| 44 Änderungen an Fachinfo Synagis 50 mg/0.5 ml |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektionslösung
- +Eine Durchstechflasche mit steriler Palivizumablösung mit einer Konzentration von 50 mg/0,5 ml bzw. 100 mg/1,0 ml.
- +Die Flüssigkeit ist klar oder leicht opaleszierend.
-·frühgeborenen Kindern (35. Schwangerschaftswoche oder weniger), die zum Zeitpunkt des Beginns der RSV-Saison höchstens 6 Monate alt sind,
-·Kindern mit bronchopulmonaler Dysplasie (BPD), die höchstens 2 Jahre alt sind und die innerhalb der letzten 6 Monate wegen BPD behandelt werden mussten sowie
-·Kindern mit hämodynamisch signifikanter angeborener Herzerkrankung.
- +frühgeborenen Kindern (35. Schwangerschaftswoche oder weniger), die zum Zeitpunkt des Beginns der RSV-Saison höchstens 6 Monate alt sind,
- +-Kindern mit bronchopulmonaler Dysplasie (BPD), die höchstens 2 Jahre alt sind und die innerhalb der letzten 6 Monate wegen BPD behandelt werden mussten sowie
- +-Kindern mit hämodynamisch signifikanter angeborener Herzerkrankung.
-Es wird empfohlen, dass Kindern, die einer Operation unter Anwendung eines cardiopulmonalen Bypasses unterzogen werden, eine 15 mg/kg Palivizumab Injektion verabreicht wird, sobald sie postoperativ stabil sind, um ausreichende Palivizumabserumspiegel zu gewährleisten. Während der restlichen RSV-Saison sollten die nachfolgenden Dosen bei Kindern mit nach wie vor bestehendem hohem Risiko an einer RSV-Infektion zu erkranken, monatlich fortgesetzt werden (siehe auch «Pharmakokinetik»).
- +Es wird empfohlen, dass Kindern, die einer Operation unter Anwendung eines cardiopulmonalen Bypasses unterzogen werden, eine 15 mg/kg Palivizumab Injektion verabreicht wird, sobald sie postoperativ stabil sind, um ausreichende Palivizumabserumspiegel zu gewährleisten. Während der restlichen RSV-Saison sollten die nachfolgenden Dosen bei Kindern mit nach wie vor bestehendem hohem Risiko an einer RSV-Infektion zu erkranken, monatlich fortgesetzt werden (siehe auch "Pharmakokinetik" ).
-Palivizumab wird monatlich in einer Dosis von 15 mg Palivizumab/kg KG intramuskulär verabreicht; vorzugsweise in die anterolaterale Seite des Oberschenkels. Auf Grund des Risikos einer Schädigung des Ischiasnervs, sollte der M. glutaeus nicht routinemässig als Injektionsstelle gewählt werden. Die Injektion sollte unter Einhaltung einer standardisierten aseptischen Technik verabreicht werden. Monatliche Dosis = Gewicht Patient (kg) x 15 mg/kg ÷ 100 mg/ml Palivizumab. Injektionsvolumen von mehr als 1 ml sollten als geteilte Dosen verabreicht werden.
-Die Wirksamkeit von Synagis für Dosierungen von weniger als 15 mg/kg oder bei einer Verabreichungshäufigkeit von seltener als monatlich während der RSV-Saison wurde nicht untersucht.
-Für Informationen zur Handhabung siehe Kapitel «Sonstige Hinweise».
- +Palivizumab wird monatlich in einer Dosis von 15 mg Palivizumab/kg KG intramuskulär verabreicht; vorzugsweise in die anterolaterale Seite des Oberschenkels. Auf Grund des Risikos einer Schädigung des Ischiasnervs, sollte der M. glutaeus nicht routinemässig als Injektionsstelle gewählt werden. Die Injektion sollte unter Einhaltung einer standardisierten aseptischen Technik verabreicht werden. Monatliche Dosis = Gewicht Patient (kg) x 15 mg/kg ÷ 100 mg/ml Palivizumab. Injektionsvolumen von mehr als 1 ml sollten als geteilte Dosen verabreicht werden.
- +Die Wirksamkeit von Synagis für Dosierungen von weniger als 15 mg/kg oder bei einer Verabreichungshäufigkeit von seltener als monatlich während der RSV-Saison wurde nicht untersucht.
- +Für Informationen zur Handhabung siehe Kapitel "Sonstige Hinweise" .
-Es wurde über allergische Reaktionen, einschliesslich sehr seltenen Fälle von Anaphylaxie und anaphylaktischem Schock nach der Verabreichung von Palivizumab berichtet. Nach dem Auftreten von schweren allergischen Reaktionen soll die Therapie mit Palivizumab beendet werden. In manchen Fällen wurde über einen fatalen Ausgang berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Es wurde über allergische Reaktionen, einschliesslich sehr seltenen Fälle von Anaphylaxie und anaphylaktischem Schock nach der Verabreichung von Palivizumab berichtet. Nach dem Auftreten von schweren allergischen Reaktionen soll die Therapie mit Palivizumab beendet werden. In manchen Fällen wurde über einen fatalen Ausgang berichtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Tabelle 1 Nebenwirkungen in klinischen Studien zur Prophylaxe bei Frühgeborenen und Kindern mit bronchopulmonaler Dysplasie
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Gelegentlich Infektionen der oberen Atemwege, Gastroenteritis
- Selten Virusinfektionen
-Psychiatrische Erkrankungen Häufig Reizbarkeit
-Erkrankungen des Nervensystems Gelegentlich Somnolenz
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Gelegentlich Rhinitis, Husten
- Selten Keuchen
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Gelegentlich Diarrhoe, Erbrechen
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Gelegentlich Hautausschlag
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Häufig Pyrexie, Reaktionen an der Injektionsstelle
- Selten Unbehagen
-Untersuchungen Gelegentlich Erhöhung der AST, Veränderungen beim Leberfunktionstest, Erhöhung der ALT, Leberenzym erhöht
- +Tabelle 1Nebenwirkungen in klinischen
- +Studien zur Prophylaxe bei
- +Frühgeborenen und Kindern mit
- +bronchopulmonaler Dysplasie
- +Infektionen und parasitäre Gelegentlich Infektionen der oberen Atemwege,
- +Erkrankungen Gastroenteritis
- + Selten Virusinfektionen
- +Psychiatrische Erkrankungen Häufig Reizbarkeit
- +Erkrankungen des Nervensystems Gelegentlich Somnolenz
- +Erkrankungen der Atemwege, des Gelegentlich Rhinitis, Husten
- +Brustraums und Mediastinums
- + Selten Keuchen
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt Gelegentlich Diarrhoe, Erbrechen
- +s
- +Erkrankungen der Haut und des Gelegentlich Hautausschlag
- +Unterhautgewebes
- +Allgemeine Erkrankungen und Häufig Pyrexie, Reaktionen an der
- +Beschwerden am Verabreichungsort Injektionsstelle
- + Selten Unbehagen
- +Untersuchungen Gelegentlich Erhöhung der AST, Veränderungen beim
- + Leberfunktionstest, Erhöhung der ALT,
- + Leberenzym erhöht
- +
- +
-In der Studie bei Frühgeborenen und Kindern mit bronchopulmonaler Dysplasie konnten keine medizinisch relevanten Unterschiede der Nebenwirkungen nach Körpersystem oder bei der Einteilung der Kinder in Untergruppen nach Geschlecht, Alter, Schwangerschaftswoche, Herkunftsland, Rasse/ethnischen Unterschieden oder Senkung der Serum-Palivizumabkonzentration auf ein Viertel, beobachtet werden. Im Sicherheitsprofil konnten zwischen Kindern mit latenter RSV-Infektion und Kindern, die wegen RSV hospitalisiert waren, keine signifikanten Unterschiede beobachtet werden. Ein Abbruch der Palivizumab-Prophylaxe aufgrund von Nebenwirkungen war selten (0,2 %).
- +In der Studie bei Frühgeborenen und Kindern mit bronchopulmonaler Dysplasie konnten keine medizinisch relevanten Unterschiede der Nebenwirkungen nach Körpersystem oder bei der Einteilung der Kinder in Untergruppen nach Geschlecht, Alter, Schwangerschaftswoche, Herkunftsland, Rasse/ethnischen Unterschieden oder Senkung der Serum-Palivizumabkonzentration auf ein Viertel, beobachtet werden. Im Sicherheitsprofil konnten zwischen Kindern mit latenter RSV-Infektion und Kindern, die wegen RSV hospitalisiert waren, keine signifikanten Unterschiede beobachtet werden. Ein Abbruch der Palivizumab-Prophylaxe aufgrund von Nebenwirkungen war selten (0,2 %).
-Tabelle 2 Nebenwirkungen in der klinischen Studie zur Prophylaxe bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen Gelegentlich Infektionen der oberen Atemwege
- Selten Gastroenteritis
-Psychiatrische Erkrankungen Häufig Reizbarkeit
-Erkrankungen des Nervensystems Gelegentlich Lethargie
- Selten Psychomotorische Hyperaktivität
-Gefässerkrankungen Selten Hämorrhagie
-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Selten Rhinitis
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Gelegentlich Diarrhoe
- Selten Erbrechen, Obstipation
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes Gelegentlich Hautausschlag, Ekzem
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Häufig Reaktionen an der Injektionsstelle, Pyrexie
- Gelegentlich Ermüdung
-Untersuchungen Gelegentlich Erhöhung der ALT, Erhöhung der AST, Leberenzym erhöht, Veränderungen beim Leberfunktionstest
- +Tabelle 2Nebenwirkungen in der
- +klinischen Studie zur Prophylaxe bei
- +Kindern mit angeborenen Herzfehlern
- +Infektionen und parasitäre Gelegentlich Infektionen der oberen Atemwege
- +Erkrankungen
- + Selten Gastroenteritis
- +Psychiatrische Erkrankungen Häufig Reizbarkeit
- +Erkrankungen des Nervensystems Gelegentlich Lethargie
- + Selten Psychomotorische Hyperaktivität
- +Gefässerkrankungen Selten Hämorrhagie
- +Erkrankungen der Atemwege, des Selten Rhinitis
- +Brustraums und Mediastinums
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt Gelegentlich Diarrhoe
- +s
- + Selten Erbrechen, Obstipation
- +Erkrankungen der Haut und des Gelegentlich Hautausschlag, Ekzem
- +Unterhautgewebes
- +Allgemeine Erkrankungen und Häufig Reaktionen an der Injektionsstelle,Pyr
- +Beschwerden am Verabreichungsort exie
- + Gelegentlich Ermüdung
- +Untersuchungen Gelegentlich Erhöhung der ALT, Erhöhung der AST,
- + Leberenzym erhöht, Veränderungen beim
- + Leberfunktionstest
- +
- +
-Über die folgenden Ereignisse wurde nach Markteinführung von Palivizumab berichtet. Da diese Ereignisse freiwillig von einer Population ungewisser Grösse gemeldet werden, ist es nicht immer möglich, verlässlich die Häufigkeit zu bestimmen oder einen kausalen Zusammenhang mit der Exposition von Palivizumab einwandfrei festzustellen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Über die folgenden Ereignisse wurde nach Markteinführung von Palivizumab berichtet. Da diese Ereignisse freiwillig von einer Population ungewisser Grösse gemeldet werden, ist es nicht immer möglich, verlässlich die Häufigkeit zu bestimmen oder einen kausalen Zusammenhang mit der Exposition von Palivizumab einwandfrei festzustellen (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Das Palivizumab-Therapieschema und die unerwünschten Wirkungen wurden bei nahezu 20'000 Kleinkindern, die durch ein «Patient Compliance Register» zwischen 1998 und 2000 erfasst wurden, überwacht. 1250 erfasste Kleinkinder dieser Gruppe erhielten 6 Injektionen, 183 Kleinkinder erhielten 7 Injektionen und 27 Kleinkinder erhielten 8 oder 9 Injektionen. Die bei den Patienten nach der sechsten oder weiteren Dosen beobachteten unerwünschten Wirkungen waren in Art und Häufigkeit ähnlich wie die unerwünschten Wirkungen nach den ersten 5 Dosen.
- +Das Palivizumab-Therapieschema und die unerwünschten Wirkungen wurden bei nahezu 20'000 Kleinkindern, die durch ein "Patient Compliance Register" zwischen 1998 und 2000 erfasst wurden, überwacht. 1250 erfasste Kleinkinder dieser Gruppe erhielten 6 Injektionen, 183 Kleinkinder erhielten 7 Injektionen und 27 Kleinkinder erhielten 8 oder 9 Injektionen. Die bei den Patienten nach der sechsten oder weiteren Dosen beobachteten unerwünschten Wirkungen waren in Art und Häufigkeit ähnlich wie die unerwünschten Wirkungen nach den ersten 5 Dosen.
-Im Verlauf der ersten Behandlung konnten Antikörper gegen Palivizumab in annähernd 1 % der Patienten in der IMpact-RSV-Studie nachgewiesen werden. Die in geringem Ausmass vorhandenen Antikörper waren nur vorübergehend vorhanden und verschwanden trotz fortgesetzter Behandlung mit Palivizumab (1. und 2. Saison), so dass sie während der zweiten Saison in 55/56 Kindern nicht mehr nachgewiesen werden konnten, obwohl 2 Kinder während der ersten Saison einen positiven Befund hatten. Deshalb scheint die Bildung menschlicher Antikörper keine klinische Relevanz zu besitzen. Immunogenität wurde in der Studie zu angeborenen Herzfehlern nicht untersucht.
-Antikörper gegen Palivizumab wurden auch in vier zusätzlichen Studien an 4337 mit Palivizumab behandelten Patienten (Kinder, die in der 35. Schwangerschaftswoche oder früher geboren wurden und 6 Monate oder jünger waren, oder die jünger als 24 Monate alt waren mit bronchopulmonarer Dysplasie oder mit haemodynamisch bedeutsamen angeborenen Herzfehlern) untersucht und bei 0 % – 1,5 % der Patienten zu verschiedenen Studienzeitpunkten beobachtet. Es konnte kein Zusammenhang zwischen der Anwesenheit von Antikörpern und Nebenwirkungen festgestellt werden.
- +Im Verlauf der ersten Behandlung konnten Antikörper gegen Palivizumab in annähernd 1 % der Patienten in der IMpact-RSV-Studie nachgewiesen werden. Die in geringem Ausmass vorhandenen Antikörper waren nur vorübergehend vorhanden und verschwanden trotz fortgesetzter Behandlung mit Palivizumab (1. und 2. Saison), so dass sie während der zweiten Saison in 55/56 Kindern nicht mehr nachgewiesen werden konnten, obwohl 2 Kinder während der ersten Saison einen positiven Befund hatten. Deshalb scheint die Bildung menschlicher Antikörper keine klinische Relevanz zu besitzen. Immunogenität wurde in der Studie zu angeborenen Herzfehlern nicht untersucht.
- +Antikörper gegen Palivizumab wurden auch in vier zusätzlichen Studien an 4337 mit Palivizumab behandelten Patienten (Kinder, die in der 35. Schwangerschaftswoche oder früher geboren wurden und 6 Monate oder jünger waren, oder die jünger als 24 Monate alt waren mit bronchopulmonarer Dysplasie oder mit haemodynamisch bedeutsamen angeborenen Herzfehlern) untersucht und bei 0 % – 1,5 % der Patienten zu verschiedenen Studienzeitpunkten beobachtet. Es konnte kein Zusammenhang zwischen der Anwesenheit von Antikörpern und Nebenwirkungen festgestellt werden.
-In Postmarketing Berichten wurden Überdosierungen von bis zu 85 mg/kg festgehalten. In einigen Fällen wurden unerwünschte Wirkungen berichtet, welche sich nicht von denen unterschieden, die durch Dosierungen von 15 mg/kg hervorgerufen wurden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Im Falle einer Überdosierung wird empfohlen, den Patienten auf Zeichen oder Symptome einer unerwünschten Reaktion oder Wirkung zu beobachten, und sofort eine angebrachte Symptom bekämpfende Behandlung einzuleiten.
- +In Postmarketing Berichten wurden Überdosierungen von bis zu 85 mg/kg festgehalten. In einigen Fällen wurden unerwünschte Wirkungen berichtet, welche sich nicht von denen unterschieden, die durch Dosierungen von 15 mg/kg hervorgerufen wurden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Im Falle einer Überdosierung wird empfohlen, den Patienten auf Zeichen oder Symptome einer unerwünschten Reaktion oder Wirkung zu beobachten, und sofort eine angebrachte Symptom bekämpfende Behandlung einzuleiten.
-Palivizumab ist ein humanisierter IgG1k monoklonaler Antikörper, der auf das Epitop der A Antigenseite des Fusionsproteins des Respiratory Syncytial Virus (RSV) bindet. Der humanisierte monoklonale Antikörper setzt sich aus humanen (95 %) und murinen (5 %) Antikörpersequenzen zusammen, besteht aus zwei langen und zwei kurzen Ketten und hat ein Molekulargewicht von ungefähr 148000 Dalton.
- +Palivizumab ist ein humanisierter IgG1k monoklonaler Antikörper, der auf das Epitop der A Antigenseite des Fusionsproteins des Respiratory Syncytial Virus (RSV) bindet. Der humanisierte monoklonale Antikörper setzt sich aus humanen (95 %) und murinen (5 %) Antikörpersequenzen zusammen, besteht aus zwei langen und zwei kurzen Ketten und hat ein Molekulargewicht von ungefähr 148000 Dalton.
-Obwohl resistente RSV-Stämme in Laborexperimenten isoliert werden können, wurden alle getesteten klinischen RSV-Isolate mittels Palivizumab neutralisiert. Im Cotton-Rattenmodell für RSV-Infektionen führten Palivizumab-Serumkonzentrationen von ungefähr 30 µg/ml zu einer 99 %-igen Reduzierung der pulmonalen RSV-Replikation.
- +Obwohl resistente RSV-Stämme in Laborexperimenten isoliert werden können, wurden alle getesteten klinischen RSV-Isolate mittels Palivizumab neutralisiert. Im Cotton-Rattenmodell für RSV-Infektionen führten Palivizumab-Serumkonzentrationen von ungefähr 30 µg/ml zu einer 99 %-igen Reduzierung der pulmonalen RSV-Replikation.
-In einer Placebo-kontrollierten Studie zur Prophylaxe der RSV-Erkrankung bei 1502 Kindern mit erhöhtem Infektionsrisiko (1002 Synagis; 500 Placebo) führten monatliche Verabreichungen von 15 mg Palivizumab/kg KG während 5 Monaten in 55 % der Fälle (p ≤0,001) zu einer Reduzierung der RSV-bedingten Krankenhausaufnahmen. In der Placebogruppe betrug die RSV-Hospitalisierungsrate 10,6 %. Auf der Basis dieser Daten beträgt die absolute Risikoreduzierung 5,8 %, woraus folgt, dass 17 Kinder behandelt werden müssen, um einer Krankenhausaufnahme vorzubeugen. Die Schwere der RSV-Erkrankung bei hospitalisierten Kindern bezogen auf den Aufenthalt (Tage) auf der Intensivstation pro 100 Kinder und Tage unter künstlicher Beatmung pro 100 Kinder wurde durch die Prophylaxe mit Palivizumab nicht beeinflusst.
- +In einer Placebo-kontrollierten Studie zur Prophylaxe der RSV-Erkrankung bei 1502 Kindern mit erhöhtem Infektionsrisiko (1002 Synagis; 500 Placebo) führten monatliche Verabreichungen von 15 mg Palivizumab/kg KG während 5 Monaten in 55 % der Fälle (p ≤0,001) zu einer Reduzierung der RSV-bedingten Krankenhausaufnahmen. In der Placebogruppe betrug die RSV-Hospitalisierungsrate 10,6 %. Auf der Basis dieser Daten beträgt die absolute Risikoreduzierung 5,8 %, woraus folgt, dass 17 Kinder behandelt werden müssen, um einer Krankenhausaufnahme vorzubeugen. Die Schwere der RSV-Erkrankung bei hospitalisierten Kindern bezogen auf den Aufenthalt (Tage) auf der Intensivstation pro 100 Kinder und Tage unter künstlicher Beatmung pro 100 Kinder wurde durch die Prophylaxe mit Palivizumab nicht beeinflusst.
-In einer Placebo-kontrollierten Studie mit 1287 Patienten im Alter von ≤24 Monaten mit hämodynamisch signifikanten, angeborenen Herzfehlern (639 Synagis; 648 Placebo) reduzierte eine monatliche Dosis von 15 mg/kg Synagis über 5 Monate die Inzidenz der RSV-bedingten Krankenhausaufnahme um 45 % (p = 0,003) (angeborene Herzkrankheit-Studie). Die Gruppen waren hinsichtlich der zyanotischen und azyanotischen Patienten ausgeglichen. Die RSV-Hospitalisierungsrate lag bei 9,7 % in der Placebo-Gruppe und 5,3 % in der Synagis-Gruppe. Sekundäre Endpunkte der Wirksamkeit zeigten signifikante Reduzierung in der Synagis-Gruppe verglichen mit Placebo hinsichtlich der Gesamtzahl der Tage eines RSV-bedingten Krankenhausaufenthaltes (56 % Reduzierung, p=0,003) und der Gesamtzahl der RSV-Tage mit einem erhöhten zusätzlichen Sauerstoffbedarf (73 % Reduzierung, p = 0,014) pro 100 Kinder.
- +In einer Placebo-kontrollierten Studie mit 1287 Patienten im Alter von ≤24 Monaten mit hämodynamisch signifikanten, angeborenen Herzfehlern (639 Synagis; 648 Placebo) reduzierte eine monatliche Dosis von 15 mg/kg Synagis über 5 Monate die Inzidenz der RSV-bedingten Krankenhausaufnahme um 45 % (p = 0,003) (angeborene Herzkrankheit-Studie). Die Gruppen waren hinsichtlich der zyanotischen und azyanotischen Patienten ausgeglichen. Die RSV-Hospitalisierungsrate lag bei 9,7 % in der Placebo-Gruppe und 5,3 % in der Synagis-Gruppe. Sekundäre Endpunkte der Wirksamkeit zeigten signifikante Reduzierung in der Synagis-Gruppe verglichen mit Placebo hinsichtlich der Gesamtzahl der Tage eines RSV-bedingten Krankenhausaufenthaltes (56 % Reduzierung, p=0,003) und der Gesamtzahl der RSV-Tage mit einem erhöhten zusätzlichen Sauerstoffbedarf (73 % Reduzierung, p = 0,014) pro 100 Kinder.
-Bei Patienten mit azyanotischem Herzvitium wurde eine Reduktion der Hospitalisationsrate um 58 % nachgewiesen versus 29 % bei Patienten mit zyanotischem Vitium (p = 0,285). Bei < 6 Monate alten Kindern wurde die Hospitalisationsrate von 12,2 % auf 6 % reduziert, versus 6,3% auf 4,4 % bei > 6 Monate alten Kindern.
- +Bei Patienten mit azyanotischem Herzvitium wurde eine Reduktion der Hospitalisationsrate um 58 % nachgewiesen versus 29 % bei Patienten mit zyanotischem Vitium (p = 0,285). Bei < 6 Monate alten Kindern wurde die Hospitalisationsrate von 12,2 % auf 6 % reduziert, versus 6,3% auf 4,4 % bei > 6 Monate alten Kindern.
-Die antivirale Aktivität von Palivizumab wurde in einer Mikroneutralisations-Assay untersucht, in der steigende Antikörperkonzentrationen vor der Zugabe der menschlichen Epithelzellen HEp-2 mit RSV inkubiert wurden. Nach einer Inkubation von 4 bis 5 Tagen wurde RSV-Antigen in einem Enzyme-linked Immunosorbent Assay (ELISA) gemessen. Der Neutralisationstiter (50 % effektive Konzentration [EC50]) wird als die Antikörperkonzentration wiedergegeben, die benötigt wird, um den Nachweis an RSV-Antigen um 50 % im Vergleich zu nichtbehandelten, Virus-infizierten Zellen zu reduzieren. Palivizumab zeigte mediane EC50-Werte von 0,65 µg/ml (Mittelwert [Standardabweichung] = 0,75 [0,53] µg/ml; n=69, Bereich 0,07–2,89 µg/ml) und 0,28 µg/ml (Mittelwert [Standardabweichung] = 0,35 [0,23] µg/ml; n=35, Bereich 0,03–0,88 µg/ml) gegen klinische Isolate der RSV-Subtypen A bzw. B. Die Mehrzahl der getesteten klinischen RSV-Isolate (n=96) wurde von Probanden aus den USA gesammelt, die restlichen aus Japan (n=1), Australien (n=5) und Israel (n=2). Diese Isolate kodierten die weltweit am häufigsten unter klinischen Isolaten gefundenen RSV-F-Sequenzpolymorphismen.
- +Die antivirale Aktivität von Palivizumab wurde in einer Mikroneutralisations-Assay untersucht, in der steigende Antikörperkonzentrationen vor der Zugabe der menschlichen Epithelzellen HEp-2 mit RSV inkubiert wurden. Nach einer Inkubation von 4 bis 5 Tagen wurde RSV-Antigen in einem Enzyme-linked Immunosorbent Assay (ELISA) gemessen. Der Neutralisationstiter (50 % effektive Konzentration [EC50]) wird als die Antikörperkonzentration wiedergegeben, die benötigt wird, um den Nachweis an RSV-Antigen um 50 % im Vergleich zu nichtbehandelten, Virus-infizierten Zellen zu reduzieren. Palivizumab zeigte mediane EC50-Werte von 0,65 µg/ml (Mittelwert [Standardabweichung] = 0,75 [0,53] µg/ml; n=69, Bereich 0,07–2,89 µg/ml) und 0,28 µg/ml (Mittelwert [Standardabweichung] = 0,35 [0,23] µg/ml; n=35, Bereich 0,03–0,88 µg/ml) gegen klinische Isolate der RSV-Subtypen A bzw. B. Die Mehrzahl der getesteten klinischen RSV-Isolate (n=96) wurde von Probanden aus den USA gesammelt, die restlichen aus Japan (n=1), Australien (n=5) und Israel (n=2). Diese Isolate kodierten die weltweit am häufigsten unter klinischen Isolaten gefundenen RSV-F-Sequenzpolymorphismen.
-Palivizumab bindet eine hochkonservierte Region am extrazellulären Bereich des reifen RSV F-Proteins, den man als Antigenseite II oder A Antigenseite bezeichnet, der die Aminosäuren 262 bis 275 umfasst. Es ist nachgewiesen worden, dass alle RSV-Mutanten, die eine Resistenz gegenüber Palivizumab aufweisen, Veränderungen der Aminosäuren in dieser Region des F-Proteins enthalten. Für keine bekannten polymorphen oder nicht-polymorphen Sequenzvariationen ausserhalb der A Antigenseite des RSV F-Proteins wurde nachgewiesen, dass sie zu einer Resistenz des RSV gegenüber einer Neutralisation durch Palivizumab führen. Mindestens eine der mit einer Palivizumab-Resistenz assoziierten Substitutionen, N262D, K272E/Q oder S275F/L, wurde in 8 von 126 klinischen RSV-Isolaten von Probanden, die eine Immunprophylaxe nicht erreichten, identifiziert, was einer kombinierten Resistenz-assoziierten Mutationshäufigkeit von 6,3 % entspricht.
-Ein Review der klinischen Befunde zeigte keinen Zusammenhang zwischen Sequenzveränderungen der A Antigenseite und dem Schweregrad der RSV-Erkrankung bei Kindern, die eine Immunprophylaxe mit Palivizumab erhielten und eine RSV-Erkrankung der unteren Atemwege entwickelten. Eine Analyse von 254 klinischen RSV-Isolaten, die von Immunprophylaxe-naiven Probanden gesammelten wurden, zeigte zwei mit einer Palivizumab-Resistenz assoziierte Substitutionen (1 mit N262D und 1 mit S275F), was einer Resistenz-assoziierten Mutationshäufigkeit von 0,79 % entspricht.
- +Palivizumab bindet eine hochkonservierte Region am extrazellulären Bereich des reifen RSV F-Proteins, den man als Antigenseite II oder A Antigenseite bezeichnet, der die Aminosäuren 262 bis 275 umfasst. Es ist nachgewiesen worden, dass alle RSV-Mutanten, die eine Resistenz gegenüber Palivizumab aufweisen, Veränderungen der Aminosäuren in dieser Region des F-Proteins enthalten. Für keine bekannten polymorphen oder nicht-polymorphen Sequenzvariationen ausserhalb der A Antigenseite des RSV F-Proteins wurde nachgewiesen, dass sie zu einer Resistenz des RSV gegenüber einer Neutralisation durch Palivizumab führen. Mindestens eine der mit einer Palivizumab-Resistenz assoziierten Substitutionen, N262D, K272E/Q oder S275F/L, wurde in 8 von 126 klinischen RSV-Isolaten von Probanden, die eine Immunprophylaxe nicht erreichten, identifiziert, was einer kombinierten Resistenz-assoziierten Mutationshäufigkeit von 6,3 % entspricht.
- +Ein Review der klinischen Befunde zeigte keinen Zusammenhang zwischen Sequenzveränderungen der A Antigenseite und dem Schweregrad der RSV-Erkrankung bei Kindern, die eine Immunprophylaxe mit Palivizumab erhielten und eine RSV-Erkrankung der unteren Atemwege entwickelten. Eine Analyse von 254 klinischen RSV-Isolaten, die von Immunprophylaxe-naiven Probanden gesammelten wurden, zeigte zwei mit einer Palivizumab-Resistenz assoziierte Substitutionen (1 mit N262D und 1 mit S275F), was einer Resistenz-assoziierten Mutationshäufigkeit von 0,79 % entspricht.
-In klinischen Studien mit erwachsenen Probanden zeigte Palivizumab ein, in Bezug auf das Verteilungsvolumen (Durchschnitt 57 ml/kg) und die Halbwertzeit (Durchschnitt 18 Tage), einem humanen IgG1-Antikörper ähnliches pharmakologisches Profil. In Prophylaxe-Studien bei Frühgeborenen und Kindern mit bronchopulmonaler Dysplasie betrug die durchschnittliche Halbwertzeit von Palivizumab 20 Tage. Die nach den monatlichen, intramuskulären Gaben von 15 mg Palivizumab/kg KG ermittelten mittleren Serumkonzentrationen lagen am 30. Tag bei ungefähr 40 µg/ml nach der ersten, bei ungefähr 60 µg/ml nach der zweiten und bei ungefähr 70 µg/ml nach der dritten und vierten Injektion. In der Studie bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern wurden am 30. Tag nach der monatlichen intramuskulären Dosis von 15 mg/kg Serumtalkonzentrationen ermittelt. Die gemessenen mittleren Werte lagen hierbei nach der ersten Injektion bei 55 µg/ml und ungefähr 90 µg/ml nach der vierten Injektion.
- +In klinischen Studien mit erwachsenen Probanden zeigte Palivizumab ein, in Bezug auf das Verteilungsvolumen (Durchschnitt 57 ml/kg) und die Halbwertzeit (Durchschnitt 18 Tage), einem humanen IgG1-Antikörper ähnliches pharmakologisches Profil. In Prophylaxe-Studien bei Frühgeborenen und Kindern mit bronchopulmonaler Dysplasie betrug die durchschnittliche Halbwertzeit von Palivizumab 20 Tage. Die nach den monatlichen, intramuskulären Gaben von 15 mg Palivizumab/kg KG ermittelten mittleren Serumkonzentrationen lagen am 30. Tag bei ungefähr 40 µg/ml nach der ersten, bei ungefähr 60 µg/ml nach der zweiten und bei ungefähr 70 µg/ml nach der dritten und vierten Injektion. In der Studie bei Kindern mit angeborenen Herzfehlern wurden am 30. Tag nach der monatlichen intramuskulären Dosis von 15 mg/kg Serumtalkonzentrationen ermittelt. Die gemessenen mittleren Werte lagen hierbei nach der ersten Injektion bei 55 µg/ml und ungefähr 90 µg/ml nach der vierten Injektion.
-Das Medikament darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit «EXP» angegebenen Verfalldatum verwendet werden.
- +Das Medikament darf nur bis zu dem auf der Verpackung mit "EXP" angegebenen Verfalldatum verwendet werden.
-·Verdünnen Sie das Produkt NICHT.
-·Schütteln Sie die Durchstechflasche nicht.
-·Für die Verabreichung entfernen Sie den Deckel von der Durchstechflasche und reinigen Sie den Stopper mit 70 % Ethanol oder Äquivalentem. Führen Sie die Nadel in die Durchstechflasche und entnehmen Sie eine entsprechende Menge in die Spritze.
-·Palivizumab enthält keine Konservierungsmittel und sollte unverzüglich nach der Entnahme in die Spritze verabreicht werden.
-·Durchstechflasche zum einmaligen Gebrauch. Führen Sie die Nadel nicht wieder in die Durchstechflasche nachdem Sie schon von der Lösung entnommen haben. Verwerfen Sie den ungebrauchten Inhalt.
-·Die Palivizumablösung darf nicht mit anderen Arzneimitteln oder Lösungen gemischt werden.
- +-Verdünnen Sie das Produkt NICHT.
- +-Schütteln Sie die Durchstechflasche nicht.
- +-Für die Verabreichung entfernen Sie den Deckel von der Durchstechflasche und reinigen Sie den Stopper mit 70 % Ethanol oder Äquivalentem. Führen Sie die Nadel in die Durchstechflasche und entnehmen Sie eine entsprechende Menge in die Spritze.
- +-Palivizumab enthält keine Konservierungsmittel und sollte unverzüglich nach der Entnahme in die Spritze verabreicht werden.
- +-Durchstechflasche zum einmaligen Gebrauch. Führen Sie die Nadel nicht wieder in die Durchstechflasche nachdem Sie schon von der Lösung entnommen haben. Verwerfen Sie den ungebrauchten Inhalt.
- +-Die Palivizumablösung darf nicht mit anderen Arzneimitteln oder Lösungen gemischt werden.
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