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Home - Fachinformation zu Fluconazol axapharm 50 mg - Änderungen - 28.01.2026
76 Änderungen an Fachinfo Fluconazol axapharm 50 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Kapseln à 50 mg, 150 mg, 200 mg.
  • -Fluconazol axapharm kann auch angewendet werden bei anderen Kryptokokken-Infektionen (z.B. pulmonale, kutane).
  • +Fluconazolaxapharm kann auch angewendet werden beianderenKryptokokken-Infektionen (z.B. pulmonale, kutane).
  • -Die Tagesdosis von Fluconazol soll aufgrund der Art und des Schweregrades der Pilzinfektion bestimmt werden. Die meisten Fälle einer vaginalen Candidose sprechen auf eine Einmaldosis-Behandlung an. Die Therapie jener Infektionen, welche multiple Dosen erfordern, soll so lange fortgesetzt werden, bis die klinischen Parameter oder die Laboruntersuchungen zeigen, dass die aktive Pilzinfektion abgeklungen ist. Eine zu kurze Behandlungsdauer kann zu Rezidiven der aktiven Infektion führen.
  • +Die Tagesdosis von Fluconazol soll aufgrund der Art und des Schweregrades der Pilzinfektion bestimmt werden. Die meisten Fälle einer vaginalen Candidose sprechen auf eine Einmaldosis-Behandlung an. Die Therapie jener Infektionen, welche multiple Dosen erfordern, soll solange fortgesetzt werden, bis die klinischen Parameter oder die Laboruntersuchungen zeigen, dass die aktive Pilzinfektion abgeklungen ist. Eine zu kurze Behandlungsdauer kann zu Rezidiven der aktiven Infektion führen.
  • -1.Oropharyngeale Candidiasis: Initialdosis 200-400 mg am ersten Tag, gefolgt von 100-200 mg einmal täglich über 7-21 Tage (bis zur Remission).
  • -Bei stark immunkompromittierten Patienten kann die Behandlung ggf. über längere Zeit fortgesetzt werden.
  • -2.Oesophageale Candidose: Initialdosis 200-400 mg am ersten Tag, gefolgt von 100-200 mg einmal täglich für 14-30 Tage (bis zur Remission).
  • -Bei stark immunkompromittierten Patienten kann die Behandlungsdauer verlängert werden.
  • -3.Candidämie: Initialdosis 800 mg am ersten Tag, gefolgt von 400 mg einmal täglich. Die Behandlungsdauer hängt vom klinischen Ansprechen ab. Im Allgemeinen wird empfohlen, die Behandlung nach der ersten negativen Blutkultur und nach klinischer Besserung noch für weitere 2 Wochen fortzusetzen.
  • -4.Prophylaxe von Candidainfektionen bei Patienten mit anhaltender Neutropenie: 200-400 mg einmal täglich, abhängig vom Risiko des Patienten eine Candidainfektion zu entwickeln. Die Behandlung sollte mehrere Tage vor dem erwarteten Beginn der Neutropenie begonnen und noch über weitere 7 Tage fortgesetzt werden, nachdem die Neutrophilenzahl wieder auf >1000 Zellen/mm3 angestiegen ist.
  • -5.Rezidivprophylaxe von Schleimhaut-Candidosen bei immunkompromittierten Patienten: 100-200 mg einmal täglich oder 200 mg dreimal wöchentlich. Bei Patienten mit chronischer Immunsuppression sollte die Prophylaxe auf unbestimmte Zeit fortgeführt werden.
  • -6.Atrophische orale Candidiasis bei Gebissträgern: 50 mg einmal täglich über 14 Tage.
  • -Gleichzeitig muss eine antiseptische Behandlung des Gebisses durchgeführt werden.
  • -7.Akute vaginale Candidiasis: 150 mg Fluconazol als orale Einzeldosis.
  • -8.Behandlung und Prophylaxe rezidivierender vaginaler Candidosen: 150 mg jeden 3. Tag über insgesamt 3 Dosen (Tag 1, 4 und 7), anschliessend Erhaltungsdosis mit 150 mg einmal wöchentlich für 6 Monate.
  • -9.Behandlung der Kryptokokken-Meningitis: Initialdosis von 400 mg an Tag 1, gefolgt von 200-400 mg einmal täglich. Bei lebensbedrohlichen Infektionen kann die Tagesdosis auf 800 mg erhöht werden. Die Behandlungsdauer hängt vom klinischen und mykologischen Ansprechen ab. Sie beträgt in der Regel mindestens 6-8 Wochen.
  • -10.Rezidivprophylaxe einer Kryptokokken-Meningitis bei Patienten mit hohem Rezidivrisiko (d.h. HIV-Patienten oder anderweitig immunkompromittierten Patienten): 200 mg einmal täglich. Behandlungsdauer: unbegrenzt.
  • -11.Dermatomykosen (z.B. Tinea pedis, Tinea corporis, Tinea cruris) und Candidainfektionen der Haut: 150 mg einmal pro Woche oder 50 mg einmal täglich über 2-4 Wochen. Bei Tinea pedis kann eine Therapiedauer von bis zu 6 Wochen erforderlich sein.
  • -12.Pityriasis versicolor: 300-400 mg einmal wöchentlich über 1-3 Wochen oder 50 mg einmal täglich über 2-4 Wochen.
  • +Indikation Dosierung Empfehlungen
  • +Oropharyngeale Candidiasis Initialdosis 200-400 mg Bei stark immunkompromittierten
  • + am ersten Tag, gefolgt Patienten kann die Behandlung ggf. über
  • + von 100-200 mg einmal längere Zeit fortgesetzt werden.
  • + täglich über 7-21 Tage
  • + (bis zur Remission).
  • +Oesophageale Candidose Initialdosis 200-400 mg Bei stark immunkompromittierten
  • + am ersten Tag, gefolgt Patienten kann die Behandlungsdauer
  • + von 100-200 mg einmal verlängert werden.
  • + täglich für 14-30 Tage
  • + (bis zur Remission).
  • +Candidämie Initialdosis 800 mg am Die Behandlungsdauer hängt vom
  • + ersten Tag, gefolgt von klinischen Ansprechen ab.Im Allgemeinen
  • + 400 mg einmal täglich. wird empfohlen, die Behandlung nach der
  • + ersten negativen Blutkultur und nach
  • + klinischer Besserung noch für weitere 2
  • + Wochen fortzusetzen.
  • +Prophylaxe von Candidainfekti 200-400 mg einmal Die Behandlung sollte mehrere Tage vor
  • +onen bei Patienten mit täglich, abhängig vom dem erwarteten Beginn der Neutropenie
  • +anhaltender Neutropenie Risiko des Patienten begonnen und noch über weitere 7 Tage
  • + eine Candidainfektion zu fortgesetzt werden, nachdem die
  • + entwickeln. Neutrophilenzahl wieder auf >1000
  • + Zellen/mm³ angestiegen ist.
  • +Rezidivprophylaxe von 100-200 mg einmal Bei Patienten mit chronischer
  • +Schleimhaut-Candidosen bei täglich oder 200 mg Immunsuppression sollte die Prophylaxe
  • +immunkompromittierten dreimal wöchentlich. auf unbestimmte Zeit fortgeführt werden.
  • +Patienten
  • +Atrophische orale Candidiasis 50 mg einmal täglich Orale Therapie.Gleichzeitig muss eine
  • + bei Gebissträgern über 14 Tage. antiseptische Behandlung des Gebisses
  • + durchgeführt werden.
  • +Akute vaginale Candidiasis 150 mg Fluconazol als Orale Therapie.
  • + orale Einzeldosis.
  • +Behandlung und Prophylaxe 150 mg jeden 3. Tag über Orale Therapie.
  • +rezidivierender vaginaler insgesamt 3 Dosen (Tag
  • +Candidosen 1, 4 und 7), anschliessen
  • + d Erhaltungsdosis mit
  • + 150 mg einmal wöchentlich
  • + für 6 Monate.
  • +Behandlung der Kryptokokken-M Initialdosis von 400 mg Bei lebensbedrohlichen Infektionen kann
  • +eningitis an Tag 1, gefolgt von die Tagesdosis auf 800 mg erhöht
  • + 200-400 mg einmal werden. Die Behandlungsdauer hängt vom
  • + täglich. klinischen und mykologischen Ansprechen
  • + ab. Sie beträgt in der Regel mindestens
  • + 6-8 Wochen.
  • +Rezidivprophylaxe einer 200 mg einmal täglich. Behandlungsdauer: unbegrenzt.
  • +Kryptokokken-Meningitis bei
  • +Patienten mit hohem
  • +Rezidivrisiko (d.h.
  • +HIV-Patienten oder
  • +anderweitig immunkompromittie
  • +rten Patienten)
  • +Dermatomykosen (z.B. Tinea 150 mg einmal pro Woche Bei Tinea pedis kann eine Therapiedauer
  • +pedis, Tinea corporis, Tinea oder 50 mg einmal von bis zu 6 Wochen erforderlich sein.
  • +cruris) und Candidainfektione täglich über 2-4 Wochen.
  • +n der Haut
  • +Pityriasis versicolor 300-400 mg einmal
  • + wöchentlich über 1-3
  • + Wochen oder 50 mg einmal
  • + täglich über 2-4 Wochen.
  • +
  • -Fluconazol axapharm Kapseln sind für die Anwendung bei Kindern nicht geeignet.
  • +Fluconazolaxapharm Kapseln sind für die Anwendung bei Kindern nicht geeignet.
  • -Die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen erfolgt in Abhängigkeit vom Körpergewicht (siehe unten). Eine Maximaldosis von 400 mg pro Tag sollte dabei nicht überschritten werden.
  • +Die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen erfolgt in Abhängigkeit vom Körpergewicht (siehe unten). Eine maximale Erhaltungsdosis von 400 mg pro Tag sollte dabei nicht überschritten werden.
  • -Zur Dosisanpassung bei pädiatrischen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion siehe Abschnitt «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen».
  • +Zur Dosisanpassung bei pädiatrischen Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion siehe Abschnitt "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" .
  • -Kinder weisen eine höhere Fluconazol-Clearance auf als Erwachsene (siehe «Pharmakokinetik», Abschnitt «Kinetik spezieller Patientengruppen»). Bei Kindern wird mit einer Dosis von 3, 6 und 12 mg/kg eine vergleichbare Exposition erreicht wie bei Erwachsenen unter Dosen von 100, 200 und 400 mg. Bei Jugendlichen >12 Jahren muss abhängig von Körpergewicht und Stand der pubertären Entwicklung individuell beurteilt werden, ob für den Patienten die Erwachsenen-Dosis geeignet ist oder eine Dosisanpassung erfolgen muss. Im Falle einer Dosisanpassung werden folgende Dosierungen empfohlen:
  • -Indikation Dosierung Empfehlungen
  • -Candidosen der Schleimhäute Initialdosis 6 mg/kg, gefolgt von 3 mg/kg einmal täglich
  • -Invasive Candidosen 6-12 mg/kg einmal täglich abhängig vom Schweregrad der Erkrankung
  • -Prophylaxe von Candidainfektionen bei immunkompromittierten Patienten 3-12 mg/kg einmal täglich abhängig von Schweregrad und Dauer der vorliegenden Neutropenie (siehe Dosierung bei Erwachsenen)
  • -Kryptokokkenmeningitis 6-12 mg/kg einmal täglich abhängig vom Schweregrad der Erkrankung
  • -Rezidivprophylaxe der Kryptokokkenmeningitis bei Kindern mit hohem Rezidivrisiko 6 mg/kg einmal täglich
  • +Kinder weisen eine höhere Fluconazol-Clearance auf als Erwachsene (siehe "Pharmakokinetik" , Abschnitt "Kinetik spezieller Patientengruppen" ). Bei Kindern wirdmit einer Dosis von 3, 6 und 12 mg/kg eine vergleichbare Exposition erreicht wie beiErwachsenen unter Dosen von 100, 200 und 400 mg. Bei Jugendlichen >12 Jahren mussabhängig von Körpergewicht und Stand der pubertären Entwicklung individuell beurteiltwerden, ob für den Patienten die Erwachsenen-Dosis geeignet ist oder eineDosisanpassung erfolgen muss. Im Falle einer Dosisanpassung werden folgendeDosierungen empfohlen:
  • +Indikation Dosierung Empfehlungen
  • +Invasive Candidosen* Initialdosis von 25 mg/kg am abhängig vom Schweregrad der Erkrankung.
  • + ersten Tag (nicht mehr als Patienten mit systemischen Candidosen
  • + 800 mg), gefolgt von 12 mg/kg sollten für mindestens 3 Wochen und bis
  • + einmal täglich (nicht mehr mindestens 2 Wochen nach Abklingen der
  • + als 400 mg) Symptome behandelt werden
  • +Candidosen der Initialdosis 6 mg/kg, gefolgt
  • +Schleimhäute von 3 mg/kg einmal täglich
  • +Prophylaxe von 3-12 mg/kgeinmal täglich abhängig von Schweregrad und Dauer der
  • +Candidainfektionen vorliegenden Neutropenie (siehe Dosierung
  • +bei immunkompromitti bei Erwachsenen)
  • +erten Patienten
  • +Kryptokokkenmeningit 6-12 mg/kgeinmal täglich abhängig vom Schweregrad der Erkrankung
  • +is
  • +Rezidivprophylaxe 6 mg/kgeinmal täglich
  • +der Kryptokokkenmeni
  • +ngitis bei Kindern
  • +mit hohem Rezidivris
  • +iko
  • +*Für die Behandlung der invasiven Candidosen wird das Dosierungsschema für pädiatrische Patienten empfohlen, um eine systemische Exposition zu erreichen, die mit der von Erwachsenen vergleichbar ist, d.h. um eine AUC0-24 zwischen 400-800 mg*h/l zu halten.
  • -Im Falle mehrerer Fluconazol axapharm-Gaben sollten Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eine Anfangsdosis zwischen 50 und 400 mg erhalten. Danach soll die tägliche Dosis (abhängig von der Indikation) wie folgt angepasst werden.
  • -Kreatinin-Clearance (ml/min) Prozent der empfohlenen Dosis
  • ->50 100%
  • -≤50 (ohne Dialyse) 50%
  • -Hämodialyse 100% nach jeder Hämodialyse
  • +Im Falle mehrerer Fluconazolaxapharm-Gaben sollten Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion eine Anfangsdosiszwischen 50 und 400 mg erhalten. Danach soll die tägliche Dosis (abhängig von der Indikation) wie folgt angepasst werden.
  • +Kreatinin-Clearance (ml/min) Prozent der empfohlenen Dosis
  • +>50 100%
  • +≤50 (ohne Dialyse) 50%
  • +Hämodialyse 100% nach jeder Hämodialyse
  • -Frauen: 0.85 × obiger Wert.
  • -Diese Anpassung in Abhängigkeit von der Kreatinin-Clearance gilt auch für Kinder und Jugendliche (siehe auch Dosierungsempfehlung für «Kinder und Jugendliche»).
  • +Frauen:0.85 × obiger Wert.
  • +Diese Anpassung in Abhängigkeit von der Kreatinin-Clearance gilt auch für Kinder und Jugendliche (siehe auch Dosierungsempfehlung für "Kinder und Jugendliche" ).
  • -Da nur begrenzte Daten zu Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vorliegen, muss Fluconazol bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen mit Vorsicht angewendet werden.
  • +Da nur begrenzte Daten zu Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion vorliegen, mussFluconazol bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen mit Vorsicht angewendet werden.
  • --Gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, welche über das Cytochrom P450-Isoenzym CYP3A4 metabolisiert werden und das QT-Intervall verlängern können, wie z.B. Amiodaron, Chinidin, Erythromycin oder Sertindol (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +-Gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, welche über das Cytochrom P450-Isoenzym CYP3A4 metabolisiert werden und das QT-Intervall verlängern können, wie z.B. Amiodaron, Chinidin, Erythromycin oder Sertindol (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die gleichzeitige Behandlung mit solchen Arzneimitteln kann daher kontraindiziert sein (siehe auch «Interaktionen» und «Kontraindikationen»).
  • +Die gleichzeitige Behandlung mit solchen Arzneimitteln kann daher kontraindiziert sein (siehe auch "Interaktionen" und "Kontraindikationen" ).
  • -Es liegen Berichte über kongenitale Anomalien bei Kindern vor, deren Mütter während der Schwangerschaft (insbesondere im ersten Trimester) gegenüber Fluconazol exponiert waren (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»). Auch über Spontanaborte wurde berichtet. Frauen im gebärfähigen Alter sollten daher während der Therapie sowie bis ca. 1 Woche (d.h. 5 bis 6 Halbwertszeiten) nach der letzten Dosis eine zuverlässige Kontrazeptionsmethode anwenden.
  • +Es liegen Berichte über kongenitale Anomalien bei Kindern vor, deren Mütter während der Schwangerschaft (insbesondere im ersten Trimester) gegenüber Fluconazol exponiert waren (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ). Auch über Spontanaborte wurde berichtet. Frauen im gebärfähigen Alter sollten daher während der Therapie sowie bis ca. 1 Woche (d.h. 5 bis 6 Halbwertszeiten) nach der letzten Dosis eine zuverlässige Kontrazeptionsmethode anwenden.
  • -Unter der Anwendung von Azol-Antimykotika (einschliesslich Fluconazol) wurde über eine Nebennierenrinden(NNR)-Insuffizienz berichtet. Diese war in den meisten Fällen reversibel. Insbesondere Patienten mit vorbestehenden Risikofaktoren für eine NNR-Insuffizienz sowie solche unter einer systemischen Glukokortikoidtherapie sollten diesbezüglich überwacht werden.
  • +Unter der Anwendung von Azol-Antimykotika (einschliesslich Fluconazol) wurde über eine Nebennierenrinden(NNR)-Insuffizienz berichtet. Diese war in den meisten Fällen reversibel. Insbesondere Patienten mit vorbestehenden Risikofaktoren für eine NNR-Insuffizienz sowie solche unter einer systemischen Glukokortikoidtherapiesollten diesbezüglich überwacht werden.
  • -Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung sollte Fluconazol mit Vorsicht verabreicht werden (siehe auch «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung sollte Fluconazol mit Vorsicht verabreicht werden (siehe auch "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Fluconazol ist ein mittelstarker Inhibitor der Cytochrom P450-Isoenzyme CYP2C9 und CYP3A4 sowie ein Inhibitor von Isoenzym CYP2C19. Die Verabreichung von Fluconazol an Patienten, welche gleichzeitig Substanzen einnehmen, die über CYP2C9, CYP2C19 oder CYP3A4 metabolisiert werden, kann zu erhöhten Serumspiegeln dieser Substanzen führen (siehe «Interaktionen»). Wenn diese Substanzen eine geringe therapeutische Breite haben, sollen die Patienten sorgfältig überwacht werden.
  • +Fluconazol ist ein mittelstarker Inhibitor der Cytochrom P450-Isoenzyme CYP2C9 und CYP3A4 sowie ein Inhibitor von Isoenzym CYP2C19. Die Verabreichung von Fluconazol an Patienten, welche gleichzeitig Substanzen einnehmen, die über CYP2C9, CYP2C19 oder CYP3A4 metabolisiert werden, kann zu erhöhten Serumspiegeln dieser Substanzen führen (siehe "Interaktionen" ). Wenn diese Substanzen eine geringe therapeutische Breite haben, sollen die Patienten sorgfältig überwacht werden.
  • -Fluconazol axapharm 50/150/200 mg Kapseln enthalten 41/123/164 mg Lactose pro Kapsel. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten diese Menge beachten.
  • +Fluconazolaxapharm 50/150/200 mg Kapseln enthalten 41/123/164 mg Lactose pro Kapsel. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten diese Menge beachten.
  • -Zu beachten ist auch, dass im Falle von Arzneimitteln, bei welchen der Wirkstoff als Prodrug appliziert und unter wesentlicher Beteiligung von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19 in den aktiven Wirkstoff umgewandelt wird, die gleichzeitige Anwendung eines Enzyminhibitors wie Fluconazol zu einer klinisch relevanten Abnahme der Plasmakonzentrationen des aktiven Wirkstoffes und damit zu einer reduzierten Wirksamkeit führen kann. Dies gilt z.B. für Losartan. Im Falle einer Komedikation mit Fluconazol sollte der Blutdruck dieser Patienten engmaschig überwacht werden. Weitere Beispiele sind Carbamazepin, Clopidogrel, Primidon oder Valproinsäure.
  • +Zu beachten ist auch, dass im Falle von Arzneimitteln, bei welchen der Wirkstoff als Prodrug appliziert und unter wesentlicher Beteiligung von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19 in den aktiven Wirkstoff umgewandelt wird, die gleichzeitige Anwendung eines Enzyminhibitors wie Fluconazol zu einer klinisch relevanten Abnahme der Plasmakonzentrationen des aktiven Wirkstoffes und damit zu einer reduzierten Wirksamkeit führen kann. Dies gilt z.B. für Losartan. Im Falle einer Komedikation mit Fluconazol sollte der Blutdruck dieser Patienten engmaschig überwacht werden.Weitere Beispiele sind Carbamazepin, Clopidogrel, Primidon oder Valproinsäure.
  • --«Kontraindiziert»: Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19 mit potentiell schwerwiegenden und unter Umständen irreversiblen unerwünschten Wirkungen (wie z.B. Torsades de Pointes, Rhabdomyolyse, etc.). Das Arzneimittel darf unter keinen Umständen zusammen mit Fluconazol verabreicht werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • --«Nicht empfohlen»: Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19, bei denen erhöhte oder reduzierte Plasmakonzentrationen mit einem deutlich erhöhten Risiko für klinisch relevante unerwünschte Wirkungen einhergehen bzw. bei welchen eine reduzierte Wirksamkeit ein relevantes Risiko für den Patienten darstellt. Eine Anwendung des jeweiligen Arzneimittels während der Behandlung oder in den ersten beiden Wochen nach Absetzen von Fluconazol sollte vermieden werden, sofern nicht der Nutzen die potentiell erhöhten Risiken überwiegt. Falls aufgrund fehlender Alternativen bzw. einer Unverträglichkeit gegenüber den alternativen Wirkstoffen eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, muss der Patient sorgfältig und engmaschig überwacht und ggf. die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden. Für Wirkstoffe, für welche Zielkonzentrationen definiert sind, wird empfohlen, die Plasmakonzentrationen zu überwachen (sogenanntes «Therapeutic Drug Monitoring», TDM).
  • --«Mit Vorsicht anwenden»: Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19, bei denen erhöhte oder reduzierte Plasmakonzentrationen ein klinisch relevantes Risiko darstellen können. Wird das Arzneimittel zusammen mit Fluconazol angewendet, so wird eine sorgfältige Überwachung empfohlen. Für Wirkstoffe, für welche Zielkonzentrationen definiert sind, wird ein TDM empfohlen. Ggf. muss die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden.
  • --«Anwendung möglich»: keine klinisch relevante Interaktion. Eine gleichzeitige Anwendung des Wirkstoffes zusammen mit Fluconazol ist möglich und eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
  • -Art der Empfehlung Beispiele für betroffene Wirkstoffe
  • -Kontraindiziert CYP3A4-Substrate, für welche eine QT-verlängernde Wirkung bekannt ist (z.B. Amiodaron, Chinidin, Citalopram, Erythromycin, Sertindol)
  • -Nicht empfohlen durch CYP3A4 metabolisierte Ergot-Alkaloide Venetoclax (während der Aufdosierung) Voriconazol verschiedene antineoplastische Wirkstoffe (z.B. Olaparib, Vinca-Alkaloide)
  • -Mit Vorsicht (und ggf. unter Dosisanpassung) anwenden Abrocitinib Aprepitant Avanafil kurzwirksame Benzodiazepine (z.B. Midazolam, Triazolam) Calciumantagonisten (z.B. Amlodipin, Felodipin) Carbamazepin Celecoxib Ciclosporin Everolimus Isavuconazol Ivabradin Ivacaftor durch CYP3A4 metabolisierte Glukokortikoide Methadon NSARs (z.B. Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen) kurzwirksame Opiate (Alfentanil, Fentanyl) langwirksame Opiate (z.B. Oxycodon) Protonenpumpeninhibitoren Ranolazin Sildenafil Sirolimus Statine Sulfonylharnstoffe Tacrolimus Tadalafil Theophyllin trizyklische Antidepressiva (Amitriptylin, Nortriptylin) Vardenafil Vitamin K-Antagonisten verschiedene antineoplastische Wirkstoffe (z.B. Bortezomib, Cyclophosphamid, Gefitinib, Ibrutinib, Tofacitinib) verschiedene antivirale Wirkstoffe (z.B. Atazanavir, Darunavir, Nevirapin, Tipranavir, Zidovudin) Zopiclon
  • -evtl. Dosisanpassung von Fluconazol erforderlich Bosentan Carbamazepin Johanniskrautpräparate Phenobarbital Phenytoin Rifabutin/Rifampicin
  • +- "Kontraindiziert" : Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19 mit potentiell schwerwiegenden und unter Umständen irreversiblen unerwünschten Wirkungen (wie z.B. Torsades de Pointes, Rhabdomyolyse, etc.). Das Arzneimittel darf unter keinen Umständen zusammen mit Fluconazol verabreicht werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • +- "Nicht empfohlen" : Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19, bei denen erhöhte oder reduzierte Plasmakonzentrationen mit einem deutlich erhöhten Risiko für klinisch relevante unerwünschte Wirkungen einhergehen bzw. bei welchen eine reduzierte Wirksamkeit ein relevantes Risiko für den Patienten darstellt. Eine Anwendung des jeweiligen Arzneimittels während der Behandlung oder in den ersten beiden Wochen nach Absetzen von Fluconazol sollte vermieden werden, sofern nicht der Nutzen die potentiell erhöhten Risiken überwiegt. Falls aufgrund fehlender Alternativen bzw. einer Unverträglichkeit gegenüber den alternativen Wirkstoffen eine gleichzeitige Verabreichung unvermeidbar ist, muss der Patient sorgfältig und engmaschig überwacht und ggf. die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden. Für Wirkstoffe, für welche Zielkonzentrationen definiert sind, wird empfohlen, die Plasmakonzentrationen zu überwachen (sogenanntes "Therapeutic Drug Monitoring" , TDM).
  • +- "Mit Vorsicht anwenden" : Substrate von CYP3A4, CYP2C9 oder CYP2C19, bei denen erhöhte oder reduzierte Plasmakonzentrationen ein klinisch relevantes Risiko darstellen können. Wird das Arzneimittel zusammen mit Fluconazol angewendet, so wird eine sorgfältige Überwachung empfohlen. Für Wirkstoffe, für welche Zielkonzentrationen definiert sind, wird ein TDM empfohlen. Ggf. muss die Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels angepasst werden.
  • +- "Anwendung möglich" : keine klinisch relevante Interaktion. Eine gleichzeitige Anwendung des Wirkstoffes zusammen mit Fluconazol ist möglich und eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
  • +Art der Empfehlung Beispiele für betroffene Wirkstoffe
  • +Kontraindiziert CYP3A4-Substrate, für welche eine QT-verlängernde Wirkung bekannt ist (z.B.
  • + Amiodaron, Chinidin, Citalopram, Erythromycin, Sertindol)
  • +Nicht empfohlen durch CYP3A4 metabolisierte Ergot-AlkaloideVenetoclax (während der
  • + Aufdosierung)Voriconazolverschiedene antineoplastische Wirkstoffe (z.B.
  • + Olaparib, Vinca-Alkaloide)
  • +Mit Vorsicht (und AbrocitinibAprepitant Avanafilkurzwirksame Benzodiazepine (z.B. Midazolam,
  • +ggf. unter Dosisanpa Triazolam)Calciumantagonisten (z.B. Amlodipin, Felodipin)CarbamazepinCelecoxib
  • +ssung) anwenden CiclosporinEverolimusIsavuconazolIvabradinIvacaftordurch CYP3A4
  • + metabolisierte GlukokortikoideMethadonNSARs (z.B. Diclofenac, Ibuprofen,
  • + Naproxen)kurzwirksame Opiate (Alfentanil, Fentanyl)langwirksame Opiate (z.B.
  • + Oxycodon)ProtonenpumpeninhibitorenRanolazinSildenafilSirolimusStatineSulfonylh
  • + arnstoffeTacrolimusTadalafilTheophyllintrizyklische Antidepressiva
  • + (Amitriptylin, Nortriptylin)VardenafilVitamin K-Antagonistenverschiedene
  • + antineoplastische Wirkstoffe (z.B. Bortezomib, Cyclophosphamid, Gefitinib,
  • + Ibrutinib, Tofacitinib)verschiedene antivirale Wirkstoffe (z.B. Atazanavir,
  • + Darunavir, Nevirapin, Tipranavir, Zidovudin)Zopiclon
  • +evtl. Dosisanpassung BosentanCarbamazepinJohanniskrautpräparatePhenobarbitalPhenytoinRifabutin/Rifa
  • + von Fluconazol mpicin
  • +erforderlich
  • +
  • -Arzneimittel Behandlungsschema Veränderung der PK-Parametera Empfehlung
  • -Abrocitinib 100 mg Abrocitinib/400 mg Fluconazol an Tag 1, gefolgt von 200 mg Fluconazol QD an Tag 2-7 Abrocitinib und aktive Metabolite: AUC ↑ 2.55 (2.42-2.69) Cmax ↑ 1.23 (1.08-1.42) Mit Vorsicht anwenden
  • -Alfentanil 20 µg/kg Alfentanil/400 mg Fluconazol oral 20 µg/kg Alfentanil/400 mg Fluconazol IV Clearance ↓ 55% Vss ↓ 19%b t½ ↑ 67% AUC ↑ 97% Clearance ↓ 58% Vss ↓ 19% t½ ↑ 80% AUC ↑ 107% Mit Vorsicht anwenden
  • -Azithromycin 1200 mg Azithromycin oral/800 mg Fluconazol oral Cmax ↔ AUC ↔ Anwendung möglich
  • -Benzodiazepine (kurzwirksame): orales Midazolam Triazolam 7.5 mg Midazolam/ 400 mg Fluconazol oral 7.5 mg Midazolam/ 400 mg Fluconazol IV 0.25 mg Triazolam/ 50 mg Fluconazol oral QD 0.25 mg Triazolam/ 100 mg Fluconazol oral QD 0.25 mg Triazolam/ 200 mg Fluconazol oral QD AUC ↑ 200% Cmax ↑ 150% t½ ↑ 150% AUC ↑ 100% Cmax ↑ 100% t½ ↑ 150% AUC 1.6 (1.30, 2.34) Cmax 1.47 (1.08, 2.07) t½ 1.3 (1.02, 1.70) AUC 2.10 (1.42, 3.57) Cmax 1.40 (0.94, 2.34) t½ 1.8 (1.40, 2.29) AUC 4.40 (2.38, 9.49) Cmax 2.33 (1.33, 4.44) t½ 2.30 (1.67, 3.23) Mit Vorsicht anwenden
  • -Carbamazepin 400 mg Carbamazepin TID/150 mg Fluconazol QD für 3 Tage Clearance ↓ 50% Serum Carbamazepin Konzentration ↑ 100% Mit Vorsicht anwenden
  • -Celecoxib Celecoxib 200 mg mit Fluconazol 200 mg täglich Cmax ↑ 68% AUC ↑ 134% Mit Vorsicht anwenden
  • -Ethinylestradiol/ Levonorgestrel (0.03 mg/0.15 mg) (kombiniertes hormonales Kontrazeptivum) nach gleichzeitiger Gabe von 50 mg Fluconazol pro Tag: nach gleichzeitiger Gabe von 200 mg Fluconazol pro Tag: Ethinylestradiol AUC ↔ Levonorgestrel AUC ↔ Ethinylestradiol AUC ↑ 40% Levonorgestrel AUC ↑ 24% Eine Beeinflussung der kontrazeptiven Wirksamkeit ist unwahrscheinlich. Studien mit Kontrazeptiva mit anderen Gestagenkomponenten wurden nicht durchgeführt.
  • -Fentanyl 5 µg/kg Fentanyl IV an Tag 2/400 mg Fluconazol oral an Tag 1 gefolgt von 200 mg Fluconazol oral an Tag 2 Clearance 0.81 (0.69, 0.95) AUC 1.23 (1.05, 1.45) t½ ↔ Mit Vorsicht anwenden
  • -NSARs Flurbiprofen Ibuprofen 100 mg Flurbiprofen oral/200 mg Fluconazol oral 400 mg Ibuprofen oral/400 mg Fluconazol oral an Tag 1 gefolgt von 200 mg Fluconazol oral AUC ↑ 81% Cmax ↑ 23% Pharmakologisch aktives Isomer [S- (+)-Ibuprofen]: AUC 1.82 (1.72, 1.92) Cmax 1.15 (1.06, 1.24) Mit Vorsicht anwenden
  • -Rifabutin 300 mg Rifabutin oral/200 mg Fluconazol oral AUC ↑ 76% Cmax ↑ 91% Mit Vorsicht anwenden
  • -Saquinavir 1200 mg Saquinavir oral/200 mg Fluconazol oral QD AUC ↑ 50% Cmax ↑ 56% Clearance ↓ 50% Mit Vorsicht anwenden
  • -Tacrolimus 0.1 mg/kg/Tag Tacrolimus IV an Tag 1, gefolgt von 0.15 mg/kg oral BID/100 mg oder 200 mg QD Fluconazol oral Median Ctrough ↑ 40% (100 mg/Tag Fluconazol) und ↑ 210% (200 mg/Tag Fluconazol) Mit Vorsicht anwenden
  • -Theophyllin 240 mg Theophyllin oral/100 mg BID Fluconazol während 14 Tagen Kel ↓ 19%c Clearance ↓ 18% Mit Vorsicht anwenden
  • -Voriconazol Voriconazol oral (400 mg alle 12 h für 1 Tag, dann 200 mg alle 12 h für 2.5 Tage), Fluconazol oral (400 mg an Tag 1, dann 200 mg alle 24 h für 4 Tage) Cmax 1.57 (1.20, 2.07) AUCτ 1.79 (1.41, 2.28) Dosisreduktion und/oder verlängerte Dosierungsintervalle führten nicht zu einer Abnahme der Interaktion. Nicht empfohlen
  • -Zidovudin 200 mg Zidovudin oral TID/400 mg Fluconazol oral QD für 7 Tage AUC ↑ 74% Cmax ↑ 84% Clearance ↓ 43% t½ ↑ 128% Mit Vorsicht anwenden
  • -
  • +Arzneimittel Behandlungsschema Veränderung der PK-Paramete Empfehlung
  • + ra
  • +Abrocitinib 100 mg Abrocitinib/400 mg Abrocitinib und aktive Mit Vorsicht anwende
  • + Fluconazol an Tag 1, Metabolite:AUC ↑ 2.55 n
  • + gefolgt von 200 mg (2.42-2.69)Cmax ↑ 1.23
  • + Fluconazol QD an Tag 2-7 (1.08-1.42)
  • +Alfentanil 20 µg/kg Alfentanil/400 mg Clearance ↓ 55%Vss ↓ Mit Vorsicht anwende
  • + Fluconazol oral 20 µg/kg 19%bt½ ↑ 67%AUC ↑ n
  • + Alfentanil/400 mg 97%Clearance ↓ 58%Vss ↓
  • + Fluconazol IV 19%t½ ↑ 80%AUC ↑ 107%
  • +Azithromycin 1200 mg Azithromycin Cmax ↔AUC ↔ Anwendung möglich
  • + oral/800 mg Fluconazol oral
  • +Benzodiazepine(kurzw 7.5 mg Midazolam/400 mg AUC ↑ 200% Cmax ↑150%t½ ↑ Mit Vorsicht anwende
  • +irksame):orales Fluconazol oral 7.5 mg 150% AUC ↑ 100% Cmax n
  • +Midazolam Midazolam/400 mg Fluconazol ↑100%t½ ↑ 150% AUC 1.6
  • +Triazolam IV 0.25 mg Triazolam/50 (1.30, 2.34)Cmax 1.47
  • + mg Fluconazol oral QD (1.08, 2.07)t½ 1.3 (1.02,
  • + 0.25 mg Triazolam/100 mg 1.70) AUC 2.10 (1.42,
  • + Fluconazol oral QD 0.25 mg 3.57)Cmax 1.40 (0.94,
  • + Triazolam/200 mg Fluconazol 2.34)t½ 1.8 (1.40, 2.29)
  • + oral QD AUC 4.40 (2.38, 9.49)Cmax
  • + 2.33 (1.33, 4.44)t½ 2.30
  • + (1.67, 3.23)
  • +Carbamazepin 400 mg Carbamazepin Clearance ↓ 50%Serum Mit Vorsicht anwende
  • + TID/150 mg Fluconazol QD Carbamazepin Konzentration n
  • + für 3 Tage ↑ 100%
  • +Celecoxib Celecoxib 200 mg mit Cmax ↑ 68%AUC ↑ 134% Mit Vorsicht anwende
  • + Fluconazol 200 mg täglich n
  • +Ethinylestradiol/ nach gleichzeitiger Gabe EthinylestradiolAUC Eine Beeinflussung
  • +Levonorgestrel von 50 mg Fluconazol pro LevonorgestrelAUC ↔ der kontrazeptiven
  • +(0.03 mg/0.15 mg) Tag: nach gleichzeiti EthinylestradiolAUC ↑ Wirksamkeit ist
  • +(kombiniertes ger Gabe von 200 mg 40%Levonorgestrel AUC ↑ 24% unwahrscheinlich.Stu
  • +hormonales Kontrazep Fluconazol pro Tag: dien mit Kontrazepti
  • +tivum) va mit anderen
  • + Gestagenkomponenten
  • + wurden nicht durchge
  • + führt.
  • +Fentanyl 5 µg/kg Fentanyl IVan Tag Clearance 0.81 (0.69, Mit Vorsicht anwende
  • + 2/400 mg Fluconazol oral 0.95)AUC 1.23 (1.05,1.45)t½ n
  • + an Tag 1 gefolgt von 200
  • + mg Fluconazol oral an Tag 2
  • +NSARsFlurbiprofen 100 mg Flurbiprofen AUC ↑ 81%Cmax ↑ 23% Mit Vorsicht anwende
  • +Ibuprofen oral/200 mg Fluconazol Pharmakologisch aktives n
  • + oral 400 mg Ibuprofen Isomer [S- (+)-Ibuprofen]:A
  • + oral/400 mg Fluconazol UC 1.82 (1.72, 1.92) Cmax
  • + oral an Tag 1 gefolgt von 1.15 (1.06, 1.24)
  • + 200 mg Fluconazol oral
  • +Rifabutin 300 mg Rifabutin oral/200 AUC ↑ 76%Cmax ↑ 91% Mit Vorsicht anwende
  • + mg Fluconazol oral n
  • +Saquinavir 1200 mg Saquinavir AUC ↑ 50%Cmax ↑ 56%Clearanc Mit Vorsicht anwende
  • + oral/200 mg Fluconazol e ↓ 50% n
  • + oral QD
  • +Tacrolimus 0.1 mg/kg/Tag Tacrolimus Median Ctrough ↑ 40% (100 Mit Vorsicht anwende
  • + IV an Tag 1, gefolgt von mg/Tag Fluconazol) und ↑ n
  • + 0.15 mg/kg oral BID/100 mg 210% (200 mg/Tag Fluconazol
  • + oder 200 mg QD Fluconazol )
  • + oral
  • +Theophyllin 240 mg Theophyllin Kel ↓ 19%c Clearance ↓ 18% Mit Vorsicht anwende
  • + oral/100 mg BID Fluconazol n
  • + während 14 Tagen
  • +Voriconazol Voriconazol oral (400 mg Cmax 1.57 (1.20, 2.07)AUCτ Nicht empfohlen
  • + alle 12 h für 1 Tag, dann 1.79 (1.41, 2.28)Dosisreduk
  • + 200 mg alle 12 h für 2.5 tion und/oder verlängerte
  • + Tage), Fluconazol oral Dosierungsintervalle
  • + (400 mg an Tag 1, dann 200 führten nicht zu einer
  • + mg alle 24 h für 4 Tage) Abnahme der Interaktion.
  • +Zidovudin 200 mg Zidovudin oral AUC ↑ 74%Cmax ↑ 84%Clearanc Mit Vorsicht anwende
  • + TID/400 mg Fluconazol oral e ↓ 43%t½ ↑ 128% n
  • + QD für 7 Tage
  • +
  • -b «Vss»: Steady-State volume of distribution.
  • -c «kel»: elimination rate constant.
  • -«QD»: einmal täglich, «BID»: zweimal täglich, «TID»: dreimal täglich.
  • +b "Vss" : Steady-State volume of distribution.
  • +c "kel" : elimination rate constant.
  • +"QD" : einmal täglich, "BID" : zweimal täglich, "TID" : dreimal täglich.
  • -Die Anwendung von Fluconazol während der Schwangerschaft sollte vermieden werden, sofern nicht schwere bzw. potentiell lebensbedrohliche Pilzinfektionen vorliegen, bei denen der erwartete Nutzen das mögliche Risiko für den Feten überwiegt. Vor Beginn der Therapie sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden (zur Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die Anwendung von Fluconazol während der Schwangerschaft sollte vermieden werden, sofern nicht schwere bzw. potentiell lebensbedrohliche Pilzinfektionen vorliegen, bei denen der erwartete Nutzen das mögliche Risiko für den Feten überwiegt. Vor Beginn der Therapie sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden (zur Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -In Tierstudien kam es unter maternaltoxischen Dosierungen ebenfalls zu unerwünschten Wirkungen beim Föten (siehe «Präklinische Daten»).
  • +In Tierstudien kam es unter maternaltoxischen Dosierungen ebenfalls zu unerwünschten Wirkungen beim Föten (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Fluconazol tritt in die Muttermilch über. In der Muttermilch wurden ähnlich hohe Fluconazol- Konzentrationen wie im Plasma festgestellt (siehe «Pharmakokinetik»). Die geschätzte tägliche Fluconazol-Aufnahme des Säuglings über die Muttermilch beträgt (bei einer Muttermilchaufnahme von 150 ml/kg/Tag) ungefähr 40% der empfohlenen neonatalen Dosis (für unter 2 Wochen alte Säuglinge) bzw. 13% der empfohlenen Dosis für Säuglinge mit Schleimhaut-Candidose.
  • +Fluconazol tritt in die Muttermilch über. In der Muttermilch wurden ähnlich hohe Fluconazol- Konzentrationen wie im Plasma festgestellt (siehe "Pharmakokinetik" ). Die geschätzte tägliche Fluconazol-Aufnahme des Säuglings über die Muttermilch beträgt (bei einer Muttermilchaufnahme von 150 ml/kg/Tag) ungefähr 40% der empfohlenen neonatalen Dosis (für unter 2 Wochen alte Säuglinge) bzw. 13% der empfohlenen Dosis für Säuglinge mit Schleimhaut-Candidose.
  • -Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden während der Behandlung mit Fluconazol mit folgender Häufigkeit beobachtet: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht zuverlässig abgeschätzt werden).
  • +Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden während der Behandlung mit Fluconazol mit folgender Häufigkeit beobachtet:sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10'000, <1/1000), sehr selten (<1/10'000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht zuverlässig abgeschätzt werden).
  • -Häufig: Erhöhung von ALT und/oder AST, Erhöhung der alkalischen Phosphatase.
  • -Gelegentlich: Hyperbilirubinämie, Ikterus, Cholestase.
  • +Häufig:Erhöhung von ALT und/oder AST, Erhöhung der alkalischen Phosphatase.
  • +Gelegentlich:Hyperbilirubinämie, Ikterus, Cholestase.
  • -Selten: Alopezie, Gesichtsödem, exfoliative Dermatitis, schwere Hautreaktionen (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, AGEP und DRESS-Syndrom; siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Selten: Alopezie, Gesichtsödem, exfoliative Dermatitis, schwere Hautreaktionen (z.B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, AGEP und DRESS-Syndrom; siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei einigen Patienten, insbesondere bei solchen, die an schweren Grunderkrankungen wie AIDS oder Malignomen leiden, wurden während der Behandlung mit Fluconazol und vergleichbaren Präparaten pathologische Nieren- und Leberwerte sowie hämatologische Störungen wie Eosinophilie und Anämie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») beobachtet, deren klinische Bedeutung und Zusammenhang mit der Fluconazol-Behandlung jedoch unklar sind.
  • +Bei einigen Patienten, insbesondere bei solchen, die an schweren Grunderkrankungen wie AIDS oder Malignomen leiden, wurden während der Behandlung mit Fluconazol und vergleichbaren Präparaten pathologische Nieren- und Leberwerte sowie hämatologische Störungen wie Eosinophilie und Anämie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) beobachtet, deren klinische Bedeutung und Zusammenhang mit der Fluconazol-Behandlung jedoch unklar sind.
  • -EUCAST (European Commitee on Antimicrobial Susceptibility Testing) Breakpoints
  • -Ausgehend von einer Analyse der pharmakokinetischen/pharmakodynamischen Daten sowie der Daten zur In-vitro-Empfindlichkeit und zum klinischen Ansprechen hat die EUCAST-AFST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing – Subcommittee on Antifungal Susceptibility Testing) Fluconazol-Breakpoints für Candida-Spezies festgelegt (EUCAST Fluconazole rational document (2020) – v. 3; European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing, antifungal agents, breakpoint tables for interpretation of MICs, v. 10.0, 04.02.2020). Diese Breakpoints sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
  • -Erreger MHK-Breakpoint (mg/l)
  • - S (empfindlich) R (restistent)
  • -Candida albicans ≤2 >4
  • -Candida dubliniensis ≤2 >4
  • -Candida glabrata ≤0.001 >16*
  • -Candida parapsilosis ≤2 >4
  • -Candida tropicalis ≤2 >4
  • -Candida krusei - -
  • -S = empfindlich (susceptible), R = resistent -- = Empfindlichkeitstestung nicht empfohlen, da Fluconazol für diese Spezies nur wenig geeignet ist. * Ein erheblicher Anteil der Infektionen betraf C. glabrata mit einer MHK für Fluconazol von 2-16 mg/l und Abwesenheit von Resistenzmechanismen. Da nur wenige Wirkstoffe für die Behandlung von Harnwegsinfektionen und Schleimhautinfektionen in der medizinischen Grundversorgung zur Verfügung stehen, kann Fluconazol eine geeignete Wahl sein. In Fällen, in denen Fluconazol das einzige verfügbare Antimykotikum zur Behandlung von C. glabrata-Infektionen ist, kann eine höhere Dosierung erforderlich sein.
  • +EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing) Breakpoints
  • +Ausgehend von einer Analyse der pharmakokinetischen/pharmakodynamischen Daten sowie der Daten zur In-vitro-Empfindlichkeit und zum klinischen Ansprechen hat die EUCAST-AFST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing –Subcommittee on Antifungal Susceptibility Testing) Fluconazol-Breakpoints für Candida-Spezies festgelegt (EUCAST Fluconazole rational document (2020) – v. 3; EuropeanCommittee on Antimicrobial Susceptibility Testing, antifungal agents, breakpoint tablesfor interpretation of MICs, v. 10.0, 04.02.2020). Diese Breakpoints sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
  • +Erreger MHK-Breakpoint
  • + (mg/l)
  • + S (empfindlich) R (resistent)
  • +Candida albicans ≤2 >4
  • +Candida dubliniensis ≤2 >4
  • +Candida glabrata ≤0.001 >16*
  • +Candida parapsilosis ≤2 >4
  • +Candida tropicalis ≤2 >4
  • +Candida krusei - -
  • +S = empfindlich (susceptible), R = resistent-- =
  • +Empfindlichkeitstestung nicht empfohlen, da Fluconazol
  • +für diese Spezies nur wenig geeignet ist.* Ein
  • +erheblicher Anteil der Infektionen betraf C. glabrata
  • +mit einer MHK für Fluconazol von 2-16 mg/l und
  • +Abwesenheit von Resistenzmechanismen. Da nur wenige
  • +Wirkstoffe für die Behandlung von Harnwegsinfektionen
  • +und Schleimhautinfektionen in der medizinischen
  • +Grundversorgung zur Verfügung stehen, kann Fluconazol
  • +eine geeignete Wahl sein. In Fällen, in denen
  • +Fluconazol das einzige verfügbare Antimykotikum zur
  • +Behandlung von C. glabrata-Infektionen ist, kann eine
  • +höhere Dosierung erforderlich sein.
  • + 
  • +
  • -Die Plasmakonzentrationen verhalten sich proportional zur Dosis. Die Peak-Plasmakonzentration nach einer oralen Einzelgabe von 100 mg und 400 mg Fluconazol sind 1.9 mg/l und 6.7 mg/l. Die orale Verabreichung über 6 bis 10 Tage führt zu einer um 2.5-fach höheren maximalen Plasmakonzentration gegenüber der Einmalgabe.
  • +Die Plasmakonzentrationen verhalten sich proportional zur Dosis.Die Peak-Plasmakonzentration nach einer oralen Einzelgabe von 100 mg und 400mg Fluconazol sind 1.9 mg/l und 6.7 mg/l. Die orale Verabreichung über 6 bis 10 Tage führt zu einer um 2.5-fach höheren maximalen Plasmakonzentration gegenüber der Einmalgabe.
  • -Fluconazol passiert die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über. In einer Studie an n = 10 Probandinnen konnte Fluconazol nach Applikation einer Einzeldosis von 150 mg während 48 Stunden in der Muttermilch nachgewiesen werden. Die mittlere Konzentration in der Muttermilch entsprach dabei etwa 98% jener im mütterlichen Plasma.
  • +Fluconazol passiert die Plazentaschranke und tritt in die Muttermilch über. In einer Studie an n=10 Probandinnen konnte Fluconazol nach Applikation einer Einzeldosis von 150 mg während 48 Stunden in der Muttermilch nachgewiesen werden. Die mittlere Konzentration in der Muttermilch entsprach dabei etwa 98% jener im mütterlichen Plasma.
  • -Alter Dosierung (mg/kg) N Halbwertszeit (Stunden) Vd (ml/kg) Cmax (µg/ml) AUC (µg × h/ml)
  • -9 Monate - 13 Jahre Single-orale Suspension 2 mg/kg 16 25.0 (16-45) - 2.9 94.7 (48-164)
  • -9 Monate - 13 Jahre Single-orale Suspension 8 mg/kg 14 19.5 (10-59) - 9.77 362.5 (131-725)
  • -5 Jahre - 15 Jahre Multiplei.v. 2 mg/kg 4 17.4* (15-20) 722 (484-1004) 5.5 N= 5 67.4 (51-84)
  • -5 Jahre - 15 Jahre Multiplei.v. 4 mg/kg 5 15.2* (9-24) 729 (467-1044) 11.4 N= 7 139.1 (58-192)
  • -5 Jahre - 15 Jahre Multiplei.v. 8 mg/kg 7 17.6* (10-26) 1069 (725-1680) 14.1 N= 8 196.7 (134-247)
  • -5 Jahre - 15 Jahre Multiple-orale Suspension 3 mg/kg 11 15.5 (11-22) - 5.27 41.6 (32-59)
  • +Alter Dosierung (mg/kg) N Halbwertszeit(Stunde Vd (ml/kg) Cmax (µg/ml) AUC (µg × h/ml)
  • + n)
  • +9 Monate - 13 Jahre Single-orale Suspens 16 25.0 (16-45) - 2.9 94.7 (48-164)
  • + ion 2 mg/kg
  • +9 Monate - 13 Jahre Single-orale Suspens 14 19.5 (10-59) - 9.77 362.5 (131-725)
  • + ion 8 mg/kg
  • +5 Jahre - 15 Jahre Multiple-i.v. 2 4 17.4* (15-20) 722(484-1004) 5.5 N= 5 67.4 (51-84)
  • + mg/kg
  • +5 Jahre - 15 Jahre Multiple-i.v. 4 5 15.2* (9-24) 729(467-1044) 11.4 N= 7 139.1 (58-192)
  • + mg/kg
  • +5 Jahre - 15 Jahre Multiple-i.v. 8 7 17.6* (10-26) 1069(725-1680) 14.1 N= 8 196.7 (134-247)
  • + mg/kg
  • +5 Jahre - 15 Jahre Multiple-orale 11 15.5 (11-22) - 5.27 41.6 (32-59)
  • + Suspension 3 mg/kg
  • +
  • -Die Pharmakokinetik von Fluconazol wird durch eine Einschränkung der Nierenfunktion stark beeinflusst. Die Eliminationshalbwertszeit verhält sich entgegengesetzt zur Kreatinin-Clearance. Bei einer Niereninsuffizienz bedarf es unter Umständen einer Dosis-Reduktion von Fluconazol axapharm (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen», Abschnitt «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»).
  • +Die Pharmakokinetik von Fluconazol wird durch eine Einschränkung der Nierenfunktionstark beeinflusst. Die Eliminationshalbwertszeit verhält sich entgegengesetzt zur Kreatinin-Clearance. Bei einer Niereninsuffizienz bedarf es unter Umständen einer Dosis-Reduktion von Fluconazol axapharm (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ,Abschnitt "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" ).
  • -Langzeitstudien bei Mäusen und Ratten, die Fluconazol während 24 Monaten in täglichen oralen Dosen von 2.5 mg/kg, 5 mg/kg oder 10 mg/kg erhielten (ungefähr 2-7× die empfohlene Dosis beim Menschen), ergaben keinerlei Anhalt für ein karzinogenes Potential von Fluconazol.
  • +Langzeitstudien bei Mäusen und Ratten, die Fluconazol während 24 Monaten in täglichen oralen Dosen von 2.5mg/kg, 5 mg/kg oder 10 mg/kg erhielten (ungefähr 2-7× die empfohlene Dosis beim Menschen), ergaben keinerlei Anhalt für ein karzinogenes Potential von Fluconazol.
  • -Bei einer perinatalen Studie mit Ratten, die mit 5 mg, 20 mg und 40 mg Fluconazol i.v./kg behandelt wurden, kam es bei einigen Tieren unter 20 mg/kg (ungefähr 5-15× die empfohlene Dosierung beim Menschen) und unter 40 mg/kg zu Dystokie und Verlängerung des Geburtsvorganges, jedoch nicht unter 5 mg/kg.
  • +Bei einer perinatalen Studie mit Ratten, die mit 5 mg, 20mg und 40 mg Fluconazol i.v./kg behandelt wurden, kam es bei einigen Tieren unter 20 mg/kg (ungefähr 5-15× die empfohlene Dosierung beim Menschen) und unter 40 mg/kg zu Dystokie und Verlängerung des Geburtsvorganges, jedoch nicht unter 5 mg/kg.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP.» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP." bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -August 2022.
  • +Juli 2025.
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