| 74 Änderungen an Fachinfo Co-Amoxicillin Zentiva 625 mg |
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Galenische Form Amoxicillinum anhydricum ut A. trihydricum Acidum clavulanicum ut Kalii clavulanas Verhältnis Amoxicillin: Clavulansäure
-Filmtablette zu 625 mg (500/125) (mit Zierrille) 500 mg 125 mg 4 : 1
-Filmtablette zu 1000 mg (875/125) (mit Zierrille) 875 mg 125 mg 7 : 1
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Galenische Form Amoxicillinumanhydricum Acidumclavulanicum ut VerhältnisAmoxicilli
- + utA. trihydricum Kalii clavulanas n:Clavulansäure
- +Filmtablette zu 625 mg 500 mg 125 mg 4: 1
- +(500/125)(mit Zierrille)
- +Filmtablette zu 1000 mg 875 mg 125 mg 7: 1
- +(875/125)(mit Zierrille)
- +
-Co-Amoxicillin Zentiva ist indiziert bei grampositiven und gramnegativen bakteriellen Infektionen mit Co-Amoxicillin Zentiva-empfindlichen Erregern (speziell Keime, die aufgrund ihrer β-Laktamase-Bildung gegen Amoxicillin resistent sind, vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Co-Amoxicillin Zentiva ist indiziert bei grampositiven und gramnegativen bakteriellen Infektionen mit Co-Amoxicillin Zentiva-empfindlichen Erregern (speziell Keime, die aufgrund ihrer β-Laktamase-Bildung gegen Amoxicillin resistent sind, vgl. "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Bei leichten, mittelschweren und schweren Infektionen beträgt die übliche Dosierung 3× 625 mg (500/125) täglich.
-In speziellen Fällen (akute Sinusitis, ambulant erworbene Pneumonien, akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis, Pyelonephritis und komplizierte Harnwegsinfektionen) 2× 1000 mg (875/125) oder 3× 625 mg (500/125) täglich.
-Bei Bedarf können diese Dosierungen verdoppelt werden (bis maximal 3× 1000 mg (875/125) täglich).
-Kinder unter 40 kg
-Co-Amoxicillin Zentiva Filmtabletten sind nicht geeignet zur Behandlung von Infektionen bei Kindern. Für die Behandlung von Infektionen bei Kindern stehen Amoxicillin/Clavulansäure-haltige Präparate unter anderem Handelsnamen mit geringerem Wirkstoffgehalt und in für Kinder geeigneten galenischen Formen (Suspensionen, Sachets) zur Verfügung.
- +Bei leichten, mittelschweren und schweren Infektionen beträgt die übliche Dosierung 3× 625 mg (500/125) täglich.
- +In speziellen Fällen (akute Sinusitis, ambulant erworbene Pneumonien, akute Exazerbationen einer chronischen Bronchitis, Pyelonephritis und komplizierte Harnwegsinfektionen) 2× 1000 mg (875/125) oder 3× 625 mg (500/125) täglich.
- +Bei Bedarf können diese Dosierungen verdoppelt werden (bis maximal 3× 1000 mg (875/125) täglich).
- +Kinder und Jugendliche unter 40 kg
- +Co-Amoxicillin Zentiva Filmtabletten sind nicht geeignet zur Behandlung von Infektionen bei Kindern. Für die Behandlung von Infektionen bei Kindern stehen Amoxicillin/Clavulansäure-haltige Präparate unter anderem Handelsnamen mit geringerem Wirkstoffgehalt und in für Kinder geeigneten galenischen Formen (Suspensionen, Sachets) zur Verfügung.
-Niereninsuffizienz
- +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
-Kreatinin-Clearance Leichte, mittelschwere bis schwere Infektionen
-10-30 ml/Min. 625 mg alle 12 Stunden
-weniger als 10 ml/Min. 625 mg alle 24 Stunden
- +Kreatinin-Clearance Leichte, mittelschwere bis schwere Infektionen
- +10-30 mL/Min. 625 mg alle 12 Stunden
- +weniger als 10 mL/Min. 625 mg alle 24 Stunden
-2× 1000 mg (875/125) soll Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von weniger als 30 ml/Min. nicht verabreicht werden.
-Bei einer Kreatinin-Clearance über 30 ml/Min. ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- +
- +2× 1000 mg (875/125) soll Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von weniger als 30 mL/Min. nicht verabreicht werden.
- +Bei einer Kreatinin-Clearance über 30 mL/Min. ist keine Dosisanpassung erforderlich.
-Die 1000 mg Filmtabletten sollten nur von Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von >30 ml/Min. verwendet werden.
- +Die 1000 mg Filmtabletten sollten nur von Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von >30 mL/Min. verwendet werden.
-Anwendungsart
- +Art der Anwendung
-Die Bruchrille der Filmtabletten sind lediglich dazu gedacht, die Tabletteneinnahme zu vereinfachen. Die Filmtabletten sind nicht zum Halbieren der Dosierung bestimmt.
- +Die Bruchrille der Filmtabletten ist lediglich dazu gedacht, die Tabletteneinnahme zu vereinfachen. Die Bruchrillen sind nicht zum Halbieren der Dosierung bestimmt.
-Co-Amoxicillin Zentiva ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Penicilline und Cephalosporine oder gegen einen Inhaltsstoff von Co-Amoxicillin Zentiva, wie auch bei Patienten, die während einer früheren Co-Amoxicillin Zentiva-Therapie einen Ikterus oder hepatische Dysfunktionen entwickelten.
- +Co-Amoxicillin Zentiva ist kontraindiziert bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Penicilline und Cephalosporine oder gegen einen Inhaltsstoff von Co-Amoxicillin Zentiva, wie auch bei Patienten, die während einer früheren Amoxicillin/Clavulansäure-Therapie einen Ikterus oder hepatische Dysfunktionen entwickelten.
-Bei Patienten unter Behandlung mit Penicillinen wurde über schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktoider und schwerer kutaner unerwünschter Reaktionen) berichtet. Falls eine allergische Reaktion auftritt, sollte Co-Amoxicillin Zentiva abgesetzt und geeignete andere Therapien eingeleitet werden.
-Notfallmassnahmen für den Fall von anaphylaktischen oder anaphylaktoiden Reaktionen sollten vorbereitet sein. Diese Reaktionen erfordern die sofortige Injektion von Adrenalin (cave: Herzrhythmusstörungen). Bei Bedarf kann die Adrenalingabe wiederholt werden. Danach i.v. Applikation von Glukokortikoiden (z.B. 250–1000 mg Prednisolon). Die Glukokortikoidgabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Sauerstoff, intravenöse Steroide und Beatmung, einschliesslich einer Intubation, können ebenfalls erforderlich sein. (Bei Kindern ist die Dosierung der Präparate dem Körpergewicht bzw. dem Alter entsprechend anzupassen.) Weitere Therapiemassnahmen wie z.B. intravenöse Gabe von Antihistaminika und Volumensubstitution sind zu erwägen. Eine sorgfältige Überwachung des Patienten ist erforderlich, da die Symptome rezidivieren können.
-Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die Dosierungsintervalle entsprechend dem Schweregrad der Funktionsstörung zu verlängern (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
- +Bei Patienten unter Behandlung mit Penicillinen wurde über schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktoider und schwerer kutaner unerwünschter Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Amoxicillin-Clavulanat auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Falls eine allergische Reaktion auftritt, sollte Co-Amoxicillin Zentiva abgesetzt und geeignete andere Therapien eingeleitet werden.
- +Notfallmassnahmen für den Fall von anaphylaktischen oder anaphylaktoiden Reaktionen sollten vorbereitet sein. Diese Reaktionen erfordern die sofortige Injektion von Adrenalin (cave: Herzrhythmusstörungen). Bei Bedarf kann die Adrenalingabe wiederholt werden. Danach i.v. Applikation von Glukokortikoiden (z.B. 250–1000 mg Prednisolon). Die Glukokortikoidgabe kann bei Bedarf wiederholt werden. Sauerstoff, intravenöse Steroide und Beatmung, einschliesslich einer Intubation, können ebenfalls erforderlich sein. (Bei Kindern ist die Dosierung der Präparate dem Körpergewicht bzw. dem Alter entsprechend anzupassen.) Weitere Therapiemassnahmen wie z.B. intravenöse Gabe von Antihistaminika und Volumensubstitution sind zu erwägen. Eine sorgfältige Überwachung des Patienten ist erforderlich, da die Symptome rezidivieren können.
- +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Amoxicillin Trihydrat-Kalium Clavulanat, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Co-Amoxicillin Zentiva unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
- +Das arzneimittelbedingte Enterokolitissyndrom (Drug-Induced Enterocolitis Syndrome (DIES)) wurde hauptsächlich bei Kindern berichtet, die Amoxicillin/Clavulansäure erhalten haben (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). DIES ist eine allergische Reaktion mit dem Leitsymptom des anhaltenden Erbrechens (1-4 Stunden nach der Einnahme des Arzneimittels) bei einem Fehlen von allergischen Haut- oder Atemwegssymptomen. Weitere Symptome können Bauchschmerzen, Lethargie, Diarrhö, Hypotonie oder Leukozytose mit Neutrophilie sein. Es sind schwere Fälle inklusive einer Progression bis hin zum Schock aufgetreten.
- +Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Co-Amoxicillin Zentiva unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
- +Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die Dosierungsintervalle entsprechend dem Schweregrad der Funktionsstörung zu verlängern (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
-Schwangerschaft/Stillzeit
- +Penicilline können die Ausscheidung von Methotrexat vermindern, was zu einer potenziellen Erhöhung der Toxizität führen kann.
- +Schwangerschaft, Stillzeit
-Reproduktionsstudien bei Tieren (Mäuse und Ratten mit bis zu 10-mal höheren Dosen als beim Menschen) mit oral und parenteral verabreichtem Co-Amoxicillin Zentiva zeigten keine teratogenen Auswirkungen.
-In einer Studie bei Frauen mit vorzeitigem Riss der fötalen Membran wurde berichtet, dass eine prophylaktische Behandlung mit Co-Amoxicillin Zentiva mit einem erhöhten Risiko einer nekrotisierenden Enterokolitis bei Neugeborenen verbunden sein kann (Inzidenz nachgewiesener nekrotisierender Enterokolitiden bei Neugeborenen von 1.5% mit Co-Amoxicillin Zentiva Behandlung versus 0.5% ohne Co-Amoxicillin Zentiva Behandlung).
- +Reproduktionsstudien bei Tieren (Mäuse und Ratten mit bis zu 10-mal höheren Dosen als beim Menschen) mit oral und parenteral verabreichtem Amoxicillin/Clavulansäure zeigten keine teratogenen Auswirkungen.
- +In einer Studie bei Frauen mit vorzeitigem Riss der fötalen Membran wurde berichtet, dass eine prophylaktische Behandlung mit Amoxicillin/Clavulansäure mit einem erhöhten Risiko einer nekrotisierenden Enterokolitis bei Neugeborenen verbunden sein kann (Inzidenz nachgewiesener nekrotisierender Enterokolitiden bei Neugeborenen von 1.5% mit Amoxicillin/Clavulansäure Behandlung versus 0.5% ohne Amoxicillin/Clavulansäure Behandlung).
-Gewisse, individuell unterschiedliche Arzneimittelreaktionen (vgl. «Unerwünschte Wirkungen») können die Konzentration und Reaktion des Patienten soweit beeinträchtigen, dass die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden kann.
- +Gewisse, individuell unterschiedliche Arzneimittelreaktionen (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ) können die Konzentration und Reaktion des Patienten soweit beeinträchtigen, dass die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden kann.
-Die Häufigkeiten der sehr häufigen bis seltenen unerwünschten Wirkungen wurden dem Datenmaterial klinischer Grossstudien entnommen. Die Häufigkeiten der verbleibenden unerwünschten Reaktionen (d.h. mit einer Inzidenz <1/10’000) stammen vorwiegend aus den Daten der Erfahrungsberichte (Post-Marketing Reports) und beziehen sich daher auf die Meldehäufigkeit und nicht auf die tatsächliche Häufigkeit des Auftretens.
-Zur Klassifikation der Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wurden die folgenden Definitionen verwendet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1’000, ≥1/10’000), «sehr selten» (<1/10’000).
- +Die Häufigkeiten der sehr häufigen bis seltenen unerwünschten Wirkungen wurden dem Datenmaterial klinischer Grossstudien entnommen. Die Häufigkeiten der verbleibenden unerwünschten Reaktionen (d.h. mit einer Inzidenz <1/10'000) stammen vorwiegend aus den Daten der Erfahrungsberichte (Post-Marketing Reports) und beziehen sich daher auf die Meldehäufigkeit und nicht auf die tatsächliche Häufigkeit des Auftretens.
- +Zur Klassifikation der Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wurden die folgenden Definitionen verwendet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (<1/10, ≥1/100), "gelegentlich" (<1/100, ≥1/1000), "selten" (<1/1'000, ≥1/10'000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Häufig: Mukokutane Candidiosis.
- +Häufig: Mukokutane Candidiasis.
-Sehr selten: Reversible Agranulozytose und hämolytische Anämie. Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (Quick-Wert) (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
- +Sehr selten: Reversible Agranulozytose und hämolytische Anämie. Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (Quick-Wert) (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
-Sehr selten: Angioneurotisches Ödem, anaphylaktische Reaktion, Serumkrankheit-ähnliches Syndrom, Hypersensitivitätsvaskulitis.
-Der anaphylaktische Schock erfordert die sofortige Injektion von Adrenalin (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Sehr selten: Angioneurotisches Ödem, anaphylaktische Reaktion, Serumkrankheit-ähnliches Syndrom, Hypersensitivitätsvaskulitis (vgl. Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes).
- +Der anaphylaktische Schock erfordert die sofortige Injektion von Adrenalin (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen (mit Symptomen wie Urtikaria, juckendem Erythem, angioneurotischem Ödem; Abdominalschmerzen, Erbrechen u.a. abdominalen Zeichen; Dyspnoe bei Bronchospasmus oder Larynxoedem; Kreislaufsymptome wie Blutdruckabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock). Eine Herxheimerreaktion ist bei der Therapie von Typhus, Lues oder Leptospirose möglich. Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden (vgl. «Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes»).
- +Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen (mit Symptomen wie Urtikaria, juckendem Erythem, angioneurotischem Ödem; Abdominalschmerzen, Erbrechen u.a. abdominalen Zeichen; Dyspnoe bei Bronchospasmus oder Larynxoedem; Kreislaufsymptome wie Blutdruckabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock). Eine Herxheimerreaktion ist bei der Therapie von Typhus, Lues oder Leptospirose möglich. Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden (vgl. "Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes" ).
-Sehr selten: Reversible Hyperaktivität und klonische Krämpfe. Klonische Krämpfe können bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Patienten, die hohe Dosen erhalten, auftreten.
- +Sehr selten: Reversible Hyperaktivität, klonische Krämpfe. Klonische Krämpfe können bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder bei Patienten, die hohe Dosen erhalten, auftreten.
- +Häufigkeit unbekannt: Aseptische Meningitis
- +Herzerkrankungen
- +Erfahrungsberichte (Post-Marketing Data)
- +Häufigkeit unbekannt: Kounis-Syndrom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +
-Sehr selten: Durch Antibiotika hervorgerufene Kolitis (einschliesslich pseudomembranöse Kolitis und hämorrhagische Kolitis) (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Sehr selten: Durch Antibiotika hervorgerufene Kolitis (einschliesslich pseudomembranöse Kolitis und hämorrhagische Kolitis) (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Eine Kohortenstudie mit 576 neunjährigen Kindern ergab, dass die Verabreichung von Amoxicillin im Alter von 0–9 Monaten das Risiko für Fluorosis der definitiven maxillären Schneidezähne signifikant erhöht. Die Fluorosis kann sich als weisse Streifung, kosmetisch störende Verfärbung, Schmelzeindellungen und sogar als Zahndeformation manifestieren.
- +Eine Kohortenstudie mit 576 neunjährigen Kindern ergab, dass die Verabreichung von Amoxicillin im Alter von 0–9 Monaten das Risiko für Fluorosis der definitiven maxillären Schneidezähne signifikant erhöht. Die Fluorosis kann sich als weisse Streifung, kosmetisch störende Verfärbung, Schmelzeindellungen und sogar als Zahndeformation manifestieren.
- +Häufigkeit unbekannt: Akute Pankreatitis (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), Arzneimittelbedingtes Enterokolitissyndrom Drug-Induced Enterocolitis Syndrome, DIES) (Erfahrungsberichte (Post-Marketing Data)).
- +
-Das Risiko scheint bei längerer Therapiedauer, Alter ≥65 Jahren und bei Männern leicht erhöht. Bei Kindern wurde äusserst selten über solche Nebenwirkungen berichtet. Die Inzidenz dieser Nebenwirkungen unter Co-Amoxicillin Zentiva sind ca. 5-mal höher als unter Amoxicillin alleine.
- +Das Risiko scheint bei längerer Therapiedauer, Alter ≥65 Jahren und bei Männern leicht erhöht. Bei Kindern wurde äusserst selten über solche Nebenwirkungen berichtet. Die Inzidenz dieser Nebenwirkungen unter Amoxicillin/Clavulansäure sind ca. 5-mal höher als unter Amoxicillin alleine.
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
-Sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematische Pustulosis (AGEP) und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS).
-Bei Auftreten einer Dermatitis als Überempfindlichkeitsreaktion sollte die Behandlung eingestellt werden.
- +Sehr selten: Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, bullöse exfoliative Dermatitis, akute generalisierte exanthematische Pustulosis (AGEP) und Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) (vgl. Erkrankungen des Immunsystems).
- +Bei Auftreten einer Dermatitis als Überempfindlichkeitsreaktion sollte die Behandlung eingestellt werden (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Symmetrische drogenbedingte intertriginöse und flexurale Exantheme (SDRIFE) (baboon syndrome).
- +Häufigkeit unbekannt: Lineare IgA-Erkrankung.
-Sehr selten: Interstitielle Nephritis, Kristallurie. Nierenfunktionsstörungen mit Erhöhung der BUN- und Kreatininkonzentration im Serum.
- +Sehr selten: Interstitielle Nephritis.
- +Nierenfunktionsstörungen mit Erhöhung der BUN- und Kreatininkonzentration im Serum.
- +Häufigkeit unbekannt: Kristallurie (einschließlich akuter Nierenschädigung)
- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
- +
-Es wurde über Amoxicillin-Kristallurie und begleitendem akutem Nierenversagen berichtet (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Es wurde über Amoxicillin-Kristallurie und begleitendem akutem Nierenversagen berichtet (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-ATC-Code: J01CR02
- +ATC-Code
- +J01CR02
- +Pharmakodynamik
- +
-+ Keime, welche keine β-Lactamasen produzieren. Falls ein Isolat gegenüber Amoxicillin empfindlich ist, kann es als empfindlich gegenüber Co-Amoxicillin Zentiva betrachtet werden.
-Üblicherweise empfindliche Keime
-Grampositive Aerobier
-Bacillus anthracis
-Enterococcus faecalis
-Listeria monocytogenes
-Nocardia asteroides
-Streptococcus pneumoniae*+
-Streptococcus pyogenes*+
-Streptococcus agalactiae*+
-Streptococcus viridans+
-Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*+
-Staphylococcus aureus (Methicillin-empfindlich)*
-Staphylococcus saprophyticus (Methicillin-empfindlich)
-Coagulase-negative Staphylokokken (Methicillin-empfindlich)
-Gramnegative Aerobier
-Bordetella pertussis
-Haemophilus influenzae*
-Haemophilus parainfluenzae
-Helicobacter pylori
-Moraxella catarrhalis*
-Neisseria gonorrhoeae
-Pasteurella multocida
-Vibrio cholerae
-Andere
-Borrelia burgdorferi
-Leptospira ictterohaemorrhagiae
-Treponema pallidum
-Grampositive-Anaerobier
-Clostridium spp
-Peptococcus niger
-Peptostreptococcus magnus
-Peptostreptococcus micros
-Peptostreptococcus spp
-Gramnegative Anaerobier
-Bacteroides fragilis
-Bacteroides spp
-Capnocytophaga spp
-Eikenella corrodens
-Fusobacterium nucleatum
-Fusobacterium spp
-Porphyromonas spp
-Prevotella spp
- ++ Keime, welche keine β-Laktamasen produzieren. Falls ein Isolat gegenüber Amoxicillin empfindlich ist, kann es als empfindlich gegenüber Co-Amoxicillin Zentiva betrachtet werden.
- +Üblicherweise empfindliche Keime:
- +Grampositive Aerobier:
- +-Bacillus anthracis
- +-Enterococcus faecalis
- +-Listeria monocytogenes
- +-Nocardia asteroides
- +-Streptococcus pneumoniae*+
- +-Streptococcus pyogenes*+
- +-Streptococcus agalactiae*+
- +-Streptococcus viridans+
- +-Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*+
- +-Staphylococcus aureus (Methicillin-empfindlich)*
- +-Staphylococcus saprophyticus (Methicillin-empfindlich)
- +-Coagulase-negative Staphylokokken (Methicillin-empfindlich)
- +Gramnegative Aerobier:
- +-Bordetella pertussis
- +-Haemophilus influenzae*
- +-Haemophilus parainfluenzae
- +-Helicobacter pylori
- +-Moraxella catarrhalis*
- +-Neisseria gonorrhoeae
- +-Pasteurella multocida
- +-Vibrio cholerae
- +Andere:
- +-Borrelia burgdorferi
- +-Leptospira icterohaemorrhagiae
- +-Treponema pallidum
- +Grampositive-Anaerobier:
- +-Clostridium spp.
- +-Peptococcus niger
- +-Peptostreptococcus magnus
- +-Peptostreptococcus micros
- +-Peptostreptococcus spp.
- +Gramnegative Anaerobier:
- +-Bacteroides fragilis
- +-Bacteroides spp.
- +-Capnocytophaga spp.
- +-Eikenella corrodens
- +-Fusobacterium nucleatum
- +-Fusobacterium spp.
- +-Porphyromonas spp.
- +-Prevotella spp.
-Gramnegative Aerobier
-Escherichia coli*
-Klebsiella oxytoca
-Klebsiella pneumoniae*
-Klebsiella spp
-Proteus mirabilis
-Proteus vulgaris
-Proteus spp
-Salmonella spp
-Shigella spp
- +Gramnegative Aerobier:
- +-Escherichia coli*
- +-Klebsiella oxytoca
- +-Klebsiella pneumoniae*
- +-Klebsiella spp.
- +-Proteus mirabilis
- +-Proteus vulgaris
- +-Proteus spp.
- +-Salmonella spp.
- +-Shigella spp.
-Corynebacterium spp
-Enterococcus faecium
-Inhärent resistente Keime
-Gramnegative Aerobier
-Acinetobacter spp
-Citrobacter freundii
-Enterobacter spp
-Hafnia alvei
-Legionella pneumophila
-Morganella morganii
-Providencia spp
-Pseudomonas spp
-Serratia spp
-Stenotrophomas maltophilia
-Yersinia entercolitica
-Andere
-Chlamydia pneumoniae
-Chlamydia psittaci
-Chlamydia spp
-Coxiella burnetti
-Mycoplasma spp
- +-Corynebacterium spp.
- +-Enterococcus faecium
- +Inhärent resistente Keime:
- +Gramnegative Aerobier:
- +-Acinetobacter spp.
- +-Citrobacter freundii
- +-Enterobacter spp.
- +-Hafnia alvei
- +-Legionella pneumophila
- +-Morganella morganii
- +-Providencia spp.
- +-Pseudomonas spp.
- +-Serratia spp.
- +-Stenotrophomonas maltophilia
- +-Yersinia enterocolitica
- +Andere:
- +-Chlamydia pneumoniae
- +-Chlamydia psittaci
- +-Chlamydia spp.
- +-Coxiella burnetti
- +-Mycoplasma spp.
- +Klinische Wirksamkeit
- +Keine Angaben.
-Amoxicillin und Clavulansäure werden im Darm gut resorbiert. Für eine optimale Resorption wird die Einnahme zu Beginn einer Mahlzeit empfohlen. Die Resorptionskurven der beiden Komponenten sind ähnlich; die maximalen Serumspiegel von Amoxicillin und Clavulansäure werden ca. 1 bis 1½ Stunden nach oraler Einnahme erreicht. Nach Einnahme einer Tablette zu 375 mg (250/125) betragen sie rund 5 mg/l (Amoxicillin) und 3 mg/l (Clavulansäure).
- +Amoxicillin und Clavulansäure werden im Darm gut resorbiert. Für eine optimale Resorption wird die Einnahme zu Beginn einer Mahlzeit empfohlen. Die Resorptionskurven der beiden Komponenten sind ähnlich; die maximalen Serumspiegel von Amoxicillin und Clavulansäure werden ca. 1 bis 1½ Stunden nach oraler Einnahme erreicht. Nach Einnahme einer Tablette zu 375 mg (250/125) betragen sie rund 5 mg/l (Amoxicillin) und 3 mg/l (Clavulansäure).
- +Nierenfunktionsstörungen
- +
-Das Arzneimittel soll nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-In der Originalverpackung, nicht über 25°C, vor Feuchtigkeit geschützt und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
- +In der Originalverpackung, nicht über 25 °C, vor Feuchtigkeit geschützt und für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-Filmtabletten 625 mg: 67111 (Swissmedic)
-Filmtabletten 1000 mg: 67110 (Swissmedic)
- +Filmtabletten 625 mg: 67111 (Swissmedic).
- +Filmtabletten 1000 mg: 67110 (Swissmedic).
-Co-Amoxicillin Zentiva 625 mg (500/125) Filmtabletten (mit Zierrille): Packungen zu 20 Filmtabletten. A
-Co-Amoxicillin Zentiva 1000 mg (875/125) Filmtabletten (mit Zierrille): Packungen zu 12 und 20 Filmtabletten. A
- +Co-Amoxicillin Zentiva 625 mg (500/125) Filmtabletten (mit Zierrille): Packungen zu 20 Filmtabletten (A).
- +Co-Amoxicillin Zentiva 1000 mg (875/125) Filmtabletten (mit Zierrille): Packungen zu 12 und 20 Filmtabletten (A).
-Januar 2018.
- +Mai 2024
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