| 200 Änderungen an Fachinfo Lenalidomid BMS 2,5 mg |
-Dosisstärke Hartkapsel
-2,5 mg 5 mg 7,5 mg 10 mg 15 mg 20 mg 25 mg
-Lactose (als wasserfreie Lactose) 73,5 mg 147,0 mg 144,5 mg 294,0 mg 289,0 mg 244,5 mg 200,0 mg
- +Dosisstärke Hartkapsel
- +2,5 mg 5 mg 7,5 mg 10 mg 15 mg 20 mg 25 mg
- +Lactose(als wasserfr 73,5 mg 147,0 mg 144,5 mg 294,0 mg 289,0 mg 244,5 mg 200,0 mg
- +eie Lactose)
- +
- +
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Hartkapseln zu 2,5 mg, 5 mg, 7,5 mg, 10 mg, 15 mg, 20 mg und 25 mg.
-Lenalidomid BMS ist indiziert zur Behandlung von Patienten mit transfusionsabhängiger Anämie infolge von myelodysplastischem Syndrom mit niedrigem oder intermediärem Risiko 1 in Verbindung mit einer zytogenetischen Deletion 5q-Anomalie mit oder ohne weitere zytogenetische Anomalien.
- +Lenalidomid BMS ist indiziert zur Behandlung von Patienten mit transfusionsabhängiger Anämie infolge von myelodysplastischem Syndrom mit niedrigem oder intermediärem Risiko 1 in Verbindung mit einer zytogenetischen Deletion 5q-Anomalie mit oder ohne weitere zytogenetische Anomalien.
-Lenalidomid BMS in Kombination mit Rituximab (Anti-CD20-Antikörper) ist indiziert zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit einem rezidivierten oder refraktären follikulären Lymphom (Grad 1-3A) (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Lenalidomid BMS in Kombination mit Rituximab (Anti-CD20-Antikörper) ist indiziert zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit einem rezidivierten oder refraktären follikulären Lymphom (Grad 1-3A) (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-·Initiale Therapie: Lenalidomid BMS in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason
- +-Initiale Therapie: Lenalidomid BMS in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason
-·Fortsetzung der Behandlung bei Patienten, die keine Stammzelltransplantation erhalten: Lenalidomid BMS in Kombination mit Dexamethason bis zur Progression der Erkrankung
- +-Fortsetzung der Behandlung bei Patienten, die keine Stammzelltransplantation erhalten: Lenalidomid BMS in Kombination mit Dexamethason bis zur Progression der Erkrankung
-·Fortsetzung der Behandlung: Autologe Stammzelltransplantation
- +-Fortsetzung der Behandlung: Autologe Stammzelltransplantation
-Die empfohlene Initialdosis beträgt 10 mg Lenalidomid BMS oral einmal täglich kontinuierlich (an den Tagen 1-28 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen) und wird bis zur Progression der Erkrankung oder Unverträglichkeit fortgesetzt. Nach drei 28-Tage-Zyklen kontinuierlicher Erhaltungstherapie mit Lenalidomid BMS kann die Dosis bei Verträglichkeit auf 15 mg oral einmal täglich erhöht werden.
- +Die empfohlene Initialdosis beträgt 10 mg Lenalidomid BMS oral einmal täglich kontinuierlich (an den Tagen 1-28 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen) und wird bis zur Progression der Erkrankung oder Unverträglichkeit fortgesetzt. Nach drei 28-Tage-Zyklen kontinuierlicher Erhaltungstherapie mit Lenalidomid BMS kann die Dosis bei Verträglichkeit auf 15 mg oral einmal täglich erhöht werden.
-Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 25 mg Lenalidomid BMS oral einmal täglich an den Tagen 1–21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen. Während der ersten 4 Behandlungszyklen beträgt die empfohlene Dosis Dexamethason 40 mg oral einmal täglich an den Tagen 1–4, 9–12 und 17–20 eines jedes 28-Tage-Zyklus und anschliessend 40 mg einmal täglich an den Tagen 1–4. Die Behandlung sollte bis zur Progredienz oder bis zum Auftreten inakzeptabler Toxizitäten weitergeführt werden.
- +Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 25 mg Lenalidomid BMS oral einmal täglich an den Tagen 1–21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen. Während der ersten 4 Behandlungszyklen beträgt die empfohlene Dosis Dexamethason 40 mg oral einmal täglich an den Tagen 1–4, 9–12 und 17–20 eines jedes 28-Tage-Zyklus und anschliessend 40 mg einmal täglich an den Tagen 1–4. Die Behandlung sollte bis zur Progredienz oder bis zum Auftreten inakzeptabler Toxizitäten weitergeführt werden.
-Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg Lenalidomid BMS oral einmal täglich an den Tagen 1–21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen. Lässt sich 16 Wochen nach Beginn der Lenalidomid BMS-Therapie nicht zumindest ein geringfügiges Ansprechen d.h. mindestens eine 50%ige Verbesserung nachweisen, wird ein Absetzen der Behandlung wegen mangelnder Wirksamkeit empfohlen.
- +Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 10 mg Lenalidomid BMS oral einmal täglich an den Tagen 1–21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen. Lässt sich 16 Wochen nach Beginn der Lenalidomid BMS-Therapie nicht zumindest ein geringfügiges Ansprechen d.h. mindestens eine 50%ige Verbesserung nachweisen, wird ein Absetzen der Behandlung wegen mangelnder Wirksamkeit empfohlen.
-Die empfohlene Anfangsdosis beträgt täglich 25 mg Lenalidomid BMS oral an den Tagen 1–21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen. Die Behandlung sollte bis zum Progress oder bis zum Auftreten inakzeptabler Toxizitäten weitergeführt werden.
- +Die empfohlene Anfangsdosis beträgt täglich 25 mg Lenalidomid BMS oral an den Tagen 1–21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen. Die Behandlung sollte bis zum Progress oder bis zum Auftreten inakzeptabler Toxizitäten weitergeführt werden.
-Die Behandlung mit Lenalidomid BMS darf nicht begonnen werden, wenn die absolute Neutrophilenzahl (ANC) < 1 x 109/l beträgt und/oder die Thrombozytenzahl < 50 x 109/l, sofern dies nicht die Folge einer Infiltration des Knochenmarks durch das Lymphom ist.
-Die empfohlene Anfangsdosis von Lenalidomid BMS beträgt 20 mg oral einmal täglich an den Tagen 1–21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen für bis zu 12 Behandlungszyklen. Die empfohlene Anfangsdosis von Rituximab beträgt 375 mg/m² intravenös (i.v.) einmal wöchentlich in Zyklus 1 (Tag 1, 8, 15 und 22) und an Tag 1 jedes 28-tägigen Zyklus für Zyklen 2 bis einschliesslich 5.
- +Die Behandlung mit Lenalidomid BMS darf nicht begonnen werden, wenn die absolute Neutrophilenzahl (ANC) < 1 x 109/l beträgt und/oder die Thrombozytenzahl < 50 x 109/l, sofern dies nicht die Folge einer Infiltration des Knochenmarks durch das Lymphom ist.
- +Die empfohlene Anfangsdosis von Lenalidomid BMS beträgt 20 mg oral einmal täglich an den Tagen 1–21 der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen für bis zu 12 Behandlungszyklen. Die empfohlene Anfangsdosis von Rituximab beträgt 375 mg/m² intravenös (i.v.) einmal wöchentlich in Zyklus 1 (Tag 1, 8, 15 und 22) und an Tag 1 jedes 28-tägigen Zyklus für Zyklen 2 bis einschliesslich 5.
-Schritte zur Dosisreduktion
- Lenalidomid
-Initialdosis 25 mg
-Dosisstufe -1 20 mg
-Dosisstufe -2 15 mg
-Dosisstufe -3 10 mg
-Dosisstufe -4 5 mg
-Dosisstufe -5 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 h
-
-Thrombozytopenie
-Veränderung Thrombozytenzahl Empfohlene Vorgehensweise
-Abfall auf < 30 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und wöchentliche Überwachung des vollständigen Blutbildes
-Wiederanstieg auf ≥50 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1
-Bei jedem weiteren Abfall unter < 30 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥50 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe. Nicht unter 2,5 mg einmal täglich dosieren.
-
-Neutropenie
-Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
-Erster Abfall auf < 0,5 x 109/l oder febrile Neutropenie (Fieber ≥38 °C; < 1 x 109/l) Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und wöchentliche Überwachung des vollständigen Blutbildes
-Wiederanstieg auf ≥1 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1
-Bei jedem weiteren Abfall unter < 0,5 x 109/l oder febrile Neutropenie Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥1 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe. Nicht unter 2,5 mg einmal täglich dosieren.
- +Schritte zur Dosisreduktion
- + Lenalidomid
- +Initialdosis 25 mg
- +Dosisstufe -1 20 mg
- +Dosisstufe -2 15 mg
- +Dosisstufe -3 10 mg
- +Dosisstufe -4 5 mg
- +Dosisstufe -5 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 h
- +
- +
- +
- +Thrombozytopenie
- +Veränderung Thrombozytenzahl Empfohlene Vorgehensweise
- +Abfall auf < 30 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und wöchentliche Überwachung
- + des vollständigen Blutbildes
- +Wiederanstieg auf ≥50 x Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1
- +109/l
- +Bei jedem weiteren Abfall Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +unter < 30 x 109/l
- +Wiederanstieg auf ≥50 x Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe.
- +109/l Nicht unter 2,5 mg einmal täglich dosieren.
- +
- +
- +
- +Neutropenie
- +Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
- +Erster Abfall auf < 0,5 x 109/l oder Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und
- +febrile Neutropenie (Fieber ≥38 °C; < 1 x wöchentliche Überwachung des vollständigen Blutbildes
- +109/l)
- +Wiederanstieg auf ≥1 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1
- +Bei jedem weiteren Abfall unter < 0,5 x Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +109/l oder febrile Neutropenie
- +Wiederanstieg auf ≥1 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren
- + Dosisstufe. Nicht unter 2,5 mg einmal täglich dosieren.
- +
- +
-Schritte zur Dosisreduktion
- Initialdosis (10 mg) Falls Dosis erhöht (15 mg)a
-Dosisstufe -1 5 mg einmal täglich, kontinuierlich 10 mg einmal täglich, kontinuierlich
-Dosisstufe -2 5 mg einmal täglich an Tagen 1-21 der 28-Tage-Zyklen 5 mg einmal täglich, kontinuierlich
-Dosisstufe -3 Nicht zutreffend 5 mg einmal täglich an Tagen 1-21 der 28-Tage-Zyklen
- An Tagen 1-21 der 28-Tage-Zyklen nicht unter 5 mg einmal täglich dosieren
-
-a Nach drei 28-Tage-Zyklen kontinuierlicher Erhaltungstherapie mit Lenalidomid BMS kann die Dosis bei Verträglichkeit auf 15 mg oral einmal täglich erhöht werden.
-Thrombozytopenie
-Veränderung Thrombozytenzahl Empfohlene Vorgehensweise
-Abfall auf < 30 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und wöchentliche Überwachung des vollständigen Blutbildes
-Wiederanstieg auf ≥30 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1
-Bei jedem weiteren Abfall unter < 30 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥30 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe
-
-Neutropenie
-Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
-Abfall auf < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und wöchentliche Überwachung des vollständigen Blutbildes
-Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1
-Bei jedem weiteren Abfall unter < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe
- +Schritte zur Dosisre
- +duktion
- + Initialdosis (10 mg) Falls Dosis erhöht (15 mg)a
- +Dosisstufe -1 5 mg einmal täglich, kontinuierlich 10 mg einmal täglich,
- + kontinuierlich
- +Dosisstufe -2 5 mg einmal täglich an Tagen 1-21 der 5 mg einmal täglich,
- + 28-Tage-Zyklen kontinuierlich
- +Dosisstufe -3 Nicht zutreffend 5 mg einmal täglich an Tagen
- + 1-21 der 28-Tage-Zyklen
- + An Tagen 1-21 der 28-Tage-Zyklen nicht
- + unter 5 mg einmal täglich dosieren
- +
- +
- +a Nach drei 28-Tage-Zyklen kontinuierlicher Erhaltungstherapie mit Lenalidomid BMS kann die Dosis bei Verträglichkeit auf 15 mg oral einmal täglich erhöht werden.
- +Thrombozytopenie
- +Veränderung Thrombozytenzahl Empfohlene Vorgehensweise
- +Abfall auf < 30 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und wöchentliche
- + Überwachung des vollständigen Blutbildes
- +Wiederanstieg auf ≥30 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1
- +Bei jedem weiteren Abfall Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +unter < 30 x 109/l
- +Wiederanstieg auf ≥30 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe
- +
- +
- +
- +Neutropenie
- +Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
- +Abfall auf < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und wöchentliche
- + Überwachung des vollständigen Blutbildes
- +Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1
- +Bei jedem weiteren Abfall Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +unter < 0,5 x 109/l
- +Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe
- +
- +
-Schritte zur Dosisreduktion
- Lenalidomid Dexamethason
-Initialdosis 25 mg 40 mg
-Dosisstufe -1 20 mg 20 mg
-Dosisstufe -2 15 mg 12 mg
-Dosisstufe -3 10 mg 8 mg
-Dosisstufe -4 5 mg 4 mg
-Dosisstufe -5 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 h Nicht zutreffend
-
-Thrombozytopenie
-Veränderung Thrombozytenzahl Empfohlene Vorgehensweise
-Abfall auf < 25 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung für den Rest des Zyklusa
-Wiederanstieg auf ≥50 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid mit einer 5 mg niedrigeren Dosis als die vorige Dosis. Nach einer Dosis von 5 mg Fortsetzung von Lenalidomid mit einer Dosis von 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 Stunden. Keine Dosis darf unter 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 Stunden liegen.
- +Schritte zur Dosisreduktion
- + Lenalidomid Dexamethason
- +Initialdosis 25 mg 40 mg
- +Dosisstufe -1 20 mg 20 mg
- +Dosisstufe -2 15 mg 12 mg
- +Dosisstufe -3 10 mg 8 mg
- +Dosisstufe -4 5 mg 4 mg
- +Dosisstufe -5 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 h Nicht zutreffend
- +
- +
- +
- +Thrombozytopenie
- +Veränderung Thromboz Empfohlene Vorgehensweise
- +ytenzahl
- +Abfall auf < 25 x Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung für den Rest des Zyklusa
- +109/l
- +Wiederanstieg auf Fortsetzung von Lenalidomid mit einer 5 mg niedrigeren Dosis als die vorige
- +≥50 x 109/l Dosis. Nach einer Dosis von 5 mg Fortsetzung von Lenalidomid mit einer Dosis
- + von 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 Stunden. Keine Dosis darf unter 2,5 mg
- + täglich oder 5 mg alle 48 Stunden liegen.
- +
- +
-Neutropenie
-Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
-Erster Abfall auf < 0,5 x 109/l oder febrile Neutropenie (Fieber ≥38 °C; < 1 x 109/l) Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥1 x 109/l bei Neutropenie als einzige beobachtete Toxizität Fortsetzung von Lenalidomid mit der Initialdosis einmal täglich
-Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l bei Beobachtung anderer dosisabhängiger hämatologischer Toxizitäten ausser Neutropenie Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1 einmal täglich
-Bei jedem weiteren Abfall unter < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe einmal täglich.
- +Neutropenie
- +Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
- +Erster Abfall auf < 0,5 x 109/l oder febrile Neutropenie Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +(Fieber ≥38 °C; < 1 x 109/l)
- +Wiederanstieg auf ≥1 x 109/l bei Neutropenie als einzige Fortsetzung von Lenalidomid mit der
- +beobachtete Toxizität Initialdosis einmal täglich
- +Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l bei Beobachtung anderer Fortsetzung von Lenalidomid auf der
- +dosisabhängiger hämatologischer Toxizitäten ausser Dosisstufe -1 einmal täglich
- +Neutropenie
- +Bei jedem weiteren Abfall unter < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der
- + nächst niedrigeren Dosisstufe einmal
- + täglich.
- +
- +
-Schritte zur Dosisreduktion
- Lenalidomid Melphalan Prednison
-Initialdosis 10 mg 0,18 mg/kg 2 mg/kg
-Dosisstufe -1 7,5 mg täglich oder 15 mg alle 48 h 0,14 mg/kg 1 mg/kg
-Dosisstufe -2 5 mg 0,10 mg/kg 0,5 mg/kg
-Dosisstufe -3 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 h Nicht zutreffend 0,25 mg/kg
-
-Thrombozytopenie
-Veränderung Thrombozytenzahl Empfohlene Vorgehensweise
-Erster Abfall auf < 25 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥25 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid und Melphalan auf der Dosisstufe -1
-Bei jedem weiteren Abfall unter 30 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥30 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe (Dosisstufe -2 oder -3) einmal täglich.
-
-Neutropenie
-Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
-Erster Abfall auf < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l bei Neutropenie als einzige beobachtete Toxizität Fortsetzung von Lenalidomid mit der Initialdosis einmal täglich
-Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l bei Beobachtung anderer dosisabhängiger hämatologischer Toxizitäten ausser Neutropenie Fortsetzung von Lenalidomid auf der Dosisstufe -1 einmal täglich
-Bei jedem weiteren Abfall unter < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
-Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe einmal täglich.
- +Schritte zur Dosisreduktion
- + Lenalidomid Melphalan Prednison
- +Initialdosis 10 mg 0,18 mg/kg 2 mg/kg
- +Dosisstufe -1 7,5 mg täglich oder 15 mg alle 48 h 0,14 mg/kg 1 mg/kg
- +Dosisstufe -2 5 mg 0,10 mg/kg 0,5 mg/kg
- +Dosisstufe -3 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 h Nicht zutreffend 0,25 mg/kg
- +
- +
- +
- +Thrombozytopenie
- +Veränderung Thrombozytenzahl Empfohlene Vorgehensweise
- +Erster Abfall auf < 25 x Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +109/l
- +Wiederanstieg auf ≥25 x Fortsetzung von Lenalidomid und Melphalan auf der Dosisstufe -1
- +109/l
- +Bei jedem weiteren Abfall Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +unter 30 x 109/l
- +Wiederanstieg auf ≥30 x Fortsetzung von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe
- +109/l (Dosisstufe -2 oder -3) einmal täglich.
- +
- +
- +
- +Neutropenie
- +Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
- +Erster Abfall auf < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l bei Neutropenie als Fortsetzung von Lenalidomid mit der
- +einzige beobachtete Toxizität Initialdosis einmal täglich
- +Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l bei Beobachtung anderer Fortsetzung von Lenalidomid auf der
- +dosisabhängiger hämatologischer Toxizitäten ausser Dosisstufe -1 einmal täglich
- +Neutropenie
- +Bei jedem weiteren Abfall unter < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung
- +Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Fortsetzung von Lenalidomid auf der
- + nächst niedrigeren Dosisstufe einmal
- + täglich.
- +
- +
-Für die Indikationen MM nach mindestens einer Vortherapie oder MDS, bei einer Thrombozytopenie mit Abfall der Werte auf < 25 x 109/l oder bei einer Neutropenie mit Abfall der Werte auf < 0,5 x 109/l sollte die Behandlung mit Lenalidomid unterbrochen werden.
-Für die Indikation MCL, bei einer Thrombozytopenie mit Abfall der Werte auf < 50 x 109/l oder bei einer Neutropenie mit Abfall der Werte auf < 0,5 x 109/l oder mit Abfall auf < 1 x 109/l während mindestens 7 Tagen oder mit Abfall auf < 1 x 109/l mit einer damit verbundenen Temperatur von ≥38,5 °C, sollte die Behandlung mit Lenalidomid unterbrochen werden.
- +Für die Indikationen MM nach mindestens einer Vortherapie oder MDS, bei einer Thrombozytopenie mit Abfall der Werte auf < 25 x 109/l oder bei einer Neutropenie mit Abfall der Werte auf < 0,5 x 109/l sollte die Behandlung mit Lenalidomid unterbrochen werden.
- +Für die Indikation MCL, bei einer Thrombozytopenie mit Abfall der Werte auf < 50 x 109/l oder bei einer Neutropenie mit Abfall der Werte auf < 0,5 x 109/l oder mit Abfall auf < 1 x 109/l während mindestens 7 Tagen oder mit Abfall auf < 1 x 109/l mit einer damit verbundenen Temperatur von ≥38,5 °C, sollte die Behandlung mit Lenalidomid unterbrochen werden.
-Bei MM nach mindestens einer Vortherapie ist die erste Dosisreduktion 15 mg täglich, bei erneuter Toxizität 10 mg und dann 5 mg täglich.
-Bei MDS ist die erste Dosisreduktion 5 mg täglich, bei erneutem Auftreten wird eine zweite Dosisreduktion von 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 2 Tage empfohlen. Eine dritte Dosisreduktion auf 5 mg zweimal wöchentlich wird empfohlen beim Wiederauftreten der Toxizität.
- +Bei MM nach mindestens einer Vortherapie ist die erste Dosisreduktion 15 mg täglich, bei erneuter Toxizität 10 mg und dann 5 mg täglich.
- +Bei MDS ist die erste Dosisreduktion 5 mg täglich, bei erneutem Auftreten wird eine zweite Dosisreduktion von 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 2 Tage empfohlen. Eine dritte Dosisreduktion auf 5 mg zweimal wöchentlich wird empfohlen beim Wiederauftreten der Toxizität.
-Schritte zur Dosisreduktion
- Lenalidomid
-Initialdosisa 20 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage
-Dosistufe -1 15 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage
-Dosisstufe -2 10 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage
-Dosisstufe -3 5 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage
-Dosisstufe -4b 2,5 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage oder 5 mg alle 48 Stunden
- +Schritte zur Dosisredukti
- +on
- + Lenalidomid
- +Initialdosisa 20 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage
- +Dosistufe -1 15 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage
- +Dosisstufe -2 10 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage
- +Dosisstufe -3 5 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage
- +Dosisstufe -4b 2,5 mg einmal täglich an den Tagen 1-21 alle 28 Tage oder 5 mg alle 48
- + Stunden
-a Für Initialdosis bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen siehe Abschnitt unten.
- +
- +aFür Initialdosis bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen siehe Abschnitt unten.
-Thrombozytopenie
-Veränderung Thrombozytenzahl Empfohlene Vorgehensweise
-Erster Abfall auf < 50 x 109/l Lenalidomid-Behandlung unterbrechen und vollständiges Blutbild wöchentlich bestimmen
-Wiederanstieg auf ≥50 x 109/l Wiederaufnahme von Lenalidomid auf Dosisstufe -1 Tag 1-21 des 28-tägigen Zyklus.)
-Bei jedem weiteren Abfall < 50 x 109/l Lenalidomid-Behandlung unterbrechen und vollständiges Blutbild wöchentlich kontrollieren.
-Wiederanstieg auf ≥50 x 109/l Wiederaufnahme von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe (Dosistufe -2 oder -3 einmal täglich). Nicht niedriger als Dosisstufe -3 dosieren. Wenn die Initialdosis 10 mga war, nicht niedriger als Dosisstufe -4 dosieren.
-
-a siehe Abschnitt «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»
-Neutropenie
-Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
-Erster Abfall auf < 1,0 x 109/l für mindestens 7 Tage ODER Abfall auf < 1,0 x 109/l in Verbindung mit Fieber ≥38,5°C) ODER Abfall auf < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und Kontrolle des vollständigen Blutbildes mindestens alle 7 Tage
-Wiederanstieg auf ≥1,0 x 109/l Wiederaufnahme von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe (Dosisstufe -1)
-Bei jedem weiteren Abfall auf unter 1,0 x 109/l für mindestens 7 Tage oder einem Abfall auf < 1,0 x 109/l verbunden mit Fieber (Körpertemperatur ≥38,5°C) oder Abfall auf < 0,5 x 109/l Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und Erstellen eines vollständigen Blutbildes mindestens alle 7 Tage
-Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Wiederaufnahme von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe (Dosistufe -2 oder -3). Nicht niedriger als Dosisstufe -3 dosieren. Wenn die Initialdosis 10 mgb war, nicht niedriger als Dosisstufe -4 dosieren.
- +Thrombozytopenie
- +Veränderung Thromboz Empfohlene Vorgehensweise
- +ytenzahl
- +Erster Abfall auf < Lenalidomid-Behandlung unterbrechen und vollständiges Blutbild wöchentlich
- +50 x 109/l bestimmen
- +Wiederanstieg auf Wiederaufnahme von Lenalidomid auf Dosisstufe -1 Tag 1-21 des 28-tägigen
- +≥50 x 109/l Zyklus.)
- +Bei jedem weiteren Lenalidomid-Behandlung unterbrechen und vollständiges Blutbild wöchentlich
- +Abfall < 50 x 109/l kontrollieren.
- +Wiederanstieg auf Wiederaufnahme von Lenalidomid auf der nächst niedrigeren Dosisstufe
- +≥50 x 109/l (Dosistufe -2 oder -3 einmal täglich). Nicht niedriger als Dosisstufe -3
- + dosieren. Wenn die Initialdosis 10 mga war, nicht niedriger als Dosisstufe -4
- + dosieren.
- +
- +
- +asiehe Abschnitt "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen"
- +Neutropenie
- +Veränderung Neutrophilenzahl Empfohlene Vorgehensweisea
- +Erster Abfall auf < 1,0 x 109/l für Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und
- +mindestens 7 Tage ODERAbfall auf < 1,0 x Kontrolle des vollständigen Blutbildes mindestens
- +109/l in Verbindung mit Fieber ≥38,5°C) alle 7 Tage
- +ODERAbfall auf < 0,5 x 109/l
- +Wiederanstieg auf ≥1,0 x 109/l Wiederaufnahme von Lenalidomid auf der nächst
- + niedrigeren Dosisstufe (Dosisstufe -1)
- +Bei jedem weiteren Abfall auf unter 1,0 x Unterbrechung der Lenalidomid-Behandlung und
- +109/l für mindestens 7 Tage oder einem Erstellen eines vollständigen Blutbildes mindestens
- +Abfall auf < 1,0 x 109/l verbunden mit alle 7 Tage
- +Fieber (Körpertemperatur ≥38,5°C) oder
- +Abfall auf < 0,5 x 109/l
- +Wiederanstieg auf ≥0,5 x 109/l Wiederaufnahme von Lenalidomid auf der nächst
- + niedrigeren Dosisstufe (Dosistufe -2 oder -3).
- + Nicht niedriger als Dosisstufe -3 dosieren. Wenn
- + die Initialdosis 10 mgb war, nicht niedriger als
- + Dosisstufe -4 dosieren.
- +
- +
-b siehe Abschnitt «Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»
- +b siehe Abschnitt "Patienten mit Nierenfunktionsstörungen"
-Beim Auftreten von nicht-schuppendem Hautausschlag (mit Blasenbildung) Grad 3, von Neuropathie Grad 3, oder von einer allergischen Reaktion Grad 2, muss die Therapie unterbrochen werden. Eine Wiederaufnahme kann nach entsprechender Rückbildung bis ≤ Grad 1 mit der nächst niedrigeren Dosisstufe erfolgen.
- +Beim Auftreten von nicht-schuppendem Hautausschlag (mit Blasenbildung) Grad 3, von Neuropathie Grad 3, oder von einer allergischen Reaktion Grad 2, muss die Therapie unterbrochen werden. Eine Wiederaufnahme kann nach entsprechender Rückbildung bis ≤ Grad 1 mit der nächst niedrigeren Dosisstufe erfolgen.
-Beim Auftreten einer Obstipation (≥ Grad 3) muss die Therapie unterbrochen und die Behandlung der Obstipation eingeleitet werden. Eine Wiederaufnahme kann nach Rückbildung der Obstipation bis ≤ Grad 2 mit der nächst niedrigeren Dosisstufe erfolgen.
-Beim Auftreten einer Venenthrombose/Embolie (≥ Grad 3) muss die Therapie unterbrochen und die Antikoagulation eingeleitet werden. Eine Wiederaufnahme der Therapie liegt im ärztlichen Ermessen (Beibehaltung der Dosisstufe).
- +Beim Auftreten einer Obstipation (≥ Grad 3) muss die Therapie unterbrochen und die Behandlung der Obstipation eingeleitet werden. Eine Wiederaufnahme kann nach Rückbildung der Obstipation bis ≤ Grad 2 mit der nächst niedrigeren Dosisstufe erfolgen.
- +Beim Auftreten einer Venenthrombose/Embolie (≥ Grad 3) muss die Therapie unterbrochen und die Antikoagulation eingeleitet werden. Eine Wiederaufnahme der Therapie liegt im ärztlichen Ermessen (Beibehaltung der Dosisstufe).
-Für die Behandlung von MM-Patienten mit Anfangsdosis 25 mg, für Patienten mit follikulärem Lymphom mit Anfangsdosis 20 mg und für MM-Patienten bzw. MDS-Patienten mit Anfangsdosis 10 mg werden zu Beginn und im Verlauf der Therapie bei mässiggradiger (30 ≤ ClCr < 60 ml/min) oder schwerer Niereninsuffizienz (ClCr < 30 ml/min) oder Niereninsuffizienz im Endstadium folgende Dosisanpassungen empfohlen
-Nierenfunktion (ClCr) Dosisanpassung
- Initiale Dosis 25 mg Initiale Dosis 20 mg Initiale Dosis 10 mg
-Normale Nierenfunktion/Milde Niereninsuffizienz (ClCr ≥60 ml/min) 25 mg täglich 20 mg täglich 10 mg täglich
-Mässige Niereninsuffizienz (30 ≤ ClCr< 60 ml/min) 10 mga täglich 10 mgc täglich 5 mg täglich
-Schwere Niereninsuffizienz (ClCr < 30 ml/min, keine Dialyse nötig) 7,5 mg täglich oder 15 mgb alle 48 Stunden 5 mg täglich 2,5 mg täglich oder 5 mg alle 48 Stunden
-Niereninsuffizienz im Endstadium (ClCr < 30 ml/min, Dialyse nötig) 5 mg täglich; An Dialysetagen ist die Dosis nach der Dialyse zu verabreichen 5 mg täglich An Dialysetagen ist die Dosis nach der Dialyse zu verabreichen1 2,5 mg täglich oder 5 mg dreimal wöchentlich; An Dialysetagen ist die Dosis nach der Dialyse zu verabreichen
- +Für die Behandlung von MM-Patienten mit Anfangsdosis 25 mg, für Patienten mit follikulärem Lymphom mit Anfangsdosis 20 mg und für MM-Patienten bzw. MDS-Patienten mit Anfangsdosis 10 mg werden zu Beginn und im Verlauf der Therapie bei mässiggradiger (30 ≤ ClCr < 60 ml/min) oder schwerer Niereninsuffizienz (ClCr < 30 ml/min) oder Niereninsuffizienz im Endstadium folgende Dosisanpassungen empfohlen
- +Nierenfunktion Dosisanpassung
- +(ClCr)
- + Initiale Dosis 25 mg Initiale Dosis 20 mg Initiale Dosis 10 mg
- +Normale Nierenfunkti 25 mg täglich 20 mg täglich 10 mg täglich
- +on/Milde Niereninsuf
- +fizienz (ClCr ≥60
- +ml/min)
- +Mässige Niereninsuff 10 mga täglich 10 mgc täglich 5 mg täglich
- +izienz (30 ≤ ClCr<
- +60 ml/min)
- +Schwere Niereninsuff 7,5 mg täglich oder 5 mg täglich 2,5 mg täglich oder 5 mg alle
- +izienz (ClCr < 30 15 mgb alle 48 48 Stunden
- +ml/min, keine Stunden
- +Dialyse nötig)
- +Niereninsuffizienz 5 mg täglich;An 5 mg täglichAn 2,5 mg täglich oder 5 mg
- +im Endstadium (ClCr Dialysetagen ist die Dialysetagen ist die dreimal wöchentlich;An
- +< 30 ml/min, Dialyse Dosis nach der Dosis nach der Dialysetagen ist die Dosis
- + nötig) Dialyse zu verabreich Dialyse zu verabreich nach der Dialyse zu
- + en en1 verabreichen
- +
- +
-c Die Dosis kann nach 2 Zyklen auf 15 mg täglich gesteigert werden, falls der Patient das Medikament verträgt.
- +c Die Dosis kann nach 2 Zyklen auf 15 mg täglich gesteigert werden, falls der Patient das Medikament verträgt.
-Gebärfähige Frauen, ausser wenn alle Bedingungen des Schwangerschaftsverhütungsprogramms erfüllt sind (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Gebärfähige Frauen, ausser wenn alle Bedingungen des Schwangerschaftsverhütungsprogramms erfüllt sind (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Alter ≥50 Jahre und spontan amenorrhoisch während ≥1 Jahr*
-·Bestätigtes vorzeitiges Ovarialversagen
-·Vorhergehende beidseitige Salpingo-Oophorektomie, Tubensterilisation oder Hysterektomie
-·XY-Genotyp, Turner Syndrom, Uterus-Aplasie
- +-Alter ≥50 Jahre und spontan amenorrhoisch während ≥1 Jahr*
- +-Bestätigtes vorzeitiges Ovarialversagen
- +-Vorhergehende beidseitige Salpingo-Oophorektomie, Tubensterilisation oder Hysterektomie
- +-XY-Genotyp, Turner Syndrom, Uterus-Aplasie
-·Die Patientin versteht das zu erwartende teratogene Risiko für das ungeborene Kind.
-·Sie versteht die Notwendigkeit einer wirksamen Schwangerschaftsverhütung ohne Unterbrechung 4 Wochen vor Behandlungsbeginn, während der ganzen Behandlungsdauer inkl. Behandlungsunterbrüchen und 4 Wochen nach dem Ende der Behandlung.
-·Sogar wenn eine gebärfähige Patientin amenorrhoisch ist, muss sie alle Empfehlungen zu einer wirksamen Kontrazeption befolgen.
-·Sie soll fähig sein, sich an wirksame kontrazeptive Massnahmen zu halten.
-·Sie ist informiert und versteht die Konsequenzen einer Schwangerschaft und die Notwendigkeit, rasch medizinischen Rat zu suchen, falls eine Schwangerschaft vermutet wird.
-·Sie versteht die Notwendigkeit, und ist bereit, Schwangerschaftstests alle 4 Wochen durchführen zu lassen.
-·Sie hat bestätigt, dass sie die Gefahren und notwendigen Sicherheitsmassnahmen im Zusammenhang mit der Einnahme von Lenalidomid verstanden hat.
- +-Die Patientin versteht das zu erwartende teratogene Risiko für das ungeborene Kind.
- +-Sie versteht die Notwendigkeit einer wirksamen Schwangerschaftsverhütung ohne Unterbrechung 4 Wochen vor Behandlungsbeginn, während der ganzen Behandlungsdauer inkl. Behandlungsunterbrüchen und 4 Wochen nach dem Ende der Behandlung.
- +-Sogar wenn eine gebärfähige Patientin amenorrhoisch ist, muss sie alle Empfehlungen zu einer wirksamen Kontrazeption befolgen.
- +-Sie soll fähig sein, sich an wirksame kontrazeptive Massnahmen zu halten.
- +-Sie ist informiert und versteht die Konsequenzen einer Schwangerschaft und die Notwendigkeit, rasch medizinischen Rat zu suchen, falls eine Schwangerschaft vermutet wird.
- +-Sie versteht die Notwendigkeit, und ist bereit, Schwangerschaftstests alle 4 Wochen durchführen zu lassen.
- +-Sie hat bestätigt, dass sie die Gefahren und notwendigen Sicherheitsmassnahmen im Zusammenhang mit der Einnahme von Lenalidomid verstanden hat.
-·die Patientin die obenstehenden Bedingungen erfüllt.
-·die Patientin die Bedingungen zur Schwangerschaftsverhütung einhält, einschliesslich der Bestätigung eines genügenden Verständnisses.
-·die Patientin ausreichende kontrazeptive Massnahmen während mindestens 4 Wochen vor Beginn der Behandlung angewendet hat und wirksame kontrazeptive Massnahmen während der ganzen Behandlungszeit inkl. Behandlungsunterbrüchen und während mindestens 4 Wochen nach Abschluss der Behandlung weiterführen wird. Bei Patientinnen, bei welchen eine sofortige Behandlung mit Lenalidomid notwendig ist, muss eine adäquate Kontrazeption inkl. Verwendung von Kondomen während 7 Tagen vor Beginn der Behandlung durchgeführt werden.
-·ein negatives Resultat eines Schwangerschaftstests vor Beginn der Behandlung vorliegt.
- +die Patientin die obenstehenden Bedingungen erfüllt.
- +die Patientin die Bedingungen zur Schwangerschaftsverhütung einhält, einschliesslich der Bestätigung eines genügenden Verständnisses.
- +die Patientin ausreichende kontrazeptive Massnahmen während mindestens 4 Wochen vor Beginn der Behandlung angewendet hat und wirksame kontrazeptive Massnahmen während der ganzen Behandlungszeit inkl. Behandlungsunterbrüchen und während mindestens 4 Wochen nach Abschluss der Behandlung weiterführen wird. Bei Patientinnen, bei welchen eine sofortige Behandlung mit Lenalidomid notwendig ist, muss eine adäquate Kontrazeption inkl. Verwendung von Kondomen während 7 Tagen vor Beginn der Behandlung durchgeführt werden.
- +ein negatives Resultat eines Schwangerschaftstests vor Beginn der Behandlung vorliegt.
-·von der Patientin unabhängige Methoden:
-·Implantat
-·Medroxyprogesteron-Acetat-Depot
-·Sterilisation
-·von der Patientin abhängige Methoden:
-·Abstinenz von heterosexuellem Geschlechtsverkehr
-·Heterosexueller Geschlechtsverkehr nur mit einem vasektomierten männlichen Partner; die Vasektomie muss durch zweimalige negative Spermauntersuchung bestätigt werden
-·Orale Kontrazeptiva nur Progesteron enthaltend.
- +von der Patientin unabhängige Methoden:
- +-Implantat
- +-Medroxyprogesteron-Acetat-Depot
- +-Sterilisation
- +von der Patientin abhängige Methoden:
- +-Abstinenz von heterosexuellem Geschlechtsverkehr
- +-Heterosexueller Geschlechtsverkehr nur mit einem vasektomierten männlichen Partner; die Vasektomie muss durch zweimalige negative Spermauntersuchung bestätigt werden
- +-Orale Kontrazeptiva nur Progesteron enthaltend.
-Jeder Fall einer Patientin mit einem positiven Schwangerschaftstest muss unverzüglich dem Swiss Teratogen Information Service (STIS), Lausanne mit dem Swissmedic-Formular «Meldung einer vermuteten unerwünschten Arzneimittelwirkung (UAW)» gemeldet werden.
- +Jeder Fall einer Patientin mit einem positiven Schwangerschaftstest muss unverzüglich dem Swiss Teratogen Information Service (STIS), Lausanne mit dem Swissmedic-Formular "Meldung einer vermuteten unerwünschten Arzneimittelwirkung (UAW)" gemeldet werden.
-·Sie müssen das zu erwartende teratogene Risiko verstehen, falls sie mit einer gebärfähigen Frau Geschlechtsverkehr haben.
-·Sie müssen verstehen und damit einverstanden sein, während der ganzen Behandlungsdauer, inklusive Behandlungsunterbrüchen und während 7 Tagen nach Abschluss der Behandlung ein Kondom zu benützen, wenn sie mit einer gebärfähigen Frau Geschlechtsverkehr haben.
- +-Sie müssen das zu erwartende teratogene Risiko verstehen, falls sie mit einer gebärfähigen Frau Geschlechtsverkehr haben.
- +-Sie müssen verstehen und damit einverstanden sein, während der ganzen Behandlungsdauer, inklusive Behandlungsunterbrüchen und während 7 Tagen nach Abschluss der Behandlung ein Kondom zu benützen, wenn sie mit einer gebärfähigen Frau Geschlechtsverkehr haben.
-Eine Unterbrechung der Behandlung und/oder Dosisreduktion kann erforderlich sein (siehe «Dosierung/Anwendung»). Patienten mit Neutropenie sollten auf Zeichen einer Infektion überwacht werden. Patienten und Ärzte werden aufgefordert, auf Zeichen und Symptome von Blutungen, einschliesslich Petechien und Nasenbluten, zu achten, besonders bei gleichzeitiger Anwendung von Medikamenten, die das Blutungsrisiko erhöhen können. Wird eine solche Toxizität beobachtet, sollten entsprechende Massnahmen erfolgen.
- +Eine Unterbrechung der Behandlung und/oder Dosisreduktion kann erforderlich sein (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Patienten mit Neutropenie sollten auf Zeichen einer Infektion überwacht werden. Patienten und Ärzte werden aufgefordert, auf Zeichen und Symptome von Blutungen, einschliesslich Petechien und Nasenbluten, zu achten, besonders bei gleichzeitiger Anwendung von Medikamenten, die das Blutungsrisiko erhöhen können. Wird eine solche Toxizität beobachtet, sollten entsprechende Massnahmen erfolgen.
-Bei Patienten mit unbehandeltem multiplem Myelom die nicht transplantierbar sind und die Lenalidomid BMS in Kombination mit Melphalan und Prednison einnehmen, sollte die Beurteilung des vollständigen Blutbildes alle 7 Tage (1 Woche) im ersten Zyklus (28 Tage), alle 14 Tage (2 Wochen) bis zum Abschluss von 9 Zyklen, und alle 28 Tage (4 Wochen) danach erfolgen.
- +Bei Patienten mit unbehandeltem multiplem Myelom die nicht transplantierbar sind und die Lenalidomid BMS in Kombination mit Melphalan und Prednison einnehmen, sollte die Beurteilung des vollständigen Blutbildes alle 7 Tage (1 Woche) im ersten Zyklus (28 Tage), alle 14 Tage (2 Wochen) bis zum Abschluss von 9 Zyklen, und alle 28 Tage (4 Wochen) danach erfolgen.
-Bei Patienten mit multiplem Myelom, die mindestens eine Vorbehandlung erhalten haben und die Lenalidomid BMS in Kombination mit Dexamethason einnehmen, sollte in den ersten 12 Wochen der Therapie alle 14 Tage (2 Wochen) eine Kontrolle des vollständigen Blutbildes erfolgen und danach einmal monatlich.
-Bei Patienten, die Lenalidomid BMS wegen MDS mit Deletion 5q-Anomalie einnehmen, sollte in den ersten 8 Wochen der Therapie einmal wöchentlich eine Kontrolle des vollständigen Blutbildes erfolgen und danach einmal monatlich.
- +Bei Patienten mit multiplem Myelom, die mindestens eine Vorbehandlung erhalten haben und die Lenalidomid BMS in Kombination mit Dexamethason einnehmen, sollte in den ersten 12 Wochen der Therapie alle 14 Tage (2 Wochen) eine Kontrolle des vollständigen Blutbildes erfolgen und danach einmal monatlich.
- +Bei Patienten, die Lenalidomid BMS wegen MDS mit Deletion 5q-Anomalie einnehmen, sollte in den ersten 8 Wochen der Therapie einmal wöchentlich eine Kontrolle des vollständigen Blutbildes erfolgen und danach einmal monatlich.
-Bei Patienten mit vorbehandeltem follikulärem Lymphom, die mit Lenalidomid BMS und Rituximab behandelt wurden, soll die Überwachung in den ersten 3 Wochen von Zyklus 1 (28 Tage) wöchentlich erfolgen, dann 14-tägig während Zyklus 2 bis einschliesslich 4 und danach zu Beginn jedes anschliessenden Zyklus.
- +Bei Patienten mit vorbehandeltem follikulärem Lymphom, die mit Lenalidomid BMS und Rituximab behandelt wurden, soll die Überwachung in den ersten 3 Wochen von Zyklus 1 (28 Tage) wöchentlich erfolgen, dann 14-tägig während Zyklus 2 bis einschliesslich 4 und danach zu Beginn jedes anschliessenden Zyklus.
-Es besteht ein erhöhtes Risiko für arterielle thromboembolische Ereignisse (vorwiegend Myokardinfarkt und zerebrovaskuläre Ereignisse) bei Patienten mit multiplem Myelom, die eine Kombinationstherapie mit Lenalidomid und Dexamethason erhalten und im geringeren Umfang bei Kombination mit Lenalidomid, Melphalan und Prednison. Das Risiko für ATE ist bei Patienten mit multiplem Myelom, die Lenalidomid als Erhaltungstherapie nach autologer Stammzelltransplantation erhalten, geringer als bei Patienten mit multiplem Myelom, die mit einer Kombinationstherapie von Lenalidomid (entweder mit Dexamethason oder Melphalan und Prednison) behandelt werden.
- +Es besteht ein erhöhtes Risiko für arterielle thromboembolische Ereignisse (vorwiegend Myokardinfarkt und zerebrovaskuläre Ereignisse) bei Patienten mit multiplem Myelom, die eine Kombinationstherapie mit Lenalidomid und Dexamethason erhalten und im geringeren Umfang bei Kombination mit Lenalidomid, Melphalan und Prednison. Das Risiko für ATE ist bei Patienten mit multiplem Myelom, die Lenalidomid als Erhaltungstherapie nach autologer Stammzelltransplantation erhalten, geringer als bei Patienten mit multiplem Myelom, die mit einer Kombinationstherapie von Lenalidomid (entweder mit Dexamethason oder Melphalan und Prednison) behandelt werden.
-In klinischen Studien an Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom wurde ein Anstieg invasiver sekundärer Primärmalignome einschliesslich AML und MDS beobachtet, wobei die diagnostizierten Fälle in Patienten, die Lenalidomid in Kombination mit Melphalan (Häufigkeit von 5,3 %) oder unmittelbar nach hochdosierter Melphalantherapie und ASZT (Häufigkeit von 7,5 %) erhielten, auftraten. Die beobachtete Häufigkeit der AML und MDS Fälle im Lenalidomid/Dexamethason Arm betrug 0,4 %.
- +In klinischen Studien an Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom wurde ein Anstieg invasiver sekundärer Primärmalignome einschliesslich AML und MDS beobachtet, wobei die diagnostizierten Fälle in Patienten, die Lenalidomid in Kombination mit Melphalan (Häufigkeit von 5,3 %) oder unmittelbar nach hochdosierter Melphalantherapie und ASZT (Häufigkeit von 7,5 %) erhielten, auftraten. Die beobachtete Häufigkeit der AML und MDS Fälle im Lenalidomid/Dexamethason Arm betrug 0,4 %.
-Es wurde ein Anstieg solider SPMs beobachtet bei Patienten, die Lenalidomid unmittelbar nach hochdosiertem intravenösem Melphalan (HDM) und ASZT erhielten (Häufigkeit von 7,7 %).
-Bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom, die Lenalidomid in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason erhielten, betrug die Häufigkeit von hämatologischen SPMs 0,0 % bis 0,8 % und die Häufigkeit von soliden SPMs 0,4 % bis 4,5 %.
-Bei FL- Patienten, die mit einer Kombination aus Lenalidomid und Rituximab behandelt wurden, betrug die Häufigkeit von hämatologischen SPMs 0,7 % und die Häufigkeit von soliden SPMs 1,4 %.
- +Es wurde ein Anstieg solider SPMs beobachtet bei Patienten, die Lenalidomid unmittelbar nach hochdosiertem intravenösem Melphalan (HDM) und ASZT erhielten (Häufigkeit von 7,7 %).
- +Bei Patienten mit neu diagnostiziertem multiplem Myelom, die Lenalidomid in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason erhielten, betrug die Häufigkeit von hämatologischen SPMs 0,0 % bis 0,8 % und die Häufigkeit von soliden SPMs 0,4 % bis 4,5 %.
- +Bei FL- Patienten, die mit einer Kombination aus Lenalidomid und Rituximab behandelt wurden, betrug die Häufigkeit von hämatologischen SPMs 0,7 % und die Häufigkeit von soliden SPMs 1,4 %.
-Eine sorgfältige Überwachung und Untersuchung auf eine Tumor-Flare-Reaktion (TFR) wird empfohlen. Ein Tumor-Flare kann ein Fortschreiten der Erkrankung (Progress, PD) vortäuschen und kann tödlich sein. In der Zulassungsstudie MCL-001 kam es bei etwa 10 % der Patienten zu einer TFR; alle Fälle wurden als Schweregrad 1 oder 2 eingestuft und als behandlungsbedingt beurteilt.
-Die TFR-Rate in der Studie NHL-007 lag bei 13,0 %, wovon ein Ereignis einem Grad 3 Ereignis entsprach. In der Studie NHL-008 lag die Rate bei 4,0 % mit einem schwerwiegenden Ereignis unter den übrigen Grad 1-2 Ereignissen. Die meisten der Ereignisse traten in Zyklus 1 auf. Bei Patienten mit TFR Grad 1 und 2 kann die Behandlung mit Lenalidomid im Ermessen des Arztes ohne Unterbruch oder Modifikation fortgesetzt werden. Zur Behandlung der TFR-Symptome wurden in den klinischen Studien MCL-001, NHL-007 und NHL-008 Patienten mit TFR Grad 1 und 2 mit Kortikosteroiden, nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAIDs) und/oder narkotischen Analgetika therapiert werden. Die Entscheidung betreffend therapeutischer Massnahmen sollte nach sorgfältiger klinischer Beurteilung des einzelnen Patienten getroffen werden. Bei Patienten mit TFR Grad 3 oder 4 ist die Behandlung mit Lenalidomid auszusetzen, bis sich die TFR auf ≤ Grad 1 zurückgebildet hat. Die Patienten können zur Behandlung der Symptome entsprechend den für TFR Grad 1 und 2 gegebenen Hinweisen therapiert werden.
- +Eine sorgfältige Überwachung und Untersuchung auf eine Tumor-Flare-Reaktion (TFR) wird empfohlen. Ein Tumor-Flare kann ein Fortschreiten der Erkrankung (Progress, PD) vortäuschen und kann tödlich sein. In der Zulassungsstudie MCL-001 kam es bei etwa 10 % der Patienten zu einer TFR; alle Fälle wurden als Schweregrad 1 oder 2 eingestuft und als behandlungsbedingt beurteilt.
- +Die TFR-Rate in der Studie NHL-007 lag bei 13,0 %, wovon ein Ereignis einem Grad 3 Ereignis entsprach. In der Studie NHL-008 lag die Rate bei 4,0 % mit einem schwerwiegenden Ereignis unter den übrigen Grad 1-2 Ereignissen. Die meisten der Ereignisse traten in Zyklus 1 auf. Bei Patienten mit TFR Grad 1 und 2 kann die Behandlung mit Lenalidomid im Ermessen des Arztes ohne Unterbruch oder Modifikation fortgesetzt werden. Zur Behandlung der TFR-Symptome wurden in den klinischen Studien MCL-001, NHL-007 und NHL-008 Patienten mit TFR Grad 1 und 2 mit Kortikosteroiden, nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAIDs) und/oder narkotischen Analgetika therapiert werden. Die Entscheidung betreffend therapeutischer Massnahmen sollte nach sorgfältiger klinischer Beurteilung des einzelnen Patienten getroffen werden. Bei Patienten mit TFR Grad 3 oder 4 ist die Behandlung mit Lenalidomid auszusetzen, bis sich die TFR auf ≤ Grad 1 zurückgebildet hat. Die Patienten können zur Behandlung der Symptome entsprechend den für TFR Grad 1 und 2 gegebenen Hinweisen therapiert werden.
-Unter der Behandlung mit Lenalidomid wurden sowohl Hypothyreose als auch Hyperthyreose beobachtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Daher wird empfohlen, vor Beginn der Lenalidomid BMS-Behandlung für eine optimale Einstellung von Begleiterkrankungen zu sorgen, die einen Einfluss auf die Schilddrüsenfunktion haben können. Zu Behandlungsbeginn und während der Behandlung wird eine Überwachung der Schilddrüsenfunktion empfohlen.
- +Unter der Behandlung mit Lenalidomid wurden sowohl Hypothyreose als auch Hyperthyreose beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Daher wird empfohlen, vor Beginn der Lenalidomid BMS-Behandlung für eine optimale Einstellung von Begleiterkrankungen zu sorgen, die einen Einfluss auf die Schilddrüsenfunktion haben können. Zu Behandlungsbeginn und während der Behandlung wird eine Überwachung der Schilddrüsenfunktion empfohlen.
-Unter Behandlung mit Lenalidomid sind im EKG Verlängerungen der QTc-Zeit beobachtet worden. Eine gleichzeitige Behandlung mit die QT-Zeit verlängernden Arzneimitteln und eine Behandlung bei Patienten mit Long-QT-Syndrom sollte nur unter grosser Vorsicht und regelmässiger EKG-Kontrolle erfolgen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Unter Behandlung mit Lenalidomid sind im EKG Verlängerungen der QTc-Zeit beobachtet worden. Eine gleichzeitige Behandlung mit die QT-Zeit verlängernden Arzneimitteln und eine Behandlung bei Patienten mit Long-QT-Syndrom sollte nur unter grosser Vorsicht und regelmässiger EKG-Kontrolle erfolgen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Kapsel, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Kapsel, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Lenalidomid (10 mg) hatte keine Auswirkungen auf die Pharmakokinetik einer gleichzeitig verabreichten Einzeldosis von R- und S-Warfarin. Eine Einzeldosis von 25 mg Warfarin hatte keine Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von gleichzeitig verabreichtem Lenalidomid. Es ist jedoch nicht bekannt, ob in der klinischen Anwendung Wechselwirkungen auftreten. Daher wird zu einer engmaschigen Überwachung der Warfarinkonzentration während der Behandlung geraten.
- +Lenalidomid (10 mg) hatte keine Auswirkungen auf die Pharmakokinetik einer gleichzeitig verabreichten Einzeldosis von R- und S-Warfarin. Eine Einzeldosis von 25 mg Warfarin hatte keine Auswirkungen auf die Pharmakokinetik von gleichzeitig verabreichtem Lenalidomid. Es ist jedoch nicht bekannt, ob in der klinischen Anwendung Wechselwirkungen auftreten. Daher wird zu einer engmaschigen Überwachung der Warfarinkonzentration während der Behandlung geraten.
-Dexamethason (40 mg/Tag) hatte keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Lenalidomid BMS.
-Die begleitende Gabe von 10 mg Lenalidomid/Tag erhöhte die Plasmaverfügbarkeit von Digoxin (0,5 mg, Einzeldosis) um 14 % mit einem 90 %-KI (Konfidenzintervall) [0,52% - 28,2%]. Es ist nicht bekannt, ob der Effekt in der Therapiesituation (höhere Lenalidomid-Dosen und begleitende Therapie mit Dexamethason) abweicht. Daher ist während der Behandlung mit Lenalidomid eine Überwachung der Digoxin-Konzentration angezeigt.
-Die gleichzeitige Verabreichung mehrerer Dosen des P-gp-Inhibitors Chinidin (600 mg zweimal täglich) hat keine klinisch relevante Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Lenalidomid (25 mg). Die gleichzeitige Verabreichung von Lenalidomid (25 mg) und des P-gp-Inhibitors/Substrate Temsirolimus (25 mg) verändert die Pharmakokinetik beider Medikamente nicht.
- +Dexamethason (40 mg/Tag) hatte keinen Einfluss auf die Pharmakokinetik von Lenalidomid BMS.
- +Die begleitende Gabe von 10 mg Lenalidomid/Tag erhöhte die Plasmaverfügbarkeit von Digoxin (0,5 mg, Einzeldosis) um 14 % mit einem 90 %-KI (Konfidenzintervall) [0,52% - 28,2%]. Es ist nicht bekannt, ob der Effekt in der Therapiesituation (höhere Lenalidomid-Dosen und begleitende Therapie mit Dexamethason) abweicht. Daher ist während der Behandlung mit Lenalidomid eine Überwachung der Digoxin-Konzentration angezeigt.
- +Die gleichzeitige Verabreichung mehrerer Dosen des P-gp-Inhibitors Chinidin (600 mg zweimal täglich) hat keine klinisch relevante Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Lenalidomid (25 mg). Die gleichzeitige Verabreichung von Lenalidomid (25 mg) und des P-gp-Inhibitors/Substrate Temsirolimus (25 mg) verändert die Pharmakokinetik beider Medikamente nicht.
-Für Lenalidomid liegen keine klinischen Daten zur Anwendung bei Schwangeren vor. Lenalidomid ist strukturverwandt zu Thalidomid. Thalidomid ist eine bekanntermassen beim Menschen teratogen wirkende Substanz, die schwere lebensbedrohende Geburtsschäden verursacht. In einer embryofetalen Entwicklungsstudie bei trächtigen weiblichen Affen führte Lenalidomid zu Missbildungen bei den Nachkommen (siehe auch «Präklinische Daten»). Ein teratogener Effekt von Lenalidomid ist beim Menschen zu erwarten. Details zum Schwangerschaftsverhütungsprogramm: siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
-Betreffend die Behandlung von männlichen Patienten siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Für Lenalidomid liegen keine klinischen Daten zur Anwendung bei Schwangeren vor. Lenalidomid ist strukturverwandt zu Thalidomid. Thalidomid ist eine bekanntermassen beim Menschen teratogen wirkende Substanz, die schwere lebensbedrohende Geburtsschäden verursacht. In einer embryofetalen Entwicklungsstudie bei trächtigen weiblichen Affen führte Lenalidomid zu Missbildungen bei den Nachkommen (siehe auch "Präklinische Daten" ). Ein teratogener Effekt von Lenalidomid ist beim Menschen zu erwarten. Details zum Schwangerschaftsverhütungsprogramm: siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +Betreffend die Behandlung von männlichen Patienten siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-In den Studien PETHEMA GEM2012 (gepoolte Arm A und B (RVd), n=458) und IFM 2009 (Arm A (RVd), n=356) wurde folgende schwerwiegende unerwünschte Wirkung unter Lenalidomid in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason am häufigsten (≥5 %) beobachtet:
-·Pneumonie (5,9 %) in PETHEMA GEM2012.
-In der PETHEMA GEM2012 Studie waren die unter Lenalidomid in Kombination mit subkutanem Bortezomib und Dexamethason am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen periphere Neuropathie (35,2 %), Neutropenie (31,9 %) und Thrombozytopenie (25,3 %).
-In der IFM 2009 Studie waren die unter Lenalidomid in Kombination mit intravenösem Bortezomib und Dexamethason am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen periphere Neuropathie (54,8 %) und Lymphopenie (52,2 %).
- +In den Studien PETHEMA GEM2012 (gepoolte Arm A und B (RVd), n=458) und IFM 2009 (Arm A (RVd), n=356) wurde folgende schwerwiegende unerwünschte Wirkung unter Lenalidomid in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason am häufigsten (≥5 %) beobachtet:
- +-Pneumonie (5,9 %) in PETHEMA GEM2012.
- +In der PETHEMA GEM2012 Studie waren die unter Lenalidomid in Kombination mit subkutanem Bortezomib und Dexamethason am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen periphere Neuropathie (35,2 %), Neutropenie (31,9 %) und Thrombozytopenie (25,3 %).
- +In der IFM 2009 Studie waren die unter Lenalidomid in Kombination mit intravenösem Bortezomib und Dexamethason am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen periphere Neuropathie (54,8 %) und Lymphopenie (52,2 %).
-Die schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, die unter der Lenalidomid-Erhaltungstherapie häufiger (≥5 %) als unter Placebo beobachtet wurden, waren:
-·Pneumonien (10,6 %, Sammelbegriff)
-·Lungeninfektionen (9,4 %)
-Die unerwünschten Wirkungen, die in beiden Studien unter der Lenalidomid-Erhaltungstherapie häufiger als unter Placebo beobachtet wurden, waren: Neutropenie (79,0 %), Thrombozytopenie (72,3 %), Diarrhoe (54,5 %), Bronchitis (47,4 %), Nasopharyngitis (34,8 %), Muskelspasmen (33,4 %), Hautausschlag (31,7 %), Leukopenie (31,7 %), Asthenie (29,7 %), Husten (27,3 %), Infektionen der oberen Atemwege (26,8 %), Fatigue (22,8 %), Gastroenteritis (22,5 %), Anämie (21,0 %) und Fieber (20,5 %).
- +Die schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen, die unter der Lenalidomid-Erhaltungstherapie häufiger (≥5 %) als unter Placebo beobachtet wurden, waren:
- +-Pneumonien (10,6 %, Sammelbegriff)
- +-Lungeninfektionen (9,4 %)
- +Die unerwünschten Wirkungen, die in beiden Studien unter der Lenalidomid-Erhaltungstherapie häufiger als unter Placebo beobachtet wurden, waren: Neutropenie (79,0 %), Thrombozytopenie (72,3 %), Diarrhoe (54,5 %), Bronchitis (47,4 %), Nasopharyngitis (34,8 %), Muskelspasmen (33,4 %), Hautausschlag (31,7 %), Leukopenie (31,7 %), Asthenie (29,7 %), Husten (27,3 %), Infektionen der oberen Atemwege (26,8 %), Fatigue (22,8 %), Gastroenteritis (22,5 %), Anämie (21,0 %) und Fieber (20,5 %).
-·Hypotonie (6,5 %), Lungeninfektion (5,7 %), Dehydratation (5,0 %).
- +-Hypotonie (6,5 %), Lungeninfektion (5,7 %), Dehydratation (5,0 %).
-Schwerwiegenden Nebenwirkungen, die unter Lenalidomid in Kombination mit niedrig dosiertem Dexamethason (Rd und Rd18) häufiger (≥5 %) als unter Melphalan, Prednison und Thalidomid (MPT) beobachtet wurden, waren:
-·Pneumonie (9,8 %)
-·Nierenversagen (auch akutes; 6,3 %)
-Nebenwirkungen, die unter Rd bzw. Rd18 häufiger als unter MPT beobachtet wurden, waren: Diarrhoe (45,5 %), Fatigue (32,8 %), Rückenschmerzen (32,0 %), Asthenie (28,2 %), Schlaflosigkeit (27,6 %), Hautausschlag (24,3 %), Appetitlosigkeit (23,1 %), Husten (22,7 %), Fieber (21,4 %) und Muskelkrämpfe (20,5 %).
- +Schwerwiegenden Nebenwirkungen, die unter Lenalidomid in Kombination mit niedrig dosiertem Dexamethason (Rd und Rd18) häufiger (≥5 %) als unter Melphalan, Prednison und Thalidomid (MPT) beobachtet wurden, waren:
- +-Pneumonie (9,8 %)
- +-Nierenversagen (auch akutes; 6,3 %)
- +Nebenwirkungen, die unter Rd bzw. Rd18 häufiger als unter MPT beobachtet wurden, waren: Diarrhoe (45,5 %), Fatigue (32,8 %), Rückenschmerzen (32,0 %), Asthenie (28,2 %), Schlaflosigkeit (27,6 %), Hautausschlag (24,3 %), Appetitlosigkeit (23,1 %), Husten (22,7 %), Fieber (21,4 %) und Muskelkrämpfe (20,5 %).
-·Febrile Neutropenie (6,0 %)
-·Anämie (5,3 %)
-Nebenwirkungen, die unter MPR+R bzw. MPR+ p häufiger als unter MPp+p beobachtet wurden, waren: Neutropenie (83,3 %), Anämie (70,7 %), Thrombozytopenie (70,0 %), Leukopenie (38,8 %), Obstipation (34,0 %), Diarrhoe (33,3 %), Hautausschlag (28,9 %), Fieber (27,0 %), periphere Ödeme (25,0 %), Husten (24,0 %), Appetitlosigkeit (23,7 %) und Asthenie (22,0 %).
- +-Febrile Neutropenie (6,0 %)
- +-Anämie (5,3 %)
- +Nebenwirkungen, die unter MPR+R bzw. MPR+ p häufiger als unter MPp+p beobachtet wurden, waren: Neutropenie (83,3 %), Anämie (70,7 %), Thrombozytopenie (70,0 %), Leukopenie (38,8 %), Obstipation (34,0 %), Diarrhoe (33,3 %), Hautausschlag (28,9 %), Fieber (27,0 %), periphere Ödeme (25,0 %), Husten (24,0 %), Appetitlosigkeit (23,7 %) und Asthenie (22,0 %).
-In placebokontrollierten Phase-III-Studien erhielten 353 Patienten die Kombination Lenalidomid/Dexamethason und 350 Patienten die Kombination Placebo/Dexamethason. Bei 325 Patienten (92 %) in der Lenalidomid/Dexamethason-Gruppe wurde mindestens eine Nebenwirkung beobachtet, verglichen mit 288 Patienten (82 %) in der Placebo/Dexamethason-Gruppe.
- +In placebokontrollierten Phase-III-Studien erhielten 353 Patienten die Kombination Lenalidomid/Dexamethason und 350 Patienten die Kombination Placebo/Dexamethason. Bei 325 Patienten (92 %) in der Lenalidomid/Dexamethason-Gruppe wurde mindestens eine Nebenwirkung beobachtet, verglichen mit 288 Patienten (82 %) in der Placebo/Dexamethason-Gruppe.
-Die am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen in der Lenalidomid/Dexamethason-Gruppe waren Neutropenie (39,4 %; Grad 4: 5,1 %), Thrombozytopenie (18,4 %, Grad 3/4: 9,9 %), Fatigue (27,2 %), Obstipation (23,5 %), Muskelkrämpfe (20,1 %), Asthenie (17,6 %), Anämie (17,0 %), Diarrhoe (14,2 %) und Hautausschlag (10,2 %), Schlaflosigkeit (26,7 %) und Muskelschwäche (10,1 %). Neutropenie und Thrombozytopenie traten hauptsächlich dosisabhängig auf und liessen sich durch eine Dosisreduzierung erfolgreich behandeln.
- +Die am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen in der Lenalidomid/Dexamethason-Gruppe waren Neutropenie (39,4 %; Grad 4: 5,1 %), Thrombozytopenie (18,4 %, Grad 3/4: 9,9 %), Fatigue (27,2 %), Obstipation (23,5 %), Muskelkrämpfe (20,1 %), Asthenie (17,6 %), Anämie (17,0 %), Diarrhoe (14,2 %) und Hautausschlag (10,2 %), Schlaflosigkeit (26,7 %) und Muskelschwäche (10,1 %). Neutropenie und Thrombozytopenie traten hauptsächlich dosisabhängig auf und liessen sich durch eine Dosisreduzierung erfolgreich behandeln.
-In einer placebokontrollierten Phase-III-Studie erhielten 69 Patienten einmal täglich 10 mg Lenalidomid und 67 Patienten Placebo.
- +In einer placebokontrollierten Phase-III-Studie erhielten 69 Patienten einmal täglich 10 mg Lenalidomid und 67 Patienten Placebo.
-Die am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen in der Lenalidomid-Gruppe waren Neutropenie (76,8 %; Grad 3-4: 75,4 %), Thrombozytopenie (49,3 %; Grad 3-4: 40,6 %), Diarrhoe (37,7 %), Pruritus (27,5 %), Übelkeit (20,3 %), Fatigue (18,8 %), Obstipation (17,4 %), Muskelspasmen (17,4 %), Fieber (15,9 %), Nasopharyngitis (14,5 %), Bronchitis (14,5 %) und Kopfschmerzen (14,5 %). Neutropenie und Thrombozytopenie traten hauptsächlich dosisabhängig auf und liessen sich durch eine Dosisreduzierung erfolgreich behandeln.
- +Die am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen in der Lenalidomid-Gruppe waren Neutropenie (76,8 %; Grad 3-4: 75,4 %), Thrombozytopenie (49,3 %; Grad 3-4: 40,6 %), Diarrhoe (37,7 %), Pruritus (27,5 %), Übelkeit (20,3 %), Fatigue (18,8 %), Obstipation (17,4 %), Muskelspasmen (17,4 %), Fieber (15,9 %), Nasopharyngitis (14,5 %), Bronchitis (14,5 %) und Kopfschmerzen (14,5 %). Neutropenie und Thrombozytopenie traten hauptsächlich dosisabhängig auf und liessen sich durch eine Dosisreduzierung erfolgreich behandeln.
-Die am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen waren Pneumonie (14,2 %; Grad 3-4: 9 %), Infektionen der oberen Atemwege (12,7 %), Neutropenie (48,5 %; Grad 3-4: 43,3 %), Thrombozytopenie (35,8 %, Grad 3-4: 27,6 %), Anämie (30,6 %; Grad 3-4: 11,2 %), Leukopenie (14,9 %; Grad 3-4: 6,7 %), Verminderter Appetit (14,2 %), Hypokaliämie (12,7 %; Grad 3-4: 2,2 %), Gewichtsabnahme (12,7 %), Husten (28,4 %), Dyspnoe (17,9 %; Grad 3-4: 6 %), Diarrhoe (31,3 %; Grad 3-4: 6 %), Übelkeit (29,9 %), Obstipation (15,7 %), Erbrechen (11,9 %), Hautausschlag (22,4 %; Grad 3-4: 1,5 %), Pruritus (17,2 %), Rückenschmerzen (13,4 %; Grad 3-4: 1,5 %), Muskelspasmen (12,7 %), Fatigue (33,6 %; Grad 3-4: 6,7 %), Fieber (23,1 %; Grad 3-4: 2,2 %), periphere Ödeme (15,7 %) und Asthenie (14,2 %; Grad 3-4: 3 %).
- +Die am häufigsten beobachteten unerwünschten Wirkungen waren Pneumonie (14,2 %; Grad 3-4: 9 %), Infektionen der oberen Atemwege (12,7 %), Neutropenie (48,5 %; Grad 3-4: 43,3 %), Thrombozytopenie (35,8 %, Grad 3-4: 27,6 %), Anämie (30,6 %; Grad 3-4: 11,2 %), Leukopenie (14,9 %; Grad 3-4: 6,7 %), Verminderter Appetit (14,2 %), Hypokaliämie (12,7 %; Grad 3-4: 2,2 %), Gewichtsabnahme (12,7 %), Husten (28,4 %), Dyspnoe (17,9 %; Grad 3-4: 6 %), Diarrhoe (31,3 %; Grad 3-4: 6 %), Übelkeit (29,9 %), Obstipation (15,7 %), Erbrechen (11,9 %), Hautausschlag (22,4 %; Grad 3-4: 1,5 %), Pruritus (17,2 %), Rückenschmerzen (13,4 %; Grad 3-4: 1,5 %), Muskelspasmen (12,7 %), Fatigue (33,6 %; Grad 3-4: 6,7 %), Fieber (23,1 %; Grad 3-4: 2,2 %), periphere Ödeme (15,7 %) und Asthenie (14,2 %; Grad 3-4: 3 %).
-Sehr häufig: Bronchitis (47,4 %), Nasopharyngitis (34,8 %), Infektionen der oberen Atemwege (26,8 %), Gastroenteritis (22,5 %), neutropenische Infektionen (17,9 %), Pneumonien (17,1 %), Rhinitis (15,0 %), Sinusitis (14,0 %), Influenza (13,3 %), Harnwegsinfektionen (11,6 %).
- +Sehr häufig: Bronchitis (47,4 %), Nasopharyngitis (34,8 %), Infektionen der oberen Atemwege (26,8 %), Gastroenteritis (22,5 %), neutropenische Infektionen (17,9 %), Pneumonien (17,1 %), Rhinitis (15,0 %), Sinusitis (14,0 %), Influenza (13,3 %), Harnwegsinfektionen (11,6 %).
-Sehr häufig: Tumor-Flare-Reaktion (13,0 %).
- +Sehr häufig: Tumor-Flare-Reaktion (13,0 %).
-Gelegentlich: Akute T-Zell-Leukämie.
- +Gelegentlich:Akute T-Zell-Leukämie.
-Sehr häufig: Neutropenie (79,0 %), Thrombozytopenie (72,3 %), Lymphopenie (52,2 %), Anämie (43,8 %), Leukopenie (36,0 %), febrile Neutropenie (17,4 %).
- +Sehr häufig: Neutropenie (79,0 %), Thrombozytopenie (72,3 %), Lymphopenie (52,2 %), Anämie (43,8 %), Leukopenie (36,0 %), febrile Neutropenie (17,4 %).
-Gelegentlich: Granulozytopenie, hämolytische Anämie, verlängerte Koagulation, Monozytopenie, Leukozytose, Lymphadenopathie.
- +Gelegentlich:Granulozytopenie, hämolytische Anämie, verlängerte Koagulation, Monozytopenie, Leukozytose, Lymphadenopathie.
-Sehr häufig: Hypokalzämie (50,0 %), verminderter Appetit (34,4 %), Hyponatriämie (30,5 %), Hypokaliämie (29,0 %), Dehydration (16,4 %), Gewichtsabnahme (13,5 %), Hyperglykämie (11,7 %), Hypoglykämie (10,7 %).
- +Sehr häufig: Hypokalzämie (50,0 %), verminderter Appetit (34,4 %), Hyponatriämie (30,5 %), Hypokaliämie (29,0 %), Dehydration (16,4 %), Gewichtsabnahme (13,5 %), Hyperglykämie (11,7 %), Hypoglykämie (10,7 %).
-Sehr häufig: Schlaflosigkeit (32,8 %), Depressionen (10,9 %).
- +Sehr häufig: Schlaflosigkeit (32,8 %), Depressionen (10,9 %).
-Sehr häufig: Periphere Neuropathie (71,8 %), gestörte Geschmacksempfindung (30,2 %), Schwindel (29,4 %), Parästhesie (22,5 %), Kopfschmerzen (15,4 %).
- +Sehr häufig: Periphere Neuropathie (71,8 %), gestörte Geschmacksempfindung (30,2 %), Schwindel (29,4 %), Parästhesie (22,5 %), Kopfschmerzen (15,4 %).
-Sehr häufig: Verschwommenes Sehen (16,0 %), Katarakt (13,7 %).
- +Sehr häufig: Verschwommenes Sehen (16,0 %), Katarakt (13,7 %).
-Sehr häufig: Hypotonie (16,4 %), tiefe Venenthrombosen (10,2 %).
- +Sehr häufig: Hypotonie (16,4 %), tiefe Venenthrombosen (10,2 %).
-Sehr häufig: Dyspnoe (30,5 %), Husten (29,4 %).
- +Sehr häufig: Dyspnoe (30,5 %), Husten (29,4 %).
-Sehr häufig: Abnormale Leberfunktionstests wie erhöhte Alaninaminotransferase (ALT; 25,6 %), erhöhte Aspartataminotransferase (AST; 21,4 %) oder Hyperbilirubinämie (15,2 %); alkalische Phosphatase im Blut erhöht (25,2 %).
- +Sehr häufig: Abnormale Leberfunktionstests wie erhöhte Alaninaminotransferase (ALT; 25,6 %), erhöhte Aspartataminotransferase (AST; 21,4 %) oder Hyperbilirubinämie (15,2 %); alkalische Phosphatase im Blut erhöht (25,2 %).
-Sehr häufig: Obstipation (56,1 %), Diarrhoe (54,5 %), Übelkeit (37,4 %), Dyspepsie (19,1 %), Erbrechen (17,6 %), Bauchschmerzen (14,7 %), Stomatitis (12,2 %), Mundtrockenheit (11,5 %).
- +Sehr häufig: Obstipation (56,1 %), Diarrhoe (54,5 %), Übelkeit (37,4 %), Dyspepsie (19,1 %), Erbrechen (17,6 %), Bauchschmerzen (14,7 %), Stomatitis (12,2 %), Mundtrockenheit (11,5 %).
-Sehr häufig: Hautausschlag (31,7 %), Pruritus (27,5 %), trockene Haut (10,6 %).
- +Sehr häufig: Hautausschlag (31,7 %), Pruritus (27,5 %), trockene Haut (10,6 %).
-Sehr häufig: Muskelspasmen (33,4 %), Rückenschmerzen (33,2 %), Muskelschwäche (24,4 %), Muskelkrämpfe (20,1 %), Arthralgie (19,0 %), Gliederschmerzen (17,9 %), Myalgie (14,9 %), Schmerzen der Skelettmuskulatur (14,8 %), Knochenschmerzen (11,8 %), muskuloskelettale Brustschmerzen (11,3 %).
- +Sehr häufig: Muskelspasmen (33,4 %), Rückenschmerzen (33,2 %), Muskelschwäche (24,4 %), Muskelkrämpfe (20,1 %), Arthralgie (19,0 %), Gliederschmerzen (17,9 %), Myalgie (14,9 %), Schmerzen der Skelettmuskulatur (14,8 %), Knochenschmerzen (11,8 %), muskuloskelettale Brustschmerzen (11,3 %).
-Sehr häufig: Fatigue (73,7 %), periphere Ödeme (46,6 %), Asthenie (29,7 %), Fieber (23,1 %).
- +Sehr häufig: Fatigue (73,7 %), periphere Ödeme (46,6 %), Asthenie (29,7 %), Fieber (23,1 %).
-Die Wirksamkeit (gemäss Ansprechkriterien der International Myeloma Working Group, IMWG) und Sicherheit von Lenalidomid in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason (RVd) wurde in zwei multizentrischen klinischen Studien der Phase 3 bewertet: PETHEMA GEM2012 und IFM 2009.
- +Die Wirksamkeit (gemäss Ansprechkriterien der International Myeloma Working Group, IMWG) und Sicherheit von Lenalidomid in Kombination mit Bortezomib und Dexamethason (RVd) wurde in zwei multizentrischen klinischen Studien der Phase 3 bewertet: PETHEMA GEM2012 und IFM 2009.
-Bei der PETHEMA GEM2012 Studie handelte es sich um eine randomisierte, kontrollierte, offene Multizenterstudie der Phase 3, in der 2 vor Transplantation verabreichte Konditionierungsregime (Busulfan-Melphalan und MEL200) bei Patienten, die RVd als initiale Therapie erhalten hatten, miteinander verglichen wurden. RVd wurde in sechs 4-wöchigen Zyklen (24 Wochen) gegeben. Die Patienten erhielten Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-21, subkutanes Bortezomib 1,3 mg/m2 an den Tagen 1, 4, 8 und 11 sowie Dexamethason 40 mg/Tag oral an den Tagen 1-4, 9-12 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen. Im Anschluss an die initiale Therapie erhielten die Patienten entweder ein Konditionierungsregime mit Busulfan-Melphalan oder mit MEL200 (1:1 Randomisierung) und eine ASZT. Ausserdem erhielten die Patienten zwei zusätzliche Behandlungszyklen (8 Wochen) mit RVd im Anschluss an die ASZT. In die Studie wurden insgesamt 458 Patienten aufgenommen.
-In der PETHEMA GEM2012 Studie betrug am Ende der initialen Therapie mit RVd die ≥ VGPR-Rate 67 %, die CR-Rate 33 % und 47 % (217/458) der Studienteilnehmer waren MRD-negativ. Von den Studienteilnehmern mit ≥ VGPR waren 64 % (196/305) MRD-negativ (10-4 Sensitivität). Die ≥ VGPR-Rate nach der Transplantation betrug 75 %, die CR-Rate 44 % und 59 % (287/458) der Studienteilnehmer waren MRD-negativ. Von den Studienteilnehmern mit ≥ VGPR waren 79 % (271/344) MRD-negativ (10-4 Sensitivität).
- +Bei der PETHEMA GEM2012 Studie handelte es sich um eine randomisierte, kontrollierte, offene Multizenterstudie der Phase 3, in der 2 vor Transplantation verabreichte Konditionierungsregime (Busulfan-Melphalan und MEL200) bei Patienten, die RVd als initiale Therapie erhalten hatten, miteinander verglichen wurden. RVd wurde in sechs 4-wöchigen Zyklen (24 Wochen) gegeben. Die Patienten erhielten Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-21, subkutanes Bortezomib 1,3 mg/m2 an den Tagen 1, 4, 8 und 11 sowie Dexamethason 40 mg/Tag oral an den Tagen 1-4, 9-12 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen. Im Anschluss an die initiale Therapie erhielten die Patienten entweder ein Konditionierungsregime mit Busulfan-Melphalan oder mit MEL200 (1:1 Randomisierung) und eine ASZT. Ausserdem erhielten die Patienten zwei zusätzliche Behandlungszyklen (8 Wochen) mit RVd im Anschluss an die ASZT. In die Studie wurden insgesamt 458 Patienten aufgenommen.
- +In der PETHEMA GEM2012 Studie betrug am Ende der initialen Therapie mit RVd die ≥ VGPR-Rate 67 %, die CR-Rate 33 % und 47 % (217/458) der Studienteilnehmer waren MRD-negativ. Von den Studienteilnehmern mit ≥ VGPR waren 64 % (196/305) MRD-negativ (10-4 Sensitivität). Die ≥ VGPR-Rate nach der Transplantation betrug 75 %, die CR-Rate 44 % und 59 % (287/458) der Studienteilnehmer waren MRD-negativ. Von den Studienteilnehmern mit ≥ VGPR waren 79 % (271/344) MRD-negativ (10-4 Sensitivität).
-Die IFM 2009 Studie war eine randomisierte, kontrollierte, offene Multizenterstudie der Phase 3 zum Vergleich von RVd mit und ohne ASZT als initiale Therapie bei transplantierbaren Patienten mit nicht vorbehandeltem multiplem Myelom. Die Patienten erhielten Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-14, intravenöses Bortezomib 1,3 mg/m2 an den Tagen 1, 4, 8 und 11 sowie Dexamethason 20 mg/Tag oral an den Tagen 1, 2, 4, 5, 8, 9, 11 und 12 der sich wiederholenden 21-Tages-Zyklen. RVd wurde als acht 3-wöchige Zyklen (24 Wochen) ohne unmittelbare ASZT (Arm A) oder als drei 3-wöchige Zyklen (9 Wochen) vor der ASZT (Arm B) gegeben. Die Patienten in Arm B erhielten ausserdem zwei zusätzliche 3-wöchige Zyklen von RVd nach der ASZT. In die Studie wurden insgesamt 700 Patienten aufgenommen.
-In der IFM 2009 Studie lag die ≥ VGPR-Rate am Ende der initialen Therapie bei 68 % und die CR-Rate bei 31 %. Von den Studienteilnehmern mit ≥ VGPR waren 57 % (136/237) MRD-negativ (10-4 Sensitivität).
- +Die IFM 2009 Studie war eine randomisierte, kontrollierte, offene Multizenterstudie der Phase 3 zum Vergleich von RVd mit und ohne ASZT als initiale Therapie bei transplantierbaren Patienten mit nicht vorbehandeltem multiplem Myelom. Die Patienten erhielten Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-14, intravenöses Bortezomib 1,3 mg/m2 an den Tagen 1, 4, 8 und 11 sowie Dexamethason 20 mg/Tag oral an den Tagen 1, 2, 4, 5, 8, 9, 11 und 12 der sich wiederholenden 21-Tages-Zyklen. RVd wurde als acht 3-wöchige Zyklen (24 Wochen) ohne unmittelbare ASZT (Arm A) oder als drei 3-wöchige Zyklen (9 Wochen) vor der ASZT (Arm B) gegeben. Die Patienten in Arm B erhielten ausserdem zwei zusätzliche 3-wöchige Zyklen von RVd nach der ASZT. In die Studie wurden insgesamt 700 Patienten aufgenommen.
- +In der IFM 2009 Studie lag die ≥ VGPR-Rate am Ende der initialen Therapie bei 68 % und die CR-Rate bei 31 %. Von den Studienteilnehmern mit ≥ VGPR waren 57 % (136/237) MRD-negativ (10-4 Sensitivität).
-Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 innerhalb von 90-100 Tagen nach ASZT auf die Lenalidomid-Erhaltungstherapie oder den Placebo-Arm randomisiert. Die Lenalidomid-Erhaltungsdosis betrug 10 mg einmal täglich an den Tagen 1-28 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen (und wurde bei Verträglichkeit nach 3 Monaten auf 15 mg einmal täglich erhöht), und die Behandlung wurde bis zur Progression der Erkrankung fortgesetzt.
-Insgesamt wurden 460 Patienten randomisiert: 231 Patienten auf Lenalidomid und 229 Patienten auf Placebo. Beide Arme waren hinsichtlich demographischer und krankheitsbezogener Charakteristika vergleichbar.
- +Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 innerhalb von 90-100 Tagen nach ASZT auf die Lenalidomid-Erhaltungstherapie oder den Placebo-Arm randomisiert. Die Lenalidomid-Erhaltungsdosis betrug 10 mg einmal täglich an den Tagen 1-28 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen (und wurde bei Verträglichkeit nach 3 Monaten auf 15 mg einmal täglich erhöht), und die Behandlung wurde bis zur Progression der Erkrankung fortgesetzt.
- +Insgesamt wurden 460 Patienten randomisiert: 231 Patienten auf Lenalidomid und 229 Patienten auf Placebo. Beide Arme waren hinsichtlich demographischer und krankheitsbezogener Charakteristika vergleichbar.
-Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug beim Daten Cut-off 01. Februar 2016 81,9 Monate. Das Risiko einer Progression oder Tod war zugunsten von Lenalidomid um 39 % vermindert (HR = 0,61, 95%-KI = 0,48 - 0,76; p < 0.001). Das mediane progressionsfreie Überleben betrug 56,9 Monate im Lenalidomid-Arm im Vergleich zu 29,4 Monaten im Placebo-Arm.
-In der OS-Analyse betrug die beobachtete HR 0,61 (95%-KI = 0,46 - 0,81) für Lenalidomid gegenüber Placebo und wies auf ein um 39 % vermindertes Sterberisiko hin. Das mediane Gesamtüberleben betrug 111,0 Monate im Lenalidomid-Arm, verglichen von 84,2 Monaten im Placebo-Arm.
- +Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug beim Daten Cut-off 01. Februar 2016 81,9 Monate. Das Risiko einer Progression oder Tod war zugunsten von Lenalidomid um 39 % vermindert (HR = 0,61, 95%-KI = 0,48 - 0,76; p < 0.001). Das mediane progressionsfreie Überleben betrug 56,9 Monate im Lenalidomid-Arm im Vergleich zu 29,4 Monaten im Placebo-Arm.
- +In der OS-Analyse betrug die beobachtete HR 0,61 (95%-KI = 0,46 - 0,81) für Lenalidomid gegenüber Placebo und wies auf ein um 39 % vermindertes Sterberisiko hin. Das mediane Gesamtüberleben betrug 111,0 Monate im Lenalidomid-Arm, verglichen von 84,2 Monaten im Placebo-Arm.
-Patienten, die bei Diagnosestellung unter 65 Jahre alt waren und sich einer Hochdosis-Chemotherapie mit nachfolgender ASZT unterzogen und zum Zeitpunkt der hämatologischen Erholung zumindest eine Stabilisierung der Erkrankung erreicht hatten, wurden in die Studie eingeschlossen.
-Innerhalb von 6 Monaten nach der ASZT wurden die Patienten auf die Lenalidomid-Erhaltungstherapie oder den Placebo-Arm randomisiert. Nach zwei Lenalidomid-Konsolidierungszyklen (25 mg/Tag an den Tagen 1-21 eines 28-Tage-Zyklus) betrug die Lenalidomid-Erhaltungsdosis 10 mg einmal täglich (1-28 eines 28-Tage-Zyklus; und wurde bei Verträglichkeit nach 3 Monaten auf 15 mg einmal täglich erhöht). Die Behandlung wurde bis zur Progression der Erkrankung fortgesetzt.
-Insgesamt wurden 614 Patienten randomisiert: 307 Patienten auf Lenalidomid und 307 Patienten auf Placebo.
-Die Behandlung wurde bei den verbliebenen 119 Studienteilnehmenden, welche die Lenalidomid-Erhaltungstherapie (Mindestbehandlungsdauer 27 Monate) erhielten, wegen einer beobachteten ungleichen Verteilung aufgetretener SPM beendet.
-Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug beim Daten Cut-off 01. Februar 2016 96,7 Monate. Das Risiko einer Progression der Erkrankung oder Tod war um 43 % zugunsten von Lenalidomid vermindert (HR = 0,57, 95%-KI = 0,42-0,76; p < 0.001). Das mediane PFS betrug 44,4 Monate im Lenalidomid-Arm im Vergleich zu 23,8 Monaten im Placebo-Arm.
- +Patienten, die bei Diagnosestellung unter 65 Jahre alt waren und sich einer Hochdosis-Chemotherapie mit nachfolgender ASZT unterzogen und zum Zeitpunkt der hämatologischen Erholung zumindest eine Stabilisierung der Erkrankung erreicht hatten, wurden in die Studie eingeschlossen.
- +Innerhalb von 6 Monaten nach der ASZT wurden die Patienten auf die Lenalidomid-Erhaltungstherapie oder den Placebo-Arm randomisiert. Nach zwei Lenalidomid-Konsolidierungszyklen (25 mg/Tag an den Tagen 1-21 eines 28-Tage-Zyklus) betrug die Lenalidomid-Erhaltungsdosis 10 mg einmal täglich (1-28 eines 28-Tage-Zyklus; und wurde bei Verträglichkeit nach 3 Monaten auf 15 mg einmal täglich erhöht). Die Behandlung wurde bis zur Progression der Erkrankung fortgesetzt.
- +Insgesamt wurden 614 Patienten randomisiert: 307 Patienten auf Lenalidomid und 307 Patienten auf Placebo.
- +Die Behandlung wurde bei den verbliebenen 119 Studienteilnehmenden, welche die Lenalidomid-Erhaltungstherapie (Mindestbehandlungsdauer 27 Monate) erhielten, wegen einer beobachteten ungleichen Verteilung aufgetretener SPM beendet.
- +Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug beim Daten Cut-off 01. Februar 2016 96,7 Monate. Das Risiko einer Progression der Erkrankung oder Tod war um 43 % zugunsten von Lenalidomid vermindert (HR = 0,57, 95%-KI = 0,42-0,76; p < 0.001). Das mediane PFS betrug 44,4 Monate im Lenalidomid-Arm im Vergleich zu 23,8 Monaten im Placebo-Arm.
-Die Patienten im Behandlungsarm mit Lenalidomid, Bortezomib und Dexamethason (RVd) erhielten Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-14, intravenöses Bortezomib 1,3 mg/m2 an den Tagen 1, 4, 8 und 11 sowie Dexamethason 20 mg/Tag oral an den Tagen 1, 2, 4, 5, 8, 9, 11 und 12 der sich wiederholenden 21-Tage-Zyklen für bis zu acht 21 Tage-Zyklen (24 Wochen). Die Patienten im Behandlungsarm mit Lenalidomid und Dexamethason (Rd) erhielten Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-21 und Dexamethason 40 mg/Tag oral an den Tagen 1, 8, 15 und 22 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen für bis zu sechs 21 Tage-Zyklen (24 Wochen). Die Patienten in beiden Behandlungsarmen nahmen kontinuierlich das Rd-Schema ein: Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-21 und Dexamethason 40 mg/Tag oral an den Tagen 1, 8, 15 und 22 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen. Es war vorgesehen, die Behandlung bis zur Progression der Erkrankung fortzusetzen.
- +Die Patienten im Behandlungsarm mit Lenalidomid, Bortezomib und Dexamethason (RVd) erhielten Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-14, intravenöses Bortezomib 1,3 mg/m2 an den Tagen 1, 4, 8 und 11 sowie Dexamethason 20 mg/Tag oral an den Tagen 1, 2, 4, 5, 8, 9, 11 und 12 der sich wiederholenden 21-Tage-Zyklen für bis zu acht 21 Tage-Zyklen (24 Wochen). Die Patienten im Behandlungsarm mit Lenalidomid und Dexamethason (Rd) erhielten Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-21 und Dexamethason 40 mg/Tag oral an den Tagen 1, 8, 15 und 22 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen für bis zu sechs 21 Tage-Zyklen (24 Wochen). Die Patienten in beiden Behandlungsarmen nahmen kontinuierlich das Rd-Schema ein: Lenalidomid 25 mg/Tag oral an den Tagen 1-21 und Dexamethason 40 mg/Tag oral an den Tagen 1, 8, 15 und 22 der sich wiederholenden 28-Tage-Zyklen. Es war vorgesehen, die Behandlung bis zur Progression der Erkrankung fortzusetzen.
-Die Ergebnisse für das PFS (IRAC-Prüfung, EMA-Zensurregeln), mit Datenstichtag 01. Dezember 2016 und einem medianen Verlaufsbeobachtungszeitraum der überlebenden Studienteilnehmer von 60,6 Monaten, zeigten eine 24 %ige Reduktion des Risikos für eine Progression der Erkrankung oder Tod zugunsten von RVd (HR = 0,76; 95 % KI 0,62; 0,94). Das mediane Gesamt-PFS betrug 41,7 Monate (95 % KI 33,1; 51,5) im RVd-Arm versus 29,7 Monate (95 % KI 24,2; 37,8) im Rd-Arm.
-Bei den Teilnehmern im RVd-Arm wurde eine 28 %ige Reduktion des Risikos für Tod im Vergleich zum Rd-Arm beobachtet (HR = 0,72; 95 % KI = 0,56 bis 0,94). Das mediane OS lag bei insgesamt 89,1 Monaten (95 % KI 76,1; nicht beurteilbar) im RVd-Arm, verglichen mit 67,2 Monaten (95 % KI 58,4; 90,8) im Rd-Arm. Ebenso war die ≥ VGPR-Rate im RVd-Arm (58 %) höher als im Rd-Arm (32 %).
- +Die Ergebnisse für das PFS (IRAC-Prüfung, EMA-Zensurregeln), mit Datenstichtag 01. Dezember 2016 und einem medianen Verlaufsbeobachtungszeitraum der überlebenden Studienteilnehmer von 60,6 Monaten, zeigten eine 24 %ige Reduktion des Risikos für eine Progression der Erkrankung oder Tod zugunsten von RVd (HR = 0,76; 95 % KI 0,62; 0,94). Das mediane Gesamt-PFS betrug 41,7 Monate (95 % KI 33,1; 51,5) im RVd-Arm versus 29,7 Monate (95 % KI 24,2; 37,8) im Rd-Arm.
- +Bei den Teilnehmern im RVd-Arm wurde eine 28 %ige Reduktion des Risikos für Tod im Vergleich zum Rd-Arm beobachtet (HR = 0,72; 95 % KI = 0,56 bis 0,94). Das mediane OS lag bei insgesamt 89,1 Monaten (95 % KI 76,1; nicht beurteilbar) im RVd-Arm, verglichen mit 67,2 Monaten (95 % KI 58,4; 90,8) im Rd-Arm. Ebenso war die ≥ VGPR-Rate im RVd-Arm (58 %) höher als im Rd-Arm (32 %).
-Das PFS war unter Rd (26,0 Monate) signifikant länger als unter MPT (21,9 Monate): HR von 0,69 (95%iges KI: 0,59-0,80; p = 0.001) was auf eine 31%ige Reduktion des Risikos einer Progression oder Tod hinweist. In den beiden Behandlungsarmen trugen Todesfälle während der Laufzeit der Studie denselben Anteil (10 %) zum PFS bei. Im Rd-Arm ergab sich im Vergleich zum MPT-Arm eine Verbesserung der medianen PFS-Zeit um 4,3 Monate. Die Ansprechrate des Myeloms war unter Rd signifikant höher als unter MPT (75,1 % versus 62,3 %; p < 0,00001), wobei bei 15,1 % der Patienten im Rd-Arm ein vollständiges Ansprechen vorlag, im Vergleich zu 9,3 % der Patienten im MPT-Arm. Die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen betrug im Rd-Arm 1,8 Monate und im MPT-Arm 2,8 Monate.
- +Das PFS war unter Rd (26,0 Monate) signifikant länger als unter MPT (21,9 Monate): HR von 0,69 (95%iges KI: 0,59-0,80; p = 0.001) was auf eine 31%ige Reduktion des Risikos einer Progression oder Tod hinweist. In den beiden Behandlungsarmen trugen Todesfälle während der Laufzeit der Studie denselben Anteil (10 %) zum PFS bei. Im Rd-Arm ergab sich im Vergleich zum MPT-Arm eine Verbesserung der medianen PFS-Zeit um 4,3 Monate. Die Ansprechrate des Myeloms war unter Rd signifikant höher als unter MPT (75,1 % versus 62,3 %; p < 0,00001), wobei bei 15,1 % der Patienten im Rd-Arm ein vollständiges Ansprechen vorlag, im Vergleich zu 9,3 % der Patienten im MPT-Arm. Die mediane Zeit bis zum ersten Ansprechen betrug im Rd-Arm 1,8 Monate und im MPT-Arm 2,8 Monate.
-In einer gepoolten Auswertung beider Studien betrug die mediane Zeit bis zur Progression bei Patienten unter Lenalidomid/Dexamethason 48 Wochen (95% KI: 41,1; 60,1) und bei Patienten unter Placebo/Dexamethason 20,1 Wochen (95% Kl: 19,9; 20,7). Die mediane Dauer des progressionsfreien Überlebens betrug 47,3 Wochen (95% KI: 36,9; 58,4) versus 20,1 Wochen (95% KI: 18,1; 20,3). Die Gesamtüberlebenszeit war bei Lenalidomid/Dexamethason mit 90,3 vs. 80,2 Wochen, p = 0,015, signifikant höher (die Patienten im Placeboarm konnten nach Progression bzw. nach Entblindung zum Verum wechseln; 50 % wurden mit Lenalidomid/Dexamethason behandelt).
- +In einer gepoolten Auswertung beider Studien betrug die mediane Zeit bis zur Progression bei Patienten unter Lenalidomid/Dexamethason 48 Wochen (95% KI: 41,1; 60,1) und bei Patienten unter Placebo/Dexamethason 20,1 Wochen (95% Kl: 19,9; 20,7). Die mediane Dauer des progressionsfreien Überlebens betrug 47,3 Wochen (95% KI: 36,9; 58,4) versus 20,1 Wochen (95% KI: 18,1; 20,3). Die Gesamtüberlebenszeit war bei Lenalidomid/Dexamethason mit 90,3 vs. 80,2 Wochen, p = 0,015, signifikant höher (die Patienten im Placeboarm konnten nach Progression bzw. nach Entblindung zum Verum wechseln; 50 % wurden mit Lenalidomid/Dexamethason behandelt).
-In einer multizentrischen, einarmigen, offenen Phase-II-Studie (MDS-003 in Deutschland und den USA) wurden 120 Patienten mit gesicherter Erythrozytentransfusionsabhängigkeit auf dem Boden eines MDS mit niedrigem Risiko oder intermediärem Risiko 1 mit einer zytogenetischen Deletion 5q-Anomalie mit oder ohne weitere zytogenetische Anomalien mit Lenalidomid 10 mg behandelt. Die Therapiedauer lag im Median bei 52,5 Wochen. Die Rate der Transfusionsunabhängigkeit (> 56 Tage) betrug 62,8 %. Der Anstieg des Hämoglobinwerts lag im Median bei 5,9 g/dl. Die mediane Ansprechdauer betrug 97 Wochen. Ein deutliches zytogenetisches Ansprechen wurde bei 34,6 % der Patienten und ein weniger deutlich ausgeprägtes zytogenetisches Ansprechen bei 38,5 % der Patienten beobachtet.
-In einer multizentrischen, doppelblinden, placebokontrollierten, dreiarmigen Phase-III-Studie (MDS-004 in Europa und Israel) wurden 138 Patienten mit gesicherter Erythrozytentransfusionsabhängigkeit auf dem Boden eines MDS mit niedrigem Risiko oder intermediärem Risiko 1 mit einer zytogenetischen Deletion 5q-Anomalie mit oder ohne weitere zytogenetische Anomalien randomisiert mit Lenalidomid 10 mg, Lenalidomid 5 mg oder Placebo behandelt. Die Dauer der Doppelblindphase betrug 16 - 52 Wochen. Die Rate der Transfusionsunabhängigkeit (> 182 Tage) lag in der 10 mg-Gruppe bei 56,1 %. Die entsprechenden Transfusionsunabhängigkeitsraten in der 5 mg- und Placebogruppe betrugen 41,3 % bzw. 5,9 %. Die mediane Ansprechdauer lag in der 10 mg-Gruppe bei 106 Wochen; in der 5 mg- und Placebogruppe liess sie sich hingegen nicht ermitteln. Ein deutliches bzw. ein weniger deutlich ausgeprägtes zytogenetisches Ansprechen wurde bei 24,0 % bzw. 17,1 % (10 mg); 10,9 % bzw. 6,5 % (5 mg); und 0 % bzw. 0 % (Placebo) der Patienten beobachtet.
-Die Rate der Transfusionsunabhängigkeit (> 56 Tage) lag in der 10 mg-Gruppe bei 61,0 %, mit einem medianen Anstieg des Hämoglobinwerts um 6,3 g/dl. Die entsprechenden Transfusionsunabhängigkeitsraten und Hämoglobinanstiege in der 5 mg- und Placebogruppe betrugen 50,0 % bzw. 7,8 % und 5,1 g/dl bzw. 2,3 g/dl.
- +In einer multizentrischen, einarmigen, offenen Phase-II-Studie (MDS-003 in Deutschland und den USA) wurden 120 Patienten mit gesicherter Erythrozytentransfusionsabhängigkeit auf dem Boden eines MDS mit niedrigem Risiko oder intermediärem Risiko 1 mit einer zytogenetischen Deletion 5q-Anomalie mit oder ohne weitere zytogenetische Anomalien mit Lenalidomid 10 mg behandelt. Die Therapiedauer lag im Median bei 52,5 Wochen. Die Rate der Transfusionsunabhängigkeit (> 56 Tage) betrug 62,8 %. Der Anstieg des Hämoglobinwerts lag im Median bei 5,9 g/dl. Die mediane Ansprechdauer betrug 97 Wochen. Ein deutliches zytogenetisches Ansprechen wurde bei 34,6 % der Patienten und ein weniger deutlich ausgeprägtes zytogenetisches Ansprechen bei 38,5 % der Patienten beobachtet.
- +In einer multizentrischen, doppelblinden, placebokontrollierten, dreiarmigen Phase-III-Studie (MDS-004 in Europa und Israel) wurden 138 Patienten mit gesicherter Erythrozytentransfusionsabhängigkeit auf dem Boden eines MDS mit niedrigem Risiko oder intermediärem Risiko 1 mit einer zytogenetischen Deletion 5q-Anomalie mit oder ohne weitere zytogenetische Anomalien randomisiert mit Lenalidomid 10 mg, Lenalidomid 5 mg oder Placebo behandelt. Die Dauer der Doppelblindphase betrug 16 - 52 Wochen. Die Rate der Transfusionsunabhängigkeit (> 182 Tage) lag in der 10 mg-Gruppe bei 56,1 %. Die entsprechenden Transfusionsunabhängigkeitsraten in der 5 mg- und Placebogruppe betrugen 41,3 % bzw. 5,9 %. Die mediane Ansprechdauer lag in der 10 mg-Gruppe bei 106 Wochen; in der 5 mg- und Placebogruppe liess sie sich hingegen nicht ermitteln. Ein deutliches bzw. ein weniger deutlich ausgeprägtes zytogenetisches Ansprechen wurde bei 24,0 % bzw. 17,1 % (10 mg); 10,9 % bzw. 6,5 % (5 mg); und 0 % bzw. 0 % (Placebo) der Patienten beobachtet.
- +Die Rate der Transfusionsunabhängigkeit (> 56 Tage) lag in der 10 mg-Gruppe bei 61,0 %, mit einem medianen Anstieg des Hämoglobinwerts um 6,3 g/dl. Die entsprechenden Transfusionsunabhängigkeitsraten und Hämoglobinanstiege in der 5 mg- und Placebogruppe betrugen 50,0 % bzw. 7,8 % und 5,1 g/dl bzw. 2,3 g/dl.
-Eingeschlossen wurden Patienten mit einer absoluten Neutrophilenzahl (ANZ) ≥1'500 Zellen/mm3, einer Thrombozytenzahl ≥60'000 Zellen/mm3, SGOT/AST bzw. SGPT/ALT im Serum < 3,0 x ULN (obere Normgrenze) ausser bei dokumentierten Anhaltspunkten für einen Leberbefall durch das Lymphom, Gesamtbilirubin im Serum < 1,5 x ULN ausser bei Gilbert-Syndrom oder dokumentiertem Leberbefall durch das Lymphom sowie eine (nach der Cockcroft-Gault-Formel) rechnerisch ermittelte Kreatinin-Clearance > 30 ml/min.
- +Eingeschlossen wurden Patienten mit einer absoluten Neutrophilenzahl (ANZ) ≥1'500 Zellen/mm3, einer Thrombozytenzahl ≥60'000 Zellen/mm3, SGOT/AST bzw. SGPT/ALT im Serum < 3,0 x ULN (obere Normgrenze) ausser bei dokumentierten Anhaltspunkten für einen Leberbefall durch das Lymphom, Gesamtbilirubin im Serum < 1,5 x ULN ausser bei Gilbert-Syndrom oder dokumentiertem Leberbefall durch das Lymphom sowie eine (nach der Cockcroft-Gault-Formel) rechnerisch ermittelte Kreatinin-Clearance > 30 ml/min.
-Auswertung der Ansprechrate (N = 134) N (%) 95 % Cl
-Gesamtansprechrate (IWRC) (CR+CRu+PR) 37 (28) (20,2; 36,0)
-Komplette Remission (CR+CRu) 10 (7) (3,6; 13,3)
-CR 2 (1)
-CRu 8 (6)
-Partielle Remission (PR) 27 (20)
-Stabile Erkrankung (SD) 39 (29)
-Dauer der Remissionen (Monate) Median 95 % CI
-Dauer des Gesamtansprechens (CR + CRu + PR) N = 37 16,6 (7,7; 26,7)
- +Auswertung der Ansprechrate (N = 134) N (%) 95 % Cl
- +Gesamtansprechrate (IWRC) (CR+CRu+PR) 37 (28) (20,2; 36,0)
- +Komplette Remission (CR+CRu) 10 (7) (3,6; 13,3)
- +CR 2 (1)
- +CRu 8 (6)
- +Partielle Remission (PR) 27 (20)
- +Stabile Erkrankung (SD) 39 (29)
- +Dauer der Remissionen (Monate) Median 95 % CI
- +Dauer des Gesamtansprechens (CR + CRu + PR)N = 37 16,6 (7,7; 26,7)
- +
- +
-Insgesamt 358 Patienten im Alter von mindestens 18 Jahren mit FL von Grad 1, 2 oder 3A (N = 295) oder histologisch gesichertem Marginalzellen-Lymphom (MZL) wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert. Die Patienten waren zuvor mit mindestens einer systemischen Chemotherapie, Immuntherapie oder Immun-Chemotherapie behandelt worden. Die Patienten mussten mindestens 2 vorherige Dosen Rituximab erhalten haben und durften nicht Rituximab-refraktär sein.
-Lenalidomid wurde in einer oralen Dosis von 20 mg einmal täglich an den ersten 21 Tagen der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen gegeben und zwar über 12 Zyklen oder bis zum Auftreten einer nicht akzeptablen Toxizität. Die Dosis Rituximab betrug 375 mg/m2 einmal wöchentlich in Zyklus 1 (Tag 1, 8, 15 und 22) und an Tag 1 jedes 28-tätigen Zyklus ab Zyklus 2 bis einschliesslich Zyklus 5.
-Der primäre Wirksamkeitsendpunkt der Studie war das progressionsfreie Überleben (PFS). Das mediane progessionsfreie Überleben (PFS) war im R2-Arm bei Patienten mit FL signifikant länger (39,4 Monate; 95% KI 25,1; NE) als im Kontrollarm (13,8 Monate; 95% KI: 11,2; 16,0); das Rezidivrisiko wurde um 60 % reduziert (HR 0,40; 95% KI: 0,29; 0,55). Das Ergebnis des primären Endpunkts war klinisch und statistisch signifikant.
-Darüber hinaus zeigen FL-Patienten im R2-Arm eine höhere Gesamtansprechrate (ORR) (ORR 80,3 %; 95% CI: 72,9; 86,4) im Vergleich zur Rituximab-Monotherapie (ORR 55,4; 95% CI: 47,0; 63,6). Die mediane Ansprechzeit betrug 36,6 Monate im R2-Arm und 15,5 Monate im Kontrollarm. Die Mortalität, gemessen als Gesamtüberlebensrate (OS) nach 2 Jahren, wurde im R2-Arm um 55 % (HR 0,45; 95% CI:0,22; 0,92) reduziert, das heisst nach 2 Jahren lebten 94,8 % der Patienten im R2 Arm verglichen mit 85,8 % bei Patienten unter Rituximab-Monotherapie.
- +Insgesamt 358 Patienten im Alter von mindestens 18 Jahren mit FL von Grad 1, 2 oder 3A (N = 295) oder histologisch gesichertem Marginalzellen-Lymphom (MZL) wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert. Die Patienten waren zuvor mit mindestens einer systemischen Chemotherapie, Immuntherapie oder Immun-Chemotherapie behandelt worden. Die Patienten mussten mindestens 2 vorherige Dosen Rituximab erhalten haben und durften nicht Rituximab-refraktär sein.
- +Lenalidomid wurde in einer oralen Dosis von 20 mg einmal täglich an den ersten 21 Tagen der sich wiederholenden 28-tägigen Behandlungszyklen gegeben und zwar über 12 Zyklen oder bis zum Auftreten einer nicht akzeptablen Toxizität. Die Dosis Rituximab betrug 375 mg/m2 einmal wöchentlich in Zyklus 1 (Tag 1, 8, 15 und 22) und an Tag 1 jedes 28-tätigen Zyklus ab Zyklus 2 bis einschliesslich Zyklus 5.
- +Der primäre Wirksamkeitsendpunkt der Studie war das progressionsfreie Überleben (PFS). Das mediane progessionsfreie Überleben (PFS) war im R2-Arm bei Patienten mit FL signifikant länger (39,4 Monate; 95% KI 25,1; NE) als im Kontrollarm (13,8 Monate; 95% KI: 11,2; 16,0); das Rezidivrisiko wurde um 60 % reduziert (HR 0,40; 95% KI: 0,29; 0,55). Das Ergebnis des primären Endpunkts war klinisch und statistisch signifikant.
- +Darüber hinaus zeigen FL-Patienten im R2-Arm eine höhere Gesamtansprechrate (ORR) (ORR 80,3 %; 95% CI: 72,9; 86,4) im Vergleich zur Rituximab-Monotherapie (ORR 55,4; 95% CI: 47,0; 63,6). Die mediane Ansprechzeit betrug 36,6 Monate im R2-Arm und 15,5 Monate im Kontrollarm. Die Mortalität, gemessen als Gesamtüberlebensrate (OS) nach 2 Jahren, wurde im R2-Arm um 55 % (HR 0,45; 95% CI:0,22; 0,92) reduziert, das heisst nach 2 Jahren lebten 94,8 % der Patienten im R2 Arm verglichen mit 85,8 % bei Patienten unter Rituximab-Monotherapie.
-Die Studie NHL-008 ist eine offene und randomisierte Phase 3 Studie in Patienten (N = 232) mit rezidiviertem oder refraktärem FL (Grad 1-3B), MZL oder MCL. Im Unterschied zu Studie NHL-007 schloss Studie NHL-008 Patienten ein, die gegenüber Rituximab refraktär waren das heisst entweder nicht auf die Behandlung ansprachen, oder innerhalb von 6 Monaten nach der Rituximab-Behandlung ein Rezidiv zeigten, oder die sowohl gegenüber Rituximab als auch gegenüber der Chemotherapie refraktär waren.
- +Die Studie NHL-008 ist eine offene und randomisierte Phase 3 Studie in Patienten (N = 232) mit rezidiviertem oder refraktärem FL (Grad 1-3B), MZL oder MCL. Im Unterschied zu Studie NHL-007 schloss Studie NHL-008 Patienten ein, die gegenüber Rituximab refraktär waren das heisst entweder nicht auf die Behandlung ansprachen, oder innerhalb von 6 Monaten nach der Rituximab-Behandlung ein Rezidiv zeigten, oder die sowohl gegenüber Rituximab als auch gegenüber der Chemotherapie refraktär waren.
-Während der Induktionsbehandlung wurde Lenalidomid in einer Dosis von 20 mg an den Tagen 1-21 der sich wiederholenden 28-tägigen-Zyklen gegeben und zwar für bis zu 12 Zyklen oder bis eine nicht akzeptable Toxizität auftrat oder die Einwilligung zur Teilnahme an der Studie zurückgezogen wurde. Die Dosis Rituximab betrug 375 mg/m2 pro Woche in Zyklus 1 (Tag 1, 8, 15 und 22) und an Tag 1 jedes zweiten 28-tägigen Zyklus (Zyklen 3, 5, 7, 9 und 11) für bis zu 12 Behandlungszyklen.
- +Während der Induktionsbehandlung wurde Lenalidomid in einer Dosis von 20 mg an den Tagen 1-21 der sich wiederholenden 28-tägigen-Zyklen gegeben und zwar für bis zu 12 Zyklen oder bis eine nicht akzeptable Toxizität auftrat oder die Einwilligung zur Teilnahme an der Studie zurückgezogen wurde. Die Dosis Rituximab betrug 375 mg/m2 pro Woche in Zyklus 1 (Tag 1, 8, 15 und 22) und an Tag 1 jedes zweiten 28-tägigen Zyklus (Zyklen 3, 5, 7, 9 und 11) für bis zu 12 Behandlungszyklen.
-Nach der Induktionsphase von 12 Zyklen betrug der ORR aller Studienteilnehmer mit FL (n=148) 70,3 %; Rituximab-refraktäre-Patienten (N = 60) hatten einen ORR von 58,3 %, während Rituximab-nicht-refraktäre Patienten (N = 88) einen ORR von 79,3% hatten.
- +Nach der Induktionsphase von 12 Zyklen betrug der ORR aller Studienteilnehmer mit FL (n=148) 70,3 %; Rituximab-refraktäre-Patienten (N = 60) hatten einen ORR von 58,3 %, während Rituximab-nicht-refraktäre Patienten (N = 88) einen ORR von 79,3% hatten.
-Lenalidomid wird schnell absorbiert mit einer Tmax von 1 Stunde. Die orale Bioverfügbarkeit beträgt etwa 70 %. Die Pharmakokinetik von Lenalidomid verläuft dosisproportional.
- +Lenalidomid wird schnell absorbiert mit einer Tmax von 1 Stunde. Die orale Bioverfügbarkeit beträgt etwa 70 %. Die Pharmakokinetik von Lenalidomid verläuft dosisproportional.
-Die Bindung von Lenalidomid an Plasmaproteine ist gering (< 30 %). Ob Lenalidomid die Blut-Hirn-Schranke passiert, ist nicht untersucht.
-Nach Verabreichung einer Tagesdosis von 25 mg tritt Lenalidomid in das Sperma über (< 0,01 % der Dosis). Drei Tage nach dem Absetzen des Arzneimittels ist Lenalidomid in der Samenflüssigkeit gesunder Probanden nicht mehr nachweisbar.
- +Die Bindung von Lenalidomid an Plasmaproteine ist gering (< 30 %). Ob Lenalidomid die Blut-Hirn-Schranke passiert, ist nicht untersucht.
- +Nach Verabreichung einer Tagesdosis von 25 mg tritt Lenalidomid in das Sperma über (< 0,01 % der Dosis). Drei Tage nach dem Absetzen des Arzneimittels ist Lenalidomid in der Samenflüssigkeit gesunder Probanden nicht mehr nachweisbar.
-Der Metabolismus von Lenalidomid ist gering und erfolgt nicht über Phase-I-Enzyme. Die beim Menschen in vivo im Blut auftretende Hauptkomponente ist unverändertes Lenalidomid. Als Metaboliten wurden 5-Hydroxyl-Lenalidomid und N-Acetyl-Lenalidomid identifiziert, von denen jeder weniger als 5 % der Blutspiegel der Muttersubstanz erreicht.
- +Der Metabolismus von Lenalidomid ist gering und erfolgt nicht über Phase-I-Enzyme. Die beim Menschen in vivo im Blut auftretende Hauptkomponente ist unverändertes Lenalidomid. Als Metaboliten wurden 5-Hydroxyl-Lenalidomid und N-Acetyl-Lenalidomid identifiziert, von denen jeder weniger als 5 % der Blutspiegel der Muttersubstanz erreicht.
-Lenalidomid wird hauptsächlich als unveränderter Wirkstoff über glomeruläre Filtration und aktive tubuläre Sekretion eliminiert. Nach einer Einzeldosis von 25 mg ist bei leichtgradiger Niereninsuffizienz (ClCr 80-50 ml/min) die AUC um 25 % erhöht, bei mässiggradiger Niereninsuffizienz (ClCr 50-30 ml/min) ist die AUC um das 3-fache und bei schwerer Niereninsuffizienz (ClCr < 30 ml/min) und/oder dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (Interdialyse Periode) um das 4 bis 5-fache erhöht. Die Eliminationshalbwertszeit verlängert sich bei mässiggradiger Niereninsuffizienz um das 3-fache auf 9-10 Stunden.
- +Lenalidomid wird hauptsächlich als unveränderter Wirkstoff über glomeruläre Filtration und aktive tubuläre Sekretion eliminiert. Nach einer Einzeldosis von 25 mg ist bei leichtgradiger Niereninsuffizienz (ClCr 80-50 ml/min) die AUC um 25 % erhöht, bei mässiggradiger Niereninsuffizienz (ClCr 50-30 ml/min) ist die AUC um das 3-fache und bei schwerer Niereninsuffizienz (ClCr < 30 ml/min) und/oder dialysepflichtiger Niereninsuffizienz (Interdialyse Periode) um das 4 bis 5-fache erhöht. Die Eliminationshalbwertszeit verlängert sich bei mässiggradiger Niereninsuffizienz um das 3-fache auf 9-10 Stunden.
-Populationspharmakokinetische Analysen schlossen Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (N = 16, Gesamtbilirubin > 1,0 bis ≤1,5 x ULN oder AST > ULN) mit ein und zeigen, dass eine leicht eingeschränkte Leberfunktion die Disposition von Lenalidomid nicht beeinflusst. Zu Patienten mit mässig bis stark eingeschränkter Leberfunktion liegen keine Daten vor.
- +Populationspharmakokinetische Analysen schlossen Patienten mit leicht eingeschränkter Leberfunktion (N = 16, Gesamtbilirubin > 1,0 bis ≤1,5 x ULN oder AST > ULN) mit ein und zeigen, dass eine leicht eingeschränkte Leberfunktion die Disposition von Lenalidomid nicht beeinflusst. Zu Patienten mit mässig bis stark eingeschränkter Leberfunktion liegen keine Daten vor.
-Lenalidomid weist ein geringes Potenzial für akute Toxizität auf; bei Nagetieren betrugen die niedrigsten letalen Dosen nach oraler Verabreichung mehr als 2'000 mg/kg. Die Langzeitverabreichung von Lenalidomid führte bei Ratten, am auffälligsten bei weiblichen Tieren, zu einer Mineralisation des Nierenbeckens. Die Dosis, bei der keine Nebenwirkungen auftreten (no observed adverse effect level, NOAEL), wird für Ratten auf weniger als 75 mg/kg geschätzt und ist damit, basierend auf der AUC, um etwa das 25-fache höher als die menschliche Tagesexposition bei einer Dosis von 25 mg/Tag. Bei Affen führten wiederholte orale Gaben zu einer dosisabhängigen Abnahme der Neutrophilen-Zahl; dieser Effekt ist durch die pharmakodynamische Wirkung des Wirkstoffes bedingt. Wiederholte orale Gaben von 4 und 6 mg/kg an Affen über einen Zeitraum von bis zu 20 Wochen führten zu Mortalität und erheblicher Toxizität (deutliche Gewichtsabnahme, Abnahme der Zahl roter und weisser Blutkörperchen sowie der Thrombozytenzahl, multiple Organblutungen, Entzündungen des Gastrointestinaltraktes, Atrophie des Lymphgewebes und des Knochenmarks). Die Verabreichung von 1 und 2 mg/kg/Tag über 52 Wochen führte bei Affen zu Veränderungen im Zellanteil des Knochenmarks, einer leichten Abnahme des Verhältnisses myeloider zu erythroiden Zellen und zu Thymusatrophie. Bei 1 mg/kg/Tag wurde eine geringe Suppression der Leukozytenzahl beobachtet. Der NOAEL lag bei 1 mg/kg/Tag. Die AUC-Exposition entspricht bei dieser Dosis der human-therapeutischen Exposition bei 25 mg/Tag.
- +Lenalidomid weist ein geringes Potenzial für akute Toxizität auf; bei Nagetieren betrugen die niedrigsten letalen Dosen nach oraler Verabreichung mehr als 2'000 mg/kg. Die Langzeitverabreichung von Lenalidomid führte bei Ratten, am auffälligsten bei weiblichen Tieren, zu einer Mineralisation des Nierenbeckens. Die Dosis, bei der keine Nebenwirkungen auftreten (no observed adverse effect level, NOAEL), wird für Ratten auf weniger als 75 mg/kg geschätzt und ist damit, basierend auf der AUC, um etwa das 25-fache höher als die menschliche Tagesexposition bei einer Dosis von 25 mg/Tag. Bei Affen führten wiederholte orale Gaben zu einer dosisabhängigen Abnahme der Neutrophilen-Zahl; dieser Effekt ist durch die pharmakodynamische Wirkung des Wirkstoffes bedingt. Wiederholte orale Gaben von 4 und 6 mg/kg an Affen über einen Zeitraum von bis zu 20 Wochen führten zu Mortalität und erheblicher Toxizität (deutliche Gewichtsabnahme, Abnahme der Zahl roter und weisser Blutkörperchen sowie der Thrombozytenzahl, multiple Organblutungen, Entzündungen des Gastrointestinaltraktes, Atrophie des Lymphgewebes und des Knochenmarks). Die Verabreichung von 1 und 2 mg/kg/Tag über 52 Wochen führte bei Affen zu Veränderungen im Zellanteil des Knochenmarks, einer leichten Abnahme des Verhältnisses myeloider zu erythroiden Zellen und zu Thymusatrophie. Bei 1 mg/kg/Tag wurde eine geringe Suppression der Leukozytenzahl beobachtet. Der NOAEL lag bei 1 mg/kg/Tag. Die AUC-Exposition entspricht bei dieser Dosis der human-therapeutischen Exposition bei 25 mg/Tag.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-In der Originalverpackung, nicht über 25 °C und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
- +In der Originalverpackung, nicht über 25 °C und für Kinder unzugänglich aufbewahren.
-Wie bei den Zytostatika ist auch bei der Handhabung und Entsorgung von Lenalidomid BMS besondere Vorsicht geboten (siehe auch «Dosierung/Anwendung»).
- +Wie bei den Zytostatika ist auch bei der Handhabung und Entsorgung von Lenalidomid BMS besondere Vorsicht geboten (siehe auch "Dosierung/Anwendung" ).
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