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Home - Fachinformation zu Trittico Uno 150 mg - Änderungen - 28.01.2026
44 Änderungen an Fachinfo Trittico Uno 150 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Trittico Uno, 150 mg, Retardtablette
  • +Jede Retardtablette, in 2 Mal 75 mg teilbar, enthält 150 mg Trazodon HCl.
  • +Trittico Uno, 300 mg, Retardtablette
  • +Jede Retardtablette, in 2 Mal 150 mg teilbar, enthält 300 mg Trazodon HCl.
  • -Die Tabletten sollten am Abend oder vorzugsweise kurz vor dem Schlafengehen nüchtern mit einem Glas Wasser eingenommen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die Tabletten sollten am Abend oder vorzugsweise kurz vor dem Schlafengehen nüchtern mit einem Glas Wasser eingenommen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Anfangsdosis beträgt 75 – 150 mg/Tag, sie kann um 75 mg/Tag (½ Tablette zu 150 mg) alle 3 Tage erhöht werden (z.B. 225 mg/Tag am vierten Behandlungstag) bis maximal 300 mg/Tag als Einmaldosis.
  • +Die Anfangsdosis beträgt 75 – 150 mg/Tag, sie kann um 75 mg/Tag (½ Tablette zu 150 mg) alle 3 Tage erhöht werden (z.B. 225 mg/Tag am vierten Behandlungstag) bis maximal 300 mg/Tag als Einmaldosis.
  • -Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Über die Anwendung von Trittico Uno bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren liegen keine klinischen Erfahrungen vor, daher sollte dieses Arzneimittel nur bei Erwachsenen eingesetzt werden.
  • +Über die Anwendung von Trittico Uno bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren liegen keine klinischen Erfahrungen vor, daher sollte dieses Arzneimittel nur bei Erwachsenen eingesetzt werden.
  • -Die Tabletten sind nüchtern mit einem Glas Wasser, vorzugsweise abends oder direkt vor dem Schlafen, einzunehmen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Die Tabletten sind nüchtern mit einem Glas Wasser, vorzugsweise abends oder direkt vor dem Schlafen, einzunehmen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Eine Meta-Analyse von kontrollierten Studien mit Antidepressiva und Placebo bei Erwachsenen zeigte eine Erhöhung des Suizidalitätsrisiko bei Personen unter 25 Jahren.
  • +Eine Meta-Analyse von kontrollierten Studien mit Antidepressiva und Placebo bei Erwachsenen zeigte eine Erhöhung des Suizidalitätsrisiko bei Personen unter 25 Jahren.
  • -·Bei epileptischen Patienten ist ein plötzliches Erhöhen oder Reduzieren der Dosis zu vermeiden.
  • -·Patienten mit Leber- oder Nierendysfunktion.
  • -·Patienten mit Herzbeschwerden wie Angina pectoris, Leitungsstörung, AV-Block verschiedenen Grades, frischer Myokardinfarkt.
  • -·Patienten mit Hyperthyreose.
  • -·Patienten mit Miktionsstörungen, z.B. aufgrund einer Prostatahypertrophie; allerdings sind keine unerwünschten Wirkungen zu befürchten, da die anticholinerge Wirkung von Trazodon minimal ist.
  • -·Patienten mit Engwinkelglaukom und erhöhtem Augeninnendruck (aufgrund der geringen anticholinergen Wirkung von Trazodon ist jedoch keine grössere Veränderung zu erwarten).
  • +-Bei epileptischen Patienten ist ein plötzliches Erhöhen oder Reduzieren der Dosis zu vermeiden.
  • +-Patienten mit Leber- oder Nierendysfunktion.
  • +-Patienten mit Herzbeschwerden wie Angina pectoris, Leitungsstörung, AV-Block verschiedenen Grades, frischer Myokardinfarkt.
  • +-Patienten mit Hyperthyreose.
  • +-Patienten mit Miktionsstörungen, z.B. aufgrund einer Prostatahypertrophie; allerdings sind keine unerwünschten Wirkungen zu befürchten, da die anticholinerge Wirkung von Trazodon minimal ist.
  • +-Patienten mit Engwinkelglaukom und erhöhtem Augeninnendruck (aufgrund der geringen anticholinergen Wirkung von Trazodon ist jedoch keine grössere Veränderung zu erwarten).
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Antidepressiva (z.B. trizyklische Antidepressiva, SSRI, SNRI und MAO-Hemmer) und mit Neuroleptika wurden Interaktionen in Form eines Serotonin-Syndroms und eines malignen neuroleptischen Syndroms beschrieben. Bei der gleichzeitigen Anwendung von Neuroleptika (bei denen derartige unerwünschte Wirkungen bekannt sind) wurden zum Tod führende maligne neuroleptische Syndrome beschrieben. S. «Interaktionen» und «Unerwünschte Wirkungen».
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung mit anderen Antidepressiva (z.B. trizyklische Antidepressiva, SSRI, SNRI und MAO-Hemmer) und mit Neuroleptika wurden Interaktionen in Form eines Serotonin-Syndroms und eines malignen neuroleptischen Syndroms beschrieben. Bei der gleichzeitigen Anwendung von Neuroleptika (bei denen derartige unerwünschte Wirkungen bekannt sind) wurden zum Tod führende maligne neuroleptische Syndrome beschrieben. S. "Interaktionen" und "Unerwünschte Wirkungen" .
  • -Starke CYP3A4-Hemmer können zu einer Erhöhung der Plasma-Konzentrationen von Trazodon führen (s. «Interaktionen»).
  • +Starke CYP3A4-Hemmer können zu einer Erhöhung der Plasma-Konzentrationen von Trazodon führen (s. "Interaktionen" ).
  • -CYP3A4-Hemmer scheinen zu wesentlichen Erhöhungen der Plasma-Konzentrationen von Trazodon führen zu können. Studien mit gesunden Patienten zeigten, dass sich bei der Verabreichung von 200 mg Ritonavir 2× tgl. die Plasma-Konzentration von Trazodon mehr als verdoppelte, was zu Übelkeit, Synkopen und Hypotonie führte.
  • +CYP3A4-Hemmer scheinen zu wesentlichen Erhöhungen der Plasma-Konzentrationen von Trazodon führen zu können. Studien mit gesunden Patienten zeigten, dass sich bei der Verabreichung von 200 mg Ritonavir 2× tgl. die Plasma-Konzentration von Trazodon mehr als verdoppelte, was zu Übelkeit, Synkopen und Hypotonie führte.
  • -Carbamazepin vermindert bei gleichzeitiger Verabreichung die Plasma-Konzentrationen von Trazodon. Die gleichzeitige Anwendung von Carbamazepin in einer Dosierung von 400 mg tgl. führte zu einer Verringerung der Plasma-Konzentration von Trazodon und seines mutmasslichen aktiven Metaboliten m-Chlorphenylpiperazin um 76% bzw. 60%. Die Patienten sollten engmaschig überwacht werden, um abschätzen zu können, ob eine Erhöhung der Trazodon-Dosis notwendig ist, wenn es mit Carbamazepin eingenommen wird.
  • +Carbamazepin vermindert bei gleichzeitiger Verabreichung die Plasma-Konzentrationen von Trazodon. Die gleichzeitige Anwendung von Carbamazepin in einer Dosierung von 400 mg tgl. führte zu einer Verringerung der Plasma-Konzentration von Trazodon und seines mutmasslichen aktiven Metaboliten m-Chlorphenylpiperazin um 76% bzw. 60%. Die Patienten sollten engmaschig überwacht werden, um abschätzen zu können, ob eine Erhöhung der Trazodon-Dosis notwendig ist, wenn es mit Carbamazepin eingenommen wird.
  • -Die Analyse einer begrenzten Anzahl (<200) von Schwangerschaften zeigte keine unerwünschten Wirkungen von Trazodon auf die Schwangerschaft. Zurzeit liegen keine weiteren aussagekräftigen epidemiologischen Daten vor. Präklinische Studien zeigten eine reproduktionstoxische Wirkung bei maternaler Toxizität (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Die Analyse einer begrenzten Anzahl (<200) von Schwangerschaften zeigte keine unerwünschten Wirkungen von Trazodon auf die Schwangerschaft. Zurzeit liegen keine weiteren aussagekräftigen epidemiologischen Daten vor. Präklinische Studien zeigten eine reproduktionstoxische Wirkung bei maternaler Toxizität (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -«sehr häufig» (≥1/10)
  • -«häufig» (≥1/100, <1/10)
  • -«gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100)
  • -«selten» (≥1/10'000, <1/1'000)
  • -«sehr selten» (<1/10'000)
  • -«nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • +"sehr häufig" (≥1/10)
  • +"häufig" (≥1/100, <1/10)
  • +"gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100)
  • +"selten" (≥1/10'000, <1/1'000)
  • +"sehr selten" (<1/10'000)
  • +"nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
  • -Gelegentlich: Suizidgedanken und Suizidverhalten (s. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Verwirrung, Schlaflosigkeit, Desorientierung, Manie, Ängstlichkeit, Nervosität, Unruhe (sehr selten bis zu einem Delirium führend), Illusionen, aggressives Verhalten, Halluzinationen, Alpträume, Libidoverminderung, Entzugserscheinungen.
  • +Gelegentlich: Suizidgedanken und Suizidverhalten (s. auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Verwirrung, Schlaflosigkeit, Desorientierung, Manie, Ängstlichkeit, Nervosität, Unruhe (sehr selten bis zu einem Delirium führend), Illusionen, aggressives Verhalten, Halluzinationen, Alpträume, Libidoverminderung, Entzugserscheinungen.
  • -Gelegentlich: Serotonin-Syndrom, Konvulsionen, Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, beeinträchtigte Konzentrationsfähigkeit, Unruhe, Zittern, Gedächtnisstörungen, Myoklonie, Broca-Aphasie, Dystonie, Geschmacksstörungen.
  • +Gelegentlich:Serotonin-Syndrom, Konvulsionen, Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, beeinträchtigte Konzentrationsfähigkeit, Unruhe, Zittern, Gedächtnisstörungen, Myoklonie, Broca-Aphasie, Dystonie, Geschmacksstörungen.
  • -Selten: Herzarrhythmien2) (einschliesslich Torsade-de-Pointes-Tachykardie, Herzklopfen, ventrikuläre Extrasystolen, ventrikuläre Couplets, ventrikuläre Tachykardien), Bradykardie, Tachykardie, Anomalien im EKG (Verlängerung des QT-Intervalls: s. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Selten: Herzarrhythmien2) (einschliesslich Torsade-de-Pointes-Tachykardie, Herzklopfen, ventrikuläre Extrasystolen, ventrikuläre Couplets, ventrikuläre Tachykardien), Bradykardie, Tachykardie, Anomalien im EKG (Verlängerung des QT-Intervalls: s. auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es gibt kein spezifisches Antidot für Trazodon. Bei Erwachsenen, die mehr als 1 g Trazodon zu sich genommen haben, bzw. Kindern, die mehr als 150 mg Trazodon eingenommen haben, ist innerhalb einer Stunde nach Auftreten der Symptome eine Applikation von Aktivkohle durchzuführen. Als Alternative kann bei Erwachsenen innerhalb einer Stunde nach Einnahme einer potenziell tödlichen Dosis eine Magenspülung vorgenommen werden. Die Patienten müssen während mindestens 12 Stunden nach der Einnahme von Trittico Uno überwacht werden. Zu überwachen sind der Blutdruck, der Puls und der Glasgow-Score (Glasgow Coma Scale, GCS). Bei niedrigem GCS-Score ist auch die Sauerstoffsättigung zu überwachen. Bei symptomatischen Patienten ist eine Überwachung der Herzfunktionen angezeigt.
  • -Kurze, isolierte Konvulsionen erfordern keine Massnahmen. Häufige und prolongierte Konvulsionen sind mit Diazepam i.v. (0,1-0,3 mg/kg Körpergewicht) oder Lorazepam (4 mg/kg (Erwachsene) bzw. 0,05 mg/kg (Kinder)) zu behandeln. Wenn die Anfälle durch diese Massnahmen nicht unter Kontrolle gebracht werden können, kann eine intravenöse Infusion von Phenytoin zweckmässig sein. Bei Bedarf sollte Sauerstoff verabreicht werden und eine Korrektur von Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts sowie von metabolischen Störungen durchgeführt werden.
  • +Es gibt kein spezifisches Antidot für Trazodon. Bei Erwachsenen, die mehr als 1 g Trazodon zu sich genommen haben, bzw. Kindern, die mehr als 150 mg Trazodon eingenommen haben, ist innerhalb einer Stunde nach Auftreten der Symptome eine Applikation von Aktivkohle durchzuführen. Als Alternative kann bei Erwachsenen innerhalb einer Stunde nach Einnahme einer potenziell tödlichen Dosis eine Magenspülung vorgenommen werden. Die Patienten müssen während mindestens 12 Stunden nach der Einnahme von Trittico Uno überwacht werden. Zu überwachen sind der Blutdruck, der Puls und der Glasgow-Score (Glasgow Coma Scale, GCS). Bei niedrigem GCS-Score ist auch die Sauerstoffsättigung zu überwachen. Bei symptomatischen Patienten ist eine Überwachung der Herzfunktionen angezeigt.
  • +Kurze, isolierte Konvulsionen erfordern keine Massnahmen. Häufige und prolongierte Konvulsionen sind mit Diazepam i.v. (0,1-0,3 mg/kg Körpergewicht) oder Lorazepam (4 mg/kg (Erwachsene) bzw. 0,05 mg/kg (Kinder)) zu behandeln. Wenn die Anfälle durch diese Massnahmen nicht unter Kontrolle gebracht werden können, kann eine intravenöse Infusion von Phenytoin zweckmässig sein. Bei Bedarf sollte Sauerstoff verabreicht werden und eine Korrektur von Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts sowie von metabolischen Störungen durchgeführt werden.
  • -Nach Verabreichung einer Einzeldosis von Trazodon HCl (in Form einer retardierten Filmtablette) im steady-state (bis zu 300 mg pro Tag während aufeinanderfolgenden 11 Tagen) beträgt cmax,ss (Maximalkonzentration im Steady state) 2068,0 ± 635,7 ng/ml, die Tmax (Zeit bis zum Erreichen der Maximalkonzentration) beträgt 8.0 h und die AUCss beträgt 31671,32 ± 10120,98 ng/ml/h.
  • -Beim Vergleich der AUC zwischen einer Tablette Trittico Uno 300 mg und 3 Tabletten Trittico 100 mg wurde kein signifikanter Unterschied festgestellt.
  • +Nach Verabreichung einer Einzeldosis von Trazodon HCl (in Form einer retardierten Filmtablette) im steady-state (bis zu 300 mg pro Tag während aufeinanderfolgenden 11 Tagen) beträgt cmax,ss (Maximalkonzentration im Steady state) 2068,0 ± 635,7 ng/ml, die Tmax (Zeit bis zum Erreichen der Maximalkonzentration) beträgt 8.0 h und die AUCss beträgt 31671,32 ± 10120,98 ng/ml/h.
  • +Beim Vergleich der AUC zwischen einer Tablette Trittico Uno 300 mg und 3 Tabletten Trittico 100 mg wurde kein signifikanter Unterschied festgestellt.
  • -·bei Ratten: zwischen 15 und 450 mg/kg/Tag;
  • -·bei Kaninchen: zwischen 15 und 100 mg/kg/Tag;
  • -·bei Hunden: zwischen 3 und 100 mg/kg/Tag;
  • -·bei Affen: zwischen 20 und 80 mg/kg/Tag.
  • +bei Ratten: zwischen 15 und 450 mg/kg/Tag;
  • +bei Kaninchen: zwischen 15 und 100 mg/kg/Tag;
  • +bei Hunden: zwischen 3 und 100 mg/kg/Tag;
  • +bei Affen: zwischen 20 und 80 mg/kg/Tag.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.
  • +Bei Raumtemperatur (15–25 °C) lagern.
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