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Home - Fachinformation zu Columvi 2.5 mg/2.5 ml - Änderungen - 18.12.2025
68 Änderungen an Fachinfo Columvi 2.5 mg/2.5 ml
  • -Columvi ist indiziert als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) nach zwei oder mehreren systemischen Therapielinien, einschliesslich eines CD20-gerichteten Antikörpers und eines Anthrazyklins. Zudem müssen die Patienten einen Progress auf eine vorgängige anti-CD19-gerichtete CAR-T Zelltherapie vorweisen oder für diese Therapie nicht geeignet sein (siehe Abschnitt «Klinische Wirksamkeit»).
  • +Columvi ist indiziert als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem diffusem grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) nach zwei oder mehreren systemischen Therapielinien, einschliesslich eines CD20-gerichteten Antikörpers und eines Anthrazyklins. Zudem müssen die Patienten einen Progress auf eine vorgängige anti-CD19-gerichtete CAR-T Zelltherapie vorweisen oder für diese Therapie nicht geeignet sein (siehe Rubrik «Klinische Wirksamkeit»).
  • -Alle Patienten müssen an Tag 1 von Zyklus 1 (7 Tage vor Einleitung der Behandlung mit Columvi) eine Einzeldosis von 1000 mg Obinutuzumab erhalten (siehe Tabelle 2 und «Verspätete oder ausgelassene Dosen»). Dies dient der Depletion der B-Zellen im Blutkreislauf und im lymphoiden Gewebe. Die Empfehlungen zur Vorbehandlung mit Obinutuzumab beruht auf nicht-klinischen Daten und es liegen keine Daten vor für Columvi ohne Obinutuzumab-Vorbehandlung.
  • +Alle Patienten müssen an Tag 1 von Zyklus 1 (7 Tage vor Einleitung der Behandlung mit Columvi) eine Einzeldosis von 1000 mg Obinutuzumab erhalten (siehe Tabelle 2 und «Verspätete oder ausgelassene Dosen»). Dies dient der Depletion der B-Zellen im Blutkreislauf und im lymphoiden Gewebe. Die Empfehlungen zur Vorbehandlung mit Obinutuzumab beruhen auf nicht-klinischen Daten und es liegen keine Daten vor für Columvi ohne Obinutuzumab-Vorbehandlung.
  • -Vor der Anwendung von Columvi sollte eine gute Hydratation der Patienten sichergestellt sein. Tabelle 1 enthält Angaben zur Prämedikation zur Reduzierung des ZFS-Risikos (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Vor der Anwendung von Columvi sollte eine gute Hydratation der Patienten sichergestellt sein. Tabelle 1 enthält Angaben zur Prämedikation zur Reduzierung des ZFS-Risikos (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Tumorlysesyndrom-Prophylaxe
  • -Bei Patienten, bei denen das Risiko eines Tumorlysesyndroms besteht, ist vor Beginn der Anwendung von Columvi eine Prophylaxe mit Antihyperurikämika erforderlich. Darüber hinaus ist ein ausreichender Flüssigkeitsstatus sicherzustellen, und die Patienten sind soweit erforderlich zu überwachen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Infektionsprophylaxe
  • -Vor Beginn der Anwendung von Columvi ist die Einleitung einer antiviralen Prophylaxe zu erwägen, um eine Reaktivierung von Herpesviren zu verhindern. Bei Patienten mit erhöhtem Risiko ist eine Cytomegalovirus-Prophylaxe zu erwägen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Zur Verringerung des Infektionsrisikos ist eine Prophylaxe empfohlen.
  • +Eine Prophylaxe sollte für Patienten mit erhöhtem Risiko erwogen werden gegen Cytomegalie, Herpes und andere opportunistische Infektionen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Bei Patienten mit erhöhtem Risiko vor Beginn der Anwendung von Columvi eine PJP-Prophylaxe erwägen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Patienten mit erhöhtem Risiko ist vor Beginn der Anwendung von Columvi eine PJP-Prophylaxe zu erwägen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Tumorlysesyndrom-Prophylaxe
  • +Bei Patienten, bei denen das Risiko eines Tumorlysesyndroms besteht, ist vor Beginn der Anwendung von Columvi eine Prophylaxe mit Antihyperurikämika erforderlich. Darüber hinaus ist ein ausreichender Flüssigkeitsstatus sicherzustellen, und die Patienten sind soweit erforderlich zu überwachen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Ein Zytokinfreisetzungssyndrom ist anhand des klinischen Bildes zu identifizieren (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die Patienten sind auf andere Ursachen von Fieber, Hypoxie und Hypotonie (beispielsweise Infektionen oder Sepsis) zu untersuchen. Bei Vermutung eines ZFS, sind die Patienten gemäss den Empfehlungen in Tabelle 4 und darüber hinaus gemäss den geltenden Praxisleitlinien zu behandeln.
  • +Ein Zytokinfreisetzungssyndrom ist anhand des klinischen Bildes zu identifizieren (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die Patienten sind auf andere Ursachen von Fieber, Hypoxie und Hypotonie (beispielsweise Infektionen oder Sepsis) zu untersuchen. Bei Vermutung eines ZFS, sind die Patienten gemäss den Empfehlungen in Tabelle 4 und darüber hinaus gemäss den geltenden Praxisleitlinien zu behandeln.
  • -Grad 2 Fieber ≥ 38 °C und/oder Hypotonie, die keine Vasopressoren erfordert, und/oder Hypoxie, die Low-Flow-Sauerstoffc durch eine Nasenkanüle oder Blow-by erfordert Bei Auftreten eines ZFS während der Infusion: ·Aktuelle Infusion abbrechen und Symptome behandeln ·Das ZFS gemäss den geltenden Praxisleitlinien behandeln Bei Auftreten eines ZFS nach der Infusion: ·Symptome behandeln ·Das ZFS gemäss den geltenden Praxisleitlinien behandeln ·Vor der nächsten Infusion sollten die Symptome seit mindestens 72 Stunden abgeklungen sein* ·Verlangsamung der Infusionsgeschwindigkeit erwägenb ·Bei der nächsten Infusion sollte über mindestens 24 Stunden eine stationäre Überwachung erfolgen (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung, Überwachung») ·Die Prämedikation, soweit angemessen, maximierend ·Bei wiederkehrendem Auftreten von ZFS Grad 2 sind Massnahmen gemäss ZFS Grad 3 zu befolgen
  • -Grad 3 Fieber ≥ 38 °C und/oder Hypotonie, welche die Gabe eines Vasopressors (mit oder ohne Vasopressin) erfordert, und/oder Hypoxie, die High-Flow-Sauerstoffe durch eine Nasenkanüle, eine Gesichtsmaske, eine Hochkonzentrationsmaske (Non-Rebreather-Maske) oder eine Venturi-Maske erfordert Bei Auftreten eines ZFS während der Infusion: ·Aktuelle Infusion abbrechen und Symptome behandeln ·Das ZFS gemäss den geltenden Praxisleitlinien behandeln Bei Auftreten eines ZFS nach der Infusion: ·Symptome behandeln ·Das ZFS gemäss den geltenden Praxisleitlinien behandeln ·Vor der nächsten Infusion sollten die Symptome seit mindestens 72 Stunden abgeklungen sein* ·Verlangsamung der Infusionsgeschwindigkeit erwägenb ·Bei der nächsten Infusion sollte über mindestens 24 Stunden eine stationäre Überwachung erfolgen (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung, Überwachung») ·Die Prämedikation, soweit angemessen, maximierend ·Bei Auftreten eines ZFS Grad ≥ 3 bei einer anschliessenden Infusion die Infusion sofort beenden und Columvi dauerhaft absetzen
  • +Grad 2 Fieber ≥ 38 °C und/oder Hypotonie, die keine Vasopressoren erfordert, und/oder Hypoxie, die Low-Flow-Sauerstoffc durch eine Nasenkanüle oder Blow-by erfordert Bei Auftreten eines ZFS während der Infusion: ·Aktuelle Infusion abbrechen und Symptome behandeln ·Das ZFS gemäss den geltenden Praxisleitlinien behandeln Bei Auftreten eines ZFS nach der Infusion: ·Symptome behandeln ·Das ZFS gemäss den geltenden Praxisleitlinien behandeln ·Vor der nächsten Infusion sollten die Symptome seit mindestens 72 Stunden abgeklungen sein* ·Verlangsamung der Infusionsgeschwindigkeit erwägenb ·Bei der nächsten Infusion sollte über mindestens 24 Stunden eine stationäre Überwachung erfolgen (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung, Überwachung») ·Die Prämedikation, soweit angemessen, maximierend ·Bei wiederkehrendem Auftreten von ZFS Grad 2 sind Massnahmen gemäss ZFS Grad 3 zu befolgen
  • +Grad 3 Fieber ≥ 38 °C und/oder Hypotonie, welche die Gabe eines Vasopressors (mit oder ohne Vasopressin) erfordert, und/oder Hypoxie, die High-Flow-Sauerstoffe durch eine Nasenkanüle, eine Gesichtsmaske, eine Hochkonzentrationsmaske (Non-Rebreather-Maske) oder eine Venturi-Maske erfordert Bei Auftreten eines ZFS während der Infusion: ·Aktuelle Infusion abbrechen und Symptome behandeln ·Das ZFS gemäss den geltenden Praxisleitlinien behandeln Bei Auftreten eines ZFS nach der Infusion: ·Symptome behandeln ·Das ZFS gemäss den geltenden Praxisleitlinien behandeln ·Vor der nächsten Infusion sollten die Symptome seit mindestens 72 Stunden abgeklungen sein* ·Verlangsamung der Infusionsgeschwindigkeit erwägenb ·Bei der nächsten Infusion sollte über mindestens 24 Stunden eine stationäre Überwachung erfolgen (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung, Überwachung») ·Die Prämedikation, soweit angemessen, maximierend ·Bei Auftreten eines ZFS Grad ≥ 3 bei einer anschliessenden Infusion die Infusion sofort beenden und Columvi dauerhaft absetzen
  • -Neurologische Nebenwirkung1 (einschliesslich ICANS2) (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») Grad 1 ·Behandlung mit Columvi fortsetzen und die Symptome der neurologischen Nebenwirkung überwachen. ·Bei Auftreten eines ICANS dieses nach den aktuellen Praxisleitlinien behandeln.
  • +Neurologische Nebenwirkung1 (einschliesslich ICANS2) (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») Grad 1 ·Behandlung mit Columvi fortsetzen und die Symptome der neurologischen Nebenwirkung überwachen. ·Bei Auftreten eines ICANS dieses nach den aktuellen Praxisleitlinien behandeln.
  • -1Basierend auf den National Cancer Institute Common Terminology Criteria for Adverse Events (NCI CTCAE), Version 4.03. 2 Basierend auf dem ICANS-Einstufungssystem gemäss ASTCT 2019. 3 Die Art der neurologischen Nebenwirkung berücksichtigen, bevor die Entscheidung getroffen wird, Columvi auszusetzen. 4 Siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung» bezüglich der Fortsetzung der Behandlung mit Columvi nach Verspätung der Dosierung. 5 Vor der Fortsetzung der Behandlung mit Columvi das Nutzen-Risiko-Verhältnis beurteilen.
  • +1Basierend auf den National Cancer Institute Common Terminology Criteria for Adverse Events (NCI CTCAE), Version 4.03. 2 Basierend auf dem ICANS-Einstufungssystem gemäss ASTCT 2019. 3 Die Art der neurologischen Nebenwirkung berücksichtigen, bevor die Entscheidung getroffen wird, Columvi auszusetzen. 4 Siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung» bezüglich der Fortsetzung der Behandlung mit Columvi nach Verspätung der Dosierung. 5 Vor der Fortsetzung der Behandlung mit Columvi das Nutzen-Risiko-Verhältnis beurteilen.
  • -Bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung (Gesamtbilirubin > Obergrenze des Normalbereichs [ULN] bis ≤1,5 × ULN oder Aspartattransaminase [AST] > ULN) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Es sind mit Columvi keine speziellen Studien bei Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionsstörung durchgeführt worden (siehe die Abschnitte «Dosierung/Anwendung, Spezielle Dosierungsanweisungen» und «Pharmakokinetik, Kinetik bei speziellen Patientengruppen»).
  • +Bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung (Gesamtbilirubin > Obergrenze des Normalbereichs [ULN] bis ≤1,5 × ULN oder Aspartattransaminase [AST] > ULN) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Es sind mit Columvi keine speziellen Studien bei Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionsstörung durchgeführt worden (siehe die Rubriken «Dosierung/Anwendung, Spezielle Dosierungsanweisungen» und «Pharmakokinetik, Kinetik bei speziellen Patientengruppen»).
  • -Bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (CrCL 30 bis < 90 ml/min) ist keine Anpassung der Dosis von Columvi erforderlich. Bei Patienten mit starker Einschränkung der Nierenfunktion sind keine Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit von Columvi durchgeführt worden (siehe die Abschnitte «Dosierung/Anwendung, Spezielle Dosierungsanweisungen» und «Pharmakokinetik, Kinetik bei speziellen Patientengruppen»).
  • +Bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (CrCL 30 bis < 90 ml/min) ist keine Anpassung der Dosis von Columvi erforderlich. Bei Patienten mit starker Einschränkung der Nierenfunktion sind keine Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit von Columvi durchgeführt worden (siehe die Rubriken «Dosierung/Anwendung, Spezielle Dosierungsanweisungen» und «Pharmakokinetik, Kinetik bei speziellen Patientengruppen»).
  • -Es wurden keine Unterschiede hinsichtlich der Sicherheit oder Wirksamkeit von Columvi zwischen Patienten ≥65 Jahren und solchen unter 65 Jahren festgestellt. Bei Patienten ≥65 Jahren ist keine Anpassung der Dosis von Columvi erforderlich (siehe die Abschnitte «Dosierung/Anwendung, Spezielle Dosierungsanweisungen» und «Pharmakokinetik, Kinetik bei speziellen Patientengruppen»).
  • +Es wurden keine Unterschiede hinsichtlich der Sicherheit oder Wirksamkeit von Columvi zwischen Patienten ≥65 Jahren und solchen unter 65 Jahren festgestellt. Bei Patienten ≥65 Jahren ist keine Anpassung der Dosis von Columvi erforderlich (siehe die Rubriken «Dosierung/Anwendung, Spezielle Dosierungsanweisungen» und «Pharmakokinetik, Kinetik bei speziellen Patientengruppen»).
  • -Columvi muss vor der intravenösen Gabe von einer medizinischen Fachperson unter aseptischen Bedingungen verdünnt werden (siehe Abschnitt «Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung»).
  • +Columvi muss vor der intravenösen Gabe von einer medizinischen Fachperson unter aseptischen Bedingungen verdünnt werden (siehe Rubrik «Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung»).
  • -·Columvi ist als intravenöse Infusion über einen separaten Infusionsschlauch zu verabreichen.
  • +·Columvi ist als intravenöse Infusion über eine eigene Infusionsleitung unter Verwendung einer Pumpe für intravenöse Infusionen oder einer Spritzenpumpe über einen Zeitraum von maximal 8 Stunden zu verabreichen.
  • +·Sobald der Columvi-Infusionsbeutel oder die Spritze leer ist, stellen Sie sicher, dass die gesamte Columvi-Dosis verabreicht wird, indem Sie die Infusionsleitung mit 0,9%iger oder 0,45%iger Natriumchloridlösung in derselben Infusionsgeschwindigkeit spülen, bis die empfohlene Infusionsdauer erreicht ist (siehe Tabelle 2).
  • -In der Studie NP30179 trat bei 67,6 % der Patienten, die Columvi als Monotherapie erhielten, ein ZFS jeglichen Grades (ASTCT-Kriterien) auf. 4,1 % der Patienten entwickelten ein ZFS Grad 3 oder 4 (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen, Beschreibung spezifischer unerwünschter Wirkungen und Zusatzinformationen»). Bei 32,4 % der Patienten trat ein rezidivierendes ZFS auf.
  • +In der Studie NP30179 trat bei 67,6 % der Patienten, die Columvi als Monotherapie erhielten, ein ZFS jeglichen Grades (ASTCT-Kriterien) auf. 4,1 % der Patienten entwickelten ein ZFS Grad 3 oder 4 (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen, Beschreibung spezifischer unerwünschter Wirkungen und Zusatzinformationen»). Bei 32,4 % der Patienten trat ein rezidivierendes ZFS auf.
  • -Die Behandlung des ZFS sollte auf der Grundlage des klinischen Bildes bei der betroffenen Patientin/dem betroffenen Patienten und nach den Empfehlungen zur Behandlung eines ZFS in Tabelle 4 erfolgen (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»).
  • +Die Behandlung des ZFS sollte auf der Grundlage des klinischen Bildes bei der betroffenen Patientin/dem betroffenen Patienten und nach den Empfehlungen zur Behandlung eines ZFS in Tabelle 4 erfolgen (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • -Bei Patienten unter Behandlung mit Columvi sind schwerwiegende Infektionen (zum Beispiel Sepsis und Pneumonie) inklusive Infektionen mit tödlichem Verlauf aufgetreten (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»).
  • -Columvi darf nicht bei Patienten mit aktiver Infektion angewendet werden. Die Patienten sind vor und während der Behandlung mit Columvi hinsichtlich des Auftretens möglicher Bakterien-, Pilz- und neuer oder reaktivierter Virusinfektionen zu überwachen und entsprechend zu behandeln (siehe Tabelle 6, Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei Patienten unter Behandlung mit Columvi sind schwerwiegende, darunter opportunistische Infektionen, inklusive Infektionen mit tödlichem Verlauf aufgetreten (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen, Beschreibung spezifischer unerwünschter Wirkungen und Zusatzinformationen»).
  • +Columvi darf nicht bei Patienten mit aktiver Infektion angewendet werden.
  • +Es ist Vorsicht geboten beim Einsatz von Columvi bei Patienten mit chronischen oder wiederkehrenden Infektionen in der Anamnese, bei Patienten mit Grunderkrankungen, die sie für Infektionen prädisponieren können, oder bei Patienten, die zuvor eine signifikante immunsuppressive Behandlung erhalten haben. Die Patienten sind vor und während der Behandlung mit Columvi hinsichtlich des Auftretens möglicher Bakterien-, Pilz- und neuer oder reaktivierter Virusinfektionen zu überwachen und entsprechend zu behandeln (siehe Tabelle 6, Rubrik «Dosierung/Anwendung»). Gegebenenfalls eine antimikrobielle Prophylaxe verabreichen.
  • +Columvi sollte bei einer aktiven Infektion vorübergehend abgesetzt werden, bis die Infektion abgeklungen ist.
  • -Bei Patienten unter Behandlung mit Columvi wurde über erhöhte Leberenzyme berichtet (siehe Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»). Zu Beginn und während der Behandlung sind, falls klinisch indiziert, die Leberenzyme und das Bilirubin zu überwachen. Bei der Behandlung entsprechend den vor Ort üblichen Protokollen/Leitlinien vorgehen. Je nach Schwere ist Columvi vorübergehend oder dauerhaft abzusetzen (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • +Bei Patienten unter Behandlung mit Columvi wurde über erhöhte Leberenzyme berichtet (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»). Zu Beginn und während der Behandlung sind, falls klinisch indiziert, die Leberenzyme und das Bilirubin zu überwachen. Bei der Behandlung entsprechend den vor Ort üblichen Protokollen/Leitlinien vorgehen. Je nach Schwere ist Columvi vorübergehend oder dauerhaft abzusetzen (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • -Die in diesem Abschnitt beschriebenen unerwünschten Wirkungen wurden bei 145 Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem DLBCL, einschliesslich eines DLBCL im Zusammenhang mit einem follikulären Lymphom, High-Grade B-Zell-Lymphom (HGBCL) und PMBCL, identifiziert, die mindestens zwei vorgängige systemische Therapien erhalten hatten und in Studie NP30179, einer offenen multi-zentrischen klinischen Studie, eine Columvi-Monotherapie erhielten. Es wurden im Median 5 (Bereich: 1 bis 13) Zyklen mit Columvi angewendet, wobei 38,6 % der Patienten mindestens 8 Zyklen und 29,7 % alle 12 Zyklen der Columvi-Behandlung erhielten.
  • -Die häufigsten unerwünschten Wirkungen (≥20 %) bei den 145 Patienten waren Zytokinfreisetzungssyndrom, Neutropenie, Anämie und Thrombozytopenie sowie Hautausschlag. Zu den häufigsten schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen (≥2 %) zählten Zytokinfreisetzungssyndrom (ZFS) (22,1 %, basierend auf dem ASTCT-Einstufungssystem), Sepsis (4,1 %), COVID-19 (3,4 %), Hyperprogression (3,4 %) und CO-VID-19-Pneumonie (2,8 %). Bei acht der 145 Patienten (5,5 %) wurde die Behandlung aufgrund eines unerwünschten Ereignisses abgebrochen. Unerwünschte Wirkungen, die bei mehr als einem Patienten zum Absetzen von Columvi führten, waren COVID-19 (1,3 %), Delirium (1,4 %) und Neutropenie (1,4 %).
  • +Die in dieser Rubrik beschriebenen unerwünschten Wirkungen wurden bei 145 Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem DLBCL, einschliesslich eines DLBCL im Zusammenhang mit einem follikulären Lymphom, High-Grade B-Zell-Lymphom (HGBCL) und PMBCL, identifiziert, die mindestens zwei vorgängige systemische Therapien erhalten hatten und in Studie NP30179, einer offenen multi-zentrischen klinischen Studie, eine Columvi-Monotherapie erhielten. Es wurden im Median 5 (Bereich: 1 bis 13) Zyklen mit Columvi angewendet, wobei 38,6 % der Patienten mindestens 8 Zyklen und 29,7 % alle 12 Zyklen der Columvi-Behandlung erhielten.
  • +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen (≥20 %) bei den 145 Patienten waren Zytokinfreisetzungssyndrom, Neutropenie, Anämie und Thrombozytopenie sowie Hautausschlag. Zu den häufigsten schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen (≥2 %) zählten Zytokinfreisetzungssyndrom (ZFS) (22,1 %, basierend auf dem ASTCT-Einstufungssystem), Sepsis (4,1 %), COVID-19 (3,4 %), Hyperprogression (3,4 %) und COVID-19-Pneumonie (2,8 %). Bei acht der 145 Patienten (5,5 %) wurde die Behandlung aufgrund eines unerwünschten Ereignisses abgebrochen. Unerwünschte Wirkungen, die bei mehr als einem Patienten zum Absetzen von Columvi führten, waren COVID-19 (1,3 %), Delirium (1,4 %) und Neutropenie (1,4 %).
  • -Tabelle 7: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen unter Behandlung mit einer Monotherapie mit Columvi
  • +Tabelle 7: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen unter Behandlung mit einer Monotherapie mit Columvi
  • -Sehr häufig Hyperurikämie (alle Grade: 27,8 %, Grad 3–4: 27,8 %), Hyperglykämie (alle Grade: 13,8 %, Grad 3–4: 13,8 %), Hypomagnesiämie (alle Grade: 13,7 %, Grad 3–4: 0 %), Hypophosphatämie (alle Grade: 13,3 %, Grad 3–4: 3,2 %), Hypokaliämie (alle Grade: 10,8 %, Grad 3–4: 0,9 %)
  • +Sehr Häufig Hyperurikämie (alle Grade: 27,8 %, Grad 3–4: 27,8 %), Hyperglykämie (alle Grade: 13,8 %, Grad 3–4: 13,8 %), Hypomagnesiämie (alle Grade: 13,7 %, Grad 3–4: 0 %), Hypophosphatämie (alle Grade: 13,3 %, Grad 3–4: 3,2 %), Hypokaliämie (alle Grade: 10,8 %, Grad 3–4: 0,9 %)
  • -Sehr häufig Kopfschmerz (alle Grade: 12,5 %, Grad 3–4: 0 %)
  • -Häufig ICANSo,* (alle Grade: 7,8 %, Grad 3–4: 0,8 %), periphere Neuropathiep (alle Grade: 6,3 %, Grad 3–4: 0 %), Tremor (alle Grade: 1,5 %, Grad 3–4: 0 %), Somnolenz (alle Grade: 1,1%, Grad 3-4: 0.2%)
  • +Sehr Häufig Kopfschmerz (alle Grade: 12,5 %, Grad 3–4: 0 %)
  • +Häufig ICANSo,* (alle Grade: 7,8 %, Grad 3–4: 0,8 %), periphere Neuropathiep (alle Grade: 6,3 %, Grad 3–4: 0 %), Tremor (alle Grade: 1,5 %, Grad 3–4: 0 %) Somnolenz (alle Grade: 1,1%, Grad 3-4: 0,2%)
  • -Sehr häufig Diarrhö (alle Grade: 16,3 %, Grad 3–4: 0,6 %), Obstipation (alle Grade: 15,2 %, Grad 3–4: 0,2 %), Übelkeit (alle Grade: 13,3 %, Grad 3–4: 0 %), Abdominalschmerzr (alle Grade: 11,2 %, Grad 3–4: 0,6 %)
  • +Sehr Häufig Diarrhö (alle Grade: 16,3 %, Grad 3–4: 0,6 %), Obstipation (alle Grade: 15,2 %, Grad 3–4: 0,2 %), Übelkeit (alle Grade: 13,3 %, Grad 3–4: 0 %), Abdominalschmerzr (alle Grade: 11,2 %, Grad 3–4: 0,6 %)
  • -Sehr häufig Alaninaminotransferase erhöht (alle Grade: 11,8 %, Grad 3–4: 2,3 %)
  • +Sehr Häufig Alaninaminotransferase erhöht (alle Grade: 11,8 %, Grad 3–4: 2,3 %)
  • -Sehr häufig Ausschlagw (alle Grade: 21,3 %, Grad 3–4: 1,1 %)
  • +Sehr Häufig Ausschlagw (alle Grade: 21,3 %, Grad 3–4: 1,1 %)
  • -Sehr häufig Schmerzen des Muskel- und Skelettsystemsx (alle Grade: 28,8 %, Grad 3–4: 1,7 %)
  • +Sehr Häufig Schmerzen des Muskel- und Skelettsystemsx (alle Grade: 28,8 %, Grad 3–4: 1,7 %)
  • -Sehr häufig Fieber (alle Grade: 24,3 %, Grad 3–4: 0,2 %)
  • +Sehr Häufig Fieber (alle Grade: 24,3 %, Grad 3–4: 0,2 %)
  • +Opportunistische Infektionen
  • +CMV-Ereignisse wurden in der Studie NP30179 bei 6/467 Patienten (1,3 %) berichtet, die Columvi als Monotherapie erhielten, wobei 1 Patient (0,2 %) eine CMV-bedingte Chorioretinitis Grad 3 aufwies.
  • +Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie wurde bei 4/467 Behandelten (0,9 %) gemeldet, von denen 3 (0,6 %) Ereignisse des Grades 3 hatten.
  • +Cytomegalovirus(CMV)-Infektionen wurden bei 12 Patienten (6,4 %) berichtet, die Columvi in Kombination mit einer Chemotherapie erhielten, darunter ein Patient (0,5 %) mit CMV-Virämie Grad 3. Eine orale Candidose wurde bei 5 Patienten (2,7 %) berichtet; alle Fälle waren vom Grad 1–2. Eine Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie (Grad 3) wurde bei 1 Patienten (0,5 %) berichtet; dies war derselbe Patient, der auch die CMV-Virämie Grad 3 aufwies. Bei einem Patienten (0,5 %) wurde über eine Meningitis durch Borrelien (Grad 2) berichtet.
  • +
  • -Unerwünschte Ereignisse in Verbindung mit einer Colitis (ohne infektiöse Ätiologie) wurden bei sechs Patienten (3,2 %) berichtet, die Columvi in Kombination mit einer Chemotherapie erhielten. Ereignisse Grad 3 traten bei vier Patienten (2,1 %) auf. Die mediane Zeit bis zum Auftreten einer Kolitis nach der ersten Glofitamab-Dosis betrug 125 Tage (Bereich: 47 bis 187 Tage).
  • -Infektionen durch opportunistische Erreger
  • -Cytomegalovirus(CMV)-Infektionen wurden bei 12 Patienten (6,4 %) berichtet, die Columvi in Kombination mit einer Chemotherapie erhielten, darunter ein Patient (0,5 %) mit CMV-Virämie Grad 3. Eine orale Candidose wurde bei 5 Patienten (2,7 %) berichtet; alle Fälle waren vom Grad 1–2. Eine Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie (Grad 3) wurde bei 1 Patienten (0,5 %) berichtet; dies war derselbe Patient, der auch die CMV-Virämie Grad 3 aufwies. Bei einem Patienten (0,5 %) wurde über eine Meningitis durch Borrelien (Grad 2) berichtet.
  • +Bei einem Patienten, der eine Monotherapie mit Columvi erhielt, wurde eine Kolitis (Grad 4) berichtet, wobei der Zeitraum bis zum Auftreten nach der ersten Columvi-Dosis 104 Tage betrug.
  • +Unerwünschte Ereignisse in Verbindung mit einer Kolitis (ohne infektiöse Ätiologie) wurden bei sechs Patienten (3,2 %) berichtet, die Columvi in Kombination mit einer Chemotherapie erhielten. Ereignisse Grad 3 traten bei vier Patienten (2,1 %) auf. Die mediane Zeit bis zum Auftreten einer Kolitis nach der ersten Glofitamab-Dosis betrug 125 Tage (Bereich: 47 bis 187 Tage).
  • -Noch nicht bekannt.
  • +L01FX28
  • -Die Patienten erhielten an Zyklus 1 Tag 1 vor der Columvi-Behandlung einer Vorbehandlung mit Obinutuzumab. Nach einer Vorbehandlung mit Obinutuzumab erhielten die Patienten im Rahmen des Titrationsschemas 2,5 mg Columvi an Zyklus 1 Tag 8, 10 mg Columvi an Zyklus 1 Tag 15 und 30 mg Columvi an Zyklus 2 Tag 1. Danach folgte an Tag 1 der Zyklen 3 bis 12 jeweils die Gabe von 30 mg Columvi. Die Patienten erhielten eine Prämedikation bestehend aus einem Antipyretikum, einem Antihistaminikum und einem Glukokortikoid (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»). Jeder Zyklus dauerte 21 Tage.
  • +Die Patienten erhielten an Zyklus 1 Tag 1 vor der Columvi-Behandlung einer Vorbehandlung mit Obinutuzumab. Nach einer Vorbehandlung mit Obinutuzumab erhielten die Patienten im Rahmen des Titrationsschemas 2,5 mg Columvi an Zyklus 1 Tag 8, 10 mg Columvi an Zyklus 1 Tag 15 und 30 mg Columvi an Zyklus 2 Tag 1. Danach folgte an Tag 1 der Zyklen 3 bis 12 jeweils die Gabe von 30 mg Columvi. Die Patienten erhielten eine Prämedikation bestehend aus einem Antipyretikum, einem Antihistaminikum und einem Glukokortikoid (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»). Jeder Zyklus dauerte 21 Tage.
  • -Es wurden keine Inkompatibilitäten mit Infusionssets mit produktberührenden Oberflächen aus Polyurethan (PUR), PVC oder PE und Inline-Filtermembranen aus Polyethersulfon (PES) oder Polysulfon festgestellt. Die Verwendung von Inline-Filtermembranen ist optional.
  • +Es wurden keine Inkompatibilitäten mit Infusionssets mit produktberührenden Oberflächen aus Polyurethan (PUR), PVC, PE, Polybutadien (PBD), Polyetherurethan (PEU), Polycarbonat (PC), Silikon, Polytetrafluorethylen (PTFE) oder Acrylonitrilbutadienstyrol (ABS) und Inline-Filtermembranen aus Polyethersulfon (PES) oder Polysulfon festgestellt. Die Verwendung von Inline-Filtermembranen ist optional.
  • +Die verdünnte Columvi-Lösung kann über eine intravenöse Infusion aus einem Beutel oder durch intravenöse Infusion aus einer Spritze verabreicht werden.
  • +Wenn Columvi als Infusion aus einer Spritze verabreicht wird, ist der gesamte Inhalt des Infusionsbeutels in eine Spritze aufzuziehen. Alternativ können zwei Spritzen mit einem Konnektor verwendet werden, um die Dosis für die Spritzeninfusion mit einer Infusionspumpe vorzubereiten (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung, Anwendung»).
  • +Die verdünnte Columvi-Lösung kann als intravenöse Infusion aus einem Infusionsbeutel (alle Dosierungen) oder als intravenöse Infusion mit einer Spritze (nur 2,5 mg-Dosis) verabreicht werden.
  • +Zubereitung der intravenösen Beutelinfusion (für alle Dosen von Columvi), (Tabelle 10)
  • +
  • -Tabelle 10: Verdünnung von Columvi zur Infusion
  • -Zu verabreichende Dosis von Columvi Grösse des Infusionsbeutels mit 0,9 %iger oder 0,45 %iger Natriumchloridlösung Zu entnehmendes und zu verwerfendes Volumen an 0,9 %iger oder 0,45 %iger Natriumchloridlösung Menge des hinzuzufügenden Columvi-Konzentrats
  • -2,5 mg 50 ml 27,5 ml 2,5 ml
  • -100 ml 77,5 ml 2,5 ml
  • -10 mg 50 ml 10 ml 10 ml
  • -100 ml 10 ml 10 ml
  • -30 mg 50 ml 30 ml 30 ml
  • -100 ml 30 ml 30 ml
  • +Tabelle 10: Verdünnung von Columvi zur intravenösen Beutelinfusion
  • +Zu verabreichende Dosis von Columvi Grösse des Infusionsbeutels mit 0,9 %iger oder 0,45 %iger Natriumchloridlösung Zu entnehmendes und zu verwerfendes Volumen an 0,9 %iger oder 0,45 %iger Natriumchloridlösung Menge des hinzuzufügenden Columvi-Konzentrats Endkonzentration Infusionslösung (mg Glofitamab/ml)
  • +2,5 mg 50 ml 27,5 ml 2,5 ml 0,1 mg/ml
  • +100 ml 77,5 ml 2,5 ml 0,1 mg/ml
  • +10 mg 50 ml 10 ml 10 ml 0,2 mg/ml
  • +100 ml 10 ml 10 ml 0,1 mg/ml
  • +30 mg 50 ml 30 ml 30 ml 0,6 mg/ml
  • +100 ml 30 ml 30 ml 0,3 mg/ml
  • +
  • +Zubereitung der intravenösen Spritzeninfusion (nur 2,5-mg-Dosierung), (Tabelle 11)
  • +Bereiten Sie die Dosis mittels Zwei-Spritzen-Methode mit Verbindungsstück zu. Das Endvolumen der verdünnten Lösung beträgt 25 ml.
  • +·Ziehen Sie 22,5 ml 0,9%ige oder 0,45%ige Natriumchlorid-Lösung aus einem Infusionsbeutel in eine Spritze der entsprechenden Grösse (z.B. 30 ml) auf.
  • +·Ziehen Sie 2,5 ml Columvi-Konzentrat aus der Durchstechflasche mit einer sterilen Nadel in eine zweite Spritze auf. Verwerfen Sie den in der Durchstechflasche verbliebenen unbenutzten Anteil.
  • +·Verbinden Sie die beiden Spritzen mit einem Verbindungsstück und übertragen Sie Columvi in die Spritze mit der 0,9%igen oder 0,45%igen Natriumchlorid-Lösung. Die endgültige Wirkstoffkonzentration nach der Verdünnung sollte 0,1 mg/ml betragen.
  • +·Trennen Sie die Spritzen voneinander. Ziehen Sie Luft in die Spritze mit der verdünnten Columvi-Lösung und schliessen Sie sie.
  • +·Drehen Sie die Spritze vorsichtig um, um die Lösung zu mischen, und vermeiden Sie übermässige Schaumbildung. Nicht schütteln.
  • +·Entfernen Sie vor der Verabreichung die Luftblasen aus der Spritze.
  • +Tabelle 11: Verdünnung von Columvi zur intravenösen Spritzeninfusion
  • +Columvi- Dosis Volumen von 0.9% iger oder 0.45%iger Natriumchloridlösung Menge des hinzuzufügenden Columvi-Konzentrats Totales Volumen in der zubereiteten Spritze Endkonzentration Infusionslösung (mg Glofitamab/ml)
  • +2,5 mg 22,5 ml 2,5 ml 25 ml 0,1 mg/ml
  • -Oktober 2025.
  • +Dezember 2025.
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