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Home - Fachinformation zu Alkindi 0.5 mg - Änderungen - 28.01.2026
50 Änderungen an Fachinfo Alkindi 0.5 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Granulatzum Einnehmen
  • +Das Granulat Alkindi 0.5 mgzum Einnehmenenthält 0.5 mg HydrocortisonDie Kapselzum Öffnen trägt den Aufdruck "INF-0.5" in roter Tinte
  • +Das GranulatAlkindi 1 mgzum Einnehmenenthält 1 mgHydrocortison.Die Kapselzum Öffnen trägt den Aufdruck "INF-1.0" in blauer Tinte
  • +Das Granulat Alkindi 2 mgzum Einnehmenenthält 2 mgHydrocortisonDie Kapselzum Öffnen trägt den Aufdruck "INF-2.0" in grüner Tinte
  • +Das Granulat Alkindi 5 mgzum Einnehmenenthält 5 mgHydrocortisonDie Kapsel zum Öffnenträgt den Aufdruck "INF-5.0" in grauer Tinte
  • -·Einzunehmen bzw. zu verabreichen ist ausschliesslich das in der Kapsel enthaltene Granulat. Das Granulat darf nicht gekaut und die Kapselhülle nicht geschluckt werden, sondern muss vorsichtig geöffnet werden:
  • --Dazu wird die Kapsel mit dem Dosisaufdruck nach oben gehalten und mit dem Finger angetippt, sodass sich das gesamte Granulat in der unteren Kapselhälfte absetzt.
  • --Das Unterteil der Kapsel wird leicht zusammengedrückt.
  • --Das Oberteil der Kapsel wird abgedreht.
  • +-Einzunehmen bzw. zu verabreichen ist ausschliesslich das in der Kapsel enthaltene Granulat.Das Granulat darf nicht gekaut und die Kapselhülle nicht geschluckt werden, sondern muss vorsichtig geöffnet werden:
  • +-Dazu wird die Kapsel mit dem Dosisaufdruck nach oben gehalten und mit dem Finger angetippt, sodass sich das gesamte Granulat in der unteren Kapselhälfteabsetzt.
  • +-Das Unterteil der Kapsel wird leichtzusammengedrückt.
  • +-Das Oberteil der Kapsel wirdabgedreht.
  • -·Sofort nach der Einnahme sollte Flüssigkeit zum Nachtrinken gegeben werden (z.B. Wasser, Milch, Brustmilch oder Flaschennahrung), um sicherzustellen, dass das Granulat vollständig geschluckt wird.
  • -·Das Granulat darf nicht in Flüssigkeit gegeben werden, da dabei möglicherweise nicht die gesamte Dosis eingenommen würde. Die Flüssigkeit könnte auch die Geschmacksmaskierung beeinträchtigen und so den bitteren Geschmack von Hydrocortison zum Vorschein bringen.
  • -·Das Granulat darf nicht über eine transnasale Magensonde gegeben werden, da die Gefahr besteht, dass die Sonde verstopft.
  • +-Sofort nach der Einnahme sollte Flüssigkeit zum Nachtrinken gegeben werden (z.B. Wasser, Milch, Brustmilch oder Flaschennahrung), um sicherzustellen, dass das Granulat vollständig geschluckt wird.
  • +-Das Granulat darf nicht in Flüssigkeit gegeben werden, da dabei möglicherweise nicht die gesamte Dosis eingenommen würde. Die Flüssigkeit könnte auch die Geschmacksmaskierung beeinträchtigen und so den bitteren Geschmack von Hydrocortison zum Vorschein bringen.
  • +-Das Granulat darf nicht über eine transnasale Magensonde gegeben werden, da die Gefahr besteht, dass die Sonde verstopft.
  • -bei Patienten mit Nebenniereninsuffizienz: 8 - 10 mg Hydrocortison/m2/Tag
  • -bei Patienten, die zusätzlich am adrenogenitalen Syndrom (AGS) leiden: 10 - 15 mg Hydrocortison/m2/Tag
  • +bei Patienten mit Nebenniereninsuffizienz: 8 - 10 mgHydrocortison/m2/Tag
  • +bei Patienten, die zusätzlich am adrenogenitalen Syndrom (AGS) leiden: 10 - 15 mgHydrocortison/m2/Tag
  • -In Situationen mit hoher körperlicher und/oder psychischer Stressbelastung benötigen die Patienten möglicherweise höhere Dosierungen, vor allem nachmittags oder abends. (siehe «Dosisanpassung bei schwerem Trauma, interkurrenten Erkrankungen und anderen Stress-Situationen»)
  • -Die Dosierung muss entsprechend des individuellen Ansprechens titriert werden. Die Behandlung sollte auf die niedrigste mögliche Dosis beschränkt werden.
  • -Umstellung von einem konventionellen oralen Glucocorticoid auf Alkindi
  • -Bei der Umstellung von einer herkömmlichen, in Form von zerkleinerten Tabletten oder als Rezeptur hergestellten, oralen Hydrocortison-Substitutionstherapie auf Alkindi sollte die identische tägliche Tagesdosis wie beim vorhergehenden Präparat verabreicht werden. Alkindi ist therapeutisch gleichwertig mit herkömmlichen Hydrocortisontabletten.
  • -Es kann jedoch bei gleicher nominaler Dosis aufgrund von Unterschieden in der Dosierungsgenauigkeit zu einem relativen Abfall der Hydrocortisonexposition kommen, was zu Symptomen einer Nebenniereninsuffizienz bzw. adrenalen Krise führen kann. (siehe “Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen”).
  • +In Situationen mit hoher körperlicher und/oder psychischer Stressbelastung benötigen die Patienten möglicherweise höhere Dosierungen, vor allem nachmittags oder abends.(siehe "Dosisanpassung bei schwerem Trauma, interkurrenten Erkrankungen und anderen Stress-Situationen" )
  • +Die Dosierung muss entsprechend des individuellenAnsprechens titriert werden. Die Behandlung sollte auf die niedrigstemögliche Dosis beschränkt werden.
  • +Umstellung von einem konventionellenoralen Glucocorticoid auf Alkindi
  • +Bei der Umstellung von einer herkömmlichen,in Form von zerkleinerten Tabletten oder als Rezeptur hergestellten, oralen Hydrocortison-Substitutionstherapie auf Alkindi solltedieidentische tägliche Tagesdosis wie beim vorhergehenden Präparat verabreichtwerden. Alkindi ist therapeutisch gleichwertig mit herkömmlichen Hydrocortisontabletten.
  • +Eskann jedochbei gleicher nominaler Dosisaufgrund von Unterschieden in der Dosierungsgenauigkeitzu einem relativen Abfall der Hydrocortisonexposition kommen, was zu Symptomen einer Nebenniereninsuffizienz bzw. adrenalen Krise führen kann. (siehe “Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen”).
  • -Bei schweren Stress-Situationen ist die Dosis unverzüglich zu erhöhen und die orale Anwendung von Hydrocortison durch eine parenterale Behandlung zu ersetzen («siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -In weniger schweren Stress-Situationen (z.B. bei leichten Infektionen, mittelschwerem Fieber jeglicher Ursache und Stresssituationen wie kleineren chirurgischen Eingriffen), welche keine parenterale Hydrocortison-Gabe erfordern, muss besonders auf die Möglichkeit des Auftretens einer akuten Nebenniereninsuffizienz geachtet und die normale tägliche orale Ersatzdosis zeitweilig erhöht werden. Die tägliche Gesamtdosis von Alkindi sollte in diesem Fall auf das Doppelte oder Dreifache der üblichen Dosis gesteigert werden. Am Ende der zeitweiligen Erkrankungsepisode können die Patienten wieder zu ihrer normalen Ersatzdosis von Alkindi zurückkehren.
  • +Bei schweren Stress-Situationen ist die Dosis unverzüglich zu erhöhen und die orale Anwendung von Hydrocortisondurch eine parenterale Behandlung zu ersetzen ( "siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +In weniger schweren Stress-Situationen(z.B. bei leichten Infektionen, mittelschwerem Fieber jeglicher Ursache und Stresssituationen wie kleineren chirurgischen Eingriffen), welche keine parenterale Hydrocortison-Gabe erfordern, muss besonders auf die Möglichkeit des Auftretens einer akuten Nebenniereninsuffizienz geachtet und die normale tägliche orale Ersatzdosis zeitweilig erhöht werden. Die tägliche Gesamtdosis von Alkindi sollte in diesem Fall auf das Doppelte oder Dreifache der üblichen Dosis gesteigert werden. Am Ende der zeitweiligen Erkrankungsepisode können die Patienten wieder zu ihrer normalen Ersatzdosis von Alkindi zurückkehren.
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung starker CYP3A4-Induktoren oder -Inhibitoren kann eine Dosisanpassung erforderlich sein (siehe «Interaktionen»).
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung starker CYP3A4-Induktoren oder -Inhibitoren kann eine Dosisanpassung erforderlich sein (siehe "Interaktionen" ).
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der unter «Zusammensetzung“ genannten Hilfsstoffe.
  • +Überempfindlichkeit gegenüberdem Wirkstoff oder einem der unter "Zusammensetzung“ genannten Hilfsstoffe.
  • -Bei der Umstellung von einer herkömmlichen, in Form von zerkleinerten Tabletten oder als Rezeptur hergestellt, oralen Hydrocortison-Ersatztherapie auf Alkindi können Symptome einer Nebenniereninsuffizienz wie Müdigkeit, übermässiges Schlafen und Trinkschwäche bzw. eine adrenale Krise auftreten. Eine engmaschige Überwachung des Patienten in der ersten Woche nach der Umstellung wird daher empfohlen. Eltern bzw. Betreuungspersonen und Patienten sollten daraufhin gewiesen werden, dass wenn Symptome einer Nebenniereninsuffizienz beobachtet werden, zusätzlich Dosen von Alkindi verabreicht werden müssen. Wenn dies erforderlich ist, ist sofort ärztlicher Rat einzuholen und eine Erhöhung der täglichen Gesamtdosis von Alkindi in Erwägung gezogen werden.
  • +Bei der Umstellung von einer herkömmlichen, in Form von zerkleinerten Tabletten oder als Rezeptur hergestellt, oralen Hydrocortison-Ersatztherapie auf Alkindi können Symptome einer Nebenniereninsuffizienz wie Müdigkeit, übermässiges Schlafen und Trinkschwäche bzw. eine adrenale Krise auftreten. Eine engmaschige Überwachung des Patienten in der ersten Woche nach der Umstellung wird daher empfohlen. Eltern bzw. Betreuungspersonen und Patienten sollten daraufhin gewiesen werden, dass wenn Symptome einer Nebenniereninsuffizienz beobachtet werden, zusätzlich Dosen von Alkindi verabreicht werden müssen.Wenn dies erforderlich ist, ist sofort ärztlicher Rat einzuholen und eine Erhöhung der täglichen Gesamtdosis von Alkindi in Erwägung gezogen werden.
  • -Eine parenterale Anwendung von Hydrocortison ist angezeigt bei vorübergehenden Krankheitsepisoden wie schweren Infektionen, insbesondere bei Gastroenteritis mit Erbrechen und/oder Durchfall, hohem Fieber jeglicher Ursache oder starkem körperlichem Stress, wie schweren Unfällen oder Operationen unter Allgemeinanästhesie. Wenn eine parenterale Gabe von Hydrocortison erforderlich ist, muss die Behandlung in einer Einrichtung mit Reanimationsausrüstung erfolgen, falls es zu einer adrenalen Krise kommt.
  • +Eine parenterale Anwendung von Hydrocortison ist angezeigt bei vorübergehenden Krankheitsepisoden wie schweren Infektionen, insbesondere bei Gastroenteritis mit Erbrechen und/oder Durchfall, hohem Fieber jeglicher Ursache oder starkem körperlichem Stress, wie schweren Unfällen oder Operationen unter Allgemeinanästhesie. Wenn eine parenterale Gabe von Hydrocortison erforderlich ist, muss die Behandlung in einer Einrichtung mit Reanimationsausrüstung erfolgen,falls es zu einer adrenalen Krise kommt.
  • -Das Infektionsrisikos ist bei einer Substitutionstherapie mit Hydrocortison nicht erhöht. Jede Infektion sollte jedoch adäquat behandelt und die Steroid-Dosis frühzeitig erhöht werden (siehe «Dosierung/Anwendung“). Patienten mit Nebenniereninsuffizienz sind während einer Infektion dem Risiko einer lebensbedrohlichen adrenalen Krise ausgesetzt. Daher sollte möglichen Hinweisen auf eine Infektion grössere Beachtung geschenkt werden und ggf. frühzeitig ein Spezialist hinzugezogen werden.
  • +Das Infektionsrisikos ist bei einer Substitutionstherapie mit Hydrocortison nicht erhöht. Jede Infektionsollte jedoch adäquat behandelt und die Steroid-Dosis frühzeitig erhöht werden (siehe "Dosierung/Anwendung“). Patienten mit Nebenniereninsuffizienz sind während einer Infektiondem Risiko einer lebensbedrohlichen adrenalen Krise ausgesetzt. Daher sollte möglichen Hinweisen auf eine Infektion grössere Beachtung geschenkt werden und ggf. frühzeitig ein Spezialist hinzugezogen werden.
  • -Bei erwachsenen Patienten unter einer Hydrocortison-Substitutionstherapie wurde über potenziell schwere psychische unerwünschte Wirkungen wie Euphorie, Manie, Psychose mit Halluzinationen und Delirium berichtet. Die Symptome treten typischerweise innerhalb der ersten Tage oder Wochen nach Behandlungsbeginn auf.
  • -Das Risiko kann bei hoher Dosierung bzw. systemischer Exposition (z.B. im Rahmen von Interaktionen) höher sein. Die Höhe der Dosis erlaubt jedoch keine Vorhersage bezüglich Beginn, Art, Schweregrad oder Dauer der Symptome. Die meisten Symptome klingen entweder nach einer Dosisreduktion oder nach Absetzen von Hydrocortison ab. Eine spezifische Behandlung kann jedoch erforderlich sein. Die Patienten bzw. ihre Betreuungspersonen sind über die Möglichkeit solcher unerwünschter Wirkungen zu informieren und müssen angehalten werden, beim Auftreten entsprechender Symptome einen Arzt /eine Ärztin zu konsultieren, vor allem bei depressiver Verstimmung oder im Fall von Suizidgedanken. Die Patienten bzw. die Betreuungspersonen sollten auch auf mögliche psychische Störungen achten, die entweder während oder unmittelbar nach einer schrittweisen Reduzierung /einem Absetzen systemischer Steroide auftreten können, obwohl solche Reaktionen selten berichtet wurden.
  • +Bei erwachsenen Patienten unter einer Hydrocortison-Substitutionstherapie wurde über potenziell schwere psychische unerwünschteWirkungen wie Euphorie, Manie, Psychose mit Halluzinationen und Delirium berichtet. Die Symptome treten typischerweise innerhalb der ersten Tage oder Wochen nach Behandlungsbeginn auf.
  • +Das Risiko kann bei hoher Dosierungbzw. systemischer Exposition(z.B. im Rahmen von Interaktionen) höher sein.Die Höhe der Dosiserlaubt jedoch keine Vorhersage bezüglich Beginn, Art, Schweregrad oder Dauer der Symptome. Die meisten Symptome klingen entwedernach einer Dosisreduktion oder nach Absetzen von Hydrocortison ab. Eine spezifische Behandlung kann jedoch erforderlich sein. Die Patienten bzw. ihre Betreuungspersonen sind über die Möglichkeit solcher unerwünschter Wirkungen zu informieren und müssen angehalten werden,beim Auftreten entsprechender Symptome einen Arzt /eine Ärztin zu konsultieren, vor allem bei depressiver Verstimmung oder im Fall von Suizidgedanken. Die Patienten bzw. die Betreuungspersonen sollten auch auf mögliche psychische Störungen achten, die entweder während oder unmittelbar nach einer schrittweisen Reduzierung /einem Absetzen systemischer Steroide auftreten können, obwohl solche Reaktionen selten berichtet wurden.
  • -In seltenen Fällen wurde nach der Gabe von Corticosteroiden über Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen, Angioödem, Bronchospasmus oder anaphylaktische / anaphylaktoide Reaktionen berichtet, insbesondere bei Patienten mit Arzneimittelallergien in der Anamnese. Bei entsprechenden Symptomen sollte sofort ein Arzt /eine Ärztin konsultiert werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen“).
  • +In seltenen Fällen wurde nach der Gabe von Corticosteroiden über Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautreaktionen, Angioödem, Bronchospasmus oder anaphylaktische /anaphylaktoide Reaktionen berichtet, insbesondere bei Patienten mit Arzneimittelallergien in der Anamnese. Bei entsprechenden Symptomen sollte sofort ein Arzt /eine Ärztin konsultiert werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen“).
  • -Hydrocortison wird unter Beteiligung von CYP3A4 metabolisiert.
  • -Enzyminduktoren: Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, welche CYP3A4 induzieren, sind der Metabolismus von Hydrocortison beschleunigt und dadurch die Cortisolspiegel erniedrigt. Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Wirksamkeit und damit zum Risiko einer akuten Nebenniereninsuffizienz führen. Beispiele hierfür sind:
  • -bestimmte Antikonvulsiva: Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenytoin
  • +Hydrocortison wird unter Beteiligung vonCYP3A4 metabolisiert.
  • +Enzyminduktoren: Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln,welche CYP3A4induzieren, sind der Metabolismus von Hydrocortison beschleunigt und dadurch die Cortisolspiegel erniedrigt. Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Wirksamkeit und damit zum Risiko einer akuten Nebenniereninsuffizienz führen. Beispiele hierfür sind:
  • +bestimmte Antikonvulsiva: Carbamazepin, Oxcarbazepin,Phenytoin
  • -bestimmte Antiretrovirale Arzneimittel: Efavirenz und Nevirapin
  • +bestimmte Antiretrovirale Arzneimittel: Efavirenz undNevirapin
  • -bestimmte Antimykotika: Itraconazol, Posaconazol, Voriconazol
  • +bestimmte Antimykotika: Itraconazol, Posaconazol,Voriconazol
  • -Hydrocortison als Substitutionstherapie kann während der Schwangerschaft angewendet werden. Plazentares 11βhydroxysteroid dehydrogenase type 2 (11 β -HSD2) wandelt aktives Cortisol in inaktives Cortison um, und spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle des Zugangs von Glucocortikoiden zum Fötus. Es gibt keine Hinweise, dass eine Substitutionstherapie mit Hydrocortison bei Schwangeren mit nachteiligen Folgen für den Fötus verbunden ist.
  • -Reproduktionsstudien bei Tieren haben gezeigt, dass Glucocorticoide fetale Anomalien und eine Reproduktionstoxizität verursachen können (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Hydrocortison als Substitutionstherapiekann während der Schwangerschaft angewendet werden. Plazentares 11βhydroxysteroid dehydrogenasetype 2 (11β -HSD2) wandelt aktives Cortisol in inaktives Cortison um, und spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle des Zugangs von Glucocortikoiden zum Fötus. Es gibt keine Hinweise, dass eine Substitutionstherapie mit Hydrocortison bei Schwangeren mit nachteiligen Folgen für den Fötus verbunden ist.
  • +Reproduktionsstudien bei Tieren haben gezeigt, dass Glucocorticoide fetale Anomalien und eine Reproduktionstoxizität verursachen können (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Hydrocortison als Substitutionstherapie kann während der Stillzeit angewendet werden. Hydrocortison geht in die Muttermilch über. Die für die Substitutionstherapie verwendeten Dosen von Hydrocortison haben keinen klinisch relevanten Einfluss auf das Kind.
  • +Hydrocortison als Substitutionstherapie kann während der Stillzeit angewendet werden. Hydrocortison geht in die Muttermilch über. Die für die Substitutionstherapie verwendeten Dosen von HydrocortisonhabenkeinenklinischrelevantenEinflussaufdasKind.
  • -In zwei Phase-I-Studien wurden insgesamt 30 gesunde (jedoch Dexamethason-supprimierte) erwachsene männliche Probanden sowie in zwei Phase-III-Studien 24 pädiatrische Patienten mit Nebenniereninsuffizienz mit Alkindi behandelt. In keiner der Studien traten unerwünschte Wirkungen oder adrenale Krisen auf.
  • -Über die folgenden unerwünschten Wirkungen bei erwachsenen Patienten mit Nebenniereninsuffizienz, welche andere Hydrocortison-haltige Arzneimittel als Substitutionstherapie erhielten, wurde in der Fachliteratur berichtet; deren Häufigkeit ist daher nicht bekannt bzw. auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
  • -Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥ 1/1000 bis < 1/100), selten (≥ 1/10'000 bis < 1/1000), sehr selten (< 1/10'000), nicht bekannt
  • -Psychiatrische Erkrankungen
  • -Nicht bekannt: Psychose mit Halluzinationen und Delirium, Manie, Euphorie
  • +In zwei Phase-I-Studienwurden insgesamt 30 gesunde (jedoch Dexamethason-supprimierte) erwachsene männliche Probanden sowie in zwei Phase-III-Studien 24 pädiatrische Patienten mit Nebenniereninsuffizienz mit Alkindi behandelt. In keiner der Studien traten unerwünschte Wirkungen oderadrenale Krisen auf.
  • +Über die folgenden unerwünschten Wirkungen bei erwachsenen Patientenmit Nebenniereninsuffizienz, welche andere Hydrocortison-haltige Arzneimittel als Substitutionstherapie erhielten, wurde in der Fachliteratur berichtet; deren Häufigkeit ist daher nicht bekannt bzw. auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
  • +Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥ 1/10), häufig (≥ 1/100 bis <1/10), gelegentlich (≥ 1/1000 bis < 1/100), selten (≥ 1/10'000 bis < 1/1000), sehr selten (< 1/10'000), nicht bekannt
  • +PsychiatrischeErkrankungen
  • +Nichtbekannt: Psychose mit Halluzinationen und Delirium, Manie, Euphorie
  • -Bei historischen Kohorten erwachsener Patienten mit Adrenogenitalem Syndrom (AGS), die seit ihrer Kindheit mit Corticosteroiden behandelt werden, wurden eine verringerte Knochenmineraldichte und eine erhöhte Frakturhäufigkeit sowie Wachstumsverzögerungen beobachtet. Es ist unklar, ob diese mit der aktuellen Hydrocortison-Substitutionstherapie im Zusammenhang stehen.
  • -Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch .
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  • +Bei historischen Kohorten erwachsener Patienten mit Adrenogenitalem Syndrom (AGS), die seit ihrer Kindheit mit Corticosteroiden behandelt werden, wurden eine verringerte Knochenmineraldichte und eine erhöhte Frakturhäufigkeit sowie Wachstumsverzögerungen beobachtet. Es ist unklar, ob diese mit deraktuellen Hydrocortison-Substitutionstherapie im Zusammenhang stehen.
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  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -Ein Antidot existiert nicht. In diesem Fall sollte bei Bedarf eine symptomatische Behandlung eingeleitet werden. Bei durch chronische Vergiftung verursachten Reaktionen ist vermutlich keine Behandlung erforderlich, es sei denn der Patient leidet an einer Erkrankung, die ihn besonders anfällig für negative Effekte von Hydrocortison macht.
  • +Ein Antidot existiert nicht. In diesem Fall sollte bei Bedarf eine symptomatische Behandlung eingeleitet werden.Bei durch chronische Vergiftung verursachten Reaktionen ist vermutlich keine Behandlung erforderlich, es sei denn der Patient leidet an einer Erkrankung, die ihn besonders anfällig für negative Effekte von Hydrocortison macht.
  • -Die pivotale Studie war eine offene, monozentrische Einzeldosisstudie mit 24 pädiatrischen Patienten unter 6 Jahren, die aufgrund von AGS, primärer Nebenniereninsuffizienz oder Hypopituitarismus Hydrocortison Substitutionstherapie benötigen. An der Studie nahmen drei konsekutive Kohorten teil; die erste umfasste 12 Patienten von 2 Jahren bis unter 6 Jahre, die zweite umfasste 6 Patienten von 28 Tagen bis unter 2 Jahre, und die dritte umfasste 6 Neugeborene von der Geburt bis unter 28 Tage.
  • -Bei 23 dieser 24 Patienten bestand ein diagnostiziertes AGS und bei einem Patienten ein diagnostizierter Hypopituitarismus mit Hypothyreose. Bei einem Patienten lag eine renale Hypoplasie, bei einem Patienten eine atopische Dermatitis und bei einem Patienten eine Rhinitis vor. Die Studie beinhaltete eine einzelne Gabe von Alkindi-Granulat in einer Dosis, die der Dosierung des üblicherweise von dem Patienten verwendeten Glucocorticoids am Morgen zuvor entsprach. Die Alkindi-Dosis reichte von 1 mg bis 4 mg. Die Eltern und Betreuungspersonen (und nach Möglichkeit die Kinder) beurteilten nach der Gabe den Geschmack von Alkindi auf einer 5-stufigen Likert-Skala.
  • -Da es sich um eine Einzeldosisstudie handelte, erfolgte die primäre Wirksamkeitsbeurteilung durch Messung des Serumcortisols nach 60 Minuten. Bei allen 24 Patienten erhöhte Alkindi die Cortisol- Werte gegenüber der Baseline erwartungsgemäss: medianer Cortisol-Wert bei Baseline 14,1 nmol/l (Spannweite 14,1 – 104,5), mediane Cmax 535,2 nmol/l (Spannweite 346,2 – 1445,1).
  • -Der Geschmack von Alkindi wurde positiv beurteilt. Von den Eltern und Betreuungspersonen, die die Erfahrung des Kindes mit der Einnahme des Arzneimittels beurteilen sollten, stimmten 82,6% (n=23) zu bzw. voll und ganz zu, dass Alkindi für das Kind leicht zu schlucken war; 65,2% stimmten zu bzw. voll und ganz zu, dass das Kind nach Gabe von Alkindi eine positive Reaktion zeigte; 95,5% wären damit einverstanden, ihrem Kind in Zukunft Alkindi zu geben; und 95,5% gaben an, dass sie Alkindi für die Behandlung des Kindes der gewöhnlichen Hydrocortison-Formulierung vorziehen würden. Sechs der 12 Kinder in Kohorte 1 (Altersbereich 2,6 bis 4,7 Jahre) füllten einen angepassten Geschmacksfragebogen aus.
  • +Die pivotale Studie war eine offene, monozentrische Einzeldosisstudie mit 24 pädiatrischen Patienten unter 6 Jahren, die aufgrund von AGS, primärer Nebenniereninsuffizienz oder Hypopituitarismus Hydrocortison Substitutionstherapie benötigen. An der Studie nahmen drei konsekutive Kohorten teil; die erste umfasste 12 Patienten von 2 Jahren bis unter 6 Jahre, die zweite umfasste 6 Patienten von 28 Tagen bis unter 2 Jahre, und die dritte umfasste 6 Neugeborene von der Geburt bis unter 28Tage.
  • +Bei 23 dieser 24 Patienten bestand ein diagnostiziertes AGS und bei einem Patienten ein diagnostizierter Hypopituitarismus mit Hypothyreose. Bei einem Patienten lag eine renale Hypoplasie, bei einem Patienten eine atopische Dermatitis und bei einem Patienten eine Rhinitis vor. Die Studie beinhaltete eine einzelne Gabe von Alkindi-Granulat in einer Dosis, die der Dosierung des üblicherweise von dem Patienten verwendeten Glucocorticoids am Morgen zuvor entsprach. Die Alkindi-Dosis reichte von 1 mg bis 4 mg. Die Eltern und Betreuungspersonen (und nach Möglichkeit die Kinder) beurteilten nach der Gabe den Geschmack von Alkindi auf einer 5-stufigenLikert-Skala.
  • +Da es sich um eine Einzeldosisstudie handelte, erfolgte die primäre Wirksamkeitsbeurteilung durch Messung des Serumcortisols nach 60 Minuten. Bei allen 24 Patienten erhöhte Alkindi die Cortisol- Werte gegenüber der Baseline erwartungsgemäss: medianer Cortisol-Wert bei Baseline 14,1 nmol/l (Spannweite 14,1 – 104,5), mediane Cmax535,2 nmol/l (Spannweite 346,2 – 1445,1).
  • +Der Geschmack von Alkindi wurde positiv beurteilt. Von den Eltern und Betreuungspersonen, die die Erfahrung des Kindes mit der Einnahme des Arzneimittels beurteilen sollten, stimmten 82,6% (n=23) zu bzw. voll und ganzzu, dass Alkindi für das Kind leicht zu schlucken war; 65,2% stimmten zu bzw. voll und ganzzu, dass das Kind nach Gabe von Alkindi eine positive Reaktion zeigte; 95,5% wären damit einverstanden, ihrem Kind in Zukunft Alkindi zu geben; und 95,5% gaben an, dass sie Alkindi für die Behandlung des Kindes der gewöhnlichen Hydrocortison-Formulierung vorziehen würden. Sechs der 12 Kinder in Kohorte 1 (Altersbereich 2,6 bis 4,7 Jahre) füllten einen angepassten Geschmacksfragebogen aus.
  • -Nach oraler Gabe wird Hydrocortison rasch aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert; oral eingenommenes Alkindi (4x 5 mg Hydrocortison) wies bei Dexamethason-supprimierten gesunden erwachsenen männlichen Probanden im Vergleich zu intravenös angewendetem Hydrocortison eine Bioverfügbarkeit von ca. 87% auf.
  • -Die Gabe von Alkindi zusammen mit weichen Speisen (Joghurt und Fruchtpüree) wurde invitro untersucht; dabei wurde keine signifikante Auswirkung auf die Auflösung festgestellt.
  • -Eine in-vivo Studie an gesunden Freiwilligen zeigte keinen signifikanten Unterschied in der Gesamtexposition, wenn Alkindi nüchtern oder mit Nahrung angewendet wurde.
  • +Nach oraler Gabe wird Hydrocortison rasch aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert; oraleingenommenes Alkindi (4x 5 mg Hydrocortison) wies bei Dexamethason-supprimierten gesunden erwachsenen männlichen Probanden im Vergleich zu intravenös angewendetem Hydrocortison eine Bioverfügbarkeit von ca. 87% auf.
  • +Die Gabe von Alkindi zusammen mit weichen Speisen (Joghurt und Fruchtpüree) wurde invitrountersucht; dabei wurde keine signifikante Auswirkung auf die Auflösung festgestellt.
  • +Eine in-vivoStudie an gesunden Freiwilligen zeigte keinen signifikanten Unterschied in der Gesamtexposition, wenn Alkindi nüchtern oder mit Nahrung angewendet wurde.
  • -Die Bindung erfolgt an zwei Proteinfraktionen: die eine, ein Corticosteroid-bindendes Globulin, ist ein Glykoprotein, die andere ist Albumin.
  • +Die Bindung erfolgt an zwei Proteinfraktionen: die eine, ein Corticosteroid-bindendes Globulin, ist ein Glykoprotein,die andere ist Albumin.
  • -1 Flasche Alkindi 0.5 mg à 50 Kapseln zum Öffnen [B]
  • +1 Flasche Alkindi 0.5 mg à 50 Kapseln zum Öffnen[B]
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