| 68 Änderungen an Fachinfo Metronidazole Zentiva 250 mg |
-Filmtabletten: Tritici amylum (enthält weniger als 1,6 µg Gluten pro Tablette zu 250 mg und weniger als 3,3 µg pro Tablette zu 500 mg), Povidonum K30, Magnesii stearas, Hypromellosum, Macrogolum 20 000.
- +Filmtabletten: Tritici amylum (enthält weniger als 1,6 µg Gluten pro Tablette zu 250 mg und weniger als 3,3 µg pro Tablette zu 500 mg), Povidonum K30, Magnesii stearas, Hypromellosum, Macrogolum 20 000.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 Filmtablette enthält: Metronidazolum 250 resp. 500 mg.
- +1 Ovulum enthält: Metronidazolum 500 mg.
-Die Tabletten können bei Kindern ab 6 Jahren angewendet werden, sofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
-·Das Kind ist in der Lage, eine Tablette zu schlucken.
-·Das Körpergewicht entspricht den Vorgaben für die empfohlene Einzeldosis (siehe unten).
- +Die Tabletten können bei Kindern ab 6 Jahren angewendet werden, sofern die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
- +-Das Kind ist in der Lage, eine Tablette zu schlucken.
- +-Das Körpergewicht entspricht den Vorgaben für die empfohlene Einzeldosis (siehe unten).
-·entweder täglich 1,0 bis 1,5 g Metronidazol (= 2 bis 3 Filmtabletten zu 500 mg) während 5 bis 7 Tagen
-·oder 2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabletten zu 500 mg) in einer Einnahme am ersten Tag, gefolgt von einer zweiten gleichen Dosis (2,0 g = 4 Filmtabletten zu 500 mg) am dritten Tag.
- +entweder täglich 1,0 bis 1,5 g Metronidazol (= 2 bis 3 Filmtabletten zu 500 mg) während 5 bis 7 Tagen
- +oder 2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabletten zu 500 mg) in einer Einnahme am ersten Tag, gefolgt von einer zweiten gleichen Dosis (2,0 g = 4 Filmtabletten zu 500 mg) am dritten Tag.
-·entweder Kurztherapie (Einmaldosis): 2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabletten zu 500 mg) in einer Dosis bevorzugt am Abend einnehmen
-·oder Standardtherapie (10 Tage): während 10 Tagen morgens und abends je 1 Filmtablette zu 250 mg Metronidazol einnehmen.
- +entweder Kurztherapie (Einmaldosis): 2,0 g Metronidazol (= 4 Filmtabletten zu 500 mg) in einer Dosis bevorzugt am Abend einnehmen
- +oder Standardtherapie (10 Tage): während 10 Tagen morgens und abends je 1 Filmtablette zu 250 mg Metronidazol einnehmen.
-Erwachsene: 1 Filmtablette zu 500 mg Metronidazol, 3 bis 4 x täglich.
-Kinder: 40 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 bis 4 Einnahmen. Die 250-mg-Tabletten sind für Kinder ab 19 kg Körpergewicht geeignet.
-Behandlungsdauer: 7 bis 10 Tage bei akuter Darm- und Leber-Amöbiasis.
- +Erwachsene: 1 Filmtablette zu 500 mg Metronidazol, 3 bis 4 x täglich.
- +Kinder: 40 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 bis 4 Einnahmen. Die 250-mg-Tabletten sind für Kinder ab 19 kg Körpergewicht geeignet.
- +Behandlungsdauer: 7 bis 10 Tage bei akuter Darm- und Leber-Amöbiasis.
-Erwachsene: 1 Filmtablette zu 250 mg Metronidazol, 3 x täglich.
-Kinder: 15 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 Einnahmen. Die Tabletten zu 250 mg sind für Kinder ab 50 kg Körpergewicht geeignet.
-Bei Bedarf kann die Kur nach 8 Tagen Pause wiederholt werden.
- +Erwachsene: 1 Filmtablette zu 250 mg Metronidazol, 3 x täglich.
- +Kinder: 15 mg Metronidazol/kg Körpergewicht/Tag, aufgeteilt in 3 Einnahmen. Die Tabletten zu 250 mg sind für Kinder ab 50 kg Körpergewicht geeignet.
- +Bei Bedarf kann die Kur nach 8 Tagen Pause wiederholt werden.
-1,5 g Metronidazol täglich in 3 Teildosen (= 3 x täglich 1 Filmtablette zu 500 mg), eventuell mit einem gegen Aerobier wirksamen Mittel kombiniert. Die minimale Therapiedauer beträgt im Allgemeinen 10 Tage.
-Bei einer Therapiedauer von über 10 Tagen, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +1,5 g Metronidazol täglich in 3 Teildosen (= 3 x täglich 1 Filmtablette zu 500 mg), eventuell mit einem gegen Aerobier wirksamen Mittel kombiniert. Die minimale Therapiedauer beträgt im Allgemeinen 10 Tage.
- +Bei einer Therapiedauer von über 10 Tagen, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Trichomoniasis: Zur unterstützenden Behandlung der 10-tägigen oralen Standardtherapie während 10 bis 20 Tagen abends je ein Ovulum zu 500 mg Metronidazol tief in die Scheide einführen.
- +Trichomoniasis: Zur unterstützenden Behandlung der 10-tägigen oralen Standardtherapie während 10 bis 20 Tagen abends je ein Ovulum zu 500 mg Metronidazol tief in die Scheide einführen.
-Bei Niereninsuffizienz kann Metronidazole Zentiva in normaler Dosierung angewendet werden. Bei gleichzeitiger Hämodialyse ist allerdings die verkürzte Halbwertszeit von Metronidazol zu beachten. Eine zusätzliche Dosis nach Hämodialyse kann dadurch notwendig werden. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min ohne Hämodialyse kommt es zur Akkumulation von Metronidazol-Metaboliten. Diese können mit Hilfe von Hämodialyse rasch beseitigt werden; eine Peritonealdialyse ist nicht wirksam.
- +Bei Niereninsuffizienz kann Metronidazole Zentiva in normaler Dosierung angewendet werden. Bei gleichzeitiger Hämodialyse ist allerdings die verkürzte Halbwertszeit von Metronidazol zu beachten. Eine zusätzliche Dosis nach Hämodialyse kann dadurch notwendig werden. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min ohne Hämodialyse kommt es zur Akkumulation von Metronidazol-Metaboliten. Diese können mit Hilfe von Hämodialyse rasch beseitigt werden; eine Peritonealdialyse ist nicht wirksam.
-Patienten mit Cockayne-Syndrom (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Patienten mit Cockayne-Syndrom (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Die Dauer der Behandlung mit Metronidazole Zentiva oder anderen nitroimidazolhaltigen Arzneimitteln darf in der Regel 10 Tage nicht überschreiten. Über diesen Zeitraum hinaus darf die Behandlung nur in Ausnahmefällen und nur bei genau festgelegten Indikationen fortgeführt werden. Ausserdem sollte sie so selten wie möglich wiederholt werden. Die Begrenzung der Behandlungsdauer ist äusserst wichtig, da es nicht ausgeschlossen ist, dass die Behandlung die menschlichen Keimzellen schädigen kann. Darüber hinaus wurde in experimentellen Tierstudien ein Anstieg verschiedener Tumorerkrankungen beobachtet.
- +Die Dauer der Behandlung mit Metronidazole Zentiva oder anderen nitroimidazolhaltigen Arzneimitteln darf in der Regel 10 Tage nicht überschreiten. Über diesen Zeitraum hinaus darf die Behandlung nur in Ausnahmefällen und nur bei genau festgelegten Indikationen fortgeführt werden. Ausserdem sollte sie so selten wie möglich wiederholt werden. Die Begrenzung der Behandlungsdauer ist äusserst wichtig, da es nicht ausgeschlossen ist, dass die Behandlung die menschlichen Keimzellen schädigen kann. Darüber hinaus wurde in experimentellen Tierstudien ein Anstieg verschiedener Tumorerkrankungen beobachtet.
-Falls aus zwingenden Gründen Metronidazole Zentiva länger als die empfohlene Dauer (Therapiedauer über 10 Tage) verabreicht werden muss, sollten in regelmässigen Abständen Blutbildkontrollen, insbesondere der Leukozytenzahl, durchgeführt werden. Zudem soll der Patient beobachtet werden, ob unerwünschte Wirkungen wie periphere und zentrale Neuropathien (z.B. Parästhesie, Ataxie, Schwindel, Konvulsionen) auftreten.
- +Falls aus zwingenden Gründen Metronidazole Zentiva länger als die empfohlene Dauer (Therapiedauer über 10 Tage) verabreicht werden muss, sollten in regelmässigen Abständen Blutbildkontrollen, insbesondere der Leukozytenzahl, durchgeführt werden. Zudem soll der Patient beobachtet werden, ob unerwünschte Wirkungen wie periphere und zentrale Neuropathien (z.B. Parästhesie, Ataxie, Schwindel, Konvulsionen) auftreten.
-Hämatologie: Bei Patienten mit Bluterkrankungen in der Anamnese ist vor und nach Behandlung, v. a. bei wiederholten Therapien, eine Kontrolle der Leukozytenzahl durchzuführen.
-Niereninsuffizienz und Hämodialyse: siehe «Dosierung/Anwendung – Spezielle Dosierungsanweisungen».
- +Hämatologie: Bei Patienten mit Bluterkrankungen in der Anamnese ist vor und nach Behandlung, v. a. bei wiederholten Therapien, eine Kontrolle der Leukozytenzahl durchzuführen.
- +Niereninsuffizienz und Hämodialyse: siehe "Dosierung/Anwendung – Spezielle Dosierungsanweisungen" .
-Bei Metronidazol wurde über Fälle von schweren bullösen Hautreaktionen wie dem Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), der toxischen epidermalen Nekrolyse (TEN), der akuten generalisierten exanthematischen Pustulose (AGEP) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Wenn Symptome oder Anzeichen eines SJS, einer TEN, AGEP oder einer DRESS auftreten, muss Metronidazole Zentiva sofort abgesetzt werden und ist für jede weitere Behandlung mit Metronidazol allein oder in Kombination kontraindiziert.
- +Bei Metronidazol wurde über Fälle von schweren bullösen Hautreaktionen wie dem Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), der toxischen epidermalen Nekrolyse (TEN), der akuten generalisierten exanthematischen Pustulose (AGEP) und Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Wenn Symptome oder Anzeichen eines SJS, einer TEN, AGEP oder einer DRESS auftreten, muss Metronidazole Zentiva sofort abgesetzt werden und ist für jede weitere Behandlung mit Metronidazol allein oder in Kombination kontraindiziert.
-Pseudomembranöse Colitis: Wie bei anderen Antibiotika wurden Fälle von pseudomembranöser Colitis berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Metronidazole Zentiva, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Clostridium difficile Infektion sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Colitis. Bei Verdacht auf eine derartige Komplikation ist die Behandlung unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden, um gegebenenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Vancomycin) einzuleiten. Die Gabe von peristaltikhemmenden Arzneimitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
- +Pseudomembranöse Colitis: Wie bei anderen Antibiotika wurden Fälle von pseudomembranöser Colitis berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Metronidazole Zentiva, besonders wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Clostridium difficile Infektion sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Colitis. Bei Verdacht auf eine derartige Komplikation ist die Behandlung unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden, um gegebenenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Vancomycin) einzuleiten. Die Gabe von peristaltikhemmenden Arzneimitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
-Karzinogenese/Mutagenese: Aufgrund der Mutagenität und Kanzerogenität von Metronidazol ist bei einer Überschreitung der empfohlenen Therapiedauer besondere Vorsicht geboten (siehe «Präklinische Daten»).
- +Karzinogenese/Mutagenese: Aufgrund der Mutagenität und Kanzerogenität von Metronidazol ist bei einer Überschreitung der empfohlenen Therapiedauer besondere Vorsicht geboten (siehe "Präklinische Daten" ).
-Eine Tablette zu 250 mg enthält nicht mehr als 1,6 Mikrogramm Gluten. Eine Tablette zu 500 mg enthält nicht mehr als 3,3 Mikrogramm Gluten.
- +Eine Tablette zu 250 mg enthält nicht mehr als 1,6 Mikrogramm Gluten. Eine Tablette zu 500 mg enthält nicht mehr als 3,3 Mikrogramm Gluten.
-Eine gleichzeitige Gabe von Disulfiram (Antabus) und Metronidazol kann psychotische Reaktionen hervorrufen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Eine gleichzeitige Gabe von Disulfiram (Antabus) und Metronidazol kann psychotische Reaktionen hervorrufen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Die Lithium-Plasmaspiegel können durch Metronidazol erhöht werden. Im Hinblick auf Interaktionen zwischen Metronidazole Zentiva und Lithiumtherapie bzw. Alkohol, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Die Lithium-Plasmaspiegel können durch Metronidazol erhöht werden. Im Hinblick auf Interaktionen zwischen Metronidazole Zentiva und Lithiumtherapie bzw. Alkohol, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Da Metronidazole Zentiva verschiedene Störungen des Nervensystems und der Augen bewirken kann (siehe «Unerwünschte Wirkungen»), kann die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.
- +Da Metronidazole Zentiva verschiedene Störungen des Nervensystems und der Augen bewirken kann (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ), kann die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention aufgeführt: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100 bis <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000 bis <1/100), «selten» (≥1/10'000 bis <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «Häufigkeit nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention aufgeführt: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100 bis <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000 bis <1/100), "selten" (≥1/10'000 bis <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000), "Häufigkeit nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Häufigkeit nicht bekannt: Oberbauchschmerzen, orale Mukositis, pseudomembranöse Colitis (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Häufigkeit nicht bekannt: Oberbauchschmerzen, orale Mukositis, pseudomembranöse Colitis (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Cockayne-Syndrom: Bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurden Fälle von schwerer irreversibler Lebertoxizität / akuter Leberinsuffizienz berichtet, darunter auch Fälle mit Todesfolge, die sehr schnell nach Beginn einer systemischen Anwendung von Metronidazol eintraten (siehe «Kontraindikationen»).
- +Cockayne-Syndrom: Bei Patienten mit Cockayne-Syndrom wurden Fälle von schwerer irreversibler Lebertoxizität / akuter Leberinsuffizienz berichtet, darunter auch Fälle mit Todesfolge, die sehr schnell nach Beginn einer systemischen Anwendung von Metronidazol eintraten (siehe "Kontraindikationen" ).
-Nach Einmaldosen von bis zu 15 g Metronidazol in suizidaler Absicht wurden Übelkeit, Erbrechen, Hyperreflexie, Ataxie, Tachykardie, Atemnot und Desorientiertheit beobachtet. Es wurden keine Todesfälle berichtet.
- +Nach Einmaldosen von bis zu 15 g Metronidazol in suizidaler Absicht wurden Übelkeit, Erbrechen, Hyperreflexie, Ataxie, Tachykardie, Atemnot und Desorientiertheit beobachtet. Es wurden keine Todesfälle berichtet.
-Empfindliche Keime: Bacteroides-Arten (inkl. B. fragilis), Fusobakterien, Peptokokken, Peptostreptokokken, Veillonella, Clostridien, Eubakterien, Campylobacter fetus, Gardnerella vaginalis. Die MHK für empfindliche anaerobe Bakterien liegen zwischen 0,1 und 8 µg/ml.
-Mässig empfindliche Keime: Actinomyceten, Propionibakterien (MHK 8–16 µg/ml).
-Nicht empfindliche Keime: aerobe und fakultativ anaerobe Erreger (MHK >16 µg/ml).
-Empfindliche Parasiten: Entamoeba histolytica, Trichomonas vaginalis (MHK <3 µg/ml); Giardia intestinalis (MHK 0,8–32 µg/ml); Balantidium coli.
-Resistenzen: Innerhalb der Nitroimidazol-Gruppe herrscht komplette Kreuzresistenz. Selten sind resistente Stämme von Trichomonas vaginalis sowie – im Zusammenhang mit einer Langzeittherapie – resistente Stämme von B. fragilis und anderen anaeroben Bakterien aufgetreten.
- +Empfindliche Keime: Bacteroides-Arten (inkl. B. fragilis), Fusobakterien, Peptokokken, Peptostreptokokken, Veillonella, Clostridien, Eubakterien, Campylobacter fetus, Gardnerella vaginalis. Die MHK für empfindliche anaerobe Bakterien liegen zwischen 0,1 und 8 µg/ml.
- +Mässig empfindliche Keime: Actinomyceten, Propionibakterien (MHK 8–16 µg/ml).
- +Nicht empfindliche Keime: aerobe und fakultativ anaerobe Erreger (MHK >16 µg/ml).
- +Empfindliche Parasiten: Entamoeba histolytica, Trichomonas vaginalis (MHK <3 µg/ml); Giardia intestinalis (MHK 0,8–32 µg/ml); Balantidium coli.
- +Resistenzen: Innerhalb der Nitroimidazol-Gruppe herrscht komplette Kreuzresistenz. Selten sind resistente Stämme von Trichomonas vaginalis sowie – im Zusammenhang mit einer Langzeittherapie – resistente Stämme von B. fragilis und anderen anaeroben Bakterien aufgetreten.
-Mikroorganismen Sensibel Resistent
-Grampositive Anaerobier (ausser Clostridioides difficile) ≤4 mg/l >4 mg/l
-Clostridioides difficile ≤2 mg/la >2 mg/la
-Helicobacter pylori ≤8 mg/l >8 mg/l
-Gramnegative Anaerobier ≤4 mg/l >4 mg/l
-PK-/PD-Schwellen (nicht artgebunden)b DU DU
-
- +Mikroorganismen Sensibel Resistent
- +Grampositive Anaerobier (ausser Clostridioides difficile) ≤4 mg/l >4 mg/l
- +Clostridioides difficile ≤2 mg/la >2 mg/la
- +Helicobacter pylori ≤8 mg/l >8 mg/l
- +Gramnegative Anaerobier ≤4 mg/l >4 mg/l
- +PK-/PD-Schwellen (nicht artgebunden)b DU DU
- +
- +
-b «DU» bedeutet, dass nur unzureichende Daten vorliegen, um zu zeigen, dass die betreffende Spezies einen geeigneten Zielorganismus für die Behandlung mit diesem Arzneimittel darstellt.
- +b "DU" bedeutet, dass nur unzureichende Daten vorliegen, um zu zeigen, dass die betreffende Spezies einen geeigneten Zielorganismus für die Behandlung mit diesem Arzneimittel darstellt.
-Oral verabreichtes Metronidazol wird zu mindestens 80% aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert. Nach einmaliger oraler Verabreichung von 250 mg, 500 mg bzw. 2 g Metronidazol werden innerhalb von 1–3 Stunden maximale Plasmakonzentrationen von 4,6–6,5 µg/ml, 11,5–13 µg/ml bzw. 30–45 µg/ml erreicht. Bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erfolgt die Resorption etwas verzögert, sie ist jedoch nicht verringert.
- +Oral verabreichtes Metronidazol wird zu mindestens 80% aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert. Nach einmaliger oraler Verabreichung von 250 mg, 500 mg bzw. 2 g Metronidazol werden innerhalb von 1–3 Stunden maximale Plasmakonzentrationen von 4,6–6,5 µg/ml, 11,5–13 µg/ml bzw. 30–45 µg/ml erreicht. Bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme erfolgt die Resorption etwas verzögert, sie ist jedoch nicht verringert.
-Die Ausscheidung erfolgt zur Hauptsache über die Niere (bis 80% innert 48 Stunden), vor allem in Form von Metaboliten. Die Plasmahalbwertszeit beträgt 6 bis 8 Stunden.
- +Die Ausscheidung erfolgt zur Hauptsache über die Niere (bis 80% innert 48 Stunden), vor allem in Form von Metaboliten. Die Plasmahalbwertszeit beträgt 6 bis 8 Stunden.
-Niereninsuffizienz: Die Plasmahalbwertszeit bleibt unverändert. Unter Hämodialyse ist sie auf 2,5 Stunden verkürzt. Mit dem Alter sinkt die renale Ausscheidung.
- +Niereninsuffizienz: Die Plasmahalbwertszeit bleibt unverändert. Unter Hämodialyse ist sie auf 2,5 Stunden verkürzt. Mit dem Alter sinkt die renale Ausscheidung.
-In Tierversuchen wurde bei Ratten bis zu Dosen von 200 mg/kg Körpergewicht und bei Kaninchen bis zu 150 mg/kg Körpergewicht pro Tag keine teratogenen Effekte oder andere embryotoxische Wirkungen nachgewiesen. Ab 350 mg/kg wurden nach wiederholter Verabreichung an Ratten und Mäuse unerwünschte Wirkungen auf die männlichen Geschlechtsorgane nachgewiesen.
- +In Tierversuchen wurde bei Ratten bis zu Dosen von 200 mg/kg Körpergewicht und bei Kaninchen bis zu 150 mg/kg Körpergewicht pro Tag keine teratogenen Effekte oder andere embryotoxische Wirkungen nachgewiesen. Ab 350 mg/kg wurden nach wiederholter Verabreichung an Ratten und Mäuse unerwünschte Wirkungen auf die männlichen Geschlechtsorgane nachgewiesen.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Filmtabletten zu 250 mg: 20 (B)
-Filmtabletten zu 500 mg: 4 und 20 (B)
-Ovula zu 500 mg: 10 (B)
- +Filmtabletten zu 250 mg: 20 (B)
- +Filmtabletten zu 500 mg: 4 und 20 (B)
- +Ovula zu 500 mg: 10 (B)
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