| 74 Änderungen an Fachinfo Irbesartan-Mepha 150 mg |
-Irbesartan-Mepha 150 mg Filmtabletten enthalten maximal 0,64 mg Natrium.
-Irbesartan-Mepha 300 mg Filmtabletten enthalten maximal 1,29 mg Natrium.
- +Irbesartan-Mepha 150 mg Filmtabletten enthalten maximal 0,64 mg Natrium.
- +Irbesartan-Mepha 300 mg Filmtabletten enthalten maximal 1,29 mg Natrium.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Irbesartan-Mepha 150: Filmtabletten zu 150 mg Irbesartan.
- +Irbesartan-Mepha 300: Filmtabletten zu 300 mg Irbesartan.
-·Behandlung der essentiellen Hypertonie
-·Behandlung der Nephropathie bei Patienten mit Hypertonie und Typ-2-Diabetes mit erhöhtem Serumkreatinin oder Mikroalbuminurie oder klinischer Albuminurie als Teil einer antihypertensiven Behandlung.
- +-Behandlung der essentiellen Hypertonie
- +-Behandlung der Nephropathie bei Patienten mit Hypertonie und Typ-2-Diabetes mit erhöhtem Serumkreatinin oder Mikroalbuminurie oder klinischer Albuminurie als Teil einer antihypertensiven Behandlung.
-Essentielle Hypertonie: Die übliche Initial- und Erhaltungsdosis liegt bei 150 mg 1 x täglich. Diese kann vor oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden.
-Bei unzureichender Blutdrucksenkung kann entweder diese Dosis auf 300 mg 1 x täglich erhöht oder zusätzlich ein niedrig dosiertes Diuretikum (z.B. Hydrochlorothiazid) verabreicht werden.
-Irbesartan-Mepha kann auch mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kombiniert werden (siehe «Interaktionen»).
-Diabetische Nephropathie: Bei Patienten mit hypertensivem Typ-2-Diabetes mit erhöhtem Serumkreatinin oder Mikroalbuminurie bzw. klinischer Albuminurie beträgt die bevorzugte Erhaltungsdosis zur Behandlung der Nephropathie 300 mg 1 x täglich.
- +Essentielle Hypertonie: Die übliche Initial- und Erhaltungsdosis liegt bei 150 mg 1 x täglich. Diese kann vor oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden.
- +Bei unzureichender Blutdrucksenkung kann entweder diese Dosis auf 300 mg 1 x täglich erhöht oder zusätzlich ein niedrig dosiertes Diuretikum (z.B. Hydrochlorothiazid) verabreicht werden.
- +Irbesartan-Mepha kann auch mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kombiniert werden (siehe "Interaktionen" ).
- +Diabetische Nephropathie: Bei Patienten mit hypertensivem Typ-2-Diabetes mit erhöhtem Serumkreatinin oder Mikroalbuminurie bzw. klinischer Albuminurie beträgt die bevorzugte Erhaltungsdosis zur Behandlung der Nephropathie 300 mg 1 x täglich.
-Hypovolämie: Ein Natriummangel oder eine Hypovolämie sind vor der Einnahme von Irbesartan-Mepha auszugleichen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Hypovolämie: Ein Natriummangel oder eine Hypovolämie sind vor der Einnahme von Irbesartan-Mepha auszugleichen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit leichter oder mässiger Leberinsuffizienz nicht erforderlich (siehe «Pharmakokinetik» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit leichter oder mässiger Leberinsuffizienz nicht erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei Patienten mit Niereninsuffizienz (siehe «Pharmakokinetik») ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Bei Patienten mit Niereninsuffizienz (siehe "Pharmakokinetik" ) ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Eine Dosisanpassung ist bei älteren Patienten nicht erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Eine Dosisanpassung ist bei älteren Patienten nicht erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Die Verabreichung von Irbesartan wurde bei pädiatrischen Patienten in Dosierungen von 0,5 mg/kg, 1,5 mg/kg und 4,5 mg/kg 1 x täglich untersucht (318 Kinder und Jugendliche im Alter von 6–16 Jahren mit Hypertonie oder einem Risikofaktor). Da die verfügbaren Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten ungenügend sind, ist die Anwendung von Irbesartan-Mepha in der Pädiatrie nicht empfohlen.
- +Die Verabreichung von Irbesartan wurde bei pädiatrischen Patienten in Dosierungen von 0,5 mg/kg, 1,5 mg/kg und 4,5 mg/kg 1 x täglich untersucht (318 Kinder und Jugendliche im Alter von 6–16 Jahren mit Hypertonie oder einem Risikofaktor). Da die verfügbaren Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten ungenügend sind, ist die Anwendung von Irbesartan-Mepha in der Pädiatrie nicht empfohlen.
-·Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).
-·Gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln mit Aliskiren bei Patienten mit Diabetes (Typ 1 oder Typ 2) oder mit Niereninsuffizienz (glomeruläre Filtrationsrate [GFR] <60 ml/min/1,73 m2).
-·Gleichzeitige Anwendung mit Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmern bei Patienten mit diabetischer Nephropathie.
-·Patienten mit hereditärem Angioödem, oder bei denen sich unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (ARA II) ein angioneurotisches Ödem entwickelt hat.
-·Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
-·Schwere Leberinsuffizienz.
- +-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe (siehe "Zusammensetzung" ).
- +-Gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln mit Aliskiren bei Patienten mit Diabetes (Typ 1 oder Typ 2) oder mit Niereninsuffizienz (glomeruläre Filtrationsrate [GFR] <60 ml/min/1,73 m2).
- +-Gleichzeitige Anwendung mit Angiotensin-Converting-Enzym (ACE)-Hemmern bei Patienten mit diabetischer Nephropathie.
- +-Patienten mit hereditärem Angioödem, oder bei denen sich unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (ARA II) ein angioneurotisches Ödem entwickelt hat.
- +-Schwangerschaft (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
- +-Schwere Leberinsuffizienz.
-Bei Patienten mit Flüssigkeitsmangel und/oder Natriumdepletion infolge Diuretikatherapie, salzarmer Kost, Diarrhö, Erbrechen oder Hämodialyse kann in seltenen Fällen eine symptomatische Hypotonie, insbesondere nach der ersten Dosis, auftreten. Solche Zustände sind vor der Einnahme von Irbesartan-Mepha auszugleichen, bzw. eine bestehende Diuretikatherapie ist zu reduzieren (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Bei Patienten mit Flüssigkeitsmangel und/oder Natriumdepletion infolge Diuretikatherapie, salzarmer Kost, Diarrhö, Erbrechen oder Hämodialyse kann in seltenen Fällen eine symptomatische Hypotonie, insbesondere nach der ersten Dosis, auftreten. Solche Zustände sind vor der Einnahme von Irbesartan-Mepha auszugleichen, bzw. eine bestehende Diuretikatherapie ist zu reduzieren (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberinsuffizienz sollte die Dosis von 150 mg/Tag nicht überschritten werden.
- +Bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberinsuffizienz sollte die Dosis von 150 mg/Tag nicht überschritten werden.
-Während der Behandlung von hypertensiven Typ-2-Diabetes-Patienten mit einer Proteinurie ≥900 mg/Tag (eine Population mit erhöhtem Risiko für eine Nierenarterienstenose) wurde in der IDNT-Studie ein frühzeitiger Anstieg des Serum-Kreatinins bei Vorliegen einer bislang unentdeckten bilateralen Nierenarterienstenose nachgewiesen. Unter Irbesartan wurde in keinem Fall ein frühzeitiger akuter Serumkreatinin-Anstieg beobachtet.
- +Während der Behandlung von hypertensiven Typ-2-Diabetes-Patienten mit einer Proteinurie ≥900 mg/Tag (eine Population mit erhöhtem Risiko für eine Nierenarterienstenose) wurde in der IDNT-Studie ein frühzeitiger Anstieg des Serum-Kreatinins bei Vorliegen einer bislang unentdeckten bilateralen Nierenarterienstenose nachgewiesen. Unter Irbesartan wurde in keinem Fall ein frühzeitiger akuter Serumkreatinin-Anstieg beobachtet.
-Bei Patienten, die mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten einschliesslich Irbesartan behandelt wurden, wurde über intestinale Angioödeme berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Bei diesen Patienten traten Bauchschmerzen, Nausea, Emesis und Diarrhö auf. Die Symptome klangen nach Absetzen der Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ab. Wenn ein intestinales Angioödem diagnostiziert wird, muss Irbesartan abgesetzt und eine angemessene Überwachung eingeleitet werden, bis die Symptome vollständig verschwunden sind.
- +Bei Patienten, die mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten einschliesslich Irbesartan behandelt wurden, wurde über intestinale Angioödeme berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei diesen Patienten traten Bauchschmerzen, Nausea, Emesis und Diarrhö auf. Die Symptome klangen nach Absetzen der Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten ab. Wenn ein intestinales Angioödem diagnostiziert wird, muss Irbesartan abgesetzt und eine angemessene Überwachung eingeleitet werden, bis die Symptome vollständig verschwunden sind.
-Siehe «Interaktionen».
- +Siehe "Interaktionen" .
-Alle Neugeborenen, deren Mütter während der Schwangerschaft mit Irbesartan-Mepha behandelt wurden, müssen sorgfältig auf genügende Harnausscheidung, Hyperkaliämie und ihren Blutdruck untersucht werden. Geeignete medizinische Massnahmen, wie z.B. Rehydrierung, können erforderlich sein, um das Arzneimittel aus dem Kreislauf zu entfernen (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +Alle Neugeborenen, deren Mütter während der Schwangerschaft mit Irbesartan-Mepha behandelt wurden, müssen sorgfältig auf genügende Harnausscheidung, Hyperkaliämie und ihren Blutdruck untersucht werden. Geeignete medizinische Massnahmen, wie z.B. Rehydrierung, können erforderlich sein, um das Arzneimittel aus dem Kreislauf zu entfernen (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Siehe «Dosierung/Anwendung: Spezielle Dosierungsanweisungen».
- +Siehe "Dosierung/Anwendung: Spezielle Dosierungsanweisungen" .
-Irbesartan-Mepha kann eine Hypoglykämie induzieren, insbesondere bei Patienten, die wegen Diabetes behandelt werden. Daher kann eine Dosisanpassung der antidiabetischen Behandlung wie Repaglinid oder Insulin erforderlich sein (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Es ist wichtig, dass Patienten, insbesondere solche, die wegen Diabetes behandelt werden, über das Risiko einer Hypoglykämie während der Behandlung mit Irbesartan informiert werden.
- +Irbesartan-Mepha kann eine Hypoglykämie induzieren, insbesondere bei Patienten, die wegen Diabetes behandelt werden. Daher kann eine Dosisanpassung der antidiabetischen Behandlung wie Repaglinid oder Insulin erforderlich sein (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Es ist wichtig, dass Patienten, insbesondere solche, die wegen Diabetes behandelt werden, über das Risiko einer Hypoglykämie während der Behandlung mit Irbesartan informiert werden.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Im Vergleich zur Anwendung von nur einem dieser Wirkstoffe führt die duale Blockade des RAAS durch einen ARA II, einen ACE-Hemmer oder Aliskiren zu einer erhöhten Inzidenz von Hypotonie, Synkopen, Hyperkaliämie und Nierenfunktionsstörungen (einschliesslich akutem Nierenversagen), insbesondere zu Beginn der Behandlung bei Patienten mit normalem bis erhöhtem Bluthochdruck. Folglich ist die duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Verabreichung eines ACE-Hemmers oder ARA II oder Aliskiren nicht empfohlen (siehe «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Im Vergleich zur Anwendung von nur einem dieser Wirkstoffe führt die duale Blockade des RAAS durch einen ARA II, einen ACE-Hemmer oder Aliskiren zu einer erhöhten Inzidenz von Hypotonie, Synkopen, Hyperkaliämie und Nierenfunktionsstörungen (einschliesslich akutem Nierenversagen), insbesondere zu Beginn der Behandlung bei Patienten mit normalem bis erhöhtem Bluthochdruck. Folglich ist die duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Verabreichung eines ACE-Hemmers oder ARA II oder Aliskiren nicht empfohlen (siehe "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die gleichzeitige Einnahme von Irbesartan-Mepha und Aliskiren wird nicht empfohlen. Bei einigen Patientengruppen ist die Kombination kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»). Die gleichzeitige Einnahme von Irbesartan-Mepha und ACE-Hemmern ist bei Patienten mit diabetischer Nephropathie kontraindiziert und bei anderen Patienten nicht empfohlen.
- +Die gleichzeitige Einnahme von Irbesartan-Mepha und Aliskiren wird nicht empfohlen. Bei einigen Patientengruppen ist die Kombination kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ). Die gleichzeitige Einnahme von Irbesartan-Mepha und ACE-Hemmern ist bei Patienten mit diabetischer Nephropathie kontraindiziert und bei anderen Patienten nicht empfohlen.
-Irbesartan besitzt das Potenzial, OATP1B1 zu hemmen. In einer klinischen Studie wurde berichtet, dass Irbesartan die Cmax und die AUC von Repaglinid (Substrat von OATP1B1) um das 1,8-Fache bzw. 1,3-Fache erhöhte, wenn es 1 Stunde vor Repaglinid verabreicht wurde. In einer weiteren Studie wurde bei gleichzeitiger Verabreichung beider Arzneimittel keine relevante pharmakokinetische Wechselwirkung gemeldet. Daher kann eine Dosisanpassung der antidiabetischen Behandlung, wie z.B. mit Repaglinid, erforderlich sein (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Irbesartan besitzt das Potenzial, OATP1B1 zu hemmen. In einer klinischen Studie wurde berichtet, dass Irbesartan die Cmax und die AUC von Repaglinid (Substrat von OATP1B1) um das 1,8-Fache bzw. 1,3-Fache erhöhte, wenn es 1 Stunde vor Repaglinid verabreicht wurde. In einer weiteren Studie wurde bei gleichzeitiger Verabreichung beider Arzneimittel keine relevante pharmakokinetische Wechselwirkung gemeldet. Daher kann eine Dosisanpassung der antidiabetischen Behandlung, wie z.B. mit Repaglinid, erforderlich sein (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Irbesartan-Mepha wurde problemlos mit anderen Antihypertensiva wie Betablockern, Kalziumantagonisten mit langer Wirkdauer und Thiaziddiuretika verabreicht. Wenn Irbesartan-Mepha gleichzeitig mit Thiaziddiuretika verabreicht wird, ist der antihypertensive Effekt additiv. Eine Vorbehandlung mit hohen Dosen von Diuretika kann bei einem Therapiebeginn mit Irbesartan-Mepha zu Flüssigkeitsmangel und zum Risiko eines übermässigen Blutdruckabfalls führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Irbesartan-Mepha wurde problemlos mit anderen Antihypertensiva wie Betablockern, Kalziumantagonisten mit langer Wirkdauer und Thiaziddiuretika verabreicht. Wenn Irbesartan-Mepha gleichzeitig mit Thiaziddiuretika verabreicht wird, ist der antihypertensive Effekt additiv. Eine Vorbehandlung mit hohen Dosen von Diuretika kann bei einem Therapiebeginn mit Irbesartan-Mepha zu Flüssigkeitsmangel und zum Risiko eines übermässigen Blutdruckabfalls führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es existieren keine kontrollierten Studien bei Frauen. Tierexperimentelle Studien mit Irbesartan zeigten toxische Effekte auf die Reproduktion (siehe «Präklinische Daten»). Epidemiologische Hinweise über das teratogene Risiko bei Exposition gegenüber ACE-Inhibitoren im ersten Trimenon der Schwangerschaft sind nicht konklusiv; ein gering erhöhtes Risiko ist jedoch nicht auszuschliessen. Obwohl diesbezüglich keine kontrollierten epidemiologischen Daten mit ARA II existieren, kann ein ähnliches Risiko für diese Klasse von Arzneimitteln nicht ausgeschlossen werden.
- +Es existieren keine kontrollierten Studien bei Frauen. Tierexperimentelle Studien mit Irbesartan zeigten toxische Effekte auf die Reproduktion (siehe "Präklinische Daten" ). Epidemiologische Hinweise über das teratogene Risiko bei Exposition gegenüber ACE-Inhibitoren im ersten Trimenon der Schwangerschaft sind nicht konklusiv; ein gering erhöhtes Risiko ist jedoch nicht auszuschliessen. Obwohl diesbezüglich keine kontrollierten epidemiologischen Daten mit ARA II existieren, kann ein ähnliches Risiko für diese Klasse von Arzneimitteln nicht ausgeschlossen werden.
-Neugeborene, deren Mütter mit einem ARA II behandelt wurden, müssen engmaschig auf Hypotonie überwacht werden (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Neugeborene»).
- +Neugeborene, deren Mütter mit einem ARA II behandelt wurden, müssen engmaschig auf Hypotonie überwacht werden (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen: Neugeborene" ).
-Es ist nicht bekannt, ob Irbesartan oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen. Tierexperimentelle Studien haben aufgezeigt, dass Irbesartan oder seine Metaboliten in die Milch ausgeschieden werden (siehe «Präklinische Daten»).
- +Es ist nicht bekannt, ob Irbesartan oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen. Tierexperimentelle Studien haben aufgezeigt, dass Irbesartan oder seine Metaboliten in die Milch ausgeschieden werden (siehe "Präklinische Daten" ).
-Es liegen keine kontrollierten Fertilitätsstudien beim Menschen vor. Tierexperimentelle Studien mit Irbesartan haben keine toxischen Effekte auf die Fertilität aufgezeigt (siehe «Präklinische Daten»).
- +Es liegen keine kontrollierten Fertilitätsstudien beim Menschen vor. Tierexperimentelle Studien mit Irbesartan haben keine toxischen Effekte auf die Fertilität aufgezeigt (siehe "Präklinische Daten" ).
-«Sehr häufig» (≥1/10), «Häufig» (≥1/100 bis < 1/10), «Gelegentlich» (≥1/1000 bis < 1/100), «Selten» (≥1/10'000 bis < 1/1000), «Sehr selten» (< 1/10'000),
-«Nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +"Sehr häufig" (≥1/10), "Häufig" (≥1/100 bis < 1/10), "Gelegentlich" (≥1/1000 bis < 1/100), "Selten" (≥1/10'000 bis < 1/1000), "Sehr selten" (< 1/10'000),
- +"Nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Häufigkeit nicht bekannt: Nierenfunktionsstörungen einschliesslich Fälle von Niereninsuffizienz bei Risikopatienten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Häufigkeit nicht bekannt: Nierenfunktionsstörungen einschliesslich Fälle von Niereninsuffizienz bei Risikopatienten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Über folgende Nebenwirkungen wurde während der Postmarketing-Phase berichtet: Vertigo, Asthenie, Hyperkaliämie, Myalgie, Anämie, Thrombozytopenie (einschliesslich thrombopenischer Purpura), Ikterus, erhöhte Leberwerte, Hepatitis, Psoriasis (und Exazerbation der Psoriasis), Lichtempfindlichkeit sowie eingeschränkte Nierenfunktion (einschliesslich Fälle von Niereninsuffizienz) und Hypoglykämie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Über folgende Nebenwirkungen wurde während der Postmarketing-Phase berichtet: Vertigo, Asthenie, Hyperkaliämie, Myalgie, Anämie, Thrombozytopenie (einschliesslich thrombopenischer Purpura), Ikterus, erhöhte Leberwerte, Hepatitis, Psoriasis (und Exazerbation der Psoriasis), Lichtempfindlichkeit sowie eingeschränkte Nierenfunktion (einschliesslich Fälle von Niereninsuffizienz) und Hypoglykämie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Irbesartan senkt den Blutdruck, wobei die Herzfrequenz nur minimal verändert wird. Die Blutdrucksenkung ist bei einer täglichen Einnahme dosisabhängig. Eine Dosierung von 150–300 mg 1 x täglich senkt den Blutdruck zum Zeitpunkt des minimalen Blutspiegels (24 Stunden nach Verabreichung) um durchschnittlich 8–13/5–8 mm Hg (systolisch/diastolisch) mehr im Vergleich zu Placebo. Die maximale Blutdrucksenkung wird 3–6 Stunden nach Verabreichung erreicht. Im empfohlenen Dosisbereich bleibt der blutdrucksenkende Effekt über mindestens 24 Stunden erhalten und liegt danach im systolischen und diastolischen Bereich noch bei 60–70 % der maximalen Blutdrucksenkung. Eine eingenommene Dosis von 150 mg 1 x täglich hat 24 Stunden nach Einnahme (Talspiegel) einen ähnlichen Effekt auf den Blutdruck und auf den mittleren Blutdruck über 24 Stunden wie dieselbe Dosis, eingenommen in 2 Tagesdosen.
-Die blutdrucksenkende Wirkung von Irbesartan ist innerhalb von 1–2 Wochen, die maximale Wirkung innerhalb von 4–6 Wochen nach Therapiebeginn erreicht. Der antihypertensive Effekt bleibt während einer Langzeitbehandlung erhalten. Nach Beendigung der Behandlung erreicht der Blutdruck allmählich wieder die Ausgangswerte. Ein Therapieabbruch führt nicht zu einem Rebound-Effekt des Blutdrucks.
-Die blutdrucksenkende Wirkung von Irbesartan und Thiaziddiuretika ist additiv. Die zusätzliche Verabreichung einer niedrigen Hydrochlorothiaziddosis (12,5 mg) 1 x täglich an Patienten, deren Blutdruck mit Irbesartan alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann, führt 24 Stunden nach Einnahme (Talspiegel) – und unter Berücksichtigung des Placeboeffekts – zu einer weiteren Blutdrucksenkung um 7–10/3–6 mm Hg (systolisch/diastolisch) zum Zeitpunkt der minimalen Blutspiegelkonzentration.
- +Irbesartan senkt den Blutdruck, wobei die Herzfrequenz nur minimal verändert wird. Die Blutdrucksenkung ist bei einer täglichen Einnahme dosisabhängig. Eine Dosierung von 150–300 mg 1 x täglich senkt den Blutdruck zum Zeitpunkt des minimalen Blutspiegels (24 Stunden nach Verabreichung) um durchschnittlich 8–13/5–8 mm Hg (systolisch/diastolisch) mehr im Vergleich zu Placebo. Die maximale Blutdrucksenkung wird 3–6 Stunden nach Verabreichung erreicht. Im empfohlenen Dosisbereich bleibt der blutdrucksenkende Effekt über mindestens 24 Stunden erhalten und liegt danach im systolischen und diastolischen Bereich noch bei 60–70 % der maximalen Blutdrucksenkung. Eine eingenommene Dosis von 150 mg 1 x täglich hat 24 Stunden nach Einnahme (Talspiegel) einen ähnlichen Effekt auf den Blutdruck und auf den mittleren Blutdruck über 24 Stunden wie dieselbe Dosis, eingenommen in 2 Tagesdosen.
- +Die blutdrucksenkende Wirkung von Irbesartan ist innerhalb von 1–2 Wochen, die maximale Wirkung innerhalb von 4–6 Wochen nach Therapiebeginn erreicht. Der antihypertensive Effekt bleibt während einer Langzeitbehandlung erhalten. Nach Beendigung der Behandlung erreicht der Blutdruck allmählich wieder die Ausgangswerte. Ein Therapieabbruch führt nicht zu einem Rebound-Effekt des Blutdrucks.
- +Die blutdrucksenkende Wirkung von Irbesartan und Thiaziddiuretika ist additiv. Die zusätzliche Verabreichung einer niedrigen Hydrochlorothiaziddosis (12,5 mg) 1 x täglich an Patienten, deren Blutdruck mit Irbesartan alleine nicht ausreichend kontrolliert werden kann, führt 24 Stunden nach Einnahme (Talspiegel) – und unter Berücksichtigung des Placeboeffekts – zu einer weiteren Blutdrucksenkung um 7–10/3–6 mm Hg (systolisch/diastolisch) zum Zeitpunkt der minimalen Blutspiegelkonzentration.
-Wenn Irbesartan in Kombination mit einer niedrigen Dosis Hydrochlorothiazid (z.B. 12,5 mg 1 x täglich) verabreicht wird, ist der antihypertensive Effekt bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe ähnlich wie bei kaukasischen Patienten.
- +Wenn Irbesartan in Kombination mit einer niedrigen Dosis Hydrochlorothiazid (z.B. 12,5 mg 1 x täglich) verabreicht wird, ist der antihypertensive Effekt bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe ähnlich wie bei kaukasischen Patienten.
-Die Irbesartan-Studie zur diabetischen Nephropathie, IDNT («Irbesartan Diabetic Nephropathy Trial»), umfasste eine doppelblinde kontrollierte Morbiditäts- und Mortalitätsstudie, in der Irbesartan, Amlodipin und Placebo verglichen wurden. In allen 3 Behandlungsgruppen war Zusatzmedikation erlaubt (alle Antihypertensiva ausser ARA II, ACE-Hemmer und Kalziumkanalblocker). An 1715 randomisierten Bluthochdruckpatienten mit Typ-2-Diabetes, Proteinurie ≥900 mg/Tag und Serumkreatinin zwischen 1,0 und 3,0 mg/dl wurden die Langzeitwirkungen (durchschnittlich 2,6 Jahre) von Irbesartan auf das Fortschreiten der Nephropathie und auf die Gesamtmortalität untersucht. Die Patienten wurden je nach Arzneimittelverträglichkeit von einer Initialdosis von 75 mg auf eine Erhaltungsdosis von 300 mg Irbesartan, von 2,5 mg auf 10 mg Amlodipin oder Placebo titriert. Während in der Irbesartan- und Amlodipin-Gruppe ähnliche Blutdruckwerte erreicht wurden, reduzierte Irbesartan über die Blutdrucksenkung hinaus signifikant das relative Risiko im Hinblick auf den primären kombinierten Endpunkt (Verdopplung des Serumkreatinins, terminale Nephropathie oder Gesamtmortalität): 20% relative Risikosenkung versus Placebo (p=0,024) und 23% relative Risikosenkung im Vergleich zu Amlodipin (p=0,006). Zwischen den drei Gruppen gab es keinen signifikanten Unterschied hinsichtlich des sekundären Endpunktes (tödliche bzw. nicht tödliche kardiovaskuläre Ereignisse).
-Die Studie zur Wirkung von Irbesartan auf die Mikroalbuminurie, IRMA 2 («Irbesartan Microalbuminuria in Type 2 Diabetes») umfasste eine doppelblinde kontrollierte Morbiditätsstudie an 590 Bluthochdruckpatienten mit Typ-2-Diabetes, Mikroalbuminurie (30–300 mg/Tag) und normaler Nierenfunktion (Serumkreatinin ≤1,5 mg/dl bei Männern und ≤1,1 mg/dl bei Frauen). Die Studie untersuchte die Langzeitwirkungen (2 Jahre) von Irbesartan auf das Fortschreiten zu einer klinischen (manifesten) Proteinurie: Albumin-Ausscheidung im Urin (UAER) >300 mg/Tag und UAER-Anstieg von mindestens 30% über dem Ausgangswert. In den 3 Behandlungsgruppen wurde die Wirkung von Irbesartan 150 mg, 300 mg und Placebo untersucht, wobei in allen 3 Studienarmen Zusatzmedikation erlaubt war (alle Antihypertensiva ausser ARA II, ACE-Hemmer und Dihydropyridin-Kalziumkanalblocker). Während in allen Behandlungsgruppen vergleichbare Blutdruckwerte erreicht wurden, senkte Irbesartan 300 mg das relative Risiko signifikant um 70% vs. Placebo (p=0,0004) und Irbesartan 150 mg nicht signifikant um 39% (p=0,085) vs. Placebo. Die Verlangsamung des Fortschreitens zu einer klinischen Proteinurie war bereits nach 3 Monaten erkennbar und hielt über die Studiendauer von 2 Jahren an. Eine Regression auf eine Normo-Albuminurie (<30 mg/Tag) trat häufiger unter Irbesartan 300 mg (34%) als unter Placebo (21%) auf.
- +Die Irbesartan-Studie zur diabetischen Nephropathie, IDNT ( "Irbesartan Diabetic Nephropathy Trial" ), umfasste eine doppelblinde kontrollierte Morbiditäts- und Mortalitätsstudie, in der Irbesartan, Amlodipin und Placebo verglichen wurden. In allen 3 Behandlungsgruppen war Zusatzmedikation erlaubt (alle Antihypertensiva ausser ARA II, ACE-Hemmer und Kalziumkanalblocker). An 1715 randomisierten Bluthochdruckpatienten mit Typ-2-Diabetes, Proteinurie ≥900 mg/Tag und Serumkreatinin zwischen 1,0 und 3,0 mg/dl wurden die Langzeitwirkungen (durchschnittlich 2,6 Jahre) von Irbesartan auf das Fortschreiten der Nephropathie und auf die Gesamtmortalität untersucht. Die Patienten wurden je nach Arzneimittelverträglichkeit von einer Initialdosis von 75 mg auf eine Erhaltungsdosis von 300 mg Irbesartan, von 2,5 mg auf 10 mg Amlodipin oder Placebo titriert. Während in der Irbesartan- und Amlodipin-Gruppe ähnliche Blutdruckwerte erreicht wurden, reduzierte Irbesartan über die Blutdrucksenkung hinaus signifikant das relative Risiko im Hinblick auf den primären kombinierten Endpunkt (Verdopplung des Serumkreatinins, terminale Nephropathie oder Gesamtmortalität): 20% relative Risikosenkung versus Placebo (p=0,024) und 23% relative Risikosenkung im Vergleich zu Amlodipin (p=0,006). Zwischen den drei Gruppen gab es keinen signifikanten Unterschied hinsichtlich des sekundären Endpunktes (tödliche bzw. nicht tödliche kardiovaskuläre Ereignisse).
- +Die Studie zur Wirkung von Irbesartan auf die Mikroalbuminurie, IRMA 2 ( "Irbesartan Microalbuminuria in Type 2 Diabetes" ) umfasste eine doppelblinde kontrollierte Morbiditätsstudie an 590 Bluthochdruckpatienten mit Typ-2-Diabetes, Mikroalbuminurie (30–300 mg/Tag) und normaler Nierenfunktion (Serumkreatinin ≤1,5 mg/dl bei Männern und ≤1,1 mg/dl bei Frauen). Die Studie untersuchte die Langzeitwirkungen (2 Jahre) von Irbesartan auf das Fortschreiten zu einer klinischen (manifesten) Proteinurie: Albumin-Ausscheidung im Urin (UAER) >300 mg/Tag und UAER-Anstieg von mindestens 30% über dem Ausgangswert. In den 3 Behandlungsgruppen wurde die Wirkung von Irbesartan 150 mg, 300 mg und Placebo untersucht, wobei in allen 3 Studienarmen Zusatzmedikation erlaubt war (alle Antihypertensiva ausser ARA II, ACE-Hemmer und Dihydropyridin-Kalziumkanalblocker). Während in allen Behandlungsgruppen vergleichbare Blutdruckwerte erreicht wurden, senkte Irbesartan 300 mg das relative Risiko signifikant um 70% vs. Placebo (p=0,0004) und Irbesartan 150 mg nicht signifikant um 39% (p=0,085) vs. Placebo. Die Verlangsamung des Fortschreitens zu einer klinischen Proteinurie war bereits nach 3 Monaten erkennbar und hielt über die Studiendauer von 2 Jahren an. Eine Regression auf eine Normo-Albuminurie (<30 mg/Tag) trat häufiger unter Irbesartan 300 mg (34%) als unter Placebo (21%) auf.
-Die Spitzenkonzentrationen im Blutplasma werden 1,5–2 Stunden nach oraler Gabe erreicht.
-Irbesartan zeigt im Dosisbereich von 10-600 mg eine lineare und dosisproportionale Pharmakokinetik. Ein unterproportionaler Anstieg der Absorption nach oraler Gabe wurde bei Dosen über 600 mg beobachtet; der zugrundeliegende Mechanismus ist nicht bekannt.
- +Die Spitzenkonzentrationen im Blutplasma werden 1,5–2 Stunden nach oraler Gabe erreicht.
- +Irbesartan zeigt im Dosisbereich von 10-600 mg eine lineare und dosisproportionale Pharmakokinetik. Ein unterproportionaler Anstieg der Absorption nach oraler Gabe wurde bei Dosen über 600 mg beobachtet; der zugrundeliegende Mechanismus ist nicht bekannt.
-Die Plasmaeiweissbindung von Irbesartan beträgt ca. 96%, mit einer geringfügigen Bindung an die zellulären Blutbestandteile. Das Verteilungsvolumen liegt bei 53–93 Litern.
- +Die Plasmaeiweissbindung von Irbesartan beträgt ca. 96%, mit einer geringfügigen Bindung an die zellulären Blutbestandteile. Das Verteilungsvolumen liegt bei 53–93 Litern.
-Bei klinisch relevanten Dosen gibt es keine Hinweise auf eine anormale systemische Toxizität oder Toxizität am Zielorgan. In präklinischen Sicherheitsstudien verursachten hohe Dosen von Irbesartan (≥250 mg/kg/Tag bei Ratten und ≥100 mg/kg/Tag bei Makaken) eine Reduzierung der roten Blutzellparameter (Erythrozyten, Hämoglobin, Hämatokrit).
-Bei sehr hohen Dosen (≥500 mg/kg/Tag) verursachte Irbesartan bei Ratten und Makaken degenerative Veränderungen der Niere (wie interstitielle Nephritis, tubuläre Hyperplasie, Basophilie der Tubuli, erhöhte Serumkonzentrationen von Harnstoff und Kreatinin); dies ist vermutlich die Folge des blutdrucksenkenden Effektes des Arzneimittels, welcher zu einer verminderten renalen Perfusion führt. Ausserdem verursachte Irbesartan eine Hyperplasie und eine Hypertrophie der juxtaglomerulären Zellen (bei Ratten bei ≥90 mg/kg/Tag, bei Makaken bei ≥10 mg/kg/Tag). Es wird angenommen, dass alle diese Veränderungen auf die pharmakologischen Wirkungen von Irbesartan zurückzuführen sind.
- +Bei klinisch relevanten Dosen gibt es keine Hinweise auf eine anormale systemische Toxizität oder Toxizität am Zielorgan. In präklinischen Sicherheitsstudien verursachten hohe Dosen von Irbesartan (≥250 mg/kg/Tag bei Ratten und ≥100 mg/kg/Tag bei Makaken) eine Reduzierung der roten Blutzellparameter (Erythrozyten, Hämoglobin, Hämatokrit).
- +Bei sehr hohen Dosen (≥500 mg/kg/Tag) verursachte Irbesartan bei Ratten und Makaken degenerative Veränderungen der Niere (wie interstitielle Nephritis, tubuläre Hyperplasie, Basophilie der Tubuli, erhöhte Serumkonzentrationen von Harnstoff und Kreatinin); dies ist vermutlich die Folge des blutdrucksenkenden Effektes des Arzneimittels, welcher zu einer verminderten renalen Perfusion führt. Ausserdem verursachte Irbesartan eine Hyperplasie und eine Hypertrophie der juxtaglomerulären Zellen (bei Ratten bei ≥90 mg/kg/Tag, bei Makaken bei ≥10 mg/kg/Tag). Es wird angenommen, dass alle diese Veränderungen auf die pharmakologischen Wirkungen von Irbesartan zurückzuführen sind.
-Die Fertilität und das Fortpflanzungsverhalten wurden in Studien mit männlichen und weiblichen Ratten auch bei oralen Irbesartan-Dosierungen, die parentale Toxizität (von 50-650 mg/kg/Tag) einschliesslich Tod bei der höchsten Dosierung verursachten, nicht beeinträchtigt. Es wurde keine signifikante Beeinflussung der Anzahl der Corpora lutea, der Nidationen und der lebenden Feten beobachtet. Irbesartan hatte keinen Einfluss auf das Überleben, die Entwicklung und die Fortpflanzung der Nachkommen. Tierexperimentelle Studien zeigen, dass radioaktiv markiertes Irbesartan in Ratten- und Kaninchen-Feten nachgewiesen werden kann.
- +Die Fertilität und das Fortpflanzungsverhalten wurden in Studien mit männlichen und weiblichen Ratten auch bei oralen Irbesartan-Dosierungen, die parentale Toxizität (von 50-650 mg/kg/Tag) einschliesslich Tod bei der höchsten Dosierung verursachten, nicht beeinträchtigt. Es wurde keine signifikante Beeinflussung der Anzahl der Corpora lutea, der Nidationen und der lebenden Feten beobachtet. Irbesartan hatte keinen Einfluss auf das Überleben, die Entwicklung und die Fortpflanzung der Nachkommen. Tierexperimentelle Studien zeigen, dass radioaktiv markiertes Irbesartan in Ratten- und Kaninchen-Feten nachgewiesen werden kann.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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