mm) (p < 0.0388) verringert. Die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 56 Tage wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe um durchschnittlich 17.2 mm gegenüber Placebo mit 13.8 mm (p < 0.0039) verringert. Dies entspricht einem Therapieeffekt von 10.6% über 21 Tage und 10.9% über 56 Tage. In der dritten Studie wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 21 Tage um 28.1 mm (Basiswert 55.0 mm) gegenüber Placebo mit 24.9 mm (Basislinie 54.1 mm) (p < 0.0489) verringert. Die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 56 Tage wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe um durchschnittlich 35.2 mm gegenüber Placebo mit 33.8 mm (p < 0.0447) verringert. Dies entspricht einem Therapieeffekt von 5.1% über 21 Tage und 1.5% über 56 Tage.
- +In drei klinischen Phase-III-Studien wurde nachgewiesen, dass Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität, gemessen anhand einer visuellen Analogskala von 100 mm, bei chronischer Analfissur im Vergleich zu Placebo, verbessert. In der ersten Studie wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 21 Tage um 13.3 mm (Basiswert 39.2 mm) gegenüber Placebo mit 4.3 mm (Basiswert 25.7 mm) (p < 0.0063) verringert. Die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 56 Tage wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe um durchschnittlich 18.8 mm gegenüber Placebo mit 6.9 mm (p < 0.0001) verringert. Dies entspricht einem Therapieeffekt (Differenz zwischen der prozentualen Veränderung bei Rectogesic und Placebo) von 17.2% über 21 Tage und 21.1% über 56 Tage. In der zweiten Studie wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 21 Tage um 11.1 mm (Basiswert 33.4 mm) gegenüber Placebo mit 7.70 mm (Basislinie 34.0 mm) (p < 0.0388) verringert. Die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 56 Tage wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe um durchschnittlich 17.2 mm gegenüber Placebo mit 13.8 mm (p < 0.0039) verringert. Dies entspricht einem Therapieeffekt von 10.6% über 21 Tage und 10.9% über 56 Tage. In der dritten Studie wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 21 Tage um 28.1 mm (Basiswert 55.0 mm) gegenüber Placebo mit 24.9 mm (Basislinie 54.1 mm) (p < 0.0489) verringert. Die durchschnittliche tägliche Schmerzintensität über 56 Tage wurde mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe um durchschnittlich 35.2 mm gegenüber Placebo mit 33.8 mm (p < 0.0447) verringert. Dies entspricht einem Therapieeffekt von 5.1% über 21 Tage und 1.5% über 56 Tage.
-In allen drei Studien unterschied sich die Heilung von Analfissuren bei Patienten, die mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe behandelt wurden, statistisch nicht von der Heilung bei Patienten, die mit Placebo behandelt wurden. Rectogesic ist nicht für die Heilung von chronischen Analfissuren indiziert.
- +In allen drei Studien unterschied sich die Heilung von Analfissuren bei Patienten, die mit Rectogesic 4 mg/g Rektalsalbe behandelt wurden, statistisch nicht von der Heilung bei Patienten, die mit Placebo behandelt wurden. Rectogesic ist nicht für die Heilung von chronischen Analfissuren indiziert.
-Nach Applikation von 0.75 mg Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) in Form einer 0.2%igen Salbe in den Analkanal betrug die Bioverfügbarkeit bei sechs gesunden Probanden ca. 50%.
- +Nach Applikation von 0.75 mg Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) in Form einer 0.2%igen Salbe in den Analkanal betrug die Bioverfügbarkeit bei sechs gesunden Probanden ca. 50%.
-Das Verteilungsvolumen von Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) liegt bei 3 l/kg.
- +Das Verteilungsvolumen von Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) liegt bei 3 l/kg.
-Die Clearance aus diesem Volumen ist extrem schnell, resultierend in einer Serum-Halbwertszeit von ca. 3 Minuten. Die beobachteten Clearance-Raten (nahe 1 l/kg/min) sind wesentlich höher als der Blutfluss in der Leber.
- +Die Clearance aus diesem Volumen ist extrem schnell, resultierend in einer Serum-Halbwertszeit von ca. 3 Minuten. Die beobachteten Clearance-Raten (nahe 1 l/kg/min) sind wesentlich höher als der Blutfluss in der Leber.
-Daten präklinischer Studien mit Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) deuten ausschliesslich beim reparaturdefizienten S. Typhimurium-Stamm TA1535 auf eine genotoxische und eine karzinogene Wirkung hin, jedoch nicht bei anderen Stämmen (Ames Assay). Ein erhöhtes Krebsrisiko bei therapeutischer Anwendung wird jedoch als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt.
- +Daten präklinischer Studien mit Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) deuten ausschliesslich beim reparaturdefizientenS. Typhimurium-Stamm TA1535 auf eine genotoxische und eine karzinogene Wirkung hin, jedoch nicht bei anderen Stämmen (Ames Assay). Ein erhöhtes Krebsrisiko bei therapeutischer Anwendung wird jedoch als sehr unwahrscheinlich eingeschätzt.
-Studien zur Reproduktionstoxikologie bei Ratten und Kaninchen unter intravenöser, intraperitonealer und transdermaler Anwendung von Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) haben bei Dosierungen, die für die Eltern nicht toxisch waren, keine Beeinträchtigung der Fertilität oder der embryonalen Entwicklung ergeben. Es wurde keine Teratogenität beobachtet. Bei Ratten wurde nach Exposition in utero während der fetalen Entwicklung eine fetotoxische Wirkung (verringertes Geburtsgewicht) bei Dosierungen über 1 mg/kg/d (i.p.) und 28 mg/kg/d (transdermal) festgestellt.
- +Studien zur Reproduktionstoxikologie bei Ratten und Kaninchen unter intravenöser, intraperitonealer und transdermaler Anwendung von Nitroglycerin (Glycerintrinitrat) haben bei Dosierungen, die für die Eltern nicht toxisch waren, keine Beeinträchtigung der Fertilität oder der embryonalen Entwicklung ergeben. Es wurde keine Teratogenität beobachtet. Bei Ratten wurde nach Exposition in utero während der fetalen Entwicklung eine fetotoxische Wirkung (verringertes Geburtsgewicht) bei Dosierungen über 1 mg/kg/d (i.p.) und 28 mg/kg/d (transdermal) festgestellt.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +
- +
|
|