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Home - Fachinformation zu Euvascor 10 mg / 5 mg - Änderungen - 19.05.2021
26 Änderungen an Fachinfo Euvascor 10 mg / 5 mg
  • -Bei Patienten, die Tipranavir, Ritonavir, Telaprevir oder Ciclosporin einnehmen, darf die Dosis von Atorvastatin 10 mg/Tag nicht überschreiten (siehe «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • +Bei Patienten, die Tipranavir, Ritonavir oder Ciclosporin einnehmen, darf die Dosis von Atorvastatin 10 mg/Tag nicht überschreiten (siehe «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • -Bei Patienten, die gleichzeitig mit der Behandlung mit Lipercosyl auch antivirale Medikamente gegen Hepatitis C mit Elbasvir oder Grazoprevir nehmen, darf die Dosis von Atorvastatin in Lipercosyl 20 mg/Tag nicht überschreiten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»). Diese Patienten müssen auch, falls erforderlich, mit den Einzelkomponenten behandelt werden.
  • +Bei Patienten, die gleichzeitig mit der Behandlung mit Lipercosyl auch antivirale Medikamente gegen Hepatitis C mit Elbasvir, Grazoprevir oder Letermovir zur Prophylaxe einer Cytomegalovirus-Infektion nehmen, darf die Dosis von Atorvastatin in Lipercosyl 20 mg/Tag nicht überschreiten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»). Diese Patienten müssen auch, falls erforderlich, mit den Einzelkomponenten behandelt werden.
  • +Die Anwendung von Lipercosyl wird nicht empfohlen bei Patienten, die Letermovir in Kombination mit Ciclosporin erhalten.
  • +
  • -·gleichzeitige Anwendung von Tipranavir, Ritonavir, Telaprevir oder Ciclosporin,
  • +·gleichzeitige Anwendung von Tipranavir, Ritonavir oder Ciclosporin,
  • -·die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern - darunter Lipercosyl - und Neprilysin-Inhibitoren (z.B. die Kombination Sacubitril/Valsartan oder Racecadotril) ist wegen eines erhöhten Risikos für Angioödem kontraindiziert (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»),
  • +·die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern - darunter Lipercosyl - und Neprilysin-Inhibitoren (z.B. die Kombination Sacubitril/Valsartan oder Racecadotril) ist wegen eines erhöhten Risikos für Angioödem kontraindiziert (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»). Eine Behandlung mit Perindopril sollte nicht innerhalb von 36 Stunden nach der letzten Dosis von Sacubitril/Valsartan begonnen werden.
  • -Aufgrund des enthaltenen Atorvastatins ist das Risiko einer Rhabdomyolyse erhöht, wenn Lipercosyl gleichzeitig mit bestimmten Arzneimitteln verabreicht wird, welche die Plasmakonzentration von Atorvastatin erhöhen können, wie starke Inhibitoren von CYP3A4 oder von Transportproteinen (z.B. Ciclosporin, Telithromycin, Clarithromycin, Delavirdin, Stiripentol, Ketoconazol, Voriconazol, Itraconazol, Posaconazol und HIV-Protease-Inhibitoren einschliesslich Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, Tipranavir/Ritonavir usw.). Das Risiko einer Myopathie kann ebenfalls erhöht sein bei gleichzeitiger Anwendung von Gemfibrozil oder anderen Fibrinsäure-Derivaten, antiviralen Medikamenten gegen Hepatitis C (Telaprevir, Elbasvir/Grazoprevir), Erythromycin, Niacin und Ezetimib. Soweit möglich, sind anstelle dieser Arzneimittel andere Behandlungsmöglichkeiten (die keine Interferenz verursachen) in Betracht zu ziehen.
  • +Aufgrund des enthaltenen Atorvastatins ist das Risiko einer Rhabdomyolyse erhöht, wenn Lipercosyl gleichzeitig mit bestimmten Arzneimitteln verabreicht wird, welche die Plasmakonzentration von Atorvastatin erhöhen können, wie starke Inhibitoren von CYP3A4 oder von Transportproteinen (z.B. Ciclosporin, Telithromycin, Clarithromycin, Delavirdin, Stiripentol, Ketoconazol, Voriconazol, Itraconazol, Posaconazol, Letermovir und HIV-Protease-Inhibitoren einschliesslich Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, Tipranavir/Ritonavir usw.). Das Risiko einer Myopathie kann ebenfalls erhöht sein bei gleichzeitiger Anwendung von Gemfibrozil oder anderen Fibrinsäure-Derivaten, antiviralen Medikamenten gegen Hepatitis C (Elbasvir/Grazoprevir), Erythromycin, Niacin und Ezetimib. Mögliche Arzneimittelwechselwirkungen sollten vor und während der Behandlung mit antiviralen Medikamenten, die zur Behandlung von Hepatitis C (HCV) eingesetzt werden, berücksichtigt werden und können zum Absetzen von Atorvastatin oder zur Reduzierung der Atorvastatin-Dosis führen (siehe Abschnitt «Interaktionen»). Soweit möglich, sind anstelle dieser Arzneimittel andere Behandlungsmöglichkeiten (die keine Interferenz verursachen) in Betracht zu ziehen.
  • +Gleichzeitige Anwendung von Gliptinen (z. B. Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin): Bei Patienten, die gleichzeitig mit mTOR-Hemmern behandelt werden, kann ein erhöhtes Risiko für Angioödeme (z. B. Schwellungen der Atemwege oder der Zunge, mit oder ohne Atembeschwerden) bestehen (siehe «Interaktionen»).
  • +
  • -Die Kombination von Lithium mit perindoprilhaltigen Medikamenten wie LIPERCOSYL wird nicht empfohlen (siehe «Wechselwirkungen»).
  • +Die Kombination von Lithium mit perindoprilhaltigen Medikamenten wie LIPERCOSYL wird nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»).
  • +Medikamente, die das Risiko eines Angioödems erhöhen:
  • +Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern mit der Kombination Sacubitril/Valsartan ist wegen des erhöhten Risikos eines Angioödems kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die Behandlung mit Sacubitril/Valsartan sollte nicht innerhalb von 36 Stunden nach der letzten Dosis einer Perindopril-haltigen Therapie begonnen werden. Die Behandlung mit Perindopril sollte nicht innerhalb von 36 Stunden nach der letzten Dosis von Sacubitril/Valsartan begonnen werden (siehe «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern mit Racecadotril, mTOR-Inhibitoren (z. B. Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus) und Gliptinen (z. B. Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin) kann zu einem erhöhten Risiko eines Angioödems führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Gewisse Arzneimittel bzw. therapeutische Klassen können zum vermehrten Vorkommen von Hyperkaliämie führen, z.B. Aliskiren, Kaliumsalze, kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptor Antagonisten (ARA II), NSAID, Heparine, Immunsuppressiva wie Ciclosporin oder Tacrolismus und Trimethoprim. Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel erhöht das Risiko für eine Hyperkaliämie.
  • +Gewisse Arzneimittel bzw. therapeutische Klassen können zum vermehrten Vorkommen von Hyperkaliämie führen, z. B. Aliskiren, Kaliumsalze, kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptor Antagonisten (ARA II), NSAID, Heparine, Immunsuppressiva wie Ciclosporin oder Tacrolismus und Trimethoprim. Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel erhöht das Risiko für eine Hyperkaliämie. Daher wird die Kombination von Lipercosyl mit den oben genannten Medikamenten nicht empfohlen. Wenn eine gleichzeitige Anwendung angezeigt ist, sollte sie mit Vorsicht und unter häufiger Überwachung des Blutkaliumspiegels erfolgen.
  • -HIV-Protease-Inhibitoren wie Ritonavir, Patienten, die mit der Kombination der HIV-Protease-Inhibitoren Tipranavir/Ritonavir oder mit dem Hepatitis-C-Protease-Inhibitor Telaprevir behandelt werden, müssen die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin vermeiden. Patienten, welche die Kombination der HIV-Protease-Inhibitoren Lopinavir/Ritonavir einnehmen, müssen mit Vorsicht und der niedrigsten notwendigen Dosis von Atorvastatin behandelt werden. Bei Patienten, welche die Kombination der HIV-Protease-Inhibitoren Saquinavir/Ritonavir, Darunavir/Ritonavir, Fosamprenavir oder Fosamprenavir/Ritonavir erhalten, soll die tägliche Dosis von 20 mg Atorvastatin nicht überschritten und mit Vorsicht angewendet werden.
  • +HIV-Protease-Inhibitoren wie Ritonavir, Patienten, die mit der Kombination der HIV-Protease-Inhibitoren Tipranavir/Ritonavir behandelt werden, müssen die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin vermeiden. Patienten, welche die Kombination der HIV-Protease-Inhibitoren Lopinavir/Ritonavir einnehmen, müssen mit Vorsicht und der niedrigsten notwendigen Dosis von Atorvastatin behandelt werden. Bei Patienten, welche die Kombination der HIV-Protease-Inhibitoren Saquinavir/Ritonavir, Darunavir/Ritonavir, Fosamprenavir oder Fosamprenavir/Ritonavir erhalten, soll die tägliche Dosis von 20 mg Atorvastatin nicht überschritten und mit Vorsicht angewendet werden.
  • -Telaprévir (750 mg alle 8 Std., 10 Tage), 20 mg als Einmalgabe ↑ AUC 7,9fach ↑ Cmax 10,6fach
  • -Ciclosporin (5,2 mg/kg/Tag, gleichbleibende Dosis), 10 mg 1x/Tag, 28 Tag ↑ AUC 8,7fach ↑ Cmax 10,7fach Inhibitoren von Transportproteinen (z.B. Ciclosporin) können die systemische Atorvastatin-Exposition erhöhen. Die Auswirkung der Hemmung hepatischer Aufnahmetransporter auf die Konzentration von Atorvastatin in Leberzellen ist nicht bekannt. Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin und Ciclosporin ist zu vermeiden.
  • +Ciclosporin (5,2 mg/kg/Tag, gleichbleibende Dosis), 10 mg 1x/Tag, 28 Tag ↑ AUC 8,7fach ↑ Cmax 10,7fach Inhibitoren von Transportproteinen (z.B. Ciclosporin, Letermovir) können die systemische Atorvastatin-Exposition erhöhen. Die Auswirkung der Hemmung hepatischer Aufnahmetransporter auf die Konzentration von Atorvastatin in Leberzellen ist nicht bekannt. Die gleichzeitige Anwendung von Atorvastatin bei Patienten, die Letermovir in Kombination mit Ciclosporin einnehmen, sollte vermieden werden. Die Dosis von Atorvastatin sollte bei gleichzeitiger Verabreichung mit Letermovir täglich nicht 20 mg überschreiten.
  • +Letermovir (480 mg 1x/Tag, 10 Tage) 20 mg 1x/Tag, 10 Tage ↑ AUC 3,29fach
  • +Ciclosporin Perindopril Nicht relevant Pharmakodynamische Wechselwirkung: erhöhtes Risiko einer Hyperkaliämie. Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern mit Ciclosporin kann eine Hyperkaliämie auftreten. Die Überwachung des Kaliumspiegels im Blut wird empfohlen.
  • +Heparin Perindopril Nicht relevant Pharmakodynamische Wechselwirkung: erhöhtes Risiko einer Hyperkaliämie. Bei gleichzeitiger Anwendung von ACE-Hemmern mit Heparin kann eine Hyperkaliämie auftreten. Die Überwachung des Kaliumspiegels im Blut wird empfohlen.
  • +Gliptine (Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin) Perindopril Nicht relevant Pharmakodynamische Wechselwirkung: erhöhtes Risiko eines Angioödems Bei der gleichzeitigen Anwendung von Lipercosyl und diesen Arzneimitteln ist Vorsicht geboten. Erhöhtes Risiko für Angioödeme aufgrund der Gliptin-induzierten Abnahme der Dipeptidylpeptidase IV (DPP-IV)-Aktivität bei Patienten, die mit ACE-Hemmern ko-behandelt werden.
  • -Gliptine (Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin) Perindopril Nicht zutreffend Pharmakodynamische Interaktion: Zunahme des Risikos für Angioödem Die gleichzeitige Anwendung von Lipercosyl und diesen Arzneimitteln muss mit Vorsicht erfolgen. Erhöhung des Risikos für Angioödem bei gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer behandelten Patienten, zurückzuführen auf eine durch Gliptin verursachte verminderte Aktivität der Dipeptidylpeptidase IV (DPP-IV).
  • -Karzinogenität
  • +Kanzerogenität
  • -Bei Ratten erwies sich Atorvastatin als nicht karzinogen, bei Mäusen kam es jedoch in hohen Dosen (mit einer 6- bis 11mal höheren AUC 0-24 h als bei der höchsten empfohlenen Dosis beim Menschen) zu hepatozellulären Adenomen bei den männlichen und hepatozellulären Karzinomen bei den weiblichen Tieren.
  • +Bei Ratten erwies sich Atorvastatin als nicht kanzerogen, bei Mäusen kam es jedoch in hohen Dosen (mit einer 6- bis 11mal höheren AUC 0-24 h als bei der höchsten empfohlenen Dosis beim Menschen) zu hepatozellulären Adenomen bei den männlichen und hepatozellulären Karzinomen bei den weiblichen Tieren.
  • -In Langzeitstudien an Ratten und Mäusen wurde keine Karzinogenität festgestellt.
  • +In Langzeitstudien an Ratten und Mäusen wurde keine Kanzerogenität festgestellt.
  • -Januar 2020
  • +März 2021.
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