| 40 Änderungen an Fachinfo Hydromorphone Sintetica 0.2 mg/ml |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Infusionslösung.
- +HydromorphoneSintetica 0,2 mg/ml:
- +1 Infusionsbeutel mit 100 ml enthält 20 mg Hydromorphonhydrochlorid
- +1 Infusionsbeutel mit 200 ml enthält 40 mg Hydromorphonhydrochlorid
-Vor Beginn der Behandlung mit Hydromorphone Sintetica sollte in Übereinstimmung mit den Leitlinien für die Schmerzbehandlung mit dem Patienten eine Behandlungsstrategie vereinbart werden, die die Behandlungsdauer und die Behandlungsziele umfasst. Während der Behandlung sollte ein regelmässiger Kontakt zwischen Arzt und Patient bestehen, um die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung zu beurteilen, ein Absetzen des Arzneimittels in Erwägung zu ziehen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient die Behandlung mit Hydromorphone Sintetica nicht länger benötigt, kann es ratsam sein, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Bei unzureichender Schmerzkontrolle sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) und eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Vor Beginn der Behandlung mit Hydromorphone Sintetica sollte in Übereinstimmung mit den Leitlinien für die Schmerzbehandlung mit dem Patienten eine Behandlungsstrategie vereinbart werden, die die Behandlungsdauer und die Behandlungsziele umfasst. Während der Behandlung sollte ein regelmässiger Kontakt zwischen Arzt und Patient bestehen, um die Notwendigkeit einer Fortsetzung der Behandlung zu beurteilen, ein Absetzen des Arzneimittels in Erwägung zu ziehen und gegebenenfalls die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient die Behandlung mit Hydromorphone Sintetica nicht länger benötigt, kann es ratsam sein, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Bei unzureichender Schmerzkontrolle sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) und eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Alter Infusion
-Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre) mit einem Körpergewicht ≥ 50 kg:
-Intravenöse (iv) Verabreichung 0,15 - 0,45 mg/Stunde oder 0,004 mg/kg KG/Stunde
-AKP (iv) 0,2 mg Bolus mit 5-10-minütigem Sicherheitsintervall
-Kinder (>12 Monate bis 12 Jahre) und Jugendliche (>12 Jahre) sowie Erwachsene miteinem Körpergewicht <50 kg
-i.v. 0,005 mg/kg KG/Stunde
- +Alter Infusion
- +Erwachsene und Jugendliche (> 12 Jahre) mit einem Körpergewicht
- +≥ 50 kg:
- +Intravenöse (iv) Verabreichung 0,15 - 0,45 mg/Stunde oder
- + 0,004 mg/kg KG/Stunde
- +AKP (iv) 0,2 mg Bolus mit 5-10-minütigem
- + Sicherheitsintervall
- +Kinder (>12 Monate bis 12 Jahre) und Jugendliche (>12 Jahre)
- +sowie Erwachsene miteinem Körpergewicht <50 kg
- +i.v. 0,005 mg/kg KG/Stunde
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-• Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und/oder einen der sonstigen Hilfsstoffe gemäss der Zusammensetzung,
-• schwere Atemdepression mit Hypoxie und/oder Hyperkapnie,
-• schwere chronisch obstruktive Lungenerkrankung,
-• schweres Asthma bronchiale,
-• akutes Abdomensyndrom,
-• paralytischer Ileus.
- +• Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und/oder einen der sonstigen Hilfsstoffe gemäss der Zusammensetzung,
- +• schwere Atemdepression mit Hypoxie und/oder Hyperkapnie,
- +• schwere chronisch obstruktive Lungenerkrankung,
- +• schweres Asthma bronchiale,
- +• akutes Abdomensyndrom,
- +• paralytischer Ileus.
-• ältere oder geschwächte Menschen,
-• schweres Cor pulmonale, Atemdepression,
-• Schlafapnoe,
- +• ältere oder geschwächte Menschen,
- +• schweres Cor pulmonale, Atemdepression,
- +• Schlafapnoe,
-• gleichzeitige Behandlung mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) (siehe Abschnitt „Interaktionen“),
- +• gleichzeitige Behandlung mit Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) (siehe Abschnitt „Interaktionen“),
-• psychische Abhängigkeit (Abhängigkeit von Medikamenten), Alkoholismus in der Vorgeschichte oder missbräuchlicher Gebrauch von Drogen oder Medikamenten,
-• Kopftrauma (aufgrund der Gefahr eines erhöhten Hirndrucks ), intrakranielle Verletzungen, Bewusstseinsstörungen ungeklärter Ursache,
-• Hypothyreose, Myxödem
-• Morbus Addison (Nebenniereninsuffizienz),
-• toxische Psychose, Alkoholismus, Delirium tremens,
-• Cholelithiasis oder andere akute Gallenerkrankungen,
-• Pankreatitis,
-• mittelschweres bis schweres Leberversagen
- +• psychische Abhängigkeit (Abhängigkeit von Medikamenten), Alkoholismus in der Vorgeschichte oder missbräuchlicher Gebrauch von Drogen oder Medikamenten,
- +• Kopftrauma (aufgrund der Gefahr eines erhöhten Hirndrucks ), intrakranielle Verletzungen, Bewusstseinsstörungen ungeklärter Ursache,
- +• Hypothyreose, Myxödem
- +• Morbus Addison (Nebenniereninsuffizienz),
- +• toxische Psychose, Alkoholismus, Delirium tremens,
- +• Cholelithiasis oder andere akute Gallenerkrankungen,
- +• Pankreatitis,
- +• mittelschweres bis schweres Leberversagen
-• okklusive oder entzündliche Darmerkrankung,
-• Prostatahyperplasie mit Restharnbildung,
-• Hypotonie bei Hypovolämie, vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
-• Epilepsie oder Neigung zu Krampfanfällen,
-• Verstopfung,
-• Stillen (siehe Abschnitt „Schwangerschaft, Stillen“).
- +• okklusive oder entzündliche Darmerkrankung,
- +• Prostatahyperplasie mit Restharnbildung,
- +• Hypotonie bei Hypovolämie, vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
- +• Epilepsie oder Neigung zu Krampfanfällen,
- +• Verstopfung,
- +• Stillen (siehe Abschnitt „Schwangerschaft, Stillen“).
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-Unter der wiederholten Anwendung von Opioiden kann sich eine Toleranzentwicklung und physische und/oder psychische Abhängigkeit entwickeln. Nach Anwendung von Opioiden kann eine iatrogene Abhängigkeit auftreten. Hydromorphone Sintetica kann, wie andere Opioide, missbraucht werden, und alle Patienten, die Opioide erhalten, sind auf Anzeichen von Missbrauch und Sucht zu überwachen. Patienten mit erhöhtem Risiko für Opioid-Missbrauch können dennoch angemessen mit Opioiden behandelt werden, diese Patienten müssen jedoch zusätzlich auf Anzeichen von Falschanwendung, Missbrauch oder Sucht überwacht werden. Die wiederholte Anwendung von Hydromorphone Sintetica kann zu einer Opioidgebrauchsstörung führen. Missbrauch oder absichtliche Falschanwendung von Hydromorphone Sintetica kann Überdosierung und/oder Tod zur Folge haben. Das Risiko für die Entwicklung einer Opioidgebrauchsstörung ist erhöht bei Patienten mit Substanzgebrauchsstörungen (einschliesslich Alkoholgebrauchsstörung) in der persönlichen oder familiären (Eltern oder Geschwister) Vorgeschichte, bei Rauchern oder bei Patienten mit anderen psychischen Erkrankungen (z.B. Major Depression, Angststörungen und Persönlichkeitsstörungen) in der Anamnese. Die Patienten müssen auf Anzeichen eines Suchtverhaltens (drug-seeking behaviour) überwacht werden (z.B. zu frühe Nachfrage nach Folgerezepten). Hierzu gehört auch die Überprüfung von gleichzeitig angewendeten Opioiden und psychoaktiven Arzneimitteln (wie Benzodiazepinen). Bei Patienten mit Anzeichen und Symptomen einer Opioidgebrauchsstörung sollte die Konsultation eines Suchtspezialisten in Betracht gezogen werden.
- +Unter der wiederholten Anwendung von Opioiden kann sich eine Toleranzentwicklung und physische und/oder psychische Abhängigkeit entwickeln. Nach Anwendung von Opioiden kann eine iatrogene Abhängigkeit auftreten. Hydromorphone Sintetica kann, wie andere Opioide, missbraucht werden, und alle Patienten, die Opioide erhalten, sind auf Anzeichen von Missbrauch und Sucht zu überwachen. Patienten mit erhöhtem Risiko für Opioid-Missbrauch können dennoch angemessen mit Opioiden behandelt werden, diese Patienten müssen jedoch zusätzlich auf Anzeichen von Falschanwendung, Missbrauch oder Sucht überwacht werden. Die wiederholte Anwendung von Hydromorphone Sintetica kann zu einer Opioidgebrauchsstörung führen. Missbrauch oder absichtliche Falschanwendung von Hydromorphone Sintetica kann Überdosierung und/oder Tod zur Folge haben. Das Risiko für die EntwicklungeinerOpioidgebrauchsstörungisterhöhtbeiPatientenmitSubstanzgebrauchsstörungen (einschliesslichAlkoholgebrauchsstörung) in der persönlichenoderfamiliären (ElternoderGeschwister) Vorgeschichte, beiRauchernoderbeiPatientenmitanderenpsychischenErkrankungen (z.B. Major Depression, Angststörungen und Persönlichkeitsstörungen) in der Anamnese. Die Patientenmüssen auf AnzeicheneinesSuchtverhaltens (drug-seeking behaviour) überwachtwerden (z.B.zufrüheNachfragenachFolgerezepten). Hierzugehörtauch die Überprüfung von gleichzeitigangewendetenOpioiden und psychoaktivenArzneimitteln (wieBenzodiazepinen). Bei PatientenmitAnzeichen und Symptomen einerOpioidgebrauchsstörungsollte die KonsultationeinesSuchtspezialisten in Betrachtgezogenwerden.
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-Wie bei allen Opioiden besteht ein Risiko für eine klinisch relevante Atemdepression im Zusammenhang mit der Anwendung von Hydromorphone Sintetica. Eine Atemdepression kann, wenn sie nicht sofort erkannt und behandelt wird, zu Atemstillstand und Tod führen. Die Behandlung einer Atemdepression umfasst je nach klinischem Zustand des Patienten eine engmaschige Beobachtung, unterstützende Massnahmen und die Verabreichung von Opioidantagonisten. Eine schwerwiegende, lebensbedrohliche oder tödliche Atemdepression kann zu jedem Zeitpunkt der Therapie auftreten, das Risiko s tzu Beginn der Therapie oder nach einer Dosiserhöhung am grössten.
-Schlafbezogene Atemstörungen
-Opioide können schlafbezogene Atemstörungen einschliesslich zentraler Schlafapnoe (ZSA) und schlafbezogener Hypoxämie verursachen. Die Anwendung von Opioiden geht mit einer dosisabhängigen Erhöhung des Risikos für eine zentrale Schlafapnoe einher. Bei Patienten, mit zentraler Schlafapnoe sollte eine Verringerung der Opioid-Gesamtdosis in Betracht gezogen werden.
-Gleichzeitige Anwendung mit zentral dämpfenden Substanzen
-Die gleichzeitige Anwendung von Opioiden mit Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Substanzen kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. Aufgrund dieser Risiken dürfen Opioide und Benzodiazepine oder andere zentral dämpfende Arzneimittel nur an Patienten, für die keine alternative Behandlungsoption in Frage kommt, begleitend verabreicht werden. Wird entschieden, Hydromorphone Sintetica begleitend zu Benzodiazepinen oder anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln zu verschreiben, sind die jeweils niedrigste wirksame Dosierung und eine minimale Dauer der gleichzeitigen Anwendung zu wählen. Die Patienten müssen engmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierung überwacht werden. (siehe «Interaktionen»).
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- +Wie beiallenOpioidenbestehteinRisiko für eineklinischrelevanteAtemdepressionimZusammenhangmit der Anwendung von Hydromorphone Sintetica. Eine Atemdepressionkann, wennsienichtsoforterkannt und behandeltwird, zuAtemstillstand und Tod führen. Die BehandlungeinerAtemdepressionumfasst je nachklinischemZustand des PatienteneineengmaschigeBeobachtung, unterstützendeMassnahmen und die Verabreichung von Opioidantagonisten. Eine schwerwiegende, lebensbedrohlicheodertödlicheAtemdepressionkannzu jedemZeitpunkt der Therapieauftreten, das Risikos tzuBeginn der TherapieodernacheinerDosiserhöhung am grössten.
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- +SchlafbezogeneAtemstörungen
- +OpioidekönnenschlafbezogeneAtemstörungeneinschliesslichzentralerSchlafapnoe (ZSA) und schlafbezogenerHypoxämieverursachen. Die Anwendung von OpioidengehtmiteinerdosisabhängigenErhöhung des Risikos für einezentraleSchlafapnoeeinher. Bei Patienten, mitzentralerSchlafapnoesollteeineVerringerung der Opioid-Gesamtdosis in Betrachtgezogenwerden.
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- +GleichzeitigeAnwendungmitzentraldämpfendenSubstanzen
- +Die gleichzeitigeAnwendung von OpioidenmitBenzodiazepinenoderanderenzentraldämpfendenSubstanzenkannzu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen. AufgrunddieserRisikendürfenOpioide und Benzodiazepine oderanderezentraldämpfendeArzneimittelnur an Patienten, für die keine alternative Behandlungsoption in Frage kommt, begleitendverabreichtwerden. Wirdentschieden, Hydromorphone SinteticabegleitendzuBenzodiazepinenoderanderenzentraldämpfendenArzneimittelnzuverschreiben, sind die jeweilsniedrigstewirksameDosierung und eineminimale Dauer der gleichzeitigenAnwendungzuwählen. Die Patientenmüssenengmaschig auf Anzeichen und Symptome von Atemdepression und Sedierungüberwachtwerden. (siehe "Interaktionen" ).
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-Die Patienten und ihre Betreuungspersonen müssen darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass Hydromorphone Sintetica einen Wirkstoff in einer Menge enthält, die tödlich sein kann, dies gilt besonders für Kinder. Patienten und ihre Betreuungspersonen müssen darauf hingewiesen werden, alle Dosiereinheiten für Kinder unerreichbar aufzubewahren und angebrochene oder nicht verwendete Dosiereinheiten ordnungsgemäss zu entsorgen.
-Neonatales Opioidentzugssyndrom
-Die längere Anwendung von Hydromorphone Sintetica in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht.
- +Die Patienten und ihreBetreuungspersonenmüssendarüber in Kenntnisgesetztwerden, dassHydromorphone SinteticaeinenWirkstoff in einer Menge enthält, die tödlich sein kann, dies gilt besonders für Kinder. Patienten und ihreBetreuungspersonenmüssendaraufhingewiesenwerden, alle Dosiereinheiten für Kinder unerreichbaraufzubewahren und angebrocheneodernichtverwendeteDosiereinheitenordnungsgemässzuentsorgen.
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- +NeonatalesOpioidentzugssyndrom
- +Die längereAnwendung von Hydromorphone Sintetica in der SchwangerschaftkannzueinemneonatalenOpioidentzugssyndromführen, das potenzielllebensbedrohlichist, wenn es nichtrechtzeitigerkannt und behandeltwird. Die TherapiesolltegemässProtokollenerfolgen, die von Neonatologie-Expertenentwickeltwurden. Ist der Einsatz von OpioidenbeieinerSchwangerenübereinenlängerenZeitraumnotwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalenOpioidentzugssyndromshin und stellen Sie sicher, dass die geeigneteBehandlunggegebenenfallszurVerfügungsteht.
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-Opioidinduzierte Hyperalgesie (OIH) tritt auf, wenn ein Opioid-Analgetikum paradoxerweise eine Zunahme der Schmerzen oder eine Steigerung der Schmerzempfindlichkeit verursacht. Dieser Zustand unterscheidet sich von der Toleranz, bei der zur Aufrechterhaltung einer bestimmten Wirkung höhere Opioiddosen erforderlich sind. Zu den Symptomen der OIH gehören unter anderem eine Zunahme der Schmerzen bei Erhöhung der Opioiddosis, eine Abnahme der Schmerzen bei Verringerung der Opioiddosis oder Schmerzen bei normalerweise nicht schmerzhaften Reizen (Allodynie). Wenn bei einem Patienten der Verdacht auf eine OIH besteht, ist eine Verringerung der Opioiddosis oder eine Opioidrotation zu prüfen.
- +OpioidinduzierteHyperalgesie (OIH) tritt auf, wennein Opioid-AnalgetikumparadoxerweiseeineZunahme der SchmerzenodereineSteigerung der Schmerzempfindlichkeitverursacht. Dieser Zustandunterscheidetsich von der Toleranz, bei der zurAufrechterhaltungeinerbestimmtenWirkunghöhereOpioiddosenerforderlichsind. Zu den Symptomen der OIH gehörenunteranderemeineZunahme der SchmerzenbeiErhöhung der Opioiddosis, eineAbnahme der SchmerzenbeiVerringerung der OpioiddosisoderSchmerzenbeinormalerweisenichtschmerzhaftenReizen (Allodynie). Wenn beieinemPatienten der Verdacht auf eine OIH besteht, isteineVerringerung der OpioiddosisodereineOpioidrotationzuprüfen.
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-Opioide können eine reversible Nebenniereninsuffizienz hervorrufen, die eine Überwachung und Glukokortikoid-Ersatztherapie erfordert. Symptome der Nebenniereninsuffizienz können u.a. Folgendes umfassen: Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Müdigkeit, Schwäche, Schwindel oder niedrigen Blutdruck.
-Verminderte Sexualhormone und erhöhtes Prolaktin
-Die Langzeitanwendung von Opioiden kann mit erniedrigten Sexualhormon-Spiegeln und einem erhöhten Prolaktinspiegel verbunden sein. Die Symptome beinhalten verminderte Libido, Impotenz oder Amenorrhoe.
- +Opioidekönneneine reversible Nebenniereninsuffizienzhervorrufen, die eineÜberwachung und Glukokortikoid-Ersatztherapieerfordert. Symptome der Nebenniereninsuffizienzkönnenu.a.Folgendesumfassen: Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust, Müdigkeit, Schwäche, Schwindel oderniedrigenBlutdruck.
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- +VerminderteSexualhormone und erhöhtesProlaktin
- +Die Langzeitanwendung von OpioidenkannmiterniedrigtenSexualhormon-Spiegeln und einemerhöhtenProlaktinspiegelverbunden sein. Die Symptomebeinhaltenverminderte Libido, ImpotenzoderAmenorrhoe.
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-Opioide können eine Funktionsstörung und einen Spasmus des Sphincter Oddi verursachen, wodurch der intrabiliäre Druck zunimmt und das Risiko für Gallenwegsymptome und Pankreatitis steigt.
- +OpioidekönneneineFunktionsstörung und einenSpasmus des Sphincter Oddi verursachen, wodurch der intrabiliäre Druck zunimmt und das Risiko für Gallenwegsymptome und Pankreatitissteigt.
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-Der Übergang der Patienten zwischen oraler und parenteraler Anwendung von Hydromorphon sollte auf der Empfindlichkeit jedes Patienten basieren. Die anfängliche orale Dosis sollte nicht überschätzt werden (orale Bioverfügbarkeit siehe „Pharmakokinetik“ Absorption). Bei der Umstellung auf eine andere Darreichungsform und/oder ein anderes Arzneimittel mit gleichem Wirkstoff ist Vorsicht geboten. Der Patient sollte angemessen überwacht werden (siehe „Dosierung/Anwendung“).
- +Der Übergang der Patienten zwischen oraler und parenteraler Anwendung von Hydromorphon sollte auf der Empfindlichkeit jedes Patienten basieren. Dieanfängliche orale Dosis sollte nicht überschätzt werden (orale Bioverfügbarkeit siehe „Pharmakokinetik“ Absorption). Bei der Umstellung auf eine andere Darreichungsform und/oder ein anderes Arzneimittel mit gleichem Wirkstoff ist Vorsicht geboten. Der Patient sollte angemessen überwacht werden (siehe „Dosierung/Anwendung“).
-Die gleichzeitige Anwendung anderer, das ZNS beeinflussende Arzneimittel wie andere Opioide, Sedativa, wie Benzodiazepine oder Hypnotika, Allgemeinanästhetika, Phenothiazine, Tranquilizer, Skelettmuskelrelaxantien, sedierende Antihistaminika, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) und Alkohol kann additive dämpfende Effekte ergeben, die zu Atemdepression, Hypotonie, starker Sedierung oder Koma führen und manchmal tödlich verlaufen können (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die gleichzeitige Anwendung anderer, das ZNS beeinflussende Arzneimittel wie andere Opioide, Sedativa, wie Benzodiazepine oder Hypnotika, Allgemeinanästhetika, Phenothiazine, Tranquilizer, Skelettmuskelrelaxantien, sedierende Antihistaminika, Gabapentinoide (Gabapentin und Pregabalin) und Alkohol kann additive dämpfende Effekte ergeben, die zu Atemdepression, Hypotonie, starker Sedierung oder Koma führen und manchmal tödlich verlaufen können (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei Anwendung während der Geburtkann Hydromorphone Sintetica die Kontraktilität der Gebärmutter einschränken und beim Neugeborenen eine Atemdepression verursachen.
-Die längere Anwendung von Hydromorphone Sintetica in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei Anwendung während der GeburtkannHydromorphone Sintetica die Kontraktilität der Gebärmutter einschränken und beim Neugeborenen eine Atemdepression verursachen.
- +Die längere Anwendung von Hydromorphone Sintetica in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Häufigkeiten werden wie folgt definiert: „sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100, <1/10), „gelegentlich“ (≥1/1000, <1/100), „selten » (≥1/10.000, <1/1000), „sehr selten“ (<1/10.000), „Häufigkeit unbekannt“ (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Häufigkeiten werden wie folgt definiert: „sehr häufig“ (≥1/10), „häufig“ (≥1/100, <1/10), „gelegentlich“ (≥1/1000, <1/100), „selten" (≥1/10.000, <1/1000), „sehr selten“ (<1/10.000), „Häufigkeit unbekannt“ (kann auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Unbekannte Häufigkeit: Spasmus des Sphincter Oddi.
- +Unbekannte Häufigkeit:Spasmus des SphincterOddi.
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-Die Bindung von Hydromorphon an Plasmaproteine ist gering (< 10 %). Dieser Wert bleibt bis zu sehr hohen Plasmakonzentrationen von etwa 80 ng/ml konstant, die in seltenen Fällen bei sehr hohen Hydromorphon-Dosen erreicht werden.
- +Die Bindung von Hydromorphon an Plasmaproteine ist gering (< 10 %). Dieser Wert bleibt bis zu sehr hohen Plasmakonzentrationen von etwa 80 ng/ml konstant, die in seltenen Fällen bei sehr hohen Hydromorphon-Dosen erreicht werden.
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