| 32 Änderungen an Fachinfo Calrecia 100 mmol/l |
-Calciumchlorid-Dihydrat
- +Calciumchlorid-Dihydrat
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Infusionslösung.
- +Die Lösung ist klar und farblos und frei von sichtbaren Partikeln.
- +Calrecia ist in einem Beutel mit 1500 ml gebrauchsfertiger Lösung erhältlich.
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- +1000 ml Lösung enthalten:
- +Calciumchlorid-Dihydrat 14,7 g
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- +Ca2+ 100 mmol
- +Cl- 200 mmol
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- +Theoretische Osmolarität: 300 mOsm/l
- +pH: 5,0 – 7,0
-Calrecia wird angewendet zur Calciumsubstitution bei kontinuierlicher Nierenersatztherapie (CRRT), langsamer verlängerter (täglicher) Dialyse (SLEDD) und therapeutischem Plasmaaustausch (TPE) mit Citratantikoagulation.
- +Calrecia wird angewendet zur Calciumsubstitution bei kontinuierlicher Nierenersatztherapie (CRRT), langsamer verlängerter (täglicher) Dialyse (SLEDD) und therapeutischem Plasmaaustausch (TPE)mit Citratantikoagulation.
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-Hinweise zur Handhabung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe «sonstige Hinweise».
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- +Hinweise zur Handhabung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe "sonstige Hinweise" .
--Hyperkalzämie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
--Hyperchlorämie (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
- +-Hyperkalzämie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
- +-Hyperchlorämie (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
-Bei Patienten, die mit Digitalisglykosiden behandelt werden, ist bei Verabreichung einer Calciumchloridinfusion Vorsicht geboten. Bei Patienten mit einem Risiko für die Entwicklung einer Herzrhythmusstörung ist eine laufende Überwachung des Elektrokardiogramms während der Citratantikoagulation und der Calciuminfusion zu erwägen (siehe «Interaktionen»).
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- +Bei Patienten, die mit Digitalisglykosiden behandelt werden, ist bei Verabreichung einer Calciumchloridinfusion Vorsicht geboten. Bei Patienten mit einem Risiko für die Entwicklung einer Herzrhythmusstörung ist eine laufende Überwachung des Elektrokardiogramms während der Citratantikoagulation und der Calciuminfusion zu erwägen (siehe "Interaktionen" ).
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-Während der Anwendung der extrakorporalen Blutreinigung sind die entsprechenden Vorsichtsmassnahmen zu beachten. Das Elektrolyt und Säure-Basen-Gleichgewicht muss während der extrakorporalen Blutreinigung mit Citratantikoagulation regelmässig kontrolliert werden. Bei der Infusion in den extrakorporalen Kreislauf ist die Infusionsstelle von Calrecia regelmässig auf Anzeichen einer lokalen Gerinnselbildung zu überprüfen; in einem solchen Fall ist ein Wechsel des extrakorporalen Kreislaufs zu erwägen.
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- +Während der Anwendung der extrakorporalen Blutreinigung sind die entsprechenden Vorsichtsmassnahmen zu beachten. Das Elektrolyt und Säure-Basen-Gleichgewicht muss während der extrakorporalen Blutreinigung mit Citratantikoagulation regelmässig kontrolliert werden. Bei der Infusion in den extrakorporalen Kreislauf ist die Infusionsstelle von Calrecia regelmässig auf Anzeichen einer lokalen Gerinnselbildung zu überprüfen; in einem solchen Fall ist ein Wechsel des extrakorporalen Kreislaufs zu erwägen.
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-Bei Patienten, die mit Digitalisglykosiden behandelt werden, können nach Verabreichung calciumhaltiger Lösungen Anzeichen einer Digitalis-Überdosierung auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
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- +Bei Patienten, die mit Digitalisglykosiden behandelt werden, können nach Verabreichung calciumhaltiger Lösungen Anzeichen einer Digitalis-Überdosierung auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
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-Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vor (siehe «Präklinische Daten»). Calrecia wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn, der klinische Zustand der Frau erfordert eine CRRT, SLEDD oder ein TPE.
- +Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vor (siehe "Präklinische Daten" ). Calrecia wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn, der klinische Zustand der Frau erfordert eine CRRT, SLEDD oder ein TPE.
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--Hyperkalzämie bei einer für angemessen erachteten Calrecia-Dosis. In einem solchen Fall könnte eine Akkumulation von Calcium aufgrund einer ineffizienten Blutreinigung durch Ablagerungen an der Membran vorliegen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
--Hypokalzämie aufgrund einer Unterdosierung von Calrecia. In diesem Fall ist eine Citratakkumulation in Zusammenhang mit der Citratantikoagulation bei CRRT, SLEDD und TPE in Betracht zu ziehen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
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- +-Hyperkalzämie bei einer für angemessen erachteten Calrecia-Dosis. In einem solchen Fall könnte eine Akkumulation von Calcium aufgrund einer ineffizienten Blutreinigung durch Ablagerungen an der Membran vorliegen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
- +-Hypokalzämie aufgrund einer Unterdosierung von Calrecia. In diesem Fall ist eine Citratakkumulation in Zusammenhang mit der Citratantikoagulation bei CRRT, SLEDD und TPE in Betracht zu ziehen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
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--Hyperkalzämie aufgrund einer Überdosierung von Calrecia (siehe «Überdosierung»).
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- +-Hyperkalzämie aufgrund einer Überdosierung von Calrecia (siehe "Überdosierung" ).
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-Herzrhythmusstörungen, Hypertonie, Elektrokardiogramm-Veränderungen (Verkürzung des QT Intervalls)
- + Herzrhythmusstörungen, Hypertonie, Elektrokardiogramm-Veränderungen (Verkürzung des QT Intervalls)
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-Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Substanzen, die bekanntermassen mit Calcium inkompatibel sind, sind auch unter «Interaktionen» angegeben.
- +Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden. Substanzen, die bekanntermassen mit Calcium inkompatibel sind, sind auch unter "Interaktionen" angegeben.
-Nicht über 30°C lagern. Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
- +Nicht über 30°C lagern.Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
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-Die Lösung ist nicht für den Zusatz von Arzneimitteln und nicht zur peripheren intravenösen Infusion vorgesehen. Siehe auch «Dosierung/Anwendung».
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- +Die Lösung ist nicht für den Zusatz von Arzneimitteln und nicht zur peripheren intravenösen Infusion vorgesehen. Siehe auch "Dosierung/Anwendung" .
-(Swissmedic) 68896
- +(Swissmedic)68896
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