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Home - Fachinformation zu Ropivacain 1 mg/ml - Fentanyl 2 ug/ml Sintetica - Änderungen - 28.01.2026
120 Änderungen an Fachinfo Ropivacain 1 mg/ml - Fentanyl 2 ug/ml Sintetica
  • -Ropivacaini hydrochloridum ut Ropivacaini hydrochloridum monohydricum, Fentanylum ut Fentanyli citras
  • +RopivacainihydrochloridumutRopivacainihydrochloridummonohydricum, FentanylumutFentanylicitras
  • -Natrii chloridum, Natrii hydroxidum 0,1 N (zur pH-Anpassung), Aqua ad iniectabilia
  • -1 ml Infusionslösung enthält 3,39 mg Natrium
  • +Natriichloridum, Natriihydroxidum 0,1 N (zur pH-Anpassung), Aqua ad iniectabilia
  • +1 ml Infusionslösung enthält 3,39 mg Natrium
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Ropivacain 1 mg/ml - Fentanyl 2 mcg/mlSintetica
  • +1 ml epidurale Infusionslösung enthält 1 mg Ropivacainihydrochloridum (als Ropivacainihydrochloridummonohydricum) und 2 μgFentanylum (als Fentanylicitras).
  • +1 Infusionsbeutel zu 100 ml enthält 100 mg Ropivacainihydrochloridum (als Ropivacainihydrochloridummonohydricum) und 200 μgFentanylum (als Fentanylicitras).
  • +Ropivacain 2 mg/ml - Fentanyl 2 mcg/mlSintetica
  • +1 ml epidurale Infusionslösung enthält 2 mg Ropivacainihydrochloridum (als Ropivacainihydrochloridummonohydricum) und 2 μgFentanylum (als Fentanylicitras).
  • +1 Infusionsbeutel zu 250 ml enthält 500 mg Ropivacainihydrochloridum (als Ropivacainihydrochloridummonohydricum) und 500 μgFentanylum (als Fentanylicitras).
  • + 
  • -Dabei müssen die Vitalfunktionen des Patienten aufmerksam beobachtet und verbaler Kontakt aufrecht erhalten werden. Wenn eine epidurale Dosis appliziert werden soll, wird empfohlen, vorgängig eine Testdosis von 3–5 ml Lidocain 1–2 % mit Adrenalin zu injizieren. Eine versehentliche intravaskuläre oder intrathekale Injektion kann durch eine vorübergehende Zunahme der Herzfrequenz oder durch Anzeichen eines Spinalblocks erkannt werden. Beim Auftreten toxischer Symptome (siehe Rubrik «Überdosierung») ist die Injektion unverzüglich zu unterbrechen.
  • +Dabei müssen die Vitalfunktionen des Patienten aufmerksam beobachtet und verbaler Kontakt aufrecht erhalten werden. Wenn eine epidurale Dosis appliziert werden soll, wird empfohlen, vorgängig eine Testdosis von 3–5 ml Lidocain 1–2 % mit Adrenalin zu injizieren. Eine versehentliche intravaskuläre oder intrathekale Injektion kann durch eine vorübergehende Zunahme der Herzfrequenz oder durch Anzeichen eines Spinalblocks erkannt werden. Beim Auftreten toxischer Symptome (siehe Rubrik "Überdosierung" ) ist die Injektion unverzüglich zu unterbrechen.
  • + 
  • +
  • -Bei der Berechnung der erforderlichen Dosis für die postoperative Analgesie ist die intraoperative lokale Applikation von Anästhetika und Opioiden zu berücksichtigen. Wenn verlängerte Blockaden angewendet werden, entweder durch eine Dauerinfusion oder wiederholte Bolusinjektionen, muss das Risiko beachtet werden, dass toxische Plasmakonzentrationen erreicht oder lokale Nervenschädigungen verursacht werden können. Nach den heutigen Erfahrungen ist bei Erwachsenen eine kumulative Dosis von bis zu 800 mg Ropivacain in der Chirurgie und postoperativen Analgesie, über 24 Stunden verabreicht, gut verträglich. In klinischen Studien wurden Epiduralinfusionen mit Ropivacain 2 mg/ml allein oder in Kombination mit Fentanyl 1–4 µg/ml zur postoperativen Schmerzbehandlung während bis zu 72 Stunden verabreicht. Mit Ropivacain 2 mg/ml (6–4 ml/h) konnte bei den meisten Patienten eine ausreichende Schmerzreduktion erreicht werden. Die Kombination von Ropivacain und Fentanyl zeigt eine verstärkte Schmerzbekämpfung, welche jedoch Opioid-assoziierte Nebenwirkungen verursacht.
  • +Bei der Berechnung der erforderlichen Dosis für die postoperative Analgesie ist die intraoperative lokale Applikation von Anästhetika und Opioiden zu berücksichtigen. Wenn verlängerte Blockaden angewendet werden, entweder durch eine Dauerinfusion oder wiederholte Bolusinjektionen, muss das Risiko beachtet werden, dass toxische Plasmakonzentrationen erreicht oder lokale Nervenschädigungen verursacht werden können. Nach den heutigen Erfahrungen ist bei Erwachsenen eine kumulative Dosis von bis zu 800 mg Ropivacain in der Chirurgie und postoperativen Analgesie, über 24 Stunden verabreicht, gut verträglich. In klinischen Studien wurden Epiduralinfusionen mit Ropivacain 2 mg/ml allein oder in Kombination mit Fentanyl 1–4 µg/ml zur postoperativen Schmerzbehandlung während bis zu 72 Stunden verabreicht. Mit Ropivacain 2 mg/ml (6–4 ml/h) konnte bei den meisten Patienten eine ausreichende Schmerzreduktion erreicht werden. Die Kombination von Ropivacain und Fentanyl zeigt eine verstärkte Schmerzbekämpfung, welche jedoch Opioid-assoziierte Nebenwirkungen verursacht.
  • -Behandlung akuter Schmerzen Ropivacain-Konzentration [mg/ml] Dosis
  • -Volumen [ml/h] Ropivacain [mg/h] Fentanyl [μg/h]
  • + 
  • +Behandlung akuter Ropivacain-Konzentra Dosis
  • +Schmerzen tion [mg/ml]
  • +Volumen [ml/h] Ropivacain [mg/h] Fentanyl [μg/h]
  • -bei Geburtsschmerzen und zur postoperativen Schmerzbehandlung 2 6–14 12–28 12–28
  • -1 6–14 6–14 12–28
  • +bei Geburtsschmerzen 2 6–14 12–28 12–28
  • + undzur postoperativ
  • +en Schmerzbehandlung
  • +1 6–14 6–14 12–28
  • -Patienten mit einem Gewicht von weniger als 50 kg
  • -Bei Erwachsenen mit einem Körpergewicht von weniger als 50 kg besteht das Risiko einer Überdosierung. Bei diesen Patienten ist die Initialdosis gewöhnlich niedriger.
  • + 
  • +Patienten mit einem Gewicht von weniger als50 kg
  • +Bei Erwachsenen mit einem Körpergewicht von weniger als 50 kg besteht das Risiko einer Überdosierung. Bei diesen Patienten ist die Initialdosis gewöhnlich niedriger.
  • -Ropivacain – Fentanyl Sintetica sollte Kindern und Jugendlichen nicht verabreicht werden.
  • +Ropivacain – FentanylSintetica sollte Kindern und Jugendlichen nicht verabreicht werden.
  • -Vor Beginn der Behandlung mit Ropivacain-Fentanyl Sintetica sollte mit dem Patienten eine Behandlungsstrategie einschliesslich Dauer und Zielen der Behandlung gemäss den Leitlinien zur Schmerzbehandlung vereinbart werden. Während der Behandlung sollten Arzt und Patient regelmässigen Kontakt halten, um die Notwendigkeit einer fortgesetzten Behandlung zu beurteilen, das Absetzen des Arzneimittels in Betracht zu ziehen und möglicherweise die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient keine Behandlung mit Ropivacain-Fentanyl Sintetica mehr benötigt, ist es ratsam, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"). Wenn die Schmerzen nicht ausreichend kontrolliert werden, sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) oder eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen").
  • +Vor Beginn der Behandlung mit Ropivacain-FentanylSintetica sollte mit dem Patienten eine Behandlungsstrategie einschliesslich Dauer und Zielen der Behandlung gemäss den Leitlinien zur Schmerzbehandlung vereinbart werden. Während der Behandlung sollten Arzt und Patient regelmässigen Kontakt halten, um die Notwendigkeit einer fortgesetzten Behandlung zu beurteilen, das Absetzen des Arzneimittels in Betracht zu ziehen und möglicherweise die Dosierung anzupassen. Wenn ein Patient keine Behandlung mit Ropivacain-FentanylSintetica mehr benötigt, ist es ratsam, die Dosis schrittweise zu reduzieren, um Entzugserscheinungen zu vermeiden (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"). Wenn die Schmerzen nicht ausreichend kontrolliert werden, sollte die Möglichkeit einer Gewöhnung (Toleranz) oder eines Fortschreitens der Grunderkrankung in Betracht gezogen werden (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen").
  • -- Fentanyl darf nicht bei Patienten angewendet werden, die für eine Atemdepression anfällig sind oder deren Atemreserve deutlich vermindert ist (z. B. komatöse Patienten, die möglicherweise Kopfverletzungen oder einen Hirntumor haben).
  • -- Die Kontraindikationen bezüglich Epiduralanästhesie sind zu berücksichtigen (z. B. Schockzustände, Infektion der Injektionsstelle, Koagulopathie, weitere Blutgerinnungsstörungen, Behandlung mit Antikoagulanzien, vorbestehende Störungen des Nervensystems oder neurologische Schäden).
  • +- Fentanyl darf nicht bei Patienten angewendet werden, die für eine Atemdepression anfällig sind oder deren Atemreserve deutlich vermindert ist (z. B. komatöse Patienten, die möglicherweise Kopfverletzungen oder einen Hirntumor haben).
  • +- Die Kontraindikationen bezüglich Epiduralanästhesie sind zu berücksichtigen (z. B. Schockzustände, Infektion der Injektionsstelle, Koagulopathie, weitere Blutgerinnungsstörungen, Behandlung mit Antikoagulanzien, vorbestehende Störungen des Nervensystems oder neurologische Schäden).
  • -Der verantwortliche Arzt sollte angemessen geschult und erfahren sein im Umgang mit der Diagnostik und Behandlung von Nebenwirkungen, systemischer Toxizität und anderen Komplikationen (siehe «Überdosierung»).
  • +Der verantwortliche Arzt sollte angemessen geschult und erfahren sein im Umgang mit der Diagnostik und Behandlung von Nebenwirkungen, systemischer Toxizität und anderen Komplikationen (siehe "Überdosierung" ).
  • -Nach der epiduralen Verabreichung kann eine Blockade des oberen Sympathikus oder eine intrakranielle Ausbreitung des Lokalanästhetikums manchmal, vor allem bei Schwangeren, ein Homersyndrom auslösen, das sich eine Miosis, eine Blepharoptose und eine Anhidrose bemerkbar macht. Dieses Syndrom verschwindet bei Abbruch der Behandlung von alleine wieder. Eine aufmerksame Überwachung der Patienten unter Periduralänästhesie wird dennoch empfohlen, um dem potentiellen Risiko eines Herz-Kreislauf-Stillstands aufgrund einer Blockade des oberen Sympathikus vorzubeugen,
  • -Patienten, die mit Antiarrhythmika der Klasse III (z. B. Amiodaron) behandelt werden, sollten überwacht und ein EKG-Monitoring sollte in Betracht gezogen werden, da die kardialen Wirkungen additiv sein können.
  • +Nach der epiduralen Verabreichung kann eine Blockade des oberen Sympathikus oder eine intrakranielle Ausbreitung des Lokalanästhetikums manchmal, vor allem bei Schwangeren, ein Homersyndrom auslösen, das sich eine Miosis, eine Blepharoptose und eine  Anhidrose bemerkbar macht. Dieses Syndrom verschwindet bei Abbruch der Behandlung von alleine wieder. Eine aufmerksame Überwachung der Patienten unter Periduralänästhesie wird dennoch empfohlen, um dem potentiellen Risiko eines Herz-Kreislauf-Stillstands aufgrund einer Blockade des oberen Sympathikus vorzubeugen,
  • +Patienten, die mit Antiarrhythmika der Klasse III (z. B. Amiodaron) behandelt werden, sollten überwacht und ein EKG-Monitoring sollte in Betracht gezogen werden, da die kardialen Wirkungen additiv sein können.
  • + 
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  • -Das Risiko für solche Reaktionen kann z. B. durch eine vorherigeBlutgefässauffüllung oder durch Injizieren eines Vasopressors verringert werden.
  • +Das Risiko für solche Reaktionen kann z. B. durch eine vorherigeBlutgefässauffüllung oder durch Injizieren eines Vasopressors verringert werden.
  • -Eine längerfristige Verabreichung von Ropivacain sollte bei Patienten vermieden werden, welche mit starken Inhibitoren von CYP1A2 (z. B. Fluvoxamin, Enoxacin, siehe «Interaktionen») behandelt werden.
  • +Eine längerfristige Verabreichung von Ropivacain sollte bei Patienten vermieden werden, welche mit starken Inhibitoren von CYP1A2 (z. B. Fluvoxamin, Enoxacin, siehe "Interaktionen" ) behandelt werden.
  • -Die wiederholte Anwendung von Opioiden kann zur Entwicklung von Toleranz und physischer und/oder psychischer Abhängigkeit führen. Nach der Anwendung von Opioiden kann die Entwicklung einer iatrogenen Abhängigkeit beobachtet werden. Wie andere Opioide kann Ropivacain-Fentanyl Sintetica missbraucht werden und alle Patienten, die Opioide erhalten, sollten auf Anzeichen von Missbrauch und Abhängigkeit überwacht werden. Patienten mit einem erhöhten Risiko für Opioidmissbrauch können zwar angemessen mit Opioiden behandelt werden, sollten jedoch zusätzlich auf Anzeichen von unsachgemässem Gebrauch, Missbrauch oder Abhängigkeit überwacht werden. Die wiederholte Anwendung von Ropivacain-Fentanyl Sintetica kann eine Opioidkonsumstörung (OUD) auslösen. Missbrauch oder vorsätzlicher unsachgemässer Gebrauch von Ropivacain-Fentanyl Sintetica kann zu einer Überdosierung und/oder zum Tod führen. Das Risiko, eine OUD zu entwickeln, ist bei Patienten mit einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte (Eltern oder Geschwister) von Substanzkonsumstörungen (einschliesslich Alkohol), bei Rauchern oder bei Patienten mit anderen psychischen Erkrankungen (z. B. schwere Depressionen, Angstzustände und Persönlichkeitsstörungen) in der Anamnese erhöht. Anzeichen von Drogensuchverhalten (z. B. vorzeitige Aufforderung zur Nachfüllung von Rezepten) sollten überwacht werden. Dazu gehört die Kontrolle der gleichzeitigen Einnahme von Opioiden und psychoaktiven Medikamenten (wie Benzodiazepinen). Bei Patienten mit Anzeichen und Symptomen einer Opioidkonsumstörung sollte die Konsultation eines Suchtspezialisten in Betracht gezogen werden.
  • +Die wiederholte Anwendung von Opioiden kann zur Entwicklung von Toleranz und physischer und/oder psychischer Abhängigkeit führen. Nach der Anwendung von Opioiden kann die Entwicklung einer iatrogenen Abhängigkeit beobachtet werden. Wie andere Opioide kann Ropivacain-FentanylSintetica missbraucht werden und alle Patienten, die Opioide erhalten, sollten auf Anzeichen von Missbrauch und Abhängigkeit überwacht werden. Patienten mit einem erhöhten Risiko für Opioidmissbrauch können zwar angemessen mit Opioiden behandelt werden, sollten jedoch zusätzlich auf Anzeichen von unsachgemässem Gebrauch, Missbrauch oder Abhängigkeit überwacht werden. Die wiederholte Anwendung von Ropivacain-FentanylSintetica kann eine Opioidkonsumstörung (OUD) auslösen. Missbrauch oder vorsätzlicher unsachgemässer Gebrauch von Ropivacain-Fentanyl Sintetica kann zu einer Überdosierung und/oder zum Tod führen. Das Risiko, eine OUD zu entwickeln, ist bei Patienten mit einer persönlichen oder familiären Vorgeschichte (Eltern oder Geschwister) von Substanzkonsumstörungen (einschliesslich Alkohol), bei Rauchern oder bei Patienten mit anderen psychischen Erkrankungen (z. B. schwere Depressionen, Angstzustände und Persönlichkeitsstörungen) in der Anamnese erhöht. Anzeichen von Drogensuchverhalten (z. B. vorzeitige Aufforderung zur Nachfüllung von Rezepten) sollten überwacht werden. Dazu gehört die Kontrolle der gleichzeitigen Einnahme von Opioiden und psychoaktiven Medikamenten (wie Benzodiazepinen). Bei Patienten mit Anzeichen und Symptomen einer Opioidkonsumstörung sollte die Konsultation eines Suchtspezialisten in Betracht gezogen werden.
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  • -Wie bei allen Opioiden besteht bei der Anwendung von Ropivacain-Fentanyl Sintetica das Risiko einer klinisch signifikanten Atemdepression. Wenn die Atemdepression nicht sofort erkannt und behandelt wird, kann sie zu Atemstillstand und Tod führen. Abhängig vom klinischen Zustand des Patienten kann die Behandlung der Atemdepression eine engmaschige Überwachung, unterstützende Massnahmen und die Verabreichung von Opioidantagonisten umfassen. Es ist jedoch zu beachten, dass die Atemdepression länger anhalten kann als die Wirkung des Antagonisten. Bei einer tiefen Analgesie kann die Atemdepression in der postoperativen Phase persistieren oder erneut auftreten. Deshalb müssen die Patienten ständig überwacht werden und ein Opioid-Antagonist und eine Reanimationssausrüstung zur Verfügung stehen. Jede Hyperventilation während der Narkose kann die Atmung in der postoperativen Phase beeinflussen. Schwere, lebensbedrohliche oder tödliche Atemdepressionen können jederzeit während der Behandlung auftreten, aber das Risiko ist zu Beginn der Behandlung und nach einer Dosiserhöhung am grössten.
  • +Wie bei allen Opioiden besteht bei der Anwendung von Ropivacain-FentanylSintetica das Risiko einer klinisch signifikanten Atemdepression. Wenn die Atemdepression nicht sofort erkannt und behandelt wird, kann sie zu Atemstillstand und Tod führen. Abhängig vom klinischen Zustand des Patienten kann die Behandlung der Atemdepression eine engmaschige Überwachung, unterstützende Massnahmen und die Verabreichung von Opioidantagonisten umfassen. Es ist jedoch zu beachten, dass die Atemdepression länger anhalten kann als die Wirkung des Antagonisten. Bei einer tiefen Analgesie kann die Atemdepression in der postoperativen Phase persistieren oder erneut auftreten. Deshalb müssen die Patienten ständig überwacht werden und ein Opioid-Antagonist und eine Reanimationssausrüstung zur Verfügung stehen. Jede Hyperventilation während der Narkose kann die Atmung in der postoperativen Phase beeinflussen. Schwere, lebensbedrohliche oder tödliche Atemdepressionen können jederzeit während der Behandlung auftreten, aber das Risiko ist zu Beginn der Behandlung und nach einer Dosiserhöhung am grössten.
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  • -Die gleichzeitige Anwendung von Opioiden und Benzodiazepinen oder anderen Substanzen mit einer depressiven Wirkung auf das Zentralnervensystem (ZNS) kann zu erheblicher Sedierung, Atemdepression, Koma oder Tod führen. Angesichts dieser Risiken sollten Opioide nur bei Patienten, für die keine andere Behandlungsoption verfügbar ist, gleichzeitig mit Benzodiazepinen oder anderen ZNS-depressiven Medikamenten verabreicht werden. Wenn die Entscheidung getroffen wird, Ropivacain-Fentanyl Sintetica gleichzeitig mit Benzodiazepinen oder anderen ZNS-depressiven Arzneimitteln zu verschreiben, sollte die minimale wirksame Dosierung und die kürzestmögliche Dauer der Begleittherapie gewählt werden. Die Patienten sollten engmaschig auf Anzeichen und Symptome einer Atemdepression und Sedierung überwacht werden (siehe Abschnitt „Interaktionen“).
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Opioiden und Benzodiazepinen oder anderen Substanzen mit einer depressiven Wirkung auf das Zentralnervensystem (ZNS) kann zu erheblicher Sedierung, Atemdepression, Koma oder Tod führen. Angesichts dieser Risiken sollten Opioide nur bei Patienten, für die keine andere Behandlungsoption verfügbar ist, gleichzeitig mit Benzodiazepinen oder anderen ZNS-depressiven Medikamenten verabreicht werden. Wenn die Entscheidung getroffen wird, Ropivacain-FentanylSintetica gleichzeitig mit Benzodiazepinen oder anderen ZNS-depressiven Arzneimitteln zu verschreiben, sollte die minimale wirksame Dosierung und die kürzestmögliche Dauer der Begleittherapie gewählt werden. Die Patienten sollten engmaschig auf Anzeichen und Symptome einer Atemdepression und Sedierung überwacht werden (siehe Abschnitt „Interaktionen“).
  • -Patienten und Betreuer sollten gewarnt werden, dass Ropivacain-Fentanyl Sintetica einen Wirkstoff in einer Konzentration enthält, die insbesondere für Kinder tödlich sein kann. Daher sollten sie aufgefordert werden, alle Dosiereinheiten ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren und geöffnete oder nicht verwendete Einheiten ordnungsgemäss zu entsorgen.
  • +Patienten und Betreuer sollten gewarnt werden, dass Ropivacain-FentanylSintetica einen Wirkstoff in einer Konzentration enthält, die insbesondere für Kinder tödlich sein kann. Daher sollten sie aufgefordert werden, alle Dosiereinheiten ausserhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren und geöffnete oder nicht verwendete Einheiten ordnungsgemäss zu entsorgen.
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  • -Eine längere Anwendung von Ropivacain-Fentanyl Sintetica während der Schwangerschaft kann beim Neugeborenen zu einem Opioidentzugssyndrom führen, das lebensbedrohlich sein kann, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Behandlung sollte gemäss den von Neonatologie-Spezialisten erstellten Protokollen durchgeführt werden. Wenn es notwendig ist, Opioide bei einer schwangeren Frau über einen längeren Zeitraum anzuwenden, sollte der Patient über das Risiko eines Opioid-Entzugssyndroms beim Neugeborenen informiert werden und dass gegebenenfalls eine geeignete Behandlung verfügbar ist.
  • +Eine längere Anwendung von Ropivacain-FentanylSintetica während der Schwangerschaft kann beim Neugeborenen zu einem Opioidentzugssyndrom führen, das lebensbedrohlich sein kann, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Behandlung sollte gemäss den von Neonatologie-Spezialisten erstellten Protokollen durchgeführt werden. Wenn es notwendig ist, Opioide bei einer schwangeren Frau über einen längeren Zeitraum anzuwenden, sollte der Patient über das Risiko eines Opioid-Entzugssyndroms beim Neugeborenen informiert werden und dass gegebenenfalls eine geeignete Behandlung verfügbar ist.
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  • -Ein Serotonin-Syndrom kann sich in Form eines veränderten psychischen Zustands (z. B. Erregtheit, Halluzinationen, Koma), einer autonomen Instabilität (z. B. Tachykardie, Blutdruckschwankungen, Hyperthermie), neuromuskulärer Anomalien (z. B. Hyperreflexie, Koordinationsschwäche, Steifheit) und/oder gastrointestinaler Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) äussern. Bei Verdacht auf ein Serotonin-Syndrom muss die Behandlung mit Ropivacain-Fentanyl Sintetica sofort abgesetzt werden.
  • +Ein Serotonin-Syndrom kann sich in Form eines veränderten psychischen Zustands (z. B. Erregtheit, Halluzinationen, Koma), einer autonomen Instabilität (z. B. Tachykardie, Blutdruckschwankungen, Hyperthermie), neuromuskulärer Anomalien (z. B. Hyperreflexie, Koordinationsschwäche, Steifheit) und/oder gastrointestinaler Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) äussern. Bei Verdacht auf ein Serotonin-Syndrom muss die Behandlung mit Ropivacain-FentanylSintetica sofort abgesetzt werden.
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  • -Ropivacain sollte vorsichtig angewendet werden bei Patienten, die andere Lokalanästhetika erhalten, oder Wirkstoffe, die mit Lokalanästhetika vom Amidtyp strukturverwandt sind (Antiarrhythmika wie z. B. Lidocain und Mexiletin), weil sich deren systemische toxische Wirkungen addieren. Spezifische Interaktionsstudien mit Lidocain und Antiarrhythmika der Klasse III (z. B. Amiodaron) wurden nicht durchgeführt, jedoch ist Vorsicht geboten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Die Verabreichung von Ropivacain und sonstige Behandlung mit Narkotika oder Opioiden kann deren Wirkungen oder Nebenwirkungen wechselseitig verstärken. Bei gesunden Probanden wurde bei sonstiger Behandlung mit Fluvoxamin, einem potenten CYP1A2-Inhibitor, eine um 70 % verminderte Clearance von Ropivacain beobachtet. Eine Langzeitgabe von Ropivacain sollte deshalb bei mit Fluvoxamin und Enoxacin behandelten Patienten vermieden werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -
  • +Ropivacain sollte vorsichtig angewendet werden bei Patienten, die andere Lokalanästhetika erhalten, oder Wirkstoffe, die mit Lokalanästhetika vom Amidtyp strukturverwandt sind (Antiarrhythmika wie z. B. Lidocain und Mexiletin), weil sich deren systemische toxische Wirkungen addieren. Spezifische Interaktionsstudien mit Lidocain und Antiarrhythmika der Klasse III (z. B. Amiodaron) wurden nicht durchgeführt, jedoch ist Vorsicht geboten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Die Verabreichung von Ropivacain und sonstige  Behandlung mit Narkotika oder Opioiden kann deren Wirkungen oder Nebenwirkungen wechselseitig verstärken. Bei gesunden Probanden wurde bei sonstiger Behandlung mit Fluvoxamin, einem potenten CYP1A2-Inhibitor, eine um 70 % verminderte Clearance von Ropivacain beobachtet. Eine Langzeitgabe von Ropivacain sollte deshalb bei mit Fluvoxamin und Enoxacin behandelten Patienten vermieden werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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  • -Eine längere Anwendung von Ropivacain-Fentanyl Sintetica während der Schwangerschaft kann beim Neugeborenen zu einem Opioidentzugssyndrom führen, das lebensbedrohlich sein kann, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Behandlung sollte gemäss den von Neonatologie-Spezialisten erstellten Protokollen durchgeführt werden. Wenn es notwendig ist, Opioide bei einer schwangeren Frau über einen längeren Zeitraum anzuwenden, sollte der Patient über das Risiko eines Opioid-Entzugssyndroms beim Neugeborenen informiert werden und dass gegebenenfalls eine geeignete Behandlung zur Verfügung steht (siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen").
  • +Eine längere Anwendung von Ropivacain-FentanylSintetica während der Schwangerschaft kann beim Neugeborenen zu einem Opioidentzugssyndrom führen, das lebensbedrohlich sein kann, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Behandlung sollte gemäss den von Neonatologie-Spezialisten erstellten Protokollen durchgeführt werden. Wenn es notwendig ist, Opioide bei einer schwangeren Frau über einen längeren Zeitraum anzuwenden, sollte der Patient über das Risiko eines Opioid-Entzugssyndroms beim Neugeborenen informiert werden und dass gegebenenfalls eine geeignete Behandlung zur Verfügung steht (siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen").
  • -Hingegen ist die Verwendung von Ropivacain in der Geburtshilfe (Anästhesie oder Analgesie) etabliert.
  • -Jedoch passiert Ropivacain die Plazenta (siehe «Pharmakokinetik») und kann die Herzfrequenz des Fetus verringern und somit fetale Bradykardie verursachen. Daher wird eine sorgfältige Überwachung der fetalen Herzfrequenz empfohlen.
  • -Tierexperimentelle Studien zeigten keine direkte oder indirekte toxische Wirkung mit Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Fetus /oder die postnatale Entwicklung (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Hingegen ist die Verwendung  vonRopivacain  in der Geburtshilfe (Anästhesie oder Analgesie) etabliert.
  • +Jedoch passiert Ropivacain die Plazenta (siehe "Pharmakokinetik" ) und kann die Herzfrequenz des Fetus verringern und somit fetale Bradykardie verursachen. Daher wird eine sorgfältige Überwachung der fetalen Herzfrequenz empfohlen.
  • +Tierexperimentelle Studien zeigten keine direkte oder indirekte toxische Wirkung mit Auswirkung auf Schwangerschaft, Embryonalentwicklung, Entwicklung des Fetus/oder die postnatale Entwicklung (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -In frühen Stadien der Schwangerschaft passiert Fentanyl die Plazentaschranke und das fetale Atemzentrum reagiert sehr empfindlich auf die Wirkung von Morphinomimetika. In klinischen Studien wurde für die Anwendung von Fentanyl in hohen Dosen das Risiko einer Atemdepression beim Fetus nachgewiesen. Präklinische Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»).
  • +In frühen Stadien der Schwangerschaft passiert Fentanyl die Plazentaschranke und das fetale Atemzentrum reagiert sehr empfindlich auf die Wirkung von Morphinomimetika.In klinischen Studien wurde für die Anwendung von Fentanyl in hohen Dosen das Risiko einer Atemdepression beim Fetus nachgewiesen. Präklinische Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Wegen der möglichen analgetischen Wirkung auf das Neugeborene sollten Mütter innerhalb von 24 Stunden nach der Verabreichung von Ropivacain - Fentanyl Sintetica weder stillen noch abgepumpte Muttermilch verwenden.
  • +Wegen der möglichen analgetischen Wirkung auf das Neugeborene sollten Mütter innerhalb von 24 Stunden nach der Verabreichung von Ropivacain - FentanylSintetica weder stillen noch abgepumpte Muttermilch verwenden.
  • -Zur Ausscheidung von Ropivacain oder dessen Metaboliten in die Muttermilch wurden keine Studien durchgeführt. Das Kind wird jedoch während des Stillens viel geringeren Ropivacain-Konzentrationen ausgesetzt als in utero während des Geburtsvorgangs unter Regionalanästhesie/Analgesie mit Ropivacain.
  • +Zur Ausscheidung von Ropivacain oder dessen Metaboliten in die Muttermilch wurden keine Studien durchgeführt. Das Kind wird jedoch während des Stillens viel geringeren Ropivacain-Konzentrationen ausgesetzt als in utero während des Geburtsvorgangs unter Regionalanästhesie/Analgesie mit Ropivacain.
  • -Es liegen keine klinischen Studien zu den Auswirkungen von Ropivacain - Fentanyl Sintetica auf die Fertilität vor. In tierexperimentellen Studien mit Fentanyl hat sich eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Das potentielle Risiko für den Menschen ist unbekannt.
  • +Es liegen keine klinischen Studien zu den Auswirkungen von Ropivacain - FentanylSintetica auf die Fertilität vor.In tierexperimentellen Studien mit Fentanyl hat sich eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ). Das potentielle Risiko für den Menschen ist unbekannt.
  • -Ropivacain - Fentanyl Sintetica hat dosisabhängig einen gewissen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.
  • +Ropivacain - FentanylSintetica hat dosisabhängig einen gewissen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.
  • -Sehr häufig (≥ 1/10), häufig (< 1/10, ≥ 1/100), gelegentlich (< 1/100, ≥ 1/1’000), selten (< 1/1'000, ≥ 1/10’000), sehr selten (< 1/10’000), Häufigkeit unbekannt (lässt sich aufgrund der verfügbaren Daten nicht schätzen).
  • +Sehr häufig (≥ 1/10), häufig (< 1/10, ≥ 1/100), gelegentlich (< 1/100, ≥ 1/1’000), selten (< 1/1'000, ≥ 1/10’000), sehr selten (< 1/10’000), Häufigkeit unbekannt (lässt sich aufgrund der verfügbaren Daten nicht schätzen).
  • -Selten: Neuropathie und Funktionsstörungen des Rückenmarks (z. B. vorderes Spinalarterien-Syndrom, Arachnoiditis, Caudaequina-Syndrom).
  • -Häufigkeit nicht bekannt: Krämpfe nach einer unbeabsichtigten intravasalen Injektion von 200 mg, um zu versuchen, eine Brachialplexusblockade zu induzieren.
  • +Selten: Neuropathie und Funktionsstörungen des Rückenmarks (z. B. vorderes Spinalarterien-Syndrom, Arachnoiditis, Caudaequina-Syndrom).
  • +Häufigkeit nicht bekannt: Krämpfe nach einer unbeabsichtigten intravasalen Injektion von 200 mg, um zu versuchen, eine Brachialplexusblockade zu induzieren.
  • + 
  • +
  • -Störungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • + 
  • +Störungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
  • -Sehr häufig: Übelkeit (24,1 %), Erbrechen (12 %)
  • -
  • +Sehr häufig: Übelkeit (24,1 %), Erbrechen (12 %)
  • + 
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  • + 
  • +
  • -Häufig: Muskelrigidität (auchThoraxmuskeln ), myoklonische Bewegungen, Schwindel.
  • +Häufig: Muskelrigidität (auchThoraxmuskeln), myoklonische Bewegungen, Schwindel.
  • -Gelegentlich: Laryngospasmus.
  • +Gelegentlich:Laryngospasmus.
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  • + 
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  • -Solche Reaktionen werden durch hohe Konzentrationen von Lokalanästhetika verursacht, welche: unbeabsichtigt intravaskulär oder überdosiert verabreicht werden oder
  • -ungewöhnlich schnell von stark vaskularisierten Regionen absorbiert werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Solche Reaktionen werden durch hohe Konzentrationen von Lokalanästhetika verursacht, welche:unbeabsichtigt intravaskulär oder überdosiert verabreicht werden oder
  • +ungewöhnlich schnell von stark vaskularisierten Regionen absorbiert werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Irrtümlicherweise intravaskulär verabreichte Lokalanästhetika können umgehend (innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten) systemische toxische Reaktionen hervorrufen. Im Fall einer Überdosierung erscheinen diese Reaktionen wegen des langsameren Anstiegs der Konzentration von Lokalanästhetika im Blut später (15–60 Minuten nach einer Injektion).
  • +Irrtümlicherweise intravaskulär verabreichte Lokalanästhetika können umgehend (innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten) systemische toxische Reaktionen hervorrufen. Im Fall einer Überdosierung erscheinen diese Reaktionen wegen des langsameren Anstiegs der Konzentration von Lokalanästhetika im Blut später (15–60 Minuten nach einer Injektion).
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  • -Ein krampflösendes Mittel sollte i.v. verabreicht werden, falls die Konvulsionen nicht spontan innert 15–20 Sekunden verschwinden. Thiopental-Natrium 1–3 mg/kg i.v. unterbindet die Konvulsionen schnell. Als weitere Möglichkeit kann Diazepam (0,1 mg/kg i.v.) verabreicht werden, obwohl seine Wirkung langsamer eintritt. Anhaltende Krämpfe können die Atmung und die Sauerstoffaufnahme des Patienten gefährden. Die Injektion eines Muskelrelaxantiums (z. B. Succinylcholin 1 mg/kg) wird die Konvulsionen schnell stoppen, so dass die Atmung erleichtert und die Sauerstoffaufnahme kontrolliert werden kann. In solchen Fällen muss eine endotracheale Intubation in Betracht gezogen werden. Wenn eine kardiovaskuläre Depression (Hypotonie, Bradykardie) offensichtlich wird, sollte ein Sympathomimetikum verabreicht werden (z. B. Ephedrin 5–10 mg i.v., wenn nötig nach 2–3 Minuten wiederholen).
  • -Bei Bradykardie 0,5–1 mg Atropin i.v. verabreichen.
  • +Ein krampflösendes Mittel sollte i.v. verabreicht werden, falls die Konvulsionen nicht spontan innert 15–20 Sekunden verschwinden. Thiopental-Natrium 1–3 mg/kg i.v. unterbindet die Konvulsionen schnell. Als weitere Möglichkeit kann Diazepam (0,1 mg/kg i.v.) verabreicht werden, obwohl seine Wirkung langsamer eintritt. Anhaltende Krämpfe können die Atmung und die Sauerstoffaufnahme des Patienten gefährden. Die Injektion eines Muskelrelaxantiums (z. B. Succinylcholin 1 mg/kg) wird die Konvulsionen schnell stoppen, so dass die Atmung erleichtert und die Sauerstoffaufnahme kontrolliert werden kann. In solchen Fällen muss eine endotracheale Intubation in Betracht gezogen werden. Wenn eine kardiovaskuläre Depression (Hypotonie, Bradykardie) offensichtlich wird, sollte ein Sympathomimetikum verabreicht werden (z. B. Ephedrin 5–10 mg i.v., wenn nötig nach 2–3 Minuten wiederholen).
  • +Bei Bradykardie 0,5–1 mg Atropin i.v. verabreichen.
  • -Im Fall einer Hypoventilation oder Apnoe sollten eine Sauerstoffgabe und kontrollierte Beatmung erfolgen. Bei einer Atemdepression sollte ein spezifischer Antagonist (z. B. Naloxon) verabreicht werden, wobei zu beachten ist, dass die Atemdepression länger anhalten kann als die Wirkung des Antagonisten. Es kann deshalb notwendig sein, mehrere Dosen des Antagonisten nacheinander zu verabreichen. Falls neben der Atemdepression eine Muskelrigidität besteht, sollte ein Muskelrelaxans intravenös verabreicht werden, um die künstliche Beatmung zu erleichtern.
  • -Der Patient sollte engmaschig überwacht werden, wobei auf eine adäquate Körpertemperatur und Flüssigkeitszufuhr zu achten ist. Bei schwerer oder persistierender Hypotonie sollte an eine Hypovolämie gedacht werden, die sich durch parenteralen Volumenersatz beheben lässt.
  • +Im Fall einer Hypoventilation oder Apnoe sollten eine Sauerstoffgabe und kontrollierte Beatmung  erfolgen. Bei einer Atemdepression sollte ein spezifischer Antagonist (z. B. Naloxon) verabreicht werden, wobei zu beachten ist, dass die Atemdepression länger anhalten kann als die Wirkung des Antagonisten. Es kann deshalb notwendig sein, mehrere Dosen des Antagonisten nacheinander zu verabreichen. Falls neben der Atemdepression eine Muskelrigidität besteht, sollte ein Muskelrelaxans intravenös verabreicht werden, um die künstliche Beatmung zu erleichtern.
  • +Der Patient sollte engmaschig überwacht werden, wobei auf eine adäquate Körpertemperatur und Flüssigkeitszufuhr zu achten ist. Bei schwerer oder persistierender Hypotonie sollte an eine Hypovolämie gedacht werden, die sich durch parenteralen Volumenersatz beheben lässt.
  • -Lokalanästhetika können auf andere reizbare Membranen, wie z. B. im Hirn oder Herzmuskel, ähnliche Wirkungen haben. Falls eine grosse Menge Ropivacain in den Kreislauf gelangt, können Symptome von Toxizität auftreten, welche vom Zentralnervensystem und Herzkreislauf ausgehen.
  • -Toxizitätserscheinungen des Zentralnervensystems (siehe «Überdosierung») gehen den kardiovaskulären Wirkungen voraus, da die zentralnervösen Symptome bereits in geringeren Plasmakonzentrationen auftreten. Indirekte kardiovaskuläre Auswirkungen (Hypotension, Bradycardie) können nach einer epiduralen Verabreichung auftreten; sie sind jedoch vom Grad der Sympathikus-Blockade abhängig.
  • +Lokalanästhetika können auf andere reizbare Membranen, wie z. B. im Hirn oder Herzmuskel, ähnliche Wirkungen haben. Falls eine grosse Menge Ropivacain in den Kreislauf gelangt, können Symptome von Toxizität auftreten, welche vom Zentralnervensystem und Herzkreislauf ausgehen.
  • +Toxizitätserscheinungen des Zentralnervensystems (siehe "Überdosierung" ) gehen den kardiovaskulären Wirkungen voraus, da die zentralnervösen Symptome bereits in geringeren Plasmakonzentrationen auftreten. Indirekte kardiovaskuläre Auswirkungen (Hypotension, Bradycardie) können nach einer epiduralen Verabreichung auftreten; sie sind jedoch vom Grad der Sympathikus-Blockade abhängig.
  • -Keine Daten verfügbar.
  • +Keine  Daten verfügbar.
  • -Als potentes Narko-Analgetikum ist es 100 x wirksamer als Morphin und 700 x wirksamer als Pethidin. Es bewirkt eine kürzer andauernde Atemdepression als Meperidin. Fentanyl hemmt die Schmerzempfindung auch bei sehr starkem Schmerzreiz und induziert eine chirurgische Analgesie.
  • -Die maximale analgetische Wirkung tritt bereits 2–3 Minuten nach der intravenösen Injektion ein und hält 30–60 Minuten lang an. Die Tiefe der Analgesie ist dosisabhängig und daher einfach steuerbar.
  • +Als potentes Narko-Analgetikum ist es 100 x wirksamer als Morphin und 700 x wirksamer als Pethidin. Es bewirkt eine kürzer andauernde Atemdepression als Meperidin. Fentanyl hemmt die Schmerzempfindung auch bei sehr starkem Schmerzreiz und induziert eine chirurgische Analgesie.
  • +Die maximale analgetische Wirkung tritt bereits 2–3 Minuten nach der intravenösen Injektion ein und hält 30–60 Minuten lang an. Die Tiefe der Analgesie ist dosisabhängig und daher einfach steuerbar.
  • -Ropivacain zeigt auch bei Kindern eine vollständige, biphasische Absorption vom Epiduralraum. Die Halbwertszeiten für die zwei Phasen sind in der Grössenordnung von 14 Minuten bzw. 4 Stunden. Eine Zunahme der Gesamtplasmakonzentration wurde während einer Epidural- und einer kontinuierlichen Interskalenusinfusion beobachtet. Diese steht im Zusammenhang mit der postoperativen Zunahme von alpha-1-saurem Glykoprotein.
  • -Schwankungen waren für die gebundene, d. h. pharmakologisch aktivere Form, viel kleiner als für die Gesamtplasmakonzentration.
  • +Ropivacain zeigt auch bei Kindern eine vollständige, biphasische Absorption vom Epiduralraum. Die Halbwertszeiten für die zwei Phasen sind in der Grössenordnung von 14 Minuten bzw. 4 Stunden. Eine Zunahme der Gesamtplasmakonzentration wurde während einer Epidural- und einer kontinuierlichen Interskalenusinfusion beobachtet. Diese steht im Zusammenhang mit der postoperativen Zunahme von alpha-1-saurem Glykoprotein.
  • +Schwankungen waren für die gebundene, d. h. pharmakologisch aktivere Form, viel kleiner als für die Gesamtplasmakonzentration.
  • -Ropivacain hat ein Distributionsvolumen im Steady-State von 47 Litern (38–60) und eine Endhalbwertszeit von 1,8 Stunden nach i.v.-Verabreichung. Ropivacain hat einen hepatischen Extraktionskoeffizienten von ungefähr 0,4 (0,2–0,6). Es ist hauptsächlich an das alpha-1-saure Glykoprotein im Plasma gebunden und hat eine ungebundene Fraktion von ungefähr 6 % (zu 94 % an Plasmaprotein gebunden).
  • -Ropivacain passiert die Plazentaschranke und das Gleichgewicht hinsichtlich der ungebundenen Konzentration wird rasch erreicht. Das Mass der Plasmaproteinbindung beim Fetus ist geringer als bei der Mutter (95 % [Neonatal = 30 % der Mutter]), was in einer geringeren Gesamtplasmakonzentration beim Fetus als bei der Mutter resultiert.
  • +Ropivacain hat ein Distributionsvolumen im Steady-State von 47 Litern (38–60) und eine Endhalbwertszeit von 1,8 Stunden nach i.v.-Verabreichung. Ropivacain hat einen hepatischen Extraktionskoeffizienten von ungefähr 0,4 (0,2–0,6). Es ist hauptsächlich an das alpha-1-saure Glykoprotein im Plasma gebunden und hat eine ungebundene Fraktion von ungefähr 6 % (zu 94 % an Plasmaprotein gebunden).
  • +Ropivacain passiert die Plazentaschranke und das Gleichgewicht hinsichtlich der ungebundenen Konzentration wird rasch erreicht. Das Mass der Plasmaproteinbindung beim Fetus ist geringer als bei der Mutter (95 % [Neonatal = 30 % der Mutter]), was in einer geringeren Gesamtplasmakonzentration beim Fetus als bei der Mutter resultiert.
  • -Ropivacain wird umfassend in der Leber metabolisiert, vorwiegend durch aromatische Hydroxylierung zu 3-Hydroxy-Ropivacain (Hauptmetabolit) mittels Cytochrom P4501A2; durch N-Dealkylierung zu Pipecoloxylidid (PPX) mittels CYP3A4. Nach einmaliger i.v.-Verabreichung werden rund 37 % der Gesamtdosis im Urin ausgeschieden, sowohl als freies als auch als konjugiertes 3-Hydroxy-Ropivacain. Niedrige Konzentrationen von 3-Hydroxy-Ropivacain wurden im Plasma nachgewiesen. Weniger als 3 % von PPX und anderen Metaboliten wurden über den Urin ausgeschieden. 3-Hydroxy- und 4-Hydroxy-Ropivacain haben eine lokalanästhetische Wirksamkeit, wenn auch viel schwächer als die von Ropivacain.
  • +Ropivacain wird umfassend in der Leber metabolisiert, vorwiegend durch aromatische Hydroxylierung zu 3-Hydroxy-Ropivacain (Hauptmetabolit) mittels Cytochrom P4501A2; durch N-Dealkylierung zu Pipecoloxylidid (PPX) mittels CYP3A4. Nach einmaliger i.v.-Verabreichung werden rund 37 % der Gesamtdosis im Urin ausgeschieden, sowohl als freies als auch als konjugiertes 3-Hydroxy-Ropivacain. Niedrige Konzentrationen von 3-Hydroxy-Ropivacain wurden im Plasma nachgewiesen. Weniger als 3 % von PPX und anderen Metaboliten wurden über den Urin ausgeschieden. 3-Hydroxy- und 4-Hydroxy-Ropivacain haben eine lokalanästhetische Wirksamkeit, wenn auch viel schwächer als die von Ropivacain.
  • -Die PPX-Gesamtplasmakonzentration war ungefähr die Hälfte der verabreichten Ropivacain-Dosis. Nach einer kontinuierlichen epiduralen Infusion während 72 Stunden war die mittlere freie PPX-Konzentration jedoch 7–9 Mal höher als die freie Ropivacain-Konzentration.
  • -Bei Ratten war der Grenzwert für ZNS-toxische, freie PPX-Plasmakonzentrationen 12 Mal höher als der von freiem Ropivacain.
  • +Die PPX-Gesamtplasmakonzentration war ungefähr die Hälfte der verabreichten Ropivacain-Dosis. Nach einer kontinuierlichen epiduralen Infusion während 72 Stunden war die mittlere freie PPX-Konzentration jedoch 7–9 Mal höher als die freie Ropivacain-Konzentration.
  • +Bei Ratten war der Grenzwert für ZNS-toxische, freie PPX-Plasmakonzentrationen 12 Mal höher als der von freiem Ropivacain.
  • -Ein ähnliches Muster der Hauptmetaboliten wurde bei Kindern über 1 Jahr gefunden.
  • +Ein ähnliches Muster der Hauptmetaboliten wurde bei Kindern über 1 Jahr gefunden.
  • -Die langsame Absorption ist der geschwindigkeitsbestimmende Faktor für die Elimination von Ropivacain (flip-flop). Deshalb ist die Eliminationshalbwertszeit nach epiduraler Anwendung länger als nach intravenöser Anwendung (4,2 h vs. 1,7 h).
  • -Ropivacain hat eine mediane Gesamtplasmaclearance von 440 ml/min (387–501), eine Plasmaclearance von 8 l/min für das ungebundene Arzneimittel und eine renale Clearance von 1 ml/min.
  • -Nach intravenöser Verabreichung werden 86 % der Dosis im Urin ausgeschieden, davon nur ungefähr 1 % in unveränderter Form.
  • -Der Hauptmetabolit ist 3-Hydroxy-Ropivacain, der zu ungefähr 37 % vorwiegend konjugiert im Urin ausgeschieden wird. Die Harnausscheidung von 4-Hydroxy-Ropivacain, N-desalkyliert und 4-hydroxydesalkyliert, beträgt 1–3 %. Konjugiertes und unkonjugiertes 3-Hydroxy-Ropivacain liegen nur im Plasma in nachweisbarer Konzentration vor.
  • +Die langsame Absorption ist der geschwindigkeitsbestimmende Faktor für die Elimination von Ropivacain (flip-flop). Deshalb ist die Eliminationshalbwertszeit nach epiduraler Anwendung länger als nach intravenöser Anwendung (4,2 h vs. 1,7 h).
  • +Ropivacain hat eine mediane Gesamtplasmaclearance von 440 ml/min (387–501), eine Plasmaclearance von 8 l/min für das ungebundene Arzneimittel und eine renale Clearance von 1 ml/min.
  • +Nach intravenöser Verabreichung werden 86 % der Dosis im Urin ausgeschieden, davon nur ungefähr 1 % in unveränderter Form.
  • +Der Hauptmetabolit ist 3-Hydroxy-Ropivacain, der zu ungefähr 37 % vorwiegend konjugiert im Urin ausgeschieden wird. Die Harnausscheidung von 4-Hydroxy-Ropivacain, N-desalkyliert und 4-hydroxydesalkyliert, beträgt 1–3 %. Konjugiertes und unkonjugiertes 3-Hydroxy-Ropivacain liegen nur im Plasma in nachweisbarer Konzentration vor.
  • -Die Pharmakokinetik von Fentanyl kann mit einem Drei-Phasen-Modell beschrieben werden, mit einer Distributionsphase von 1,7 Minuten, einer Rückverteilung von 13 Minuten und einer terminalen Eliminationshalbwertszeit von 219 Minuten. Das Distributionsvolumen beträgt 4 l/kg. Fentanyl wird in Muskeln und Fettgewebe akkumuliert und dann langsam ins Blut abgegeben. Der freie Anteil von Fentanyl erhöht sich mit der Ionisierung des Produktes. Veränderungen des pH-Wertes können die Distribution von Fentanyl zwischen Plasma und ZNS beeinflussen. Die vaskuläre Absorption von Fentanyl ist nach epiduraler Verabreichung minimal. Jedoch erfolgt nach der lumbalen epiduralen Verabreichung eine rasche Penetration in die Dura mater. Die maximale lumbale Durchschnittskonzentration von Fentanyl beträgt 19,1 ng/ml ca. 22 Minuten nach der epiduralen Verabreichung von Fentanyl 1 µg/kg.
  • +Die Pharmakokinetik von Fentanyl kann mit einem Drei-Phasen-Modell beschrieben werden, mit einer Distributionsphase von 1,7 Minuten, einer Rückverteilung von 13 Minuten und einer terminalen Eliminationshalbwertszeit von 219 Minuten. Das Distributionsvolumen beträgt 4 l/kg. Fentanyl wird in Muskeln und Fettgewebe akkumuliert und dann langsam ins Blut abgegeben. Der freie Anteil von Fentanyl erhöht sich mit der Ionisierung des Produktes. Veränderungen des pH-Wertes können die Distribution von Fentanyl zwischen Plasma und ZNS beeinflussen. Die vaskuläre Absorption von Fentanyl ist nach epiduraler Verabreichung minimal. Jedoch erfolgt nach der lumbalen epiduralen Verabreichung eine rasche Penetration in die Dura mater. Die maximale lumbale Durchschnittskonzentration von Fentanyl beträgt 19,1 ng/ml ca. 22 Minuten nach der epiduralen Verabreichung von Fentanyl 1 µg/kg.
  • -Fentanyl wird hauptsächlich in der Leber durch CYP3A4 metabolisiert; ca. 75 % der verabreichten i.v.-Dosis werden im Urin ausgeschieden, hauptsächlich in Form von inaktiven Metaboliten, mit weniger als 10 % in unveränderter Form. Ca. 9 % der Dosis werden in den Faeces ausgeschieden, hauptsächlich als Metaboliten.
  • +Fentanyl wird hauptsächlich in der Leber durch CYP3A4 metabolisiert; ca. 75 % der verabreichten i.v.-Dosis werden im Urin ausgeschieden, hauptsächlich in Form von inaktiven Metaboliten, mit weniger als 10 % in unveränderter Form. Ca. 9 % der Dosis werden in den Faeces ausgeschieden, hauptsächlich als Metaboliten.
  • -Durch einen Anstieg der Clearance um bis zu 44 % und ein erhöhtes Distributionsvolumen kommt es zu einer Verminderung der Plasmakonzentration von Fentanyl. Daher kann gegebenenfalls eine höhere Dosis von Fentanyl Sintetica erforderlich sein.
  • +Durch einen Anstieg der Clearance um bis zu 44 % und ein erhöhtes Distributionsvolumen kommt es zu einer Verminderung der Plasmakonzentration von Fentanyl. Daher kann gegebenenfalls eine höhere Dosis von FentanylSintetica erforderlich sein.
  • -Bei Übergewicht steigt die Clearance von Fentanyl. Bei Patienten mit einem BMI > 30 erhöht sich die Clearance von Fentanyl um etwa 10 % je 10 kg fettfreie Körpermasse.
  • +Bei Übergewicht steigt die Clearance von Fentanyl. Bei Patienten mit einem BMI > 30 erhöht sich die Clearance von Fentanyl um etwa 10 % je 10 kg fettfreie Körpermasse.
  • -Das toxische Potenzial der Kombination aus den Wirkstoffen Ropivacain und Fentanyl wurde nicht in präklinischen regulatorischen Studien untersucht. Es liegen jedoch Daten zu den beiden in Ropivacain - Fentanyl Sintetica enthaltenen Wirkstoffen vor.
  • +Das toxische Potenzial der Kombination aus den Wirkstoffen Ropivacain und Fentanyl wurde nicht in präklinischen regulatorischen Studien untersucht. Es liegen jedoch Daten zu den beiden in Ropivacain - FentanylSintetica enthaltenen Wirkstoffen vor.
  • -Die erwähnte Kardiotoxizität kann sich in Form einer verlangsamten Leitfähigkeit der Nerven, einer negativ inotropen Wirkung und dosisabhängiger Herzrhythmusstörungen und eines Herzstillstand mainfestieren. Die Wirkungen nach hohen intravenös verabreichten Dosen können durch die entsprechenden Notfallfassnahmen vermieden werden. Trächtige Schafe wiesen im Vergleich mit nicht trächtigen Tieren keine erhöhte Sensibilität für die toxische Wirkung von Ropivacain auf.
  • +Die erwähnte Kardiotoxizität kann sich in Form einer verlangsamten Leitfähigkeit der Nerven, einer negativ inotropen Wirkung und dosisabhängigerHerzrhythmusstörungen und eines Herzstillstand mainfestieren. Die Wirkungen nach hohen intravenös verabreichten Dosen können durch die entsprechenden Notfallfassnahmen vermieden werden. Trächtige Schafe wiesen im Vergleich mit nicht trächtigen Tieren keine erhöhte Sensibilität für die toxische Wirkung von Ropivacain auf.
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  • -In einer 2-jährigen Karzinogenitätsstudie war Fentanyl nicht mit einer erhöhten Tumorinzidenz bei Ratten assoziiert. Im Rahmen dieser Studie erhielten männliche Ratten subkutane Dosen bis zu 33 µg/kg/Tag und weibliche Ratten bis zu 100 µg/kg/Tag, was den maximal tolerierten Dosen für männliche bzw. weibliche Tiere entsprach.
  • +In einer 2-jährigen Karzinogenitätsstudie war Fentanyl nicht mit einer erhöhten Tumorinzidenz bei Ratten assoziiert. Im Rahmen dieser Studie erhielten männliche Ratten subkutane Dosen bis zu 33 µg/kg/Tag und weibliche Ratten bis zu 100 µg/kg/Tag, was den maximal tolerierten Dosen für männliche bzw. weibliche Tiere entsprach.
  • -Das Arzneimittel darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Die Beutel für die epidurale Infusion sind für den Gebrauch innerhalb von maximal 24 Stunden bestimmt.
  • +Die Beutel für die epidurale Infusion sind für den Gebrauch innerhalb von maximal 24 Stunden bestimmt.  
  • -Nicht über 25 °C lagern. Nicht einfrieren.
  • +Nicht über 25 °C lagern. Nicht einfrieren.
  • -Der pH-Wert der Injektionslösung Ropivacain-Fentanyl Sintetica liegt zwischen 4,0 und 6,0. Die Löslichkeit von Ropivacain ist bei einem pH-Wert von über 6 limitiert. Dies muss bei Zugabe von alkalischen Lösungen (z. B. Carbonate) berücksichtigt werden, weil bei höheren pH-Werten Präzipitation auftreten kann.
  • +Der pH-Wert der Injektionslösung Ropivacain-FentanylSintetica liegt zwischen 4,0 und 6,0. Die Löslichkeit von Ropivacain ist bei einem pH-Wert von über 6 limitiert. Dies muss bei Zugabe von alkalischen Lösungen (z. B. Carbonate) berücksichtigt werden, weil bei höheren pH-Werten Präzipitation auftreten kann.
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  • -Ropivacain 1 mg/ml + Fentanyl 2 mcg/ml, Infusionsbeutel aus Polypropylen 10 x 100 ml [A]
  • -Ropivacain 2 mg/ml + Fentanyl 2 mcg/ml, Infusionsbeutel aus Polypropylen 5 x 250 ml [A]
  • +Ropivacain 1 mg/ml + Fentanyl 2 mcg/ml, Infusionsbeutel aus Polypropylen 10 x 100 ml [A]
  • +Ropivacain 2 mg/ml + Fentanyl 2 mcg/ml, Infusionsbeutel aus Polypropylen 5 x 250 ml [A]
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