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Home - Fachinformation zu Metfo-X 500 mg - Änderungen - 30.01.2026
24 Änderungen an Fachinfo Metfo-X 500 mg
  • -Metforminihydrochloridum.
  • +Metformini hydrochloridum.
  • -Filmtabletten zu 500 mg, 850 mg, 1000 mg. Die 1000 mg Filmtabletten weisen eine Zierbruchrille auf und dürfen nichtgeteilt werden.
  • +Filmtabletten zu 500 mg, 850 mg, 1000 mg. Die 1000 mg Filmtabletten weisen eine Zierbruchrille auf und dürfen nicht geteilt werden.
  • -Zu Beginn der Behandlung sollte der Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrolliert werden. Die Dosis wird für jeden Patienten individuell entsprechend den Stoffwechselparametern (Blutzucker, HbA1c) angepasst. Es wird empfohlen, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und die Dosis schrittweise in Abhängigkeit vom Blutzucker zu erhöhen. Um Magen-Darm-Störungen vorzubeugen oder sie zu mildern, sollte die Tagesdosis Metformin auf 2-3 Einzeldosen aufgeteilt und während oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Eine schrittweise Dosiserhöhung zu Beginn der Therapie kann die gastrointestinale Verträglichkeit verbessern.Durch Verwendung dieses Arzneimittels kann nicht auf kalorien- und zuckerarme Diät und körperliche Aktivität verzichtet werden.
  • -Die Filmtabletten sollten unzerkaut und mit etwas Wasser eingenommen werden. Die 1000 mg Filmtabletten weisen eine Zierbruchrille auf und dürfen nichtgeteilt werden.
  • +Zu Beginn der Behandlung sollte der Blutzuckerspiegel sorgfältig kontrolliert werden. Die Dosis wird für jeden Patienten individuell entsprechend den Stoffwechselparametern (Blutzucker, HbA1c) angepasst. Es wird empfohlen, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und die Dosis schrittweise in Abhängigkeit vom Blutzucker zu erhöhen. Um Magen-Darm-Störungen vorzubeugen oder sie zu mildern, sollte die Tagesdosis Metformin auf 2-3 Einzeldosen aufgeteilt und während oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Eine schrittweise Dosiserhöhung zu Beginn der Therapie kann die gastrointestinale Verträglichkeit verbessern. Durch Verwendung dieses Arzneimittels kann nicht auf kalorien- und zuckerarme Diät und körperliche Aktivität verzichtet werden.
  • +Die Filmtabletten sollten unzerkaut und mit etwas Wasser eingenommen werden. Die 1000 mg Filmtabletten weisen eine Zierbruchrille auf und dürfen nicht geteilt werden.
  • -Bei mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30-59 ml/min, resp. geschätzte (estimated) glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) 30-59 ml/min/1.73 m2) darf Metformin nur in Abwesenheit von anderen Faktoren, welche das Risiko für eine Laktatazidose erhöhen, sowie unter Berücksichtigung folgender Dosisanpassungen verwendet werden: Die Therapie sollte mit 500mg oder 850mg Metformin pro Tag begonnen werden. Die maximale Tagesdosis beträgt 1000 mg, aufgeteilt auf 2 Einzeldosen.
  • +Bei mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30-59 ml/min, resp. geschätzte (estimated) glomeruläre Filtrationsrate (eGFR) 30-59 ml/min/1.73 m2) darf Metformin nur in Abwesenheit von anderen Faktoren, welche das Risiko für eine Laktatazidose erhöhen, sowie unter Berücksichtigung folgender Dosisanpassungen verwendet werden: Die Therapie sollte mit 500 mg oder 850 mg Metformin pro Tag begonnen werden. Die maximale Tagesdosis beträgt 1000 mg, aufgeteilt auf 2 Einzeldosen.
  • -Sobald die Kreatinin-Clearance unter den Wert von 30 ml/min, resp. die eGFRunter den Wert von 30 ml/min/1.73 m2fällt, muss die Behandlung mit Metformin sofort abgebrochen werden (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Sobald die Kreatinin-Clearance unter den Wert von 30 ml/min, resp. die eGFR unter den Wert von 30 ml/min/1.73 m2 fällt, muss die Behandlung mit Metformin sofort abgebrochen werden (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • --SchwereNiereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min, resp. eGFR <30 ml/min/1.73 m2).
  • +-Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <30 ml/min, resp. eGFR <30 ml/min/1.73 m2).
  • -Bei einer Kreatinin-Clearance <30 ml/min, resp. eGFR <30 ml/min/1.73 m2ist Metformin kontraindiziert (vgl. "Kontraindikationen" ).
  • +Bei einer Kreatinin-Clearance <30 ml/min, resp. eGFR <30 ml/min/1.73 m2 ist Metformin kontraindiziert (vgl. "Kontraindikationen" ).
  • --Unter Langzeitbehandlungmit Metformin kannder Vitamin B12-Blutspiegelabnehmen(vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ).Das Risiko einesVitamin B12-MangelssteigtmitzunehmenderMetformin-Dosisund Behandlungsdauer. Es wirdempfohlen, die Vitamin B12-Serumspiegel inregelmäßigen Abständen(z.B.jährlich)zu kontrollieren, insbesondere bei Patienten mit Anämie oder peripherer Neuropathie.
  • +-Unter Langzeitbehandlung mit Metformin kann der Vitamin B12-Blutspiegel abnehmen (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ). Das Risiko eines Vitamin B12-Mangels steigt mit zunehmender Metformin-Dosis und Behandlungsdauer. Es wird empfohlen, die Vitamin B12-Serumspiegel in regelmäßigen Abständen (z.B. jährlich) zu kontrollieren, insbesondere bei Patienten mit Anämie oder peripherer Neuropathie.
  • -Metformin fungiert als Substrat der organischen Kationentransporter (organiccationtransporters) OCT1 und OCT2.
  • +Metformin fungiert als Substrat der organischen Kationentransporter (organic cation transporters) OCT1 und OCT2.
  • -Die Exposition gegenüber Metformin in utero (speziell während des 2. und 3. Trimesters) kann ein reduziertes Geburtsgewicht ( "smallforgestationalage" ) verursachen. Die Beurteilung der Relevanz dieses Effekts und seines Verlaufs über die Entwicklung der Kinder ist nicht vollständig geklärt. Bis zum Alter von 4 Jahren zeigten sich keine negativen Auswirkungen auf die motorisch-soziale Entwicklung.
  • +Die Exposition gegenüber Metformin in utero (speziell während des 2. und 3. Trimesters) kann ein reduziertes Geburtsgewicht ( "small for gestational age" ) verursachen. Die Beurteilung der Relevanz dieses Effekts und seines Verlaufs über die Entwicklung der Kinder ist nicht vollständig geklärt. Bis zum Alter von 4 Jahren zeigten sich keine negativen Auswirkungen auf die motorisch-soziale Entwicklung.
  • -In der prospektiven randomisierten UKPDS-Studie (United Kingdom Prospective Diabetes Study) konnte der Langzeit-Nutzen der intensiven Blutzuckerkontrolle beim Typ-2-Diabetes nachgewiesen werden. Bei übergewichtigen Patienten senkte die Behandlung (nach Fehlschlagen von diätetischen Massnahmen) mit Metformin signifikant das relative Risiko Diabetes-bedingter Komplikationen um 32%. Bei Metformin fanden sich 29.8 Ereignisse/1000 Patientenjahre, bei konventioneller Therapie (primär alleinige Diät) 43.3 Ereignisse/1000 Patientenjahre, p =0.002. Bei Behandlung mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin war das relative Risiko um 7% gegenüber der konventionellen Therapie reduziert (40.1 Ereignisse/1000 Patientenjahre). Im Vergleich zu Sulfonylharnstoffen oder Insulin war Metformin also besser wirksam (p =0.003). Weiterhin reduzierte die Behandlung mit Metformin bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern ohne symptomatische Herzerkrankung bei Diagnosestellung das relative Risiko von Myokardinfarkten (um 39%), von letal verlaufenden Myokardinfarkten (um 50%) und der Gesamtmortalität (um 36%).
  • +In der prospektiven randomisierten UKPDS-Studie (United Kingdom Prospective Diabetes Study) konnte der Langzeit-Nutzen der intensiven Blutzuckerkontrolle beim Typ-2-Diabetes nachgewiesen werden. Bei übergewichtigen Patienten senkte die Behandlung (nach Fehlschlagen von diätetischen Massnahmen) mit Metformin signifikant das relative Risiko Diabetes-bedingter Komplikationen um 32%. Bei Metformin fanden sich 29.8 Ereignisse/1000 Patientenjahre, bei konventioneller Therapie (primär alleinige Diät) 43.3 Ereignisse/1000 Patientenjahre, p = 0.002. Bei Behandlung mit Sulfonylharnstoffen oder Insulin war das relative Risiko um 7% gegenüber der konventionellen Therapie reduziert (40.1 Ereignisse/1000 Patientenjahre). Im Vergleich zu Sulfonylharnstoffen oder Insulin war Metformin also besser wirksam (p = 0.003). Weiterhin reduzierte die Behandlung mit Metformin bei übergewichtigen Typ-2-Diabetikern ohne symptomatische Herzerkrankung bei Diagnosestellung das relative Risiko von Myokardinfarkten (um 39%), von letal verlaufenden Myokardinfarkten (um 50%) und der Gesamtmortalität (um 36%).
  • -Die 1000 mg Filmtabletten weisen eine Zierbruchrille auf und dürfen nichtgeteilt werden.
  • +Die 1000 mg Filmtabletten weisen eine Zierbruchrille auf und dürfen nicht geteilt werden.
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