| 70 Änderungen an Fachinfo Esperoct 500 IE |
-Turoctocogum alfa pegolum* (humaner Gerinnungsfaktor VIII (rDNA), pegyliert).
-*Mit Hilfe rekombinanter DNA-Technologie in Ovarialzellen des chinesischen Hamsters (CHO) hergestellt, kovalent mit einem 40 kDa Polyethylenglykol (PEG) konjugiert.
- +Turoctocogum alfa pegolum* (humaner Gerinnungsfaktor VIII (rDNA), pegyliert).
- +*Mit Hilfe rekombinanter DNA-Technologie in Ovarialzellen des chinesischen Hamsters (CHO) hergestellt, kovalent mit einem 40 kDa Polyethylenglykol (PEG) konjugiert.
-Pulver: Natrii chloridum (entsprechend 14,16 mg Natrium), L-Histidinum, Saccharum, Polysorbatum 80, L-Methioninum, Calcii chloridum dihydricum, Natrii hydroxidum (zur pH-Einstellung), Acidum hydrochloridum (zur pH-Einstellung).
-Lösungsmittel: Natrii chloridum (entsprechend 14,16 mg Natrium), Aqua ad iniectabile ad 4 ml.
-
- +Pulver: Natrii chloridum (entsprechend 14,16 mg Natrium), L-Histidinum, Saccharum, Polysorbatum 80, L-Methioninum, Calcii chloridum dihydricum, Natrii hydroxidum (zur pH-Einstellung), Acidum hydrochloridum (zur pH-Einstellung).
- +Lösungsmittel: Natrii chloridum (entsprechend 14,16 mg Natrium), Aqua ad iniectabile ad 4 ml.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung (intravenöse Anwendung)
- +Jede Durchstechflasche enthält gemäss Deklaration 500 IE, 1000 IE, 1500 IE, 2000 IE, 3000 IE, 4000 IE oder 5000 IE turoctocog alfa pegol.
- +Nach Rekonstitution der Lösung enthält 1 ml Esperoct jeweils ca. 125 IE, 250 IE, 375 IE, 500 IE, 750 IE, 1000 IE oder 1250 IE turoctocog alfa pegol.
- +Das Pulver ist weiss bis weissgrau.
- +Das Lösungsmittel ist klar und farblos.
- +Der Wirkstoffgehalt (IE) wird unter Verwendung eines chromogenen Tests gemäss der Europäischen Pharmakopöe bestimmt. Die spezifische Aktivität von Esperoct beträgt im Mittel 9500 IE/mg Protein.
-Die Berechnung der erforderlichen Menge an Faktor VIII basiert auf dem empirischen Befund, dass 1 internationale Einheit (IE) Faktor VIII pro kg Körpergewicht die Faktor-VIII-Aktivität im Plasma um 2 IE/dl erhöht.
- +Die Berechnung der erforderlichen Menge an Faktor VIII basiert auf dem empirischen Befund, dass 1 internationale Einheit (IE) Faktor VIII pro kg Körpergewicht die Faktor-VIII-Aktivität im Plasma um 2 IE/dl erhöht.
-Richtwerte für die Dosierung von Esperoct bei der Behandlung nach Bedarf und der Behandlung von Blutungsepisoden finden Sie in der Tabelle 1. Achten Sie auf die Aufrechterhaltung der Faktor-VIII-Aktivität entsprechend oder über den angegebenen Plasmaspiegeln (in IE/dl oder in % der Norm). Die Häufigkeit der Verabreichung und die Dauer der Behandlung müssen in jedem Einzelfall angepasst werden, um eine optimale klinische Wirksamkeit zu erzielen.
-Tabelle 1: Richtwerte für die Behandlung von Blutungsepisoden mit Esperoct
-Stärkegrad der Blutung Erforderlicher Faktor-VIII-Spiegel (IE/dl oder % der Norm)a Häufigkeit der Verabreichung (Stunden) / Dauer der Behandlung (Tage)
-Leicht Hämarthrose in einem frühen Stadium, leichte Muskeleinblutungen oder leichte Blutungen in der Mundhöhle 20–40 Alle 12 bis 24 Stunden wiederholen. Mindestens 1 Tag, bis die durch Schmerzen angezeigte Blutungsepisode behoben ist oder die Heilung erreicht ist.
-Mittelschwer Fortgeschrittene Hämarthrose, Muskeleinblutungen oder Hämatome 30–60 Die Infusion alle 12 – 24 Stunden für 3 – 4 Tage oder mehr wiederholen, bis Schmerzen und akute Beeinträchtigung behoben sind.
-Schwere oder lebensbedrohliche Blutungen 60–100 Die Infusion alle 8 – 24 Stunden wiederholen, bis die Bedrohung aufgehoben ist.
- +Richtwerte für die Dosierung von Esperoct bei der Behandlung nach Bedarf und der Behandlung von Blutungsepisoden finden Sie in der Tabelle 1. Achten Sie auf die Aufrechterhaltung der Faktor-VIII-Aktivität entsprechend oder über den angegebenen Plasmaspiegeln (in IE/dl oder in % der Norm). Die Häufigkeit der Verabreichung und die Dauer der Behandlung müssen in jedem Einzelfall angepasst werden, um eine optimale klinische Wirksamkeit zu erzielen.
- +Tabelle 1: Richtwerte für die Behandlung von Blutungsepisoden mit Esperoct
- +Stärkegrad der Blutung Erforderlicher Häufigkeit der Verabreichung (Stunden) /
- + Faktor-VIII-Spiegel Dauer der Behandlung (Tage)
- + (IE/dl oder % der
- + Norm)a
- +LeichtHämarthrose in einem 20–40 Alle 12 bis 24 Stunden wiederholen.
- +frühen Stadium, leichte Mindestens 1 Tag, bis die durch Schmerzen
- +Muskeleinblutungen oder leichte angezeigte Blutungsepisode behoben ist
- +Blutungen in der Mundhöhle oder die Heilung erreicht ist.
- +MittelschwerFortgeschrittene 30–60 Die Infusion alle 12 – 24 Stunden für 3 –
- +Hämarthrose, Muskeleinblutungen 4 Tage oder mehr wiederholen, bis
- +oder Hämatome Schmerzen und akute Beeinträchtigung
- + behoben sind.
- +Schwere oder lebensbedrohliche 60–100 Die Infusion alle 8 – 24 Stunden
- +Blutungen wiederholen, bis die Bedrohung aufgehoben
- + ist.
- +
- +
-Tabelle 2 enthält allgemeine Empfehlungen hinsichtlich der Dosierung von Esperoct im Rahmen des perioperativen Managements. Die Aufrechterhaltung einer Faktor-VIII-Aktivität im Zielbereich oder darüber sollte angestrebt werden.
-Tabelle 2: Richtwerte für die Dosierung von Esperoct im Rahmen des perioperativen Managements
-Art des chirurgischen Eingriffs Erforderlicher Faktor-VIII-Spiegel (%) (IE/dl)a Häufigkeit der Verabreichung (Stunden) / Dauer der Behandlung (Tagen)
-Kleinere Eingriffe einschliesslich der Extraktion von Zähnen 30–60 Alle 24 Stunden, mindestens 1 Tag, bis zum Eintritt der Heilung.
-Grössere Eingriffe 80–100 (prä- und post-operativ) Die Infusion alle 8 bis 24 Stunden wiederholen bis eine angemessene Wundheilung erreicht ist, dann mindestens weitere 7 Tage therapieren, um eine Faktor VIII-Aktivität von 30 % bis 60 % (IU/dl) aufrechtzuerhalten.
- +Tabelle 2 enthält allgemeine Empfehlungen hinsichtlich der Dosierung von Esperoct im Rahmen des perioperativen Managements. Die Aufrechterhaltung einer Faktor-VIII-Aktivität im Zielbereich oder darüber sollte angestrebt werden.
- +Tabelle 2: Richtwerte für die Dosierung von Esperoct im Rahmen des perioperativen Managements
- +Art des chirurgische Erforderlicher Häufigkeit der Verabreichung (Stunden) / Dauer der
- +n Eingriffs Faktor-VIII-Spiegel Behandlung (Tagen)
- + (%) (IE/dl)a
- +Kleinere Eingriffeei 30–60 Alle 24 Stunden, mindestens 1 Tag, bis zum Eintritt der
- +nschliesslich der Heilung.
- +Extraktion von
- +Zähnen
- +Grössere Eingriffe 80–100 (prä- und Die Infusion alle 8 bis 24 Stunden wiederholen bis eine
- + post-operativ) angemessene Wundheilung erreicht ist, dann mindestens
- + weitere 7 Tage therapieren, um eine Faktor
- + VIII-Aktivität von 30 % bis 60 % (IU/dl)
- + aufrechtzuerhalten.
- +
- +
-Erwachsene und Jugendliche (12 Jahre und älter): Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 50 IE Esperoct pro kg Köpergewicht alle 4 Tage. Anschliessend kann das Dosierungsschema auf 50 IE/kg alle 3 – 4 Tage oder 75 IE/kg alle 7 Tage basierend auf dem Ansprechen des Patienten (niedrige Blutungsrate von 0 – 2 Blutungsepisoden während der letzten 6 Monate) und nach Ermessen des behandelnden Arztes angepasst werden.
-Kinder (unter 12 Jahren): Eine Dosis von 65 IE (50 – 75 IE) Esperoct pro kg Körpergewicht wird zweimal pro Woche verabreicht
- +Erwachsene und Jugendliche (12 Jahre und älter): Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 50 IE Esperoct pro kg Köpergewicht alle 4 Tage. Anschliessend kann das Dosierungsschema auf 50 IE/kg alle 3 – 4 Tage oder 75 IE/kg alle 7 Tage basierend auf dem Ansprechen des Patienten (niedrige Blutungsrate von 0 – 2 Blutungsepisoden während der letzten 6 Monate) und nach Ermessen des behandelnden Arztes angepasst werden.
- +Kinder (unter 12 Jahren): Eine Dosis von 65 IE (50 – 75 IE) Esperoct pro kg Körpergewicht wird zweimal pro Woche verabreicht
-Esperoct sollte mittels intravenöser Injektion (über etwa 2 Minuten) nach Rekonstitution des lyophilisierten Pulvers mit 4 ml 0,9-%-iger Natriumchlorid-Lösungsmittel (beiliegend) verabreicht werden.
- +Esperoct sollte mittels intravenöser Injektion (über etwa 2 Minuten) nach Rekonstitution des lyophilisierten Pulvers mit 4 ml 0,9-%-iger Natriumchlorid-Lösungsmittel (beiliegend) verabreicht werden.
-Instruktionen zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Verabreichung siehe unter «Hinweise für die Handhabung» in Rubrik «Sonstige Hinweise».
- +Instruktionen zur Rekonstitution des Arzneimittels vor der Verabreichung siehe unter "Hinweise für die Handhabung" in Rubrik "Sonstige Hinweise" .
-Die Bildung neutralisierender Antikörper (Inhibitoren) gegen den Faktor VIII stellt eine bekannte Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A dar. Diese Inhibitoren sind üblicherweise gegen die gerinnungsfördernde Aktivität des Faktors VIII gerichtete IgG-Immunglobuline, welche in Bethesda-Einheiten (BE) anhand des modifizierten Bethesda-Tests quantifiziert werden. Das Risiko, Inhibitoren zu bilden, korreliert mit dem Schweregrad der Erkrankung sowie mit der Faktor-VIII-Exposition, wobei das Risiko während der ersten 20 Expositionstage am grössten ist. Selten können sich Inhibitoren auch nach den ersten 100 Expositionstagen bilden.
- +Die Bildung neutralisierender Antikörper (Inhibitoren) gegen den Faktor VIII stellt eine bekannte Komplikation bei der Behandlung von Patienten mit Hämophilie A dar. Diese Inhibitoren sind üblicherweise gegen die gerinnungsfördernde Aktivität des Faktors VIII gerichtete IgG-Immunglobuline, welche in Bethesda-Einheiten (BE) anhand des modifizierten Bethesda-Tests quantifiziert werden. Das Risiko, Inhibitoren zu bilden, korreliert mit dem Schweregrad der Erkrankung sowie mit der Faktor-VIII-Exposition, wobei das Risiko während der ersten 20 Expositionstage am grössten ist. Selten können sich Inhibitoren auch nach den ersten 100 Expositionstagen bilden.
-Bei Patienten mit bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren kann die Substitutionstherapie mit Faktor VIII das kardiovaskuläre Risiko erhöhen.
- +Bei Patienten mit bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren kann die Substitutionstherapie mit Faktor VIII das kardiovaskuläre Risiko erhöhen.
-Dieses Arzneimittel enthält 28,32 mg Natrium pro rekonstituierte Durchstechflasche. Dies entspricht 1,4 % der von der WHO für Erwachsene empfohlenen täglichen Dosis von 2,0 g Natrium.
- +Dieses Arzneimittel enthält 28,32 mg Natrium pro rekonstituierte Durchstechflasche. Dies entspricht 1,4 % der von der WHO für Erwachsene empfohlenen täglichen Dosis von 2,0 g Natrium.
-Es wurden keine Interaktionen von Präparaten mit humanem Gerinnungsfaktor VIII (rDNA) mit anderen Arzneimitteln berichtet.
- +Es wurden keine Interaktionen von Präparaten mit humanem Gerinnungsfaktor VIII (rDNA) mit anderen Arzneimitteln berichtet.
-«sehr häufig» (≥1/10)
-«häufig» (≥1/100, <1/10),
-«gelegentlich» (≥1/1000, <1/100)
-«selten» (≥1/10'000, <1/1000)
-«sehr selten» (<1/10'000)
-«nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
- +"sehr häufig" (≥1/10)
- +"häufig" (≥1/100, <1/10),
- +"gelegentlich" (≥1/1000, <1/100)
- +"selten" (≥1/10'000, <1/1000)
- +"sehr selten" (<1/10'000)
- +"nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
-Tabelle 3: Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen in klinischen Studien bei PTPs*
-MedDRA-Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Häufigkeit*
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Faktor-VIII-Inhibition Gelegentlich***
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Reaktionen an der Injektionsstelle** Häufig
-Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit Gelegentlich
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Hautausschlag Erythem Pruritus Häufig
-Untersuchungen Abnahme des Gerinnungsfaktors VIII Nicht bekannt****
- +Tabelle 3: Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen in klinischen Studien bei PTPs*
- +MedDRA-Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Häufigkeit*
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Faktor-VIII-Inhibition Gelegentlich***
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Reaktionen an der Injektionsst Häufig
- +Verabreichungsort elle**
- +Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit Gelegentlich
- +Erkrankungen der Haut und des HautausschlagErythemPruritus Häufig
- +Unterhautzellgewebes
- +Untersuchungen Abnahme des Gerinnungsfaktors Nicht bekannt****
- + VIII
- +
- +
-** Zu den «Reaktionen an der Injektionsstelle» zählen: Reaktion an der Injektionsstelle, Hämatom an der Gefässpunktionsstelle, Reaktion an der Infusionsstelle, Hautrötung an der Injektionsstelle, Hautausschlag an der Injektionsstelle, Schmerz an der Gefässpunktionsstelle und Schwellung an der Injektionsstelle.
- +** Zu den "Reaktionen an der Injektionsstelle" zählen: Reaktion an der Injektionsstelle, Hämatom an der Gefässpunktionsstelle, Reaktion an der Infusionsstelle, Hautrötung an der Injektionsstelle, Hautausschlag an der Injektionsstelle, Schmerz an der Gefässpunktionsstelle und Schwellung an der Injektionsstelle.
-Tabelle 4: Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen in klinischen Studien bei PUPs*
-MedDRA-Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Häufigkeit
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Faktor-VIII-Inhibition** Sehr häufig
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Reaktionen an der Injektionsstelle*** Häufig
-Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit Häufig
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Hautausschlag Häufig
-Erythem Häufig
- +Tabelle 4: Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen in klinischen Studien bei PUPs*
- +MedDRA-Systemorganklasse Unerwünschte Wirkung Häufigkeit
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Faktor-VIII-Inhibition** Sehr häufig
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Reaktionen an der Injektionsstel Häufig
- +Verabreichungsort le***
- +Erkrankungen des Immunsystems Überempfindlichkeit Häufig
- +Erkrankungen der Haut und des Hautausschlag Häufig
- +Unterhautzellgewebes
- +Erythem Häufig
- +
- +
-*** Der bevorzugte Begriff «Reaktionen an der Injektionsstelle» umfasst: Schwellung an der Injektionsstelle und Hämatom an der Gefässeinstichstelle
- +*** Der bevorzugte Begriff "Reaktionen an der Injektionsstelle" umfasst: Schwellung an der Injektionsstelle und Hämatom an der Gefässeinstichstelle
-Erwachsene/Jugendliche mit einer niedrigen Blutungsrate von 0 – 2 Blutungsepisoden während der letzten 6 Monate und die mindestens 50 Dosen Esperoct erhalten haben, bekamen die Möglichkeit zur prophylaktischen Behandlung mit 75 IE/kg alle 7 Tage oder mit 50 IE/kg alle 4 Tage randomisiert zu werden. Insgesamt 55 der geeigneten Patienten entschlossen sich für die Randomisierung (17 zu der Verabreichung alle 4 Tage und 38 zu der Verabreichung von 75 IE alle 7 Tage). Insgesamt konnten Studienteilnehmer, die alle 7 Tage behandelt wurden, eine geringe Blutungshäufigkeit beibehalten, bei einer höher dosierten prophylaktischen Behandlung mit grösseren Zeitabständen. Die mediane annualisierte Blutungsrate betrug bei Patienten, die alle 4 Tage behandelt wurden, 0,00 (IQR: 0,00; 2,23) und bei Patienten, die alle 7 Tage behandelt wurden, 0,00 (IQR: 0,00; 2,36).
- +Erwachsene/Jugendliche mit einer niedrigen Blutungsrate von 0 – 2 Blutungsepisoden während der letzten 6 Monate und die mindestens 50 Dosen Esperoct erhalten haben, bekamen die Möglichkeit zur prophylaktischen Behandlung mit 75 IE/kg alle 7 Tage oder mit 50 IE/kg alle 4 Tage randomisiert zu werden. Insgesamt 55 der geeigneten Patienten entschlossen sich für die Randomisierung (17 zu der Verabreichung alle 4 Tage und 38 zu der Verabreichung von 75 IE alle 7 Tage). Insgesamt konnten Studienteilnehmer, die alle 7 Tage behandelt wurden, eine geringe Blutungshäufigkeit beibehalten, bei einer höher dosierten prophylaktischen Behandlung mit grösseren Zeitabständen. Die mediane annualisierte Blutungsrate betrug bei Patienten, die alle 4 Tage behandelt wurden, 0,00 (IQR: 0,00; 2,23) und bei Patienten, die alle 7 Tage behandelt wurden, 0,00 (IQR: 0,00; 2,36).
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Esperoct wurden in einer multinationalen, nicht-randomisierten, unverblindeten Phase-3-Studie untersucht. Die Präprophylaxebehandlung (optionale Bedarfsbehandlung bei Blutungsepisoden und/oder Dosierung von 60 IE/kg in Abständen von mehr als einer Woche, bis der Behandelte 20 Expositionstage (EDs) erreichte oder 24 Monate alt war) und die Prophylaxebehandlung von Blutungen wurden an 81 PUPs unter 6 Jahren mit schwerer Hämophilie A untersucht. Von den insgesamt 81 Patienten begannen 55 Patienten mit der Präprophylaxe und 42 dieser Patienten wechselten dann zur Prophylaxe. Insgesamt erhielten 69 Patienten eine Prophylaxebehandlung mit einer Dosierung von 60 IE pro kg Körpergewicht (50 - 75 IE/kg) zweimal wöchentlich.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Esperoct wurden in einer multinationalen, nicht-randomisierten, unverblindeten Phase-3-Studie untersucht. Die Präprophylaxebehandlung (optionale Bedarfsbehandlung bei Blutungsepisoden und/oder Dosierung von 60 IE/kg in Abständen von mehr als einer Woche, bis der Behandelte 20 Expositionstage (EDs) erreichte oder 24 Monate alt war) und die Prophylaxebehandlung von Blutungen wurden an 81 PUPs unter 6 Jahren mit schwerer Hämophilie A untersucht. Von den insgesamt 81 Patienten begannen 55 Patienten mit der Präprophylaxe und 42 dieser Patienten wechselten dann zur Prophylaxe. Insgesamt erhielten 69 Patienten eine Prophylaxebehandlung mit einer Dosierung von 60 IE pro kg Körpergewicht (50 - 75 IE/kg) zweimal wöchentlich.
-In der Gruppe der nach Bedarf behandelten Patienten wurden 1126 Blutungen bei 12 Patienten über 18 Jahren behandelt, wobei die durchschnittliche Behandlungsdosis für leichte/mässige Blutungen bei 38,1 IE/kg lag. Insgesamt 86,9 % der 1126 Blutungen waren nach 1 Injektion Esperoct wirksam behandelt. Insgesamt 96,8 % der 1126 Blutungen waren nach 1 – 2 Injektionen Esperoct wirksam behandelt.
- +In der Gruppe der nach Bedarf behandelten Patienten wurden 1126 Blutungen bei 12 Patienten über 18 Jahren behandelt, wobei die durchschnittliche Behandlungsdosis für leichte/mässige Blutungen bei 38,1 IE/kg lag. Insgesamt 86,9 % der 1126 Blutungen waren nach 1 Injektion Esperoct wirksam behandelt. Insgesamt 96,8 % der 1126 Blutungen waren nach 1 – 2 Injektionen Esperoct wirksam behandelt.
-Esperoct war in der Aufrechterhaltung der Hämostase bei grösseren chirurgischen Eingriffen wirksam (bei 43 von 45 wurde die Wirkung als «hervorragend» oder «gut» beurteilt), wobei die Erfolgsrate bei 95,6 % aller durchgeführten grösseren chirurgischen Eingriffe lag.
-Klinische Sicherheit: siehe unter Rubrik «Kontraindikation», «Unerwünschte Wirkungen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Interaktionen» und «Überdosierung».
- +Esperoct war in der Aufrechterhaltung der Hämostase bei grösseren chirurgischen Eingriffen wirksam (bei 43 von 45 wurde die Wirkung als "hervorragend" oder "gut" beurteilt), wobei die Erfolgsrate bei 95,6 % aller durchgeführten grösseren chirurgischen Eingriffe lag.
- +Klinische Sicherheit: siehe unter Rubrik "Kontraindikation" , "Unerwünschte Wirkungen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" und "Überdosierung" .
-Insgesamt wurden 129 pharmakokinetische (PK) Einzeldosis-Profile von Esperoct bei 86 Patienten (einschliesslich 24 pädiatrische Patienten (0 – <12 Jahre)) evaluiert.
- +Insgesamt wurden 129 pharmakokinetische (PK) Einzeldosis-Profile von Esperoct bei 86 Patienten (einschliesslich 24 pädiatrische Patienten (0 – <12 Jahre)) evaluiert.
-Wie erwartet war bei Kindern im Vergleich zu Jugendlichen und Erwachsenen die incremental Recovery niedriger während die an das Körpergewicht adjustierte Clearance höher war. Allgemein gab es einen Trend, dass die incremental Recovery mit dem Alter anstieg, während die Clearance (ml/h/kg) sank. Dies wurde zuvor bei anderen Faktor-VIII-Präparaten beschrieben und entspricht einem höheren Verteilungsvolumen pro kg Körpergewicht bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen (Tabelle 5).
- +Wie erwartet war bei Kindern im Vergleich zu Jugendlichen und Erwachsenen die incremental Recovery niedriger während die an das Körpergewicht adjustierte Clearance höher war. Allgemein gab es einen Trend, dass die incremental Recovery mit dem Alter anstieg, während die Clearance (ml/h/kg) sank. Dies wurde zuvor bei anderen Faktor-VIII-Präparaten beschrieben und entspricht einem höheren Verteilungsvolumen pro kg Körpergewicht bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen (Tabelle 5).
-Tabelle 5: Pharmakokinetische Einzeldosis-Parameter von Esperoct 50 IE/kg bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nach Alter, bestimmt mittels des chromogenen Tests (geometrisches Mittel [CV%])
-PK Parameter N=Anzahl der Patienten 0 – <6 Jahre N=13 6 – <12 Jahre N=11 12 – 17 Jahre N=3 ≥18 Jahre N=42
-Anzahl der Profile 13 11 5 79
-IR (IE/dl) pro IE/kg)a 1,80 (29) 1,99 (25) 2,79 (12) 2,63 (22)
-Maximale Faktor-VIII-Aktivität (IE/dl)a 101,2 (28) 119,6 (25) 133,2 (9) 134,4 (23)
-t1/2 (Stunden) 13,6 (20) 14,2 (26) 15,8 (43) 19,9 (34)
-AUCinf (IE*h/dl) 2147 (47) 2503 (42) 3100 (44) 3686 (35)
-CL (ml/h/kg) 2,6 (45) 2,4 (40) 1,5 (43) 1,4 (32)
-Vss (ml/kg) 44,2 (34) 41,2 (25) 33,4 (10) 37,7 (27)
-MRT (h) 17,0 (22) 17,3 (31) 21,7 (45) 25,2 (29)b
- +Tabelle 5: Pharmakokinetische Einzeldosis-Parameter von Esperoct 50 IE/kg bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen nach Alter, bestimmt mittels des chromogenen Tests (geometrisches Mittel [CV%])
- +PK ParameterN=Anzahl 0 – <6 JahreN=13 6 – <12 JahreN=11 12 – 17 JahreN=3 ≥18 JahreN=42
- + der Patienten
- +Anzahl der Profile 13 11 5 79
- +IR (IE/dl) pro 1,80 (29) 1,99 (25) 2,79 (12) 2,63 (22)
- +IE/kg)a
- +Maximale Faktor-VIII 101,2 (28) 119,6 (25) 133,2 (9) 134,4 (23)
- +-Aktivität (IE/dl)a
- +t1/2 (Stunden) 13,6 (20) 14,2 (26) 15,8 (43) 19,9 (34)
- +AUCinf (IE*h/dl) 2147 (47) 2503 (42) 3100 (44) 3686 (35)
- +CL (ml/h/kg) 2,6 (45) 2,4 (40) 1,5 (43) 1,4 (32)
- +Vss (ml/kg) 44,2 (34) 41,2 (25) 33,4 (10) 37,7 (27)
- +MRT (h) 17,0 (22) 17,3 (31) 21,7 (45) 25,2 (29)b
- +
- +
-Der mittlere Faktor VIII-Plasma-Aktivitätsspiegel im Steady State vor der Verabreichung während prophylaktischer Behandlung mit Esperoct, das alle 4 Tage mit 50 IE/kg verabreicht wird, beträgt 3,0 IE/dL (95 % CI: 2.6; 3.4) bei Patienten ab 12 Jahren.
-Für Patienten unter 12 Jahren, die zweimal wöchentlich 60 IE/kg (50-75 IE/kg) erhielten, betrug der mittlere Faktor VIII-Plasma-Aktivitätsspiegel im Steady State vor der Verabreichung während der prophylaktischen Behandlung 1,5 IE/dL (95 % CI: 1.2; 1.9).
- +Der mittlere Faktor VIII-Plasma-Aktivitätsspiegel im Steady State vor der Verabreichung während prophylaktischer Behandlung mit Esperoct, das alle 4 Tage mit 50 IE/kg verabreicht wird, beträgt 3,0 IE/dL (95 % CI: 2.6; 3.4) bei Patienten ab 12 Jahren.
- +Für Patienten unter 12 Jahren, die zweimal wöchentlich 60 IE/kg (50-75 IE/kg) erhielten, betrug der mittlere Faktor VIII-Plasma-Aktivitätsspiegel im Steady State vor der Verabreichung während der prophylaktischen Behandlung 1,5 IE/dL (95 % CI: 1.2; 1.9).
-Pharmakokinetische Voraussagen zeigten, dass Patienten, die alle 3 – 4 Tage behandelt wurden, meistens (72 – 95 % der Zeit) eine Faktor-VIII-Aktivität über 5 % (d.h. im Bereich leichter Hämophilie) aufwiesen. Patienten, die alle 7 Tage mit 75 IE/kg behandelt werden, sollten gemäss Voraussagen in 57 % der Zeit über 5 % aufweisen.
- +Pharmakokinetische Voraussagen zeigten, dass Patienten, die alle 3 – 4 Tage behandelt wurden, meistens (72 – 95 % der Zeit) eine Faktor-VIII-Aktivität über 5 % (d.h. im Bereich leichter Hämophilie) aufwiesen. Patienten, die alle 7 Tage mit 75 IE/kg behandelt werden, sollten gemäss Voraussagen in 57 % der Zeit über 5 % aufweisen.
-Esperoct wurde in einer Toxizitätsstudie mit wiederholter Verabreichung immundefizienten Ratten gegeben (50 – 1200 IE/kg/4 Tage für 52 Wochen). Behandlungsbedingte histopathologische Veränderungen oder unerwünschte Befunde traten nicht auf. PEG konnte im Hirngewebe (inkl. Plexus choroideus) mittels einer PEG-spezifischen immunhistochemischen Färbung nicht festgestellt werden.
- +Esperoct wurde in einer Toxizitätsstudie mit wiederholter Verabreichung immundefizienten Ratten gegeben (50 – 1200 IE/kg/4 Tage für 52 Wochen). Behandlungsbedingte histopathologische Veränderungen oder unerwünschte Befunde traten nicht auf. PEG konnte im Hirngewebe (inkl. Plexus choroideus) mittels einer PEG-spezifischen immunhistochemischen Färbung nicht festgestellt werden.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-·bei Raumtemperatur (≤30°C) nicht länger als 12 Monate
- +bei Raumtemperatur (≤30°C) nicht länger als 12 Monate
-·oberhalb Raumtemperatur (>30°C – 40°C) nicht länger als 3 Monate.
- +oberhalb Raumtemperatur (>30°C – 40°C) nicht länger als 3 Monate.
-·24 Stunden gelagert in einem Kühlschrank (2 – 8°C) oder
-·4 Stunden gelagert bei ≤30°C oder
-·2 Stunden gelagert zwischen >30°C und 40°C für Produkte, die vor der Rekonstitution nicht länger als 3 Monate oberhalb von Raumtemperatur (>30°C – 40°C) gelagert wurden
- +-24 Stunden gelagert in einem Kühlschrank (2 – 8°C) oder
- +-4 Stunden gelagert bei ≤30°C oder
- +-2 Stunden gelagert zwischen >30°C und 40°C für Produkte, die vor der Rekonstitution nicht länger als 3 Monate oberhalb von Raumtemperatur (>30°C – 40°C) gelagert wurden
-·24 Stunden gelagert in einem Kühlschrank (2 – 8°C) oder
-·4 Stunden gelagert bei ≤30°C
- +-24 Stunden gelagert in einem Kühlschrank (2 – 8°C) oder
- +-4 Stunden gelagert bei ≤30°C
-Für Hinweise zur Lagerung bei Raumtemperatur (≤30°C) oder bis 40°C und zu den Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels (≤30°C) oder bis 40°C, siehe unter «Sonstige Hinweise: Haltbarkeit bzw. Haltbarkeit nach Anbruch».
- +Für Hinweise zur Lagerung bei Raumtemperatur (≤30°C) oder bis 40°C und zu den Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels (≤30°C) oder bis 40°C, siehe unter "Sonstige Hinweise: Haltbarkeit bzw. Haltbarkeit nach Anbruch" .
-Für Hinweise zur Lagerung bei Raumtemperatur (≤30°C) oder bis 40°C und zu den Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels (≤30°C), siehe unter «Sonstige Hinweise: Haltbarkeit bzw. Haltbarkeit nach Anbruch».
- +Für Hinweise zur Lagerung bei Raumtemperatur (≤30°C) oder bis 40°C und zu den Aufbewahrungsbedingungen nach Rekonstitution des Arzneimittels (≤30°C), siehe unter "Sonstige Hinweise: Haltbarkeit bzw. Haltbarkeit nach Anbruch" .
-·1 Durchstechflasche aus Glas (Typ I) mit Pulver und einem Gummistopfen aus Chlorobutyl sowie einer Schnappkappe aus Aluminium und Kunststoff
-·1 sterilen Durchstechflaschen-Adapter für die Rekonstitution
-·1 Fertigspritze mit 4 ml Lösungsmittel und Rücklaufsperre (Polypropylen), einem Gummikolben (Bromobutyl) und einer Spitzenkappe mit einem Stopfen (Bromobutyl)
-·1 Kolbenstange (Polypropylen)
- +-1 Durchstechflasche aus Glas (Typ I) mit Pulver und einem Gummistopfen aus Chlorobutyl sowie einer Schnappkappe aus Aluminium und Kunststoff
- +-1 sterilen Durchstechflaschen-Adapter für die Rekonstitution
- +-1 Fertigspritze mit 4 ml Lösungsmittel und Rücklaufsperre (Polypropylen), einem Gummikolben (Bromobutyl) und einer Spitzenkappe mit einem Stopfen (Bromobutyl)
- +-1 Kolbenstange (Polypropylen)
|
|