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Home - Fachinformation zu Levex i.v. 250 - Änderungen - 28.01.2026
88 Änderungen an Fachinfo Levex i.v. 250
  • -Wirkstoff: Levofloxacinum ut Levofloxacinum hemihydricus.
  • -Hilfstoffe: Natrii chloridum, natrii hydroxidum, acidum hydrochloridi (q.s. pH 4,8), aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 50/100 ml.
  • +Wirkstoff:LevofloxacinumutLevofloxacinumhemihydricus.
  • +Hilfstoffe:Natriichloridum,natriihydroxidum,acidumhydrochloridi(q.s.pH4,8),aquaadiniectabiliaq.s.adsolutionempro50/100ml.
  • + 
  • +
  • -1 Beutel Infusionslösung enthält: Levofloxacinum 250 mg bzw. 500 mg ut Levofloxacinum hemihydricus pro 50 ml bzw. 100 ml.
  • +1BeutelInfusionslösungenthält:Levofloxacinum250mgbzw.500mgutLevofloxacinumhemihydricuspro50mlbzw.100ml.
  • + 
  • +
  • -Behandlung von bakteriellen Infektionen bei Erwachsenen, welche durch Levofloxacin-empfindliche Erreger hervorgerufen werden:
  • -·Ambulant erworbene Pneumonie; die Erfahrung bei der Behandlung von Legionellen-Pneumonien ist noch ungenügend;
  • -·Hautund Weichteil-Infektionen;
  • -Levex i.v. ist für Erwachsene bei den oben aufgeführten Indikationen angezeigt, wenn die für die Anfangsbehandlung dieser Infektionen empfohlenen Antibiotika als nicht geeignet erachtet werden.
  • -·Komplizierte Infektionen der Harnwege und Pyelonephritis;
  • -Es empfiehlt sich, offizielle Empfehlungen zum Gebrauch von Antibiotika zu beachten, insbesondere Anwendungsempfehlungen zur Begrenzung einer Zunahme von Antibiotikaresistenzen.
  • -Kinder und Jugendliche:
  • -Die Anwendung von Levex i.v. ist bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren kontraindiziert.
  • +BehandlungvonbakteriellenInfektionenbeiErwachsenen,welchedurchLevofloxacin-empfindlicheErregerhervorgerufenwerden:
  • +·AmbulanterworbenePneumonie;dieErfahrungbeiderBehandlungvonLegionellen-Pneumonienistnochungenügend;
  • +·HautundWeichteil-Infektionen;
  • +Levexi.v.istfürErwachsenebeidenobenaufgeführtenIndikationenangezeigt,wenndiefürdieAnfangsbehandlungdieserInfektionenempfohlenenAntibiotikaalsnichtgeeigneterachtetwerden.
  • +·KomplizierteInfektionenderHarnwegeundPyelonephritis;
  • +Esempfiehltsich,offizielleEmpfehlungenzumGebrauchvonAntibiotikazubeachten,insbesondereAnwendungsempfehlungenzurBegrenzungeinerZunahmevonAntibiotikaresistenzen.
  • +KinderundJugendliche:
  • +DieAnwendungvonLevexi.v.istbeiKindernundJugendlichenunter18Jahrenkontraindiziert.
  • + 
  • +
  • -Levex i.v. Infusionslösung wird mittels einer langsamen intravenösen Infusion einoder zweimal täglich verabreicht.
  • -Die Dosierung ist abhängig von der Art und dem Schweregrad der Infektion und der Sensibilität des vermuteten Erregers.
  • -Patienten, welche anfänglich mit Levex i.v.behandelt wurden, können normalerweise je nach Besserung des Zustandes nach einigen Tagen auf eine perorale Behandlung mit Levofloxacin Tabletten eines anderen Herstellers umgestellt werden. Aufgrund der Bioäquivalenz der Filmtabletten und der Infusionslösung muss dieselbe Dosierung verwendet werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • -Die folgenden Dosierungen werden für Levex i.v. empfohlen:
  • -Indikation Tagesdosis (je nach Schweregrad) Gesamtdauer der Behandlung (nach Schweregrad)
  • -Ambulant erworbene Pneumonie1 (Erfahrungen mit Behandlung von Legionellen-Pneumonien zur Zeit noch ungenügend) 1 bis 2× 500 mg/24 h 7-14 Tage2
  • -Pyelonephritis 500 mg 1×/24 h 7-10 Tage2
  • -Komplizierte Harnwegsinfektionen 500 mg 1×/24 h 7-14 Tage2
  • -Hautund Weichteil-Infektionen 1× 500 mg/24 h 2× 500 mg/24 h 7-14 Tage2
  • +Levexi.v.InfusionslösungwirdmittelseinerlangsamenintravenösenInfusioneinoderzweimaltäglichverabreicht.
  • +DieDosierungistabhängigvonderArtunddemSchweregradderInfektionundderSensibilitätdesvermutetenErregers.
  • +Patienten,welcheanfänglichmitLevexi.v.behandeltwurden,könnennormalerweisejenachBesserungdesZustandesnacheinigenTagenaufeineperoraleBehandlungmitLevofloxacinTabletteneinesanderenHerstellersumgestelltwerden.AufgrundderBioäquivalenzderFilmtablettenundderInfusionslösungmussdieselbeDosierungverwendetwerden(siehe "Pharmakokinetik" ).
  • +DiefolgendenDosierungenwerdenfürLevexi.v.empfohlen:
  • +Indikation Tagesdosis(je nach Gesamtdauer der
  • + Schweregrad) Behandlung(nach
  • + Schweregrad)
  • +Ambulant erworbene Pneumonie1(Er 1 bis 2× 500 mg/24 h 7-14 Tage2
  • +fahrungen mit Behandlung
  • +vonLegionellen-Pneumonienzur
  • +Zeit noch ungenügend)
  • +Pyelonephritis 500 mg 1×/24 h 7-10 Tage2
  • +Komplizierte Harnwegsinfektionen 500 mg 1×/24 h 7-14 Tage2
  • +Haut- und Weichteil-Infektionen 1× 500 mg/24 h 7-14 Tage2
  • + 500 mg/24 h
  • +
  • -1 Die höhere Dosierung ist bei Vorliegen von komplizierenden Faktoren (z.B. Komorbidität, hohes Alter) unter Berücksichtigung der im Alter häufig eingeschränkten Nierenfunktion zu verwenden.
  • -2 Die Behandlungsdauer umfasst die perorale und intravenöse Verabreichung. Der Übergang von der intravenösen zur peroralen Verabreichung erfolgt abhängig vom klinischen Zustand, jedoch im Allgemeinen nach 2-4 Behandlungstagen.
  • -Kinder und Jugendliche:
  • -Levex i.v. darf Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase (Alter unter 18 Jahre) nicht verabreicht werden (siehe Kontraindikationen).
  • -Spezielle Dosierungsanweisungen
  • -Dosierung bei Patienten mit Niereninsuffizienz (Kreatininclearance ≤50 ml/Min)
  • -Aufgrund der im Wesentlichen renalen Ausscheidung von Levofloxacin ist die Dosierung von Levex i.v. dem Grad der Niereninsuffzienz anzupassen.
  • -Kreatininclearance Dosierung
  • - 250 mg/24 h 500 mg/24 h 500 mg/12 h
  • - Anfangsdosis: 250 mg Anfangsdosis: 500 mg Anfangsdosis: 500 mg
  • -50-20 ml/Min dann: 125 mg/24 h dann: 250 mg/24 h dann: 250 mg/12 h
  • -19-10 ml/Min dann: 125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/12 h
  • -<10 ml/Min einschliesslich Hämodialyse und CAPD1 dann: 125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/24 h
  • +1DiehöhereDosierungistbeiVorliegenvonkomplizierendenFaktoren(z.B.Komorbidität,hohesAlter)unterBerücksichtigungderimAlterhäufigeingeschränktenNierenfunktionzuverwenden.
  • +2DieBehandlungsdauerumfasstdieperoraleundintravenöseVerabreichung.DerÜbergangvonderintravenösenzurperoralenVerabreichungerfolgtabhängigvomklinischenZustand,jedochimAllgemeinennach2-4Behandlungstagen.
  • +KinderundJugendliche:
  • +Levexi.v.darfKindernundJugendlicheninderWachstumsphase(Alterunter18Jahre)nichtverabreichtwerden(sieheKontraindikationen).
  • +SpezielleDosierungsanweisungen
  • +DosierungbeiPatientenmitNiereninsuffizienz(Kreatininclearance≤50ml/Min)
  • +AufgrundderimWesentlichenrenalenAusscheidungvonLevofloxacinistdieDosierungvonLevexi.v.demGradderNiereninsuffzienzanzupassen.
  • +Kreatininclearance Dosierung
  • + 250 mg/24 h 500 mg/24 h 500 mg/12 h
  • + Anfangsdosis:250 mg Anfangsdosis:500 mg Anfangsdosis:500 mg
  • +50-20 ml/Min dann: 125 mg/24 h dann: 250 mg/24 h dann: 250 mg/12 h
  • +19-10 ml/Min dann: 125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/12 h
  • +<10 ml/Min einschliesslich dann: 125 mg/48 h dann: 125 mg/24 h dann: 125 mg/24 h
  • +Hämodialyse und CAPD1
  • +
  • -1 Nach Hämodialyse oder kontinuierlicher ambulanter Peritonealdialyse (CAPD) muss keine zusätzliche Dosis verabreicht werden.
  • -Dosierung bei Patienten mit Leberinsuffizienz
  • -Da Levofloxacin nur wenig durch die Leber metabolisiert und vorwiegend renal ausgeschieden wird, ist keine Anpassung der Dosierung erforderlich.
  • -Dosierung bei älteren Patienten
  • -Keine Dosisanpassung erforderlich, ausser im Falle von Niereninsuffizienz (siehe «Verlängerung des Q-T-Intervalls» unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Art und Dauer der Behandlung
  • -Levex i.v. ist zur langsamen intravenösen Verabreichung bestimmt. Die Infusionsdauer muss bei Verabreichung von 500 mg Levofloxacin mindestens 60 Minuten bzw. bei Verabreichung von 250 mg mindestens 30 Minuten betragen. Die Levofloxacin-Lösungen werden einoder zweimal täglich verabreicht. Nachdem sich der Zustand des Patienten gebessert hat, kann von der parenteralen auf eine orale Medikation mit Levofloxacin eines anderen Herstellers in derselben Dosierung übergegangen werden.
  • -Die Therapiedauer ist abhängig vom Verlauf der Krankheit.
  • +1NachHämodialyseoderkontinuierlicherambulanterPeritonealdialyse(CAPD)musskeinezusätzlicheDosisverabreichtwerden.
  • +DosierungbeiPatientenmitLeberinsuffizienz
  • +DaLevofloxacinnurwenigdurchdieLebermetabolisiertundvorwiegendrenalausgeschiedenwird,istkeineAnpassungderDosierungerforderlich.
  • +DosierungbeiälterenPatienten
  • +KeineDosisanpassungerforderlich,ausserimFallevonNiereninsuffizienz(siehe "VerlängerungdesQ-T-Intervalls" unter "WarnhinweiseundVorsichtsmassnahmen" ).
  • +ArtundDauerderBehandlung
  • +Levexi.v.istzurlangsamenintravenösenVerabreichungbestimmt.DieInfusionsdauermussbeiVerabreichungvon500mgLevofloxacinmindestens60Minutenbzw.beiVerabreichungvon250mgmindestens30Minutenbetragen.DieLevofloxacin-Lösungenwerdeneinoderzweimaltäglichverabreicht.NachdemsichderZustanddesPatientengebesserthat,kannvonderparenteralenaufeineoraleMedikationmitLevofloxacineinesanderenHerstellersinderselbenDosierungübergegangenwerden.
  • +DieTherapiedaueristabhängigvomVerlaufderKrankheit.
  • + 
  • +
  • -Levex i.v. darf nicht verwendet werden:
  • -bei Kindern und Jugendlichen
  • -bei Überempfindlichkeit gegenüber Levofloxacin oder anderen Chinolonen oder gegenüber einem der Hilfsstoffe;
  • -bei Epilepsie;
  • -bei Sehnenbeschwerden nach Einnahme von Fluorochinolonen;
  • -während der Schwangerschaft;
  • -während der Stillzeit.
  • -Levex i.v. darf nicht an Kinder und Jugendliche im Wachstum (unter 18-jährig), Schwangere oder Stillende verabreicht werden, da bei diesen Patientengruppen noch nicht genügend Erfahrungen zur Anwendungssicherheit des Präparats gesammelt werden konnten. Anhand der Ergebnisse von Tierversuchen lässt sich eine Schädigung des Gelenkknorpels im noch nicht ausgewachsenen Organismus nicht vollständig ausschliessen.
  • +Levexi.v.darfnichtverwendetwerden:
  • +beiKindernundJugendlichen
  • +beiÜberempfindlichkeitgegenüberLevofloxacinoderanderenChinolonenodergegenübereinemderHilfsstoffe;
  • +beiEpilepsie;
  • +beiSehnenbeschwerdennachEinnahmevonFluorochinolonen;
  • +  währendderSchwangerschaft;
  • +währendderStillzeit.
  • +Levexi.v.darfnichtanKinderundJugendlicheimWachstum(unter18-jährig),SchwangereoderStillendeverabreichtwerden,dabeidiesenPatientengruppennochnichtgenügendErfahrungenzurAnwendungssicherheitdesPräparatsgesammeltwerdenkonnten.AnhandderErgebnissevonTierversuchenlässtsicheineSchädigungdesGelenkknorpelsimnochnichtausgewachsenenOrganismusnichtvollständigausschliessen.
  • + 
  • +
  • -Methicillinresistente Stämme von Staphylococcus aureus (MRSA) sind häufig auch gegen Fluorchinolone, wie etwa Levofloxacin, resistent. Daher wird bei der Behandlung von bekannten oder zumindest vermuteten MRSA-Infektionen von der Anwendung von Levofloxacin abgeraten, es sei denn die bakteriologischen Ergebnisse haben die Empfindlichkeit des Bakteriums gegenüber Levofloxacin bestätigt (und die üblicherweise für die Behandlung von MRSA-Infektionen empfohlenen Antibiotika werden als ungeeignet bewertet).
  • -Die Resistenz von Escherichia coli gegenüber Fluorchinolonendieses Pathogen ist häufig für Harnwegsinfektionen verantwortlichtritt innerhalb Europas unterschiedlich stark auf. Der verordnende Arzt muss daher die Prävalenz vor Ort hinsichtlich der Resistenz von E. coli gegenüber Fluorchinolonen in Betracht ziehen.
  • -Infektionen mit Clostridium difficile
  • -Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Levex.i.v., besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Levex.i.v. unverzüglich abzubrechen und eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
  • -Tendinitis und Sehnenruptur
  • -Eine bei Einnahme von Levex.i.v. in seltenen Fällen beobachtete Tendinitis kann gelegentlich zu einem Sehnenriss führen, insbesondere der Achillessehne. Dieses Risiko ist bei älteren Patienten über 60 Jahren erhöht, wenn sie Dosen von 1000 mg erhalten. Die Dosis muss bei älteren Patienten unter Berücksichtigung ihres Kreatininwerts angepasst werden. Diese unerwünschte Wirkung kann innerhalb von 48 Stunden nach Beginn der Behandlung beidseitig auftreten, möglicherweise auch noch mehrere Monate nach Ende der Behandlung. Ein Sehnenriss wird zudem durch die gleichzeitige Langzeitbehandlung mit Kortikosteroiden begünstigt. Bei Verdacht auf Tendinitis ist die Behandlung mit Levex.i.v. unverzüglich abzubrechen und eine entsprechende Therapie (z.B. Immobilisation) der betroffenen Sehne(n) einzuleiten.
  • -Patienten mit herabgesetzter Krampfschwelle
  • -Wie auch andere Chinolone muss Levex.i.v. bei Patienten mit einem Risiko für epileptische Anfälle mit Vorsicht eingesetzt werden, z. B. bei vorbestehenden ZNS-Läsionen, gleichzeitiger Behandlung mit Fenbufen oder nichtsteroidalen Entzündungshemmern desselben Typs oder gleichzeitiger Behandlung mit Medikamenten, welche die Krampfschwelle herabsetzen (z.B. Theophyllin).
  • -Patienten mit Niereninsuffizienz
  • -Da Levofloxacin hauptsächlich durch die Nieren ausgeschieden wird, muss die Dosierung von Levex.i.v. im Falle einer Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • -Prävention von Photosensibilisierung
  • -Obwohl eine Photosensibilisierung unter Levofloxacin sehr selten vorkommt, wird den Patienten empfohlen, sich während der Behandlung und mindestens 48 Stunden nach Ende der Behandlung nicht unnötig dem Sonnenlicht oder künstlicher UV-Strahlung (z.B. Solarium) auszusetzen, um einer Photosensibilisierung vorzubeugen.
  • -Exazerbation der Myasthenia gravis
  • -Fluorchinolone, wie etwa Levofloxacin, haben eine neuromuskulär blockierende Wirkung und können bei Patienten mit Myasthenie zu einer Verschlimmerung der Muskelschwäche führen. Schwere unerwünschte Wirkungen, insbesondere Todesfälle und Fälle, bei denen eine Beatmung erforderlich wurde, über die seit der Markteinführung von Fluorchinolonen berichtet wurde, werden mit deren Anwendung bei Myasthenie-Patienten in Verbindung gebracht. Von der Anwendung von Levofloxacin bei Patienten mit bekannter Myasthenie in der Vorgeschichte wird abgeraten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +MethicillinresistenteStämmevonStaphylococcusaureus(MRSA)sindhäufigauchgegenFluorchinolone,wieetwaLevofloxacin,resistent.DaherwirdbeiderBehandlungvonbekanntenoderzumindestvermutetenMRSA-InfektionenvonderAnwendungvonLevofloxacinabgeraten,esseidenndiebakteriologischenErgebnissehabendieEmpfindlichkeitdesBakteriumsgegenüberLevofloxacinbestätigt(unddieüblicherweisefürdieBehandlungvonMRSA-InfektionenempfohlenenAntibiotikawerdenalsungeeignetbewertet).
  • +DieResistenzvonEscherichiacoligegenüberFluorchinolonendiesesPathogenisthäufigfürHarnwegsinfektionenverantwortlichtrittinnerhalbEuropasunterschiedlichstarkauf.DerverordnendeArztmussdaherdiePrävalenzvorOrthinsichtlichderResistenzvonE.coligegenüberFluorchinoloneninBetrachtziehen.
  • +InfektionenmitClostridiumdifficile
  • +DasAuftretenvonDiarrhöwährendodernachderBehandlungmitLevex.i.v.,besonderswenndieseschwer,anhaltendund/oderblutigverläuft,kanneinSymptomfüreineInfektionmitClostridiumdifficilesein.DieschwersteVerlaufsformistdiepseudomembranöseKolitis.SolltederVerdachtaufeinederartigeKomplikationbestehen,soistdieBehandlungmitLevex.i.v.unverzüglichabzubrechenundeinespezifischeAntibiotikatherapie(z.B.Metronidazol,Vancomycin)einzusetzen.DerEinsatzvonperistaltikhemmendenMittelnistindieserklinischenSituationkontraindiziert.
  • +TendinitisundSehnenruptur
  • +EinebeiEinnahmevonLevex.i.v.inseltenenFällenbeobachteteTendinitiskanngelegentlichzueinemSehnenrissführen,insbesonderederAchillessehne.DiesesRisikoistbeiälterenPatientenüber60Jahrenerhöht,wennsieDosenvon1000mgerhalten.DieDosismussbeiälterenPatientenunterBerücksichtigungihresKreatininwertsangepasstwerden.DieseunerwünschteWirkungkanninnerhalbvon48StundennachBeginnderBehandlungbeidseitigauftreten,möglicherweiseauchnochmehrereMonatenachEndederBehandlung.EinSehnenrisswirdzudemdurchdiegleichzeitigeLangzeitbehandlungmitKortikosteroidenbegünstigt.BeiVerdachtaufTendinitisistdieBehandlungmitLevex.i.v.unverzüglichabzubrechenundeineentsprechendeTherapie(z.B.Immobilisation)derbetroffenenSehne(n)einzuleiten.
  • +PatientenmitherabgesetzterKrampfschwelle
  • +WieauchandereChinolonemussLevex.i.v.beiPatientenmiteinemRisikofürepileptischeAnfällemitVorsichteingesetztwerden,z.B.beivorbestehendenZNS-Läsionen,gleichzeitigerBehandlungmitFenbufenodernichtsteroidalenEntzündungshemmerndesselbenTypsodergleichzeitigerBehandlungmitMedikamenten,welchedieKrampfschwelleherabsetzen(z.B.Theophyllin).
  • +PatientenmitNiereninsuffizienz
  • +DaLevofloxacinhauptsächlichdurchdieNierenausgeschiedenwird,mussdieDosierungvonLevex.i.v.imFalleeinerNiereninsuffizienzangepasstwerden(siehe "SpezielleDosierungsanweisungen" ).
  • +PräventionvonPhotosensibilisierung
  • +ObwohleinePhotosensibilisierungunterLevofloxacinsehrseltenvorkommt,wirddenPatientenempfohlen,sichwährendderBehandlungundmindestens48StundennachEndederBehandlungnichtunnötigdemSonnenlichtoderkünstlicherUV-Strahlung(z.B.Solarium)auszusetzen,umeinerPhotosensibilisierungvorzubeugen.
  • +ExazerbationderMyastheniagravis
  • +Fluorchinolone,wieetwaLevofloxacin,habeneineneuromuskulärblockierendeWirkungundkönnenbeiPatientenmitMyastheniezueinerVerschlimmerungderMuskelschwächeführen.SchwereunerwünschteWirkungen,insbesondereTodesfälleundFälle,beideneneineBeatmungerforderlichwurde,überdieseitderMarkteinführungvonFluorchinolonenberichtetwurde,werdenmitderenAnwendungbeiMyasthenie-PatienteninVerbindunggebracht.VonderAnwendungvonLevofloxacinbeiPatientenmitbekannterMyasthenieinderVorgeschichtewirdabgeraten(siehe "UnerwünschteWirkungen" ).
  • -Wie bei anderen Antibiotika auch kann es bei der Anwendung von Levofloxacin, insbesondere bei längerer Anwendung, zu einem schnellen Wachstum resistenter Mikroorganismen kommen. Eine Kontrolle des Gesundheitszustands des Patienten ist daher unerlässlich. Tritt während der Behandlung eine Superinfektion auf, sind angemessene Gegenmassnahmen zu ergreifen.
  • -Patienten mit Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel
  • -Bei Patienten mit latentem oder manifestem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel ist Vorsicht angezeigt, da diese Patienten unter Antiinfektivatherapie mit Chinolonen zu hämolytischen Reaktionen neigen.
  • +WiebeianderenAntibiotikaauchkannesbeiderAnwendungvonLevofloxacin,insbesonderebeilängererAnwendung,zueinemschnellenWachstumresistenterMikroorganismenkommen.EineKontrolledesGesundheitszustandsdesPatientenistdaherunerlässlich.TrittwährendderBehandlungeineSuperinfektionauf,sindangemesseneGegenmassnahmenzuergreifen.
  • +PatientenmitGlukose-6-Phosphat-Dehydrogenasemangel
  • +BeiPatientenmitlatentemodermanifestemGlukose-6-Phosphat-DehydrogenasemangelistVorsichtangezeigt,dadiesePatientenunterAntiinfektivatherapiemitChinolonenzuhämolytischenReaktionenneigen.
  • -Die empfohlene Infusionsdauer von mindestens 30 Min. für 250 mg Levofloxacin bzw. mindestens 60 Min. für 500 mg Levofloxacin muss eingehalten werden. Es ist bekannt, dass während einer Ofloxacin-Infusion Tachykardien und vorübergehende Blutdruckabfälle auftreten können. In seltenen Fällen kann es infolge eines starken Blutdruckabfalls zum Kreislaufkollaps kommen. Sollte es während der Infusion von Levofloxacin (L-Isomer von Ofloxacin) zu einem deutlichen Blutdruckabfall kommen, ist die Infusion umgehend zu unterbrechen.
  • -Verlängerung des Q-T-Intervalls
  • -Es wurde berichtet, dass die Einnahme von Fluorochinolonen einschliesslich Levofloxacin eine Verlängerung des Q-T-Intervalls und in sehr seltenen Fällen Torsades de pointes auslösen kann. Daher sind bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren für eine Verlängerung des Q-T-Intervalls im Falle der Anwendung von Fluorochinolonen einschliesslich Levofloxacin entsprechende Vorsichtsmassnahmen zu treffen. Zu den Risikofaktoren zählen beispielsweise:
  • -·Höheres Alter;
  • -·Nicht korrigiertes Ungleichgewicht des Elektrolythaushalts (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie, Hypokalzämie);
  • -·Kongenitales langes Q-T-Syndrom;
  • -·Herzerkrankung (Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern, Bradykardie, Synkope);
  • -·Gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die bekanntermassen das Q-T-Intervall verlängern (Antiarrhythmika der Klasse IA und III, trizyklische Antidepressiva, Makrolidantibiotika, antipsychotisch wirkende Medikamente). (Siehe «Dosierung bei älteren Patienten» unter «Dosierung/Anwendung» sowie «Unerwünschte Wirkungen» und «Überdosierung».)
  • -·Ältere Menschen und auch Frauen reagieren möglicherweise sensibler auf Medikamente, die das Q-T-Intervall verlängern. Daher ist in diesen Populationen bei einer Behandlung mit Fluorchinolonen, wie etwa Levofloxacin, Vorsicht geboten.
  • -Periphere Neuropathie
  • -Berichten zufolge sind bei Patienten, die Fluorochinolone einschliesslich Levofloxacin erhalten haben, Fälle von sensorischer bzw. sensomotorischer peripherer Neuropathie aufgetreten, wobei sich derartige Neuropathien rasch manifestieren können. Zeigt ein Patient Symptome einer Neuropathie, muss Levofloxacin abgesetzt werden. Dadurch sollte sich ein allfälliges Risiko für die Herausbildung eines irreversiblen Zustands minimieren lassen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +DieempfohleneInfusionsdauervonmindestens30Min.für250mgLevofloxacinbzw.mindestens60Min.für500mgLevofloxacinmusseingehaltenwerden.Esistbekannt,dasswährendeinerOfloxacin-InfusionTachykardienundvorübergehendeBlutdruckabfälleauftretenkönnen.InseltenenFällenkannesinfolgeeinesstarkenBlutdruckabfallszumKreislaufkollapskommen.SollteeswährendderInfusionvonLevofloxacin(L-IsomervonOfloxacin)zueinemdeutlichenBlutdruckabfallkommen,istdieInfusionumgehendzuunterbrechen.
  • +VerlängerungdesQ-T-Intervalls
  • +Eswurdeberichtet,dassdieEinnahmevonFluorochinoloneneinschliesslichLevofloxacineineVerlängerungdesQ-T-IntervallsundinsehrseltenenFällenTorsadesdepointesauslösenkann.DahersindbeiPatientenmitbekanntenRisikofaktorenfüreineVerlängerungdesQ-T-IntervallsimFallederAnwendungvonFluorochinoloneneinschliesslichLevofloxacinentsprechendeVorsichtsmassnahmenzutreffen.ZudenRisikofaktorenzählenbeispielsweise:
  • +·HöheresAlter;
  • +·NichtkorrigiertesUngleichgewichtdesElektrolythaushalts(Hypokaliämie,Hypomagnesiämie,Hypokalzämie);
  • +·KongenitaleslangesQ-T-Syndrom;
  • +·Herzerkrankung(Myokardinfarkt,Herzinsuffizienz,Vorhofflimmern,Bradykardie,Synkope);
  • +·GleichzeitigeAnwendungvonMedikamenten,diebekanntermassendasQ-T-Intervallverlängern(AntiarrhythmikaderKlasseIAundIII,trizyklischeAntidepressiva,Makrolidantibiotika,antipsychotischwirkendeMedikamente).(Siehe "DosierungbeiälterenPatienten" unter "Dosierung/Anwendung" sowie "UnerwünschteWirkungen" und "Überdosierung" .)
  • +·ÄltereMenschenundauchFrauenreagierenmöglicherweisesensibleraufMedikamente,diedasQ-T-Intervallverlängern.DaheristindiesenPopulationenbeieinerBehandlungmitFluorchinolonen,wieetwaLevofloxacin,Vorsichtgeboten.
  • +PeriphereNeuropathie
  • +BerichtenzufolgesindbeiPatienten,dieFluorochinoloneeinschliesslichLevofloxacinerhaltenhaben,Fällevonsensorischerbzw.sensomotorischerperiphererNeuropathieaufgetreten,wobeisichderartigeNeuropathienraschmanifestierenkönnen.ZeigteinPatientSymptomeeinerNeuropathie,mussLevofloxacinabgesetztwerden.DadurchsolltesicheinallfälligesRisikofürdieHerausbildungeinesirreversiblenZustandsminimierenlassen(siehe "UnerwünschteWirkungen" ).
  • -Wenn Sehstörungen oder andere die Augen betreffende Wirkungen auftreten, ist unbedingt sofort ein Augenarzt zu Rate zu ziehen.
  • -Hepatobiliäre Störungen
  • -Im Zusammenhang mit Levofloxacin wurden Fälle von Lebernekrose berichtet, die zu einer Leberinsuffizienz mit tödlichem Ausgang führen können. Diese Fälle traten insbesondere bei Patienten mit schweren latenten Erkrankungen auf, wie z. B. Septikämie. Diese Patienten müssen entsprechend informiert werden sowie die Behandlung abbrechen und ihren Arzt zu Rate ziehen, wenn Anzeichen und Symptome einer Leberschädigung auftreten, wie etwa Anorexie, Ikterus, dunkler Urin, Pruritus oder Bauchschmerzen.
  • -Glykämische Störungen
  • -Wie bei allen Chinolonen liegen Berichte über hypoglykämische Störungen vor, wie Hyperglykämie und Hypoglykämie, meistens im Falle von Diabetikern, die gleichzeitig mit einem oralen Antidiabetikum (z.B. Glibenclamid) oder Insulin behandelt wurden. Es wurden Fälle von hypoglykämischem Koma berichtet. Bei diesen Patienten empfiehlt sich eine sorgfältige Überwachung des Blutzuckerspiegels (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +WennSehstörungenoderanderedieAugenbetreffendeWirkungenauftreten,istunbedingtsoforteinAugenarztzuRatezuziehen.
  • +HepatobiliäreStörungen
  • +ImZusammenhangmitLevofloxacinwurdenFällevonLebernekroseberichtet,diezueinerLeberinsuffizienzmittödlichemAusgangführenkönnen.DieseFälletrateninsbesonderebeiPatientenmitschwerenlatentenErkrankungenauf,wiez.B.Septikämie.DiesePatientenmüssenentsprechendinformiertwerdensowiedieBehandlungabbrechenundihrenArztzuRateziehen,wennAnzeichenundSymptomeeinerLeberschädigungauftreten,wieetwaAnorexie,Ikterus,dunklerUrin,PruritusoderBauchschmerzen.
  • +GlykämischeStörungen
  • +WiebeiallenChinolonenliegenBerichteüberhypoglykämischeStörungenvor,wieHyperglykämieundHypoglykämie,meistensimFallevonDiabetikern,diegleichzeitigmiteinemoralenAntidiabetikum(z.B.Glibenclamid)oderInsulinbehandeltwurden.EswurdenFällevonhypoglykämischemKomaberichtet.BeidiesenPatientenempfiehltsicheinesorgfältigeÜberwachungdesBlutzuckerspiegels(siehe "UnerwünschteWirkungen" ).
  • -Levofloxacin kann schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen mit potenziell tödlichem Ausgang hervorrufen (z. B. vom Angiödem bis zum anaphylaktischen Schock), gelegentlich bereits bei der ersten Verabreichung. Die Patienten müssen die Behandlung sofort abbrechen und ihren Arzt oder einen Notarzt kontaktieren, damit dieser die entsprechenden Notfallmassnahmen veranlasst.
  • -Schwere bullöse Hautreaktionen
  • -Im Zusammenhang mit Levofloxacin wurden Fälle von schwerwiegenden bullösen Hautreaktionen berichtet, wie etwa das Stevens-Johnson-Syndrom oder eine toxische epidermale Nekrolyse. Die Patienten müssen darüber informiert werden, dass sie ihren Arzt zu Rate ziehen müssen, bevor sie mit der Behandlung fortfahren, falls Hautoder Schleimhautreaktionen auftreten.
  • +LevofloxacinkannschwerwiegendeÜberempfindlichkeitsreaktionenmitpotenzielltödlichemAusganghervorrufen(z.B.vomAngiödembiszumanaphylaktischenSchock),gelegentlichbereitsbeidererstenVerabreichung.DiePatientenmüssendieBehandlungsofortabbrechenundihrenArztodereinenNotarztkontaktieren,damitdieserdieentsprechendenNotfallmassnahmenveranlasst.
  • +SchwerebullöseHautreaktionen
  • +ImZusammenhangmitLevofloxacinwurdenFällevonschwerwiegendenbullösenHautreaktionenberichtet,wieetwadasStevens-Johnson-SyndromodereinetoxischeepidermaleNekrolyse.DiePatientenmüssendarüberinformiertwerden,dasssieihrenArztzuRateziehenmüssen,bevorsiemitderBehandlungfortfahren,fallsHautoderSchleimhautreaktionenauftreten.
  • + 
  • +
  • -In Interaktionsstudien wurde der Einfluss folgender Substanzen untersucht: Calciumcarbonat, Digoxin, Fenbufen, Glibenclamid, Ranitidin und Warfarin. Keines dieser Arzneimittel beeinflusste die Pharmakokinetik von Levofloxacin.
  • +InInteraktionsstudienwurdederEinflussfolgenderSubstanzenuntersucht:Calciumcarbonat,Digoxin,Fenbufen,Glibenclamid,RanitidinundWarfarin.KeinesdieserArzneimittelbeeinflusstediePharmakokinetikvonLevofloxacin.
  • -Bei gleichzeitiger Behandlung mit Levofloxacin und einem Vitamin-K-Antagonisten müssen die Blutgerinnungsparameter kontrolliert werden, da eine Erhöhung der gerinnungshemmenden Wirkung von Coumarinderivaten einhergehend mit einer Zunahme der Häufigkeit von Blutungen und/oder einer Verlängerung der Blutgerinnungsparameter (PT/INR) möglich ist.
  • -Bei Patienten die mit Antagonisten des Vitamins K behandelt werden, müssen Analysen der Blutgerinnung kontrolliert werden.
  • -Theophyllin, Fenbufen oder nichtsteroidale Analgetika desselben Typs
  • -In klinischen Studien wurden keine pharmakokinetischen Interaktionen von Levofloxacin mit Theophyllin beobachtet. Es gibt jedoch Hinweise, dass die gleichzeitige Verabreichung von Chinolonen mit Substanzen, welche die Krampfschwelle herabsetzen (wie z.B. Theophyllin), Fenbufen oder nichtsteroidalen Entzündungshemmern desselben Typs zu einer signifikanten Senkung der Krampfschwelle führt.
  • -Probenecid und Cimetidin
  • -In pharmakokinetischen Studien wurde gezeigt, dass Probenecid und Cimetidin eine statistisch signifikante Wirkung auf die Elimination von Levofloxacin haben. Die renale Clearance von Levofloxacin wurde durch Cimetidin um 24% und durch Probenecid um 34% vermindert, weil beide Substanzen die tubuläre Sekretion von Levofloxacin in den Nieren hemmen können. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass diese kinetischen Unterschiede von klinischer Relevanz sind. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Levofloxacin mit Substanzen wie Probenecid und Cimetidin, welche die tubuläre Sekretion beeinflussen, ist dennoch Vorsicht geboten, insbesondere bei niereninsuffizienten Patienten.
  • +BeigleichzeitigerBehandlungmitLevofloxacinundeinemVitamin-K-AntagonistenmüssendieBlutgerinnungsparameterkontrolliertwerden,daeineErhöhungdergerinnungshemmendenWirkungvonCoumarinderivateneinhergehendmiteinerZunahmederHäufigkeitvonBlutungenund/odereinerVerlängerungderBlutgerinnungsparameter(PT/INR)möglichist.
  • +BeiPatientendiemitAntagonistendesVitaminsKbehandeltwerden,müssen  AnalysenderBlutgerinnungkontrolliertwerden.
  • + 
  • +Theophyllin,FenbufenodernichtsteroidaleAnalgetikadesselbenTyps
  • +InklinischenStudienwurdenkeinepharmakokinetischenInteraktionenvonLevofloxacinmitTheophyllinbeobachtet.EsgibtjedochHinweise,dassdiegleichzeitigeVerabreichungvonChinolonenmitSubstanzen,welchedieKrampfschwelleherabsetzen(wiez.B.Theophyllin),FenbufenodernichtsteroidalenEntzündungshemmerndesselbenTypszueinersignifikantenSenkungderKrampfschwelleführt.
  • +ProbenecidundCimetidin
  • +InpharmakokinetischenStudienwurdegezeigt,dassProbenecidundCimetidineinestatistischsignifikanteWirkungaufdieEliminationvonLevofloxacinhaben.DierenaleClearancevonLevofloxacinwurdedurchCimetidinum24%unddurchProbenecidum34%vermindert,weilbeideSubstanzendietubuläreSekretionvonLevofloxacinindenNierenhemmenkönnen.Esistjedochunwahrscheinlich,dassdiesekinetischenUnterschiedevonklinischerRelevanzsind.BeigleichzeitigerVerabreichungvonLevofloxacinmitSubstanzenwieProbenecidundCimetidin,welchedietubuläreSekretionbeeinflussen,istdennochVorsichtgeboten,insbesonderebeiniereninsuffizientenPatienten.
  • + 
  • +
  • -In Interaktionsstudien wurde der Einfluss folgender Substanzen untersucht: Calciumcarbonat, Digoxin, Fenbufen, Glibenclamid, Ranitidin und Warfarin. Keines dieser Arzneimittel beeinflusste die Pharmakokinetik von Levofloxacin.
  • +InInteraktionsstudienwurdederEinflussfolgenderSubstanzenuntersucht:Calciumcarbonat,Digoxin,Fenbufen,Glibenclamid,RanitidinundWarfarin.KeinesdieserArzneimittelbeeinflusstediePharmakokinetikvonLevofloxacin.
  • -Bei gleichzeitiger Behandlung mit Levofloxacin und einem Vitamin-K-Antagonisten müssen die Blutgerinnungsparameter kontrolliert werden, da eine Erhöhung der gerinnungshemmenden Wirkung von Coumarinderivaten einhergehend mit einer Zunahme der Häufigkeit von Blutungen und/oder einer Verlängerung der Blutgerinnungsparameter (PT/INR) möglich ist.
  • -Bei Patienten die mit Antagonisten des Vitamins K behandelt werden, müssen Analysen der Blutgerinnung kontrolliert werden.
  • -Theophyllin, Fenbufen oder nichtsteroidale Analgetika desselben Typs
  • -In klinischen Studien wurden keine pharmakokinetischen Interaktionen von Levofloxacin mit Theophyllin beobachtet. Es gibt jedoch Hinweise, dass die gleichzeitige Verabreichung von Chinolonen mit Substanzen, welche die Krampfschwelle herabsetzen (wie z.B. Theophyllin), Fenbufen oder nichtsteroidalen Entzündungshemmern desselben Typs zu einer signifikanten Senkung der Krampfschwelle führt.
  • -Probenecid und Cimetidin
  • -In pharmakokinetischen Studien wurde gezeigt, dass Probenecid und Cimetidin eine statistisch signifikante Wirkung auf die Elimination von Levofloxacin haben. Die renale Clearance von Levofloxacin wurde durch Cimetidin um 24% und durch Probenecid um 34% vermindert, weil beide Substanzen die tubuläre Sekretion von Levofloxacin in den Nieren hemmen können. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass diese kinetischen Unterschiede von klinischer Relevanz sind. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Levofloxacin mit Substanzen wie Probenecid und Cimetidin, welche die tubuläre Sekretion beeinflussen, ist dennoch Vorsicht geboten, insbesondere bei niereninsuffizienten Patienten.
  • +BeigleichzeitigerBehandlungmitLevofloxacinundeinemVitamin-K-AntagonistenmüssendieBlutgerinnungsparameterkontrolliertwerden,daeineErhöhungdergerinnungshemmendenWirkungvonCoumarinderivateneinhergehendmiteinerZunahmederHäufigkeitvonBlutungenund/odereinerVerlängerungderBlutgerinnungsparameter(PT/INR)möglichist.
  • +BeiPatientendiemitAntagonistendesVitaminsKbehandeltwerden,müssen  AnalysenderBlutgerinnungkontrolliertwerden.
  • +Theophyllin,FenbufenodernichtsteroidaleAnalgetikadesselbenTyps
  • +InklinischenStudienwurdenkeinepharmakokinetischenInteraktionenvonLevofloxacinmitTheophyllinbeobachtet.EsgibtjedochHinweise,dassdiegleichzeitigeVerabreichungvonChinolonenmitSubstanzen,welchedieKrampfschwelleherabsetzen(wiez.B.Theophyllin),FenbufenodernichtsteroidalenEntzündungshemmerndesselbenTypszueinersignifikantenSenkungderKrampfschwelleführt.
  • +ProbenecidundCimetidin
  • +InpharmakokinetischenStudienwurdegezeigt,dassProbenecidundCimetidineinestatistischsignifikanteWirkungaufdieEliminationvonLevofloxacinhaben.DierenaleClearancevonLevofloxacinwurdedurchCimetidinum24%unddurchProbenecidum34%vermindert,weilbeideSubstanzendietubuläreSekretionvonLevofloxacinindenNierenhemmenkönnen.Esistjedochunwahrscheinlich,dassdiesekinetischenUnterschiedevonklinischerRelevanzsind.BeigleichzeitigerVerabreichungvonLevofloxacinmitSubstanzenwieProbenecidundCimetidin,welchedietubuläreSekretionbeeinflussen,istdennochVorsichtgeboten,insbesonderebeiniereninsuffizientenPatienten.
  • -Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Levofloxacin wurde die Eliminationshalbwertszeit von Cyclosporin um 33% verlängert. Da die Verlängerung dieser Halbwertszeit klinisch nicht relevant ist, ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Levofloxacin wurde die Eliminationshalbwertszeit von Cyclosporin um 33% verlängert. Da die Verlängerung dieser Halbwertszeit klinisch nicht relevant ist, ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +BeigleichzeitigerVerabreichungmitLevofloxacinwurdedieEliminationshalbwertszeitvonCyclosporinum33%verlängert.DadieVerlängerungdieserHalbwertszeitklinischnichtrelevantist,istkeineDosisanpassungerforderlich.
  • +BeigleichzeitigerVerabreichungmitLevofloxacinwurdedieEliminationshalbwertszeitvonCyclosporinum33%verlängert.DadieVerlängerungdieserHalbwertszeitklinischnichtrelevantist,istkeineDosisanpassungerforderlich.
  • + 
  • +
  • -Es wurden keinerlei systematischen Untersuchungen bei Schwangeren durchgeführt.
  • -Tierversuche haben zwar keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung ergeben, doch die Möglichkeit einer Schädigung des Knorpels im Wachstum lässt sich nicht ausschliessen. Aus diesem Grund darf Levex i.v. Schwangeren und Stillenden nur bei absoluter Notwendigkeit verabreicht werden.
  • +EswurdenkeinerleisystematischenUntersuchungenbeiSchwangerendurchgeführt.
  • +TierversuchehabenzwarkeineHinweiseaufeineteratogeneWirkungergeben,dochdieMöglichkeiteinerSchädigungdesKnorpelsimWachstumlässtsichnichtausschliessen.AusdiesemGrunddarfLevexi.v.SchwangerenundStillendennurbeiabsoluterNotwendigkeitverabreichtwerden.
  • + 
  • +
  • -Bestimmte unerwünschte Wirkungen wie Schwindel, Schläfrigkeit oder Sehstörungen können die Konzentrationsbzw. Reaktionsfähigkeit des Patienten beeinträchtigen und somit beim Führen eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen ein Risiko darstellen. Diese Wirkungen werden durch den gleichzeitigen Konsum von Alkohol noch verstärkt.
  • +BestimmteunerwünschteWirkungenwieSchwindel,SchläfrigkeitoderSehstörungenkönnendieKonzentrationsbzw.ReaktionsfähigkeitdesPatientenbeeinträchtigenundsomitbeimFühreneinesFahrzeugsoderBedienenvonMaschineneinRisikodarstellen.DieseWirkungenwerdendurchdengleichzeitigenKonsumvonAlkoholnochverstärkt.
  • + 
  • +
  • -Es liegen Berichte über seltene Fälle von Torsades de pointes, Vorhofflimmern und Synkope nach der Verabreichung von Fluorochinolonen einschliesslich Levofloxacin vor. Patienten mit den unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» aufgeführten Risikofaktoren sind daher mit besonderer Vorsicht zu behandeln.
  • +Es liegen Berichte über seltene Fälle von Torsades de pointes, Vorhofflimmern und Synkope nach der Verabreichung von Fluorochinoloneneinschliesslich Levofloxacin vor. Patienten mit den unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" aufgeführten Risikofaktoren sind daher mit besonderer Vorsicht zu behandeln.
  • -Mit unbekannter Häufigkeit: Bronchiospasmus, allergische Pneumonie.
  • +Mit unbekannter Häufigkeit:Bronchiospasmus, allergische Pneumonie.
  • -Mit unbekannter Häufigkeit: Blutige Diarrhö, welche in sehr seltenen Fällen Ausdruck von Enterokolitis einschliesslich pseudomembranöser Kolitis sein kann (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Mit unbekannter Häufigkeit: Blutige Diarrhö, welche in sehr seltenen Fällen Ausdruck von Enterokolitis einschliesslichpseudomembranöser Kolitis sein kann (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Selten: Sehnenbeschwerden einschliesslich Tendinitis (insbesondere der Achillessehne, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») bis hin zum Sehnenriss. Wie bei anderen Fluorochinolonen kann ein Sehnenriss innerhalb 48 Stunden nach Beginn der Therapie und bilateral auftreten.
  • +Selten: Sehnenbeschwerden einschliesslich Tendinitis (insbesondere der Achillessehne, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) bis hin zum Sehnenriss. Wie bei anderen Fluorochinolonen kann ein Sehnenriss innerhalb 48 Stunden nach Beginn der Therapie und bilateral auftreten.
  • + 
  • +                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                
  • +
  • -Zeichen und Symptome
  • -Gemäss Toxizitätsstudien beim Tier, sind die wichtigsten Anzeichen einer akuten Überdosierung von Levofloxacin Störungen des zentralen Nervensystems wie: Verwirrtheit, Schwindel, Bewusstseinstörungen, konvulsive Anfälle. Nach Markteinführung sind in der Praxis Verwirrtheit, Konvulsion, Halluzination und Tremor beobachtet worden.
  • -Gastrointestinale Reaktionen wie Übelkeit und Schleimhauterosionen sind beobachtet worden.
  • -Eine Verlängerung des Q-T-Intervalls ist in Klinischen Pharmakologie-Studien mit einer Supra-therapeutischen Dosierung beobachtet worden.
  • +ZeichenundSymptome
  • +GemässToxizitätsstudienbeimTier,sinddiewichtigstenAnzeicheneinerakutenÜberdosierungvonLevofloxacinStörungendeszentralenNervensystemswie:Verwirrtheit,Schwindel,Bewusstseinstörungen,konvulsiveAnfälle.NachMarkteinführungsindinderPraxisVerwirrtheit,Konvulsion,HalluzinationundTremorbeobachtetworden.
  • +GastrointestinaleReaktionenwieÜbelkeitundSchleimhauterosionensindbeobachtetworden.
  • +EineVerlängerungdesQ-T-IntervallsistinKlinischenPharmakologie-StudienmiteinerSupra-therapeutischenDosierungbeobachtetworden.
  • -Im Fall einer Überdosierung, muss der Patient sorgfältig überwacht werden (inklusive eine EKG-Überwachung) und eine symptomatische Behandlung eingeleitet werden.
  • -Eine Dialyse, inklusive Peritonealdialyse und CADP, sind nicht wirksam um Levofloxacin aus dem Körper zu eliminieren. .
  • -Es existiert kein spezifisches Antidot.
  • +ImFalleinerÜberdosierung,mussderPatientsorgfältigüberwachtwerden(inklusiveeineEKG-Überwachung)undeinesymptomatischeBehandlungeingeleitetwerden.
  • +EineDialyse,inklusivePeritonealdialyseundCADP,sindnichtwirksamumLevofloxacinausdemKörperzueliminieren..
  • +EsexistiertkeinspezifischesAntidot.
  • + 
  • +
  • -ATC-Code: J01MA12
  • +ATC-Code:J01MA12
  • -Levofloxacin ist ein Fluorochinolon und wirkt somit über eine Hemmung des bakteriellen DNA-DNA-Gyrase-Komplexes und der Topoisomerase IV. Es handelt sich um das S(-)-Enantiomer des Racemates Ofloxacin.
  • -Levofloxacin ist in vitro bakterizid. Sein antibakterielles Spektrum schliesst grampositive wie gramnegative Keime ein, darunter Staphylokokken, Streptokokken inkl. Pneumokokken, Enterobakterien, Haemophilus influenzae, nicht fermentative gramnegative Bakterien und atypische Mikroorganismen.
  • -Die Sensibilität der auf Levofloxacin getesteten Mikroorganismen lässt sich in folgende Kategorien einordnen: sensibel, intermediär und resistent.
  • +LevofloxacinisteinFluorochinolonundwirktsomitübereineHemmungdesbakteriellenDNA-DNA-Gyrase-KomplexesundderTopoisomeraseIV.EshandeltsichumdasS(-)-EnantiomerdesRacematesOfloxacin.
  • +Levofloxacinistinvitrobakterizid.SeinantibakteriellesSpektrumschliesstgrampositivewiegramnegativeKeimeein,darunterStaphylokokken,Streptokokkeninkl.Pneumokokken,Enterobakterien,Haemophilusinfluenzae,nichtfermentativegramnegativeBakterienundatypischeMikroorganismen.
  • +DieSensibilitätderaufLevofloxacingetestetenMikroorganismenlässtsichinfolgendeKategorieneinordnen:sensibel,intermediärundresistent.
  • -Die vom EUCAST (European Committee on Antimicrobial Susceptibility Testing, siehe http://www.eucast.org/) empfohlenen minimalen Hemmstoff-Konzentrationen (MHK, bzw. MIC, Minimum Inhibitory Concentrations) für Levofloxacin, mit denen empfindliche Stämme von intermediären und diese wiederum von resistenten Stämmen unterschieden werden können, sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt (mg/l).
  • -Klinische MHKbzw. MIC-Grenzwerte für Levofloxacin (mg/l) nach EUCAST (Version 2.0 vom 01.01.2012):
  • -Pathogen Sensibel Resistent
  • -Enterobacteriacae ≤1 mg/l >2 mg/l
  • -Pseudomonas spp. ≤1 mg/l >2 mg/l
  • -Acinetobacter spp. ≤1 mg/l >2 mg/l
  • -Staphylococcus spp. ≤1 mg/l >2 mg/l
  • -S. pneumoniae1 ≤2 mg/l >2 mg/l
  • -Streptococcus A, B, C, G ≤1 mg/l >2 mg/l
  • -H. influenzae2, 3 ≤1 mg/l >1 mg/l
  • -M. catarrhalis3 ≤1 mg/l >1 mg/l
  • -Grenzwerte, die nicht einer Art zugeordnet werden können4 ≤1 mg/l >2 mg/l
  • +DievomEUCAST(EuropeanCommitteeonAntimicrobialSusceptibilityTesting,siehehttp://www.eucast.org/)empfohlenenminimalenHemmstoff-Konzentrationen(MHK,bzw.MIC,MinimumInhibitoryConcentrations)fürLevofloxacin,mitdenenempfindlicheStämmevonintermediärenunddiesewiederumvonresistentenStämmenunterschiedenwerdenkönnen,sindindernachfolgendenTabelleaufgeführt(mg/l).
  • +KlinischeMHKbzw.MIC-GrenzwertefürLevofloxacin(mg/l)nachEUCAST(Version2.0vom01.01.2012):
  • +Pathogen Sensibel Resistent
  • +Enterobacteriacae ≤1 mg/l >2 mg/l
  • +Pseudomonas spp. ≤1 mg/l >2 mg/l
  • +Acinetobacter spp. ≤1 mg/l >2 mg/l
  • +Staphylococcus spp. ≤1 mg/l >2 mg/l
  • +S. pneumoniae1 ≤2 mg/l >2 mg/l
  • +Streptococcus A, B, C, G ≤1 mg/l >2 mg/l
  • +H. influenzae2, 3 ≤1 mg/l >1 mg/l
  • +M. catarrhalis3 ≤1 mg/l >1 mg/l
  • +Grenzwerte, die nicht einer Art zugeordnet werden können4 ≤1 mg/l >2 mg/l
  • -1 Die Grenzwerte für Levofloxacin entsprechen starken Dosen.
  • -2 Es kann zwar eine «Low-Level»-Resistenz gegen Fluorchinolone (MHK bzw. MIC von Ciprofloxacin: 0,125-0,5 mg/l) auftreten, aber es liegen keine Nachweise dafür vor, dass eine solche Resistenz bei Atemwegsinfektionen mit H. influenzae von klinischer Bedeutung ist.
  • -3 Stämme mit einem MHK-Wert über dem Grenzwert «S» sind sehr selten oder wurden noch nicht gemeldet. Tests zur Identifikation dieser Isolate und zu deren antimikrobieller Sensibilität müssen wiederholt werden, und wenn das Ergebnis bestätigt ist, muss das Isolat an ein Referenzlabor geschickt werden. Sie gelten solange als resistent, bis die klinische Response der identifizierten Isolate mit einem MHK-Wert über der aktuell kritischen Konzentration «R» bestätigt ist.
  • -4 Die kritischen Konzentrationen entsprechen den peroral oder intravenös verabreichten Dosen von 1× 500 mg bis 2× 500 mg.
  • -Die Prävalenz der erworbenen Resistenz kann geographisch und zeitlich für ausgewählte Spezies variieren. Lokale Informationen über die Resistenzsituation sind hilfreich, besonders bei der Behandlung schwerer Infektionen. Bei Bedarf sollte der Rat eines Spezialisten eingeholt werden, da der therapeutische Wert des Arzneimittels vor allem bei bestimmten Infektionen vom Prävalenzgrad der lokalen Resistenzsituation abhängt.
  • -Im Falle einer empirischen Verwendung und wenn keine Daten über die mikrobiologische Sensibilität vorliegen, besteht ein Risiko von Therapieversagen für die Mikroorganismen, welche in der Kolonne "Arten, für welche eine feststehende Resistenz problematisch sein kann" erwähnt sind, siehe unten stehende Tabelle. Daher ist eine Nutzen-/Risiko-Abwägung erforderlich.
  • -Methicillinresistente Stämme von Staphylococcus aureus sind sehr wahrscheinlich auch gegen Fluorchinolone, wie etwa Levofloxacin, resistent.
  • -Nachfolgend sind Daten zur Resistenz von methicillinresistenten Stämmen von S. aureus gegenüber neuen Fluorchinolonen in der Schweiz aus dem Jahr 2011 aufgeführt (Quelle: Datenbanknetzwerk ANRESIS, siehe www.anresis.ch):
  • -Region der Schweiz Anzahl der Proben Anzahl der Isolate (n) Resistent (%) Intermediär (%) Sensibel (%)
  • -Westschweiz 1377 504 82,7 2,8 14,5
  • -Ostschweiz 1126 250 54 3,2 42,8
  • -Zentralschweiz 788 215 45,6 7 47,4
  • +1DieGrenzwertefürLevofloxacinentsprechenstarkenDosen.
  • +2Eskannzwareine "Low-Level" -ResistenzgegenFluorchinolone(MHKbzw.MICvonCiprofloxacin:0,125-0,5mg/l)auftreten,aberesliegenkeineNachweisedafürvor,dasseinesolcheResistenzbeiAtemwegsinfektionenmitH.influenzaevonklinischerBedeutungist.
  • +3StämmemiteinemMHK-WertüberdemGrenzwert "S" sindsehrseltenoderwurdennochnichtgemeldet.TestszurIdentifikationdieserIsolateundzuderenantimikrobiellerSensibilitätmüssenwiederholtwerden,undwenndasErgebnisbestätigtist,mussdasIsolataneinReferenzlaborgeschicktwerden.Siegeltensolangealsresistent,bisdieklinischeResponsederidentifiziertenIsolatemiteinemMHK-WertüberderaktuellkritischenKonzentration "R" bestätigtist.
  • +4DiekritischenKonzentrationenentsprechendenperoraloderintravenösverabreichtenDosenvon1×500mgbis2×500mg.
  • +DiePrävalenzdererworbenenResistenzkanngeographischundzeitlichfürausgewählteSpeziesvariieren.LokaleInformationenüberdieResistenzsituationsindhilfreich,besondersbeiderBehandlungschwererInfektionen.BeiBedarfsolltederRateinesSpezialisteneingeholtwerden,dadertherapeutischeWertdesArzneimittelsvorallembeibestimmtenInfektionenvomPrävalenzgradderlokalenResistenzsituationabhängt.
  • +ImFalleeinerempirischenVerwendungundwennkeineDatenüberdiemikrobiologischeSensibilitätvorliegen,bestehteinRisikovonTherapieversagenfürdieMikroorganismen,welcheinderKolonne"Arten,fürwelcheeinefeststehendeResistenzproblematischseinkann"erwähntsind,sieheuntenstehendeTabelle.DaheristeineNutzen-/Risiko-Abwägungerforderlich.
  • +MethicillinresistenteStämmevonStaphylococcusaureussindsehrwahrscheinlichauchgegenFluorchinolone,wieetwaLevofloxacin,resistent.
  • +NachfolgendsindDatenzurResistenzvonmethicillinresistentenStämmenvonS.aureusgegenüberneuenFluorchinoloneninderSchweizausdemJahr2011aufgeführt(Quelle:DatenbanknetzwerkANRESIS,siehewww.anresis.ch):
  • +Region der Schweiz Anzahl der Proben Anzahl der Isolate(n Resistent(%) Intermediär(%) Sensibel(%)
  • + )
  • +Westschweiz 1377 504 82,7 2,8 14,5
  • +Ostschweiz 1126 250 54 3,2 42,8
  • +Zentralschweiz 788 215 45,6 7 47,4
  • -Die nachfolgende Tabelle basiert auf der SmPC für die EU gemäss der Zulassung durch die Europäische Kommission im Jahr 2012
  • -Normalerweise sensible Arten: Arten, für welche eine feststehende Resistenz problematisch sein kann: Natürlich resistente Arten:
  • -Grampositive aerobe Bakterien: Grampositive aerobe Bakterien: Grampositive aerobe Bakterien:
  • -Bacillus anthracis Staphylococcus aureus, methicillinempfindlich Staphylococcus saprophyticus Streptococci, Gruppe C und G Streptococcus agalactiae Streptococcus pneumoniae Streptococcus pyogenes Enterococcus faecalis Staphylococcus aureus, methicillinresistent Staphylococcus spp, koagulasenegativ Enterococcus faecium
  • -Gramnegative aerobe Bakterien Gramnegative aerobe Bakterien:
  • -Eikenella corrodens Haemophilus influenzae Haemophilus parainfluenzae Klebsiella oxytoca Moraxella catarrhalis Pasteurella multocida Proteus vulgaris Providencia rettgeri Acinetobacter baumannii Citrobacter freundii Enterobacter aerogenes Enterobacter cloacae Escherichia coli Klebsiella pneumoniae Morganella morganii Proteus mirabilis Providencia stuartii Pseudomonas aeruginosa Serratia marcescens
  • -Anaerobe Bakterien Anaerobe Bakterien:
  • -Peptostreptococcus Bacteroides fragilis
  • -Sonstige
  • -Chlamydophila pneumoniae Chlamydophila psittaci Chlamydia trachomatis Legionella pneumophila Mycoplasma pneumoniae Mycoplasma hominis Ureaplasma urealyticum
  • +DienachfolgendeTabellebasiertaufderSmPCfürdieEUgemässderZulassungdurchdieEuropäischeKommissionimJahr2012
  • +Normalerweise sensible Arten: Arten, für welche eine feststehende Natürlich resistente
  • + Resistenz problematisch sein kann: Arten:
  • +Grampositive aerobe Bakterien: Grampositive aerobe Bakterien: Grampositive aerobe
  • + Bakterien:
  • +Bacillus anthracisStaphylococcus Enterococcus faecalisStaphylococcus Enterococcus faecium
  • +aureus, methicillinempfindlichStaphylo aureus, methicillinresistentStaphyloco
  • +coccus saprophyticus Streptococci, ccus spp, koagulasenegativ
  • +Gruppe C und GStreptococcus
  • +agalactiaeStreptococcus
  • +pneumoniaeStreptococcus pyogenes
  • +Gramnegative aerobe Bakterien Gramnegative aerobe Bakterien:
  • +Eikenella corrodensHaemophilus Acinetobacter baumanniiCitrobacter
  • +influenzaeHaemophilus para-influenzaeK freundiiEnterobacter aerogenesEnteroba
  • +lebsiella oxytocaMoraxella cter cloacaeEscherichia
  • +catarrhalisPasteurella multocidaProteu coliKlebsiella pneumoniaeMorganella
  • +s vulgarisProvidencia rettgeri morganiiProteus mirabilisProvidencia
  • + stuartiiPseudomonas aeruginosaSerratia
  • + marcescens
  • +Anaerobe Bakterien Anaerobe Bakterien:
  • +Peptostreptococcus Bacteroides fragilis
  • +Sonstige
  • +Chlamydophila pneumoniaeChlamydophila
  • +psittaciChlamydia trachomatisLegionell
  • +a pneumophilaMycoplasma
  • +pneumoniaeMycoplasma hominisUreaplasma
  • + urealyticum
  • -Die Resistenzentwicklung in vitro gegenüber Levofloxacin ist selten (10-9-10-10).
  • -Informationen zu Resistenzen in Europa werden auf der Website von EUCAST (European Commitee on Antimicrobial Susceptibility Testing) veröffentlicht, siehe www.eucast.org.
  • -Die Resistenz gegenüber Levofloxacin entwickelt sich nach und nach stufenweise durch Mutationen der Zielstellen der beiden Typ-II-Topoisomerasen, DNA-Gyrase und Topoisomerase IV. Andere Resistenzmechanismen wie etwa Mechanismen der Membranundurchlässigkeit (häufig bei Pseudomonas aeruginosa) und Efflux-Mechanismen können ebenfalls Auswirkungen auf die Sensibilität gegenüber Levofloxacin haben.
  • -In vitro besteht eine Kreuzresistenz zwischen Levofloxacin und anderen Fluorochinolonen.
  • -Aufgrund seines Wirkungsmechanismus besteht in der Regel keine Kreuzresistenz zwischen Levofloxacin und Antibiotika anderer Substanzklassen.
  • -Klinische Wirksamkeit
  • -In klinischen Studien wurden folgende Keime erfolgreich behandelt:
  • -Aerobe grampositive Keime: Enterococus faecalis, Staphylococcus aureus, Streptococcus pneumoniae, Streptococcus pyogenes.
  • -Aerobe gramnegative Keime: Enterobacter cloacae, Escherichia coli, Haemophilus influenzae, Haemophilus parainfluenzae, Klebsiella pneumoniae, Moraxella catarrhalis, Proteus mirabilis, Pseudomonas aeruginosa, Serratia marcescens, Citrobacter freundii, Morganella morganii.
  • -Andere: Chlamydia pneumoniae, Mycoplasma pneumoniae.
  • +DieResistenzentwicklunginvitrogegenüberLevofloxacinistselten(10-9-10-10).
  • +InformationenzuResistenzeninEuropawerdenaufderWebsitevonEUCAST(EuropeanCommiteeonAntimicrobialSusceptibilityTesting)veröffentlicht,siehewww.eucast.org.
  • +DieResistenzgegenüberLevofloxacinentwickeltsichnachundnachstufenweisedurchMutationenderZielstellenderbeidenTyp-II-Topoisomerasen,DNA-GyraseundTopoisomeraseIV.AndereResistenzmechanismenwieetwaMechanismenderMembranundurchlässigkeit(häufigbeiPseudomonasaeruginosa)undEfflux-MechanismenkönnenebenfallsAuswirkungenaufdieSensibilitätgegenüberLevofloxacinhaben.
  • +InvitrobestehteineKreuzresistenzzwischenLevofloxacinundanderenFluorochinolonen.
  • +AufgrundseinesWirkungsmechanismusbestehtinderRegelkeineKreuzresistenzzwischenLevofloxacinundAntibiotikaandererSubstanzklassen.
  • +KlinischeWirksamkeit
  • +InklinischenStudienwurdenfolgendeKeimeerfolgreichbehandelt:
  • +AerobegrampositiveKeime:Enterococusfaecalis,Staphylococcusaureus,Streptococcuspneumoniae,Streptococcuspyogenes.
  • +AerobegramnegativeKeime:Enterobactercloacae,Escherichiacoli,Haemophilusinfluenzae,Haemophilusparainfluenzae,Klebsiellapneumoniae,Moraxellacatarrhalis,Proteusmirabilis,Pseudomonasaeruginosa,Serratiamarcescens,Citrobacterfreundii,Morganellamorganii.
  • +Andere:Chlamydiapneumoniae,Mycoplasmapneumoniae.
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  • -Plasma: Levofloxacin ist zu ca. 30-40% an Plasmaproteine gebunden. Bei Mehrfachgabe von 500 mg einmal täglich zeigte sich eine vernachlässigbare Akkumulation. Es kommt zu einer minimen, aber vorhersehbaren Akkumulation von Levofloxacin nach Dosen von 500 mg zweimal täglich. Der Steady-State wird nach 3 Tagen erreicht.
  • -Penetration in Gewebe und Körperflüssigkeiten
  • -Levofloxacin penetriert rasch in Gewebe und Körperflüssigkeiten
  • -Gewebe/Flüssigkeit Penetrationsverhältnis (Gewebe:Serum)
  • -Exsudat von Hautblasen 1,0
  • -Lungengewebe 2,0-5,0
  • -Bronchialgewebe 0,9-1,8
  • -ELF (epithelial lining fluid) 0,8-3,0
  • -Liquorflüssigkeit 0,16
  • +Plasma:Levofloxacinistzuca.30-40%anPlasmaproteinegebunden.BeiMehrfachgabevon500mgeinmaltäglichzeigtesicheinevernachlässigbareAkkumulation.Eskommtzueinerminimen,abervorhersehbarenAkkumulationvonLevofloxacinnachDosenvon500mgzweimaltäglich.DerSteady-Statewirdnach3Tagenerreicht.
  • +PenetrationinGewebeundKörperflüssigkeiten
  • +LevofloxacinpenetriertraschinGewebeundKörperflüssigkeiten
  • +Gewebe/Flüssigkeit Penetrationsverhältnis (Gewebe:Serum)
  • +Exsudat von Hautblasen 1,0
  • +Lungengewebe 2,0-5,0
  • +Bronchialgewebe 0,9-1,8
  • +ELF (epithelial lining fluid) 0,8-3,0
  • +Liquorflüssigkeit 0,16
  • -Levofloxacin wird nur in geringem Mass metabolisiert. Seine Metaboliten, Desmethyl-Levofloxacin und Levofloxacin N-oxid, machen <5% der in den Urin ausgeschiedenen Dosis aus. Levofloxacin ist stereochemisch stabil und durchläuft keine chirale Inversion.
  • +LevofloxacinwirdnuringeringemMassmetabolisiert.SeineMetaboliten,Desmethyl-LevofloxacinundLevofloxacinN-oxid,machen<5%derindenUrinausgeschiedenenDosisaus.LevofloxaciniststereochemischstabilunddurchläuftkeinechiraleInversion.
  • -Nach peroraler und intravenöser Verabreichung wird Levofloxacin relativ langsam ausgeschieden (t½: 6-8 h). Die Exkretion erfolgt primär renal (>85% der verabreichten Dosis).
  • -Da zwischen der peroralen und der intravenösen Verabreichung von Levofloxacin praktisch keine Unterschiede bezüglich der Pharmakokinetik bestehen, sind die beiden Verabreichungsarten austauschbar.
  • -Kinetik spezieller Patientengruppen
  • -Patienten mit Niereninsuffizienz
  • -Die Pharmakokinetik von Levofloxacin wird durch eine eingeschränkte Nierenfunktion beeinträchtigt, da die renale Elimination und Clearance reduziert und somit die Eliminationshalbwertszeit verlängert wird. Daher muss die Dosierung dem Grad der Niereninsuffizienz angepasst werden (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • -Ältere Patienten
  • -In der Kinetik von Levofloxacin bestehen keine signifikanten Unterschiede zwischen jungen und älteren Probanden, ausser letztere weisen eine verminderte Kreatininclearance auf.
  • +NachperoralerundintravenöserVerabreichungwirdLevofloxacinrelativlangsamausgeschieden(t½:6-8h).DieExkretionerfolgtprimärrenal(>85%derverabreichtenDosis).
  • +DazwischenderperoralenundderintravenösenVerabreichungvonLevofloxacinpraktischkeineUnterschiedebezüglichderPharmakokinetikbestehen,sinddiebeidenVerabreichungsartenaustauschbar.
  • +KinetikspeziellerPatientengruppen
  • +PatientenmitNiereninsuffizienz
  • +DiePharmakokinetikvonLevofloxacinwirddurcheineeingeschränkteNierenfunktionbeeinträchtigt,dadierenaleEliminationundClearancereduziertundsomitdieEliminationshalbwertszeitverlängertwird.DahermussdieDosierungdemGradderNiereninsuffizienzangepasstwerden(siehe "SpezielleDosierungsanweisungen" ).
  • +ÄlterePatienten
  • +InderKinetikvonLevofloxacinbestehenkeinesignifikantenUnterschiedezwischenjungenundälterenProbanden,ausserletztereweiseneineverminderteKreatininclearanceauf.
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  • -Levofloxacin führt zwar in Bakterienzellen und Säugetierzellen nicht zu Genmutationen, induziert aber in einer Konzentration von 100 μg/ml oder mehr in vitro Chromosomenaberrationen ohne metabolische Aktivierung von Lungenzellen des Chinesischen Hamsters. In-vivo-Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf ein genotoxisches Potential.
  • -Eine Studie an Ratten über einen Zeitraum von 2 Jahren liess kein karzinogenes Potential erkennen.
  • +LevofloxacinführtzwarinBakterienzellenundSäugetierzellennichtzuGenmutationen,induziertaberineinerKonzentrationvon100μg/mlodermehrinvitroChromosomenaberrationenohnemetabolischeAktivierungvonLungenzellendesChinesischenHamsters.In-vivo-UntersuchungenergabenkeineHinweiseaufeingenotoxischesPotential.
  • +EineStudieanRattenübereinenZeitraumvon2JahrenliesskeinkarzinogenesPotentialerkennen.
  • -Wie andere Fluorochinolone zeigt auch Levofloxacin bei Ratten und Hunden Wirkungen auf Knorpelgewebe (Bildung von Blasen bzw. Hohlräumen). Diese Erscheinungen sind bei Jungtieren stärker ausgeprägt.
  • +WieandereFluorochinolonezeigtauchLevofloxacinbeiRattenundHundenWirkungenaufKnorpelgewebe(BildungvonBlasenbzw.Hohlräumen).DieseErscheinungensindbeiJungtierenstärkerausgeprägt.
  • -Untersuchungen bei Ratten zeigte keine Beeinträchtigung der Fertilität oder Fortpflanzungsfähigkeit durch Levofloxacin. Bei Ratten und Kaninchen konnte keine Teratogenität beobachtet werden.
  • +UntersuchungenbeiRattenzeigtekeineBeeinträchtigungderFertilitätoderFortpflanzungsfähigkeitdurchLevofloxacin.BeiRattenundKaninchenkonntekeineTeratogenitätbeobachtetwerden.
  • -Studien an der Maus zeigten, dass Levofloxacin nach peroraler und intravenöser Gabe in sehr hohen Dosen phototoxisch wirkt.
  • +StudienanderMauszeigten,dassLevofloxacinnachperoralerundintravenöserGabeinsehrhohenDosenphototoxischwirkt.
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  • -Levex i.v. darf nicht mit heparinisierten oder alkalischen Lösungen (z.B. Natriumhydrogencarbonat) gemischt werden.
  • -Levex i.v. darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
  • -Beeinflussung diagnostischer Methoden
  • -Levofloxacin kann das Wachstum von Mycobacterium tuberculosis hemmen und daher bei der bakteriologischen Diagnose der Tuberkulose falsch-negative Resultate erzeugen.
  • -Beeinträchtigung von Laborund Diagnosetests
  • -Bei Patienten, die mit Levofloxacin behandelt werden, können Nachweisverfahren für Opiate im Urin falsch-positive Ergebnisse liefern. Daher muss ein positives Ergebnis unter Umständen durch spezifischere Methoden bestätigt werden.
  • +Levexi.v.darfnichtmitheparinisiertenoderalkalischenLösungen(z.B.Natriumhydrogencarbonat)gemischtwerden.
  • +Levexi.v.darfnurmitdenunter "HinweisefürdieHandhabung" aufgeführtenArzneimittelngemischtwerden.
  • +BeeinflussungdiagnostischerMethoden
  • +LevofloxacinkanndasWachstumvonMycobacteriumtuberculosishemmenunddaherbeiderbakteriologischenDiagnosederTuberkulosefalsch-negativeResultateerzeugen.
  • +BeeinträchtigungvonLaborundDiagnosetests
  • +BeiPatienten,diemitLevofloxacinbehandeltwerden,könnenNachweisverfahrenfürOpiateimUrinfalsch-positiveErgebnisseliefern.DahermusseinpositivesErgebnisunterUmständendurchspezifischereMethodenbestätigtwerden.
  • -Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • -Besondere Lagerungshinweise
  • -Levex i.v. bei Raumtemperatur (15 – 25°C) aufbewahren. Kein Lichtschutz erforderlich.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Hinweise für die Handhabung
  • -Levex i.v. enthält kein Konservierungsmittel und sollte, aus mikrobiologischen Gründen, nach Anbruch sofort verwendet werden, dass heisst innert 3 Stunden.
  • -Levex i.v. ist mit folgenden Infusionslösungen kompatibel: 0,9% NaCl-Lösung, 5% Dextrose-Lösung, 2,5% Dextrose in Ringer-Lösung, Kombinationslösungen zur parenteralen Ernährung (Aminosäuren, Kohlenhydrate, Elektrolyte).
  • +FürKinderunzugänglichaufbewahren.
  • +BesondereLagerungshinweise
  • +Levexi.v.beiRaumtemperatur(15–25°C)aufbewahren.KeinLichtschutzerforderlich.
  • +DasArzneimitteldarfnurbiszudemaufdemBehältermit "Exp" bezeichnetenDatumverwendetwerden.
  • +HinweisefürdieHandhabung
  • +Levexi.v.enthältkeinKonservierungsmittelundsollte,ausmikrobiologischenGründen,nachAnbruchsofortverwendetwerden,dassheisstinnert3Stunden.  
  • +Levexi.v.istmitfolgendenInfusionslösungenkompatibel:0,9%NaCl-Lösung,5%Dextrose-Lösung,2,5%DextroseinRinger-Lösung,KombinationslösungenzurparenteralenErnährung(Aminosäuren,Kohlenhydrate,Elektrolyte).
  • + 
  • +
  • -61816 (Swissmedic).
  • +61816(Swissmedic).
  • + 
  • +
  • -Levex i.v. 250: Beutel 10 x 50 ml und 24 x 50 ml, A
  • -Levex i.v. 500: Beutel 10 x 100 ml und 24 x 100 ml, A
  • -
  • +Levexi.v.250:Beutel10x50mlund24x50ml,A
  • +Levexi.v.500:Beutel10x100mlund24x100ml,A
  • + 
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  • -Lagap SA, 6943 Vezia
  • +LagapSA,6943Vezia
  • + 
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  • -Januar 2015
  • +Januar2015
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