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-Prilid Leman Creme
-Was ist Prilid Leman Creme und wann wird es angewendet?
-Prilid Leman Creme enthält die Wirkstoffe Prilocain und Lidocain. Prilid Leman bewirkt eine örtliche Betäubung der Haut und Genitalschleimhaut.
-Es wird z.B. in Verbindung mit dem Einführen von i.v. Kathetern, bei Blutentnahmen und oberflächlichen chirurgischen Massnahmen verwendet. Bei Beingeschwüren (Bein-Ulkus) wird Prilid Leman Creme zur Verminderung der Schmerzen während der Wundreinigung und bei Wundausschneidungen verwendet.
-Prilid Leman Creme darf nur auf Verschreibung und ständiger Kontrolle des Arztes oder der Ärztin angewendet werden.
-Wann darf Prilid Leman Creme nicht angewendet werden?
-Bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe darf Prilid Leman Creme nicht angewendet werden.
-Prilid Leman Creme soll ausser bei Beingeschwüren nicht auf anderen offenen Wunden, auf der Schleimhaut und nicht auf der Genitalschleimhaut von Kindern angewendet werden. Prilid Leman Creme soll nicht im äusseren Gehörgang aufgetragen werden, wenn das Trommelfell nicht intakt ist. Ebenso eignet sich Prilid Leman Creme nicht zur Vorbereitung von Tuberkulose-Impfung mittels Injektionsspritze.
-Wann ist bei der Anwendung von Prilid Leman Creme Vorsicht geboten?
-In der Nähe der Augen und Ohren sollte Prilid Leman Creme mit Vorsicht angewendet werden. Sollte Prilid Leman Creme versehentlich in die Augen gelangen, müssen diese unverzüglich mit lauwarmem Wasser gut ausgespült werden.
-Bis zum Vorliegen weiterer klinischer Daten sind bei Kindern folgende Vorsichtsmassnahmen zu beachten: Prilid Leman Creme soll nicht angewendet werden bei Frühgeborenen, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren wurden.
-Bei Neugeborenen (0–2 Monate) darf die total aufgetragene Menge Prilid Leman Creme 1 g (1 g/10 cm²) nicht überschreiten. Der insgesamt behandelte Hautbezirk darf nicht grösser sein als 10 cm². Die Creme sollte nicht länger als 1 Stunde auf der Haut belassen werden.
-Bei Kindern im Alter von 3–12 Monaten darf die total aufgetragene Menge 2 g nicht überschreiten. Der insgesamt behandelte Hautbezirk darf nicht grösser sein als 16 cm². Die Creme sollte nicht länger als 4 Stunden auf der Haut belassen werden.
-Bei Patienten mit atopischer Dermatitis (Hautentzündungen) sollte die Creme nicht länger als 15–30 Minuten auf der Haut belassen und nicht grossflächig angewendet werden (max.10 g auf 62,5 cm², d.h. 2,5 cm × 2,5 cm/g).
-Bei Anwendung auf der rasierten Haut oder bei grossflächiger Anwendung sollte nicht eine grössere Fläche als 600 cm² (ca. die Grösse eines A4-Blattes) behandelt werden: ca. 1 g/10 cm² während mindestens 1 Stunde und maximal 5 Stunden. Die Maximaldosis von 60 g sollte nicht überschritten werden.
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, wenn Sie eine der folgenden seltenen Stoffwechselprobleme haben: glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel, angeborene oder erworbene Methämoglobinämie. Das Risiko einer medikamenten-bedingten Methämoglobinämie ist dabei erhöht.
-Macrogolgylcerolhydrostearat
-Prilid Leman Creme enthält Macrogolglycerolhydroxystearat, das Hautreizungen hervorrufen kann.
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden
-Darf Prilid Leman Creme während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten sowie in der Stillzeit darf Prilid Leman Creme nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin angewendet werden.
-Wie verwenden Sie Prilid Leman Creme?
-Prilid Leman Creme in dicker Schicht gemäss Anweisung des Arztes bzw. der Ärztin auf die Haut auftragen und mit einem Okklusiv-Verband (dicht abschliessend) abdecken. Der Okklusivverband kann bei Erwachsenen bis zu 5 Stunden belassen werden. Die Hälfte einer 5 g Tube entspricht ca. 2 g Prilid Leman Creme. 1 g Prilid Leman Creme aus der 30 g Aluminiumtube entspricht einem ca. 3,5 cm langen Creme-Streifen.
-In der Regel soll 2 g Prilid Leman Creme mindestens 1 Stunde vor Beginn des beabsichtigten Eingriffes aufgetragen werden.
-Bei Beingeschwüren soll Emla Creme in der Regel mindestens 30 Minuten vor Beginn der mechanischen Reinigung und/oder Wundausschneidung aufgetragen werden. Nach Entfernung der Creme sollte sofort mit der Reinigung begonnen werden.
-Pädiatrie
-Bei Neugeborenen 0–2 Monate maximal 1 g; bei Kindern im Alter von 3–12 Monate maximal 2g auftragen. Bei Neugeborenen im Alter von 0–2 Monate maximal 1 Stunde, bei Kindern im Alter von 3 Monaten bis 12 Monate den Okklusiv-Verband maximal 4 Stunden belassen. Ab 1 Jahr kann der Okklusiv-Verband bis max 5 h belassen werden. Die Wirkung bleibt nach Entfernen des Okklusiv-Verbands mindestens 2 Stunden lang bestehen.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Prilid Leman Creme haben?
-Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Prilid Leman Creme auftreten:
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
-Verursacht Prilid Leman Creme vorübergehende lokale Reaktionen wie z.B. Blässe, Rötung, Hautreaktionen mit anfänglich leichtem Gefühl von Brennen und Jucken, oder Ödeme (Wasseransammlung). Diese Nebenwirkungen sind von kurzer Dauer und verstärken sich nicht durch wiederholte oder verlängerte Anwendung (24-48 Stunden).
-Hohe Dosen von Prilocain können die Methämoglobinbildung verstärken.
-Bei korrekter Applikation gemäss den Anwendungsvorschriften sind keine systemischen Nebenwirkungen zu erwarten. Dennoch sollten Sie beim Auftreten der folgenden Symptome sofort Ihren Arzt oder Ihre Ärztin konsultieren: Nervosität, Angst, Verwirrtheit, Bewusstseinstrübungen, Schwindelgefühle, verschwommenes oder doppeltes Sehen, Hitze- oder Kältegefühl, Muskelkrämpfe, Zittern, Erbrechen, verminderte Herzfrequenz (Bradykardie), Blutdrucksenkung (Hypotonie), Ohnmacht.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
-Können sich auch allergische Reaktionen manifestieren. Bei folgenden Symptomen ist sofort der Arzt oder die Ärztin zu konsultieren: Hautschwellungen mit Juckreiz (Urticaria), Anschwellen des Gesichts und Halses (Angioödem), Atmungsschwierigkeiten (Bronchospasmen), Herz-Kreislauf-Kollaps (anaphylaktischer Schock).
-Sollte Prilid Leman versehentlich in das Auge gelangen, kann es zu Augenirritationen kommen.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder, Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Aufbrauchfrist nach Anbruch
-Nach dem Anbruch 6 Monate haltbar.
-Entsorgungshinweis
-Entsorgen Sie keine Arzneimittel in das Abwasser oder den Hausmüll. Abgelaufene oder nicht mehr benötigte Arzneimittel aus Haushalten können in Apotheken oder Sammelstellen abgegeben werden. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 30°C lagern und nicht einfrieren. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Prilid Leman creme enthalten?
-1 g Prilid Leman Creme enthält:
-Wirkstoffe
-25 mg Lidocain und 25 mg Prilocain
-Hilfsstoffe
-Macrogolglycerolhydroxystearat, Carbomer 974P, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser
-Wo erhalten Sie Prilid Leman creme? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Packungen mit:
-5× 5 g Prilid Leman Creme (mit 12 Okklusiverbänden)
-1x 5 g Prilid Leman Creme (mit 2 Okklusivverbänden)
-1x 5 g Prilid Leman Creme (mit 3 Okklusivverbänden)
-1× 30 g Prilid Leman Creme (ohne Okklusivverbände)
-1× 5 g Prilid Leman Creme (ohne Okklusivverbände)
-5× 5 g Prilid Leman Creme (ohne Okklusivverbände)
-Zulassungsnummer
-68720 (Swissmedic).
-Zulassungsinhaberin
-Leman SKL SA, Lancy
-Diese Packungsbeilage wurde im Mai 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Anwendungsanweisungen
-(image)
-MOUNJARO® Fertigpen
-Was ist Mounjaro und wann wird es angewendet?
-Mounjaro ist ein Arzneimittel zur Injektion und enthält den Wirkstoff Tirzepatid und wird zur Behandlung von Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2 in Ergänzung zu einer Diät und Bewegung angewendet.
-Typ 2 Diabetes ist eine Erkrankung, bei der Ihr Körper nicht genug Insulin bildet, und das Insulin, das Ihr Körper bildet, nicht so gut wirkt, wie es sollte.
-Wenn dies passiert, steigt der Blutzucker (Blutglucose). Eine wirksame Behandlung des Diabetes mit guter Blutzuckerkontrolle schützt Sie vor Langzeitfolgen durch Diabetes.
-Es ist wichtig, dass Sie weiterhin die Anweisungen Ihres Arztes oder Apothekers bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin oder Ihres medizinischen Fachpersonals zu Diät und Bewegung befolgen.
-Mounjaro wird ausserdem zusammen mit Diät und Bewegung dazu verwendet, eine Gewichtsabnahme zu erreichen und die Kontrolle des Gewichts zu unterstützen, bei Erwachsenen mit einem
--BMI von 30 kg/m² oder mehr (Adipositas) oder
--BMI von mindestens 27 kg/m² aber weniger als 30 kg/m² (Übergewicht) und gewichtsbedingten Problemen (wie Prädiabetes, Typ 2 Diabetes, hoher Blutdruck, veränderte Blutfettwerte, Atemprobleme während dem Schlafen - auch obstruktive Schlaf-Apnoe genannt, oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen).
-Der BMI (Body-Mass-Index) ist ein Messwert für Ihr Gewicht im Verhältnis zu Ihrer Grösse.
-Wann darf Mounjaro nicht angewendet werden?
-Mounjaro darf nicht angewendet werden, wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff Tirzepatid oder einen der Hilfsstoffe dieses Arzneimittels sind (siehe "Was ist in Mounjaro enthalten" ).
-Wann ist bei der Anwendung von Mounjaro Vorsicht geboten?
-Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Mounjaro anwenden, wenn:
--Sie schwerwiegende Probleme mit der Verdauung von Nahrungsmitteln haben oder die Nahrung länger als normalerweise in Ihrem Magen bleibt (einschliesslich sogenannter schwerer Gastroparese).
--Sie jemals eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) hatten, was starke Bauch- und Rückenschmerzen verursacht, die nicht aufhören.
--Sie Schwierigkeiten mit Ihren Augen haben (diabetische Retinopathie oder Makulaödem).
--Sie Sulfonylharnstoff-Präparate oder Insulin zur Behandlung Ihres Diabetes benutzen, da dann eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) auftreten kann. Möglicherweise wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin eine Dosisänderung dieser anderen Arzneimittel anordnen, um dieses Risiko zu verringern.
--Sie eine Schilddrüsenerkrankung einschliesslich Knötchen und Vergrösserung der Schilddrüse haben.
--Sie eine Erkrankung der Gallenblase haben oder je hatten.
--Sie Selbstmordgedanken, suizidales Verhalten oder eine Vorgeschichte von Suizidversuchen haben.
--Sie ungewöhnliche Stimmungs- oder Verhaltensveränderungen haben.
--Sie eine Verschlechterung eines bereits bestehenden depressiven Zustands erleben.
-Zu Beginn der Behandlung mit Mounjaro, kann es in einigen Fällen zu Flüssigkeitsverlust/Dehydrierung kommen, z.B. bei Erbrechen, Übelkeit und/oder Durchfall, was zu einer Einschränkung der Nierenfunktion führen kann. Es ist wichtig, eine Dehydrierung zu vermeiden, indem Sie viel Flüssigkeit trinken. Wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie Fragen oder Anliegen haben.
-Informieren Sie Ihren Arzt, bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie während der Behandlung schwerwiegende gastrointestinale Symptome (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) entwickeln. Bei schweren oder anhaltenden Fällen wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin entscheiden, ob Sie die Behandlung abbrechen sollten.
-Es wurden mit einer beeinträchtigten Magenentleerung zusammenhängende Ereignisse, einschliesslich schwere Gastroparese (Magenlähmung), berichtet.
-Mit Mangelernährung zusammenhängende Ereignisse wurden bei Patienten unter Tirzepatid berichtet, einschliesslich schwere Ereignisse. Zu den Risiken im Zusammenhang mit einer Mangelernährung gehören unter anderem Vitamin- und Mineralstoffmangel, Proteinmangel und niedriges Körpergewicht. Unterstützung für eine ausgewogene Ernährung sollte in Betracht gezogen werden. Bei schweren oder anhaltenden Fällen wir Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin entscheiden, ob Sie die Behandlung abbrechen sollten.
-Dieses Arzneimittel darf bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden, da es in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurde.
-Wenn Sie wissen, dass Sie sich einer Operation unterziehen müssen, bei der Sie unter Narkose (Schlaf) stehen werden, informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin darüber, dass Sie Mounjaro anwenden.
-Wenn Sie Mounjaro zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder Insulin anwenden, kann es zu einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kommen, durch die Ihre Konzentrationsfähigkeit herabgesetzt werden kann. Vermeiden Sie das Führen eines Fahrzeugs oder das Bedienen von Maschinen, wenn Sie ein Anzeichen einer Unterzuckerung feststellen. Sprechen Sie für weitere Informationen mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin.
-Wenn Sie Probleme mit dem Sehen haben, benutzen Sie den Pen nicht ohne Unterstützung einer Person, die im Gebrauch des Mounjaro Pens geschult ist.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen
-Darf Mounjaro während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Mounjaro darf während der Schwangerschaft nur auf ausdrückliche Verordnung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.
-Mounjaro soll nicht zur Gewichtsabnahme während der Schwangerschaft verwendet werden.
-Wenn Sie schwanger werden könnten, sollten Sie während der Behandlung mit Mounjaro eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden
-Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden.
-Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, bevor Sie dieses Arzneimittel anwenden, wenn Sie stillen möchten oder stillen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird entscheiden, ob Sie stillen können oder abstillen sollen.
-Wie verwenden Sie Mounjaro?
-Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin an. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie dieses Arzneimittel angewendet wird.
-Die Anfangsdosis beträgt 2.5 mg einmal wöchentlich über vier Wochen. Nach vier Wochen wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihre Dosis auf 5 mg einmal wöchentlich erhöhen.
-Wenn Ihr Blutzucker mit dieser Dosierung nicht genügend unter Kontrolle ist, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihre Dosis weiter auf 7.5 mg, 10 mg, 12.5 mg oder 15 mg einmal wöchentlich erhöhen. In jedem Fall sollten Sie mindestens 4 Wochen bei einer bestimmten Dosis bleiben, bevor der Arzt bzw. die Ärztin eine höhere Dosis verschreibt.
-Sie können Ihren Pen zu jeder Tageszeit unabhängig von den Mahlzeiten anwenden. Wenn möglich, sollten Sie ihn immer am gleichen Wochentag anwenden. Zu Ihrer Erinnerung können Sie sich den Wochentag, an dem Sie Ihre erste Dosis injizieren, auf dem Karton des Pens oder in einem Kalender markieren.
-Mounjaro wird unter die Haut (subkutane Injektion) Ihres Bauchs (Abdomen) oder Oberschenkels injiziert. Wenn jemand anderes die Injektion durchführt, kann auch in den Oberarm injiziert werden.
-Sie können jede Woche in dieselbe Körperregion injizieren. Stellen Sie aber sicher, dass Sie eine andere Injektionsstelle innerhalb dieser Körperregion auswählen. Wenn Sie auch Insulin injizieren, wählen Sie für diese Injektion eine andere Injektionsstelle.
-Es ist wichtig, dass Sie Ihren Blutzucker überprüfen, wie von Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin oder dem medizinischen Fachpersonal vorgeschrieben, wenn Sie Mounjaro zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder einem Insulin anwenden.
-Lesen Sie sorgfältig die "Bedienungsanleitung" für den Fertigpen, bevor Sie Mounjaro anwenden.
-Wenn Sie eine grössere Menge Mounjaro angewendet haben, als Sie sollten, sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Zu viel dieses Arzneimittels kann Ihren Blutzucker zu stark absenken (Hypoglykämie) und kann dazu führen, dass Sie sich schlecht fühlen oder krank werden.
-Wenn Sie vergessen haben, eine Dosis zu injizieren, und Sie hätten Mounjaro vor
--4 Tagen oder weniger anwenden sollen, injizieren Sie es so bald wie möglich. Injizieren Sie dann die nächste Dosis zum nächsten geplanten Termin.
-mehr als 4 Tagen anwenden sollen, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Injizieren Sie dann die nächste Dosis zum nächsten geplanten Termin.
-Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, um eine versäumte Anwendung auszugleichen.
-Falls erforderlich, können Sie den Wochentag, an dem Sie Mounjaro injizieren, wechseln, vorausgesetzt es liegen mindestens 3 Tage (72 Stunden) zwischen zwei Injektionen.
-Brechen Sie die Behandlung mit Mounjaro nicht ab, ohne zuvor mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zu sprechen. Wenn Sie die Mounjaro-Behandlung abbrechen und Sie Typ 2 Diabetes haben, kann Ihr Blutzucker ansteigen.
-Die Anwendung und Sicherheit von Mounjaro bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind bisher nicht geprüft worden und Mounjaro darf bei ihnen nicht angewendet werden.
-Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin oder das medizinische Fachpersonal.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Mounjaro haben?
-Sehr häufig (betrifft mehr als 1 von 10 behandelten Personen)
--Übelkeit
--Durchfall
--Bauchschmerzen
--Verstopfung
--Erbrechen
-Unterzuckerungen (Hypoglykämien) sind sehr häufig, wenn Mounjaro zusammen mit Arzneimitteln angewendet wird, die einen Sulfonylharnstoff und/oder Insulin enthalten. Wenn Sie bei Typ 2 Diabetes einen Sulfonylharnstoff anwenden oder Insulin spritzen, kann es bei gleichzeitiger Anwendung von Mounjaro notwendig werden, die Dosis zu reduzieren.
-Zu den Symptomen einer Unterzuckerung gehören Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwäche, Schwindel, Hungergefühl, Verwirrtheit, Reizbarkeit, Herzrasen und Schwitzen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Ihnen erklären, wie eine Unterzuckerung zu behandeln ist.
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 behandelten Personen)
--Unterzuckerungen (Hypoglykämien) sind häufig, wenn Mounjaro bei Typ 2 Diabetes zusammen mit einer Kombination von Metformin und einem sogenannten SGLT2-Hemmer angewendet wird
--Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit) z.B. Hautausschlag, Juckreiz und Ekzem)
--Schwindel
--Niedriger Blutdruck
-weniger Hungergefühle (verminderter Appetit)
--Erbrechen
--Verdauungsstörung (Dyspepsie)
--Verstopfung
--Windungen (Flatulenz)
--Rülpsen (Aufstossen)
--Blähungen
--Sodbrennen (auch gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) genannt) – wird hervorgerufen durch Magensäure, die durch die Speiseröhre aus dem Magen in Ihren Mund gelangt)
--Haarausfall
--Müdigkeit
--Reaktionen an der Injektionsstelle (z.B. Ausschlag oder Rötung)
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 behandelten Personen)
--Gelegentlich kommt es zu einer Verzögerung der Magenentleerung.
--Unterzuckerungen (Hypoglykämien) treten gelegentlich auf, wenn Mounjaro bei Typ 2 Diabetes zusammen mit Metformin angewendet wird.
--Geschmacksstörungen.
-Gelegentlich wurden Veränderungen des Geschmacks (Dysgeusie) oder eine veränderte Hautsensibilität (Dysästhesie) beobachtet.
-Seit der Markteinführung sind bei einigen Patienten Gallensteine und Entzündungen der Gallenblase beobachtet worden.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 behandelten Personen)
-Schwere allergische Reaktionen (anaphylaktische Reaktionen und Angioödeme) wurden selten berichtet. Wenden Sie Sich sofort an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie solche Symptome bemerken: Hautausschläge, Juckreiz und plötzliche Schwellung von Hals, Gesicht, Mund oder Rachen; Nesselsucht und Schwierigkeiten beim Atmen.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Haltbarkeit
-Dieses Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
-Aufbrauchfrist nach Anbruch
-Mounjaro kann ausserhalb des Kühlschranks bis zu 21 Tage bei einer Temperatur nicht über 30 ºC gelagert werden.
-Lagerungshinweis
-Im Kühlschrank lagern (2 °C – 8 °C).
-Nicht einfrieren. Wenn der Pen eingefroren war, VERWENDEN SIE IHN NICHT.
-In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie bemerken, dass der Fertigpen beschädigt oder die Lösung trüb oder verfärbt ist oder Partikel enthält.
-Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker bzw. Ihre Apothekerin, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden.
-Der Fertigpen ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
-Was ist in Mounjaro enthalten?
-Wirkstoffe
-Mounjaro 2.5 mg: Ein Fertigpen enthält 2.5 mg Tirzepatid in 0.5 ml Lösung.
-Mounjaro 5 mg: Ein Fertigpen enthält 5 mg Tirzepatid in 0.5 ml Lösung.
-Mounjaro 7.5 mg: Ein Fertigpen enthält 7.5 mg Tirzepatid in 0.5 ml Lösung.
-Mounjaro 10 mg: Ein Fertigpen enthält 10 mg Tirzepatid in 0.5 ml Lösung.
-Mounjaro 12.5 mg: Ein Fertigpen enthält 12.5 mg Tirzepatid in 0.5 ml Lösung.
-Mounjaro 15 mg: Ein Fertigpen enthält 15 mg Tirzepatid in 0.5 ml Lösung.
-Hilfsstoffe
-Natriummonohydrogenphosphat-Heptahydrat, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, Salzsäure und Wasser für Injektionszwecke.
-Wo erhalten Sie Mounjaro? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
-Mounjaro 2.5 mg Injektionslösung in einem Fertigpen zum einmaligen Gebrauch: 4 Pens (B)
-Mounjaro 5 mg Injektionslösung in einem Fertigpen zum einmaligen Gebrauch: 4 Pens (B)
-Mounjaro 7.5 mg Injektionslösung in einem Fertigpen zum einmaligen Gebrauch: 4 Pens (B)
-Mounjaro 10 mg Injektionslösung in einem Fertigpen zum einmaligen Gebrauch: 4 Pens (B)
-Mounjaro 12.5 mg Injektionslösung in einem Fertigpen zum einmaligen Gebrauch: 4 Pens (B)
-Mounjaro 15 mg Injektionslösung in einem Fertigpen zum einmaligen Gebrauch: 4 Pens (B)
-Zulassungsnummer
-68726 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Eli Lilly (Suisse) S.A., Vernier/Genève
-Diese Packungsbeilage wurde im August 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-Bedienungsanleitung
- Mounjaro 2.5 mg Injektionslösung in einem Fertigpen Mounjaro 5 mg
-Injektionslösung in einem Fertigpen Mounjaro 7.5 mg Injektionslösung in einem
-Fertigpen Mounjaro 10 mg Injektionslösung in einem Fertigpen Mounjaro 12.5 mg
-Injektionslösung in einem Fertigpen Mounjaro 15 mg Injektionslösung in einem
-Fertigpen
-Tirzepatid
-
-
-Wichtige Hinweise, bevor Sie Mounjaro anwenden
-Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung und die Gebrauchsinformation für Patienten bevor Sie Ihren Fertigpen (Pen) verwenden und jedes Mal, wenn Sie einen neuen Pen erhalten. Es könnten neue Informationen vorliegen. Diese Informationen ersetzen nicht das Gespräch mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin oder Ihrer medizinischen Fachperson über Ihren gesundheitlichen Zustand und Ihre Behandlung.
-Lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin oder dem medizinischen Fachpersonal zeigen, wie Mounjaro richtig injiziert wird.
--Mounjaro ist ein Fertigpen und enthält 1 Dosis.
--Teile des Pens bestehen aus Glas. Behandeln Sie ihn vorsichtig. Sollte der Pen auf einen harten Boden fallen, verwenden Sie ihn nicht. Verwenden Sie dann einen neuen Pen für Ihre Injektion.
-Beschreibung des Pens
-(image)
-Vorbereitung der Injektion von Mounjaro
- Nehmen Sie den Pen aus dem Kühlschrank. Lassen Sie die graue Schutzkappe auf
-dem Fertigpen, bis Sie für die Injektion bereit sind.
-Kontrollieren Sie das Etikett, um sicherzustellen, dass Sie das richtige
-Arzneimittel und die richtige Dosierung haben und es nicht verfallen ist.
-Überprüfen Sie den Pen, um sicher zu sein, dass er nicht beschädigt ist.
-Stellen Sie sicher, dass das Arzneimittel
--nicht gefroren -nicht trüb -farblos bis leicht gelblich -ohne Partikel ist.
-Waschen Sie sich die Hände.
-
-
-Wählen Sie Ihre Injektionsstelle
-Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin oder Ihr medizinisches Fachpersonal kann Ihnen helfen, die Injektionsstelle auszuwählen, die für Sie am besten geeignet ist.
- Sie selbst oder eine andere Person können das Arzneimittel in Ihren Bauch
- (Abdomen) oder Oberschenkel injizieren.
- Eine andere Person kann die Injektion auch in die Rückseite Ihres Oberarms
- spritzen. Wechseln Sie Ihre Injektionsstelle jede Woche. Sie können dieselbe
- Körperregion nutzen, aber stellen Sie sicher, dass Sie an dieser Körperregion
- eine andere Injektionsstelle auswählen.
-
-
-
- Schritt 1 Ziehen Sie die graue Schutzkappe ab
- Überprüfen Sie, dass der Pen verriegelt ist.
- Entriegeln Sie den Pen nicht, bis Sie das
- durchsichtige Unterteil des Pens auf Ihre Haut
- aufgesetzt haben und bereit für die Injektion
- sind.
-Ziehen Sie die graue Schutzkappe gerade ab und
-entsorgen Sie sie. Setzen Sie die graue
-Schutzkappe nicht wieder auf. Dies könnte die
-Nadel beschädigen. Berühren Sie die Nadel nicht.
-
-
- Schritt 2 Setzen Sie das durchsichtige Unterteil des Pens auf die Haut auf und
- entriegeln Sie den Pen
- Setzen Sie das durchsichtige Unterteil des Pens an der Injektionsstelle flach
- auf Ihre Haut auf.
- Entriegeln Sie den Pen durch Drehen des Sicherungsrings.
-
-
- Schritt 3 Drücken und 10 Sekunden halten
- Drücken und halten Sie den violetten Injektionsknopf. Sie
- hören das • erste Klicken = die Injektion startet • zweite
- Klicken = die Injektion ist abgeschlossen
- Wenn der graue Kolben sichtbar ist, wissen Sie, dass Ihre
- Injektion vollständig abgeschlossen ist.
-Nach der Injektion entsorgen Sie
-den benutzen Pen in einem
-Sicherheitsbehälter für Spritzen.
-
-
-(image)
-Häufig gestellte Fragen
-Was mache ich, wenn ich eine Luftblase in meinem Pen entdecke?
-Luftblasen sind normal.
-Was mache ich, wenn mein Pen noch keine Raumtemperatur angenommen hat?
-Es ist nicht nötig, den Pen auf Raumtemperatur anwärmen zu lassen.
-Was mache ich, wenn ich den Pen entriegelt und den violetten Injektionsknopf gedrückt habe, bevor ich die graue Schutzkappe abgenommen habe?
-Nehmen Sie die graue Schutzkappe nicht ab. Entsorgen Sie den Pen und verwenden Sie einen neuen Pen.
-Was mache ich, wenn sich ein Tropfen Flüssigkeit an der Nadelspitze befindet, nachdem ich die graue Schutzkappe entfernt habe?
-Ein Tropfen Flüssigkeit an der Nadelspitze ist normal. Berühren Sie die Nadel nicht.
-Muss ich den Injektionsknopf gedrückt halten, bis die Injektion vollständig beendet ist?
-Das ist nicht notwendig, aber es kann Ihnen helfen, den Pen ruhig und fest an Ihre Haut zu drücken.
-Ich habe es während meiner Injektion mehr als zweimal klicken gehört – zwei lautere Klicks und einen leiseren. Habe ich meine Injektion vollständig erhalten?
-Einige Patienten hören ein leises Klicken direkt vor dem zweiten lauten Klick. Dies entspricht der normalen Funktionsweise des Pens. Drücken Sie den Pen weiter auf die Haut, bis Sie das zweite lautere Klicken hören.
-Ich bin nicht sicher, ob mein Pen richtig funktioniert.
- Überprüfen Sie, ob Sie Ihre Dosis erhalten haben. Ihre Dosis wurde korrekt
- abgegeben, wenn der graue Kolben zu sehen ist. Siehe auch Schritt 3 der
- Bedienungsanleitung. Wenn Sie den grauen Kolben nicht sehen, wenden Sie sich
- an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin oder das
- medizinische Fachpersonal für weitere Instruktionen. Bis dahin bewahren Sie
- Ihren Pen an einem sicheren Ort auf, um versehentliche Verletzungen durch die
- Nadel zu vermeiden.
-
-
-Was mache ich, wenn sich nach der Injektion ein Tropfen Flüssigkeit oder Blut auf meiner Haut befindet?
-Das ist normal. Drücken Sie einen Tupfer oder ein Stück Verbandsgaze auf die Injektionsstelle. Reiben Sie die Stelle nicht.
- +Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen
- +Die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Fexofenadinhydrochlorid wurde bei Kindern unter 6 Jahren nicht untersucht.
- +Es besteht nur wenig Erfahrung zur Verabreichung von Fexofenadin an ältere Personen. Bei älteren Personen bzw. Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz sind keine besonderen Vorsichtsmassnahmen erforderlich.
- +Dosierungsanpassung: siehe "Dosierung/Anwendung: Spezielle Dosierungsanweisungen" .
- +Dieses Arzneimittel enthält mit max. 0,18 mg weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro üblicher Tagesdosis einer Tablette; d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Interaktionen
- +Fexofenadin wird nicht in der Leber metabolisiert und es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass Wechselwirkungen mit Arzneimitteln auftreten, die hepatisch metabolisiert werden.
- +Pharmakokinetische Interaktionen
- +Gesunden Probanden wurden im Steady-State 2 x 120 mg Fexofenadinhydrochlorid täglich zusammen mit Erythromycin (3 x 500 mg täglich) und Ketoconazol (1 x 400 mg täglich) verabreicht, ohne dass Unterschiede bezüglich unerwünschter Wirkungen beobachtet wurden im Vergleich zur alleinigen Gabe von Fexofenadin. Bei der gleichzeitigen Verabreichung von Fexofenadinhydrochlorid und Erythromycin oder Ketoconazol wurde eine 2- bis 3-fache Erhöhung der Plasmaspiegel von Fexofenadin beobachtet. Der Mechanismus dieser Interaktion ist nicht bekannt.
- +Diese Veränderungen wurden von keiner Wirkung auf das QT-Intervall begleitet und standen – im Vergleich zur Verabreichung eines einzelnen dieser Arzneimittel – nicht mit einer erhöhten Inzidenz von unerwünschten Wirkungen in Verbindung.
- +In-vivo-Daten
- +Tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass die Erhöhung der Plasmaspiegel von Fexofenadin, wie dies nach gleichzeitiger Verabreichung von Erythromycin oder Ketoconazol beobachtet wird, auf eine erhöhte gastrointestinale Absorption sowie auf eine verminderte biliäre Exkretion bzw. verminderte gastrointestinale Sekretion zurückzuführen ist.
- +Wirkung anderer Arzneimittel auf Telfastin
- +Es wurde keine Interaktion zwischen Fexofenadinhydrochlorid und Omeprazol beobachtet. Die Verabreichung von Antazida auf Basis von Aluminium- und Magnesiumhydroxid Gel 15 Minuten vor der Einnahme von Fexofenadinhydrochlorid verminderte die Bioverfügbarkeit. Daher wird empfohlen, Aluminium- und Magnesiumhydroxid Präparate zwei Stunden getrennt von Telfastin einzunehmen.
-Prilid Leman crème
-Qu’est-ce que Prilid Leman crème et quand doit-elle être utilisée?
-Prilid Leman crème contient comme principes actifs prilocaïne et lidocaïne. Prilid Leman a un effet anesthésique local de la peau et de la muqueuse génital.
-Elle est utilisée p.ex. avant la pose de cathéters intraveineux, lors de prises de sang et d’interventions chirurgicales superficielles. Prilid Leman crème est utilisée en cas d’ulcère de jambe pour diminuer les douleurs lors du nettoyage et du débridement de la plaie.
-Prilid Leman crème ne peut être utilisée que sur prescription du médecin et sous son contrôle permanent.
-Quand Prilid Leman crème ne doit-elle pas être utilisée?
-Prilid Leman crème ne doit pas être utilisée en cas d’hypersensibilité connue aux principes actifs ou à l’un des adjuvants.
-Prilid Leman crème ne doit pas être appliquée sur des plaies ouvertes, à l’exception des ulcères de jambe, ni sur les muqueuses; le contact avec les muqueuses génitales des enfants doit être évité. Elle ne doit pas être appliquée dans le conduit auditif externe si le tympan n’est pas intact. Prilid Leman n’est pas approprié pour la préparation de la peau avant l’injection du vaccin antituberculeux.
-Quelles sont les précautions à observer lors de l’utilisation de Prilid Leman crème?
-Utiliser Prilid Leman crème avec précaution près des yeux et des oreilles. Au cas où Prilid Leman parviendrait accidentellement dans les yeux, rincer ceux-ci immédiatement et abondamment à l’eau tiède.
-Dans l’attente de plus amples renseignements cliniques, prendre les précautions suivantes chez les enfants: Prilid Leman crème ne doit pas être utilisée chez les bébés prématurés nés avant la 37e semaine de grossesse.
-La quantité totale de Prilid Leman crème appliquée ne doit pas dépasser 1 g (1 g/10 cm²) chez les nouveau-nés (0–2 mois). L’endroit cutané ne doit pas être plus grand que 10 cm². Ne laisser pas agir la crème sur la peau plus de 1 heure.
-Chez les enfants de 3–12 mois, la dose appliquée de 2 g ne doit pas être dépassée. L’endroit cutané ne doit pas être plus grand que 16 cm². Ne laisser pas agir la crème peau plus de 4 heures.
-Chez les patients souffrant de dermatites atopiques (inflammations cutanées), la crème ne doit pas être laissée sur la peau plus de 15–30 minutes, ni appliquée sur une grande surface (max. 10 g sur 62,5 cm², c.-à-d. 2,5 cm × 2,5 cm/g).
-Il n’est pas recommandé de traiter une surface de plus de 600 cm² (environ la dimension d’une page A4) lors d’application sur la peau rasée ou sur une surface importante: c’est-à-dire environ 1 g/10 cm² pendant au moins 1 heure et jusqu‘à 5 heures au maximum. La dose maximale ne devrait pas excéder 60 g.
-Informez votre médecin si vous présentez l’un des rares problèmes métaboliques suivants: déficit en glucose-6-phosphate déshydrogénase, méthémoglobinémie congénitale ou acquise. Dans ces cas, le risque de méthémoglobinémie provoquée par les médicaments est accru.
-Hydroxystéarate de macrogolglycérol
-Prilid Leman crème contient du hydroxystéarate de macrogolglycérol qui peut provoquer des réactions cutanées.
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si
-vous souffrez d’une autre maladie
-vous êtes allergique
-vous prenez déjà d’autres médicaments (ou utilisez déjà d’autres médicaments en usage externe) (même en automédication!)
-Prilid Leman crème peut-elle être utilisée pendant la grossesse ou l’allaitement?
-Si vous êtes enceinte ou souhaitez le devenir, ainsi que durant la période de lactation, vous ne devez utiliser Prilid Leman crème qu’avec l’accord de votre médecin.
-Comment utiliser Prilid Leman crème?
-Appliquer Prilid Leman crème, d’après indication médicale, en couche épaisse sur la peau et recouvrir d’un pansement occlusif (hermétique). Le pansement occlusif peut être laissé en place jusqu‘à 5 heures chez les adultes. La moitié d’un tube de 5 g correspond à environ 2 g de crème Prilid Leman. Pour obtenir 1 g de crème Prilid Leman du tube en aluminium de 30 g, extraire un ruban de crème d’environ 3,5 cm de long.
-En règle générale, 2 g Prilid Leman crème doit être appliquée au moins 1 heure avant l’intervention prévue.
-Pour le nettoyage mécanique et/ou le débridement d’un ulcère de jambe, on appliquera en règle générale Prilid Leman crème 30 minutes au moins avant le début de l’opération. Commencer le nettoyage immédiatement après avoir ôté la crème.
-Pédiatrie
-Appliquer chez les nouveau-nés de 0–2 mois et ne pas dépasser 1 g ; chez les enfants âgés de 3–12 mois, ne pas dépasser 2 g. Chez les nouveau-nés de 0-2 mois maximum 1 heure, chez les enfants âgés de 3 mois jusqu’aux 12 mois, le pansement occlusif peut-être laissé jusqu’à 4 heures au maximum. A partir d’un an, le pansement occlusif peut être laissé en place jusqu’à 5 heures maximum. Après l’éloignement du pansement occlusif, l’effet persiste au moins de 2 heures.
-Ne changez pas le dosage prescrit de votre propre chef. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien lorsque vous pensez que l’efficacité de votre médicament et trop faible ou au contraire trop forte.
-Quels effets secondaires Prilid Leman crème peut-elle provoquer?
-L’utilisation de Prilid Leman peut provoquer les effets secondaires suivants:
-Occasionnel (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 1000)
-Occasionnellement des réactions locales passagères surviennent telles que par ex. pâleur, rougeur et réaction cutanée avec légères sensations de brûlure et des démangeaisons ou oedèmes (accumulation d’eau). Ces effets indésirables sont de brève durée et ne sont pas accentués par l’administration renouvelée ou prolongée (24–48 heures).
-De hautes doses de prilocaïne peuvent favoriser la formation de méthémoglobine.
-Lors d’une application correcte et conforme aux prescriptions d’emploi, des effets indésirables systémiques sont improbables. Toutefois, à l’apparition des symptômes suivants, vous devez immédiatement consulter votre médecin: nervosité, anxiété, confusion, troubles de la conscience, sensations de vertige, vision trouble ou double, sensations de chaleur ou de froid, crampes musculaires, tremblements, vomissements, baisse de la fréquence des battements cardiaques (bradycardie), baisse de la tension artérielle (hypotension), perte de connaissance.
-Rare (concerne 1 à 10 utilisateurs sur 10 000)
-Rarement se manifestent aussi des réactions allergiques. Consultez immédiatement votre médecin à l’apparition des symptômes suivants: oedèmes cutanés avec démangeaisons (urticaire), tuméfaction du visage et du cou (angiooedème), difficultés respiratoires (bronchospasmes), collapsus cardio-circulatoire (choc anaphylactique).
-En cas d’application accidentelle de Prilid Leman dans les yeux, des irritations oculaires sont possibles.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin, votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d’emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Stabilité
-Ce médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur l’emballage.
-Délai d’utilisation après ouverture
-À utiliser dans les 6 mois après ouverture.
-Mention concernant l’élimination des médicaments
-Ne jetez aucun médicament avec les eaux usées ou les ordures ménagères. Les médicaments périmés ou qui ne sont plus utilisés dans les ménages peuvent être rapportés dans les pharmacies ou dans les centres de collecte. Ces mesures contribueront à protéger l’environnement.
-Remarques concernant le stockage
-Ne pas conserver au-dessus de 30 °C et ne pas congeler. Conserver hors de la portée des enfants.
-Remarques complémentaires
-Pour de plus amples renseignements, consultez votre médecin ou votre pharmacien qui disposent d’une information détaillée destinée aux professionnels.
-Que contient Prilid Leman crème?
-1 g Prilid Leman crème contient :
-Principes actifs
-25 mg de lidocaïne et 25 mg de prilocaïne
-Excipients
-Hydroxystéarate de macrogol 40 glycérol, carbomère 974P, hydroxyde de sodium, eau purifiée.
-Où obtenez-vous Prilid Leman crème? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, sur ordonnance médicale.
-Emballages de :
-5 x 5 g Prilid Leman crème (avec 12 pansements)
-1 x 5 g Prilid Leman crème (avec 2 pansements occlusifs)
-1 x 5 g Prilid Leman crème (avec 3 pansements occlusifs)
-1 x 30 g Prilid Leman crème (sans pansements occlusifs)
-1 x 5 g Prilid Leman crème (sans pansements occlusifs)
-5 x 5 g Prilid Leman crème (sans pansements occlusifs)
-Numéro d’autorisation
-68720 (Swissmedic).
-Titulaire de l’autorisation
-Leman SKL SA, Lancy
-Cette notice d’emballage a été vérifiée pour la dernière fois en mai 2025 par l’autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-
-Mode d’emploi
-(image)
-MOUNJARO® stylo pré-rempli
-Qu'est-ce que Mounjaro et quand doit-il être utilisé?
-Mounjaro est un médicament injectable et contient le principe actif tirzépatide et il est utilisé pour le traitement du diabète sucré de type 2 de l'adulte en complément d'un régime alimentaire et de l'exercice physique.
-Le diabète de type 2 est une maladie dans laquelle votre corps ne produit pas assez d'insuline et l'insuline produite par votre corps n'agit pas aussi bien qu'elle le devrait.
-Lorsque cela se produit, le sucre sanguin (glucose sanguin) augmente. Un traitement efficace du diabète avec un contrôle efficace du taux de sucre dans le sang vous protège contre les conséquences à long terme du diabète.
-Il est important de poursuivre le régime alimentaire et l'activité physique qui vous ont été prescrits par votre médecin, votre pharmacien ou votre personnel médical spécialisé.
-Mounjaro est en outre utilisé en association avec un régime alimentaire et de l'exercice physique pour obtenir une diminution du poids corporel et soutenir le maintien du poids, chez des adultes qui ont
-un IMC de 30 kg/m² ou plus (obésité) ou
-un IMC égal ou supérieur à 27 kg/m² mais inférieur à 30 kg/m² (surpoids) et des problèmes associés au poids (comme un prédiabète, un diabète de type 2, une hypertension, une altération des valeurs des lipides sanguins, des problèmes respiratoires pendant le sommeil – appelés aussi apnées obstructives du sommeil - ou des maladies cardio-respiratoires).
-L'IMC (Indice de Masse Corporelle) est une mesure de votre poids rapporté à votre taille.
-Quand Mounjaro ne doit-il pas être utilisé?
-Mounjaro ne doit pas être utilisé si vous êtes allergique au principe actif tirzépatide ou à l'un des excipients contenus dans ce médicament (voir "Que contient Mounjaro ?" ).
-Quelles sont les précautions à observer lors de l'utilisation de Mounjaro?
-Adressez-vous à votre médecin, à votre pharmacien ou à votre personnel médical spécialisé avant d'utiliser Mounjaro si:
-vous souffrez de troubles sévères de la digestion ou de la vidange gastrique (y compris gastroparésie dite sévère).
-vous avez déjà souffert d'inflammation du pancréas (pancréatite), entraînant des douleurs abdominales et dorsales violentes et persistantes.
-vous avez des difficultés avec vos yeux (rétinopathie diabétique ou œdème maculaire).
-vous utilisez des produits à base de sulfonylurée ou de l'insuline pour le traitement de votre diabète, car alors une baisse de votre taux de sucre sanguin (hypoglycémie) peut survenir. Votre médecin modifiera peut-être la dose de ces autres médicaments pour diminuer ce risque.
-vous avez une maladie de la thyroïde y compris des nodules et un agrandissement de la thyroïde.
-vous souffrez ou avez déjà souffert d'une maladie de la vésicule biliaire.
-vous avez des idées de suicide, un comportement suicidaire ou des antécédents de tentative de suicide.
-vous présentez des changements inhabituels de l'humeur ou du comportement.
-vous subissez une dégradation d'un état dépressif déjà présent.
-Au début du traitement avec Mounjaro, il se peut que, dans quelques cas, une perte de liquide/déshydratation se produise, par exemple en cas de vomissements, de nausées et/ou de diarrhée, ce qui peut entraîner une baisse de la fonction rénale. Il est important d'éviter une déshydratation en buvant abondamment. Veuillez vous adresser à votre médecin si vous avez des questions ou préoccupations à ce propos.
-Veuillez informer votre médecin si vous développez pendant le traitement de graves symptômes gastro-intestinaux (par ex. nausée, vomissements, diarrhée). Dans les cas graves ou persistants, votre médecin décidera si vous devez suspendre le traitement.
-Des événements en lien avec une perturbation de la vidange gastrique, y compris une grave gastroparésie (paralysie de l'estomac), ont été rapportés.
-Des événements en lien avec une carence alimentaire ont été rapportés chez des patients sous tirzépatide, y compris des événements graves. Les risques associés à une carence alimentaire comprennent entre autres carence en vitamines et en sels minéraux, carence en protéines et poids corporel bas. On envisagera de recourir à une assistance pour une alimentation équilibrée. Dans les cas graves ou persistants, votre médecin décidera si vous devez suspendre le traitement.
-Ce médicament ne doit pas être utilisé chez les enfants et les adolescents de moins de 18 ans, car il n'a pas été étudié chez ce groupe de patients.
-Si vous savez que vous devrez subir une opération sous anesthésie (sommeil), veuillez informer votre médecin que vous prenez Mounjaro.
-Si vous utilisez Mounjaro avec une sulfonylurée ou de l'insuline, il peut se produire une baisse de votre taux de sucre sanguin (hypoglycémie), ce qui peut diminuer votre faculté de concentration. Évitez de conduire un véhicule ou d'utiliser des machines si vous constatez chez vous un signe d'hypoglycémie. Parlez à votre médecin si vous souhaitez de plus amples informations.
-Si vous avez des problèmes de vision, n'utilisez pas le stylo sans l'aide d'une personne qui a été formée à l'utilisation du stylo Mounjaro.
-Ce médicament contient moins de 1 mmol (23 mg) de sodium par unité de dose, c.-à-d. qu'il est essentiellement "sans sodium" .
-Veuillez informer votre médecin ou votre pharmacien si vous
-souffrez d'autres maladies,
-avez des allergies ou
-prenez d'autres médicaments (même en automédication!).
-Mounjaro peut-il être utilisé pendant la grossesse ou l'allaitement?
-Mounjaro ne peut être utilisé pendant la grossesse que sur ordonnance explicite du médecin.
-Mounjaro ne doit pas être utilisé pour la réduction du poids pendant la grossesse.
-S'il est possible que vous tombiez enceinte, vous devez utiliser une méthode efficace de contraception pendant le traitement par Mounjaro.
-Si vous êtes enceinte, si vous pensez l'être ou si vous envisagez une grossesse, consultez votre médecin avant d'utiliser ce médicament.
-Si vous souhaitez allaiter ou si vous allaitez, parlez-en avec votre médecin avant de prendre ce médicament. Votre médecin décidera si vous pouvez allaiter ou si vous devez arrêter l'allaitement.
-Comment utiliser Mounjaro?
-Utilisez ce médicament en suivant toujours exactement les indications de votre médecin ou de votre pharmacien. Demandez à votre médecin, pharmacien comment utiliser ce médicament si vous n'en êtes pas tout à fait sûr.
-La dose initiale est de 2,5 mg une fois par semaine pendant quatre semaines. Au bout de quatre semaines, votre médecin devrait augmenter votre dose à 5 mg une fois par semaine.
-Si votre glycémie n'est pas assez sous contrôle avec ce dosage, votre médecin peut encore augmenter la dose à 7,5 mg, 10 mg, 12,5 mg ou 15 mg une fois par semaine. Dans tous les cas, vous devrez rester pendant au moins quatre semaines sous une dose déterminée, avant que votre médecin vous prescrive une dose plus élevée.
-Vous pouvez utiliser votre stylo à tout moment de la journée, indépendamment des repas. Vous devez utiliser le médicament si possible le même jour chaque semaine. Pour vous en souvenir, cochez le jour de la semaine où vous avez pris la première dose de Mounjaro sur la boîte du médicament ou sur un calendrier.
-Mounjaro doit être injecté sous la peau (injection sous-cutanée) dans la zone du ventre (abdomen) ou du haut de la cuisse. Si l'injection est effectuée par une autre personne, elle peut également se faire dans le haut du bras.
-L'injection peut être effectuée dans la même zone du corps chaque semaine. Assurez-vous toutefois de changer le site d'injection à l'intérieur de cette zone. Si vous vous injectez aussi de l'insuline, choisissez un autre point d'injection pour cette injection.
-Il est important de tester votre glycémie comme cela vous a été prescrit par votre médecin, votre pharmacien ou votre personnel médical spécialisé, si vous prenez Mounjaro avec une sulfonylurée ou de l'insuline.
-Lisez attentivement le "Manuel d'utilisation" du stylo pré-rempli avant d'utiliser Mounjaro.
-Si vous avez utilisé trop de Mounjaro, vous devez en informer immédiatement votre médecin. Une quantité excessive de ce médicament peut diminuer trop fortement votre taux de glucose sanguin (hypoglycémie) et il se peut alors que vous vous sentiez mal ou malade.
-Si vous avez oublié de vous injecter une dose et si l'injection de Mounjaro aurait dû se faire
--4 jours ou moins auparavant, procédez à l'injection de votre dose le plus rapidement possible. Injectez la dose suivante à la date prévue.
-plus de 4 jours auparavant, n'injectez pas la dose oubliée. Injectez la dose suivante à la date prévue.
-N'injectez pas de dose double pour compenser la dose que vous avez oublié de prendre.
-Si c'est nécessaire, vous pouvez changer le jour de l'injection de Mounjaro, dans la mesure où l'intervalle entre deux injections est d'au moins 3 jours (72 heures).
-N'arrêtez pas le traitement avec Mounjaro sans en avertir au préalable votre médecin. Si vous arrêtez d'utiliser Mounjaro et si vous souffrez d'un diabète de type 2, votre glycémie risque d'augmenter.
-L'utilisation et la sécurité de Mounjaro n'ont pas été examinées jusqu'à présent chez les enfants et les adolescents au-dessous de 18 ans. Mounjaro ne doit pas être utilisé chez ces patients.
-Si vous avez d'autres questions sur l'utilisation de ce médicament, adressez-vous à votre médecin, à votre pharmacien ou au personnel médical spécialisé.
-Ne changez pas de votre propre chef le dosage prescrit. Adressez-vous à votre médecin ou à votre pharmacien si vous estimez que l'efficacité du médicament est trop faible ou au contraire trop forte.
-Quels effets secondaires Mounjaro peut-il provoquer?
-Très fréquent (concerne plus d'un utilisateur sur 10)
--Nausée
--Diarrhée
--Maux de ventre
--Constipation
--Vomissements
-Des taux faibles de sucre dans le sang (hypoglycémies) sont très fréquents lorsque Mounjaro est utilisé avec des médicaments qui contiennent une sulfonylurée et/ou de l'insuline. Si vous souffrez d'un diabète de type 2 et que vous utilisez une sulfonylurée ou des injections d'insuline, il peut s'avérer nécessaire de réduire la dose en cas d'utilisation simultanée de Mounjaro.
-Les symptômes de l'hypoglycémie peuvent être les suivants: maux de tête, somnolence, faiblesse, vertiges, sensation de faim, confusion, irritabilité, accélération des battements cardiaques et transpiration. Votre médecin vous indiquera comment vous devez traiter une hypoglycémie.
-Fréquents (concerne de 1 à 10 utilisateurs sur 100)
--Taux faibles de sucre dans le sang (hypoglycémies) sont fréquents lorsque Mounjaro est utilisé dans le diabète de type 2 en même temps qu'une association de metformine et d'un médicament appelé inhibiteur de SGLT2
--Réactions allergiques (hypersensibilité) (p.ex. éruption cutanée, démangeaisons et eczéma)
--Vertiges
--Tension artérielle basse
--Moins de sensations de faim (diminution de l'appétit)
--Vomissements
--Trouble digestif (dyspepsie)
--Constipation
--Météorisme (flatulence)
--Eructations (rots)
--Ballonnements
--Brûlures d'estomac (appelées aussi reflux gastro-œsophagiens (GERD) – dus à la remontée dans le tube digestif d'acide gastrique depuis l'estomac jusqu'à la bouche)
--Chute de cheveux
--Fatigue
--Réactions au point d'injection (par ex. éruption cutanée ou rougeur)
-Occasionnel (concerne de 1 à 10 utilisateurs sur 1000)
--Occasionnellement, un retard dans la vidange gastrique peut avoir lieu.
--Taux faibles de sucre dans le sang (hypoglycémies) surviennent occasionnellement lorsque Mounjaro est utilisé dans le diabète de type 2 en même temps que la metformine.
--Altérations du goût.
-Des altérations du goût (dysgueusie) ou une modification de la sensibilité de la peau ont été observées occasionnellement.
-Depuis le lancement sur le marché, des calculs biliaires et une inflammation de la vésicule biliaire ont été observés chez certains patients.
-Rare (concerne de 1 à 10 utilisateurs sur 10 000)
-Des réactions allergiques graves (réactions anaphylactiques et angio-œdèmes) ont été rapportées dans de rares occasions. Adressez-vous immédiatement à votre médecin si vous remarquez de tels symptômes: éruptions cutanées, démangeaisons et enflure soudaine du cou, du visage, de la bouche ou de la gorge; urticaire et difficultés à respirer.
-Si vous remarquez des effets secondaires, veuillez en informer votre médecin ou votre pharmacien. Ceci vaut en particulier pour les effets secondaires non mentionnés dans cette notice d'emballage.
-À quoi faut-il encore faire attention?
-Conservation
-Le médicament ne doit pas être utilisé au-delà de la date figurant après la mention "EXP" sur le récipient.
-La date de péremption fait référence au dernier jour du mois indiqué.
-Délai d'utilisation après ouverture
-Mounjaro peut être conservé non réfrigéré jusqu'à 21 jours à une température ne dépassant pas 30 ºC.
-Remarques concernant le stockage
-Conserver au réfrigérateur (2 °C – 8 °C).
-Ne pas congeler. Si le stylo pré-rempli a été congelé, VOUS NE DEVEZ PAS L'UTILISER.
-Conserver dans l'emballage d'origine à l'abri de la lumière.
-Conserver hors de la portée des enfants.
-Autres remarques
-N'utilisez pas ce médicament si vous remarquez que le stylo est endommagé, ou que la solution est trouble, présente une coloration ou contient des particules.
-N'éliminez pas le médicament dans les ordures ménagères. Demandez à votre pharmacien comment le médicament doit être éliminé si vous ne l'utilisez plus.
-Chaque stylo pré-rempli est destiné à une utilisation unique.
-Que contient Mounjaro?
-Principes actifs
-Mounjaro 2,5 mg: un stylo pré-rempli contient 2,5 mg de tirzépatide dans 0,5 ml de solution.
-Mounjaro 5 mg: un stylo pré-rempli contient 5 mg de tirzépatide dans 0,5 ml de solution.
-Mounjaro 7,5 mg: un stylo pré-rempli contient 7,5 mg de tirzépatide dans 0,5 ml de solution.
-Mounjaro 10 mg: un stylo pré-rempli contient 10 mg de tirzépatide dans 0,5 ml de solution.
-Mounjaro 12,5 mg: un stylo pré-rempli contient 12,5 mg de tirzépatide dans 0,5 ml de solution.
-Mounjaro 15 mg: un stylo pré-rempli contient 15 mg de tirzépatide dans 0,5 ml de solution.
-Excipients
-Hydrogénophosphate de sodium heptahydraté, chlorure de sodium, hydroxyde de sodium, acide chlorhydrique et eau pour préparations injectables.
-Où obtenez-vous Mounjaro? Quels sont les emballages à disposition sur le marché?
-En pharmacie, uniquement sur ordonnance médicale.
-Mounjaro 2,5 mg solution injectable en stylo pré-rempli à usage unique: 4 stylos (B)
-Mounjaro 5 mg solution injectable en stylo pré-rempli à usage unique: 4 stylos (B)
-Mounjaro 7,5 mg solution injectable en stylo pré-rempli à usage unique: 4 stylos (B)
-Mounjaro 10 mg solution injectable en stylo pré-rempli à usage unique: 4 stylos (B)
-Mounjaro 12,5 mg solution injectable en stylo pré-rempli à usage unique: 4 stylos (B)
-Mounjaro 15 mg solution injectable en stylo pré-rempli à usage unique: 4 stylos (B)
-Numéro d'autorisation
-68726 (Swissmedic)
-Titulaire de l'autorisation
-Eli Lilly (Suisse) S.A. Vernier/Genève
-Cette notice d'emballage a été vérifiée pour la dernière fois en août 2025 par l'autorité de contrôle des médicaments (Swissmedic).
-Manuel d’utilisation
- Mounjaro 2.5 mg solution injectable en stylo pré-rempli Mounjaro 5 mg
-solution injectable en stylo pré-rempli Mounjaro 7.5 mg solution injectable
-en stylo pré-rempli Mounjaro 10 mg solution injectable en stylo pré-rempli
-Mounjaro 12.5 mg solution injectable en stylo pré-rempli Mounjaro 15 mg
-solution injectable en stylo pré-rempli
-Tirzépatide
-
-
-Remarques importantes avant que vous utilisiez Mounjaro
-Veuillez lire le manuel d’utilisation et l’information sur l’utilisation destinée aux patients avant d’utiliser votre stylo pré-rempli (stylo) ainsi que chaque fois que vous recevez un nouveau stylo pré-rempli. Il pourrait y avoir de nouvelles informations. Ces informations ne remplacent pas les conseils de votre médecin, de votre pharmacien ou de votre personnel médical spécialisé à propos de votre maladie et de votre traitement.
-Faites-vous montrer par votre médecin, votre pharmacien ou votre personnel médical spécialisé la façon d’injecter correctement Mounjaro.
--Mounjaro est un stylo pré-rempli et il contient 1 dose.
--Certaines parties du stylo sont en verre. Manipulez-le avec soin. Si le stylo tombe sur un sol dur, ne l’utilisez pas. Utilisez alors un nouveau stylo pour votre injection.
-Description du stylo
-(image)
-Préparation de l’injection de Mounjaro
- Sortez le stylo du réfrigérateur Laissez le capuchon gris en place jusqu’à ce
-que vous soyez prêt pour l’injection.
-Vérifiez l’étiquette pour être sûr que vous prenez le bon médicament au bon
-dosage et que la date de péremption n'est pas dépassée. Inspectez le stylo
-pour vous assurer qu’il n'est pas endommagé.
-Assurez-vous que le médicament
--n’est pas congelé -n’est pas trouble -est incolore à légèrement jaunâtre -ne
-contient pas de particules
-Lavez-vous les mains.
-
-
-Choisissez votre point d’injection
-Votre médecin, votre pharmacien ou votre personnel médical spécialisé peut vous aider à choisir le point d’injection qui vous convient le mieux.
- Vous pouvez vous injecter vous-même le médicament dans la zone du ventre
- (abdomen) ou du haut de la cuisse, ou une autre personne peut le faire pour
- vous.
- Une autre personne peut aussi faire l’injection à l’arrière dans le haut de
- votre bras. Changez le point d’injection chaque semaine. Vous pouvez utiliser
- la même zone du corps mais vous devez utiliser un point d’injection différent
- dans cette zone.
-
-
-
- Étape 1: Retirez le capuchon gris
- Vérifiez que le stylo est verrouillé. Ne déverrouillez
- pas le stylo jusqu’à ce que vous ayez appliqué la base
- transparente du stylo sur votre peau et que vous soyez
- prêt pour l’injection.
-Retirez et jetez le capuchon gris. Ne
-remettez pas en place le capuchon gris.
-Cela risquerait d’endommager l’aiguille.
-Ne touchez pas l’aiguille.
-
-
- Étape 2: Placez la base transparente sur la peau et déverrouillez le stylo.
- Placez la base transparente du stylo à plat sur la peau.
- Déverrouillez le stylo en tournant l’anneau de verrouillage.
-
-
- Étape 3: Appuyez et maintenez enfoncé pendant 10 secondes
- Appuyez et maintenez enfoncé le bouton d’injection violet. Vous
- devez entendre -un premier clic = début de l’injection -un
- second clic = l’injection est terminée
- Vous saurez que l’injection est terminée lorsque vous pourrez
- voir le piston gris.
-Après l’injection, jetez le
-stylo usagé dans un container
-résistant à la perforation.
-
-
-(image)
-Questions fréquemment posées
-Que dois-je faire si je vois des bulles d’air dans le stylo?
-La présence de bulles d’air est normale.
-Que dois-je faire si mon stylo n’a pas encore atteint la température ambiante?
-Il n’est pas nécessaire de laisser le stylo atteindre la température ambiante.
-J’ai déverrouillé le stylo et appuyé sur le bouton d’injection violet avant de retirer le capuchon de protection gris, que dois-je faire ?
-Ne retirez pas le capuchon de protection gris. Jetez le stylo et prenez-en un neuf.
-Que faire s’il y a une goutte de liquide sur la pointe de l’aiguille lorsque je retire le capuchon de protection gris ?
-Il est normal qu’il y ait une goutte de liquide au bout de l’aiguille. Ne touchez pas l’aiguille.
-Faut-il maintenir le bouton d’injection enfoncé jusqu’à la fin de l’injection ?
-Cela n’est pas nécessaire, mais peut vous aider à maintenir le stylo bien à plat contre la peau.
-J’ai entendu plus de deux clics pendant mon injection - deux forts et un plus faible. L’injection a-t-elle été complète ?
-Certains patients peuvent entendre un petit clic juste avant le deuxième clic fort. Il s’agit d’un fonctionnement normal du stylo. Ne retirez pas le stylo de votre peau avant d’avoir entendu le second clic fort.
-Je ne suis pas sûr(e) que le stylo ait fonctionné correctement.
- Vérifiez que la dose a bien été injectée. La dose a été délivrée correctement
- lorsque la partie grise est visible. Voir aussi Étape 3 du manuel
- d’utilisation. Si vous ne voyez pas la partie grise, veuillez vous adresser à
- votre médecin, à votre pharmacien ou à votre personnel médical spécialisé
- pour de plus amples instructions. En attendant, veuillez conserver votre
- stylo en un lieu sûr, afin d’éviter de vous blesser par inadvertance avec
- l’aiguille.
-
-
-Que dois-je faire s’il y a une goutte de liquide ou de sang sur ma peau après l’injection ?
-Cela peut arriver. Pressez une compresse ou un morceau de gaze sur le point d’injection. Ne frottez pas votre peau.
- +Unerwünschte Wirkungen
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach Systemorganklassen und Häufigkeit wie folgt aufgeführt: Sehr häufig (≥1/10); Häufig (≥1/100 bis < 1/10); Gelegentlich (≥1/1000 bis < 1/100); Selten (≥1/10'000 bis < 1/1000); Sehr selten (< 1/10'000). Innerhalb jeder Häufigkeitskategorie sind die unerwünschten Wirkungen nach absteigendem Schweregrad aufgeführt.
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Selten: Angioödem, Dyspnoe, Brustenge, Flush oder generalisierte anaphylaktische Reaktionen.
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Häufig: Kopfschmerzerkrankungen (7,3 %), Somnolenz (2,3 %), Vertigo (1,5 %).
- +Die Inzidenz dieser mit Fexofenadinhydrochlorid beobachteten unerwünschten Wirkungen entspricht jener bei Placebo.
- +Unerwünschte Ereignisse, die in kontrollierten Studien im selben Ausmass wie unter Placebo in einer Häufigkeit unter 1 % auftraten und im Rahmen der Post-Marketing-Surveillance selten beobachtet wurden, umfassen: Müdigkeit, Insomnie, Nervosität und Schlafstörungen oder Albträume.
- +Herzerkrankungen
- +Gelegentlich: Tachykardie, Palpitationen.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Häufig: Übelkeit (1,5 %).
- +Gelegentlich: Diarrhö, Mundtrockenheit.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Selten: Hautausschläge, Urtikaria und Pruritus.
- +In klinischen Studien an gesunden Probanden und Asthmatikern war die Langzeitsicherheit bis zu 12 Monaten mit dem allgemeinen Sicherheitsprofil vergleichbar.
- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
- +Überdosierung
- +Anzeichen und Symptome
- +Die meisten Berichte über Fexofenadinhydrochlorid beinhalten eingeschränkte Informationen. Jedoch wurde über Vertigo, Somnolenz und Mundtrockenheit berichtet. Im Vergleich zu Placebo traten bei gesunden Probanden nach Einfachdosen von bis zu 800 mg bzw. 690 mg zweimal täglich für einen Monat bzw. 240 mg täglich für ein Jahr keine klinisch signifikanten unerwünschten Ereignisse auf. Die maximal verträgliche Dosis wurde nicht ermittelt.
- +Behandlung
- +Sofern das Arzneimittel noch nicht im Organismus resorbiert wurde, ist eine primäre Dekontamination mit Aktivkohle (1 g/kg Körpergewicht, suspendiert in Wasser, zum Einnehmen. Nur beim wachen Patienten!) zu erwägen. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, vorher das Toxikologische Informationszentrum zu konsultieren.
- +Fexofenadinhydrochlorid ist mittels Hämodialyse kaum entfernbar.
-WALA Aconit comp. Schmerzöl, Öl zur Anwendung auf der Haut
-Wann wird WALA Aconit comp. Schmerzöl angewendet?
-Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis kann WALA Aconit comp. Schmerzöl verwendet werden zur Anregung des Wärmeorganismus und Integration von Stoffwechselprozessen bei schmerzhaften Erkrankungen, die vom Nerven-Sinnes-System ausgehen, wie
-schmerzhaften Verspannungen, z. B. im Rücken, im Nacken oder in den Schultern
--Gliederschmerzen
--Gelenkbeschwerden infolge von Arthrose
--Nervenschmerzen nach abgeheilter Gürtelrose (Herpes zoster) sowie nach chirurgischen Eingriffen und Strahlentherapie
-Die Anwendung dieses Arzneimittels im genannten Anwendungsgebiet beruht auf den Prinzipien der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis.
-Was sollte dazu beachtet werden?
-Falls ein Kind WALA Aconit comp. Schmerzöl versehentlich verschluckt hat, sollten Sie unverzüglich einen Arzt oder eine Ärztin aufsuchen.
-Gelenkbeschwerden und Nervenschmerzen können vielfältige und ernsthafte Ursachen und Folgen haben. Bevor Sie bei diesen Beschwerden mit der Anwendung von WALA Aconit comp. Schmerzöl beginnen, soll deren Ursache ärztlich abgeklärt sein.
-
-Wenn Ihnen Ihr Arzt oder Ihre Ärztin andere Arzneimittel verordnet hat, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, ob WALA Aconit comp. Schmerzöl gleichzeitig angewendet werden darf.
-Wann darf WALA Aconit comp. Schmerzöl nicht oder nur mit Vorsicht angewendet werden?
-WALA Aconit comp. Schmerzöl darf nicht angewendet werden bei Kindern unter 6 Jahren, bei bekannter Überempfindlichkeit gegen Kampfer und im akuten Stadium der Gürtelrose (Herpes zoster).
-WALA Aconit comp. Schmerzöl enthält Erdnussöl. Es darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Erdnuss oder Soja sind.
-Dieses Arzneimittel enthält 1.7 mg Alkohol (Ethanol) pro 1 ml Öl entsprechend 1.9 mg/g (0.2 % m/m).
-Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen.
-Aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle müssen folgende Vorsichtsmassnahmen beachtet werden:
--Nicht auf Wunden, geschädigte oder verletzte Haut oder Schleimhäute auftragen.
--Nicht im Gesicht, besonders nicht in der Nähe der Augen auftragen.
--Nicht mit Verbänden abdecken oder für Kompressen verwenden.
--Nur äusserlich anwenden. Bei versehentlicher Einnahme, besonders durch Kinder, ist
-unverzüglich ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
-Darf WALA Aconit comp. Schmerzöl während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist bei bestimmungsgemässer Anwendung kein Risiko für das Kind bekannt. Systematische wissenschaftliche Untersuchungen wurden aber nie durchgeführt. Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst auf Arzneimittel verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.
-Stillende sollten das Arzneimittel nicht im Bereich der Brust auftragen.
-Wie verwenden Sie WALA Aconit comp. Schmerzöl?
-Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren: WALA Aconit comp. Schmerzöl 1- bis 3mal täglich anwenden. Dazu eine kleine Menge des Öls in die Handfläche geben, dünn auf die betroffene Stelle auftragen und sanft einmassieren. In Abhängigkeit von der Grösse des betroffenen Organbereiches werden pro Anwendung ca. 1 bis 3 ml Öl verwendet, dies entspricht wenigen Tropfen bis maximal etwa einem halben Teelöffel.
-Nach der Anwendung die Hände mit Seife waschen.
-Nicht geeignet für Kinder unter 6 Jahren. Bei Kindern zwischen 6 und12 Jahren nur unter ärztlicher Aufsicht anwenden.
-Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn bei der Behandlung eines Kindes die gewünschte Besserung nicht eintritt, ist mit ihm ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Tritt innerhalb von 2-5 Tagen keine Besserung ein, ist ein Arzt bzw. eine Ärztin aufzusuchen.
-Welche Nebenwirkungen kann WALA Aconit comp. Schmerzöl haben?
-Bei Anwendung dieses Arzneimittels kann es zu folgenden Nebenwirkungen kommen: Hautreaktionen (z. B. Ausschlag, Brennen, Juckreiz und Rötung), Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Atemnot), gastrointestinale Beschwerden (z. B. Übelkeit).
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten oder Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
- +Sonstige Hinweise
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Aufbrauchfrist nach Anbruch
-Nach Anbruch 10 Wochen haltbar.
-Lagerungshinweis
-Bei Raumtemperatur lagern (15 -25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
-Wo erhalten Sie WALA Aconit comp. Schmerzöl? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
-WALA Aconit comp. Schmerzöl ist in Flaschen zu 50 ml erhältlich.
-Zulassungsnummer
-68743 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-WALA Schweiz AG, 3011 Bern
-Diese Packungsbeilage wurde im April 2023 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behältnis mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Besondere Lagerungshinweise
- +Bei Raumtemperatur (15–25 °C) ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Paxlovid®
-Was ist Paxlovid und wann wird es angewendet?
-Paxlovid enthält die beiden Wirkstoffe Nirmatrelvir und Ritonavir in zwei verschiedenen Tabletten. Paxlovid ist ein antiviral wirkendes Arzneimittel zur Behandlung der Coronavirus-Krankheit 2019 (COVID-19). Paxlovid wird bei erwachsenen COVID-19 Patienten eingesetzt, die keine Sauerstofftherapie oder Hospitalisierung aufgrund von COVID-19 benötigen und bei denen ein erhöhtes Risiko für ein Fortschreiten zu einem schweren Verlauf besteht.
-Die COVID-19-Erkrankung wird durch ein Virus namens Coronavirus verursacht. Paxlovid verhindert die Vermehrung des Virus in den Zellen und damit auch die Vermehrung des Virus im Körper. Dies kann Ihrem Körper helfen, die Virusinfektion zu überwinden und einen schweren Verlauf zu verhindern.
-Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, wenn es Ihnen nach 5 Tagen der Behandlung nicht besser geht oder wenn Sie sich sogar schlechter fühlen.
-Paxlovid ist nicht als Ersatz für eine Impfung gegen COVID-19 vorgesehen.
-Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
-Wann darf Paxlovid nicht eingenommen werden?
-Paxlovid darf nicht eingenommen werden, wenn Sie
--Arzneimittel mit einem der folgenden Wirkstoffe einnehmen. Die Einnahme von Paxlovid zusammen mit diesen Arzneimitteln kann schwerwiegende, lebensbedrohliche oder tödliche Nebenwirkungen verursachen oder die Wirkung von Paxlovid beeinträchtigen:
--Alfuzosin, Silodosin (zur Behandlung von Symptomen einer gutartigen Prostatavergrösserung)
--Pethidin, Naloxegol, Suzetrigin* (gegen Schmerzen)
--Ranolazin (zur Behandlung chronischer Brustschmerzen [Angina pectoris])
--Eplerenon, Ivabradin (zur Behandlung von Herzerkrankungen)
--Neratinib, Venetoclax, Apalutamid, Enzalutamid (gegen Krebserkrankungen)
--Amiodaron, Encainid*, Flecainid, Propafenon*, Chinidin*, Dronedaron (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
--Dabigatran (zur Hemmung der Blutgerinnung)
--Fusidinsäure, Rifampicin, Rifapentin* (gegen bakterielle Infektionen)
--Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Primidon (zur Vorbeugung und Kontrolle von Krampfanfällen)
--Lumacaftor/Ivacaftor (zur Behandlung der zystischen Fibrose)
--Colchicin (zur Behandlung der Gicht)
--Astemizol*, Terfenadin* (zur Behandlung von Allergien)
--Lurasidon (gegen Schizophrenie)
--Quetiapin und Pimozid* (zur Behandlung abnormer Gedanken oder Gefühle und anderen psychischen Erkrankungen)
--Ergotamin* und Dihydroergotamin* (gegen Migräne-Kopfschmerzen)
--Eletriptan, Ubrogepant* (gegen Migräne)
--Methylergometrin, Ergometrin* (zum Stoppen übermässiger Blutungen, die nach einer Entbindung oder einem Schwangerschaftsabbruch auftreten können)
--Cisaprid* (bei Magenproblemen)
--Voclosporin (zur Unterdrückung der Immunabwehr)
--Johanniskraut (Hypericum perforatum) (pflanzliches Arzneimittel bei Depressionen und Angstzuständen)
--Finerenon (zur Verzögerung von Nierenschädigungen bei Diabetes)
--Simvastatin und Lovastatin* (zur Senkung der Blutcholesterin-Werte)
--Lomitapid* (bei Hypercholesterinämie)
--Avanafil, Vardenafil (bei Erektionsstörungen)
--Sildenafil, Tadalafil (zur Behandlung von Erektionsstörungen oder pulmonaler arterieller Hypertonie [Bluthochdruck in den Lungenarterien])
--Clorazepat, Diazepam, Estazolam*, Flurazepam, Triazolam, Midazolam zum Einnehmen (zur Linderung von Angstzuständen und/oder Schlafstörungen)
--Flibanserin* (zur Steigerung des Sexualtriebs bei Frauen nach den Wechseljahren)
--Tolvaptan (bei Nierenerkrankungen)
-* in der Schweiz nicht zugelassen
-auf Nirmatrelvir, Ritonavir oder einen der anderen Bestandteile von Paxlovid allergisch sind.
-Wann ist bei der Einnahme von Paxlovid Vorsicht geboten?
-Es gibt viele Arzneimittel mit Wirkstoffen, die sich möglicherweise nicht mit Paxlovid vertragen, wenn sie gleichzeitig eingenommen werden, darunter verschreibungspflichtige und rezeptfreie Arzneimittel, Vitamine und pflanzliche Präparate. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, wenn Sie eines der nachfolgenden Arzneimittel einnehmen:
--Arzneimittel gegen Krebs
--Arzneimittel zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrösserung
--Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung
--Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen
--Arzneimittel zur Behandlung von schweren Schmerzzuständen
--Arzneimittel zur Behandlung von Migräne
--Arzneimittel gegen Infektionen (Antibiotika)
--Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen
--Arzneimittel gegen parasitäre Erkrankungen wie z.B. Wurmkrankheiten
--Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion (AIDS)
--Antiviral wirksame Arzneimittel zur Behandlung der Hepatitis-C-Virusinfektion
--Arzneimittel gegen Depressionen
--Arzneimittel zur Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, bipolaren Störungen und schweren depressiven Erkrankungen
--Schlafmittel oder Arzneimittel zur Beruhigung
--Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzerkrankungen und Bluthochdruck
--Arzneimittel zur Behandlung der Colitis ulcerosa
--Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten Diabetes-Formen
--Arzneimittel zur Behandlung von Nierenerkrankungen
--Arzneimittel zur Senkung der Blutcholesterin-Werte
--Hormonelle Empfängnisverhütungsmittel ( "die Pille" oder Pflaster zur Schwangerschaftsverhütung). Bitte informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie Verhütungspillen einnehmen, da Sie möglicherweise zusätzliche empfängnisverhütende Vorsichtsmassnahmen ergreifen müssen wie z.B. die Verwendung von Kondomen.
--Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems
--Steroide einschliesslich Kortikosteroiden (bei Entzündungen)
--Arzneimittel zur Behandlung von Asthma oder anderen Lungenerkrankungen (z.B. der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung "COPD" oder der zystischen Fibrose)
--Arzneimittel zur Raucherentwöhnung
--Arzneimittel zur Behandlung von Allergien
--Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen
--Schilddrüsenhormon-Ersatzbehandlung
-Viele Arzneimittel haben Wechselwirkungen mit Paxlovid. Bitte führen Sie eine Liste Ihrer Arzneimittel und zeigen Sie diese Ihrem/r Arzt/Ärztin und Apotheker/Apothekerin. Nehmen Sie keine neuen Arzneimittel ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin ein. Ihr Arzt/Ihre Ärztin kann Ihnen sagen, ob die Einnahme von Paxlovid mit anderen Arzneimitteln sicher ist.
-Allergische Reaktionen, darunter auch schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (sog. Anaphylaxie) und schwere Hautreaktionen können nach Einnahme von Paxlovid auftreten. Nehmen Sie Paxlovid nicht weiter ein und kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen von allergischen Reaktionen bei sich feststellen:
--Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen
--Schwellungen der Zunge, des Mundes und/oder des Gesichts
--Rachenverengung
--Heiserkeit
--Jucken
--Hautausschlag
-Sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, wenn Sie an einer Nieren- oder Lebererkrankung (z.B. Hepatitis) leiden oder gelitten haben.
-Wenn Sie eine unbehandelte oder unkontrollierte HIV-Infektion haben, kann Paxlovid dazu führen, dass einige HIV-Arzneimittel in Zukunft nicht mehr so gut wirken.
-Paxlovid soll nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, da es in dieser Altersklasse nicht untersucht wurde.
-Auswirkungen von Paxlovid auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen werden nicht erwartet.
-Paxlovid Filmtabletten enthalten Laktosemonohydrat. Bitte nehmen Sie Paxlovid Filmtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
-Paxlovid Filmtabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
-Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
-an anderen Krankheiten leiden,
--Allergien haben oder
-andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen/ einnehmen oder äusserlich anwenden.
-Darf Paxlovid während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?
-Wenn Sie schwanger sind, glauben, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin vor der Einnahme dieses Arzneimittels um Rat.
-Es liegen nicht genügend Informationen vor, um sicher zu sein, dass die Anwendung von Paxlovid in der Schwangerschaft sicher ist. Die Anwendung von Paxlovid während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, es sei denn, Ihr klinischer Zustand erfordert es.
-Es wird empfohlen, dass Sie während der Einnahme von Paxlovid und als Vorsichtsmassnahme für 7 Tage nach Beendigung der Behandlung auf sexuelle Aktivitäten verzichten oder eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden. Wenn Sie ein hormonelles Verhütungsmittel anwenden, wird empfohlen, ein Kondom oder eine andere, nicht-hormonelle Verhütungsmethode zu verwenden, da Paxlovid die Wirksamkeit von hormonellen Verhütungsmitteln beeinträchtigen kann. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Sie über die Dauer dieser erforderlichen Anpassung Ihrer Verhütungsmassnahmen informieren.
-Während der Einnahme von Paxlovid und bis 48 Stunden nach Beendigung der Behandlung mit Paxlovid sollte nicht gestillt werden.
-Wie verwenden Sie Paxlovid?
-Paxlovid enthält Nirmatrelvir- und Ritonavir-Tabletten; die Nirmatrelvir-Tabletten müssen zusammen mit den Ritonavir-Tabletten angewendet werden.
-Empfohlene Dosierung: Einnahme von zwei Tabletten Nirmatrelvir (rosafarbene Tablette) gleichzeitig mit einer Tablette Ritonavir (weisse Tablette), alle 12 Stunden (also zweimal täglich, z.B. am Morgen und am Abend), über einen Zeitraum von 5 Tagen.
-Paxlovid kann mit oder ohne eine Mahlzeit eingenommen werden. Die Tabletten sollen als Ganzes geschluckt und nicht gekaut, geteilt oder zerdrückt werden.
-Wenn Sie an einer mittelschweren bis schweren Nierenerkrankung leiden, kann Ihr Arzt/Ihre Ärztin die Dosierung von Paxlovid wie folgt anpassen:
- Empfohlene Dosierung bei mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion Einnahme von einer Tablette
-Nirmatrelvir (rosafarbene Tablette) gleichzeitig mit einer Tablette Ritonavir (weisse Tablette),
-alle 12 Stunden (also zweimal täglich, z.B. am Morgen und am Abend), über einen Zeitraum von 5
-Tagen. Bitte beachten Sie, dass bei dieser Dosierung Tabletten in der Packung übrig bleiben.
-
-
-
- Empfohlene Dosierung bei schwer eingeschränkter Nierenfunktion, auch wenn Sie dialysepflichtig sind
-Tag 1 (Erster Tag): Einnahme von zwei Tabletten Nirmatrelvir (rosafarbene Tablette) gleichzeitig
-mit einer Tablette Ritonavir (weisse Tablette) einmal an Tag 1. Tage 2-5: Einnahme von einer
-Tablette Nirmatrelvir (rosafarbene Tablette) zusammen mit einer Tablette Ritonavir (weisse
-Tablette) einmal täglich an Tag 2 bis Tag 5. An Tagen, an denen Sie sich einer Hämodialyse
-unterziehen, sollte die Paxlovid-Dosis nach der Hämodialyse eingenommen werden. Bitte beachten Sie,
-dass bei dieser Dosierung Tabletten in der Packung übrig bleiben.
-
-
-Vergessene Einnahme
-Wenn Sie vergessen haben, Paxlovid einzunehmen, nehmen Sie die Tabletten, sobald Sie sich daran erinnern. Wenn sie mit der Einnahme über 8 Stunden zu spät sind, lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen die nächste Dosis, wenn es Zeit für die nächste Einnahme ist.
-Nehmen Sie keine doppelte Dosis, um die vergessene Dosis auszugleichen.
-Wenn mehr Paxlovid eingenommen wurde als vorgegeben
-Wenn Sie zu viel Paxlovid eingenommen haben, informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin und gehen Sie direkt zum Notfall des nächstgelegenen Spitals.
-Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
-Welche Nebenwirkungen kann Paxlovid haben?
-Bisher sind für Paxlovid folgende Nebenwirkungen gemeldet worden:
-Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)
-Geschmacksveränderungen (wie z.B. metallischer, bitterer Geschmack), Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen.
-Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)
-Arzneimittelüberempfindlichkeit, Bauchschmerzen, Bluthochdruck.
-Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)
-Schwere Hautausschläge (Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
-Häufigkeit nicht bekannt
-Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie), Unwohlsein.
-Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
-Was ist ferner zu beachten?
-Haltbarkeit
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lagerungshinweis
-Nicht über 25 °C lagern.
-Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Weitere Hinweise
-Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
-Was ist in Paxlovid enthalten?
-Wirkstoffe
-Nirmatrelvir Filmtablette
-1 Nirmatrelvir Filmtablette enthält 150 mg Nirmatrelvir.
-Rosafarbene, ovale Tablette, gestempelt mit "PFE" auf der einen und "3CL" auf der anderen Seite.
-Ritonavir Filmtablette
-1 Ritonavir Filmtablette enthält 100 mg Ritonavir.
-Weisse bis gebrochen weisse, kapselförmige Tablette, gestempelt mit "H" auf der einen und "R9" auf der anderen Seite.
-Hilfsstoffe
-Nirmatrelvir Filmtablette
-Laktosemonohydrat (185 mg), mikrokristalline Cellulose, Natrium-Croscarmellose, kolloidales Siliciumdioxid, Natriumstearylfumarat, Hydroxypropylmethylcellulose, Titandioxid, Macrogol 400, rotes Eisenoxid.
-Gesamtnatriumgehalt pro Filmtablette: 0.99 mg.
-Ritonavir Filmtablette
-Copovidon, Sorbitanlaurat, wasserfreies kolloidales Siliciumdioxid, Calciumhydrogenophosphat, Natriumstearylfumarat, Hydroxypropylmethylcellulose, Titandioxid, Macrogol 400, Hydroxypropylcellulose, Talkum, Macrogol 3350, Polysorbat 80.
-Gesamtnatriumgehalt pro Filmtablette: 0.39 mg.
-Wo erhalten Sie Paxlovid? Welche Packungen sind erhältlich?
-In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.
-Paxlovid: Packungen zu 30 Filmtabletten, entsprechend 5 Tagesdosen. Jede Blisterkarte enthält 4 Nirmatrelvir- und 2 Ritonavir-Filmtabletten.
-Zulassungsnummer
-68793 (Swissmedic)
-Zulassungsinhaberin
-Pfizer AG, Zürich.
-Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.
-PIL V026
-Scannen Sie den QR-Code, um Produktinformationen in der Landessprache zu erhalten.
-(image)
-URL: https://pfi.sr/c19oralrx
- +Stand der Information
- +November 2023.
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