| 46 Änderungen an Fachinfo Clorazepate Zentiva 20 mg |
-·Clorazepate Zentiva 5 mg: Kalii carbonas, Talcum, Erythrosin (E127), Titanii dioxidum (E171), Gelatina.
-·Clorazepate Zentiva 10 mg: Kalii carbonas, Talcum, Erythrosin (E127), Titanii dioxidum (E171), Gelatina.
-·Clorazepate Zentiva 20 mg: Kalii carbonas, Talcum, Indigotin (E132), Titanii dioxidum (E171), Gelatina.
- +-Clorazepate Zentiva 5 mg: Kalii carbonas, Talcum, Erythrosin (E127), Titanii dioxidum (E171), Gelatina.
- +-Clorazepate Zentiva 10 mg: Kalii carbonas, Talcum, Erythrosin (E127), Titanii dioxidum (E171), Gelatina.
- +-Clorazepate Zentiva 20 mg: Kalii carbonas, Talcum, Indigotin (E132), Titanii dioxidum (E171), Gelatina.
-·Clorazepate Zentiva Tabs 20 mg: Indigotin (E132), Lactosum (136 mg), Magnesii stearas, Talcum, Kalii carbonas, Polacrilinum kalicum, Ricini oleum hydrogenatum, Cellulosum microcristallinum, Copolymerum methacrylatis butylate basicum, Diethylis phtalas, Titanii dioxidum (E171).
-·Clorazepate Zentiva 50 mg: Erythrosin (E127), Lactosum (52,88 mg), Magnesii stearas, Talcum, Kalii carbonas, Kalii chloridum, Magnesii oxidum leve, Polacrilinum kalicum, Ricini oleum hydrogenatum, Copolymerum methacrylatis butylate basicum, Diethylis phtalas, Titanii dioxidum (E171).
- +-Clorazepate Zentiva Tabs 20 mg: Indigotin (E132), Lactosum (136 mg), Magnesii stearas, Talcum, Kalii carbonas, Polacrilinum kalicum, Ricini oleum hydrogenatum, Cellulosum microcristallinum, Copolymerum methacrylatis butylate basicum, Diethylis phtalas, Titanii dioxidum (E171).
- +-Clorazepate Zentiva 50 mg: Erythrosin (E127), Lactosum (52,88 mg), Magnesii stearas, Talcum, Kalii carbonas, Kalii chloridum, Magnesii oxidum leve, Polacrilinum kalicum, Ricini oleum hydrogenatum, Copolymerum methacrylatis butylate basicum, Diethylis phtalas, Titanii dioxidum (E171).
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Hartkapseln zu 5, 10, 20 mg Dikalii clorazepas.
- +Teilbare Filmtabletten zu 20, 50 mg Dikalii clorazepas.
-·auf mehrere Gaben über den Tag verteilt (Clorazepate Zentiva 5 mg und 10 mg)
-·oder (nur beim Erwachsenen) als Einzeldosis (im allgemeinen Clorazepate Zentiva 20 mg) in Form einer Hartkapsel oder eines Tabs zwischen 18 und 20 Uhr. Diese Art der Einnahme verbessert die Schlafqualität und führt dank der langen Halbwertszeit des wirksamen Metaboliten tagsüber zu einer entspannenden Wirkung.
- +auf mehrere Gaben über den Tag verteilt (Clorazepate Zentiva 5 mg und 10 mg)
- +oder (nur beim Erwachsenen) als Einzeldosis (im allgemeinen Clorazepate Zentiva 20 mg) in Form einer Hartkapsel oder eines Tabs zwischen 18 und 20 Uhr. Diese Art der Einnahme verbessert die Schlafqualität und führt dank der langen Halbwertszeit des wirksamen Metaboliten tagsüber zu einer entspannenden Wirkung.
-Danach ist zu klären, ob eine weitere Behandlung angezeigt ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Danach ist zu klären, ob eine weitere Behandlung angezeigt ist (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Beim Absetzen von Clorazepate Zentiva nach einer Langzeittherapie und hohen Dosen soll wegen der Gefahr einer Entzugssymptomatik die Dosis schrittweise reduziert werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Beim Absetzen von Clorazepate Zentiva nach einer Langzeittherapie und hohen Dosen soll wegen der Gefahr einer Entzugssymptomatik die Dosis schrittweise reduziert werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Beim Absetzen von Clorazepate Zentiva nach einer Langzeittherapie und hohen Dosen soll wegen der Gefahr einer Entzugssymptomatik die Dosis schrittweise reduziert werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Beim Absetzen von Clorazepate Zentiva nach einer Langzeittherapie und hohen Dosen soll wegen der Gefahr einer Entzugssymptomatik die Dosis schrittweise reduziert werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Kinder über 9 Jahre: Der Gebrauch von Clorazepate Zentiva muss auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben. Die Verwendung von Benzodiazepinen zur Behandlung ängstlicher Beschwerden des Kindes bezieht sich zwar auf weitgehend empirische Kenntnisse. Die nachstehende Dosierung ist als relative Richtdosis zu betrachten. Die Dosis beträgt etwa 0,5 mg/kg/Tag (d.h. 1-3 Hartkapseln Clorazepate Zentiva 5 mg täglich), verteilt auf mehrere Gaben (siehe «Kontraindikationen»).
- +Kinder über 9 Jahre: Der Gebrauch von Clorazepate Zentiva muss auf Ausnahmefälle beschränkt bleiben. Die Verwendung von Benzodiazepinen zur Behandlung ängstlicher Beschwerden des Kindes bezieht sich zwar auf weitgehend empirische Kenntnisse. Die nachstehende Dosierung ist als relative Richtdosis zu betrachten. Die Dosis beträgt etwa 0,5 mg/kg/Tag (d.h. 1-3 Hartkapseln Clorazepate Zentiva 5 mg täglich), verteilt auf mehrere Gaben (siehe "Kontraindikationen" ).
-·Bekannte Benzodiazepin-Allergie oder Überempfindlichkeit gegen andere Inhaltsstoffe
-·Schwere dekompensierte Atmungsinsuffizienz
-·Schlaf-Apnoe-Syndrom
-·Schwere Myasthenie
-·Kinder unter 9 Jahren
- +-Bekannte Benzodiazepin-Allergie oder Überempfindlichkeit gegen andere Inhaltsstoffe
- +-Schwere dekompensierte Atmungsinsuffizienz
- +-Schlaf-Apnoe-Syndrom
- +-Schwere Myasthenie
- +-Kinder unter 9 Jahren
-·Die gleichzeitige Anwendung von Benzodiazepinen und Natriumoxybat ist zu vermeiden, da sie möglicherweise das Risiko einer Atemdepression erhöht.
-·Harnretention und Engwinkelglaukom.
-·Herzinsuffizienz, Ateminsuffizienz. Bei Patienten mit Ateminsuffizienz muss der dämpfende Effekt der Benzodiazepine berücksichtigt werden (eine Verschlechterung der Hypoxie kann Angst und innere Unruhe auslösen, welche die Aufnahme des Patienten in eine Intensivpflegeabteilung rechtfertigen).
-·Kinder und ältere Patienten: Bei Verabreichung eines Benzodiazepins an Kinder und ältere Patienten ist Vorsicht geboten wegen des Risikos unerwünschter Nebenwirkungen auf das Zentralnervensystem, welches häufiger als bei anderen Patienten besteht (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»): Bei älteren Patienten treten leichter Nebenwirkungen wie Somnolenz, Schwindel und Muskelschwäche auf, wodurch es leichter zu Stürzen mit in dieser Population schweren Folgen kommt. Daher wird empfohlen, die Dosis zu verringern.
-·Leberinsuffizienz: Durch Verabreichung eines Benzodiazepins bei Leberinsuffizienz kann eine hepatische Enzephalopathie ausgelöst werden. Clorazepat darf daher in diesem Zusammenhang nur mit Vorsicht eingesetzt werden. Die kleinste wirksame Dosis ist zu verwenden.
-·Niereninsuffizienz und ältere Patienten: Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
-·Suizidrisiko und Depression: Mehrere epidemiologische Untersuchungen haben sowohl bei depressiven als auch bei nicht depressiven Patienten, die mit Benzodiazepinen und anderen Hypnotika, insbesondere Clorazepat, behandelt wurden, einen Anstieg der Suizidrate und der Suizidversuchsrate gezeigt. Ein kausaler Zusammenhang wurde nicht nachgewiesen.
-·Depressive Zustände: Eine alleinige Anwendung bei depressiven Patienten oder zur Behandlung der ängstlichen Komponente der Depression wird nicht empfohlen.
-·Von Alkoholgenuss während der Behandlung muss ausdrücklich abgeraten werden.
-·Die Kombination mehrerer Benzodiazepine ist zwecklos und kann unabhängig von der Indikation das Risiko einer Abhängigkeit erhöhen.
-·Bei Behandlungsabbruch kann es zum Entzugssyndrom kommen. Der Patient sollte darauf vorbereitet werden, und die Behandlung sollte allmählich über mehrere Wochen mit abnehmender Dosierung abgesetzt werden, insbesondere nach längerer Einnahme oder wenn es Grund zu der Annahme einer Abhängigkeit gibt.
-·Eine anterograde Amnesie kann besonders bei Einnahme der Arzneimittel vor dem Schlafengehen und kurzdauerndem Schlaf auftreten (z.B. vorzeitiges Erwachen durch eine äussere Störung).
-·Psychiatrische und paradoxe Reaktionen: Die Einnahme von Benzodiazepinen kann zu Reaktionen wie Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Sinnestäuschungen, Wutanfällen, Alpträumen, Halluzinationen, Psychosen, unangemessenem Verhalten und anderen unerwünschten Wirkungen auf das Verhalten führen. Die Behandlung ist beim Auftreten entsprechender Symptome auszusetzen. Die genannten Reaktionen treten bei Kindern und älteren Patienten häufiger auf.
-·Die gleichzeitige Anwendung von Benzodiazepinen, insbesondere Chlorazepat, und Opioiden kann zu einer Sedierung, einer Atemdepression, zu einem Koma oder zum Tod führen. Aufgrund dieser Risiken sind Benzodiazepine und Opioide nur solchen Patienten gleichzeitig zu verschreiben, für die alternative Therapien nicht geeignet sind.
- +-Die gleichzeitige Anwendung von Benzodiazepinen und Natriumoxybat ist zu vermeiden, da sie möglicherweise das Risiko einer Atemdepression erhöht.
- +-Harnretention und Engwinkelglaukom.
- +-Herzinsuffizienz, Ateminsuffizienz. Bei Patienten mit Ateminsuffizienz muss der dämpfende Effekt der Benzodiazepine berücksichtigt werden (eine Verschlechterung der Hypoxie kann Angst und innere Unruhe auslösen, welche die Aufnahme des Patienten in eine Intensivpflegeabteilung rechtfertigen).
- +-Kinder und ältere Patienten: Bei Verabreichung eines Benzodiazepins an Kinder und ältere Patienten ist Vorsicht geboten wegen des Risikos unerwünschter Nebenwirkungen auf das Zentralnervensystem, welches häufiger als bei anderen Patienten besteht (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ): Bei älteren Patienten treten leichter Nebenwirkungen wie Somnolenz, Schwindel und Muskelschwäche auf, wodurch es leichter zu Stürzen mit in dieser Population schweren Folgen kommt. Daher wird empfohlen, die Dosis zu verringern.
- +-Leberinsuffizienz: Durch Verabreichung eines Benzodiazepins bei Leberinsuffizienz kann eine hepatische Enzephalopathie ausgelöst werden. Clorazepat darf daher in diesem Zusammenhang nur mit Vorsicht eingesetzt werden. Die kleinste wirksame Dosis ist zu verwenden.
- +-Niereninsuffizienz und ältere Patienten: Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +-Suizidrisiko und Depression: Mehrere epidemiologische Untersuchungen haben sowohl bei depressiven als auch bei nicht depressiven Patienten, die mit Benzodiazepinen und anderen Hypnotika, insbesondere Clorazepat, behandelt wurden, einen Anstieg der Suizidrate und der Suizidversuchsrate gezeigt. Ein kausaler Zusammenhang wurde nicht nachgewiesen.
- +-Depressive Zustände: Eine alleinige Anwendung bei depressiven Patienten oder zur Behandlung der ängstlichen Komponente der Depression wird nicht empfohlen.
- +-Von Alkoholgenuss während der Behandlung muss ausdrücklich abgeraten werden.
- +-Die Kombination mehrerer Benzodiazepine ist zwecklos und kann unabhängig von der Indikation das Risiko einer Abhängigkeit erhöhen.
- +-Bei Behandlungsabbruch kann es zum Entzugssyndrom kommen. Der Patient sollte darauf vorbereitet werden, und die Behandlung sollte allmählich über mehrere Wochen mit abnehmender Dosierung abgesetzt werden, insbesondere nach längerer Einnahme oder wenn es Grund zu der Annahme einer Abhängigkeit gibt.
- +-Eine anterograde Amnesie kann besonders bei Einnahme der Arzneimittel vor dem Schlafengehen und kurzdauerndem Schlaf auftreten (z.B. vorzeitiges Erwachen durch eine äussere Störung).
- +-Psychiatrische und paradoxe Reaktionen: Die Einnahme von Benzodiazepinen kann zu Reaktionen wie Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Aggressivität, Sinnestäuschungen, Wutanfällen, Alpträumen, Halluzinationen, Psychosen, unangemessenem Verhalten und anderen unerwünschten Wirkungen auf das Verhalten führen. Die Behandlung ist beim Auftreten entsprechender Symptome auszusetzen. Die genannten Reaktionen treten bei Kindern und älteren Patienten häufiger auf.
- +-Die gleichzeitige Anwendung von Benzodiazepinen, insbesondere Chlorazepat, und Opioiden kann zu einer Sedierung, einer Atemdepression, zu einem Koma oder zum Tod führen. Aufgrund dieser Risiken sind Benzodiazepine und Opioide nur solchen Patienten gleichzeitig zu verschreiben, für die alternative Therapien nicht geeignet sind.
-·Additive Wirkung (Synergie) mit neuromuskulären Inhibitoren (Curarimimetika, Myorelaxanzien)
-·Erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Entzugssyndroms bei Kombination von Benzodiazepinen, die als Anxiolytika oder Hypnotika verschrieben werden.
- +-Additive Wirkung (Synergie) mit neuromuskulären Inhibitoren (Curarimimetika, Myorelaxanzien)
- +-Erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Entzugssyndroms bei Kombination von Benzodiazepinen, die als Anxiolytika oder Hypnotika verschrieben werden.
-·Cisaprid: vorübergehende Verstärkung der sedierenden Wirkung der Benzodiazepine durch eine Erhöhung ihrer Resorptionsgeschwindigkeit.
- +-Cisaprid: vorübergehende Verstärkung der sedierenden Wirkung der Benzodiazepine durch eine Erhöhung ihrer Resorptionsgeschwindigkeit.
-·CYP 3A4-Inhibitoren: Diese Medikamente können die Verstoffwechselung des wirksamen Metaboliten von Clorazepat (N-Desmethyldiazepam) verringern. Bei gleichzeitiger Behandlung mit einem mässig starken oder starken CYP 3A4-Inhibitor und Clorazepat sind die Patienten zu überwachen.
-·Omeprazol und andere Inhibitoren des CYP 2C19: diese Produkte können den Metabolismus von Nordiazepam (N-Desmethyldiazepam, aktiver Metabolit) hemmen, was sich als Erhöhung der Serumspiegel dieses Produktes auswirkt.
- +-CYP 3A4-Inhibitoren: Diese Medikamente können die Verstoffwechselung des wirksamen Metaboliten von Clorazepat (N-Desmethyldiazepam) verringern. Bei gleichzeitiger Behandlung mit einem mässig starken oder starken CYP 3A4-Inhibitor und Clorazepat sind die Patienten zu überwachen.
- +-Omeprazol und andere Inhibitoren des CYP 2C19: diese Produkte können den Metabolismus von Nordiazepam (N-Desmethyldiazepam, aktiver Metabolit) hemmen, was sich als Erhöhung der Serumspiegel dieses Produktes auswirkt.
-·Alkohol: Von alkoholhaltigen Getränken und alkoholhaltigen Medikamenten während der Behandlung und während der Tage nach der letzten Verabreichung ist abzuraten, da der sedierende Effekt der Benzodiazepine durch Alkohol verstärkt wird.
- +-Alkohol: Von alkoholhaltigen Getränken und alkoholhaltigen Medikamenten während der Behandlung und während der Tage nach der letzten Verabreichung ist abzuraten, da der sedierende Effekt der Benzodiazepine durch Alkohol verstärkt wird.
-·das Zentralnervensystem hemmende Medikamente: Morphinderivate einschliesslich Buprenorphin (Analgetika und Antitussiva), Barbiturate, Antidepressiva, sedierende Antihistaminika, andere Tranquilizer als Benzodiazepine, Neuroleptika, Clonidin und verwandte Substanzen. Die zentrale Dämpfung wird verstärkt mit erhöhtem Risiko einer Atemdepression bis hin zum Atemstillstand.
-·Clozapin: erhöhtes Risiko von Kollaps mit Atem- und/oder Herz-Stillstand.
-·Benzodiazepine und Opioide: die gleichzeitige Anwendung von Benzodiazepinen und Opioiden erhöht aufgrund der zusätzlichen dämpfenden Wirkungen auf das zentrale Nervensystem das Risiko für Sedierung, Atemnot, Koma und Tod. Daher ist bei Patienten, die gleichzeitig Benzodiazepine und Opioide einnehmen, die Dosis und die Behandlungsdauer zu beschränken.
- +das Zentralnervensystem hemmende Medikamente: Morphinderivate einschliesslich Buprenorphin (Analgetika und Antitussiva), Barbiturate, Antidepressiva, sedierende Antihistaminika, andere Tranquilizer als Benzodiazepine, Neuroleptika, Clonidin und verwandte Substanzen. Die zentrale Dämpfung wird verstärkt mit erhöhtem Risiko einer Atemdepression bis hin zum Atemstillstand.
- +-Clozapin: erhöhtes Risiko von Kollaps mit Atem- und/oder Herz-Stillstand.
- +-Benzodiazepine und Opioide: die gleichzeitige Anwendung von Benzodiazepinen und Opioiden erhöht aufgrund der zusätzlichen dämpfenden Wirkungen auf das zentrale Nervensystem das Risiko für Sedierung, Atemnot, Koma und Tod. Daher ist bei Patienten, die gleichzeitig Benzodiazepine und Opioide einnehmen, die Dosis und die Behandlungsdauer zu beschränken.
-·Cimetidin und Disulfiram: mögliche Potenzierung der Clorazepate Zentiva-Wirkungen. Von der gleichzeitigen Gabe wird abgeraten.
- +-Cimetidin und Disulfiram: mögliche Potenzierung der Clorazepate Zentiva-Wirkungen. Von der gleichzeitigen Gabe wird abgeraten.
-Eine längerfristige Anwendung kann insbesondere bei hoher Dosierung eine physische Abhängigkeit hervorrufen. In diesen Fällen führt das Absetzen zum Entzugssyndrom (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Diese Wirkung kann schneller mit Benzodiazepinen mit kurzer Halbwertszeit, als mit Benzodiazepinen mit langer Halbwertszeit (mehrere Tage) erscheinen.
- +Eine längerfristige Anwendung kann insbesondere bei hoher Dosierung eine physische Abhängigkeit hervorrufen. In diesen Fällen führt das Absetzen zum Entzugssyndrom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Diese Wirkung kann schneller mit Benzodiazepinen mit kurzer Halbwertszeit, als mit Benzodiazepinen mit langer Halbwertszeit (mehrere Tage) erscheinen.
-Vereinzelte Fälle: kognitive Störungen wie Gedächtnisstörungen (anterograde Amnesie [siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»]), Aufmerksamkeitsstörungen und Sprachstörungen
- +Vereinzelte Fälle: kognitive Störungen wie Gedächtnisstörungen (anterograde Amnesie [siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ]), Aufmerksamkeitsstörungen und Sprachstörungen
-Diese Wirkungen hängen mit einer spezifischen agonistischen Wirkung auf einen zentralen Rezeptor zusammen, der Teil des Komplexes der «makromolekularen GABA-OMEGA-Rezeptoren» ist (auch BZD1 und BZD2 genannt), wodurch die Öffnung des «Chlor»-Kanals verändert wird.
- +Diese Wirkungen hängen mit einer spezifischen agonistischen Wirkung auf einen zentralen Rezeptor zusammen, der Teil des Komplexes der "makromolekularen GABA-OMEGA-Rezeptoren" ist (auch BZD1 und BZD2 genannt), wodurch die Öffnung des "Chlor" -Kanals verändert wird.
-Siehe «Wirkungsmechanismus».
- +Siehe "Wirkungsmechanismus" .
-Über 95 % des Dikaliumclorazepats und seines Hauptmetaboliten N-Desmethyldiazepam sind an Plasmaeiweisse gebunden. Das Verteilvolumen von N-Desmethyldiazepam beträgt 90 L.
- +Über 95 % des Dikaliumclorazepats und seines Hauptmetaboliten N-Desmethyldiazepam sind an Plasmaeiweisse gebunden. Das Verteilvolumen von N-Desmethyldiazepam beträgt 90 L.
-Spezifische Studien über die Kinetik von Clorazepat bei Leberinsuffizienz liegen nicht vor. Es gibt Hinweise, dass sich die Serumkonzentrationen von N-Desmethyldiazepam bei einer leichteren Leberschädigung nicht signifikant ändern. Bezüglich hepatischer Enzephalopathie siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Spezifische Studien über die Kinetik von Clorazepat bei Leberinsuffizienz liegen nicht vor. Es gibt Hinweise, dass sich die Serumkonzentrationen von N-Desmethyldiazepam bei einer leichteren Leberschädigung nicht signifikant ändern. Bezüglich hepatischer Enzephalopathie siehe unter "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-·Hartkapseln zu 5, 10 und 20 mg: 20 und 50 (B)
-·Teilbare Filmtabletten zu 50 mg: 30 (B)
-·Tabs, teilbare Filmtabletten (mit 3 Bruchrillen) zu 20 mg: 20 und 50 (B)
- +-Hartkapseln zu 5, 10 und 20 mg: 20 und 50 (B)
- +-Teilbare Filmtabletten zu 50 mg: 30 (B)
- +-Tabs, teilbare Filmtabletten (mit 3 Bruchrillen) zu 20 mg: 20 und 50 (B)
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