| 72 Änderungen an Fachinfo Soolantra 10 mg |
-Glycerol (E422), Isopropylpalmitat, Carbomer CopolymerTyp B, Dimeticon 200,Dinatriumedetat, Citronensäure-Monohydrat, Cetylalkohol (35 mg/g), Stearylalkohol (25 mg/g), Macrogol Cetostearyl Ether, Sorbitanstearat, Methylparahydroxybenzoat (E218) (2 mg/g), Propylparahydroxybenzoat (E216) (1 mg/g), Phenoxyethanol, Propylenglykol (E1520) (20 mg/g), Oleylalkohol, Natriumhydroxid, Gereinigtes Wasser
- +Glycerol (E 422), Isopropylpalmitat, Carbomer Copolymer Typ B, Dimeticon 200, Dinatriumedetat, Citronensäure-Monohydrat, Cetylalkohol (35 mg/g), Stearylalkohol (25 mg/g), Macrogol Cetostearyl Ether, Sorbitanstearat, Methylparahydroxybenzoat (E 218) (2 mg/g), Propylparahydroxybenzoat (E 216) (1 mg/g), Phenoxyethanol , Propylenglykol (E 1520) (20 mg/g), Oleylalkohol, Natriumhydroxid, Gereinigtes Wasser
-Soolantra wird bei erwachsenen Patienten angewendet zur äusserlichen Behandlung entzündlicher Läsionen beimittelschwerer bis schwerer papulopustulöser Rosazea (Investigator Global Assessment Grad 3 und 4) (siehe auch „Eigenschaften/Wirkungen“).
- +Soolantra wird bei erwachsenen Patienten angewendet zur äusserlichen Behandlung entzündlicher Läsionen bei mittelschwerer bis schwerer papulopustulöser Rosazea (Investigator Global Assessment Grad 3 und 4) (siehe auch „Eigenschaften/Wirkungen“).
-Eine Anwendung mit 1 g Creme (entsprechend 10 mg Ivermectin) täglich, gewöhnlich für bis zu 3 Monate. Soolantra sollte ohne Unterbruch über die gesamte Behandlungsdauer angewendet werden.Im Allgemeinen wird eine Besserung nach 4 Wochen Behandlung erkennbar. Falls nach 3 Monaten keine Besserung eintritt, sollte die Behandlung nicht fortgesetzt werden.
- +Eine Anwendung mit 1 g Creme (entsprechend 10 mg Ivermectin) täglich, gewöhnlich für bis zu 3 Monate. Soolantra sollte ohne Unterbruch über die gesamte Behandlungsdauer angewendet werden. Im Allgemeinen wird eine Besserung nach 4 Wochen Behandlung erkennbar. Falls nach 3 Monaten keine Besserung eintritt, sollte die Behandlung nicht fortgesetzt werden.
-Auftragen einer jeweilserbsengrossen Menge des Arzneimittels auf jeden der fünf Gesichtsbereiche: Stirn, Kinn, Nase und beide Wangen. Das Arzneimittel sollte anschliessend, unter Aussparung der Augen und Lippen, als eine dünne Schicht über das ganze Gesicht verteilt werden.
- +Auftragen einer jeweils erbsengrossen Menge des Arzneimittels auf jeden der fünf Gesichtsbereiche: Stirn, Kinn, Nase und beide Wangen. Das Arzneimittel sollte anschliessend, unter Aussparung der Augen und Lippen, als eine dünne Schicht über das ganze Gesicht verteilt werden.
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffegemäss Zusammensetzung.
- +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
-Bei Therapiebeginn kann es infolge einer Reaktion auf die absterbenden Demodex-Milben zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der Rosazea kommen, die sich bei fortgesetzter Behandlung in der Regel innerhalb von 1 Woche bessert. Im Falle einerstarken Verschlechterung mit schwerer Hautreaktion sollte die Behandlung abgebrochen werden.
- +Bei Therapiebeginn kann es infolge einer Reaktion auf die absterbenden Demodex-Milben zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der Rosazea kommen, die sich bei fortgesetzter Behandlung in der Regel innerhalb von 1 Woche bessert. Im Falle einer starken Verschlechterung mit schwerer Hautreaktion sollte die Behandlung abgebrochen werden.
-Ivermectin soll nicht mit starken Inhibitoren des P-Glykoprotein (P-gp) und des CYP3A4 (z.B., Itraconazol,Voriconazol, Posaconazol, Clarithromycin, Cobicistat) angewendetwerden, weil dies zu einem erheblichen Anstieg der Ivermectin-Spiegel führen kann.
- +Ivermectin soll nicht mit starken Inhibitoren des P-Glykoprotein (P-gp) und des CYP3A4 (z.B., Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol, Clarithromycin, Cobicistat) angewendet werden, weil dies zu einem erheblichen Anstieg der Ivermectin-Spiegel führen kann.
-Der Haupt-Eliminationsweg von Ivermectin erfolgt über P-Glykoprotein (P-gp). Dabei ist das genaue Ausmass des Anteils vom Pgp am Metabolismus von Ivermectin beim Menschen unbekannt. Im Tierversuch führte der starke P-gp-Inhibitor Itraconazol zu einer annähernden Vervierfachung der Exposition. Beim Menschen führte der P-gp-Inhibitor Levamisol gemäss Literatur zu einer Verdopplung der AUC von Ivermectin; für den moderaten Inhibitor Azithromycin wurde ein Anstieg der Ivermectin-AUC um 31% beschrieben. Klinische Daten zum Einfluss starkerP-gp-Inhibitoren (wie z.B. Ketokonazol oder Itraconazol) auf die Pharmakokinetik von Ivermectin liegen nicht vor.
- +Der Haupt-Eliminationsweg von Ivermectin erfolgt über P-Glykoprotein (P-gp). Dabei ist das genaue Ausmass des Anteils vom Pgp am Metabolismus von Ivermectin beim Menschen unbekannt. Im Tierversuch führte der starke P-gp-Inhibitor Itraconazol zu einer annähernden Vervierfachung der Exposition. Beim Menschen führte der P-gp-Inhibitor Levamisol gemäss Literatur zu einer Verdopplung der AUC von Ivermectin; für den moderaten Inhibitor Azithromycin wurde ein Anstieg der Ivermectin-AUC um 31% beschrieben. Klinische Daten zum Einfluss starker P-gp-Inhibitoren (wie z.B. Ketokonazol oder Itraconazol) auf die Pharmakokinetik von Ivermectin liegen nicht vor.
-Ivermectin soll nicht zusammen mit starken Inhibitoren des Pgpoder des CYP3A4 (z.B. Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol, Clarithromycin, Ritonavir, Cobicistat) angewendet werden, weil dies zu einem erheblichen Anstieg der Ivermectin-Spiegel führen kann (siehe "Warnhinweise / Vorsichtsmassnahmen").
- +Ivermectin soll nicht zusammen mit starken Inhibitoren des Pgp oder des CYP3A4 (z.B. Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol, Clarithromycin, Ritonavir, Cobicistat) angewendet werden, weil dies zu einem erheblichen Anstieg der Ivermectin-Spiegel führen kann (siehe "Warnhinweise / Vorsichtsmassnahmen").
-Invitro ist Ivermectin kein Inhibitor der CYP450-Isoenzyme 1A2, 2A6, 2B6, 2C8, 2C9, 2C19, 2D6, 3A4, 4A11 oder 2E1 und kein Induktor vonCYP1A2, 2B6, 2C9 oder 3A4.
- +In vitro ist Ivermectin kein Inhibitor der CYP450-Isoenzyme 1A2, 2A6, 2B6, 2C8, 2C9, 2C19, 2D6, 3A4, 4A11 oder 2E1 und kein Induktor von CYP1A2, 2B6, 2C9 oder 3A4.
-Ivermectin istin hohen Konzentrationen gemäss Literaturein moderater P-gp-Induktor. Klinische Daten zu möglichen Interaktionen mit P-gp-Substraten mit enger therapeutischer Breite liegen nicht vor. Durch die ausgeprägte Hemmwirkung von Ivermectin am P-gp können klinisch relevante Interaktionen mit P-gp Substraten bei längerer topischer Anwendung jedoch nicht ausgeschlossen werden.Ivermectin soll daher nicht zusammen mit Substanzen mit enger therapeutischer Breite angewendet werden, deren Exkretion wesentlich vom Pgp abhängt (z.B. Digoxin, Ciclosporin).
- +Ivermectin ist in hohen Konzentrationen gemäss Literatur ein moderater P-gp-Induktor. Klinische Daten zu möglichen Interaktionen mit P-gp-Substraten mit enger therapeutischer Breite liegen nicht vor. Durch die ausgeprägte Hemmwirkung von Ivermectin am P-gp können klinisch relevante Interaktionen mit P-gp Substraten bei längerer topischer Anwendung jedoch nicht ausgeschlossen werden. Ivermectin soll daher nicht zusammen mit Substanzen mit enger therapeutischer Breite angewendet werden, deren Exkretion wesentlich vom Pgp abhängt (z.B. Digoxin, Ciclosporin).
-Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Ivermectin bei Schwangeren. Studien zur Reproduktionstoxizität beioraler Gabe haben gezeigt, dass Ivermectin in Ratten und Kaninchen teratogen ist (siehe „Präklinische Daten“). Während der Schwangerschaft darf Soolantra nicht angewendetwerden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich.
- +Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Ivermectin bei Schwangeren. Studien zur Reproduktionstoxizität bei oraler Gabe haben gezeigt, dass Ivermectin in Ratten und Kaninchen teratogen ist (siehe „Präklinische Daten“). Während der Schwangerschaft darf Soolantra nicht angewendet werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich.
-Nach oraler Einnahme geht Ivermectin in die Muttermilch über, für die topische Anwendung wurde ein Übergang von Ivermectin in die Muttermilch nicht untersucht. Daten aus Tierversuchen deuten ebenfalls auf einen Übertritt von Ivermectin in die Milch und eine dadurch verursachte neonatale Toxizitäthin..Ein Risiko für den gestillten Säugling kann daher nicht ausgeschlossen werden. Soolantra sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden. Ist eine Therapie mit Soolantra notwendig, soll abgestillt werden.
- +Nach oraler Einnahme geht Ivermectin in die Muttermilch über, für die topische Anwendung wurde ein Übergang von Ivermectin in die Muttermilch nicht untersucht. Daten aus Tierversuchen deuten ebenfalls auf einen Übertritt von Ivermectin in die Milch und eine dadurch verursachte neonatale Toxizität hin.. Ein Risiko für den gestillten Säugling kann daher nicht ausgeschlossen werden. Soolantra sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden. Ist eine Therapie mit Soolantra notwendig, soll abgestillt werden.
-Die in klinischen Studien am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungenwaren brennendes Gefühl auf der Haut, Hautirritation, Pruritus und Hauttrockenheit.Die unerwünschten Wirkungennahmen gewöhnlich mit zunehmender Dauer der Behandlung ab.
- +Die in klinischen Studien am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen waren brennendes Gefühl auf der Haut, Hautirritation, Pruritus und Hauttrockenheit. Die unerwünschten Wirkungen nahmen gewöhnlich mit zunehmender Dauer der Behandlung ab.
-Nach Auftragen auf die Gesichtshaut führte Soolantra sowohl bei gesunden Probanden als auch bei Patienten mit papulopustolöser Rosazea zu relevanten, langanhaltenden systemischen Ivermectin-Spiegeln (siehe „Pharmakokinetik“).Systemische Effekte sind deshalb nicht prinzipiell ausgeschlossen.
-Nachfolgend aufgelistet sind die unerwünschten Wirkungen, über die bei der Anwendung von Soolantra in klinischen Studien und/oder während der Marktüberwachung berichtet wurde.Diese sind gemäss den folgenden Kriterien nach Systemorganklassen und Häufigkeit eingeordnet: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1.000 bis <1/100), selten (≥1/10.000 bis <1/1.000), sehr selten (<1/10.000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden).
- +Nach Auftragen auf die Gesichtshaut führte Soolantra sowohl bei gesunden Probanden als auch bei Patienten mit papulopustolöser Rosazea zu relevanten, langanhaltenden systemischen Ivermectin-Spiegeln (siehe „Pharmakokinetik“). Systemische Effekte sind deshalb nicht prinzipiell ausgeschlossen.
- +Nachfolgend aufgelistet sind die unerwünschten Wirkungen, über die bei der Anwendung von Soolantra in klinischen Studien und/oder während der Marktüberwachung berichtet wurde. Diese sind gemäss den folgenden Kriterien nach Systemorganklassen und Häufigkeit eingeordnet: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥1/1.000 bis <1/100), selten (≥1/10.000 bis <1/1.000), sehr selten (<1/10.000), nicht bekannt (basierend überwiegend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht abgeschätzt werden).
- Azelainsäurea Ivermectin 1%b(N=204 Ivermectin <1%c(N=98 Ivermectin >1%d(N=48 Metronidazol 0.75%e( Vehikel Creme(N=617)
- (N=418) 7) ) ) N=532)
- + Azelainsäurea Ivermectin 1%b Ivermectin <1%c Ivermectin >1%d Metronidazol 0.75%e Vehikel Creme
- + (N=418) (N=2047) (N=98) (N=48) (N=532) (N=617)
-Bei einer hohen Exposition von Menschen gegenüber unbekannten Mengen von veterinären Formulierungen vonIvermectin durch Verzehr, Inhalation, Injektion oder Exposition an Körperoberflächen wurden folgende Nebenwirkungen am häufigsten beobachtet: Ausschlag, Ödeme, Kopfschmerzen, Schwindel, Asthenie, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe. Weiterhin wurden u. a. folgende Nebenwirkungen gemeldet: Krampfanfälle, Ataxie, Dyspnoe, Bauchschmerzen, Parästhesien, Urtikaria und Kontaktdermatitis.
-Die Therapie im Falle eineroralen Aufnahmeerfolgt supportiv.Falls indiziert, sollten parenterale Flüssigkeit und Elektrolyte, eine Unterstützung der Atmung (Sauerstoff und bei Bedarf maschinelle Beatmung) sowie Antihypotensiva (falls eine klinisch relevanteHypotonie vorliegt) eingesetzt werden. Die möglichst unverzügliche Induktion einer Emesis und/oder Magenspülung und eine nachfolgende Verabreichung von Purgativa oder andere gängige Entgiftungsmassnahmen können eingesetzt werden, um eine Absorption von Ivermectin zu vermeiden.
- +Bei einer hohen Exposition von Menschen gegenüber unbekannten Mengen von veterinären Formulierungen von Ivermectin durch Verzehr, Inhalation, Injektion oder Exposition an Körperoberflächen wurden folgende Nebenwirkungen am häufigsten beobachtet: Ausschlag, Ödeme, Kopfschmerzen, Schwindel, Asthenie, Übelkeit, Erbrechen und Diarrhoe. Weiterhin wurden u. a. folgende Nebenwirkungen gemeldet: Krampfanfälle, Ataxie, Dyspnoe, Bauchschmerzen, Parästhesien, Urtikaria und Kontaktdermatitis.
- +Die Therapie im Falle einer oralen Aufnahme erfolgt supportiv. Falls indiziert, sollten parenterale Flüssigkeit und Elektrolyte, eine Unterstützung der Atmung (Sauerstoff und bei Bedarf maschinelle Beatmung) sowie Antihypotensiva (falls eine klinisch relevante Hypotonie vorliegt) eingesetzt werden. Die möglichst unverzügliche Induktion einer Emesis und/oder Magenspülung und eine nachfolgende Verabreichung von Purgativa oder andere gängige Entgiftungsmassnahmen können eingesetzt werden, um eine Absorption von Ivermectin zu vermeiden.
-Die Behandlung entzündlicher Läsionen bei Rosazea mit Soolantra, einmal täglich zur Schlafenszeit angewendet, wurde in zwei randomisierten, doppelblinden, Vehikelkontrollierten klinischen Studien mit identischem Design untersucht. Eingeschlossen waren 1371 Patientenim Alter von mindestens 18 Jahren.Diese wurden 12 Wochen lang einmal täglich mit Soolantra oder mit dem Vehikel behandelt.
-Insgesamt waren 96 % der Patientenhellhäutig, 67 % Frauen. Mit der 5-Punkte-Skala der Globalen Beurteilung der Untersucher (Investigator Global Assessment, IGA) wurde der Zustand vor Behandlungsbeginn (Baseline) bei 79 % der Patientenals moderat (IGA=3), bei 21 % als schwergradig (IGA=4) eingestuft.
- +Die Behandlung entzündlicher Läsionen bei Rosazea mit Soolantra, einmal täglich zur Schlafenszeit angewendet, wurde in zwei randomisierten, doppelblinden, Vehikelkontrollierten klinischen Studien mit identischem Design untersucht. Eingeschlossen waren 1371 Patienten im Alter von mindestens 18 Jahren. Diese wurden 12 Wochen lang einmal täglich mit Soolantra oder mit dem Vehikel behandelt.
- +Insgesamt waren 96 % der Patienten hellhäutig, 67 % Frauen. Mit der 5-Punkte-Skala der Globalen Beurteilung der Untersucher (Investigator Global Assessment, IGA) wurde der Zustand vor Behandlungsbeginn (Baseline) bei 79 % der Patienten als moderat (IGA=3), bei 21 % als schwergradig (IGA=4) eingestuft.
-In beiden Studien war Soolantra in beiden Co-Primärendpunkten der Vehikel-Crèmestatistisch signifikant überlegen (p<0,001, siehe Tabelle 4 sowie Abbildung 1, Abbildung 2, Abbildung 3 und Abbildung 4), wobei die Wirkung bereits nach 4-wöchiger Behandlung einsetzte.
- +In beiden Studien war Soolantra in beiden Co-Primärendpunkten der Vehikel-Crème statistisch signifikant überlegen (p<0,001, siehe Tabelle 4 sowie Abbildung 1, Abbildung 2, Abbildung 3 und Abbildung 4), wobei die Wirkung bereits nach 4-wöchiger Behandlung einsetzte.
-Soolantra(N=451) Vehikel(N=232) Soolantra(N=459) Vehikel(N=229)
- +Soolantra (N=451) Vehikel (N=232) Soolantra (N=459) Vehikel (N=229)
-Anzahl (%) der 173(38.4) 27(11.6) 184(40.1) 43(18.8)
- +Anzahl (%) der 173 (38.4) 27 (11.6) 184 (40.1) 43 (18.8)
-Durchschnittliche -20.5(-64.9) -12.0(-41.6) -22.2(-65.7) -13.4(-43.4)
- +Durchschnittliche -20.5 (-64.9) -12.0 (-41.6) -22.2 (-65.7) -13.4 (-43.4)
-Wirksamkeit und Sicherheit des Arzneimittels zur Behandlung entzündlicher Läsionen bei Rosazea wurden auch in einer weiteren randomisierten, Prüfarzt-verblindeten, aktiv-kontrollierten klinischen Studie an n=962 Patienten >18 Jahre untersucht. Die Patienten wurden 16 Wochen lang entweder einmal täglich mit Soolantra oder zweimal täglich mit Metronidazol 7,5 mg/g Crème behandelt. In dieser Studie waren 99,7 % der Patientenhellhäutig, 65,2 % Frauen; gemäss der IGA-Wertung wurden vor Behandlungsbeginn 83,3 % der Patientenals moderat (IGA=3) und 16,7 % als schwer (IGA=4) erkrankt eingestuft. Primärer Wirksamkeitsendpunkt dieser Studie war die mittlere Veränderung in % der Anzahl entzündlicher Läsionen.
-Nach 16 Behandlungswochen war Soolantra statistisch signifikant wirksamer als die 7,5 mg/g Metronidazol-Creme (p<0.001), mit einer Reduktion der Läsionen um 83,0 % bzw. 73,7 % gegenüber Baseline in der Ivermectin- bzw. Metronidazolgruppe (siehe Abbildung 5).Die Befunde für die Sekundärendpunkte IGA-Wertung und absolute Änderung der Anzahl entzündlicher Läsionen in Woche 16bestätigten die Überlegenheit von Soolantra (p<0.001).
- +Wirksamkeit und Sicherheit des Arzneimittels zur Behandlung entzündlicher Läsionen bei Rosazea wurden auch in einer weiteren randomisierten, Prüfarzt-verblindeten, aktiv-kontrollierten klinischen Studie an n=962 Patienten >18 Jahre untersucht. Die Patienten wurden 16 Wochen lang entweder einmal täglich mit Soolantra oder zweimal täglich mit Metronidazol 7,5 mg/g Crème behandelt. In dieser Studie waren 99,7 % der Patienten hellhäutig, 65,2 % Frauen; gemäss der IGA-Wertung wurden vor Behandlungsbeginn 83,3 % der Patienten als moderat (IGA=3) und 16,7 % als schwer (IGA=4) erkrankt eingestuft. Primärer Wirksamkeitsendpunkt dieser Studie war die mittlere Veränderung in % der Anzahl entzündlicher Läsionen.
- +Nach 16 Behandlungswochen war Soolantra statistisch signifikant wirksamer als die 7,5 mg/g Metronidazol-Creme (p<0.001), mit einer Reduktion der Läsionen um 83,0 % bzw. 73,7 % gegenüber Baseline in der Ivermectin- bzw. Metronidazolgruppe (siehe Abbildung 5). Die Befunde für die Sekundärendpunkte IGA-Wertung und absolute Änderung der Anzahl entzündlicher Läsionen in Woche 16 bestätigten die Überlegenheit von Soolantra (p<0.001).
-In allen klinischen Studien wurden insgesamt etwa 300 Patientenim Alter von über 65 Jahren mit dem Arzneimittel behandelt. Zwischen Patienten>65 Jahren und Patientenim Alter von 18 bis 65 Jahren wurden keine relevanten Unterschiede betreffend Wirksamkeit oderSicherheit beobachtet.
- +In allen klinischen Studien wurden insgesamt etwa 300 Patienten im Alter von über 65 Jahren mit dem Arzneimittel behandelt. Zwischen Patienten >65 Jahren und Patienten im Alter von 18 bis 65 Jahren wurden keine relevanten Unterschiede betreffend Wirksamkeit oder Sicherheit beobachtet.
-In einer anderen Studie wurde die Pharmakokinetik von Ivermectin (1x täglich 1g Creme entsprechend 10mg Ivermectin)an insgesamt 17 Patienten mit schwerer Rosazea über 28 Tage untersucht. Bei den 15 Patienten, die die Studie vollständig abgeschlossen hatten, stellten sich die PK-Parameter folgendermassen dar:
- +In einer anderen Studie wurde die Pharmakokinetik von Ivermectin (1x täglich 1g Creme entsprechend 10mg Ivermectin) an insgesamt 17 Patienten mit schwerer Rosazea über 28 Tage untersucht. Bei den 15 Patienten, die die Studie vollständig abgeschlossen hatten, stellten sich die PK-Parameter folgendermassen dar:
-Einzeldosis 10 mg 0,37 ng/ml 0,69 ng/ml 9 h nur 1-24 h NA 9,29 ng.h/ml NA NA
- +Einzeldosis 10 mg 0,37 ng/ml 0,69 ng/ml 9 h nur 1-24 h NA 9,29 ng.h/ml NA NA
-1x 14 Tage 10 mg 1,26 ng/ml 2,10 ng/ml 10 hnur 0-24 h NA 36,14 ng.h/ml NA NA
- +1x 14 Tage 10 mg 1,26 ng/ml 2,10 ng/ml 10 h nur 0-24 h NA 36,14 ng.h/ml NA NA
-1x 28 Tage 10 mg 1,36 ng/ml 1,74 ng/ml 11 hnur 0-24 h 145 h 35,43 ng.h/ml 274,62 ng.h/ml 311,74 ng.h/ml
- +1x 28 Tage 10 mg 1,36 ng/ml 1,74 ng/ml 11 h nur 0-24 h 145 h 35,43 ng.h/ml 274,62 ng.h/ml 311,74 ng.h/ml
-Bei Steady-State-Bedingungen war die Exposition von Ivermectin im Mittel niedriger(AUC0-24hr: 36 ± 16 ng.hr/mL) als jene, die nach einer oralen Einzeldosis von 6 mg Ivermectin bei gesunden Probanden gemessenwurden (AUC0-24hr: 134 ± 66 ng.hr/mL) (siehe Diagramm). Die relative kutane Bioverfügbarkeit von Ivermectin betrug in dieser vergleichenden Studie für Soolantra 16%.
- +Bei Steady-State-Bedingungen war die Exposition von Ivermectin im Mittel niedriger (AUC0-24hr: 36 ± 16 ng.hr/mL) als jene, die nach einer oralen Einzeldosis von 6 mg Ivermectin bei gesunden Probanden gemessen wurden (AUC0-24hr: 134 ± 66 ng.hr/mL) (siehe Diagramm). Die relative kutane Bioverfügbarkeit von Ivermectin betrug in dieser vergleichenden Studie für Soolantra 16%.
-Inden Phase 3-Studien wardie Ivermectin-Exposition während der 52-wöchigen Behandlungsdauer,bei sehr hoherinterindividueller Variabilität,jener nach zweiwöchiger Behandlung in etwa vergleichbar. Ein kleiner Teil der mit Soolantra Creme behandelten Patienten erreichte eine systemische Exposition, die etwa im Bereich der mittleren Exposition nach oraler Gabe von 6 mg Ivermectin lag.
- +In den Phase 3-Studien war die Ivermectin-Exposition während der 52-wöchigen Behandlungsdauer, bei sehr hoher interindividueller Variabilität, jener nach zweiwöchiger Behandlung in etwa vergleichbar. Ein kleiner Teil der mit Soolantra Creme behandelten Patienten erreichte eine systemische Exposition, die etwa im Bereich der mittleren Exposition nach oraler Gabe von 6 mg Ivermectin lag.
-Ivermectinwird zu >99 % an Plasmaproteine gebunden, primär an Serumalbumin. Eine erwähnenswerte Bindung von Ivermectin an Erythrozyten wurde nicht beobachtet.
- +Ivermectin wird zu >99 % an Plasmaproteine gebunden, primär an Serumalbumin. Eine erwähnenswerte Bindung von Ivermectin an Erythrozyten wurde nicht beobachtet.
-Es wurde keine vollständige Massenbilanzstudie beim Menschen mit Ivermectin durchgeführt, und der Metabolismus von Ivermectin beim Menschen nicht vollständig abgeklärt. Auszahlreichen tierexperimentellen Untersuchungen ist bekannt, dass die Exkretion über P-gp denHaupteliminationsweg von Ivermectin darstellt. Das genaue Ausmass des Anteils vom Pgp am Metabolismus von Ivermectin beim Menschen ist jedoch unbekannt.
- +Es wurde keine vollständige Massenbilanzstudie beim Menschen mit Ivermectin durchgeführt, und der Metabolismus von Ivermectin beim Menschen nicht vollständig abgeklärt. Aus zahlreichen tierexperimentellen Untersuchungen ist bekannt, dass die Exkretion über P-gp den Haupteliminationsweg von Ivermectin darstellt. Das genaue Ausmass des Anteils vom Pgp am Metabolismus von Ivermectin beim Menschen ist jedoch unbekannt.
-Bei Patienten, bei denen Soolantraüber 28 Tage einmal täglich angewendet wurde, lag die terminale Halbwertszeit im Durchschnitt bei 6 Tagen (Mittel: 145 Stunden, Bereich 92-238 Stunden).
- +Bei Patienten, bei denen Soolantra über 28 Tage einmal täglich angewendet wurde, lag die terminale Halbwertszeit im Durchschnitt bei 6 Tagen (Mittel: 145 Stunden, Bereich 92-238 Stunden).
-Die Pharmakokinetik von Ivermectin wurdebei Patienten mit NierenoderLeberinsuffizienz nicht untersucht .
- +Die Pharmakokinetik von Ivermectin wurde bei Patienten mit Nierenoder Leberinsuffizienz nicht untersucht .
-Ivermectin zeigte keine mutagene Wirkung in vitro (Ames- und Maus-Lymphoma-Test) und war in einem in vivoMikronukleus-Test an Ratten nicht klastogen.
- +Ivermectin zeigte keine mutagene Wirkung in vitro (Ames- und Maus-Lymphoma-Test) und war in einem in vivo Mikronukleus-Test an Ratten nicht klastogen.
-Nicht über 30°Clagern.
- +Nicht über 30°C lagern.
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