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Home - Fachinformation zu Nucala 100 mg/mL - Änderungen - 28.01.2026
150 Änderungen an Fachinfo Nucala 100 mg/mL
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionslösung im Fertigpen/in einer Fertigspritze zur s.c. Verabreichung: Jeder Fertigpen und jede Fertigspritze enthält 100 mg Mepolizumab in 1 mL steriler Lösung (100 mg/mL).
  • -·mindestens zwei Exazerbationen in den vorausgegangenen 12 Monaten unter aktueller Standardtherapie (hochdosierte inhalative Kortikosteroide plus zusätzliche Erhaltungstherapie) und/oder Notwendigkeit zur Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden.
  • -·Eosinophilenzahl im Blut von ≥0.15 G/L* (entspricht ≥150 Zellen/μL) bei Behandlungsbeginn oder von ≥0.3 G/L (entspricht ≥300 Zellen/μL) in den vorausgegangenen 12 Monaten.
  • -* Für genauere Angaben zur Patientenpopulation siehe Rubrik «Eigenschaften/Wirkungen», Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
  • +mindestens zwei Exazerbationen in den vorausgegangenen 12 Monaten unter aktueller Standardtherapie (hochdosierte inhalative Kortikosteroide plus zusätzliche Erhaltungstherapie) und/oder Notwendigkeit zur Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden.
  • +-Eosinophilenzahl im Blut von ≥0.15 G/L* (entspricht ≥150 Zellen/μL) bei Behandlungsbeginn oder von ≥0.3 G/L (entspricht ≥300 Zellen/μL) in den vorausgegangenen 12 Monaten.
  • +* Für genauere Angaben zur Patientenpopulation siehe Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen" , Klinische Wirksamkeit und Sicherheit
  • -·Rezidivierende oder therapieresistente EGPA
  • -·Vorgängige Stabilisierung der Krankheit mit systemischen Kortikosteroiden
  • -·eine Erhaltungs-Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden und allenfalls Steroid-sparenden Immunsuppressiva ist notwendig
  • +-Rezidivierende oder therapieresistente EGPA
  • +-Vorgängige Stabilisierung der Krankheit mit systemischen Kortikosteroiden
  • +eine Erhaltungs-Behandlung mit systemischen Kortikosteroiden und allenfalls Steroid-sparenden Immunsuppressiva ist notwendig
  • -Nucala ist angezeigt als Zusatztherapeutikum zur Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit Hypereosinophilie-Syndrom ohne FIP1L1-PDGFRα Fusion (F/P negatives HES) (siehe Rubrik «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Nucala ist angezeigt als Zusatztherapeutikum zur Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit Hypereosinophilie-Syndrom ohne FIP1L1-PDGFRα Fusion (F/P negatives HES) (siehe Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
  • +Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
  • -Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
  • +Die empfohlene Dosis beträgt 100 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
  • -Die einzelnen Injektionsstellen sollten einen Abstand von wenigstens 5 cm voneinander haben (s. «Sonstige Hinweise», Hinweise für die Handhabung).
  • +Die einzelnen Injektionsstellen sollten einen Abstand von wenigstens 5 cm voneinander haben (s. "Sonstige Hinweise" , Hinweise für die Handhabung).
  • -Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
  • +Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
  • -Die einzelnen Injektionsstellen sollten einen Abstand von wenigstens 5 cm voneinander haben (s. «Sonstige Hinweise», Hinweise für die Handhabung).
  • +Die einzelnen Injektionsstellen sollten einen Abstand von wenigstens 5 cm voneinander haben (s. "Sonstige Hinweise" , Hinweise für die Handhabung).
  • -Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
  • +Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg Nucala und wird einmal alle 4 Wochen subkutan verabreicht.
  • -Ältere Patienten (> 65 Jahre)
  • -Bei älteren Patienten ist keine Anpassung der Dosierung erforderlich (vgl. «Pharmakokinetik»).
  • +Ältere Patienten (> 65 Jahre)
  • +Bei älteren Patienten ist keine Anpassung der Dosierung erforderlich (vgl. "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich (vgl. «Pharmakokinetik»).
  • +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich (vgl. "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich (vgl. «Pharmakokinetik»).
  • -Art der Anwendung (Hinweise für die Handhabung s. «Sonstige Hinweise»)
  • +Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung erforderlich (vgl. "Pharmakokinetik" ).
  • +Art der Anwendung (Hinweise für die Handhabung s. "Sonstige Hinweise" )
  • -Nucala wurde bei Patienten mit organgefährdenden oder lebensbedrohlichen Manifestationen von EGPA nicht untersucht (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Nucala wurde bei Patienten mit organgefährdenden oder lebensbedrohlichen Manifestationen von EGPA nicht untersucht (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Nucala wurde bei Patienten mit lebensbedrohlichen Manifestationen von HES nicht untersucht (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Injektion zu 100 mg (=1 ml), d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Nucala wurde bei Patienten mit lebensbedrohlichen Manifestationen von HES nicht untersucht (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Injektion zu 100 mg (=1 ml), d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Aus tierexperimentellen Studien gehen keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität hervor (vgl. «Präklinische Daten»).
  • +Aus tierexperimentellen Studien gehen keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität hervor (vgl. "Präklinische Daten" ).
  • -Für den Menschen liegen keine Daten zur Ausscheidung von Mepolizumab in der Muttermilch vor. In der Milch von Cynomolgus-Affen wurde Mepolizumab jedoch in Konzentrationen von weniger als 0,5 % der entsprechenden Plasmakonzentrationen ausgeschieden.
  • +Für den Menschen liegen keine Daten zur Ausscheidung von Mepolizumab in der Muttermilch vor. In der Milch von Cynomolgus-Affen wurde Mepolizumab jedoch in Konzentrationen von weniger als 0,5 % der entsprechenden Plasmakonzentrationen ausgeschieden.
  • -Daten zur Fertilität beim Menschen liegen nicht vor. In tierexperimentellen Studien wurden keine unerwünschten Wirkungen einer anti-IL-5-Behandlung auf die Fertilität festgestellt (vgl. «Präklinische Daten»).
  • +Daten zur Fertilität beim Menschen liegen nicht vor. In tierexperimentellen Studien wurden keine unerwünschten Wirkungen einer anti-IL-5-Behandlung auf die Fertilität festgestellt (vgl. "Präklinische Daten" ).
  • -In klinischen Studien an Patienten mit hochgradigem eosinophilem Asthma waren die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen während der Behandlung Kopfschmerzen, Reaktionen an der Injektionsstelle und Rückenschmerzen. Das Sicherheitsprofil war über alle Behandlungsgruppen hinweg ähnlich, mit Ausnahme der Reaktionen an der Injektionsstelle, die im Vergleich zu Placebo (3 %) in der Gruppe mit Mepolizumab 100 mg s.c. häufiger (8 %) auftraten. Reaktionen an der Injektionsstelle traten in der Regel zu Beginn der Behandlung, bis zur dritten Injektion, auf; für spätere Injektionen liegen weniger Meldungen vor.
  • +In klinischen Studien an Patienten mit hochgradigem eosinophilem Asthma waren die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen während der Behandlung Kopfschmerzen, Reaktionen an der Injektionsstelle und Rückenschmerzen. Das Sicherheitsprofil war über alle Behandlungsgruppen hinweg ähnlich, mit Ausnahme der Reaktionen an der Injektionsstelle, die im Vergleich zu Placebo (3 %) in der Gruppe mit Mepolizumab 100 mg s.c. häufiger (8 %) auftraten. Reaktionen an der Injektionsstelle traten in der Regel zu Beginn der Behandlung, bis zur dritten Injektion, auf; für spätere Injektionen liegen weniger Meldungen vor.
  • -Die Sicherheit von Nucala wurde an insgesamt 1'327 Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit schwerem eosinophilem Asthma untersucht, die im Rahmen klinischer Studien von 24- bis 52-wöchiger Dauer entweder eine subkutane (s.c.) oder eine intravenöse (i.v.) Dosis erhielten. In der nachstehenden Tabelle sind die unerwünschten Wirkungen aufgeführt, die in den zwei placebokontrollierten Studien bei Patienten unter subkutanem Mepolizumab 100 mg (n = 263) auftraten.
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000); sehr selten (< 1/10'000) und nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Die Sicherheit von Nucala wurde an insgesamt 1'327 Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit schwerem eosinophilem Asthma untersucht, die im Rahmen klinischer Studien von 24- bis 52-wöchiger Dauer entweder eine subkutane (s.c.) oder eine intravenöse (i.v.) Dosis erhielten. In der nachstehenden Tabelle sind die unerwünschten Wirkungen aufgeführt, die in den zwei placebokontrollierten Studien bei Patienten unter subkutanem Mepolizumab 100 mg (n = 263) auftraten.
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1'000); sehr selten (< 1/10'000) und nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • -Sehr häufig: Kopfschmerzen (20 %)
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (20 %)
  • -In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten 52-wöchigen Studie an Probanden mit CRSwNP (100 mg Mepolizumab n= 206, Placebo n= 201) wurden im Vergleich zu den Studien bei schwerem Asthma keine weiteren unerwünschten Wirkungen festgestellt.
  • +In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten 52-wöchigen Studie an Probanden mit CRSwNP (100 mg Mepolizumab n= 206, Placebo n= 201) wurden im Vergleich zu den Studien bei schwerem Asthma keine weiteren unerwünschten Wirkungen festgestellt.
  • -In einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten 32-wöchigen Studie an HES-Patienten (300 mg Mepolizumab n = 54, Placebo n = 54) zeigten sich unter Mepolizumab gegenüber Placebo mehr Infekte (37/54 vs 28/54). Die Mehrzahl davon waren Infektionen der oberen Atemwege. Das Sicherheitsprofil von Mepolizumab in HES-Patienten (n=102) in der offenen 20-wöchigen Verlängerungsstudie war ähnlich wie das Sicherheitsprofil in der pivotalen Placebo-kontrollierten Studie. Im Vergleich zu den Studien bei schwerem Asthma wurden keine weiteren unerwünschten Wirkungen festgestellt.
  • +In einer randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten 32-wöchigen Studie an HES-Patienten (300 mg Mepolizumab n = 54, Placebo n = 54) zeigten sich unter Mepolizumab gegenüber Placebo mehr Infekte (37/54 vs 28/54). Die Mehrzahl davon waren Infektionen der oberen Atemwege. Das Sicherheitsprofil von Mepolizumab in HES-Patienten (n=102) in der offenen 20-wöchigen Verlängerungsstudie war ähnlich wie das Sicherheitsprofil in der pivotalen Placebo-kontrollierten Studie. Im Vergleich zu den Studien bei schwerem Asthma wurden keine weiteren unerwünschten Wirkungen festgestellt.
  • -Selten: Hypersensitivitätsreaktionen einschliesslich Anaphylaxie
  • +Selten:  Hypersensitivitätsreaktionen einschliesslich Anaphylaxie
  • -Im Rahmen einer klinischen Studie wurden Patienten mit eosinophiler Erkrankung Einzeldosen bis 1'500 mg intravenös verabreicht, ohne dass Hinweise auf dosisabhängige Toxizitäten erkennbar waren.
  • +Im Rahmen einer klinischen Studie wurden Patienten mit eosinophiler Erkrankung Einzeldosen bis 1'500 mg intravenös verabreicht, ohne dass Hinweise auf dosisabhängige Toxizitäten erkennbar waren.
  • -Bei Patienten mit schwerem Asthma ging nach subkutaner Verabreichung von 100 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 32 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 40 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 84% vs Placebo. Dieser Rückgang wurde grössenordnungsmässig bereits innerhalb der ersten 4 Behandlungswochen beobachtet. Dieses Ausmass der Verringerung der Eosinophilen im Blut blieb bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in offenen Verlängerungsstudien über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, erhalten.
  • -Bei Patienten mit CRSwNP ging nach subkutaner Verabreichung von100 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 52 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 60 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 83% vs Placebo. Dieser Rückgang wurde innerhalb der ersten 4 Behandlungswochen beobachtet und blieb während der Therapiedauer erhalten.
  • -Bei Patienten mit EGPA ging nach subkutaner Verabreichung von 300 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 52 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 38 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 83% vs Placebo.
  • -Bei Patienten mit HES ging nach subkutaner Verabreichung von 300 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 32 Wochen die Zahl der Eosinophilen im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 70 Zellen/µl zurück. Das entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 92% vs Placebo. Diese Reduktionsgrössenordnung wurde für weitere 20 Wochen beibehalten in Patienten, die mit der Mepolizumab-Behandlung in der offenen Verlängerung weiterfuhren.
  • +Bei Patienten mit schwerem Asthma ging nach subkutaner Verabreichung von 100 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 32 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 40 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 84% vs Placebo. Dieser Rückgang wurde grössenordnungsmässig bereits innerhalb der ersten 4 Behandlungswochen beobachtet. Dieses Ausmass der Verringerung der Eosinophilen im Blut blieb bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in offenen Verlängerungsstudien über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, erhalten.
  • +Bei Patienten mit CRSwNP ging nach subkutaner Verabreichung von100 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 52 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 60 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 83% vs Placebo. Dieser Rückgang wurde innerhalb der ersten 4 Behandlungswochen beobachtet und blieb während der Therapiedauer erhalten.
  • +Bei Patienten mit EGPA ging nach subkutaner Verabreichung von 300 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 52 Wochen die Eosinophilenzahl im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 38 Zellen/µL zurück. Dies entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 83% vs Placebo.
  • +Bei Patienten mit HES ging nach subkutaner Verabreichung von 300 mg alle 4 Wochen über einen Zeitraum von 32 Wochen die Zahl der Eosinophilen im Blut auf einen geometrischen Mittelwert von 70 Zellen/µl zurück. Das entspricht einer geometrisch gemittelten Reduktion um 92% vs Placebo. Diese Reduktionsgrössenordnung wurde für weitere 20 Wochen beibehalten in Patienten, die mit der Mepolizumab-Behandlung in der offenen Verlängerung weiterfuhren.
  • -Insgesamt entwickelten 15/260 (6 %) der mit mindestens einer subkutanen Dosis in Höhe von 100 mg behandelten Patienten mit schwerem Asthma Antikörper gegen Mepolizumab. Das Immunogenitätsprofil von Nucala bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in offenen Verlängerungsstudien über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, war ähnlich wie in den placebo-kontrollierten Studien.
  • +Insgesamt entwickelten 15/260 (6 %) der mit mindestens einer subkutanen Dosis in Höhe von 100 mg behandelten Patienten mit schwerem Asthma Antikörper gegen Mepolizumab. Das Immunogenitätsprofil von Nucala bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in offenen Verlängerungsstudien über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, war ähnlich wie in den placebo-kontrollierten Studien.
  • -Die Ergebnisse der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, multizentrischen, 52-wöchigen Parallelgruppenstudie MEA112997 an 616 Patienten zeigten, dass Mepolizumab (75 mg, 250 mg oder 750 mg) bei intravenöser Verabreichung zu einer signifikanten Reduktion der Asthma-Exazerbationen gegenüber Placebo führte. Hinsichtlich der Wirksamkeit konnte zwischen den 3 untersuchten Dosierungen kein signifikanter Unterschied festgestellt werden (siehe Tabelle 1).
  • +Die Ergebnisse der randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten, multizentrischen, 52-wöchigen Parallelgruppenstudie MEA112997 an 616 Patienten zeigten, dass Mepolizumab (75 mg, 250 mg oder 750 mg) bei intravenöser Verabreichung zu einer signifikanten Reduktion der Asthma-Exazerbationen gegenüber Placebo führte. Hinsichtlich der Wirksamkeit konnte zwischen den 3 untersuchten Dosierungen kein signifikanter Unterschied festgestellt werden (siehe Tabelle 1).
  • - Mepolizumab IV Placebo
  • -75 mg n = 153 250 mg n = 152 750 mg n = 156 n = 155
  • -Exazerbationen/Jahr 1,24 1,46 1,15 2,40
  • -Prozent Senkung 48 % 39 % 52 %
  • -Verhältnisrate (95%-KI) 0,52 (0,39; 0,69) 0,61 (0,46; 0,81) 0,48 (0,36; 0,64)
  • -p-Wert < 0,001 < 0,001 < 0,001 -
  • -
  • -Die Ergebnisse dieser Studie weisen darauf hin, dass eine Eosinophilenzahl im Blut von ≥150 Zellen/µL in der Voruntersuchungsphase bzw. von ≥300 Zellen/µL in den vorausgegangenen 12 Monaten als Biomarker herangezogen werden kann, um vorherzusagen, welche Patienten von der Behandlung mit Mepolizumab profitieren können. Allerdings wurden bei einem Drittel der so ausgewählten Patienten auch unter Placebo während der einjährigen Behandlungsphase keine Exazerbationen mehr beobachtet.
  • -Bei Erhöhung des «Cut off» Wertes der Eosinophilenzahl im Blut wurde bei entsprechend selektionierten Patienten eine verstärkte Abnahme der Exazerbationshäufigkeit beobachtet. Es ist aber nicht untersucht, in wie weit bei höheren «Cut off» Werten Patienten ausgeschlossen wurden, welche von der Mepolizumab-Zusatz-Behandlung profitierten.
  • + Mepolizumab IV Placebo
  • +75 mgn = 153 250 mgn = 152 750 mgn = 156 n = 155
  • +Exazerbationen/Jahr 1,24 1,46 1,15 2,40
  • +Prozent Senkung 48 % 39 % 52 %
  • +Verhältnisrate (95%-KI) 0,52 (0,39; 0,69) 0,61 (0,46; 0,81) 0,48 (0,36; 0,64)
  • +p-Wert < 0,001 < 0,001 < 0,001 -
  • +
  • + 
  • +Die Ergebnisse dieser Studie weisen darauf hin, dass eine Eosinophilenzahl im Blut von ≥150 Zellen/µL in der Voruntersuchungsphase bzw. von ≥300 Zellen/µL in den vorausgegangenen 12 Monaten als Biomarker herangezogen werden kann, um vorherzusagen, welche Patienten von der Behandlung mit Mepolizumab profitieren können. Allerdings wurden bei einem Drittel der so ausgewählten Patienten auch unter Placebo während der einjährigen Behandlungsphase keine Exazerbationen mehr beobachtet.
  • +Bei Erhöhung des "Cut off" Wertes der Eosinophilenzahl im Blut wurde bei entsprechend selektionierten Patienten eine verstärkte Abnahme der Exazerbationshäufigkeit beobachtet. Es ist aber nicht untersucht, in wie weit bei höheren "Cut off" Werten Patienten ausgeschlossen wurden, welche von der Mepolizumab-Zusatz-Behandlung profitierten.
  • -Studie Baseline Eosinophilenzahl im Blut Verhältnisrate (95%-KI)
  • -MEA112997 150 Zellen/µL 0,70 (0,53; 0,93)
  • - 300 Zellen/µL 0,52 (0,41; 0,65)
  • - 500 Zellen/µL 0,42 (0,32; 0,54)
  • -MEA115588 150 Zellen/µL 0,61 (0,45; 0,82)
  • - 300 Zellen/µL 0,49 (0,38; 0,63)
  • - 500 Zellen/µL 0,42 (0,31; 0,55)
  • +Studie Baseline Eosinophilenzahl im Blut Verhältnisrate (95%-KI)
  • +MEA112997 150 Zellen/µL 0,70 (0,53; 0,93)
  • + 300 Zellen/µL 0,52 (0,41; 0,65)
  • + 500 Zellen/µL 0,42 (0,32; 0,54)
  • +MEA115588 150 Zellen/µL 0,61 (0,45; 0,82)
  • + 300 Zellen/µL 0,49 (0,38; 0,63)
  • + 500 Zellen/µL 0,42 (0,31; 0,55)
  • + 
  • +
  • -Schweres eosinophiles Asthma lag definitionsgemäss vor bei einer Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥150 Zellen/μL innerhalb der 6 Wochen vor der Randomisierung (erste Dosis) oder einer Eosinophilenzahl im Blut von ≥300 Zellen/μL innerhalb des der Randomisierung vorangegangenen Jahres. Die Patienten erhielten über 32 Wochen hinweg jeweils einmal alle vier Wochen entweder Mepolizumab 100 mg subkutan (s.c.), Mepolizumab 75 mg intravenös (i.v.) oder ein Placebo. Die Ergebnisse für den primären Studienendpunkt, die Verminderung der Häufigkeit klinisch relevanter Asthma-Exazerbationen, fielen statistisch signifikant aus (p < 0,001).
  • +Schweres eosinophiles Asthma lag definitionsgemäss vor bei einer Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥150 Zellen/μL innerhalb der 6 Wochen vor der Randomisierung (erste Dosis) oder einer Eosinophilenzahl im Blut von ≥300 Zellen/μL innerhalb des der Randomisierung vorangegangenen Jahres. Die Patienten erhielten über 32 Wochen hinweg jeweils einmal alle vier Wochen entweder Mepolizumab 100 mg subkutan (s.c.), Mepolizumab 75 mg intravenös (i.v.) oder ein Placebo. Die Ergebnisse für den primären Studienendpunkt, die Verminderung der Häufigkeit klinisch relevanter Asthma-Exazerbationen, fielen statistisch signifikant aus (p < 0,001).
  • - Mepolizumab (100 mg s.c.) n = 194 Placebo n = 191
  • + Mepolizumab(100 mg Placebon = 191
  • + s.c.)n = 194
  • +
  • -Exazerbationen/Jahr 0,83 1,74
  • -Prozent Senkung Verhältnisrate (95%-KI) 53 % 0,47 (0,35; 0,64) -
  • -p-Wert < 0,001
  • +Exazerbationen/Jahr 0,83 1,74
  • +Prozent SenkungVerhältnisrate (95%-KI) 53 %0,47 (0,35; 0,64) -
  • +p-Wert < 0,001
  • -Häufigkeit von Exazerbationen mit erforderlicher Hospitalisierung/Notfallbehandlung
  • -Exazerbationen/Jahr 0,08 0,20
  • -Prozent Senkung Verhältnisrate (95%-KI) 61 % 0,39 (0,18; 0,83) _
  • -p-Wert 0,015
  • -Häufigkeit hospitalisierungsbedürftiger Exazerbationen
  • -Exazerbationen/Jahr 0,03 0,10
  • -Prozent Senkung Verhältnisrate (95%-KI) 69 % 0,31 (0,11; 0,91) _
  • -p-Wert 0,034
  • +Häufigkeit von Exazerbationen mit erforderlicher
  • +Hospitalisierung/Notfallbehandlung
  • +Exazerbationen/Jahr 0,08 0,20
  • +Prozent SenkungVerhältnisrate (95%-KI) 61 %0,39 (0,18; 0,83) _
  • +p-Wert 0,015
  • +Häufigkeit hospitalisierungsbedürftiger
  • +Exazerbationen
  • +Exazerbationen/Jahr 0,03 0,10
  • +Prozent SenkungVerhältnisrate (95%-KI) 69 %0,31 (0,11; 0,91) _
  • +p-Wert 0,034
  • -Mittlere Änderung gegenüber Ausgangswert (Standardfehler) 183 (31,1) 86 (31,4)
  • -Unterschied (Mepolizumab vs. Placebo) 98
  • -95%-KI (11, 184)
  • -p-Wert 0,028
  • -St. George's Respiratory Questionnaire (SGRQ) nach 32 Wochen
  • -Mittlere Änderung gegenüber Ausgangswert (Standardfehler) -16,0 (1,13) -9,0 (1,16)
  • -Unterschied (Mepolizumab vs. Placebo) -7,0
  • -95%-KI (-10,2; -3,8)
  • -p-Wert < 0,001
  • +Mittlere Änderung gegenüber Ausgangswert 183 (31,1) 86 (31,4)
  • +(Standardfehler)
  • +Unterschied (Mepolizumab vs. Placebo) 98
  • +95%-KI (11, 184)
  • +p-Wert 0,028
  • +St. George's Respiratory Questionnaire (SGRQ) nach
  • +32 Wochen
  • +Mittlere Änderung gegenüber Ausgangswert -16,0 (1,13) -9,0 (1,16)
  • +(Standardfehler)
  • +Unterschied (Mepolizumab vs. Placebo) -7,0
  • +95%-KI (-10,2; -3,8)
  • +p-Wert < 0,001
  • + 
  • -MEA115575 beurteilte die Wirkung von Mepolizumab 100 mg s.c. in Bezug auf die Verminderung des Bedarfs an oralen Kortikosteroiden (OCS) zur Erhaltungstherapie, unter Aufrechterhaltung der Asthmakontrolle bei auf systemische Kortikosteroide angewiesenen Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma. Die Patienten wiesen in den 12 Monaten vor dem Screening eine Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥300/μL bzw. vor Behandlungsbeginn eine Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥150/μL auf und erhielten im Behandlungszeitraum in vierwöchigen Abständen Mepolizumab oder Placebo. Die OCS-Dosis wurde während der OCS-Reduktionsphase (Wochen 4–20) alle 4 Wochen vermindert, solange die Asthmakontrolle dabei aufrechterhalten wurde. Während der Studie setzten die Patienten ihre Ausgangstherapie gegen Asthma fort (hochdosierte inhalative Kortikosteroide [ICS] in Kombination mit mindestens einem weiteren Kontrollmedikament, z.B. langwirkenden Beta2-Sympathomimetika [LABA] oder Leukotrienmodifikatoren).
  • -Die Studienpopulation aus insgesamt 135 Patienten war wie folgt charakterisiert: Durchschnittsalter 50 Jahre, 55 % der Teilnehmer waren weiblich, 48 % nahmen seit mindestens 5 Jahren orale Kortikosteroide und erhielten bei Studienbeginn ein mittleres Prednisolonäquivalent von ca. 13 mg pro Tag.
  • +MEA115575 beurteilte die Wirkung von Mepolizumab 100 mg s.c. in Bezug auf die Verminderung des Bedarfs an oralen Kortikosteroiden (OCS) zur Erhaltungstherapie, unter Aufrechterhaltung der Asthmakontrolle bei auf systemische Kortikosteroide angewiesenen Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma. Die Patienten wiesen in den 12 Monaten vor dem Screening eine Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥300/μL bzw. vor Behandlungsbeginn eine Eosinophilenzahl im peripheren Blut von ≥150/μL auf und erhielten im Behandlungszeitraum in vierwöchigen Abständen Mepolizumab oder Placebo. Die OCS-Dosis wurde während der OCS-Reduktionsphase (Wochen 4–20) alle 4 Wochen vermindert, solange die Asthmakontrolle dabei aufrechterhalten wurde. Während der Studie setzten die Patienten ihre Ausgangstherapie gegen Asthma fort (hochdosierte inhalative Kortikosteroide [ICS] in Kombination mit mindestens einem weiteren Kontrollmedikament, z.B. langwirkenden Beta2-Sympathomimetika [LABA] oder Leukotrienmodifikatoren).
  • +Die Studienpopulation aus insgesamt 135 Patienten war wie folgt charakterisiert: Durchschnittsalter 50 Jahre, 55 % der Teilnehmer waren weiblich, 48 % nahmen seit mindestens 5 Jahren orale Kortikosteroide und erhielten bei Studienbeginn ein mittleres Prednisolonäquivalent von ca. 13 mg pro Tag.
  • - Mepolizumab (100 mg s.c.) n = 69 Placebo n = 66
  • + Mepolizumab(100 mg Placebon = 66
  • + s.c.)n = 69
  • +
  • -OCS-Reduktion gegenüber der Ausgangsdosis nach 20–24 Wochen (%)
  • -90 %–100 % 16 (23 %) 7 (11 %)
  • -75 %–< 90 % 12 (17 %) 5 (8 %)
  • -50 %–< 75 % 9 (13 %) 10 (15 %)
  • -> 0 %–< 50 % 7 (10 %) 7 (11 %)
  • -Keine OCS-Reduktion/unzureichende Asthmakontrolle/ Behandlungsabbruch 25 (36 %) 37 (56 %)
  • -Odds Ratio (95%-KI) 2,39 (1,25; 4,56)
  • -p-Wert 0,008
  • +OCS-Reduktion gegenüber der Ausgangsdosis nach
  • +20–24 Wochen (%)
  • +90 %–100 % 16 (23 %) 7 (11 %)
  • +75 %–< 90 % 12 (17 %) 5 (8 %)
  • +50 %–< 75 % 9 (13 %) 10 (15 %)
  • +> 0 %–< 50 % 7 (10 %) 7 (11 %)
  • +Keine OCS-Reduktion/unzureichende Asthmakontrolle/ 25 (36 %) 37 (56 %)
  • +Behandlungsabbruch
  • +Odds Ratio (95%-KI) 2,39 (1,25; 4,56)
  • +p-Wert 0,008
  • -Mindestens 50%ige Reduktion 37 (54 %) 22 (33 %)
  • -Odds Ratio (95%-KI) 2,26 (1,10; 4,65)
  • -p-Wert 0,027
  • +Mindestens 50%ige Reduktion 37 (54 %) 22 (33 %)
  • +Odds Ratio (95%-KI) 2,26 (1,10; 4,65)
  • +p-Wert 0,027
  • -Auf ≤5 mg/Tag 37 (54 %) 21 (32 %)
  • -Odds Ratio (95%-KI) 2,45 (1,12; 5,37)
  • -p-Wert 0,025
  • +Auf ≤5 mg/Tag 37 (54 %) 21 (32 %)
  • +Odds Ratio (95%-KI) 2,45 (1,12; 5,37)
  • +p-Wert 0,025
  • -Auf null 10 (14 %) 5 (8 %)
  • -Odds Ratio (95%-KI) 1,67 (0,49; 5,75)
  • -p-Wert 0,414
  • +Auf null 10 (14 %) 5 (8 %)
  • +Odds Ratio (95%-KI) 1,67 (0,49; 5,75)
  • +p-Wert 0,414
  • -Mediane Reduktion (%) gegenüber Ausgangsdosis (95%-KI) 50,0 (20,0; 75,0) 0,0 (-20,0; 33,3)
  • -Medianer Unterschied (95%-KI) -30,0 (-66,7; 0,0)
  • -p-Wert 0,007
  • -
  • -Ausserdem wurde anhand des SGRQ die gesundheitsbezogene Lebensqualität ermittelt. Nach 24 Wochen war in Bezug auf den mittleren SGRQ-Score unter Nucala eine signifikante Verbesserung gegenüber Placebo feststellbar: -5,8 (95%-KI: -10,6; -1,0; p = 0,019). In Woche 24 war der Anteil der Patienten mit klinisch bedeutsamer Abnahme des SGRQ-Score (definiert als Rückgang um mindestens 4 Einheiten gegenüber dem Ausgangswert) unter Nucala höher (58 %, 40/69) als unter Placebo (41 %, 27/66).
  • -Das langfristige Wirksamkeitsprofil von Nucala bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in den offenen Verlängerungsstudien MEA115666, MEA115661 und 201312 über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, stimmte im Allgemeinen mit den drei placebo-kontrollierten Studien überein.
  • +Mediane Reduktion (%) gegenüber Ausgangsdosis 50,0 (20,0; 75,0) 0,0 (-20,0; 33,3)
  • +(95%-KI)
  • +Medianer Unterschied (95%-KI) -30,0 (-66,7; 0,0)
  • +p-Wert 0,007
  • +
  • + 
  • +Ausserdem wurde anhand des SGRQ die gesundheitsbezogene Lebensqualität ermittelt. Nach 24 Wochen war in Bezug auf den mittleren SGRQ-Score unter Nucala eine signifikante Verbesserung gegenüber Placebo feststellbar: -5,8 (95%-KI: -10,6; -1,0; p = 0,019). In Woche 24 war der Anteil der Patienten mit klinisch bedeutsamer Abnahme des SGRQ-Score (definiert als Rückgang um mindestens 4 Einheiten gegenüber dem Ausgangswert) unter Nucala höher (58 %, 40/69) als unter Placebo (41 %, 27/66).
  • +Das langfristige Wirksamkeitsprofil von Nucala bei Patienten mit schwerem Asthma (n=998), die in den offenen Verlängerungsstudien MEA115666, MEA115661 und 201312 über einen Median von 2,8 Jahren (Spanne von 4 Wochen bis 4,5 Jahren) behandelt wurden, stimmte im Allgemeinen mit den drei placebo-kontrollierten Studien überein.
  • -Bei der Studie 205687 handelte es sich um eine 52-wöchige, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie, in der 407 Patienten im Alter über 18 Jahren mit CRSwNP untersucht wurden.
  • -Die in die Studie aufgenommenen Patienten mussten für die nasale Obstruktion einen VAS-Symptom-Score (visuelle Analogskala) von >5 (von max. 10 Punkten), einen Gesamt-VAS-Symptom-Score >7 (von max. 10 Punkten) und einen endoskopischen bilateralen NP-Score von 5 (von max. 8 möglichen Punkten; mit einem Mindest-Scorewert von 2 pro Nasenhöhle) aufweisen. Ferner mussten die Patienten in den vorangegangenen 10 Jahren mindestens eine Operation infolge von Nasenpolypen erhalten haben.
  • -Die Patienten erhielten eine Dosis 100 mg Mepolizumab oder Placebo, die alle 4 Wochen zusätzlich zur Basistherapie mit intranasalen Kortikosteroiden subkutan verabreicht wurde.
  • -Die demografischen Daten und Baseline-Eigenschaften der an Studie 205687 teilnehmenden Patienten sind unten in Tabelle 5 aufgeführt:
  • -Tabelle 5: Demographische Daten und Baseline-Eigenschaften der CRSwNP
  • - N = 407
  • -Alter (Jahre) der Patienten, Mittelwert (SD) 49 (13)
  • -Weiblich, n (%) 143 (35)
  • -Europäischstämmig, n (%) 379 (93)
  • -Dauer (Jahre) der CRSwNP, Mittelwert (SD) 11,4 (8,39)
  • -Patienten mit ≥1 vorangegangener Operation, n (%) 407 (100)
  • -Patienten mit ≥3 vorangegangenen Operationen, n (%) 124 (30)
  • -OCS-Anwendung wegen NP (≥1 Verlauf) in den vergangenen 12 Monaten, n (%) 197 (48)
  • -Gesamter endoskopischer NP-Scorea b c, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 8 5,5 (1,29)
  • -VAS-Scorea d der nasalen Obstruktion, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,0 (0,83)
  • -Gesamt-VAS-Symptom-Scorea d, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,1 (0,74)
  • -SNOT-22-Gesamtscoree, Mittelwert (SD), Bereich 0-110 64,1 (18,32)
  • -Zusammengesetzter VAS-Symptome-Scorea, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,0 (0,82)
  • -VAS-Scorea,d des Geruchsverlusts, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,7 (0,72)
  • -Asthma, n (%) 289 (71)
  • -AERD, n (%) 108 (27)
  • -Geometrisches Mittel der Eosinophilen-Zahl bei Baseline, Zellen/mcl (95%-KI) 390 (360, 420)
  • +Bei der Studie 205687 handelte es sich um eine 52-wöchige, randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie, in der 407 Patienten im Alter über 18 Jahren mit CRSwNP untersucht wurden.
  • +Die in die Studie aufgenommenen Patienten mussten für die nasale Obstruktion einen VAS-Symptom-Score (visuelle Analogskala) von >5 (von max. 10 Punkten), einen Gesamt-VAS-Symptom-Score >7 (von max. 10 Punkten) und einen endoskopischen bilateralen NP-Score von 5 (von max. 8 möglichen Punkten; mit einem Mindest-Scorewert von 2 pro Nasenhöhle) aufweisen. Ferner mussten die Patienten in den vorangegangenen 10 Jahren mindestens eine Operation infolge von Nasenpolypen erhalten haben.
  • +Die Patienten erhielten eine Dosis 100 mg Mepolizumab oder Placebo, die alle 4 Wochen zusätzlich zur Basistherapie mit intranasalen Kortikosteroiden subkutan verabreicht wurde.
  • +Die demografischen Daten und Baseline-Eigenschaften der an Studie 205687 teilnehmenden Patienten sind unten in Tabelle 5 aufgeführt:
  • +Tabelle 5: Demographische Daten und Baseline-Eigenschaften der CRSwNP
  • + N = 407
  • +Alter (Jahre) der Patienten, Mittelwert (SD) 49 (13)
  • +Weiblich, n (%) 143 (35)
  • +Europäischstämmig, n (%) 379 (93)
  • +Dauer (Jahre) der CRSwNP, Mittelwert (SD) 11,4 (8,39)
  • +Patienten mit ≥1 vorangegangener Operation, n (%) 407 (100)
  • +Patienten mit ≥3 vorangegangenen Operationen, n (%) 124 (30)
  • +OCS-Anwendung wegen NP (≥1 Verlauf) in den vergangenen 12 Monaten, n (%) 197 (48)
  • +Gesamter endoskopischer NP-Scorea b c, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 8 5,5 (1,29)
  • +VAS-Scorea d der nasalen Obstruktion, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,0 (0,83)
  • +Gesamt-VAS-Symptom-Scorea d, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,1 (0,74)
  • +SNOT-22-Gesamtscoree, Mittelwert (SD), Bereich 0-110 64,1 (18,32)
  • +Zusammengesetzter VAS-Symptome-Scorea, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,0 (0,82)
  • +VAS-Scorea,d des Geruchsverlusts, Mittelwert (SD), max. Scorewert = 10 9,7 (0,72)
  • +Asthma, n (%) 289 (71)
  • +AERD, n (%) 108 (27)
  • +Geometrisches Mittel der Eosinophilen-Zahl bei Baseline, Zellen/mcl (95%-KI) 390 (360, 420)
  • + 
  • +
  • -a Höhere Scorewerte weisen auf eine höheren Schweregrad der Erkrankung hin.
  • -b Wie von unabhängigen verblindeten Bewertern bewertet
  • -c Der NP-Score ist die Summe der Scorewerte beider Nasenlöcher (auf einer Skala 0-8), bei denen jedes Nasenloch bewertet wurde (0=keine Polypen; 1=kleine Polypen im mittleren Nasengang, die nicht unter den unteren Rand der mittleren Nasenmuschel ragen; 2=Polypen, die bis unter den unteren Rand der mittleren Nasenmuschel ragen; 3=grosse Polypen, die den unteren Rand der unteren Nasenmuschel oder Polypen medial zur mittleren Nasenmuschel überragen; 4=grosse Polypen, die eine fast vollständige Verstopfung/Obstruktion des unteren Nasengangs bewirken).
  • +a Höhere Scorewerte weisen auf eine höheren Schweregrad der Erkrankung hin.
  • +b Wie von unabhängigen verblindeten Bewertern bewertet
  • +c Der NP-Score ist die Summe der Scorewerte beider Nasenlöcher (auf einer Skala 0-8), bei denen jedes Nasenloch bewertet wurde (0=keine Polypen; 1=kleine Polypen im mittleren Nasengang, die nicht unter den unteren Rand der mittleren Nasenmuschel ragen; 2=Polypen, die bis unter den unteren Rand der mittleren Nasenmuschel ragen; 3=grosse Polypen, die den unteren Rand der unteren Nasenmuschel oder Polypen medial zur mittleren Nasenmuschel überragen; 4=grosse Polypen, die eine fast vollständige Verstopfung/Obstruktion des unteren Nasengangs bewirken).
  • -Die koprimären Endpunkte waren die Veränderung des gesamten endoskopischen NP-Scores in Woche 52 gegenüber Baseline und die Veränderung des mittleren VAS-Wertes der nasalen Obstruktion in den Wochen 49-52 gegenüber Baseline.
  • -Patienten, die Mepolizumab erhalten hatten, wiesen im Vergleich zu Placebo signifikant grössere Verbesserungen (Reduktionen) beim endoskopischen NP-Gesamtscore in Woche 52 und beim VAS-Score bei nasaler Obstruktion in den Wochen 49-52 auf (siehe Tabelle 6).
  • -Tabelle 6: Analysen der koprimären Endpunkte (Intent-To-Treat-Population)
  • - Placebo (N=201) Mepolizumab 100 mg s.c. (N=206)
  • +Die koprimären Endpunkte waren die Veränderung des gesamten endoskopischen NP-Scores in Woche 52 gegenüber Baseline und die Veränderung des mittleren VAS-Wertes der nasalen Obstruktion in den Wochen 49-52 gegenüber Baseline.
  • +Patienten, die Mepolizumab erhalten hatten, wiesen im Vergleich zu Placebo signifikant grössere Verbesserungen (Reduktionen) beim endoskopischen NP-Gesamtscore in Woche 52 und beim VAS-Score bei nasaler Obstruktion in den Wochen 49-52 auf (siehe Tabelle 6).
  • +Tabelle 6: Analysen der koprimären Endpunkte (Intent-To-Treat-Population)
  • + Placebo(N=201) Mepolizumab100 mg
  • + s.c.(N=206)
  • -Medianer Score an Baseline (min, max) 6,0 (0, 8) 5,0 (2, 8)
  • -Mediane Änderung gegenüber Baseline 0,0 -1,0
  • -p-Wert b <0,001
  • -Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen (95%-KI) c -0,73 (-1,11, -0,34)
  • -≥1-Punkt-Verbesserung, n (%) 57 (28) 104 (50)
  • -≥2-Punkt-Verbesserung, n (%) 26 (13) 74 (36)
  • -VAS-Score für die nasale Obstruktion (Wochen 49 bis 52) a
  • -Medianer Score an Baseline (min, max) 9,14 (5,31, 10,00) 9,01 (6,54, 10,00)
  • -Mediane Änderung gegenüber Baseline -0,82 -4,41
  • -p-Wert b <0,001
  • -Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen (95%-KI) c -3,14 (-4,09, -2,18)
  • ->1-Punkt-Verbesserung, n (%) 100 (50) 146 (71)
  • -≥3-Punkt-Verbesserung, n (%) 73 (36) 124 (60)
  • +Medianer Score an Baseline (min, max) 6,0 (0, 8) 5,0 (2, 8)
  • +Mediane Änderung gegenüber Baseline 0,0 -1,0
  • +p-Wert b <0,001
  • +Korrigierter Behandlungsunterschied bei den -0,73 (-1,11, -0,34)
  • +Medianen (95%-KI) c
  • +≥1-Punkt-Verbesserung, n (%) 57 (28) 104 (50)
  • +≥2-Punkt-Verbesserung, n (%) 26 (13) 74 (36)
  • +VAS-Score für die nasale Obstruktion (Wochen 49
  • +bis 52) a
  • +Medianer Score an Baseline (min, max) 9,14 (5,31, 10,00) 9,01 (6,54, 10,00)
  • +Mediane Änderung gegenüber Baseline -0,82 -4,41
  • +p-Wert b <0,001
  • +Korrigierter Behandlungsunterschied bei den -3,14 (-4,09, -2,18)
  • +Medianen (95%-KI) c
  • +>1-Punkt-Verbesserung, n (%) 100 (50) 146 (71)
  • +≥3-Punkt-Verbesserung, n (%) 73 (36) 124 (60)
  • + 
  • +
  • -Alle sekundären Endpunkte waren statistisch signifikant und unterstützten die koprimären Endpunkte. Der wichtigste sekundäre Endpunkt war die Zeit bis zur ersten NP-Operation bis Woche 52 (siehe Abbildung 1). Daten zu den anderen sekundären Endpunkten sind in Tabelle 7 aufgeführt.
  • +Alle sekundären Endpunkte waren statistisch signifikant und unterstützten die koprimären Endpunkte. Der wichtigste sekundäre Endpunkt war die Zeit bis zur ersten NP-Operation bis Woche 52 (siehe Abbildung 1). Daten zu den anderen sekundären Endpunkten sind in Tabelle 7 aufgeführt.
  • -Über den gesamten Behandlungszeitraum von 52 Wochen war bei den Patienten der Mepolizumab-Gruppe die Wahrscheinlichkeit geringer, sich einer NP-Operation unterziehen zu müssen, als bei den Patienten in der Placebo-Gruppe (als Operation wurde jeder Eingriff definiert, bei dem Instrumente eingesetzt wurden, die zu einer Inzision und Entfernung von Gewebe [Polypektomie] in der Nasenhöhle führten).
  • -Bis Woche 52 hatten sich 18 Patienten (9 %) in der Mepolizumab-Gruppe einer NP-Operation unterzogen, wohingegen dieser Wert in der Placebo-Gruppe bei 46 Patienten (23 %) lag.
  • -Bei Patienten, die Mepolizumab erhielten, war die Zeit bis zur ersten NP-Operation im Vergleich zu Placebo länger. Das Operationsrisiko während des Behandlungszeitraums war bei Patienten, die mit Mepolizumab behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten, die mit Placebo behandelt wurden, um 57 % niedriger und somit signifikant geringer (Hazard Ratio: 0,43; 95%-KI 0,25, 0,76; unbereinigt/bereinigt p=0,003), eine Post-hoc-Analyse ergab eine 61%-ige Verringerung der Wahrscheinlichkeit einer Operation (Odds Ratio: 0,39, 95%-KI: 0,21, 0,72; p= 0,003.
  • -Abbildung 2: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zur ersten Nasenpolypen-OP
  • +Über den gesamten Behandlungszeitraum von 52 Wochen war bei den Patienten der Mepolizumab-Gruppe die Wahrscheinlichkeit geringer, sich einer NP-Operation unterziehen zu müssen, als bei den Patienten in der Placebo-Gruppe (als Operation wurde jeder Eingriff definiert, bei dem Instrumente eingesetzt wurden, die zu einer Inzision und Entfernung von Gewebe [Polypektomie] in der Nasenhöhle führten).
  • +Bis Woche 52 hatten sich 18 Patienten (9 %) in der Mepolizumab-Gruppe einer NP-Operation unterzogen, wohingegen dieser Wert in der Placebo-Gruppe bei 46 Patienten (23 %) lag.
  • +Bei Patienten, die Mepolizumab erhielten, war die Zeit bis zur ersten NP-Operation im Vergleich zu Placebo länger. Das Operationsrisiko während des Behandlungszeitraums war bei Patienten, die mit Mepolizumab behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten, die mit Placebo behandelt wurden, um 57 % niedriger und somit signifikant geringer (Hazard Ratio: 0,43; 95%-KI 0,25, 0,76; unbereinigt/bereinigt p=0,003), eine Post-hoc-Analyse ergab eine 61%-ige Verringerung der Wahrscheinlichkeit einer Operation (Odds Ratio: 0,39, 95%-KI: 0,21, 0,72; p= 0,003.
  • +Abbildung 2: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zur ersten Nasenpolypen-OP
  • -Tabelle 7: Ergebnisse der anderen sekundären Endpunkte in der Intent-To-Treat-Population
  • - Placebo (N=201) Mepolizumab (N=206)
  • +Tabelle 7: Ergebnisse der anderen sekundären Endpunkte in der Intent-To-Treat-Population
  • + Placebo(N=201) Mepolizumab(N=206)
  • -Medianer Score an Baseline (min, max) 9,20 (7,21, 10,00) 9,12 (7,17, 10,00)
  • -Mediane Änderung gegenüber Baseline -0,90 -4,48
  • -Unbereinigter/bereinigter p-Wert b,c <0,001/0,003
  • -Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen (95%-KI) d -3,18 (-4,10, -2,26)
  • -≥2,5-Punkte-Verbesserung (%) 40 64
  • +Medianer Score an Baseline (min, max) 9,20 (7,21, 10,00) 9,12 (7,17, 10,00)
  • +Mediane Änderung gegenüber Baseline -0,90 -4,48
  • +Unbereinigter/bereinigter p-Wert b,c <0,001/0,003
  • +Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen -3,18 (-4,10, -2,26)
  • +(95%-KI) d
  • +≥2,5-Punkte-Verbesserung (%) 40 64
  • -n 198 205
  • -Medianer Score an Baseline (min, max) 64,0 (19, 110) 64,0 (17, 105)
  • -Mediane Änderung gegenüber Baseline -14,0 -30,0
  • -Unbereinigter/bereinigter p-Wert b,c <0,001/0,003
  • -Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen (95%-KI) d -16,49 (-23,57, -9,42)
  • -≥28-Punkte-Verbesserung (%) g 32 54
  • -Patienten, die wegen Nasenpolypen bis Woche 52 systemische Steroide benötigen
  • -Anzahl der Patienten mit ≥1 Verlauf 74 (37) 52 (25)
  • -Odds Ratio zu Placebo (95%-KI) 0,58 (0,36, 0,92)
  • -Unbereinigter/bereinigter p-Wert c, e 0,020/0,020
  • -Zusammengesetzter VAS-Score – nasale Symptome (Wochen 49-52) a,f
  • -Medianer Score an Baseline (min, max) 9,18 (6,03, 10,00) 9,11 (4,91, 10,00)
  • -Mediane Änderung gegenüber Baseline -0,89 -3,96
  • -Unbereinigter/bereinigter p-Wert b,c <0,001/0,020
  • -Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen (95%-KI) d -2,68 (-3,44, -1,91)
  • -≥2-Punkte-Verbesserung (%) h 40 66
  • +n 198 205
  • +Medianer Score an Baseline (min, max) 64,0 (19, 110) 64,0 (17, 105)
  • +Mediane Änderung gegenüber Baseline -14,0 -30,0
  • +Unbereinigter/bereinigter p-Wert b,c <0,001/0,003
  • +Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen -16,49 (-23,57,
  • +(95%-KI) d -9,42)
  • +≥28-Punkte-Verbesserung (%) g 32 54
  • +Patienten, die wegen Nasenpolypen bis Woche 52
  • +systemische Steroide benötigen
  • +Anzahl der Patienten mit ≥1 Verlauf 74 (37) 52 (25)
  • +Odds Ratio zu Placebo (95%-KI) 0,58 (0,36, 0,92)
  • +Unbereinigter/bereinigter p-Wert c, e 0,020/0,020
  • +Zusammengesetzter VAS-Score – nasale Symptome (Wochen
  • +49-52) a,f
  • +Medianer Score an Baseline (min, max) 9,18 (6,03, 10,00) 9,11 (4,91, 10,00)
  • +Mediane Änderung gegenüber Baseline -0,89 -3,96
  • +Unbereinigter/bereinigter p-Wert b,c <0,001/0,020
  • +Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen -2,68 (-3,44, -1,91)
  • +(95%-KI) d
  • +≥2-Punkte-Verbesserung (%) h 40 66
  • -Medianer Score an Baseline (min, max) 9,97 (6,69, 10,00) 9,97 (0,94, 10,00)
  • -Mediane Änderung gegenüber Baseline 0,00 -0,53
  • -Unbereinigter/bereinigter p-Wert b,c <0,001/0,020
  • -Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen (95%-KI) d -0,37 (-0,65, -0,08)
  • -≥3-Punkte-Verbesserung (%) h 19 36
  • -
  • +Medianer Score an Baseline (min, max) 9,97 (6,69, 10,00) 9,97 (0,94, 10,00)
  • +Mediane Änderung gegenüber Baseline 0,00 -0,53
  • +Unbereinigter/bereinigter p-Wert b,c <0,001/0,020
  • +Korrigierter Behandlungsunterschied bei den Medianen -0,37 (-0,65, -0,08)
  • +(95%-KI) d
  • +≥3-Punkte-Verbesserung (%) h 19 36
  • + 
  • +
  • -Bei 289 (71 %) Patienten mit komorbidem Asthma ergaben vordefinierte Analysen im Vergleich zu Placebo bei den Patienten, die 100 mg Mepolizumab erhielten, Verbesserungen bei den koprimären Endpunkten, die mit denen der Gesamtpopulation übereinstimmten.
  • +Bei 289 (71 %) Patienten mit komorbidem Asthma ergaben vordefinierte Analysen im Vergleich zu Placebo bei den Patienten, die 100 mg Mepolizumab erhielten, Verbesserungen bei den koprimären Endpunkten, die mit denen der Gesamtpopulation übereinstimmten.
  • - Anzahl (%) Teilnehmer
  • -Placebo n = 68 Mepolizumab 300 mg n = 68
  • + Anzahl (%) Teilnehmer
  • +Placebo n = 68 Mepolizumab 300 mg n = 68
  • -0 Wochen 55 (81) 32 (47)
  • -> 0 bis < 12 Wochen 8 (12) 8 (12)
  • -12 bis < 24 Wochen 3 (4) 9 (13)
  • -24 bis < 36 Wochen 0 10 (15)
  • -≥36 Wochen 2 (3) 9 (13)
  • -Odds Ratio (Mepolizumab/Placebo) 5,91
  • -95%-KI ---- 2,68; 13,03
  • -p-Wert ---- < 0,001
  • -Teilnehmer in Remission in Woche 36 und 48 2 (3) 22 (32)
  • -Odds Ratio (Mepolizumab/Placebo) 16,74
  • -95%-KI ---- 3,61; 77,56
  • -p-Wert ---- < 0,001
  • +0 Wochen 55 (81) 32 (47)
  • +> 0 bis < 12 Wochen 8 (12) 8 (12)
  • +12 bis < 24 Wochen 3 (4) 9 (13)
  • +24 bis < 36 Wochen 0 10 (15)
  • +≥36 Wochen 2 (3) 9 (13)
  • +Odds Ratio (Mepolizumab/Placebo) 5,91
  • +95%-KI ---- 2,68; 13,03
  • +p-Wert ---- < 0,001
  • +Teilnehmer in Remission in Woche 36 und 48 2 (3) 22 (32)
  • +Odds Ratio (Mepolizumab/Placebo) 16,74
  • +95%-KI ---- 3,61; 77,56
  • +p-Wert ---- < 0,001
  • + 
  • +
  • -Im Vergleich zu Teilnehmern unter Placebo erhielten Teilnehmer unter Mepolizumab 300 mg in den Wochen 48 bis 52 eine geringere mittlere Tagesdosis an oralen Kortikosteroiden (p < 0,001). In der Gruppe mit Mepolizumab 300 mg konnten 12 Teilnehmer (18 %) die Behandlung mit oralen Kortikosteroiden gänzlich ausschleichen, gegenüber nur 2 Teilnehmern (3 %) in der Placebogruppe.
  • +Im Vergleich zu Teilnehmern unter Placebo erhielten Teilnehmer unter Mepolizumab 300 mg in den Wochen 48 bis 52 eine geringere mittlere Tagesdosis an oralen Kortikosteroiden (p < 0,001). In der Gruppe mit Mepolizumab 300 mg konnten 12 Teilnehmer (18 %) die Behandlung mit oralen Kortikosteroiden gänzlich ausschleichen, gegenüber nur 2 Teilnehmern (3 %) in der Placebogruppe.
  • -Studie 200622 war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 32-wöchige Studie, in der 108 HES-Patienten im Alter von ≥12 Jahren untersucht wurden. Patienten mit nicht-hämatologischem sekundärem HES (z.B. Medikamentenüberempfindlichkeit, parasitäre Infektion, HIV-Infektion, nicht-hämatologisches Malignom) oder F/P positivem HES wurden von der Studie ausgeschlossen. Die Patienten erhielten subkutan einmal alle 4 Wochen 300 mg Mepolizumab bzw. Placebo, unter Beibehaltung ihrer stabilen HES-Therapie. Einer der 4 eingeschlossenen Jugendlichen erhielt 300 mg Mepolizumab, die anderen 3 erhielten Placebo, alle jeweils 32 Wochen lang. Die Standard-HES-Therapie konnte OCS und Immunsuppressiva oder Zytotoxika umfassen. Die Studienteilnehmer hatten in den letzten12 Monaten mindestens zwei HES-Schübe erlitten und wiesen beim Screening eine Blut-Eosinophilenzahl von ≥1000 Zellen/µl auf.
  • +Studie 200622 war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 32-wöchige Studie, in der 108 HES-Patienten im Alter von ≥12 Jahren untersucht wurden. Patienten mit nicht-hämatologischem sekundärem HES (z.B. Medikamentenüberempfindlichkeit, parasitäre Infektion, HIV-Infektion, nicht-hämatologisches Malignom) oder F/P positivem HES wurden von der Studie ausgeschlossen. Die Patienten erhielten subkutan einmal alle 4 Wochen 300 mg Mepolizumab bzw. Placebo, unter Beibehaltung ihrer stabilen HES-Therapie. Einer der 4 eingeschlossenen Jugendlichen erhielt 300 mg Mepolizumab, die anderen 3 erhielten Placebo, alle jeweils 32 Wochen lang. Die Standard-HES-Therapie konnte OCS und Immunsuppressiva oder Zytotoxika umfassen. Die Studienteilnehmer hatten in den letzten12 Monaten mindestens zwei HES-Schübe erlitten und wiesen beim Screening eine Blut-Eosinophilenzahl von ≥1000 Zellen/µl auf.
  • -Die Primäranalyse verglich Patienten der Mepolizumab- und der Placebogruppe, die einen HES-Schub erlitten oder aus der Studie ausschieden. Im Vergleich zur Placebogruppe erlitten in der Gruppe mit 300 mg Mepolizumab während des 32-wöchigen Behandlungszeitraums 50 % weniger Patienten einen HES-Schub oder brachen die Studie ab; 28 % versus 56 % (OR 0,28, 95%-KI 0,12–0,64) (siehe Tabelle 9).
  • -Sekundäre Endpunkte waren die Zeit bis zum ersten HES-Schub, der Anteil der Studienteilnehmer, die in Woche 20 bis Woche 32 einen HES-Schub erlitten, die Rate der HES-Schübe und die Änderung des Fatigue-Schweregrads gegenüber dem Ausgangswert. Alle sekundären Endpunkte waren statistisch signifikant und untermauerten den primären Endpunkt (siehe Abbildung 3 und Tabelle 10).
  • -Tabelle 9: Ergebnisse für den primären Endpunkt / Ergebnisse der Primäranalyse in der Intent-to-Treat-Population (Studie 200622)
  • - Mepolizumab N = 54 Placebo N = 54
  • +Die Primäranalyse verglich Patienten der Mepolizumab- und der Placebogruppe, die einen HES-Schub erlitten oder aus der Studie ausschieden. Im Vergleich zur Placebogruppe erlitten in der Gruppe mit 300 mg Mepolizumab während des 32-wöchigen Behandlungszeitraums 50 % weniger Patienten einen HES-Schub oder brachen die Studie ab; 28 % versus 56 % (OR 0,28, 95%-KI 0,12–0,64) (siehe Tabelle 9).
  • +Sekundäre Endpunkte waren die Zeit bis zum ersten HES-Schub, der Anteil der Studienteilnehmer, die in Woche 20 bis Woche 32 einen HES-Schub erlitten, die Rate der HES-Schübe und die Änderung des Fatigue-Schweregrads gegenüber dem Ausgangswert. Alle sekundären Endpunkte waren statistisch signifikant und untermauerten den primären Endpunkt (siehe Abbildung 3 und Tabelle 10).
  • +Tabelle 9: Ergebnisse für den primären Endpunkt / Ergebnisse der Primäranalyse in der Intent-to-Treat-Population (Studie 200622)
  • + MepolizumabN = 54 PlaceboN = 54
  • -Studienteilnehmer mit ≥1 HES-Schub oder Studienabbruch (%) 15 (28) 30 (56)
  • -Studienteilnehmer mit ≥1 HES-Schub (%) 14 (26) 28 (52)
  • -Studienteilnehmer ohne HES-Schub, die die Studie abbrachen (%) 1 (2) 2 (4)
  • -Odds Ratio (95%-KI) 0,28 (0,12–0,64)
  • -p-Wert im CMH 0,002
  • +Studienteilnehmer mit ≥1 HES-Schub oder Studienabbruch (%) 15 (28) 30 (56)
  • +Studienteilnehmer mit ≥1 HES-Schub (%) 14 (26) 28 (52)
  • +Studienteilnehmer ohne HES-Schub, die die Studie abbrachen (%) 1 (2) 2 (4)
  • +Odds Ratio (95%-KI) 0,28 (0,12–0,64)
  • +p-Wert im CMH 0,002
  • + 
  • -Bei Studienteilnehmern unter 300 mg Mepolizumab war die Zeit bis zum ersten HES-Schub im Vergleich zu Patienten unter Placebo signifikant länger. Das Risiko eines ersten HES-Schubs während des Behandlungszeitraums war bei Patienten unter Mepolizumab um 66 % niedriger als bei Patienten unter Placebo (Hazard Ratio: 0,34, 95%-KI 0,18–0,67, p = 0,002).
  • -Abbildung 3: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zum ersten HES-Schub
  • +Bei Studienteilnehmern unter 300 mg Mepolizumab war die Zeit bis zum ersten HES-Schub im Vergleich zu Patienten unter Placebo signifikant länger. Das Risiko eines ersten HES-Schubs während des Behandlungszeitraums war bei Patienten unter Mepolizumab um 66 % niedriger als bei Patienten unter Placebo (Hazard Ratio: 0,34, 95%-KI 0,18–0,67, p = 0,002).
  • +Abbildung 3: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zum ersten HES-Schub
  • -Tabelle 10 Ergebnisse für andere sekundäre Endpunkte in der Intent-to-Treat-Population (Studie 200622)
  • - Mepolizumab N = 54 Placebo N = 54
  • +Tabelle 10 Ergebnisse für andere sekundäre Endpunkte in der Intent-to-Treat-Population (Studie 200622)
  • + MepolizumabN = 54 PlaceboN = 54
  • -Studienteilnehmer mit ≥1 HES-Schub oder Studienabbruch (%) 9 (17) 19 (35)
  • -Odds Ratio (95%-KI) 0,33 (0,13–0,85)
  • -CMH-p-Wert (nicht bereinigt/bereinigt)a 0,02/0,02
  • +Studienteilnehmer mit ≥1 HES-Schub oder Studienabbruch 9 (17) 19 (35)
  • +(%)
  • +Odds Ratio (95%-KI) 0,33 (0,13–0,85)
  • +CMH-p-Wert (nicht bereinigt/bereinigt)a 0,02/0,02
  • -Geschätzte jährliche Durchschnittsrate 0,50 1,46
  • -Ratenverhältnis (95%-KI) 0,34 (0,19–0,63)
  • -Wilcoxon-p-Wert (nicht bereinigt/bereinigt)a 0,002/0,02
  • -Änderung des Fatigue-Schweregrads gegenüber dem Ausgangswert, basierend auf Item 3 des Brief Fatigue Inventory (BFI) (schwerste Fatigue-Ausprägung während der letzten 24 Stunden) in Woche 32b
  • -Mediane Änderung beim BFI-Item 3 -0,66 0,32
  • -Vergleich (Mepolizumab vs. Placebo) der p-Werte (nicht bereinigt/bereinigt)a 0,036/0,036
  • +Geschätzte jährliche Durchschnittsrate 0,50 1,46
  • +Ratenverhältnis (95%-KI) 0,34 (0,19–0,63)
  • +Wilcoxon-p-Wert (nicht bereinigt/bereinigt)a 0,002/0,02
  • +Änderung des Fatigue-Schweregrads gegenüber dem
  • +Ausgangswert, basierend auf Item 3 des Brief Fatigue
  • +Inventory (BFI) (schwerste Fatigue-Ausprägung während
  • +der letzten 24 Stunden) in Woche 32b
  • +Mediane Änderung beim BFI-Item 3 -0,66 0,32
  • +Vergleich (Mepolizumab vs. Placebo) der p-Werte (nicht 0,036/0,036
  • +bereinigt/bereinigt)a
  • + 
  • -Geeignete Patienten, darunter 4 Jugendliche, fuhren nach Abschluss der Studie 200622 mit der 20-wöchigen offenen Verlängerungsstudie 205203 fort, in der das langfristige Sicherheitsprofil untersucht wurde und zusätzliche Daten zum klinischen Nutzen von Mepolizumab bei HES-Patienten über 32 Wochen hinaus gewonnen wurden.
  • -Die in Studie 200622 beobachtete Wirkung der Mepolizumab-Behandlung auf die Reduktion der HES-Schübe wurde aufrechterhalten bei den Patienten, welche die Mepolizumab-Behandlung in Studie 205203 fortsetzten, in der bei 94 % (47/50) der Patienten keine Schübe auftraten.
  • -In den Wochen 16 bis 20 hatten 28 % aller Patienten, die in den Wochen 0 bis 4 eine durchschnittliche OCS-Dosis von > 0 mg/Tag (Prednison oder Äquivalent) erhalten hatten, eine durchschnittliche tägliche OCS-Dosisreduktion von ≥50 % erreicht. Wirksamkeitsdaten aus dieser Studie deuten darauf hin, dass der klinische Nutzen von Mepolizumab über 52 Wochen anhält und eine Verringerung der OCS-Behandlung bei HES-Patienten ermöglicht.
  • +Geeignete Patienten, darunter 4 Jugendliche, fuhren nach Abschluss der Studie 200622 mit der 20-wöchigen offenen Verlängerungsstudie 205203 fort, in der das langfristige Sicherheitsprofil untersucht wurde und zusätzliche Daten zum klinischen Nutzen von Mepolizumab bei HES-Patienten über 32 Wochen hinaus gewonnen wurden.
  • +Die in Studie 200622 beobachtete Wirkung der Mepolizumab-Behandlung auf die Reduktion der HES-Schübe wurde aufrechterhalten bei den Patienten, welche die Mepolizumab-Behandlung in Studie 205203 fortsetzten, in der bei 94 % (47/50) der Patienten keine Schübe auftraten.
  • +In den Wochen 16 bis 20 hatten 28 % aller Patienten, die in den Wochen 0 bis 4 eine durchschnittliche OCS-Dosis von > 0 mg/Tag (Prednison oder Äquivalent) erhalten hatten, eine durchschnittliche tägliche OCS-Dosisreduktion von ≥50 % erreicht. Wirksamkeitsdaten aus dieser Studie deuten darauf hin, dass der klinische Nutzen von Mepolizumab über 52 Wochen anhält und eine Verringerung der OCS-Behandlung bei HES-Patienten ermöglicht.
  • -Nach subkutaner Verabreichung an Patienten mit mittel- bis hochgradigem Asthma zeigte Mepolizumab im Bereich zwischen 12,5 mg und 250 mg eine dosisproportionale Pharmakokinetik. Die Pharmakokinetik von Mepolizumab stimmte bei Patienten mit Asthma, CRSwNP, EGPA oder HES überein.
  • +Nach subkutaner Verabreichung an Patienten mit mittel- bis hochgradigem Asthma zeigte Mepolizumab im Bereich zwischen 12,5 mg und 250 mg eine dosisproportionale Pharmakokinetik. Die Pharmakokinetik von Mepolizumab stimmte bei Patienten mit Asthma, CRSwNP, EGPA oder HES überein.
  • -In einer pharmakokinetischen Vergleichsstudie an gesunden Probanden erwies sich die Pharmakokinetik von Mepolizumab für die unterschiedlichen Formulierungen (kürzlich hergestellt) nach Verabreichung einer subkutanen Einzeldosis von 100 mg als vergleichbar.
  • +In einer pharmakokinetischen Vergleichsstudie an gesunden Probanden erwies sich die Pharmakokinetik von Mepolizumab für die unterschiedlichen Formulierungen (kürzlich hergestellt) nach Verabreichung einer subkutanen Einzeldosis von 100 mg als vergleichbar.
  • -Nach einmaliger subkutaner Verabreichung an Bauch, Oberschenkel oder Oberarm betrug die absolute Bioverfügbarkeit von Mepolizumab bei gesunden Personen 64 %, 71 % bzw. 75 %. Bei Patienten mit Asthma lag die absolute Bioverfügbarkeit von Mepolizumab nach subkutaner Verabreichung am Oberarm bei 74%. Nach subkutaner Verabreichung in vierwöchigen Abständen wird der Steady State innerhalb von 16 Wochen erreicht. Nach wiederholter subkutaner Verabreichung in vierwöchigen Abständen kommt es am Steady State zu einer Akkumulation um den Faktor 2. Die Pharmakokinetik von Mepolizumab ist unabhängig von der Zeit.
  • +Nach einmaliger subkutaner Verabreichung an Bauch, Oberschenkel oder Oberarm betrug die absolute Bioverfügbarkeit von Mepolizumab bei gesunden Personen 64 %, 71 % bzw. 75 %. Bei Patienten mit Asthma lag die absolute Bioverfügbarkeit von Mepolizumab nach subkutaner Verabreichung am Oberarm bei 74%. Nach subkutaner Verabreichung in vierwöchigen Abständen wird der Steady State innerhalb von 16 Wochen erreicht. Nach wiederholter subkutaner Verabreichung in vierwöchigen Abständen kommt es am Steady State zu einer Akkumulation um den Faktor 2. Die Pharmakokinetik von Mepolizumab ist unabhängig von der Zeit.
  • -Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis an Patienten mit leichtem Asthma verteilt sich Mepolizumab mit einem mittleren Verteilungsvolumen von 55 bis 85 mL/kg.
  • +Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis an Patienten mit leichtem Asthma verteilt sich Mepolizumab mit einem mittleren Verteilungsvolumen von 55 bis 85 mL/kg.
  • -Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis an Asthma-Patienten reichte die mittlere systemische Clearance (CL) von 1,9 bis 3,3 mL/Tag/kg, mit einer mittleren terminalen Halbwertszeit von ca. 20 Tagen. Nach subkutaner Verabreichung von Mepolizumab lag die mittlere terminale Halbwertszeit (t1/2) zwischen 16 und 22 Tagen.
  • +Nach Verabreichung einer intravenösen Einzeldosis an Asthma-Patienten reichte die mittlere systemische Clearance (CL) von 1,9 bis 3,3 mL/Tag/kg, mit einer mittleren terminalen Halbwertszeit von ca. 20 Tagen. Nach subkutaner Verabreichung von Mepolizumab lag die mittlere terminale Halbwertszeit (t1/2) zwischen 16 und 22 Tagen.
  • -Ältere Patienten (> 65 Jahre)
  • +Ältere Patienten (> 65 Jahre)
  • -Zum Einfluss einer Nierenfunktionsbeeinträchtigung auf die Pharmakokinetik von Mepolizumab wurden keine formalen Studien durchgeführt. Auf Grundlage der populationspharmakokinetischen Analysen ist bei Patienten mit einer Creatinin-Clearance zwischen 50 und 80 mL/min keine Dosisanpassung erforderlich. Zu Patienten mit einer Creatinin-Clearance unter 50 mL/min liegen nur eingeschränkte Daten vor.
  • +Zum Einfluss einer Nierenfunktionsbeeinträchtigung auf die Pharmakokinetik von Mepolizumab wurden keine formalen Studien durchgeführt. Auf Grundlage der populationspharmakokinetischen Analysen ist bei Patienten mit einer Creatinin-Clearance zwischen 50 und 80 mL/min keine Dosisanpassung erforderlich. Zu Patienten mit einer Creatinin-Clearance unter 50 mL/min liegen nur eingeschränkte Daten vor.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Der Fertigpen resp. die Fertigspritze dürfen nicht mehr verwendet werden, wenn sie länger als 8 Stunden ausserhalb der Verpackung geblieben sind.
  • +Der Fertigpen resp. die Fertigspritze dürfen nicht mehr verwendet werden, wenn sie länger als 8 Stunden ausserhalb der Verpackung geblieben sind.
  • -Nucala Fertigpen 67350 (Swissmedic)
  • -Nucala Fertigspritze 67351 (Swissmedic)
  • +Nucala Fertigpen 67350 (Swissmedic)
  • +Nucala Fertigspritze 67351 (Swissmedic)
  • -GlaxoSmithKline AG, 6340 Baar
  • +GlaxoSmithKline AG, 6340 Baar
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