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Home - Fachinformation zu Prick-Testlösung Negativ-Kontrolle - Änderungen - 28.01.2026
40 Änderungen an Fachinfo Prick-Testlösung Negativ-Kontrolle
  • -Wirkstoffe: Allergenextrakte (Pollen, Milben, Schimmelpilze, Tierepithelien, Nahrungsmittel).
  • -Verfügbare Allergenlösungen: siehe Kapitel «Packungen».
  • -
  • +Wirkstoffe
  • +Prick-Testlösungen enthalten als Wirkstoffe allergenaktive Substanzen, die aus Pollen, Milben, Tierepithelien, Schimmelpilzen, und Nahrungsmitteln durch Extraktion gewonnen werden.
  • + 
  • +ArzneimittelnamePrick-Testlösung Stärke Einheit
  • +Alternaria alternata 10’000 DU/ml ODC
  • +B2 Gräsermischung (Pollen)* 10’000 DU/ml ODC
  • +Beifuss (Pollen) 10’000 DU/ml ODC
  • +Birke (Pollen) 10’000 DU/ml ODC
  • +Buche (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Cladosporium cladosporioides 10’000 DU/ml ODC
  • +Ei (ganz) 10’000 DU/ml ODC
  • +Eiche (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Erle (Pollen) 10’000 DU/ml ODC
  • +Esche (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Gänsefuss (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Goldhamster (Haare) 10’000 DU/ml
  • +Hasel (Pollen) 10’000 DU/ml ODC
  • +Haselnuss 10 % w/v
  • +Hausstaubmilbe D. farinae 10’000 DU/ml ODC
  • +Hausstaubmilbe D. pteronyssinus 10’000 DU/ml ODC
  • +Hund (Haare) 10’000 DU/ml ODC
  • +Hundszahngras (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Kabeljau (Dorsch) 10 % w/v
  • +Katze (Fell) 10’000 DU/ml ODC
  • +Kuhmilch 50 % w/v
  • +Meerschweinchen (Haare) 10’000 DU/ml
  • +Melde (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Nessel (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Pappel (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Pferd (Haare) 10’000 DU/ml
  • +Platane (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Roggen (Pollen) 10’000 DU/ml ODC
  • +Roggenmehl 10 % w/v
  • +Traubenkraut (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Ulme (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Spitzwegerich (Pollen) 10’000 DU/ml ODC
  • +Weide (Pollen) 10’000 DU/ml
  • +Weizenmehl 10 % w/v
  • +Wiesenlieschgras (Pollen) 10’000 DU/ml ODC
  • +
  • +*Die B2-Gräsermischung enthält 12 verschiedene Gräserpollen: Agrostis tenuis/capillaris 8,33%, Bromus spp. 8,33.%, Dactylis glomerata 8,33%, Cynosurus cristatus 8,33%, Arrhenatherum elatius 8,33%, Festuca pratensis 8,33%, Alopecurus pratensis 8,33%, Poa pratensis/trivialis 8,33%, Lolium perenne/multiflorum 8,33%, Phleum pratense 8,33%, Anthoxanthum odoratum 8,33%, Holcus lanatus 8,33%.
  • + 
  • +Positiv-Kontrolle
  • +Histamin als Histamindihydrochlorid.
  • + 
  • +Negativ-Kontrolle
  • +Enthält keine Wirkstoffe.
  • + 
  • +
  • -Alle: Phenol 0,5% (G/V), Natriumchlorid, Glycerol, Wasser für Injektionszwecke.
  • -Allergenspezifisch: Natriummonohydrogenphosphat 12 H2O, Natriumdihydrogenphosphat 2 H2O, Kaliumdihydrogenphosphat.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Wässrige Lösung (Allergenextrakt) zur Anwendung auf der Haut. Angabe des allergenen Ausgangsmaterials sowie dessen Gehalt, deklariert in % G/V, in DU oder DU ODC, siehe Etikette des Fläschchens (DU = Diagnostic Units, ODC = Optimal Diagnostic Concentration).
  • -Die Farbe der einzelnen Prick-Testlösungen variiert je nach Rohmaterial. Beispielsweise sind Pollenextrakte eher gelblich, Schimmelpilzextrakte braun.
  • +Alle Prick-Testlösungen aus Schimmelpilzen (Prick-Testlösung Alternaria alternata und Prick-Testlösung Cladosporium cladosporioides):
  • +Phenol, Glycerol, Wasser für Injektionszwecke.
  • + 
  • + 
  • + 
  • + 
  • + 
  • +Alle Prick-Testlösungen aus Pollen und Milben sowie Prick-Testlösung Haselnuss, Prick-Testlösung Kabeljau (Dorsch), Prick-Testlösung Kuhmilch, Prick-Testlösung Roggenmehl und Prick-Testlösung Weizenmehl sowie Prick-Testlösung Negativ-Kontrolle und Prick-Testlösung Positiv-Kontrolle:
  • +Phenol, Natriumchlorid, Glycerol, Wasser für Injektionszwecke.
  • + 
  • +Prick-Testlösung Ei (ganz), Prick-Testlösung Goldhamster (Haare), Prick-Testlösung Meerschweinchen (Haare) und Prick-Testlösung Pferd (Haare):
  • +Phenol, Natriumchlorid, Glycerol, Natriumonohydrogenphosphat 12H2O, Kaliumdihydrogenphosphat, Wasser für Injektionszwecke.
  • + 
  • +Prick-Testlösung Hund (Haare) und Prick-Testlösung Katze (Fell):
  • +Phenol, Natriumchlorid, Glycerol, Natriummonohydrogenphosphat 12H2O, Natriumdihydrogenphosphat 2H2O,Wasser für Injektionszwecke.
  • + 
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Pricktestlösung.
  • +Der Wirkstoffgehalt ist allergenspezifisch. Die jeweilige Konzentration (Allergengehalt pro 1 ml Pricktestlösung) ist unter "Zusammensetzung" aufgeführt (Gewichtsprozent (% w/v) oder Diagnostic Unit (DU) oder Optimal Diagnostic Concentration (DU ODC)).
  • + 
  • +Positiv-Kontrolle
  • +1 mg Histamin als Histamindihydrochlorid pro 1 ml Pricktestlösung (0,1 % w/v).
  • + 
  • +Die Farbe der einzelnen Pricktestlösungen variiert je nach Rohmaterial. Beispielsweise sind Pollenextrakte eher gelblich, Schimmelpilzextrakte braun.
  • -Prick-Testlösungen dienen zur Diagnose einer spezifischen IgE-vermittelten Sensibilisierung mittels Hauttest (Pricktest). Zur Sicherung der Diagnose einer allergischen Erkrankung ist eine allergologische Anamnese unabdingbar, im Zweifelsfall auch ein in-vitro-diagnostischer Nachweis von spezifischem IgE.
  • -
  • +Prick-Testlösungen dienen zur Diagnose einer spezifischen IgE-vermittelten Sensibilisierung mittels Hauttest (Pricktest). Die genaue Spezifität und Sensitivität der Testungen für die einzelnen Allergene sind nicht bekannt. Die Diagnose einer Allergie sollte bei positiven Testresultaten nur in Zusammenhang mit dem klinischen Bild gestellt werden. Im Zweifelsfall kann auch ein in-vitro-diagnostischer Nachweis von spezifischem IgE hilfreich sein.
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Je nach Konstitution des Kindes ist eine Pricktestung schon nach dem ersten Lebensjahr möglich, jedoch sollten Pricktests mit Aeroallergenenim Allgemeinen erst ab dem 4. Lebensjahr durchgeführt werden.
  • + 
  • +Die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen zwischen 1 und 18 Jahren ist dieselbe wie bei Erwachsenen.
  • + 
  • +Zur intraepidermalen Anwendung.
  • + 
  • +
  • -Zur Überprüfung der Hautreagibilität wird bei jeder Testserie eine Testung mit dem Lösungsmittel der Allergenex­trakte (Negativkontrolle) und eine Testung mit einer 0,1%igen Histaminlösung (Positivkontrolle) durchgeführt.
  • + 
  • +Zur Überprüfung der Hautreagibilität wird bei jeder Testserie eine Testung mit dem Lösungsmittel der Allergenextrakte (Negativkontrolle) und eine Testung mit einer 0,1% igen Histaminlösung (Positivkontrolle) durchgeführt.
  • + 
  • + 
  • + 
  • + 
  • +
  • -+++ Quaddel 3–5 mm Durchmesser (grösser als Quaddel der Positivkontrolle), mit Erythem.
  • + 
  • + 
  • -Der Pricktest sollte nicht durchgeführt werden bei akuter allergischer Symptomatik, schwerer Allgemeinerkrankung, fieberhaftem Infekt, gestörter Hautreagibilität (Hyperkeratosis, Ichthyosis, Urticaria factitia) und akutem oder chronischem Ekzem (atop. Dermatitis) im Testbereich, Sekundärinfektionen der Haut (Keimverschleppung), Behandlung mit Betablockern (verminderte Reaktion auf Adrenalin) und ACE-Hemmern, Schwangerschaft, Überempfindlichkeit auf enthaltene Hilfsstoffe.
  • +Die Prick-Testlösung darf nicht verwendet werden bei:
  • +akuter schwerer allergischer Symptomatik
  • +schwerersystemischerAllgemeinerkrankung
  • +fieberhaftem Infekt
  • +gestörter Hautreagibilität (Hyperkeratosis, Ichthyosis, Urticaria factitia) und akutem oder chronischem Ekzem (atop. Dermatitis) im Testbereich und
  • +-Sekundärinfektionen der Haut (Keimverschleppung)
  • +-Behandlung mit Betablockern (verminderte Reaktion auf Adrenalin/Epinephrin) und ACE-Hämmern
  • +-Schwangerschaft
  • +-Überempfindlichkeit auf enthaltene Hilfsstoffe.
  • + 
  • + 
  • +
  • -Pricklösungen dürfen nicht zur Intrakutantestung verwendet werden.
  • -Da überschiessende allergische Reaktionen, im Extremfall ein anaphylaktischer Schock, bei Verabreichung von Allergenextrakten nie ausgeschlossen werden können, ist eine entsprechend ausgestattete Notfall-/Schockapotheke, speziell eine gebrauchsfertige Adrenalin-Spritze, stets griffbereit zu halten.
  • -
  • +Pricktestlösungen dürfen nicht zur Intrakutantestung verwendet werden.
  • + 
  • +Adrenalin/Epinephrin und eine Notfallausrüstung müssen immer sofort zur Verfügung stehen.
  • + 
  • + 
  • +Bei der Pricktestung kann äusserst selten innerhalb von Minuten nach der Behandlung und mitunter noch vor dem Eintreten einer Lokalreaktion ein anaphylaktischer Schock auftreten. Typische Alarmsymptome eines anaphylaktischen Schocks sind:
  • + 
  • +Kribbeln, Jucken oder Brennen auf der Zunge, im Mund, Rachen oder insbesondere auf den Handflächen und Fusssohlen. Auf diese Symptome kann unmittelbar ein Schock mit Zyanose, Hypotonie, Tachykardie, Bronchospasmus und Bewusstlosigkeitfolgen.
  • + 
  • +Weitere klinische Zeichen sind: Angstzustände, Ruhelosigkeit, Schwindel, Larynxödem mit Dyspnoe, Übelkeit und Erbrechen, Atem- und Herzstillstand.
  • + 
  • +Behandlung im Falle von überschiessenden Immunreaktionen:
  • +Allfällig sich noch auf der Haut befindliche Prick-Lösung sollte umgehend entfernt werden.
  • +Leichte Allgemeinreaktion: Behandlung mit systemischen Antiallergika.
  • +Verstärkte Allgemeinreaktionen, anaphylaktische Reaktionen/anaphylaktischer Schock: Umgehende Verabreichung von Adrenalin (in der Regel 0,01 mg/kg Körpergewicht als intramuskuläre Injektion in die Mitte der Oberschenkel-Aussenseite ). Dabei ist allerdings zu beachten, dass Patienten, die mit trizyklischen Antidepressiva und/oder Monoaminooxidasehemmern (MAO-Hemmern) behandelt werden, verstärkt auf Adrenalin (Epinephrin) reagieren, was möglicherweise lebensbedrohliche Folgen haben kann. Die Wirkungen des Adrenalins können umgekehrt bei Patienten, die Betablocker einnehmen, abgeschwächt sein.
  • + 
  • +Zur Senkung des Risikos für verspätet eintretende Atemwegssymptome können systemische Glukokortikoide gegeben werden. Bei Obstruktion der oberen Atemwege können hochdosierte Glukokortikoid-Sprays hilfreich sein.
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  • +Schockpatienten müssen mindestens 24 Stunden lang überwacht werden.
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  • +Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt.
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  • -Schwangerschaft/Stillzeit
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  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • +Schwangerschaft
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  • -Während der Stillzeit ist Haut-Pricktestung möglich.
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  • +Stillzeit
  • +Über die Anwendung von Prick-Testlösungen während der Stillzeit liegen bisher keine klinischen Daten vor. Wirkungen auf das gestillte Kind werden nicht erwartet.
  • + 
  • + 
  • +
  • -Immunsystem
  • -Nebenwirkungen, in Form von gesteigerten bis überschiessenden allergischen Reaktionen, treten bei der Pricktestung sehr selten auf. Sie sind aber, auch bei korrekter Anwendung, nicht völlig auszuschliessen. Deshalb sollte eine entsprechend ausgestattete Notfallapotheke (Schockapotheke) griffbereit sein. Hierbei ist zu beachten, dass die Ansprechbarkeit auf Adrenalin unter Betablocker-Therapie verändert sein kann.
  • -Bei hochgradig sensibilisierten Patienten kann es zu verstärkten allergischen Reaktionen kommen, die in der Regel innerhalb von 20 Minuten nach Applikation auftreten, wie:
  • -– Häufiger überschiessende Lokalreaktion am Applikationsort (Quaddelgrösse von einigen cm).
  • -– In seltenen Fällen ist auch noch Stunden später eine Spätreaktion in Form einer diffusen Schwellung möglich. Behandlung mit topischen und/oder oralen Antihistaminika/Symptomatika.
  • -– Selten eine Exazerbation der patientenspezifischen, allergischen Symptomatik als milde Allgemeinreaktion (Augenjucken, Niesreiz, Husten), atopisches Ekzem bzw. gesteigerte Allgemeinreaktion (pfeifendes Atmungsgeräusch und Atemnot, generalisierte Urtikaria, Quincke-Ödem).
  • -– Bei milden Allgemeinreaktionen Behandlung mit systemischen Antiallergika. Bei gesteigerten Allgemeinreaktionen rechtzeitig venösen Zugang legen. Staubinde proximal des Testbereichs anlegen und Teststelle subkutan mit kleinen Dosen Adrenalin (0,1–0,2 mg in ausreichendem Volumen) umspritzen. I.v.-Injektion eines Antihistaminikums und eines Glucocorticoids (100 mg Prednisolon oder Äquivalent). Puls- und Blutdruckkontrolle. Im Falle eines Bronchospasmus Gabe eines Bronchodilatators als Dosieraerosol und/oder langsame i.v.-Injektion von Theophyllin (240–480 mg).
  • -– Oder im Extremfall und bei der Pricktestung äusserst selten als anaphylaktischer Schock. Typische Alarmsymptome sind Brennen, Jucken und Hitzegefühl auf und unter der Zunge, im Rachen und besonders in Handtellern und an Fusssohlen. Unmittelbar danach Schock mit graublasser Zyanose, Hypotension, Tachykardie, Bronchialobstruktion, Bewusstlosigkeit.
  • -Dies erfordert eine sofortige lebensrettende Intervention mit i.v.-Gabe von Adrenalin, Antihistaminikum und Glucocorticoid, Volumensubstitution und weitere Massnahmen zur kardiopulmonalen Reanimation mit ständiger Puls- und Blutdruckkontrolle. Schockpatienten sollten während mindestens 24 Std. überwacht werden.
  • -
  • +Nach einer Anwendung von Prick-Testlösungen mittels Pricktest wurden zwar sehr selten Nebenwirkungen beschrieben, sie sind aber nicht auszuschliessen.
  • + 
  • +Im Besonderen ist zu erwähnen, dass Lokalreaktionen erwünscht sind, um die Empfindlichkeit des getesteten Allergens bzw. der getesteten Allergene zu ermitteln.
  • + 
  • +Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
  • +Wie im Allgemeinen der Fall, wenn Patienten ihren auslösenden und kreuzreagierenden Allergenen ausgesetzt werden, sind allergische Reaktionen zu erwarten.Meist sind dies leichte lokale Reaktionen, die unmittelbar oder einige Zeit später an der Stelle des Pricktests auftreten.
  • + 
  • +Tabellarische Übersicht über die unerwünschten Nebenwirkungen
  • +Die folgende Tabelle enthält die unerwünschten Nebenwirkungen, geordnet nach Organsystem, die seit dem ersten Inverkehrbringen des Arzneimittels spontan berichtet wurden. Informationen zur Häufigkeit der unerwünschten Nebenwirkungen aus klinischen Studien sind nicht verfügbar, daher werden unerwünschte Nebenwirkungen unter der Kategorie Häufigkeit „nicht bekannt (kann anhand der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)“ aufgeführt.
  • + 
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  • +MedDRA System Organ Class (SOC) MedDRA Preferred Term (PT)
  • +Psychiatrische Erkrankungen Unruhe
  • +Gefässerkrankungen Hypotonie
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Erbrechen, Übelkeit
  • +
  • + 
  • +Beschreibung einzelner unerwünschterNebenwirkungen
  • +Anaphylaktische Reaktionen/anaphylaktischer Schock
  • + 
  • +Schwere anaphylaktische Reaktionen oderanaphylaktischer Schock sind in Einzelfällen
  • +im Zusammenhang mit der Anwendung vonPrick-Testlösungen berichtet worden. Einanaphylaktischer Schock kann sich innerhalbweniger Minuten nach der Durchführungdes Pricktests entwickeln, manchmalbevor eine Lokalreaktion aufgetreten ist.
  • + 
  • +Typische Warnsymptome eines anaphylaktischenSchocks sind im Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschrieben.
  • + 
  • +Klasseneffekte
  • + 
  • +Systemische Nebenwirkungen, die bei der Anwendungvon subkutanen Immuntherapien/Hyposensibilisierungstherapien auftreten,können auch bei Allergen-Pricktests auftreten,diese sind aber äusserst selten. Zudiesen Nebenwirkungen zählen:
  • +Leicht: Wiederauftreten oder Exazerbationvon patientenspezifischen allergischenSymptomen wie etwa Rhinokonjunktivitis,Augenjucken, Niesen, verstopfte Nase,Husten, generalisierte Urtikaria, Pruritus(generalisiert), atopisches Ekzem und leichterBronchospasmus. Es kann auch zuMüdigkeit, Hitzewallungen, gastrointestinalenBeschwerden und Reizung oderEngegefühl im Rachen kommen.
  • + 
  • +Mittelschwer bis schwer: Giemen, Dyspnoeoder Angiooedem.
  • + 
  • +Kinder und Jugendliche
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  • +Es wird davon ausgegangen, dass Häufigkeit, Typ und Schweregrad der Nebenwirkungen bei Kindern die gleichen sind wie bei Erwachsenen.
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  • +Andere spezielle Patientengruppen
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  • +Hochsensibilisierte Patienten können anfälliger für allergische Reaktionen oder Reaktionen mit höherem Schweregrad sein.In seltenen Fällen ist auch noch Stunden später eine Spätreaktion in Form einer diffusen Schwellung möglich. Behandlung der Symptome mit topischen und/oder oralen Antihistaminika/Symptomatika.
  • +Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
  • + 
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem ElViS (Electronic Vigilance System) Online-Portal anzuzeigen. Für weitere Informationen siehe www.swissmedic.ch.
  • + 
  • +
  • -Bei korrekter Pricktestung ist eine Überdosierung nicht möglich. Im Falle von versehentlicher intrakutaner Anwendung können verstärkte allergische Reaktionen auftreten, die eine entsprechende Behandlung erfordern (siehe Kapitel «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Bei korrekter Pricktestung ist eine Überdosierung nicht möglich. Im Falle von versehentlicher intrakutaner Anwendung können verstärkte allergische Reaktionen auftreten, die eine entsprechende Behandlung erfordern (siehe Kapitel "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -ATC-Code: V01AA
  • +ATC-Code
  • +V04C L
  • + 
  • -Die Prick-Testlösungen führen bei entsprechend spezifisch sensibilisierten Patienten am Applikationsort innerhalb 10–20 Min. zu örtlich begrenzten allergischen Hautreaktionen in Form von Quaddelbildung mit umgebendem Erythem. Diese urtikarielle Reaktion ist Ausdruck einer IgE-vermittelten allergischen Sofortreaktion und wird bei einer vorliegenden Sensibilisierung durch die Bindung des entsprechenden Allergens an spezifische, zellständige IgE-Antikörper ausgelöst, die wiederum die Freisetzung verschiedener Mediatoren (u.a. Histamin) auslösen, die die Hauterscheinungen hervorrufen. Die Grösse der Quaddeln und die Ausdehnung der Rötung geben Hinweise auf den Grad der Sensibilisierung.
  • + 
  • +Wirkungsmechanismus
  • +Die Prick-Testlösungen führen bei entsprechend spezifisch sensibilisierten Patienten am Applikationsort innerhalb 10–20 Min. zu örtlich begrenzten allergischen Hautreaktionen in Form von Quaddelbildung mit umgebendem Erythem. Diese urtikarielle Reaktion ist Ausdruck einer IgEvermittelten allergischen Sofortreaktion und wird bei einer vorliegenden Sensibilisierung durch die Bindung des entsprechenden Allergens an spezifische, zellständige IgE-Antikörper ausgelöst, die wiederum die Freisetzung verschiedener Mediatoren (u.a. Histamin) auslösen, die die Hauterscheinungen hervorrufen. Die Grösse der Quaddeln und die Ausdehnung der Rötung geben Hinweise auf den Grad der Sensibilisierung, korrelieren aber nicht immer mit dem Schwergrad einer allfälligen Allergie.  Die genaue Spezifität und Sensitivität der Testungen für die einzelnen Allergene sind nicht bekannt.
  • +Pharmakodynamik
  • +Es liegen keine Daten vor.
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Nicht zutreffend (Diagnostikum).
  • +Absorption
  • +Es liegen keine Daten vor.
  • +Distribution
  • +Es liegen keine Daten vor.
  • +Metabolismus
  • +Es liegen keine Daten vor.
  • +Elimination
  • +Es liegen keine Daten vor.
  • +Kinetik spezieller Patientengruppen
  • -Es liegen keine Kompatibilitätsstudien vor. Die Testlösungen dürfen nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • +Es liegen keine Kompatibilitätsstudien vor. Prick-Testlösungen dürfen nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • -Die Prick-Testlösungen haben eine Haltbarkeit von 3 Jahren (Expiry siehe Flaschenetikette) mit folgender Ausnahme: Schimmelpilze (1100, 1300): 2 Jahre.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Im Kühlschrank (2–8 °C) lagern, nicht gefrieren.
  • -Hinweise zur Handhabung
  • +Im Kühlschrank (2-8ºC) lagern. Nicht einfrieren.
  • +Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • +Hinweise für die Handhabung
  • -60727–60730, 60736–60’739, 60743, 60744, 60747–60749, 60752, 60755, 60756, 60758–60763, 60765–60767, 60770, 60771, 60773, 60779, 60780, 60789, 60791, 60792, 60794, 60818, 60829, 60832, 60833 (Swissmedic).
  • +60727–60730, 60736–60738, 60743, 60744, 60747–60749, 60752, 60755, 60756, 60758–60763, 60765–60767, 60770, 60771, 60773, 60779, 60780, 60789, 60791, 60792, 60794, 60818, 60829, 60832, 60833 (Swissmedic).
  • -Prick-Testlösung Teomed Lös Fl 2 ml. (A)
  • +Glasfläschchen mit Tropfpipette zu je 2 ml Pricktestlösung. [A]
  • +Folgende Prick-Testlösungen sind erhältlich:
  • + 
  • +Pollen:
  • +Gräser: 4100 B2 Gräsermischung, 4110 Wiesenlieschgras, 4904 Hundszahngras, 4961 Roggen.
  • +Bäume: 4201 Erle, 4202 Esche, 4203 Buche, 4204 Birke, 4205 Ulme, 4207 Hasel, 4209 Eiche, 4210Platane, 4212 Weide, 4944 Pappel.
  • +Kräuter: 4006 Nessel, 4007 Spitzwegerich, 4503 Gänsefuss, 4601 Beifuss, 4602 Melde, 4957 Traubenkraut.
  • + 
  • +Milben:
  • +2800 HausstaubmilbeD.farinae, 2801 Hausstaubmilbe D. pteronyssinus.
  • + 
  • +Schimmelpilze:
  • +1100 Alternaria alternata, 1300 Cladosporium cladosporioides.
  • + 
  • +Tierepithelien (Haare, Fell):
  • +3203 Pferd, 3204 Katze, 3205 Hund, 3507 Meerschweinchen, 3508 Goldhamster.
  • + 
  • +Nahrungsmittel:
  • +Zerealien: 6184 Weizenmehl, 6354 Roggenmehl.
  • +Milch, Ei: 5201 Ei (ganz), 5202 Kuhmilch.
  • +Fisch: 5601 Kabeljau (Dorsch).
  • +Nüsse: 6128 Haselnuss.
  • + 
  • +Kontroll-Lösungen:
  • +1908 Negativ-Kontrolle.
  • +6370 Positiv-Kontrolle.
  • + 
  • -Teomed AG, 8606 Greifensee ZH.
  • +Bencard AG, 8606 Greifensee ZH
  • -Juli 2010.
  • +April 2024
  • + 
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