| 42 Änderungen an Fachinfo Lixim Patch |
-Selbsthaftende Schicht: Trimethylsilyliertes Polysilikat Alpha-Hydro-Omega-Hydroxypoly(Dimethylsiloxan) Polykondensat, Dimethicon, Macrogol 400, Olivenöl;
- +Selbsthaftende Schicht:Trimethylsilyliertes Polysilikat Alpha-Hydro-Omega-Hydroxypoly(Dimethylsiloxan) Polykondensat, Dimethicon, Macrogol 400, Olivenöl;
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Ein Pflaster (10cm x 14cm) enthält 70 mg Etofenamatund besteht aus einem cremeweissen bi-elastischem Gewebe mit einer farblosen, selbsthaftenden Schicht und einer abziehbaren transparenten Folie.
-Die Behandlungsdauer richtet sich primär nach der Schwere der Symptome. Die Anwendung von Lixim Patch sollte entsprechend der Dauer der Therapiestudien, welche die Wirksamkeit dieses Produkts belegen, auf 7 Tage begrenzt werden. Falls nach 7 Tagen keine Besserung eintritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
- +Die Behandlungsdauer richtet sich primär nach der Schwere der Symptome.Die Anwendung von Lixim Patch sollte entsprechend der Dauer der Therapiestudien, welche die Wirksamkeit dieses Produkts belegen, auf 7 Tage begrenzt werden.Falls nach 7 Tagen keine Besserung eintritt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
-Sicherheit und Wirksamkeit von Lixim Patch wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht systematisch überprüft. Eine Anwendung wird deshalb nicht empfohlen. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Anwendung kontraindiziert.
- +Sicherheit und Wirksamkeit von Lixim Patch wurden bei Kindern undJugendlichen nicht systematisch überprüft. EineAnwendung wird deshalb nicht empfohlen. Bei Säuglingen und Kleinkindern ist die Anwendung kontraindiziert.
-Siehe unter «Handhabung von Lixim Patch» am Schluss dieser Fachinformation.
- +Siehe unter "Handhabung von Lixim Patch" am Schluss dieser Fachinformation.
-Anwendung auf geschädigter Haut (z.B. exsudative Dermatitis, Ekzem, infizierte Läsion, Verbrennung oder offene Wunde).
-3. Schwangerschaftstrimenon (siehe „Schwangerschaft/Stillzeit“)
- +Anwendungauf geschädigter Haut (z.B. exsudative Dermatitis, Ekzem, infizierte Läsion, Verbrennung oder offene Wunde).
- +3. Schwangerschaftstrimenon(siehe „Schwangerschaft/Stillzeit“)
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Etofenamat oder anderen nichtsteroidalen Antiphlogistika oder gegenüber einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
- +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Etofenamatoder anderen nichtsteroidalen Antiphlogistikaoder gegenüber einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
-Lixim Patch darf nur auf unversehrter, gesunder Haut appliziert werden.
- +Lixim Patchdarf nur auf unversehrter, gesunder Haut appliziert werden.
-Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und postimplantärem Verlust und zu embryofetaler Letalität führt. Ferner wurden bei Tieren erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschliesslich kardiovaskulärer Missbildungen beobachtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten (siehe «Präklinische Daten»).
- +Bei Tieren wurde nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthesehemmers zu erhöhtem prä- und postimplantärem Verlust und zu embryofetaler Letalität führt. Ferner wurden bei Tieren erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschliesslich kardiovaskulärer Missbildungen beobachtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthesehemmer erhielten (siehe "Präklinische Daten" ).
-Der Metabolit Flufenaminsäure geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da keine Daten von Studien mit stillenden Müttern vorliegen, ist die Anwendung von Lixim Patch während der Stillzeit kontraindiziert.
- +Der MetabolitFlufenaminsäure geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da keine Daten von Studien mit stillenden Müttern vorliegen, ist die Anwendung von Lixim Patch während der Stillzeit kontraindiziert.
-Der Wirkstoff Etofenamat ist ein nicht-steroidaler Entzündungshemmer mit analgetischen, antiphlogistischen und abschwellenden Eigenschaften. Er penetriert bei topischer Anwendung durch die Haut in das darunterliegende Gewebe.
- +Der Wirkstoff Etofenamatist ein nicht-steroidaler Entzündungshemmer mit analgetischen, antiphlogistischen und abschwellenden Eigenschaften. Er penetriert bei topischer Anwendung durch die Haut in das darunterliegende Gewebe.
-Die Wirksamkeit von Lixim Patch zur Schmerzreduktion wurde in vier randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studien an insgesamt n=639 Patienten untersucht, von welchen 398 gegenüber dem aktiven Pflaster und 241 gegenüber Placebo exponiert waren. Eingeschlossen werden konnten erwachsene Patienten im Alter von 18-60 Jahren mit akuter unkomplizierter Sprunggelenksdistorsion sowie Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen infolge stumpfer Traumen. Primärendpunkt war in allen vier Studien die Veränderung des Bewegungsschmerzes nach 72 Stunden auf einer 100mm VAS. Die ersten beiden Studien an insgesamt n=236 Patienten wurden dabei mit zweimal täglicher Anwendung des Pflasters (d.h. Pflasterwechsel alle 12 Stunden) durchgeführt. In der dritten Studie, in welcher 160 Patienten gegenüber Lixim Patch exponiert waren, wurde an je der Hälfte der Patienten die zweimal tägliche bzw. eine einmal tägliche Anwendung (d.h. Pflasterwechsel alle 24 Stunden) untersucht. Die vierte Studie wurde ausschliesslich mit einmal täglicher Anwendung des Pflasters an 180 Patienten durchgeführt (n=120 mit Lixim Patch).
-In allen vier Studien konnte gegenüber Placebo eine signifikante Reduktion des Bewegungsschmerzes gezeigt werden (Therapiedifferenz an den gepoolten Daten der beiden Studien mit zweimal täglicher Anwendung 21.7 mm [95% KI 18.20-25.28]; Therapiedifferenz in der dritten Studie bei zweimal täglichem Pflasterwechsel 17.2mm [95% KI 11.7-22.8mm; p<0.0001], bei einmal täglichem Pflasterwechsel 19.1mm [95% KI 14.0-24.2mm; p<0.0001]). In der vierten Studie betrug die Therapiedifferenz 25.0 mm [95%KI 21.3-28.7; p< 0.0001]. Die Befunde für die wesentlichen Sekundärendpunkte waren hierzu konsistent. Bereits nach 12 bis 48 Stunden zeigte Lixim Patch eine signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo. Auch die mediane Zeitdauer bis zu einer Reduktion des Bewegungsschmerzes um ≥50% gegenüber Baseline war unter Verum signifikant kürzer als unter Placebo.
- +Die Wirksamkeit von Lixim Patch zur Schmerzreduktion wurde in vier randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studien an insgesamt n=639 Patienten untersucht, von welchen 398 gegenüber dem aktiven Pflaster und 241 gegenüber Placebo exponiert waren. Eingeschlossen werden konnten erwachsene Patienten im Alter von 18-60 Jahren mit akuter unkomplizierter SprunggelenksdistorsionsowieZerrungen, Verstauchungen oder Prellungeninfolge stumpfer Traumen. Primärendpunkt war in allen vier Studien die Veränderung des Bewegungsschmerzes nach 72 Stunden auf einer 100mm VAS. Die ersten beiden Studien an insgesamt n=236 Patienten wurden dabei mit zweimal täglicher Anwendung des Pflasters (d.h. Pflasterwechsel alle 12 Stunden) durchgeführt. In der dritten Studie, in welcher 160 Patienten gegenüber Lixim Patch exponiert waren, wurde an je der Hälfte der Patienten die zweimal tägliche bzw. eine einmal tägliche Anwendung (d.h. Pflasterwechsel alle 24 Stunden) untersucht.Die vierte Studie wurde ausschliesslich mit einmal täglicher Anwendung des Pflasters an 180 Patienten durchgeführt (n=120 mit Lixim Patch).
- +In allen vier Studien konnte gegenüber Placebo eine signifikante Reduktion des Bewegungsschmerzes gezeigt werden(Therapiedifferenz an den gepoolten Daten der beiden Studien mit zweimal täglicher Anwendung 21.7 mm [95% KI 18.20-25.28]; Therapiedifferenz in der dritten Studie bei zweimal täglichem Pflasterwechsel 17.2mm [95% KI 11.7-22.8mm; p<0.0001], bei einmal täglichem Pflasterwechsel 19.1mm [95% KI 14.0-24.2mm; p<0.0001]). In der vierten Studie betrug die Therapiedifferenz 25.0 mm [95%KI 21.3-28.7; p< 0.0001]. Die Befunde für die wesentlichen Sekundärendpunkte waren hierzu konsistent. Bereits nach 12 bis 48 Stunden zeigte Lixim Patch eine signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo.Auch die mediane Zeitdauer bis zu einer Reduktion des Bewegungsschmerzes um ≥50% gegenüber Baseline war unter Verum signifikant kürzer als unter Placebo.
-Die Bioverfügbarkeit von Etofenamat-haltigen Zubereitungen weist eine hohe interindividuellen und intraindividuelle Variabilität auf, die im Wesentlichen durch den Applikationsort, die Hautfeuchtigkeit und andere Faktoren bedingt ist.
-Bei einmal täglicher Applikation eines Pflasters Lixim Patch auf das Sprunggelenk lagen bei gesunden Erwachsenen die maximalen Plasmaspiegel an Tag 4 bei 0.164ng/ml für Etofenamat sowie bei 7.47ng/ml für den aktiven Metaboliten Flufenaminsäure. Die Plasmakonzentrationen nach 7tägiger Anwendung wurden ausschliesslich bei Wechsel des Pflasters alle 12 Stunden bestimmt. Hier lag die Cmax für Etofenamat bei 0.36 ng/ml, für Flufenaminsäure bei 14.94 ng/ml.
- +Die Bioverfügbarkeit von Etofenamat-haltigen Zubereitungen weist eine hohe interindividuellenund intraindividuelle Variabilität auf, die im Wesentlichen durch den Applikationsort, die Hautfeuchtigkeit und andere Faktoren bedingt ist.
- +Bei einmal täglicher Applikation eines Pflasters Lixim Patch auf das Sprunggelenk lagen bei gesunden Erwachsenen die maximalen Plasmaspiegel an Tag 4bei 0.164ng/ml für Etofenamat sowie bei 7.47ng/ml für den aktiven Metaboliten Flufenaminsäure. Die Plasmakonzentrationen nach 7tägiger Anwendung wurden ausschliesslich bei Wechsel des Pflasters alle 12 Stunden bestimmt. Hier lag die Cmax für Etofenamat bei 0.36 ng/ml,für Flufenaminsäurebei 14.94 ng/ml.
-Nach kutaner Applikation sind im Entzündungsgebiet bis zu ca. 25-fach höhere Etofenamat-Spiegel nachweisbar als nach Applikation einer gleich hohen oralen Dosis. Die Verweildauer im entzündeten Gewebe ist für die unveränderte Substanz länger als im Plasma. Im Gewebe liegen nach kutaner Applikation vorwiegend intaktes Etofenamat (bis zu 94%) und nur in geringer Menge das Hydrolyseprodukt Flufenaminsäure und andere Metaboliten vor.
- +Nach kutaner Applikation sind im Entzündungsgebiet bis zu ca. 25-fach höhere Etofenamat-Spiegel nachweisbar als nach Applikation einer gleich hohen oralen Dosis. Die Verweildauer im entzündeten Gewebe ist für die unveränderte Substanz länger als im Plasma. Im Gewebe liegen nach kutaner Applikation vorwiegend intaktes Etofenamat (bis zu 94%) und nur in geringer Menge das HydrolyseproduktFlufenaminsäure und andere Metaboliten vor.
-Etofenamat wird in der Leber durch Oxidation und Konjugation hauptsächlich in freie und konjugierte Flufenaminsäure, 5-hydroxy- und 4-hydroxy- Flufenaminsäure metabolisiert. Flufenaminsäure besitzt eine vergleichbare pharmakologische Aktivität wie die Muttersubstanz.
- +Etofenamat wird in der Leber durch Oxidation und Konjugation hauptsächlich in freie und konjugierte Flufenaminsäure, 5-hydroxy- und 4-hydroxy- Flufenaminsäure metabolisiert.Flufenaminsäure besitzt eine vergleichbare pharmakologische Aktivität wie die Muttersubstanz.
-Lixim Patch sollte auf trockener, glatter Haut unter leichtem Zug appliziert werden. Schweiss oder eine starke Behaarung an der Applikationsstelle können die Haftkraft des Pflasters beeinträchtigen. Es ist wichtig, dass das Pflaster fest auf die trockene Haut angedrückt wird.
- +Lixim Patch sollte auf trockener, glatter Haut unter leichtem Zug appliziert werden. Schweiss oder eine starkeBehaarung an der Applikationsstelle können die Haftkraft des Pflasters beeinträchtigen. Es ist wichtig, dass das Pflaster fest auf die trockene Haut angedrückt wird.
-Lixim Patch, Packungen zu 7 Pflastern und 2x7 Pflastern [D].
- +Lixim Patch, Packungen zu 7 Pflasternund 2x7 Pflastern [D].
- +
- +
-Das Pflaster sollte nur auf trockener, glatter Haut verwendet werden. Schweiss oder eine starke Behaarung an der Applikationsstelle können die Haftkraft des Pflasters beeinträchtigen.
- +Das Pflaster sollte nur auf trockener, glatter Haut verwendet werden. Schweiss oder eine starkeBehaarung an der Applikationsstelle können die Haftkraft des Pflasters beeinträchtigen.
-Zuerst wird der Schutzstreifen in der Mitte des Pflasters (A) abgezogen. Dieser Pflasterteil wird direkt auf die schmerzende Stelle gedrückt.
- +
- +Zuerst wird der Schutzstreifen in der Mitte des Pflasters (A) abgezogen. Dieser Pflasterteil wird direkt auf die schmerzende Stellegedrückt.
-Die äussere Schutzfolie (B) wird von der Pflastermitte gegen aussen abgezogen. Dabei wird die freiwerdende Klebefläche unter leichtem Zug auf die Haut geklebt.
- +Die äussere Schutzfolie (B) wirdvon der Pflastermitte gegen aussen abgezogen. Dabei wird die freiwerdende Klebefläche unter leichtem Zug auf die Haut geklebt.
-Auf die gleiche Weise wird die andere äussere Schutzfolie (C) entfernt. Die freiwerdende Klebefläche wird ebenfalls unter leichtem Zug auf die Haut geklebt.
- +
- +Auf die gleiche Weise wird die andere äussere Schutzfolie (C) entfernt.Die freiwerdende Klebefläche wird ebenfalls unter leichtem Zug auf die Haut geklebt.
|
|