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Home - Fachinformation zu Sedaconda - Änderungen - 02.02.2026
66 Änderungen an Fachinfo Sedaconda
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Klare, farblose Flüssigkeit zur Herstellung eines Dampfs zur Inhalation mithilfe des Applikationssystems Sedaconda ACD (Anaesthetic Conserving Device) .Jede 250 ml Flasche enthält 100 ml oder 250 ml Isofluran.
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  • -Sedaconda® ist indiziert zur Sedierung von erwachsenen beatmeten Patienten während der Intensivbehandlung.
  • +Sedaconda ist indiziert zur Sedierung von erwachsenen beatmeten Patienten während der Intensivbehandlung.
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  • -Bei Beginn der Behandlung wird die Wirkstoffleitung des Applikationssystems Sedaconda ACD mit Isofluran mit einem Volumen von 1.2 ml vorgefüllt.
  • +Bei Beginn der Behandlung wird die Wirkstoffleitung des Applikationssystems Sedaconda ACD mit Isofluran mit einem Volumen von 1.2 ml vorgefüllt.
  • -Die empfohlene anfängliche Spritzenpumpen-Laufrate beträgt 3 ml/Std. Die Laufrate wird in Schritten von 0.5-1.0 ml/Std. angepasst. Um die Sedierung rasch zu vertiefen, kann ein programmierter Bolus von 0.3-0.5 ml über die Pumpe verabreicht werden. Andere Sedativa können üblicherweise abgesetzt werden, wenn die Behandlung begonnen hat.
  • +Die empfohlene anfängliche Spritzenpumpen-Laufrate beträgt 3 ml/Std. Die Laufrate wird in Schritten von 0.5-1.0 ml/Std. angepasst. Um die Sedierung rasch zu vertiefen, kann ein programmierter Bolus von 0.3-0.5 ml über die Pumpe verabreicht werden. Andere Sedativa können üblicherweise abgesetzt werden, wenn die Behandlung begonnen hat.
  • -Ohne Anwendung anderer Sedativa aber bei weiterer intravenöser Opiatverabreichung betragen die typischen Laufraten der Erhaltungsdosis zum Erreichen einer RASS -1 bis -4 ungefähr 0.4 ml/St. pro Liter AMV, was einer Pumpenlaufrate von ca. 3 ml/Std. für einen Patienten mit einem AMV von 7 L entspricht. Die Pumpenlaufrate sollte dem spezifischen Sedierungsziel angepasst werden, unter Berücksichtigung des Alters und des medizinischen Zustandes des Patienten sowie gleichzeitiger zentral wirkender Medikamente. Pumpengeschwindigkeiten von bis zu 14 ml/Std. sind möglicherweise nötig. Höhere Dosierungen sind normalerweise mit der Zeit nicht nötig, sofern während der Behandlung die gleichzeitigen zentral wirkenden Medikamente nicht abgesetzt werden.
  • -Die maximale empfohlene langfristige endtidale Konzentration während der Sedierung beträgt 1.0 %. Kurze Phasen von bis zu 1.5 % sind jedoch möglich, beispielsweise während kurzen Eingriffen, die einer leicht tieferen Sedierung bedürfen. Für kurze Eingriffe oder zur raschen Vertiefung der Sedierung kann ein programmierter Bolus von 0.3-0.5 ml über die Pumpe verabreicht werden.
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  • +Ohne Anwendung anderer Sedativa aber bei weiterer intravenöser Opiatverabreichung betragen die typischen Laufraten der Erhaltungsdosis zum Erreichen einer RASS -1 bis -4 ungefähr 0.4 ml/St. pro Liter AMV, was einer Pumpenlaufrate von ca. 3 ml/Std. für einen Patienten mit einem AMV von 7 L entspricht. Die Pumpenlaufrate sollte dem spezifischen Sedierungsziel angepasst werden, unter Berücksichtigung des Alters und des medizinischen Zustandes des Patienten sowie gleichzeitiger zentral wirkender Medikamente. Pumpengeschwindigkeiten von bis zu 14 ml/Std. sind möglicherweise nötig. Höhere Dosierungen sind normalerweise mit der Zeit nicht nötig, sofern während der Behandlung die gleichzeitigen zentral wirkenden Medikamente nicht abgesetzt werden.
  • +Die maximale empfohlene langfristige endtidale Konzentration während der Sedierung beträgt 1.0 %. Kurze Phasen von bis zu 1.5 % sind jedoch möglich, beispielsweise während kurzen Eingriffen, die einer leicht tieferen Sedierung bedürfen. Für kurze Eingriffe oder zur raschen Vertiefung der Sedierung kann ein programmierter Bolus von 0.3-0.5 ml über die Pumpe verabreicht werden.
  • -Für Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung nötig (vgl. Rubrik «Pharmakokinetik).
  • +Für Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung nötig (vgl. Rubrik "Pharmakokinetik).
  • -Für Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung nötig. Isofluran sollte mit Vorsicht verwendet werden bei Patienten mit Leberzirrhose, viraler Hepatitis oder anderen vorbestehenden Lebererkrankungen (vgl. Rubrik «Pharmakokinetik).
  • +Für Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung nötig. Isofluran sollte mit Vorsicht verwendet werden bei Patienten mit Leberzirrhose, viraler Hepatitis oder anderen vorbestehenden Lebererkrankungen (vgl. Rubrik "Pharmakokinetik).
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Sedaconda® bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht belegt. Die Anwendung in dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Sedaconda bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht belegt. Die Anwendung in dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen.
  • -Ventilationsstatus des Patienten zu berücksichtigen.Anweisungen zur Handhabung finden Sie unter «Sonstige Hinweise»/»Hinweise für die Handhabung» und am Ende der Fachinformation unter «Gebrauchsanweisung für das Aufsetzen des Sedacond-Fülladapters auf die Sedaconda-Flasche».
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  • +Ventilationsstatus des Patienten zu berücksichtigen.Anweisungen zur Handhabung finden Sie unter "Sonstige Hinweise" /" Hinweise für die Handhabung" und am Ende der Fachinformation unter "Gebrauchsanweisung für das Aufsetzen des Sedacond-Fülladapters auf die Sedaconda-Flasche" .
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  • -Sedaconda® sollte nur durch entsprechend ausgebildetes Personal im Umgang mit beatmeten Patienten in entsprechend eingerichteten Räumlichkeiten zur Intensivbehandlung verwendet werden.
  • +Sedaconda sollte nur durch entsprechend ausgebildetes Personal im Umgang  mit beatmeten Patienten in entsprechend eingerichteten Räumlichkeiten zur Intensivbehandlung verwendet werden.
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  • -In Postmarketing Berichten wurde die maligne Hyperthermie erwähnt. Einige dieser Berichte waren fatal.
  • +In Postmarketing Berichten wurde die maligne Hyperthermie erwähnt.  Einige dieser Berichte waren fatal.
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  • -Präklinische Studien zeigen, dass die Anwendung von Anästhetika oder Sedativa (Flurane, Propofol, Ketamin), welche die NMDA-Rezeptoren blockieren und/oder die GABA-Aktivität verstärken, während der Zeit des schnellen Hirnwachstums oder der Synaptogenese zu einem Zellverlust im sich entwickelnden Gehirn führt, was mit anhaltenden kognitiven Defiziten verbunden sein kann. Die klinische Bedeutung dieser Befunde ist nicht bekannt (siehe unter «Schwangerschaft/Stillzeit» und «Präklinische Daten»).
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  • +Präklinische Studien zeigen, dass die Anwendung von Anästhetika oder Sedativa (Flurane, Propofol, Ketamin), welche die NMDA-Rezeptoren blockieren und/oder die GABA-Aktivität verstärken, während der Zeit des schnellen Hirnwachstums oder der Synaptogenese zu einem Zellverlust im sich entwickelnden Gehirn führt, was mit anhaltenden kognitiven Defiziten verbunden sein kann. Die klinische Bedeutung dieser Befunde ist nicht bekannt (siehe unter "Schwangerschaft/Stillzeit" und "Präklinische Daten" ).
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  • -Bei Patienten mit Herz- und Nierenerkrankungen soll Sedaconda® nur mit Vorsicht angewendet werden. Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit ist es erforderlich auf die Aufrechterhaltung einer
  • +Bei Patienten mit Herz- und Nierenerkrankungen soll Sedaconda nur mit Vorsicht angewendet werden. Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit ist es erforderlich auf die Aufrechterhaltung einer
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  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Sedaconda® bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht belegt. Die Anwendung in dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Sedaconda bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht belegt. Die Anwendung in dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen.
  • -CYP2E1 Induktoren: Arzneimittel und Präparate, welche die Aktivität von Cytochrom P450 Isoenzym CYP2E1 erhöhen wie Isozyanid oder Alkohol, können den Metabolismus von Isofluran erhöhen, was zu signifikanten Erhöhungen der Plasmafluorid Konzentrationen führt.
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  • +CYP2E1 Induktoren: Arzneimittel und Präparate, welche die Aktivität von Cytochrom P450 Isoenzym CYP2E1 erhöhen wie Isozyanid oder Alkohol, können den Metabolismus von Isofluran erhöhen, was zu signifikanten Erhöhungen der Plasmafluorid Konzentrationen führt.
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  • -Indirekt wirkende Sympathomimetika (Amphetamine und ihre Derivate, Psychostimulanzien, Appetitzügler, Ephedrin und seine Derivate):
  • +Indirekt wirkende Sympathomimetika (Amphetamine und ihre Derivate, Psychostimulanzien, Appetitzügler, Ephedrin und seine Derivate):  
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  • -Begrenzt verfügbare Daten deuten darauf hin, dass die subkutane Infiltration von bis zu 0.25 mg (50 ml einer 1:200'000 Lösung) Adrenalin an einen Erwachsenen von 70 kg keine ventrikuläre Arrhythmie verursacht, sofern keine gleichzeitige myokardische Hypoxie besteht.
  • +Begrenzt verfügbare Daten deuten darauf hin, dass die subkutane Infiltration von bis zu 0.25 mg (50 ml einer 1:200'000 Lösung) Adrenalin an einen Erwachsenen von 70 kg keine ventrikuläre Arrhythmie verursacht, sofern keine gleichzeitige myokardische Hypoxie besteht.
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  • -Publizierte tierexperimentelle Studien mit Anästhetika/sedierenden Medikamenten berichteten von unerwünschten Wirkungen auf die Gehirnentwicklung im frühen Stadium (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und Rubrik «Präklinische Daten»).
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  • +Publizierte tierexperimentelle Studien mit Anästhetika/sedierenden Medikamenten berichteten von unerwünschten Wirkungen auf die Gehirnentwicklung im frühen Stadium (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und Rubrik "Präklinische Daten" ).
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  • -Es liegen keine Daten zur Fertilität bei der Anwendung beim Menschen vor. Tierexperimentielle Studien zeigten keine Wirkung auf die männliche oder weibliche Fertilität (siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
  • +Es liegen keine Daten zur Fertilität bei der Anwendung beim Menschen vor. Tierexperimentielle Studien zeigten keine Wirkung auf die männliche oder weibliche Fertilität (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ).
  • -Bei der Anwendung von Sedaconda® auftretenden unerwünschten Wirkungen wie Atemdepression, Hypotonie oder Herzrhythmusstörungen sind in der Regel dosisabhängige Verstärkungen der pharmakologischen Wirkungen.
  • -Potenziell schwerwiegende unerwünschte Effekt e sind maligne Hyperthermie, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen und die Leber betreffende unerwünschte Wirkungen (Lebernekrose mit Todesfolge siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Im Zusammenhang mit Inhalationsanästhetika einschliesslich Isofluran wurde Herzstillstand beobachtet.
  • +Bei der Anwendung von Sedaconda auftretenden unerwünschten Wirkungen wie Atemdepression, Hypotonie oder Herzrhythmusstörungen sind in der Regel dosisabhängige Verstärkungen der pharmakologischen Wirkungen.
  • +Potenziell schwerwiegende unerwünschte Effekt e sind maligne Hyperthermie, anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen und die Leber betreffende unerwünschte Wirkungen (Lebernekrose mit Todesfolge siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Im Zusammenhang mit Inhalationsanästhetika einschliesslich Isofluran wurde Herzstillstand beobachtet.
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  • -1 siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»
  • -2 Schwache Veränderungen der Stimmung und Symptome können bis zu sechs Tage anhalten (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • -3 Kann für 2 bis 4 Tage nach der Sedierung eine leichte Verminderung der Intellektuellen Funktionen verursachen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -4Siehe Rubrik «Kontraindikationen»
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  • +1 siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"
  • +2 Schwache Veränderungen der Stimmung und Symptome können bis zu sechs Tage anhalten (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • +3 Kann für 2 bis 4 Tage nach der Sedierung eine leichte Verminderung der Intellektuellen Funktionen verursachen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +4Siehe Rubrik "Kontraindikationen"
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  • -Obwohl der Mechanismus der anästhetischen Wirkung nicht genau bekannt ist, wird allgemein angenommen, dass volatile Anästhetika die neuronale Funktion durch Modulation der exzitatorischen und inhibitorischen synaptischen Transmission verändern. Es wird angenommen, dass die anästhetische Wirkung von Isofluran über multiple Mechanismen ( z. B. agonistische Wirkungen von Neurotransmitter-regulierten Ionenkanälen wie Gammaaminobuttersäure (GABA) und Glycinrezeptoren, sowie antagonistische Wirkungen an N-Methyl-D-Aspartat (NMDA) Rezeptoren im Zentralnervensystem) zustande kommt und zur Entstehung von Amnesie und Sedierung führt/beiträgt. Im Allgemeinen wirken volatile Anästhetika auch an Stellen im Rückenmark, die zur Relaxation von Skelettmuskeln und der Hemmung von afferenten nociceptiven Signalwegen beitragen.
  • +Obwohl der Mechanismus der anästhetischen Wirkung nicht genau bekannt ist, wird allgemein angenommen, dass volatile Anästhetika die neuronale Funktion durch Modulation der exzitatorischen und inhibitorischen synaptischen Transmission verändern. Es wird angenommen, dass die anästhetische Wirkung von Isofluran über multiple Mechanismen (  z. B. agonistische Wirkungen von Neurotransmitter-regulierten Ionenkanälen wie Gammaaminobuttersäure (GABA) und Glycinrezeptoren, sowie antagonistische Wirkungen an N-Methyl-D-Aspartat (NMDA) Rezeptoren im Zentralnervensystem) zustande kommt und zur Entstehung von Amnesie und Sedierung führt/beiträgt. Im Allgemeinen wirken volatile Anästhetika auch an Stellen im Rückenmark, die zur Relaxation von Skelettmuskeln und der Hemmung von afferenten nociceptiven Signalwegen beitragen.
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  • -Bei mechanisch ventilierten Patienten induziert Isofluran eine dosisabhängige Sedierung bei endtidalen Konzentrationen von ungefähr 0.2 % bis 1.0 %.
  • -Isofluran ist wenig löslich (der Blut/Gas-Verteilungskoeffizient beträgt 1.4). Dies ermöglicht rasches und voraussagbares Ein- und Ausleiten der Sedierung. Die Rückkehr zum Wachzustand gemäss Zeit zur Rückkehr zu RASS ≥0 (ruhig und wach) und zur kognitiven Erholung, beurteilt an der Fähigkeit, verbale Anweisungen zu befolgen, erfolgt üblicherweise zwischen 10 und 60 Minuten nach dem Ende der Verabreichung von Isofluran.
  • -Der Blutdruck sinkt, in erster Linie aufgrund der peripheren Vasodilatation, proportional mit einer erhöhten Isoflurankonzentration (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • +Bei mechanisch ventilierten Patienten induziert Isofluran eine dosisabhängige Sedierung bei endtidalen Konzentrationen von ungefähr 0.2 % bis 1.0 %.
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  • +Isofluran ist wenig löslich (der Blut/Gas-Verteilungskoeffizient beträgt 1.4). Dies ermöglicht rasches und voraussagbares Ein- und Ausleiten der Sedierung. Die Rückkehr zum Wachzustand gemäss Zeit zur Rückkehr zu RASS ≥0 (ruhig und wach) und zur kognitiven Erholung, beurteilt an der Fähigkeit, verbale Anweisungen zu befolgen, erfolgt üblicherweise zwischen 10 und 60 Minuten nach dem Ende der Verabreichung von Isofluran.
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  • +Der Blutdruck sinkt, in erster Linie aufgrund der peripheren Vasodilatation, proportional mit einer erhöhten Isoflurankonzentration (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • -0.6 % Isofluran und höhere endtidale Konzentrationen führen zu Bronchodilation durch Senken des Muskeltonus der glatten Atemwegsmuskulatur bei Patienten, die nicht auf β-Agonisten ansprechen. Der Mechanismus umfasst möglicherweise aus dem Endothel freigesetzte Stickoxide und Prostaglandine.
  • +0.6 % Isofluran und höhere endtidale Konzentrationen führen zu Bronchodilation durch Senken des Muskeltonus der glatten Atemwegsmuskulatur bei Patienten, die nicht auf β-Agonisten ansprechen. Der Mechanismus umfasst möglicherweise aus dem Endothel freigesetzte Stickoxide und Prostaglandine.
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  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Sedaconda® zur Anästhesie von mechanisch ventilierten Patienten mittels des Applikationssystems Sedaconda ACD (Anaesthetic Conserving Device)wurde in der randomisierten, kontrollierten, offenen Multizenterstudie SED001 untersucht. Eine gemischte Kohorte von chirugischen und medizinischen Patienten mit einem mittleren (SD) Simplified Acute Physiology Score II von 43.1 (17.7), die eine mechanische Ventilation und Sedierung mit einem Ziel-RASS von –1 bis –4 benötigten, wurde eingeschlossen. Die Patienten wurden randomisiert zu Isofluran (n=150) oder Propofol (n=151) als einziges Sedativum während bis zu 48±6 Stunden oder bis zur Extubation, je nachdem, was zuerst eintrat. Entsprechend der Behavioural Pain Scale (BPS) wurden nach Bedarf intravenös Opiate verabreicht. Patienten, die nach 48±6 Std. noch intubiert waren, wurden auf Standardbehandlung umgestellt.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Sedaconda zur Anästhesie von mechanisch ventilierten Patienten mittels des Applikationssystems Sedaconda ACD (Anaesthetic Conserving Device)wurde in der randomisierten, kontrollierten, offenen Multizenterstudie SED001 untersucht. Eine gemischte Kohorte von chirugischen und medizinischen Patienten mit einem mittleren (SD) Simplified Acute Physiology Score II von 43.1 (17.7), die eine mechanische Ventilation und Sedierung mit einem Ziel-RASS von –1 bis –4 benötigten, wurde eingeschlossen. Die Patienten wurden randomisiert zu Isofluran (n=150) oder Propofol (n=151) als einziges Sedativum während bis zu 48±6 Stunden oder bis zur Extubation, je nachdem, was zuerst eintrat. Entsprechend der Behavioural Pain Scale (BPS) wurden nach Bedarf intravenös Opiate verabreicht. Patienten, die nach 48±6 Std. noch intubiert waren, wurden auf Standardbehandlung umgestellt.
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  • -In SED001 wurde die Zeit bis zum Aufwachen aus der Sedierung (Wakeup Test) nach 24 und 48 Std. gemessen als Zeit vom Ende der kontinuierlichen Sedierung bis zum Zeitpunkt zum Erreichen des RASS ≥0 (wach und ruhig). Nach 24 Std. absolvierten nahezu 80 % der Patienten in beiden Armen erfolgreich einen Wakeup Test. Nach 48 Std. absolvierten 77 % der Isofluran-Patienten und 65 % der Patienten unter Propofol erfolgreich einen Wakeup Test.
  • +In SED001 wurde die Zeit bis zum Aufwachen aus der Sedierung (Wakeup Test) nach 24 und 48 Std. gemessen als Zeit vom Ende der kontinuierlichen Sedierung bis zum Zeitpunkt zum Erreichen des RASS ≥0 (wach und ruhig). Nach 24 Std. absolvierten nahezu 80 % der Patienten in beiden Armen erfolgreich einen  Wakeup Test. Nach 48 Std. absolvierten 77 % der Isofluran-Patienten und  65 % der Patienten unter Propofol erfolgreich einen Wakeup Test.
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  • -Isofluran unterliegt beim Menschen nur geringfügiger Biotransformation. Weniger als 0.2 % des absorbierten Isoflurans erscheint als inaktive Metaboliten im Urin. Die Verstoffwechselung geschieht über CYP2E1 und beginnt mit der Oxidation zu Trifluoressigsäure (TFA) und Difluoromethanol. Difluoromethanol wird weiter metabolisiert zu Fluoridionen.
  • +Isofluran unterliegt beim Menschen nur geringfügiger Biotransformation. Weniger als 0.2 % des absorbierten Isoflurans erscheint als inaktive Metaboliten im Urin. Die Verstoffwechselung geschieht über CYP2E1 und beginnt mit der Oxidation zu Trifluoressigsäure (TFA) und Difluoromethanol. Difluoromethanol wird weiter metabolisiert zu Fluoridionen.
  • -Isofluran wird nahezu ausschliesslich in unveränderter Form über die Atemwege eliminiert. Durchschnittlich 95 % des Isoflurans werden über diesen Weg eliminiert.
  • +Isofluran wird nahezu ausschliesslich in unveränderter Form über die Atemwege eliminiert. Durchschnittlich 95 % des Isoflurans werden über diesen Weg eliminiert.
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  • -Auswirkungen auf die Isofluran-Exposition bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu erwarten (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung»).
  • +Auswirkungen auf die Isofluran-Exposition bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion zu erwarten (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ).
  • -durchgeführt. Da der Metabolismus von Isofluran jedoch minimal ist, sind keine Auswirkungen auf die Isofluran-Exposition bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion zu erwarten (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).…
  • +durchgeführt. Da der Metabolismus von Isofluran jedoch minimal ist, sind keine Auswirkungen auf die Isofluran-Exposition bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion zu erwarten (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).…
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  • -Aufbrauchfrist nach Aufsetzen des Sedaconda® Fülladapters: 14 Tage.
  • +Aufbrauchfrist nach Aufsetzen des Sedaconda Fülladapters: 14 Tage.
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  • -Sedaconda® darf nur mit dem vorgesehenen Applikationssystem Sedaconda ACD angewendet werden.
  • -Sedaconda® sollte bei Gebrauch auf Raumtemperatur sein. Die entsprechende Applikationssystem Sedaconda ACD -Grösse richtet sich nach dem Ventilationsstatus des Patienten und der Totraum-Toleranz (siehe die mit dem Applikationssystem Sedaconda ACD mitgelieferte Gebrauchsanweisung).
  • -Den Sedaconda® Fülladapter (separat erhältlich) gemäss der Gebrauchsanweisung am Ende der Fachinformation auf die Sedaconda-Flasche aufsetzen.
  • +Sedaconda darf nur mit dem vorgesehenen Applikationssystem Sedaconda ACD angewendet werden.
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  • +Sedaconda sollte bei Gebrauch auf Raumtemperatur sein. Die entsprechende Applikationssystem Sedaconda ACD -Grösse richtet sich nach dem Ventilationsstatus des Patienten und der Totraum-Toleranz (siehe die mit dem Applikationssystem Sedaconda ACD mitgelieferte Gebrauchsanweisung).
  • +Den Sedaconda Fülladapter (separat erhältlich) gemäss der Gebrauchsanweisung am Ende der Fachinformation auf die Sedaconda-Flasche aufsetzen.
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  • -Schritt 1 Schutzfolie entfernen und den Originaldeckel von der Flasche entfernen. (image)
  • -Schritt 2 Den Sedaconda Fülladapter (separat erhältlich) auf die offene Flasche anbringen und so ausrichten, dass die angebrachten Markierungen aufeinander treffen. (image)
  • -Schritt 3 Den Fülladapter anschrauben, bis ein Klickgeräusch ertönt und kein weiteres Drehen mehr möglich ist. (image)
  • -Schritt 4 Die Schutzkappe vom Fülladapter entfernen. (image)
  • -Schritt 5 Die Kappe auf der 50 ml Spritze öffnen. (image)
  • -Schritt 6 10 ml Luft in die Spritze aufziehen. (image)
  • -Schritt 7 Die 50 ml Spritze vertikal in den Fülladapter bis zum Stopp einführen. (image)
  • -Schritt 8 Die 10 ml Luft in die Flasche stossen, um diese unter Druck zu setzen und das Austreten des Dampfes zu verhindern. (image) (image)
  • -Schritt 9 Etwas Dampf verwerfen. (image)
  • -Schritt 10 Solange die Spritze aufziehen, bis sich sichtbare Gasblasen in der Spritze bilden. (image)
  • -Schritt 11 Spritze und Flasche so halten, dass sich die Gasblasen im Spritzenoberteil sammeln. Den Gasanteil in der Spritze wieder in die Flasche zurückführen. (image)
  • -Schritt 12 Sicherstellen, dass die Blasen zurück in die Flasche geführt werden. Bei Bedarf Schritt 9 bis 12 wiederholen. (image)
  • -Schritt 13 50 ml der Flüssigkeit aus der Flasche entnehmen. (image)
  • -Schritt 14 Flasche und Spritze horizontal halten und Spritze von der Flasche entfernen. (image)
  • -Schritt 15 Bei nicht unmittelbarem Gebrauch, Verschlusskappe auf der 50 ml Spritze anbringen. Die Spritze soll nur für einen Patienten verwendet werden. (image)
  • -Schritt 16 Schutzkappe auf den Fülladapter setzen. Nach dem Aufsetzen auf die Flasche können der Fülladapter und die entsprechende Schutzkappe den Deckel während 14 Tagen ersetzen. (image)
  • +Schritt 1 Schutzfolie entfernen und den Originaldeckel von der Flasche
  • +entfernen.
  • +Schritt 2 Den Sedaconda Fülladapter (separat erhältlich) auf die offene
  • +Flasche anbringen und so ausrichten, dass die angebrachten Markierungen
  • +aufeinander treffen.
  • +Schritt 3 Den Fülladapter anschrauben, bis ein Klickgeräusch ertönt und kein
  • +weiteres Drehen mehr möglich ist.
  • +Schritt 4 Die Schutzkappe vom Fülladapter entfernen.
  • +Schritt 5 Die Kappe auf der 50 ml Spritze öffnen.
  • +Schritt 6 10 ml Luft in die Spritze aufziehen.
  • +Schritt 7 Die 50 ml Spritze vertikal in den Fülladapter bis zum Stopp
  • +einführen.
  • +Schritt 8 Die 10 ml Luft in die Flasche stossen, um diese unter Druck zu
  • +setzen und das Austreten des Dampfes zu verhindern.
  • +Schritt 9 Etwas Dampf verwerfen.
  • +Schritt 10 Solange die Spritze aufziehen, bis sich sichtbare Gasblasen in der
  • +Spritze bilden.
  • +Schritt 11 Spritze und Flasche so halten, dass sich die Gasblasen im
  • +Spritzenoberteil sammeln. Den Gasanteil in der Spritze wieder in die Flasche
  • +zurückführen.
  • +Schritt 12 Sicherstellen, dass die Blasen zurück in die Flasche geführt
  • +werden. Bei Bedarf Schritt 9 bis 12 wiederholen.
  • +Schritt 13 50 ml der Flüssigkeit aus der Flasche entnehmen.
  • +Schritt 14 Flasche und Spritze horizontal halten und Spritze von der Flasche
  • +entfernen.
  • +Schritt 15 Bei nicht unmittelbarem Gebrauch, Verschlusskappe auf der 50 ml
  • +Spritze anbringen. Die Spritze soll nur für einen Patienten verwendet werden.
  • +Schritt 16 Schutzkappe auf den Fülladapter setzen. Nach dem Aufsetzen auf
  • +die Flasche können der Fülladapter und die entsprechende Schutzkappe den
  • +Deckel während 14 Tagen ersetzen.
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