| 46 Änderungen an Fachinfo Budesonid Spirig HC 3 mg |
-1 Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält maximal 284,56 mg Saccharose.
- +1 Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält maximal 284,56 mg Saccharose.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 Hartkapsel mit veränderter Wirkstofffreisetzung enthält Budesonidum 3 mg.
-Kinder ab 8 Jahren
- +Kinder ab 8 Jahren
-Die empfohlene Dosis beträgt im aktiven Krankheitsstadium 1 × täglich 9 mg während bis zu 8 Wochen.
-Für die Langzeitanwendung wird zur Erhaltung der Remission 1 × täglich 6 mg empfohlen.
- +Die empfohlene Dosis beträgt im aktiven Krankheitsstadium 1 × täglich 9 mg während bis zu 8 Wochen.
- +Für die Langzeitanwendung wird zur Erhaltung der Remission 1 × täglich 6 mg empfohlen.
-Die volle Wirkung tritt gewöhnlich nach 2 - 4 Wochen ein. Diese Empfehlungen stützen sich auf kontrollierte klinische Studien, die ein Jahr dauerten.
-Um Prednisolon bei steroidabhängigen Patienten zu ersetzen, wird als empfohlene Dosis 6 mg 1 × täglich verabreicht. Wenn eine Behandlung mit Budesonid Spirig HC begonnen wird, soll Prednisolon ausschleichend reduziert werden.
- +Die volle Wirkung tritt gewöhnlich nach 2 - 4 Wochen ein. Diese Empfehlungen stützen sich auf kontrollierte klinische Studien, die ein Jahr dauerten.
- +Um Prednisolon bei steroidabhängigen Patienten zu ersetzen, wird als empfohlene Dosis 6 mg 1 × täglich verabreicht. Wenn eine Behandlung mit Budesonid Spirig HC begonnen wird, soll Prednisolon ausschleichend reduziert werden.
-Kinder ab 8 Jahren mit einem Körpergewicht über 25 kg
-Die empfohlene Tagesdosis bei leichten bis mittelschweren Schüben ist 9 mg täglich während maximal 8 Wochen. Die volle Wirksamkeit wird üblicherweise innerhalb von 2 bis 4 Wochen erreicht. Wenn die Kontrolle der Symptome erreicht ist, sollte die Behandlung auf die niedrigste wirksame Dosis gesenkt werden. Die Behandlungsdauer in kontrollierten klinischen Studien betrug maximal 12 Wochen (täglich 9 mg während 8 Wochen, dann 6 mg während 4 Wochen). Wirksamkeit und Sicherheit einer längeren Behandlung ist bei Kindern nicht gezeigt.
- +Kinder ab 8 Jahren mit einem Körpergewicht über 25 kg
- +Die empfohlene Tagesdosis bei leichten bis mittelschweren Schüben ist 9 mg täglich während maximal 8 Wochen. Die volle Wirksamkeit wird üblicherweise innerhalb von 2 bis 4 Wochen erreicht. Wenn die Kontrolle der Symptome erreicht ist, sollte die Behandlung auf die niedrigste wirksame Dosis gesenkt werden. Die Behandlungsdauer in kontrollierten klinischen Studien betrug maximal 12 Wochen (täglich 9 mg während 8 Wochen, dann 6 mg während 4 Wochen). Wirksamkeit und Sicherheit einer längeren Behandlung ist bei Kindern nicht gezeigt.
-Die Erfahrungen mit Budesonid Spirig HC bei Kindern sind limitiert, deshalb ist bei einer Verabreichung von Budesonid Spirig HC an Kinder Vorsicht geboten (siehe auch unter «Dosierung/Anwendung»).
- +Die Erfahrungen mit Budesonid Spirig HC bei Kindern sind limitiert, deshalb ist bei einer Verabreichung von Budesonid Spirig HC an Kinder Vorsicht geboten (siehe auch unter "Dosierung/Anwendung" ).
-In-vivo Studien am Menschen haben gezeigt, dass die orale Verabreichung von Ketoconazol eine erhöhte systemische Aufnahme von Budesonid bewirkt. Ketoconazol ist ein CYP3A4 Inhibitor, der in der Leber und in der Darmschleimhaut aktiv ist (siehe «Interaktionen»). Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Ketoconazol und Budesonid, sollte eine Reduzierung der Budesonid-Dosis erwogen werden.
-Nach übermässigem Genuss von Grapefruitsaft (CYP3A4 Inhibitor) erhöht sich die systemische Aufnahme von Budesonid um das Doppelte. Wie bei anderen Medikamenten, die in erster Linie durch CYP3A4 metabolisiert werden, sollten Grapefruits oder Grapefruitsaft nicht gleichzeitig mit Budesonid eingenommen werden. Andere Fruchtsäfte, wie Orangen- oder Apfelsaft, hemmen CYP3A4 nicht (siehe «Interaktionen»).
- +In-vivo Studien am Menschen haben gezeigt, dass die orale Verabreichung von Ketoconazol eine erhöhte systemische Aufnahme von Budesonid bewirkt. Ketoconazol ist ein CYP3A4 Inhibitor, der in der Leber und in der Darmschleimhaut aktiv ist (siehe "Interaktionen" ). Bei einer gleichzeitigen Behandlung mit Ketoconazol und Budesonid, sollte eine Reduzierung der Budesonid-Dosis erwogen werden.
- +Nach übermässigem Genuss von Grapefruitsaft (CYP3A4 Inhibitor) erhöht sich die systemische Aufnahme von Budesonid um das Doppelte. Wie bei anderen Medikamenten, die in erster Linie durch CYP3A4 metabolisiert werden, sollten Grapefruits oder Grapefruitsaft nicht gleichzeitig mit Budesonid eingenommen werden. Andere Fruchtsäfte, wie Orangen- oder Apfelsaft, hemmen CYP3A4 nicht (siehe "Interaktionen" ).
-Die Metabolisierung von Budesonid, wie auch von anderen Glucokortikosteroiden, erfolgt in erster Linie durch das Enzym Cytochrom P450 3A (CYP3A4), einer Untergruppe des Cytochroms P450. Eine Hemmung durch Budesonid auf den CYP3A4-vermittelten Metabolismus von anderen Medikamenten ist unwahrscheinlich, da Budesonid nur eine geringe Affinität zu diesem Enzym hat. Die Hemmung dieses Enzyms z.B. durch Ketoconazol und Grapefruitsaft kann jedoch die systemische Aufnahme von Budesonid erhöhen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Die Metabolisierung von Budesonid, wie auch von anderen Glucokortikosteroiden, erfolgt in erster Linie durch das Enzym Cytochrom P450 3A (CYP3A4), einer Untergruppe des Cytochroms P450. Eine Hemmung durch Budesonid auf den CYP3A4-vermittelten Metabolismus von anderen Medikamenten ist unwahrscheinlich, da Budesonid nur eine geringe Affinität zu diesem Enzym hat. Die Hemmung dieses Enzyms z.B. durch Ketoconazol und Grapefruitsaft kann jedoch die systemische Aufnahme von Budesonid erhöhen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Cytochrom P450-Induktoren: Cytochrom P450 Induktoren (z.B. Rifampicin, Phenytoin, Barbiturate) können die Kortikosteroidwirkung vermindern.
- +Cytochrom P450-Induktoren: Cytochrom P450 Induktoren (z.B. Rifampicin, Phenytoin, Barbiturate) können die Kortikosteroidwirkung vermindern.
-Cytochrom P450-Inhibitoren: Starke Inhibitoren des Cytochroms P450 3A (Hauptstoffwechselenzym von Kortikosteroiden) wie Ketoconazol, Erythromycin, Clarithromycin und Ciclosporin können aufgrund der Hemmung der Metabolisierung den Plasmaspiegel von oral verabreichtem Budesonid erhöhen.
- +Cytochrom P450-Inhibitoren: Starke Inhibitoren des Cytochroms P450 3A (Hauptstoffwechselenzym von Kortikosteroiden) wie Ketoconazol, Erythromycin, Clarithromycin und Ciclosporin können aufgrund der Hemmung der Metabolisierung den Plasmaspiegel von oral verabreichtem Budesonid erhöhen.
-Tierstudien haben unerwünschte Effekte auf den Fetus gezeigt (Teratogenität, Embryotoxizität o.a.). In Mäusen konnte eine Plazentagängigkeit von Budesonid und/oder seinen Metaboliten gezeigt werden (siehe «Präklinische Daten»). Es existieren keine kontrollierten Humanstudien. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Während der Schwangerschaft darf Budesonid Spirig HC nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich.
- +Tierstudien haben unerwünschte Effekte auf den Fetus gezeigt (Teratogenität, Embryotoxizität o.a.). In Mäusen konnte eine Plazentagängigkeit von Budesonid und/oder seinen Metaboliten gezeigt werden (siehe "Präklinische Daten" ). Es existieren keine kontrollierten Humanstudien. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt. Während der Schwangerschaft darf Budesonid Spirig HC nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich.
-Klinische Studien haben gezeigt, dass klinisch relevante systemische Steroidnebenwirkungen auftreten können. Deren Häufigkeit und Stärke sind aber auch nach Langzeitanwendung in therapeutischen Dosen signifikant geringer als mit systemisch wirkenden Glucokortikoiden, da Budesonid rasch in der Leber metabolisiert wird und die Bioverfügbarkeit gering ist (siehe Studienresultate unter «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Klinische Studien haben gezeigt, dass klinisch relevante systemische Steroidnebenwirkungen auftreten können. Deren Häufigkeit und Stärke sind aber auch nach Langzeitanwendung in therapeutischen Dosen signifikant geringer als mit systemisch wirkenden Glucokortikoiden, da Budesonid rasch in der Leber metabolisiert wird und die Bioverfügbarkeit gering ist (siehe Studienresultate unter "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Sehr häufig: (≥1/10), häufig: (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich: (≥1/1'000 bis < 1/100), selten: (≥1/10'000 bis < 1/1'000), sehr selten: (< 1/10'000), nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Sehr häufig: (≥1/10), häufig: (≥1/100 bis <1/10), gelegentlich: (≥1/1'000 bis < 1/100), selten: (≥1/10'000 bis < 1/1'000), sehr selten: (< 1/10'000), nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Selten: Grauer Star einschließlich subkapsulärer Katarakt, verschwommenes Sehen (siehe auch Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Selten: Grauer Star einschließlich subkapsulärer Katarakt, verschwommenes Sehen (siehe auch Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-In einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studie mit 258 Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Schub zur Dosisfindung, erwies sich Budesonid 4,5 mg 2 × täglich als die kleinste effektive Dosis zur Einleitung einer Remission. Nach 8 Wochen konnte bei 51% der mit 9 mg/Tag Budesonid behandelten Patienten eine Remission erreicht werden. Ein signifikanter Unterschied zu Placebo (Remissionsrate 20%) wurde beobachtet. Die Glucokortikosteroid-assoziierte Nebenwirkungsrate war bei Budesonid und Placebo identisch (26%). Unter Budesonid kam es im Vergleich zu Placebo zu einem signifikanten Abfall des basalen Plasmakortisols.
-Die Verabreichung von Budesonid 9 mg 1 × täglich zeigte in einer randomisierten, doppelblind geführten Studie bei 178 Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Schub nach 8-wöchiger Induktionstherapie die gleiche Wirkung auf die Remissionsrate wie Prednisolon (Remissionsrate jeweils 60%) bei signifikant geringerer Unterdrückung des Plasmakortisols. Die Glucokortikosteroid-assoziierte Nebenwirkungsrate war bei Budesonid 9 mg 1 × täglich geringer (50%) als unter Prednisolon (59%).
-In einer ebenfalls doppelblind geführten Studie mit insgesamt 176 Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Schub (88 je Gruppe) wurde nach 8 Wochen eine Remissionsrate von 52% der mit Budesonid (9 mg/Tag) behandelten Patienten erreicht. In der gleichen Zeit konnte bei 65% der mit Prednisolon (während der ersten 2 Wochen 40 mg/Tag, anschliessend stufenweise reduzierte Dosis) behandelten Patienten eine Remission erreicht werden. Die Unterschiede waren statistisch nicht signifikant. Eine statistische Auswertung auf therapeutische Äquivalenz wurde nicht durchgeführt. Die Glucokortikosteroid-assoziierten Nebenwirkungen traten bei der Behandlung mit Budesonid signifikant weniger häufig auf als bei der Prednisolontherapie (33% vs. 55% der Patienten). Subnormale basale Plasmakortisol-Spiegel traten nach 8 Wochen bei 34% unter Budesonid und bei 76% unter Prednisolon auf.
-In zwei von drei doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Studien konnte mit 6 mg Budesonid 1 × täglich die Erhaltung der Remission im Vergleich mit Placebo signifikant verlängert werden. In der gepoolten Analyse der 3 Studien konnte die mediane Zeit bis zu einem Rückfall bei guter Verträglichkeit von 154 Tagen (Placebo) um 109 Tage auf 263 Tage (Budesonid) signifikant verlängert werden.
- +In einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studie mit 258 Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Schub zur Dosisfindung, erwies sich Budesonid 4,5 mg 2 × täglich als die kleinste effektive Dosis zur Einleitung einer Remission. Nach 8 Wochen konnte bei 51% der mit 9 mg/Tag Budesonid behandelten Patienten eine Remission erreicht werden. Ein signifikanter Unterschied zu Placebo (Remissionsrate 20%) wurde beobachtet. Die Glucokortikosteroid-assoziierte Nebenwirkungsrate war bei Budesonid und Placebo identisch (26%). Unter Budesonid kam es im Vergleich zu Placebo zu einem signifikanten Abfall des basalen Plasmakortisols.
- +Die Verabreichung von Budesonid 9 mg 1 × täglich zeigte in einer randomisierten, doppelblind geführten Studie bei 178 Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Schub nach 8-wöchiger Induktionstherapie die gleiche Wirkung auf die Remissionsrate wie Prednisolon (Remissionsrate jeweils 60%) bei signifikant geringerer Unterdrückung des Plasmakortisols. Die Glucokortikosteroid-assoziierte Nebenwirkungsrate war bei Budesonid 9 mg 1 × täglich geringer (50%) als unter Prednisolon (59%).
- +In einer ebenfalls doppelblind geführten Studie mit insgesamt 176 Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Schub (88 je Gruppe) wurde nach 8 Wochen eine Remissionsrate von 52% der mit Budesonid (9 mg/Tag) behandelten Patienten erreicht. In der gleichen Zeit konnte bei 65% der mit Prednisolon (während der ersten 2 Wochen 40 mg/Tag, anschliessend stufenweise reduzierte Dosis) behandelten Patienten eine Remission erreicht werden. Die Unterschiede waren statistisch nicht signifikant. Eine statistische Auswertung auf therapeutische Äquivalenz wurde nicht durchgeführt. Die Glucokortikosteroid-assoziierten Nebenwirkungen traten bei der Behandlung mit Budesonid signifikant weniger häufig auf als bei der Prednisolontherapie (33% vs. 55% der Patienten). Subnormale basale Plasmakortisol-Spiegel traten nach 8 Wochen bei 34% unter Budesonid und bei 76% unter Prednisolon auf.
- +In zwei von drei doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Studien konnte mit 6 mg Budesonid 1 × täglich die Erhaltung der Remission im Vergleich mit Placebo signifikant verlängert werden. In der gepoolten Analyse der 3 Studien konnte die mediane Zeit bis zu einem Rückfall bei guter Verträglichkeit von 154 Tagen (Placebo) um 109 Tage auf 263 Tage (Budesonid) signifikant verlängert werden.
-In einer offenen, unkontrollierten Studie wurde Budesonid in 108 pädiatrischen Patienten (Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren) mit leichtem bis mittelschwerem Morbus Crohn des Ileums und/oder des Colon ascendens untersucht. Die mittlere Behandlungsdauer mit Budesonid betrug 58 Tage (Bereich: 5 – 90 Tage). Patienten wurden mit Budesonid einmal täglich entsprechend ihres Körpergewichts behandelt. Patienten mit einem Gewicht ≤25 kg erhielten für 8 Wochen einmal täglich 6 mg und Patienten mit einem Gewicht > 25 kg erhielten für 8 Wochen einmal täglich 9 mg. Während der 8-wöchigen Behandlung verringerte sich der durchschnittliche (±SD) PCDAI-Score von 19,1 (± 10,1) auf 9,1 (± 8,5), was auf eine Verbesserung der Krankheitsaktivität hindeutet, mit einer Verbesserung des Durchschnittswertes (±SD) des IMPACT 3 Scores von 132,1 (±18,8) auf 140,9 (±16,9). Unerwünschte Ereignisse wurden mit einer ähnlichen Häufigkeit und Schwere wie bei Erwachsenen beobachtet und standen meist in Zusammenhang mit Morbus Crohn, Pubertät und möglichen Glucokortikoiden zuzuordnenden Nebenwirkungen.
-In einer anderen offenen, nicht vergleichenden Studie wurde Budesonid 6 mg einmal täglich als Erhaltungstherapie in 50 pädiatrischen Patienten (Kinder und Jugendliche im Alter von 5 – 17 Jahren) mit einer Diagnose von leichtem bis mittelschwerem Morbus Crohn des Ileum und/oder des Colon ascendens, die in klinischer Remission (PCDAI ≤10) waren, untersucht. Die Behandlung umfasste eine 12-wöchige Erhaltungstherapiephase mit einmal täglich 6 mg und eine 2-wöchige Ausschleichphase mit einmal täglich 3 mg. Die mittlere Behandlungsdauer mit Budesonid betrug 98,5 Tage (Bereich: 11 – 135 Tage). Die meisten Patienten blieben in klinischer Remission, da keine wesentlichen Änderungen im durchschnittlichen PCDAI-Score oder IMPACT 3 Score zu sehen waren. Der gemittelte (±SD) PCDAI lag zu Beginn bei 4,85 (3,62) und nach 12-wöchiger Erhaltungstherapie mit Budesonid 6 mg täglich bei 6,89 (8,08). Zum gleichen Zeitpunkt betrug der durchschnittliche IMPACT 3 Score 145,62 (12,43) bzw. 146,98 (15,48). Unerwünschte Ereignisse wurden mit einer ähnlichen Häufigkeit und Schwere wie bei Erwachsenen beobachtet und standen meist in Zusammenhang mit Morbus Crohn, Pubertät und möglichen Glucokortikoiden zuzuordnenden Nebenwirkungen.
- +In einer offenen, unkontrollierten Studie wurde Budesonid in 108 pädiatrischen Patienten (Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 17 Jahren) mit leichtem bis mittelschwerem Morbus Crohn des Ileums und/oder des Colon ascendens untersucht. Die mittlere Behandlungsdauer mit Budesonid betrug 58 Tage (Bereich: 5 – 90 Tage). Patienten wurden mit Budesonid einmal täglich entsprechend ihres Körpergewichts behandelt. Patienten mit einem Gewicht ≤25 kg erhielten für 8 Wochen einmal täglich 6 mg und Patienten mit einem Gewicht > 25 kg erhielten für 8 Wochen einmal täglich 9 mg. Während der 8-wöchigen Behandlung verringerte sich der durchschnittliche (±SD) PCDAI-Score von 19,1 (± 10,1) auf 9,1 (± 8,5), was auf eine Verbesserung der Krankheitsaktivität hindeutet, mit einer Verbesserung des Durchschnittswertes (±SD) des IMPACT 3 Scores von 132,1 (±18,8) auf 140,9 (±16,9). Unerwünschte Ereignisse wurden mit einer ähnlichen Häufigkeit und Schwere wie bei Erwachsenen beobachtet und standen meist in Zusammenhang mit Morbus Crohn, Pubertät und möglichen Glucokortikoiden zuzuordnenden Nebenwirkungen.
- +In einer anderen offenen, nicht vergleichenden Studie wurde Budesonid 6 mg einmal täglich als Erhaltungstherapie in 50 pädiatrischen Patienten (Kinder und Jugendliche im Alter von 5 – 17 Jahren) mit einer Diagnose von leichtem bis mittelschwerem Morbus Crohn des Ileum und/oder des Colon ascendens, die in klinischer Remission (PCDAI ≤10) waren, untersucht. Die Behandlung umfasste eine 12-wöchige Erhaltungstherapiephase mit einmal täglich 6 mg und eine 2-wöchige Ausschleichphase mit einmal täglich 3 mg. Die mittlere Behandlungsdauer mit Budesonid betrug 98,5 Tage (Bereich: 11 – 135 Tage). Die meisten Patienten blieben in klinischer Remission, da keine wesentlichen Änderungen im durchschnittlichen PCDAI-Score oder IMPACT 3 Score zu sehen waren. Der gemittelte (±SD) PCDAI lag zu Beginn bei 4,85 (3,62) und nach 12-wöchiger Erhaltungstherapie mit Budesonid 6 mg täglich bei 6,89 (8,08). Zum gleichen Zeitpunkt betrug der durchschnittliche IMPACT 3 Score 145,62 (12,43) bzw. 146,98 (15,48). Unerwünschte Ereignisse wurden mit einer ähnlichen Häufigkeit und Schwere wie bei Erwachsenen beobachtet und standen meist in Zusammenhang mit Morbus Crohn, Pubertät und möglichen Glucokortikoiden zuzuordnenden Nebenwirkungen.
-Nach der oralen Verabreichung von reinem mikronisiertem Budesonid ist die Absorption schnell und scheint vollständig zu sein. Nach oraler Gabe von Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung wird die Hauptfraktion des zu absorbierenden Medikamentes im Ileum und im Colon ascendens absorbiert. Die systemische Bioverfügbarkeit nach Einzeldosen beträgt bei Patienten mit aktivem Morbus Crohn 10 – 20%. Nach wiederholter Gabe während 8 Wochen nähert sich der Wert der systemischen Bioverfügbarkeit demjenigen von gesunden Probanden (9 – 12%).
- +Nach der oralen Verabreichung von reinem mikronisiertem Budesonid ist die Absorption schnell und scheint vollständig zu sein. Nach oraler Gabe von Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung wird die Hauptfraktion des zu absorbierenden Medikamentes im Ileum und im Colon ascendens absorbiert. Die systemische Bioverfügbarkeit nach Einzeldosen beträgt bei Patienten mit aktivem Morbus Crohn 10 – 20%. Nach wiederholter Gabe während 8 Wochen nähert sich der Wert der systemischen Bioverfügbarkeit demjenigen von gesunden Probanden (9 – 12%).
-Budesonid hat ein Distributionsvolumen von ca. 3 l/kg. Die Plasmaproteinbindung beträgt durchschnittlich 85 – 90%.
-Nach oraler Gabe von 9 mg Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung, beträgt die maximale Plasmakonzentration ungefähr 5 – 10 nmol/l und wird nach 3 – 5 Stunden erreicht.
- +Budesonid hat ein Distributionsvolumen von ca. 3 l/kg. Die Plasmaproteinbindung beträgt durchschnittlich 85 – 90%.
- +Nach oraler Gabe von 9 mg Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung, beträgt die maximale Plasmakonzentration ungefähr 5 – 10 nmol/l und wird nach 3 – 5 Stunden erreicht.
-Budesonid wird in erster Linie durch das Enzym CYP3A4, einer Untergruppe des Cytochroms P450, metabolisiert.
- +Budesonid wird in erster Linie durch das Enzym CYP3A4, einer Untergruppe des Cytochroms P450, metabolisiert.
-Die Elimination von Budesonid, als Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung verabreicht, ist abhängig von seiner Absorption. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich 4 Stunden. Die Metaboliten werden unverändert oder in konjugierter Form hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Im Urin kann kein intaktes Budesonid gefunden werden. Budesonid hat eine hohe systemische Clearance (ungefähr 1,2 l/min) und die Plasmahalbwertszeit beträgt nach i.v.-Gabe durchschnittlich 2 – 3 Stunden.
- +Die Elimination von Budesonid, als Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung verabreicht, ist abhängig von seiner Absorption. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich 4 Stunden. Die Metaboliten werden unverändert oder in konjugierter Form hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Im Urin kann kein intaktes Budesonid gefunden werden. Budesonid hat eine hohe systemische Clearance (ungefähr 1,2 l/min) und die Plasmahalbwertszeit beträgt nach i.v.-Gabe durchschnittlich 2 – 3 Stunden.
-Die potentielle gastrointestinale Toxizität von Budesonid wurde an Cynomolgusaffen in Dosen bis zu 5 mg/kg (ungefähr 25 mal die empfohlene Tagesdosis beim Menschen) nach wiederholter oraler Verabreichung über einen Zeitraum bis zu 6 Monaten untersucht. Im Gastrointestinaltrakt konnten keine Wirkungen beobachtet werden weder bei allgemeinpathologischer noch bei histopathologischer Untersuchung.
- +Die potentielle gastrointestinale Toxizität von Budesonid wurde an Cynomolgusaffen in Dosen bis zu 5 mg/kg (ungefähr 25 mal die empfohlene Tagesdosis beim Menschen) nach wiederholter oraler Verabreichung über einen Zeitraum bis zu 6 Monaten untersucht. Im Gastrointestinaltrakt konnten keine Wirkungen beobachtet werden weder bei allgemeinpathologischer noch bei histopathologischer Untersuchung.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung 3 mg 20. (B)
-Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung 3 mg 50. (B)
-Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung 3 mg 100. (B)
- +Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung 3 mg 20. (B)
- +Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung 3 mg 50. (B)
- +Budesonid Spirig HC Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung 3 mg 100. (B)
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