| 50 Änderungen an Fachinfo Oxervate |
-1 ml des Arzneimittels enthält 2.66mg Phosphat.
- +1 ml des Arzneimittels enthält 2.66 mg Phosphat.
-Oxervate darf nur mit dem zugehörigen Anwendungssystem (Adapter und Pipetten), wie in Rubrik "Sonstige Hinweise" und der Gebrauchsanweisung am Ende der Fachinformation beschrieben, angewendet werden.
- +Oxervate darf nur mit dem zugehörigen Anwendungssystem (Adapter und Pipetten), wie in Rubrik "Sonstige Hinweise" und der Gebrauchsanweisung am Ende der Fachinformation beschrieben, angewendet werden.
-Dieses Arzneimittel enthält 2.66mg Phosphate pro 1ml Lösung.
- +Dieses Arzneimittel enthält 2.66 mg Phosphate pro 1ml Lösung.
-AnderetopischeophthalmologischeArzneimittelkönnenangewendetwerden,wennzurBehandlung mitOxervateeinAbstandvon15Minuteneingehaltenwird.AusgenommensindSubstanzen,von denen bekannt ist, dass sie die Heilung des Epithels hemmen (z. B. Kortikosteroide oder Augentropfen, die Benzalkoniumchlorid, Polyquaternium-1, Benzododeciniumbromid, Cetrimid und andere quartäre Ammoniumderivate enthalten) (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Wenn Augensalbe, Gel oder andere viskose Augentropfen angewendet werden,sollteOxervatezuerstangewendetwerden(siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Andere topische ophthalmologische Arzneimittel können angewendet werden, wenn zur Behandlung mit Oxervate ein Abstand von 15 Minuten eingehalten wird. Ausgenommen sind Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie die Heilung des Epithels hemmen (z. B. Kortikosteroide oder Augentropfen, die Benzalkoniumchlorid, Polyquaternium-1, Benzododeciniumbromid, Cetrimid und andere quartäre Ammoniumderivate enthalten) (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Wenn Augensalbe, Gel oder andere viskose Augentropfen angewendet werden, sollte Oxervate zuerst angewendet werden (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-DadiesystemischeResorptionvonCenegerminnachderAnwendungdiesesArzneimittelsgering odernichtnachweisbarist,sindkeineWechselwirkungenmitanderenArzneimittelnzuerwarten.
- +Da die systemische Resorption von Cenegermin nach der Anwendung dieses Arzneimittels gering oder nicht nachweisbar ist, sind keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln zu erwarten.
-Gelegentlich:Hornhautabszess
- +Gelegentlich: Hornhautabszess
-Häufig:Kopfschmerz
- +Häufig: Kopfschmerz
-Sehr häufig:Augenschmerzen
-Häufig:Augenentzündung, Augenlidschmerz, Fremdkörpergefühl im Auge, Tränensekretion verstärkt, Blepharitis, Bindehauthyperämie, Photophobie, Augenreizung, Hornhautablagerungen
- +Sehr häufig: Augenschmerzen
- +Häufig: Augenentzündung, Augenlidschmerz, Fremdkörpergefühl im Auge, Tränensekretion verstärkt, Blepharitis, Bindehauthyperämie, Photophobie, Augenreizung, Hornhautablagerungen
-EinetopischeÜberdosierungistunwahrscheinlichunddürftekeinetoxischeWirkunghaben.Topisch überdosiertesCenegerminkannmitlauwarmemWasserausdenAugengespültwerden.
- +Eine topische Überdosierung ist unwahrscheinlich und dürfte keine toxische Wirkung haben. Topisch überdosiertes Cenegermin kann mit lauwarmem Wasser aus den Augen gespült werden.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Oxervate wurde in zwei multizentrischen, randomisierten, doppelmaskierten,Vehikel-kontrolliertenklinischenStudien(NGF0212undNGF0214)beiPatienten mitmittelschwerer(persistierendemEpitheldefekt)oderschwerer(Hornhautgeschwür)neurotropher Keratitis untersucht, bei denen nicht-chirurgische Behandlungen nicht erfolgreich waren. In beiden StudienerhieltendiePatientenOxervateoderdenWirkstoffträger(Vehikel)6Maltäglichindas betroffene Auge oder die betroffenen Augen für 8 Wochen und durchliefen eine Nachbeobachtungsperiode.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Oxervate wurde in zwei multizentrischen, randomisierten, doppelmaskierten, Vehikel-kontrollierten klinischen Studien (NGF0212 und NGF0214) bei Patienten mit mittelschwerer (persistierendem Epitheldefekt) oder schwerer (Hornhautgeschwür) neurotropher Keratitis untersucht, bei denen nicht-chirurgische Behandlungen nicht erfolgreich waren. In beiden Studien erhielten die Patienten Oxervate oder den Wirkstoffträger (Vehikel) 6 Mal täglich in das betroffene Auge oder die betroffenen Augen für 8 Wochen und durchliefen eine Nachbeobachtungsperiode.
-An der Studie NGF0214 nahmen 48 Patienten teil (mittleres Alter 65 ± 14 Jahre, Bereich 33-94 Jahre), die mit Oxervate 20μg/ml oder dem Wirkstoffträger (24 Patienten pro Arm) behandelt wurden.AnderStudieNGF0212nahmeninsgesamt174Patiententeil(mittleresAlter61±16Jahre, Bereich 18-95 Jahre), die Oxervate und den Wirkstoffträger ohne den Inhaltsstoff L-Methionin erhielten;156PatientenwurdenunabhängigfürdieWirksamkeitbeurteilt,wobeizweiverschiedene DosierungendesArzneimittelsmit20und10μg/mlCenegerminmitdemWirkstoffträger (52 Patienten pro Arm) verglichen wurden.
- +An der Studie NGF0214 nahmen 48 Patienten teil (mittleres Alter 65 ± 14 Jahre, Bereich 33-94 Jahre), die mit Oxervate 20 μg/ml oder dem Wirkstoffträger (24 Patienten pro Arm) behandelt wurden. An der Studie NGF0212 nahmen insgesamt 174 Patienten teil (mittleres Alter 61 ± 16 Jahre, Bereich 18-95 Jahre), die Oxervate und den Wirkstoffträger ohne den Inhaltsstoff L-Methionin erhielten; 156 Patienten wurden unabhängig für die Wirksamkeit beurteilt, wobei zwei verschiedene Dosierungen des Arzneimittels mit 20 und 10 μg/ml Cenegermin mit dem Wirkstoffträger (52 Patienten pro Arm) verglichen wurden.
-DiefolgendeTabellefasstdieErgebnissezusammenfürdiekompletteHeilungderHornhautbei persistierendemEpitheldefektoderHornhautgeschwür(derprimäreEndpunkt,definiertalsder grösste Durchmesser des mit Fluorescein eingefärbten Bereichs <0,5 mm) nach 4 und 8 Wochen Behandlung bei den Patienten, die in den beiden Studien Oxervate 20 µg/ml oder denWirkstoffträgererhielten.
- +Die folgende Tabelle fasst die Ergebnisse zusammen für die komplette Heilung der Hornhaut bei persistierendem Epitheldefekt oder Hornhautgeschwür (der primäre Endpunkt, definiert als der grösste Durchmesser des mit Fluorescein eingefärbten Bereichs <0,5 mm) nach 4 und 8 Wochen Behandlung bei den Patienten, die in den beiden Studien Oxervate 20 µg/ml oder den Wirkstoffträger erhielten.
-Der Prozentsatz der Patienten,bei denen es zu einer kompletten Aufhellung der Hornhaut kommt(Grad 0 auf der modifizierten Oxford-Skala), der kleinste quadratische Mittelwert bezüglich der ÄnderunggegenüberdenAusgangswertenbeiderbestenkorrigiertenSehschärfeindieFerne(Early Treatment DiabeticRetinopathy Studie mit Buchstabentafeln) und dieVerbesserung der Hornhautempfindlichkeitin Millimetern mittels Cochet-Bonnet-Ästhesiometrie gemessen (UnterschiedimVergleichzumAusgangswert>0),wurdenebenfallsnach8WochenBehandlungin beidenStudiengemessenundistindernachstehendenTabellezusammengefasst.
- +Der Prozentsatz der Patienten, bei denen es zu einer kompletten Aufhellung der Hornhaut kommt (Grad 0 auf der modifizierten Oxford-Skala), der kleinste quadratische Mittelwert bezüglich der Änderung gegenüber den Ausgangswerten bei der besten korrigierten Sehschärfe in die Ferne (Early Treatment Diabetic Retinopathy Studie mit Buchstabentafeln) und die Verbesserung der Hornhautempfindlichkeit in Millimetern mittels Cochet-Bonnet-Ästhesiometrie gemessen (Unterschied im Vergleich zum Ausgangswert >0), wurden ebenfalls nach 8 Wochen Behandlung in beiden Studien gemessen und ist in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst.
-Patienten, die am Ende der achtwöchigen Behandlung mit Oxervate als vollständig geheilt eingestuftwurden,tendiertennichtdazu,innerhalbder12-monatigen nachNachverfolgungsphaseder Studie NGF0212 Rezidive zu haben. Mehr als 80 % der 31 Patienten, die nach der anfänglichen Behandlung mit Oxervate 20μg/ml Behandlung geheilt waren und für die Rückmeldungen vorliegen,bliebenamEndeder12-monatigenNachverfolgungsphasevollständiggeheilt.
- +Patienten, die am Ende der achtwöchigen Behandlung mit Oxervate als vollständig geheilt eingestuft wurden, tendierten nicht dazu, innerhalb der 12-monatigen nach Nachverfolgungsphase der Studie NGF0212 Rezidive zu haben. Mehr als 80 % der 31 Patienten, die nach der anfänglichen Behandlung mit Oxervate 20 μg/ml Behandlung geheilt waren und für die Rückmeldungen vorliegen, blieben am Ende der 12-monatigen Nachverfolgungsphase vollständig geheilt.
-CenegerminwirdnachderAnwendungamAugehauptsächlichüberdenTränenstromunddurchden Tränennasengang aus dem Auge entfernt; ein kleinerer Anteil wird in der Bindehaut, dem peri-orbitalenGewebeundingeringemMassedurchdieHornhautresorbiert.
-DiepharmakokinetischenUntersuchungenbeidenPatienten,dieandenStudienteilnahmen,zeigten keine Akkumulation von Cenegermin. Im Allgemeinen ist die systemische Resorption von Oxervatezuvernachlässigen.
- +Cenegermin wird nach der Anwendung am Auge hauptsächlich über den Tränenstrom und durch den Tränennasengang aus dem Auge entfernt; ein kleinerer Anteil wird in der Bindehaut, dem peri-orbitalen Gewebe und in geringem Masse durch die Hornhaut resorbiert.
- +Die pharmakokinetischen Untersuchungen bei den Patienten, die an den Studien teilnahmen, zeigten keine Akkumulation von Cenegermin. Im Allgemeinen ist die systemische Resorption von Oxervate zu vernachlässigen.
-Nach der Anwendung der Augentropfen verteilt sich Cenegermin besonders im vorderen Teil des Auges, obwohl eine Studie mit radioaktiv markiertem Cenegermin bei Ratten gezeigt hat, dass es in Dosen, die deutlich höher sind als die, die bei Menschen mit Augentropfen zur Behandlung der neurotrophen Keratitis angewendet werden, auch die Retina und andere hintere Teile des Auges erreicht.BeiAnwendungderDosisinsAugewirdCenegerminnichtimganzenKörperverteilt,daes keinesystemischeResorptionoberhalbdernatürlichenBaseline-Wertegibt.
- +Nach der Anwendung der Augentropfen verteilt sich Cenegermin besonders im vorderen Teil des Auges, obwohl eine Studie mit radioaktiv markiertem Cenegermin bei Ratten gezeigt hat, dass es in Dosen, die deutlich höher sind als die, die bei Menschen mit Augentropfen zur Behandlung der neurotrophen Keratitis angewendet werden, auch die Retina und andere hintere Teile des Auges erreicht. Bei Anwendung der Dosis ins Auge wird Cenegermin nicht im ganzen Körper verteilt, da es keine systemische Resorption oberhalb der natürlichen Baseline-Werte gibt.
-AmAugeangewendetesCenegerminwirdhauptsächlichdurchTränensekretioneliminiertundder RestwirdhauptsächlichdurchlokaleGewebeproteasenbiotransformiert.
- +Am Auge angewendetes Cenegermin wird hauptsächlich durch Tränensekretion eliminiert und der Rest wird hauptsächlich durch lokale Gewebeproteasen biotransformiert.
-Cenegermin,dasalsAugentropfenangewendetwird,wirdhauptsächlichdurchTränensekretion eliminiert.
- +Cenegermin, das als Augentropfen angewendet wird, wird hauptsächlich durch Tränensekretion eliminiert.
-BasierendaufdenkonventionellenStudienzurSicherheitspharmakologie(zentralesNervensystem), Toxizität bei einfacher und wiederholter Gabe und Reproduktionstoxizität, embryonalen/fetalen Entwicklung sowie zur prä- und postnatalen Entwicklung lassen die präklinischen Daten bei Anwendung am Auge (Augentropfen), intravenöser und/oder subkutaner Verabreichung keine besonderenGefahrenfürdenMenschenerkennen.
- +Basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie (zentrales Nervensystem), Toxizität bei einfacher und wiederholter Gabe und Reproduktionstoxizität, embryonalen/fetalen Entwicklung sowie zur prä- und postnatalen Entwicklung lassen die präklinischen Daten bei Anwendung am Auge (Augentropfen), intravenöser und/oder subkutaner Verabreichung keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen.
-Nichtzutreffend.
- +Nicht zutreffend.
-Nicht über25°Clagern undinnerhalbvon12Stundenbei25°C verwenden.
-Aus mikrobiologischer Sicht schliesst die Methode der Öffnung (d. h. durch Verbinden des DurchstechflaschenadaptersmitderDurchstechflasche)dasRisikoeinermikrobiellenVerunreinigung aus.
- +Nicht über 25 °C lagern und innerhalb von 12 Stunden bei 25 °C verwenden.
- +Aus mikrobiologischer Sicht schliesst die Methode der Öffnung (d. h. durch Verbinden des Durchstechflaschenadapters mit der Durchstechflasche) das Risiko einer mikrobiellen Verunreinigung aus.
-Tiefgekühlt(von -25°C bis -15°C) lagern.
- +Tiefgekühlt (von -25°C bis -15°C) lagern.
-Im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
-Der Patient erhält einen Wochen-Karton mit 7 Durchstechflaschen Oxervate in einerIsolierverpackung.SobaldderPatientzuHauseist(undspätestens5Stunden,nachdemderPatientdas ArzneimittelinderApothekeerhaltenhat),mussderWochen-Kartonbei2-8°CineinenKühlschrank gestellt werden. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass das gefrorene Arzneimittel aus der Apothekebiszu30MinutenzumAuftauenbenötigenkann.
- +Im Kühlschrank (2-8 °C) lagern.
- +Der Patient erhält einen Wochen-Karton mit 7 Durchstechflaschen Oxervate in einer Isolierverpackung. Sobald der Patient zu Hause ist (und spätestens 5 Stunden, nachdem der Patient das Arzneimittel in der Apotheke erhalten hat), muss der Wochen-Karton bei 2 - 8 °C in einen Kühlschrank gestellt werden. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass das gefrorene Arzneimittel aus der Apotheke bis zu 30 Minuten zum Auftauen benötigen kann.
-ZurAnwendungüberdenTagwirdjedenTageineMehrdosen-DurchstechflascheOxervateaus dem Kühlschrank entnommen. Eine geöffnete Durchstechflasche kann im Kühlschrank oder unter 25°Caufbewahrtwerden,mussaberinnerhalbvon12Stundenverwendetwerden.
-NachdieserZeitspannemussderInhaltderDurchstechflascheentsorgtwerden,unabhängigdavon, wievielRestlösunginderDurchstechflaschenochvorhandenist.
- +Zur Anwendung über den Tag wird jeden Tag eine Mehrdosen-Durchstechflasche Oxervate aus dem Kühlschrank entnommen. Eine geöffnete Durchstechflasche kann im Kühlschrank oder unter 25 °C aufbewahrt werden, muss aber innerhalb von 12 Stunden verwendet werden.
- +Nach dieser Zeitspanne muss der Inhalt der Durchstechflasche entsorgt werden, unabhängig davon, wie viel Restlösung in der Durchstechflasche noch vorhanden ist.
-Eine ausführliche Gebrauchsanweisung ist nach der Rubrik "Stand der Information" sowie in der Packungsbeilage zu finden.
- +Eine ausführliche Gebrauchsanweisung ist nach der Rubrik "Stand der Information" sowie in der Packungsbeilage zu finden.
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