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Home - Fachinformation zu Oxaliplatin Accord 50 mg/10 ml - Änderungen - 28.01.2026
101 Änderungen an Fachinfo Oxaliplatin Accord 50 mg/10 ml
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  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung: Durchstechflaschen zu 50 mg/10 ml, 100 mg/20 ml und 200 mg/40 ml Oxaliplatinum.
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  • -Bei Erwachsenen beträgt die empfohlene Dosis 85 mg/m2 Oxaliplatin alle zwei Wochen in Kombination mit 5-Fluorouracil und Folinsäure. Es wird empfohlen, die adjuvante Therapie 12 Zyklen (6 Monate) lang fortzusetzen.
  • +Bei Erwachsenen beträgt die empfohlene Dosis 85 mg/m2 Oxaliplatin alle zwei Wochen in Kombination mit 5-Fluorouracil und Folinsäure. Es wird empfohlen, die adjuvante Therapie 12 Zyklen (6 Monate)lang fortzusetzen.
  • -Oxaliplatin, in 250-500 ml 5%iger Glukoselösung verdünnt, wird über eine Dauer von 2 Stunden in eine periphere oder zentrale Vene infundiert. Zubereitung der Infusionslösung und Applikation: siehe «Sonstige Hinweise», Hinweise für die Handhabung.
  • +Oxaliplatin, in 250-500 ml 5%iger Glukoselösung verdünnt, wird über eine Dauer von2 Stunden in eine periphere oder zentrale Vene infundiert. Zubereitung der Infusionslösung und Applikation: siehe "Sonstige Hinweise" , Hinweise für die Handhabung.
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  • -·Falls die Symptome länger als 7 Tage dauern und schmerzhaft sind, reduziert man die Dosis von Oxaliplatin im nächsten Zyklus um 25%.
  • -·Wenn Parästhesien ohne funktionelle Beeinträchtigung bis zum folgenden Zyklus andauern, wird die Dosis von Oxaliplatin um 25% reduziert.
  • -·Dauern Parästhesien mit funktionellen Beeinträchtigungen bis zum folgenden Zyklus an, so muss die Behandlung unterbrochen werden. Wenn nach Unterbrechung der Behandlung mit Oxaliplatin eine Besserung der Symptome eintritt, kann die Wiederaufnahme der Behandlung ins Auge gefasst werden.
  • -·Trat während der zweistündigen Infusion oder in den folgenden Stunden eine akute pharyngolaryngeale Dysästhesie auf, so sind die weiteren Infusionen von Oxaliplatin über sechs Stunden zu verabreichen.
  • -·Eine Diarrhoe vom Schweregrad 4 nach WHO, eine Neutropenie Grad 3 oder 4 (neutrophile Granulozyten <1000/mm3), eine febrile Neutropenie (Fieber unbekannter Ursache ohne dokumentierte klinische oder mikrobiologische Infektion mit einer absoluten Neutrophilenanzahl < 1,0 × 109/l, einer einmaligen Temperatur >38,3 °C oder einer persistierenden Temperatur >38 °C über mehr als eine Stunde)
  • -·oder eine Thrombozytopenie Grad 3 oder 4 (Plättchen <50'000/mm3) machen nicht nur eine Dosisanpassung von 5-Fluorouracil erforderlich, sondern auch eine Reduktion der Dosis von Oxaliplatin um 25%. Bei hämatologischen Veränderungen ist der nächste Chemotherapie-Zyklus hinauszuzögern, bis die Werte des Blutbilds wieder annehmbar sind. Vor Behandlung mit Oxaliplatin und vor jedem neuen Chemotherapie-Zyklus ist ein Hämogramm anzufertigen.
  • -·Da Oxaliplatin mit 5-Fluorouracil (mit oder ohne Folinsäure) kombiniert wird, muss die durch 5-Fluorouracil bedingte Toxizität zu einer Anpassung der normalerweise für dieses Zytostatikum empfohlenen Dosis führen.
  • +-Falls die Symptome länger als 7 Tage dauern und schmerzhaft sind, reduziert man die Dosis von Oxaliplatin im nächsten Zyklus um 25%.
  • +-Wenn Parästhesien ohne funktionelle Beeinträchtigung bis zum folgenden Zyklus andauern, wird die Dosis von Oxaliplatin um 25% reduziert.
  • +-Dauern Parästhesien mit funktionellen Beeinträchtigungen bis zum folgenden Zyklus an, so muss die Behandlung unterbrochen werden. Wenn nach Unterbrechung der Behandlung mit Oxaliplatin eine Besserung der Symptome eintritt, kann die Wiederaufnahme der Behandlung ins Auge gefasst werden.
  • +-Trat während der zweistündigen Infusion oder in den folgenden Stunden eine akute pharyngolaryngeale Dysästhesie auf, so sind die weiteren Infusionen von Oxaliplatin über sechs Stunden zu verabreichen.
  • +-Eine Diarrhoe vom Schweregrad 4 nach WHO, eine Neutropenie Grad 3 oder 4 (neutrophile Granulozyten <1000/mm3), eine febrileNeutropenie (Fieber unbekannter Ursache ohne dokumentierte klinische oder mikrobiologische Infektion mit einer absoluten Neutrophilenanzahl <1,0 × 109/l, einer einmaligen Temperatur >38,3 °C oder einer persistierenden Temperatur >38 °C über mehr als eine Stunde)
  • +oder eine Thrombozytopenie Grad 3 oder 4 (Plättchen <50'000/mm3) machen nicht nur eine Dosisanpassung von 5-Fluorouracil erforderlich, sondern auch eine Reduktion der Dosis von Oxaliplatin um 25%. Bei hämatologischen Veränderungen ist der nächste Chemotherapie-Zyklus hinauszuzögern, bis die Werte des Blutbilds wieder annehmbar sind. Vor Behandlung mit Oxaliplatin und vor jedem neuen Chemotherapie-Zyklus ist ein Hämogramm anzufertigen.
  • +-Da Oxaliplatin mit 5-Fluorouracil (mit oder ohne Folinsäure) kombiniert wird, muss die durch 5-Fluorouracil bedingte Toxizität zu einer Anpassungder normalerweise für dieses Zytostatikum empfohlenen Dosis führen.
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  • -Sicherheit und Wirksamkeit wurden in der Pädiatrie nicht untersucht.
  • +Sicherheit und Wirksamkeit wurden in der Pädiatrienicht untersucht.
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  • -·bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Oxaliplatin oder anderen platinhaltigen Produkten.
  • -·bei Myelosuppression vor der Behandlung (Neutrophile <2000/mm3 und/oder Blutplättchen <50'000/mm3).
  • -·bei vor der Behandlung bestehender peripherer sensorischer Neuropathie mit funktionellen Störungen.
  • -·bei schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion (Kreatininclearance unter 30 ml/min).
  • -·in der Stillzeit.
  • -·während der Schwangerschaft.
  • +bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Oxaliplatin oder anderen platinhaltigen Produkten.
  • +bei Myelosuppression vor der Behandlung (Neutrophile <2000/mm3 und/oder Blutplättchen <50'000/mm3).
  • +bei vor der Behandlung bestehender peripherer sensorischer Neuropathie mit funktionellen Störungen.
  • +bei schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion (Kreatininclearance unter 30 ml/min).
  • +in der Stillzeit.
  • +während der Schwangerschaft.
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  • -Die Anwendung von Oxaliplatin muss den auf die Verabreichung von Zytotoxika spezialisierten Abteilungen vorbehalten bleiben und erfordert die Aufsicht eines/einer für die Anwendung von Chemotherapeutika in der Krebsbehandlung qualifizierten Arztes bzw. Ärztin.
  • +Die Anwendung von Oxaliplatin muss den auf die Verabreichung von Zytotoxika spezialisierten Abteilungen vorbehaltenbleiben und erfordert die Aufsicht eines/einer für die Anwendung von Chemotherapeutika in der Krebsbehandlung qualifizierten Arztes bzw. Ärztin.
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  • -Oxaliplatin in Kombination mit 5-Fluorouracil/Folinsäure führt im Vergleich zu 5-Fluorouracil/Folinsäure allein zu einer signifikant höheren Inzidenz von Neutropenien und Thrombozytopenien. Anämien und schwere Thrombozytopenien (Grad 3/4) traten unter diesen Bedingungen nicht wesentlich häufiger auf.
  • -Fälle von Septikämie, neutropenischer Septikämie und septischem Schock, auch mit letalem Ausgang, wurden bei mit Oxaliplatin behandelten Patienten berichtet. Kommt es zu einem solchen Ereignis, ist die Behandlung mit Oxaliplatin zu beenden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Oxaliplatin in Kombination mit 5-Fluorouracil/Folinsäure führt im Vergleich zu 5-Fluorouracil/Folinsäureallein zu einer signifikant höheren Inzidenz von Neutropenien und Thrombozytopenien. Anämien und schwere Thrombozytopenien (Grad 3/4) traten unter diesen Bedingungen nicht wesentlich häufiger auf.
  • +Fälle von Septikämie, neutropenischer Septikämie und septischem Schock, auch mit letalem Ausgang, wurden bei mit Oxaliplatin behandelten Patienten berichtet. Kommt es zu einem solchen Ereignis, ist die Behandlung mit Oxaliplatin zu beenden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Oxaliplatin wurde über disseminierte intravaskuläre Gerinnung (DIC), auch mit letalem Ausgang, berichtet. Bei Auftreten einer DIC muss die Therapie mit Oxaliplatin unterbrochen und eine notfallmässige Behandlung der DIC eingeleitet werden.
  • +Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Oxaliplatin wurde über disseminierte intravaskuläre Gerinnung(DIC), auch mit letalem Ausgang, berichtet. Bei Auftreten einer DIC muss die Therapie mit Oxaliplatin unterbrochen und eine notfallmässige Behandlung der DIC eingeleitet werden.
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  • -Die neurologische Verträglichkeit von Oxaliplatin bedarf der besonderen Überwachung, insbesondere bei Kombination mit stark neurotoxischen Arzneimitteln. Vor jeder Applikation und danach in regelmässigen Abständen ist eine neurologische Untersuchung durchzuführen.
  • +Die neurologische Verträglichkeit von Oxaliplatin bedarf der besonderen Überwachung, insbesondere bei Kombination mit stark neurotoxischen Arzneimitteln.Vor jeder Applikation und danach in regelmässigen Abständen ist eine neurologische Untersuchung durchzuführen.
  • -Um das Auftreten akuter pharyngolaryngealer Dysästhesien zu vermeiden sind die Patienten vor dem Konsum kalter Getränke oder eiskalter Nahrungsmittel nach Applikation von Oxaliplatin zu warnen, da Kälte diese unerwünschte Wirkung begünstigt. In derartigen Situationen wurden zwar Antihistaminika und Bronchodilatatoren verabreicht, aber die Symptome sind auch ohne Behandlung rasch reversibel. Ist eine derartige Dysästhesie bei einem Patienten nach Applikation von Oxaliplatin schon einmal aufgetreten, so ist bei der folgenden Infusion deren Dauer zu verlängern (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Um das Auftreten akuter pharyngolaryngealer Dysästhesien zu vermeiden sind die Patienten vor dem Konsum kalter Getränke oder eiskalter Nahrungsmittel nach Applikation von Oxaliplatin zu warnen, da Kälte diese unerwünschte Wirkung begünstigt. In derartigen Situationen wurden zwar Antihistaminika und Bronchodilatatoren verabreicht, aber die Symptome sind auch ohne Behandlung rasch reversibel. Ist eine derartige Dysästhesie bei einem Patienten nach Applikation von Oxaliplatin schon einmal aufgetreten, so ist bei der folgenden Infusion deren Dauer zu verlängern (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Zu den Symptomen von RPLS/PRES zählen: Kopfschmerzen, Bewusstseinseintrübung, Anfälle, anomales Sehen von Blendung bis hin zu Erblindung, möglicherweise einhergehend mit Hypertonie. Die Diagnose RPLS/PRES wird basierend auf einem MRT gestellt. (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
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  • +Zu den Symptomen von RPLS/PRES zählen: Kopfschmerzen, Bewusstseinseintrübung, Anfälle, anomales Sehen von Blendung bis hin zu Erblindung, möglicherweise einhergehend mit Hypertonie. Die Diagnose RPLS/PRES wird basierend auf einem MRT gestellt. (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
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  • -Die Patienten müssen informiert werden, dass nach Applikation von Oxaliplatin und 5-Fluorouracil ein Risiko für Diarrhoe, Erbrechen und Neutropenie besteht und dass sie sich in diesen Fällen zwecks adäquater Behandlung dringend mit ihrem behandelnden Arzt bzw. ihrer behandelnden Ärztin in Verbindung setzen müssen (siehe «Dosierung/Anwendung»). Wird Oxaliplatin mit 5-Fluorouracil/Folinsäure kombiniert, so sind im Vergleich zu 5-Fluorouracil/Folinsäure allein die Häufigkeit und der Schweregrad von Diarrhoe, Übelkeit/Erbrechen und Mukositis signifikant erhöht. Dauer und Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen nahmen mit Wiederholung der chemotherapeutischen Zyklen nicht zu.
  • +Die Patienten müssen informiert werden, dass nach Applikation von Oxaliplatin und 5-Fluorouracil ein Risiko für Diarrhoe, Erbrechen und Neutropenie besteht und dass sie sich in diesen Fällen zwecks adäquater Behandlung dringend mit ihrembehandelnden Arzt bzw.ihrer behandelnden Ärztin in Verbindung setzen müssen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Wird Oxaliplatin mit 5-Fluorouracil/Folinsäure kombiniert, so sind im Vergleich zu 5-Fluorouracil/Folinsäureallein die Häufigkeit und der Schweregrad von Diarrhoe, Übelkeit/Erbrechen und Mukositis signifikant erhöht. Dauer und Häufigkeit der unerwünschten Wirkungen nahmen mit Wiederholung der chemotherapeutischen Zyklen nicht zu.
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  • -Eine Verlängerung des QT-Intervalls kann ein erhöhtes Risiko einer ventrikulären Arrhythmie einschliesslich Torsades de Pointes mit möglicherweise letalem Ausgang mit sich bringen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Bei Patienten mit verlängertem QT-Intervall in der Anamnese, Patienten unter einer Behandlung, deren QT-Intervall-verlängernde Wirkung bekannt ist, und Patienten mit Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Hypokalzämie oder Hypomagnesiämie ist Vorsicht angebracht. Bei einer Verlängerung des QT-Intervalls ist die Behandlung mit Oxaliplatin zu unterbrechen.
  • +Eine Verlängerung des QT-Intervalls kann ein erhöhtes Risiko einer ventrikulären Arrhythmie einschliesslich Torsades de Pointes mit möglicherweise letalem Ausgang mit sich bringen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Bei Patienten mit verlängertem QT-Intervall in der Anamnese, Patienten unter einer Behandlung, deren QT-Intervall-verlängernde Wirkung bekannt ist, und Patienten mit Elektrolytstörungen wie Hypokaliämie, Hypokalzämie oder Hypomagnesiämie ist Vorsicht angebracht. Bei einer Verlängerung des QT-Intervalls ist die Behandlung mit Oxaliplatin zu unterbrechen.
  • -Die toxische Wirkung von Oxaliplatin auf den Verdauungstrakt kann sich in Form eines Ulkus duodeni (UD) und potenziellen Komplikationen wie Hämorrhagie und Perforation mit potenziell letalem Ausgang zeigen. Bei Auftreten eines Ulkus duodeni ist die Therapie mit Oxaliplatin zu unterbrechen und eine notfallmässige Behandlung dieser Komplikation einzuleiten.
  • +Die toxische Wirkung von Oxaliplatinauf den Verdauungstrakt kann sich in Form eines Ulkusduodeni (UD) und potenziellen Komplikationen wie Hämorrhagie und Perforation mit potenziell letalemAusgang zeigen. Bei Auftreten eines Ulkusduodeni ist die Therapie mit Oxaliplatin zu unterbrechen und eine notfallmässige Behandlung dieser Komplikation einzuleiten.
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  • -In präklinischen Studien mit Oxaliplatin wurde eine genotoxische Wirkung beobachtet. Deshalb sollte Männern im zeugungsfähigen Alter, die mit Oxaliplatin Accord behandelt werden, empfohlen werden, kein Kind während und bis zu 12 Monate nach der Behandlung zu zeugen. Da Oxaliplatin eine möglicherweise irreversible Infertilität hervorrufen kann, sollte ihnen zudem empfohlen werden, sich hinsichtlich einer Spermienkonservierung vor der Behandlung beraten zu lassen.
  • -Frauen sollten während der Behandlung mit Oxaliplatin nicht schwanger werden und während der Behandlung und für mindestens 15 Monate nach Beendigung der Behandlung eine wirksame Verhütungsmethode anwenden (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
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  • +In präklinischen Studien mit Oxaliplatin wurde eine genotoxische Wirkung beobachtet. Deshalb sollte Männern im zeugungsfähigen Alter, die mit Oxaliplatin Accord behandelt werden, empfohlen werden, kein Kind während und bis zu 12 Monate nach der Behandlung zu zeugen. Da Oxaliplatin eine möglicherweise irreversible Infertilität hervorrufen kann, sollte ihnen zudem empfohlen werden, sich hinsichtlich einer Spermienkonservierung vor der Behandlung beraten zu lassen.
  • +Frauen sollten während der Behandlung mit Oxaliplatin nicht schwanger werden und während der Behandlung und für mindestens 15 Monate nach Beendigung der Behandlung einewirksame Verhütungsmethode anwenden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
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  • -Eine Impfung mit Lebendimpfstoffen oder attenuierten Lebendimpfstoffen sollte bei Patienten, die Oxaliplatin erhalten, vermieden werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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  • +Eine Impfung mit Lebendimpfstoffen oder attenuierten Lebendimpfstoffen sollte bei Patienten, die Oxaliplatin erhalten, vermieden werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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  • -Auf der Grundlage präklinischer Daten ist Oxaliplatin in der klinisch empfohlenen Dosierung fetotoxisch und sollte daher in der Schwangerschaft nicht verwendet werden.
  • +Auf der Grundlage präklinischer Daten ist Oxaliplatin in der klinisch empfohlenen Dosierung fetotoxischund sollte daher in der Schwangerschaft nicht verwendet werden.
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  • -Oxaliplatin kann die Fertilität von Männern und Frauen beeinträchtigen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). In Anbetracht der potenziellen genotoxischen Wirkung von Oxaliplatin müssen während und nach Beendigung der Behandlung geeignete Verhütungsmittel angewendet werden.
  • -Frauen im gebärfähigen Alter, die mit Oxaliplatin Accord behandelt werden, müssen während der Behandlung und bis zu 15 Monate nach Beendigung der Behandlung eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
  • -Männer, die mit Oxaliplatin Accord behandelt werden, müssen während der Behandlung und bis zu 12 Monate nach Beendigung der Behandlung eine wirksame Verhütungsmethode anwenden und sich im Vorfeld der Behandlung hinsichtlich einer Spermienkonservierung beraten lassen.
  • +Oxaliplatin kann die Fertilität von Männern und Frauen beeinträchtigen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). In Anbetracht der potenziellen genotoxischen Wirkung von Oxaliplatin müssen während und nachBeendigung der Behandlung geeignete Verhütungsmittel angewendet werden.
  • +Frauen im gebärfähigen Alter, die mit Oxaliplatin Accord behandelt werden, müssen während der Behandlung und bis zu 15 Monate nach Beendigung der Behandlung eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
  • +Männer, die mit Oxaliplatin Accord behandelt werden, müssen während der Behandlung und bis zu 12 Monate nach Beendigung der Behandlung eine wirksame Verhütungsmethode anwenden und sich im Vorfeld der Behandlung hinsichtlich einer Spermienkonservierung beraten lassen.
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  • -Die Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen wurde nicht untersucht.. Aufgrund möglicher unerwünschter Wirkungen von Oxaliplatin wie Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen – insbesondere vorübergehender Verlust des Sehvermögens – ist beim Führen von Fahrzeugen und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
  • +Die Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und aufdas Bedienen von Maschinen wurde nicht untersucht.. Aufgrund möglicher unerwünschter Wirkungen von Oxaliplatin wie Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen – insbesondere vorübergehender Verlust des Sehvermögens – ist beim Führen von Fahrzeugen und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
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  • -Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
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  • -Selten: hämolytische Anämie, disseminierte intravaskuläre Gerinnung(DIC) (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Selten: hämolytische Anämie, disseminierte intravaskuläre Gerinnung(DIC) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Nicht bekannt*: Panzytopenie, sekundäre Leukämie
  • +Nicht bekannt*: Panzytopenie, sekundäre Leukämie
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  • -Selten: immun-allergische Thrombozytopenie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Nicht bekannt*: Allergie vom verzögerten Typ.
  • +Selten: immun-allergische Thrombozytopenie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Nicht bekannt*: Allergie vom verzögerten Typ.
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  • -Schmerzen, funktionelle Beeinträchtigung einschliesslich feinmotorischer Schwierigkeiten (10% nach einer kumulativen Dosis von 850 mg/m2 (d.h. 10 Zyklen), 20% nach einer kumulativen Dosis von 1000 mg/m2 (d.h. 12 Zyklen)). Die neurologische Symptomatik bessert sich meist innerhalb einiger Monate nach Behandlungsende.
  • -Bei adjuvanter Therapie des Kolonkarzinoms zeigen nach mehr als dreijähriger Nachbeobachtung ungefähr 3% der Patienten entweder mässige persistierende lokalisierte Parästhesien (2,3%) oder funktionell potenziell störende Parästhesien (0,5%).
  • +Schmerzen, funktionelle Beeinträchtigung einschliesslich feinmotorischer Schwierigkeiten (10% nach einer kumulativen Dosis von 850 mg/m2 (d.h. 10 Zyklen), 20% nach einer kumulativen Dosis von 1000 mg/m2 (d.h. 12 Zyklen)). Die neurologische Symptomatik bessert sich meist innerhalb einiger Monate nach Behandlungsende.
  • +Bei adjuvanter Therapiedes Kolonkarzinoms zeigen nach mehr als dreijähriger Nachbeobachtung ungefähr 3% der Patienten entweder mässige persistierende lokalisierte Parästhesien (2,3%) oder funktionellpotenziell störende Parästhesien (0,5%).
  • -Häufig: Akute neurosensorische Erscheinungen (1-2%, vorübergehende Parästhesien, Dys- oder Hypästhesien), Trismus, Dysästhesie der Zunge, undeutliche Aussprache und Brustenge (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Häufig: Akute neurosensorische Erscheinungen (1-2%, vorübergehende Parästhesien, Dys- oder Hypästhesien), Trismus, Dysästhesie der Zunge, undeutliche Aussprache und Brustenge (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Gelegentlich: Dysfunktion des Kranialnervs mit isoliert auftretenden Symptomen wie Ptose, Doppeltsehen, Aphonie/Dysphonie und Trigeminusneuralgie.
  • -Selten: Undeutliche Aussprache, Verschwinden der Knochen-/Sehnenreflexe, Lhermitte-Zeichen. Reversibles posteriores Leukenzephalopathie-Syndrom (RPLS bzw. PRES) (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Sehr selten: Neuritis nervi optici, Konvulsionen*.
  • -Nicht bekannt*: ischämische und hämorrhagische Erkrankungen der Hirngefässe.
  • +Gelegentlich: Dysfunktion des Kranialnervs mit isoliert auftretenden Symptomen wie Ptose, Doppeltsehen,Aphonie/Dysphonieund Trigeminusneuralgie.
  • +Selten:Undeutliche Aussprache, Verschwinden der Knochen-/Sehnenreflexe, Lhermitte-Zeichen. Reversibles posteriores Leukenzephalopathie-Syndrom (RPLS bzw. PRES) (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Sehrselten: Neuritis nervi optici, Konvulsionen*.
  • +Nicht bekannt*: ischämische und hämorrhagische Erkrankungen der Hirngefässe.
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  • -Selten: Taubheit.
  • +Selten:Taubheit.
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  • -Nicht bekannt*: akutes Koronarsyndrom (einschliesslich Myokardinfarkt, Koronararterienspasmus, Herzstillstand). Herzarrhythmien (einschliesslich Bradyarrhythmie, Tachykardie und Vorhofflimmern, zum Teil mit letalem Ausgang).
  • +Nicht bekannt*: akutes Koronarsyndrom (einschliesslich Myokardinfarkt, Koronararterienspasmus, Herzstillstand). Herzarrhythmien (einschliesslich Bradyarrhythmie, Tachykardie und Vorhofflimmern, zum Teil mit letalem Ausgang).
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  • -Selten: Lungenfibrose, akute interstitielle Pneumonitis mit manchmal letalem Ausgang (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Nicht bekannt*: Pneumonie und Bronchopneumonie, in einem Fall mit letalem Ausgang
  • +Selten: Lungenfibrose, akute interstitielle Pneumonitismit manchmal letalemAusgang (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Nicht bekannt*: Pneumonie und Bronchopneumonie, in einem Fall mit letalem Ausgang
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  • -Selten: Kolitis einschliesslich Clostridium-difficileassoziierter Diarrhoe; Pankreatitis, Darmischämie auch mit letalem Ausgang, Ulkus duodeni und Komplikationen wie hämorrhagisches Ulkus oder Perforation mit möglicherweise letalem Ausgang.
  • -Nicht bekannt*: Ösophagitis.
  • +Selten: Kolitis einschliesslich Clostridium-difficileassoziierter Diarrhoe; Pankreatitis, Darmischämie auch mit letalem Ausgang, Ulkusduodeni und Komplikationen wie hämorrhagisches Ulkusoder Perforation mit möglicherweise letalem Ausgang.
  • +Nicht bekannt*: Ösophagitis.
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  • -Sehr häufig: Anstieg der Lebertransaminasen ( adjuvante Therapie : ALAT/ASAT 57%; Behandlung im metastatischen Stadium: ALAT 28%, ASAT 50%). Anstieg der alkalischen Phosphatase (56%) und des Bilirubins (20%).
  • +Sehr häufig: Anstieg der Lebertransaminasen (adjuvanteTherapie: ALAT/ASAT 57%; Behandlung im metastatischen Stadium: ALAT 28%, ASAT 50%). Anstieg der alkalischen Phosphatase (56%) und des Bilirubins (20%).
  • -Nicht bekannt*: fokale noduläre Hyperplasie.
  • +Nicht bekannt*: fokale noduläre Hyperplasie.
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  • -Häufig: Exfoliation der Haut (z. B. Hand-Fuss-Syndrom), erythematöser Hautausschlag, Ausschlag, vermehrtes Schwitzen, Störungen der Hautanhangsgebilde.
  • -Nicht bekannt*: Hypersensitivitätsvaskulitis.
  • +Häufig: Exfoliationder Haut (z. B. Hand-Fuss-Syndrom), erythematöser Hautausschlag, Ausschlag, vermehrtes Schwitzen, Störungen der Hautanhangsgebilde.
  • +Nicht bekannt*: Hypersensitivitätsvaskulitis.
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  • -Sehr häufig: infektbedingtes oder nichtinfektiöses immunbedingtes Fieber (34%), Müdigkeit (44%), Asthenie (21%), Schmerzen (14%), Reaktionen an der Infusionsstelle (11%), Gewichtszunahme (adjuvante Therapie: 10%).
  • -Häufig: Thoraxschmerzen, Gewichtsverlust(Behandlung im metastatischen Stadium). Bei Extravasation können manchmal schwere Entzündungen und lokale Schmerzen auftreten und zu Komplikationen führen, insbesondere wenn die Infusion von Oxaliplatin in eine periphere Vene erfolgt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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  • +Sehr häufig: infektbedingtes oder nichtinfektiöses immunbedingtes Fieber (34%), Müdigkeit (44%), Asthenie (21%), Schmerzen (14%), Reaktionen an der Infusionsstelle (11%), Gewichtszunahme (adjuvanteTherapie: 10%).
  • +Häufig: Thoraxschmerzen, Gewichtsverlust(Behandlung im metastatischen Stadium). Bei Extravasation können manchmal schwere Entzündungen und lokale Schmerzen auftreten und zu Komplikationen führen, insbesondere wenn die Infusion von Oxaliplatin in eine periphere Vene erfolgt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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  • -Siehe «Wirkungsmechanismus»
  • +Siehe "Wirkungsmechanismus"
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  • -Die Wirksamkeit von 85 mg/m2 Oxaliplatin kombiniert mit 5-Fluorouracil/Folinsäure alle zwei Wochen als First-line-Behandlung beim metastasierenden kolorektalen Karzinom wurde in einer randomisierten Phase-III-Studie im Vergleich mit 5-Fluorouracil/Folinsäure nachgewiesen. Die Ergebnisse zeigten eine Ansprechrate von 49% gegenüber 22%, eine mittlere progressionsfreie Überlebensdauer von 8,2 gegenüber 6,0 Monaten und eine Gesamtüberlebensdauer von 16,2 gegenüber 14,7 Monaten.
  • +Die Wirksamkeit von 85 mg/m2Oxaliplatin kombiniert mit 5-Fluorouracil/Folinsäure alle zwei Wochen als First-line-Behandlung beim metastasierenden kolorektalen Karzinom wurde in einer randomisierten Phase-III-Studie im Vergleich mit 5-Fluorouracil/Folinsäure nachgewiesen. Die Ergebnisse zeigten eine Ansprechrate von 49% gegenüber 22%, eine mittlere progressionsfreie Überlebensdauer von 8,2 gegenüber 6,0 Monaten und eine Gesamtüberlebensdauer von 16,2 gegenüber 14,7 Monaten.
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  • -Bei der adjuvanten Therapie des Kolonkarzinoms im Stadium III (Dukes C) zeigte die klinische Phase-III-Studie Mosaïc EFC3313 bei der Kombination Oxaliplatin plus 5-Fluorouracil/Folinsäure (FOLFOX4) einen signifikanten Vorteil in Bezug auf das krankheitsfreie Überleben nach drei Jahren im Vergleich zu 5-Fluorouracil/Folinsäure allein (LV5FU2): 78,7% (95%-KI, 76,2-81,1) für FOLFOX4 und 73,3% (95%-KI, 70,6-75,9) für LV5FU2 (HR 0,76 (95%-KI, 0,64-0,89) (p = 0,0008)). Zum Zeitpunkt der Datenanalyse lagen die Daten für einen Vergleich der Überlebensrate in den zwei Studienarmen noch nicht vor. Bis zum jetzigen Zeitpunkt, nach durchschnittlich dreijähriger Beobachtungsdauer, ist kein signifikanter Vorteil in Bezug auf das sekundäre Wirksamkeitskriterium «prozentuales Überleben» nachgewiesen: 87,7% gegenüber 86,6%, HR 0,9 (95%-KI, 0,71-1,13).
  • +Bei der adjuvanten Therapiedes Kolonkarzinoms im Stadium III (Dukes C) zeigte die klinische Phase-III-Studie Mosaïc EFC3313 bei der Kombination Oxaliplatin plus 5-Fluorouracil/Folinsäure (FOLFOX4) einen signifikanten Vorteil in Bezug auf das krankheitsfreie Überleben nach drei Jahren im Vergleich zu 5-Fluorouracil/Folinsäure allein (LV5FU2): 78,7% (95%-KI, 76,2-81,1) für FOLFOX4 und 73,3% (95%-KI, 70,6-75,9) für LV5FU2 (HR 0,76 (95%-KI, 0,64-0,89) (p = 0,0008)). Zum Zeitpunkt der Datenanalyse lagen die Daten für einen Vergleich der Überlebensrate in den zwei Studienarmen noch nicht vor. Bis zum jetzigen Zeitpunkt, nach durchschnittlich dreijähriger Beobachtungsdauer, ist kein signifikanter Vorteil in Bezug auf das sekundäre Wirksamkeitskriterium "prozentuales Überleben" nachgewiesen: 87,7% gegenüber 86,6%, HR 0,9 (95%-KI, 0,71-1,13).
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  • -Die folgende Tabelle zeigt die pharmakokinetischen Parameter des ultrafiltrierbaren (nicht an Plasmaproteine gebundenen) Platins nach einmaliger zweistündiger Infusion von 85 mg/m2 oder 130 mg/m2 Oxaliplatin:
  • -Dosis Cmax (µg/ml) AUC 0-48 (µg/ml.h) AUC 0-inf (µg/ml.h) Vss (L) Kl (L/h)
  • +Die folgende Tabelle zeigt die pharmakokinetischen Parameter des ultrafiltrierbaren (nicht an Plasmaproteine gebundenen) Platins nach einmaliger zweistündiger Infusion von 85 mg/m2oder 130 mg/m2Oxaliplatin:
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  • +Dosis Cmax(µg/ml) AUC 0-48(µg/ml.h) AUC 0-inf(µg/ml.h) Vss(L) Kl(L/h)
  • -Mittelwert 0,681 3,58 4,25 295 18,5
  • -SD 0,077 0,986 1,18 142 4,71
  • +Mittelwert 0,681 3,58 4,25 295 18,5
  • +SD 0,077 0,986 1,18 142 4,71
  • -Mittelwert 1,21 8,20 11,9 582 10,1
  • -SD 0,10 2,40 4,60 261 3,07
  • +Mittelwert 1,21 8,20 11,9 582 10,1
  • +SD 0,10 2,40 4,60 261 3,07
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  • -Am Ende einer zweistündigen Infusion von 130 mg/m2 Oxaliplatin finden sich 15% des Platins im grossen Kreislauf, während 85% rasch ins Gewebe übertreten oder im Urin ausgeschieden werden. Zwei Stunden nach dem Ende der Infusion ist das Platin praktisch zu gleichen Teilen zwischen den roten Blutkörperchen und dem Plasma verteilt. Im Plasma liegen ungefähr 25-50% des Platins in freier Form vor. Das aus dem Komplex freigesetzte Platin bindet sich irreversibel an Plasmaproteine (Albumin und Gammaglobuline) und Erythrozyten. Die terminale Eliminationshalbwertszeit des gebundenen Platins entspricht der normalen Elimination von Albumin und Erythrozyten.
  • +Am Ende einer zweistündigen Infusion von 130 mg/m2Oxaliplatin finden sich 15% des Platins im grossen Kreislauf, während 85% rasch ins Gewebe übertreten oder im Urin ausgeschieden werden. Zwei Stunden nach dem Ende der Infusion ist das Platin praktisch zu gleichen Teilen zwischen den roten Blutkörperchen und dem Plasma verteilt. Im Plasma liegen ungefähr 25-50% des Platins in freier Form vor. Das aus dem Komplex freigesetzte Platin bindet sich irreversibel an Plasmaproteine (Albumin und Gammaglobuline) und Erythrozyten. Die terminale Eliminationshalbwertszeit des gebundenen Platins entspricht der normalen Elimination von Albumin und Erythrozyten.
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  • -In vitro wurde keine durch humanes Zytochrom P450 vermittelte Biotransformation des Diaminocyclohexan-Anteils (DACH) beobachtet. Es ist keine Zytochrom P450-bedingte Interaktion mit Arzneimitteln zu erwarten.
  • +In vitro wurde keine durch humanes Zytochrom P450 vermittelte Biotransformation des Diaminocyclohexan-Anteils (DACH) beobachtet. Es ist keine Zytochrom P450-bedingte Interaktion mit Arzneimittelnzu erwarten.
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  • -Bei leichter bis mässiger Leberinsuffizienz wurde kein signifikanter Effekt auf die Clearance des ultrafiltrierbaren Platins beobachtet. Bei schwerer Leberinsuffizienz liegen keine Erfahrungen vor.
  • +Bei leichter bis mässiger Leberinsuffizienz wurde kein signifikanter Effekt auf die Clearance des ultrafiltrierbaren Platins beobachtet. Bei schwererLeberinsuffizienz liegen keine Erfahrungen vor.
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  • -Die Platinclearance ist bei Patienten mit mässiger Niereninsuffizienz signifikant vermindert (von 17,6 +/- 2,18 l/h auf 9,95 +/- 1,91 l/h ). Die Wirkung einer hochgradigen Niereninsuffizienz auf die Pharmakokinetik von Oxaliplatin wurde nicht untersucht.
  • +Die Platinclearance ist bei Patienten mit mässiger Niereninsuffizienz signifikant vermindert (von 17,6 +/- 2,18 l/h auf 9,95 +/- 1,91 l/h). Die Wirkung einer hochgradigen Niereninsuffizienz auf die Pharmakokinetik von Oxaliplatin wurde nicht untersucht.
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  • -Als Zielorgane wurden im Verlauf präklinischer Studien an verschiedenen Spezies (Maus, Ratte, Hund und/oder Affe) nach einmaliger und wiederholter Gabe der Substanz das Knochenmark, das Magen-Darm-System, Nieren, Hoden, Nervensystem und Herz identifiziert. Mit Ausnahme der Veränderungen am Herz ist die an den Zielorganen der Tiere beobachtete Toxizität von derselben Art wie diejenige anderer Formen des Platins und anderer die DNA verändernder zytotoxischer Substanzen, die beim Menschen zur Krebsbehandlung eingesetzt werden. Kardiotoxizität wurde nur beim Hund beobachtet und manifestierte sich als elektrophysiologische Veränderungen mit letalem Kammerflimmern. Die Kardiotoxizität wird als für den Hund spezifisch angesehen, nicht nur weil sie nur bei dieser Spezies beobachtet wurde, sondern auch weil eine ähnliche Dosierung wie die beim Hund letal kardiotoxische Dosis (150 mg/m2) vom Menschen gut vertragen wurde.
  • -Präklinische Studien an sensorischen Neuronen der Ratte deuten darauf hin, dass die durch Oxaliplatin verursachten akuten neurosensorischen Symptome durch eine Interaktion mit den spannungsabhängigen Na+-Kanälen bedingt sein könnten. Oxaliplatin wirkt in Tests an Säugerzellen mutagen und klastogen und bei der Ratte embryo- und fetotoxisch. Obwohl keine Kanzerogenitätstests durchgeführt wurden, gilt Oxaliplatin als wahrscheinlich kanzerogen.
  • +Als Zielorgane wurden im Verlauf präklinischer Studien an verschiedenen Spezies (Maus, Ratte, Hund und/oder Affe) nach einmaliger und wiederholter Gabe der Substanz das Knochenmark, das Magen-Darm-System, Nieren, Hoden, Nervensystem und Herz identifiziert. Mit Ausnahme der Veränderungen am Herz ist die an den Zielorganen der Tiere beobachtete Toxizität von derselben Art wie diejenige anderer Formen des Platins und anderer die DNA verändernder zytotoxischer Substanzen, die beim Menschen zur Krebsbehandlung eingesetzt werden. Kardiotoxizität wurde nur beim Hund beobachtet und manifestierte sich als elektrophysiologische Veränderungen mit letalemKammerflimmern. Die Kardiotoxizität wird als für den Hund spezifisch angesehen, nicht nur weil sie nur bei dieser Spezies beobachtet wurde, sondern auch weil eine ähnliche Dosierung wie die beim Hund letal kardiotoxische Dosis (150 mg/m2) vom Menschen gut vertragen wurde.
  • +Präklinische Studien an sensorischen Neuronen der Ratte deuten darauf hin, dass die durch Oxaliplatin verursachten akuten neurosensorischen Symptome durch eine Interaktion mit den spannungsabhängigen Na+-Kanälen bedingt sein könnten. Oxaliplatin wirkt in Tests an Säugerzellen mutagen und klastogen und bei der Ratte embryo- und fetotoxisch. Obwohl keine Kanzerogenitätstestsdurchgeführt wurden, gilt Oxaliplatin als wahrscheinlichkanzerogen.
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  • -·Nicht mit Kochsalzlösungen verdünnen.
  • -·Nicht mit anderen Arzneimitteln/Lösungen mischen oder im gleichen Infusionsbeutel bzw. mit demselben Infusionsschlauch verwenden; das gilt insbesondere für 5-Fluorouracil, basische Lösungen, Trometamol und Folinsäurepräparate mit Trometamol als Hilfsstoff.
  • -·Kein aluminiumhaltiges Injektionsmaterial verwenden.
  • +-Nicht mit Kochsalzlösungen verdünnen.
  • +-Nicht mit anderen Arzneimitteln/Lösungen mischen oder im gleichen Infusionsbeutel bzw. mit demselben Infusionsschlauch verwenden; das gilt insbesondere für 5-Fluorouracil, basische Lösungen, Trometamol und Folinsäurepräparate mit Trometamol als Hilfsstoff.
  • +-Kein aluminiumhaltiges Injektionsmaterial verwenden.
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  • -Oxaliplatin Accord darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Oxaliplatin Accord darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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  • -·NIEMALS unverdünnt verabreichen.
  • -·Oxaliplatin kann bei Verwendung eines unmittelbar vor der Infusionsstelle liegenden Y-Anschlusses zur gleichen Zeit wie Folinsäure über 2 bis 6 Stunden verabreicht werden. Die beiden Arzneimittel dürfen jedoch nicht in denselben Infusionsbeutel gegeben werden. Die Folinsäure darf kein Trometamol als Hilfsstoff enthalten und nur mit isotonischen Infusionslösungen wie 5%iger Glukoselösung verdünnt werden, jedoch NIEMALS mit Kochsalz- bzw. chloridhaltigen oder alkalischen Lösungen (siehe «Inkompatibilitäten»).
  • -·Infusionsschlauch nach Applikation von Oxaliplatin spülen.
  • -·AUSSCHLIESSLICH die empfohlenen Lösungsmittel verwenden.
  • +-NIEMALS unverdünnt verabreichen.
  • +-Oxaliplatin kann bei Verwendung eines unmittelbar vor der Infusionsstelle liegenden Y-Anschlusses zur gleichen Zeit wie Folinsäure über 2 bis 6 Stunden verabreicht werden. Die beiden Arzneimittel dürfen jedoch nicht in denselben Infusionsbeutel gegeben werden. Die Folinsäure darf kein Trometamol als Hilfsstoff enthalten und nur mit isotonischen Infusionslösungen wie 5%iger Glukoselösung verdünnt werden, jedoch NIEMALS mit Kochsalz- bzw. chloridhaltigen oder alkalischen Lösungen (siehe "Inkompatibilitäten" ).
  • +-Infusionsschlauch nach Applikation von Oxaliplatin spülen.
  • +-AUSSCHLIESSLICH die empfohlenen Lösungsmittel verwenden.
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  • -Durchstechflasche zu 50 mg/10 ml: 1 Durchstechflasche pro Packung [A]
  • -Durchstechflasche zu 100 mg/20 ml: 1 Durchstechflasche pro Packung [A]
  • +Durchstechflasche zu 50 mg/10 ml: 1 Durchstechflaschepro Packung [A]
  • +Durchstechflasche zu 100 mg/20 ml: 1 Durchstechflaschepro Packung [A]
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