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Home - Fachinformation zu Co-Amoxicillin Spirig HC 625 mg (500/125) - Änderungen - 28.01.2026
53 Änderungen an Fachinfo Co-Amoxicillin Spirig HC 625 mg (500/125)
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Galenische Form Amoxicillinum anhydricum Acidum clavulanicum Verhältnis Amoxicill
  • + ut Amoxicillinum trihydricu ut Kalii clavulanas in: Clavulansäure
  • + m
  • +Filmtablette zu 625 mg 500 mg 125 mg 4: 1
  • +(500/125)
  • +Filmtablette zu 1000 mg 875 mg 125 mg 7: 1
  • +(875/125) (mit Bruchrille)
  • + 
  • +Die Bruchrille der Dosierungsstärke 1000 mg erlaubt eine erleichterte Einnahme.
  • -Co-Amoxicillin Spirig HC ist indiziert bei grampositiven und gramnegativen bakteriellen Infektionen mit Co-Amoxicillin-Spirig HC-empfindlichen Erregern (speziell Keime, die aufgrund ihrer β-Laktamase-Bildung gegen Amoxicillin resistent sind, vgl. «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Co-Amoxicillin Spirig HC ist indiziert bei grampositiven und gramnegativen bakteriellen Infektionen mit Co-Amoxicillin-Spirig HC-empfindlichen Erregern (speziell Keime, die aufgrund ihrer β-Laktamase-Bildung gegen Amoxicillin resistent sind, vgl. "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Kreatinin-Clearance Leichte, mittelschwere bis schwere Infektionen
  • -10-30 mL/Min. 625 mg alle 12 Stunden
  • -weniger als 10 mL/Min. 625 mg alle 24 Stunden
  • +Kreatinin-Clearance Leichte, mittelschwere bis schwere Infektionen
  • +10-30 mL/Min. 625 mg alle 12 Stunden
  • +weniger als 10 mL/Min. 625 mg alle 24 Stunden
  • + 
  • +
  • -Bei Patienten unter Behandlung mit Penicillinen wurde über schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktoider und schwerer kutaner unerwünschter Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Amoxicillin-Clavulanat auftreten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Falls eine allergische Reaktion auftritt, sollte Co-Amoxicillin Spirig HC abgesetzt und geeignete andere Therapien eingeleitet werden.
  • +Bei Patienten unter Behandlung mit Penicillinen wurde über schwerwiegende und gelegentlich tödlich verlaufende Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich anaphylaktoider und schwerer kutaner unerwünschter Reaktionen) berichtet. Überempfindlichkeitsreaktionen können auch zum Kounis-Syndrom führen, einer schweren allergischen Reaktion, die in einem Myokardinfarkt enden kann. Zu den ersten Symptomen solcher Reaktionen können Brustschmerzen gehören, die in Verbindung mit einer allergischen Reaktion auf Amoxicillin-Clavulanat auftreten (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Falls eine allergische Reaktion auftritt, sollte Co-Amoxicillin Spirig HC abgesetzt und geeignete andere Therapien eingeleitet werden.
  • -Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Amoxicillin Trihydrat-Kalium Clavulanat, berichtet (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Co-Amoxicillin Spirig HC unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
  • -Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die Dosierungsintervalle entsprechend dem Schweregrad der Funktionsstörung zu verlängern (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Schwere kutane Arzneimittelreaktionen (SCAR) wie das Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS), Erythema multiforme und akute generalisierte exanthematöse Pustulosis (AGEP) wurden bei Patienten unter Behandlung mit Beta-Laktam-Antibiotika, einschliesslich Amoxicillin Trihydrat-Kalium Clavulanat, berichtet (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ). Beim Auftreten solcher Reaktionen ist Co-Amoxicillin Spirig HC unverzüglich abzusetzen und eine Alternativtherapie ist in Erwägung zu ziehen.
  • +Bei eingeschränkter Nierenfunktion sind die Dosierungsintervalle entsprechend dem Schweregrad der Funktionsstörung zu verlängern (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Beide Dosierungsstärken enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. sie sind nahezu «natriumfrei».
  • +Beide Dosierungsstärken enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
  • -Gewisse, individuell unterschiedliche Arzneimittelreaktionen (vgl. «Unerwünschte Wirkungen») können die Konzentration und Reaktion des Patienten soweit beeinträchtigen, dass die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden kann.
  • +Gewisse, individuell unterschiedliche Arzneimittelreaktionen (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ) können die Konzentration und Reaktion des Patienten soweit beeinträchtigen, dass die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden kann.
  • -Zur Klassifikation der Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wurden die folgenden Definitionen verwendet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (<1/10, ≥1/100), «gelegentlich» (<1/100, ≥1/1000), «selten» (<1/1000, ≥1/10'000), «sehr selten» (<1/10'000).
  • +Zur Klassifikation der Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wurden die folgenden Definitionen verwendet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (<1/10, ≥1/100), "gelegentlich" (<1/100, ≥1/1000), "selten" (<1/1000, ≥1/10'000), "sehr selten" (<1/10'000).
  • -Sehr selten: Reversible Agranulozytose und hämolytische Anämie. Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (Quick-Wert) (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • +Sehr selten: Reversible Agranulozytose und hämolytische Anämie. Verlängerung der Blutungsdauer und Prothrombinzeit (Quick-Wert) (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
  • -Der anaphylaktische Schock erfordert die sofortige Injektion von Adrenalin (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Der anaphylaktische Schock erfordert die sofortige Injektion von Adrenalin (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen (mit Symptomen wie Urtikaria, juckendem Erythem, angioneurotischem Ödem; Abdominalschmerzen, Erbrechen u.a. abdominalen Zeichen; Dyspnoe bei Bronchospasmus oder Larynxoedem; Kreislaufsymptome wie Blutdruckabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock). Eine Herxheimerreaktion ist bei der Therapie von Typhus, Lues oder Leptospirose möglich. Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden (vgl. «Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes»).
  • +Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen (mit Symptomen wie Urtikaria, juckendem Erythem, angioneurotischem Ödem; Abdominalschmerzen, Erbrechen u.a. abdominalen Zeichen; Dyspnoe bei Bronchospasmus oder Larynxoedem; Kreislaufsymptome wie Blutdruckabfall bis hin zum anaphylaktischen Schock). Eine Herxheimerreaktion ist bei der Therapie von Typhus, Lues oder Leptospirose möglich. Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden (vgl. "Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes" ).
  • -Sehr selten: Kounis-Syndrom (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten: Kounis-Syndrom (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Sehr selten: Durch Antibiotika hervorgerufene Kolitis (einschliesslich pseudomembranöse Kolitis und hämorrhagische Kolitis) (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten: Durch Antibiotika hervorgerufene Kolitis (einschliesslich pseudomembranöse Kolitis und hämorrhagische Kolitis) (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei Auftreten einer Dermatitis als Überempfindlichkeitsreaktion sollte die Behandlung eingestellt werden (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Auftreten einer Dermatitis als Überempfindlichkeitsreaktion sollte die Behandlung eingestellt werden (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es wurde über Amoxicillin-Kristallurie und begleitendem akutem Nierenversagen berichtet (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Es wurde über Amoxicillin-Kristallurie und begleitendem akutem Nierenversagen berichtet (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -·Bacillus anthracis
  • -·Enterococcus faecalis
  • -·Listeria monocytogenes
  • -·Nocardia asteroides
  • -·Streptococcus pneumoniae*+
  • -·Streptococcus pyogenes*+
  • -·Streptococcus agalactiae*+
  • -·Streptococcus viridans+
  • -·Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*+
  • -·Staphylococcus aureus (Methicillin-empfindlich)*
  • -·Staphylococcus saprophyticus (Methicillin-empfindlich)
  • -·Coagulase-negative Staphylokokken (Methicillin-empfindlich)
  • +-Bacillus anthracis
  • +-Enterococcus faecalis
  • +-Listeria monocytogenes
  • +-Nocardia asteroides
  • +-Streptococcus pneumoniae*+
  • +-Streptococcus pyogenes*+
  • +-Streptococcus agalactiae*+
  • +-Streptococcus viridans+
  • +-Streptococcus spp. (andere β-hämolysierende Streptokokken)*+
  • +-Staphylococcus aureus (Methicillin-empfindlich)*
  • +-Staphylococcus saprophyticus (Methicillin-empfindlich)
  • +-Coagulase-negative Staphylokokken (Methicillin-empfindlich)
  • -·Bordetella pertussis
  • -·Haemophilus influenzae*
  • -·Haemophilus parainfluenzae
  • -·Helicobacter pylori
  • -·Moraxella catarrhalis*
  • -·Neisseria gonorrhoeae
  • -·Pasteurella multocida
  • -·Vibrio cholerae
  • +-Bordetella pertussis
  • +-Haemophilus influenzae*
  • +-Haemophilus parainfluenzae
  • +-Helicobacter pylori
  • +-Moraxella catarrhalis*
  • +-Neisseria gonorrhoeae
  • +-Pasteurella multocida
  • +-Vibrio cholerae
  • -·Borrelia burgdorferi
  • -·Leptospira icterohaemorrhagiae
  • -·Treponema pallidum
  • +-Borrelia burgdorferi
  • +-Leptospira icterohaemorrhagiae
  • +-Treponema pallidum
  • -·Clostridium spp.
  • -·Peptococcus niger
  • -·Peptostreptococcus magnus
  • -·Peptostreptococcus micros
  • -·Peptostreptococcus spp.
  • +-Clostridium spp.
  • +-Peptococcus niger
  • +-Peptostreptococcus magnus
  • +-Peptostreptococcus micros
  • +-Peptostreptococcus spp.
  • -·Bacteroides fragilis
  • -·Bacteroides spp.
  • -·Capnocytophaga spp.
  • -·Eikenella corrodens
  • -·Fusobacterium nucleatum
  • -·Fusobacterium spp.
  • -·Porphyromonas spp.
  • -·Prevotella spp.
  • +-Bacteroides fragilis
  • +-Bacteroides spp.
  • +-Capnocytophaga spp.
  • +-Eikenella corrodens
  • +-Fusobacterium nucleatum
  • +-Fusobacterium spp.
  • +-Porphyromonas spp.
  • +-Prevotella spp.
  • -·Escherichia coli*
  • -·Klebsiella oxytoca
  • -·Klebsiella pneumoniae*
  • -·Klebsiella spp.
  • -·Proteus mirabilis
  • -·Proteus vulgaris
  • -·Proteus spp.
  • -·Salmonella spp.
  • -·Shigella spp.
  • +-Escherichia coli*
  • +-Klebsiella oxytoca
  • +-Klebsiella pneumoniae*
  • +-Klebsiella spp.
  • +-Proteus mirabilis
  • +-Proteus vulgaris
  • +-Proteus spp.
  • +-Salmonella spp.
  • +-Shigella spp.
  • -·Corynebacterium spp.
  • -·Enterococcus faecium
  • +-Corynebacterium spp.
  • +-Enterococcus faecium
  • -·Acinetobacter spp.
  • -·Citrobacter freundii
  • -·Enterobacter spp.
  • -·Hafnia alvei
  • -·Legionella pneumophila
  • -·Morganella morganii
  • -·Providencia spp.
  • -·Pseudomonas spp.
  • -·Serratia spp.
  • -·Stenotrophomonas maltophilia
  • -·Yersinia enterocolitica
  • +-Acinetobacter spp.
  • +-Citrobacter freundii
  • +-Enterobacter spp.
  • +-Hafnia alvei
  • +-Legionella pneumophila
  • +-Morganella morganii
  • +-Providencia spp.
  • +-Pseudomonas spp.
  • +-Serratia spp.
  • +-Stenotrophomonas maltophilia
  • +-Yersinia enterocolitica
  • -·Chlamydia pneumoniae
  • -·Chlamydia psittaci
  • -·Chlamydia spp.
  • -·Coxiella burnetti
  • -·Mycoplasma spp.
  • +-Chlamydia pneumoniae
  • +-Chlamydia psittaci
  • +-Chlamydia spp.
  • +-Coxiella burnetti
  • +-Mycoplasma spp.
  • -Amoxicillin und Clavulansäure werden im Darm gut resorbiert. Für eine optimale Resorption wird die Einnahme zu Beginn einer Mahlzeit empfohlen. Die Resorptionskurven der beiden Komponenten sind ähnlich; die maximalen Serumspiegel von Amoxicillin und Clavulansäure werden ca. 1 bis 1½ Stunden nach oraler Einnahme erreicht. Nach Einnahme einer Tablette zu 375 mg (250/125) betragen sie rund 5 mg/L (Amoxicillin) und 3 mg/L (Clavulansäure).
  • +Amoxicillin und Clavulansäure werden im Darm gut resorbiert. Für eine optimale Resorption wird die Einnahme zu Beginn einer Mahlzeit empfohlen. Die Resorptionskurven der beiden Komponenten sind ähnlich; die maximalen Serumspiegel von Amoxicillin und Clavulansäure werden ca. 1 bis 1½ Stunden nach oraler Einnahme erreicht. Nach Einnahme einer Tablette zu 375 mg (250/125) betragen sie rund 5 mg/L (Amoxicillin) und 3 mg/L (Clavulansäure).
  • -Amoxicillin wird zu ca. 18%, Clavulansäure zu ca. 25% an Plasmaproteine gebunden. Die Verteilungsvolumina betragen 22 Liter für Amoxicillin und 16 Liter für Clavulansäure.
  • +Amoxicillin wird zu ca. 18%, Clavulansäure zu ca. 25% an Plasmaproteine gebunden. Die Verteilungsvolumina betragen 22 Liter für Amoxicillin und 16 Liter für Clavulansäure.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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