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Home - Fachinformation zu Vemlidy - Änderungen - 28.01.2026
156 Änderungen an Fachinfo Vemlidy
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Jede Filmtablette enthält 25 mg Tenofoviralafenamid (entsprechend 28 mg Tenofoviralafenamidfumarat).
  • +Gelbe, runde Filmtabletten, mit einem Durchmesser von 8 mm. Auf der einen Seite der Tablette ist "GSI" aufgeprägt, auf der anderen Seite "25" .
  • -Vemlidy ist indiziert für die Behandlung chronischer Hepatitis B bei Erwachsenen mit kompensierter Lebererkrankung (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Vemlidy ist indiziert für die Behandlung chronischer Hepatitis B bei Erwachsenen mit kompensierter Lebererkrankung (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Die Therapie soll nur durch einen Arzt bzw. eine Ärztin eingeleitet werden, der bzw. die in der Behandlung chronischer Hepatitis B erfahren ist.
  • +Die Therapie soll nur durch einen Arzt bzw. eine Ärztin eingeleitet werden, der bzw. die in der Behandlung chronischer Hepatitis B erfahren ist.
  • -Die empfohlene Dosis von Vemlidy beträgt eine Tablette einmal täglich zu einer Mahlzeit (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Die empfohlene Dosis von Vemlidy beträgt eine Tablette einmal täglich zu einer Mahlzeit (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -·Bei HBeAgpositiven Patienten ohne Zirrhose sollte die Behandlung mindestens 6-12 Monate nach einer bestätigten HBe-Serokonversion (HBeAg-Verlust und HBV-DNA-Verlust mit Nachweis von anti-HBe-Ak) oder bis zu einer HBs-Serokonversion oder bis zu einem Verlust der Wirksamkeit (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») durchgeführt werden. Nach Beendigung der Behandlung ist eine regelmässige Überprüfung empfehlenswert, um einen virologischen Rückfall zu erkennen.
  • -·Bei HBeAgnegativen Patienten ohne Zirrhose sollte die Behandlung mindestens bis zu einer HBs-Serokonversion oder bis zu einem nachgewiesenen Verlust der Wirksamkeit durchgeführt werden. Bei einer längerfristigen Behandlungsdauer von mehr als 2 Jahren wird eine regelmässige Überprüfung des Therapieschemas empfohlen, um sicher zu stellen, dass die gewählte Behandlung für den Patienten weiterhin angemessen ist.
  • +-Bei HBeAgpositiven Patienten ohne Zirrhose sollte die Behandlung mindestens 6-12 Monate nach einer bestätigten HBe-Serokonversion (HBeAg-Verlust und HBV-DNA-Verlust mit Nachweis von anti-HBe-Ak) oder bis zu einer HBs-Serokonversion oder bis zu einem Verlust der Wirksamkeit (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) durchgeführt werden. Nach Beendigung der Behandlung ist eine regelmässige Überprüfung empfehlenswert, um einen virologischen Rückfall zu erkennen.
  • +-Bei HBeAgnegativen Patienten ohne Zirrhose sollte die Behandlung mindestens bis zu einer HBs-Serokonversion oder bis zu einem nachgewiesenen Verlust der Wirksamkeit durchgeführt werden. Bei einer längerfristigen Behandlungsdauer von mehr als 2 Jahren wird eine regelmässige Überprüfung des Therapieschemas empfohlen, um sicher zu stellen, dass die gewählte Behandlung für den Patienten weiterhin angemessen ist.
  • -Vemlidy wird nicht empfohlen bei Patienten mit dekompensierter Leberfunktionsstörung (Score B und C nach Child-Pugh-Turcotte) (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Vemlidy wird nicht empfohlen bei Patienten mit dekompensierter Leberfunktionsstörung (Score B und C nach Child-Pugh-Turcotte) (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Eine Dosisanpassung von Vemlidy bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance (CrCl) ≥15 ml/min oder bei hämodialysepflichtigen Patienten mit CrCl < 15 ml/min ist nicht erforderlich. An den Tagen, an denen die Hämodialyse durchgeführt wird, sollte Vemlidy nach deren Beendigung verabreicht werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • -Für nicht hämodialysepflichtige Patienten mit CrCl < 15 ml/min kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Eine Dosisanpassung von Vemlidy bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance (CrCl) ≥15 ml/min oder bei hämodialysepflichtigen Patienten mit CrCl < 15 ml/min ist nicht erforderlich. An den Tagen, an denen die Hämodialyse durchgeführt wird, sollte Vemlidy nach deren Beendigung verabreicht werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • +Für nicht hämodialysepflichtige Patienten mit CrCl < 15 ml/min kann keine Dosierungsempfehlung gegeben werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Eine Dosisanpassung von Vemlidy bei Patienten im Alter von 65 Jahren oder älter ist nicht erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Eine Dosisanpassung von Vemlidy bei Patienten im Alter von 65 Jahren oder älter ist nicht erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vemlidy bei Kindern und Jugendlichen im Alter unter 18 Jahren sind bisher noch nicht erwiesen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vemlidy bei Kindern und Jugendlichen im Alter unter 18 Jahren sind bisher noch nicht erwiesen.
  • -Wenn der Patient eine Dosis ausgelassen hat und weniger als 18 Stunden seit dem üblichen Einnahmezeitpunkt vergangen sind, sollte der Patient die Einnahme von Vemlidy so bald wie möglich nachholen und mit dem gewohnten Dosierungsschema fortsetzen. Falls mehr als 18 Stunden seit dem üblichen Einnahmezeitpunkt vergangen sind, sollte der Patient die versäumte Dosis nicht mehr nachholen, sondern einfach mit dem gewohnten Dosierungsschema fortsetzen.
  • -Falls sich der Patient innerhalb einer Stunde nach Einnahme von Vemlidy erbricht, muss der Patient eine weitere Tablette einnehmen. Wenn sich der Patient später als 1 Stunde nach der Einnahme von Vemlidy erbricht, ist die Einnahme einer weiteren Tablette nicht erforderlich.
  • +Wenn der Patient eine Dosis ausgelassen hat und weniger als 18 Stunden seit dem üblichen Einnahmezeitpunkt vergangen sind, sollte der Patient die Einnahme von Vemlidy so bald wie möglich nachholen und mit dem gewohnten Dosierungsschema fortsetzen. Falls mehr als 18 Stunden seit dem üblichen Einnahmezeitpunkt vergangen sind, sollte der Patient die versäumte Dosis nicht mehr nachholen, sondern einfach mit dem gewohnten Dosierungsschema fortsetzen.
  • +Falls sich der Patient innerhalb einer Stunde nach Einnahme von Vemlidy erbricht, muss der Patient eine weitere Tablette einnehmen. Wenn sich der Patient später als 1 Stunde nach der Einnahme von Vemlidy erbricht, ist die Einnahme einer weiteren Tablette nicht erforderlich.
  • -Die Behandlung mit Vemlidy einmal täglich bei Patienten mit CrCl ≥15 ml/min und < 30 ml/min basiert auf 96 Wochen Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit der Umstellung von einer anderen antiviralen Behandlung auf Tenofoviralafenamid in einer offenen klinischen Studie bei virologisch supprimierten Patienten mit chronischer HBV-Infektion (siehe «Unerwünschte Wirkung» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • -Es liegen nur sehr begrenzte Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Vemlidy bei HBV-infizierten Patienten unter chronischer Hämodialyse mit einer CrCl < 15 ml/min vor (siehe «Unerwünschte Wirkung», «Eigenschaften/Wirkungen» and «Pharmakokinetik»).
  • -Die Behandlung mit Vemlidy bei nicht hämodialysepflichtigen Patienten mit CrCl < 15 ml/min wird nicht empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Die Behandlung mit Vemlidy einmal täglich bei Patienten mit CrCl ≥15 ml/min und < 30 ml/min basiert auf 96 Wochen Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit der Umstellung von einer anderen antiviralen Behandlung auf Tenofoviralafenamid in einer offenen klinischen Studie bei virologisch supprimierten Patienten mit chronischer HBV-Infektion (siehe "Unerwünschte Wirkung" und "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • +Es liegen nur sehr begrenzte Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Vemlidy bei HBV-infizierten Patienten unter chronischer Hämodialyse mit einer CrCl < 15 ml/min vor (siehe "Unerwünschte Wirkung" , "Eigenschaften/Wirkungen" and "Pharmakokinetik" ).
  • +Die Behandlung mit Vemlidy bei nicht hämodialysepflichtigen Patienten mit CrCl < 15 ml/min wird nicht empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Bei Patienten mit einer geschätzten CrCl < 15 ml/min ohne chronische Hämodialysebehandlung sollte keine Behandlung mit Vemlidy begonnen werden. Bei Patienten, die eine klinisch signifikante Verschlechterung der Nierenfunktion oder Anzeichen eines Fanconi-Syndroms entwickeln, sollte Vemlidy abgesetzt werden.
  • +Bei Patienten mit einer geschätzten CrCl < 15 ml/min ohne chronische Hämodialysebehandlung sollte keine Behandlung mit Vemlidy begonnen werden. Bei Patienten, die eine klinisch signifikante Verschlechterung der Nierenfunktion oder Anzeichen eines Fanconi-Syndroms entwickeln, sollte Vemlidy abgesetzt werden.
  • -Es sind die Empfehlungen zur gleichzeitigen Anwendung bei der Behandlung von Hepatitis C zu befolgen (siehe «Interaktionen»).
  • -Koinfektion mit Hepatitis B und HIV
  • -Allen HBVinfizierten Patienten, deren HIV-1-Infektionsstatus vor Therapiebeginn mit Vemlidy unbekannt ist, sollte angeboten werden, sich auf HIV-Antikörper testen zu lassen. Bei Patienten mit einer HBV- und HIV-Koinfektion sollte Vemlidy zusammen mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen verabreicht werden, um eine angemessene HIV-Therapie sicherzustellen (siehe «Interaktionen»).
  • +Es sind die Empfehlungen zur gleichzeitigen Anwendung bei der Behandlung von Hepatitis C zu befolgen (siehe "Interaktionen" ).
  • +Koinfektion mit Hepatitis B und HIV
  • +Allen HBVinfizierten Patienten, deren HIV-1-Infektionsstatus vor Therapiebeginn mit Vemlidy unbekannt ist, sollte angeboten werden, sich auf HIV-Antikörper testen zu lassen. Bei Patienten mit einer HBV- und HIV-Koinfektion sollte Vemlidy zusammen mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen verabreicht werden, um eine angemessene HIV-Therapie sicherzustellen (siehe "Interaktionen" ).
  • -Die Anwendung von Vemlidy bei Kindern und Jugendlichen im Alter unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit für diese Patientengruppe nicht erwiesen sind.
  • +Die Anwendung von Vemlidy bei Kindern und Jugendlichen im Alter unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit für diese Patientengruppe nicht erwiesen sind.
  • -Vemlidy enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. Vemlidy ist nahezu «natriumfrei».
  • +Vemlidy enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. Vemlidy ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Tenofoviralafenamid ist in vitro ein Substrat von OATP1B1 und OATP1B3. Die Distribution von Tenofoviralafenamid im Körper kann durch die Aktivität von OATP1B1 und/oder OATP1B3 beeinflusst werden.
  • -Die klinische Relevanz der Hemmung von OATP1B1/1B3 ist unbekannt. Bei Patienten, die mit starken OATP1B1/1B3-Inhibitoren behandelt werden, wird eine Kontrolle der HBV-DNA-Werte 4-6 Wochen nach Behandlungsbeginn empfohlen.
  • +Tenofoviralafenamid ist in vitro ein Substrat von OATP1B1 und OATP1B3. Die Distribution von Tenofoviralafenamid im Körper kann durch die Aktivität von OATP1B1 und/oder OATP1B3 beeinflusst werden.
  • +Die klinische Relevanz der Hemmung von OATP1B1/1B3 ist unbekannt. Bei Patienten, die mit starken OATP1B1/1B3-Inhibitoren behandelt werden, wird eine Kontrolle der HBV-DNA-Werte 4-6 Wochen nach Behandlungsbeginn empfohlen.
  • -Daten zu Interaktionen von Vemlidy und potenziell gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln sind in der nachstehenden Tabelle 1 zusammengefasst (wobei «↑» einen Anstieg bedeutet, «↓» eine Abnahme, «↔» keine Veränderung, «b.i.d.» zweimal täglich, «q.d.» einmal täglich, Einzeldosis «s.d.» und «i.v.» intravenös). Die beschriebenen Arzneimittelinteraktionen basieren auf Studien, die mit Tenofoviralafenamid durchgeführt wurden, oder sind potenzielle Arzneimittelinteraktionen, die mit Vemlidy auftreten können.
  • -Tabelle 1: Interaktionen zwischen Vemlidy und anderen Arzneimitteln
  • -Arzneimittel nach therapeutischem Gebiet Auswirkungen auf die Wirkstoffkonzentration.a,b Mittleres Verhältnis (90%-Konfidenzintervall) für AUC, Cmax, Cmin Empfehlung zur gleichzeitigen Anwendung mit Vemlidy
  • +Daten zu Interaktionen von Vemlidy und potenziell gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln sind in der nachstehenden Tabelle 1 zusammengefasst (wobei "↑" einen Anstieg bedeutet, "↓" eine Abnahme, "↔" keine Veränderung, "b.i.d." zweimal täglich, "q.d." einmal täglich, Einzeldosis "s.d." und "i.v." intravenös). Die beschriebenen Arzneimittelinteraktionen basieren auf Studien, die mit Tenofoviralafenamid durchgeführt wurden, oder sind potenzielle Arzneimittelinteraktionen, die mit Vemlidy auftreten können.
  • +Tabelle 1: Interaktionen zwischen Vemlidy und anderen Arzneimitteln
  • +Arzneimittel nach Auswirkungen auf die Empfehlung zur gleichzeitigen Anwendung mit
  • +therapeutischem Wirkstoffkonzentration.a,bMittle Vemlidy
  • +Gebiet res Verhältnis (90%-Konfidenzint
  • + ervall) für AUC, Cmax, Cmin
  • -Carbamazepin (300 mg oral, b.i.d.) Tenofoviralafenamidc (25 mg oral, s.d.) Tenofoviralafenamid ↓ Cmax 0,43 (0,36; 0,51) ↓ AUC 0,45 (0,40; 0,51) Tenofovir ↓ Cmax 0,70 (0,65; 0,74) ↔ AUC 0,77 (0,74; 0,81) Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Oxcarbazepin Phenobarbital Phenytoin Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↓ Tenofoviralafenamid Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Midazolamd (2,5 mg oral, s.d.) Tenofoviralafenamidc (25 mg oral, q.d.) Midazolam ↔ Cmax 1,02 (0,92; 1,13) ↔ AUC 1,13 (1,04; 1,23) Eine Dosisanpassung von Midazolam (oral oder i.v. verabreicht) ist nicht erforderlich.
  • -Midazolamd (1 mg i.v., s.d.) Tenofoviralafenamidc (25 mg oral, q.d.) Midazolam ↔ Cmax 0,99 (0,89; 1,11) ↔ AUC 1,08 (1,04; 1,14)
  • +Carbamazepin(300 mg Tenofoviralafenamid↓ Cmax 0,43 Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • +oral, b.i.d.)Tenofov (0,36; 0,51)↓ AUC 0,45 (0,40; empfohlen.
  • +iralafenamidc(25 mg 0,51)Tenofovir↓ Cmax 0,70
  • +oral, s.d.) (0,65; 0,74)↔ AUC 0,77 (0,74;
  • + 0,81)
  • +OxcarbazepinPhenobar Interaktionen wurden nicht Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • +bitalPhenytoin untersucht.Erwartung:↓ empfohlen.
  • + Tenofoviralafenamid
  • +Midazolamd(2,5 mg Midazolam↔ Cmax 1,02 (0,92; Eine Dosisanpassung von Midazolam (oral
  • +oral, s.d.)Tenofovir 1,13)↔ AUC 1,13 (1,04; 1,23) oder i.v. verabreicht) ist nicht
  • +alafenamidc(25 mg erforderlich.
  • +oral, q.d.)
  • +Midazolamd(1 mg Midazolam↔ Cmax 0,99 (0,89;
  • +i.v., s.d.)Tenofovir 1,11)↔ AUC 1,08 (1,04; 1,14)
  • +alafenamidc(25 mg
  • +oral, q.d.)
  • -Sertralin (50 mg oral, s.d.) Tenofoviralafenamide (10 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamid ↔ Cmax 1,00 (0,86; 1,16) ↔ AUC 0,96 (0,89; 1,03) Tenofovir ↔ Cmax 1,10 (1,00; 1,21) ↔ AUC 1,02 (1,00; 1,04) ↔ Cmin 1,01 (0,99; 1,03) Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Sertralin ist nicht erforderlich.
  • -Sertralin (50 mg oral, s.d.) Tenofoviralafenamide (10 mg oral, q.d.) Sertralin ↔ Cmax 1,14 (0,94; 1,38) ↔ AUC 0,93 (0,77; 1,13)
  • +Sertralin(50 mg Tenofoviralafenamid↔ Cmax 1,00 Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • +oral, s.d.)Tenofovir (0,86; 1,16)↔ AUC 0,96 (0,89; Sertralin ist nicht erforderlich.
  • +alafenamide(10 mg 1,03)Tenofovir↔ Cmax 1,10
  • +oral, q.d.) (1,00; 1,21)↔ AUC 1,02 (1,00;
  • + 1,04)↔ Cmin 1,01 (0,99; 1,03)
  • +Sertralin(50 mg Sertralin↔ Cmax 1,14 (0,94;
  • +oral, s.d.)Tenofovir 1,38)↔ AUC 0,93 (0,77; 1,13)
  • +alafenamide(10 mg
  • +oral, q.d.)
  • -Itraconazol Ketoconazol Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↑ Tenofoviralafenamid Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -ANTIBIOTIKA GEGEN MYKOBAKTERIEN
  • -Rifabutin Rifampicin Rifapentin Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↓ Tenofoviralafenamid Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -ANTIVIRALE MITTEL GEGEN HEPATITIS C
  • -Sofosbuvir (400 mg oral, q.d.) Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↔ Sofosbuvir ↔ GS-331007 Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Sofosbuvir ist wahrscheinlich nicht erforderlich.
  • -Ledipasvir/Sofosbuvir (90 mg/400 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamidf (25 mg oral, q.d.) Ledipasvir ↔ Cmax 1,01 (0,97; 1,05) ↔ AUC 1,02 (0,97; 1,06)Cmin 1,02 (0,98; 1,07) Sofosbuvir ↔ Cmax 0,96 (0,89; 1,04) ↔ AUC 1,05 (1,01; 1,09) GS-331007gCmax 1,08 (1,05; 1,11) ↔ AUC 1,08 (1,06; 1,10) ↔ Cmin 1,10 (1,07; 1,12) TenofoviralafenamidCmax 1,03 (0,94; 1,14) ↔ AUC 1,32 (1,25; 1,40) TenofovirCmax 1,62 (1,56; 1,68) ↑ AUC 1,75 (1,69; 1,81) ↑ Cmin 1,85 (1,78; 1,92) Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Ledipasvir/Sofosbuvir ist nicht erforderlich.
  • -Sofosbuvir/Velpatasvir (400 mg/100 mg oral, q.d.) Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↔ Sofosbuvir ↔ GS-331007 ↔ Velpatasvir ↑ Tenofoviralafenamid Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Sofosbuvir/Velpatasvir ist nicht erforderlich.
  • -Sofosbuvir/Velpatasvir/ Voxilaprevir (400 mg/100 mg/ 100 mg + 100 mgi oral, q.d.) Tenofoviralafenamidf (25 mg oral, q.d.) Sofosbuvir ↔ Cmax 0,95 (0,86; 1,05) ↔ AUC 1,01 (0,97; 1,06) GS-331007g ↔ Cmax 1,02 (0,98; 1,06) ↔ AUC 1,04 (1,01; 1,06) Velpatasvir ↔ Cmax 1,05 (0,96; 1,16) ↔ AUC 1,01 (0,94; 1,07) ↔ Cmin 1,01 (0,95; 1,09) Voxilaprevir ↔ Cmax 0,96 (0,84; 1,11) ↔ AUC 0,94 (0,84; 1,05) ↔ Cmin 1,02 (0,92; 1,12) Tenofoviralafenamid Cmax 1,32 (1,17; 1,48) ↑ AUC 1,52 (1,43; 1,61) Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir ist nicht erforderlich. Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir erhöht nachweislich die Tenofovir-Exposition (P-gp-Hemmung) um 39%. Patienten, die gleichzeitig Tenofovirdisoproxilfumarat und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir erhalten, sollten auf Tenofovirdisoproxilfumarat-assoziierte unerwünschte Wirkungen überwacht werden. Für Empfehlungen zur Überwachung der Nierenfunktion siehe die Fachinformation des Tenofovirdisoproxilfumarat-haltigen Arzneimittels (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -ANTIRETROVIRALE MITTEL GEGEN HIV – PROTEASEINHIBITOREN
  • -Atazanavir/Cobicistat (300 mg/150 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamidc (10 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamid ↑ Cmax 1,80 (1,48; 2,18) ↑ AUC 1,75 (1,55; 1,98) Tenofovir ↑ Cmax 3,16 (3,00; 3,33) ↑ AUC 3,47 (3,29; 3,67) ↑ Cmin 3,73 (3,54; 3,93) Atazanavir ↔ Cmax 0,98 (0,94; 1,02) ↔ AUC 1,06 (1,01; 1,11) ↔ Cmin 1,18 (1,06; 1,31) Cobicistat ↔ Cmax 0,96 (0,92; 1,00) ↔ AUC 1,05 (1,00; 1,09) ↑ Cmin 1,35 (1,21; 1,51) Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Atazanavir/Ritonavir (300 mg/100 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamidc (10 mg oral, s.d.) Tenofoviralafenamid ↑ Cmax 1,77 (1,28; 2,44) ↑ AUC 1,91 (1,55; 2,35) Tenofovir ↑ Cmax 2,12 (1,86; 2,43) ↑ AUC 2,62 (2,14; 3,20) Atazanavir ↔ Cmax 0,98 (0,89; 1,07) ↔ AUC 0,99 (0,96; 1,01) ↔ Cmin 1,00 (0,96; 1,04) Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Darunavir/Cobicistat (800 mg/150 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamidc (25 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamid ↔ Cmax 0,93 (0,72; 1,21) ↔ AUC 0,98 (0,80; 1,19) Tenofovir ↑ Cmax 3,16 (3,00; 3,33) ↑ AUC 3,24 (3,02; 3,47) ↑ Cmin 3,21 (2,90; 3,54) Darunavir ↔ Cmax 1,02 (0,96; 1,09) ↔ AUC 0,99 (0,92; 1,07) ↔ Cmin 0,97 (0,82; 1,15) Cobicistat ↔ Cmax 1,06 (1,00; 1,12) ↔ AUC 1,09 (1,03; 1,15) ↔ Cmin 1,11 (0,98; 1,25) Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Darunavir/Ritonavir (800 mg/100 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamidc (10 mg oral, s.d.) Tenofoviralafenamid ↑ Cmax 1,42 (0,96; 2,09) ↔ AUC 1,06 (0,84; 1,35) Tenofovir ↑ Cmax 2,42 (1,98; 2,95) ↑ AUC 2,05 (1,54; 2,72) Darunavir ↔ Cmax 0,99 (0,91; 1,08) ↔ AUC 1,01 (0,96; 1,06) ↔ Cmin 1,13 (0,95; 1,34) Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Lopinavir/Ritonavir (800 mg/200 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamidc (10 mg oral, s.d.) Tenofoviralafenamid ↑ Cmax 2,19 (1,72; 2,79) ↑ AUC 1,47 (1,17; 1,85) Tenofovir ↑ Cmax 3,75 (3,19; 4,39) ↑ AUC 4,16 (3,50; 4,96) Lopinavir ↔ Cmax 1,00 (0,95; 1,06) ↔ AUC 1,00 (0,92; 1,09) ↔ Cmin 0,98 (0,85; 1,12) Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Tipranavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↓ Tenofoviralafenamid Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -ANTIRETROVIRALE MITTEL GEGEN HIV – INTEGRASEINHIBITOREN
  • -Dolutegravir (50 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamidc (10 mg oral, s.d.) Tenofoviralafenamid ↑ Cmax 1,24 (0,88; 1,74) ↑ AUC 1,19 (0,96; 1,48) Tenofovir ↔ Cmax 1,10 (0,96; 1,25) ↑ AUC 1,25 (1,06; 1,47) Dolutegravir ↔ Cmax 1,15 (1,04; 1,27) ↔ AUC 1,02 (0,97; 1,08) ↔ Cmin 1,05 (0,97; 1,13) Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Dolutegravir ist nicht erforderlich.
  • -Raltegravir Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↔ Tenofoviralafenamid ↔ Raltegravir Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Raltegravir ist wahrscheinlich nicht erforderlich.
  • -ANTIRETROVIRALE MITTEL GEGEN HIV – NICHTNUKLEOSIDISCHE REVERSE-TRANSKRIPTASE-INHIBITOREN
  • -Efavirenz (600 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamidh (40 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamid ↓ Cmax 0,78 (0,58; 1,05) ↔ AUC 0,86 (0,72; 1,02) Tenofovir ↓ Cmax 0,75 (0,67; 0,86) ↔ AUC 0,80 (0,73; 0,87) ↔ Cmin 0,82 (0,75; 0,89) Erwartung: ↔ Efavirenz Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Efavirenz ist wahrscheinlich nicht erforderlich. Es ist auf Zeichen einer eventuellen mangelnden Wirksamkeit von Vemlidy zu achten.
  • -Nevirapin Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↔ Tenofoviralafenamid ↔ Nevirapin Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Nevirapin ist wahrscheinlich nicht erforderlich.
  • -Rilpivirin (25 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamid (25 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamid ↔ Cmax 1,01 (0,84; 1,22) ↔ AUC 1,01 (0,94; 1,09) Tenofovir ↔ Cmax 1,13 (1,02; 1,23) ↔ AUC 1,11 (1,07; 1,14) ↔ Cmin 1,18 (1,13; 1,23) Rilpivirin ↔ Cmax 0,93 (0,87; 0,99) ↔ AUC 1,01 (0,96; 1,06) ↔ Cmin 1,13 (1,04; 1,23) Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Rilpivirin ist nicht erforderlich.
  • -ANTIRETROVIRALE MITTEL GEGEN HIV – CCR5-REZEPTOR-ANTAGONIST
  • -Maraviroc Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↔ Tenofoviralafenamid ↔ Maraviroc Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Maraviroc ist wahrscheinlich nicht erforderlich.
  • -PFLANZLICHE PRÄPARATE
  • -Johanniskraut (Hypericum perforatum) Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartung: ↓ Tenofoviralafenamid Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • +ItraconazolKetoconaz Interaktionen wurden nicht Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • +ol untersucht.Erwartung:↑ empfohlen.
  • + Tenofoviralafenamid
  • +ANTIBIOTIKA GEGEN
  • +MYKOBAKTERIEN
  • +RifabutinRifampicinR Interaktionen wurden nicht Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • +ifapentin untersucht.Erwartung:↓ empfohlen.
  • + Tenofoviralafenamid
  • +ANTIVIRALE MITTEL
  • +GEGEN HEPATITIS C
  • +Sofosbuvir (400 mg Interaktionen wurden nicht Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • +oral, q.d.) untersucht.Erwartung:↔ Sofosbuvir ist wahrscheinlich nicht
  • + Sofosbuvir↔ GS-331007 erforderlich.
  • +Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir↔ Cmax 1,01 (0,97; Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • +r(90 mg/400 mg 1,05)↔ AUC 1,02 (0,97; 1,06)↔ Ledipasvir/Sofosbuvir ist nicht
  • +oral, q.d.)Tenofovir Cmin 1,02 (0,98; 1,07)Sofosbuvir erforderlich.
  • +alafenamidf(25 mg ↔ Cmax 0,96 (0,89; 1,04)↔ AUC
  • +oral, q.d.) 1,05 (1,01; 1,09)GS-331007g
  • + Cmax 1,08 (1,05; 1,11)↔ AUC
  • + 1,08 (1,06; 1,10)↔ Cmin 1,10
  • + (1,07; 1,12)Tenofoviralafenamid
  • + Cmax 1,03 (0,94; 1,14)↔ AUC
  • + 1,32 (1,25; 1,40)Tenofovir
  • + Cmax 1,62 (1,56; 1,68)↑ AUC
  • + 1,75 (1,69; 1,81)↑ Cmin 1,85
  • + (1,78; 1,92)
  • +Sofosbuvir/Velpatasv Interaktionen wurden nicht Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • +ir(400 mg/100 mg untersucht.Erwartung:↔ Sofosbuvir/Velpatasvir ist nicht
  • +oral, q.d.) SofosbuvirGS-331007↔ erforderlich.
  • + Velpatasvir↑ Tenofoviralafenamid
  • +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir↔ Cmax 0,95 (0,86; Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • +ir/ Voxilaprevir 1,05)↔ AUC 1,01 (0,97; Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir ist
  • +(400 mg/100 mg/ 100 1,06)GS-331007g↔ Cmax 1,02 nicht erforderlich.Sofosbuvir/Velpatasvir/Vo
  • +mg + 100 mgi oral, (0,98; 1,06)↔ AUC 1,04 (1,01; xilaprevir erhöht nachweislich die
  • +q.d.)Tenofoviralafen 1,06)Velpatasvir↔ Cmax 1,05 Tenofovir-Exposition (P-gp-Hemmung) um
  • +amidf(25 mg oral, (0,96; 1,16)↔ AUC 1,01 (0,94; 39%.Patienten, die gleichzeitig
  • +q.d.) 1,07)↔ Cmin 1,01 (0,95; Tenofovirdisoproxilfumarat und
  • + 1,09)Voxilaprevir↔ Cmax 0,96 Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir
  • + (0,84; 1,11)↔ AUC 0,94 (0,84; erhalten, sollten auf Tenofovirdisoproxilfum
  • + 1,05)↔ Cmin 1,02 (0,92; arat-assoziierte unerwünschte Wirkungen
  • + 1,12)Tenofoviralafenamid↑ Cmax überwacht werden. Für Empfehlungen zur
  • + 1,32 (1,17; 1,48)↑ AUC 1,52 Überwachung der Nierenfunktion siehe die
  • + (1,43; 1,61) Fachinformation des Tenofovirdisoproxilfumar
  • + at-haltigen Arzneimittels (siehe
  • + "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +ANTIRETROVIRALE
  • +MITTEL GEGEN HIV –
  • +PROTEASEINHIBITOREN
  • +Atazanavir/Cobicista Tenofoviralafenamid↑ Cmax 1,80 Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • +t (300 mg/150 mg (1,48; 2,18)↑ AUC 1,75 (1,55; empfohlen.
  • +oral, q.d.)Tenofovir 1,98)Tenofovir↑ Cmax 3,16
  • +alafenamidc(10 mg (3,00; 3,33)↑ AUC 3,47 (3,29;
  • +oral, q.d.) 3,67)↑ Cmin 3,73 (3,54;
  • + 3,93)Atazanavir↔ Cmax 0,98
  • + (0,94; 1,02)↔ AUC 1,06 (1,01;
  • + 1,11)↔ Cmin 1,18 (1,06;
  • + 1,31)Cobicistat↔ Cmax 0,96
  • + (0,92; 1,00)↔ AUC 1,05 (1,00;
  • + 1,09)↑ Cmin 1,35 (1,21; 1,51)
  • +Atazanavir/Ritonavir Tenofoviralafenamid↑ Cmax 1,77 Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • + (300 mg/100 mg (1,28; 2,44)↑ AUC 1,91 (1,55; empfohlen.
  • +oral, q.d.)Tenofovir 2,35)Tenofovir↑ Cmax 2,12
  • +alafenamidc (10 mg (1,86; 2,43)↑ AUC 2,62 (2,14;
  • +oral, s.d.) 3,20)Atazanavir↔ Cmax 0,98
  • + (0,89; 1,07)↔ AUC 0,99 (0,96;
  • + 1,01)↔ Cmin 1,00 (0,96; 1,04)
  • +Darunavir/Cobicistat Tenofoviralafenamid↔ Cmax 0,93 Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • + (800 mg/150 mg (0,72; 1,21)↔ AUC 0,98 (0,80; empfohlen.
  • +oral, q.d.)Tenofovir 1,19)Tenofovir↑ Cmax 3,16
  • +alafenamidc (25 mg (3,00; 3,33)↑ AUC 3,24 (3,02;
  • +oral, q.d.) 3,47)↑ Cmin 3,21 (2,90;
  • + 3,54)Darunavir↔ Cmax 1,02
  • + (0,96; 1,09)↔ AUC 0,99 (0,92;
  • + 1,07)↔ Cmin 0,97 (0,82;
  • + 1,15)Cobicistat↔ Cmax 1,06
  • + (1,00; 1,12)↔ AUC 1,09 (1,03;
  • + 1,15)↔ Cmin 1,11 (0,98; 1,25)
  • +Darunavir/Ritonavir Tenofoviralafenamid↑ Cmax 1,42 Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • +(800 mg/100 mg (0,96; 2,09)↔ AUC 1,06 (0,84; empfohlen.
  • +oral, q.d.)Tenofovir 1,35)Tenofovir↑ Cmax 2,42
  • +alafenamidc (10 mg (1,98; 2,95)↑ AUC 2,05 (1,54;
  • +oral, s.d.) 2,72)Darunavir↔ Cmax 0,99
  • + (0,91; 1,08)↔ AUC 1,01 (0,96;
  • + 1,06)↔ Cmin 1,13 (0,95; 1,34)
  • +Lopinavir/Ritonavir Tenofoviralafenamid↑ Cmax 2,19 Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • +(800 mg/200 mg (1,72; 2,79)↑ AUC 1,47 (1,17; empfohlen.
  • +oral, q.d.)Tenofovir 1,85)Tenofovir↑ Cmax 3,75
  • +alafenamidc (10 mg (3,19; 4,39)↑ AUC 4,16 (3,50;
  • +oral, s.d.) 4,96)Lopinavir↔ Cmax 1,00
  • + (0,95; 1,06)↔ AUC 1,00 (0,92;
  • + 1,09)↔ Cmin 0,98 (0,85; 1,12)
  • +Tipranavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • + untersucht.Erwartung:↓ empfohlen.
  • + Tenofoviralafenamid
  • +ANTIRETROVIRALE
  • +MITTEL GEGEN HIV –
  • +INTEGRASEINHIBITOREN
  • +Dolutegravir(50 mg Tenofoviralafenamid↑ Cmax 1,24 Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • +oral, q.d.)Tenofovir (0,88; 1,74)↑ AUC 1,19 (0,96; Dolutegravir ist nicht erforderlich.
  • +alafenamidc (10 mg 1,48)Tenofovir↔ Cmax 1,10
  • +oral, s.d.) (0,96; 1,25)↑ AUC 1,25 (1,06;
  • + 1,47)Dolutegravir↔ Cmax 1,15
  • + (1,04; 1,27)↔ AUC 1,02 (0,97;
  • + 1,08)↔ Cmin 1,05 (0,97; 1,13)
  • +Raltegravir Interaktionen wurden nicht Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • + untersucht.Erwartung:↔ Raltegravir ist wahrscheinlich nicht
  • + Tenofoviralafenamid↔ Raltegravir erforderlich.
  • +ANTIRETROVIRALE
  • +MITTEL GEGEN HIV –
  • +NICHTNUKLEOSIDISCHE
  • +REVERSE-TRANSKRIPTAS
  • +E-INHIBITOREN
  • +Efavirenz(600 mg Tenofoviralafenamid↓ Cmax 0,78 Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • +oral, q.d.)Tenofovir (0,58; 1,05)↔ AUC 0,86 (0,72; Efavirenz ist wahrscheinlich nicht
  • +alafenamidh (40 mg 1,02)Tenofovir↓ Cmax 0,75 erforderlich. Es ist auf Zeichen einer
  • +oral, q.d.) (0,67; 0,86)↔ AUC 0,80 (0,73; eventuellen mangelnden Wirksamkeit von
  • + 0,87)↔ Cmin 0,82 (0,75; Vemlidy zu achten.
  • + 0,89)Erwartung:↔ Efavirenz
  • +Nevirapin Interaktionen wurden nicht Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • + untersucht.Erwartung:↔ Nevirapin ist wahrscheinlich nicht
  • + Tenofoviralafenamid↔ Nevirapin erforderlich.
  • +Rilpivirin(25 mg Tenofoviralafenamid↔ Cmax 1,01 Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • +oral, q.d.)Tenofovir (0,84; 1,22)↔ AUC 1,01 (0,94; Rilpivirin ist nicht erforderlich.
  • +alafenamid (25 mg 1,09)Tenofovir↔ Cmax 1,13
  • +oral, q.d.) (1,02; 1,23)↔ AUC 1,11 (1,07;
  • + 1,14)↔ Cmin 1,18 (1,13;
  • + 1,23)Rilpivirin↔ Cmax 0,93
  • + (0,87; 0,99)↔ AUC 1,01 (0,96;
  • + 1,06)↔ Cmin 1,13 (1,04; 1,23)
  • +ANTIRETROVIRALE
  • +MITTEL GEGEN HIV –
  • +CCR5-REZEPTOR-ANTAGO
  • +NIST
  • +Maraviroc Interaktionen wurden nicht Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • + untersucht.Erwartung:↔ Maraviroc ist wahrscheinlich nicht
  • + Tenofoviralafenamid↔ Maraviroc erforderlich.
  • +PFLANZLICHE PRÄPARAT
  • +E
  • +Johanniskraut Interaktionen wurden nicht Die gleichzeitige Anwendung wird nicht
  • +(Hypericum perforatu untersucht.Erwartung:↓ empfohlen.
  • +m) Tenofoviralafenamid
  • +
  • -Norgestimat (0,180 mg/0,215 mg/0,250 mg oral, q.d.) Ethinylestradiol (0,025 mg oral, q.d.) Tenofoviralafenamidc (25 mg oral, q.d.) Norelgestromin ↔ Cmax 1,17 (1,07; 1,26) ↔ AUC 1,12 (1,07; 1,17) ↔ Cmin 1,16 (1,08; 1,24) Norgestrel ↔ Cmax 1,10 (1,02; 1,18) ↔ AUC 1,09 (1,01; 1,18) ↔ Cmin 1,11 (1,03; 1,20) Ethinylestradiol ↔ Cmax 1,22 (1,15; 1,29) ↔ AUC 1,11 (1,07; 1,16) ↔ Cmin 1,02 (0,93; 1,12) Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder Norgestimat/Ethinylestradiol ist nicht erforderlich.
  • -
  • -a. Alle Interaktionsstudien sind an gesunden Probanden durchgeführt worden
  • -b. Alle «no-effect»-Grenzen sind 70%-143%
  • -c. Studie mit Emtricitabin/Tenofoviralafenamid Fixkombinationstabletten durchgeführt
  • -d. Ein empfindliches CYP3A4-Substrat
  • -e. Studie mit Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofoviralafenamid Fixkombinationstabletten durchgeführt
  • -f. Studie mit Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofoviralafenamid Fixkombinationstabletten durchgeführt
  • -g. Der wichtigste zirkulierende Nukleosid-Metabolit von Sofosbuvir
  • -h. Studie mit Tenofoviralafenamid 40 mg und Emtricitabin 200 mg durchgeführt
  • -i. Studie mit zusätzlich Voxilaprevir 100 mg durchgeführt um Voxilaprevir-Expositionen zu erreichen, die in HCV-infizierten Patienten erwartet sind
  • +Norgestimat(0,180 Norelgestromin↔ Cmax 1,17 Eine Dosisanpassung von Vemlidy oder
  • +mg/0,215 mg/0,250 (1,07; 1,26)↔ AUC 1,12 (1,07; Norgestimat/Ethinylestradiol ist nicht
  • +mg oral, q.d.)Ethiny 1,17)↔ Cmin 1,16 (1,08; erforderlich.
  • +lestradiol(0,025 mg 1,24)Norgestrel↔ Cmax 1,10
  • +oral, q.d.)Tenofovir (1,02; 1,18)↔ AUC 1,09 (1,01;
  • +alafenamidc(25 mg 1,18)↔ Cmin 1,11 (1,03;
  • +oral, q.d.) 1,20)Ethinylestradiol↔ Cmax
  • + 1,22 (1,15; 1,29)↔ AUC 1,11
  • + (1,07; 1,16)↔ Cmin 1,02 (0,93;
  • + 1,12)
  • +
  • + 
  • +a. Alle Interaktionsstudien sind an gesunden Probanden durchgeführt worden
  • +b. Alle "no-effect" -Grenzen sind 70%-143%
  • +c. Studie mit Emtricitabin/Tenofoviralafenamid Fixkombinationstabletten durchgeführt
  • +d. Ein empfindliches CYP3A4-Substrat
  • +e. Studie mit Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofoviralafenamid Fixkombinationstabletten durchgeführt
  • +f. Studie mit Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofoviralafenamid Fixkombinationstabletten durchgeführt
  • +g. Der wichtigste zirkulierende Nukleosid-Metabolit von Sofosbuvir
  • +h. Studie mit Tenofoviralafenamid 40 mg und Emtricitabin 200 mg durchgeführt
  • +i. Studie mit zusätzlich Voxilaprevir 100 mg durchgeführt um Voxilaprevir-Expositionen zu erreichen, die in HCV-infizierten Patienten erwartet sind
  • -Tierexperimentelle Studien zeigten keine direkte oder indirekte Toxizität von Tenofoviralafenamid auf die Fertilität, Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Tierexperimentelle Studien zeigten keine direkte oder indirekte Toxizität von Tenofoviralafenamid auf die Fertilität, Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Föten und/oder die postnatale Entwicklung (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Es liegen keine Daten über Fertilität bei Menschen vor. Tierexperimentelle Studien zeigten keine Hinweise auf schädliche Wirkungen von Tenofoviralafenamid auf die Fertilität bei weiblichen und männlichen Ratten (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Es liegen keine Daten über Fertilität bei Menschen vor. Tierexperimentelle Studien zeigten keine Hinweise auf schädliche Wirkungen von Tenofoviralafenamid auf die Fertilität bei weiblichen und männlichen Ratten (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Eine Bewertung der unerwünschten Wirkungen basiert auf gepoolten Sicherheitsdaten von 2 kontrollierten Phase-3-Studien (GS-US-320-0108 und GS-US-320-0110; «Studie 108» bzw. «Studie 110»), in denen 866 mit HBV infizierte virämische Patienten mit erhöhten Serum-ALT-Werten in einem doppelblinden Setting 25 mg Tenofoviralafenamid einmal täglich bis Woche 96 erhielten (mediane Expositionsdauer gegenüber der verblindeten Studienmedikation von 104 Wochen) und auf Erfahrungen nach der Markteinführung.
  • +Eine Bewertung der unerwünschten Wirkungen basiert auf gepoolten Sicherheitsdaten von 2 kontrollierten Phase-3-Studien (GS-US-320-0108 und GS-US-320-0110; "Studie 108"  bzw. "Studie 110" ), in denen 866 mit HBV infizierte virämische Patienten mit erhöhten Serum-ALT-Werten in einem doppelblinden Setting 25 mg Tenofoviralafenamid einmal täglich bis Woche 96 erhielten (mediane Expositionsdauer gegenüber der verblindeten Studienmedikation von 104 Wochen) und auf Erfahrungen nach der Markteinführung.
  • -Nach Woche 96 wurden die Patienten entweder weiterhin mit der ursprünglichen, verblindeten Studienmedikation oder im offenen Setting mit Vemlidy behandelt. In Studie 108 und Studie 110 wurden Lipidveränderungen in Labortests beobachtet. Von Woche 96 bis Woche 144 wurden weder in der doppelblinden Phase noch in der Subgruppe, die im offenen Setting Vemlidy erhielt, zusätzliche unerwünschte Wirkungen von Vemlidy beobachtet (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • -In einer doppelblinden, randomisierten, aktiv kontrollierten Studie (GS-US-320-4018; «Studie 4018») an virologisch supprimierten Patienten, die von Tenofovirdisoproxil auf 25 mg Vemlidy (n=243) umgestellt wurden, wurden Lipidveränderungen in Labortests beobachtet. Im Vergleich zu Studie 108 und Studie 110 wurden in der Studie 4018 keine weiteren Nebenwirkungen von Vemlidy bis Woche 96 beobachtet.
  • +Nach Woche 96 wurden die Patienten entweder weiterhin mit der ursprünglichen, verblindeten Studienmedikation oder im offenen Setting mit Vemlidy behandelt. In Studie 108 und Studie 110 wurden Lipidveränderungen in Labortests beobachtet. Von Woche 96 bis Woche 144 wurden weder in der doppelblinden Phase noch in der Subgruppe, die im offenen Setting Vemlidy erhielt, zusätzliche unerwünschte Wirkungen von Vemlidy beobachtet (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • +In einer doppelblinden, randomisierten, aktiv kontrollierten Studie (GS-US-320-4018; "Studie 4018" ) an virologisch supprimierten Patienten, die von Tenofovirdisoproxil auf 25 mg Vemlidy (n=243) umgestellt wurden, wurden Lipidveränderungen in Labortests beobachtet. Im Vergleich zu Studie 108 und Studie 110 wurden in der Studie 4018 keine weiteren Nebenwirkungen von Vemlidy bis Woche 96 beobachtet.
  • -Bei der Behandlung mit Vemlidy wurden bei Patienten mit chronischer Hepatitis B die folgenden unerwünschten Wirkungen festgestellt (Tabelle 2). Die unerwünschten Wirkungen sind nachstehend nach Organklassen und Häufigkeit basierend auf der 96-Wochen Analyse aufgeführt. Die Häufigkeitsangaben sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10) oder gelegentlich (≥1/1000, < 1/100).
  • -Tabelle 2: Bei der Behandlung mit Vemlidy festgestellte unerwünschte Wirkungen aus Analysen bis Woche 96 (klinische Studien GS-US-320-0108 und GS-US-320-0110) und aus Erfahrungen nach der Markteinführung
  • -Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
  • +Bei der Behandlung mit Vemlidy wurden bei Patienten mit chronischer Hepatitis B die folgenden unerwünschten Wirkungen festgestellt (Tabelle 2). Die unerwünschten Wirkungen sind nachstehend nach Organklassen und Häufigkeit basierend auf der 96-Wochen Analyse aufgeführt. Die Häufigkeitsangaben sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10) oder gelegentlich (≥1/1000, < 1/100).
  • +Tabelle 2: Bei der Behandlung mit Vemlidy festgestellte unerwünschte Wirkungen aus Analysen bis Woche 96 (klinische Studien GS-US-320-0108 und GS-US-320-0110) und aus Erfahrungen nach der Markteinführung
  • +Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
  • -Sehr häufig Kopfschmerzen (12%)
  • -Häufig Schwindel
  • +Sehr häufig Kopfschmerzen (12%)
  • +Häufig Schwindel
  • -Häufig Diarrhö
  • - Erbrechen
  • - Übelkeit
  • - Bauchschmerzen
  • - Völlegefühl
  • - Blähungen
  • +Häufig Diarrhö
  • + Erbrechen
  • + Übelkeit
  • + Bauchschmerzen
  • + Völlegefühl
  • + Blähungen
  • -Häufig Erhöhter ALT-Wert
  • +Häufig Erhöhter ALT-Wert
  • -Häufig Hautausschlag
  • - Pruritus
  • - Urtikaria1
  • -Gelegentlich Angioödem1
  • +Häufig Hautausschlag
  • + Pruritus
  • + Urtikaria1
  • +Gelegentlich Angioödem1
  • -Häufig Arthralgie
  • +Häufig Arthralgie
  • -Häufig Müdigkeit
  • +Häufig Müdigkeit
  • + 
  • +
  • -Veränderungen der Werte der Nierenfunktion in Studie 108 und Studie 110
  • -In einer gepoolten Analyse der Studien 108 und 110 bei erwachsenen Patienten mit chronischer Hepatitis B und einer medianen geschätzten glomerulären Filtrationsrate (estimated glomerular filtration rate, eGFR) von 106 und 105 ml/min zu Studienbeginn (in der Vemlidy- bzw. der Tenofovirdisoproxil-Gruppe) stieg das mittlere Serumkreatinin um weniger als 0,1 mg/dl und sank der Medianwert für Serumphosphat um 0,1 mg/dl in beiden Behandlungsgruppen in Woche 96. Die mediane Veränderung der eGFR gegenüber dem Wert zu Studienbeginn betrug -1,2 ml/min in der Vemlidy-Gruppe und -4,8 ml/min bei Patienten, die Tenofovirdisoproxil erhielten.
  • +Veränderungen der Werte der Nierenfunktion in Studie 108 und Studie 110
  • +In einer gepoolten Analyse der Studien 108 und 110 bei erwachsenen Patienten mit chronischer Hepatitis B und einer medianen geschätzten glomerulären Filtrationsrate (estimated glomerular filtration rate, eGFR) von 106 und 105 ml/min zu Studienbeginn (in der Vemlidy- bzw. der Tenofovirdisoproxil-Gruppe) stieg das mittlere Serumkreatinin um weniger als 0,1 mg/dl und sank der Medianwert für Serumphosphat um 0,1 mg/dl in beiden Behandlungsgruppen in Woche 96. Die mediane Veränderung der eGFR gegenüber dem Wert zu Studienbeginn betrug -1,2 ml/min in der Vemlidy-Gruppe und -4,8 ml/min bei Patienten, die Tenofovirdisoproxil erhielten.
  • -In der unverblindeten Phase der Studien 108 und 110 betrug die mittlere (SD) Änderung im Serumkreatinin von Woche 96 bis Woche 144 +0,002 (0,0924) mg/dl bei den Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, gegenüber -0,018 (0,0691) mg/dl bei den Patienten, die in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden. In der unverblindeten Phase betrug die mediane Änderung der eGFR von Woche 96 bis Woche 144 -1,2 ml/min bei den Patienten, die weiterhin mit Vemlidy behandelt wurden, im Vergleich zu +4,2 ml/min bei den Patienten, die in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden.
  • +In der unverblindeten Phase der Studien 108 und 110 betrug die mittlere (SD) Änderung im Serumkreatinin von Woche 96 bis Woche 144 +0,002 (0,0924) mg/dl bei den Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, gegenüber -0,018 (0,0691) mg/dl bei den Patienten, die in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden. In der unverblindeten Phase betrug die mediane Änderung der eGFR von Woche 96 bis Woche 144 -1,2 ml/min bei den Patienten, die weiterhin mit Vemlidy behandelt wurden, im Vergleich zu +4,2 ml/min bei den Patienten, die in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden.
  • -Veränderungen der Knochendichte in Studie 108 und Studie 110
  • -In einer gepoolten Analyse der Studien 108 und 110 betrug die mittlere prozentuale Veränderung der Knochenmineraldichte (bone mineral density, BMD) zwischen Studienbeginn und Woche 96, wie mittels DXA-Scan (Dual Energy Xray Absorptiometry) bestimmt, -0,7% in der Vemlidy-Gruppe verglichen mit -2,6% in der Tenofovirdisoproxil-Gruppe an der Lendenwirbelsäule und -0,3% verglichen mit -2,5% an der Hüfte. Bei 11% der mit Vemlidy behandelten Patienten und 25% der mit Tenofovirdisoproxil behandelten Patienten trat in Woche 96 eine Abnahme der BMD von 5% oder mehr an der Lendenwirbelsäule auf. Bei 5% der mit Vemlidy behandelten Patienten und 13% der mit Tenofovirdisoproxil behandelten Patienten trat in Woche 96 eine Abnahme der BMD von 7% oder mehr am Oberschenkelhals auf.
  • +Veränderungen der Knochendichte in Studie 108 und Studie 110
  • +In einer gepoolten Analyse der Studien 108 und 110 betrug die mittlere prozentuale Veränderung der Knochenmineraldichte (bone mineral density, BMD) zwischen Studienbeginn und Woche 96, wie mittels DXA-Scan (Dual Energy Xray Absorptiometry) bestimmt, -0,7% in der Vemlidy-Gruppe verglichen mit -2,6% in der Tenofovirdisoproxil-Gruppe an der Lendenwirbelsäule und -0,3% verglichen mit -2,5% an der Hüfte. Bei 11% der mit Vemlidy behandelten Patienten und 25% der mit Tenofovirdisoproxil behandelten Patienten trat in Woche 96 eine Abnahme der BMD von 5% oder mehr an der Lendenwirbelsäule auf. Bei 5% der mit Vemlidy behandelten Patienten und 13% der mit Tenofovirdisoproxil behandelten Patienten trat in Woche 96 eine Abnahme der BMD von 7% oder mehr am Oberschenkelhals auf.
  • -Laborwertveränderungen in Studie 108 und Studie 110
  • -Die Häufigkeiten von Laborwertveränderungen (Grad 3-4), die in den Studien 108 und 110 von mindestens 2% der mit Vemlidy behandelten Patienten berichtet wurden, sind in Tabelle 3 aufgeführt.
  • -Tabelle 3: Laborwertveränderungen (Grad 3-4), die in den Studien 108 und 110 von ≥2% der Patienten mit chronischer HBV-Infektion und kompensierter Lebererkrankung berichtet wurden (Analyse nach 96 Wochena)
  • -Laborwertveränderungb Vemlidy (n=866) TDF (n=432)
  • -ALT (> 5 x ULN) 8% 10%
  • -Glykosurie (≥3+) 5% 2%
  • -LDL-Cholesterin (nüchtern) (> 190 mg/dl) 6% 1%
  • -AST (> 5 x ULN) 3% 5%
  • -Kreatinkinase (≥10 x ULN) 3% 3%
  • -Serumamylase (> 2,0 x ULN) 3% 3%
  • +Laborwertveränderungen in Studie 108 und Studie 110
  • +Die Häufigkeiten von Laborwertveränderungen (Grad 3-4), die in den Studien 108 und 110 von mindestens 2% der mit Vemlidy behandelten Patienten berichtet wurden, sind in Tabelle 3 aufgeführt.
  • +Tabelle 3: Laborwertveränderungen (Grad 3-4), die in den Studien 108 und 110 von ≥2% der Patienten mit chronischer HBV-Infektion und kompensierter Lebererkrankung berichtet wurden (Analyse nach 96 Wochena)
  • +Laborwertveränderungb Vemlidy(n=866) TDF(n=432)
  • +ALT (> 5 x ULN) 8% 10%
  • +Glykosurie (≥3+) 5% 2%
  • +LDL-Cholesterin (nüchtern) (> 190 mg/dl) 6% 1%
  • +AST (> 5 x ULN) 3% 5%
  • +Kreatinkinase (≥10 x ULN) 3% 3%
  • +Serumamylase (> 2,0 x ULN) 3% 3%
  • -ULN = Upper limit of normal
  • + 
  • +ULN = Upper limit of normal
  • -a. Doppelblinde Phase
  • -b. Die Häufigkeiten beruhen auf während der Behandlung aufgetretenen Laborwertveränderungen.
  • +a. Doppelblinde Phase
  • +b. Die Häufigkeiten beruhen auf während der Behandlung aufgetretenen Laborwertveränderungen.
  • -Erhöhungen der Amylase- und Lipasewerte in Studie 108 und Studie 110
  • +Erhöhungen der Amylase- und Lipasewerte in Studie 108 und Studie 110
  • -Lipidveränderungen in Labortests in Studie 108 und Studie 110
  • -In einer gepoolten Analyse der Studien 108 und 110 wurden in beiden Behandlungsgruppen mediane Veränderungen von Baseline zu Woche 96 der Nüchtern-Lipidparameter beobachtet. In der Vemlidy-Gruppe wurden Abnahmen des medianen Nüchtern-Gesamtcholesterins und -HDLs sowie Zunahmen des medianen direkten Nüchtern-LDLs und der -Triglyceride beobachtet, während die Tenofovirdisoproxil-Gruppe mediane Verringerungen in allen Parametern aufwies (siehe Tabelle 4). Für Patienten, die in Woche 96 auf die offene Behandlungsphase von Vemlidy umgestellt wurden, sind die Veränderungen von der doppelblinden Baseline für Patienten, die anfänglich auf Vemlidy und Tenofovirdisoproxil randomisiert wurden, in Woche 96 und Woche 144 für Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin, Triglyceride und den Gesamtcholesterin-HDL-Quotienten in Tabelle 4 dargestellt.
  • -Tabelle 4: Mediane Lipidveränderungen in Labortests von der doppelblinden Baseline in Woche 96 und 144 bei Patienten, die in Woche 96 auf offenes Vemlidy umgestellt wurden
  • - Vemlidy-Vemlidy (n=360)
  • - Doppelblinde Baseline Woche 96 Woche 144
  • - Median (Q1; Q3) (mg/dl) Mediane Veränderung (Q1; Q3) (mg/dl) Mediane Veränderung (Q1; Q3) (mg/dl)
  • -Gesamtcholesterin (nüchtern) 185 (166; 210) 0 (-18; 17) 0 (-16; 18)
  • -HDL-Cholesterin (nüchtern) 59 (49; 72) -5 (-12; 1)a -5 (-12; 2)b
  • -LDL-Cholesterin (nüchtern) 113 (95; 137) 6 (-8; 21)a 8 (-6; 24)b
  • -Triglyceride (nüchtern) 87 (67; 122) 8 (-12; 28)a 11 (-11; 40)b
  • -Gesamtcholesterin-HDL-Quotient 3,1 (2,6; 3,9) 0,2 (0,0; 0,6)a 0,3 (0,0; 0,7)b
  • -
  • - TDF-Vemlidy (n=180)
  • - Doppelblinde Baseline Woche 96 Woche 144
  • - Median (Q1; Q3) (mg/dl) Mediane Veränderung (Q1; Q3) (mg/dl) Mediane Veränderung (Q1; Q3) (mg/dl)
  • -Gesamtcholesterin (nüchtern) 189 (163; 215) -23 (-40; -1)a 1 (-17; 20)
  • -HDL-Cholesterin (nüchtern) 61 (49; 72) -12 (-19; -3)a -8 (-15; -1)b
  • -LDL-Cholesterin (nüchtern) 120 (95; 140) -7 (-25; 8)a 9 (-5; 26)b
  • -Triglyceride (nüchtern) 89 (69; 114) -11 (-31; 11)a 14 (-10; 43)b
  • -Gesamtcholesterin-HDL-Quotient 3,1 (2,5; 3,7) 0,2 (-0,1; 0,7)a 0,4 (0,0; 1.0)b
  • -
  • -TDF = Tenofovirdisoproxil
  • -a. Der P-Wert wurde für die Veränderung von der doppelblinden Baseline in Woche 96 anhand des Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Tests berechnet und war statistisch signifikant (p < 0,001).
  • -b. Der P-Wert wurde für die Veränderung von der doppelblinden Baseline in Woche 144 anhand des Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Tests berechnet und war statistisch signifikant (p < 0.001).
  • -In der offenen Phase der Studien 108 und 110, in denen die Patienten in Woche 96 auf die offene Behandlungsphase von Vemlidy umgestellt wurden, glichen in Woche 144 die Lipidparameter von Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, denen in Woche 96, während bei Patienten, die in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden, mediane Zunahmen des nüchtern gemessenen Gesamtcholesterins, direkten LDLs, HDLs und der Triglyceride beobachtet wurden. In der offenen Phase betrug die mediane (Q1; Q3) Veränderung des Gesamtcholesterin-HDL-Quotienten von Woche 96 zu Woche 144 bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten 0,0 (-0,2; 0,4) und 0,2 (-0,2; 0,6) bei Patienten, die in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden.
  • -Bis zur Woche 96 (Eintritt in die offene Behandlungsphase) hatte in der offenen Behandlungsgruppe ab der Woche 96 ein grösserer Anteil der Patienten in der TAF-TAF-Gruppe im Vergleich zur TDF-TAF-Gruppe (5,3% [19 Patienten] vs. 1,1% [2 Patienten]) eine Behandlung mit lipidmodifizierenden Arzneimitteln eingeleitet. Während der Open-Label-Phase für die offene Behandlungsgruppe ab der Woche 96 war der Anteil der Patienten, die lipidmodifizierende Medikamente initiiert haben, für die TAF-TAF-Gruppe zahlenmässig höher (2,2%, 8 Patienten) als für die TDF-TAF-Gruppe (0 Patienten).
  • -Veränderungen der Nieren-Laborwerte in Studie 4018
  • -Die mediane Veränderung der eGFR nach der Cockcroft-Gault-Methode von Baseline zu Woche 48 war +2,2 ml pro Minute in der Vemlidy-Gruppe und -1,7 ml pro Minute bei den Patienten, die Tenofovirdisoproxil erhielten. In Woche 48 trat eine mediane Zunahme des Serumkreatinins gegenüber der Baseline bei Patienten auf, die auf die weitere Behandlung mit Tenofovirdisoproxil (0,01 mg/dl) randomisiert waren, im Vergleich zu einer medianen Abnahmegegenüber der Baseline bei den Patienten, die auf Vemlidy (-0,01 mg/dl) umgestellt worden waren.
  • -In der offenen Phase war die mediane Veränderung der eGFR von Baseline zu Woche 96 bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, +1,6 ml/min im Vergleich zu +0,5 ml/min bei den Patienten, die in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt worden waren. Die mediane Veränderung des Serumkreatinins von der Baseline bis zu Woche 96 war -0,02 mg/dl bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, im Vergleich zu -0,01 mg/dl bei den Patienten, die in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt worden waren.
  • -Veränderungen der Knochendichte in Studie 4018
  • -Die mittels DXA bestimmte mittlere prozentuale Veränderung der BMD von Baseline zu Woche 48 betrug +1,7% unter Vemlidy im Vergleich zu -0,1% unter Tenofovirdisoproxil an der Lendenwirbelsäule und +0,7% im Vergleich zu -0,5% an der Hüfte (gesamt). 4% der Patienten unter Vemlidy und 17% der Patienten unter Tenofovirdisoproxil wiesen in Woche 48 einen Rückgang der BMD von über 3% an der Lendenwirbelsäule auf. 2% der Patienten unter Vemlidy und 12% der Patienten unter Tenofovirdisoproxil wiesen in Woche 48 einen Rückgang der BMD von über 3% an der Hüfte (gesamt) auf.
  • -In der offenen Phase betrug die mittlere prozentuale Veränderung der BMD von Baseline zu Woche 96 bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, +2,3 % an der Lendenwirbelsäule und +1,2 % an der Hüfte (gesamt) im Vergleich zu +1,7 % an der Lendenwirbelsäule und +0,2 % an der Hüfte (gesamt) bei den Patienten, die in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt worden waren.
  • -Lipidveränderungen in Labortests in Studie 4018
  • -In Studie 4018 wurden in beiden Behandlungsgruppen mediane Veränderungen der Nüchtern-Lipidparameter von Baseline zu Woche 48 beobachtet. In der Gruppe, die von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurde, wurden Zunahmen des nüchtern gemessenen Gesamtcholesterins, LDLs, HDLs und der Triglyceride beobachtet, während die Gruppe, die weiterhin mit Tenofovirdisoproxil behandelt wurde, mediane Verringerungen des nüchtern gemessenen Gesamtcholesterins, HDLs und der Triglyceride und eine minimale mediane Zunahme des LDLs (p < 0,001 für die Differenz zwischen den Behandlungsgruppen bei allen Parametern) aufwies.
  • -In der offenen Phase der Studie 4018, die in Woche 48 begann, waren in Woche 96 die Lipidparameter bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, vergleichbar mit denen in Woche 48, während bei Patienten, die in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden, in Woche 96 mediane Zunahmen des nüchtern gemessenen Gesamtcholesterins, direkten LDLs, HDLs und der Triglyceride beobachtet wurden.
  • -Die Veränderungen von der Baseline zu Woche 48 und Woche 96 des Gesamtcholesterins, HDL-Cholesterins, LDL-Cholesterins, der Triglyceride und des Gesamtcholesterin-HDL-Quotienten sind in Tabelle 5 dargestellt.
  • -Tabelle 5: Mediane Lipidveränderungen in Labortests in Woche 48 and Woche 96
  • - Vemlidy (n=236) Vemlidy (n=226) Vemlidy-Vemlidy (n=220) TDF (n=230) TDF (n=222) TDF-Vemlidy (n=219)
  • - Baseline Woche 48 Woche 96 Baseline Woche 48 Woche 96
  • - (Q1; Q3) (mg/dl) Mediane Veränderunga (Q1; Q3) (mg/dl) Mediane Veränderung (Q1; Q3) (mg/dl) (Q1; Q3) (mg/dl) Mediane Veränderunga (Q1; Q3) (mg/dl) Mediane Veränderung (Q1; Q3) (mg/dl)
  • -Gesamtcholesterin (nüchtern) 166 (147; 189) 19 (6; 33) 16 (3; 30) 169 (147; 188) -4 (-16; 8) 15 (1; 28)
  • -HDL-Cholesterin (nüchtern) 48 (41; 56) 3 (-1; 8) 4 (-1; 10) 48 (40; 57) -1 (-5; 2) 4 (0; 9)
  • -LDL-Cholesterin (nüchtern) 102 (87; 123) 16 (5; 27) 17 (6; 28) 103 (87; 120) 1 (-8, 12) 14 (3; 27)
  • -Triglyceride (nüchtern)b 90 (66; 128) 16 (-3; 44) 9 (-8; 28) 89 (68; 126) -2 (-22; 18) 8 (-8; 38)
  • -Gesamtcholesterin-HDL-Quotient 3,4 (2,9; 4,2) 0,2 (-0,1; 0,5) 0,0 (-0,3; 0,3) 3,4 (2,9; 4,2) 0.0 (-0,3; 0,3) 0,0 (-0,3; 0,3)
  • -
  • -TDF = Tenofovirdisoproxil
  • -a. Der P-Wert in Woche 48 wurde für die Differenz zwischen den TAF- und TDF-Gruppen anhand des Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Tests berechnet und war statistisch signifikant (p < 0,001) für mediane Veränderungen (Q1; Q3) des Gesamtcholesterins, HDL-Cholesterins, LDL-Cholesterins, der Triglyceride und des Gesamtcholesterin-HDL-Quotienten gegenüber der Baseline.
  • -b. Die Anzahl der Patienten für Triglyceride (nüchtern) für die TAF-Gruppe betrug n=235 bei Baseline, n=225 in Woche 48 und n=218 für die TAF-TAF-Gruppe in Woche 96.
  • +Lipidveränderungen in Labortests in Studie 108 und Studie 110
  • +In einer gepoolten Analyse der Studien 108 und 110 wurden in beiden Behandlungsgruppen mediane Veränderungen von Baseline zu Woche 96 der Nüchtern-Lipidparameter beobachtet. In der Vemlidy-Gruppe wurden Abnahmen des medianen Nüchtern-Gesamtcholesterins und -HDLs sowie Zunahmen des medianen direkten Nüchtern-LDLs und der -Triglyceride beobachtet, während die Tenofovirdisoproxil-Gruppe mediane Verringerungen in allen Parametern aufwies (siehe Tabelle 4). Für Patienten, die in Woche 96 auf die offene Behandlungsphase von Vemlidy umgestellt wurden, sind die Veränderungen von der doppelblinden Baseline für Patienten, die anfänglich auf Vemlidy und Tenofovirdisoproxil randomisiert wurden, in Woche 96 und Woche 144 für Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin, Triglyceride und den Gesamtcholesterin-HDL-Quotienten in Tabelle 4 dargestellt.
  • +Tabelle 4: Mediane Lipidveränderungen in Labortests von der doppelblinden Baseline in Woche 96 und 144 bei Patienten, die in Woche 96 auf offenes Vemlidy umgestellt wurden
  • + Vemlidy-Vemlidy(n=36
  • + 0)
  • + Doppelblinde Baselin Woche 96 Woche 144
  • + e
  • + Median(Q1; Q3)(mg/dl Mediane Veränderung(Q1; Mediane Veränderung(Q1;
  • + ) Q3)(mg/dl) Q3)(mg/dl)
  • +Gesamtcholesterin 185 (166; 210) 0 (-18; 17) 0 (-16; 18)
  • +(nüchtern)
  • +HDL-Cholesterin 59 (49; 72) -5 (-12; 1)a -5 (-12; 2)b
  • +(nüchtern)
  • +LDL-Cholesterin 113 (95; 137) 6 (-8; 21)a 8 (-6; 24)b
  • +(nüchtern)
  • +Triglyceride (nüchtern) 87 (67; 122) 8 (-12; 28)a 11 (-11; 40)b
  • +Gesamtcholesterin-HDL-Q 3,1 (2,6; 3,9) 0,2 (0,0; 0,6)a 0,3 (0,0; 0,7)b
  • +uotient
  • +
  • + 
  • + 
  • + TDF-Vemlidy (n=180)
  • + Doppelblinde Baselin Woche 96 Woche 144
  • + e
  • + Median(Q1; Q3)(mg/dl Mediane Veränderung(Q1; Mediane Veränderung(Q1;
  • + ) Q3)(mg/dl) Q3)(mg/dl)
  • +Gesamtcholesterin 189 (163; 215) -23 (-40; -1)a 1 (-17; 20)
  • +(nüchtern)
  • +HDL-Cholesterin 61 (49; 72) -12 (-19; -3)a -8 (-15; -1)b
  • +(nüchtern)
  • +LDL-Cholesterin 120 (95; 140) -7 (-25; 8)a 9 (-5; 26)b
  • +(nüchtern)
  • +Triglyceride (nüchtern) 89 (69; 114) -11 (-31; 11)a 14 (-10; 43)b
  • +Gesamtcholesterin-HDL-Q 3,1 (2,5; 3,7) 0,2 (-0,1; 0,7)a 0,4 (0,0; 1.0)b
  • +uotient
  • +
  • + 
  • +TDF = Tenofovirdisoproxil
  • +a. Der P-Wert wurde für die Veränderung von der doppelblinden Baseline in Woche 96 anhand des Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Tests berechnet und war statistisch signifikant (p < 0,001).
  • +b. Der P-Wert wurde für die Veränderung von der doppelblinden Baseline in Woche 144 anhand des Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Tests berechnet und war statistisch signifikant (p < 0.001).
  • +In der offenen Phase der Studien 108 und 110, in denen die Patienten in Woche 96 auf die offene Behandlungsphase von Vemlidy umgestellt wurden, glichen in Woche 144 die Lipidparameter von Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, denen in Woche 96, während bei Patienten, die in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden, mediane Zunahmen des nüchtern gemessenen Gesamtcholesterins, direkten LDLs, HDLs und der Triglyceride beobachtet wurden. In der offenen Phase betrug die mediane (Q1; Q3) Veränderung des Gesamtcholesterin-HDL-Quotienten von Woche 96 zu Woche 144 bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten 0,0 (-0,2; 0,4) und 0,2 (-0,2; 0,6) bei Patienten, die in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden.
  • +Bis zur Woche 96 (Eintritt in die offene Behandlungsphase) hatte in der offenen Behandlungsgruppe ab der Woche 96 ein grösserer Anteil der Patienten in der TAF-TAF-Gruppe im Vergleich zur TDF-TAF-Gruppe (5,3% [19 Patienten] vs. 1,1% [2 Patienten]) eine Behandlung mit lipidmodifizierenden Arzneimitteln eingeleitet. Während der Open-Label-Phase für die offene Behandlungsgruppe ab der Woche 96 war der Anteil der Patienten, die lipidmodifizierende Medikamente initiiert haben, für die TAF-TAF-Gruppe zahlenmässig höher (2,2%, 8 Patienten) als für die TDF-TAF-Gruppe (0 Patienten).
  • +Veränderungen der Nieren-Laborwerte in Studie 4018
  • +Die mediane Veränderung der eGFR nach der Cockcroft-Gault-Methode von Baseline zu Woche 48 war +2,2 ml pro Minute in der Vemlidy-Gruppe und -1,7 ml pro Minute bei den Patienten, die Tenofovirdisoproxil erhielten. In Woche 48 trat eine mediane Zunahme des Serumkreatinins gegenüber der Baseline bei Patienten auf, die auf die weitere Behandlung mit Tenofovirdisoproxil (0,01 mg/dl) randomisiert waren, im Vergleich zu einer medianen Abnahmegegenüber der Baseline bei den Patienten, die auf Vemlidy (-0,01 mg/dl) umgestellt worden waren.
  • +In der offenen Phase war die mediane Veränderung der eGFR von Baseline zu Woche 96 bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, +1,6 ml/min im Vergleich zu +0,5 ml/min bei den Patienten, die in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt worden waren. Die mediane Veränderung des Serumkreatinins von der Baseline bis zu Woche 96 war -0,02 mg/dl bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, im Vergleich zu -0,01 mg/dl bei den Patienten, die in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt worden waren.
  • +Veränderungen der Knochendichte in Studie 4018
  • +Die mittels DXA bestimmte mittlere prozentuale Veränderung der BMD von Baseline zu Woche 48 betrug +1,7% unter Vemlidy im Vergleich zu -0,1% unter Tenofovirdisoproxil an der Lendenwirbelsäule und +0,7% im Vergleich zu -0,5% an der Hüfte (gesamt). 4% der Patienten unter Vemlidy und 17% der Patienten unter Tenofovirdisoproxil wiesen in Woche 48 einen Rückgang der BMD von über 3% an der Lendenwirbelsäule auf. 2% der Patienten unter Vemlidy und 12% der Patienten unter Tenofovirdisoproxil wiesen in Woche 48 einen Rückgang der BMD von über 3% an der Hüfte (gesamt) auf.
  • +In der offenen Phase betrug die mittlere prozentuale Veränderung der BMD von Baseline zu Woche 96 bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, +2,3 % an der Lendenwirbelsäule und +1,2 % an der Hüfte (gesamt) im Vergleich zu +1,7 % an der Lendenwirbelsäule und +0,2 % an der Hüfte (gesamt) bei den Patienten, die in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt worden waren.
  • +Lipidveränderungen in Labortests in Studie 4018
  • +In Studie 4018 wurden in beiden Behandlungsgruppen mediane Veränderungen der Nüchtern-Lipidparameter von Baseline zu Woche 48 beobachtet. In der Gruppe, die von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurde, wurden Zunahmen des nüchtern gemessenen Gesamtcholesterins, LDLs, HDLs und der Triglyceride beobachtet, während die Gruppe, die weiterhin mit Tenofovirdisoproxil behandelt wurde, mediane Verringerungen des nüchtern gemessenen Gesamtcholesterins, HDLs und der Triglyceride und eine minimale mediane Zunahme des LDLs (p < 0,001 für die Differenz zwischen den Behandlungsgruppen bei allen Parametern) aufwies.
  • +In der offenen Phase der Studie 4018, die in Woche 48 begann, waren in Woche 96 die Lipidparameter bei Patienten, die weiterhin Vemlidy erhielten, vergleichbar mit denen in Woche 48, während bei Patienten, die in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden, in Woche 96 mediane Zunahmen des nüchtern gemessenen Gesamtcholesterins, direkten LDLs, HDLs und der Triglyceride beobachtet wurden.
  • +Die Veränderungen von der Baseline zu Woche 48 und Woche 96 des Gesamtcholesterins, HDL-Cholesterins, LDL-Cholesterins, der Triglyceride und des Gesamtcholesterin-HDL-Quotienten sind in Tabelle 5 dargestellt.
  • +Tabelle 5: Mediane Lipidveränderungen in Labortests in Woche 48 and Woche 96
  • + Vemlidy (n=236) Vemlidy (n=226) Vemlidy-Vemlidy TDF (n=230) TDF (n=222) TDF-Vemlidy (n=219)
  • + (n=220)
  • + Baseline Woche 48 Woche 96 Baseline Woche 48 Woche 96
  • + (Q1; Q3)(mg/dl) Mediane Veränderunga Mediane Veränderung( (Q1; Q3)(mg/dl) Mediane Veränderunga Mediane Veränderung(
  • + (Q1; Q3)(mg/dl) Q1; Q3)(mg/dl) (Q1; Q3)(mg/dl) Q1; Q3)(mg/dl)
  • +Gesamtcholesterin 166 (147; 189) 19 (6; 33) 16 (3; 30) 169 (147; 188) -4 (-16; 8) 15 (1; 28)
  • +(nüchtern)
  • +HDL-Cholesterin 48 (41; 56) 3 (-1; 8) 4 (-1; 10) 48 (40; 57) -1 (-5; 2) 4 (0; 9)
  • +(nüchtern)
  • +LDL-Cholesterin 102 (87; 123) 16 (5; 27) 17 (6; 28) 103 (87; 120) 1 (-8, 12) 14 (3; 27)
  • +(nüchtern)
  • +Triglyceride (nüchte 90 (66; 128) 16 (-3; 44) 9 (-8; 28) 89 (68; 126) -2 (-22; 18) 8 (-8; 38)
  • +rn)b
  • +Gesamtcholesterin-HD 3,4 (2,9; 4,2) 0,2 (-0,1; 0,5) 0,0 (-0,3; 0,3) 3,4 (2,9; 4,2) 0.0 (-0,3; 0,3) 0,0 (-0,3; 0,3)
  • +L-Quotient
  • +
  • + 
  • +TDF = Tenofovirdisoproxil
  • +a. Der P-Wert in Woche 48 wurde für die Differenz zwischen den TAF- und TDF-Gruppen anhand des Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Tests berechnet und war statistisch signifikant (p < 0,001) für mediane Veränderungen (Q1; Q3) des Gesamtcholesterins, HDL-Cholesterins, LDL-Cholesterins, der Triglyceride und des Gesamtcholesterin-HDL-Quotienten gegenüber der Baseline.
  • +b. Die Anzahl der Patienten für Triglyceride (nüchtern) für die TAF-Gruppe betrug n=235 bei Baseline, n=225 in Woche 48 und n=218 für die TAF-TAF-Gruppe in Woche 96.
  • -In der offenen Phase 2 Studie (GS-US-320-4035; «Studie 4035») zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit der Umstellung von einer anderen antiviralen Behandlung auf Tenofoviralafenamid bei virologisch supprimierten Patienten mit einer chronischen HBV-Infektion mit mittelschwerer bis schwerer Nierenfunktionsstörung (Teil A, Kohorte 1, n=78) oder bei hämodialysepflichtigen Patienten mit einer terminalen Niereninsuffizienz (end stage renal disease, ESRD) (Teil A, Kohorte 2, n=15), wurde ein mittlerer prozentualer Anstieg der Knochenmineraldichte (Bone mineral density, BMD) der Hüfte und Wirbelsäule von Studienbeginn zu Woche 24 beobachtet. Nach der Umstellung auf TAF betrug der mittlere prozentuale Anstieg der BMD der Hüfte und Wirbelsäule gegenüber Studienbeginn 0,17% bei der Hüft-BMD und 1,14% bei der Wirbelsäulen-BMD während der 24-wöchigen TAF-Behandlung.
  • +In der offenen Phase 2 Studie (GS-US-320-4035; "Studie 4035" ) zur Untersuchung der Wirksamkeit und Sicherheit der Umstellung von einer anderen antiviralen Behandlung auf Tenofoviralafenamid bei virologisch supprimierten Patienten mit einer chronischen HBV-Infektion mit mittelschwerer bis schwerer Nierenfunktionsstörung (Teil A, Kohorte 1, n=78) oder bei hämodialysepflichtigen Patienten mit einer terminalen Niereninsuffizienz (end stage renal disease, ESRD) (Teil A, Kohorte 2, n=15), wurde ein mittlerer prozentualer Anstieg der Knochenmineraldichte (Bone mineral density, BMD) der Hüfte und Wirbelsäule von Studienbeginn zu Woche 24 beobachtet. Nach der Umstellung auf TAF betrug der mittlere prozentuale Anstieg der BMD der Hüfte und Wirbelsäule gegenüber Studienbeginn 0,17% bei der Hüft-BMD und 1,14% bei der Wirbelsäulen-BMD während der 24-wöchigen TAF-Behandlung.
  • -Bei einer Überdosierung muss der Patient auf Anzeichen für eine Toxizität überwacht werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Bei einer Überdosierung muss der Patient auf Anzeichen für eine Toxizität überwacht werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Tenofoviralafenamid ist ein Phosphonamidat-Prodrug von Tenofovir (2'-Desoxyadenosinmonophosphat-Analogon). Tenofoviralafenamid dringt mittels passiver Diffusion und über die hepatischen Aufnahmetransporter OATP1B1 und OATP1B3 in die primären Hepatozyten ein. Tenofoviralafenamid wird hauptsächlich durch Carboxylesterase 1 in den primären Hepatozyten als Tenofovir hydrolysiert. Anschliessend wird das intrazelluläre Tenofovir zum pharmakologisch aktiven Metaboliten Tenofovirdiphosphat phosphoryliert. Tenofovirdiphosphat hemmt die HBV-Replikation durch Einbau in die virale DNA über die HBV-Reverse Transkriptase, was zu einem DNA-Kettenabbruch führt.
  • -Tenofovir wirkt spezifisch gegen das Hepatitis-B-Virus und das humane Immundefizienzvirus (HIV-1 und HIV-2). Tenofovirdiphosphat hemmt die DNA-Polymerasen von Säugetieren, einschliesslich der mitochondrialen DNA-Polymerase γ, nur geringfügig und ausgehend von mehreren Tests einschliesslich Analysen der mitochondrialen DNA liegen keine Hinweise auf eine mitochondriale Toxizität in vitro vor.
  • +Tenofoviralafenamid ist ein Phosphonamidat-Prodrug von Tenofovir (2'-Desoxyadenosinmonophosphat-Analogon). Tenofoviralafenamid dringt mittels passiver Diffusion und über die hepatischen Aufnahmetransporter OATP1B1 und OATP1B3 in die primären Hepatozyten ein. Tenofoviralafenamid wird hauptsächlich durch Carboxylesterase 1 in den primären Hepatozyten als Tenofovir hydrolysiert. Anschliessend wird das intrazelluläre Tenofovir zum pharmakologisch aktiven Metaboliten Tenofovirdiphosphat phosphoryliert. Tenofovirdiphosphat hemmt die HBV-Replikation durch Einbau in die virale DNA über die HBV-Reverse Transkriptase, was zu einem DNA-Kettenabbruch führt.
  • +Tenofovir wirkt spezifisch gegen das Hepatitis-B-Virus und das humane Immundefizienzvirus (HIV-1 und HIV-2). Tenofovirdiphosphat hemmt die DNA-Polymerasen von Säugetieren, einschliesslich der mitochondrialen DNA-Polymerase γ, nur geringfügig und ausgehend von mehreren Tests einschliesslich Analysen der mitochondrialen DNA liegen keine Hinweise auf eine mitochondriale Toxizität in vitro vor.
  • -Die antivirale Aktivität von Tenofoviralafenamid wurde in HepG2-Zellen gegen ein Panel von klinischen HBV-Isolaten, welche die Genotypen A-H repräsentierten, untersucht. Die 50%-Werte der effektiven Konzentration (EC50) für Tenofoviralafenamid lagen im Bereich von 34,7 bis 134,4 nM, der mittlere Gesamtwert der EC50 betrug 86,6 nM. Die 50%-Werte der zytotoxischen Konzentration (CC50) in HepG2-Zellen betrug > 44'400 nM. In Studien der antiviralen Aktivität an Zellkulturen von Tenofovir in Kombination mit den nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren Emtricitabin, Entecavir, Lamivudin und Telbivudin wurde keine antagonistische Aktivität beobachtet.
  • +Die antivirale Aktivität von Tenofoviralafenamid wurde in HepG2-Zellen gegen ein Panel von klinischen HBV-Isolaten, welche die Genotypen A-H repräsentierten, untersucht. Die 50%-Werte der effektiven Konzentration (EC50) für Tenofoviralafenamid lagen im Bereich von 34,7 bis 134,4 nM, der mittlere Gesamtwert der EC50 betrug 86,6 nM. Die 50%-Werte der zytotoxischen Konzentration (CC50) in HepG2-Zellen betrug > 44'400 nM. In Studien der antiviralen Aktivität an Zellkulturen von Tenofovir in Kombination mit den nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren Emtricitabin, Entecavir, Lamivudin und Telbivudin wurde keine antagonistische Aktivität beobachtet.
  • -Bei Patienten, die Vemlidy erhielten, erfolgte eine Sequenzanalyse an gepaarten HBV-Isolaten zu Studienbeginn und unter Behandlung bei Patienten, bei denen ein virologischer Breakthrough beobachtet wurde (HBV DNA ≥69 I.E./ml bei 2 aufeinanderfolgenden Terminen nach vorherigen Werten < 69 I.E./ml, oder Anstieg der HBV-DNA um 1,0 log10 oder mehr gegenüber dem Nadirwert) oder bei Patienten, die in Woche 48 oder Woche 96 oder bei einer vorzeitigen Beendigung in oder nach Woche 24 einen HBV-DNA-Wert ≥69 I.E./ml aufwiesen. In einer gepoolten Analyse bei Patienten, die in Woche 48 (n=20) bzw. Woche 96 (n=72) mit Vemlidy in Studie 108 und Studie 110 behandelt wurden, wurden keine Aminosäuresubstitutionen in diesen gepaarten Isolaten identifiziert, die mit einer Resistenz gegen Vemlidy assoziiert waren (Genotyp- und Phänotyp-Analysen).
  • -Bei virologisch supprimierten Patienten, die in Studie 4018 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden, zeigte sich bis Woche 96 der Vemlidy-Behandlung bei einem Patienten in der Vemlidy-Vemlidy-Gruppe während der Behandlung ein virologischer «Blip» (eine Visite mit HBV-DNA ≥69 I.E./ml) und bei einem Patienten in der Tenofovirdisoproxil-Vemlidy-Gruppe ein virologischer Durchbruch. Es wurden in den 96 Wochen der Behandlung keine HBV-Aminosäuresubstitutionen identifiziert, die mit einer Resistenz gegen Vemlidy oder Tenofovirdisoproxil assoziiert waren.
  • +Bei Patienten, die Vemlidy erhielten, erfolgte eine Sequenzanalyse an gepaarten HBV-Isolaten zu Studienbeginn und unter Behandlung bei Patienten, bei denen ein virologischer Breakthrough beobachtet wurde (HBV DNA ≥69 I.E./ml bei 2 aufeinanderfolgenden Terminen nach vorherigen Werten < 69 I.E./ml, oder Anstieg der HBV-DNA um 1,0 log10 oder mehr gegenüber dem Nadirwert) oder bei Patienten, die in Woche 48 oder Woche 96 oder bei einer vorzeitigen Beendigung in oder nach Woche 24 einen HBV-DNA-Wert ≥69 I.E./ml aufwiesen. In einer gepoolten Analyse bei Patienten, die in Woche 48 (n=20) bzw. Woche 96 (n=72) mit Vemlidy in Studie 108 und Studie 110 behandelt wurden, wurden keine Aminosäuresubstitutionen in diesen gepaarten Isolaten identifiziert, die mit einer Resistenz gegen Vemlidy assoziiert waren (Genotyp- und Phänotyp-Analysen).
  • +Bei virologisch supprimierten Patienten, die in Studie 4018 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt wurden, zeigte sich bis Woche 96 der Vemlidy-Behandlung bei einem Patienten in der Vemlidy-Vemlidy-Gruppe während der Behandlung ein virologischer "Blip" (eine Visite mit HBV-DNA ≥69 I.E./ml) und bei einem Patienten in der Tenofovirdisoproxil-Vemlidy-Gruppe ein virologischer Durchbruch. Es wurden in den 96 Wochen der Behandlung keine HBV-Aminosäuresubstitutionen identifiziert, die mit einer Resistenz gegen Vemlidy oder Tenofovirdisoproxil assoziiert waren.
  • -Die antivirale Aktivität von Tenofoviralafenamid wurde gegen ein Panel von Isolaten beurteilt, die Mutationen von nukleos(t)idischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren in HepG2-Zellen enthielten. HBV-Isolate, die die mit Lamivudin-Resistenz assoziierten Substitutionen rtV173L, rtL180M und rtM204V/I exprimieren, blieben gegenüber Tenofoviralafenamid empfindlich (< 2fache Änderung der EC50). HBV-Isolate, die die mit Entecavir-Resistenz assoziierten Substitutionen rtL180M, rtM204V plus rtT184G, rtS202G oder rtM250V exprimieren, blieben gegenüber Tenofoviralafenamid empfindlich. HBV-Isolate, die die einzelnen mit Adefovir-Resistenz assoziierten Substitutionen rtA181T, rtA181V oder rtN236T exprimieren, blieben gegenüber Tenofoviralafenamid empfindlich; die HBV-Isolate, die rtA181V plus rtN236T exprimieren, wiesen jedoch eine reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Tenofoviralafenamid auf (3,7fache Änderung der EC50). Die klinische Relevanz dieser Substitutionen ist nicht bekannt.
  • +Die antivirale Aktivität von Tenofoviralafenamid wurde gegen ein Panel von Isolaten beurteilt, die Mutationen von nukleos(t)idischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren in HepG2-Zellen enthielten. HBV-Isolate, die die mit Lamivudin-Resistenz assoziierten Substitutionen rtV173L, rtL180M und rtM204V/I exprimieren, blieben gegenüber Tenofoviralafenamid empfindlich (< 2fache Änderung der EC50). HBV-Isolate, die die mit Entecavir-Resistenz assoziierten Substitutionen rtL180M, rtM204V plus rtT184G, rtS202G oder rtM250V exprimieren, blieben gegenüber Tenofoviralafenamid empfindlich. HBV-Isolate, die die einzelnen mit Adefovir-Resistenz assoziierten Substitutionen rtA181T, rtA181V oder rtN236T exprimieren, blieben gegenüber Tenofoviralafenamid empfindlich; die HBV-Isolate, die rtA181V plus rtN236T exprimieren, wiesen jedoch eine reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Tenofoviralafenamid auf (3,7fache Änderung der EC50). Die klinische Relevanz dieser Substitutionen ist nicht bekannt.
  • -Der Nachweis der Wirksamkeit und Sicherheit von Vemlidy bei Patienten mit chronischer Hepatitis B basiert auf 48- sowie 96-Wochen-Daten aus den zwei randomisierten, doppelblinden, aktiv kontrollierten Studien, Studie 108 und Studie 110. Der Nachweis der Sicherheit von Vemlidy stützt sich zudem auf gepoolte Daten von Patienten in den Studien 108 und 110, die von Woche 96 bis Woche 144 weiterhin die verblindete Behandlung erhielten, sowie zusätzlich auf Daten von den Patienten aus der offenen Phase der Studien 108 und 110 von Woche 96 bis Woche 144 (n=360 erhielten weiterhin Vemlidy; n=180 wurden in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt).
  • -In Studie 108 wurden HBeAgnegative therapienaive und therapieerfahrene Patienten mit kompensierter Leberfunktion per Randomisierung im Verhältnis 2:1 einer einmal täglichen Behandlung mit entweder Vemlidy (25 mg; n=285) oder Tenofovirdisoproxil (245 mg; n=140) zugeteilt. Das mittlere Alter betrug 46 Jahre, 61% waren männlich, 72% waren asiatischer Herkunft, 25% waren weiss und 2% (8 Patienten) waren schwarz. Vierundzwanzig Prozent bzw. 38% und 31% der Patienten wiesen den HBV-Genotyp B, C und D auf. Einundzwanzig Prozent waren therapieerfahren (vorherige Behandlung mit oralen Virostatika einschliesslich Entecavir [n=41], Lamivudin [n=42], Tenofovirdisoproxil [n=21] oder anderer Wirkstoffe [n=18]). Der mittlere HBV-DNA-Wert im Plasma zu Studienbeginn lag bei 5,8 log10 I.E./ml, der mittlere ALT-Wert im Serum bei 94 E/l, und 9% der Patienten hatten eine Zirrhose in der Vorgeschichte.
  • -In Studie 110 wurden HBeAgpositive therapienaive und therapieerfahrene Patienten mit kompensierter Leberfunktion per Randomisierung im Verhältnis 2:1 einer einmal täglichen Behandlung mit entweder Vemlidy (25 mg; n=581) oder Tenofovirdisoproxil (245 mg; n=292) zugeteilt. Das mittlere Alter betrug 38 Jahre, 64% waren männlich, 82% waren asiatischer Herkunft, 17% waren weiss und < 1% (5 Patienten) waren schwarz. Siebzehn Prozent bzw. 52% und 23% der Patienten wiesen den HBV-Genotyp B, C und D auf. Sechsundzwanzig Prozent waren therapieerfahren (vorherige Behandlung mit oralen Virostatika einschliesslich Adefovir [n=42], Entecavir [n=117], Lamivudin [n=84], Telbivudin [n=25],Tenofovirdisoproxil [n=70] oder anderer Wirkstoffe [n=17]). Der mittlere HBV-DNA-Wert im Plasma zu Studienbeginn lag bei 7,6 log10 I.E./ml, der mittlere ALT-Wert im Serum bei 120 E/l, und 7% der Patienten hatten eine Zirrhose in der Vorgeschichte.
  • -Der primäre Endpunkt für die Wirksamkeit in beiden Studien war der Anteil an Patienten mit HBV-DNA-Werten im Plasma unter 29 I.E./ml an Woche 48. Vemlidy erfüllte die Kriterien der Nichtunterlegenheit im Vergleich zu Tenofovirdisoproxil im Erreichen eines HBV-DNA-Werts unter 29 I.E./ml.
  • -Die Behandlungsergebnisse von Studie 108 und Studie 110 nach 48 und 96 Wochen sind in Tabelle 6 und Tabelle 7 aufgeführt. Bis Woche 96 blieben die Virussuppression und das biochemische Ansprechen bei fortgesetzter Behandlung mit Tenofoviralafenamid aufrechterhalten.
  • -Tabelle 6: HBV-DNA-Parameter für die Wirksamkeit in Woche 48a und 96a
  • - Studie 108 (HBeAgnegativ) Studie 110 (HBeAgpositiv)
  • - Vemlidy (n=285) TDF (n=140) Vemlidy (n=581) TDF (n=292)
  • - Woche 48
  • -HBV-DNA < 29 I.E./ml 94% 93% 64% 67%
  • -Unterschiede zwischen Behandlungsgruppenb 1,8% (95%-KI = -3,6% bis 7,2%) -3,6% (95%-KI = -9,8% bis 2,6%)
  • -HBV-DNA ≥29 I.E./ml 2% 3% 31% 30%
  • +Der Nachweis der Wirksamkeit und Sicherheit von Vemlidy bei Patienten mit chronischer Hepatitis B basiert auf 48- sowie 96-Wochen-Daten aus den zwei randomisierten, doppelblinden, aktiv kontrollierten Studien, Studie 108 und Studie 110. Der Nachweis der Sicherheit von Vemlidy stützt sich zudem auf gepoolte Daten von Patienten in den Studien 108 und 110, die von Woche 96 bis Woche 144 weiterhin die verblindete Behandlung erhielten, sowie zusätzlich auf Daten von den Patienten aus der offenen Phase der Studien 108 und 110 von Woche 96 bis Woche 144 (n=360 erhielten weiterhin Vemlidy; n=180 wurden in Woche 96 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt).
  • +In Studie 108 wurden HBeAgnegative therapienaive und therapieerfahrene Patienten mit kompensierter Leberfunktion per Randomisierung im Verhältnis 2:1 einer einmal täglichen Behandlung mit entweder Vemlidy (25 mg; n=285) oder Tenofovirdisoproxil (245 mg; n=140) zugeteilt. Das mittlere Alter betrug 46 Jahre, 61% waren männlich, 72% waren asiatischer Herkunft, 25% waren weiss und 2% (8 Patienten) waren schwarz. Vierundzwanzig Prozent bzw. 38% und 31% der Patienten wiesen den HBV-Genotyp B, C und D auf. Einundzwanzig Prozent waren therapieerfahren (vorherige Behandlung mit oralen Virostatika einschliesslich Entecavir [n=41], Lamivudin [n=42], Tenofovirdisoproxil [n=21] oder anderer Wirkstoffe [n=18]). Der mittlere HBV-DNA-Wert im Plasma zu Studienbeginn lag bei 5,8 log10 I.E./ml, der mittlere ALT-Wert im Serum bei 94 E/l, und 9% der Patienten hatten eine Zirrhose in der Vorgeschichte.
  • +In Studie 110 wurden HBeAgpositive therapienaive und therapieerfahrene Patienten mit kompensierter Leberfunktion per Randomisierung im Verhältnis 2:1 einer einmal täglichen Behandlung mit entweder Vemlidy (25 mg; n=581) oder Tenofovirdisoproxil (245 mg; n=292) zugeteilt. Das mittlere Alter betrug 38 Jahre, 64% waren männlich, 82% waren asiatischer Herkunft, 17% waren weiss und < 1% (5 Patienten) waren schwarz. Siebzehn Prozent bzw. 52% und 23% der Patienten wiesen den HBV-Genotyp B, C und D auf. Sechsundzwanzig Prozent waren therapieerfahren (vorherige Behandlung mit oralen Virostatika einschliesslich Adefovir [n=42], Entecavir [n=117], Lamivudin [n=84], Telbivudin [n=25],Tenofovirdisoproxil [n=70] oder anderer Wirkstoffe [n=17]). Der mittlere HBV-DNA-Wert im Plasma zu Studienbeginn lag bei 7,6 log10 I.E./ml, der mittlere ALT-Wert im Serum bei 120 E/l, und 7% der Patienten hatten eine Zirrhose in der Vorgeschichte.
  • +Der primäre Endpunkt für die Wirksamkeit in beiden Studien war der Anteil an Patienten mit HBV-DNA-Werten im Plasma unter 29 I.E./ml an Woche 48. Vemlidy erfüllte die Kriterien der Nichtunterlegenheit im Vergleich zu Tenofovirdisoproxil im Erreichen eines HBV-DNA-Werts unter 29 I.E./ml.
  • +Die Behandlungsergebnisse von Studie 108 und Studie 110 nach 48 und 96 Wochen sind in Tabelle 6 und Tabelle 7 aufgeführt. Bis Woche 96 blieben die Virussuppression und das biochemische Ansprechen bei fortgesetzter Behandlung mit Tenofoviralafenamid aufrechterhalten.
  • +Tabelle 6: HBV-DNA-Parameter für die Wirksamkeit in Woche 48a und 96a
  • + Studie 108(HBeAg-neg Studie 110(HBeAg-pos
  • + ativ) itiv)
  • + Vemlidy(n=285) TDF(n=140) Vemlidy(n=581) TDF(n=292)
  • + Woche 48
  • +HBV-DNA < 29 I.E./ml 94% 93% 64% 67%
  • +Unterschiede zwische 1,8% (95%-KI = -3,6% (95%-KI =
  • +n Behandlungsgruppen -3,6% bis 7,2%) -9,8% bis 2,6%)
  • +b
  • +HBV-DNA ≥29 I.E./ml 2% 3% 31% 30%
  • -< 7 log10 I.E./ml 96% (221/230) 92% (107/116) N/A N/A
  • -≥7 log10 I.E./ml 85% (47/55) 96% (23/24) N/A N/A
  • +< 7 log10 I.E./ml 96%(221/230) 92%(107/116) N/A N/A
  • +≥7 log10 I.E./ml 85%(47/55) 96%(23/24) N/A N/A
  • -< 8 log10 I.E./ml N/A N/A 82% (254/309) 82% (123/150
  • -≥8 log10 I.E./ml N/A N/A 43% (117/272) 51% (72/142)
  • -Nukleosid-naive Patientenc 94% (212/225) 93% (102/110) 68% (302/444) 70% (156/223)
  • -Nukleosid-erfahrene Patienten 93% (56/60) 93% (28/30) 50% (69/137) 57% (39/69)
  • -Keine virologischen Daten an Woche 48d 4% 4% 5% 3%
  • - Woche 96
  • -HBV-DNA < 29 I.E./ml 90% 91% 73% 75%
  • -Unterschiede zwischen Behandlungsgruppenb −0,6% (95%-KI = −7,0% bis 5,8%) –2,2% (95%-KI = –8,3% bis 3,9%)
  • +< 8 log10 I.E./ml N/A N/A 82%(254/309) 82%(123/150
  • +≥8 log10 I.E./ml N/A N/A 43%(117/272) 51%(72/142)
  • +Nukleosid-naive 94%(212/225) 93%(102/110) 68%(302/444) 70%(156/223)
  • +Patientenc
  • +Nukleosid-erfahrene 93%(56/60) 93%(28/30) 50%(69/137) 57%(39/69)
  • +Patienten
  • +Keine virologischen 4% 4% 5% 3%
  • +Daten an Woche 48d
  • + Woche 96
  • +HBV-DNA < 29 I.E./ml 90% 91% 73% 75%
  • +Unterschiede zwische −0,6% (95%-KI = –2,2% (95%-KI =
  • +n Behandlungsgruppen −7,0% bis 5,8%) –8,3% bis 3,9%)
  • +b
  • +
  • -< 7 log10 I.E./ml 90% (207/230) 91% (105/116) N/A N/A
  • -≥7 log10 I.E./ml 91% (50/55) 92% (22/24) N/A N/A
  • +< 7 log10 I.E./ml 90%(207/230) 91%(105/116) N/A N/A
  • +≥7 log10 I.E./ml 91%(50/55) 92%(22/24) N/A N/A
  • -< 8 log10 I.E./ml N/A N/A 84% (260/309) 81% (121/150)
  • -≥8 log10 I.E./ml N/A N/A 60% (163/272) 68% (97/142)
  • -Nukleosid-naive Patientenc 90% (203/225) 92% (101/110) 75% (331/444) 75% (168/223)
  • -Nukleosid-erfahrene Patienten 90% (54/60) 87% (26/30) 67% (92/137) 72% (50/69)
  • -Keine virologischen Daten an Woche 96d 8% 7% 9% 11%
  • +< 8 log10 I.E./ml N/A N/A 84%(260/309) 81%(121/150)
  • +≥8 log10 I.E./ml N/A N/A 60%(163/272) 68%(97/142)
  • +Nukleosid-naive 90%(203/225) 92%(101/110) 75%(331/444) 75%(168/223)
  • +Patientenc
  • +Nukleosid-erfahrene 90%(54/60) 87%(26/30) 67%(92/137) 72%(50/69)
  • +Patienten
  • +Keine virologischen 8% 7% 9% 11%
  • +Daten an Woche 96d
  • -N/A = not applicable (nicht zutreffend)
  • + 
  • +N/A = not applicable (nicht zutreffend)
  • -a. Fehlen = failure analysis (Versagensanalyse)
  • -b. Angepasst an die Kategorien HBV-DNA-Wert im Plasma zu Studienbeginn und die Stratifizierung nach Status der oralen antiviralen Therapie
  • -c. Therapienaive Patienten erhielten < 12 Wochen orale antivirale Therapie mit einem Nukleosid- oder Nukleotid-Analogon einschliesslich Tenofovirdisoproxil oder Tenofoviralafenamid.
  • -d. Einschliesslich Patienten, die wegen fehlender Wirksamkeit, aufgrund von einem unerwünschten Ereignis (UE) oder Tod, aus anderen Gründen als einem UE, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten; z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up, usw., oder fehlende Daten an Woche 48 oder Woche 96 bei andauernder Einnahme der Studienmedikation.
  • -Tabelle 7: Zusätzliche Parameter für die Wirksamkeit in Woche 48a und 96a
  • - Studie 108 (HBeAgnegativ) Studie 110 (HBeAgpositiv)
  • - Vemlidy (n=285) TDF (n=140) Vemlidy (n=581) TDF (n=292)
  • - Woche 48
  • +a. Fehlen = failure analysis (Versagensanalyse)
  • +b. Angepasst an die Kategorien HBV-DNA-Wert im Plasma zu Studienbeginn und die Stratifizierung nach Status der oralen antiviralen Therapie
  • +c. Therapienaive Patienten erhielten < 12 Wochen orale antivirale Therapie mit einem Nukleosid- oder Nukleotid-Analogon einschliesslich Tenofovirdisoproxil oder Tenofoviralafenamid.
  • +d. Einschliesslich Patienten, die wegen fehlender Wirksamkeit, aufgrund von einem unerwünschten Ereignis (UE) oder Tod, aus anderen Gründen als einem UE, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten; z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up, usw., oder fehlende Daten an Woche 48 oder Woche 96 bei andauernder Einnahme der Studienmedikation.
  • +Tabelle 7: Zusätzliche Parameter für die Wirksamkeit in Woche 48a und 96a
  • + Studie 108(HBeAg-neg Studie 110(HBeAg-pos
  • + ativ) itiv)
  • + Vemlidy(n=285) TDF(n=140) Vemlidy(n=581) TDF(n=292)
  • + Woche 48
  • -Normalisierte ALT-Werte (Zentrallabor)b 83% 75% 72% 67%
  • -Normalisierte ALT-Werte (AASLD)c 50% 32% 45% 36%
  • +Normalisierte 83% 75% 72% 67%
  • +ALT-Werte (Zentralla
  • +bor)b
  • +Normalisierte 50% 32% 45% 36%
  • +ALT-Werte (AASLD)c
  • -HBeAg-Verlust/Serokonversiond N/A N/A 14% / 10% 12% / 8%
  • -HBsAg-Verlust/Serokonversion 0/0 0/0 1% / 1% <1% / 0
  • - Woche 96
  • +HBeAg-Verlust/Seroko N/A N/A 14% / 10% 12% / 8%
  • +nversiond
  • +HBsAg-Verlust/Seroko 0/0 0/0 1% / 1% <1% / 0
  • +nversion
  • + Woche 96
  • -Normalisierte ALT-Werte (Zentrallabor)b 81% 71% 75% 68%
  • -Normalisierte ALT-Werte (AASLD)c 50% 40% 52% 42%
  • +Normalisierte 81% 71% 75% 68%
  • +ALT-Werte (Zentralla
  • +bor)b
  • +Normalisierte 50% 40% 52% 42%
  • +ALT-Werte (AASLD)c
  • -HBeAg-Verlust/Serokonversiond N/A N/A 22% / 18% 18% / 12%
  • -HBsAg-Verlust/Serokonversion <1% / <1% 0/0 1% / 1% 1% / 0
  • -
  • -N/A = not applicable (nicht zutreffend)
  • -TDF = Tenofovirdisoproxil
  • -a. Fehlen = failure analysis (Versagensanalyse)
  • -b. Die Population, die zur Analyse der Normalisierung der ALT-Werte herangezogen wurde, schloss nur Patienten ein, deren ALT-Werte zu Beginn der Studie über dem oberen Normalwert (upper limit of normal, ULN) der Spanne des Zentrallabors lagen. Die ULN des Zentrallabors für ALT beträgt: ≤43 U/l für Männer von 18 bis < 69 Jahre und ≤35 U/l für Männer ≥69 Jahre; ≤34 U/l für Frauen von 18 bis < 69 Jahre und ≤32 U/l für Frauen ≥69 Jahre.
  • -c. Die Population, die zur Analyse der Normalisierung der ALT-Werte herangezogen wurde, schloss nur Patienten ein, deren ALT-Werte zu Beginn der Studie über ULN der Kriterien der American Association of the Study of Liver Diseases (AASLD) lagen. Die ULN der ALT-Kriterien gemäss AASLD beträgt: ≤30 U/l für Männer und ≤19 U/l für Frauen.
  • -d. Die Population, die zur Analyse der Serologie herangezogen wurde, schloss nur Patienten mit Ag (HBeAg)positivem, Antikörper (HBeAb)negativem oder fehlendem Befund zu Beginn der Studie ein.
  • -Virologisch supprimierte erwachsene Patienten in Studie 4018
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Vemlidy bei virologisch supprimierten Erwachsenen mit chronischer Hepatitis B basiert auf 48-Wochen-Daten aus einer randomisierten, doppelblinden, aktiv-kontrollierten Studie, Studie 4018 (n=243 unter Vemlidy, n=245 unter Tenofovirdisoproxil), einschliesslich Daten von Patienten, die an der offenen Phase der Studie 4018 von Woche 48 bis Woche 96 teilnahmen (n=235 blieben unter Vemlidy [Vemlidy-Vemlidy]; n=237 wurden in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt [TDF-Vemlidy]).
  • -In Studie 4018 wurden virologisch supprimierte Erwachsene mit chronischer Hepatitis B (n=488) eingeschlossen, die zuvor mindestens 12 Monate lang einmal täglich 245 mg Tenofovirdisoproxil erhielten, wobei die HBV-DNA laut lokaler Laboruntersuchung mindestens 12 Wochen vor dem Screening < der unteren Bestimmungsgrenze (LLOQ, lower limit of quantification) und die HBV-DNA beim Screening bei < 20 I.E./ml lag. Die Patienten wurden nach HbeAg-Status (HbeAgpositiv oder HbeAgnegativ) und Alter (≥50 oder < 50 Jahre) stratifiziert und im Verhältnis 1:1 randomisiert, um auf 25 mg Vemlidy umgestellt zu werden (n=243) oder weiterhin 245 mg Tenofovirdisoproxil einmal täglich zu erhalten (n=245). Das Durchschnittsalter betrug 51 Jahre (22% waren ≥60 Jahre alt), 71% waren männlich, 82% waren asiatischer Herkunft, 14% waren weiss und 68% waren HbeAgnegativ. Bei Baseline betrug die mediane Dauer der bisherigen Behandlung mit Tenofovirdisoproxil 220 und 224 Wochen in den Vemlidy- bzw. Tenofovirdisoproxil-Gruppen. Die vorherige Behandlung mit Virostatika beinhaltete auch Interferon (n = 63), Lamivudin (n = 191), Adefovirdipivoxil (n=185), Entecavir (n=99), Telbivudin (n=48) oder andere (n=23). Bei Baseline war der mittlere Serum-ALT-Wert 27 U/l, die mediane eGFR nach Cockcroft-Gault war 90,5 ml/min; 16% der Patienten hatten eine Zirrhose in der Vorgeschichte.
  • -Der primäre Endpunkt zur Wirksamkeit war der Anteil der Patienten mit HBV-DNA-Plasmaspiegeln von ≥20 I.E./ml in Woche 48 (gemäss dem modifizierten Snapshot-Algorithmus der US Arzneimittelbehörde FDA). Zusätzliche Endpunkte zur Wirksamkeit waren der Anteil der Patienten mit HBV-DNA-Spiegeln < 20 I.E./ml, normale ALT-Werte und ALT-Normalisierung, HbsAg-Verlust und Serokonversion sowie HbeAg-Verlust und Serokonversion. Vemlidy war bei den Patienten mit HBV-DNA ≥20 I.E./ml in Woche 48 im Vergleich zu Tenofovirdisoproxil nicht unterlegen, gemäss dem modifizierten Snapshot-Algorithmus der US Arzneimittelbehörde FDA. Die Behandlungsergebnisse (fehlende Werte der HBV-DNA < 20 I.E./ml wurden als Versagen gewertet) in Woche 48 waren zwischen den Behandlungsgruppen in allen Untergruppen nach Alter, Geschlecht, Rasse, Baseline-HbeAg-Status und ALT-Werten ähnlich.
  • -Die Behandlungsergebnisse der Studie 4018 in Woche 48 und Woche 96 sind in Tabelle 8 und Tabelle 9 dargestellt.
  • -Tabelle 8: HBV-DNA Wirksamkeitsparameter in Woche 48a,b und Woche 96b,c
  • - Vemlidy (n=243) TDF (n=245) Vemlidy-Vemlidy (n=243) TDF-Vemlidy (n=245)
  • - Woche 48 Woche 96
  • -HBV-DNA ≥20 I.E./mlb,d 1 (0,4%) 1 (0,4%) 1 (0,4%) 1 (0,4%)
  • -Behandlungsdifferenze 0,0% (95 % KI = -1,9% bis 2,0%) 0,0% (95% KI = -1,9% bis 1,9%)
  • -HBV-DNA < 20 I.E./ml 234 (96,3%) 236 (96,3%) 230 (94,7%) 230 (93,9%)
  • -Behandlungsdifferenze 0,0% (95 % KI = -3,7% bis 3,7%) 0,9% (95% KI = -3,5% bis 5,2%)
  • -Keine virologischen Daten 8 (3,3%) 8 (3,3%) 12 (4,9%) 14 (5,7%)
  • -Studienmedikation wegen unerwünschter Ereignisse oder Tod abgesetzt und letzte verfügbare HBV-DNA < 20 I.E./ml 2 (0,8%) 0 3 (1,2%) 1 (0,4%)
  • -Studienmedikation aus anderen Gründen abgesetztf und letzte verfügbare HBV-DNA < 20 I.E./ml 6 (2,5%) 8 (3,3%) 7 (2,9%) 11 (4,5%)
  • -Keine Daten aus dem Zeitfenster, aber weiter unter Studienmedikation 0 0 2 (0,8%) 2 (0,8%)
  • +HBeAg-Verlust/Seroko N/A N/A 22% / 18% 18% / 12%
  • +nversiond
  • +HBsAg-Verlust/Seroko <1% / <1% 0/0 1% / 1% 1% / 0
  • +nversion
  • + 
  • +N/A = not applicable (nicht zutreffend)
  • -a. Das Zeitfenster der Woche 48 lag zwischen Tag 295 und 378 (einschliesslich).
  • -b. Gemäss dem modifizierten Snapshot-Algorithmus der US Arzneimttelbehörde FDA.
  • -c. Offene Phase, das Zeitfenster der Woche 96 liegt zwischen Tag 589 und 840 (einschliesslich).
  • -d. Kein Patient hat die Behandlung aufgrund fehlender Wirksamkeit abgebrochen.
  • -e. Angepasst an die Baseline-Altersgruppen (< 50, ≥50 Jahre) und an die Stratifizierung nach Baseline-HbeAg-Status.
  • -f. Beinhaltet Patienten, die aus anderen Gründen als einem unerwünschten Ereignis (UE), Tod oder fehlender Wirksamkeit abgebrochen haben, wie z.B. Rücknahme der Einverständniserklärung, für die Nachbeobachtung nicht verfügbar usw.
  • -Tabelle 9: Zusätzliche Wirksamkeitsparameter in Woche 48 und Woche 96a
  • - Vemlidy (n=243) TDF (n=245) Vemlidy-Vemlidy (n=243) TDF-Vemlidy (n=245)
  • - Woche 48 Woche 96
  • +a. Fehlen = failure analysis (Versagensanalyse)
  • +b. Die Population, die zur Analyse der Normalisierung der ALT-Werte herangezogen wurde, schloss nur Patienten ein, deren ALT-Werte zu Beginn der Studie über dem oberen Normalwert (upper limit of normal, ULN) der Spanne des Zentrallabors lagen. Die ULN des Zentrallabors für ALT beträgt: ≤43 U/l für Männer von 18 bis < 69 Jahre und ≤35 U/l für Männer ≥69 Jahre; ≤34 U/l für Frauen von 18 bis < 69 Jahre und ≤32 U/l für Frauen ≥69 Jahre.
  • +c. Die Population, die zur Analyse der Normalisierung der ALT-Werte herangezogen wurde, schloss nur Patienten ein, deren ALT-Werte zu Beginn der Studie über ULN der Kriterien der American Association of the Study of Liver Diseases (AASLD) lagen. Die ULN der ALT-Kriterien gemäss AASLD beträgt: ≤30 U/l für Männer und ≤19 U/l für Frauen.
  • +d. Die Population, die zur Analyse der Serologie herangezogen wurde, schloss nur Patienten mit Ag (HBeAg)positivem, Antikörper (HBeAb)negativem oder fehlendem Befund zu Beginn der Studie ein.
  • +Virologisch supprimierte erwachsene Patienten in Studie 4018
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Vemlidy bei virologisch supprimierten Erwachsenen mit chronischer Hepatitis B basiert auf 48-Wochen-Daten aus einer randomisierten, doppelblinden, aktiv-kontrollierten Studie, Studie 4018 (n=243 unter Vemlidy, n=245 unter Tenofovirdisoproxil), einschliesslich Daten von Patienten, die an der offenen Phase der Studie 4018 von Woche 48 bis Woche 96 teilnahmen (n=235 blieben unter Vemlidy [Vemlidy-Vemlidy]; n=237 wurden in Woche 48 von Tenofovirdisoproxil auf Vemlidy umgestellt [TDF-Vemlidy]).
  • +In Studie 4018 wurden virologisch supprimierte Erwachsene mit chronischer Hepatitis B (n=488) eingeschlossen, die zuvor mindestens 12 Monate lang einmal täglich 245 mg Tenofovirdisoproxil erhielten, wobei die HBV-DNA laut lokaler Laboruntersuchung mindestens 12 Wochen vor dem Screening < der unteren Bestimmungsgrenze (LLOQ, lower limit of quantification) und die HBV-DNA beim Screening bei < 20 I.E./ml lag. Die Patienten wurden nach HbeAg-Status (HbeAgpositiv oder HbeAgnegativ) und Alter (≥50 oder < 50 Jahre) stratifiziert und im Verhältnis 1:1 randomisiert, um auf 25 mg Vemlidy umgestellt zu werden (n=243) oder weiterhin 245 mg Tenofovirdisoproxil einmal täglich zu erhalten (n=245). Das Durchschnittsalter betrug 51 Jahre (22% waren ≥60 Jahre alt), 71% waren männlich, 82% waren asiatischer Herkunft, 14% waren weiss und 68% waren HbeAgnegativ. Bei Baseline betrug die mediane Dauer der bisherigen Behandlung mit Tenofovirdisoproxil 220 und 224 Wochen in den Vemlidy- bzw. Tenofovirdisoproxil-Gruppen. Die vorherige Behandlung mit Virostatika beinhaltete auch Interferon (n = 63), Lamivudin (n = 191), Adefovirdipivoxil (n=185), Entecavir (n=99), Telbivudin (n=48) oder andere (n=23). Bei Baseline war der mittlere Serum-ALT-Wert 27 U/l, die mediane eGFR nach Cockcroft-Gault war 90,5 ml/min; 16% der Patienten hatten eine Zirrhose in der Vorgeschichte.
  • +Der primäre Endpunkt zur Wirksamkeit war der Anteil der Patienten mit HBV-DNA-Plasmaspiegeln von ≥20 I.E./ml in Woche 48 (gemäss dem modifizierten Snapshot-Algorithmus der US Arzneimittelbehörde FDA). Zusätzliche Endpunkte zur Wirksamkeit waren der Anteil der Patienten mit HBV-DNA-Spiegeln < 20 I.E./ml, normale ALT-Werte und ALT-Normalisierung, HbsAg-Verlust und Serokonversion sowie HbeAg-Verlust und Serokonversion. Vemlidy war bei den Patienten mit HBV-DNA ≥20 I.E./ml in Woche 48 im Vergleich zu Tenofovirdisoproxil nicht unterlegen, gemäss dem modifizierten Snapshot-Algorithmus der US Arzneimittelbehörde FDA. Die Behandlungsergebnisse (fehlende Werte der HBV-DNA < 20 I.E./ml wurden als Versagen gewertet) in Woche 48 waren zwischen den Behandlungsgruppen in allen Untergruppen nach Alter, Geschlecht, Rasse, Baseline-HbeAg-Status und ALT-Werten ähnlich.
  • +Die Behandlungsergebnisse der Studie 4018 in Woche 48 und Woche 96 sind in Tabelle 8 und Tabelle 9 dargestellt.
  • +Tabelle 8: HBV-DNA Wirksamkeitsparameter in Woche 48a,b und Woche 96b,c
  • + Vemlidy(n=243) TDF(n=245) Vemlidy-Vemlidy TDF-Vemlidy (n=245)
  • + (n=243)
  • + Woche 48 Woche 96
  • +HBV-DNA ≥20 I.E./mlb 1 (0,4%) 1 (0,4%) 1 (0,4%) 1 (0,4%)
  • +,d
  • +Behandlungsdifferenz 0,0% (95 % KI = 0,0% (95% KI =
  • +e -1,9% bis 2,0%) -1,9% bis 1,9%)
  • +HBV-DNA < 20 I.E./ml 234 (96,3%) 236 (96,3%) 230 (94,7%) 230 (93,9%)
  • +Behandlungsdifferenz 0,0% (95 % KI = 0,9% (95% KI =
  • +e -3,7% bis 3,7%) -3,5% bis 5,2%)
  • +Keine virologischen 8 (3,3%) 8 (3,3%) 12 (4,9%) 14 (5,7%)
  • +Daten
  • +Studienmedikation 2 (0,8%) 0 3 (1,2%) 1 (0,4%)
  • +wegen unerwünschter
  • +Ereignisse oder Tod
  • +abgesetzt und
  • +letzte verfügbare
  • +HBV-DNA < 20 I.E./ml
  • +Studienmedikation 6 (2,5%) 8 (3,3%) 7 (2,9%) 11 (4,5%)
  • +aus anderen Gründen
  • +abgesetztf und
  • +letzte verfügbare
  • +HBV-DNA < 20 I.E./ml
  • +Keine Daten aus dem 0 0 2 (0,8%) 2 (0,8%)
  • +Zeitfenster, aber
  • +weiter unter Studien
  • +medikation
  • +
  • + 
  • +TDF = Tenofovirdisoproxil
  • +a. Das Zeitfenster der Woche 48 lag zwischen Tag 295 und 378 (einschliesslich).
  • +b. Gemäss dem modifizierten Snapshot-Algorithmus der US Arzneimttelbehörde FDA.
  • +c. Offene Phase, das Zeitfenster der Woche 96 liegt zwischen Tag 589 und 840 (einschliesslich).
  • +d. Kein Patient hat die Behandlung aufgrund fehlender Wirksamkeit abgebrochen.
  • +e. Angepasst an die Baseline-Altersgruppen (< 50, ≥50 Jahre) und an die Stratifizierung nach Baseline-HbeAg-Status.
  • +f. Beinhaltet Patienten, die aus anderen Gründen als einem unerwünschten Ereignis (UE), Tod oder fehlender Wirksamkeit abgebrochen haben, wie z.B. Rücknahme der Einverständniserklärung, für die Nachbeobachtung nicht verfügbar usw.
  • +Tabelle 9: Zusätzliche Wirksamkeitsparameter in Woche 48 und Woche 96a
  • + Vemlidy(n=243) TDF(n=245) Vemlidy-Vemlidy(n=24 TDF-Vemlidy(n=245)
  • + 3)
  • + Woche 48 Woche 96
  • -Normale ALT (Zentrallabor) 89% 85% 88% 91%
  • -Normale ALT (AASLD) 79% 75% 81% 87%
  • -Normalisierte ALT (Zentrallabor)b,c,d 50% 37% 56% 79%
  • -Normalisierte ALT (AASLD)e,f,g 50% 26% 56% 74%
  • +Normale ALT (Zentral 89% 85% 88% 91%
  • +labor)
  • +Normale ALT (AASLD) 79% 75% 81% 87%
  • +Normalisierte ALT 50% 37% 56% 79%
  • +(Zentrallabor)b,c,d
  • +Normalisierte ALT 50% 26% 56% 74%
  • +(AASLD)e,f,g
  • +
  • -HBeAg-Verlust/Serokonversionh 8% / 3% 6% / 0 18% / 5% 9% / 3%
  • -HBsAg-Verlust/Serokonversion 0 / 0 2% / 0 2% / 1% 2% / < 1%
  • -
  • -TDF = Tenofovirdisoproxil
  • -a. Fehlende Werte wurden als Versagen gewertet.
  • -b. Die zur Analyse der ALT-Normalisierung ausgewertete Population umfasste nur Patienten mit ALT über der oberen Normgrenze (ULN) des vom Zentrallabor vorgegebenen Bereichs (> 43 U/l bei Männern von 18 bis < 69 Jahren und > 35 U/l bei Männern ≥69 Jahre; > 34 U/l bei Frauen von 18 bis < 69 Jahren und > 32 U/l bei Frauen ≥69 Jahre) bei Baseline.
  • -c. Anteil der Patienten in Woche 48: TAF, 16/32; TDF, 7/19.
  • -d. Anteil der Patienten in Woche 96: TAF, 18/32; TDF, 15/19.
  • -e. Die zur Analyse der ALT-Normalisierung ausgewertete Population umfasste nur Patienten mit ALT über der oberen Normgrenze (ULN) der Kriterien der 2018 American Association of the Study of Liver Diseases (AASLD) (35 U/l bei Männern und 25 U/l bei Frauen) bei Baseline.
  • -f. Anteil der Patienten in Woche 48: TAF, 26/52; TDF, 14/53.
  • -g. Anteil der Patienten in Woche 96: TAF, 29/52; TDF, 39/53.
  • -h. Die für die serologische Analyse ausgewertete Population umfasste ausschliesslich Patienten, die Antigen (HBeAg)positiv und Antikörper (HBeAb)negativ waren oder bei denen die Daten zur Baseline fehlten.
  • +HBeAg-Verlust/Seroko 8% / 3% 6% / 0 18% / 5% 9% / 3%
  • +nversionh
  • +HBsAg-Verlust/Seroko 0 / 0 2% / 0 2% / 1% 2% / < 1%
  • +nversion
  • +
  • + 
  • +TDF = Tenofovirdisoproxil
  • +a. Fehlende Werte wurden als Versagen gewertet.
  • +b. Die zur Analyse der ALT-Normalisierung ausgewertete Population umfasste nur Patienten mit ALT über der oberen Normgrenze (ULN) des vom Zentrallabor vorgegebenen Bereichs (> 43 U/l bei Männern von 18 bis < 69 Jahren und > 35 U/l bei Männern ≥69 Jahre; > 34 U/l bei Frauen von 18 bis < 69 Jahren und > 32 U/l bei Frauen ≥69 Jahre) bei Baseline.
  • +c. Anteil der Patienten in Woche 48: TAF, 16/32; TDF, 7/19.
  • +d. Anteil der Patienten in Woche 96: TAF, 18/32; TDF, 15/19.
  • +e. Die zur Analyse der ALT-Normalisierung ausgewertete Population umfasste nur Patienten mit ALT über der oberen Normgrenze (ULN) der Kriterien der 2018 American Association of the Study of Liver Diseases (AASLD) (35 U/l bei Männern und 25 U/l bei Frauen) bei Baseline.
  • +f. Anteil der Patienten in Woche 48: TAF, 26/52; TDF, 14/53.
  • +g. Anteil der Patienten in Woche 96: TAF, 29/52; TDF, 39/53.
  • +h. Die für die serologische Analyse ausgewertete Population umfasste ausschliesslich Patienten, die Antigen (HBeAg)positiv und Antikörper (HBeAb)negativ waren oder bei denen die Daten zur Baseline fehlten.
  • -Der primäre Endpunkt war der Anteil der Patienten mit HBV-DNA < 20 I.E./ml in Woche 24. Zu den sekundären Wirksamkeitsendpunkten in Woche 24 und 96 gehörten der Anteil der Patienten mit HBV-DNA < 20 I.E./ml und Ziel nachweisbar/nicht nachweisbar (d.h. < LLOD, lower limit of detection), der Anteil der Patienten mit biochemischem Ansprechen (normale ALT und normalisierte ALT), der Anteil der Patienten mit serologischem Ansprechen (Verlust von HBsAg und Serokonversion zu Anti-HBs und Verlust von HBeAg und Serokonversion zu Anti-HBe bei HBeAg-positiven Patienten).
  • +Der primäre Endpunkt war der Anteil der Patienten mit HBV-DNA < 20 I.E./ml in Woche 24. Zu den sekundären Wirksamkeitsendpunkten in Woche 24 und 96 gehörten der Anteil der Patienten mit HBV-DNA < 20 I.E./ml und Ziel nachweisbar/nicht nachweisbar (d.h. < LLOD, lower limit of detection), der Anteil der Patienten mit biochemischem Ansprechen (normale ALT und normalisierte ALT), der Anteil der Patienten mit serologischem Ansprechen (Verlust von HBsAg und Serokonversion zu Anti-HBs und Verlust von HBeAg und Serokonversion zu Anti-HBe bei HBeAg-positiven Patienten).
  • -Tabelle 10: HBV-DNA Wirksamkeitsparameter für Teil A in Woche 24 und 96
  • - Kohorte 1: mittelschwere bis schwere Nierenfunktionsstörung (n=78) Kohorte 2: ESRD (n=15) Total (n=93)
  • - Woche 24 Woche 96 Woche 24 Woche 96 Woche 24 Woche 96
  • +Tabelle 10: HBV-DNA Wirksamkeitsparameter für Teil A in Woche 24 und 96
  • + Kohorte 1:mittelschw Kohorte 2:ESRD(n=15) Total(n=93)
  • + ere bis schwere
  • + Nierenfunktionsstöru
  • + ng(n=78)
  • + Woche 24 Woche 96 Woche 24 Woche 96 Woche 24 Woche 96
  • -HBV-DNA < 20 I.E./ml 76/78 (97,4%) 65/78 (83,3%) 15/15 (100,0%) 13/15 (86,7%) 91/93 (97,8%) 78/93 (83,9%)
  • -< 20 I.E./ml nicht nachweisbar 59/78 (75,6%) 54/78 (69,2%) 9/15 (60,0%) 10/15 (66,7%) 68/93 (73,1%) 64/93 (68,8%)
  • -< 20 I.E./ml nachweisbar 17/78 (21,8%) 11/78 (14,1%) 6/15 (40,0%) 3/15 (20,0%) 23/93 (24,7%) 14/93 (15,1%)
  • +HBV-DNA < 20 I.E./ml 76/78 (97,4%) 65/78 (83,3%) 15/15 (100,0%) 13/15 (86,7%) 91/93 (97,8%) 78/93 (83,9%)
  • +< 20 I.E./ml nicht 59/78 (75,6%) 54/78 (69,2%) 9/15 (60,0%) 10/15 (66,7%) 68/93 (73,1%) 64/93 (68,8%)
  • +nachweisbar
  • +< 20 I.E./ml nachwei 17/78 (21,8%) 11/78 (14,1%) 6/15 (40,0%) 3/15 (20,0%) 23/93 (24,7%) 14/93 (15,1%)
  • +sbar
  • +
  • -Normale ALT (Zentrallabor) 72/78 (92,3%) 64/78 (82,1%) 14/15 (93,3%) 13/15 (86,7%) 86/93 (92,5%) 77/93 (82,8%)
  • -Normale ALT (AASLD)b 68/78 (87,2%) 58/78 (74,4%) 14/15 (93,3%) 13/15 (86,7%) 82/93 (88,2%) 71/93 (76,3%)
  • +Normale ALT (Zentral 72/78 (92,3%) 64/78 (82,1%) 14/15 (93,3%) 13/15 (86,7%) 86/93 (92,5%) 77/93 (82,8%)
  • +labor)
  • +Normale ALT (AASLD)b 68/78 (87,2%) 58/78 (74,4%) 14/15 (93,3%) 13/15 (86,7%) 82/93 (88,2%) 71/93 (76,3%)
  • -HBeAg-Verlust / Serokonversionc 0/13 (0%) / 0/13 (0%) 0/13 (0%) / 0/13 (0%) 0/3 (0%) / 0/3 (0%) 1/3 (33,3%) / 1/3 (33,3%) 0/16 (0%) / 0/16 (0%) 1/16 (6,3%) / 1/16 (6,3%)
  • +HBeAg-Verlust / 0/13 (0%) / 0/13 0/13 (0%) / 0/13 0/3 (0%) / 0/3 (0%) 1/3 (33,3%) / 1/3 0/16 (0%) / 0/16 1/16 (6,3%) / 1/16
  • +Serokonversionc (0%) (0%) (33,3%) (0%) (6,3%)
  • + 
  • +
  • -a. Fehlende Werte wurden als Versagen gewertet.
  • -b. Kriterien der 2018 American Association of the Study of Liver Diseases (AASLD).
  • -c. Die für die serologische Analyse ausgewertete Population umfasste ausschliesslich Patienten, die Antigen (HBeAg)positiv und Antikörper (HBeAb)negativ waren oder bei denen die Daten vor Studienbeginn fehlten
  • -d. Kein Patient hatte in den Wochen 24 und 96 einen HBsAG-Verlust oder eine Serokonversion.
  • +a. Fehlende Werte wurden als Versagen gewertet.
  • +b. Kriterien der 2018 American Association of the Study of Liver Diseases (AASLD).
  • +c. Die für die serologische Analyse ausgewertete Population umfasste ausschliesslich Patienten, die Antigen (HBeAg)positiv und Antikörper (HBeAb)negativ waren oder bei denen die Daten vor Studienbeginn fehlten
  • +d. Kein Patient hatte in den Wochen 24 und 96 einen HBsAG-Verlust oder eine Serokonversion.
  • -Nach oraler Verabreichung von Vemlidy im Nüchternzustand wurden bei erwachsenen Patienten mit chronischer Hepatitis B die maximalen Plasmakonzentrationen von Tenofoviralafenamid etwa 0,48 Stunde nach Einnahme gemessen. Basierend auf einer pharmakokinetischen Populationsanalyse von Patienten mit chronischer Hepatitis B in einer Phase-3-Studie, lagen die mittleren Werte von AUC0-24 im Steadystate für Tenofoviralafenamid (n=698) und Tenofovir (n=856) bei 0,22 µg•h/ml bzw. 0,32 µg•h/ml.
  • -Der Steadystate Cmax-Wert lag für Tenofoviralafenamid und für Tenofovir bei 0,18 bzw. bei 0,02 µg/ml.
  • +Nach oraler Verabreichung von Vemlidy im Nüchternzustand wurden bei erwachsenen Patienten mit chronischer Hepatitis B die maximalen Plasmakonzentrationen von Tenofoviralafenamid etwa 0,48 Stunde nach Einnahme gemessen. Basierend auf einer pharmakokinetischen Populationsanalyse von Patienten mit chronischer Hepatitis B in einer Phase-3-Studie, lagen die mittleren Werte von AUC0-24 im Steadystate für Tenofoviralafenamid (n=698) und Tenofovir (n=856) bei 0,22 µg•h/ml bzw. 0,32 µg•h/ml.
  • +Der Steadystate Cmax-Wert lag für Tenofoviralafenamid und für Tenofovir bei 0,18 bzw. bei 0,02 µg/ml.
  • -Die Bindung von Tenofoviralafenamid an humane Plasmaproteine in Proben, die im Rahmen von klinischen Studien gesammelt wurden, lag bei ungefähr 80%. Die Bindung von Tenofovir an humane Plasmaproteine liegt bei < 0,7% und ist im Bereich von 0,01 bis 25 µg/ml konzentrationsunabhängig.
  • +Die Bindung von Tenofoviralafenamid an humane Plasmaproteine in Proben, die im Rahmen von klinischen Studien gesammelt wurden, lag bei ungefähr 80%. Die Bindung von Tenofovir an humane Plasmaproteine liegt bei < 0,7% und ist im Bereich von 0,01 bis 25 µg/ml konzentrationsunabhängig.
  • -Die Metabolisierung ist beim Menschen ein wichtiger Eliminationsweg für Tenofoviralafenamid und betrifft > 80% einer oralen Dosis. Invitro-Studien haben gezeigt, dass Tenofoviralafenamid durch Carboxylesterase 1 in Hepatozyten sowie durch Cathepsin A in PBMCs und Makrophagen zu Tenofovir (Hauptmetabolit) metabolisiert wird. In vivo wird Tenofoviralafenamid intrazellulär zu Tenofovir (Hauptmetabolit) hydrolysiert, welches zum aktiven Metaboliten Tenofovirdiphosphat phosphoryliert wird. In klinischen Studien an Patienten mit chronischer Hepatitis B führte eine orale Dosis von 25 mg Tenofoviralafenamid in Vemlidy zu 89% geringeren Plasmakonzentrationen von Tenofovir im Vergleich zu einer oralen Dosis von 300 mg Tenofovirdisoproxilfumarat.
  • -In vitro wird Tenofoviralafenamid nicht durch CYP1A2, CYP2C8, CYP2C9, CYP2C19 oder CYP2D6 metabolisiert. Tenofoviralafenamid wird geringfügig durch CYP3A4 metabolisiert.
  • +Die Metabolisierung ist beim Menschen ein wichtiger Eliminationsweg für Tenofoviralafenamid und betrifft > 80% einer oralen Dosis. Invitro-Studien haben gezeigt, dass Tenofoviralafenamid durch Carboxylesterase 1 in Hepatozyten sowie durch Cathepsin A in PBMCs und Makrophagen zu Tenofovir (Hauptmetabolit) metabolisiert wird. In vivo wird Tenofoviralafenamid intrazellulär zu Tenofovir (Hauptmetabolit) hydrolysiert, welches zum aktiven Metaboliten Tenofovirdiphosphat phosphoryliert wird. In klinischen Studien an Patienten mit chronischer Hepatitis B führte eine orale Dosis von 25 mg Tenofoviralafenamid in Vemlidy zu 89% geringeren Plasmakonzentrationen von Tenofovir im Vergleich zu einer oralen Dosis von 300 mg Tenofovirdisoproxilfumarat.
  • +In vitro wird Tenofoviralafenamid nicht durch CYP1A2, CYP2C8, CYP2C9, CYP2C19 oder CYP2D6 metabolisiert. Tenofoviralafenamid wird geringfügig durch CYP3A4 metabolisiert.
  • -Die renale Ausscheidung von intaktem Tenofoviralafenamid ist von geringer Bedeutung, da weniger als 1% der Dosis über den Urin eliminiert werden. Tenofoviralafenamid wird hauptsächlich nach seiner Metabolisierung zu Tenofovir eliminiert. Tenofoviralafenamid und Tenofovir haben eine mediane Plasmahalbwertzeit von 0,51 bzw. 32,37 Stunden. Tenofovir wird über die Nieren sowohl durch glomeruläre Filtration als auch aktive tubuläre Sekretion aus dem Körper eliminiert.
  • +Die renale Ausscheidung von intaktem Tenofoviralafenamid ist von geringer Bedeutung, da weniger als 1% der Dosis über den Urin eliminiert werden. Tenofoviralafenamid wird hauptsächlich nach seiner Metabolisierung zu Tenofovir eliminiert. Tenofoviralafenamid und Tenofovir haben eine mediane Plasmahalbwertzeit von 0,51 bzw. 32,37 Stunden. Tenofovir wird über die Nieren sowohl durch glomeruläre Filtration als auch aktive tubuläre Sekretion aus dem Körper eliminiert.
  • -Die Exposition von Tenofoviralafenamid ist in einem Dosisbereich von 8 mg bis 125 mg proportional zur Dosis.
  • +Die Exposition von Tenofoviralafenamid ist in einem Dosisbereich von 8 mg bis 125 mg proportional zur Dosis.
  • -Die AUC und Cmax von Tenofovir waren bei Patienten ≥65 Jahre um 39% bzw. 35% höher als bei Patienten < 65 Jahren. Die AUC und Cmax von Tenofoviralafenamid waren bei Frauen um 40% bzw. 44% höher als bei Männern. Die alters- oder geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Pharmakokinetik wurden als vermutlich nicht klinisch relevant erachtet. In einem populationskinetischen Modell wurden keine Veränderungen in der Pharmakokinetik von Tenofoviralafenamid oder Tenofovir aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit identifiziert. Der direkte Vergleich zwischen japanischen und nicht-japanischen Freiwilligen innerhalb einer Studie zeigte eine um ca. 30% (AUC) bzw. 40% (Cmax) höhere Tenofovirexposition bei Versuchspersonen japanischen Ursprungs.
  • +Die AUC und Cmax von Tenofovir waren bei Patienten ≥65 Jahre um 39% bzw. 35% höher als bei Patienten < 65 Jahren. Die AUC und Cmax von Tenofoviralafenamid waren bei Frauen um 40% bzw. 44% höher als bei Männern. Die alters- oder geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Pharmakokinetik wurden als vermutlich nicht klinisch relevant erachtet. In einem populationskinetischen Modell wurden keine Veränderungen in der Pharmakokinetik von Tenofoviralafenamid oder Tenofovir aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit identifiziert. Der direkte Vergleich zwischen japanischen und nicht-japanischen Freiwilligen innerhalb einer Studie zeigte eine um ca. 30% (AUC) bzw. 40% (Cmax) höhere Tenofovirexposition bei Versuchspersonen japanischen Ursprungs.
  • -Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung sind die Gesamtplasmakonzentrationen von Tenofoviralafenamid und Tenofovir um 46% bzw. 37% niedriger als bei Patienten mit normaler Leberfunktion. Nach Korrektur hinsichtlich der Bindung an die Plasmaproteine sind die Plasmakonzentrationen des nicht gebundenen (freien) Tenofoviralafenamid bei schwerer Leberfunktionsstörung und bei normaler Leberfunktion ähnlich. Die klinische Relevanz der Unterschiede in der Pharmakokinetik ist derzeit unbekannt. Die Anwendung von Vemlidy bei Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Leberinsuffizienz wird derzeit nicht empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung sind die Gesamtplasmakonzentrationen von Tenofoviralafenamid und Tenofovir um 46% bzw. 37% niedriger als bei Patienten mit normaler Leberfunktion. Nach Korrektur hinsichtlich der Bindung an die Plasmaproteine sind die Plasmakonzentrationen des nicht gebundenen (freien) Tenofoviralafenamid bei schwerer Leberfunktionsstörung und bei normaler Leberfunktion ähnlich. Die klinische Relevanz der Unterschiede in der Pharmakokinetik ist derzeit unbekannt. Die Anwendung von Vemlidy bei Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Leberinsuffizienz wird derzeit nicht empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion (geschätzte CrCl ≥90 ml/min) erhöhte sich die systemische Exposition von Tenofoviralafenamid und Tenofovir bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzte CrCl ≥15 und < 30 ml/min) um das 1,9-Fache bzw. 5,7-Fache.
  • +Im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion (geschätzte CrCl ≥90 ml/min) erhöhte sich die systemische Exposition von Tenofoviralafenamid und Tenofovir bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzte CrCl ≥15 und < 30 ml/min) um das 1,9-Fache bzw. 5,7-Fache.
  • -Die Pharmakokinetik von Tenofoviralafenamid bei Kindern und Jugendlichen ist noch nicht ausreichend untersucht (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Die Pharmakokinetik von Tenofoviralafenamid bei Kindern und Jugendlichen ist noch nicht ausreichend untersucht (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Da Ratten und Mäuse nach der Gabe von Tenofoviralafenamid eine geringere Tenofovir-Exposition aufweisen als bei Tenofovirdisoproxil, beschränkten sich die Kanzerogenitätsstudien sowie eine peri-/postnatale Studie an Ratten lediglich auf Tenofovirdisoproxil. Basierend auf konventionellen Studien mit Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) zum kanzerogenen Potenzial und zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität mit Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) oder Tenofoviralafenamid lassen die Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. In Langzeitstudien an Ratten zeigte Tenofovirdisoproxil kein kanzerogenes Potenzial. Eine Langzeit-Kanzerogenitätsstudie an Mäusen ergab bei oraler Anwendung eine geringe Inzidenz von Duodenal-Karzinomen, die wahrscheinlich mit der hohen lokalen Konzentration im Gastrointestinaltrakt aufgrund der hohen Dosierung von 600 mg/kg/Tag zusammenhängt. Die Tenofovir-Exposition in diesen Studien war ungefähr das 151-Fache (Maus) bzw. das 50-Fache (Ratte) der Exposition, die beim Menschen nach Verabreichung von Vemlidy wahrgenommen wurde.
  • +Da Ratten und Mäuse nach der Gabe von Tenofoviralafenamid eine geringere Tenofovir-Exposition aufweisen als bei Tenofovirdisoproxil, beschränkten sich die Kanzerogenitätsstudien sowie eine peri-/postnatale Studie an Ratten lediglich auf Tenofovirdisoproxil. Basierend auf konventionellen Studien mit Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) zum kanzerogenen Potenzial und zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität mit Tenofovirdisoproxil (als Fumarat) oder Tenofoviralafenamid lassen die Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen. In Langzeitstudien an Ratten zeigte Tenofovirdisoproxil kein kanzerogenes Potenzial. Eine Langzeit-Kanzerogenitätsstudie an Mäusen ergab bei oraler Anwendung eine geringe Inzidenz von Duodenal-Karzinomen, die wahrscheinlich mit der hohen lokalen Konzentration im Gastrointestinaltrakt aufgrund der hohen Dosierung von 600 mg/kg/Tag zusammenhängt. Die Tenofovir-Exposition in diesen Studien war ungefähr das 151-Fache (Maus) bzw. das 50-Fache (Ratte) der Exposition, die beim Menschen nach Verabreichung von Vemlidy wahrgenommen wurde.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Vemlidy, Filmtabletten: 1x 30 [A]
  • +Vemlidy, Filmtabletten: 1x 30 [A]
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