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Home - Fachinformation zu Pluvicto 1000 MBq/ml - Änderungen - 26.08.2025
86 Änderungen an Fachinfo Pluvicto 1000 MBq/ml
  • -Das Arzneimittel ist ausschliesslich zur Verwendung im Spital bestimmt.
  • -Pluvicto/Pluvicto CA darf nur von Personen verabreicht werden, die zur Handhabung mit radioaktiven Arzneimitteln in zugelassenen Bereichen berechtigt sind, sowie nach Beurteilung des Patienten durch einen qualifizierten Arzt.
  • -Radiopharmazeutika, einschliesslich Pluvicto/Pluvicto CA, sollten von oder unter der Aufsicht von Gesundheitsdienstleistern verwendet werden, die durch eine spezielle Ausbildung und Erfahrung in der sicheren Verwendung und Handhabung von Radiopharmazeutika qualifiziert sind und deren Erfahrung und Ausbildung von der zuständigen staatlichen Behörde, die zur Lizenzierung der Verwendung von Radiopharmazeutika befugt ist, genehmigt wurden.
  • -Die Vorsichtsmassnahmen der Strahlenschutzverordnung müssen eingehalten werden.
  • +Das Arzneimittel ist ausschliesslich zur Verwendung in entsprechend kontrollierten Zonen innerhalb eines Spitals oder einer Klinik bestimmt.
  • +Pluvicto/Pluvicto CA darf nur nach Indikationsstellung und in Anwesenheit eines Arztes FMH für Nuklearmedizin (oder eidg. anerkanntem Äquivalent) verabreicht werden.
  • -Diese Untersuchungen müssen mindestens einmal innerhalb 3 Tage vor der Anwendung durchgeführt werden. Es wird auch empfohlen, diese Untersuchungen 4 Wochen nach der letzten Anwendung von Pluvicto/Pluvicto CA sowie anschliessend alle 2 bis 4 Monate durchzuführen, um mögliche verzögert auftretende unerwünschte Wirkungen zu erkennen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Die Dosierung muss möglicherweise entsprechend den Testergebnissen angepasst werden (siehe Tabelle 1).
  • +Es wird empfohlen diese Untersuchungen mindestens einmal innerhalb 7 Tage vor jeder Anwendung durchzuführen. Es wird auch empfohlen, diese Untersuchungen 4-6 Wochen nach der letzten Anwendung von Pluvicto/Pluvicto CA sowie anschliessend alle 2 bis 4 Monate durchzuführen, um mögliche verzögert auftretende unerwünschte Wirkungen zu erkennen (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Die Dosierung muss möglicherweise entsprechend den Testergebnissen angepasst werden (siehe Tabelle 1).
  • -Die empfohlenen Dosisänderungen für Pluvicto/Pluvicto CA bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind in Tabelle 1 aufgeführt. Die Behandlung schwerer oder nicht tolerierbarer unerwünschter Arzneimittelwirkungen kann eine vorübergehende Unterbrechung der Dosis (Verlängerung des Dosierungsintervalls um 4 Wochen von 6 auf bis zu 10 Wochen), eine Dosisreduzierung oder eine dauerhafte Unterbrechung der Behandlung mit Pluvicto/Pluvicto CA erfordern.
  • -Wenn eine Behandlungsverzögerung aufgrund einer unerwünschten Arzneimittelwirkung länger als 4 Wochen andauert, muss die Behandlung mit Pluvicto/Pluvicto CA abgebrochen werden. Die Dosis von Pluvicto/Pluvicto CA kann einmalig um 20% reduziert werden; die Dosis sollte nicht erneut erhöht werden. Wenn bei einem Patienten weitere unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten, die eine zusätzliche Dosisreduktion erfordern würden, muss die Behandlung mit Pluvicto/Pluvicto CA abgebrochen werden.
  • +Die empfohlenen Dosisänderungen für Pluvicto/Pluvicto CA bei unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind in Tabelle 1 aufgeführt. Die Behandlung schwerer oder nicht tolerierbarer unerwünschter Arzneimittelwirkungen kann eine vorübergehende Unterbrechung der Dosis, eine Dosisreduzierung oder eine dauerhafte Unterbrechung der Behandlung mit Pluvicto/Pluvicto CA erfordern.
  • +Wenn eine Unterbrechung der Behandlung aufgrund einer unerwünschten Arzneimittelwirkung länger als 4 Wochen andauert, kann das Absetzen der Behandlung mit Pluvicto/Pluvicto CA in Betracht gezogen werden. Die Dosis von Pluvicto/Pluvicto CA kann einmalig um 20% auf 5900 MBq reduziert werden; die Dosis sollte nicht erneut erhöht werden. Wenn bei einem Patienten weitere unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten, die eine zusätzliche Dosisreduktion erfordern würden, muss die Behandlung mit Pluvicto/Pluvicto CA abgebrochen werden.
  • -Mundtrockenheit Grad 3 Pluvicto/Pluvicto CA Dosis um 20% reduzieren.
  • -Gastrointestinale Toxizität Grad ≥3 (keine medizinische Intervention möglich) Pluvicto/Pluvicto CA bis zur Verbesserung auf Grad 2 oder den Ausgangswert pausieren. Pluvicto/Pluvicto CA Dosis um 20% reduzieren.
  • +Mundtrockenheit Grad 3 Pluvicto/Pluvicto CA Dosis um 20% auf 5900 MBq reduzieren.
  • +Gastrointestinale Toxizität Grad ≥3 (keine medizinische Intervention möglich) Pluvicto/Pluvicto CA bis zur Verbesserung auf Grad 2 oder den Ausgangswert pausieren. Pluvicto/Pluvicto CA Dosis um 20% auf 5900 MBq reduzieren.
  • -Grad ≥3 Pluvicto/Pluvicto CA bis zur Verbesserung auf Grad 1 oder den Ausgangswert pausieren. Dosis von Pluvicto/Pluvicto CA um 20% reduzieren.
  • +Grad ≥3 Pluvicto/Pluvicto CA bis zur Verbesserung auf Grad 1 oder den Ausgangswert pausieren. Dosis von Pluvicto/Pluvicto CA um 20% auf 5900 MBq reduzieren.
  • -Definiert als: ·Bestätigter Anstieg des Kreatinins im Serum um ≥40% gegenüber dem Ausgangswert und ·Bestätigter Rückgang von >40% gegenüber dem Ausgangswert CLcr; Berechnung nach Cockcroft-Gault mit aktuellem Körpergewicht Pluvicto/Pluvicto CA bis zur Verbesserung oder Erreichen des Ausgangswerts pausieren. Pluvicto/Pluvicto CA Dosis um 20% reduzieren.
  • +Definiert als: ·Bestätigter Anstieg des Kreatinins im Serum um ≥40% gegenüber dem Ausgangswert und ·Bestätigter Rückgang von >40% gegenüber dem Ausgangswert CLcr; Berechnung nach Cockcroft-Gault mit aktuellem Körpergewicht Pluvicto/Pluvicto CA bis zur Verbesserung oder Erreichen des Ausgangswerts pausieren. Pluvicto/Pluvicto CA Dosis um 20% auf 5900 MBq reduzieren.
  • -Es wird keine Dosisanpassung bei Patienten über 65 Jahren empfohlen.
  • +Es wird keine Dosisanpassung bei Patienten ab einem Alter von 65 Jahren empfohlen.
  • -Die empfohlene Dosis Pluvicto/Pluvicto CA kann intravenös als Injektion mit einer Einwegspritze mit Spritzenschutz (mit oder ohne Spritzenpumpe), als Infusion nach der Schwerkraftmethode (mit oder ohne Infusionspumpe) oder als Infusion aus der Durchstechflasche (mit einer peristaltischen Infusionspumpe) verabreicht werden.
  • -Eine reduzierte Dosis Pluvicto/Pluvicto CA sollte mit der Spritzenmethode (mit oder ohne Spritzenpumpe) oder als Infusion aus der Durchstechflasche (mit einer peristaltischen Infusionspumpe) verabreicht werden. Die Verwendung der Schwerkraftmethode zur Verabreichung einer reduzierten Dosis Pluvicto/Pluvicto CA wird nicht empfohlen, da dies zu einer Abgabe des falschen Volumens von Pluvicto/Pluvicto CA führen kann, wenn die Dosis vor der Verabreichung nicht angepasst wird.
  • +Die empfohlene Dosis Pluvicto/Pluvicto CA kann intravenös als Injektion mit der Spritzenmethode, als Infusion mit der Schwerkraftmethode oder als Infusion mit der peristaltischen Pumpenmethode verabreicht werden.
  • +Wenn Sie die Schwerkraft- oder die peristaltische Pumpenmethode verwenden, infundieren Sie Pluvicto/Pluvicto CA direkt aus dem Originalbehältnis.
  • +Wenden Sie die Spritzenmethode oder die peristaltische Pumpenmethode an, wenn Sie eine reduzierte Dosis Pluvicto/Pluvicto CA nach einer Dosisänderung aufgrund einer unerwünschten Arzneimittelwirkung verabreichen. Wenn Sie die Schwerkraftmethode zur Verabreichung einer reduzierten Dosis anwenden, passen Sie die Pluvicto-/Pluvicto CA-Dosis vor der Verabreichung an, um die Abgabe eines falschen Volumens von Pluvicto/Pluvicto CA zu vermeiden.
  • -Anweisungen für die Spritzenmethode (mit oder ohne Spritzenpumpe)
  • -1.Nach dem Desinfizieren des Injektionsfläschchen-Stopfens ziehen Sie mit einer Einwegspritze mit Spritzenschutz und einer sterilen Einwegnadel ein angemessenes Volumen der Pluvicto/Pluvicto CA-Lösung auf, um die gewünschte Radioaktivität abzugeben.
  • -2.Verabreichung von Pluvicto/Pluvicto CA an den Patienten durch langsamen intravenösen Druck mit einer Dauer von ungefähr 1 bis 10 Minuten (entweder mit einer Spritzenpumpe oder manuell ohne Spritzenpumpe) über einen mit 0.9%iger steriler Natriumchloridlösung vorgefüllten Venenkatheter, der ausschliesslich zur Verabreichung von Pluvicto/Pluvicto CA an den Patienten verwendet wird.
  • -3.Sobald die gewünschte Pluvicto-/Pluvicto CA-Dosis verabreicht wurde, führen Sie eine intravenöse Spülung mit ≥10 ml steriler 0.9%iger Natriumchloridlösung durch den intravenösen Katheter an dem Patienten durch.
  • -Anweisungen für die Schwerkraftmethode (mit oder ohne Infusionspumpe)
  • -1.Führen Sie eine 2.5 cm lange 20-Gauge-Nadel (kurze Nadel) in das Pluvicto/Pluvicto CA-Injektionsfläschchen ein und schliessen Sie sie über einen Katheter an 500 ml sterile 0.9%ige Natriumchloridlösung an (die für den Transport der Pluvicto/Pluvicto CA-Lösung während der Infusion verwendet wird). Achten Sie darauf, dass die kurze Nadel die Pluvicto/Pluvicto CA-Lösung im Injektionsfläschchen nicht berührt, und schliessen Sie die kurze Nadel nicht direkt an den Patienten an. Lassen Sie die Natriumchloridlösung nicht in das Pluvicto/Pluvicto CA-Injektionsfläschchen fliessen, bevor die Pluvicto/Pluvicto CA-Infusion eingeleitet wird, und injizieren Sie die Pluvicto/Pluvicto CA-Lösung nicht direkt in die Natriumchloridlösung.
  • -2.Führen Sie eine zweite Nadel von 9 cm Länge und 18 Gauge (lange Nadel) in das Pluvicto/Pluvicto CA-Injektionsfläschchen ein und achten Sie darauf, dass die lange Nadel den Boden des Pluvicto/Pluvicto CA-Injektionsfläschchens während der gesamten Infusion berührt und dort befestigt ist. Verbinden Sie die lange Nadel mit dem Patienten durch einen intravenösen Katheter, der mit 0.9%iger steriler Natriumchloridlösung vorgefüllt ist und ausschliesslich für die Pluvicto/Pluvicto CA-Infusion in den Patienten verwendet wird.
  • -3.Verwenden Sie eine Klemme oder eine Infusionspumpe, um den Fluss der Natriumchloridlösung über die kurze Nadel in das Pluvicto-/Pluvicto CA-Injektionsfläschchen zu regulieren (die Natriumchloridlösung, die über die kurze Nadel in das Injektionsfläschchen gelangt, wird die Pluvicto/Pluvicto CA-Lösung über den an die lange Nadel angeschlossenen intravenösen Katheter über eine Gesamtdauer von ungefähr 30 bis 40 Minuten aus dem Injektionsfläschchen zum Patienten übertragen).
  • -4.Achten Sie während der Infusion darauf, dass der Füllstand der Lösung im Pluvicto/Pluvicto CA-Injektionsfläschchen konstant bleibt.
  • -5.Trennen Sie das Injektionsfläschchen von der langen Nadel und klemmen Sie die Natriumchloridlösung ab, sobald der Radioaktivitätswert mindestens fünf Minuten lang stabil ist.
  • +Anweisungen für die Spritzenmethode
  • +1.Ziehen Sie das entsprechende Volumen der Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung auf, um die gewünschte Radioaktivität abzugeben. Verwenden Sie hierzu eine Einwegspritze mit Spritzenschutz und eine sterile, 9 cm lange 18-Gauge-Einwegnadel (lange Nadel). Zur Erleichterung des Aufziehens der Lösung kann eine 2.5 cm lange 20-Gauge-Nadel (kurze Nadel) mit Filter verwendet werden, um den Widerstand der unter Druck stehenden Durchstechflasche zu verringern. Achten Sie darauf, dass die kurze Nadel die Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung in der Durchstechflasche nicht berührt.
  • +2.Wenn Sie eine Spritzenpumpe verwenden, setzen Sie die Spritze in die abgeschirmte Pumpe ein und schliessen Sie einen 3-Wege-Hahn zwischen der Spritze und einem intravenösen Katheter an, der mit 0.9%iger steriler Natriumchloridlösung befüllt ist und zur Verabreichung von Pluvicto/Pluvicto CA an den Patienten verwendet wird.
  • +3.Verabreichen Sie Pluvicto/Pluvicto CA an den Patienten durch langsamen intravenösen Druck innerhalb von etwa 1 bis 10 Minuten (entweder mit einer Spritzenpumpe oder manuell ohne Spritzenpumpe) über einen intravenösen Katheter, der mit 0.9%iger steriler Natriumchloridlösung befüllt ist und der ausschliesslich zur Verabreichung von Pluvicto/Pluvicto CA an den Patienten verwendet wird.
  • +4.Wenn die gewünschte Pluvicto-/Pluvicto CA-Radioaktivität verabreicht wurde, stoppen Sie die Spritzenpumpe und ändern Sie dann die Position des 3-Wege-Hahns, um die Spritze mit 25 ml 0.9%iger Natriumchloridlösung zu spülen. Starten Sie die Spritzenpumpe erneut.
  • +5.Nachdem die Spülung der Spritze abgeschlossen ist, führen Sie eine intravenöse Spülung mit ≥10 ml steriler 0.9%iger Natriumchloridlösung durch den intravenösen Katheter zum Patienten durch.
  • +Anweisungen für die Schwerkraftmethode
  • +1.Führen Sie eine 2.5 cm lange 20-Gauge-Nadel (kurze Nadel) in die Pluvicto/Pluvicto CA-Durchstechflasche ein und schliessen Sie sie über einen Katheter an 500 ml sterile 0.9%ige Natriumchloridlösung an (die für den Transport der Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung während der Infusion verwendet wird). Achten Sie darauf, dass die kurze Nadel die Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung in der Durchstechflasche nicht berührt, und schliessen Sie die kurze Nadel nicht direkt an den Patienten an. Lassen Sie die sterile 0.9%ige Natriumchloridlösung nicht in die Pluvicto-/Pluvicto CA-Durchstechflasche fliessen, bevor die Pluvicto-/Pluvicto CA-Infusion eingeleitet wird, und injizieren Sie die Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung nicht direkt in die sterile 0.9%ige Natriumchloridlösung.
  • +2.Führen Sie eine zweite Nadel von 9 cm Länge und 18 Gauge (lange Nadel) in die Pluvicto-/Pluvicto CA-Durchstechflasche ein und achten Sie darauf, dass die lange Nadel den Boden der Pluvicto-/Pluvicto CA-Durchstechflasche während der gesamten Infusion berührt und dort befestigt ist. Verbinden Sie die lange Nadel mit dem Patienten durch einen intravenösen Katheter, der mit 0.9%iger steriler Natriumchloridlösung befüllt ist und ausschliesslich für die Pluvicto-/Pluvicto CA-Infusion in den Patienten verwendet wird.
  • +3.Verwenden Sie eine Klemme oder eine Infusionspumpe, um den Fluss der sterilen 0.9%igen Natriumchloridlösung über die kurze Nadel in die Pluvicto-/Pluvicto CA-Durchstechflasche zu regulieren (die sterile 0.9%ige Natriumchloridlösung, die über die kurze Nadel in die Durchstechflasche gelangt, wird die Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung über den an die lange Nadel angeschlossenen intravenösen Katheter über eine Gesamtdauer von ungefähr 30 bis 40 Minuten aus der Durchstechflasche zum Patienten übertragen).
  • +4.Achten Sie während der Infusion darauf, dass der Füllstand der Lösung in der Pluvicto-/Pluvicto CA-Durchstechflasche konstant bleibt.
  • +5.Trennen Sie die Durchstechflasche von der langen Nadel und klemmen Sie die sterile 0.9%ige Natriumchloridlösung ab, sobald der Radioaktivitätswert mindestens fünf Minuten lang stabil ist.
  • -Anweisungen für die Infusionsmethode aus der Durchstechflasche (mit einer peristaltischen Infusionspumpe)
  • -1.Führen Sie eine 2.5 cm lange 20-Gauge-Nadel (kurze Entlüftungsnadel) in das Pluvicto/Pluvicto CA-Injektionsfläschchen ein. Achten Sie darauf, dass die kurze Nadel nicht mit der Pluvicto/Pluvicto CA-Lösung im Injektionsfläschchen in Berührung kommt, und schliessen Sie die kurze Nadel nicht direkt an den Patienten oder die peristaltische Infusionspumpe an.
  • -2.Führen Sie eine zweite Nadel von 9 cm Länge und 18 Gauge (lange Nadel) in das Pluvicto/Pluvicto CA-Injektionsfläschchen ein und achten Sie darauf, dass die lange Nadel den Boden des Pluvicto/Pluvicto CA-Injektionsfläschchens während der gesamten Infusion berührt und dort befestigt ist. Schliessen Sie die lange Nadel und eine 0.9%ige sterile Natriumchloridlösung über einen geeigneten Schlauch an einen 3-Wege-Hahn an.
  • -3.Schliessen Sie den Ausgang des 3-Wege-Hahns an den Schlauch an, der an der Eingangsseite der peristaltischen Infusionspumpe installiert ist, und befolgen Sie dabei die Anweisungen des Pumpenherstellers.
  • -4.Füllen Sie die Leitung vor, indem Sie den 3-Wege-Hahn öffnen und die Pluvicto/Pluvicto CA-Lösung durch den Schlauch pumpen, bis sie den Ausgang des Ventils erreicht.
  • -5.Füllen Sie den intravenösen Katheter, der an den Patienten angeschlossen wird, vor, indem Sie den 3-Wege-Hahn für die 0.9%ige sterile Natriumchloridlösung öffnen und die 0.9%ige sterile Natriumchloridlösung pumpen, bis sie aus dem Ende des Katheterschlauchs austritt.
  • -6.Schliessen Sie den vorgefüllten Venenkatheter an den Patienten an und stellen Sie den 3-Wege-Hahn so ein, dass sich die Pluvicto/Pluvicto CA-Lösung in einer Linie mit der peristaltischen Infusionspumpe befindet.
  • -7.Infundieren Sie ein angemessenes Pluvicto/Pluvicto CA-Lösungsvolumen mit einer Geschwindigkeit von ca. 25 ml/h, um die gewünschte Radioaktivität zu liefern.
  • -8.Wenn die gewünschte Pluvicto/Pluvicto CA-Radioaktivität abgegeben wurde, stoppen Sie die peristaltische Infusionspumpe und ändern Sie dann die Position des 3-Wege-Hahns, sodass sich die peristaltische Infusionspumpe mit der 0.9%igen sterilen Natriumchloridlösung in einer Linie befindet. Starten Sie die peristaltische Infusionspumpe wieder und infundieren Sie dem Patienten eine intravenöse Spülung mit ≥10 ml steriler 0.9%iger Natriumchloridlösung durch den Venenkatheter.
  • +Anweisungen für die peristaltische Pumpenmethode)
  • +1.Führen Sie eine 2.5 cm lange 20-Gauge-Nadel (kurze Entlüftungsnadel) mit Filter in die Pluvicto-/Pluvicto CA-Durchstechflasche ein. Achten Sie darauf, dass die kurze Nadel nicht mit der Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung in der Durchstechflasche in Berührung kommt, und schliessen Sie die kurze Nadel nicht direkt an den Patienten oder die peristaltische Pumpe an.
  • +2.Führen Sie eine zweite Nadel von 9 cm Länge und 18 Gauge (lange Nadel) in die Pluvicto-/Pluvicto CA-Durchstechflasche ein und achten Sie darauf, dass die lange Nadel den Boden der Pluvicto-/Pluvicto CA-Durchstechflasche während der gesamten Infusion berührt und dort befestigt ist. Schliessen Sie die lange Nadel und eine 0.9%ige sterile Natriumchloridlösung über einen geeigneten Schlauch an einen 3-Wege-Hahn an.
  • +3.Verbinden Sie den Ausgang des 3-Wege-Hahns mit den Schläuchen, die auf der Eingangsseite der peristaltischen Pumpe installiert sind, befolgen Sie dabei die Anweisung des Herstellers.
  • +4.Befüllen Sie die Leitung, indem Sie den 3-Wege-Hahn öffnen und die Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung durch den Schlauch pumpen, bis sie den Ausgang des Ventils erreicht.
  • +5.Befüllen Sie den intravenösen Katheter, der an den Patienten angeschlossen wird, vor, indem Sie den 3-Wege-Hahn für die 0.9%ige sterile Natriumchloridlösung öffnen und die 0.9%ige sterile Natriumchloridlösung pumpen, bis sie aus dem Ende des Katheterschlauchs austritt.
  • +6.Schliessen Sie den befüllten Venenkatheter an den Patienten an und stellen Sie den 3-Wege-Hahn so ein, dass sich die Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung in einer Linie mit der peristaltischen Pumpe befindet.
  • +7.Infundieren Sie ein angemessenes Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösungsvolumen mit einer Geschwindigkeit von ca. 25 ml/h, um die gewünschte Radioaktivität zu liefern.
  • +8.Wenn die gewünschte Pluvicto-/Pluvicto CA-Radioaktivität abgegeben wurde, stoppen Sie die peristaltische Pumpe und ändern Sie dann die Position des 3-Wege-Hahns, sodass sich die peristaltische Pumpe mit der 0.9%igen sterilen Natriumchloridlösung in einer Linie befindet. Starten Sie die peristaltische Infusionspumpe wieder und infundieren Sie dem Patienten eine intravenöse Spülung mit ≥10 ml steriler 0.9%iger Natriumchloridlösung durch den Venenkatheter.
  • -Tabelle 2: Geschätzte absorbierte Strahlungsdosen für Pluvicto in der VISION-Teilstudie
  • - Absorbierte Dosis pro Einheitenaktivität (Gy/GBq)a (N = 29) Berechnete Energiedosis für die Verabreichung von 7.4 GBq (Gy)a Berechnete Energiedosis für 6 x 7.4 GBq (44.4 GBq kumulative Aktivität) (Gy)a
  • +Tabelle 2: Geschätzte absorbierte Strahlungsdosena für Pluvicto in der VISION-Teilstudie
  • + Absorbierte Dosis pro Einheitenaktivität (Gy/GBq) (N = 29) Berechnete Energiedosis für die Verabreichung von 7.4 GBq (Gy) Berechnete Energiedosis für 6 x 7.4 GBq (44.4 GBq kumulative Aktivität) (Gy)
  • -aDie Werte wurden auf der Grundlage von Dosimetrieschätzungen mit voller Genauigkeit berechnet und auf die relevanten Stellen gerundet.
  • +a Die geschätzten absorbierten Dosen wurden mit OLINDA v2.2 berechnet. Die Werte wurden auf der Grundlage von Dosimetrieschätzungen mit voller Genauigkeit berechnet und auf die relevanten Stellen gerundet.
  • -Die Strahlenexposition von Patienten, medizinischem Personal und Haushaltskontakten sollte während und nach der Behandlung mit Pluvicto/Pluvicto CA auf ein Mindestmass beschränkt werden, und zwar im Einklang mit der guten Strahlenschutzpraxis der Einrichtung, den Verfahren für die Patientenverwaltung und den Anweisungen für den Patienten für den Nachfolge-Strahlenschutz zu Hause.
  • +Die Strahlenexposition von Patienten, medizinischem Personal und anderen Personen sollte während und nach der Behandlung mit Pluvicto/Pluvicto CA auf ein Mindestmass beschränkt werden, und zwar im Einklang mit der guten Strahlenschutzpraxis der Einrichtung, den Verfahren für die Patientenverwaltung und den Anweisungen für den Patienten für den Nachfolge-Strahlenschutz zu Hause.
  • -Bevor der Patient entlassen wird, sollte der Nuklearmediziner oder die medizinische Fachkraft die vom Patienten zu befolgenden Strahlenschutzmassnahmen erläutern, um die Strahlenbelastung für andere im Einklang mit den nationalen, lokalen und institutionellen Verfahren und Vorschriften zu minimieren.
  • +Bevor der Patient entlassen wird, sollte der Nuklearmediziner die vom Patienten zu befolgenden Strahlenschutzmassnahmen erläutern, um die Strahlenbelastung für andere im Einklang mit den nationalen, lokalen und institutionellen Verfahren und Vorschriften zu minimieren.
  • -Dieses Arzneimittel enthält bis zu 88.75 mg (3.9 mmol) Natrium pro Injektionsfläschchen, entsprechend 4.4% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • +Dieses Arzneimittel enthält bis zu 88.75 mg (3.9 mmol) Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 4.4% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • -Es wird nicht erwartet, dass Lutetium (177Lu)-Vipivotid-Tetraxetan klinisch signifikante Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln hat. Es wurden keine klinischen Studien zu Wechselwirkungen mit Arzneimitteln durchgeführt.
  • +Es wird nicht erwartet, dass Lutetium(177Lu)-Vipivotid-Tetraxetan klinisch signifikante Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln hat. Es wurden keine klinischen Studien zu Wechselwirkungen mit Arzneimitteln durchgeführt.
  • -Die Sicherheit von Pluvicto wurde in der Phase-III-Studie VISION bei Patienten mit progressivem, PSMA-positivem mCRPC untersucht. Von den 831 Patienten, die randomisiert wurden, erhielten 734 Patienten mindestens eine Dosis der randomisierten Behandlung. Die Patienten erhielten mindestens eine Dosis von entweder Pluvicto 7400 MBq, die alle 6 bis 10 Wochen verabreicht wurde, plus BSoC (N = 529) oder BSoC allein (N = 205).
  • -Bei den Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, betrug die durchschnittliche Anzahl der erhaltenen Pluvicto Dosen 5 (Spanne: 1 bis 6), wobei 67.7% der Patienten, mindestens 4 Dosen Pluvicto und 46.5% der Patienten, insgesamt 6 Dosen Pluvicto erhalten haben. Die mediane kumulative Pluvicto Dosis betrug 37500 MBq (Spanne: 7000 bis 48300). Die mediane Dauer der randomisierten Behandlung betrug 7.8 Monate (Spanne: 0.3 bis 24.9) bei Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, und 2.1 Monate (Spanne: 0.0 bis 26.0) für Patienten, die nur BSoC erhielten.
  • -Tabelle 3 gibt einen Überblick über die Häufigkeit von unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Zu den häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (≥20%), die bei Patienten, die BSoC plus Pluvicto erhielten, häufiger auftraten als bei Patienten, die nur BSoC erhielten, gehören: Ermüdung (43.1%), Mundtrockenheit (39.3%), Übelkeit (35.3%), Anämie (31.8%), Appetitlosigkeit (21.2%) und Verstopfung (20.2%). Zu den häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen der Grade 3 bis 4 (≥5%), die bei Patienten, die BSoC plus Pluvicto erhielten häufiger auftraten als bei Patienten, die nur BSoC erhielten, gehören: Anämie (12.9%), Thrombozytopenie (7.9%), Lymphopenie (7.8%) und Müdigkeit (5.9%).
  • +Die Sicherheit von Pluvicto wurde in der Phase-III-Studie VISION bei Patienten mit progressivem, PSMA-positivem mCRPC untersucht. Von den 831 Patienten, die randomisiert wurden, erhielten 734 Patienten mindestens eine Dosis der randomisierten Behandlung. Die Patienten erhielten mindestens eine Dosis von entweder Pluvicto 7400 MBq, die alle 6 Wochen verabreicht wurde, plus BSoC (N = 529) oder BSoC allein (N = 205).
  • +Bei den Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, betrug die durchschnittliche Anzahl der erhaltenen Pluvicto Dosen 5 (Spanne: 1 bis 6), wobei 67.7% der Patienten, mindestens 4 Dosen Pluvicto und 46.5% der Patienten, insgesamt 6 Dosen Pluvicto erhalten haben. Die mediane kumulative Pluvicto Dosis betrug 37500 MBq (Spanne: 7000 bis 48300). Die mediane Dauer der randomisierten Behandlung betrug 7.8 Monate (Spanne: 0.3 bis 36.5) bei Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, und 2.1 Monate (Spanne: 0.0 bis 34.0) für Patienten, die nur BSoC erhielten.
  • +Tabelle 3 gibt einen Überblick über die Häufigkeit von unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Zu den häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen (≥20%), die bei Patienten, die BSoC plus Pluvicto erhielten, häufiger auftraten als bei Patienten, die nur BSoC erhielten, gehören: Ermüdung (48.0%), Mundtrockenheit (39.3%), Übelkeit (35.7%), Anämie (31.9%), Appetitlosigkeit (21.4%) und Verstopfung (20.2%). Zu den häufigsten unerwünschten Arzneimittelwirkungen der Grade 3 bis 4 (≥5%), die bei Patienten, die BSoC plus Pluvicto erhielten häufiger auftraten als bei Patienten, die nur BSoC erhielten, gehören: Anämie (12.9%), Thrombozytopenie (7.9%), Lymphopenie (7.8%) und Müdigkeit (6.6%).
  • -Tabelle 3: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die bei Patienten, die Pluvicto und BSoC erhielten, häufiger auftraten als bei Patienten, die nur BSoC erhielten, in VISIONa
  • - Pluvicto plus BSoC (N = 529)
  • -Unerwünschte Wirkungen Alle Schweregrade n (%) Häufigkeitskategorie Grade 3 bis 4b n (%)
  • +Tabelle 3: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, die bei Patienten, die Pluvicto und BSoC erhielten, häufiger auftraten als bei Patienten, die nur BSoC erhielten, in VISION a
  • + Pluvicto plus BSoC (N = 529)
  • +Unerwünschte Wirkungen Alle Schweregrade n (%) Häufigkeitskategorie Grade 3 bis 4 b n (%)
  • +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • +Orale Pilzinfektion c 13 (2.5 %) Häufig 0
  • +
  • -Anämie 168 (31.8 %) Sehr häufig 68 (12.9 %)
  • +Anämie 169 (31.9 %) Sehr häufig 68 (12.9 %)
  • -Leukopeniec 83 (15.7 %) Sehr häufig 22 (4.2 %)
  • +Leukopenie d 83 (15.7 %) Sehr häufig 22 (4.2 %)
  • -Pancytopeniad 9 (1.7 %) Häufig 7 (1.3 %)b
  • +Panzytopenie e 9 (1.7 %) Häufig 7 (1.3 %)
  • +Knochenmarksversagen 1 (0.2 %) Gelegentlich 1 (0.2 %)
  • -Geschmacksstörunge 37 (7.0 %) Häufig 0
  • +Geschmacksstörung f 37 (7.0 %) Häufig 0
  • -Mundtrockenheitf 208 (39.3 %) Sehr häufig 0
  • -Übelkeit 187 (35.3 %) Sehr häufig 7 (1.3 %)
  • +Mundtrockenheit g 208 (39.3 %) Sehr häufig 0
  • +Übelkeit 189 (35.7 %) Sehr häufig 7 (1.3 %)
  • -Erbrecheng 101 (19.1 %) Sehr häufig 5 (0.9 %)
  • -Diarrhö 100 (18.9 %) Sehr häufig 4 (0.8 %)
  • -Bauchschmerzenh 59 (11.2 %) Sehr häufig 6 (1.1 %)
  • -
  • +Erbrechen h 101 (19.1 %) Sehr häufig 5 (0.9 %)
  • +Diarrhö 101 (19.1 %) Sehr häufig 4 (0.8 %)
  • +Bauchschmerzen i 61 (11.5 %) Sehr häufig 7 (1.3 %)
  • +Erkrankung der Speiseröhre j 18 (3.4 %) Häufig 1 (0.2 %)
  • +Stomatitis 9 (1.7 %) Häufig 1 (0.2 %)
  • +Erkrankung der Haut und des Unterhautgewebes
  • +Trockene Haut k 8 (1.5 %) Häufig 0
  • +
  • -Harnwegsinfektioni 61 (11.5 %) Sehr häufig 20 (3.8 %)
  • -Akute Nierenschädigungj 45 (8.5 %) Häufig 17 (3.2 %)
  • +Harnwegsinfektion l 63 (11.9 %) Sehr häufig 20 (3.8 %)
  • +Akute Nierenschädigung m 48 (9.1 %) Häufig 18 (3.4 %)
  • -Ermüdung 228 (43.1 %) Sehr häufig 31 (5.9 %)
  • -Appetit vermindert 112 (21.2 %) Sehr häufig 10 (1.9 %)
  • -Gewicht erniedrigt 57 (10.8 %) Sehr häufig 2 (0.4 %)
  • -Ödem peripherk 52 (9.8 %) Häufig 2 (0.4 %)
  • -Fieber 36 (6.8 %) Häufig 2 (0.4 %)
  • -Abkürzung: BSoC, Best Standard of Care. aNational Cancer Institute Common Terminology Criteria for Adverse Events (NCI CTCAE) Version 5.0. bNur unerwünschte Arzneimittelwirkungen der Grade 3 bis 4, mit Ausnahme von Panzytopenie. Bei 2 Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, wurde eine Panzytopenie des Grades 5 (tödlich) festgestellt. cLeukopenie umfasst Leukopenie und Neutropenie. dPanzytopenie umfasst Panzytopenie und Bizytopenie. eDysgeusie umfasst Dysgeusie und Geschmacksstörung. fMundtrockenheit umfasst Mundtrockenheit, Aptyalismus und trockenen Hals. gErbrechen umfasst Erbrechen und Würgen. hAbdominalschmerz umfasst Abdominalschmerz, Oberbauchschmerzen, Bauchbeschwerden, Unterbauchschmerzen, Druckempfindlichkeit des Bauches und Magen-Darm-Schmerzen. iHarnwegsinfektionen umfassen Harnwegsinfektionen, Blasenentzündungen und bakterielle Blasenentzündungen. jAkute Nierenschädigung umfasst erhöhtes Blutkreatinin, akute Nierenschädigung, Nierenversagen und erhöhten Blutharnstoff. kÖdeme in der Peripherie umfassen Ödeme in der Peripherie, Flüssigkeitsretention und Flüssigkeitsüberladung.
  • +Ermüdung n 254 (48.0 %) Sehr häufig 35 (6.6 %)
  • +Appetit vermindert 113 (21.4 %) Sehr häufig 10 (1.9 %)
  • +Gewicht erniedrigt 58 (11.0 %) Sehr häufig 2 (0.4 %)
  • +Ödem peripher o 53 (10.0 %) Sehr häufig 2 (0.4 %)
  • +Fieber 37 (7.0 %) Häufig 2 (0.4 %)
  • +Abkürzung: BSoC, Best Standard of Care. a National Cancer Institute Common Terminology Criteria for Adverse Events (NCI CTCAE) Version 5.0. b Nur unerwünschte Arzneimittelwirkungen der Grade 3 bis 4, mit Ausnahme von Panzytopenie und Knochenmarksversagen. Bei 2 Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, wurde eine Panzytopenie des Grades 5 (tödlich) festgestellt. Knochenmarksversagen des Grades 5 (tödlich) wurde bei einem Patienten berichtet, der Pluvicto plus BSoC erhielt. c Orale Pilzinfektion umfasst orale Candidiasis, Candida-Infektion, orale Pilzinfektion, Pilzinfektion des Mund-Rachenraumes und Pilzinfektion der Zunge d Leukopenie umfasst Leukopenie und Neutropenie. e Panzytopenie umfasst Panzytopenie und Bizytopenie. f Dysgeusie umfasst Dysgeusie und Geschmacksstörung. g Mundtrockenheit umfasst Mundtrockenheit, Lippentrockenheit, verminderte Speichelsekretion und trockenen Hals. h Erbrechen umfasst Erbrechen und Würgen. i Abdominalschmerz umfasst Abdominalschmerz, Oberbauchschmerzen, Bauchbeschwerden, Unterbauchschmerzen, Druckempfindlichkeit des Bauches und Magen-Darm-Schmerzen. J Erkrankung der Speiseröhre umfasst gastroösophageale Refluxkrankheit, Dysphagie und Ösophagitis k Trockene Haut umfasst trockene Haut und Xeroderma. l Harnwegsinfektionen umfassen Harnwegsinfektionen, Blasenentzündungen und bakterielle Blasenentzündungen. m Akute Nierenschädigung umfasst erhöhtes Blutkreatinin, akute Nierenschädigung, Nierenversagen und erhöhten Blutharnstoff. n Ermüdung umfasst Ermüdung und Asthenie. o Ödeme in der Peripherie umfassen Ödeme in der Peripherie, Flüssigkeitsretention und Hypervolämie.
  • -In der VISION-Studie trat eine Myelosuppression häufiger bei Patienten auf, die Pluvicto plus BSoC erhielten, als bei Patienten, die nur BSoC erhielten (alle Grade/Grad ≥3): Anämie (31.8%/12.9%) versus (13.2%/4.9%); Thrombozytopenie (17.2%/7.9%) versus (4.4%/1.0%); Leukopenie (12.5%/2.5%) versus (2.0%/0.5%); Lymphopenie (14.2%/7.8%) versus (3.9%/0.5%); Neutropenie (8.5%/3.4%) gegenüber (1.5%/0.5%); Panzytopenie (1.5%/1.1%) gegenüber (0%/0%), einschliesslich zweier tödlicher Fälle von Panzytopenie bei Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten; und Bizytopenie (0.2%/0.2%) gegenüber (0%/0%).
  • +In der VISION-Studie trat eine Myelosuppression häufiger bei Patienten auf, die Pluvicto plus BSoC erhielten, als bei Patienten, die nur BSoC erhielten (alle Grade/Grad ≥3): Anämie (31.9%/12.9%) versus (13.2%/4.9%); Thrombozytopenie (17.2%/7.9%) versus (4.4%/1.0%); Leukopenie (12.5%/2.5%) versus (2.0%/0.5%); Lymphopenie (14.2%/7.8%) versus (3.9%/0.5%); Neutropenie (8.5%/3.4%) versus (1.5%/0.5%); Panzytopenie (1.5%/1.1%) versus (0%/0%), einschliesslich zweier tödlicher Fälle von Panzytopenie bei Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten; Bizytopenie (0.2%/0.2%) versus (0%/0%) und Knochenmarksversagen (0.2%/0.2%) versus (0%/0%), einschliesslich eines tödlichen Ereignisses von Knochenmarksversagen bei den Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten.
  • -In der VISION-Studie traten Nierentoxizitäten bei Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, häufiger auf als bei Patienten, die nur BSoC erhielten (alle Grade/Grade 3 bis 4): Erhöhung des Blutkreatinins (5.3%/0.2%) gegenüber (2.4%/0.5%); akute Nierenschädigung (3.6%/3.0%) gegenüber (3.9%/2.4%); Nierenversagen (0.2%/0%) gegenüber (0%/0%); und Erhöhung des Blutharnstoffs (0.2%/0%) gegenüber (0%/0%).
  • -Zu den unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die bei ≥0.2% der Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, zum dauerhaften Absetzen führten, gehörten: Blutkreatinin erhöht (0.2%). Zu den unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die bei ≥0.2% der Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, zu Dosisunterbrechungen/Dosisreduzierungen führten, gehören: Erhöhung des Blutkreatinins (0.2%/0.4%) und akute Nierenschädigung (0.2%/0%).
  • +In der VISION-Studie traten Nierentoxizitäten bei Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, häufiger auf als bei Patienten, die nur BSoC erhielten (alle Grade/Grade 3 bis 4): Erhöhung des Blutkreatinins (5.7%/0.2%) versus (2.4%/0.5%); akute Nierenschädigung (3.8%/3.2%) versus (3.9%/2.4%); Nierenversagen (0.2%/0%) versus (0%/0%); und Erhöhung des Blutharnstoffs (0.2%/0%) versus (0%/0%).
  • +Zu den unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die bei ≥0.2% der Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, zum dauerhaften Absetzen führten, gehört: Blutkreatinin erhöht (0.2%). Zu den unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die bei ≥0.2% der Patienten, die Pluvicto plus BSoC erhielten, zu Dosisunterbrechungen/Dosisreduzierungen führten, gehören: Erhöhung des Blutkreatinins (0.2%/0.4%) und akute Nierenschädigung (0.2%/0%).
  • -Die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung wird mit der Entstehung von Krebs und einer möglichen Schädigung des Erbguts in Verbindung gebracht. Die aus der therapeutischen Exposition resultierende Strahlendosis kann zu einer erhöhten Inzidenz von Krebs und Mutationen führen. In allen Fällen muss sichergestellt werden, dass die Risiken der Strahlenbelastung geringer sind als die der Krankheit selbst. Da Pluvicto/Pluvicto CA zur Langzeit-Strahlenexposition eines Patienten beiträgt, die mit einem erhöhten Krebsrisiko assoziiert ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), kann ein mögliches Risiko von sekundären Primärmalignitäten für Radiopharmazeutika wie Pluvicto/Pluvicto CA nicht ausgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt der primären Analyse in VISION (cut-off date 27. Januar 2021) wurden Fälle von Plattenepithelkarzinomen (4 Patienten; 0,8 %), Basalzellkarzinomen, malignen Melanomen und Plattenepithelkarzinomen der Haut (je 1 Patient; 0,2 % jeweils) von Patienten berichtet, die Pluvicto und BoSC bekamen.
  • +Die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung wird mit der Entstehung von Krebs und einer möglichen Schädigung des Erbguts in Verbindung gebracht. Die aus der therapeutischen Exposition resultierende Strahlendosis kann zu einer erhöhten Inzidenz von Krebs und Mutationen führen. In allen Fällen muss sichergestellt werden, dass die Risiken der Strahlenbelastung geringer sind als die der Krankheit selbst. Da Pluvicto/Pluvicto CA zur Langzeit-Strahlenexposition eines Patienten beiträgt, die mit einem erhöhten Krebsrisiko assoziiert ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), kann ein mögliches Risiko von sekundären Primärmalignitäten für Radiopharmazeutika wie Pluvicto/Pluvicto CA nicht ausgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt der primären Analyse in VISION (cut-off date 27. Januar 2021) wurden Fälle von Plattenepithelkarzinomen (4 Patienten; 0.8 %), Basalzellkarzinomen, malignen Melanomen und Plattenepithelkarzinomen der Haut (je 1 Patient; 0.2 % jeweils) von Patienten berichtet, die Pluvicto und BoSC bekamen.
  • -Lutetium-177 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 6.647 Tagen zu stabilem Hafnium-177 und emittiert hauptsächlich β--Strahlung mit einer maximalen Energie von 0.498 MeV (79%) und Photonenstrahlung (γ) von 0.208 MeV (11%) und 0.113 MeV (6.4%).
  • +Lutetium-177 zerfällt mit einer Halbwertszeit von 6.647 Tagen zu stabilem Hafnium-177 und emittiert hauptsächlich β--Strahlung mit einer maximalen Energie von 498 keV (79%) und Photonenstrahlung (γ) von 208 keV (11%) und 113 keV (6.4%).
  • -Unmarkiertes Vipivotid-Tetraxetan weist keine pharmakodynamische Aktivität auf.
  • +Vipivotid-Tetraxetan weist keine pharmakodynamische Aktivität auf.
  • -In Frage kamen Patienten mit PSMA-positivem mCRPC, einem Leistungsstatus (PS) der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) von 0 bis 2, mindestens einer metastatischen Läsion in der Computertomographie (CT), der Magnetresonanztomographie (MRT) oder der Knochenszintigraphie sowie einer ausreichenden Nieren-, Leber- und Hämatologiefunktion. Die progrediente Erkrankung wurde entweder anhand des Serum-PSA-Wertes oder anhand des Fortschreitens der Weichteil- oder Knochenerkrankung ermittelt. Geeignete Patienten mussten ausserdem mindestens einen AR-Signalweg-Hemmer, wie Abirateronacetat oder Enzalutamid, und 1 oder 2 vorherige Chemotherapien auf Taxanbasis erhalten haben (wobei eine Therapie als mindestens 2 Zyklen eines Taxans definiert war). Patienten mit instabilen symptomatischen Metastasen des Zentralnervensystems oder symptomatischer oder klinisch/radiologisch drohender Rückenmarkskompression waren nicht für die Studie zugelassen. Die Patienten unterzogen sich einer Gallium(68Ga)-Gozetotid-Positronenemissionstomographie (PET), um die PSMA-Expression in Läsionen zu bewerten, die nach zentralen Lesekriterien definiert wurden. Die in Frage kommenden Patienten mussten mindestens eine PSMA-positive Läsion aufweisen, die durch diesen Scan identifiziert wurde, und keine im CT/MRT messbaren Läsionen, die im PET-Scan keine oder nur eine geringe Aufnahme von Gallium(68Ga)-Gozetotid aufwiesen.
  • -Nach dem Ermessen des Arztes verabreichte BSoC umfassten: unterstützende Massnahmen wie Schmerzmittel, Flüssigkeitszufuhr, Bluttransfusionen usw.; Ketoconazol; Strahlentherapie bei lokalisiertem Prostatakrebs; auf Knochen ausgerichtete Wirkstoffe; androgenreduzierende Wirkstoffe; AR-Signalweg-Hemmer.
  • -Die alternativen primären Wirksamkeitsendpunkte waren das Gesamtüberleben (OS) und das röntgenologische progressionsfreie Überleben (rPFS) durch verblindete unabhängige zentrale Überprüfung (BICR) gemäss den Kriterien der PCWG3. Weiterer sekundärer Wirksamkeitsendpunkt war die Gesamtansprechrate (ORR) nach BICR gemäss den Response Evaluation Criteria in Solid Tumors (RECIST) v1.1.
  • -Die demografischen Merkmale und der Ausgangszustand der Erkrankung waren zwischen den Behandlungsarmen ausgeglichen. Das Durchschnittsalter betrug 71 Jahre (Spanne: 40 bis 94 Jahre); 86.8% Weisse; 6.6% Schwarze oder Afroamerikaner; 2.4% Asiaten; 92.4% hatten ECOG PS0-1; 7.6% hatten ECOG PS2. Die Randomisierung wurde nach der Laktase-Dehydrogenase (LDH), dem Vorhandensein von Lebermetastasen, dem ECOG-PS-Score und der Einnahme eines AR-Signalweg-Hemmers als Teil der BSoC zum Zeitpunkt der Randomisierung stratifiziert. Zum Zeitpunkt der Randomisierung hatten alle Patienten (100.0%) mindestens eine vorherige Chemotherapie auf Taxanbasis erhalten und 41.2% der Patienten hatten zwei erhalten. Anhand der vorliegenden Daten kann keine Aussage zur Wirksamkeit von Pluvicto im Vergleich zu einer Taxan-Re-Exposition gemacht werden bei Patienten, welche bislang nur eine Taxan-haltige Chemotherapie erhalten hatten und für eine Chemotherapie in Frage gekommen wären, da Chemotherapie nicht Bestandteil des Vergleichsarm war. Zum Zeitpunkt der Randomisierung hatten 51.3% der Patienten bereits einen AR-Signalweg-Hemmer erhalten, 41.0% der Patienten hatten 2 und 7.7% der Patienten 3 oder mehr erhalten. Während des randomisierten Behandlungszeitraums erhielten 52.6% der Patienten in der Gruppe Pluvicto plus BSoC und 67.8% der Patienten in der Gruppe mit BSoC allein mindestens einen AR-Signalweg-Hemmer.
  • +Die in Frage kommenden Patienten mussten entweder durch medikamentöse Kastration oder vorherige Orchiektomie Serum-/Plasma-Testosteronwerte unterhalb der Kastrationsschwelle aufweisen. Ausserdem mussten die Patienten ein PSMA-positives mCRPC, einen Leistungsstatus (PS) der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) von 0 bis 2, mindestens eine metastatische Läsion in der Computertomographie (CT), der Magnetresonanztomographie (MRT) oder der Knochenszintigraphie sowie eine ausreichende Nieren-, Leber- und Hämatologiefunktion aufweisen.
  • +Die progrediente Erkrankung wurde entweder anhand des Serum-PSA-Wertes oder anhand des Fortschreitens der Weichteil- oder Knochenerkrankung ermittelt.
  • +Geeignete Patienten mussten ausserdem mindestens einen AR-Signalweg-Hemmer, wie Abirateronacetat oder Enzalutamid, und 1 oder 2 vorherige Chemotherapien auf Taxanbasis erhalten haben (wobei eine Therapie als mindestens 2 Zyklen eines Taxans definiert war). Patienten mit instabilen symptomatischen Metastasen des Zentralnervensystems oder symptomatischer oder klinisch/radiologisch drohender Rückenmarkskompression waren nicht für die Studie zugelassen. Die Patienten unterzogen sich einer Gallium(68Ga)-Gozetotid-Positronenemissionstomographie (PET), um die PSMA-Expression in Läsionen zu bewerten, die nach zentralen Lesekriterien definiert wurden.
  • +Die in Frage kommenden Patienten mussten PSMA-positiven mCRPC haben, d.h. mindestens eine Tumorläsion mit einer Gallium(68Ga)-Gozetotid-Aufnahme, die höher war als in der normalen Leber. Patienten wurden als nicht in Frage kommend eingestuft, wenn eine Läsion, die die Grössenkriterien [Organe ≥1 cm in der kurzen Achse, Lymphknoten ≥2.5 cm in der kurzen Achse, Knochen (Weichteilkomponente) ≥1 cm in der kurzen Achse] überschritt, eine Gallium(68Ga)-Gozetotid-Aufnahme aufwies, die kleiner oder gleich der Aufnahme in der normalen Leber war.
  • +Nach dem Ermessen des Arztes verabreichte BSoC umfassten: unterstützende Massnahmen wie Schmerzmittel, Flüssigkeitszufuhr, Bluttransfusionen usw.; Ketoconazol; Strahlentherapie bei lokalisiertem Prostatakrebs; auf Knochen ausgerichtete Wirkstoffe; androgenreduzierende Wirkstoffe; AR-Signalweg-Hemmer. BSoC schloss Prüfpräparate, zytotoxische Chemotherapie, Immuntherapie, andere systemische Radioisotope und Hemikörper-Strahlentherapie aus.
  • +Die alternativen primären Wirksamkeitsendpunkte waren das Gesamtüberleben (OS) und das radiologische progressionsfreie Überleben (rPFS), die durch verblindete unabhängige zentrale Überprüfung (BICR) gemäss den Kriterien der PCWG3 bestimmt wurden. Weiterer sekundärer Wirksamkeitsendpunkt war die Gesamtansprechrate (ORR), die durch BICR gemäss den Response Evaluation Criteria in Solid Tumors (RECIST) v1.1 bestimmt wurde.
  • +Die demografischen Merkmale und der Ausgangszustand der Erkrankung waren zwischen den Behandlungsarmen ausgeglichen. Das Durchschnittsalter betrug 71 Jahre (Spanne: 40 bis 94 Jahre); 86.8% Weisse; 6.6% Schwarze oder Afroamerikaner; 2.4% Asiaten; 92.4% hatten ECOG PS0-1; 7.6% hatten ECOG PS2. Die Randomisierung wurde nach der Laktase-Dehydrogenase (LDH ≤260 IE/l vs. >260 IE/l), dem Vorhandensein von Lebermetastasen (ja vs. nein), dem ECOG-PS-Score (0 oder 1 vs. 2) und der Einnahme eines AR-Signalweg-Hemmers als Teil der BSoC (ja vs. nein) zum Zeitpunkt der Randomisierung stratifiziert. Zum Zeitpunkt der Randomisierung hatten alle Patienten (100.0%) mindestens eine vorherige Chemotherapie auf Taxanbasis erhalten und 41.2% der Patienten hatten zwei erhalten. Anhand der vorliegenden Daten kann keine Aussage zur Wirksamkeit von Pluvicto im Vergleich zu einer Taxan-Re-Exposition gemacht werden bei Patienten, welche bislang nur eine Taxan-haltige Chemotherapie erhalten hatten und für eine Chemotherapie in Frage gekommen wären, da Chemotherapie nicht Bestandteil des Vergleichsarm war. Zum Zeitpunkt der Randomisierung hatten 51.3% der Patienten bereits einen AR-Signalweg-Hemmer erhalten, 41.0% der Patienten hatten 2 und 7.7% der Patienten 3 oder mehr erhalten. Während des randomisierten Behandlungszeitraums erhielten 52.6% der Patienten in der Gruppe Pluvicto plus BSoC und 67.8% der Patienten in der Gruppe mit BSoC allein mindestens einen AR-Signalweg-Hemmer.
  • -Median, Monate (95 % CI)a 15.3 (14.2, 16.9) 11.3 (9.8, 13.5)
  • -Hazard Ratio (95 % CI)b 0.62 (0.52, 0.74)
  • -p-Wertc <0.001
  • +Median, Monate (95 % CI) a 15.3 (14.2, 16.9) 11.3 (9.8, 13.5)
  • +Hazard Ratio (95 % CI) b 0.62 (0.52, 0.74)
  • +p-Wert c <0.001
  • -Gesamtansprechrate (ORR)d,e 95 (29.8 %) 2 (1.7 %)
  • +Gesamtansprechrate (ORR) d,e 95 (29.8 %) 2 (1.7 %)
  • -Liste der Abkürzungen: BSoC, Best Standard of Care: Konfidenzintervall; NE, nicht auswertbar; BICR, verblindete unabhängige zentrale Überprüfung; PCWG3, Prostatakrebs-Arbeitsgruppe 3; RECIST, Kriterien zur Bewertung des Ansprechens bei soliden Tumoren. aBasierend auf einer Kaplan-Meier-Schätzung. bHazard Ratio auf der Grundlage des stratifizierten Cox-PH-Modells. Hazard Ratio <1 begünstigt Pluvicto plus BSoC. cStratifizierter Log-Rank-Test einseitig p-Wert. dBy BICR per RECIST v1.1. eORR: CR+PR. Bestätigtes Ansprechen für CR und PR. f Stratifizierter Wald Chi-Quadrat-Test zweiseitiger p-Wert
  • +Liste der Abkürzungen: BSoC, Best Standard of Care: Konfidenzintervall; NE, nicht auswertbar; BICR, verblindete unabhängige zentrale Überprüfung; PCWG3, Prostatakrebs-Arbeitsgruppe 3; RECIST, Kriterien zur Bewertung des Ansprechens bei soliden Tumoren. a Basierend auf einer Kaplan-Meier-Schätzung. b Hazard Ratio auf der Grundlage des stratifizierten Cox-PH-Modells. Hazard Ratio <1 begünstigt Pluvicto plus BSoC. c Stratifizierter Log-Rank-Test einseitig p-Wert. d By BICR per RECIST v1.1. e ORR: CR+PR. Bestätigtes Ansprechen für CR und PR. f Stratifizierter Wald Chi-Quadrat-Test zweiseitiger p-Wert
  • -Unmarkiertes Vipivotid-Tetraxetan und nicht-radioaktives Lutetium(175Lu)-Vipivotid-Tetraxetan sind jeweils zu 60 bis 70% an menschliche Plasmaproteine gebunden.
  • +Vipivotid-Tetraxetan und nicht-radioaktives Lutetium(175Lu)-Vipivotid-Tetraxetan sind jeweils zu 60 bis 70% an menschliche Plasmaproteine gebunden.
  • -Die terminale Eliminationshalbwertszeit (T1/2) von Lutetium(177Lu)-Vipivotid-Tetraxetan beträgt 41,6 Stunden (68.8 %) und die Clearance (CL) 2.04 l/h (31.5%).
  • -Lutetium (177Lu)-Vipivotid-Tetraxetan wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden.
  • +Die terminale Eliminationshalbwertszeit (T1/2) von Lutetium(177Lu)-Vipivotid-Tetraxetan beträgt 41.6 Stunden (68.8 %) und die Clearance (CL) 2.04 l/h (31.5%).
  • +Lutetium(177Lu)-Vipivotid-Tetraxetan wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden.
  • -In Studien zur Sicherheitspharmakologie oder zur Toxizität bei einmaliger Verabreichung an Ratten und Minischweine, denen eine nicht radioaktive Formulierung verabreicht wurde, die unmarkiertes Vipivotid-Tetraxetan und Lutetium(175Lu)-Vipivotid-Tetraxetan enthält, sowie in Studien zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung an Ratten, denen unmarkiertes Vipivotid-Tetraxetan verabreicht wurde, wurden keine toxikologischen Wirkungen beobachtet.
  • +In Studien zur Sicherheitspharmakologie oder zur Toxizität bei einmaliger Verabreichung an Ratten und Minischweine, denen eine nicht radioaktive Formulierung verabreicht wurde, die Vipivotid-Tetraxetan und Lutetium(175Lu)-Vipivotid-Tetraxetan enthält, sowie in Studien zur Toxizität bei wiederholter Verabreichung an Ratten, denen Vipivotid-Tetraxetan verabreicht wurde, wurden keine toxikologischen Wirkungen beobachtet.
  • -Studien zur Reproduktionstoxizität wurden mit Lutetium (177Lu)-Vipivotid-Tetraxetan nicht durchgeführt.
  • +Studien zur Reproduktionstoxizität wurden mit Lutetium(177Lu)-Vipivotid-Tetraxetan nicht durchgeführt.
  • -Bei der Handhabung oder Verabreichung von Pluvicto/Pluvicto CA sollten aseptische Techniken und eine Strahlenabschirmung angewandt werden, ggf. unter Verwendung einer Zange, um die Strahlenbelastung zu minimieren.
  • -Das Injektionsfläschchen sollte vor der Verabreichung hinter einer Abschirmung visuell auf Partikel und Verfärbungen untersucht werden. Das Injektionsfläschchen sollte entsorgt werden, wenn Partikel oder Verfärbungen vorhanden sind. Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt während der Handhabung dieses Arzneimittels die Unversehrtheit des Behältnisses oder der Durchstechflasche beeinträchtigt wird, darf es nicht verwendet werden.
  • -Pluvicto/Pluvicto CA ist eine gebrauchsfertige Lösung für den einmaligen Gebrauch. Die Pluvicto/Pluvicto CA-Lösung sollte nicht direkt in eine andere intravenöse Lösung injiziert werden.
  • -Die an den Patienten abgegebene Menge an Radioaktivität sollte vor und nach der Verabreichung von Pluvicto/Pluvicto CA mit einem entsprechend kalibrierten Aktivitätsmessgerät bestätigt werden.
  • -Diese Zubereitung führt bei den meisten Patienten zu einer relativ hohen Strahlendosis. Die Verabreichung von Pluvicto/Pluvicto CA kann zu einer bedeutenden Belastung für die Umgebung führen.
  • -Dies kann für die engen Familienmitglieder der behandelten Personen oder für die Öffentlichkeit bedeutsam sein, abhängig von der verabreichten Radioaktivität. Für die von den Patienten ausgeschiedene Radioaktivität müssen geeignete Vorsichtsmassnahmen in Übereinstimmung mit nationalen Vorschriften getroffen werden, um jegliche Kontaminierung zu vermeiden.
  • +Wenden Sie bei der Handhabung oder Verabreichung von Pluvicto/Pluvicto CA aseptische Techniken und eine Strahlenabschirmung an, und verwenden Sie bei Bedarf eine Greifzange, um die Strahlenexposition zu minimieren.
  • +Untersuchen Sie das Produkt vor der Verabreichung unter Strahlenabschirmung visuell auf Partikel und Verfärbungen. Verwerfen Sie die Durchstechflasche, wenn Partikel und/oder Verfärbungen vorhanden sind. Pluvicto/Pluvicto CA ist eine gebrauchsfertige Lösung zum Einmalgebrauch. Die Pluvicto-/Pluvicto CA-Lösung darf nicht direkt in eine andere intravenöse Lösung injiziert werden.
  • +Bestätigen Sie die an den Patienten abgegebene Menge an Radioaktivität von Pluvicto/Pluvicto CA mit einem entsprechend kalibrierten Dosiskalibrator vor und nach jeder Pluvicto-/Pluvicto CA-Verabreichung.
  • +Die Verabreichung von Pluvicto/Pluvicto CA kann zu einer bedeutenden Belastung für die Umgebung führen.
  • +Dies kann für die engen Familienmitglieder der behandelten Personen oder für die Öffentlichkeit bedeutsam sein, abhängig von der verabreichten Radioaktivität. Für die von den Patienten ausgeschiedene Radioaktivität müssen geeignete Vorsichtsmassnahmen in Übereinstimmung mit nationalen Vorschriften getroffen werden, um jegliche Kontamination und Inkorporation zu vermeiden.
  • -Lutetium-177 für Pluvicto wird unter Verwendung des stabilen Isotops Ytterbium-176 («non-carrier added») hergestellt.
  • +Lutetium-177 für Pluvicto wird unter Verwendung des stabilen Nuklids Ytterbium-176 («non-carrier added») hergestellt.
  • -Jedes Durchstechfläschchen enthält ein Lösungsvolumen im Bereich von 7.5 ml bis 12.5 ml, entsprechend einer Radioaktivität von 7400 MBq ±10% am Tag und zum Zeitpunkt der Verabreichung.
  • -Das Injektionsfläschchen ist zur Abschirmung von einem Bleibehältnis umschlossen. [A]
  • +Jede Durchstechflasche enthält ein Lösungsvolumen im Bereich von 7.5 ml bis 12.5 ml, entsprechend einer Radioaktivität von 7400 MBq ±10% am Tag und zum Zeitpunkt der Verabreichung.
  • +Die Durchstechflasche ist zur Abschirmung von einem Bleibehältnis umschlossen. [A]
  • -Oktober 2023
  • +März 2025
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