| 60 Änderungen an Fachinfo Rosuvastatin NOBEL 5 mg |
-RosuvastatinumutRosuvastatinumcalcicum.
- +Rosuvastatinum ut Rosuvastatinum calcicum.
-Kern:Lactosummonohydricum (47,70mg, 42,49mg, 84,98mg bzw. 64,15mg),Calciicarbonas (E170), Cellulosummicrocristallinum (E460i), Crospovidonum(E1202), Hydroxypropylcellulosum (E463), Magnesiistearas(E470b).
-Überzug:Talcum(E553b), Macrogolumpoly(alcoholvinylicus) copolymerum,Copovidonum,Titaniidioxidum (E171), Kaolinumponderosum(E559), Natriilaurilsulfas (E487) (Natrium: 0.003 mg (5 mg und 10 mg Filmtabletten) bzw. 0.006 mg (20 mg und 40 mg Filmtabletten)),Sunset Yellow (E110) (0.006mg (5mg Filmtabletten), 0.003mg (10mg Filmtabletten), 0.005mg (20mg und 40mg Filmtabletten)),Carminum (E120) (10 mg, 20 mg und 40 mg Filmtabletten),Poly(alcoholvinylicus) (E1203), Silica colloidalisanhydrica(E551),Quinoline Yellow (E104) (5 mg Filmtabletten).
- +Kern: Lactosum monohydricum (47,70 mg, 42,49 mg, 84,98 mg bzw. 64,15 mg), Calcii carbonas (E170), Cellulosum microcristallinum (E460i), Crospovidonum (E1202), Hydroxypropylcellulosum (E463), Magnesii stearas (E470b).
- +Überzug: Talcum (E553b), Macrogolum poly(alcohol vinylicus) copolymerum, Copovidonum, Titanii dioxidum (E171), Kaolinum ponderosum (E559), Natrii laurilsulfas (E487) (Natrium: 0.003 mg (5 mg und 10 mg Filmtabletten) bzw. 0.006 mg (20 mg und 40 mg Filmtabletten)), Sunset Yellow (E110) (0.006 mg (5 mg Filmtabletten), 0.003 mg (10 mg Filmtabletten), 0.005 mg (20 mg und 40 mg Filmtabletten)), Carminum (E120) (10 mg, 20 mg und 40 mg Filmtabletten), Poly(alcohol vinylicus) (E1203), Silica colloidalis anhydrica (E551), Quinoline Yellow (E104) (5 mg Filmtabletten).
-Filmtabletten zu 5 mg (nicht teilbar), 10 mg (teilbar), 20 mg (teilbar)und 40 mg (teilbar).
- +Filmtabletten zu 5 mg (nicht teilbar), 10 mg (teilbar), 20 mg (teilbar) und 40 mg (teilbar).
-Kinder und Jugendliche 10–17 Jahre
- +Kinder und Jugendliche 10 – 17 Jahre
-Der empfohlene Dosierungsbereich beträgt 5–20 mg, einmal täglich verabreicht.
- +Der empfohlene Dosierungsbereich beträgt 5 – 20 mg, einmal täglich verabreicht.
-Die übliche Anfangsdosis beträgt 5–10 mg einmal täglich sowohl bei neubehandelten Patienten wie auch bei solchen, die von einem anderen Statin umgestellt werden. Die Wahl der Startdosis soll unter Berücksichtigung des individuellen Cholesterinspiegels des Patienten, seiner kardiovaskulären Risiken, sowie seines Risikos für mögliche unerwünschte Wirkungen getroffen werden.
- +Die übliche Anfangsdosis beträgt 5 – 10 mg einmal täglich sowohl bei neubehandelten Patienten wie auch bei solchen, die von einem anderen Statin umgestellt werden. Die Wahl der Startdosis soll unter Berücksichtigung des individuellen Cholesterinspiegels des Patienten, seiner kardiovaskulären Risiken, sowie seines Risikos für mögliche unerwünschte Wirkungen getroffen werden.
-Kinder und Jugendliche 10–17 Jahre
-Für Kinder und Jugendliche mit einer heterozygoten familiären Hypercholesterinämie ist die übliche Dosierung 5–20 mg einmal täglich. Die Dosis sollte angemessen titriert werden, bis das Behandlungsziel erreicht ist. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Dosierungen über 20 mg wurde bei dieser Altersgruppe nicht geprüft.
- +Kinder und Jugendliche 10 – 17 Jahre
- +Für Kinder und Jugendliche mit einer heterozygoten familiären Hypercholesterinämie ist die übliche Dosierung 5 – 20 mg einmal täglich. Die Dosis sollte angemessen titriert werden, bis das Behandlungsziel erreicht ist. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Dosierungen über 20 mg wurde bei dieser Altersgruppe nicht geprüft.
-Spezifische Arten von genetischen Polymorphismen sind bekannt, die zu einer Erhöhung der Rosuvastatin-Exposition führen können.Es wurde gezeigt, dass die Genotypen SLCO1B1 (OATP1B1) c.521CC und ABCG2 (BCRP) c.421AA im Vergleich zu SLCO1B1 c.521TT und ABCG2 c.421CC mit einer erhöhten Rosuvastatin-Exposition (AUC) assoziert sind. Für Patienten mit einem bekannten c.521CC oder c.421AA Genotyp beträgt die maximale empfohlene Tagesdosis 20 mg Rosuvastatin NOBEL (siehe auch Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" und "Pharmakokinetik" ).
- +Spezifische Arten von genetischen Polymorphismen sind bekannt, die zu einer Erhöhung der Rosuvastatin-Exposition führen können. Es wurde gezeigt, dass die Genotypen SLCO1B1 (OATP1B1) c.521CC und ABCG2 (BCRP) c.421AA im Vergleich zu SLCO1B1 c.521TT und ABCG2 c.421CC mit einer erhöhten Rosuvastatin-Exposition (AUC) assoziert sind. Für Patienten mit einem bekannten c.521CC oder c.421AA Genotyp beträgt die maximale empfohlene Tagesdosis 20 mg Rosuvastatin NOBEL (siehe auch Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Interaktionen" und "Pharmakokinetik" ).
-Rosuvastatin ist ein Substrat für unterschiedliche Transportproteine (z.B. OATP1B1 und BCRP). Verschiedene Arzneimittel(z.B. Ciclosporin, Ticagrelor, Proteaseinhibitoren inkl. Kombinationen von Ritonavir mit Atazanavir, Lopinavir und/oder Tipranavir), welche mit diesen Transportproteinen interagieren, können die Rosuvastatin-Exposition erhöhen und so das Risiko verschiedener Nebenwirkungen (z.B. Myopathie einschliesslich Rhabdomyolyse) erhöhen (siehe "Interaktionen" , Tabelle 1).
- +Rosuvastatin ist ein Substrat für unterschiedliche Transportproteine (z.B. OATP1B1 und BCRP). Verschiedene Arzneimittel (z.B. Ciclosporin, Ticagrelor, Proteaseinhibitoren inkl. Kombinationen von Ritonavir mit Atazanavir, Lopinavir und/oder Tipranavir), welche mit diesen Transportproteinen interagieren, können die Rosuvastatin-Exposition erhöhen und so das Risiko verschiedener Nebenwirkungen (z.B. Myopathie einschliesslich Rhabdomyolyse) erhöhen (siehe "Interaktionen" , Tabelle 1).
-bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Creatinin-Clearance <30ml/min),
- +bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Creatinin-Clearance <30 ml/min),
-mittelschwere Nierenfunktionsstörung (Creatinin-Clearance <60ml/min),
- +mittelschwere Nierenfunktionsstörung (Creatinin-Clearance <60 ml/min),
-In Ausnahmesituationen, wenn eine anhaltende systemische Fusidinsäure-Behandlung erforderlich ist, sollte die gleichzeitige Anwendung von Rosuvastatin NOBELund Fusidinsäure nur von Fall zu Fall und unter engmaschiger medizinischer Überwachung in Betracht gezogen werden.
- +In Ausnahmesituationen, wenn eine anhaltende systemische Fusidinsäure-Behandlung erforderlich ist, sollte die gleichzeitige Anwendung von Rosuvastatin NOBEL und Fusidinsäure nur von Fall zu Fall und unter engmaschiger medizinischer Überwachung in Betracht gezogen werden.
-Wie auch mit anderen HMG-CoA-Reduktasehemmern wurden bei Patienten unter Rosuvastatin erhöhte HbA1cund Serum-Glukose Werte beobachtet. Bei einigen Patienten, vorwiegend bei solchen mit einem bereits vorbestehenden hohen Risiko zur Entwicklung eines Diabetes mellitus, wurde eine Diabetes-Neudiagnose notwendig (siehe "Unerwünschte Wirkungen" , "Klinische Wirksamkeit" ).
- +Wie auch mit anderen HMG-CoA-Reduktasehemmern wurden bei Patienten unter Rosuvastatin erhöhte HbA1c und Serum-Glukose Werte beobachtet. Bei einigen Patienten, vorwiegend bei solchen mit einem bereits vorbestehenden hohen Risiko zur Entwicklung eines Diabetes mellitus, wurde eine Diabetes-Neudiagnose notwendig (siehe "Unerwünschte Wirkungen" , "Klinische Wirksamkeit" ).
-Wenn bekannt ist, dass das betreffende Arzneimittel die Rosuvastatin-AUC auf etwa das2-fache oder mehr erhöht, sollte die Anfangsdosis von Rosuvastatin NOBELnicht mehr als 5 mg einmal täglich betragen.
-Die tägliche Höchstdosis von Rosuvastatin NOBEL sollteso angepasst werden, dass die erwarteteRosuvastatin-Exposition die Exposition gegenüber einer Tagesdosis von 40 mgRosuvastatin NOBEL, die ohne interagierendes Arzneimittel eingenommen wird, nicht übersteigt–z.B.5 mg Rosuvastatin NOBEL mit Ciclosporin (7,1-facher Anstieg der Exposition), 10 mg Rosuvastatin NOBEL mit der Kombination Ritonavir/Atazanavir(3,1-facher Anstieg) und 20 mgRosuvastatin NOBEL mit Gemfibrozil (1,9-facher Anstieg).
-Wenn bekannt ist, dass das betreffende Arzneimittel die Rosuvastatin-AUC auf weniger als das 2fache erhöht, muss die Initialdosis nicht verringert werden. Beieiner Erhöhung der Rosuvastatin NOBEL-Dosis auf über 20 mg ist jedoch Vorsicht geboten.
- +Wenn bekannt ist, dass das betreffende Arzneimittel die Rosuvastatin-AUC auf etwa das 2-fache oder mehr erhöht, sollte die Anfangsdosis von Rosuvastatin NOBEL nicht mehr als 5 mg einmal täglich betragen.
- +Die tägliche Höchstdosis von Rosuvastatin NOBEL sollte so angepasst werden, dass die erwartete Rosuvastatin-Exposition die Exposition gegenüber einer Tagesdosis von 40 mg Rosuvastatin NOBEL, die ohne interagierendes Arzneimittel eingenommen wird, nicht übersteigt – z.B. 5 mg Rosuvastatin NOBEL mit Ciclosporin (7,1-facher Anstieg der Exposition), 10 mg Rosuvastatin NOBEL mit der Kombination Ritonavir/Atazanavir (3,1-facher Anstieg) und 20 mg Rosuvastatin NOBEL mit Gemfibrozil (1,9-facher Anstieg).
- +Wenn bekannt ist, dass das betreffende Arzneimittel die Rosuvastatin-AUC auf weniger als das 2fache erhöht, muss die Initialdosis nicht verringert werden. Bei einer Erhöhung der Rosuvastatin NOBEL-Dosis auf über 20 mg ist jedoch Vorsicht geboten.
-AUC = Fläche unter der Kurve (Area Under theCurve); QOD = alle 2 Tage,OD = einmal täglich; BID = zweimal täglich; TID = dreimal täglich; QID = viermal täglich
- +AUC = Fläche unter der Kurve (Area Under the Curve); QOD = alle 2 Tage, OD = einmal täglich; BID = zweimal täglich; TID = dreimal täglich; QID = viermal täglich
-Die Kombination von Statinen, inkl. Rosuvastatin NOBEL mit Fusidinsäure kann zu möglicherweise letal verlaufenden Rhabdomyolysen führen. Es wurde über Rhabdomyolyse (einschliesslich einiger Todesfälle) bei Patienten berichtet, die systemischeFusidinsäurepräparate in Kombination mit Statinen erhielten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Der Mechanismus dieser Interaktion ist nicht bekannt.
-Die Behandlung mit Rosuvastatin NOBEL ist während einer unverzichtbaren systemischen Fusidinsäuretherapieabzusetzen.
- +Die Kombination von Statinen, inkl. Rosuvastatin NOBEL mit Fusidinsäure kann zu möglicherweise letal verlaufenden Rhabdomyolysen führen. Es wurde über Rhabdomyolyse (einschliesslich einiger Todesfälle) bei Patienten berichtet, die systemische Fusidinsäurepräparate in Kombination mit Statinen erhielten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Der Mechanismus dieser Interaktion ist nicht bekannt.
- +Die Behandlung mit Rosuvastatin NOBEL ist während einer unverzichtbaren systemischen Fusidinsäuretherapie abzusetzen.
-Häufigkeit nicht bekannt:Thrombozytopenie.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Thrombozytopenie.
-Häufigkeit nicht bekannt:okuläre Myasthenie.
- +Häufigkeit nicht bekannt: okuläre Myasthenie.
-Mit Teststreifen diagnostizierte Proteinurie meist tubulärer Genese wurde bei Patienten, die mit Rosuvastatinbehandelt wurden, beobachtet. Abweichungen des Harnproteins von 0 oder Spuren auf ++ oder mehr wurden während der Behandlung mit 10 und 20 mg bei weniger als 1% der Patienten und bei ungefähr 3% der Patienten, die mit 40 mg behandelt wurden, gesehen. Eine geringe Steigerung der Abweichung von 0 oder Spuren auf + wurde bei der 20 mg Dosis beobachtet. In den meisten Fällen wird die Proteinurie bei fortgesetzter Therapie geringer oder verschwindet spontan und hat sich nicht als Anzeichen für eine akute oder fortschreitende Erkrankung der Nieren herausgestellt.
- +Mit Teststreifen diagnostizierte Proteinurie meist tubulärer Genese wurde bei Patienten, die mit Rosuvastatin behandelt wurden, beobachtet. Abweichungen des Harnproteins von 0 oder Spuren auf ++ oder mehr wurden während der Behandlung mit 10 und 20 mg bei weniger als 1% der Patienten und bei ungefähr 3% der Patienten, die mit 40 mg behandelt wurden, gesehen. Eine geringe Steigerung der Abweichung von 0 oder Spuren auf + wurde bei der 20 mg Dosis beobachtet. In den meisten Fällen wird die Proteinurie bei fortgesetzter Therapie geringer oder verschwindet spontan und hat sich nicht als Anzeichen für eine akute oder fortschreitende Erkrankung der Nieren herausgestellt.
-Häufigkeit nicht bekannt:Oedeme.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Oedeme.
-Im Rahmen einer kontrollierten klinischen Langzeitstudie wurde nachgewiesen, dass Rosuvastatinkeine schädliche Wirkung auf die Augenlinse hat.
- +Im Rahmen einer kontrollierten klinischen Langzeitstudie wurde nachgewiesen, dass Rosuvastatin keine schädliche Wirkung auf die Augenlinse hat.
-Die in den Tabellen 2 und 3 enthaltenen Daten sind in einem ausgedehnten klinischen Programm, bei dem mehr als 5300 Patienten Rosuvastatinerhielten, bestätigt worden.
-In der JUPITER-Studie (Justificationforthe Use of Statins in Primary Prevention: An Intervention Trial EvaluatingRosuvastatin) wurde die Wirkung von Rosuvastatin auf das Auftreten von schweren atherosklerotischen Ereignissen einer kardiovaskulären Erkrankung an 17'802 Männern (≥50 Jahre) und Frauen (≥60 Jahre) ohne bekannte kardiovaskuläre Erkrankung untersucht. Weitere Einschlusskriterien waren LDL-C-Spiegel <3,3 mmol/l (130 mg/dl), hsCRP-Spiegel ≥2 mg/l und ein Triglyzeridwert <5,6 mmol/l (500 mg/dl). Die Studienpopulation wies bei Studienbeginn ein geschätztes 10-Jahres-KHK-Risiko laut den Framingham-Risikokriterien von 11,3% auf und enthielt einen hohen Prozentanteil von Patienten mit Hypertonie (57%), niedrigen HDL-C-Spiegeln (23%), positivem Raucherstatus (16%) oder vorzeitiger KHK in der Familienanamnese (12%). Die Studienteilnehmer wurden per Randomisierung einer Behandlung mit Placebo (n= 8901) oder 20 mg Rosuvastatin einmal täglich (n= 8901) zugewiesen und für eine mediane Dauer von 2 Jahren beobachtet.
- +Die in den Tabellen 2 und 3 enthaltenen Daten sind in einem ausgedehnten klinischen Programm, bei dem mehr als 5300 Patienten Rosuvastatin erhielten, bestätigt worden.
- +In der JUPITER-Studie (Justification for the Use of Statins in Primary Prevention: An Intervention Trial Evaluating Rosuvastatin) wurde die Wirkung von Rosuvastatin auf das Auftreten von schweren atherosklerotischen Ereignissen einer kardiovaskulären Erkrankung an 17'802 Männern (≥50 Jahre) und Frauen (≥60 Jahre) ohne bekannte kardiovaskuläre Erkrankung untersucht. Weitere Einschlusskriterien waren LDL-C-Spiegel <3,3 mmol/l (130 mg/dl), hsCRP-Spiegel ≥2 mg/l und ein Triglyzeridwert <5,6 mmol/l (500 mg/dl). Die Studienpopulation wies bei Studienbeginn ein geschätztes 10-Jahres-KHK-Risiko laut den Framingham-Risikokriterien von 11,3% auf und enthielt einen hohen Prozentanteil von Patienten mit Hypertonie (57%), niedrigen HDL-C-Spiegeln (23%), positivem Raucherstatus (16%) oder vorzeitiger KHK in der Familienanamnese (12%). Die Studienteilnehmer wurden per Randomisierung einer Behandlung mit Placebo (n = 8901) oder 20 mg Rosuvastatin einmal täglich (n = 8901) zugewiesen und für eine mediane Dauer von 2 Jahren beobachtet.
-Kinder und Jugendliche 10–17 Jahre
-In einer doppelblinden, randomisierten, multizentrischen, placebo-kontrollierten Studie erhielten total 176 Patienten (97 männlich, 79 weiblich, 10–17 Jahre, Tanner-Stadium II-V, Patientinnen mindestens 1 Jahr nach der Menarche) mit einer heterozygoten Hypercholesterinämie über 12 Wochen täglich 5 mg, 10 mg oder 20 mg Rosuvastatin bzw. Placebo. Anschliessend erhielten alle 173 Patienten (96 männlich, 77 weiblich) während 40 Wochen täglich Rosuvastatin. Bei Studienbeginn waren ca. 30% der Patienten 10–13 Jahre alt und ca. 17%, 18%, 40% und 25% hatten Tanner-Stadium II, III, IV bzw. V.
- +Kinder und Jugendliche 10 –17 Jahre
- +In einer doppelblinden, randomisierten, multizentrischen, placebo-kontrollierten Studie erhielten total 176 Patienten (97 männlich, 79 weiblich, 10 – 17 Jahre, Tanner-Stadium II-V, Patientinnen mindestens 1 Jahr nach der Menarche) mit einer heterozygoten Hypercholesterinämie über 12 Wochen täglich 5 mg, 10 mg oder 20 mg Rosuvastatin bzw. Placebo. Anschliessend erhielten alle 173 Patienten (96 männlich, 77 weiblich) während 40 Wochen täglich Rosuvastatin. Bei Studienbeginn waren ca. 30% der Patienten 10 – 13 Jahre alt und ca. 17%, 18%, 40% und 25% hatten Tanner-Stadium II, III, IV bzw. V.
-Rosuvastatinwird in der aktiven Form oral verabreicht und erreicht 5 Stunden nach der Einnahme die höchsten Plasmaspiegel. Die Absorption steigt im Dosierungsbereich linear mit der Dosis an. Die Metabolisierung von Rosuvastatin geschieht in der Leber, dem Ort, wo Cholesterinsynthese und LDL-C-Clearance im Wesentlichen ablaufen. Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt 20%. Nach Mehrfachverabreichung der täglichen Einmaldosis kommt es zu einer minimalen Akkumulation.
- +Rosuvastatin wird in der aktiven Form oral verabreicht und erreicht 5 Stunden nach der Einnahme die höchsten Plasmaspiegel. Die Absorption steigt im Dosierungsbereich linear mit der Dosis an. Die Metabolisierung von Rosuvastatin geschieht in der Leber, dem Ort, wo Cholesterinsynthese und LDL-C-Clearance im Wesentlichen ablaufen. Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt 20%. Nach Mehrfachverabreichung der täglichen Einmaldosis kommt es zu einer minimalen Akkumulation.
-Die pharmakokinetischen Parameter bei pädiatrischen Patienten mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie im Alter von 10–17 Jahren wurden nicht vollständig untersucht. In einer pharmakokinetischen Studie erhielten 18 pädiatrische Patienten (10–17 Jahre) mit einer heterozygoten familiären Hypercholesterinämie Rosuvastatin als Tablette. Nach einer einzelnen Verabreichung von Rosuvastatin in ansteigender Dosierung von 10 zu 40mg zu 80mg zeigte sich ein Anstieg der systemischen Exposition von Rosuvastatin. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Pharmakokinetik von Rosuvastatin in diesem Dosisbereich bei pädiatrischen Patienten linear ist und die beobachteten PK-Parameter vergleichbar mit denjenigen bei erwachsenen gesunden Probanden sind.
- +Die pharmakokinetischen Parameter bei pädiatrischen Patienten mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie im Alter von 10 – 17 Jahren wurden nicht vollständig untersucht. In einer pharmakokinetischen Studie erhielten 18 pädiatrische Patienten (10 – 17 Jahre) mit einer heterozygoten familiären Hypercholesterinämie Rosuvastatin als Tablette. Nach einer einzelnen Verabreichung von Rosuvastatin in ansteigender Dosierung von 10 zu 40 mg zu 80 mg zeigte sich ein Anstieg der systemischen Exposition von Rosuvastatin. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass die Pharmakokinetik von Rosuvastatin in diesem Dosisbereich bei pädiatrischen Patienten linear ist und die beobachteten PK-Parameter vergleichbar mit denjenigen bei erwachsenen gesunden Probanden sind.
-Die Verfügbarkeit von HMG-CoA-Reduktase-Hemmern wie Rosuvastatin hängt unter anderem von den Transportproteinen OATP1B1 und BCRP ab. Bei Patienten mit abweichender Sequenzvariation des SLCO1B1-Gens (OATP1B1) und/oder des ABCG2-Gens (BCRP) besteht das Risiko einer erhöhten Rosuvastatin-Exposition. Die Genotyp-Varianten SLCO1B1c.521CC bzw. ABCG2 c.421AA sind mit einer ca. 1,7-fach höheren Rosuvastatin-Exposition (AUC) bzw. einer 2,4-fach höheren Exposition assoziiert als die Varianten SLCO1B1 c.521TT und ABCG2 c.421CC.
- +Die Verfügbarkeit von HMG-CoA-Reduktase-Hemmern wie Rosuvastatin hängt unter anderem von den Transportproteinen OATP1B1 und BCRP ab. Bei Patienten mit abweichender Sequenzvariation des SLCO1B1-Gens (OATP1B1) und/oder des ABCG2-Gens (BCRP) besteht das Risiko einer erhöhten Rosuvastatin-Exposition. Die Genotyp-Varianten SLCO1B1 c.521CC bzw. ABCG2 c.421AA sind mit einer ca. 1,7-fach höheren Rosuvastatin-Exposition (AUC) bzw. einer 2,4-fach höheren Exposition assoziiert als die Varianten SLCO1B1 c.521TT und ABCG2 c.421CC.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-67605(Swissmedic).
- +67605 (Swissmedic).
-Rosuvastatin NOBEL 5mg:Blisterpackungen mit 30 und 105 Filmtabletten (nicht teilbar) [B]
-Rosuvastatin NOBEL 5mg: Kunststoffflaschen mit 190 Filmtabletten (nicht teilbar) (für Blisterzentren resp. Apotheken, welche selbst verblistern, bestimmt)[B]
-Rosuvastatin NOBEL 10mg:Blisterpackungen mit 30 und 105Filmtabletten (teilbar) [B]
-Rosuvastatin NOBEL 10 mg: Kunststoffflaschen mit 190 Filmtabletten (teilbar) (für Blisterzentren resp. Apotheken, welche selbst verblistern, bestimmt)[B]
-Rosuvastatin NOBEL 20mg:Blisterpackungen mit 30 und 105Filmtabletten (teilbar) [B]
-Rosuvastatin NOBEL 20 mg: Kunststoffflaschen mit 120 Filmtabletten (teilbar) (für Blisterzentren resp. Apotheken, welche selbst verblistern, bestimmt)[B]
-Rosuvastatin NOBEL 40mg:Blisterpackungen mit 30 und 105 Filmtabletten (teilbar) [B]
- +Rosuvastatin NOBEL 5 mg: Blisterpackungen mit 30 und 105 Filmtabletten (nicht teilbar) [B]
- +Rosuvastatin NOBEL 5 mg: Kunststoffflaschen mit 190 Filmtabletten (nicht teilbar) (für Blisterzentren resp. Apotheken, welche selbst verblistern, bestimmt) [B]
- +Rosuvastatin NOBEL 10 mg: Blisterpackungen mit 30 und 105 Filmtabletten (teilbar) [B]
- +Rosuvastatin NOBEL 10 mg: Kunststoffflaschen mit 190 Filmtabletten (teilbar) (für Blisterzentren resp. Apotheken, welche selbst verblistern, bestimmt) [B]
- +Rosuvastatin NOBEL 20 mg: Blisterpackungen mit 30 und 105 Filmtabletten (teilbar) [B]
- +Rosuvastatin NOBEL 20 mg: Kunststoffflaschen mit 120 Filmtabletten (teilbar) (für Blisterzentren resp. Apotheken, welche selbst verblistern, bestimmt) [B]
- +Rosuvastatin NOBEL 40 mg: Blisterpackungen mit 30 und 105 Filmtabletten (teilbar) [B]
-NOBELPharma Schweiz AG,Risch.
- +NOBEL Pharma Schweiz AG, Risch.
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