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Home - Fachinformation zu AMVUTTRA® - Änderungen - 28.01.2026
100 Änderungen an Fachinfo AMVUTTRA®
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionslösung in einer Fertigspritze. Subkutane Anwendung. Zur Einmalanwendung bestimmt.
  • +Aussehen
  • +Klare, farblose bis gelbe Lösung (pH-Wert ca. 7, Osmolalität 210 bis 390 mOsm/kg).
  • +Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Jede Fertigspritze enthält 25 mg Vutrisiran (als Vutrisiran-Natrium) in 0,5 mL Lösung (50mg / mL).
  • -Bei Patienten, die Amvuttra erhalten, wird zu einer Ergänzung von Vitamin A in einer Dosis von ungefähr 2500 IE bis 3000 IE pro Tag (jedoch nicht mehr) geraten (siehe Rubrik «Warnhinweise & Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Patienten, die Amvuttra erhalten, wird zu einer Ergänzung von Vitamin A in einer Dosis von ungefähr 2500 IE bis 3000 IE pro Tag (jedoch nicht mehr) geraten (siehe Rubrik "Warnhinweise & Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Es liegen nur wenig Daten zu Vutrisiran bei Patienten mit einer Erkrankung gemäss New York Heart Association (NYHA) Klasse IV und bei Patienten, die sowohl eine Erkrankung gemäss NYHA-Klasse III als auch eine Erkrankung in Stadium III des National Amyloidosis Centre (NAC) aufweisen, vor. Wenn Patienten, die mit Vutrisiran behandelt werden, diese Stadien erreichen, deuten diese Daten jedoch darauf hin, dass die Behandlung fortgesetzt werden kann.
  • +Es liegen nur wenig Daten zu Vutrisiran bei Patienten mit einer Erkrankung gemäss New York Heart Association (NYHA) Klasse IV und bei Patienten, die sowohl eine Erkrankung gemäss NYHA-Klasse III als auch eine Erkrankung in Stadium III des National Amyloidosis Centre (NAC) aufweisen, vor. Wenn Patienten, die mit Vutrisiran behandelt werden, diese Stadien erreichen, deuten diese Daten jedoch darauf hin, dass die Behandlung fortgesetzt werden kann.
  • -Es ist keine Dosisanpassung erforderlich bei Patienten mit leichter (Gesamtbilirubin ≤ 1 × obere Normgrenze (Upper Limit of Normal, ULN) und Aspartataminotransferase (AST) > 1 × ULN oder Gesamtbilirubin > 1,0 bis 1,5 x ULN und beliebiger AST-Wert) oder mittelschwerer (Gesamtbilirubin > 1,5 bis 3 × ULN und beliebiger AST-Wert) Leberfunktionsstörung. Vutrisiran wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht untersucht und sollte bei diesen Patienten nur angewendet werden, wenn der erwartete klinische Nutzen das potenzielle Risiko übersteigt (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • +Es ist keine Dosisanpassung erforderlich bei Patienten mit leichter (Gesamtbilirubin ≤ 1 × obere Normgrenze (Upper Limit of Normal, ULN) und Aspartataminotransferase (AST) > 1 × ULN oder Gesamtbilirubin > 1,0 bis 1,5 x ULN und beliebiger AST-Wert) oder mittelschwerer (Gesamtbilirubin > 1,5 bis 3 × ULN und beliebiger AST-Wert) Leberfunktionsstörung. Vutrisiran wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht untersucht und sollte bei diesen Patienten nur angewendet werden, wenn der erwartete klinische Nutzen das potenzielle Risiko übersteigt (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • -Es ist keine Dosisanpassung bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate [eGFR] ≥ 30 bis < 90 ml/Min/1,73 m²) erforderlich. Vutrisiran wurde bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung oder einer Nierenerkrankung im Endstadium nicht untersucht und sollte bei diesen Patienten nur angewendet werden, wenn der erwartete klinische Nutzen das potenzielle Risiko übersteigt (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • +Es ist keine Dosisanpassung bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate [eGFR] ≥ 30 bis < 90 ml/Min/1,73 m²) erforderlich. Vutrisiran wurde bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung oder einer Nierenerkrankung im Endstadium nicht untersucht und sollte bei diesen Patienten nur angewendet werden, wenn der erwartete klinische Nutzen das potenzielle Risiko übersteigt (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • -Bei Patienten im Alter von ≥ 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • -
  • +Bei Patienten im Alter von ≥ 65 Jahren ist keine Dosisanpassung erforderlich (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • + 
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  • -§Die subkutane Injektion ist an einer der folgenden Stellen zu verabreichen: Abdomen, Oberschenkel oder Oberarme. Die Injektion in den Oberarm darf nur von medizinischem Fachpersonal oder einer Pflegeperson verabreicht werden. Amvuttra darf nicht in Narbengewebe oder gerötete, entzündete oder geschwollene Bereiche injiziert werden.
  • -§Bei Injektion in die Bauchdecke ist der Bereich um den Bauchnabel zu meiden.
  • +-Die subkutane Injektion ist an einer der folgenden Stellen zu verabreichen: Abdomen, Oberschenkel oder Oberarme. Die Injektion in den Oberarm darf nur von medizinischem Fachpersonal oder einer Pflegeperson verabreicht werden. Amvuttra darf nicht in Narbengewebe oder gerötete, entzündete oder geschwollene Bereiche injiziert werden.
  • +-Bei Injektion in die Bauchdecke ist der Bereich um den Bauchnabel zu meiden.
  • -Starke Überempfindlichkeit (z. B. Anaphylaxie) gegen den Wirkstoff oder einen der in Rubrik «Zusammensetzung» genannten sonstigen Bestandteile.
  • +Starke Überempfindlichkeit (z. B. Anaphylaxie) gegen den Wirkstoff oder einen der in Rubrik "Zusammensetzung" genannten sonstigen Bestandteile.
  • -Durch Reduktion des Transthyretin (TTR)-Proteins im Serum führt die Behandlung mit Amvuttra zu einer Verringerung der Vitamin-A-Spiegel (Retinol) im Serum (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»). Vor Einleitung einer Therapie mit Amvuttra sollten Vitamin-A-Spiegel im Serum unterhalb des unteren Normwerts korrigiert und okuläre Symptome oder Krankheitszeichen aufgrund eines Vitamin-A-Mangels untersucht und beurteilt werden.
  • +Durch Reduktion des Transthyretin (TTR)-Proteins im Serum führt die Behandlung mit Amvuttra zu einer Verringerung der Vitamin-A-Spiegel (Retinol) im Serum (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ). Vor Einleitung einer Therapie mit Amvuttra sollten Vitamin-A-Spiegel im Serum unterhalb des unteren Normwerts korrigiert und okuläre Symptome oder Krankheitszeichen aufgrund eines Vitamin-A-Mangels untersucht und beurteilt werden.
  • + 
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  • -In den ersten 60 Tagen der Schwangerschaft können sowohl zu hohe als auch zu niedrige Vitamin-A-Spiegel mit einem erhöhten Risiko für fetale Fehlbildungen in Verbindung stehen. Vor der Einleitung einer Therapie mit Amvuttra muss daher eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine zuverlässige Methode zur Schwangerschaftsverhütung anwenden (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»). Wenn eine Frau beabsichtigt schwanger zu werden, sollten Amvuttra und Vitamin-A-Ergänzung abgesetzt, und die Vitamin-A-Spiegel im Serum überwacht werden; sie sollten sich normalisiert haben, bevor die Frau versucht, schwanger zu werden. Die Vitamin-A-Spiegel im Serum können nach der letzten Dosis Amvuttra mehr als 12 Monate lang vermindert sein.
  • -Im Falle einer ungeplanten Schwangerschaft sollte Amvuttra abgesetzt werden, (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»). Es kann keine Empfehlung ausgesprochen werden, ob eine Vitamin-A-Ergänzung im ersten Trimenon einer ungeplanten Schwangerschaft fort- oder abzusetzen ist. Wenn die Vitamin-A-Ergänzung fortgesetzt wird, sollte die tägliche Dosis 3000 IE pro Tag nicht überschreiten, da es für die Anwendung höherer Dosen keine Daten gibt. Im zweiten und dritten Trimenon sollte die Ergänzung mit 2500 IE bis 3000 IE Vitamin A wieder aufgenommen werden, wenn sich der Vitamin A-Spiegel im Serum noch nicht normalisiert hat, da im dritten Trimenon ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-A-Mangel besteht.
  • +In den ersten 60 Tagen der Schwangerschaft können sowohl zu hohe als auch zu niedrige Vitamin-A-Spiegel mit einem erhöhten Risiko für fetale Fehlbildungen in Verbindung stehen. Vor der Einleitung einer Therapie mit Amvuttra muss daher eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Frauen im gebärfähigen Alter müssen eine zuverlässige Methode zur Schwangerschaftsverhütung anwenden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ). Wenn eine Frau beabsichtigt schwanger zu werden, sollten Amvuttra und Vitamin-A-Ergänzung abgesetzt, und die Vitamin-A-Spiegel im Serum überwacht werden; sie sollten sich normalisiert haben, bevor die Frau versucht, schwanger zu werden. Die Vitamin-A-Spiegel im Serum können nach der letzten Dosis Amvuttra mehr als 12 Monate lang vermindert sein.
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  • +Im Falle einer ungeplanten Schwangerschaft sollte Amvuttra abgesetzt werden, (siehe "Schwangerschaft/Stillzeit" ). Es kann keine Empfehlung ausgesprochen werden, ob eine Vitamin-A-Ergänzung im ersten Trimenon einer ungeplanten Schwangerschaft fort- oder abzusetzen ist. Wenn die Vitamin-A-Ergänzung fortgesetzt wird, sollte die tägliche Dosis 3000 IE pro Tag nicht überschreiten, da es für die Anwendung höherer Dosen keine Daten gibt. Im zweiten und dritten Trimenon sollte die Ergänzung mit 2500 IE bis 3000 IE Vitamin A wieder aufgenommen werden, wenn sich der Vitamin A-Spiegel im Serum noch nicht normalisiert hat, da im dritten Trimenon ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-A-Mangel besteht.
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  • -werden (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die Vitamin-A-Spiegel im Serum können nach der letzten Dosis Amvuttra mehr als 12 Monate lang vermindert sein.
  • +werden (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Die Vitamin-A-Spiegel im Serum können nach der letzten Dosis Amvuttra mehr als 12 Monate lang vermindert sein.
  • -Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Amvuttra bei Schwangeren vor. Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vor (siehe Rubrik «Präklinische Daten»). Aufgrund des potenziellen teratogenen Risikos durch einen unausgeglichenen Vitamin-A-Spiegel sollte Amvuttra während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Als Vorsichtsmassnahme sollte frühzeitig während der Schwangerschaft eine Messung des Vitamin-A- (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen») und TSH-Spiegels (thyroidstimulierendes Hormon) erfolgen. Der Fötus muss engmaschig überwacht werden, insbesondere im ersten Trimenon.
  • +Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von Amvuttra bei Schwangeren vor. Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vor (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Aufgrund des potenziellen teratogenen Risikos durch einen unausgeglichenen Vitamin-A-Spiegel sollte Amvuttra während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Als Vorsichtsmassnahme sollte frühzeitig während der Schwangerschaft eine Messung des Vitamin-A- (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ) und TSH-Spiegels (thyroidstimulierendes Hormon) erfolgen. Der Fötus muss engmaschig überwacht werden, insbesondere im ersten Trimenon.
  • -Es ist nicht bekannt, ob Vutrisiran in die Muttermilch übergeht. Es gibt nur ungenügende Informationen darüber, ob Vutrisiran beim Tier in die Milch übergeht (siehe Rubrik «Präklinische Daten»). Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Amvuttra verzichtet werden soll/die Behandlung mit Amvuttra zu unterbrechen ist. Dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau zu berücksichtigen.
  • +Es ist nicht bekannt, ob Vutrisiran in die Muttermilch übergeht. Es gibt nur ungenügende Informationen darüber, ob Vutrisiran beim Tier in die Milch übergeht (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Amvuttra verzichtet werden soll/die Behandlung mit Amvuttra zu unterbrechen ist. Dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau zu berücksichtigen.
  • -Es liegen keine Daten zu den Auswirkungen von Amvuttra auf die menschliche Fertilität vor. In tierexperimentellen Studien wurde keine Auswirkung auf die männliche oder weibliche Fertilität festgestellt (siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
  • +Es liegen keine Daten zu den Auswirkungen von Amvuttra auf die menschliche Fertilität vor. In tierexperimentellen Studien wurde keine Auswirkung auf die männliche oder weibliche Fertilität festgestellt (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ).
  • -Das Sicherheitsprofil von Amvuttra wurde anhand der Daten aus randomisierten, kontrollierten klinischen Studien der Phase III charakterisiert. Die in den zusammengefassten Datensätzen der HELIOS-A- und HELIOS-B-Studie berichteten Nebenwirkungen sind in Tabelle 1 dargestellt. Die Nebenwirkungen sind als bevorzugte Begriffe gemäss MedDRA unter der MedDRA-Systemorganklasse (SOC) aufgelistet. Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist gemäss der folgenden Kategorie dargestellt:
  • +Das Sicherheitsprofil von Amvuttra wurde anhand der Daten aus randomisierten, kontrollierten klinischen Studien der Phase III charakterisiert. Die in den zusammengefassten Datensätzen der HELIOS-A- und HELIOS-B-Studie berichteten Nebenwirkungen sind in Tabelle 1 dargestellt. Die Nebenwirkungen sind als bevorzugte Begriffe gemäss MedDRA unter der MedDRA-Systemorganklasse (SOC) aufgelistet. Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist gemäss der folgenden Kategorie dargestellt:
  • -Tabelle 1: Nebenwirkungen, die bei Amvuttra gemeldet wurden
  • -Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Reaktion an der Injektionsstellea Häufig
  • -Untersuchungen Alaninaminotransferase erhöht Häufig
  • -Alkalische Phosphatase im Blut erhöht Häufig
  • -a Zu den gemeldeten Symptomen zählten Kontusion, Erythem, Schmerz, Pruritus und Wärme. Reaktionen an der Injektionsstelle waren leicht, vorübergehend und führten nicht zum Behandlungsabbruch.
  • + 
  • +Tabelle 1: Nebenwirkungen, die bei Amvuttra gemeldet wurden
  • +Systemorganklasse Nebenwirkung Häufigkeit
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Reaktion an der Häufig
  • +Verabreichungsort Injektionsstellea
  • +Untersuchungen Alaninaminotransfera Häufig
  • + se erhöht
  • +Alkalische Phosphatase im Blut erhöht Häufig
  • +a Zu den gemeldeten Symptomen zählten Kontusion,
  • +Erythem, Schmerz, Pruritus und Wärme. Reaktionen an der
  • +Injektionsstelle waren leicht, vorübergehend und
  • +führten nicht zum Behandlungsabbruch.
  • + 
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  • -In der HELIOS-B-Studie zeigten 97 der mit Amvuttra behandelten Patienten (30 %) und 78 der mit Placebo behandelten Patienten (24 %) leichte Anstiege der Alaninaminotransferase (ALT) über den oberen Normalwert (ULN) hinaus bis unter oder gleich 3 × ULN. Alle mit Amvuttra behandelten Patienten mit leichten ALT-Anstiegen waren asymptomatisch und die Mehrheit zeigte eine Normalisierung der ALT-Werte unter fortgesetzter Behandlung.
  • +In der HELIOS-B-Studie zeigten 97 der mit Amvuttra behandelten Patienten (30 %) und 78 der mit Placebo behandelten Patienten (24 %) leichte Anstiege der Alaninaminotransferase (ALT) über den oberen Normalwert (ULN) hinaus bis unter oder gleich 3 × ULN. Alle mit Amvuttra behandelten Patienten mit leichten ALT-Anstiegen waren asymptomatisch und die Mehrheit zeigte eine Normalisierung der ALT-Werte unter fortgesetzter Behandlung.
  • -In den Studien HELIOS-A und HELIOS-B entwickelten 4 (3,3 %) bzw. 1 (0,3 %) der mit Amvuttra behandelten Patienten Anti-Drug-Antikörper (ADA). In beiden Studien waren die ADA-Titer niedrig und vorübergehend, und es gab keine Anzeichen für Auswirkungen auf die klinische Wirksamkeit, Sicherheit oder die pharmakokinetischen oder pharmakodynamischen Profile von Vutrisiran.
  • +In den Studien HELIOS-A und HELIOS-B entwickelten 4 (3,3 %) bzw. 1 (0,3 %) der mit Amvuttra behandelten Patienten Anti-Drug-Antikörper (ADA). In beiden Studien waren die ADA-Titer niedrig und vorübergehend, und es gab keine Anzeichen für Auswirkungen auf die klinische Wirksamkeit, Sicherheit oder die pharmakokinetischen oder pharmakodynamischen Profile von Vutrisiran.
  • + 
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  • -In HELIOS-A war der mittlere TTR-Serumspiegel bereits an Tag 22 rapide reduziert, wobei bis Woche 6 eine mittlere Reduktion des TTR-Spiegels im Nahezu-Steady-State um 73 % erzielt wurde. Bei wiederholter Gabe von 25 mg einmal alle 3 Monate betrug die mittlere Reduktion des TTR-Serumspiegels nach 9- bzw. 18-monatiger Behandlung 83 % bzw. 88 %. Unabhängig von Genotyp (V30M oder Nicht-V30M), vorheriger Anwendung von TTR-Stabilisatoren, Gewicht, Geschlecht, Alter oder ethnischer Zugehörigkeit wurden jeweils ähnliche TTR-Reduktionen erzielt.
  • +In HELIOS-A war der mittlere TTR-Serumspiegel bereits an Tag 22 rapide reduziert, wobei bis Woche 6 eine mittlere Reduktion des TTR-Spiegels im Nahezu-Steady-State um 73 % erzielt wurde. Bei wiederholter Gabe von 25 mg einmal alle 3 Monate betrug die mittlere Reduktion des TTR-Serumspiegels nach 9- bzw. 18-monatiger Behandlung 83 % bzw. 88 %. Unabhängig von Genotyp (V30M oder Nicht-V30M), vorheriger Anwendung von TTR-Stabilisatoren, Gewicht, Geschlecht, Alter oder ethnischer Zugehörigkeit wurden jeweils ähnliche TTR-Reduktionen erzielt.
  • -Serum-TTR ist ein Träger von Retinol-bindendem Protein 4, das der wichtigste Träger von Vitamin A im Blut ist. In HELIOS-A reduzierte Amvuttra die Vitamin-A-Spiegel im Serum, mit mittleren Reduktionen der Spitzen- und Talkonzentrationen im Steady-State von 70 % bzw. 63 % (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»). In HELIOS-B entsprachen die Reduktionen des Serum-Vitamin-A den in HELIOS-A beobachteten Werten.
  • -In HELIOS-B zeigten NT-proBNP und Troponin I, kardiale Biomarker im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz, zeigten bei mit Amvuttra behandelten Patienten eine relative Stabilität hinsichtlich der medianen Veränderung von Baseline bis Monat 30 in der Gesamtpopulation (NT-proBNP: 9 % Anstieg; Troponin I: 10 % Rückgang), während sich die Werte bei Placebo-Patienten verschlechterten (NT-proBNP: 52 % Anstieg; Troponin I: 22 % Anstieg). In der Monotherapie-Population zeigten sich konsistente Trends.
  • -In HELIOS-B zeigten zentral ausgewertete Echokardiogramme zeigten in der Gesamtpopulation eine Reduktion der linksventrikulären Wanddicke (Unterschied beim LS-Mittelwertmittlere Differenz der linken Ventrikelwand: -0,4 mm [95%-KI -0,8, -0,0]) und der longitudinalen Dehnung (Unterschied beim LS-Mittelwertmittlere Differenz der linken Ventrikelwand: -1,23 % [95%-KI -1,73, -0,73]) zugunsten von Amvuttra im Vergleich zu Placebo. Die Ergebnisse in der Monotherapie-Population waren konsistent.
  • +Serum-TTR ist ein Träger von Retinol-bindendem Protein 4, das der wichtigste Träger von Vitamin A im Blut ist. In HELIOS-A reduzierte Amvuttra die Vitamin-A-Spiegel im Serum, mit mittleren Reduktionen der Spitzen- und Talkonzentrationen im Steady-State von 70 % bzw. 63 % (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ). In HELIOS-B entsprachen die Reduktionen des Serum-Vitamin-A den in HELIOS-A beobachteten Werten.
  • + 
  • +In HELIOS-B zeigten NT-proBNP und Troponin I, kardiale Biomarker im Zusammenhang mit Herzinsuffizienz, zeigten bei mit Amvuttra behandelten Patienten eine relative Stabilität hinsichtlich der medianen Veränderung von Baseline bis Monat 30 in der Gesamtpopulation (NT-proBNP: 9 % Anstieg; Troponin I: 10 % Rückgang), während sich die Werte bei Placebo-Patienten verschlechterten (NT-proBNP: 52 % Anstieg; Troponin I: 22 % Anstieg). In der Monotherapie-Population zeigten sich konsistente Trends.
  • +In HELIOS-B zeigten zentral ausgewertete Echokardiogramme zeigten in der Gesamtpopulation eine Reduktion der linksventrikulären Wanddicke (Unterschied beim LS-Mittelwertmittlere Differenz der linken Ventrikelwand: -0,4 mm [95%-KI -0,8, -0,0]) und der longitudinalen Dehnung (Unterschied beim LS-Mittelwertmittlere Differenz der linken Ventrikelwand: -1,23 % [95%-KI -1,73, -0,73]) zugunsten von Amvuttra im Vergleich zu Placebo. Die Ergebnisse in der Monotherapie-Population waren konsistent.
  • -Tabelle 2: Zusammenfassung der Ergebnisse zur klinischen Wirksamkeit aus der Studie HELIOS-A
  • -Endpunkta Baseline, Mittel (SD) Veränderung gegenüber Baseline in Monat 18, LS-Mittelwert (SEM) Amvuttra -Placebob Behandlungsunterschied, LS-Mittelwert (95 % KI) p-Wert
  • -Amvuttra N = 122 Placebob N = 77 Amvuttra Placebob
  • +Tabelle 2: Zusammenfassung der Ergebnisse zur klinischen Wirksamkeit aus der Studie HELIOS-A
  • +Endpunkta Baseline, Mittel Veränderung gegenübe Amvuttra -PlacebobBe p-Wert
  • + (SD) r Baseline in Monat handlungs- unterschi
  • + 18, LS-Mittelwert ed,LS-Mittelwert
  • + (SEM) (95 % KI)
  • +AmvuttraN = 122 PlacebobN = 77 Amvuttra Placebob
  • -mNIS+7c 60,6 (36,0) 74,6 (37,0) -2,2 (1,4) 14,8 (2,0) -17,0 (-21,8; -12,2) p < 0,0001
  • -Norfolk QoL-DNc 47,1 (26,3) 55,5 (24,3) -3,3 (1,7) 12,9 (2,2) -16,2 (-21,7; -10,8) p < 0,0001
  • -10-Meter-Gehtest (m/Sek.)d 1,01 (0,39) 0,79 (0,32) 0 (0,02) -0,13 (0,03) 0,13 (0,07; 0,19) p < 0,0001
  • +mNIS+7c 60,6 (36,0) 74,6 (37,0) -2,2 (1,4) 14,8 (2,0) -17,0 (-21,8; -12,2) p < 0,0001
  • +Norfolk QoL-DNc 47,1 (26,3) 55,5 (24,3) -3,3 (1,7) 12,9 (2,2) -16,2 (-21,7; -10,8) p < 0,0001
  • +10-Meter-Gehtest 1,01 (0,39) 0,79 (0,32) 0 (0,02) -0,13 (0,03) 0,13 (0,07; 0,19) p < 0,0001
  • +(m/Sek.)d
  • +
  • -mNIS+7c 60,6 (36,0) 74,6 (37,0) -0,5 (1,6) 28,1 (2,3) -28,5 (-34,0; -23,1) p < 0,0001
  • -Norfolk QoL-DNc 47,1 (26,3) 55,5 (24,3) -1,2 (1,8) 19,8 (2,6) -21,0 (-27,1; -14,9) p < 0,0001
  • -10-Meter-Gehtest (m/Sek.)d 1,01 (0,39) 0,79 (0,32) -0,02 (0,03) -0,26 (0,04) 0,24 (0,15; 0,33) p < 0,0001
  • -mBMIe 1057,5 (233,8) 989,9 (214,2) 25,0 (9,5) -115,7 (13,4) 140,7 (108,4; 172,9) p < 0,0001
  • -R-ODSf 34,1 (11,0) 29,8 (10,8) -1,5 (0,6) -9,9 (0,8) 8,4 (6,5; 10,4) p < 0,0001
  • +mNIS+7c 60,6 (36,0) 74,6 (37,0) -0,5 (1,6) 28,1 (2,3) -28,5 (-34,0; -23,1) p < 0,0001
  • +Norfolk QoL-DNc 47,1 (26,3) 55,5 (24,3) -1,2 (1,8) 19,8 (2,6) -21,0 (-27,1; -14,9) p < 0,0001
  • +10-Meter-Gehtest 1,01 (0,39) 0,79 (0,32) -0,02 (0,03) -0,26 (0,04) 0,24 (0,15; 0,33) p < 0,0001
  • +(m/Sek.)d
  • +mBMIe 1057,5 (233,8) 989,9 (214,2) 25,0 (9,5) -115,7 (13,4) 140,7 (108,4; 172,9) p < 0,0001
  • +R-ODSf 34,1 (11,0) 29,8 (10,8) -1,5 (0,6) -9,9 (0,8) 8,4 (6,5; 10,4) p < 0,0001
  • -Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; LS mean = least squares mean (Mittelwert der kleinsten Quadrate); mBMI = modifizierter Body-Mass-Index; mNIS = modifizierter Neuropathy Impairment Score (Punktwert für die Einschränkung durch Neuropathie); QoL-DN = Quality of Life - Diabetic Neuropathy (Lebensqualität – diabetische Neuropathie); SD = standard deviation (Standardabweichung); SEM = standard error of the mean (Standardfehler des Mittelwerts)
  • -a Alle in Monat 9 ermittelten Endpunkte wurden anhand der Kovarianzanalyse (Analysis of Covariance, ANCOVA) mit einer Methode zur multiplen Imputation (MI) analysiert; alle in Monat 18 ermittelten Endpunkte wurden anhand des gemischten Modells für Messwiederholungen (mixed effect model repeated measures, MMRM) analysiert.b Externe Placebogruppe aus der randomisierten kontrollierten Studie APOLLOc Eine niedrigere Zahl zeigt eine geringere Einschränkung/geringere Symptome an.
  • +Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; LS mean = least squares mean (Mittelwert der kleinsten Quadrate); mBMI = modifizierter Body-Mass-Index; mNIS = modifizierter Neuropathy Impairment Score (Punktwert für die Einschränkung durch Neuropathie); QoL-DN = Quality of Life - Diabetic Neuropathy (Lebensqualität – diabetische Neuropathie); SD = standard deviation (Standardabweichung); SEM = standard error of the mean (Standardfehler des Mittelwerts)
  • +a Alle in Monat 9 ermittelten Endpunkte wurden anhand der Kovarianzanalyse (Analysis of Covariance, ANCOVA) mit einer Methode zur multiplen Imputation (MI) analysiert; alle in Monat 18 ermittelten Endpunkte wurden anhand des gemischten Modells für Messwiederholungen (mixed effect model repeated measures, MMRM) analysiert.b Externe Placebogruppe aus der randomisierten kontrollierten Studie APOLLOc Eine niedrigere Zahl zeigt eine geringere Einschränkung/geringere Symptome an.
  • -Abbildung 1: Veränderung des mNIS+7 gegenüber Baseline (Monat 9 und Monat 18)
  • + 
  • +Abbildung 1: Veränderung des mNIS+7 gegenüber Baseline (Monat 9 und Monat 18)
  • -D zeigt den Behandlungsunterschied zwischen den Gruppen an, dargestellt als Unterschied des LS-Mittelwerts (95 % KI) für AMVUTTRA – externes Placebo
  • -Alle in Monat 9 ermittelten Endpunkte wurden anhand der Kovarianzanalyse (Analysis of Covariance, ANCOVA) mit einer Methode zur multiplen Imputation (MI) analysiert; alle in Monat 18 ermittelten Endpunkte wurden anhand des gemischten Modells für Messwiederholungen (mixed effect model repeated measures, MMRM) analysiert.
  • +D zeigt den Behandlungsunterschied zwischen den Gruppen an, dargestellt als Unterschied des LS-Mittelwerts (95 % KI) für AMVUTTRA – externes Placebo
  • +Alle in Monat 9 ermittelten Endpunkte wurden anhand der Kovarianzanalyse (Analysis of Covariance, ANCOVA) mit einer Methode zur multiplen Imputation (MI) analysiert; alle in Monat 18 ermittelten Endpunkte wurden anhand des gemischten Modells für Messwiederholungen (mixed effect model repeated measures, MMRM) analysiert.
  • + 
  • +
  • -Das N-terminale Pro-B-Typ natriuretische Peptid (NTproBNP) ist ein prognostischer Biomarker für kardiale Dysfunktion. Die NT-proBNP-Werte (geometrisches Mittel) betrugen bei Baseline bei mit Amvuttra und Placebo behandelten Patienten 273 ng/l bzw. 531 ng/l. In Monat 18 war das geometrische Mittel der NT-proBNP-Konzentrationen bei Amvuttra-Patienten um 6 % gesunken, während bei Placebo-Patienten ein Anstieg von 96 % zu verzeichnen war.
  • -Zentral ausgewertete Echokardiogramme zeigten Veränderungen der Dicke der linksventrikulären Wand (Unterschied beim LS-Mittelwert: -0,18 mm [95 % KI -0,74; 0,38]) und des longitudinalen Strains (Unterschied beim LS-Mittelwert: -0,4 % [95 % KI -1,2; 0,4]) bei Amvuttra-Behandlung im Vergleich zu Placebo.
  • +Das N-terminale Pro-B-Typ natriuretische Peptid (NTproBNP) ist ein prognostischer Biomarker für kardiale Dysfunktion. Die NT-proBNP-Werte (geometrisches Mittel) betrugen bei Baseline bei mit Amvuttra und Placebo behandelten Patienten 273 ng/l bzw. 531 ng/l. In Monat 18 war das geometrische Mittel der NT-proBNP-Konzentrationen bei Amvuttra-Patienten um 6 % gesunken, während bei Placebo-Patienten ein Anstieg von 96 % zu verzeichnen war.
  • +Zentral ausgewertete Echokardiogramme zeigten Veränderungen der Dicke der linksventrikulären Wand (Unterschied beim LS-Mittelwert: -0,18 mm [95 % KI -0,74; 0,38]) und des longitudinalen Strains (Unterschied beim LS-Mittelwert: -0,4 % [95 % KI -1,2; 0,4]) bei Amvuttra-Behandlung im Vergleich zu Placebo.
  • + 
  • +
  • -Die Wirksamkeit von Amvuttra wurde in einer globalen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studie (HELIOS-B) an erwachsenen Patienten mit ATTR-CM nachgewiesen. Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten einmal alle drei Monate 25 mg Amvuttra subkutan oder ein entsprechendes Placebo. Bei Baseline erhielten 40 % der Patienten Tafamidis. Die Behandlungszuweisung erfolgte stratifiziert nach Tafamidis-Anwendung bei Baseline, Art der ATTR-Erkrankung (wtATTR- oder hATTR-Amyloidose), Schweregrad der Erkrankung bei Baseline und Alter (NYHA-Klasse I oder II und Alter < 75 Jahre versus alle anderen).
  • -Bei Baseline lag das mediane Alter der Patienten, die Amvuttra erhielten, bei 77 Jahren (Bereich: 45 bis 85 Jahre), und 92 % waren männlich. 85 % der Patienten waren Kaukasier, 7 % Schwarze oder Afroamerikaner und 6 % Asiaten. 89 % der Patienten litten an wtATTR-Amyloidose und 11 % an hATTR-Amyloidose. Gemäss der NYHA-Klassifikation der Herzinsuffizienz hatten 15 % der Patienten Klasse I, 77 % Klasse II und 8 % Klasse III und befanden sich im NAC ATTR-Stadium 1 oder 2. Patientendemografie und Krankheitsmerkmale zu Beginn waren in beiden Behandlungsgruppen ähnlich.
  • -Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war das kombinierte Ergebnis aus Gesamtmortalität und rezidivierenden kardiovaskulären Ereignissen (stationäre Aufenthalte wegen kardiovaskulärer Erkrankung und Besuche in der Notaufnahme wegen akuter Herzinsuffizienz [UHF, urgent heart failure]) während des doppelblinden Behandlungszeitraums von bis zu 36 Monaten, ausgewertet für die Gesamtpopulation und für die Monotherapie-Population (definiert als Patienten, die zu Studienbeginn kein Tafamidis erhielten).
  • -Amvuttra führte im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Verringerung des Risikos der Gesamtmortalität und rezidivierender kardiovaskulärer Ereignisse in der Gesamt- und Monotherapie-Population von 28,2 % bzw. 32,8 % (Tabelle 3). Etwa 77 % aller Todesfälle in HELIOS-B waren kardiovaskulär bedingt. Die Rate sowohl der kardiovaskulären als auch der nicht kardiovaskulären Todesfälle war bei mit Amvuttra behandelten Patienten niedriger als bei Patienten, die Placebo erhielten. Von der Gesamtzahl der kardiovaskulären Ereignisse waren 87,9 % kardiovaskulär bedingte stationäre Aufenthalte und 12,1 % Besuche in der Notaufnahme wegen akuter Herzinsuffizienz. Eine Kaplan-Meier-Kurve, welche die Zeit bis zum ersten kardiovaskulären Ereignis oder die Gesamtmortalität zeigt, ist in Abbildung 2 dargestellt.
  • -Beide Komponenten des primären kombinierten Endpunkts trugen jeweils einzeln zum Behandlungseffekt in der Gesamtpopulation und in der Monotherapie-Population bei (Tabelle 3).
  • -In der sekundären Endpunktanalyse der Gesamtmortalität, die Daten bis Monat 42, einschliesslich des doppelblinden Zeitraums und bis zu weitere 6 Monate Überlebensdaten für alle Patienten, umfasste, führte Amvuttra zu einer 35,5%igen Reduktion des Sterberisikos im Vergleich zu Placebo in der Gesamtpopulation (Hazard Ratio: 0,645; 95%-KI: 0,463; 0,898; p = 0,0098) und zu einer 34,5%igen Reduktion in der Monotherapie-Population (Hazard Ratio: 0,655; 95%-KI: 0,440; 0,973; p = 0,0454).
  • + 
  • +Die Wirksamkeit von Amvuttra wurde in einer globalen, randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Studie (HELIOS-B) an erwachsenen Patienten mit ATTR-CM nachgewiesen. Die Patienten wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten einmal alle drei Monate 25 mg Amvuttra subkutan oder ein entsprechendes Placebo. Bei Baseline erhielten 40 % der Patienten Tafamidis. Die Behandlungszuweisung erfolgte stratifiziert nach Tafamidis-Anwendung bei Baseline, Art der ATTR-Erkrankung (wtATTR- oder hATTR-Amyloidose), Schweregrad der Erkrankung bei Baseline und Alter (NYHA-Klasse I oder II und Alter < 75 Jahre versus alle anderen).
  • + 
  • +Bei Baseline lag das mediane Alter der Patienten, die Amvuttra erhielten, bei 77 Jahren (Bereich: 45 bis 85 Jahre), und 92 % waren männlich. 85 % der Patienten waren Kaukasier, 7 % Schwarze oder Afroamerikaner und 6 % Asiaten. 89 % der Patienten litten an wtATTR-Amyloidose und 11 % an hATTR-Amyloidose. Gemäss der NYHA-Klassifikation der Herzinsuffizienz hatten 15 % der Patienten Klasse I, 77 % Klasse II und 8 % Klasse III und befanden sich im NAC ATTR-Stadium 1 oder 2. Patientendemografie und Krankheitsmerkmale zu Beginn waren in beiden Behandlungsgruppen ähnlich.
  • + 
  • +Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war das kombinierte Ergebnis aus Gesamtmortalität und rezidivierenden kardiovaskulären Ereignissen (stationäre Aufenthalte wegen kardiovaskulärer Erkrankung und Besuche in der Notaufnahme wegen akuter Herzinsuffizienz [UHF, urgent heart failure]) während des doppelblinden Behandlungszeitraums von bis zu 36 Monaten, ausgewertet für die Gesamtpopulation und für die Monotherapie-Population (definiert als Patienten, die zu Studienbeginn kein Tafamidis erhielten).
  • + 
  • +Amvuttra führte im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Verringerung des Risikos der Gesamtmortalität und rezidivierender kardiovaskulärer Ereignisse in der Gesamt- und Monotherapie-Population von 28,2 % bzw. 32,8 % (Tabelle 3). Etwa 77 % aller Todesfälle in HELIOS-B waren kardiovaskulär bedingt. Die Rate sowohl der kardiovaskulären als auch der nicht kardiovaskulären Todesfälle war bei mit Amvuttra behandelten Patienten niedriger als bei Patienten, die Placebo erhielten. Von der Gesamtzahl der kardiovaskulären Ereignisse waren 87,9 % kardiovaskulär bedingte stationäre Aufenthalte und 12,1 % Besuche in der Notaufnahme wegen akuter Herzinsuffizienz. Eine Kaplan-Meier-Kurve, welche die Zeit bis zum ersten kardiovaskulären Ereignis oder die Gesamtmortalität zeigt, ist in Abbildung 2 dargestellt.
  • + 
  • +Beide Komponenten des primären kombinierten Endpunkts trugen jeweils einzeln zum Behandlungseffekt in der Gesamtpopulation und in der Monotherapie-Population bei (Tabelle 3).
  • + 
  • +In der sekundären Endpunktanalyse der Gesamtmortalität, die Daten bis Monat 42, einschliesslich des doppelblinden Zeitraums und bis zu weitere 6 Monate Überlebensdaten für alle Patienten, umfasste, führte Amvuttra zu einer 35,5%igen Reduktion des Sterberisikos im Vergleich zu Placebo in der Gesamtpopulation (Hazard Ratio: 0,645; 95%-KI: 0,463; 0,898; p = 0,0098) und zu einer 34,5%igen Reduktion in der Monotherapie-Population (Hazard Ratio: 0,655; 95%-KI: 0,440; 0,973; p = 0,0454).
  • + 
  • +
  • -Endpunkt Gesamtpopulation Monotherapie-Population
  • -Amvuttra (N = 326) Placebo (N = 328) Amvuttra (N = 196) Placebo (N = 199)
  • -Primärer kombinierter Endpunkta Hazard Ratio (95%-KI)b p-Wertb 0,718 (0,555; 0,929)  0,0118  0,672 (0,487; 0,929) 0,0162
  • -Komponenten des primären kombinierten Endpunkts
  • -Gesamtmortalität Hazard Ratio (95%-KI)c 0,694 (0,490; 0,982) 0,705 (0,467; 1,064)
  • -KV-bedingte stationäre Aufenthalte und UHF-bedingte Notaufnahme-Besuche Relative Risikorate (95%-KI) 0,733 (0,610; 0,882) 0,676 (0,533; 0,857)
  • -Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; KV = kardiovaskulär; UHF = urgent heart failure (akute Herzinsuffizienz) Herztransplantationen und die Implantation eines linksventrikulären Herzunterstützungssystems werden als Todesfälle behandelt. Todesfälle nach Studienabbruch werden in die Analyse der Gesamtmortalitätskomponente einbezogen. a Primärer kombinierter Endpunkt, definiert als kombiniertes Ergebnis aus Gesamtmortalität und wiederkehrenden kardiovaskulären Ereignissen. Die Primäranalyse umfasste eine Nachbeobachtung aller Patienten über mindestens 33 Monate (und bis zu 36 Monate). b Hazard Ratio (95%-KI) und p-Wert basieren auf einem modifizierten Andersen-Gill-Modell. c Hazard Ratio (95%-KI) basiert auf einem Cox-proportionalen Hazard-Modell. d Relative Risikorate (95%-KI) basiert auf einem Poisson-Regressionsmodell.
  • +Endpunkt Gesamtpopulation Monotherapie-Populat
  • + ion
  • +Amvuttra (N = 326) Placebo (N = 328) Amvuttra (N = 196) Placebo (N = 199)
  • +Primärer kombinierter Endpunkta Hazard Ratio (95%-KI 0,718 (0,555; 0,672 (0,487;
  • + )b p-Wertb 0,929) 0,0118 0,929) 0,0162
  • +Komponenten des primären
  • +kombinierten Endpunkts
  • +Gesamtmortalität Hazard Ratio (95%-KI 0,694 (0,490; 0,982) 0,705 (0,467; 1,064)
  • + )c
  • +KV-bedingte stationäre Relative Risikorate 0,733 (0,610; 0,882) 0,676 (0,533; 0,857)
  • +Aufenthalte und UHF-bedingte (95%-KI)d
  • +Notaufnahme-Besuche
  • +Abkürzungen: KI = Konfidenzinterva
  • +ll; KV = kardiovaskulär; UHF =
  • +urgent heart failure (akute
  • +Herzinsuffizienz)Herztransplantati
  • +onen und die Implantation eines
  • +linksventrikulären Herzunterstützu
  • +ngssystems werden als Todesfälle
  • +behandelt. Todesfälle nach
  • +Studienabbruch werden in die
  • +Analyse der Gesamtmortalitätskompo
  • +nente einbezogen. a Primärer
  • +kombinierter Endpunkt, definiert
  • +als kombiniertes Ergebnis aus
  • +Gesamtmortalität und wiederkehrend
  • +en kardiovaskulären Ereignissen.
  • +Die Primäranalyse umfasste eine
  • +Nachbeobachtung aller Patienten
  • +über mindestens 33 Monate (und
  • +bis zu 36 Monate).b Hazard Ratio
  • +(95%-KI) und p-Wert basieren auf
  • +einem modifizierten Andersen-Gill-
  • +Modell.c Hazard Ratio (95%-KI)
  • +basiert auf einem Cox-proportional
  • +en Hazard-Modell. d Relative
  • +Risikorate (95%-KI) basiert auf
  • +einem Poisson-Regressionsmodell.
  • + 
  • +
  • -Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; KV = kardiovaskulär; HR: Hazard Ratio.
  • +Abkürzungen: KI = Konfidenzintervall; KV = kardiovaskulär; HR: Hazard Ratio.
  • -In allen vorab festgelegten Subgruppen der Gesamtpopulation und der Monotherapie-Population fielen die Ergebnisse der Subgruppenanalyse für den primären kombinierten Endpunkt zugunsten von Amvuttra aus. (Abbildung 3).
  • + 
  • +In allen vorab festgelegten Subgruppen der Gesamtpopulation und der Monotherapie-Population fielen die Ergebnisse der Subgruppenanalyse für den primären kombinierten Endpunkt zugunsten von Amvuttra aus. (Abbildung 3).
  • + 
  • +
  • -Abkürzungen: ATTR = Transthyretin-Amyloidose; KI = Konfidenzintervall; hATTR = hereditäre Transthyretin-Amyloidose; HR = Hazard Ratio; NT-proBNP = N-terminales Prohormon des natriuretischen Peptids Typ B; NYHA = New York Heart Association; wtATTR = Wildtyp-Transthyretin-Amyloidose.
  • +Abkürzungen: ATTR = Transthyretin-Amyloidose; KI =  Konfidenzintervall; hATTR = hereditäre Transthyretin-Amyloidose; HR = Hazard Ratio; NT-proBNP = N-terminales Prohormon des natriuretischen Peptids Typ B; NYHA = New York Heart Association; wtATTR = Wildtyp-Transthyretin-Amyloidose.
  • -Die Behandlungseffekte von Amvuttra auf die funktionelle Kapazität, den vom Patienten berichteten Gesundheitszustand und die Lebensqualität sowie die Schwere der Symptome der Herzinsuffizienz wurden anhand der Veränderung gegenüber Baseline bis Monat 30 im 6-Minuten-Gehtest (6-MWT), des Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire-Overall Summary (KCCQ-OS)-Scores bzw. der NYHA-Klasse beurteilt. Der KCCQ-OS umfasst vier Domänen: Gesamtsymptome (Symptomhäufigkeit und Symptombelastung), körperliche Einschränkung, Lebensqualität und soziale Einschränkung. Der Gesamtscore und die Domänenscores reichen von 0 bis 100, wobei höhere Werte einen besseren Gesundheitszustand darstellen.
  • -Ein statistisch signifikanter Behandlungseffekt zugunsten von Amvuttra wurde für die 6-MWT-Distanz, den KCCQ-OS-Score und die stabile oder verbesserte NYHA-Klasse sowohl in der Gesamtpopulation als auch in der Monotherapie-Population beobachtet (Tabelle 4), mit konsistenten Ergebnissen über alle untersuchten Subgruppen hinweg. Der Behandlungseffekt auf den KCCQ-OS-Score war über alle vier Domänenwerte hinweg konsistent.
  • -Tabelle 4. Veränderung der 6-MWT-Distanz, des KCCQ-OS-Scores und der NYHA-Klasse in Monat 30 gegenüber Baseline
  • - Gesamtpopulation Monotherapie-Population
  • -Amvuttra (N = 326) Placebo (N = 328) Amvuttra (N = 196) Placebo (N = 199)
  • + 
  • +Die Behandlungseffekte von Amvuttra auf die funktionelle Kapazität, den vom Patienten berichteten Gesundheitszustand und die Lebensqualität sowie die Schwere der Symptome der Herzinsuffizienz wurden anhand der Veränderung gegenüber Baseline bis Monat 30 im 6-Minuten-Gehtest (6-MWT), des Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire-Overall Summary (KCCQ-OS)-Scores bzw. der NYHA-Klasse beurteilt. Der KCCQ-OS umfasst vier Domänen: Gesamtsymptome (Symptomhäufigkeit und Symptombelastung), körperliche Einschränkung, Lebensqualität und soziale Einschränkung. Der Gesamtscore und die Domänenscores reichen von 0 bis 100, wobei höhere Werte einen besseren Gesundheitszustand darstellen.
  • + 
  • +Ein statistisch signifikanter Behandlungseffekt zugunsten von Amvuttra wurde für die 6-MWT-Distanz, den KCCQ-OS-Score und die stabile oder verbesserte NYHA-Klasse sowohl in der Gesamtpopulation als auch in der Monotherapie-Population beobachtet (Tabelle 4), mit konsistenten Ergebnissen über alle untersuchten Subgruppen hinweg. Der Behandlungseffekt auf den KCCQ-OS-Score war über alle vier Domänenwerte hinweg konsistent.
  • + 
  • +Tabelle 4. Veränderung der 6-MWT-Distanz, des KCCQ-OS-Scores und der NYHA-Klasse in Monat 30 gegenüber Baseline
  • + Gesamtpopulation Monotherapie-Populat
  • + ion
  • +Amvuttra(N = 326) Placebo (N = 328) Amvuttra(N = 196) Placebo (N = 199)
  • -Baseline, Mittel (SD) 372 (104) 377 (96) 363 (103) 373 (98)
  • -Veränderung gegenüber Baseline in Monat 30, LS-Mittelwert (SE)a -45 (5) -72 (5) -60 (7) -92 (6)
  • -Behandlungsunterschied zu Placebo, LS-Mittelwert (95%-KI) p-Werta,b 26 (13; 40) < 0,0001 32 (14; 50) 0,0005
  • +Baseline, Mittel 372 (104) 377 (96) 363 (103) 373 (98)
  • +(SD)
  • +Veränderung gegenübe -45 (5) -72 (5) -60 (7) -92 (6)
  • +r Baseline in Monat
  • +30, LS-Mittelwert
  • +(SE)a
  • +Behandlungsunterschi 26 (13; 40) < 0,0001 32 (14; 50) 0,0005
  • +ed zu Placebo,
  • +LS-Mittelwert
  • +(95%-KI) p-Werta,b
  • -Baseline, Mittel (SD) 73 (19) 72 (20) 70 (20) 70 (21)
  • -Veränderung gegenüber Baseline in Monat 30, LS-Mittelwert (SE)a -10 (1) -15 (1) -11 (2) -19 (2)
  • -Behandlungsunterschied zu Placebo, LS-Mittelwert (95%-KI) p-Werta,b 6 (2; 9) 0,0008 9 (4; 13) 0,0003
  • +Baseline, Mittel 73 (19) 72 (20) 70 (20) 70 (21)
  • +(SD)
  • +Veränderung gegenübe -10 (1) -15 (1) -11 (2) -19 (2)
  • +r Baseline in Monat
  • +30, LS-Mittelwert
  • +(SE)a
  • +Behandlungsunterschi 6 (2; 9) 0,0008 9 (4; 13) 0,0003
  • +ed zu Placebo,
  • +LS-Mittelwert
  • +(95%-KI) p-Werta,b
  • -% der Patienten mit stabiler oder verbesserter NYHA-Klasse im Monat 30 68 61 66 56
  • -Unterschied zu Placebo, (%) (95%-KI) p-Wertc 9 (1; 16) 0,0217 13 (3; 22) 0,0121
  • -Abkürzungen: 6-MWT = Six-Minute Walk Test (6-Minuten-Gehtest); KCCQ-OS = Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire; LS = least squares (kleinste Quadrate); KI = Konfidenzintervall; SD = standard deviation (Standardabweichung); SE = standard error (Standardfehler); NYHA = New York Heart Association a Für fehlende Beurteilungen aufgrund von Todesfällen (einschließlich Herztransplantation und Platzierung eines linksventrikulären Herzunterstützungssystems) sowie Gehunfähigkeit infolge des Fortschreitens der ATTR-Erkrankung (gilt nur für den 6-MWT) wurden die Daten aus der erneuten Stichprobenziehung der schlimmsten 10 % der beobachteten Veränderungen herangezogen. b Geschätzt anhand des gemischten Modells für Messwiederholungen (mixed effect model repeated measures, MMRM). c Basierend auf dem Cochran-Mantel-Haenszel-Test.
  • +% der Patienten mit 68 61 66 56
  • +stabiler oder
  • +verbesserter NYHA-Kl
  • +asse im Monat 30
  • +Unterschied zu 9 (1; 16) 0,0217 13 (3; 22) 0,0121
  • +Placebo, (%) (95%-KI
  • +)c p-Wertc
  • +Abkürzungen: 6-MWT
  • += Six-Minute Walk
  • +Test (6-Minuten-Geht
  • +est); KCCQ-OS =
  • +Kansas City Cardiomy
  • +opathy Questionnaire
  • +; LS = least squares
  • + (kleinste Quadrate)
  • +; KI = Konfidenzint
  • +ervall; SD = standar
  • +d deviation (Standar
  • +dabweichung); SE =
  • +standard error
  • +(Standardfehler);
  • +NYHA = New York
  • +Heart Association a
  • + Für fehlende
  • +Beurteilungen
  • +aufgrund von Todesfä
  • +llen (einschließlich
  • + Herztransplantation
  • + und Platzierung
  • +eines linksventrikul
  • +ären Herzunterstützu
  • +ngssystems) sowie
  • +Gehunfähigkeit
  • +infolge des Fortschr
  • +eitens der ATTR-Erkr
  • +ankung (gilt nur
  • +für den 6-MWT)
  • +wurden die Daten
  • +aus der erneuten
  • +Stichprobenziehung
  • +der schlimmsten 10
  • +% der beobachteten
  • +Veränderungen
  • +herangezogen. b
  • +Geschätzt anhand
  • +des gemischten
  • +Modells für Messwied
  • +erholungen (mixed
  • +effect model repeate
  • +d measures, MMRM).c
  • + Basierend auf dem
  • +Cochran-Mantel-Haens
  • +zel-Test.
  • + 
  • +
  • -Swissmedic hat für Vutrisiran eine Freistellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in allen pädiatrischen Altersklassen bei hATTR-Amyloidose gewährt (siehe Rubrik «Dosierung/Anwendung» bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
  • +Swissmedic hat für Vutrisiran eine Freistellung von der Verpflichtung zur Vorlage von Ergebnissen zu Studien in allen pädiatrischen Altersklassen bei hATTR-Amyloidose gewährt (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" bzgl. Informationen zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen).
  • -Nach subkutaner Anwendung wird Vutrisiran schnell resorbiert, mit einer Zeit bis zur maximalen Plasmakonzentration (tmax) von 3,0 (Bereich: 2,0 bis 6,5) Stunden. Beim empfohlenen Dosierungsschema von 25 mg einmal alle 3 Monate subkutan betrugen die mittleren (% Variationskoeffizient [%VK]) Spitzenkonzentrationen im Steady-State (Cmax) und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve von 0 bis 24 Stunden (AUC0-24) 0,12 μg/ml (64,3 %), bzw. 0,80 μg·h/ml (35,0 %). Nach wiederholter vierteljährlicher Gabe fand keine Akkumulation von Vutrisiran im Plasma statt.
  • +Nach subkutaner Anwendung wird Vutrisiran schnell resorbiert, mit einer Zeit bis zur maximalen Plasmakonzentration (tmax) von 3,0 (Bereich: 2,0 bis 6,5) Stunden. Beim empfohlenen Dosierungsschema von 25 mg einmal alle 3 Monate subkutan betrugen die mittleren (% Variationskoeffizient [%VK]) Spitzenkonzentrationen im Steady-State (Cmax) und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve von 0 bis 24 Stunden (AUC0-24) 0,12 μg/ml (64,3 %), bzw. 0,80 μg·h/ml (35,0 %). Nach wiederholter vierteljährlicher Gabe fand keine Akkumulation von Vutrisiran im Plasma statt.
  • -Vutrisiran ist über den Konzentrationsbereich, der beim Menschen bei einer Dosis von 25 mg einmal alle 3 Monate subkutan beobachtet wurde, zu mehr als 80 % an Plasmaproteine gebunden. Die Plasmaproteinbindung von Vutrisiran war konzentrationsabhängig und nahm mit steigenden Vutrisiran-Konzentrationen ab (von 78 % bei 0,5 µg/ml auf 19 % bei 50 µg/ml). Die populationsbezogene Schätzung für das apparente Verteilungsvolumen im zentralen Kompartiment (Vd/F) von Vutrisiran beim Menschen betrug 10,2 l (% relativer Standardfehler [Relative Standard Error, RSE] = 5,71 %). Vutrisiran wird nach subkutaner Anwendung primär in die Leber verteilt.
  • +Vutrisiran ist über den Konzentrationsbereich, der beim Menschen bei einer Dosis von 25 mg einmal alle 3 Monate subkutan beobachtet wurde, zu mehr als 80 % an Plasmaproteine gebunden. Die Plasmaproteinbindung von Vutrisiran war konzentrationsabhängig und nahm mit steigenden Vutrisiran-Konzentrationen ab (von 78 % bei 0,5 µg/ml auf 19 % bei 50 µg/ml). Die populationsbezogene Schätzung für das apparente Verteilungsvolumen im zentralen Kompartiment (Vd/F) von Vutrisiran beim Menschen betrug 10,2 l (% relativer Standardfehler [Relative Standard Error, RSE] = 5,71 %). Vutrisiran wird nach subkutaner Anwendung primär in die Leber verteilt.
  • -Nach einer subkutanen Einzeldosis von 25 mg betrug die mediane apparente Plasmaclearance 21,4 (Bereich: 19,8; 30,0) l/h. Die mediane terminale Eliminationshalbwertszeit (t1/2) von Vutrisiran betrug 5,23 (Bereich: 2,24 bis 6,36) Stunden. Nach einer subkutanen Einzeldosis von 5 mg bis 300 mg lag der Anteil von über den Urin in unveränderter Form ausgeschiedenem Wirkstoff im Mittel bei 15,4 % bis 25,4 %, und die mittlere renale Clearance lag für Vutrisiran im Bereich von 4,45 l/h bis 5,74 l/h.
  • +Nach einer subkutanen Einzeldosis von 25 mg betrug die mediane apparente Plasmaclearance 21,4 (Bereich: 19,8; 30,0) l/h. Die mediane terminale Eliminationshalbwertszeit (t1/2) von Vutrisiran betrug 5,23 (Bereich: 2,24 bis 6,36) Stunden. Nach einer subkutanen Einzeldosis von 5 mg bis 300 mg lag der Anteil von über den Urin in unveränderter Form ausgeschiedenem Wirkstoff im Mittel bei 15,4 % bis 25,4 %, und die mittlere renale Clearance lag für Vutrisiran im Bereich von 4,45 l/h bis 5,74 l/h.
  • -Nach subkutanen Einzeldosen über den Bereich von 5 mg bis 300 mg hinweg wurde gezeigt, dass die Cmax von Vutrisiran dosisproportional ist, während die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve vom Zeitpunkt der Dosisgabe extrapoliert bis unendlich (AUCinf) und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve vom Zeitpunkt der Dosisgabe bis zur letzten messbaren Konzentration (AUClast) etwas mehr als dosisproportional waren.
  • +Nach subkutanen Einzeldosen über den Bereich von 5 mg bis 300 mg hinweg wurde gezeigt, dass die Cmax von Vutrisiran dosisproportional ist, während die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve vom Zeitpunkt der Dosisgabe extrapoliert bis unendlich (AUCinf) und die Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve vom Zeitpunkt der Dosisgabe bis zur letzten messbaren Konzentration (AUClast) etwas mehr als dosisproportional waren.
  • -Populationsbasierte pharmakokinetische und pharmakodynamische Analysen bei gesunden Probanden und Patienten mit hATTR-Amyloidose (n = 202) zeigten einen dosisabhängigen Zusammenhang zwischen den prognostizierten Vutrisiran-Konzentrationen in der Leber und den Reduktionen des TTR-Spiegels im Serum. Die anhand des Modells prognostizierten medianen Reduktionen der Spitzen-, Tal- und Durchschnitts-TTR-Spiegel im Steady-State betrugen 88 %, 86 % bzw. 87 %, was eine minimale Variabilität von Spitzen- bis Talspiegeln über das Dosierungsintervall von 3 Monaten hinweg bestätigt. Eine Kovariatenanalysewies auf eine ähnliche Reduktion der TTR-Spiegel bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung oder leichter Leberfunktionsstörung sowie beim Vergleich nach Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, vorheriger Anwendung von TTR-Stabilisatoren, Genotyp (V30M oder Nicht-V30M), Alter und Gewicht hin.
  • +Populationsbasierte pharmakokinetische und pharmakodynamische Analysen bei gesunden Probanden und Patienten mit hATTR-Amyloidose (n = 202) zeigten einen dosisabhängigen Zusammenhang zwischen den prognostizierten Vutrisiran-Konzentrationen in der Leber und den Reduktionen des TTR-Spiegels im Serum. Die anhand des Modells prognostizierten medianen Reduktionen der Spitzen-, Tal- und Durchschnitts-TTR-Spiegel im Steady-State betrugen 88 %, 86 % bzw. 87 %, was eine minimale Variabilität von Spitzen- bis Talspiegeln über das Dosierungsintervall von 3 Monaten hinweg bestätigt. Eine Kovariatenanalysewies auf eine ähnliche Reduktion der TTR-Spiegel bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Nierenfunktionsstörung oder leichter Leberfunktionsstörung sowie beim Vergleich nach Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, vorheriger Anwendung von TTR-Stabilisatoren, Genotyp (V30M oder Nicht-V30M), Alter und Gewicht hin.
  • -Klinische Studien zeigten keine Auswirkung einer leichten (Gesamtbilirubin ≤ 1 × ULN und AST > 1 × ULN oder Gesamtbilirubin > 1,0 bis 1,5 × ULN und beliebiger AST-Wert) oder mittelschweren (Gesamtbilirubin > 1,5 bis 3 × ULN und beliebiger AST) Leberfunktionsstörung auf die Vutrisiran-Exposition oder TTR-Reduktion im Vergleich zu Patienten mit einer normalen Leberfunktion. Vutrisiran wurde nicht bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung untersucht.
  • +Klinische Studien zeigten keine Auswirkung einer leichten (Gesamtbilirubin ≤ 1 × ULN und AST > 1 × ULN oder Gesamtbilirubin > 1,0 bis 1,5 × ULN und beliebiger AST-Wert) oder mittelschweren (Gesamtbilirubin > 1,5 bis 3 × ULN und beliebiger AST) Leberfunktionsstörung auf die Vutrisiran-Exposition oder TTR-Reduktion im Vergleich zu Patienten mit einer normalen Leberfunktion. Vutrisiran wurde nicht bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung untersucht.
  • -Klinische Studien zeigten keine Auswirkung einer leichten oder mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFR ≥ 30 bis < 90 ml/Min/1,73m2) auf die Vutrisiran-Exposition oder TTR-Reduktion im Vergleich zu Patienten mit einer normalen Nierenfunktion. Vutrisiran wurde nicht bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung oder einer Nierenerkrankung im Endstadium untersucht.
  • +Klinische Studien zeigten keine Auswirkung einer leichten oder mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFR ≥ 30 bis < 90 ml/Min/1,73m2) auf die Vutrisiran-Exposition oder TTR-Reduktion im Vergleich zu Patienten mit einer normalen Nierenfunktion. Vutrisiran wurde nicht bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung oder einer Nierenerkrankung im Endstadium untersucht.
  • -In der Studie HELIOS-A waren 46 (38 %) der mit Vutrisiran behandelten Patienten ≥ 65 Jahre alt; von diesen waren 7 (5,7 %) Patienten ≥ 75 Jahre alt. In der Studie HELIOS-B waren 299 (91,7 %) der mit Vutrisiran behandelten Patienten ≥ 65 Jahre alt, bei einem Durchschnittsalter von 77,0 Jahren, und von diesen waren 203 (62,3 %) ≥ 75 Jahre alt. Bei den pharmakokinetischen Parametern oder der TTR-Reduktion im Steady-State gab es keine signifikanten Unterschiede.
  • +In der Studie HELIOS-A waren 46 (38 %) der mit Vutrisiran behandelten Patienten ≥ 65 Jahre alt; von diesen waren 7 (5,7 %) Patienten ≥ 75 Jahre alt. In der Studie HELIOS-B waren 299 (91,7 %) der mit Vutrisiran behandelten Patienten ≥ 65 Jahre alt, bei einem Durchschnittsalter von 77,0 Jahren, und von diesen waren 203 (62,3 %) ≥ 75 Jahre alt. Bei den pharmakokinetischen Parametern oder der TTR-Reduktion im Steady-State gab es keine signifikanten Unterschiede.
  • -Die wiederholte einmal monatliche subkutane Verabreichung von Vutrisiran bei einer Dosis von ≥ 30 mg/kg führte bei Affen zu den erwarteten anhaltenden Reduktionen des zirkulierenden TTR (bis zu 99 %) und Vitamin A (bis zu 89 %), ohne offensichtliche toxikologische Befunde.
  • -Nach wiederholter einmal monatlicher Gabe über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten bei Ratten und 9 Monaten bei Affen spiegelten die leichten und einheitlichen, nicht schädlichen histologischen Veränderungen in der Leber (Hepatozyten, Kupffer-Zellen), den Nieren (Nierentubuli), Lymphknoten und an den Injektionsstellen (Makrophagen) die grundsätzliche Verteilung und Akkumulation von Vutrisiran wider. Bei Normalisierung auf eine vierteljährliche Dosisgabe und im Vergleich zu der erwarteten Exposition bei der für den Menschen empfohlenen Höchstdosis (Maximum Recommended Human Dose, MRHD) wurden jedoch bei mehr als der 1000- und 3000-fachen Plasma-AUC keine Toxizitäten festgestellt.
  • +Die wiederholte einmal monatliche subkutane Verabreichung von Vutrisiran bei einer Dosis von ≥ 30 mg/kg führte bei Affen zu den erwarteten anhaltenden Reduktionen des zirkulierenden TTR (bis zu 99 %) und Vitamin A (bis zu 89 %), ohne offensichtliche toxikologische Befunde.
  • +Nach wiederholter einmal monatlicher Gabe über einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten bei Ratten und 9 Monaten bei Affen spiegelten die leichten und einheitlichen, nicht schädlichen histologischen Veränderungen in der Leber (Hepatozyten, Kupffer-Zellen), den Nieren (Nierentubuli), Lymphknoten und an den Injektionsstellen (Makrophagen) die grundsätzliche Verteilung und Akkumulation von Vutrisiran wider. Bei Normalisierung auf eine vierteljährliche Dosisgabe und im Vergleich zu der erwarteten Exposition bei der für den Menschen empfohlenen Höchstdosis (Maximum Recommended Human Dose, MRHD) wurden jedoch bei mehr als der 1000- und 3000-fachen Plasma-AUC keine Toxizitäten festgestellt.
  • -Vutrisiran zeigte in vitro und in vivo kein genotoxisches Potenzial. . Vutrisiran war bei Ratten und männlichen Mäusen nicht karzinogen. Bei weiblichen Mäusen, die Vutrisiran einmal monatlich in einer Dosierung von 3, 9 oder 18 mg/kg erhielten, wurde ein statistisch signifikanter dosisabhängiger Trend zu hepatozellulären Adenomen und Karzinomen beobachtet, wobei die Relevanz für den Menschen nicht bekannt ist. Bei Berücksichtigung aller Toxizitätsdaten wird das karzinogene Potenzial von Vutrisiran als gering eingestuft.
  • +Vutrisiran zeigte in vitro und in vivo kein genotoxisches Potenzial. . Vutrisiran war bei Ratten und männlichen Mäusen nicht karzinogen. Bei weiblichen Mäusen, die Vutrisiran einmal monatlich in einer Dosierung von 3, 9 oder 18 mg/kg erhielten, wurde ein statistisch signifikanter dosisabhängiger Trend zu hepatozellulären Adenomen und Karzinomen beobachtet, wobei die Relevanz für den Menschen nicht bekannt ist. Bei Berücksichtigung aller Toxizitätsdaten wird das karzinogene Potenzial von Vutrisiran als gering eingestuft.
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  • -Amvuttra 25 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
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  • +Amvuttra 25 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
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  • -Jeder Karton enthält eine Amvuttra-Einwegspritze. Jede Amvuttra-Spritze enthält 25 mg Vutrisiran zur Injektion unter die Haut (subkutane Injektion) einmal alle 3 Monate.
  • +Jeder Karton enthält eine Amvuttra-Einwegspritze. Jede Amvuttra-Spritze enthält 25 mg Vutrisiran zur Injektion unter die Haut (subkutane Injektion) einmal alle 3 Monate.
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  • -Schritt 1: Zusammenstellen des Zubehörs Stellen Sie folgendes Zubehör (nicht im Lieferumfang enthalten) zusammen und legen Sie es auf eine saubere, flache Oberfläche: ·Alkoholtupfer ·Mulltupfer oder Wattebausch ·Heftpflaster ·Kanülenabwurfbehälter (image)
  • -Schritt 2: Vorbereiten der Spritze Bei gekühlter Lagerung die Spritze vor der Anwendung 30 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen. Die Spritze nicht auf andere Weise erwärmen, z. B. in der Mikrowelle, mit heissem Wasser oder in der Nähe anderer Wärmequellen. Die Spritze aus der Verpackung nehmen; dabei am Spritzenkörper festhalten. Die Kolbenstange erst dann berühren, wenn Sie bereit sind, die Injektion zu verabreichen. Die Spritze nicht verwenden, wenn sie auf eine harte Oberfläche gefallen ist. Die Nadelschutzkappe erst unmittelbar vor der Injektion entfernen. (image)
  • -Schritt 3: Überprüfen der Spritze Folgendes überprüfen: üDie Spritze ist nicht beschädigt (z. B. gebrochen oder undicht). üDie Nadelschutzkappe ist intakt und an der Spritze angebracht. üDie Arzneimittellösung in der Spritze ist klar und farblos bis gelb. üAuf dem Spritzenetikett steht „Amvuttra 25 mg“. üVerfallsdatum auf dem Spritzenetikett. Es ist normal, dass sich in der Spritze Luftblasen befinden. Die Spritze nicht verwenden, wenn beim Überprüfen der Spritze und der Arzneimittellösung Probleme festgestellt werden. Nicht verwenden, wenn das Verfallsdatum überschritten ist. Nicht verwenden, wenn die Arzneimittellösung Partikel enthält oder trüb oder verfärbt ist. Bei Problemen wenden Sie sich an Ihren Arzt/das medizinische Fachpersonal. (image)
  • -Schritt 4: Auswählen der Injektionsstelle Eine Injektionsstelle in einem der folgenden Bereiche wählen: ·Bauchbereich, mit Ausnahme eines Bereichs von 5 cm rund um den Bauchnabel ·Vorderseite der Oberschenkel ·Wenn die Injektion von einer anderen Person verabreicht wird, kann auch die Rückseite der Oberarme verwendet werden. Nicht in empfindliche, gerötete, geschwollene, verletzte oder verhärtete Hautstellen oder in einem Umkreis von 5 cm um den Bauchnabel injizieren. (image)
  • -Schritt 5: Vorbereitung für die Injektion Hände mit Wasser und Seife waschen und mit einem sauberen Handtuch gründlich abtrocknen. (image)
  • -Die gewählte Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer reinigen. Die Haut vor der Injektion an der Luft trocknen lassen. Die Injektionsstelle nach der Reinigung nicht berühren und nicht draufpusten. (image)
  • -Schritt 6: Entfernen der Nadelschutzkappe Den Spritzenkörper mit einer Hand festhalten. Die Nadelschutzkappe mit der anderen Hand gerade abziehen und unverzüglich entsorgen. Es ist normal, dass an der Nadelspitze ein Tropfen Flüssigkeit austritt. Die Nadel nicht berühren und sie nicht mit einer Oberfläche in Berührung kommen lassen. Die Schutzkappe nicht wieder auf die Spritze aufsetzen. Nicht an der Kolbenstange ziehen. Die Spritze nicht verwenden, wenn sie auf eine harte Oberfläche gefallen ist. (image)
  • -Schritt 7: Einführen der Nadel Mit der freien Hand vorsichtig die gereinigte Haut rund um die Injektionsstelle zusammendrücken, um eine Hautfalte für die Injektion zu bilden. (image)
  • -Die Nadel in einem Winkel von 45–90° vollständig in die gebildete Hautfalte einführen. (image)
  • -Schritt 8: Injizieren des Arzneimittels Den Spritzenkolben mit der Daumenauflage herunterdrücken, während Sie den Fingerflansch festhalten. (image)
  • -Den Spritzenkolben bis zum Anschlag hinunterdrücken, um die gesamte Arzneimittellösung zu injizieren. Um die Dosis zu verabreichen, muss der Spritzenkolben ganz bis zum Anschlag hinuntergedrückt werden. (image)
  • -Schritt 9: Loslassen des Spritzenkolbens Den Spritzenkolben loslassen, damit der Nadelschutz die Nadel abdecken kann. Die Spritze aus der Haut herausziehen. Die Bewegung des Spritzenkolbens nicht blockieren. Den Nadelschutz nicht nach unten ziehen. Der Nadelschutz bedeckt die Nadel automatisch. (image)
  • -Schritt 10: Überprüfen der Injektionsstelle An der Injektionsstelle kann eine kleine Menge Blut oder Flüssigkeit austreten. Wenn dies der Fall ist, üben Sie mit einem Mulltupfer oder Wattebausch etwas Druck auf die Injektionsstelle aus, bis die Blutung aufhört. Vermeiden Sie es, die Injektionsstelle zu reiben.
  • -Schritt 11: Entsorgung der Spritze Die gebrauchte Spritze muss unverzüglich in einem Kanülenabwurfbehälter entsorgt werden. Zur Entsorgung von Spritzen darf nur ein Kanülenabwurfbehälter verwendet werden. (image)
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  • +Schritt 1: Zusammenstellen des ZubehörsStellen Sie folgendes Zubehör (nicht
  • +im Lieferumfang enthalten) zusammen und legen Sie es auf eine saubere, flache
  • +Oberfläche:-Alkoholtupfer -Mulltupfer oder Wattebausch-Heftpflaster
  • +-Kanülenabwurfbehälter
  • +Schritt 2: Vorbereiten der SpritzeBei gekühlter Lagerung die Spritze vor der
  • +Anwendung 30 Minuten Raumtemperatur annehmen lassen. Die Spritze nicht auf
  • +andere Weise erwärmen, z. B. in der Mikrowelle, mit heissem Wasser oder in
  • +der Nähe anderer Wärmequellen. Die Spritze aus der Verpackung nehmen; dabei
  • +am Spritzenkörper festhalten. Die Kolbenstange erst dann berühren, wenn Sie
  • +bereit sind, die Injektion zu verabreichen.Die Spritze nicht verwenden, wenn
  • +sie auf eine harte Oberfläche gefallen ist. Die Nadelschutzkappe erst
  • +unmittelbar vor der Injektion entfernen.
  • +Schritt 3: Überprüfen der Spritze Folgendes überprüfen:üDie Spritze ist nicht
  • +beschädigt (z. B. gebrochen oder undicht).üDie Nadelschutzkappe ist intakt
  • +und an der Spritze angebracht. üDie Arzneimittellösung in der Spritze ist
  • +klar und farblos bis gelb.üAuf dem Spritzenetikett steht „Amvuttra 25
  • +mg“.üVerfallsdatum auf dem Spritzenetikett. Es ist normal, dass sich in der
  • +Spritze Luftblasen befinden. Die Spritze nicht verwenden, wenn beim
  • +Überprüfen der Spritze und der Arzneimittellösung Probleme festgestellt
  • +werden.Nicht verwenden, wenn das Verfallsdatum überschritten ist.Nicht
  • +verwenden, wenn die Arzneimittellösung Partikel enthält oder trüb oder
  • +verfärbt ist.Bei Problemen wenden Sie sich an Ihren Arzt/das medizinische
  • +Fachpersonal.
  • +Schritt 4: Auswählen der InjektionsstelleEine Injektionsstelle in einem der
  • +folgenden Bereiche wählen:-Bauchbereich, mit Ausnahme eines Bereichs von 5 cm
  • +rund um den Bauchnabel-Vorderseite der Oberschenkel-Wenn die Injektion von
  • +einer anderen Person verabreicht wird, kann auch die Rückseite der Oberarme
  • +verwendet werden. Nicht in empfindliche, gerötete, geschwollene, verletzte
  • +oder verhärtete Hautstellen oder in einem Umkreis von 5 cm um den Bauchnabel
  • +injizieren.
  • +Schritt 5: Vorbereitung für die InjektionHände mit Wasser und Seife waschen
  • +und mit einem sauberen Handtuch gründlich abtrocknen.
  • +Die gewählte Injektionsstelle mit einem Alkoholtupfer reinigen. Die Haut vor
  • +der Injektion an der Luft trocknen lassen. Die Injektionsstelle nach der
  • +Reinigung nicht berühren und nicht draufpusten.
  • +Schritt 6: Entfernen der NadelschutzkappeDen Spritzenkörper mit einer Hand
  • +festhalten.Die Nadelschutzkappe mit der anderen Hand gerade abziehen und
  • +unverzüglich entsorgen. Es ist normal, dass an der Nadelspitze ein Tropfen
  • +Flüssigkeit austritt. Die Nadel nicht berühren und sie nicht mit einer
  • +Oberfläche in Berührung kommen lassen.Die Schutzkappe nicht wieder auf die
  • +Spritze aufsetzen.Nicht an der Kolbenstange ziehen.Die Spritze nicht
  • +verwenden, wenn sie auf eine harte Oberfläche gefallen ist.
  • +Schritt 7: Einführen der NadelMit der freien Hand vorsichtig die gereinigte
  • +Haut rund um die Injektionsstelle zusammendrücken, um eine Hautfalte für die
  • +Injektion zu bilden.
  • +Die Nadel in einem Winkel von 45–90° vollständig in die gebildete Hautfalte
  • +einführen.
  • +Schritt 8: Injizieren des ArzneimittelsDen Spritzenkolben mit der
  • +Daumenauflage herunterdrücken, während Sie den Fingerflansch festhalten.
  • +Den Spritzenkolben bis zum Anschlag hinunterdrücken, um die gesamte
  • +Arzneimittellösung zu injizieren. Um die Dosis zu verabreichen, muss der
  • +Spritzenkolben ganz bis zum Anschlag hinuntergedrückt werden.
  • +Schritt 9: Loslassen des SpritzenkolbensDen Spritzenkolben loslassen, damit
  • +der Nadelschutz die Nadel abdecken kann. Die Spritze aus der Haut
  • +herausziehen. Die Bewegung des Spritzenkolbens nicht blockieren. Den
  • +Nadelschutz nicht nach unten ziehen. Der Nadelschutz bedeckt die Nadel
  • +automatisch.
  • +Schritt 10: Überprüfen der InjektionsstelleAn der Injektionsstelle kann eine
  • +kleine Menge Blut oder Flüssigkeit austreten. Wenn dies der Fall ist, üben
  • +Sie mit einem Mulltupfer oder Wattebausch etwas Druck auf die
  • +Injektionsstelle aus, bis die Blutung aufhört. Vermeiden Sie es, die
  • +Injektionsstelle zu reiben.
  • +Schritt 11: Entsorgung der SpritzeDie gebrauchte Spritze muss unverzüglich in
  • +einem Kanülenabwurfbehälter entsorgt werden. Zur Entsorgung von Spritzen darf
  • +nur ein Kanülenabwurfbehälter verwendet werden.
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