ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Skyrizi 75 mg - Änderungen - 28.01.2026
124 Änderungen an Fachinfo Skyrizi 75 mg
  • -SKYRIZI 150 mg, Injektionslösung im Fertigpen
  • -Natriumacetat-Trihydrat, Essigsäure 99%, Trehalose-Dihydrat, Polysorbat 20 und Wasser für Injektionszwecke q.s. ad solutionem pro 1 ml corresp. Natrium 0,21 mg.
  • -SKYRIZI 150 mg, Injektionslösung in einer Fertigspritze
  • -Natriumacetat-Trihydrat, Essigsäure 99%, Trehalose-Dihydrat, Polysorbat 20 und Wasser für Injektionszwecke q.s. ad solutionem pro 1 ml corresp. Natrium 0,21 mg.
  • -SKYRIZI 75 mg, Injektionslösung in einer Fertigspritze
  • -Dinatriumsuccinat-Hexahydrat, Succinylsäure, 34,0 mg Sorbitol (E420), Polysorbat 20 und Wasser für Injektionszwecke q.s. ad solutionem pro 0,83 ml corresp. Natrium 0,15 mg.
  • +SKYRIZI 150 mg, Injektionslösung im Fertigpen
  • +Natriumacetat-Trihydrat, Essigsäure 99%, Trehalose-Dihydrat, Polysorbat 20 und Wasser für Injektionszwecke q.s. ad solutionem pro 1 ml corresp. Natrium 0,21 mg.
  • +SKYRIZI 150 mg, Injektionslösung in einer Fertigspritze
  • +Natriumacetat-Trihydrat, Essigsäure 99%, Trehalose-Dihydrat, Polysorbat 20 und Wasser für Injektionszwecke q.s. ad solutionem pro 1 ml corresp. Natrium 0,21 mg.
  • +SKYRIZI 75 mg, Injektionslösung in einer Fertigspritze
  • +Dinatriumsuccinat-Hexahydrat, Succinylsäure, 34,0 mg Sorbitol (E420), Polysorbat 20 und Wasser für Injektionszwecke q.s. ad solutionem pro 0,83 ml corresp. Natrium 0,15 mg.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionslösung im Fertigpen
  • +Jeder 150 mg Fertigpen enthält 150 mg Risankizumab in 1 ml Lösung (150 mg/ml).
  • +Injektionslösung in einer Fertigspritze à 150 mg
  • +Jede Fertigspritze enthält 150 mg Risankizumab in 1 ml Lösung (150 mg/ml).
  • +Injektionslösung in einer Fertigspritze à 75 mg
  • +Jede Fertigspritze enthält 75 mg Risankizumab in 0,83 ml Lösung (90 mg/ml).
  • -Die empfohlene Dosis beträgt 150 mg als subkutane Injektion in Woche 0, Woche 4 und danach alle 12 Wochen.
  • +Die empfohlene Dosis beträgt 150 mg als subkutane Injektion in Woche 0, Woche 4 und danach alle 12 Wochen.
  • -Die empfohlene Anfangs-Dosis beträgt 150 mg als subkutane Injektion in Woche 0, Woche 4 und danach alle 12 Wochen.
  • +Die empfohlene Anfangs-Dosis beträgt 150 mg als subkutane Injektion in Woche 0, Woche 4 und danach alle 12 Wochen.
  • -Es wurden keine spezifischen Studien zur Beurteilung der Auswirkung einer Leber- oder Niereninsuffizienz auf die Pharmakokinetik von SKYRIZI durchgeführt. Allgemein wird nicht davon ausgegangen, dass diese Erkrankungen einen signifikanten Einfluss auf die Pharmakokinetik von monoklonalen Antikörpern haben, weshalb Dosisanpassungen für nicht erforderlich gehalten werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Es wurden keine spezifischen Studien zur Beurteilung der Auswirkung einer Leber- oder Niereninsuffizienz auf die Pharmakokinetik von SKYRIZI durchgeführt. Allgemein wird nicht davon ausgegangen, dass diese Erkrankungen einen signifikanten Einfluss auf die Pharmakokinetik von monoklonalen Antikörpern haben, weshalb Dosisanpassungen für nicht erforderlich gehalten werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Es ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Es ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von SKYRIZI bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind nicht untersucht.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von SKYRIZI bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind nicht untersucht.
  • -Schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Anaphylaxie, wurden bei der Anwendung von SKYRIZI gemeldet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Wenn eine schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion auftritt, sollte die Anwendung von SKYRIZI unverzüglich abgebrochen werden und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden.
  • +Schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktionen, einschliesslich Anaphylaxie, wurden bei der Anwendung von SKYRIZI gemeldet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Wenn eine schwerwiegende Überempfindlichkeitsreaktion auftritt, sollte die Anwendung von SKYRIZI unverzüglich abgebrochen werden und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden.
  • -SKYRIZI, Injektionslösung im Fertigpen bzw. in einer Fertigspritze à 150 mg und SKYRIZI, Injektionslösung in einer Fertigspritze à 75 mg enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 150 mg Dosis, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • -SKYRIZI, Injektionslösung in einer Fertigspritze à 75 mg enthält 68,0 mg Sorbitol pro 150 mg Dosis.
  • +SKYRIZI, Injektionslösung im Fertigpen bzw. in einer Fertigspritze à 150 mg und SKYRIZI, Injektionslösung in einer Fertigspritze à 75 mg enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 150 mg Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • +SKYRIZI, Injektionslösung in einer Fertigspritze à 75 mg enthält 68,0 mg Sorbitol pro 150 mg Dosis.
  • -Angesichts der Ergebnisse einer Arzneimittelinteraktionsstudie an Patienten mit Plaque-Psoriasis und von populationspharmakokinetischen Analysen zu Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritis dürfte Risankizumab weder Arzneimittelinteraktionen verursachen noch durch solche beeinflusst werden (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Angesichts der Ergebnisse einer Arzneimittelinteraktionsstudie an Patienten mit Plaque-Psoriasis und von populationspharmakokinetischen Analysen zu Plaque-Psoriasis und Psoriasis-Arthritis dürfte Risankizumab weder Arzneimittelinteraktionen verursachen noch durch solche beeinflusst werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Die begrenzten Daten zur Anwendung von SKYRIZI bei Schwangeren reichen für eine Beschreibung arzneimittelassoziierter Risiken nicht aus. Tierexperimentelle Studien deuten nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Reproduktionstoxizität hin (siehe «Präklinische Daten»). Als Vorsichtsmassnahme soll eine Anwendung von SKYRIZI während der Schwangerschaft vermieden werden.
  • +Die begrenzten Daten zur Anwendung von SKYRIZI bei Schwangeren reichen für eine Beschreibung arzneimittelassoziierter Risiken nicht aus. Tierexperimentelle Studien deuten nicht auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen in Bezug auf Reproduktionstoxizität hin (siehe "Präklinische Daten" ). Als Vorsichtsmassnahme soll eine Anwendung von SKYRIZI während der Schwangerschaft vermieden werden.
  • -Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte Wirkung auf die Fertilität (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte Wirkung auf die Fertilität (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Im Rahmen der klinischen Entwicklung wurden insgesamt 2'234 Patienten in Studien zur Plaque-Psoriasis mit SKYRIZI behandelt; dies entspricht einer Exposition von 2'167 Patientenjahren. Davon wurden 1'208 Patienten mit Psoriasis mindestens ein Jahr lang mit SKYRIZI behandelt. 1'590 Patienten erhielten 150 mg SKYRIZI nach Randomisierung oder nach 16 Wochen Behandlung mit Placebo, dies entspricht einer Exposition von 1'688 Patientenjahren. Davon wurden 2'127 Patienten mindestens ein Jahr lang mit SKYRIZI behandelt, und 809 Patienten wurden mehr als 5 Jahre lang behandelt.
  • -Die Daten aus placebo- und aktiv kontrollierten Studien wurden zusammengefasst, um die Sicherheit von SKYRIZI über bis zu 16 Wochen zu beurteilen. In der Gruppe unter SKYRIZI 150 mg wurden die Daten von insgesamt 1'306 Patienten ausgewertet. Zu schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen kam es bei 2,4% der Patienten in der Gruppe unter SKYRIZI (9,9 Ereignisse pro 100 Patientenjahre), verglichen mit 4,0% in der Placebogruppe (17,4 Ereignisse pro 100 Patientenjahre), 5,0% in der Ustekinumab-Gruppe (18,4 Ereignisse pro 100 Patientenjahre) und 3,0% in der Adalimumab-Gruppe (14,7 Ereignisse pro 100 Patientenjahre).
  • -Die unerwünschten Wirkungen von SKYRIZI in klinischen Studien (Tabelle 1) sind nach MedDRA-Systemorganklasse und entsprechend folgender Konvention aufgeführt: sehr häufig (≥1/10); häufig (< 1/10, ≥1/100); gelegentlich (< 1/100, ≥1/1'000); selten (< 1/1'000, ≥1/10'000); sehr selten (< 1/10'000).
  • -Tabelle 1: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen in klinischen Studien
  • -Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkungen
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen Sehr häufig Infektion der oberen Atemwegea (13%)
  • -Häufig Tineab
  • -Gelegentlich Follikulitis
  • -Erkrankungen des Nervensystems Häufig Kopfschmerzenc
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Häufig Müdigkeitd Reaktionen an der Injektionsstellee
  • -aBeinhaltet: Atemwegsinfektion (viral, bakteriell oder nicht spezifiziert), Sinusitis (auch akute), Rhinitis, Nasopharyngitis, Pharyngitis (auch virale), Tonsillitis b Beinhaltet: Tinea pedis, Tinea cruris, Tinea corporis, Tinea versicolor, Tinea manuum, Onychomykose c Beinhaltet: Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Sinus-Kopfschmerzen d Beinhaltet: Müdigkeit, Asthenie e Beinhaltet: Blauer Fleck, Erythem, Hämatom, Blutung, Reizung, Schmerzen, Juckreiz, Reaktion und Schwellung an der Injektionsstelle
  • +Im Rahmen der klinischen Entwicklung wurden insgesamt 2'234 Patienten in Studien zur Plaque-Psoriasis mit SKYRIZI behandelt; dies entspricht einer Exposition von 2'167 Patientenjahren. Davon wurden 1'208 Patienten mit Psoriasis mindestens ein Jahr lang mit SKYRIZI behandelt. 1'590 Patienten erhielten 150 mg SKYRIZI nach Randomisierung oder nach 16 Wochen Behandlung mit Placebo, dies entspricht einer Exposition von 1'688 Patientenjahren. Davon wurden 2'127 Patienten mindestens ein Jahr lang mit SKYRIZI behandelt, und 809 Patienten wurden mehr als 5 Jahre lang behandelt.
  • +Die Daten aus placebo- und aktiv kontrollierten Studien wurden zusammengefasst, um die Sicherheit von SKYRIZI über bis zu 16 Wochen zu beurteilen. In der Gruppe unter SKYRIZI 150 mg wurden die Daten von insgesamt 1'306 Patienten ausgewertet. Zu schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen kam es bei 2,4% der Patienten in der Gruppe unter SKYRIZI (9,9 Ereignisse pro 100 Patientenjahre), verglichen mit 4,0% in der Placebogruppe (17,4 Ereignisse pro 100 Patientenjahre), 5,0% in der Ustekinumab-Gruppe (18,4 Ereignisse pro 100 Patientenjahre) und 3,0% in der Adalimumab-Gruppe (14,7 Ereignisse pro 100 Patientenjahre).
  • +Die unerwünschten Wirkungen von SKYRIZI in klinischen Studien (Tabelle 1) sind nach MedDRA-Systemorganklasse und entsprechend folgender Konvention aufgeführt: sehr häufig (≥1/10); häufig (< 1/10, ≥1/100); gelegentlich (< 1/100, ≥1/1'000); selten (< 1/1'000, ≥1/10'000); sehr selten (< 1/10'000).
  • +Tabelle 1: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen in klinischen Studien
  • +Systemorganklasse Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
  • + en
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen Sehr häufig Infektion der
  • + oberen Atemwegea
  • + (13%)
  • +Häufig Tineab
  • +Gelegentlich Follikulitis
  • +Erkrankungen des Nervensystems Häufig Kopfschmerzenc
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Häufig MüdigkeitdReaktionen
  • +Verabreichungsort an der Injektionsst
  • + ellee
  • +a Beinhaltet: Atemwegsinfektion (viral, bakteriell oder
  • +nicht spezifiziert), Sinusitis (auch akute), Rhinitis,
  • +Nasopharyngitis, Pharyngitis (auch virale),
  • +Tonsillitisb Beinhaltet: Tinea pedis, Tinea cruris,
  • +Tinea corporis, Tinea versicolor, Tinea manuum,
  • +Onychomykosec Beinhaltet: Kopfschmerzen,
  • +Spannungskopfschmerzen, Sinus-Kopfschmerzend
  • +Beinhaltet: Müdigkeit, Astheniee Beinhaltet: Blauer
  • +Fleck, Erythem, Hämatom, Blutung, Reizung, Schmerzen,
  • +Juckreiz, Reaktion und Schwellung an der
  • +Injektionsstelle
  • + 
  • +
  • -In den ersten 16 Behandlungswochen in den Studien zur Plaque-Psoriasis kam es bei 22,1% der Patienten in der Gruppe unter SKYRIZI zu Infektionen (90,8 Ereignisse pro 100 Patientenjahre), verglichen mit 14,7% in der Placebogruppe (56,5 Ereignisse pro 100 Patientenjahre), 20,9% in der Ustekinumab-Gruppe (87,0 Ereignisse pro 100 Patientenjahre) und 24,3% in der Adalimumab-Gruppe (104,2 Ereignisse pro 100 Patientenjahre). Die Infektionen waren in der Mehrzahl der Fälle nicht schwerwiegend, wiesen einen leichten bis mässigen Schweregrad auf und führten nicht zum Absetzen von SKYRIZI.
  • -Über das gesamte Psoriasis-Programm hinweg, die Langzeitexposition gegenüber SKYRIZI mit eingeschlossen, fiel die Infektionsrate (75,5 Ereignisse pro 100 Patientenjahre) ähnlich aus wie in den ersten 16 Behandlungswochen.
  • +In den ersten 16 Behandlungswochen in den Studien zur Plaque-Psoriasis kam es bei 22,1% der Patienten in der Gruppe unter SKYRIZI zu Infektionen (90,8 Ereignisse pro 100 Patientenjahre), verglichen mit 14,7% in der Placebogruppe (56,5 Ereignisse pro 100 Patientenjahre), 20,9% in der Ustekinumab-Gruppe (87,0 Ereignisse pro 100 Patientenjahre) und 24,3% in der Adalimumab-Gruppe (104,2 Ereignisse pro 100 Patientenjahre). Die Infektionen waren in der Mehrzahl der Fälle nicht schwerwiegend, wiesen einen leichten bis mässigen Schweregrad auf und führten nicht zum Absetzen von SKYRIZI.
  • +Über das gesamte Psoriasis-Programm hinweg, die Langzeitexposition gegenüber SKYRIZI mit eingeschlossen, fiel die Infektionsrate (75,5 Ereignisse pro 100 Patientenjahre) ähnlich aus wie in den ersten 16 Behandlungswochen.
  • -Während der Behandlung in den Studien von Plaque-Psoriasis stand die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen bis einschliesslich Woche 52 mit dem Sicherheitsprofil während der ersten 16 Behandlungswochen in Einklang. Die nach Exposition adjustierte Rate von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen pro 100 Patientenjahre belief sich bis einschliesslich Woche 52 bei Patienten unter SKYRIZI auf 9,4 und bei Patienten unter Ustekinumab auf 10,9.
  • -Nach Abschluss bestimmter klinischer Phase-3-Studien zu Plaque-Psoriasis konnten Patienten an einer offenen Fortsetzungsstudie teilnehmen. Insgesamt wurden in dieser Studie 2'170 Patienten mit SKYRIZI behandelt, was einer Exposition von 11'586 Patientenjahren entspricht. 2'139 Patienten mit Psoriasis waren von der ersten Exposition an für mindestens 1 Jahr lang gegenüber SKYRIZI exponiert, und 1'419 Patienten waren für mehr als 5 Jahre exponiert. Bei Patienten, die gegenüber SKYRIZI mehr als 5 Jahre lang exponiert waren, wurden im Vergleich zu den ersten 16 Behandlungswochen keine neuen unerwünschten Wirkungen erfasst.
  • +Während der Behandlung in den Studien von Plaque-Psoriasis stand die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen bis einschliesslich Woche 52 mit dem Sicherheitsprofil während der ersten 16 Behandlungswochen in Einklang. Die nach Exposition adjustierte Rate von schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen pro 100 Patientenjahre belief sich bis einschliesslich Woche 52 bei Patienten unter SKYRIZI auf 9,4 und bei Patienten unter Ustekinumab auf 10,9.
  • +Nach Abschluss bestimmter klinischer Phase-3-Studien zu Plaque-Psoriasis konnten Patienten an einer offenen Fortsetzungsstudie teilnehmen. Insgesamt wurden in dieser Studie 2'170 Patienten mit SKYRIZI behandelt, was einer Exposition von 11'586 Patientenjahren entspricht. 2'139 Patienten mit Psoriasis waren von der ersten Exposition an für mindestens 1 Jahr lang gegenüber SKYRIZI exponiert, und 1'419 Patienten waren für mehr als 5 Jahre exponiert. Bei Patienten, die gegenüber SKYRIZI mehr als 5 Jahre lang exponiert waren, wurden im Vergleich zu den ersten 16 Behandlungswochen keine neuen unerwünschten Wirkungen erfasst.
  • -Bei Patienten, die in klinischen Psoriasis-Studien bis zu 52 Wochen lang SKYRIZI in der empfohlenen klinischen Dosis erhalten haben, wurden bei 24% (263/1'079) der beurteilten Patienten unter Behandlung aufgetretene Antikörper gegen den Wirkstoff und bei 14% (150/1'079) neutralisierende Antikörper nachgewiesen. Bei den Patienten, die in der offenen Fortsetzungsstudie einer Langzeitbehandlung mit SKYRIZI ausgesetzt waren, war das beobachtete Immunogenitätsprofil bis zu 204 Behandlungswochen im Vergleich zu den ersten 52 Behandlungswochen konsistent.
  • +Bei Patienten, die in klinischen Psoriasis-Studien bis zu 52 Wochen lang SKYRIZI in der empfohlenen klinischen Dosis erhalten haben, wurden bei 24% (263/1'079) der beurteilten Patienten unter Behandlung aufgetretene Antikörper gegen den Wirkstoff und bei 14% (150/1'079) neutralisierende Antikörper nachgewiesen. Bei den Patienten, die in der offenen Fortsetzungsstudie einer Langzeitbehandlung mit SKYRIZI ausgesetzt waren, war das beobachtete Immunogenitätsprofil bis zu 204 Behandlungswochen im Vergleich zu den ersten 52 Behandlungswochen konsistent.
  • -Bei Patienten, die in klinischen Studien zu Psoriasis-Arthritis bis zu 28 Wochen lang SKYRIZI in der empfohlenen klinischen Dosis erhalten haben, wurden bei 12,1% (79/652) der beurteilten Patienten unter Behandlung aufgetretene Antikörper gegen den Wirkstoff und bei 0% (0/652) neutralisierende Antikörper nachgewiesen. Antikörper gegen RIsankizumab waren nicht mit Veränderungen im klinischen Ansprechen bei Psoriasis-Arthritis verbunden. Ein höherer Anteil von Patienten mit Antikörpern gegen Risankizumab zeigten Überempfindlichkeitsreaktionen (6.3% (5/79)) und Reaktionen an der Injektionsstelle (2.5% (2/79) als Patienten ohne Antikörper gegen Risankizumab (3.8% (22/574) mit Überempfindlichkeitsreaktion und 0.7% (4//574) Reaktionen an der Injektionsstelle). Keine dieser Überempfindlichkeitsreaktionen führten zu einem Abbruch der Behandlung mit Risankizumab.
  • +Bei Patienten, die in klinischen Studien zu Psoriasis-Arthritis bis zu 28 Wochen lang SKYRIZI in der empfohlenen klinischen Dosis erhalten haben, wurden bei 12,1% (79/652) der beurteilten Patienten unter Behandlung aufgetretene Antikörper gegen den Wirkstoff und bei 0% (0/652) neutralisierende Antikörper nachgewiesen. Antikörper gegen RIsankizumab waren nicht mit Veränderungen im klinischen Ansprechen bei Psoriasis-Arthritis verbunden. Ein höherer Anteil von Patienten mit Antikörpern gegen Risankizumab zeigten Überempfindlichkeitsreaktionen (6.3% (5/79)) und Reaktionen an der Injektionsstelle (2.5% (2/79) als Patienten ohne Antikörper gegen Risankizumab (3.8% (22/574) mit Überempfindlichkeitsreaktion und 0.7% (4//574) Reaktionen an der Injektionsstelle). Keine dieser Überempfindlichkeitsreaktionen führten zu einem Abbruch der Behandlung mit Risankizumab.
  • -·Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes: Ekzem, Hautausschlag, Urtikaria
  • -·Erkrankungen des Immunsystems: Anaphylaktische Reaktion
  • +-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes: Ekzem, Hautausschlag, Urtikaria
  • +-Erkrankungen des Immunsystems: Anaphylaktische Reaktion
  • -Risankizumab ist ein humanisierter Immunoglobulin G1 (IgG1) monoklonaler Antikörper, der selektiv mit hoher Affinität an die p19-Untereinheit des humanen Zytokins Interleukin 23 (IL-23) bindet und dessen Interaktion mit dem IL-23-Rezeptorkomplex hemmt. IL-23 ist ein natürlich vorkommendes Zytokin, das an Entzündungs- und Immunreaktionen beteiligt ist. IL-23 unterstützt die Proliferation, die Erhaltung und die Aktivierung von Th17-Zellen, die IL-17A, IL-17F und IL-22 sowie weitere proinflammatorische Zytokine produzieren und eine zentrale Rolle bei der Pathogenese von entzündlichen Autoimmunkrankheiten wie Psoriasis spielen. Bei Patienten mit Plaque-Psoriasis findet sich in Hautläsionen gegenüber nicht betroffenen Arealen eine Hochregulation von IL-23. Indem Risankizumab die Bindung von IL-23 an seinen Rezeptor blockiert, hemmt Risankizumab die IL-23-abhängige zelluläre Signaltransduktion und die Freisetzung proinflammatorischer Zytokine.
  • +Risankizumab ist ein humanisierter Immunoglobulin G1 (IgG1) monoklonaler Antikörper, der selektiv mit hoher Affinität an die p19-Untereinheit des humanen Zytokins Interleukin 23 (IL-23) bindet und dessen Interaktion mit dem IL-23-Rezeptorkomplex hemmt. IL-23 ist ein natürlich vorkommendes Zytokin, das an Entzündungs- und Immunreaktionen beteiligt ist. IL-23 unterstützt die Proliferation, die Erhaltung und die Aktivierung von Th17-Zellen, die IL-17A, IL-17F und IL-22 sowie weitere proinflammatorische Zytokine produzieren und eine zentrale Rolle bei der Pathogenese von entzündlichen Autoimmunkrankheiten wie Psoriasis spielen. Bei Patienten mit Plaque-Psoriasis findet sich in Hautläsionen gegenüber nicht betroffenen Arealen eine Hochregulation von IL-23. Indem Risankizumab die Bindung von IL-23 an seinen Rezeptor blockiert, hemmt Risankizumab die IL-23-abhängige zelluläre Signaltransduktion und die Freisetzung proinflammatorischer Zytokine.
  • -In einer Studie mit Patienten mit Psoriasis-Arthritis, die Risankizumab 150 mg in Woche 0, Woche 4 und danach alle 12 Wochen erhielten, verringerte Risankizumab die Serumspiegel von IL-17A, IL-17F und IL-22 bis Woche 24 im Vergleich zur Baseline und auch zu Placebo.
  • +In einer Studie mit Patienten mit Psoriasis-Arthritis, die Risankizumab 150 mg in Woche 0, Woche 4 und danach alle 12 Wochen erhielten, verringerte Risankizumab die Serumspiegel von IL-17A, IL-17F und IL-22 bis Woche 24 im Vergleich zur Baseline und auch zu Placebo.
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von SKYRIZI wurden bei 2'109 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis in vier multizentrischen, randomisierten Placebo- und/oder- aktiv- kontrollierten Doppelblindstudien beurteilt (ULTIMMA-1, ULTIMMA-2, IMMHANCE und IMMVENT). In den ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 Studien wurde Ustekinumab als aktiver Komparator eingesetzt. In der IMMHANCE Studie wurde zudem bei Patienten mit erfolgreichem Ansprechen das Absetzen von Risankizumab und die Wiederaufnahme der Therapie untersucht. In der IMMVENT Studie wurde Adalimumab als aktiver Komparator eingesetzt. Nach Abschluss der Studien konnten die Patienten in die offene Fortsetzungsstudie, LIMMITLESS, eingeschlossen werden. Die eingeschlossenen Patienten waren mindestens 18 Jahre alt und litten an Plaque-Psoriasis mit betroffener Körperoberfläche (body surface area, BSA) von ≥10%, einem Score der statischen Beurteilung durch den Arzt (static Physician Global Assessment, sPGA) von ≥3, der Psoriasis auf einer Schweregrad-Skala von 0 bis 4, sowie einem Psoriasis Area and Severity Index (PASI) von ≥12. Patienten mit erythrodermischer Psoriasis, Psoriasis guttata oder pustulöser Psoriasis waren ausgeschlossen.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von SKYRIZI wurden bei 2'109 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis in vier multizentrischen, randomisierten Placebo- und/oder- aktiv- kontrollierten Doppelblindstudien beurteilt (ULTIMMA-1, ULTIMMA-2, IMMHANCE und IMMVENT). In den ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 Studien wurde Ustekinumab als aktiver Komparator eingesetzt. In der IMMHANCE Studie wurde zudem bei Patienten mit erfolgreichem Ansprechen das Absetzen von Risankizumab und die Wiederaufnahme der Therapie untersucht. In der IMMVENT Studie wurde Adalimumab als aktiver Komparator eingesetzt. Nach Abschluss der Studien konnten die Patienten in die offene Fortsetzungsstudie, LIMMITLESS, eingeschlossen werden. Die eingeschlossenen Patienten waren mindestens 18 Jahre alt und litten an Plaque-Psoriasis mit betroffener Körperoberfläche (body surface area, BSA) von ≥10%, einem Score der statischen Beurteilung durch den Arzt (static Physician Global Assessment, sPGA) von ≥3, der Psoriasis auf einer Schweregrad-Skala von 0 bis 4, sowie einem Psoriasis Area and Severity Index (PASI) von ≥12. Patienten mit erythrodermischer Psoriasis, Psoriasis guttata oder pustulöser Psoriasis waren ausgeschlossen.
  • -In die Studien ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 wurden 997 Patienten eingeschlossen (598 Patienten wurden zu SKYRIZI 150 mg, 199 Patienten zu Ustekinumab 45 mg oder 90 mg [nach Ausgangskörpergewicht] und 200 Patienten zu Placebo randomisiert). Die Behandlung wurde in Woche 0, Woche 4 und anschliessend alle 12 Wochen verabreicht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 und Abbildung 1 dargestellt.
  • -Tabelle 2: Wirksamkeitsergebnisse bei Erwachsenen mit Plaque-Psoriasis in ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2
  • - ULTIMMA-1 ULTIMMA-2
  • - SKYRIZI (N=304) n (%) Ustekinumab (N=100) n (%) Placebo (N=102) n (%) SKYRIZI (N=294) n (%) Ustekinumab (N=99) n (%) Placebo (N=98) n (%)
  • -sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» (0 oder 1)
  • -Woche 16 267 (87,8)a 63 (63,0) 8 (7,8) 246 (83,7)a 61 (61,6) 5 (5,1)
  • -Woche 52 262 (86,2) 54 (54,0) -- 245 (83,3) 54 (54,5) --
  • -sPGA «frei von» (0)
  • -Woche 16 112 (36,8) 14 (14,0) 2 (2,0) 150 (51,0) 25 (25,3) 3 (3,1)
  • -Woche 52 175 (57,6) 21 (21,0) -- 175 (59,5) 30 (30,3) --
  • +In die Studien ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 wurden 997 Patienten eingeschlossen (598 Patienten wurden zu SKYRIZI 150 mg, 199 Patienten zu Ustekinumab 45 mg oder 90 mg [nach Ausgangskörpergewicht] und 200 Patienten zu Placebo randomisiert). Die Behandlung wurde in Woche 0, Woche 4 und anschliessend alle 12 Wochen verabreicht. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 und Abbildung 1 dargestellt.
  • +Tabelle 2: Wirksamkeitsergebnisse bei Erwachsenen mit Plaque-Psoriasis in ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2
  • + ULTIMMA-1 ULTIMMA-2
  • + SKYRIZI(N=304)n (%) Ustekinumab(N=100)n Placebo(N=102)n (%) SKYRIZI(N=294)n (%) Ustekinumab(N=99)n Placebo(N=98)n (%)
  • + (%) (%)
  • +sPGA "frei von"
  • +oder "nahezu frei
  • +von" (0 oder 1)
  • +Woche 16 267 (87,8)a 63 (63,0) 8 (7,8) 246 (83,7)a 61 (61,6) 5 (5,1)
  • +Woche 52 262 (86,2) 54 (54,0) -- 245 (83,3) 54 (54,5) --
  • +sPGA "frei von" (0)
  • +Woche 16 112 (36,8) 14 (14,0) 2 (2,0) 150 (51,0) 25 (25,3) 3 (3,1)
  • +Woche 52 175 (57,6) 21 (21,0) -- 175 (59,5) 30 (30,3) --
  • -Woche 12 264 (86,8) 70 (70,0) 10 (9,8) 261 (88,8) 69 (69,7) 8 (8,2)
  • -Woche 52 279 (91,8) 70 (70,0) -- 269 (91.5) 76 (76,8) --
  • +Woche 12 264 (86,8) 70 (70,0) 10 (9,8) 261 (88,8) 69 (69,7) 8 (8,2)
  • +Woche 52 279 (91,8) 70 (70,0) -- 269 (91.5) 76 (76,8) --
  • -Woche 16 229 (75,3)a 42 (42,0) 5 (4,9) 220 (74,8)a 47 (47,5) 2 (2,0)
  • -Woche 52 249 (81,9) 44 (44,0) -- 237 (80,6) 50 (50,5) --
  • +Woche 16 229 (75,3)a 42 (42,0) 5 (4,9) 220 (74,8)a 47 (47,5) 2 (2,0)
  • +Woche 52 249 (81,9) 44 (44,0) -- 237 (80,6) 50 (50,5) --
  • -Woche 16 109 (35,9) 12 (12,0) 0 (0,0) 149 (50,7) 24 (24,2) 2 (2,0)
  • -Woche 52 171 (56,3) 21 (21,0) -- 175 (59,5) 30 (30,3) --
  • -Bei allen Vergleichen von SKYRIZI mit Ustekinumab und Placebo wurde ein p-Wert von < 0,001 erreicht, ausser für den PASI 75 in Woche 52 in ULTIMMA-2 (p = 0,001). a co-primäre Endpunkte versus Placebo
  • +Woche 16 109 (35,9) 12 (12,0) 0 (0,0) 149 (50,7) 24 (24,2) 2 (2,0)
  • +Woche 52 171 (56,3) 21 (21,0) -- 175 (59,5) 30 (30,3) --
  • +Bei allen Vergleiche
  • +n von SKYRIZI mit
  • +Ustekinumab und
  • +Placebo wurde ein
  • +p-Wert von < 0,001
  • +erreicht, ausser
  • +für den PASI 75 in
  • +Woche 52 in ULTIMMA-
  • +2 (p = 0,001).a
  • +co-primäre Endpunkte
  • + versus Placebo
  • -Abbildung 1: Zeitlicher Verlauf der mittleren prozentualen Änderung von der Baseline ausgehend des PASI in ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2
  • + 
  • +Abbildung 1: Zeitlicher Verlauf der mittleren prozentualen Änderung von der Baseline ausgehend des PASI in ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2
  • -p < 0,001 zu jedem Zeitpunkt
  • +p < 0,001 zu jedem Zeitpunkt
  • -Bei Patienten, die mit SKYRIZI behandelt wurden, zeigte sich in Woche 16 und Woche 52 eine Besserung der Psoriasis im Bereich der Kopfhaut, der Nägel, der Handflächen und der Fusssohlen.
  • +Bei Patienten, die mit SKYRIZI behandelt wurden, zeigte sich in Woche 16 und Woche 52 eine Besserung der Psoriasis im Bereich der Kopfhaut, der Nägel, der Handflächen und der Fusssohlen.
  • -In die Studie IMMHANCE wurden 507 Patienten eingeschlossen (407 Patienten wurden zu SKYRIZI 150 mg und 100 Patienten zu Placebo randomisiert). Die Behandlung wurde in Woche 0, Woche 4 und anschliessend alle 12 Wochen verabreicht.
  • -In Woche 16 erwies sich SKYRIZI gegenüber Placebo hinsichtlich der co-primären Endpunkte sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» (83,5% SKYRIZI vs. 7,0% Placebo) und PASI 90 (73,2% SKYRIZI vs. 2,0% Placebo) als überlegen. In Woche 16 wiesen mehr Patienten unter SKYRIZI ein erscheinungsfreies Hautbild [sPGA 0 (46,4% SKYRIZI vs. 1,0% Placebo) bzw. einen PASI 100 (47,2% SKYRIZI vs. 1,0% Placebo)] auf. Zudem erreichten Patienten unter SKYRIZI mit höherer Wahrscheinlichkeit ein PASI-75-Ansprechen als Patienten unter Placebo (88,7% SKYRIZI vs. 8,0% Placebo).
  • -Bei keinem der 31 Patienten der IMMHANCE-Studie, die eine latente Tuberkulose (TB) aufwiesen und während der Studie keine Prophylaxe erhielten, entwickelte sich während des mittleren Nachbeobachtungszeitraums auf SKYRIZI von 55 Wochen eine aktive TB. Jedoch sollte bei Patienten mit latenter TB mit einer TB-Therapie vor Verabreichung von SKYRIZI begonnen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +In die Studie IMMHANCE wurden 507 Patienten eingeschlossen (407 Patienten wurden zu SKYRIZI 150 mg und 100 Patienten zu Placebo randomisiert). Die Behandlung wurde in Woche 0, Woche 4 und anschliessend alle 12 Wochen verabreicht.
  • +In Woche 16 erwies sich SKYRIZI gegenüber Placebo hinsichtlich der co-primären Endpunkte sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" (83,5% SKYRIZI vs. 7,0% Placebo) und PASI 90 (73,2% SKYRIZI vs. 2,0% Placebo) als überlegen. In Woche 16 wiesen mehr Patienten unter SKYRIZI ein erscheinungsfreies Hautbild [sPGA 0 (46,4% SKYRIZI vs. 1,0% Placebo) bzw. einen PASI 100 (47,2% SKYRIZI vs. 1,0% Placebo)] auf. Zudem erreichten Patienten unter SKYRIZI mit höherer Wahrscheinlichkeit ein PASI-75-Ansprechen als Patienten unter Placebo (88,7% SKYRIZI vs. 8,0% Placebo).
  • +Bei keinem der 31 Patienten der IMMHANCE-Studie, die eine latente Tuberkulose (TB) aufwiesen und während der Studie keine Prophylaxe erhielten, entwickelte sich während des mittleren Nachbeobachtungszeitraums auf SKYRIZI von 55 Wochen eine aktive TB. Jedoch sollte bei Patienten mit latenter TB mit einer TB-Therapie vor Verabreichung von SKYRIZI begonnen werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -In die Studie IMMVENT wurden 605 Patienten eingeschlossen (301 Patienten wurden zu SKYRIZI und 304 Patienten zu Adalimumab randomisiert). Patienten, die zu SKYRIZI randomisiert wurden, erhielten in Woche 0, Woche 4 und anschliessend alle 12 Wochen eine Dosis von 150 mg. Zu Adalimumab randomisierte Patienten erhielten 80 mg in Woche 0, 40 mg in Woche 1 und 40 mg alle zwei Wochen bis einschliesslich Woche 15. Bei den mit Adalimumab behandelten Patienten erfolgte ab Woche 16, je nach Ansprechen, eine Weiterbehandlung oder eine Therapieumstellung:
  • -·< PASI 50: Umstellung auf SKYRIZI
  • -·PASI 50 bis < PASI 90: Re- Randomisierung für Weiterbehandlung mit 40 mg Adalimumab alle 2 Wochen oder Umstellung auf SKYRIZI
  • -·PASI 90: Weiterbehandlung mit 40 mg Adalimumab alle 2 Wochen.
  • -In IMMVENT zeigten sich unter SKYRIZI in Woche 16 ähnliche Ergebnisse wie in den anderen klinischen Studien (Tabelle 3 und Abbildung 2).
  • -Tabelle 3: Wirksamkeitsergebnisse in Woche 16 bei Erwachsenen mit Plaque-Psoriasis in IMMVENT
  • - SKYRIZI (N=301) n (%) Adalimumab (N=304) n (%)
  • -sPGA «frei von» oder «nahezu frei von»a 252 (83,7) 183 (60,2)
  • -PASI 75 273 (90,7) 218 (71,7)
  • -PASI 90a 218 (72,4) 144 (47,4)
  • -PASI 100 120 (39,9) 70 (23,0)
  • -Bei allen Vergleichen wurde ein p-Wert von < 0,001 erreicht. a co-primäre Endpunkte
  • +In die Studie IMMVENT wurden 605 Patienten eingeschlossen (301 Patienten wurden zu SKYRIZI und 304 Patienten zu Adalimumab randomisiert). Patienten, die zu SKYRIZI randomisiert wurden, erhielten in Woche 0, Woche 4 und anschliessend alle 12 Wochen eine Dosis von 150 mg. Zu Adalimumab randomisierte Patienten erhielten 80 mg in Woche 0, 40 mg in Woche 1 und 40 mg alle zwei Wochen bis einschliesslich Woche 15. Bei den mit Adalimumab behandelten Patienten erfolgte ab Woche 16, je nach Ansprechen, eine Weiterbehandlung oder eine Therapieumstellung:
  • +-< PASI 50: Umstellung auf SKYRIZI
  • +-PASI 50 bis < PASI 90: Re- Randomisierung für Weiterbehandlung mit 40 mg Adalimumab alle 2 Wochen oder Umstellung auf SKYRIZI
  • +-PASI 90: Weiterbehandlung mit 40 mg Adalimumab alle 2 Wochen.
  • +In IMMVENT zeigten sich unter SKYRIZI in Woche 16 ähnliche Ergebnisse wie in den anderen klinischen Studien (Tabelle 3 und Abbildung 2).
  • +Tabelle 3: Wirksamkeitsergebnisse in Woche 16 bei Erwachsenen mit Plaque-Psoriasis in IMMVENT
  • + SKYRIZI(N=301)n (%) Adalimumab(N=304)n
  • + (%)
  • +sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" a 252 (83,7) 183 (60,2)
  • +PASI 75 273 (90,7) 218 (71,7)
  • +PASI 90a 218 (72,4) 144 (47,4)
  • +PASI 100 120 (39,9) 70 (23,0)
  • +Bei allen Vergleichen wurde ein p-Wert von < 0,001
  • +erreicht.a co-primäre Endpunkte
  • -Bei Patienten, die in Woche 16 unter Adalimumab einen PASI 50 bis < PASI 90 aufwiesen und re-randomisiert wurden, zeigten sich bereits 4 Wochen nach der Re-Randomisierung zwischen Patienten mit Therapieumstellung auf SKYRIZI und Patienten, die mit Adalimumab weiterbehandelt wurden, Unterschiede in Bezug auf die PASI-90-Ansprechraten (49,1% vs. 26,8%). Insgesamt 66,0% (35/53) der Patienten erreichten nach Behandlung mit SKYRIZI über 28 Wochen einen PASI 90, verglichen mit 21,4% (12/56) der mit Adalimumab weiterbehandelten Patienten. Andere Parameter des Ansprechens fielen nach Umstellung auf SKYRIZI ebenfalls besser aus: 39,6% PASI 100, 39,6% sPGA «frei von» und 73,6% sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» nach Umstellung auf SKYRIZI, verglichen mit 7,1% PASI 100, 7,1% sPGA «frei von» und 33,9% sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» unter Weiterbehandlung mit Adalimumab.
  • -Abbildung 2: Zeitlicher Verlauf des PASI 90 nach Re-Randomisierung in IMMVENT
  • + 
  • +Bei Patienten, die in Woche 16 unter Adalimumab einen PASI 50 bis < PASI 90 aufwiesen und re-randomisiert wurden, zeigten sich bereits 4 Wochen nach der Re-Randomisierung zwischen Patienten mit Therapieumstellung auf SKYRIZI und Patienten, die mit Adalimumab weiterbehandelt wurden, Unterschiede in Bezug auf die PASI-90-Ansprechraten (49,1% vs. 26,8%). Insgesamt 66,0% (35/53) der Patienten erreichten nach Behandlung mit SKYRIZI über 28 Wochen einen PASI 90, verglichen mit 21,4% (12/56) der mit Adalimumab weiterbehandelten Patienten. Andere Parameter des Ansprechens fielen nach Umstellung auf SKYRIZI ebenfalls besser aus: 39,6% PASI 100, 39,6% sPGA "frei von" und 73,6% sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" nach Umstellung auf SKYRIZI, verglichen mit 7,1% PASI 100, 7,1% sPGA "frei von" und 33,9% sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" unter Weiterbehandlung mit Adalimumab.
  • +Abbildung 2: Zeitlicher Verlauf des PASI 90 nach Re-Randomisierung in IMMVENT
  • -ADA/ADA: Patienten, die ursprünglich zu Adalimumab randomisiert und mit Adalimumab weiterbehandelt wurden
  • -ADA/RZB: Patienten, die ursprünglich zu Adalimumab randomisiert und auf SKYRIZI umgestellt wurden
  • -p < 0,05 in Woche 4 und p < 0,001 zu jedem Zeitpunkt ab Woche 8
  • +ADA/ADA: Patienten, die ursprünglich zu Adalimumab randomisiert und mit Adalimumab weiterbehandelt wurden
  • +ADA/RZB: Patienten, die ursprünglich zu Adalimumab randomisiert und auf SKYRIZI umgestellt wurden
  • +p < 0,05 in Woche 4 und p < 0,001 zu jedem Zeitpunkt ab Woche 8
  • -In einer kombinierten Analyse von Patienten, die innerhalb von ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 SKYRIZI erhielten und in Woche 16 ein PASI-100-Ansprechen zeigten, blieb das Ansprechen bei 79,8% (206/258) der mit SKYRIZI weiterbehandelten Patienten bis Woche 52 erhalten. 88,4% (398/450) der Patienten mit PASI-90-Ansprechen in Woche 16 zeigten bis Woche 52 ein anhaltendes Ansprechen.
  • -Patienten, die innerhalb von IMMHANCE ursprünglich SKYRIZI erhalten hatten und in Woche 28 sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» aufwiesen, wurden nach Re-Randomisierung entweder mit SKYRIZI alle 12 Wochen bis einschliesslich Woche 88 (N=111) weiterbehandelt oder die Behandlung wurde abgesetzt (N=225).
  • -In Woche 104 (16 Wochen nach der letzten SKYRIZI Verabreichung) erreichten 81,1% (90/111) der mit SKYRIZI weiterbehandelten Patienten sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» verglichen mit 7,1% (16/225) der Patienten, bei denen SKYRIZI abgesetzt wurde. Ein Verlust von sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» wurde bei Patienten, bei denen SKIRIZI abgesetzt wurde, bereits 12 Wochen nach einer verpassten Dosis beobachtet.
  • -Die sPGA-Ansprechrate «frei von» in Woche 104 war 63,1% (70/111) in mit SKYRIZI weiterbehandelten Patienten verglichen mit 2,2% (5/225) in Patienten, bei welchen die SKYRIZI Behandlung abgesetzt wurde. Es gab einen Anstieg zwischen Woche 28 und 88 im Anteil der mit SKYRIZI weiterbehandelten Patienten mit PASI-100 und sPGA «frei von». Von denjenigen Patienten, welche sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» in Woche 28 erreichten und ein Rezidiv (sPGA ≥3) nach Absetzen von SKYRIZI vorwiesen, erreichten 83,7% (128/153) wieder sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» nach 16 Wochen Wiederaufnahme der Behandlung.
  • -In der LIMMITLESS-Studie blieb bei den Patienten, welche ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 abgeschlossen hatten und welche die Behandlung mit SKYRIZI weiterführten, die Ansprechrate von PASI 90 und sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» bis Woche 304 erhalten. Bei Patienten, welche in Woche 52 von Ustekinumab auf SKYRIZI umgestellt wurden, stiegen die Raten von PASI 90 und sPGA «frei von» oder «nahezu frei von» von Woche 52 bis Woche 76 und blieben dann bis Woche 304 erhalten (Abbildung 3 und 4).
  • -Abbildung 3: Prozentualer Anteil der Patienten, die in LIMMITLESS bei einem Besuch ein PASI 90 Ansprechen erreichten (Last Observation Carried Forward, LOCF)*
  • +In einer kombinierten Analyse von Patienten, die innerhalb von ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 SKYRIZI erhielten und in Woche 16 ein PASI-100-Ansprechen zeigten, blieb das Ansprechen bei 79,8% (206/258) der mit SKYRIZI weiterbehandelten Patienten bis Woche 52 erhalten. 88,4% (398/450) der Patienten mit PASI-90-Ansprechen in Woche 16 zeigten bis Woche 52 ein anhaltendes Ansprechen.
  • +Patienten, die innerhalb von IMMHANCE ursprünglich SKYRIZI erhalten hatten und in Woche 28 sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" aufwiesen, wurden nach Re-Randomisierung entweder mit SKYRIZI alle 12 Wochen bis einschliesslich Woche 88 (N=111) weiterbehandelt oder die Behandlung wurde abgesetzt (N=225).
  • +In Woche 104 (16 Wochen nach der letzten SKYRIZI Verabreichung) erreichten 81,1% (90/111) der mit SKYRIZI weiterbehandelten Patienten sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" verglichen mit 7,1% (16/225) der Patienten, bei denen SKYRIZI abgesetzt wurde. Ein Verlust von sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" wurde bei Patienten, bei denen SKIRIZI abgesetzt wurde, bereits 12 Wochen nach einer verpassten Dosis beobachtet.
  • +Die sPGA-Ansprechrate "frei von" in Woche 104 war 63,1% (70/111) in mit SKYRIZI weiterbehandelten Patienten verglichen mit 2,2% (5/225) in Patienten, bei welchen die SKYRIZI Behandlung abgesetzt wurde. Es gab einen Anstieg zwischen Woche 28 und 88 im Anteil der mit SKYRIZI weiterbehandelten Patienten mit PASI-100 und sPGA "frei von" . Von denjenigen Patienten, welche sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" in Woche 28 erreichten und ein Rezidiv (sPGA ≥3) nach Absetzen von SKYRIZI vorwiesen, erreichten 83,7% (128/153) wieder sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" nach 16 Wochen Wiederaufnahme der Behandlung.
  • +In der LIMMITLESS-Studie blieb bei den Patienten, welche ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 abgeschlossen hatten und welche die Behandlung mit SKYRIZI weiterführten, die Ansprechrate von PASI 90 und sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" bis Woche 304 erhalten. Bei Patienten, welche in Woche 52 von Ustekinumab auf SKYRIZI umgestellt wurden, stiegen die Raten von PASI 90 und sPGA "frei von" oder "nahezu frei von" von Woche 52 bis Woche 76 und blieben dann bis Woche 304 erhalten (Abbildung 3 und 4).
  • +Abbildung 3: Prozentualer Anteil der Patienten, die in LIMMITLESS bei einem Besuch ein PASI 90 Ansprechen erreichten (Last Observation Carried Forward, LOCF)*
  • -Abbildung 4: Prozentualer Anteil der Patienten, die in LIMMITLESS ein sPGA Ansprechen «frei von» oder «nahezu frei von» bei einem Besuch erreichten (Last Observation Carried Forward, LOCF)*
  • +Abbildung 4: Prozentualer Anteil der Patienten, die in LIMMITLESS ein sPGA Ansprechen "frei von" oder "nahezu frei von" bei einem Besuch erreichten (Last Observation Carried Forward, LOCF)*
  • -In ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 zeigte sich in Woche 16 unter SKYRIZI eine signifikant stärkere Besserung der Psoriasis-Symptome (Juckreiz, Schmerzen, Rötung und Brennen, gemessen anhand des Psoriasis Symptom Score [PSS]) als unter Placebo. Verglichen mit Ustekinumab und Placebo erreichte ein signifikant höherer Anteil der Patienten unter SKYRIZI in Woche 16 einen PSS von 0 (Symptomfreiheit). Bis Woche 52 berichteten 55,7% (333/598) der Patienten unter SKYRIZI keinerlei Juckreiz, Schmerzen, Rötung oder Brennen.
  • +In ULTIMMA-1 und ULTIMMA-2 zeigte sich in Woche 16 unter SKYRIZI eine signifikant stärkere Besserung der Psoriasis-Symptome (Juckreiz, Schmerzen, Rötung und Brennen, gemessen anhand des Psoriasis Symptom Score [PSS]) als unter Placebo. Verglichen mit Ustekinumab und Placebo erreichte ein signifikant höherer Anteil der Patienten unter SKYRIZI in Woche 16 einen PSS von 0 (Symptomfreiheit). Bis Woche 52 berichteten 55,7% (333/598) der Patienten unter SKYRIZI keinerlei Juckreiz, Schmerzen, Rötung oder Brennen.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von SKYRIZI wurden bei 1'407 Patienten ab 18 Jahren mit aktiver PsA in zwei randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudien (964 in KEEPSAKE1 und 443 in KEEPSAKE2) beurteilt.
  • -Die Teilnehmer in diesen Studien wiesen seit mindestens sechs Monaten eine PsA-Diagnose gemäss CASPAR (Classification Criteria for Psoriatic Arthritis), eine PsA-Dauer von im Median 4,9 Jahren bei Baseline, ≥5 druckschmerzhafte Gelenke und ≥5 geschwollene Gelenke und eine aktive Plaque-Psoriasis oder Nagelpsoriasis bei Baseline auf. 55,9% der Patienten hatten eine aktive Plaque-Psoriasis mit einer betroffenen BSA von ≥3%. 63,4% der Patienten hatten eine Enthesitis und 27,9% eine Daktylitis. In der Studie KEEPSAKE1, in der die Nagelpsoriasis eingehender untersucht wurde, wiesen 67,3% Nagelpsoriasis auf.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von SKYRIZI wurden bei 1'407 Patienten ab 18 Jahren mit aktiver PsA in zwei randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudien (964 in KEEPSAKE1 und 443 in KEEPSAKE2) beurteilt.
  • +Die Teilnehmer in diesen Studien wiesen seit mindestens sechs Monaten eine PsA-Diagnose gemäss CASPAR (Classification Criteria for Psoriatic Arthritis), eine PsA-Dauer von im Median 4,9 Jahren bei Baseline, ≥5 druckschmerzhafte Gelenke und ≥5 geschwollene Gelenke und eine aktive Plaque-Psoriasis oder Nagelpsoriasis bei Baseline auf. 55,9% der Patienten hatten eine aktive Plaque-Psoriasis mit einer betroffenen BSA von ≥3%. 63,4% der Patienten hatten eine Enthesitis und 27,9% eine Daktylitis. In der Studie KEEPSAKE1, in der die Nagelpsoriasis eingehender untersucht wurde, wiesen 67,3% Nagelpsoriasis auf.
  • -In beiden Studien erhielten die Patienten randomisiert in Woche 0, 4 und 16 entweder SKYRIZI 150 mg oder Placebo. Ab Woche 28 erhielten alle Patienten alle 12 Wochen SKYRIZI. Beide Studien beinhalten eine langfristige noch laufende Fortsetzungsphase von bis zu 204 weiteren Wochen. 59,6% der Patienten aus beiden Studien erhielten gleichzeitig Methotrexat (MTX), 11,6% erhielten gleichzeitig andere nicht biologische DMARDs als MTX und 28,9% erhielten eine SKYRIZI-Monotherapie.
  • -Primärer Endpunkt war in beiden Studien der Anteil der Patienten, die in Woche 24 ein American College of Rheumatology (ACR) 20-Ansprechen erreichten.
  • +In beiden Studien erhielten die Patienten randomisiert in Woche 0, 4 und 16 entweder SKYRIZI 150 mg oder Placebo. Ab Woche 28 erhielten alle Patienten alle 12 Wochen SKYRIZI. Beide Studien beinhalten eine langfristige noch laufende Fortsetzungsphase von bis zu 204 weiteren Wochen. 59,6% der Patienten aus beiden Studien erhielten gleichzeitig Methotrexat (MTX), 11,6% erhielten gleichzeitig andere nicht biologische DMARDs als MTX und 28,9% erhielten eine SKYRIZI-Monotherapie.
  • +Primärer Endpunkt war in beiden Studien der Anteil der Patienten, die in Woche 24 ein American College of Rheumatology (ACR) 20-Ansprechen erreichten.
  • -In beiden Studien führte die Behandlung mit SKYRIZI im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Verbesserung der Parameter der Krankheitsaktivität in Woche 24. Die wichtigsten Ergebnisse zur Wirksamkeit sind Tabelle 4 zu entnehmen.
  • -Die Beurteilung von Daktylitis und Enthesitis wurde auf der Grundlage gepoolter Daten aus den Studien KEEPSAKE1 und 2 durchgeführt. Bei Patienten mit vorbestehender Daktylitis war in Woche 24 der Anteil Patienten mit abgeklungener Daktylitis grösser in der SKYRIZI-Gruppe (68,1%, p < 0,001) als unter Placebo (51,0%). Bei Patienten mit vorbestehender Enthesitis war in Woche 24 der Anteil Patienten mit abgeklungener Enthesitis grösser in der SKYRIZI-Gruppe (48,4%, p < 0,001) als unter Placebo (34,8%).
  • +In beiden Studien führte die Behandlung mit SKYRIZI im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Verbesserung der Parameter der Krankheitsaktivität in Woche 24. Die wichtigsten Ergebnisse zur Wirksamkeit sind Tabelle 4 zu entnehmen.
  • +Die Beurteilung von Daktylitis und Enthesitis wurde auf der Grundlage gepoolter Daten aus den Studien KEEPSAKE1 und 2 durchgeführt. Bei Patienten mit vorbestehender Daktylitis war in Woche 24 der Anteil Patienten mit abgeklungener Daktylitis grösser in der SKYRIZI-Gruppe (68,1%, p < 0,001) als unter Placebo (51,0%). Bei Patienten mit vorbestehender Enthesitis war in Woche 24 der Anteil Patienten mit abgeklungener Enthesitis grösser in der SKYRIZI-Gruppe (48,4%, p < 0,001) als unter Placebo (34,8%).
  • -Tabelle 4. Wirksamkeitsergebnisse in den Studien KEEPSAKE1 und KEEPSAKE2
  • - KEEPSAKE1 KEEPSAKE2
  • -Endpunkt Placebo N = 481 n (%) SKYRIZI N = 483 n (%) Placebo N = 219 n (%) SKYRIZI N = 224 n (%)
  • +Tabelle 4. Wirksamkeitsergebnisse in den Studien KEEPSAKE1 und KEEPSAKE2
  • + KEEPSAKE1 KEEPSAKE2
  • +Endpunkt PlaceboN = 481n (%) SKYRIZIN = 483n (%) PlaceboN = 219n (%) SKYRIZIN = 224n (%)
  • -Woche 16 161 (33,4) 272 (56,3)a 55 (25,3) 108 (48,3)a
  • -Woche 24 161 (33,5) 277 (57,3)a 58 (26,5) 115 (51,3)a
  • -Woche 52* - 338/433 (78,1) - 131/191 (68,6)
  • +Woche 16 161 (33,4) 272 (56,3)a 55 (25,3) 108 (48,3)a
  • +Woche 24 161 (33,5) 277 (57,3)a 58 (26,5) 115 (51,3)a
  • +Woche 52* - 338/433 (78,1) - 131/191 (68,6)
  • -Woche 24 54 (11,3) 162 (33,4)b 20 (9,3) 59 (26,3)b
  • -Woche 52* - 209/435 (48,0) - 72/192 (37,5)
  • +Woche 24 54 (11,3) 162 (33,4)b 20 (9,3) 59 (26,3)b
  • +Woche 52* - 209/435 (48,0) - 72/192 (37,5)
  • -Woche 24 23 (4,7) 74 (15,3)b 13 (5,9) 27 (12,0)c
  • -Woche 52* - 125/437 (28,6) - 37/192 (19,3)
  • -MDA (Minimale Krankheitsaktivität)-Ansprechen
  • -Woche 24 49 (10,2) 121 (25,0)a 25 (11,4) 57 (25,6)a
  • -Woche 52* - 183/444 (41,2) - 61/197 (31,0)
  • -*Die Daten zu den beobachteten Patienten werden im Format beobachtete n/N (%) angegeben. a Multiplizitätskontrolliert p ≤0,001 SKYRIZI im Vergleich zu Placebo b Nominal p ≤0,001 SKYRIZI im Vergleich zu Placebo c Nominal p ≤0,05 SKYRIZI im Vergleich zu Placebo Patienten, die eine Begleitmedikation gegen PsA mit möglichem Einfluss auf die Beurteilung der Wirksamkeit oder auf die Notfallmedikation begonnen haben, oder bei denen Daten in der Woche der Beurteilung fehlten, galten in den Analysen in Woche 16 und Woche 24 als Non-Responder. Patienten, bei denen Daten in der Woche der Beurteilung fehlten, wurden in Woche 52 von den Analysen ausgeschlossen. Alle beobachteten Daten wurden für die Analysen in Woche 52 verwendet.
  • +Woche 24 23 (4,7) 74 (15,3)b 13 (5,9) 27 (12,0)c
  • +Woche 52* - 125/437 (28,6) - 37/192 (19,3)
  • +MDA (Minimale
  • +Krankheitsaktivität)
  • +-Ansprechen
  • +Woche 24 49 (10,2) 121 (25,0)a 25 (11,4) 57 (25,6)a
  • +Woche 52* - 183/444 (41,2) - 61/197 (31,0)
  • +*Die Daten zu den
  • +beobachteten Patient
  • +en werden im Format
  • +beobachtete n/N (%)
  • +angegeben.a Multipli
  • +zitätskontrolliert
  • +p ≤0,001 SKYRIZI im
  • +Vergleich zu Placebo
  • +b Nominal p ≤0,001
  • +SKYRIZI im Vergleich
  • + zu Placeboc Nominal
  • + p ≤0,05 SKYRIZI im
  • +Vergleich zu Placebo
  • +Patienten, die eine
  • +Begleitmedikation
  • +gegen PsA mit
  • +möglichem Einfluss
  • +auf die Beurteilung
  • +der Wirksamkeit
  • +oder auf die Notfall
  • +medikation begonnen
  • +haben, oder bei
  • +denen Daten in der
  • +Woche der Beurteilun
  • +g fehlten, galten
  • +in den Analysen in
  • +Woche 16 und Woche
  • +24 als Non-Responder
  • +. Patienten, bei
  • +denen Daten in der
  • +Woche der Beurteilun
  • +g fehlten, wurden
  • +in Woche 52 von den
  • +Analysen ausgeschlos
  • +sen. Alle beobachtet
  • +en Daten wurden für
  • +die Analysen in
  • +Woche 52 verwendet.
  • -In KEEPSAKE1 wurde im Vergleich zu Placebo bereits in Woche 4 ein stärkeres ACR20-Ansprechen beobachtet, das sich bis Woche 24 weiter verstärkte. Der prozentuale Anteil der Patienten, die in der Studie KEEPSAKE1 bis Woche 24 ein ACR20-Ansprechen erreichten, ist in Abbildung 5 dargestellt.
  • -Abbildung 5. Prozentualer Anteil der Patienten, die in der Studie KEEPSAKE1 bis Woche 24 ein ACR20-Ansprechen erreichten
  • + 
  • +In KEEPSAKE1 wurde im Vergleich zu Placebo bereits in Woche 4 ein stärkeres ACR20-Ansprechen beobachtet, das sich bis Woche 24 weiter verstärkte. Der prozentuale Anteil der Patienten, die in der Studie KEEPSAKE1 bis Woche 24 ein ACR20-Ansprechen erreichten, ist in Abbildung 5 dargestellt.
  • +Abbildung 5. Prozentualer Anteil der Patienten, die in der Studie KEEPSAKE1 bis Woche 24 ein ACR20-Ansprechen erreichten
  • -In der Studie KEEPSAKE1 berichteten die mit SKYRIZI behandelten Patienten mit Psoriasis-Arthritis und Nagelpsoriasis bei Baseline (67,3%) über statistisch signifikante Verbesserungen der Nagelpsoriasis gegenüber dem Ausgangswert, gemessen anhand des modifizierten Nail Psoriasis Severity Index (mNAPSI) im Vergleich zu Placebo (-9.76 vs. -5,57, p ≤0,001) und der aus 5 Punkten bestehenden PGA zur Nagelpsoriasis (PGA-F) (-0,8 vs. -0,4, p ≤0,001) in Woche 24. Diese Verbesserungen hielten bis Woche 52 an.
  • +In der Studie KEEPSAKE1 berichteten die mit SKYRIZI behandelten Patienten mit Psoriasis-Arthritis und Nagelpsoriasis bei Baseline (67,3%) über statistisch signifikante Verbesserungen der Nagelpsoriasis gegenüber dem Ausgangswert, gemessen anhand des modifizierten Nail Psoriasis Severity Index (mNAPSI) im Vergleich zu Placebo (-9.76 vs. -5,57, p ≤0,001) und der aus 5 Punkten bestehenden PGA zur Nagelpsoriasis (PGA-F) (-0,8 vs. -0,4, p ≤0,001) in Woche 24. Diese Verbesserungen hielten bis Woche 52 an.
  • -In der Studie KEEPSAKE1 wurde die Hemmung der Progression struktureller Schäden radiologisch beurteilt und als Veränderung des modifizierten Total-Sharp-Scores (mTSS) in Woche 24 gegenüber Baseline ausgedrückt. Der mTSS-Score wurde für Psoriasis-Arthritis durch Hinzunahme der distalen Interphalangealgelenke (DIP) der Hand modifiziert. Im Vergleich zu Placebo reduzierte SKYRIZI numerisch die mittlere Progression der strukturellen Schäden in Woche 24 (der mittlere mTSS-Score betrug 0,23 in der SKYRIZI-Gruppe gegenüber 0,32 in der Placebo-Gruppe [statistisch nicht signifikant]). Der Anteil der Patienten ohne radiologische Progression (definiert als Veränderung des mTSS ≤0 gegenüber Baseline) war in Woche 24 unter SKYRIZI (92,4%) im Vergleich zu Placebo (87,7%) höher (nominaler p-Wert = 0,016). Das Ansprechen hielt bis Woche 52 an.
  • +In der Studie KEEPSAKE1 wurde die Hemmung der Progression struktureller Schäden radiologisch beurteilt und als Veränderung des modifizierten Total-Sharp-Scores (mTSS) in Woche 24 gegenüber Baseline ausgedrückt. Der mTSS-Score wurde für Psoriasis-Arthritis durch Hinzunahme der distalen Interphalangealgelenke (DIP) der Hand modifiziert. Im Vergleich zu Placebo reduzierte SKYRIZI numerisch die mittlere Progression der strukturellen Schäden in Woche 24 (der mittlere mTSS-Score betrug 0,23 in der SKYRIZI-Gruppe gegenüber 0,32 in der Placebo-Gruppe [statistisch nicht signifikant]). Der Anteil der Patienten ohne radiologische Progression (definiert als Veränderung des mTSS ≤0 gegenüber Baseline) war in Woche 24 unter SKYRIZI (92,4%) im Vergleich zu Placebo (87,7%) höher (nominaler p-Wert = 0,016). Das Ansprechen hielt bis Woche 52 an.
  • -In der Studie KEEPSAKE1 zeigten die mit SKYRIZI behandelten Patienten (-0,31) in Woche 24 gegenüber Baseline eine statistisch signifikante Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit, gemessen anhand HAQ-DI, im Vergleich zu Placebo (-0,11) (p-Wert ≤0,001). In der Studie KEEPSAKE2 zeigten die mit SKYRIZI behandelten Patienten (-0,22) in Woche 24 gegenüber Baseline eine statistisch signifikante Verbesserung des HAQ-DI im Vergleich zu Placebo (-0,05) (p-Wert ≤0,001). In beiden Studien erreichte in Woche 24 in der SKYRIZI-Gruppe im Vergleich zu Placebo jeweils ein grösserer Anteil der Patienten eine klinisch bedeutsame Reduktion des HAQ-DI-Scores um mindestens 0,35 gegenüber Baseline. In beiden Studien wurde die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit bis Woche 52 aufrechterhalten.
  • -In beiden Studien zeigten die mit SKYRIZI behandelten Patienten in Woche 24 im Vergleich zu den Patienten unter Placebo zudem signifikante Verbesserungen bei der körperlichen Domäne des SF-36 V2 und der FACIT-F-Scores. In beiden Studien wurden die Verbesserungen bei der körperlichen Domäne des SF-36 sowie der FACIT-F-Scores bis Woche 52 aufrechterhalten.
  • +In der Studie KEEPSAKE1 zeigten die mit SKYRIZI behandelten Patienten (-0,31) in Woche 24 gegenüber Baseline eine statistisch signifikante Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit, gemessen anhand HAQ-DI, im Vergleich zu Placebo (-0,11) (p-Wert ≤0,001). In der Studie KEEPSAKE2 zeigten die mit SKYRIZI behandelten Patienten (-0,22) in Woche 24 gegenüber Baseline eine statistisch signifikante Verbesserung des HAQ-DI im Vergleich zu Placebo (-0,05) (p-Wert ≤0,001). In beiden Studien erreichte in Woche 24 in der SKYRIZI-Gruppe im Vergleich zu Placebo jeweils ein grösserer Anteil der Patienten eine klinisch bedeutsame Reduktion des HAQ-DI-Scores um mindestens 0,35 gegenüber Baseline. In beiden Studien wurde die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit bis Woche 52 aufrechterhalten.
  • +In beiden Studien zeigten die mit SKYRIZI behandelten Patienten in Woche 24 im Vergleich zu den Patienten unter Placebo zudem signifikante Verbesserungen bei der körperlichen Domäne des SF-36 V2 und der FACIT-F-Scores. In beiden Studien wurden die Verbesserungen bei der körperlichen Domäne des SF-36 sowie der FACIT-F-Scores bis Woche 52 aufrechterhalten.
  • -Risankizumab zeigte in einem Dosierungsbereich von 18 bis 300 mg und 0,25 bis 1 mg/kg subkutan sowie von 200 bis 1'200 mg und 0,01 bis 5 mg/kg intravenös eine lineare Pharmakokinetik mit einem dosisproportionalen Anstieg der Exposition.
  • -Nach subkutaner Anwendung von Risankizumab wurden 3 bis 14 Tage nach Verabreichung maximale Plasmakonzentrationen mit einer geschätzten absoluten Bioverfügbarkeit von 89% erreicht. Unter dem Dosierungsschema für Psoriasis-Patienten (150 mg in Woche 0, Woche 4 und anschliessend alle 12 Wochen) belaufen sich die geschätzte maximale Steady-State-Konzentrationen und Talkonzentrationen im Plasma auf 12 bzw. 2 µg/ml.
  • -Mit der Fertigspritze wurde die Bioäquivalenz zwischen einer einzelnen Injektion à 150 mg Risankizumab und zwei Injektionen à 75 mg Risankizumab nachgewiesen. Auch wurde die Bioäquivalenz zwischen der Risankizumab 150 mg Fertigspritze und dem Fertigpen nachgewiesen.
  • +Risankizumab zeigte in einem Dosierungsbereich von 18 bis 300 mg und 0,25 bis 1 mg/kg subkutan sowie von 200 bis 1'200 mg und 0,01 bis 5 mg/kg intravenös eine lineare Pharmakokinetik mit einem dosisproportionalen Anstieg der Exposition.
  • +Nach subkutaner Anwendung von Risankizumab wurden 3 bis 14 Tage nach Verabreichung maximale Plasmakonzentrationen mit einer geschätzten absoluten Bioverfügbarkeit von 89% erreicht. Unter dem Dosierungsschema für Psoriasis-Patienten (150 mg in Woche 0, Woche 4 und anschliessend alle 12 Wochen) belaufen sich die geschätzte maximale Steady-State-Konzentrationen und Talkonzentrationen im Plasma auf 12 bzw. 2 µg/ml.
  • +Mit der Fertigspritze wurde die Bioäquivalenz zwischen einer einzelnen Injektion à 150 mg Risankizumab und zwei Injektionen à 75 mg Risankizumab nachgewiesen. Auch wurde die Bioäquivalenz zwischen der Risankizumab 150 mg Fertigspritze und dem Fertigpen nachgewiesen.
  • -Bei einem typischen Psoriasis-Patienten mit einem Körpergewicht von 90 kg lag das Distributionsvolumen im Steady State (Vss) bei 11,2 l, was auf eine primär auf den vaskulären und interstitiellen Raum begrenzte Distribution von Risankizumab hinweist.
  • +Bei einem typischen Psoriasis-Patienten mit einem Körpergewicht von 90 kg lag das Distributionsvolumen im Steady State (Vss) bei 11,2 l, was auf eine primär auf den vaskulären und interstitiellen Raum begrenzte Distribution von Risankizumab hinweist.
  • -Bei einem typischen Psoriasis-Patienten mit einem Körpergewicht von 90 kg betrugen die systemische Clearance (CL) von Risankizumab 0,31 l/Tag und die terminale Eliminationshalbwertszeit 28 Tage.
  • +Bei einem typischen Psoriasis-Patienten mit einem Körpergewicht von 90 kg betrugen die systemische Clearance (CL) von Risankizumab 0,31 l/Tag und die terminale Eliminationshalbwertszeit 28 Tage.
  • -In populationspharmakokinetischen Analysen zeigte sich, dass die Risankizumab-Exposition nicht durch Begleitmedikationen, die einige Patienten mit Plaque-Psoriasis während der klinischen Studien anwendeten, beeinflusst wurde. Eine ähnlicher fehlender Effekt wurde auch bei populationspharmakokinetischen Analysen bei Psoriasis-Arthritis beobachtet (siehe «Interaktionen»).
  • +In populationspharmakokinetischen Analysen zeigte sich, dass die Risankizumab-Exposition nicht durch Begleitmedikationen, die einige Patienten mit Plaque-Psoriasis während der klinischen Studien anwendeten, beeinflusst wurde. Eine ähnlicher fehlender Effekt wurde auch bei populationspharmakokinetischen Analysen bei Psoriasis-Arthritis beobachtet (siehe "Interaktionen" ).
  • -Als monoklonaler IgG1-Antikörper wird Risankizumab vorwiegend über intrazellulären Katabolismus eliminiert und durchläuft erwartungsgemäss keine Metabolisierung durch hepatische Cytochrom-P450-Enzyme oder renale Elimination (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Als monoklonaler IgG1-Antikörper wird Risankizumab vorwiegend über intrazellulären Katabolismus eliminiert und durchläuft erwartungsgemäss keine Metabolisierung durch hepatische Cytochrom-P450-Enzyme oder renale Elimination (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Von 2'234 Patienten mit Plaque-Psoriasis, die mit SKYRIZI behandelt wurden, waren 243 Patienten mindestens 65 Jahre alt und 24 Patienten mindestens 75 Jahre alt. Zwischen älteren und jüngeren Patienten, die mit SKYRIZI behandelt wurden, zeigten sich hinsichtlich der Exposition, Sicherheit und Wirksamkeit von Risankizumab allgemein keine Unterschiede (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Von 2'234 Patienten mit Plaque-Psoriasis, die mit SKYRIZI behandelt wurden, waren 243 Patienten mindestens 65 Jahre alt und 24 Patienten mindestens 75 Jahre alt. Zwischen älteren und jüngeren Patienten, die mit SKYRIZI behandelt wurden, zeigten sich hinsichtlich der Exposition, Sicherheit und Wirksamkeit von Risankizumab allgemein keine Unterschiede (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Basierend auf den Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, in denen auch Endpunkte der Sicherheitspharmakologie untersucht wurden, sowie einer Studie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität an Cynomolgus-Affen mit Dosen von bis zu 50 mg/kg/Woche (entsprechend einer Exposition in Höhe des ca. 70-Fachen der klinischen Exposition unter der für den Menschen empfohlenen Höchstdosis [MRHD, maximum recommended human dose]) liessen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
  • +Basierend auf den Studien zur Toxizität bei wiederholter Gabe, in denen auch Endpunkte der Sicherheitspharmakologie untersucht wurden, sowie einer Studie zur Reproduktions- und Entwicklungstoxizität an Cynomolgus-Affen mit Dosen von bis zu 50 mg/kg/Woche (entsprechend einer Exposition in Höhe des ca. 70-Fachen der klinischen Exposition unter der für den Menschen empfohlenen Höchstdosis [MRHD, maximum recommended human dose]) liessen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
  • -Es wurden keine Studien zur Beurteilung der Karzinogenität von SKYRIZI durchgeführt. In einer 26-wöchigen Studie zur chronischen Toxizität an Cynomolgus-Affen mit Dosen von bis zu 50 mg/kg/Woche (ungefähr das 70-Fache der klinischen Exposition unter der MRHD) wurden keine präneoplastischen oder neoplastischen Läsionen beobachtet.
  • +Es wurden keine Studien zur Beurteilung der Karzinogenität von SKYRIZI durchgeführt. In einer 26-wöchigen Studie zur chronischen Toxizität an Cynomolgus-Affen mit Dosen von bis zu 50 mg/kg/Woche (ungefähr das 70-Fache der klinischen Exposition unter der MRHD) wurden keine präneoplastischen oder neoplastischen Läsionen beobachtet.
  • -Studien mit SKYRIZI an Cynomolgus-Affen mit Dosen von bis zu 50 mg/kg/Woche (ungefähr das 70-Fache der klinischen Exposition unter der MRHD) ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität. In der 26-wöchigen Studie zur Toxizität bei wiederholter Gabe zeigten sich bei der histopathologischen Untersuchung der Reproduktionsorgane von männlichen und weiblichen Cynomolgus-Affen keinerlei relevante Befunde. In einer 26-wöchigen Studie mit wiederholter Gabe an geschlechtsreifen männlichen Cynomolgus-Affen wurden keine Wirkungen auf Parameter der männlichen Fertilität beobachtet.
  • +Studien mit SKYRIZI an Cynomolgus-Affen mit Dosen von bis zu 50 mg/kg/Woche (ungefähr das 70-Fache der klinischen Exposition unter der MRHD) ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität. In der 26-wöchigen Studie zur Toxizität bei wiederholter Gabe zeigten sich bei der histopathologischen Untersuchung der Reproduktionsorgane von männlichen und weiblichen Cynomolgus-Affen keinerlei relevante Befunde. In einer 26-wöchigen Studie mit wiederholter Gabe an geschlechtsreifen männlichen Cynomolgus-Affen wurden keine Wirkungen auf Parameter der männlichen Fertilität beobachtet.
  • -In einer 26-wöchigen toxikologischen Studie mit wöchentlichen subkutanen Dosen von bis zu 50 mg/kg wurden bei männlichen und weiblichen Cynomolgus-Affen unter Expositionen, die etwa dem 70-Fachen der klinischen Exposition unter der MRHD entsprachen, keine unerwünschten Wirkungen festgestellt.
  • -Es wurde eine erweiterte Studie zur prä- und postnatalen Entwicklungstoxizität an Cynomolgus-Affen durchgeführt. Trächtige Cynomolgus-Affen wurden ab Gestationstag 20 bis zur Geburt wöchentlich mit subkutanen Risankizumab-Dosen von 5 oder 50 mg/kg behandelt. Die Cynomolgus-Affen (Muttertiere und Jungtiere) wurden nach der Geburt 6 Monate (180 Tage) lang beobachtet. Diese Dosen führten zu Expositionen, die bis zu etwa dem 70-Fachen der klinischen Exposition unter der für den Menschen empfohlenen Höchstdosis (MRHD) entsprachen. Es wurden keine wirkstoffbedingten Todesfälle und/oder Missbildungen bei den Föten oder Jungtieren beobachtet. Bei der Beurteilung von externen, viszeralen, skelettbezogenen und verhaltensneurologischen Parametern und der Entwicklungs-Immunotoxikologischen Endpunkten wurden keine Wirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung festgestellt. Die mittleren Serumkonzentrationen bei den Jungtieren stiegen dosisabhängig an und entsprachen etwa 20 - 90% der jeweiligen maternalen Konzentrationen. Nach der Geburt wiesen die meisten adulten weiblichen Cynomolgus-Affen und alle Jungtiere in den mit Risankizumab behandelten Gruppen bis zu 91 Tage postpartal messbare Risankizumab-Konzentrationen im Serum auf. Die Serumkonzentrationen lagen 180 Tage nach der Geburt unterhalb der Nachweisgrenze.
  • +In einer 26-wöchigen toxikologischen Studie mit wöchentlichen subkutanen Dosen von bis zu 50 mg/kg wurden bei männlichen und weiblichen Cynomolgus-Affen unter Expositionen, die etwa dem 70-Fachen der klinischen Exposition unter der MRHD entsprachen, keine unerwünschten Wirkungen festgestellt.
  • +Es wurde eine erweiterte Studie zur prä- und postnatalen Entwicklungstoxizität an Cynomolgus-Affen durchgeführt. Trächtige Cynomolgus-Affen wurden ab Gestationstag 20 bis zur Geburt wöchentlich mit subkutanen Risankizumab-Dosen von 5 oder 50 mg/kg behandelt. Die Cynomolgus-Affen (Muttertiere und Jungtiere) wurden nach der Geburt 6 Monate (180 Tage) lang beobachtet. Diese Dosen führten zu Expositionen, die bis zu etwa dem 70-Fachen der klinischen Exposition unter der für den Menschen empfohlenen Höchstdosis (MRHD) entsprachen. Es wurden keine wirkstoffbedingten Todesfälle und/oder Missbildungen bei den Föten oder Jungtieren beobachtet. Bei der Beurteilung von externen, viszeralen, skelettbezogenen und verhaltensneurologischen Parametern und der Entwicklungs-Immunotoxikologischen Endpunkten wurden keine Wirkungen auf das Wachstum und die Entwicklung festgestellt. Die mittleren Serumkonzentrationen bei den Jungtieren stiegen dosisabhängig an und entsprachen etwa 20 - 90% der jeweiligen maternalen Konzentrationen. Nach der Geburt wiesen die meisten adulten weiblichen Cynomolgus-Affen und alle Jungtiere in den mit Risankizumab behandelten Gruppen bis zu 91 Tage postpartal messbare Risankizumab-Konzentrationen im Serum auf. Die Serumkonzentrationen lagen 180 Tage nach der Geburt unterhalb der Nachweisgrenze.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis und mit dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis und mit dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Im Kühlschrank (2 - 8°C) lagern. Nicht einfrieren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel nicht in Reichweite von Kindern auf. SKYRIZI 150 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze oder im Fertigpen können bis zu 24 Stunden ausserhalb des Kühlschranks (bis maximal 25°C) im Originalkarton (um den Inhalt vor Licht zu schützen) aufbewahrt werden.
  • +Im Kühlschrank (2 - 8°C) lagern. Nicht einfrieren. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Bewahren Sie dieses Arzneimittel nicht in Reichweite von Kindern auf. SKYRIZI 150 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze oder im Fertigpen können bis zu 24 Stunden ausserhalb des Kühlschranks (bis maximal 25°C) im Originalkarton (um den Inhalt vor Licht zu schützen) aufbewahrt werden.
  • -Die Lösung im 150 mg Fertigpen und in der 150 mg Fertigspritze ist farblos bis gelb und klar bis leicht opaleszent. Die Lösung in der 75 mg Fertigspritze ist farblos bis gelblich und klar bis leicht opaleszent.
  • -Die Lösung im 150 mg Fertigpen und in der 150 mg Fertigspritze sowie in der 75 mg Fertigspritze kann wenige transluzente bis weisse produktbezogene Partikel enthalten. SKYRIZI darf nicht verwendet werden, wenn die Lösung trübe oder verfärbt ist oder grosse Partikel enthält.
  • +Die Lösung im 150 mg Fertigpen und in der 150 mg Fertigspritze ist farblos bis gelb und klar bis leicht opaleszent. Die Lösung in der 75 mg Fertigspritze ist farblos bis gelblich und klar bis leicht opaleszent.
  • +Die Lösung im 150 mg Fertigpen und in der 150 mg Fertigspritze sowie in der 75 mg Fertigspritze kann wenige transluzente bis weisse produktbezogene Partikel enthalten. SKYRIZI darf nicht verwendet werden, wenn die Lösung trübe oder verfärbt ist oder grosse Partikel enthält.
  • -Bei Verwendung der SKYRIZI 75 mg Fertigspritze sind Patienten anzuweisen, 2 Injektionen (2 Fertigspritzen) vorzunehmen, um sich die volle Dosis von 150 mg zu verabreichen. Jeder Fertigpen und jede Fertigspritze ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
  • -Patienten sollten nicht in Bereiche injizieren, in denen die Haut empfindlich, blutunterlaufen, gerötet, verhärtet oder von Psoriasis betroffen ist. Eine Injektion von SKYRIZI an der Aussenseite des Oberarms darf nur durch medizinisches Fachpersonal oder einen Betreuer erfolgen.
  • -Bei Verwendung des Fertigpens sollte der Karton vor der Injektion aus dem Kühlschrank genommen werden und Raumtemperatur annehmen lassen (30 bis 90 Minuten, vor direktem Sonnenlicht geschützt), ohne dabei den Fertigpen aus dem Karton zu nehmen.
  • -Für eine angenehmere Injektion, können Patienten bei Verwendung der 75 mg bzw. 150 mg Fertigspritze den Karton vor der Injektion aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen (15 bis 30 Minuten, vor direktem Sonnenlicht geschützt), ohne dabei die Fertigspritzen aus dem Karton zu nehmen.
  • +Bei Verwendung der SKYRIZI 75 mg Fertigspritze sind Patienten anzuweisen, 2 Injektionen (2 Fertigspritzen) vorzunehmen, um sich die volle Dosis von 150 mg zu verabreichen. Jeder Fertigpen und jede Fertigspritze ist nur zum einmaligen Gebrauch bestimmt.
  • +Patienten sollten nicht in Bereiche injizieren, in denen die Haut empfindlich, blutunterlaufen, gerötet, verhärtet oder von Psoriasis betroffen ist. Eine Injektion von SKYRIZI an der Aussenseite des Oberarms darf nur durch medizinisches Fachpersonal oder einen Betreuer erfolgen.
  • +Bei Verwendung des Fertigpens sollte der Karton vor der Injektion aus dem Kühlschrank genommen werden und Raumtemperatur annehmen lassen (30 bis 90 Minuten, vor direktem Sonnenlicht geschützt), ohne dabei den Fertigpen aus dem Karton zu nehmen.
  • +Für eine angenehmere Injektion, können Patienten bei Verwendung der 75 mg bzw. 150 mg Fertigspritze den Karton vor der Injektion aus dem Kühlschrank nehmen und Raumtemperatur annehmen lassen (15 bis 30 Minuten, vor direktem Sonnenlicht geschützt), ohne dabei die Fertigspritzen aus dem Karton zu nehmen.
  • -Jeder Karton enthält 1 Fertigpen. (B)
  • +Jeder Karton enthält 1 Fertigpen. (B)
  • -Jeder Karton enthält 1 Fertigspritze mit Nadelschutz. (B)
  • +Jeder Karton enthält 1 Fertigspritze mit Nadelschutz. (B)
  • -Jeder Karton enthält 2 Fertigspritzen mit Nadelschutz und 2 Alkoholtupfer. (B)
  • +Jeder Karton enthält 2 Fertigspritzen mit Nadelschutz und 2 Alkoholtupfer. (B)
2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home