| 60 Änderungen an Fachinfo Amoxicillin Spirig HC 500 |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen.
- +Dispergierbare Tabletten zu 500 mg Amoxicillin (wasserfrei) mit Erdbeeraroma (mit Zierbruchrille).
- +Dispergierbare Tabletten zu 750 mg Amoxicillin (wasserfrei) mit Erdbeeraroma (mit Bruchrille).
- +Dispergierbare Tabletten zu 1000 mg Amoxicillin (wasserfrei) mit Erdbeeraroma (mit Bruchrille).
-·zur Behandlung der Gonorrhoe (spezifische Urethritis) und unkomplizierter Infektionen der unteren Harnwege (Zystitis, bakterielle Urethritis);
-·zur Prophylaxe der bakteriellen Endokarditis bei zahnmedizinischen Eingriffen (z.B. Zahnextraktion, Zahnsteinentfernung, Zahnfüllung), Endoskopien und anderen Operationen, die häufig von einer Bakteriämie begleitet sind und die das Risiko einer Endokarditis bei gewissen Personen mit Herzschäden erhöhen.
- +zur Behandlung der Gonorrhoe (spezifische Urethritis) und unkomplizierter Infektionen der unteren Harnwege (Zystitis, bakterielle Urethritis);
- +zur Prophylaxe der bakteriellen Endokarditis bei zahnmedizinischen Eingriffen (z.B. Zahnextraktion, Zahnsteinentfernung, Zahnfüllung), Endoskopien und anderen Operationen, die häufig von einer Bakteriämie begleitet sind und die das Risiko einer Endokarditis bei gewissen Personen mit Herzschäden erhöhen.
-Kreatinin-Clearance (KrCl) (ml/min) Dosis
-10‒30 Maximal 500 mg alle 12 Stunden
-<10 Maximal 500 mg alle 24 Stunden
- +Kreatinin-Clearance(KrCl) (ml/min) Dosis
- +10-30 Maximal 500 mg alle 12 Stunden
- +<10 Maximal 500 mg alle 24 Stunden
- +
- +
-·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung: Bei Patienten, die auf Penicilline oder Cephalosporine überempfindlich reagieren, darf Amoxicillin Spirig HC dispergierbare Tabletten nicht verabreicht werden.
-·Infektiöse Mononukleose, lymphatische Leukämie: Unter einer Amoxicillin-Therapie sind Patienten mit infektiöser Mononukleose oder lymphatischer Leukämie speziell zur Exanthembildung prädisponiert (>90%).
- +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung: Bei Patienten, die auf Penicilline oder Cephalosporine überempfindlich reagieren, darf Amoxicillin Spirig HC dispergierbare Tabletten nicht verabreicht werden.
- +-Infektiöse Mononukleose, lymphatische Leukämie: Unter einer Amoxicillin-Therapie sind Patienten mit infektiöser Mononukleose oder lymphatischer Leukämie speziell zur Exanthembildung prädisponiert (>90%).
-·Das Auftreten jeglicher Art allergischer Reaktionen erfordert das sofortige Absetzen des Arzneimittels.
-·Bei schwerwiegenden anaphylaktischen Reaktionen kann eine sofortige Notfallbehandlung mit Adrenalin erforderlich sein. Sauerstoff, intravenöse Steroide und Beatmung, einschliesslich einer Intubation, können ebenfalls erforderlich sein.
-·Bevor eine Therapie mit Amoxicillin Spirig HC dispergierbare Tabletten begonnen wird, soll abgeklärt werden, ob bereits Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline oder Cephalosporine (β-Laktam-Antibiotika) bestehen.
-·Bei Patienten unter Behandlung mit Penicillinen wurde über schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktoider und schwerer kutaner unerwünschter Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-·Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Amoxicillin, berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Amoxicillin Spirig HC unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
-·Amoxicillin sollte mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit einer vorangegangenen Historie einer Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) in Zusammenhang mit anderen Arzneimitteln, da von einem erneuten, durch Amoxicillin induzierten Aufflammen von DRESS berichtet wurde.
-·Bei längerer Anwendung kann es zum Überwuchern resistenter Keime und/oder Pilze kommen. Beim Auftreten einer solchen Superinfektion muss sofort eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.
-·Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Amoxicillin, besonders, wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Amoxicillin Spirig HC unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
-·Das arzneimittelbedingte Enterokolitissyndrom (Drug-lnduced Enterocolitis Syndrome (DIES)) wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin erhalten haben (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»). DIES ist eine allergische Reaktion mit dem Leitsymptom des anhaltenden Erbrechens (1-4 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels) bei einem Fehlen von allergischen Haut- oder Atemwegssymptomen. Weitere Symptome können Bauchschmerzen, Lethargie, Diarrhö, Hypotonie oder Leukozytose mit Neutrophilie sein. Es sind schwere Fälle inklusive einer Progression bis hin zum Schock aufgetreten.
-·Bei Patienten unter Amoxicillin und oralen Antikoagulantien wurde selten über eine abnorme Verlängerung der Prothrombinzeit (erhöhte INR) berichtet. Werden gleichzeitig Antikoagulantien verordnet, sollte deshalb eine angemessene Überwachung vorgenommen werden. Um den gewünschten Grad der Antikoagulation aufrechtzuerhalten, muss die Dosis der oralen Antikoagulantien möglicherweise angepasst werden.
-·Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die Dosierungsintervalle entsprechend dem Schweregrad der Funktionsstörung anzupassen (vgl. «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
-·Bei einer Langzeitbehandlung ist die Funktion der Leber, der Niere und des blutbildenden Systems zu überwachen.
-·Bei Patienten mit verminderter Urinausscheidung wurde sehr selten eine Kristallurie beobachtet, vor allem bei parenteraler Behandlung. Als mögliche Folge des Auftretens einer Kristallbildung kann ein akutes Nierenversagen auftreten. Bei Verabreichung hoher Amoxicillin-Dosen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechende Urinausscheidung zu achten, um die Möglichkeit einer Amoxicillin-Kristallurie zu reduzieren. Bei hohen Konzentrationen im Urin kann Amoxicillin bei Raumtemperatur im Blasenkatheter ausfällen. Deshalb sollte der normale Harnabfluss im Katheter regelmässig kontrolliert werden.
-·Bei schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und/oder Durchfall ist eine ausreichende Resorption von Amoxicillin nicht mehr gewährleistet. In solchen Fällen sollte die parenterale Anwendung in Erwägung gezogen werden.
-·Da oral verabreichte Antibiotika die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva herabsetzen können, sollten Patientinnen darauf hingewiesen werden, während der Behandlung mit Amoxicillin Spirig HC dispergierbare Tabletten zusätzliche empfängnisverhütende Massnahmen zu treffen.
- +-Das Auftreten jeglicher Art allergischer Reaktionen erfordert das sofortige Absetzen des Arzneimittels.
- +-Bei schwerwiegenden anaphylaktischen Reaktionen kann eine sofortige Notfallbehandlung mit Adrenalin erforderlich sein. Sauerstoff, intravenöse Steroide und Beatmung, einschliesslich einer Intubation, können ebenfalls erforderlich sein.
- +-Bevor eine Therapie mit Amoxicillin Spirig HC dispergierbare Tabletten begonnen wird, soll abgeklärt werden, ob bereits Überempfindlichkeitsreaktionen auf Penicilline oder Cephalosporine (β-Laktam-Antibiotika) bestehen.
- +-Bei Patienten unter Behandlung mit Penicillinen wurde über schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktoider und schwerer kutaner unerwünschter Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Beta-Lactam-Antibiotika auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +-Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Amoxicillin, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Amoxicillin Spirig HC unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
- +-Amoxicillin sollte mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit einer vorangegangenen Historie einer Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) in Zusammenhang mit anderen Arzneimitteln, da von einem erneuten, durch Amoxicillin induzierten Aufflammen von DRESS berichtet wurde.
- +-Bei längerer Anwendung kann es zum Überwuchern resistenter Keime und/oder Pilze kommen. Beim Auftreten einer solchen Superinfektion muss sofort eine entsprechende Therapie eingeleitet werden.
- +-Das Auftreten von Diarrhö während oder nach der Behandlung mit Amoxicillin, besonders, wenn diese schwer, anhaltend und/oder blutig verläuft, kann ein Symptom für eine Infektion mit Clostridium difficile sein. Die schwerste Verlaufsform ist die pseudomembranöse Kolitis. Sollte der Verdacht auf eine derartige Komplikation bestehen, so ist die Behandlung mit Amoxicillin Spirig HC unverzüglich abzubrechen und der Patient sollte eingehend untersucht werden um allenfalls eine spezifische Antibiotikatherapie (z.B. Metronidazol, Vancomycin) einzusetzen. Der Einsatz von peristaltikhemmenden Mitteln ist in dieser klinischen Situation kontraindiziert.
- +-Das arzneimittelbedingte Enterokolitissyndrom (Drug-lnduced Enterocolitis Syndrome (DIES)) wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin erhalten haben (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ). DIES ist eine allergische Reaktion mit dem Leitsymptom des anhaltenden Erbrechens (1-4 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels) bei einem Fehlen von allergischen Haut- oder Atemwegssymptomen. Weitere Symptome können Bauchschmerzen, Lethargie, Diarrhö, Hypotonie oder Leukozytose mit Neutrophilie sein. Es sind schwere Fälle inklusive einer Progression bis hin zum Schock aufgetreten.
- +-Bei Patienten unter Amoxicillin und oralen Antikoagulantien wurde selten über eine abnorme Verlängerung der Prothrombinzeit (erhöhte INR) berichtet. Werden gleichzeitig Antikoagulantien verordnet, sollte deshalb eine angemessene Überwachung vorgenommen werden. Um den gewünschten Grad der Antikoagulation aufrechtzuerhalten, muss die Dosis der oralen Antikoagulantien möglicherweise angepasst werden.
- +-Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die Dosierungsintervalle entsprechend dem Schweregrad der Funktionsstörung anzupassen (vgl. "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
- +-Bei einer Langzeitbehandlung ist die Funktion der Leber, der Niere und des blutbildenden Systems zu überwachen.
- +-Bei Patienten mit verminderter Urinausscheidung wurde sehr selten eine Kristallurie beobachtet, vor allem bei parenteraler Behandlung. Als mögliche Folge des Auftretens einer Kristallbildung kann ein akutes Nierenversagen auftreten. Bei Verabreichung hoher Amoxicillin-Dosen ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechende Urinausscheidung zu achten, um die Möglichkeit einer Amoxicillin-Kristallurie zu reduzieren. Bei hohen Konzentrationen im Urin kann Amoxicillin bei Raumtemperatur im Blasenkatheter ausfällen. Deshalb sollte der normale Harnabfluss im Katheter regelmässig kontrolliert werden.
- +-Bei schweren Magen-Darm-Störungen mit Erbrechen und/oder Durchfall ist eine ausreichende Resorption von Amoxicillin nicht mehr gewährleistet. In solchen Fällen sollte die parenterale Anwendung in Erwägung gezogen werden.
- +-Da oral verabreichte Antibiotika die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva herabsetzen können, sollten Patientinnen darauf hingewiesen werden, während der Behandlung mit Amoxicillin Spirig HC dispergierbare Tabletten zusätzliche empfängnisverhütende Massnahmen zu treffen.
-Die dispergierbaren Tabletten enthalten sehr geringe Mengen an Benzylalkohol im Aroma. Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen. Grosse Mengen sollten wegen des Risikos der Akkumulation und Toxizität («metabolische Toxizität») nur mit Vorsicht angewendet werden, insbesondere bei Personen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion und in der Schwangerschaft oder Stillzeit.
- +Die dispergierbaren Tabletten enthalten sehr geringe Mengen an Benzylalkohol im Aroma. Benzylalkohol kann allergische Reaktionen hervorrufen. Grosse Mengen sollten wegen des Risikos der Akkumulation und Toxizität ( "metabolische Toxizität" ) nur mit Vorsicht angewendet werden, insbesondere bei Personen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion und in der Schwangerschaft oder Stillzeit.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:
-«Sehr häufig» (≥1/10)
-«Häufig» (≥1/100, <1/10),
-«Gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100)
-«Selten» (≥1/10'000, <1/1'000)
-«Sehr selten» (<1/10'000)
-«Nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet:
- +"Sehr häufig" (≥1/10)
- +"Häufig" (≥1/100, <1/10),
- +"Gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100)
- +"Selten" (≥1/10'000, <1/1'000)
- +"Sehr selten" (<1/10'000)
- +"Nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Sehr selten: Reversible Leukopenie (einschliesslich schwere Neutropenie oder Agranulozytose), reversible Thrombozytopenie und hämolytische Anämie. Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
- +Sehr selten: Reversible Leukopenie (einschliesslich schwere Neutropenie oder Agranulozytose), reversible Thrombozytopenie und hämolytische Anämie. Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
-·Wie auch bei anderen Antibiotika können schwere allergische Reaktionen (sämtliche Typen), einschliesslich angioneurotische Ödeme, anaphylaktischer Schock (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Serumkrankheit und Hypersensibilitätsvaskulitis auftreten.
-·Eine Herxheimerreaktion ist bei der Therapie von Typhus, Lues oder Leptospirose möglich.
- +-Wie auch bei anderen Antibiotika können schwere allergische Reaktionen (sämtliche Typen), einschliesslich angioneurotische Ödeme, anaphylaktischer Schock (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Serumkrankheit und Hypersensibilitätsvaskulitis auftreten.
- +-Eine Herxheimerreaktion ist bei der Therapie von Typhus, Lues oder Leptospirose möglich.
-Siehe auch «Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes».
- +Siehe auch "Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes" .
-Nicht bekannt: Kounis-Syndrom (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
- +Nicht bekannt: Kounis-Syndrom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
-·Appetitlosigkeit, Magendruck, Flatulenz.
-·Glossitis, Stomatitis.
-·Antibiotika-assoziierte Colitis (einschliesslich pseudomembranöse Colitis und hämorrhagische Colitis, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-·Es sind oberflächliche Veränderungen der Zahnfärbung beschrieben worden (vor allem nach Gebrauch von Amoxicillin Suspension).
-·Sehr selten: schwarze Haarzunge.
-·Eine Kohortenstudie mit 576 neunjährigen Kindern ergab, dass die Verabreichung von Amoxicillin im Alter von 0–9 Monaten das Risiko für Fluorosis der definitiven maxillären Schneidezähne signifikant erhöht. Die Fluorosis kann sich als weisse Streifung, kosmetisch störende Verfärbung, Schmelzeindellungen und sogar als Zahndeformation manifestieren.
-·Nicht bekannt: Arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom (Drug-lnduced Enterocolitis Syndrome, DIES) (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtmassnahmen»).
- +-Appetitlosigkeit, Magendruck, Flatulenz.
- +-Glossitis, Stomatitis.
- +-Antibiotika-assoziierte Colitis (einschliesslich pseudomembranöse Colitis und hämorrhagische Colitis, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +-Es sind oberflächliche Veränderungen der Zahnfärbung beschrieben worden (vor allem nach Gebrauch von Amoxicillin Suspension).
- +-Sehr selten: schwarze Haarzunge.
- +-Eine Kohortenstudie mit 576 neunjährigen Kindern ergab, dass die Verabreichung von Amoxicillin im Alter von 0–9 Monaten das Risiko für Fluorosis der definitiven maxillären Schneidezähne signifikant erhöht. Die Fluorosis kann sich als weisse Streifung, kosmetisch störende Verfärbung, Schmelzeindellungen und sogar als Zahndeformation manifestieren.
- +-Nicht bekannt: Arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom (Drug-lnduced Enterocolitis Syndrome, DIES) (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtmassnahmen" ).
-Sehr selten: Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse und exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematöse Pustulosis, sowie Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) (vgl. auch «Erkrankungen des Immunsystems»).
-Einzelfälle: DRESS kann durch Amoxicillin exazerbiert oder ausgelöst werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Unbekannt: Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtmassnahmen».
- +Sehr selten: Hautreaktionen wie Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse und exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematöse Pustulosis, sowie Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) (vgl. auch "Erkrankungen des Immunsystems" ).
- +Einzelfälle: DRESS kann durch Amoxicillin exazerbiert oder ausgelöst werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Unbekannt: Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtmassnahmen" .
-Bei starker Überdosierung entstehen vor allem nach parenteraler Gabe sehr hohe Harnspiegel. Es wurde über Amoxicillin-Kristallurie und begleitendem akutem Nierenversagen berichtet (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei starker Überdosierung entstehen vor allem nach parenteraler Gabe sehr hohe Harnspiegel. Es wurde über Amoxicillin-Kristallurie und begleitendem akutem Nierenversagen berichtet (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Bacillus anthracis
-·Enterococcus faecalis*
-·Streptococcus pyogenes
-·Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*
-·Listeria monocytogenes
- +-Bacillus anthracis
- +-Enterococcus faecalis*
- +-Streptococcus pyogenes
- +-Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*
- +-Listeria monocytogenes
-·Bordetella pertussis
- +-Bordetella pertussis
-·Leptospira icterohaemorrhagiae
-·Treponema pallidum
- +-Leptospira icterohaemorrhagiae
- +-Treponema pallidum
-·Escherichia coli*
-·Haemophilus influenzae*
-·Helicobacter pylori*
-·Proteus mirabilis*
-·Salmonella spp.
-·Shigella spp.
-·Neisseria gonorrhoeae*
-·Pasteurella spp.
-·Vibrio cholerae (in manchen Studien wurden über 80% resistente Stämme beschrieben)
- +-Escherichia coli*
- +-Haemophilus influenzae*
- +-Helicobacter pylori*
- +-Proteus mirabilis*
- +-Salmonella spp.
- +-Shigella spp.
- +-Neisseria gonorrhoeae*
- +-Pasteurella spp.
- +-Vibrio cholerae (in manchen Studien wurden über 80% resistente Stämme beschrieben)
-·Koagulase-negative Staphylococci* (Methicillin-empfindlich), (Penicillinase-positive Isolate sind resistent. Dies sind die meisten Stämme in Europa)
-·Staphylococcus aureus** (Methicillin-empfindlich), (Penicillinase-positive Isolate sind resistent. Dies sind die meisten Stämme in Europa)
-·Corynebacterium spp.*
-·Streptococcus pneumoniae*
-·Viridans-Streptokokken-Gruppe*
-·Enterococcus faecium (in manchen Studien wurden über 80% resistente Stämme beschrieben)
- +-Koagulase-negative Staphylococci* (Methicillin-empfindlich), (Penicillinase-positive Isolate sind resistent. Dies sind die meisten Stämme in Europa)
- +-Staphylococcus aureus** (Methicillin-empfindlich), (Penicillinase-positive Isolate sind resistent. Dies sind die meisten Stämme in Europa)
- +-Corynebacterium spp.*
- +-Streptococcus pneumoniae*
- +-Viridans-Streptokokken-Gruppe*
- +-Enterococcus faecium (in manchen Studien wurden über 80% resistente Stämme beschrieben)
-·Clostridium spp.
- +-Clostridium spp.
-·Fusobacterium spp.
- +-Fusobacterium spp.
-·Borrelia burgdorferi
- +-Borrelia burgdorferi
-·Acinetobacter spp.
-·Enterobacter spp.
-·Klebsiella spp.
-·Pseudomonas spp.
-·Legionella spp.
-·Serratia spp.
-·Providencia
-·Citrobacter
-·Morganella morganii
-·Proteus penneri
-·Proteus vulgaris
-·Yersinia
-·Stenotrophomonas maltophilia
-·Burkholderia cepacia
- +-Acinetobacter spp.
- +-Enterobacter spp.
- +-Klebsiella spp.
- +-Pseudomonas spp.
- +-Legionella spp.
- +-Serratia spp.
- +-Providencia
- +-Citrobacter
- +-Morganella morganii
- +-Proteus penneri
- +-Proteus vulgaris
- +-Yersinia
- +-Stenotrophomonas maltophilia
- +-Burkholderia cepacia
-·Bacteroides spp. (viele Stämme von Bacteroides fragilis sind resistent)
- +-Bacteroides spp. (viele Stämme von Bacteroides fragilis sind resistent)
-·Chlamydia spp.
-·Mycoplasma spp.
- +-Chlamydia spp.
- +-Mycoplasma spp.
-Organismus Verdünnungstest MHK- Grenzwert (mg/l) Disktest Hemmhof-Grenzwert (mm)
- Empfindlich (≤) Resistent (>) Empfindlich (≥) Resistent (<)
-Enterobacteriaceae 81 8 143 143
-Enterococcus spp.3 4 8 103 83
-Streptococcus-Gruppen A, B, C und G 0,254 0,254 184 184
-Streptococcus pneumoniae 0,55 25 85 85
-Streptokokken der Viridans-Gruppe 0,5 2 Fussnote11 Fussnote11
-Haemophilus influenzae 26 26 Fussnote12,3 Fussnote12,3
-Neisseria gonorrhoeae Fussnote7 Fussnote7 Noch nicht definiert, MHK- Methode verwenden
-Neisseria meningitidis 0,125 1
-Grampositive Anaerobier ausser Clostridium difficile8 4 8
-Gramnegative Anaerobier8 0.5 2
-Helicobacter pylori 0,1259 0,1259
-Pasteurella multocida 1 1 173 173
-Nicht-Spezies-spezifische Grenzwerte10 2 8 Nicht zutreffend
- +Organismus Verdünnungstest Disktest Hemmhof-Gre
- + MHK- Grenzwert nzwert (mm)
- + (mg/l)
- + Empfindlich (≤) Resistent(>) Empfindlich (≥) Resistent (<)
- +Enterobacteriaceae 81 8 143 143
- +Enterococcus spp.3 4 8 103 83
- +Streptococcus-Gruppe 0,254 0,254 184 184
- +n A, B, C und G
- +Streptococcus 0,55 25 85 85
- +pneumoniae
- +Streptokokken der 0,5 2 Fussnote11 Fussnote11
- +Viridans-Gruppe
- +Haemophilus influenz 26 26 Fussnote12,3 Fussnote12,3
- +ae
- +Neisseria gonorrhoea Fussnote7 Fussnote7 Noch nicht definiert
- +e , MHK- Methode
- + verwenden
- +Neisseria meningitid 0,125 1
- +is
- +Grampositive Anaerob 4 8
- +ier ausser Clostridi
- +um difficile8
- +Gramnegative Anaerob 0.5 2
- +ier8
- +Helicobacter pylori 0,1259 0,1259
- +Pasteurella multocid 1 1 173 173
- +a
- +Nicht-Spezies-spezif 2 8 Nicht zutreffend
- +ische Grenzwerte10
- +
- +
-10 Die nicht speziesbezogenen Grenzwerte beruhen auf Mindestdosen von 0,5 g× 3‒4 (1,5‒2 g/Tag).
- +10 Die nicht speziesbezogenen Grenzwerte beruhen auf Mindestdosen von 0,5 g× 3-4 (1,5-2 g/Tag).
-Die Elimination von Amoxicillin kann bei Niereninsuffizienz je nach Schweregrad verzögert sein (vgl. «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
- +Die Elimination von Amoxicillin kann bei Niereninsuffizienz je nach Schweregrad verzögert sein (vgl. "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-In der Originalverpackung, nicht über 25 °C, vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.
- +In der Originalverpackung, nicht über 25 °C, vor Feuchtigkeit geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern.
|
|