| 64 Änderungen an Fachinfo Calcitriol Devatis 0,25 μg |
-Gelatine, Glycerol (E422); Sorbitol-Lösung 70% (kristallisierend) (E420)(10,2 mg Sorbitol pro Kapsel); rotes Eisenoxid (E172), gelbes Eisenoxid (E172), Titandioxid, gereinigtes Wasser, Butylhydroxyanisol (E320); Butylhydroxytoluol (E321), mittelkettige Triglyceride.
- +Gelatine, Glycerol (E422); Sorbitol-Lösung 70% (kristallisierend) (E420) (10,2 mg Sorbitol pro Kapsel); rotes Eisenoxid (E172), gelbes Eisenoxid (E172), Titandioxid, gereinigtes Wasser, Butylhydroxyanisol (E320); Butylhydroxytoluol (E321), mittelkettige Triglyceride.
-Die optimale tägliche Dosis von Calcitriol Devatis muss für jeden Patienten in Abhängigkeit vomSerumkalziumspiegel sorgfältig ermittelt werden. Die Behandlung mit Calcitriol Devatis sollte stets mit derempfohlenen Dosis beginnen und nur unter genauer Kontrolle des Serumkalziums erhöht werden.
-Sobald die optimale Dosierung von Calcitriol Devatis ermittelt worden ist, sollten die Kalziumspiegel im Serummonatlich (oder gemäss den untenstehenden Angaben für die einzelnen Indikationen) kontrolliert werden.Die Blutproben für die Schätzung der Kalziumkonzentration im Serum sollten ohne venöse Stauungentnommen werden.
-Sobald das Serumkalzium 1 mg/100 ml (0,25 mmol/l) über dem Normbereich (9-11 mg/100ml,entsprechend 2,25 bis 2,75 mmol/l) liegt oder das Serumkreatinin auf Werte über 120 μmol/l ansteigt, istdie Behandlung mitCalcitriol Devatissofort zu unterbrechen, bis eineNormokalzämieerreicht wird.
-Solange eine Hyperkalzämie vorliegt, müssen der Kalzium- und der Phosphatspiegel im Serum täglichkontrolliert werden. Haben sich die Werte normalisiert, kann die Behandlung mitCalcitriol Devatisfortgesetztwerden, und zwar mit einer täglichen Dosis, die um 0,25μg niedriger liegt als die vorher verabreichte.
-Voraussetzung für die optimale Wirksamkeit vonCalcitriol Devatisist eine ausreichende, aber nicht überhöhteKalziumzufuhrzu Beginn der Therapie.
-Eventuell sind Kalziumzusätze erforderlich, welche entsprechend denaktuellen wissenschaftlichen Empfehlungenangewendet werden sollten.
-Infolge der verbesserten Kalziumresorption im Gastrointestinaltrakt kann bei einigen Patienten unterCalcitriol Devatisdie Kalziumzufuhr reduziert werden. Patienten, die zu einer Hyperkalzämie neigen, benötigenunter Umständen nur niedrige Kalziumdosen oder überhaupt keine zusätzlichen Gaben.
- +Die optimale tägliche Dosis von Calcitriol Devatis muss für jeden Patienten in Abhängigkeit vom Serumkalziumspiegel sorgfältig ermittelt werden. Die Behandlung mit Calcitriol Devatis sollte stets mit der empfohlenen Dosis beginnen und nur unter genauer Kontrolle des Serumkalziums erhöht werden.
- +Sobald die optimale Dosierung von Calcitriol Devatis ermittelt worden ist, sollten die Kalziumspiegel im Serummonatlich (oder gemäss den untenstehenden Angaben für die einzelnen Indikationen) kontrolliert werden. Die Blutproben für die Schätzung der Kalziumkonzentration im Serum sollten ohne venöse Stauung entnommen werden.
- +Sobald das Serumkalzium 1 mg/100 ml (0,25 mmol/l) über dem Normbereich (9-11 mg/100 ml, entsprechend 2,25 bis 2,75 mmol/l) liegt oder das Serumkreatinin auf Werte über 120 μmol/l ansteigt, ist die Behandlung mit Calcitriol Devatis sofort zu unterbrechen, bis eine Normokalzämie erreicht wird.
- +Solange eine Hyperkalzämie vorliegt, müssen der Kalzium- und der Phosphatspiegel im Serum täglich kontrolliert werden. Haben sich die Werte normalisiert, kann die Behandlung mit Calcitriol Devatis fortgesetzt werden, und zwar mit einer täglichen Dosis, die um 0,25 μg niedriger liegt als die vorher verabreichte.
- +Voraussetzung für die optimale Wirksamkeit von Calcitriol Devatis ist eine ausreichende, aber nicht überhöhte Kalziumzufuhr zu Beginn der Therapie.
- +Eventuell sind Kalziumzusätze erforderlich, welche entsprechend den aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen angewendet werden sollten.
- +Infolge der verbesserten Kalziumresorption im Gastrointestinaltrakt kann bei einigen Patienten unter Calcitriol Devatis die Kalziumzufuhr reduziert werden. Patienten, die zu einer Hyperkalzämie neigen, benötigen unter Umständen nur niedrige Kalziumdosen oder überhaupt keine zusätzlichen Gaben.
-Hypoparathyreoidismusund Rachitis
- +Hypoparathyreoidismus und Rachitis
-Falls sich der Arzt für die Verordnung von Calcitriol Devatis an eine schwangere Frau mitHypoparathyreoidismus entscheidet, kann im späteren Verlauf der Schwangerschaft eine höhere Dosis erforderlich sein, die nach der Entbindung oder während der Stillperiode wieder reduziert werden muss.
- +Falls sich der Arzt für die Verordnung von Calcitriol Devatis an eine schwangere Frau mit Hypoparathyreoidismus entscheidet, kann im späteren Verlauf der Schwangerschaft eine höhere Dosis erforderlich sein, die nach der Entbindung oder während der Stillperiode wieder reduziert werden muss.
-Eine spezielle Dosisanpassung bei älteren Patienten ist nicht erforderlich. Die allgemeinen Empfehlungenfür die Kontrolle des Serum Kalzium und Kreatinin sind zu befolgen.
- +Eine spezielle Dosisanpassung bei älteren Patienten ist nicht erforderlich. Die allgemeinen Empfehlungen für die Kontrolle des Serum Kalzium und Kreatinin sind zu befolgen.
-Es besteht eine enge Korrelation zwischen der Behandlung mit Calcitriol und der Entwicklung einer Hyperkalzämie. In Studien bei urämischer Osteodystrophie trat bei bis zu 40% der mit Calcitriol behandelten Patienten eine Hyperkalzämie auf. Plötzliche Erhöhung der Kalziumzufuhr infolge veränderter Ernährungsweise (z.B vermehrter Konsum von Milchprodukten) oder unkontrollierte Einnahme von Kalziumpräparaten kann eine Hyperkalzämie provozieren. Die Patienten und ihre Angehörigen sollten ausdrücklich zur strikten Einhaltung ihrer Ernährungsweise angehalten und über die Symptome einerallfälligen Hyperkalzämie instruiert werden.
-Sobald das Serumkalzium 1 mg/100 ml (250μmol/l) über dem Normbereich (9-11mg/100ml,entsprechend 2250-2750μmol/l) liegt oder das Serumkreatinin auf Werte über 120μmol/l ansteigt, ist dieBehandlung mitCalcitriol Devatissofort zu unterbrechen, bis sich eineNormokalzämiewieder eingestellt hat (siehe„Dosierung/Anwendung“).
-Immobilisierte Patienten, z.B. nach chirurgischen Eingriffen, sind dem Risiko einer Hyperkalzämiebesonders ausgesetzt.
-Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion kann die chronische Hyperkalzämie mit einer Zunahme desSerumkreatinins einhergehen.
- +Es besteht eine enge Korrelation zwischen der Behandlung mit Calcitriol und der Entwicklung einer Hyperkalzämie. In Studien bei urämischer Osteodystrophie trat bei bis zu 40% der mit Calcitriol behandelten Patienten eine Hyperkalzämie auf. Plötzliche Erhöhung der Kalziumzufuhr infolge veränderter Ernährungsweise (z.B vermehrter Konsum von Milchprodukten) oder unkontrollierte Einnahme von Kalziumpräparaten kann eine Hyperkalzämie provozieren. Die Patienten und ihre Angehörigen sollten ausdrücklich zur strikten Einhaltung ihrer Ernährungsweise angehalten und über die Symptome einer allfälligen Hyperkalzämie instruiert werden.
- +Sobald das Serumkalzium 1 mg/100 ml (250 μmol/l) über dem Normbereich (9-11 mg/100 ml, entsprechend 2250-2750 μmol/l) liegt oder das Serumkreatinin auf Werte über 120 μmol/l ansteigt, ist die Behandlung mit Calcitriol Devatis sofort zu unterbrechen, bis sich eine Normokalzämie wieder eingestellt hat (siehe „Dosierung/Anwendung“).
- +Immobilisierte Patienten, z.B. nach chirurgischen Eingriffen, sind dem Risiko einer Hyperkalzämie besonders ausgesetzt.
- +Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion kann die chronische Hyperkalzämie mit einer Zunahme des Serumkreatinins einhergehen.
-Calcitriol erhöht den anorganischen Phosphatspiegel im Serum. Während dies bei Patienten mitHypophosphatämie erwünscht ist, ist bei Patienten mit Niereninsuffizienz wegen der Gefahr ektopischerKalzifizierungenVorsicht geboten. Der Plasmaphosphatspiegel sollte in solchen Fällen durch oraleVerabreichung von Phosphatbindern wie Aluminiumhydroxyd oder AluminiumkarbonatundphosphatarmeNahrungauf dem normalen Niveau (2 bis 5mg/100ml entsprechend 0,65 bis 1,62mmol/l) gehaltenwerden.
-Es sollte darauf geachtet werden, dass das Produkt aus der Multiplikation von Serumcalcium mitSerumphosphat (Ca x P) nicht über 70 mg2/dl2liegt.
-Patienten mit Vitamin-D-resistenter (familiärerhypophosphatämischer) Rachitis müssen bei BehandlungmitCalcitriol Devatisihre orale Phosphattherapie fortsetzen. Es ist jedoch zu beachten, dass die möglicheStimulation der intestinalen Phosphatresorption den Bedarf an exogener Phosphatzufuhr reduzieren kann.
-Zu denregelmässigdurchzuführenden Laboruntersuchungen gehören die Bestimmung von Kalzium,Phosphor, Magnesium und alkalischer Phosphatase im Serum sowie des Kalzium- und Phosphatgehalts im24-Stunden-Urin. Während der Einstellungsphase der Behandlung mitCalcitriol Devatissoll das Serumkalziummindestens zweimal wöchentlich bestimmt werden (siehe„Dosierung/Anwendung“).
-Da Calcitriol der wirksamste verfügbare Vitamin-D-Metabolit ist, sollten während der Behandlung mitCalcitriol Devatiskeine anderen Vitamin-D-Präparate verabreicht werden, um der Entstehung einer D-Hypervitaminose vorzubeugen.
-Wenn die Behandlung vonErgocalciferol(Vitamin D2) auf Calcitriol umgestellt wird, kann es mehrereMonate dauern bis derErgocalciferolspiegelim Blut auf die Ausgangswerte zurückkehrt (siehe„Überdosierung“).
-Patienten mit normaler Nierenfunktion, dieCalcitriol Devatiseinnehmen, sollten eine Dehydratation vermeiden. Esist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.Dieses Arzneimittel enthält 10,2 mg Sorbitol pro Kapsel. Die additive Wirkung gleichzeitig angewendeter Sorbitol (oder Fructose) - haltiger Arzneimittel und Einnahme von Sorbitol (oder Fructose) über die Nahrung ist zu berücksichtigen. Der Sorbitolgehalt oral angewendeter Arzneimittel kann die Bioverfügbarkeit von anderen gleichzeitig oral angewendeten Arzneimitteln beeinflussen.
- +Calcitriol erhöht den anorganischen Phosphatspiegel im Serum. Während dies bei Patienten mit Hypophosphatämie erwünscht ist, ist bei Patienten mit Niereninsuffizienz wegen der Gefahr ektopischer Kalzifizierungen Vorsicht geboten. Der Plasmaphosphatspiegel sollte in solchen Fällen durch orale Verabreichung von Phosphatbindern wie Aluminiumhydroxyd oder Aluminiumkarbonat und phosphatarme Nahrung auf dem normalen Niveau (2 bis 5 mg/100 ml entsprechend 0,65 bis 1,62 mmol/l) gehalten werden.
- +Es sollte darauf geachtet werden, dass das Produkt aus der Multiplikation von Serumcalcium mit Serumphosphat (Ca x P) nicht über 70 mg2/dl2 liegt.
- +Patienten mit Vitamin-D-resistenter (familiärer hypophosphatämischer) Rachitis müssen bei Behandlung mit Calcitriol Devatis ihre orale Phosphattherapie fortsetzen. Es ist jedoch zu beachten, dass die mögliche Stimulation der intestinalen Phosphatresorption den Bedarf an exogener Phosphatzufuhr reduzieren kann.
- +Zu den regelmässig durchzuführenden Laboruntersuchungen gehören die Bestimmung von Kalzium, Phosphor, Magnesium und alkalischer Phosphatase im Serum sowie des Kalzium- und Phosphatgehalts im 24-Stunden-Urin. Während der Einstellungsphase der Behandlung mit Calcitriol Devatis soll das Serumkalzium mindestens zweimal wöchentlich bestimmt werden (siehe „Dosierung/Anwendung“).
- +Da Calcitriol der wirksamste verfügbare Vitamin-D-Metabolit ist, sollten während der Behandlung mit Calcitriol Devatis keine anderen Vitamin-D-Präparate verabreicht werden, um der Entstehung einer D-Hypervitaminose vorzubeugen.
- +Wenn die Behandlung von Ergocalciferol (Vitamin D2) auf Calcitriol umgestellt wird, kann es mehrere Monate dauern bis der Ergocalciferolspiegel im Blut auf die Ausgangswerte zurückkehrt (siehe „Überdosierung“).
- +Patienten mit normaler Nierenfunktion, die Calcitriol Devatis einnehmen, sollten eine Dehydratation vermeiden. Es ist auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten.Dieses Arzneimittel enthält 10,2 mg Sorbitol pro Kapsel. Die additive Wirkung gleichzeitig angewendeter Sorbitol (oder Fructose) - haltiger Arzneimittel und Einnahme von Sorbitol (oder Fructose) über die Nahrung ist zu berücksichtigen. Der Sorbitolgehalt oral angewendeter Arzneimittel kann die Bioverfügbarkeit von anderen gleichzeitig oral angewendeten Arzneimitteln beeinflussen.
-Arzneimittel, die Magnesium enthalten (zum Beispiel Antazida), dürfen Patienten, die unter chronischer Dialyse stehen, während der Therapie mit Calcitriol nicht verabreicht werden, da sie eineHypermagnesämie verursachen können.
- +Arzneimittel, die Magnesium enthalten (zum Beispiel Antazida), dürfen Patienten, die unter chronischer Dialyse stehen, während der Therapie mit Calcitriol nicht verabreicht werden, da sie eine Hypermagnesämie verursachen können.
-Patienten mit Vitamin-D-resistenter Rachitis (familiärehypophosphatämischeRachitis) sollten ihre oralePhosphattherapie fortsetzen. Dabei ist jedoch an eine mögliche Stimulierung der intestinalenPhosphatresorption durch Calcitriol zu denken, weil dadurch der Bedarf an zusätzlichen Phosphatgabenverändert werden kann.
-Gallensäure-Komplexbildner wieColestyraminundSevelamerkönnendie Resorption fettlöslicher Vitamineim Darm einschränken und daher auch die Resorption von Calcitriol im Darm stören.
- +Patienten mit Vitamin-D-resistenter Rachitis (familiäre hypophosphatämische Rachitis) sollten ihre orale Phosphattherapie fortsetzen. Dabei ist jedoch an eine mögliche Stimulierung der intestinalen Phosphatresorption durch Calcitriol zu denken, weil dadurch der Bedarf an zusätzlichen Phosphatgaben verändert werden kann.
- +Gallensäure-Komplexbildner wie Colestyramin und Sevelamer können die Resorption fettlöslicher Vitamine im Darm einschränken und daher auch die Resorption von Calcitriol im Darm stören.
-Es gibt allerdings keine Hinweise dafür, dass Vitamin D – selbst in sehr hohen Dosen – beim Menschenteratogen wirkt.Calcitriol Devatis sollte während der Schwangerschaft nur dann angewandt werden, wenn dies klar notwendig ist.
- +Es gibt allerdings keine Hinweise dafür, dass Vitamin D – selbst in sehr hohen Dosen – beim Menschen teratogen wirkt. Calcitriol Devatis sollte während der Schwangerschaft nur dann angewandt werden, wenn dies klar notwendig ist.
-Aufgrund des pharmakodynamischen Profils wird angenommen, dass dieses Produkt sicher ist bzw. dasses unwahrscheinlich ist, dass die oben erwähnten Tätigkeiten nachteilig beeinflusst werden.
- +Aufgrund des pharmakodynamischen Profils wird angenommen, dass dieses Produkt sicher ist bzw. dass es unwahrscheinlich ist, dass die oben erwähnten Tätigkeiten nachteilig beeinflusst werden.
-Dienachstehend aufgelisteten unerwünschten Wirkungen basieren auf den Erfahrungen aus klinischen Studien mit Calcitriol Devatis sowie auf der Post-Marketing-Erfahrung.
- +Die nachstehend aufgelisteten unerwünschten Wirkungen basieren auf den Erfahrungen aus klinischen Studien mit Calcitriol Devatis sowie auf der Post-Marketing-Erfahrung.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: „Sehr häufig“ (≥ 1/10); „häufig“ (≥ 1/100 bis < 1/10); „gelegentlich“ (≥ 1/1’000 bis < 1/100); selten“ (≥ 1/10’000 bis < 1/1’000); „sehr selten“ (< 1/10’000); „nicht bekannt“ (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).Innerhalb jeder Häufigkeitskategorie sind die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad dargestellt.
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: „Sehr häufig“ (≥ 1/10); „häufig“ (≥ 1/100 bis < 1/10); „gelegentlich“ (≥ 1/1’000 bis < 1/100); selten“ (≥ 1/10’000 bis < 1/1’000); „sehr selten“ (< 1/10’000); „nicht bekannt“ (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden). Innerhalb jeder Häufigkeitskategorie sind die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad dargestellt.
-Häufigkeit nicht bekannt:Überempfindlichkeit, Urtikaria.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeit, Urtikaria.
-Sehr häufig:Hyperkalzämie.
-Gelegentlich:Appetitverlust.
-Häufigkeit nicht bekannt:Polydipsie, Dehydratation.
- +Sehr häufig: Hyperkalzämie.
- +Gelegentlich: Appetitverlust.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Polydipsie, Dehydratation.
-Häufigkeit nicht bekannt:Apathie.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Apathie.
-Häufig:Kopfschmerzen.
-Häufigkeit nicht bekannt:Muskelschwäche, Empfindungsstörungen.
- +Häufig: Kopfschmerzen.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Muskelschwäche, Empfindungsstörungen.
-Häufig:Abdominalschmerzen, Übelkeit.
-Gelegentlich:Erbrechen.
-Häufigkeit nicht bekannt:Obstipation.
- +Häufig: Abdominalschmerzen, Übelkeit.
- +Gelegentlich: Erbrechen.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Obstipation.
-Häufig:Hautausschlag.
- +Häufig: Hautausschlag.
-Häufigkeit nicht bekannt:Wachstumshemmung.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Wachstumshemmung.
-Häufig:Harnwegsinfektionen.
-Häufigkeit nicht bekannt:Polyurie.
- +Häufig: Harnwegsinfektionen.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Polyurie.
-Häufigkeit nicht bekannt:Kalzinose, Pyrexie, Durstgefühl.
- +Häufigkeit nicht bekannt: Kalzinose, Pyrexie, Durstgefühl.
-Gelegentlich:Erhöhung desBlutkreatininspiegels.
- +Gelegentlich: Erhöhung des Blutkreatininspiegels.
-Da Calcitriol eine Vitamin-D-Wirkung ausübt, kann es zu "Nebenerscheinungen" im Sinne einer Vitamin-D-Überdosierung, nämlich einemHyperkalzämiesyndromoder einer Kalziumintoxikation kommen (je nachDauer und Intensität der Hyperkalzämie) (siehe„Dosierung/Anwendung", „Warnhinweise undVorsichtsmassnahmen").Akute Symptome sind Appetitverlust, Kopfschmerzen,Übelkeit, Erbrechen,Abdominalschmerzenund Obstipationsowie Apathie.
-Bei gleichzeitiger Hyperkalzämie sowieeiner Hyperphosphatämie von > 6 mg/100 ml, entsprechend> 1,9mmol/l, kann es zuKalzinosenkommen, die im Röntgenbild sichtbar werden.
-Wegen der kurzen biologischen Halbwertzeit von Calcitriol istgemässden pharmakokinetischenUntersuchungen eine Normalisierung eines überhöhten Serumkalziums innerhalb weniger Tage nachAbsetzen oder Dosisreduktion zu erwarten, also viel rascher als bei der Behandlung mit Vitamin-D3-Präparaten.
-Mögliche Symptome bei chronischer Hyperkalzämie:Muskelschwäche, Gewichtsabnahme,Empfindungsstörungen,Pyrexie,Durstgefühl, Polyurie, Polydipsie, Dehydratation, Apathie,Wachstumshemmung,Harnwegsinfektionen,und sehr selten als Folgeerscheinungen einer Hyperkalzämieauch ektopische Verkalkungen und Pankreatitis.
-Überempfindlichkeitsreaktioneneinschliesslich Hautausschlag, Erythem,Pruritus,Urtikariaundsehr seltenschwereerythematöse Hautveränderungenkönnen bei empfindlichen Personen auftreten.
- +Da Calcitriol eine Vitamin-D-Wirkung ausübt, kann es zu "Nebenerscheinungen" im Sinne einer Vitamin-D-Überdosierung, nämlich einem Hyperkalzämiesyndrom oder einer Kalziumintoxikation kommen (je nach Dauer und Intensität der Hyperkalzämie) (siehe „Dosierung/Anwendung", „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen"). Akute Symptome sind Appetitverlust, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerzen und Obstipation sowie Apathie.
- +Bei gleichzeitiger Hyperkalzämie sowie einer Hyperphosphatämie von > 6 mg/100 ml, entsprechend > 1,9 mmol/l, kann es zu Kalzinosen kommen, die im Röntgenbild sichtbar werden.
- +Wegen der kurzen biologischen Halbwertzeit von Calcitriol ist gemäss den pharmakokinetischen Untersuchungen eine Normalisierung eines überhöhten Serumkalziums innerhalb weniger Tage nach Absetzen oder Dosisreduktion zu erwarten, also viel rascher als bei der Behandlung mit Vitamin-D3-Präparaten.
- +Mögliche Symptome bei chronischer Hyperkalzämie: Muskelschwäche, Gewichtsabnahme, Empfindungsstörungen, Pyrexie, Durstgefühl, Polyurie, Polydipsie, Dehydratation, Apathie, Wachstumshemmung, Harnwegsinfektionen, und sehr selten als Folgeerscheinungen einer Hyperkalzämie auch ektopische Verkalkungen und Pankreatitis.
- +Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Hautausschlag, Erythem, Pruritus, Urtikaria und sehr selten schwere erythematöse Hautveränderungen können bei empfindlichen Personen auftreten.
-Siehe„Spezielle Dosierungsanweisungen“.
-Da Calcitriol ein Vitamin-D-Metabolit ist,äussernsich Überdosierungen gleich wie solche mit Vitamin D. DieEinnahme hoher Dosen von Kalzium und Phosphat zusammen mitCalcitriol Devatiskann zu ähnlichenSymptomen führen. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Produkt aus der Multiplikation vonSerumcalcium mit Serumphosphat (Ca x P) nicht über 70mg2/dl2liegt. Hoher Kalziumgehalt im Dialysatkann zur Hyperkalzämie beitragen.
- +Siehe „Spezielle Dosierungsanweisungen“.
- +Da Calcitriol ein Vitamin-D-Metabolit ist, äussern sich Überdosierungen gleich wie solche mit Vitamin D. Die Einnahme hoher Dosen von Kalzium und Phosphat zusammen mit Calcitriol Devatis kann zu ähnlichen Symptomen führen. Es sollte darauf geachtet werden, dass das Produkt aus der Multiplikation von Serumcalcium mit Serumphosphat (Ca x P) nicht über 70 mg2/dl2 liegt. Hoher Kalziumgehalt im Dialysat kann zur Hyperkalzämie beitragen.
-Dystrophie (Schwäche, Gewichtsverlust), sensorische Störungen, eventuell Fieber mit Durst, Polyurie,Dehydratation, Apathie, Wachstumsstillstand und Harnwegsinfekte. Es kommt zu einer Hyperkalzämie mitmetastatischer Verkalkung von Nierenrinde, Myokard, Lunge, Pankreas.
-FolgendeMassnahmenkommen zur Behandlung einer akzidentellen Überdosierung in Frage: SofortigeMagenspülung oder Induktion von Erbrechen zur Verhinderung einer weiteren Resorption. Verabreichungvon Paraffinöl zur Förderung der fäkalen Ausscheidung. Wiederholte Serumkalziumbestimmungen sindangezeigt. Sollten erhöhte Serumkalziumspiegel persistieren, können Phosphate und Kortikosteroideverabreicht sowieMassnahmenzur Erreichung einer angemessenen forcierten Diurese eingeleitet werden.
- +Dystrophie (Schwäche, Gewichtsverlust), sensorische Störungen, eventuell Fieber mit Durst, Polyurie, Dehydratation, Apathie, Wachstumsstillstand und Harnwegsinfekte. Es kommt zu einer Hyperkalzämie mit metastatischer Verkalkung von Nierenrinde, Myokard, Lunge, Pankreas.
- +Folgende Massnahmen kommen zur Behandlung einer akzidentellen Überdosierung in Frage: Sofortige Magenspülung oder Induktion von Erbrechen zur Verhinderung einer weiteren Resorption. Verabreichung von Paraffinöl zur Förderung der fäkalen Ausscheidung. Wiederholte Serumkalziumbestimmungen sind angezeigt. Sollten erhöhte Serumkalziumspiegel persistieren, können Phosphate und Kortikosteroide verabreicht sowie Massnahmen zur Erreichung einer angemessenen forcierten Diurese eingeleitet werden.
-Calcitriol ist in Bezug auf die Stimulierung des Calciumtransports im Darm die aktivste Form vonVitamin D3.Calcitriol ist einer der wichtigsten aktiven Metaboliten von Vitamin D3. Dieser Metabolit wirdnormalerweise in der Niere aus seinem Vorläufer, 25-Hydroxycholecalciferol (25-HCC), gebildet. Diephysiologische Tagesproduktion beträgt normalerweise 0,5-1,0μg; während Perioden mit erhöhterKnochenproduktion (zum Beispiel Wachstum, Schwangerschaft) ist sie etwas höher. Calcitriol fördert dieintestinale Kalziumresorption und reguliert die Knochenmineralisation.
-Die Hauptfunktion von Calcitriol bei der Regulierung des Kalziumgleichgewichts, zu der auch diestimulierenden Wirkungen auf dieOsteoblastenaktivitätim Skelett gehören, liefert eine solidepharmakologische Grundlage für seine therapeutischen Effekte bei der postmenopausalen Osteoporose.
-Bei Patienten mit ausgeprägter Niereninsuffizienz ist die Bildung von endogenem Calcitriol entsprechendeingeschränkt oder sogar völlig aufgehoben. Dieser Mangel spielt bei der Entstehung einer renalenOsteodystrophie eine wesentliche Rolle.
-Die orale Verabreichung vonCalcitriol Devatisführt bei Patienten mit renaler Osteodystrophie zu Normalisierungder verminderten intestinalen Kalziumresorption, der Hypokalzämie, der erhöhten alkalischenSerumphosphataseund derParathormonkonzentrationim Serum.Calcitriol Devatislindert die Knochen- undMuskelschmerzen und korrigiert die histologisch feststellbaren Veränderungen beiOsteitisfibrosa sowieanderen Mineralisationsstörungen.
-Bei Patienten mit postoperativemHypoparathyreoidismus, idiopathischemHypoparathyreoidismusundPseudohypoparathyreoidismuswerden die Hypokalzämie sowie deren klinische Anzeichen durch dieBehandlung mitCalcitriol Devatisgemildert.
-Bei Patienten mit Vitamin-D-abhängiger Rachitis ist nur wenig oder gar kein Calcitriol im Serum vorhanden.Da die endogene Bildung von Calcitriol in der Niere nicht ausreicht, ist die Behandlung mitCalcitriol DevatisalsSubstitutionstherapie zu betrachten.
-Bei Patienten mit Vitamin-D-resistenterRachitis und Hypophosphatämiemit vermindertemCalcitriolgehaltim Plasma verringert die Behandlung mitCalcitriol Devatisdie tubuläre Phosphatelimination und führt beigleichzeitiger Phosphatbehandlung zur Normalisierung des Knochenaufbaus.
-Die Therapie mitCalcitriol Devatishat sich ferner bei Patienten mit verschiedenen weiteren Formen der Rachitis,zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Hepatitis bei Neugeborenen, einerGallengangsatresie, einerCystinoseoder einem Kalzium- oder Vitamin-D-Mangel in der Nahrung, als nützlich erwiesen.
- +Calcitriol ist in Bezug auf die Stimulierung des Calciumtransports im Darm die aktivste Form von Vitamin D3. Calcitriol ist einer der wichtigsten aktiven Metaboliten von Vitamin D3. Dieser Metabolit wird normalerweise in der Niere aus seinem Vorläufer, 25-Hydroxycholecalciferol (25-HCC), gebildet. Die physiologische Tagesproduktion beträgt normalerweise 0,5-1,0 μg; während Perioden mit erhöhter Knochenproduktion (zum Beispiel Wachstum, Schwangerschaft) ist sie etwas höher. Calcitriol fördert die intestinale Kalziumresorption und reguliert die Knochenmineralisation.
- +Die Hauptfunktion von Calcitriol bei der Regulierung des Kalziumgleichgewichts, zu der auch die stimulierenden Wirkungen auf die Osteoblastenaktivität im Skelett gehören, liefert eine solide pharmakologische Grundlage für seine therapeutischen Effekte bei der postmenopausalen Osteoporose.
- +Bei Patienten mit ausgeprägter Niereninsuffizienz ist die Bildung von endogenem Calcitriol entsprechend eingeschränkt oder sogar völlig aufgehoben. Dieser Mangel spielt bei der Entstehung einer renalen Osteodystrophie eine wesentliche Rolle.
- +Die orale Verabreichung von Calcitriol Devatis führt bei Patienten mit renaler Osteodystrophie zu Normalisierung der verminderten intestinalen Kalziumresorption, der Hypokalzämie, der erhöhten alkalischen Serumphosphatase und der Parathormonkonzentration im Serum. Calcitriol Devatis lindert die Knochen- und Muskelschmerzen und korrigiert die histologisch feststellbaren Veränderungen bei Osteitis fibrosa sowie anderen Mineralisationsstörungen.
- +Bei Patienten mit postoperativem Hypoparathyreoidismus, idiopathischem Hypoparathyreoidismus und Pseudohypoparathyreoidismus werden die Hypokalzämie sowie deren klinische Anzeichen durch die Behandlung mit Calcitriol Devatis gemildert.
- +Bei Patienten mit Vitamin-D-abhängiger Rachitis ist nur wenig oder gar kein Calcitriol im Serum vorhanden. Da die endogene Bildung von Calcitriol in der Niere nicht ausreicht, ist die Behandlung mit Calcitriol Devatis als Substitutionstherapie zu betrachten.
- +Bei Patienten mit Vitamin-D-resistenter Rachitis und Hypophosphatämie mit vermindertem Calcitriolgehalt im Plasma verringert die Behandlung mit Calcitriol Devatis die tubuläre Phosphatelimination und führt bei gleichzeitiger Phosphatbehandlung zur Normalisierung des Knochenaufbaus.
- +Die Therapie mit Calcitriol Devatis hat sich ferner bei Patienten mit verschiedenen weiteren Formen der Rachitis, zum Beispiel im Zusammenhang mit einer Hepatitis bei Neugeborenen, einer Gallengangsatresie, einer Cystinose oder einem Kalzium- oder Vitamin-D-Mangel in der Nahrung, als nützlich erwiesen.
-In der Darmschleimhaut des Menschen scheint einCalcitriolrezeptor-bindendes Protein zu existieren. Esgibt weitere Hinweise dafür, dass Calcitriol auch auf Nieren und Nebenschilddrüsen wirkt. Bei akuturämischen Ratten stimulierte Calcitriol nachweislich die intestinale Resorption von Calcium.
-Die Nieren urämischer Patienten können Calcitriol, das aus einer Vitamin-D-Vorstufe gebildete aktiveHormon, nicht in ausreichenden Mengen synthetisieren. Die daraus resultierende Hypokalzämie und dersekundäre Hyperparathyreoidismus sind die Hauptursachen der stoffwechselbedingtenKnochenerkrankung bei Niereninsuffizienz.
-Allerdings können auch andere knochentoxische Substanzen, die bei Urämie vermehrt anfallen (z.B.Aluminium), dazu beisteuern.
-Der nützliche Effekt vonCalcitriol Devatisbei renaler Osteodystrophie scheint von der Behebung der Hypokalzämieund des sekundären Hyperparathyreoidismus herzurühren. Es ist ungewiss, obCalcitriol Devatisunabhängigdavon weitere vorteilhafte Wirkungen entfaltet.
- +In der Darmschleimhaut des Menschen scheint ein Calcitriolrezeptor-bindendes Protein zu existieren. Es gibt weitere Hinweise dafür, dass Calcitriol auch auf Nieren und Nebenschilddrüsen wirkt. Bei akuturämischen Ratten stimulierte Calcitriol nachweislich die intestinale Resorption von Calcium.
- +Die Nieren urämischer Patienten können Calcitriol, das aus einer Vitamin-D-Vorstufe gebildete aktive Hormon, nicht in ausreichenden Mengen synthetisieren. Die daraus resultierende Hypokalzämie und der sekundäre Hyperparathyreoidismus sind die Hauptursachen der stoffwechselbedingten Knochenerkrankung bei Niereninsuffizienz.
- +Allerdings können auch andere knochentoxische Substanzen, die bei Urämie vermehrt anfallen (z.B. Aluminium), dazu beisteuern.
- +Der nützliche Effekt von Calcitriol Devatis bei renaler Osteodystrophie scheint von der Behebung der Hypokalzämie und des sekundären Hyperparathyreoidismus herzurühren. Es ist ungewiss, ob Calcitriol Devatis unabhängig davon weitere vorteilhafte Wirkungen entfaltet.
-Spitzenkonzentrationen im Plasma stellten sich nach oraler Verabreichung einer Einzeldosis von 0,25 bis1,0 μgCalcitriol innerhalb von 2 bis 6 Stunden ein.
- +Spitzenkonzentrationen im Plasma stellten sich nach oraler Verabreichung einer Einzeldosis von 0,25 bis1,0 μg Calcitriol innerhalb von 2 bis 6 Stunden ein.
-Calcitriol und andere Vitamin-D-Metaboliten sind bei ihrem Transport im Blut an spezifische Plasmaproteinegebunden.
- +Calcitriol und andere Vitamin-D-Metaboliten sind bei ihrem Transport im Blut an spezifische Plasmaproteine gebunden.
-Als Halbwertzeit für die Elimination von Calcitriol aus dem Serum wurde ein Bereich von 5 bis 8 Stundenermittelt.Die Eliminations- und Absorptionskinetik von Calcitriol zeigt einen linearen Verlauf in einem sehrbreiten Dosisbereichbis zu 165μgeineroralenEinzeldosis.Die Dauer der pharmakologischen Wirkungeiner Einzeldosis Calcitriol beträgt4Tage.Calcitriol wird in der Galle ausgeschieden und unterliegt einementerohepatischen Kreislauf.
- +Als Halbwertzeit für die Elimination von Calcitriol aus dem Serum wurde ein Bereich von 5 bis 8 Stunden ermittelt. Die Eliminations- und Absorptionskinetik von Calcitriol zeigt einen linearen Verlauf in einem sehr breiten Dosisbereich bis zu 165 μg einer oralen Einzeldosis. Die Dauer der pharmakologischen Wirkung einer Einzeldosis Calcitriol beträgt 4 Tage. Calcitriol wird in der Galle ausgeschieden und unterliegt einem enterohepatischen Kreislauf.
-Studien der Reproduktionstoxizität bei Ratten haben ergeben, dass orale Dosen von bis zu 300 ng/kg/Tag(das 30-fache der üblichen Dosierung beim Menschen) keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reproduktion hatten.Bei Kaninchen wurden neben Zeichen einer Embryotoxizität auch fötale Abnormalitäten (skeletale und viscerale Malformationen) in zwei Würfen beieiner oralen,maternal-toxischen Dosis von 300ng/kg/Tagbeobachtet. Abnormalitäten wurden auchineinem Wurf bei 80ng/kg/Tagallerdings nichtbei einer Dosis von 20ng/kg/Tag (dem Doppelteneiner üblichen Dosierung beimMenschen) festgestellt. Obwohldie beobachteten Änderungen nicht statistisch signifikant waren, kann eineBeteiligung vonCalcitriolnicht ausgeschlossen werden.
- +Studien der Reproduktionstoxizität bei Ratten haben ergeben, dass orale Dosen von bis zu 300 ng/kg/Tag (das 30-fache der üblichen Dosierung beim Menschen) keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reproduktion hatten. Bei Kaninchen wurden neben Zeichen einer Embryotoxizität auch fötale Abnormalitäten (skeletale und viscerale Malformationen) in zwei Würfen bei einer oralen, maternal-toxischen Dosis von 300 ng/kg/Tag beobachtet. Abnormalitäten wurden auch in einem Wurf bei 80 ng/kg/Tag allerdings nicht bei einer Dosis von 20 ng/kg/Tag (dem Doppelten einer üblichen Dosierung beim Menschen) festgestellt. Obwohl die beobachteten Änderungen nicht statistisch signifikant waren, kann eine Beteiligung von Calcitriol nicht ausgeschlossen werden.
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