| 152 Änderungen an Fachinfo Intelence 100 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Tablette zu 200 mg (weiss bis gebrochen weiss, bikonvex, länglich mit der Prägung "T200" auf einer Seite).
-Diese Indikation basiert auf Analysen nach 48 Wochen von zwei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase III-Studien an vorbehandelten erwachsenen Patienten mit NNRTI-Resistenz (beim Screening und/oder mit sog. archivierter Resistenz) und Resistenz gegenüber Proteasehemmern (Proteaseinhibitoren – PI). Intelence, das zusammen mit einem Hintergrundregime (background regimen – BR) bestehend aus mindestens 3 antiretroviralen Wirkstoffen verabreicht wurde, war der Behandlung mit Placebo plus Hintergrundregime bezüglich des Anteils an Patienten, die eine bestätigte Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze (<50 HIV-1-RNA Kopien/ml) erreichten, sowie bezüglich des Anstiegs der CD4-Zellzahl gegenüber dem Anfangswert statistisch überlegen (s. «Eigenschaften/Wirkungen»).
-Zusätzlich wurde eine Analyse nach 48 Wochen einer einarmigen Phase-II-Studie mit antiretroviral vorbehandelten pädiatrischen Patienten im Alter von 6 Jahren bis unter 18 Jahren durchgeführt. Intelence war zusammen mit einem optimierten Hintergrundregime (OBR) verabreicht worden, das aus mindestens 2 antiretroviralen Wirkstoffen bestand.
-Die Anwendung von Intelence sollte unter Berücksichtigung der Vorbehandlungen und, soweit verfügbar, Untersuchungen zur Resistenz erfolgen. Aufgrund der Analyse einer sondierenden Phase II-Studie (s. «Pharmakodynamik, Klinische Wirksamkeit») an Patienten, bei denen es unter einem Regime mit NNRTI und Nukleosid oder Nukleotid reverse Transkriptasehemmern (N[t]RTI) zu einem virologischen Versagen gekommen ist, soll Intelence nicht in Kombination mit N(t)RTI allein verwendet werden.
- +Diese Indikation basiert auf Analysen nach 48 Wochen von zwei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase III-Studien an vorbehandelten erwachsenen Patienten mit NNRTI-Resistenz (beim Screening und/oder mit sog. archivierter Resistenz) und Resistenz gegenüber Proteasehemmern (Proteaseinhibitoren – PI). Intelence, das zusammen mit einem Hintergrundregime (background regimen – BR) bestehend aus mindestens 3 antiretroviralen Wirkstoffen verabreicht wurde, war der Behandlung mit Placebo plus Hintergrundregime bezüglich des Anteils an Patienten, die eine bestätigte Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze (<50 HIV-1-RNA Kopien/ml) erreichten, sowie bezüglich des Anstiegs der CD4-Zellzahl gegenüber dem Anfangswert statistisch überlegen (s. "Eigenschaften/Wirkungen" ).
- +Zusätzlich wurde eine Analyse nach 48 Wochen einer einarmigen Phase-II-Studie mit antiretroviral vorbehandelten pädiatrischen Patienten im Alter von 6 Jahren bis unter 18 Jahren durchgeführt. Intelence war zusammen mit einem optimierten Hintergrundregime (OBR) verabreicht worden, das aus mindestens 2 antiretroviralen Wirkstoffen bestand.
- +Die Anwendung von Intelence sollte unter Berücksichtigung der Vorbehandlungen und, soweit verfügbar, Untersuchungen zur Resistenz erfolgen. Aufgrund der Analyse einer sondierenden Phase II-Studie (s. "Pharmakodynamik, Klinische Wirksamkeit" ) an Patienten, bei denen es unter einem Regime mit NNRTI und Nukleosid oder Nukleotid reverse Transkriptasehemmern (N[t]RTI) zu einem virologischen Versagen gekommen ist, soll Intelence nicht in Kombination mit N(t)RTI allein verwendet werden.
-Erwachsene: Die empfohlene Dosierung von Intelence für Erwachsene beträgt 200 mg 2× täglich oral nach dem Essen (s. «Pharmakokinetik»).
- +Erwachsene: Die empfohlene Dosierung von Intelence für Erwachsene beträgt 200 mg 2× täglich oral nach dem Essen (s. "Pharmakokinetik" ).
-Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich (s. «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich (s. "Pharmakokinetik" ).
-Zur Anwendung in dieser Population stehen nur begrenzte Daten zur Verfügung (s. «Pharmakokinetik»).
- +Zur Anwendung in dieser Population stehen nur begrenzte Daten zur Verfügung (s. "Pharmakokinetik" ).
-Die empfohlene Dosierung von Intelence für pädiatrische Patienten (mit einem Gewicht von mindestens 30 kg) beträgt zweimal täglich 200 mg. Intelence Tablette(n) sollten oral nach dem Essen eingenommen werden (s. «Pharmakokinetik»).
-Kinder unter 6 Jahren: Die Behandlung mit Intelence wird bei Kindern mit einem Gewicht unter 30 kg nicht empfohlen. Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern mit einem Gewicht unter 30 kg sind mit den verfügbaren Dosierungsformen nicht geprüft worden (s. «Pharmakokinetik»). Die Sicherheit und Wirksamkeit von Intelence bei Kindern unter 6 Jahren werden derzeit untersucht.
- +Die empfohlene Dosierung von Intelence für pädiatrische Patienten (mit einem Gewicht von mindestens 30 kg) beträgt zweimal täglich 200 mg. Intelence Tablette(n) sollten oral nach dem Essen eingenommen werden (s. "Pharmakokinetik" ).
- +Kinder unter 6 Jahren: Die Behandlung mit Intelence wird bei Kindern mit einem Gewicht unter 30 kg nicht empfohlen. Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern mit einem Gewicht unter 30 kg sind mit den verfügbaren Dosierungsformen nicht geprüft worden (s. "Pharmakokinetik" ). Die Sicherheit und Wirksamkeit von Intelence bei Kindern unter 6 Jahren werden derzeit untersucht.
-·die Tablette(n) in 5 ml (1 Teelöffel) Wasser geben, beziehungsweise in so viel Wasser, bis die Tablette vollständig bedeckt ist,
-·gut umrühren bis das Wasser milchig aussieht,
-·falls gewünscht kann mehr Wasser oder auch Orangensaft oder Milch hinzugefügt werden (die Tabletten nicht ohne vorgängige Zugabe von Wasser in Orangensaft oder Milch auflösen),
-·die Flüssigkeit sofort trinken,
-·das Glas mehrmals mit Wasser, Orangensaft oder Milch spülen und jedes Mal vollständig austrinken, um sicherzustellen, dass die gesamte Dosis eingenommen wird.
-Die Verwendung von warmen (>40 °C) oder kohlensäurehaltigen Getränken sollte vermieden werden.
- +die Tablette(n) in 5 ml (1 Teelöffel) Wasser geben, beziehungsweise in so viel Wasser, bis die Tablette vollständig bedeckt ist,
- +gut umrühren bis das Wasser milchig aussieht,
- +falls gewünscht kann mehr Wasser oder auch Orangensaft oder Milch hinzugefügt werden (die Tabletten nicht ohne vorgängige Zugabe von Wasser in Orangensaft oder Milch auflösen),
- +die Flüssigkeit sofort trinken,
- +das Glas mehrmals mit Wasser, Orangensaft oder Milch spülen und jedes Mal vollständig austrinken, um sicherzustellen, dass die gesamte Dosis eingenommen wird.
- +Die Verwendung von warmen (>40 °C) oder kohlensäurehaltigen Getränken sollte vermieden werden.
-Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms), wurden ebenfalls berichtet und waren charakterisiert durch Hautausschläge, konstitutionelle Befunde und in einigen Fällen durch Funktionsstörungen von Organen, einschliesslich Leberversagen (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms), wurden ebenfalls berichtet und waren charakterisiert durch Hautausschläge, konstitutionelle Befunde und in einigen Fällen durch Funktionsstörungen von Organen, einschliesslich Leberversagen (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Unter der Einnahme von Intelence wurde von Hautausschlag berichtet. Meist waren die berichteten Hautausschläge leichter bis mässiger Natur und traten in der zweiten Therapiewoche und selten nach Woche 4 auf. Die Hautausschläge waren grösstenteils selbst-limitierend und klangen im weiteren Verlauf der Therapie im Allgemeinen innerhalb von 1–2 Wochen wieder ab. Die Häufigkeit von Hautausschlag war bei Frauen höher (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Unter der Einnahme von Intelence wurde von Hautausschlag berichtet. Meist waren die berichteten Hautausschläge leichter bis mässiger Natur und traten in der zweiten Therapiewoche und selten nach Woche 4 auf. Die Hautausschläge waren grösstenteils selbst-limitierend und klangen im weiteren Verlauf der Therapie im Allgemeinen innerhalb von 1–2 Wochen wieder ab. Die Häufigkeit von Hautausschlag war bei Frauen höher (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Die antiretrovirale Kombinationstherapie (Combination antiretroviral therapy – CART) kann bei HIV-Patienten zu einer Umverteilung des Körperfetts (Lipodystrophie) führen. Die langfristigen Folgen einer solchen Umverteilung sind derzeit nicht bekannt und das Wissen über die Mechanismen ist lückenhaft. Es wurde ein Zusammenhang zwischen der viszeralen Lipomatose und Proteaseinhibitoren (PI) sowie zwischen der Lipatrophie und Nucleosid reverse Transkriptasehemmern (NRTI) vermutet. Das Lipodystrophie-Risiko steigt durch individuelle Faktoren wie höheres Alter und arzneimittelbezogene Faktoren wie längere antiretrovirale Therapie und begleitende Stoffwechselstörungen. Im Rahmen der klinischen Untersuchung ist auf körperliche Zeichen einer Fettumverteilung zu achten (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Die antiretrovirale Kombinationstherapie (Combination antiretroviral therapy – CART) kann bei HIV-Patienten zu einer Umverteilung des Körperfetts (Lipodystrophie) führen. Die langfristigen Folgen einer solchen Umverteilung sind derzeit nicht bekannt und das Wissen über die Mechanismen ist lückenhaft. Es wurde ein Zusammenhang zwischen der viszeralen Lipomatose und Proteaseinhibitoren (PI) sowie zwischen der Lipatrophie und Nucleosid reverse Transkriptasehemmern (NRTI) vermutet. Das Lipodystrophie-Risiko steigt durch individuelle Faktoren wie höheres Alter und arzneimittelbezogene Faktoren wie längere antiretrovirale Therapie und begleitende Stoffwechselstörungen. Im Rahmen der klinischen Untersuchung ist auf körperliche Zeichen einer Fettumverteilung zu achten (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerer Immunschwäche zu Beginn der antiretroviralen Kombinationstherapie kann es zu einer Entzündungsreaktion durch asymptomatische oder opportunistische Residualkeime und dadurch zu einer schweren klinischen Erkrankung oder Verschlimmerung der Symptome kommen. Solche Reaktionen wurden typischerweise innerhalb der ersten Wochen oder Monate einer antiretroviralen Kombinationstherapie beobachtet. Entsprechende Beispiele sind Cytomegalievirus-Retinitis, generalisierte und/oder fokale mykobakterielle Infektionen und Pneumocystis jiroveci-Pneumonie. Etwaige Entzündungssymptome sind diesbezüglich zu beurteilen und bei Bedarf ist eine entsprechende Therapie einzuleiten. Autoimmunerkrankungen, wie Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis, sind im Rahmen des Immunrekonstitutionssyndroms auch gemeldet worden. Der Zeitpunkt des Beginns ist jedoch variabler und kann viele Monate nach Behandlungsbeginn auftreten (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerer Immunschwäche zu Beginn der antiretroviralen Kombinationstherapie kann es zu einer Entzündungsreaktion durch asymptomatische oder opportunistische Residualkeime und dadurch zu einer schweren klinischen Erkrankung oder Verschlimmerung der Symptome kommen. Solche Reaktionen wurden typischerweise innerhalb der ersten Wochen oder Monate einer antiretroviralen Kombinationstherapie beobachtet. Entsprechende Beispiele sind Cytomegalievirus-Retinitis, generalisierte und/oder fokale mykobakterielle Infektionen und Pneumocystis jiroveci-Pneumonie. Etwaige Entzündungssymptome sind diesbezüglich zu beurteilen und bei Bedarf ist eine entsprechende Therapie einzuleiten. Autoimmunerkrankungen, wie Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis, sind im Rahmen des Immunrekonstitutionssyndroms auch gemeldet worden. Der Zeitpunkt des Beginns ist jedoch variabler und kann viele Monate nach Behandlungsbeginn auftreten (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Aufgrund der derzeit begrenzten Verfügbarkeit von Daten ist bei Patienten, die mit dem Hepatitis-B- oder -C-Virus koinfiziert sind, Vorsicht geboten. Ein potentiell erhöhtes Risiko für eine Erhöhung der Leberenzyme kann nicht ausgeschlossen werden (s. «Pharmakokinetik»).
- +Aufgrund der derzeit begrenzten Verfügbarkeit von Daten ist bei Patienten, die mit dem Hepatitis-B- oder -C-Virus koinfiziert sind, Vorsicht geboten. Ein potentiell erhöhtes Risiko für eine Erhöhung der Leberenzyme kann nicht ausgeschlossen werden (s. "Pharmakokinetik" ).
-Für Informationen zu Interaktionen mit Arzneimitteln (s. «Interaktionen»).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Für Informationen zu Interaktionen mit Arzneimitteln (s. "Interaktionen" ).
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Interaktionen zwischen Etravirin und gleichzeitig verabreichten anderen Arzneimitteln sind in der folgenden Tabelle angegeben. Auswirkung auf die Wirkstoffspiegel: Anstieg: «+», Abfall: «–», keine Änderung «=», nicht durchgeführt: «ND» (berechnet nach dem Least-square-Prinzip [Verfahren kleinster Fehlerquadrate]). Die Aufzählung ist nicht abschliessend.
- +Interaktionen zwischen Etravirin und gleichzeitig verabreichten anderen Arzneimitteln sind in der folgenden Tabelle angegeben. Auswirkung auf die Wirkstoffspiegel: Anstieg: "+" , Abfall: "–" , keine Änderung "=" , nicht durchgeführt: "ND" (berechnet nach dem Least-square-Prinzip [Verfahren kleinster Fehlerquadrate]). Die Aufzählung ist nicht abschliessend.
-Gleichzeitig verabreichtes Arzneimittel Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels (mg) Beurteiltes Arzneimittel AUC Cmin
-HIV Nichtnukleosidische Inhibitoren der Reversen Transkriptase (NNRTI)
-Efavirenz, Nevirapin Die Kombination zweier NNRTIs hat sich nicht als vorteilhaft erwiesen. Die Kombination von Intelence mit Efavirenz oder Nevirapin kann zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentration von Etravirin und zum Verlust des therapeutischen Effekts von Intelence führen. Intelence und andere NNRTIs sollten nicht gleichzeitig verabreicht werden.
-Delavirdin Die Kombination zweier NNRTIs hat sich nicht als vorteilhaft erwiesen. Intelence und Delvaridin sollten nicht gleichzeitig verabreicht werden. Die Etravirin-Plasmakonzentration steigt unter dieser Kombination an.
-Rilpivirin Es ist nicht empfohlen, Intelence mit anderen NNRTIs zu verabreichen.
-HIV Proteaseinhibitoren (PI) – «unboosted» (ohne gleichzeitige Gabe von niedrigdosiertem Ritonavir oder Cobicistat)
-Atazanavir, «unboosted» 400 mg 1× täglich Atazanavir –17% –47%
-Etravirin +50% +58%
-Die Kombination von «unboosted» Atazanavir und Intelence wird nicht empfohlen.
-Ritonavir Die Kombination von Intelence mit Ritonavir in voller Dosierung (600 mg 2× täglich) kann einen signifikanten Abfall der Etravirin-Plasmakonzentration zur Folge haben. Dadurch kann es zu einer Minderung des therapeutischen Effekts von Intelence kommen. Die Kombination von Ritonavir in voller Dosierung (600 mg 2× täglich) und Intelence wird nicht empfohlen.
-Nelfinavir Die Kombination von Intelence und Nelfinavir kann zu einem Anstieg der Plasmakonzentration von Nelfinavir führen. Es wird nicht empfohlen, Intelence zusammen mit Nelfinavir einzunehmen.
-Andere «unboosted» Proteaseinhibitoren Die Kombination von Intelence und anderen «unboosted» Proteaseinhibitoren (einschliesslich Indinavir und Saquinavir) wird nicht empfohlen.
-Proteaseinhibitoren (PI) – «boosted» (mit gleichzeitiger Gabe von niedrigdosiertem Ritonavir)
-Tipranavir/Ritonavir 500/200 mg 2× täglich Tipranavir +18% +24%
-Etravirin –76% –82%
-Die Kombination von Tipranavir/Ritonavir und Intelence kann zu einer signifikanten Abnahme der Etravirin-Plasmakonzentration und einer Abnahme des therapeutischen Effektes von Intelence führen. Intelence und Tipranavir/Ritonavir sollten nicht gleichzeitig verabreicht werden.
-Fosamprenavir/ Ritonavir 700/100 mg 2× täglich Amprenavir +69% +77%
-Etravirin = =
-Die richtige Dosierung von Intelence bei Applikation in Kombination mit Fosamprenavir/Ritonavir wurde nicht ermittelt. Intelence und Fosamprenavir/Ritonavir sollten nicht in Kombination verabreicht werden.
-Atazanavir/ Ritonavir 300/100 mg 1× täglich Atazanavir –14% –38%
-Etravirin +30% +26%
-Die Kombination von Intelence und Atazanavir/Ritonavir kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
-Darunavir/Ritonavir 600/100 mg 2× täglich Darunavir = =
-Etravirin –37% –49%
-Die Kombination von Intelence und Darunavir/Ritonavir kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
-Lopinavir/ Ritonavir (Filmtablette) 400/100 mg 2× täglich Lopinavir = –20%
-Etravirin –35% –45%
-Die Kombination von Intelence und Lopinavir/Ritonavir (Filmtabletten) kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
-Saquinavir/ Ritonavir (Softgel-Kapsel) 1000/100 mg 2× täglich Saquinavir = –20%
-Etravirin –33% –29%
-Die Kombination von Intelence und Saquinavir/Ritonavir kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
-HIV Proteaseinhibitoren - geboostet (mit Cobicistat)
-Atazanavir/Cobicistat, Darunavir/Cobicistat Die gleichzeitige Verabreichung von Intelence und Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat kann zu einer Verringerung der Plasmakonzentrationen des Proteaseinhibitors und/oder von Cobicistat führen, was einen Verlust der therapeutischen Wirkung und Resistenzentwicklung zur Folge haben kann. Die gleichzeitige Verabreichung von Intelence und Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat wird nicht empfohlen.
-Doppelt «boosted» Proteaseinhibitoren
-Lopinavir/Saquinavir/ Ritonavir 400/800–1000/100 mg 2× täglich Lopinavir –18% –24%
-Saquinavir –13% –13%
-Etravirin = =
-Die Kombination von Intelence und Lopinavir/Saquinavir/Ritonavir kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
- +Gleichzeitig verabre Dosierung des Beurteiltes Arzneimi AUC Cmin
- +ichtes Arzneimittel gleichzeitig verabre ttel
- + ichten Arzneimittels
- + (mg)
- +HIVNichtnukleosidisc
- +he Inhibitoren der
- +Reversen Transkripta
- +se (NNRTI)
- +Efavirenz,Nevirapin Die Kombination
- + zweier NNRTIs hat
- + sich nicht als
- + vorteilhaft erwiesen
- + . Die Kombination
- + von Intelence mit
- + Efavirenz oder
- + Nevirapin kann zu
- + einer signifikanten
- + Abnahme der Plasmako
- + nzentration von
- + Etravirin und zum
- + Verlust des therapeu
- + tischen Effekts von
- + Intelence führen.
- + Intelence und
- + andere NNRTIs
- + sollten nicht
- + gleichzeitig verabre
- + icht werden.
- +Delavirdin Die Kombination
- + zweier NNRTIs hat
- + sich nicht als
- + vorteilhaft erwiesen
- + . Intelence und
- + Delvaridin sollten
- + nicht gleichzeitig
- + verabreicht werden.
- + Die Etravirin-Plasma
- + konzentration
- + steigt unter dieser
- + Kombination an.
- +Rilpivirin Es ist nicht empfohl
- + en, Intelence mit
- + anderen NNRTIs zu
- + verabreichen.
- +HIV Proteaseinhibito
- +ren (PI) – "unbooste
- +d" (ohne gleichzeiti
- +ge Gabe von niedrigd
- +osiertem Ritonavir
- +oder Cobicistat)
- +Atazanavir, "unboost 400 mg 1× täglich Atazanavir –17% –47%
- +ed"
- +Etravirin +50% +58%
- +Die Kombination von
- +"unboosted" Atazanav
- +ir und Intelence
- +wird nicht empfohlen
- +.
- +Ritonavir Die Kombination von
- + Intelence mit
- + Ritonavir in voller
- + Dosierung (600 mg
- + 2× täglich) kann
- + einen signifikanten
- + Abfall der Etravirin
- + -Plasmakonzentration
- + zur Folge haben.
- + Dadurch kann es zu
- + einer Minderung des
- + therapeutischen
- + Effekts von Intelenc
- + e kommen. Die
- + Kombination von
- + Ritonavir in voller
- + Dosierung (600 mg
- + 2× täglich) und
- + Intelence wird
- + nicht empfohlen.
- +Nelfinavir Die Kombination von
- + Intelence und
- + Nelfinavir kann zu
- + einem Anstieg der
- + Plasmakonzentration
- + von Nelfinavir
- + führen. Es wird
- + nicht empfohlen,
- + Intelence zusammen
- + mit Nelfinavir
- + einzunehmen.
- +Andere "unboosted" Die Kombination von
- +Proteaseinhibitoren Intelence und
- + anderen "unboosted"
- + Proteaseinhibitoren
- + (einschliesslich
- + Indinavir und
- + Saquinavir) wird
- + nicht empfohlen.
- +Proteaseinhibitoren
- +(PI) – "boosted"
- +(mit gleichzeitiger
- +Gabe von niedrigdosi
- +ertem Ritonavir)
- +Tipranavir/Ritonavir 500/200 mg 2× Tipranavir +18% +24%
- + täglich
- +Etravirin –76% –82%
- +Die Kombination von
- +Tipranavir/Ritonavir
- + und Intelence kann
- +zu einer signifikant
- +en Abnahme der
- +Etravirin-Plasmakonz
- +entration und einer
- +Abnahme des therapeu
- +tischen Effektes
- +von Intelence
- +führen. Intelence
- +und Tipranavir/Riton
- +avir sollten nicht
- +gleichzeitig verabre
- +icht werden.
- +Fosamprenavir/Ritona 700/100 mg 2× Amprenavir +69% +77%
- +vir täglich
- +Etravirin = =
- +Die richtige Dosieru
- +ng von Intelence
- +bei Applikation in
- +Kombination mit
- +Fosamprenavir/Ritona
- +vir wurde nicht
- +ermittelt. Intelence
- + und Fosamprenavir/R
- +itonavir sollten
- +nicht in Kombination
- + verabreicht werden.
- +Atazanavir/Ritonavir 300/100 mg 1× Atazanavir –14% –38%
- + täglich
- +Etravirin +30% +26%
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Atazanavir/Ritonavir
- + kann ohne Dosisanpa
- +ssung erfolgen.
- +Darunavir/Ritonavir 600/100 mg 2× Darunavir = =
- + täglich
- +Etravirin –37% –49%
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Darunavir/Ritonavir
- +kann ohne Dosisanpas
- +sung erfolgen.
- +Lopinavir/Ritonavir( 400/100 mg 2× Lopinavir = –20%
- +Filmtablette) täglich
- +Etravirin –35% –45%
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Lopinavir/Ritonavir
- +(Filmtabletten)
- +kann ohne Dosisanpas
- +sung erfolgen.
- +Saquinavir/Ritonavir 1000/100 mg 2× Saquinavir = –20%
- +(Softgel-Kapsel) täglich
- +Etravirin –33% –29%
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Saquinavir/Ritonavir
- + kann ohne Dosisanpa
- +ssung erfolgen.
- +HIV Proteaseinhibito
- +ren - geboostet
- +(mit Cobicistat)
- +Atazanavir/Cobicista Die gleichzeitige
- +t,Darunavir/Cobicist Verabreichung von
- +at Intelence und
- + Atazanavir/Cobicista
- + t oder Darunavir/Cob
- + icistat kann zu
- + einer Verringerung
- + der Plasmakonzentrat
- + ionen des Proteasein
- + hibitors und/oder
- + von Cobicistat
- + führen, was einen
- + Verlust der therapeu
- + tischen Wirkung und
- + Resistenzentwicklung
- + zur Folge haben
- + kann. Die gleichzeit
- + ige Verabreichung
- + von Intelence und
- + Atazanavir/Cobicista
- + t oder Darunavir/Cob
- + icistat wird nicht
- + empfohlen.
- +Doppelt "boosted"
- +Proteaseinhibitoren
- +Lopinavir/Saquinavir 400/800–1000/100 mg Lopinavir –18% –24%
- +/ Ritonavir 2× täglich
- +Saquinavir –13% –13%
- +Etravirin = =
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Lopinavir/Saquinavir
- +/Ritonavir kann
- +ohne Dosisanpassung
- +erfolgen.
-Maraviroc 300 mg 2× täglich Maraviroc –53% –39%
-Etravirin = =
-Die gleichzeitige Anwendung von Intelence und Maraviroc kann zu einer signifikanten Abnahme der Maraviroc-Plasmakonzentration führen. Wenn Intelence in Abwesenheit eines potenten CYP3A-Hemmers (z.B. ein «boosted»Proteaseinhibitor) zusammen mit Maraviroc verabreicht wird, beträgt die empfohlene Dosierung von Maraviroc 600 mg 2× täglich. Für Intelence ist keine Dosisanpassung notwendig.
-Maraviroc/ Darunavir/ Ritonavir 150/600/100 mg 2× täglich Maraviroc +3,1-fach* +5,3-fach*
-Etravirin = =
-Wird Intelence zusammen mit Maraviroc und einem «boosted» Proteaseinhibitor verabreicht, sollte die Dosis von Maraviroc auf 150 mg 2× täglich reduziert werden, ausser in Kombination mit Fosamprenavir/Ritonavir, wobei die Dosis für Maraviroc 300 mg 2× täglich sein sollte. Für Intelence ist keine Dosisanpassung notwendig. * Verglichen mit Maraviroc 150 mg 2× täglich.
- +Maraviroc 300 mg 2× täglich Maraviroc –53% –39%
- +Etravirin = =
- +Die gleichzeitige
- +Anwendung von
- +Intelence und
- +Maraviroc kann zu
- +einer signifikanten
- +Abnahme der Maraviro
- +c-Plasmakonzentratio
- +n führen. Wenn
- +Intelence in Abwesen
- +heit eines potenten
- +CYP3A-Hemmers (z.B.
- +ein "boosted"
- +Proteaseinhibitor)
- +zusammen mit Maravir
- +oc verabreicht
- +wird, beträgt die
- +empfohlene Dosierung
- + von Maraviroc 600
- +mg 2× täglich. Für
- +Intelence ist keine
- +Dosisanpassung
- +notwendig.
- +Maraviroc/Darunavir/ 150/600/100 mg 2× Maraviroc +3,1-fach* +5,3-fach*
- +Ritonavir täglich
- +Etravirin = =
- +Wird Intelence
- +zusammen mit Maravir
- +oc und einem "booste
- +d" Proteaseinhibitor
- + verabreicht,
- +sollte die Dosis
- +von Maraviroc auf
- +150 mg 2× täglich
- +reduziert werden,
- +ausser in Kombinatio
- +n mit Fosamprenavir/
- +Ritonavir, wobei
- +die Dosis für
- +Maraviroc 300 mg 2×
- +täglich sein sollte.
- + Für Intelence ist
- +keine Dosisanpassung
- + notwendig. *
- +Verglichen mit
- +Maraviroc 150 mg 2×
- +täglich.
-Enfuvirtid 90 mg 2× täglich Enfuvirtid ND ND
-Etravirin* = =
-Bei Kombination von Intelence und Enfuvirtid sind für keines der beiden Arzneimittel Interaktionen zu erwarten. * Gemäss populations-pharmakokinetischen Analysen.
-Integrase-Inhibitoren
-Dolutegravir 50 mg 1× täglich Dolutegravir -71% -88%
-Etravirin* = =
-Dolutegravir/ Darunavir/ Ritonavir 50 mg 1× täglich + 600/100 mg 2× täglich Dolutegravir -25% -37%
-Etravirin* = =
-Dolutegravir/ Lopinavir/ Ritonavir 50 mg 1× täglich + 400/100 mg 2× täglich Dolutegravir = +28%
-Etravirin* = =
-Etravirin führte zu einer signifikanten Reduktion der Dolutegravir-Plasmakonzentrationen. Studienübergreifende Vergleiche mit historischen pharmakokinetischen Daten für Etravirin ergaben keine Hinweise auf einen Einfluss von Dolutegravir auf die Pharmakokinetik von Etravirin. Die Wirkung von Etravirin auf die Plasmakonzentrationen von Dolutegravir wurde durch gleichzeitige Verabreichung von Darunavir/Ritonavir oder Lopinavir/Ritonavir abgeschwächt. Es wird erwartet, dass Atazanavir/Ritonavir die Wirkung von Etravirin auf die Plasmakonzentrationen von Dolutegravir ebenfalls abschwächt. Dolutegravir sollte nur dann zusammen mit Intelence angewendet werden, wenn gleichzeitig Atazanavir/Ritonavir, Darunavir/Ritonavir oder Lopinavir/Ritonavir verabreicht wird.
-Elvitegravir/ Ritonavir 150/100 1× täglich Elvitegravir = ND
-Ritonavir = ND
-Etravirin = ND
-Die Kombination von Intelence und Elvitegravir/Ritonavir kann ohne Dosisanpassungen erfolgen.
-Raltegravir 400 mg 2× täglich Raltegravir –10% –34%
-Etravirin = =
-Die Kombination von Intelence und Raltegravir kann ohne Dosisanpassungen erfolgen.
- +Enfuvirtid 90 mg 2× täglich Enfuvirtid ND ND
- +Etravirin* = =
- +Bei Kombination von
- +Intelence und
- +Enfuvirtid sind für
- +keines der beiden
- +Arzneimittel Interak
- +tionen zu erwarten.
- +* Gemäss populations
- +-pharmakokinetischen
- + Analysen.
- +Integrase-Inhibitore
- +n
- +Dolutegravir 50 mg 1× täglich Dolutegravir -71% -88%
- +Etravirin* = =
- +Dolutegravir/Darunav 50 mg 1× täglich + Dolutegravir -25% -37%
- +ir/Ritonavir 600/100 mg 2×
- + täglich
- +Etravirin* = =
- +Dolutegravir/Lopinav 50 mg 1× täglich + Dolutegravir = +28%
- +ir/Ritonavir 400/100 mg 2×
- + täglich
- +Etravirin* = =
- +Etravirin führte zu
- +einer signifikanten
- +Reduktion der
- +Dolutegravir-Plasmak
- +onzentrationen.
- +Studienübergreifende
- + Vergleiche mit
- +historischen pharmak
- +okinetischen Daten
- +für Etravirin
- +ergaben keine
- +Hinweise auf einen
- +Einfluss von Doluteg
- +ravir auf die
- +Pharmakokinetik von
- +Etravirin. Die
- +Wirkung von Etraviri
- +n auf die Plasmakonz
- +entrationen von
- +Dolutegravir wurde
- +durch gleichzeitige
- +Verabreichung von
- +Darunavir/Ritonavir
- +oder Lopinavir/Riton
- +avir abgeschwächt.
- +Es wird erwartet,
- +dass Atazanavir/Rito
- +navir die Wirkung
- +von Etravirin auf
- +die Plasmakonzentrat
- +ionen von Dolutegrav
- +ir ebenfalls abschwä
- +cht. Dolutegravir
- +sollte nur dann
- +zusammen mit Intelen
- +ce angewendet
- +werden, wenn gleichz
- +eitig Atazanavir/Rit
- +onavir, Darunavir/Ri
- +tonavir oder Lopinav
- +ir/Ritonavir verabre
- +icht wird.
- +Elvitegravir/Ritonav 150/100 1× täglich Elvitegravir = ND
- +ir
- +Ritonavir = ND
- +Etravirin = ND
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Elvitegravir/Ritonav
- +ir kann ohne Dosisan
- +passungen erfolgen.
- +Raltegravir 400 mg 2× täglich Raltegravir –10% –34%
- +Etravirin = =
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Raltegravir kann
- +ohne Dosisanpassunge
- +n erfolgen.
- +
- +
-Gleichzeitig verabreichtes Arzneimittel Dosierung des gleichzeitig verabreichten Arzneimittels (mg) Beurteiltes Arzneimittel AUC Cmin
- +Gleichzeitigverabrei Dosierung des BeurteiltesArzneimit AUC Cmin
- +chtesArzneimittel gleichzeitig verabre tel
- + ichten Arzneimittels
- + (mg)
-Digoxin 0,5 mg Einzeldosis Digoxin +18% ND
-Etravirin = =
-Die Kombination von Intelence und Digoxin kann ohne Dosisanpassungen erfolgen. Bei Kombination von Digoxin mit Intelence wird empfohlen, die Digoxinspiegel zu kontrollieren.
-Amiodaron Flecainid Lidocain (systemisch) Propafenon Die Plasmakonzentration dieser Antiarrhythmika kann bei Kombination mit Intelence abnehmen. Daher ist bei der Verabreichung von Antiarrhythmika in Kombination mit Intelence Vorsicht geboten und es wird, wenn möglich, eine Überwachung der therapeutischen Konzentration empfohlen.
- +Digoxin 0,5 mg Einzeldosis Digoxin +18% ND
- +Etravirin = =
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Digoxin kann ohne
- +Dosisanpassungen
- +erfolgen. Bei
- +Kombination von
- +Digoxin mit Intelenc
- +e wird empfohlen,
- +die Digoxinspiegel
- +zu kontrollieren.
- +AmiodaronFlecainidLi Die Plasmakonzentrat
- +docain(systemisch)Pr ion dieser Antiarrhy
- +opafenon thmika kann bei
- + Kombination mit
- + Intelence abnehmen.
- + Daher ist bei der
- + Verabreichung von
- + Antiarrhythmika in
- + Kombination mit
- + Intelence Vorsicht
- + geboten und es
- + wird, wenn möglich,
- + eine Überwachung
- + der therapeutischen
- + Konzentration
- + empfohlen.
-Carbamazepin Phenobarbital Phenytoin Carbamazepin, Phenobarbital und Phenytoin sind Induktoren der CYP450-Enzyme. Intelence soll nicht in Kombination mit Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin gegeben werden, da es dadurch zu einem signifikanten Abfall der Etravirin-Plasmakonzentration kommen kann. Dies kann eine Verminderung des therapeutischen Effekts von Intelence zur Folge haben.
- +Carbamazepin Phenoba Carbamazepin,
- +rbital Phenytoin Phenobarbital und
- + Phenytoin sind
- + Induktoren der
- + CYP450-Enzyme.
- + Intelence soll
- + nicht in Kombination
- + mit Carbamazepin,
- + Phenobarbital oder
- + Phenytoin gegeben
- + werden, da es
- + dadurch zu einem
- + signifikanten
- + Abfall der Etravirin
- + -Plasmakonzentration
- + kommen kann. Dies
- + kann eine Verminderu
- + ng des therapeutisch
- + en Effekts von
- + Intelence zur Folge
- + haben.
-Fluconazol 200 mg 1× morgens Fuconazol = =
-Etravirin +86% +109%
-Die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen war ähnlich bei Patienten, die Fluconazol und Intelence oder Placebo in einer Phase III Studie erhalten hatten. Die Kombination Intelence und Fluconazol kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
-Voriconazol 200 mg 2× täglich Voriconazol +14% +23%
-Etravirin +36% +52%
-Die Kombination Intelence und Voriconazol kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
-Itraconazol Ketoconazol Posaconazol Posaconazol ist ein potenter Inhibitor von CYP3A und kann zu einer Erhöhung der Plasmakonzentration von Etravirin führen. Itraconazol und Ketoconazol sind potente Inhibitoren sowie Substrate von CYP3A. Die gleichzeitige systemische Anwendung von Itraconazol oder Ketoconazol und Intelence kann einen Anstieg der Plasmakonzentration von Etravirin zur Folge haben. Die Kombination von Intelence mit diesen Antimykotika kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
- +Fluconazol 200 mg 1× morgens Fuconazol = =
- +Etravirin +86% +109%
- +Die Häufigkeit von
- +unerwünschten
- +Wirkungen war
- +ähnlich bei Patiente
- +n, die Fluconazol
- +und Intelence oder
- +Placebo in einer
- +Phase III Studie
- +erhalten hatten.
- +Die Kombination
- +Intelence und
- +Fluconazol kann
- +ohne Dosisanpassung
- +erfolgen.
- +Voriconazol 200 mg 2× täglich Voriconazol +14% +23%
- +Etravirin +36% +52%
- +Die Kombination
- +Intelence und
- +Voriconazol kann
- +ohne Dosisanpassung
- +erfolgen.
- +ItraconazolKetoconaz Posaconazol ist ein
- +olPosaconazol potenter Inhibitor
- + von CYP3A und kann
- + zu einer Erhöhung
- + der Plasmakonzentrat
- + ion von Etravirin
- + führen. Itraconazol
- + und Ketoconazol
- + sind potente Inhibit
- + oren sowie Substrate
- + von CYP3A. Die
- + gleichzeitige
- + systemische Anwendun
- + g von Itraconazol
- + oder Ketoconazol
- + und Intelence kann
- + einen Anstieg der
- + Plasmakonzentration
- + von Etravirin zur
- + Folge haben. Die
- + Kombination von
- + Intelence mit
- + diesen Antimykotika
- + kann ohne Dosisanpas
- + sung erfolgen.
-Clarithromycin 500 mg 2× täglich Clarithromycin –39% –53%
-14-Hydroxy-Clarithromycin +21% =
-Etravirin +42% +46%
-Die Clarithromycin-Exposition wurde durch Etravirin gesenkt, wohingegen die Konzentration des aktiven Metaboliten, 14-Hydroxy-Clarithromycin anstieg. Da 14-Hydroxy-Clarithromycin über eine geringere Aktivität gegen den Mycobacterium avium-Komplex (MAC) verfügt, kann die Gesamtaktivität gegen diesen Keim verändert sein. Daher sind Alternativen zu Clarithromycin, wie Azithromycin, zur MAC-Behandlung in Betracht zu ziehen.
-Artemether/ Lumefantrin 80/480 mg, 6 Dosen zu 0, 8, 24, 36, 48 und 60 Stunden Artemether –38% –18%
-Dihydroartemisin –15% –17%
-Lumefantrin –13% =
-Etravirin = =
-Für Intelence ist keine Dosisanpassung notwendig. Vorsicht ist geboten, wenn Intelence zusammen mit Artemether/Lumefantrin gegeben wird, da nicht bekannt ist, ob die Abnahme in der Exposition von Artemether oder des aktiven Metaboliten, Dihydroartemisin, zu einer verminderten Antimalariawirkung führen könnte.
-Antimykobakterielle Wirkstoffe
-Rifampicin Rifampicin ist ein potenter Induktor der CYP450-Enzyme. Intelence soll nicht in Kombination mit Rifampicin gegeben werden, da es dadurch zu einem signifikanten Abfall der Etravirin-Plasmakonzentration kommen kann. Dies kann eine Verminderung des therapeutischen Effekts von Intelence zur Folge haben. Zudem ist Rifampicin kontraindiziert in Kombination mit geboosteten PIs.
-Rifabutin 300 mg 1× täglich Rifabutin –17% –24%
-25-O-Desacetylrifabutin –17% –22%
-Etravirin –37% –35%
-Falls Intelence nicht zusammen mit einem «boosted» Proteaseinhibitor gegeben wird, können Intelence und Rifabutin ohne Dosisanpassung zusammen eingesetzt werden. Falls Intelence zusammen mit «boosted» Darunavir, Lopinavir oder Saquinavir eingesetzt wird, sollte die Kombination mit Rifabutin mit Vorsicht verwendet werden, da das Potential für eine signifikante Reduktion der Etravirin-Exposition besteht. Wenn Intelence zusammen mit Rifabutin und einem «boosted» Proteaseinhibitor gegeben wird, ist für die empfohlene Dosierung von Rifabutin die Fachinformation des «boosted» Proteaseinhibitor entscheidend.
- +Clarithromycin 500 mg 2× täglich Clarithromycin –39% –53%
- +14-Hydroxy-Clarithro +21% =
- +mycin
- +Etravirin +42% +46%
- +Die Clarithromycin-E
- +xposition wurde
- +durch Etravirin
- +gesenkt, wohingegen
- +die Konzentration
- +des aktiven Metaboli
- +ten, 14-Hydroxy-Clar
- +ithromycin anstieg.
- +Da 14-Hydroxy-Clarit
- +hromycin über eine
- +geringere Aktivität
- +gegen den Mycobacter
- +ium avium-Komplex
- +(MAC) verfügt, kann
- +die Gesamtaktivität
- +gegen diesen Keim
- +verändert sein.
- +Daher sind Alternati
- +ven zu Clarithromyci
- +n, wie Azithromycin,
- + zur MAC-Behandlung
- +in Betracht zu
- +ziehen.
- +Artemether/Lumefantr 80/480 mg, 6 Dosen Artemether –38% –18%
- +in zu 0, 8, 24, 36, 48
- + und 60 Stunden
- +Dihydroartemisin –15% –17%
- +Lumefantrin –13% =
- +Etravirin = =
- +Für Intelence ist
- +keine Dosisanpassung
- + notwendig. Vorsicht
- + ist geboten, wenn
- +Intelence zusammen
- +mit Artemether/Lumef
- +antrin gegeben
- +wird, da nicht
- +bekannt ist, ob die
- +Abnahme in der
- +Exposition von
- +Artemether oder des
- +aktiven Metaboliten,
- + Dihydroartemisin,
- +zu einer verminderte
- +n Antimalariawirkung
- + führen könnte.
- +Antimykobakterielle
- +Wirkstoffe
- +Rifampicin Rifampicin ist ein
- + potenter Induktor
- + der CYP450-Enzyme.
- + Intelence soll
- + nicht in Kombination
- + mit Rifampicin
- + gegeben werden, da
- + es dadurch zu einem
- + signifikanten
- + Abfall der Etravirin
- + -Plasmakonzentration
- + kommen kann. Dies
- + kann eine Verminderu
- + ng des therapeutisch
- + en Effekts von
- + Intelence zur Folge
- + haben. Zudem ist
- + Rifampicin kontraind
- + iziert in Kombinatio
- + n mit geboosteten
- + PIs.
- +Rifabutin 300 mg 1× täglich Rifabutin –17% –24%
- +25-O-Desacetylrifabu –17% –22%
- +tin
- +Etravirin –37% –35%
- +Falls Intelence
- +nicht zusammen mit
- +einem "boosted"
- +Proteaseinhibitor
- +gegeben wird,
- +können Intelence
- +und Rifabutin ohne
- +Dosisanpassung
- +zusammen eingesetzt
- +werden. Falls
- +Intelence zusammen
- +mit "boosted"
- +Darunavir, Lopinavir
- + oder Saquinavir
- +eingesetzt wird,
- +sollte die Kombinati
- +on mit Rifabutin
- +mit Vorsicht verwend
- +et werden, da das
- +Potential für eine
- +signifikante Redukti
- +on der Etravirin-Exp
- +osition besteht.
- +Wenn Intelence
- +zusammen mit Rifabut
- +in und einem "booste
- +d" Proteaseinhibitor
- + gegeben wird, ist
- +für die empfohlene
- +Dosierung von
- +Rifabutin die
- +Fachinformation des
- +"boosted" Proteasein
- +hibitor entscheidend
- +.
-Diazepam Die gleichzeitige Anwendung von Intelence und Diazepam kann zu einem Anstieg der Plasmakonzentration von Diazepam führen.
- +Diazepam Die gleichzeitige
- + Anwendung von
- + Intelence und
- + Diazepam kann zu
- + einem Anstieg der
- + Plasmakonzentration
- + von Diazepam führen.
-Dexamethason (systemisch) Systemisch gegebenes Dexamethason induziert CYP3A4 und kann zu einem Abfall der Etravirin-Plasmakonzentration führen. Dies kann eine Verminderung des therapeutischen Effekts von Intelence zur Folge haben. Daher ist bei der systemischen Verabreichung von Dexamethason Vorsicht geboten oder es sollten, insbesondere für die Langzeitanwendung, Alternativen in Betracht gezogen werden.
-Kontrazeptiva auf Östrogenbasis
-Ethinylestradiol Norethindron 0,035 mg 1× täglich Ethinylestradiol +22% =
-1 mg 1× täglich Norethindron = –22%
- Etravirin = =
-Die Kombination von Kontrazeptiva auf Östrogen- und/oder Progesteronbasis und Intelence kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
-Hepatitis C Virus (HCV) direkt wirkende antivirale Substanzen
-Daclatasvir Die gleichzeitige Verabreichung von Intelence und Daclatasvir kann zu einer Verringerung der Plasmakonzentrationen von Daclatasvir führen. Aufgrund ungenügender Daten wird die gleichzeitige Verabreichung von Intelence und Daclatasvir nicht empfohlen.
-Elbasvir/Grazoprevir Die gleichzeitige Verabreichung von Intelence und Elbasvir/Grazoprevir kann zu einer Verringerung der Plasmakonzentrationen von Elbasvir und Grazoprevir führen, was eine verminderte therapeutische Wirkung von Elbasvir/Grazoprevir zur Folge haben kann. Die gleichzeitige Verabreichung von Intelence und Elbasvir/Grazoprevir ist kontraindiziert.
-Simeprevir Die gleichzeitige Verabreichung von Intelence und Simeprevir kann zu einer Verringerung der Plasmakonzentration von Simeprevir führen. Die gleichzeitige Verabreichung von Intelence und Simeprevir wird nicht empfohlen.
-Boceprevir 800 mg 3× täglich Boceprevir +10% -12%
-Etravirin -23% -29%
-Die Kombination von Intelence und Boceprevir kann ohne Dosisanpassung eingesetzt werden. Vorsicht ist geboten, wenn Intelence zusammen mit Boceprevir und einem anderen Arzneimittel, das die Plasmakonzentration von Etravirin vermindern kann, verabreicht wird. Es wird eine engmaschige Überwachung des virologischen Ansprechens hinsichtlich HIV und HCV empfohlen. Bitte beachten Sie die Arzneimittelinformationen der Begleitmedikationen.
-Ribavirin Aufgrund des renalen Ausscheidungsweges von Ribavirin, sind keine Arzneimittelinteraktionen zwischen Ribavirin und Intelence zu erwarten.
- +Dexamethason (system Systemisch gegebenes
- +isch) Dexamethason
- + induziert CYP3A4
- + und kann zu einem
- + Abfall der Etravirin
- + -Plasmakonzentration
- + führen. Dies kann
- + eine Verminderung
- + des therapeutischen
- + Effekts von Intelenc
- + e zur Folge haben.
- + Daher ist bei der
- + systemischen Verabre
- + ichung von Dexametha
- + son Vorsicht geboten
- + oder es sollten,
- + insbesondere für
- + die Langzeitanwendun
- + g, Alternativen in
- + Betracht gezogen
- + werden.
- +Kontrazeptiva auf
- +Östrogenbasis
- +EthinylestradiolNore 0,035 mg 1× täglich Ethinylestradiol +22% =
- +thindron
- +1 mg 1× täglich Norethindron = –22%
- + Etravirin = =
- +Die Kombination von
- +Kontrazeptiva auf
- +Östrogen- und/oder
- +Progesteronbasis
- +und Intelence kann
- +ohne Dosisanpassung
- +erfolgen.
- +Hepatitis C Virus
- +(HCV) direkt wirkend
- +e antivirale Substan
- +zen
- +Daclatasvir Die gleichzeitige
- + Verabreichung von
- + Intelence und
- + Daclatasvir kann zu
- + einer Verringerung
- + der Plasmakonzentrat
- + ionen von Daclatasvi
- + r führen. Aufgrund
- + ungenügender Daten
- + wird die gleichzeiti
- + ge Verabreichung
- + von Intelence und
- + Daclatasvir nicht
- + empfohlen.
- +Elbasvir/Grazoprevir Die gleichzeitige
- + Verabreichung von
- + Intelence und
- + Elbasvir/Grazoprevir
- + kann zu einer
- + Verringerung der
- + Plasmakonzentratione
- + n von Elbasvir und
- + Grazoprevir führen,
- + was eine verminderte
- + therapeutische
- + Wirkung von Elbasvir
- + /Grazoprevir zur
- + Folge haben kann.
- + Die gleichzeitige
- + Verabreichung von
- + Intelence und
- + Elbasvir/Grazoprevir
- + ist kontraindiziert
- + .
- +Simeprevir Die gleichzeitige
- + Verabreichung von
- + Intelence und
- + Simeprevir kann zu
- + einer Verringerung
- + der Plasmakonzentrat
- + ion von Simeprevir
- + führen. Die gleichze
- + itige Verabreichung
- + von Intelence und
- + Simeprevir wird
- + nicht empfohlen.
- +Boceprevir 800 mg 3× täglich Boceprevir +10% -12%
- +Etravirin -23% -29%
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Boceprevir kann
- +ohne Dosisanpassung
- +eingesetzt werden.Vo
- +rsicht ist geboten,
- +wenn Intelence
- +zusammen mit Bocepre
- +vir und einem
- +anderen Arzneimittel
- +, das die Plasmakonz
- +entration von
- +Etravirin vermindern
- + kann, verabreicht
- +wird. Es wird eine
- +engmaschige Überwach
- +ung des virologische
- +n Ansprechens
- +hinsichtlich HIV
- +und HCV empfohlen.
- +Bitte beachten Sie
- +die Arzneimittelinfo
- +rmationen der
- +Begleitmedikationen.
- +Ribavirin Aufgrund des renalen
- + Ausscheidungsweges
- + von Ribavirin, sind
- + keine Arzneimittelin
- + teraktionen zwischen
- + Ribavirin und
- + Intelence zu erwarte
- + n.
-Johanniskraut (Hypericum perforatum) Intelence soll nicht in Kombination mit Johanniskrauthaltigen Mitteln gegeben werden, da es dadurch zu einem signifikanten Abfall der Etravirin-Plasmakonzentration kommen kann. Dies kann eine Verminderung des therapeutischen Effekts von Intelence zur Folge haben.
-HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren
-Atorvastatin 40 mg 1× täglich Atorvastatin –37% ND
-2-Hydroxy-Atorvastatin +27% ND
-Etravirin = =
-Bei Kombination mit Intelence sind unter Umständen Dosisanpassungen von Atorvastatin erforderlich, um das klinische Ansprechen anzupassen.
-Fluvastatin Rosuvastatin Simvastatin Rosuvastatin und Simvastatin sind Substrate von CYP3A4 und die Kombination mit Intelence kann zu einem Abfall der Plasmakonzentrationen der HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren führen. Fluvastatin und Rosuvastatin werden durch CYP2C9 metabolisiert und die Kombination mit Intelence kann höhere Plasmakonzentrationen der HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren zur Folge haben. Für diese HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren können daher Dosisanpassungen erforderlich sein.
-Pravastatin Es sind keine Interaktionen zwischen Pravastatin und Intelence zu erwarten.
-H2-Rezeptorantagonisten
-Ranitidin 150 mg 2× täglich Etravirin –14% ND
-Die Kombination von Intelence und H2-Rezeptorantagonisten kann ohne Dosisanpassung erfolgen.
- +Johanniskraut(Hyperi Intelence soll
- +cumperforatum) nicht in Kombination
- + mit Johanniskrautha
- + ltigen Mitteln
- + gegeben werden, da
- + es dadurch zu einem
- + signifikanten
- + Abfall der Etravirin
- + -Plasmakonzentration
- + kommen kann. Dies
- + kann eine Verminderu
- + ng des therapeutisch
- + en Effekts von
- + Intelence zur Folge
- + haben.
- +HMG-CoA-Reduktase-In
- +hibitoren
- +Atorvastatin 40 mg 1× täglich Atorvastatin –37% ND
- +2-Hydroxy-Atorvastat +27% ND
- +in
- +Etravirin = =
- +Bei Kombination mit
- +Intelence sind
- +unter Umständen
- +Dosisanpassungen
- +von Atorvastatin
- +erforderlich, um
- +das klinische
- +Ansprechen anzupasse
- +n.
- +FluvastatinRosuvasta Rosuvastatin und
- +tinSimvastatin Simvastatin sind
- + Substrate von
- + CYP3A4 und die
- + Kombination mit
- + Intelence kann zu
- + einem Abfall der
- + Plasmakonzentratione
- + n der HMG-CoA-Redukt
- + ase-Inhibitoren
- + führen. Fluvastatin
- + und Rosuvastatin
- + werden durch CYP2C9
- + metabolisiert und
- + die Kombination mit
- + Intelence kann
- + höhere Plasmakonzent
- + rationen der HMG-CoA
- + -Reduktase-Inhibitor
- + en zur Folge haben.
- + Für diese HMG-CoA-Re
- + duktase-Inhibitoren
- + können daher Dosisan
- + passungen erforderli
- + ch sein.
- +Pravastatin Es sind keine
- + Interaktionen
- + zwischen Pravastatin
- + und Intelence zu
- + erwarten.
- +H2-Rezeptorantagonis
- +ten
- +Ranitidin 150 mg 2× täglich Etravirin –14% ND
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +H2-Rezeptorantagonis
- +ten kann ohne
- +Dosisanpassung
- +erfolgen.
-Cyclosporin Sirolimus Tacrolimus Die Verabreichung von systemischen Immunsuppressiva in Kombination mit Intelence hat mit Vorsicht zu erfolgen, da die Plasmakonzentrationen von Cyclosporin, Sirolimus oder Tacrolimus durch die gleichzeitige Gabe von Intelence beeinflusst werden können.
-Narkotische Analgetika
-Methadon Individuelle Dosen zwischen 60 und 130 mg/d R (–) Methadon = =
-S (+) Methadon = =
-Etravirin = =
-Während oder nach der gleichzeitigen Gabe von Intelence waren aufgrund klinischer Beobachtung keine Änderungen der Methadon-Dosierung erforderlich.
-Phosphodiesterase Typ-5 (PDE-5)-Inhibitoren
-Sildenafil Vardenafil Tadalafil 50 mg Einzeldosis Sildenafil –57% ND
-N-Desmethyl-Sildenafil –41% ND
-Bei Kombination von PDE-5-Inhibitoren und Intelence ist unter Umständen eine Dosisanpassung des PDE-5-Inhibitors erforderlich, um den gewünschten klinischen Effekt zu erzielen.
-Thrombozytenaggregationshemmer
-Clopidogrel Die Umwandlung von Clopidogrel in seinen aktiven Metaboliten kann durch die gleichzeitige Verabreichung mit Intelence vermindert sein. Alternativen zu Clopidogrel sollten in Erwägung gezogen werden.
- +CyclosporinSirolimus Die Verabreichung
- +Tacrolimus von systemischen
- + Immunsuppressiva in
- + Kombination mit
- + Intelence hat mit
- + Vorsicht zu erfolgen
- + , da die Plasmakonze
- + ntrationen von
- + Cyclosporin, Sirolim
- + us oder Tacrolimus
- + durch die gleichzeit
- + ige Gabe von Intelen
- + ce beeinflusst
- + werden können.
- +Narkotische Analgeti
- +ka
- +Methadon Individuelle Dosen R (–) Methadon = =
- + zwischen 60 und 130
- + mg/d
- +S (+) Methadon = =
- +Etravirin = =
- +Während oder nach
- +der gleichzeitigen
- +Gabe von Intelence
- +waren aufgrund
- +klinischer Beobachtu
- +ng keine Änderungen
- +der Methadon-Dosieru
- +ng erforderlich.
- +Phosphodiesterase
- +Typ-5 (PDE-5)-Inhibi
- +toren
- +SildenafilVardenafil 50 mg Einzeldosis Sildenafil –57% ND
- +Tadalafil
- +N-Desmethyl-Sildenaf –41% ND
- +il
- +Bei Kombination von
- +PDE-5-Inhibitoren
- +und Intelence ist
- +unter Umständen
- +eine Dosisanpassung
- +des PDE-5-Inhibitors
- + erforderlich, um
- +den gewünschten
- +klinischen Effekt
- +zu erzielen.
- +Thrombozytenaggregat
- +ionshemmer
- +Clopidogrel Die Umwandlung von
- + Clopidogrel in
- + seinen aktiven
- + Metaboliten kann
- + durch die gleichzeit
- + ige Verabreichung
- + mit Intelence
- + vermindert sein.
- + Alternativen zu
- + Clopidogrel sollten
- + in Erwägung gezogen
- + werden.
- +Protonenpumpenhemmer
- +Omeprazol 40 mg 1× täglich Etravirin +41% ND
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +
-Omeprazol 40 mg 1× täglich Etravirin +41% ND
-Die Kombination von Intelence und Protonenpumpenhemmern kann ohne Dosisanpassungen erfolgen.
-Selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitoren (SSRI)
-Paroxetin 20 mg 1× täglich Paroxetin = –13%
-Etravirin = =
-Die Kombination von Intelence und Paroxetin kann ohne Dosisanpassungen erfolgen.
- +n kann ohne Dosisanp
- +assungen erfolgen.
- +Selektive Serotonin-
- +Reuptake-Inhibitoren
- + (SSRI)
- +Paroxetin 20 mg 1× täglich Paroxetin = –13%
- +Etravirin = =
- +Die Kombination von
- +Intelence und
- +Paroxetin kann ohne
- +Dosisanpassungen
- +erfolgen.
- +
- +
-Es liegen keine ausreichenden und gut-kontrollierten Studien zur Anwendung von Etravirin in der Schwangerschaft vor (s. «Präklinische Daten»).
- +Es liegen keine ausreichenden und gut-kontrollierten Studien zur Anwendung von Etravirin in der Schwangerschaft vor (s. "Präklinische Daten" ).
-Die Pharmakokinetik von Intelence (200 mg b.i.d) in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen wurde in einer Studie bei 15 schwangeren Frauen im zweiten und dritten Schwangerschaftstrimenon bzw. nach der Entbindung beurteilt (s. «Pharmakokinetik»).
- +Die Pharmakokinetik von Intelence (200 mg b.i.d) in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen wurde in einer Studie bei 15 schwangeren Frauen im zweiten und dritten Schwangerschaftstrimenon bzw. nach der Entbindung beurteilt (s. "Pharmakokinetik" ).
-Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Es liegen keine Hinweise vor, dass Intelence die Fahrtüchtigkeit des Patienten und seine Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst. Allerdings ist das Nebenwirkungsprofil von Intelence zu berücksichtigen (s. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Es wurden keine entsprechenden Studien durchgeführt. Es liegen keine Hinweise vor, dass Intelence die Fahrtüchtigkeit des Patienten und seine Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst. Allerdings ist das Nebenwirkungsprofil von Intelence zu berücksichtigen (s. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Die Beurteilung der Sicherheit basiert auf sämtlichen Daten von 1203 Patienten der placebokontrollierten Phase III-Studien DUET-1 und DUET-2 an antiretroviral vorbehandelten HIV-1-infizierten Erwachsenen, von denen 599 Intelence erhielten (200 mg 2× täglich) (s. «Eigenschaften/Wirkungen»). In diesen gepoolten Studien betrug der Medianwert der Exposition für Patienten im Intelence- und im Placebo-Arm 52,3 bzw. 51,0 Wochen.
- +Die Beurteilung der Sicherheit basiert auf sämtlichen Daten von 1203 Patienten der placebokontrollierten Phase III-Studien DUET-1 und DUET-2 an antiretroviral vorbehandelten HIV-1-infizierten Erwachsenen, von denen 599 Intelence erhielten (200 mg 2× täglich) (s. "Eigenschaften/Wirkungen" ). In diesen gepoolten Studien betrug der Medianwert der Exposition für Patienten im Intelence- und im Placebo-Arm 52,3 bzw. 51,0 Wochen.
-Der überwiegende Teil der angegebenen unerwünschten Arzneimittelwirkungen unter der Behandlung mit Intelence waren vom Schweregrad 1 bis 2. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen Grad 3 oder 4 wurden von 22,2% und 17,2% der mit Intelence bzw. mit Placebo behandelten Patienten angegeben. Die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen Grad 3 oder 4 waren Hypertriglyzeridämie (4,2% im Intelence-Arm und 2,3% im Placebo-Arm), Hypercholesterinämie (2,2% im Intelence-Arm und 2,3% im Placebo-Arm), Nierenversagen (2,0% im Intelence-Arm und 1,2% im Placebo-Arm) und Anämie (1,7% im Intelence-Arm und 1,3% im Placebo-Arm). Die unter der Behandlung auftretenden klinischen Laborwertabweichungen (Grad 3 oder 4), die bei ≥2% der mit Intelence behandelten Patienten auftraten, sind in der Tabelle «Unter der Behandlung auftretende Laborwertabweichungen» aufgeführt. Alle anderen unerwünschten Arzneimittelwirkungen Grad 3 und/oder 4 wurden von <1,5% der mit Intelence behandelten Patienten angegeben. 5,2% der Patienten im Intelence-Arm brachen die Behandlung auf Grund von unerwünschten Arzneimittelwirkungen ab, gegenüber 2,6% der Patienten im Placebo-Arm. Die häufigste unerwünschte Arzneimittelwirkung, die zum Abbruch der Studie führte, war Hautausschlag (2,2% im Intelence-Arm gegenüber 0% im Placebo-Arm).
-Der Hautausschlag war im Allgemeinen makulös bis makulopapulös oder erythematös und vorwiegend von leichter bis mässiger Natur; meist trat er in der zweiten Behandlungswoche, selten nach der vierten Behandlungswoche auf. Der Hautausschlag war überwiegend selbstlimitierend und klang im weiteren Verlauf der Therapie im Allgemeinen innerhalb von 1–2 Wochen ab (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die Inzidenz des Hautausschlags war im Intelence-Arm der DUET-Studien bei Frauen höher als bei Männern (Hautausschlag ≥Grad 2 wurde bei 9/60 [15.0%] Frauen versus 51/539 [9.5%] Männern berichtet; Therapieabbrüche wegen Hautausschlag wurde bei 3/60 [5.0%] Frauen versus 10/539 [1.9%] Männern berichtet) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).. Bei Patienten mit einem NNRTI-bedingten Hautausschlag in der Vorgeschichte war im Vergleich zu Patienten ohne NNRTI-bedingten Hautausschlag in der Vorgeschichte kein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Intelence-bedingten Hautausschlags nachweisbar.
-Unerwünschte Arzneimittelwirkungen von mittlerem oder höherem Schweregrad (≥ Grad 2), die von ≥1% der mit Intelence behandelten Patienten angegeben wurden, sind in der folgenden Tabelle (Tabelle 2) zusammengefasst. Die Angabe erfolgt nach Organklasse und Häufigkeit. Laborwertabweichungen, die als unerwünschte Arzneimittelwirkung eingestuft wurden, sind in einer Tabelle weiter unten aufgeführt (siehe Tabelle «Unter der Behandlung bei ≥2% der Patienten aufgetretene Laborwertabweichungen Grad 3–4»).
- +Der überwiegende Teil der angegebenen unerwünschten Arzneimittelwirkungen unter der Behandlung mit Intelence waren vom Schweregrad 1 bis 2. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen Grad 3 oder 4 wurden von 22,2% und 17,2% der mit Intelence bzw. mit Placebo behandelten Patienten angegeben. Die häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen Grad 3 oder 4 waren Hypertriglyzeridämie (4,2% im Intelence-Arm und 2,3% im Placebo-Arm), Hypercholesterinämie (2,2% im Intelence-Arm und 2,3% im Placebo-Arm), Nierenversagen (2,0% im Intelence-Arm und 1,2% im Placebo-Arm) und Anämie (1,7% im Intelence-Arm und 1,3% im Placebo-Arm). Die unter der Behandlung auftretenden klinischen Laborwertabweichungen (Grad 3 oder 4), die bei ≥2% der mit Intelence behandelten Patienten auftraten, sind in der Tabelle "Unter der Behandlung auftretende Laborwertabweichungen" aufgeführt. Alle anderen unerwünschten Arzneimittelwirkungen Grad 3 und/oder 4 wurden von <1,5% der mit Intelence behandelten Patienten angegeben. 5,2% der Patienten im Intelence-Arm brachen die Behandlung auf Grund von unerwünschten Arzneimittelwirkungen ab, gegenüber 2,6% der Patienten im Placebo-Arm. Die häufigste unerwünschte Arzneimittelwirkung, die zum Abbruch der Studie führte, war Hautausschlag (2,2% im Intelence-Arm gegenüber 0% im Placebo-Arm).
- +Der Hautausschlag war im Allgemeinen makulös bis makulopapulös oder erythematös und vorwiegend von leichter bis mässiger Natur; meist trat er in der zweiten Behandlungswoche, selten nach der vierten Behandlungswoche auf. Der Hautausschlag war überwiegend selbstlimitierend und klang im weiteren Verlauf der Therapie im Allgemeinen innerhalb von 1–2 Wochen ab (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die Inzidenz des Hautausschlags war im Intelence-Arm der DUET-Studien bei Frauen höher als bei Männern (Hautausschlag ≥Grad 2 wurde bei 9/60 [15.0%] Frauen versus 51/539 [9.5%] Männern berichtet; Therapieabbrüche wegen Hautausschlag wurde bei 3/60 [5.0%] Frauen versus 10/539 [1.9%] Männern berichtet) (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).. Bei Patienten mit einem NNRTI-bedingten Hautausschlag in der Vorgeschichte war im Vergleich zu Patienten ohne NNRTI-bedingten Hautausschlag in der Vorgeschichte kein erhöhtes Risiko für die Entwicklung eines Intelence-bedingten Hautausschlags nachweisbar.
- +Unerwünschte Arzneimittelwirkungen von mittlerem oder höherem Schweregrad (≥ Grad 2), die von ≥1% der mit Intelence behandelten Patienten angegeben wurden, sind in der folgenden Tabelle (Tabelle 2) zusammengefasst. Die Angabe erfolgt nach Organklasse und Häufigkeit. Laborwertabweichungen, die als unerwünschte Arzneimittelwirkung eingestuft wurden, sind in einer Tabelle weiter unten aufgeführt (siehe Tabelle "Unter der Behandlung bei ≥2% der Patienten aufgetretene Laborwertabweichungen Grad 3–4" ).
-Organklasse Unerwünschte Arzneimittelreaktion Intelence + BR n= 599 Placebo + BR n= 604
- +OrganklasseUnerwünschte Arzneimittelreaktion Intelence+ BRn= 599 Placebo+ BRn= 604
-Anämie 4,0% 3,8%
-Thrombozytopenie 1,3% 1,5%
- +Anämie 4,0% 3,8%
- +Thrombozytopenie 1,3% 1,5%
-Hypertriglyzeridämie 6,3% 4,3%
-Hypercholesterinämie 4,3% 3,6%
-Hyperlipidämie 2,5% 1,3%
-Hyperglykämie 1,5% 0,7%
-Diabetes mellitus 1,3% 0,2%
- +Hypertriglyzeridämie 6,3% 4,3%
- +Hypercholesterinämie 4,3% 3,6%
- +Hyperlipidämie 2,5% 1,3%
- +Hyperglykämie 1,5% 0,7%
- +Diabetes mellitus 1,3% 0,2%
-Schlafstörungen 2,7% 2,8%
-Angstgefühle 1,7% 2,6%
- +Schlafstörungen 2,7% 2,8%
- +Angstgefühle 1,7% 2,6%
-Periphere Neuropathie 3,8% 2,0%
-Kopfschmerzen 3,0% 4,5%
- +Periphere Neuropathie 3,8% 2,0%
- +Kopfschmerzen 3,0% 4,5%
-Myokardinfarkt 1,3% 0,3%
- +Myokardinfarkt 1,3% 0,3%
-Hypertonie 3,2% 2,5%
- +Hypertonie 3,2% 2,5%
-Diarrhö 7,0% 11,3%
-Übelkeit 5,2% 4,8%
-Bauchschmerzen 3,5% 3,1%
-Erbrechen 2,8% 2,8%
-Gastroösophageale Refluxkrankheit 1,8% 1,0%
-Flatulenz 1,5% 1,0%
-Gastritis 1,5% 1,0%
- +Diarrhö 7,0% 11,3%
- +Übelkeit 5,2% 4,8%
- +Bauchschmerzen 3,5% 3,1%
- +Erbrechen 2,8% 2,8%
- +Gastroösophageale Refluxkrankheit 1,8% 1,0%
- +Flatulenz 1,5% 1,0%
- +Gastritis 1,5% 1,0%
-Hautausschlag 10,0% 3,5%
-Lipohypertrophie 1,0% 0,3%
-Nachtschweiss 1,0% 1,0%
- +Hautausschlag 10,0% 3,5%
- +Lipohypertrophie 1,0% 0,3%
- +Nachtschweiss 1,0% 1,0%
-Nierenversagen 2,7% 2,0%
- +Nierenversagen 2,7% 2,0%
-Erschöpfung 3,5% 4,6%
- +Erschöpfung 3,5% 4,6%
- +
- +
- Gepoolte DUET-1- und DUET-2-Studien
-Laborparameter Bevorzugter Begriff, n (%) DAIDS-Toxizität Bereich Intelence + BR n= 599 Placebo + BR n= 604
- + Gepoolte DUET-1- undDUET-2-
- + Studien
- +LaborparameterBevorzugter DAIDS-ToxizitätBerei Intelence + BRn= 599 Placebo + BRn= 604
- +Begriff,n (%) ch
- +
-Pankreas-Amylase 53 (8,9) 57 (9,4)
-Grad 3 >2–5× ULN 44 (7,4) 51 (8,4)
-Grad 4 >5× ULN 9 (1,5) 6 (1,0)
-Kreatinin 12 (2,0) 10 (1,7)
-Grad 3 >1,9–3,4× ULN 12 (2,0) 9 (1,5)
-Grad 4 >3,4× ULN 0 (0) 1 (0,2)
-Lipase 20 (3,4) 16 (2,6)
-Grad 3 >3–5× ULN 12 (2,0) 13 (2,2)
-Grad 4 >5× ULN 8 (1,3) 3 (0,5)
- +Pankreas-Amylase 53 (8,9) 57 (9,4)
- +Grad 3 >2–5× ULN 44 (7,4) 51 (8,4)
- +Grad 4 >5× ULN 9 (1,5) 6 (1,0)
- +Kreatinin 12 (2,0) 10 (1,7)
- +Grad 3 >1,9–3,4× ULN 12 (2,0) 9 (1,5)
- +Grad 4 >3,4× ULN 0 (0) 1 (0,2)
- +Lipase 20 (3,4) 16 (2,6)
- +Grad 3 >3–5× ULN 12 (2,0) 13 (2,2)
- +Grad 4 >5× ULN 8 (1,3) 3 (0,5)
-Leukozytenzählung 12 (2,0) 26 (4,3)
-Grad 3 1,0–1,499 × Giga/l
- 1'000–1'499/mm³ 6 (1,0) 22 (3,6)
-Grad 4 <1,0 × Giga/l
- <1'000/mm³ 6 (1,0) 4 (0,7)
- +Leukozytenzählung 12 (2,0) 26 (4,3)
- +Grad 3 1,0–1,499 × Giga/l
- + 1'000–1'499/mm³ 6 (1,0) 22 (3,6)
- +Grad 4 <1,0 × Giga/l
- + <1'000/mm³ 6 (1,0) 4 (0,7)
-Neutrophile 30 (5,1) 45 (7,5)
-Grad 3 0,5–0,749 Giga/l
- 500–749/mm³ 21 (3,5) 26 (4,3)
-Grad 4 <0,5 Giga/l
- <500/mm³ 9 (1,5) 19 (3,1)
- +Neutrophile 30 (5,1) 45 (7,5)
- +Grad 3 0,5–0,749 Giga/l
- + 500–749/mm³ 21 (3,5) 26 (4,3)
- +Grad 4 <0,5 Giga/l
- + <500/mm³ 9 (1,5) 19 (3,1)
-Gesamtcholesterin 48 (8,1) 32 (5,3)
-Grad 3 >7,77 mmol/l
- >300 mg/dl 48 (8,1) 32 (5,3)
-Low Density Lipoprotein 42 (7,2) 39 (6,6)
-Grad 3 >4,9 mmol/l
- >190 mg/dl 42 (7,2) 39 (6,6)
-Triglyzeride 55 (9,2) 35 (5,8)
-Grad 3 8,49–13,56 mmol/l
- 751–1200 mg/dl 34 (5,7) 24 (4,0)
-Grad 4 >13,56 mmol/l
- >1200 mg/dl 21 (3,5) 11 (1,8)
-Erhöhte Glukosespiegel 21 (3,5) 14 (2,3)
-Grad 3 13,89–27,75 mmol/l
- 251–500 mg/dl 21 (3,5) 13 (2,2)
-Grad 4 >27,75 mmol/l
- >500 mg/dl 0 (0) 1 (0,2)
- +Gesamtcholesterin 48 (8,1) 32 (5,3)
- +Grad 3 >7,77 mmol/l
- + >300 mg/dl 48 (8,1) 32 (5,3)
- +Low Density Lipoprotein 42 (7,2) 39 (6,6)
- +Grad 3 >4,9 mmol/l
- + >190 mg/dl 42 (7,2) 39 (6,6)
- +Triglyzeride 55 (9,2) 35 (5,8)
- +Grad 3 8,49–13,56 mmol/l
- + 751–1200 mg/dl 34 (5,7) 24 (4,0)
- +Grad 4 >13,56 mmol/l
- + >1200 mg/dl 21 (3,5) 11 (1,8)
- +Erhöhte Glukosespiegel 21 (3,5) 14 (2,3)
- +Grad 3 13,89–27,75 mmol/l
- + 251–500 mg/dl 21 (3,5) 13 (2,2)
- +Grad 4 >27,75 mmol/l
- + >500 mg/dl 0 (0) 1 (0,2)
-Alaninaminotransferase 22 (3,7) 12 (2,0)
-Grad 3 5,1–10× ULN 16 (2,7) 10 (1,7)
-Grad 4 >10× ULN 6 (1,0) 2 (0,3)
-Aspartataminotransferase 19 (3,2) 12 (2,0)
-Grad 3 5,1–10× ULN 16 (2,7) 10 (1,7)
-Grad 4 >10× ULN 3 (0,5) 2 (0,3)
- +Alaninaminotransferase 22 (3,7) 12 (2,0)
- +Grad 3 5,1–10× ULN 16 (2,7) 10 (1,7)
- +Grad 4 >10× ULN 6 (1,0) 2 (0,3)
- +Aspartataminotransferase 19 (3,2) 12 (2,0)
- +Grad 3 5,1–10× ULN 16 (2,7) 10 (1,7)
- +Grad 4 >10× ULN 3 (0,5) 2 (0,3)
- +
- +
-Die antiretrovirale Kombinationstherapie kann bei HIV-infizierten Patienten zu einer Umverteilung des Körperfetts (Lipodystrophie) führen. Dabei kommt es zu einem Verlust des subkutanen Fettgewebes in der Peripherie und im Gesicht, einer Zunahme des intraabdominellen und viszeralen Fetts, einer Hypertrophie der Brust sowie einer Fettansammlung im Nacken (Stiernacken) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die antiretrovirale Kombinationstherapie kann bei HIV-infizierten Patienten zu einer Umverteilung des Körperfetts (Lipodystrophie) führen. Dabei kommt es zu einem Verlust des subkutanen Fettgewebes in der Peripherie und im Gesicht, einer Zunahme des intraabdominellen und viszeralen Fetts, einer Hypertrophie der Brust sowie einer Fettansammlung im Nacken (Stiernacken) (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerer Immunschwäche kann es bei Beginn der antiretroviralen Kombinationstherapie zu einer Entzündungsreaktion durch asymptomatische oder latente opportunistische Infektionen kommen (Immunrekonstitutionssyndrom)Autoimmunerkrankungen, wie Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis sind im Rahmen des Immunrekonstitutionssyndroms auch gemeldet worden (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei HIV-infizierten Patienten mit schwerer Immunschwäche kann es bei Beginn der antiretroviralen Kombinationstherapie zu einer Entzündungsreaktion durch asymptomatische oder latente opportunistische Infektionen kommen (Immunrekonstitutionssyndrom)Autoimmunerkrankungen, wie Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis sind im Rahmen des Immunrekonstitutionssyndroms auch gemeldet worden (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Beurteilung der Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen basiert auf der Analyse der einarmigen Phase-II PIANO-Studie in Woche 48, in welcher 101 antiretroviral vorbehandelte, HIV-1-infizierte pädiatrische Patienten im Alter von 6 Jahren bis unter 18 Jahren mit einem Gewicht von mindestens 16 kg Intelence in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten erhielten (s. «Eigenschaften/Wirkungen»). Häufigkeit, Art und Schweregrad der unerwünschten Wirkungen waren bei pädiatrischen Patienten vergleichbar mit Werten von Erwachsenen. Hautausschlag wurde häufiger bei Frauen als bei Männern berichtet (Hautausschlag ≥ Grad 2 wurde bei 13/64 [20,3%] Frauen versus 2/37 [5,4%] Männern berichtet; Therapieabbruch wegen Hautausschlag wurde bei 4/64 [6,3%] Frauen versus 0/37 [0%] Männern berichtet) (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Meistens war der Ausschlag schwach bis mässig, fleckig/papulös und trat in der zweiten Therapiewoche auf. Der Hautausschlag war überwiegend selbstlimitierend und klang im weiteren Verlauf der Therapie im Allgemeinen innerhalb einer Woche ab.
- +Die Beurteilung der Sicherheit bei Kindern und Jugendlichen basiert auf der Analyse der einarmigen Phase-II PIANO-Studie in Woche 48, in welcher 101 antiretroviral vorbehandelte, HIV-1-infizierte pädiatrische Patienten im Alter von 6 Jahren bis unter 18 Jahren mit einem Gewicht von mindestens 16 kg Intelence in Kombination mit anderen antiretroviralen Medikamenten erhielten (s. "Eigenschaften/Wirkungen" ). Häufigkeit, Art und Schweregrad der unerwünschten Wirkungen waren bei pädiatrischen Patienten vergleichbar mit Werten von Erwachsenen. Hautausschlag wurde häufiger bei Frauen als bei Männern berichtet (Hautausschlag ≥ Grad 2 wurde bei 13/64 [20,3%] Frauen versus 2/37 [5,4%] Männern berichtet; Therapieabbruch wegen Hautausschlag wurde bei 4/64 [6,3%] Frauen versus 0/37 [0%] Männern berichtet) (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Meistens war der Ausschlag schwach bis mässig, fleckig/papulös und trat in der zweiten Therapiewoche auf. Der Hautausschlag war überwiegend selbstlimitierend und klang im weiteren Verlauf der Therapie im Allgemeinen innerhalb einer Woche ab.
-Häufig: ≥1/100 und <1/10 (≥1% und <10%)
-Gelegentlich: ≥1/1'000 und <1/100 (≥0,1% und <1%)
-Selten: ≥1/10'000 und <1/1'000 (≥0,01% und <0,1%)
- +Häufig: ≥1/100 und <1/10 (≥1% und <10%)
- +Gelegentlich: ≥1/1'000 und <1/100 (≥0,1% und <1%)
- +Selten: ≥1/10'000 und <1/1'000 (≥0,01% und <0,1%)
-Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms) sind berichtet worden. Diese waren charakterisiert durch Hautausschlag, konstitutionelle Befunde und in einigen Fällen durch Funktionsstörungen von Organen, einschliesslich Leberversagen (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms) sind berichtet worden. Diese waren charakterisiert durch Hautausschlag, konstitutionelle Befunde und in einigen Fällen durch Funktionsstörungen von Organen, einschliesslich Leberversagen (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es wurden vorbehandelte HIV-1-infizierte Patienten mit >5000 HIV-1-RNA Kopien/ml im Plasma und mindestens einer mit NNRTI-Resistenz assoziierten Mutation beim Screening oder gemäss vorheriger Genotypisierung (sog. archivierte Resistenz) aufgenommen. Bei diesen Patienten lagen darüber hinaus beim Screening mindestens drei der folgenden primären PI-Mutationen vor: D30N, V32I, L33F, M46I/L, I47A/V, G48V, I50L/V, V82A/F/L/S/T, I84V, N88S oder L90M und sie wurden seit mindestens acht Wochen mit einem unveränderten antiretroviralen Regime behandelt. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach dem «intended use» von Enfuvirtid (ENF) im Rahmen des Hintergrundregimes (background regimen – BR), der Vorbehandlung mit Darunavir/Ritonavir und der Viruslast beim Screening. Diese Analyse schloss 612 Patienten in DUET-1 und 591 Patienten in DUET-2 ein, die 48 Behandlungswochen abgeschlossen oder die Studienteilnahme vorzeitig abgebrochen hatten.
-Nach 48 Wochen erfolgte eine Beurteilung der virologischen Ansprechrate (response rate) von Patienten, die Intelence (200 mg 2× täglich) zusätzlich zum Hintergrundregime erhielten, gegenüber Patienten, die Placebo zusätzlich zum Hintergrundregime erhielten. Das Hintergrundregime bestand aus Darunavir/Ritonavir 600/100 mg 2× täglich und mindestens zwei anderen vom Prüfarzt ausgewählten antiretroviralen Wirkstoffen (N[t]RTI mit oder ohne ENF). 45,6% der Patienten im Intelence-Arm und 46,9% der Patienten im Placebo-Arm erhielten ENF im Rahmen der antiretroviralen Hintergrundtherapie. 25,5% der Patienten im Intelence-Arm erhielten erstmals ENF (de novo) im Vergleich zu 26,5% der Patienten im Placebo-Arm. 20,0% der Patienten im Intelence-Arm erhielten zum wiederholten Mal, d.h. nicht de novo, ENF gegenüber 20,4% der Patienten im Placebo-Arm. Das virologische Ansprechen war durch das Erreichen einer bestätigten Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze (<50 HIV-1-RNA Kopien/ml) definiert.
- +Es wurden vorbehandelte HIV-1-infizierte Patienten mit >5000 HIV-1-RNA Kopien/ml im Plasma und mindestens einer mit NNRTI-Resistenz assoziierten Mutation beim Screening oder gemäss vorheriger Genotypisierung (sog. archivierte Resistenz) aufgenommen. Bei diesen Patienten lagen darüber hinaus beim Screening mindestens drei der folgenden primären PI-Mutationen vor: D30N, V32I, L33F, M46I/L, I47A/V, G48V, I50L/V, V82A/F/L/S/T, I84V, N88S oder L90M und sie wurden seit mindestens acht Wochen mit einem unveränderten antiretroviralen Regime behandelt. Die Randomisierung erfolgte stratifiziert nach dem "intended use" von Enfuvirtid (ENF) im Rahmen des Hintergrundregimes (background regimen – BR), der Vorbehandlung mit Darunavir/Ritonavir und der Viruslast beim Screening. Diese Analyse schloss 612 Patienten in DUET-1 und 591 Patienten in DUET-2 ein, die 48 Behandlungswochen abgeschlossen oder die Studienteilnahme vorzeitig abgebrochen hatten.
- +Nach 48 Wochen erfolgte eine Beurteilung der virologischen Ansprechrate (response rate) von Patienten, die Intelence (200 mg 2× täglich) zusätzlich zum Hintergrundregime erhielten, gegenüber Patienten, die Placebo zusätzlich zum Hintergrundregime erhielten. Das Hintergrundregime bestand aus Darunavir/Ritonavir 600/100 mg 2× täglich und mindestens zwei anderen vom Prüfarzt ausgewählten antiretroviralen Wirkstoffen (N[t]RTI mit oder ohne ENF). 45,6% der Patienten im Intelence-Arm und 46,9% der Patienten im Placebo-Arm erhielten ENF im Rahmen der antiretroviralen Hintergrundtherapie. 25,5% der Patienten im Intelence-Arm erhielten erstmals ENF (de novo) im Vergleich zu 26,5% der Patienten im Placebo-Arm. 20,0% der Patienten im Intelence-Arm erhielten zum wiederholten Mal, d.h. nicht de novo, ENF gegenüber 20,4% der Patienten im Placebo-Arm. Das virologische Ansprechen war durch das Erreichen einer bestätigten Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze (<50 HIV-1-RNA Kopien/ml) definiert.
- Gepoolte Daten von DUET-1 und DUET-2
- + Gepoolte Daten von
- + DUET-1 und DUET-2
-HIV-1-RNA im Plasma, Median 4,8 log10 Kopien/ml
-CD4-Zellzahl, Median 99× 1 Mio Zellen/l
-Ergebnisse Intelence + BR n= 599 Placebo + BR n= 604 Behandlungsunterschied (95% KI)
-Bestätigte Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze (<50 HIV-1-RNA Kopien/ml)¹ n (%) 363 (60,6%) 240 (39,7%) 20,9% (15,3%; 26,4%)*
-<400 HIV-1-RNA Kopien/ml¹ n (%) 428 (71,5%) 286 (47,4%) 24,1% (18,7%; 29,5%)*
-HIV-1-RNA log10 Abnahme gegenüber Anfangswert, Mittelwert (log10 Kopien/ml)² –2,25 –1,49 –0,64 (–0,82; –0,46)³
-CD4-Zellzahl Anstieg gegenüber Anfangswert (× 1 Mio/l), Mittelwert² 98,2 72,9 24,4 (10,4; 38,5)³
-AIDS definierende Erkrankung und/oder Tod n (%) 35 (5,8%) 59 (9,8%) 3,9% (6,9; 0,9)**
- +HIV-1-RNA im Plasma, Median 4,8 log10 Kopien/ml
- +CD4-Zellzahl, Median 99× 1 Mio Zellen/l
- +Ergebnisse Intelence + BRn= 599 Placebo + BRn= 604 Behandlungs-untersch
- + ied(95% KI)
- +Bestätigte Viruslast unterhalb 363 (60,6%) 240 (39,7%) 20,9% (15,3%;
- +der Nachweisgrenze (<50 HIV-1-RNA 26,4%)*
- +Kopien/ml)¹ n (%)
- +<400 HIV-1-RNA Kopien/ml¹ n (%) 428 (71,5%) 286 (47,4%) 24,1% (18,7%;
- + 29,5%)*
- +HIV-1-RNA log10 Abnahme gegenüber –2,25 –1,49 –0,64(–0,82; –0,46)³
- +Anfangswert, Mittelwert (log10
- +Kopien/ml)²
- +CD4-Zellzahl Anstieg gegenüber 98,2 72,9 24,4(10,4; 38,5)³
- +Anfangswert (× 1 Mio/l),
- +Mittelwert²
- +AIDS definierende Erkrankung 35 (5,8%) 59 (9,8%) 3,9% (6,9; 0,9)**
- +und/oder Tod n (%)
- +
- +
-In den gepoolten DUET-Studien zeigten die Patienten im Intelence-Arm nach 48 Wochen eine statistisch signifikante Verbesserung gegenüber dem Anfangswert auf der Subskala «Körperliches Wohlbefinden» des vom Patienten auszufüllenden FAHI-Fragebogens (Functional Assessment of Human Immunodeficiency Virus Infection). Diese Verbesserung fiel bei Patienten im Intelence-Arm signifikant stärker aus als bei Patienten im Placebo-Arm. In der Subskala «Funktionelles und Allgemeines Wohlbefinden» wurden keine statistischen Unterschiede gefunden.
- +In den gepoolten DUET-Studien zeigten die Patienten im Intelence-Arm nach 48 Wochen eine statistisch signifikante Verbesserung gegenüber dem Anfangswert auf der Subskala "Körperliches Wohlbefinden" des vom Patienten auszufüllenden FAHI-Fragebogens (Functional Assessment of Human Immunodeficiency Virus Infection). Diese Verbesserung fiel bei Patienten im Intelence-Arm signifikant stärker aus als bei Patienten im Placebo-Arm. In der Subskala "Funktionelles und Allgemeines Wohlbefinden" wurden keine statistischen Unterschiede gefunden.
- Patienten mit wiederholter oder ohne Enfuvirtid-Therapie
-Anzahl Intelence-RAM Intelence + BR %; (n/N) Placebo + BR %; (n/N)
-0 74,1% (117/158) 42,7% (61/143)
-1 61,3% (73/119) 38,6% (59/153)
-2 64,1% (41/64) 26,2% (16/61)
-≥3 38,3% (23/60) 28,2% (11/39)
- + Patienten mit wiederholter oder ohne Enfuvirtid-Therapie
- +Anzahl Intelence-RAM Intelence + BR %;(n/N) Placebo + BR %;(n/N)
- +0 74,1% (117/158) 42,7% (61/143)
- +1 61,3% (73/119) 38,6% (59/153)
- +2 64,1% (41/64) 26,2% (16/61)
- +≥3 38,3% (23/60) 28,2% (11/39)
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-Anfangs-Etravirin Phänotyp («Fold Change»-Bereich) Mittlere (SE) Änderung der Viruslast gegenüber Anfangswert in Woche 48
- Intelence + BR N= 400 Placebo + BR N= 391
-Alle Bereiche –2,37 (1,31) –1,38 (1,49)
-0–≤3 –2,58 (1,16) –1,47 (1,46)
->3–≤13 –2,20 (1,39) –1,33 (1,57)
->13 –1,64 (1,51) –1,04 (1,46)
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-Anfangs-Etavirin Phänotyp («Fold Change»-Bereich) Anteil der Patienten mit <50 Kopien/ml in Woche 48 % (n/N)
- Intelence + BR N= 400%; n/N Placebo + BR N= 391%; n/N
-Alle Bereiche 63% (253/400) 37% (145/391)
-0–≤3 70% (188/267) 43% (112/262)
->3–≤13 53% (39/74) 29% (22/77)
->13 44% (26/59) 21% (11/52)
- +Anfangs-Etravirin Phänotyp( "Fold Mittlere (SE) Änderung der Viruslast
- +Change" -Bereich) gegenüber Anfangswert in Woche 48
- + Intelence + BRN= 400 Placebo + BRN= 391
- +Alle Bereiche –2,37 (1,31) –1,38 (1,49)
- +0–≤3 –2,58 (1,16) –1,47 (1,46)
- +>3–≤13 –2,20 (1,39) –1,33 (1,57)
- +>13 –1,64 (1,51) –1,04 (1,46)
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- +Anfangs-Etavirin Phänotyp( "Fold Anteil der Patienten mit <50 Kopien/ml
- +Change" -Bereich) in Woche 48% (n/N)
- + Intelence + BRN= 400%; n/N Placebo + BRN=
- + 391%; n/N
- +Alle Bereiche 63% (253/400) 37% (145/391)
- +0–≤3 70% (188/267) 43% (112/262)
- +>3–≤13 53% (39/74) 29% (22/77)
- +>13 44% (26/59) 21% (11/52)
- +
- +
-PIANO ist eine einarmige, Phase-II-Studie, welche Pharmakokinetik, Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Intelence bei 101 antiretroviral vorbehandelten, HIV-1-infizierten pädiatrischen Patienten im Alter von 6 Jahren bis unter 18 Jahren und mit einem Gewicht von mindestens 16 kg evaluierte. In die Studie wurden Patienten mit einem stabilen, aber virologisch versagenden antiretroviralen Behandlungsschema mit einer bestätigten Viruslast im Plasma von ≥500 HIV-1-RNA-Kopien/ml aufgenommen. Beim Screening war die Sensitivität des Virus gegenüber Intelence erforderlich.
-Der mediane Ausgangswert der HIV-1-RNA im Plasma lag bei 3,9 log10 Kopien/ml und der mediane Grundwert der CD4 Zellzahl betrug 385×106 Zellen/l.
-Eine Beurteilung der virologischen Ansprechrate erfolgte bei den pädiatrischen Patienten, welche Intelence in Kombination mit anderen antiretroviralen Substanzen erhielten (s. «Dosierung/Anwendung» für gewichtsabhängige Dosierungsempfehlungen). Das virologische Ansprechen war als Erreichen einer bestätigten Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze (<50 HIV-1-RNA-Kopien/ml) definiert.
-In Woche 48 wiesen 53,5% aller pädiatrischen Patienten eine bestätigte Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze von <50 HIV-1-RNA-Kopien/ml auf. Der Anteil der pädiatrischen Patienten mit <400 HIV-1-RNA-Kopien/ml lag bei 63,4%. Die mittlere Veränderung der HIV-1-RNA im Plasma gegenüber dem Ausgangswert bis Woche 48 war –1,53 log10 Kopien/ml und der mittlere Anstieg der CD4 Zellzahl gegenüber dem Ausgangswert lag bei 156× 106 Zellen/l.
- +PIANO ist eine einarmige, Phase-II-Studie, welche Pharmakokinetik, Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Intelence bei 101 antiretroviral vorbehandelten, HIV-1-infizierten pädiatrischen Patienten im Alter von 6 Jahren bis unter 18 Jahren und mit einem Gewicht von mindestens 16 kg evaluierte. In die Studie wurden Patienten mit einem stabilen, aber virologisch versagenden antiretroviralen Behandlungsschema mit einer bestätigten Viruslast im Plasma von ≥500 HIV-1-RNA-Kopien/ml aufgenommen. Beim Screening war die Sensitivität des Virus gegenüber Intelence erforderlich.
- +Der mediane Ausgangswert der HIV-1-RNA im Plasma lag bei 3,9 log10 Kopien/ml und der mediane Grundwert der CD4 Zellzahl betrug 385×106 Zellen/l.
- +Eine Beurteilung der virologischen Ansprechrate erfolgte bei den pädiatrischen Patienten, welche Intelence in Kombination mit anderen antiretroviralen Substanzen erhielten (s. "Dosierung/Anwendung" für gewichtsabhängige Dosierungsempfehlungen). Das virologische Ansprechen war als Erreichen einer bestätigten Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze (<50 HIV-1-RNA-Kopien/ml) definiert.
- +In Woche 48 wiesen 53,5% aller pädiatrischen Patienten eine bestätigte Viruslast unterhalb der Nachweisgrenze von <50 HIV-1-RNA-Kopien/ml auf. Der Anteil der pädiatrischen Patienten mit <400 HIV-1-RNA-Kopien/ml lag bei 63,4%. Die mittlere Veränderung der HIV-1-RNA im Plasma gegenüber dem Ausgangswert bis Woche 48 war –1,53 log10 Kopien/ml und der mittlere Anstieg der CD4 Zellzahl gegenüber dem Ausgangswert lag bei 156× 106 Zellen/l.
-Populationspharmakokinetische Schätzungen von Etravirin 200 mg zweimal täglich in HIV-1-infizierten erwachsenen Probanden (integrierte Daten von Phase-III-Studien in Woche 48)*
-Parameter Etravirin 200 mg zweimal täglich N= 575
- +Populationspharmakokinetische Schätzungen von Etravirin 200 mg zweimal
- +täglich inHIV-1-infizierten erwachsenen Probanden (integrierte Daten von
- +Phase-III-Studien in Woche 48)*
- +Parameter Etravirin 200 mg
- + zweimal täglichN=
- + 575
-Geometrisches Mittel ± Standardabweichung 4522 ± 4710
-Median (Bereich) 4380 (458–59084)
- +Geometrisches Mittel ± Standardabweichung 4522 ± 4710
- +Median (Bereich) 4380 (458–59084)
-Geometrisches Mittel ± Standardabweichung 297 ± 391
-Median (Bereich) 298 (2–4852)
- +Geometrisches Mittel ± Standardabweichung 297 ± 391
- +Median (Bereich) 298 (2–4852)
-* Alle in die klinischen Studien der Phase III aufgenommenen HIV-1-infizierten Probanden erhielten Darunavir/Ritonavir 600/100 mg zweimal täglich als Teil ihres Hintergrundregimes. Deshalb wiederspiegeln die in der Tabelle dargestellten Schätzungen der pharmakokinetischen Parameter die Reduktionen der pharmakokinetischen Parameter von Etravirin aufgrund der gleichzeitigen Gabe von Intelence und Darunavir/Ritonavir.
- +
- +* Alle in die klinischen Studien der Phase III aufgenommenen HIV-1-infizierten Probanden erhielten Darunavir/Ritonavir 600/100 mg zweimal täglich als Teil ihres Hintergrundregimes. Deshalb wiederspiegeln die in der Tabelle dargestellten Schätzungen der pharmakokinetischen Parameter die Reduktionen der pharmakokinetischen Parameter von Etravirin aufgrund der gleichzeitigen Gabe von Intelence und Darunavir/Ritonavir.
-Nach Verabreichung einer radioaktiv markierten 14C-Etravirin-Dosis liessen sich 93,7% der verabreichten 14C-Etravirin-Dosis in den Fäzes und 1,2% im Urin wiederfinden. Unverändertes Etravirin machte etwa 81,2% bis 86,4% der verabreichten Dosis in den Fäzes aus. Unverändertes Etravirin war im Urin nicht nachweisbar. Die terminale Eliminationshalbwertzeit von Etravirin betrug etwa 30–40 Stunden.
- +Nach Verabreichung einer radioaktiv markierten 14C-Etravirin-Dosis liessen sich 93,7% der verabreichten 14C-Etravirin-Dosis in den Fäzes und 1,2% im Urin wiederfinden. Unverändertes Etravirin machte etwa 81,2% bis 86,4% der verabreichten Dosis in den Fäzes aus. Unverändertes Etravirin war im Urin nicht nachweisbar. Die terminale Eliminationshalbwertzeit von Etravirin betrug etwa 30–40 Stunden.
-Die Pharmakokinetik von Etravirin wurde bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung nicht geprüft. Die Ergebnisse einer Massenbilanzstudie mit radioaktiv markiertem 14C-Etravirin zeigten, dass <1,2% der verabreichten Etravirin-Dosis im Urin ausgeschieden werden. Es wurde kein unverändertes Arzneimittel im Urin nachgewiesen; infolgedessen ist davon auszugehen, dass eine Nierenfunktionsstörung die Elimination von Etravirin nur minimal beeinflusst. Da Etravirin zu einem hohen Anteil an Plasmaproteine gebunden vorliegt, ist es unwahrscheinlich, dass es in bedeutsamem Masse durch Hämodialyse oder Peritonealdialyse aus dem Blut entfernt wird (s. «Spezielle Dosierungsanweisungen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die Pharmakokinetik von Etravirin wurde bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung nicht geprüft. Die Ergebnisse einer Massenbilanzstudie mit radioaktiv markiertem 14C-Etravirin zeigten, dass <1,2% der verabreichten Etravirin-Dosis im Urin ausgeschieden werden. Es wurde kein unverändertes Arzneimittel im Urin nachgewiesen; infolgedessen ist davon auszugehen, dass eine Nierenfunktionsstörung die Elimination von Etravirin nur minimal beeinflusst. Da Etravirin zu einem hohen Anteil an Plasmaproteine gebunden vorliegt, ist es unwahrscheinlich, dass es in bedeutsamem Masse durch Hämodialyse oder Peritonealdialyse aus dem Blut entfernt wird (s. "Spezielle Dosierungsanweisungen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Pharmakokinetik von Etravirin in 101 vorbehandelten, HIV-1-infizierten pädiatrischen Patienten im Alter von 6 Jahren bis unter 18 Jahren und mit einem Gewicht von mindestens 16 kg zeigte, dass die angewendeten gewichtsabhängigen Dosierungen in einer Etravirin-Exposition resultierte, welche mit einer Erwachsenendosierung von Intelence von 200 mg zweimal täglich vergleichbar ist (s. «Spezielle Dosierungsanweisungen» und «Pharmakokinetik») wenn sie in einer Dosierung, welche 5,2 mg/kg zweimal täglich entspricht angewendet wurde. Die populationspharmakokinetischen Schätzungen für Etravirin AUC12h und C0h sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst.
-Populationspharmakokinetische Schätzungen für Etravirin (alle Dosen kombiniert) in vorbehandelten, HIV-1-infizierten pädiatrischen Patienten im Alter von 6 Jahren bis unter 18 Jahren (PIANO 48 Wochenanalyse)
-Parameter Etravirin N= 101
- +Die Pharmakokinetik von Etravirin in 101 vorbehandelten, HIV-1-infizierten pädiatrischen Patienten im Alter von 6 Jahren bis unter 18 Jahren und mit einem Gewicht von mindestens 16 kg zeigte, dass die angewendeten gewichtsabhängigen Dosierungen in einer Etravirin-Exposition resultierte, welche mit einer Erwachsenendosierung von Intelence von 200 mg zweimal täglich vergleichbar ist (s. "Spezielle Dosierungsanweisungen" und "Pharmakokinetik" ) wenn sie in einer Dosierung, welche 5,2 mg/kg zweimal täglich entspricht angewendet wurde. Die populationspharmakokinetischen Schätzungen für Etravirin AUC12h und C0h sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst.
- +Populationspharmakokinetische Schätzungen für Etravirin (alle Dosen
- +kombiniert)in vorbehandelten, HIV-1-infizierten pädiatrischen Patienten im
- +Altervon 6 Jahren bis unter 18 Jahren (PIANO 48 Wochenanalyse)
- +Parameter EtravirinN= 101
-Geometrisches Mittel ± Standardabweichung 3729 ± 4305
-Median (Bereich) 4560 (62–28865)
- +Geometrisches Mittel ± Standardabweichung 3729 ± 4305
- +Median (Bereich) 4560 (62–28865)
-Geometrisches Mittel ± Standardabweichung 205 ± 342
-Median (Bereich) 287 (2–2276)
- +Geometrisches Mittel ± Standardabweichung 205 ± 342
- +Median (Bereich) 287 (2–2276)
- +
- +
-Die Pharmakokinetik von Etravirin bei pädiatrischen Patienten im Alter von weniger als 6 Jahren wird zurzeit untersucht. Derzeit liegen keine ausreichenden Daten für eine Dosierungsempfehlung für pädiatrische Patienten im Alter von weniger als 6 Jahren vor (s. «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
- +Die Pharmakokinetik von Etravirin bei pädiatrischen Patienten im Alter von weniger als 6 Jahren wird zurzeit untersucht. Derzeit liegen keine ausreichenden Daten für eine Dosierungsempfehlung für pädiatrische Patienten im Alter von weniger als 6 Jahren vor (s. "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
-Populationspharmakokinetische Analysen der DUET-1- und DUET-2-Studien zeigten eine verringerte Clearance von Intelence bei HIV-1-infizierten Patienten mit gleichzeitiger Hepatitis B- und/oder C-Infektion. Entsprechend dem Sicherheitsprofil (s. «Unerwünschte Wirkungen») ist bei mit Hepatitis B und/oder C-koinfizierten Patienten keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Populationspharmakokinetische Analysen der DUET-1- und DUET-2-Studien zeigten eine verringerte Clearance von Intelence bei HIV-1-infizierten Patienten mit gleichzeitiger Hepatitis B- und/oder C-Infektion. Entsprechend dem Sicherheitsprofil (s. "Unerwünschte Wirkungen" ) ist bei mit Hepatitis B und/oder C-koinfizierten Patienten keine Dosisanpassung erforderlich.
-Die Gesamt-Etravirinexposition nach der Einnahme von 200 mg Intelence b.i.d. im Rahmen einer antiretroviralen Therapie war während der Schwangerschaft allgemein höher als postpartal (6 bis 12 Wochen nach der Entbindung) (siehe Tabelle unten). Bezüglich der Exposition gegenüber ungebundenem Etravirin waren die Unterschiede schwächer ausgeprägt.
-Bei Frauen, die 200 mg Intelence b.i.d. erhielten, wurden während der Schwangerschaft höhere Mittelwerte in Bezug auf Cmax, AUC12h und Cmin als postpartal festgestellt. Im 2. und 3. Schwangerschaftstrimenon waren die Mittelwerte dieser Parameter vergleichbar.
-Pharmakokinetische Ergebnisse für Gesamt-Etravirin nach Verabreichung von 200 mg Etravirin b.i.d. im Rahmen einer antiretroviralen Therapie im 2. Schwangerschaftstrimenon, im 3. Schwangerschaftstrimenon und postpartal.
-Pharmakokinetik von Etravirin (Mittelwert ± SD, Median) 200 mg Etravirin b.i.d. postpartal 200 mg Etravirin b.i.d. 2. Trimenon 200 mg Etravirin b.i.d. 3. Trimenon
-N 10 13 10a
-Cmin, ng/ml 269 ± 182 284 383 ± 210 346 349 ± 103 371
-Cmax, ng/ml 569 ± 261 528 774 ± 300 828 785 ± 238 694
-AUC12h, h•ng/ml 5004 ± 2521 5246 6617 ± 2766 6836 6846 ± 1482 6028
- +Die Gesamt-Etravirinexposition nach der Einnahme von 200 mg Intelence b.i.d. im Rahmen einer antiretroviralen Therapie war während der Schwangerschaft allgemein höher als postpartal (6 bis 12 Wochen nach der Entbindung) (siehe Tabelle unten). Bezüglich der Exposition gegenüber ungebundenem Etravirin waren die Unterschiede schwächer ausgeprägt.
- +Bei Frauen, die 200 mg Intelence b.i.d. erhielten, wurden während der Schwangerschaft höhere Mittelwerte in Bezug auf Cmax, AUC12h und Cmin als postpartal festgestellt. Im 2. und 3. Schwangerschaftstrimenon waren die Mittelwerte dieser Parameter vergleichbar.
- +Pharmakokinetische Ergebnisse für
- +Gesamt-Etravirin nach
- +Verabreichung von 200 mg
- +Etravirin b.i.d. im Rahmen einer
- +antiretroviralen Therapie im 2.
- +Schwangerschaftstrimenon, im 3.
- +Schwangerschaftstrimenon und
- +postpartal.
- +Pharmakokinetik von Etravirin 200 mg Etravirin 200 mg Etravirin 200 mg Etravirin
- +(Mittelwert ± SD, Median) b.i.d.postpartal b.i.d.2. Trimenon b.i.d.3. Trimenon
- +N 10 13 10a
- +Cmin, ng/ml 269 ± 182284 383 ± 210346 349 ± 103371
- +Cmax, ng/ml 569 ± 261528 774 ± 300828 785 ± 238694
- +AUC12h, h•ng/ml 5004 ± 25215246 6617 ± 27666836 6846 ± 14826028
- +
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-Etravirin wurde in geeigneten in vitro und in vivo Testsystemen untersucht und als nicht genotoxisch eingestuft. Die Karzinogenität von Etravirin wurde über einen Zeitraum von bis zu 104 Wochen mittels oraler Sondenfütterung an Mäusen und Ratten untersucht. Es wurden den Mäusen tägliche Dosen von 50, 200 und 400 mg/kg verabreicht und den Ratten Dosen von 70, 200 und 600 mg/kg. Etravirin war nicht karzinogen bei Ratten und männlichen Mäusen. Bei weiblichen Mäusen wurde ein vermehrtes Auftreten von hepatozellulären Adenomen und Karzinomen festgestellt. Die Verabreichung von Etravirin verursachte weder bei Mäusen noch Ratten eine statistisch signifikante Erhöhung der Inzidenz irgendeines anderen gutartigen oder bösartigen Tumors. Die festgestellten hepatozellulären Befunde bei weiblichen Mäusen werden allgemein als Nagetier-spezifisch, verbunden mit einer Leberenzyminduktion, und von eingeschränkter Bedeutung für den Menschen betrachtet. Bei den höchsten geprüften Dosen betrug die systemische Belastung von Etravirin (basierend auf der AUC) das 0,6-Fache (bei Mäusen) und zwischen 0,2- und 0,7-Fache (bei Ratten) der beim Menschen gemessenen Belastung unter der empfohlenen therapeutischen Dosierung (200 mg 2× täglich).
- +Etravirin wurde in geeigneten in vitro und in vivo Testsystemen untersucht und als nicht genotoxisch eingestuft. Die Karzinogenität von Etravirin wurde über einen Zeitraum von bis zu 104 Wochen mittels oraler Sondenfütterung an Mäusen und Ratten untersucht. Es wurden den Mäusen tägliche Dosen von 50, 200 und 400 mg/kg verabreicht und den Ratten Dosen von 70, 200 und 600 mg/kg. Etravirin war nicht karzinogen bei Ratten und männlichen Mäusen. Bei weiblichen Mäusen wurde ein vermehrtes Auftreten von hepatozellulären Adenomen und Karzinomen festgestellt. Die Verabreichung von Etravirin verursachte weder bei Mäusen noch Ratten eine statistisch signifikante Erhöhung der Inzidenz irgendeines anderen gutartigen oder bösartigen Tumors. Die festgestellten hepatozellulären Befunde bei weiblichen Mäusen werden allgemein als Nagetier-spezifisch, verbunden mit einer Leberenzyminduktion, und von eingeschränkter Bedeutung für den Menschen betrachtet. Bei den höchsten geprüften Dosen betrug die systemische Belastung von Etravirin (basierend auf der AUC) das 0,6-Fache (bei Mäusen) und zwischen 0,2- und 0,7-Fache (bei Ratten) der beim Menschen gemessenen Belastung unter der empfohlenen therapeutischen Dosierung (200 mg 2× täglich).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nicht über 30 °C lagern.
- +Nicht über 30 °C lagern.
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