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Home - Fachinformation zu Abilify Maintena 300 mg - Änderungen - 17.12.2015
114 Änderungen an Fachinfo Abilify Maintena 300 mg
  • -Hilfsstoffe:
  • +Hilfsstoffe
  • -Lyophilisiertes Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Suspension für die Langzeit-Injektion mit verzögerter Freisetzung (i.m.).
  • +Lyophilisiertes Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Suspension für die Depot-Injektion mit verzögerter Freisetzung (i.m.).
  • +
  • +
  • - Angepasste Dosis
  • + Angepasste Dosis
  • -Die Suspension sollte unmittelbar nach der Zubereitung injiziert werden, kann aber unter 25ºC für bis zu 4 Stunden im Fläschchen aufbewahrt werden. Die Suspension sollte langsam als einzelne Injektion in die Glutealmuskulatur injiziert werden (die Dosis darf nicht aufgeteilt werden). Es ist darauf zu achten, dass nicht versehentlich in ein Blutgefäss injiziert wird. Zwischen dem rechten und linken Glutealmuskel soll abgewechselt werden.
  • -Für die Injektion wird eine 38 mm Needle-Pro-Injektions-Kanüle der Grösse 21G empfohlen. Bei adipösen Patienten sollte eine 50 mm Needle-Pro-Injektions-Kanüle der Grösse 21G verwendet werden (siehe «Sonstige Hinweise»).
  • +Die Suspension sollte unmittelbar nach der Zubereitung injiziert werden, kann aber unter 25 °C für bis zu 4 Stunden im Fläschchen aufbewahrt werden. Die Suspension sollte langsam als einzelne Injektion in die Deltoid- oder Glutealmuskulatur injiziert werden (die Dosis darf nicht aufgeteilt werden). Es ist darauf zu achten, dass nicht versehentlich in ein Blutgefäss injiziert wird. Zwischen dem rechten und linken Deltoid- oder Glutealmuskel soll abgewechselt werden.
  • +Für die deltoide Injektion wird eine 25 mm Kanüle der Grösse 23G empfohlen. Bei adipösen Patienten sollte eine 38 mm Kanüle der Grösse 22G verwendet werden.
  • +Für die gluteale Injektion wird eine 38 mm Kanüle der Grösse 22G empfohlen. Bei adipösen Patienten sollte eine 50 mm Kanüle der Grösse 21G verwendet werden (siehe «Sonstige Hinweise»).
  • -Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Verabreichung finden sich im Abschnitt Sonstige Hinweise.
  • +Hinweise zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Verabreichung finden sich im Abschnitt «Sonstige Hinweise».
  • -In drei Placebo-kontrollierten Studien mit oralem Aripiprazol bei älteren Patienten mit einer Psychose aufgrund von Alzheimer-Demenz (n= 938, Alter: 56-99 Jahre, Durchschnittsalter: 82.4 Jahre), war das Sterberisiko bei den mit Aripiprazol behandelten Patienten höher als unter Placebo. Die Mortalitätsrate betrug bei den Patienten unter oralem Aripiprazol 3.5% verglichen mit 1.7% in der Placebo Gruppe. Obwohl die Todesursachen unterschiedlich waren, schienen die meisten Todesfälle entweder kardiovaskulärer (z. B. Herzinsuffizienz, plötzlicher Tod) oder infektiöser (z. B. Lungenentzündung) Natur zu sein (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +In drei Placebo-kontrollierten Studien mit oralem Aripiprazol bei älteren Patienten mit einer Psychose aufgrund von Alzheimer-Demenz (n = 938, Alter: 56-99 Jahre, Durchschnittsalter: 82.4 Jahre), war das Sterberisiko bei den mit Aripiprazol behandelten Patienten höher als unter Placebo. Die Mortalitätsrate betrug bei den Patienten unter oralem Aripiprazol 3.5% verglichen mit 1.7% in der Placebo Gruppe. Obwohl die Todesursachen unterschiedlich waren, schienen die meisten Todesfälle entweder kardiovaskulärer (z.B. Herzinsuffizienz, plötzlicher Tod) oder infektiöser (z.B. Lungenentzündung) Natur zu sein (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -In denselben Studien mit oralem Aripiprazol wurden unerwünschte zerebrovaskuläre Wirkungen (z. B. Schlaganfall, transitorische ischämische Attacke), einschliesslich Todesfälle, berichtet bei Patienten im Alter von 78-88 Jahren (Durchschnittsalter: 84 Jahre). Insgesamt berichteten in diesen Studien 1.3% der Patienten unter oralem Aripiprazol über unerwünschte zerebrovaskuläre Wirkungen verglichen mit 0.6% unter Placebo. Diese Differenz war statistisch nicht signifikant. In einer dieser Studien mit fixer Dosierung wurde jedoch eine signifikante Dosis-Wirkungs-Beziehung für unerwünschte zerebrovaskuläre Ereignisse bei Patienten unter Aripiprazol gefunden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +In denselben Studien mit oralem Aripiprazol wurden unerwünschte zerebrovaskuläre Wirkungen (z.B. Schlaganfall, transitorische ischämische Attacke), einschliesslich Todesfälle, berichtet bei Patienten im Alter von 78-88 Jahren (Durchschnittsalter: 84 Jahre). Insgesamt berichteten in diesen Studien 1.3% der Patienten unter oralem Aripiprazol über unerwünschte zerebrovaskuläre Wirkungen verglichen mit 0.6% unter Placebo. Diese Differenz war statistisch nicht signifikant. In einer dieser Studien mit fixer Dosierung wurde jedoch eine signifikante Dosis-Wirkungs-Beziehung für unerwünschte zerebrovaskuläre Ereignisse bei Patienten unter Aripiprazol gefunden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Nach Absetzen des CYP2D6- oder CYP3A4-Inhibitors sollte die Dosis von Abilify Maintena wieder auf die Dosis vor Beginn der Begleittherapie angehoben werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von schwachen CYP3A4-Inhibitoren (z. B. Diltiazem) oder schwachen CYP2D6-Inhibitoren (z. B. Escitalopram) mit Abilify Maintena kann ein mässiger Anstieg der Aripiprazol-Plasmakonzentrationen erwartet werden.
  • +Nach Absetzen des CYP2D6- oder CYP3A4-Inhibitors sollte die Dosis von Abilify Maintena wieder auf die Dosis vor Beginn der Begleittherapie angehoben werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von schwachen CYP3A4-Inhibitoren (z.B. Diltiazem) oder schwachen CYP2D6-Inhibitoren (z.B. Escitalopram) mit Abilify Maintena kann ein mässiger Anstieg der Aripiprazol-Plasmakonzentrationen erwartet werden.
  • -Sehr häufig (≥1/10), häufig (1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100), selten (≥1/10'000 bis <1/1'000), sehr selten (<1/10'000) und unbekannt (Häufigkeit aufgrund der vorliegenden Daten nicht abschätzbar).
  • +Sehr häufig (≥1/10), häufig (<1/10, ≥1/100), gelegentlich (<1/100, ≥1/1'000), selten (<1/1'000, ≥1/10'000), sehr selten (<1/10'000) und unbekannt (Häufigkeit aufgrund der vorliegenden Daten nicht abschätzbar).
  • -Störungen des Blut- und Lymphsystems
  • +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • -Störungen des Immunsystems
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • -Häufigkeit unbekannt: allergische Reaktion (z. B. anaphylaktische Reaktion, Angioödem einschliesslich geschwollener Zunge, Zungenödem, Gesichtsödem, Pruritus oder Urtikaria).
  • -Endokrine Störungen
  • +Häufigkeit unbekannt: allergische Reaktion (z.B. anaphylaktische Reaktion, Angioödem einschliesslich geschwollener Zunge, Zungenödem, Gesichtsödem, Pruritus oder Urtikaria).
  • +Endokrine Erkrankungen
  • -Stoffwechsel und Ernährungsstörungen
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Psychiatrische Störungen
  • +Psychiatrische Erkrankungen
  • -Störungen des Nervensystems
  • +Erkrankungen des Nervensystems
  • -Augenleiden
  • +Augenerkrankungen
  • -Funktionsstörungen des Herzens
  • +Herzerkrankungen
  • -Funktionsstörungen der Gefässe
  • +Gefässerkrankungen
  • -Atmungsorgane (Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen)
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Gastrointestinale Störungen
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Funktionsstörungen der Leber und der Galle
  • +Affektionen der Leber und Gallenblase
  • -Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Muskelskelettsystem (Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Knochen)
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Funktionsstörungen der Nieren und ableitenden Harnwege
  • +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
  • -Schwangerschafts-, Wochenbett- und Perinatalbeschwerden
  • +Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
  • -Funktionsstörungen des Reproduktionssystems und der Brust
  • +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
  • -Allgemeine Störungen
  • +Allgemeine Erkrankungen
  • -Reaktionen an der Applikationsstelle
  • +Beschwerden am Verabreichungsort
  • +In einer Open Label Studie, welche die Bioverfügbarkeit von Abilify Maintena bei Anwendung in den Deltoid- oder Glutealmuskel verglich, traten am Deltoidmuskel etwas häufiger Reaktionen an der Injektionsstelle auf. Die meisten waren leicht und verbesserten sich mit den nachfolgenden Injektionen.
  • -Während der doppelblinden, Placebo-kontrollierten Phase der 52-Wochen Studie mit Abilify Maintena betrug die Inzidenz einer Gewichtszunahme um ≥7% von Studienbeginn bis zum letzten Studienbesuch 6.4% in der Abilify Maintena Gruppe, und 5.2% in der Placebogruppe. Die Inzidenz eines Gewichtsverlusts um ≥7% von Studienbeginn bis zum letzten Studienbesuch betrug 6.4% unter Abilify Maintena und 6.7% unter Placebo. Während der doppelblinden Behandlung betrug die durchschnittliche Veränderung des Körpergewichts von Baseline bis zur letzten Visite −0.2 kg für Abilify Maintena und −0.4 kg für Placebo (p= 0.812).
  • +Während der doppelblinden, Placebo-kontrollierten Phase der 52-Wochen Studie mit Abilify Maintena betrug die Inzidenz einer Gewichtszunahme um ≥7% von Studienbeginn bis zum letzten Studienbesuch 6.4% in der Abilify Maintena Gruppe, und 5.2% in der Placebogruppe. Die Inzidenz eines Gewichtsverlusts um ≥7% von Studienbeginn bis zum letzten Studienbesuch betrug 6.4% unter Abilify Maintena und 6.7% unter Placebo. Während der doppelblinden Behandlung betrug die durchschnittliche Veränderung des Körpergewichts von Baseline bis zur letzten Visite −0.2 kg für Abilify Maintena und −0.4 kg für Placebo (p = 0.812).
  • -Eine Simulation von Dose Dumping zeigte, dass die erwartete mediane Konzentration von Aripiprazol eine Spitze von 4500 ng/ml erreicht, was ungefähr der 9-fachen oberen therapeutischen Breite entspricht. Im Falle von Dose Dumping wird erwartet, dass die Aripiprazol Konzentrationen nach ungefähr 3 Tagen schnell bis zum oberen Grenzwert des therapeutischen Fensters fallen. Bis zum siebten Tag sinken die medianen Aripiprazol Konzentrationen weiter ab, bis sie ähnliche Konzentrationen erreichen, wie sie nach einer Langzeit-Injektion ohne Dose Dumping auftreten.
  • +Eine Simulation von Dose Dumping zeigte, dass die erwartete mediane Konzentration von Aripiprazol eine Spitze von 4'500 ng/ml erreicht, was ungefähr der 9-fachen oberen therapeutischen Breite entspricht. Im Falle von Dose Dumping wird erwartet, dass die Aripiprazol-Konzentrationen nach ungefähr 3 Tagen schnell bis zum oberen Grenzwert des therapeutischen Fensters fallen. Bis zum siebten Tag sinken die medianen Aripiprazol-Konzentrationen weiter ab, bis sie ähnliche Konzentrationen erreichen, wie sie nach einer Depot-Injektion ohne Dose Dumping auftreten.
  • +Hämodialyse
  • +
  • -Es wird vermutet, dass die Wirksamkeit von Aripiprazol bei Schizophrenie über die Kombination einer partiell agonistischen Aktivität auf Dopamin D2- und Serotonin 5-HT1A-Rezeptoren und einer antagonistischen Aktivität auf Serotonin 5-HT2-Rezeptoren vermittelt wird. Aripiprazol zeigte in Tiermodellen für dopaminerge Hyperaktivität antagonistische Eigenschaften und agonistische Eigenschaften in Modellen für dopaminerge Hypoaktivität. Aripiprazol zeigt eine hohe Bindungsaffinität in vitro zu Dopamin D2 und D3, Serotonin 5-HT1A und 5-HT2A Rezeptoren sowie eine mässige Affinität zu Dopamin D4, Serotonin 5-HT2C und 5-HT7, alpha-1-adrenergen und Histamin-H1-Rezeptoren. Aripiprazol zeigte auch eine mässige Bindungsaffinität zur Stelle der Serotonin-Wiederaufnahme, und keine nennenswerte Affinität zu cholinergen muscarinischen Rezeptoren. Die Interaktion mit anderen Rezeptoren als den Dopamin- und Serotonin-Subtypen könnte einige der anderen klinischen Effekte von Aripiprazol erklären.
  • +Es wird vermutet, dass die Wirksamkeit von Aripiprazol bei Schizophrenie über die Kombination einer partiell agonistischen Aktivität auf Dopamin D2- und Serotonin 5-HT1A-Rezeptoren und einer antagonistischen Aktivität auf Serotonin 5-HT2A-Rezeptoren vermittelt wird. Aripiprazol zeigte in Tiermodellen für dopaminerge Hyperaktivität antagonistische Eigenschaften und agonistische Eigenschaften in Modellen für dopaminerge Hypoaktivität. Aripiprazol zeigt eine hohe Bindungsaffinität in vitro zu Dopamin D2 und D3, Serotonin 5-HT1A und 5-HT2A Rezeptoren sowie eine mässige Affinität zu Dopamin D4, Serotonin 5-HT2C und 5-HT7, alpha-1-adrenergen und Histamin-H1-Rezeptoren. Aripiprazol zeigte auch eine mässige Bindungsaffinität zur Stelle der Serotonin-Wiederaufnahme, und keine nennenswerte Affinität zu cholinergen muscarinischen Rezeptoren. Die Interaktion mit anderen Rezeptoren als den Dopamin- und Serotonin-Subtypen könnte einige der anderen klinischen Effekte von Aripiprazol erklären.
  • -Der geschätzte Anteil der Patienten mit drohendem Rückfall Ende Woche 26 betrug unter Abilify Maintena 7.12% und war damit statistisch signifikant niedriger als in der Gruppe mit Aripiprazol langwirksamer Injektion 50 mg/25 mg (21.80%; p= 0.0006). Somit wurde die Überlegenheit von Abilify Maintena gegenüber der Aripiprazol langwirksamen Injektion 50 mg/25 mg nachgewiesen und die Validität des Studiendesigns bestätigt.
  • -Die Analyse des sekundären Wirksamkeits-Endpunktes, der Zeit bis zum drohenden Rückfall, zeigte keinen Unterschied zwischen der Abilify Maintena und der oralen Aripiprazol 10-30 mg Gruppe (Log-Rank Test, p= 0.9920), wohingegen in der Abilify Maintena Gruppe die Zeit bis zum drohenden Rückfall statistisch signifikant länger (d.h. verbessert) war im Vergleich zur Gruppe unter der Aripiprazol langwirksamen Injektion 50 mg/25 mg (Log-Rank Test, p <0.0001).
  • +Der geschätzte Anteil der Patienten mit drohendem Rückfall Ende Woche 26 betrug unter Abilify Maintena 7.12% und war damit statistisch signifikant niedriger als in der Gruppe mit Aripiprazol langwirksamer Injektion 50 mg/25 mg (21.80%; p = 0.0006). Somit wurde die Überlegenheit von Abilify Maintena gegenüber der Aripiprazol langwirksamen Injektion 50 mg/25 mg nachgewiesen und die Validität des Studiendesigns bestätigt.
  • +Die Analyse des sekundären Wirksamkeits-Endpunktes, der Zeit bis zum drohenden Rückfall, zeigte keinen Unterschied zwischen der Abilify Maintena und der oralen Aripiprazol 10-30 mg Gruppe (Log-Rank Test, p = 0.9920), wohingegen in der Abilify Maintena Gruppe die Zeit bis zum drohenden Rückfall statistisch signifikant länger (d.h. verbessert) war im Vergleich zur Gruppe unter der Aripiprazol langwirksamen Injektion 50 mg/25 mg (Log-Rank Test, p <0.0001).
  • -Die abschliessende Wirksamkeitsanalyse umfasste 403 randomisierte Patienten und 80 Exazerbationen der psychotischen Symptome/drohende Rückfälle. Die Studie wurde vorzeitig beendet, da die Wirksamkeit durch die vorab definierte Interimsanalyse nachgewiesen wurde. Die Resultate der abschliessenden Analyse zeigten, dass die Zeit bis zum drohenden Rückfall statistisch signifikant länger war für Patienten in der Abilify Maintena Gruppe im Vergleich zu Patienten in der Placebo Gruppe (p <0.0001; Log-Rank Test). Der Anteil der Patienten, welche die Kriterien für einen drohenden Rückfall erfüllten, war in der Abilify Maintena Gruppe (10.0%) signifikant tiefer als in der Placebo Gruppe (39.6%; p <0.0001).
  • +Die abschliessende Wirksamkeitsanalyse umfasste 403 randomisierte Patienten und 80 Exazerbationen der psychotischen Symptome/drohende Rückfälle. Die Studie wurde vorzeitig beendet, da die Wirksamkeit durch die vorab definierte Interimsanalyse nachgewiesen wurde. Die Resultate der abschliessenden Analyse zeigten, dass die Zeit bis zum drohenden Rückfall statistisch signifikant länger war für Patienten in der Abilify Maintena im Vergleich zu Patienten in der Placebo Gruppe (p <0.0001; Log-Rank Test). Der Anteil der Patienten, welche die Kriterien für einen drohenden Rückfall erfüllten, war in der Abilify Maintena Gruppe (10.0%) signifikant tiefer als in der Placebo Gruppe (39.6%; p <0.0001).
  • - Durchschnittlicher Ausgangswert (SD) Durchschnittliche Veränderung (SD) P-Wert
  • + Durchschnittlicher Ausgangswert (SD) Durchschnittliche Veränderung (SD) P-Wert
  • -Abilify Maintena 400 mg/300 mg (n= 263) 57.9 (12.94) -1.8 (10.49) N/A
  • -Orales Aripiprazol 10-30 mg/Tag (n= 266) 56.6 (12.65) 0.7 (11.60) 0.0272
  • -Aripiprazol langwirksame Injektion 50 mg/25 mg (n= 131) 56.1 (12.59) 3.2 (14.45) 0.0002
  • +Abilify Maintena 400 mg/300 mg (n = 263) 57.9 (12.94) -1.8 (10.49) N/A
  • +Orales Aripiprazol 10-30 mg/Tag (n = 266) 56.6 (12.65) 0.7 (11.60) 0.0272
  • +Aripiprazol langwirksame Injektion 50 mg/25 mg (n = 131) 56.1 (12.59) 3.2 (14.45) 0.0002
  • -Abilify Maintena 400 mg/300 mg (n= 266) 54.4 (11.96) 1.43 (10.82) N/A
  • -Placebo (n= 134) 54.4 (11.59) 11.6 (15.21) <0.0001
  • +Abilify Maintena 400 mg/300 mg (n = 266) 54.4 (11.96) 1.43 (10.82) N/A
  • +Placebo (n = 134) 54.4 (11.59) 11.6 (15.21) <0.0001
  • -SD = Standardabweichung
  • -N/A = Not applicable
  • -a Anmerkung: Es wurden nur Patienten eingeschlossen, die sowohl einen Ausgangswert (Baseline) sowie mindestens einen weiteren Wert (Post-Baseline) hatten.
  • -Die p-Werte stammen aus dem Vergleich der Veränderung vom Ausgangswert im Kovarianzanalyse-Modell mit Behandlung als Term und Ausgangswert als Kovariable.
  • +SD = Standardabweichung.
  • +N/A = Not applicable.
  • +a Anmerkung: Es wurden nur Patienten eingeschlossen, die sowohl einen Ausgangswert (Baseline) sowie mindestens einen weiteren Wert (Post-Baseline) hatten. Die p-Werte stammen aus dem Vergleich der Veränderung vom Ausgangswert im Kovarianzanalyse-Modell mit Behandlung als Term und Ausgangswert als Kovariable.
  • -Die Resorption von Aripiprazol in den systemischen Kreislauf ist nach Verabreichung von Abilify Maintena aufgrund der geringen Löslichkeit der Aripiprazol-Partikel langsam und retardiert. Die durchschnittliche Absorptionshalbwertszeit von Abilify Maintena beträgt 28 Tage. Die Absorption von Aripiprazol aus der i.m. Langzeit-Form war komplett relativ zur i.m. Standardform mit sofortiger Freisetzung. Die Dosis angepassten Cmax Werte für die Langzeit-Injektion waren ungefähr 5% vom Cmax der i.m. Standardform.
  • -Nach mehrmaligen i.m. Dosen steigen die Plasmakonzentrationen von Aripiprazol sukzessive an und erreichen im Steady-State maximale Plasma-Konzentrationen bei einer medianen Tmax von 5-7 Tagen. Bei monatlicher Injektion von Abilify Maintena 300 mg und 400 mg wird ein unterproportionaler Anstieg der Aripiprazol und Dehydro-Aripiprazol Konzentrationen und AUC-Parameter beobachtet.
  • +Die Resorption von Aripiprazol in den systemischen Kreislauf ist nach Verabreichung von Abilify Maintena aufgrund der geringen Löslichkeit der Aripiprazol-Partikel langsam und retardiert. Die durchschnittliche Absorptionshalbwertszeit von Abilify Maintena beträgt 28 Tage. Die Absorption von Aripiprazol aus der i.m. Depot-Form war komplett relativ zur i.m. Standardform mit sofortiger Freisetzung. Die Dosis angepassten Cmax Werte für die Depot-Injektion waren ungefähr 5% vom Cmax der i.m. Standardform.
  • +Nach einer einmaligen Dosis von Abilify Maintena in den Deltoid- und Glutealmuskel war die AUC für beide Injektionsstellen vergleichbar, jedoch war die Absorptionsrate (Cmax) ca. 31% höher nach der Anwendung in den Deltoidmuskel.
  • +Nach mehrmaligen i.m. Dosen steigen die Plasmakonzentrationen von Aripiprazol sukzessive an, bis zu einer maximalen Plasmakonzentration bei einer medianen Tmax von 4 Tagen für den Deltoidmuskel und 7 Tagen für den Glutealmuskel.
  • +Steady State Konzentrationen waren bei schizophrenen Patienten mit der 4. Dosis für beide Administrationsstellen erreicht.
  • +Bei monatlicher Injektion von Abilify Maintena 300 mg und 400 mg wird ein unterproportionaler Anstieg der Aripiprazol und Dehydro-Aripiprazol-Konzentrationen und AUC-Parameter beobachtet.
  • -In Karzinogenitätsstudien verursachte Aripiprazol keine Tumore bei männlichen Mäusen oder Ratten.
  • -Bei weiblichen Mäusen war die Inzidenz des Hypophysenadenoms und des Adenokarzinomes sowie des Adenoakanthoms der Brustdrüse erhöht nach oraler Verabreichung von 3 bis 30 mg/kg/Tag (0.1-0.9× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf die AUC und 0.5-5× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche). Bei weiblichen Ratten war die Inzidenz des Brustdrüsen-Fibroadenoms erhöht nach oraler Verabreichung von 10 mg/kg/Tag (0.1× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf die AUC bzw. 3× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche). Ebenfalls war die Inzidenz des adrenocorticalen Karzinoms und des kombinierten adrenocorticalen Adenoms/Karzinoms erhöht bei einer oralen täglichen Verabreichung von 60 mg/kg (10× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf die AUC und 19.5× die empfohlene max. Dosis berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche).
  • +In Karzinogenitätsstudien verursachte Aripiprazol keine Tumore bei männlichen Mäusen oder Ratten. Bei weiblichen Mäusen war die Inzidenz des Hypophysenadenoms und des Adenokarzinomes sowie des Adenoakanthoms der Brustdrüse erhöht nach oraler Verabreichung von 3 bis 30 mg/kg/Tag (0.1-0.9× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf die AUC und 0.5-5× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche). Bei weiblichen Ratten war die Inzidenz des Brustdrüsen-Fibroadenoms erhöht nach oraler Verabreichung von 10 mg/kg/Tag (0.1× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf die AUC bzw. 3× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche). Ebenfalls war die Inzidenz des adrenocorticalen Karzinoms und des kombinierten adrenocorticalen Adenoms/Karzinoms erhöht bei einer oralen täglichen Verabreichung von 60 mg/kg (10× die empfohlene max. Humandosis berechnet auf die AUC und 19.5× die empfohlene max. Dosis berechnet auf mg/m2 Körperoberfläche).
  • -Die rekonstituierte Suspension sollte unverzüglich verwendet werden. Sie kann nach der Rekonstitution für maximal 4 Stunden unterhalb 25 °C im Fläschchen aufbewahrt werden.
  • +Die rekonstituierte Suspension sollte unverzüglich verwendet werden. Sie kann nach der Rekonstitution für maximal 4 Stunden unterhalb 25 °C im Fläschchen aufbewahrt werden.
  • -Nicht über 30 °C aufbewahren. Nicht einfrieren.
  • +Nicht über 30 °C aufbewahren. Nicht einfrieren.
  • -Zur tiefen intramuskulären Injektion in die Glutealmuskulatur. Nicht intravenös oder subkutan anwenden. Unmittelbar nach der Zubereitung injizieren. Einmal monatlich anzuwenden.
  • -Schritt 1: Vorbereitung vor der Rekonstitution des Pulvers.
  • +Ausschliesslich zur tiefen intramuskulären Injektion in die Deltoid- oder Glutealmuskulatur. Nicht intravenös oder subkutan anwenden. Unmittelbar nach der Zubereitung injizieren. Einmal monatlich anzuwenden.
  • +Schritt 1: Vorbereitung vor der Rekonstitution des Pulvers
  • -·3-ml-Luer-Lock-Spritze mit vorbefestigter 21G 38 ​mm Needle-Pro-Injektions-Kanüle mit Kanülenschutz
  • +Wichtig: Die Durchstechflasche enthält mehr Lösungsmittel als benötigt.
  • +·3-ml-Luer-Lock-Spritze mit vorbefestigter 21G 38 mm Kanüle mit Kanülenschutz
  • -·21G 38 ​mm Needle-Pro-Injektions-Kanüle mit Kanülenschutz
  • -·21G 50 ​mm Needle-Pro-Injektions-Kanüle mit Kanülenschutz für adipöse Patienten
  • -(b) Das Pulver mit dem mitgelieferten Lösungsmittel in Suspension bringen.
  • -(c) Wählen Sie das für die Zubereitung erforderliche Volumen an Lösungsmittel:
  • -400 ​mg Durchstechflasche:
  • -Geben Sie für die Rekonstitution des Pulvers 1.9 ​ml Lösungsmittel hinzu.
  • -300 ​mg Durchstechflasche:
  • -Geben Sie für die Rekonstitution des Pulvers 1.5 ​ml Lösungsmittel hinzu.
  • -Wichtig: Die Durchstechflasche enthält mehr Lösungsmittel als benötigt.
  • +·23G 25 mm Kanüle mit Kanülenschutz
  • +·22G 38 mm Kanüle mit Kanülenschutz
  • +·21G 50 mm Kanüle mit Kanülenschutz
  • -(b) Achten Sie darauf, dass die Kanüle durch Aufdrücken und Drehen im Uhrzeigersinn fest auf der Needle-Pro-Vorrichtung sitzt und ziehen Sie anschliessend die Kanülen-Schutzhülle gerade von der Kanüle. Ziehen Sie das vorab bestimmte Volumen an Lösungsmittel aus der Durchstechflasche mit Lösungsmittel in die Spritze auf (siehe Abbildung 1). Eine kleine Restmenge Lösungsmittel wird nach der Entnahme in der Durchstechflasche verbleiben. Überschüsse entsorgen.
  • +(b) Nehmen Sie die Spritze mit der vorbefestigten Kanüle und ziehen Sie das vorab bestimmte Volumen an Lösungsmittel aus der Durchstechflasche mit Lösungsmittel in die Spritze auf.
  • +400 mg Durchstechflasche:
  • +Geben Sie für die Rekonstitution des Pulvers 1.9 ml Lösungsmittel hinzu.
  • +300 mg Durchstechflasche:
  • +Geben Sie für die Rekonstitution des Pulvers 1.5 ml Lösungsmittel hinzu.
  • +Eine kleine Restmenge Lösungsmittel wird nach der Entnahme in der Durchstechflasche verbleiben. Überschüsse entsorgen.
  • -Abbildung ​1
  • -(c) Injizieren Sie das Lösungsmittel langsam in die Durchstechflasche mit dem Pulver (siehe Abbildung ​2).
  • -(image)
  • -Abbildung ​2
  • -
  • +(c) Injizieren Sie das Lösungsmittel langsam in die Durchstechflasche mit dem Pulver.
  • +
  • -Ziehen Sie anschliessend die Kanüle aus der Durchstechflasche. Aktivieren Sie einhändig den Kanülenschutz (siehe Abbildung 3). Drücken Sie die Schutzhülle vorsichtig gegen eine flache Oberfläche, bis die Kanüle fest in der Kanülen-Schutzhülle einrastet. Prüfen Sie visuell, dass die Kanüle vollständig in der Kanülen-Schutzhülle ist und entsorgen Sie scharfe Teile nach der Verwendung in einem dafür bestimmten Behälter.
  • -Abbildung ​3
  • -(e) Schütteln Sie die Durchstechflasche 30 Sekunden lang kräftig, bis die Suspension homogen erscheint (siehe Abbildung ​4).
  • +(e) Ziehen Sie anschliessend die Kanüle aus der Durchstechflasche. Aktivieren Sie einhändig den Kanülenschutz. Drücken Sie die Schutzhülle vorsichtig gegen eine flache Oberfläche, bis die Kanüle fest in der Kanülen-Schutzhülle einrastet. Prüfen Sie visuell, dass die Kanüle vollständig in der Kanülen-Schutzhülle ist und entsorgen Sie sie.
  • +(f) Schütteln Sie die Durchstechflasche 30 Sekunden lang kräftig, bis die Suspension homogen erscheint.
  • -Abbildung ​4
  • -(f) Prüfen Sie die rekonstituierte Suspension visuell auf Partikel und Verfärbung vor der Verabreichung. Rekonstituiertes Abilify Maintena ist eine weisse bis gebrochen weisse, flüssige Suspension. Falls die Suspension Partikel enthält oder verfärbt ist, darf sie nicht verwendet werden.
  • -(g) Wenn die Injektion nicht unmittelbar nach der Zubereitung vorgenommen wird, kann die Durchstechflasche unter 25 °C für bis zu 4 Stunden aufbewahrt werden. Sie muss mindestens 60 Sekunden lang kräftig geschüttelt werden, um vor der Injektion erneut zu suspendieren.
  • -(h) Die rekonstituierte Suspension darf nicht in der Spritze aufbewahrt werden.
  • +(g) Prüfen Sie die rekonstituierte Suspension visuell auf Partikel und Verfärbung vor der Verabreichung. Rekonstituiertes Abilify Maintena ist eine weisse bis gebrochen weisse, flüssige Suspension. Falls die Suspension Partikel enthält oder verfärbt ist, darf sie nicht verwendet werden.
  • +(h) Wenn die Injektion nicht unmittelbar nach der Zubereitung vorgenommen wird, kann die Durchstechflasche unter 25 °C für bis zu 4 Stunden aufbewahrt werden. Sie muss mindestens 60 Sekunden lang kräftig geschüttelt werden, um vor der Injektion erneut zu suspendieren.
  • +(i) Die rekonstituierte Suspension darf nicht in der Spritze aufbewahrt werden.
  • -(a) Entfernen Sie den Deckel, aber nicht den Adapter, von der Packung (siehe Abbildung ​5).
  • -(image)
  • -Abbildung ​5
  • -(b) Setzen Sie die beiliegende Luer-Lock-Spritze auf den Adapter auf, indem Sie nur die Adapter Schutzhülle anfassen (siehe Abbildung ​6).
  • +(a) Entfernen Sie den Deckel, aber nicht den Adapter, von der Packung.
  • -Abbildung ​6
  • -(c) Heben Sie den Adapter mit Hilfe der Luer-Lock-Spritze aus der Schutzhülle (siehe Abbildung ​7) und entsorgen Sie die Adapter Schutzhülle. Achten Sie darauf, dass Sie die Entnahmekanüle (Spike) des Adapters zu keinem Zeitpunkt berühren.
  • +(b) Setzen Sie die beiliegende Luer-Lock-Spritze auf den Adapter auf, indem Sie nur die Adapter Schutzhülle anfassen.
  • +(c) Heben Sie den Adapter mit Hilfe der Luer-Lock-Spritze aus der Schutzhülle und entsorgen Sie die Adapter Schutzhülle. Achten Sie darauf, dass Sie die Entnahmekanüle (Spike) des Adapters zu keinem Zeitpunkt berühren.
  • -Abbildung ​7
  • -400 mg 2.0 ml --- ---
  • -300 mg 1.5 ml 300 mg 1.5 ml
  • -200 mg 1.0 ml 200 mg 1.0 ml
  • -160 mg 0.8 ml 160 mg 0.8 ml
  • +400 mg 2.0 ml - -
  • +300 mg 1.5 ml 300 mg 1.5 ml
  • +200 mg 1.0 ml 200 mg 1.0 ml
  • +160 mg 0.8 ml 160 mg 0.8 ml
  • -(f) Stellen Sie die Durchstechflasche mit der rekonstituierten Suspension auf eine feste Oberfläche und halten Sie sie fest. Setzen Sie die Adapter-Spritzen Vorrichtung auf die Durchstechflasche, indem Sie den Adapter aussen umfassen und den Spike des Adapters kräftig durch den Gummistopfen drücken, bis der Adapter einrastet (siehe Abbildung ​8).
  • +(f) Stellen Sie die Durchstechflasche mit der rekonstituierten Suspension auf eine feste Oberfläche und halten Sie sie fest. Setzen Sie die Adapter-Spritzen Vorrichtung auf die Durchstechflasche, indem Sie den Adapter aussen umfassen und den Spike des Adapters kräftig durch den Gummistopfen drücken, bis der Adapter einrastet.
  • +(g) Ziehen Sie langsam das empfohlene Volumen aus der Durchstechflasche für die Injektion in die Luer-Lock-Spritze auf. Ein kleiner Rest an überschüssigem Produkt wird in der Durchstechflasche verbleiben.
  • -Abbildung ​8
  • -(g) Ziehen Sie langsam das empfohlene Volumen aus der Durchstechflasche für die Injektion in die Luer-Lock-Spritze auf (siehe Abbildung ​9). Ein kleiner Rest an überschüssigem Produkt wird in der Durchstechflasche verbleiben.
  • -(image)
  • -Abbildung ​9
  • -Schritt 4: Durchführung der Injektion
  • +Schritt 4: Durchführung der Injektion
  • -(b) Wählen Sie eine der folgenden Needle-Pro-Injektions-Kanülen entsprechend dem Gewicht des Patienten aus und setzen Sie die Kanüle auf die Luer-Lock-Spritze mit der Injektionssuspension. Achten Sie darauf, dass die Kanüle durch Aufdrücken und Drehen im Uhrzeigersinn fest auf der Needle-Pro-Vorrichtung sitzt und ziehen Sie anschliessend die Kanülen-Schutzhülle gerade von der Kanüle (siehe Abbildung ​10).
  • -·21G 38 ​mm Needle-Pro-Injektions-Kanüle mit Kanülenschutz für nicht-adipöse Patienten
  • -·21G 50 ​mm Needle-Pro-Injektions-Kanüle mit Kanülenschutz für adipöse Patienten
  • +(b) Wählen Sie eine der folgenden Kanülen entsprechend der Injektionsstelle und dem Gewicht des Patienten aus und setzen Sie die Kanüle auf die Luer-Lock-Spritze mit der Injektionssuspension. Achten Sie darauf, dass die Kanüle durch Aufdrücken und Drehen im Uhrzeigersinn fest auf der Vorrichtung sitzt und ziehen Sie anschliessend die Kanülen-Schutzhülle gerade von der Kanüle.
  • +Körperbau Injektionsstelle Nadelgrösse
  • +Nicht-adipös Deltoid 25 mm 23G
  • + Gluteal 38 mm 22G
  • +Adipös Deltoid 38 mm 22G
  • + Gluteal 50 mm 21G
  • +
  • +(c) Injizieren Sie das empfohlene Volumen langsam als eine einzelne intramuskuläre Injektion in die Deltoid- oder Glutealmuskulatur. Die Injektionsstelle nicht massieren. Vorsicht ist geboten, um eine versehentliche Injektion in ein Blutgefäss zu vermeiden. Darf nicht an Stellen mit Entzündung, Hautschäden, Knoten und/oder blauen Flecken injiziert werden.
  • +Ausschliesslich zur tiefen intramuskulären Injektion in die Deltoid- oder Glutealmuskulatur verwenden.
  • -Abbildung ​10
  • -(c) Injizieren Sie das empfohlene Volumen langsam als eine einzelne intramuskuläre Injektion in die Glutealmuskulatur. Die Injektionsstelle nicht massieren. Vorsicht ist geboten, um eine versehentliche Injektion in ein Blutgefäss zu vermeiden. Darf nicht an Stellen mit Entzündung, Hautschäden, Knoten und/oder blauen Flecken injiziert werden.
  • -Schritt ​5: Vorgehen nach der Injektion
  • -(a) Aktivieren Sie den Kanülenschutz wie in Schritt ​2 unter (d) beschrieben. Entsorgen Sie Durchstechflaschen, Adapter, Kanülen und Spritzen nach der Injektion fachgerecht.
  • -(b) Vergessen Sie nicht, für die Injektion abwechselnd die rechte und linke Glutealmuskulatur zu wählen.
  • -(c) Achten Sie auf Zeichen oder Symptome einer versehentlichen intravenösen Injektion.
  • -Needle-Pro-Injektions-Spritze und Kanüle mit Kanülenschutz
  • -Warnungen:
  • -Ein versehentlicher Nadelstich mit einer kontaminierten Kanüle kann zu Infektionen führen. Willentliche Entfernung des Needle-Pro-Kanülenschutzes kann einen Nadelstich mit einer kontaminierten Kanüle zur Folge haben.
  • -Verbogene oder beschädigte Kanülen können brechen, zur Verletzung des Gewebes oder zu einem versehentlichen Nadelstich führen. Eine verbogene oder beschädigte Kanüle soll nicht gerade gebogen oder der Needle-Pro-Kanülenschutz aufgesetzt werden. Der Needle-Pro-Kanülenschutz kann eine verbogene Kanüle eventuell nicht richtig aufnehmen und/oder die Kanüle könnte den Kanülenschutz durchstossen, wodurch die Gefahr eines kontaminierten Nadelstichs entsteht.
  • -Durch falsche Handhabung des Kanülenschutzes können sich insbesondere kurze und/oder dünne Kanülen verbiegen, so dass sie aus der Kanülenschutzhülle herausragen und zu einem kontaminierten Nadelstich führen können.
  • -Vorsicht:
  • -Nicht zur Wiederverwendung: Medizinische Produkte erfordern bestimmte Materialeigenschaften, damit sie ihre vorgesehene Funktion erfüllen. Diese Eigenschaften wurden nur für eine einmalige Anwendung validiert. Jeder Versuch der Wiederaufbereitung für weitere Anwendungen kann zu Mangelhaftigkeit des Produktes oder zu einer Fehlfunktion führen. Beachten Sie die üblichen Verfahren zur Infektionskontrolle des Center for Disease Control and Prevention (USA) bzw. die örtlich geltenden Richtlinien.
  • -Vorsicht • Nicht zur Wiederverwendung • Latexfrei • Inhalt bei beschädigter Verpackung nicht verwenden • Sterilisiert mit Ethylenoxid • Pyrogenfreie Flüssigkeitspassage • Vorsicht: Die gesetzlichen Vorschriften in den USA erlauben den Verkauf dieses Produkts nur durch einen Arzt oder auf ärztliche Verschreibung • Bestellnummer • Chargenbezeichnung • Herstellungsdatum • Verwendbar bis • Menge
  • +Vergessen Sie nicht, für die Injektion abwechselnd die rechte und linke Deltoid- oder Glutealmuskulatur zu wählen. Achten Sie auf Zeichen oder Symptome einer versehentlichen intravenösen Injektion.
  • +Schritt 5: Vorgehen nach der Injektion
  • +(a) Aktivieren Sie den Kanülenschutz wie in Schritt 2 (unter e) beschrieben. Entsorgen Sie Durchstechflaschen, Adapter, Kanülen und Spritzen nach der Injektion fachgerecht.
  • +Die Fläschchen mit Pulver und Lösungsmittel sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
  • -Die Smiths Medical und Jelco Design Marken; Needle-Pro; und die orange Farbe am Kanülenschutz sind Markenzeichen der Unternehmensgruppe Smiths Medical. Das Symbol ® zeigt an, dass die Marke beim Patent- und Warenzeichenamt der USA und einiger anderer Länder eingetragen ist.
  • -Jede Einzelpackung enthält eine Durchstechflasche mit Pulver, eine 2 ml Durchstechflasche mit Lösungsmittel, eine 3 ml Spritze mit einer vorbefestigten 38mm 21G Needle-Pro-Injektions-Kanüle mit Kanülenschutz für die Rekonstitution, eine 3 ml Einwegspritze mit Luer-Lock Spitze, einen Adapter für die Durchstechflasche, eine 38 mm 21G Needle-Pro-Injektions-Kanüle mit Kanülenschutz und eine 50 mm 21G Needle-Pro-Injektions-Kanüle mit Kanülenschutz für adipöse Patienten.
  • +Jede Einzelpackung enthält eine Durchstechflasche mit Pulver, eine 2 ml Durchstechflasche mit Lösungsmittel, eine 3 ml Spritze mit einer vorbefestigten 38 mm 21G Kanüle mit Kanülenschutz für die Rekonstitution, eine 3 ml Einwegspritze mit Luer-Lock Spitze, einen Adapter für die Durchstechflasche und drei Kanülen: eine 25 mm 23G, eine 38 mm 22G und eine 50 mm 21G.
  • -Februar 2014.
  • -15042014FI
  • -
  • +September 2015.
  • +26112015FI
  • +Warnhinweise zu Sicherheitskanülen mit Kanülenschutz
  • +Warnhinweise
  • +·Gehen Sie vorsichtig vor, um Nadelstichverletzungen zu vermeiden.
  • +·Setzen Sie keinesfalls die Originalschutzkappe nach Gebrauch wieder auf.
  • +·Nur einmal verwenden und unverzüglich gemäss geltenden Sicherheitsvorschriften entsorgen.
  • +Achtung
  • +·Wenn eine Kanüle verbogen oder beschädigt ist, versuchen Sie keinesfalls, die Kanüle gerade zu biegen oder das Produkt zu verwenden.
  • +·Versuchen Sie keinesfalls, die Sicherheitsvorrichtung zu deaktivieren, indem Sie die Kanüle mit Gewalt aus der Hülle ziehen.
  • +·Nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt. Nicht wiederverwenden. Nicht resterilisieren.
  • +Vorsichtsmassnahmen
  • +·Halten Sie die Hände bei Verwendung und Entsorgung immer hinter der Kanüle.
  • +·Halten Sie sich bei allen Patienten an die allgemeinen Vorsichtsmassnahmen.
  • +·Verwenden Sie das Produkt nicht, wenn die Verpackung oder das Produkt beschädigt oder kontaminiert ist.
  • +·Lagern Sie das Produkt nicht bei extremen Temperaturen und nicht bei extremer Feuchtigkeit. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
  • +(image)
  • +(image)
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