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Home - Fachinformation zu Rivaroxaban Viatris vascular 2,5 mg - Änderungen - 28.01.2026
106 Änderungen an Fachinfo Rivaroxaban Viatris vascular 2,5 mg
  • -Eine 2,5 mg Filmtablette enthält 20,250 mg Lactose-Monohydrat und 0,264 mg Natrium.
  • +Eine 2,5 mg Filmtablette enthält 20,250 mg Lactose-Monohydrat und 0,264 mg Natrium.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtabletten à 2,5 mg Rivaroxaban.
  • -Rivaroxaban Viatris vascular in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS) ist indiziert zur Prävention schwerwiegender atherothrombotischer Ereignisse (Schlaganfall, Myokardinfarkt, kardiovaskulär bedingter Tod) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder manifester peripherer arterieller Gefässerkrankung und einem hohen Risiko für ischämische Ereignisse (siehe Rubrik «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Rivaroxaban Viatris vascular in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS) ist indiziert zur Prävention schwerwiegender atherothrombotischer Ereignisse (Schlaganfall, Myokardinfarkt, kardiovaskulär bedingter Tod) bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder manifester peripherer arterieller Gefässerkrankung und einem hohen Risiko für ischämische Ereignisse (siehe Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Eine Rivaroxaban Viatris vascular 2,5 mg Filmtablette soll zweimal täglich in Kombination mit einmal täglich 100 mg ASS eingenommen werden.
  • -Rivaroxaban Viatris vascular 2,5 mg zweimal täglich kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • -Es liegen keine Daten vor zur Anwendung von Rivaroxaban in Kombination mit einer dualen Thrombozytenaggregationshemmung (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Es liegen keine Daten vor zur Anwendung von Rivaroxaban in Kombination mit ASS bei Patienten, die gleichzeitig andere orale oder parenterale Antikoagulanzien erhalten (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Eine Rivaroxaban Viatris vascular 2,5 mg Filmtablette soll zweimal täglich in Kombination mit einmal täglich 100 mg ASS eingenommen werden.
  • +Rivaroxaban Viatris vascular 2,5 mg zweimal täglich kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • +Es liegen keine Daten vor zur Anwendung von Rivaroxaban in Kombination mit einer dualen Thrombozytenaggregationshemmung (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Es liegen keine Daten vor zur Anwendung von Rivaroxaban in Kombination mit ASS bei Patienten, die gleichzeitig andere orale oder parenterale Antikoagulanzien erhalten (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Zerkleinerte Rivaroxaban Viatris vascular Tabletten können auch über Magensonden verabreicht werden. Die zerkleinerte Rivaroxaban Viatris vascular Tablette sollte mit wenig Wasser via Sonde verabreicht und mit Wasser nachgespült werden (siehe Rubrik «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung»).
  • +Zerkleinerte Rivaroxaban Viatris vascular Tabletten können auch über Magensonden verabreicht werden. Die zerkleinerte Rivaroxaban Viatris vascular Tablette sollte mit wenig Wasser via Sonde verabreicht und mit Wasser nachgespült werden (siehe Rubrik "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" ).
  • -Wenn eine Dosis Rivaroxaban Viatris vascular 2,5 mg vergessen wurde, sollte der Patient beim nächsten Einnahmezeitpunkt mit der regulären Einnahme wie empfohlen fortfahren.
  • +Wenn eine Dosis Rivaroxaban Viatris vascular 2,5 mg vergessen wurde, sollte der Patient beim nächsten Einnahmezeitpunkt mit der regulären Einnahme wie empfohlen fortfahren.
  • -Rivaroxaban Viatris vascular ist kontraindiziert bei Patienten mit Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko, einschliesslich zirrhotischer Patienten im Stadium Child Pugh B oder C, verbunden sind (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • -Für Patienten mit anderen Lebererkrankungen ohne Koagulopathie ist keine Dosisanpassung erforderlich. Es liegen aber nur begrenzte klinische Daten vor. Die Anwendung sollte deswegen generell mit Vorsicht und unter Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Rivaroxaban Viatris vascular ist kontraindiziert bei Patienten mit Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko, einschliesslich zirrhotischer Patienten im Stadium Child Pugh B oder C, verbunden sind (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • +Für Patienten mit anderen Lebererkrankungen ohne Koagulopathie ist keine Dosisanpassung erforderlich. Es liegen aber nur begrenzte klinische Daten vor. Die Anwendung sollte deswegen generell mit Vorsicht und unter Abwägung von Nutzen und Risiko erfolgen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Für Patienten mit leichter (Kreatinine-Clearance 50-80 ml/min) oder moderater (Kreatinine-Clearance 30-49 ml/min) Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Für Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 15-29 ml/min) zeigen begrenzte klinische Daten, dass die Rivaroxaban Plasma Konzentrationen signifikant erhöht sind. Deshalb sollte Rivaroxaban Viatris vascular bei diesen Patienten nur mit Vorsicht angewendet werden.
  • -Es liegen keine Daten vor für die Anwendung von Rivaroxaban bei Patienten mit einer Kreatinin Clearance <15 ml/min (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • -Ältere Patienten (>65 Jahre)
  • -Keine Dosisanpassung ist erforderlich. Das Blutungsrisiko kann sich mit zunehmendem Alter erhöhen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Für Patienten mit leichter (Kreatinine-Clearance 50-80 ml/min) oder moderater (Kreatinine-Clearance 30-49 ml/min) Niereninsuffizienz ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +Für Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 15-29 ml/min) zeigen begrenzte klinische Daten, dass die Rivaroxaban Plasma Konzentrationen signifikant erhöht sind. Deshalb sollte Rivaroxaban Viatris vascular bei diesen Patienten nur mit Vorsicht angewendet werden.
  • +Es liegen keine Daten vor für die Anwendung von Rivaroxaban bei Patienten mit einer Kreatinin Clearance <15 ml/min (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • +Ältere Patienten (>65 Jahre)
  • +Keine Dosisanpassung ist erforderlich. Das Blutungsrisiko kann sich mit zunehmendem Alter erhöhen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban Viatris vascular wurde bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban Viatris vascular wurde bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht untersucht.
  • -·kürzlichem ischämischem Schlaganfall (<1 Monat) oder hämorrhagischem/lakunärem Insult in der Anamnese.
  • -·schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse III-IV, LVEF ≤30%).
  • -·Kreatinin Clearance <15 ml/min oder dialysepflichtiger Niereninsuffizienz.
  • -·akutem gastrointestinalem Ulcus oder gastrointestinalen ulzerativen Erkrankungen.
  • -·klinisch signifikanter aktiver Blutung.
  • -·schwerer Lebererkrankung und schwerer Leberinsuffizienz mit relevant erhöhtem Blutungsrisiko sowie bei leichter und mässiggradiger Leberinsuffizienz in Kombination mit Koagulopathie.
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • -·akuter bakterieller Endokarditis.
  • -·Schwangerschaft und während der Stillzeit.
  • -·Kombination mit anderen oral oder parenteral verabreichten Antikoagulanzien, ausser in der speziellen Situation der Umstellung der Antikoagulationstherapie, oder wenn unfraktioniertes Heparin in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten.
  • +kürzlichem ischämischem Schlaganfall (<1 Monat) oder hämorrhagischem/lakunärem Insult in der Anamnese.
  • +schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse III-IV, LVEF ≤30%).
  • +-Kreatinin Clearance <15 ml/min oder dialysepflichtiger Niereninsuffizienz.
  • +akutem gastrointestinalem Ulcus oder gastrointestinalen ulzerativen Erkrankungen.
  • +klinisch signifikanter aktiver Blutung.
  • +schwerer Lebererkrankung und schwerer Leberinsuffizienz mit relevant erhöhtem Blutungsrisiko sowie bei leichter und mässiggradiger Leberinsuffizienz in Kombination mit Koagulopathie.
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung.
  • +akuter bakterieller Endokarditis.
  • +-Schwangerschaft und während der Stillzeit.
  • +-Kombination mit anderen oral oder parenteral verabreichten Antikoagulanzien, ausser in der speziellen Situation der Umstellung der Antikoagulationstherapie, oder wenn unfraktioniertes Heparin in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten.
  • -·unkontrollierter schwerer arterieller Hypertonie.
  • -·erhöhtem Risiko unkontrollierter Blutungen (intrakranielle/gastrointestinale Blutungen).
  • -·vaskulärer Retinopathie.
  • -·intraspinalen/intrazerebralen Gefässanomalien.
  • -·kürzlich erfolgten Hirn-, Spinal- oder Augenoperationen.
  • -·Bronchiektasen/pulmonalen Blutungen in der Anamnese.
  • +unkontrollierter schwerer arterieller Hypertonie.
  • +erhöhtem Risiko unkontrollierter Blutungen (intrakranielle/gastrointestinale Blutungen).
  • +vaskulärer Retinopathie.
  • +intraspinalen/intrazerebralen Gefässanomalien.
  • +kürzlich erfolgten Hirn-, Spinal- oder Augenoperationen.
  • +-Bronchiektasen/pulmonalen Blutungen in der Anamnese.
  • -·bei älteren Patienten.
  • -·in Kombination mit anderen Medikamenten (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +bei älteren Patienten.
  • +in Kombination mit anderen Medikamenten (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Bei Patienten mit dem Risiko einer ulzerativen gastrointestinalen Erkrankung kann eine angemessene prophylaktische Behandlung in Erwägung gezogen werden (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Bei Patienten mit dem Risiko einer ulzerativen gastrointestinalen Erkrankung kann eine angemessene prophylaktische Behandlung in Erwägung gezogen werden (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Rivaroxaban Viatris vascular sollte nicht zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse nach einem Aortenklappenersatz mittels Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) angewendet werden. In einer kontrollierten klinischen Studie bei Patienten nach TAVI wies die Behandlung mit Rivaroxaban 10 mg täglich im Vergleich zu einer antithrombozytären Behandlung eine erhöhte Mortalität, ein höheres Blutungsrisiko und mehr thromboembolische Komplikationen auf. Es liegen keine Daten vor, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Rivaroxaban bei Patienten mit anderen künstlichen Herzklappen belegen. Daher wird der Einsatz von Rivaroxaban Viatris vascular bei Patienten mit künstlichen Herzklappen grundsätzlich nicht empfohlen.
  • -Interaktionen mit anderen Arzneimitteln (siehe auch Rubrik «Interaktionen»)
  • +Rivaroxaban Viatris vascular sollte nicht zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse nach einem Aortenklappenersatz mittels Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) angewendet werden. In einer kontrollierten klinischen Studie bei Patienten nach TAVI wies die Behandlung mit Rivaroxaban 10 mg täglich im Vergleich zu einer antithrombozytären Behandlung eine erhöhte Mortalität, ein höheres Blutungsrisiko und mehr thromboembolische Komplikationen auf. Es liegen keine Daten vor, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Rivaroxaban bei Patienten mit anderen künstlichen Herzklappen belegen. Daher wird der Einsatz von Rivaroxaban Viatris vascular bei Patienten mit künstlichen Herzklappen grundsätzlich nicht empfohlen.
  • +Interaktionen mit anderen Arzneimitteln (siehe auch Rubrik "Interaktionen" )
  • -Patienten, die mit starken CYP3A4-Inhibitoren und starken P-gp-Inhibitoren behandelt werden, sollten nicht gleichzeitig mit Rivaroxaban Viatris vascular und ASS behandelt werden (siehe auch Rubrik «Interaktionen»).
  • +Patienten, die mit starken CYP3A4-Inhibitoren und starken P-gp-Inhibitoren behandelt werden, sollten nicht gleichzeitig mit Rivaroxaban Viatris vascular und ASS behandelt werden (siehe auch Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Mit zunehmendem Alter kann sich das Blutungsrisiko erhöhen. Insbesondere bei Patienten ab 75 Jahren sollte eine regelmässige Nutzen-Risiko-Abwägung der Anwendung von Rivaroxaban Viatris vascular erfolgen.
  • +Mit zunehmendem Alter kann sich das Blutungsrisiko erhöhen. Insbesondere bei Patienten ab 75 Jahren sollte eine regelmässige Nutzen-Risiko-Abwägung der Anwendung von Rivaroxaban Viatris vascular erfolgen.
  • -Die Anwendung bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <15 ml/min wurde nicht untersucht und ist kontraindiziert. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) kann der Rivaroxaban Plasmaspiegel signifikant erhöht sein (im Mittel 1,6-fach), was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 15-29 ml/min ist Rivaroxaban Viatris vascular mit Vorsicht anzuwenden. Bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30-49 ml/min), die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasmaspiegeln führen, ist Rivaroxaban Viatris vascular mit Vorsicht anzuwenden (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Die Anwendung bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance <15 ml/min wurde nicht untersucht und ist kontraindiziert. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) kann der Rivaroxaban Plasmaspiegel signifikant erhöht sein (im Mittel 1,6-fach), was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 15-29 ml/min ist Rivaroxaban Viatris vascular mit Vorsicht anzuwenden. Bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30-49 ml/min), die gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die zu erhöhten Rivaroxaban Plasmaspiegeln führen, ist Rivaroxaban Viatris vascular mit Vorsicht anzuwenden (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
  • -Falls ein invasives Verfahren oder eine chirurgische Intervention notwendig ist, sollte Rivaroxaban Viatris vascular mindestens 24 Stunden vor dem Eingriff abgesetzt werden. Aufgrund der Abhängigkeit der Halbwertszeit von Rivaroxaban von Alter und Nierenfunktion (siehe Rubrik «Pharmakokinetik/Metabolismus» und «Pharmakokinetik/Kinetik spezieller Patientengruppen») kann sich diese Zeitspanne verlängern. Thrombozytenaggregationshemmer sollten entsprechend den Anweisungen in der zugehörigen Fachinformation abgesetzt werden, falls dies aus ärztlicher Sicht notwendig und möglich ist. In dringenden Fällen muss das erhöhte Blutungsrisiko gegenüber der Notwendigkeit des Eingriffs abgewogen werden.
  • -Rivaroxaban Viatris vascular sollte nach dem invasiven Verfahren oder der chirurgischen Intervention möglichst bald wieder eingenommen werden, falls die klinische Situation dies erlaubt und eine angemessene Hämostase gewährleistet ist (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»).
  • +Falls ein invasives Verfahren oder eine chirurgische Intervention notwendig ist, sollte Rivaroxaban Viatris vascular mindestens 24 Stunden vor dem Eingriff abgesetzt werden. Aufgrund der Abhängigkeit der Halbwertszeit von Rivaroxaban von Alter und Nierenfunktion (siehe Rubrik "Pharmakokinetik/Metabolismus" und "Pharmakokinetik/Kinetik spezieller Patientengruppen" ) kann sich diese Zeitspanne verlängern. Thrombozytenaggregationshemmer sollten entsprechend den Anweisungen in der zugehörigen Fachinformation abgesetzt werden, falls dies aus ärztlicher Sicht notwendig und möglich ist. In dringenden Fällen muss das erhöhte Blutungsrisiko gegenüber der Notwendigkeit des Eingriffs abgewogen werden.
  • +Rivaroxaban Viatris vascular sollte nach dem invasiven Verfahren oder der chirurgischen Intervention möglichst bald wieder eingenommen werden, falls die klinische Situation dies erlaubt und eine angemessene Hämostase gewährleistet ist (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ).
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Bei Patienten, die gleichzeitig eine systemische Behandlung mit Azol-Antimykotika (wie Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol und Posaconazol) oder HIV-Proteaseinhibitoren (z.B. Ritonavir) erhalten, wird die Anwendung von Rivaroxaban nicht empfohlen. Diese Wirkstoffe sind starke Inhibitoren von CYP3A4 und von P-gp und können daher die Plasmakonzentration von Rivaroxaban in einem klinisch relevanten Ausmass erhöhen (im Mittel 2,6-fach), was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Clarithromycin (500 mg 2x täglich), ein starker CYP3A4-, aber ein mässiger P-gp-Inhibitor, führt zu einer 1,5-fachen Erhöhung der mittleren steady state AUC von Rivaroxaban und zu einer 1,5-fachen Erhöhung der mittleren Cmax.
  • -Der mässige CYP3A4- und P-gp-Inhibitor Erythromycin (500 mg 3x täglich) führte zu einer 1,3-fachen Erhöhung der mittleren steady state AUC und Cmax von Rivaroxaban. Diese Erhöhungen liegen im Bereich der normalen Variabilität von AUC und Cmax und werden deshalb als klinisch nicht relevant betrachtet.
  • -Bei Patienten mit leichten Nierenfunktionsstörungen führte Erythromycin (500 mg 3x täglich) zu einer 1,8-fachen Erhöhung der mittleren Rivaroxaban AUC und zu einer 1,6-fachen Erhöhung der Cmax, verglichen mit Patienten mit normaler Nierenfunktion ohne Co-Medikation. Bei Patienten mit moderaten Nierenfunktionsstörungen wurden im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion ohne Co-Medikation eine 2-fache Erhöhung der AUC und eine 1,6-fache Erhöhung der Cmax gemessen.
  • +Bei Patienten, die gleichzeitig eine systemische Behandlung mit Azol-Antimykotika (wie Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol und Posaconazol) oder HIV-Proteaseinhibitoren (z.B. Ritonavir) erhalten, wird die Anwendung von Rivaroxaban nicht empfohlen. Diese Wirkstoffe sind starke Inhibitoren von CYP3A4 und von P-gp und können daher die Plasmakonzentration von Rivaroxaban in einem klinisch relevanten Ausmass erhöhen (im Mittel 2,6-fach), was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Clarithromycin (500 mg 2x täglich), ein starker CYP3A4-, aber ein mässiger P-gp-Inhibitor, führt zu einer 1,5-fachen Erhöhung der mittleren steady state AUC von Rivaroxaban und zu einer 1,5-fachen Erhöhung der mittleren Cmax.
  • +Der mässige CYP3A4- und P-gp-Inhibitor Erythromycin (500 mg 3x täglich) führte zu einer 1,3-fachen Erhöhung der mittleren steady state AUC und Cmax von Rivaroxaban. Diese Erhöhungen liegen im Bereich der normalen Variabilität von AUC und Cmax und werden deshalb als klinisch nicht relevant betrachtet.
  • +Bei Patienten mit leichten Nierenfunktionsstörungen führte Erythromycin (500 mg 3x täglich) zu einer 1,8-fachen Erhöhung der mittleren Rivaroxaban AUC und zu einer 1,6-fachen Erhöhung der Cmax, verglichen mit Patienten mit normaler Nierenfunktion ohne Co-Medikation. Bei Patienten mit moderaten Nierenfunktionsstörungen wurden im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion ohne Co-Medikation eine 2-fache Erhöhung der AUC und eine 1,6-fache Erhöhung der Cmax gemessen.
  • -Gemäss einer Analyse von Daten aus der ROCKET AF Studie führte die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Arzneimitteln, die gleichzeitig P-pg-Inhibitoren und schwache bzw. moderate CPY3A4-Inhibitoren sind (z.B. Amiodaron, Diltiazem, Verapamil, Chloramphenicol, Cimetidin und Erythromycin) zu keinen erhöhten Blutungsraten bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30-49 ml/min). Bei diesen Patienten ist Vorsicht geboten, da erhöhte Rivaroxaban Plasmakonzentrationen möglich sind (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Gemäss einer Analyse von Daten aus der ROCKET AF Studie führte die gleichzeitige Verabreichung von Rivaroxaban mit Arzneimitteln, die gleichzeitig P-pg-Inhibitoren und schwache bzw. moderate CPY3A4-Inhibitoren sind (z.B. Amiodaron, Diltiazem, Verapamil, Chloramphenicol, Cimetidin und Erythromycin) zu keinen erhöhten Blutungsraten bei Patienten mit einer mittelschweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance von 30-49 ml/min). Bei diesen Patienten ist Vorsicht geboten, da erhöhte Rivaroxaban Plasmakonzentrationen möglich sind (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei gleichzeitiger Verabreichung von Rivaroxaban (15 mg) und 500 mg Naproxen oder 500 mg Acetylsalicylsäure wurde keine klinisch relevante Verlängerung der Blutungszeit beobachtet.
  • -Der Thrombozytenaggregationshemmer Clopidogrel (300 mg Anfangsdosis gefolgt von 75 mg Erhaltungsdosis) zeigte keine pharmakokinetische Interaktion mit Rivaroxaban (15 mg), eine relevante Verlängerung der Blutungszeit wurde beobachtet.
  • +Bei gleichzeitiger Verabreichung von Rivaroxaban (15 mg) und 500 mg Naproxen oder 500 mg Acetylsalicylsäure wurde keine klinisch relevante Verlängerung der Blutungszeit beobachtet.
  • +Der Thrombozytenaggregationshemmer Clopidogrel (300 mg Anfangsdosis gefolgt von 75 mg Erhaltungsdosis) zeigte keine pharmakokinetische Interaktion mit Rivaroxaban (15 mg), eine relevante Verlängerung der Blutungszeit wurde beobachtet.
  • -Herkömmliche Gerinnungstests (PT, aPTT) sowie spezifische Gerinnungsfaktor-Tests werden von Rivaroxaban aufgrund seines Wirkungsmechanismus beeinflusst (siehe Rubrik «Pharmakodynamik»). D-Dimer-, Faktor-XIII-, Thrombinzeit- und Fibrinogen-Messung werden nicht beeinflusst.
  • +Herkömmliche Gerinnungstests (PT, aPTT) sowie spezifische Gerinnungsfaktor-Tests werden von Rivaroxaban aufgrund seines Wirkungsmechanismus beeinflusst (siehe Rubrik "Pharmakodynamik" ). D-Dimer-, Faktor-XIII-, Thrombinzeit- und Fibrinogen-Messung werden nicht beeinflusst.
  • -Rivaroxaban Viatris vascular ist in der Schwangerschaft kontraindiziert und sollte bei Frauen in gebärfähigem Alter nur mit einer sicher wirksamen Kontrazeption angewendet werden. Es liegen keine Daten zur Anwendung von Rivaroxaban bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Daten aus Studien mit Ratten und Kaninchen zeigten eine ausgeprägte maternale Toxizität von Rivaroxaban, welche mit seinem pharmakologischen Wirkungsmechanismus zusammenhängt (z.B. hämorrhagische Komplikationen). Ein primär teratogenes Potential wurde nicht identifiziert (siehe auch Rubrik «Kontraindikationen» und «Präklinische Daten»).
  • +Rivaroxaban Viatris vascular ist in der Schwangerschaft kontraindiziert und sollte bei Frauen in gebärfähigem Alter nur mit einer sicher wirksamen Kontrazeption angewendet werden. Es liegen keine Daten zur Anwendung von Rivaroxaban bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Daten aus Studien mit Ratten und Kaninchen zeigten eine ausgeprägte maternale Toxizität von Rivaroxaban, welche mit seinem pharmakologischen Wirkungsmechanismus zusammenhängt (z.B. hämorrhagische Komplikationen). Ein primär teratogenes Potential wurde nicht identifiziert (siehe auch Rubrik "Kontraindikationen" und "Präklinische Daten" ).
  • -Es stehen keine Daten für die Anwendung von Rivaroxaban bei stillenden Müttern zur Verfügung. Tierexperimentelle Daten zeigen, dass Rivaroxaban in die Muttermilch sezerniert wird. Deshalb ist eine Anwendung von Rivaroxaban Viatris vascular während der Stillzeit kontraindiziert (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Es stehen keine Daten für die Anwendung von Rivaroxaban bei stillenden Müttern zur Verfügung. Tierexperimentelle Daten zeigen, dass Rivaroxaban in die Muttermilch sezerniert wird. Deshalb ist eine Anwendung von Rivaroxaban Viatris vascular während der Stillzeit kontraindiziert (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
  • -Das Auftreten von Schwindel und Synkope wurde berichtet (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»); dies könnte die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinflussen. Patienten, bei denen diese Nebenwirkungen auftreten, sollten keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.
  • +Das Auftreten von Schwindel und Synkope wurde berichtet (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ); dies könnte die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen beeinflussen. Patienten, bei denen diese Nebenwirkungen auftreten, sollten keine Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen.
  • -Die Sicherheit von Rivaroxaban in unterschiedlichen Dosierungen (2,5/10/15/20 mg) wurde in 20 Phase-III-Studien bei etwa 70'000 Patienten untersucht.
  • +Die Sicherheit von Rivaroxaban in unterschiedlichen Dosierungen (2,5/10/15/20 mg) wurde in 20 Phase-III-Studien bei etwa 70'000 Patienten untersucht.
  • -Folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen wurden in klinischen Studien mit Rivaroxaban in unterschiedlichen Dosierungen (2,5/10/15/20 mg) beobachtet.
  • +Folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen wurden in klinischen Studien mit Rivaroxaban in unterschiedlichen Dosierungen (2,5/10/15/20 mg) beobachtet.
  • -Gelegentlich: allergische Dermatitis, Hypersensitivität.
  • -Häufigkeit nicht bekannt (Berichte nach Marktzulassung): allergisches Ödem, Angioödem.
  • +Gelegentlich: allergische Dermatitis, Hypersensitivität.
  • +Häufigkeit nicht bekannt (Berichte nach Marktzulassung): allergisches Ödem, Angioödem.
  • -Sehr selten: tödliche gastrointestinale Ulkusblutung.
  • +Sehr selten: tödliche gastrointestinale Ulkusblutung.
  • -Häufigkeit nicht bekannt (Berichte nach Marktzulassung): eosinophile Pneumonie.
  • +Häufigkeit nicht bekannt (Berichte nach Marktzulassung): eosinophile Pneumonie.
  • -Selten: lokalisiertes Ödem.
  • +Selten: lokalisiertes Ödem.
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: eosinophile Pneumonie.
  • +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: eosinophile Pneumonie.
  • -Eine Überdosierung nach Verabreichung von Rivaroxaban kann aufgrund seiner pharmakodynamischen Eigenschaften zu hämorrhagischen Komplikationen führen. In seltenen Fällen wurde von Überdosierungen von bis zu 1960 mg berichtet. Sollte es zu einer Überdosierung kommen, muss der Patient hinsichtlich Blutungskomplikationen und anderer unerwünschter Wirkungen sorgfältig beobachtet werden. Aufgrund der begrenzten Absorption wird bei supratherapeutischen Dosen von 50 mg oder mehr ein Sättigungseffekt ohne weiteren Anstieg der durchschnittlichen Plasmaexposition erwartet.
  • +Eine Überdosierung nach Verabreichung von Rivaroxaban kann aufgrund seiner pharmakodynamischen Eigenschaften zu hämorrhagischen Komplikationen führen. In seltenen Fällen wurde von Überdosierungen von bis zu 1960 mg berichtet. Sollte es zu einer Überdosierung kommen, muss der Patient hinsichtlich Blutungskomplikationen und anderer unerwünschter Wirkungen sorgfältig beobachtet werden. Aufgrund der begrenzten Absorption wird bei supratherapeutischen Dosen von 50 mg oder mehr ein Sättigungseffekt ohne weiteren Anstieg der durchschnittlichen Plasmaexposition erwartet.
  • -·Prothrombinkomplexkonzentrat (PCC)
  • -·aktiviertes Prothrombinkomplexkonzentrat (APCC)
  • -·Andexanet alfa (spezifisches Faktor-Xa-Inhibitor-Antidot)
  • -Allerdings gibt es zurzeit nur sehr begrenzte klinische Erfahrungen mit der Verwendung dieser Produkte bei Patienten, die Rivaroxaban einnehmen (siehe Rubrik «Pharmakodynamik»).
  • +-Prothrombinkomplexkonzentrat (PCC)
  • +aktiviertes Prothrombinkomplexkonzentrat (APCC)
  • +-Andexanet alfa (spezifisches Faktor-Xa-Inhibitor-Antidot)
  • +Allerdings gibt es zurzeit nur sehr begrenzte klinische Erfahrungen mit der Verwendung dieser Produkte bei Patienten, die Rivaroxaban einnehmen (siehe Rubrik "Pharmakodynamik" ).
  • -In einer grossen, 3-armigen (Rivaroxaban 2,5 mg zweimal täglich in Kombination mit ASS 100 mg einmal täglich, Rivaroxaban 5 mg zweimal täglich oder ASS 100 mg einmal täglich), randomisierten (1:1:1), doppelblinden Phase-III-Studie (COMPASS) wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban zur Prävention von Schlaganfall, Myokardinfarkt oder kardiovaskulär bedingtem Tod bei 27'395 Patienten mit KHK oder peripherer arterieller Gefässerkrankung (PAVK, Karotisstenose) untersucht. Patienten mit KHK, die jünger waren als 65 Jahre, mussten ausserdem eine dokumentierte Atherosklerose unter Beteiligung von mindestens zwei Gefässbetten oder mindestens zwei zusätzliche kardiovaskuläre Risikofaktoren aufweisen. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit folgender antithrombotischer Behandlung: dualer antithrombozytärer Therapie, alternative (nicht auf ASS beruhende) Thrombozytenaggregationshemmung und vorbestehender oraler Antikoagulation. Aufgrund ihrer Anamnese waren Patienten mit bekanntem ischämischem, nicht-lakunärem Schlaganfall innerhalb des vorherigen Monats, Patienten mit hämorrhagischem oder lakunärem Schlaganfall und dialysepflichtige Patienten (Kreatinin-Clearance <15 ml/min) von der COMPASS Studie ausgeschlossen.
  • -Die mittlere Dauer der Nachbeobachtung betrug 23 Monate und die Höchstdauer 3,9 Jahre. Das durchschnittliche Alter der Patienten war 68 Jahre; 21% der Patienten waren ≥75 Jahre alt. Unter den Patienten, die in die Studie aufgenommen wurden, hatten 91% eine KHK, 27% eine periphere arterielle Gefässerkrankung und 18% eine Kombination aus beidem. Von den Patienten mit peripheren arteriellen Gefässerkrankung litten 49% unter einer Claudicatio intermittens, 27% hatten sich einer peripheren Bypass-Operation oder peripheren perkutanen transluminalen Angioplastie unterzogen, 26% wiesen eine asymptomatische Karotisstenose >50% auf und bei 5% war infolge der arteriellen Gefässerkrankung ein Bein oder Fuss amputiert worden.
  • -Die Behandlung mit Rivaroxaban 2,5 mg zweimal täglich in Kombination mit ASS 100 mg einmal täglich erwies sich der Behandlung mit ASS 100 mg allein hinsichtlich des kombinierten primären Endpunkts (Schlaganfall, Myokardinfarkt oder kardiovaskulär bedingter Tod) überlegen (siehe Tabelle 1). Gleichzeitig wurde unter der Behandlung mit Rivaroxaban 2,5 mg zweimal täglich in Kombination mit ASS 100 mg einmal täglich eine signifikante 1,7-fache Zunahme (im Vergleich zu ASS 100 mg allein) schwerer Blutungen gemäss den modifizierten ISTH-Kriterien beobachtet (siehe Tabelle 2). Die Inzidenzraten für Blutungsereignisse mit tödlichem Ausgang, nicht-tödliche symptomatische Einblutungen in ein kritisches Organ sowie intrakranielle Blutungen waren nicht signifikant erhöht. Der zuvor festgelegte kombinierte Endpunkt für den klinischen Nettonutzen (kardiovaskulär bedingter Tod, Myokardinfarkt, Schlaganfall, tödlich verlaufende oder symptomatische Einblutungen in ein kritisches Organ) war verbessert (HR 0,80; 95%-KI 0,70-0,91). Die Rate der Ereignisse von akuter Extremitätenischämie war reduziert (HR 0,55; 95%-KI 0,32-0,92). Die Zahl der Amputationen aus kardiovaskulären Gründen war verringert (HR 0,48; 95%-KI 0,26-0,89). Die Gesamtmortalität war ebenfalls vermindert für Patienten, welche mit Rivaroxaban 2,5 mg zweimal täglich plus ASS 100 mg einmal täglich behandelt wurden (HR 0,82; 95%-KI 0,71-0,96).
  • +In einer grossen, 3-armigen (Rivaroxaban 2,5 mg zweimal täglich in Kombination mit ASS 100 mg einmal täglich, Rivaroxaban 5 mg zweimal täglich oder ASS 100 mg einmal täglich), randomisierten (1:1:1), doppelblinden Phase-III-Studie (COMPASS) wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban zur Prävention von Schlaganfall, Myokardinfarkt oder kardiovaskulär bedingtem Tod bei 27'395 Patienten mit KHK oder peripherer arterieller Gefässerkrankung (PAVK, Karotisstenose) untersucht. Patienten mit KHK, die jünger waren als 65 Jahre, mussten ausserdem eine dokumentierte Atherosklerose unter Beteiligung von mindestens zwei Gefässbetten oder mindestens zwei zusätzliche kardiovaskuläre Risikofaktoren aufweisen. Von der Studie ausgeschlossen waren Patienten mit folgender antithrombotischer Behandlung: dualer antithrombozytärer Therapie, alternative (nicht auf ASS beruhende) Thrombozytenaggregationshemmung und vorbestehender oraler Antikoagulation. Aufgrund ihrer Anamnese waren Patienten mit bekanntem ischämischem, nicht-lakunärem Schlaganfall innerhalb des vorherigen Monats, Patienten mit hämorrhagischem oder lakunärem Schlaganfall und dialysepflichtige Patienten (Kreatinin-Clearance <15 ml/min) von der COMPASS Studie ausgeschlossen.
  • +Die mittlere Dauer der Nachbeobachtung betrug 23 Monate und die Höchstdauer 3,9 Jahre. Das durchschnittliche Alter der Patienten war 68 Jahre; 21% der Patienten waren ≥75 Jahre alt. Unter den Patienten, die in die Studie aufgenommen wurden, hatten 91% eine KHK, 27% eine periphere arterielle Gefässerkrankung und 18% eine Kombination aus beidem. Von den Patienten mit peripheren arteriellen Gefässerkrankung litten 49% unter einer Claudicatio intermittens, 27% hatten sich einer peripheren Bypass-Operation oder peripheren perkutanen transluminalen Angioplastie unterzogen, 26% wiesen eine asymptomatische Karotisstenose >50% auf und bei 5% war infolge der arteriellen Gefässerkrankung ein Bein oder Fuss amputiert worden.
  • +Die Behandlung mit Rivaroxaban 2,5 mg zweimal täglich in Kombination mit ASS 100 mg einmal täglich erwies sich der Behandlung mit ASS 100 mg allein hinsichtlich des kombinierten primären Endpunkts (Schlaganfall, Myokardinfarkt oder kardiovaskulär bedingter Tod) überlegen (siehe Tabelle 1). Gleichzeitig wurde unter der Behandlung mit Rivaroxaban 2,5 mg zweimal täglich in Kombination mit ASS 100 mg einmal täglich eine signifikante 1,7-fache Zunahme (im Vergleich zu ASS 100 mg allein) schwerer Blutungen gemäss den modifizierten ISTH-Kriterien beobachtet (siehe Tabelle 2). Die Inzidenzraten für Blutungsereignisse mit tödlichem Ausgang, nicht-tödliche symptomatische Einblutungen in ein kritisches Organ sowie intrakranielle Blutungen waren nicht signifikant erhöht. Der zuvor festgelegte kombinierte Endpunkt für den klinischen Nettonutzen (kardiovaskulär bedingter Tod, Myokardinfarkt, Schlaganfall, tödlich verlaufende oder symptomatische Einblutungen in ein kritisches Organ) war verbessert (HR 0,80; 95%-KI 0,70-0,91). Die Rate der Ereignisse von akuter Extremitätenischämie war reduziert (HR 0,55; 95%-KI 0,32-0,92). Die Zahl der Amputationen aus kardiovaskulären Gründen war verringert (HR 0,48; 95%-KI 0,26-0,89). Die Gesamtmortalität war ebenfalls vermindert für Patienten, welche mit Rivaroxaban 2,5 mg zweimal täglich plus ASS 100 mg einmal täglich behandelt wurden (HR 0,82; 95%-KI 0,71-0,96).
  • -Studienpopulation Patienten mit KHK und/oder PAVKa)
  • -Behandlungsdosierung Rivaroxaban 2,5 mg bid in Kombination mit ASS 100 mg od, N=9152 n (Kum. Risiko % über 30 Monate)b) ASS 100 mg od N=9126 n (Kum. Risiko % über 30 Monate)b) Hazard Ratio (95% KI) p-Wertc)
  • -Schlaganfall, Myokardinfarkt oder kardiovaskulär bedingter Tod
  • -Alle Patienten 379 (5,2%) 496 (7,2%) 0,76 (0,66; 0,86) p=0,00004*
  • -Nur KHK 253 (4,7%) 322 (6,1%) 0,74 (0,65; 0,86)
  • -Nur PAVK 32 (5,2%) 36 (6,1%) 0,89 (0,55; 1,44)
  • -KHK und PAVK 94 (7,2%) 138 (12,0%) 0,67 (0,52; 0,87)
  • +Studienpopulation Patienten mit KHK
  • + und/oder PAVKa)
  • +Behandlungsdosierung Rivaroxaban 2,5 mg ASS 100 mg od Hazard Ratio(95%
  • + bid inKombination N=9126n (Kum. KI) p-Wertc)
  • + mit ASS 100 mgod, Risiko % über 30
  • + N=9152n (Kum. Monate)b)
  • + Risiko % über 30
  • + Monate)b)
  • +Schlaganfall, Myokardinfarkt oder
  • +kardiovaskulär bedingter Tod
  • +Alle Patienten 379 (5,2%) 496 (7,2%) 0,76 (0,66; 0,86)
  • + p=0,00004*
  • +Nur KHK 253 (4,7%) 322 (6,1%) 0,74 (0,65; 0,86)
  • +Nur PAVK 32 (5,2%) 36 (6,1%) 0,89 (0,55; 1,44)
  • +KHK und PAVK 94 (7,2%) 138 (12,0%) 0,67 (0,52; 0,87)
  • -<65 Jahre 79 (5,3%) 126 (8,1%) 0,63 (0,48; 0,84)
  • -65-74 Jahre 179 (4,3%) 238 (6,0%) 0,74 (0,61; 0,90)
  • -≥75 Jahre 121 (7,5%) 132 (9,2%) 0,89 (0,69; 1,14)
  • +<65 Jahre 79 (5,3%) 126 (8,1%) 0,63 (0,48; 0,84)
  • +65-74 Jahre 179 (4,3%) 238 (6,0%) 0,74 (0,61; 0,90)
  • +≥75 Jahre 121 (7,5%) 132 (9,2%) 0,89 (0,69; 1,14)
  • -Alle Patienten 83 (1,2%) 142 (2,2%) 0,58 (0,44; 0,76) p=0,00006
  • +Alle Patienten 83 (1,2%) 142 (2,2%) 0,58 (0,44; 0,76)p=0
  • + ,00006
  • -<65 Jahre 25 (1,8%) 32 (2,3%) 0,80 (0,47; 1,35)
  • -65-74 Jahre 35 (0,8%) 64 (1,8%) 0,54 (0,36; 0,82)
  • -≥75 Jahre 23 (1,5%) 46 (3,4%) 0,48 (0,29; 0,79)
  • +<65 Jahre 25 (1,8%) 32 (2,3%) 0,80 (0,47; 1,35)
  • +65-74 Jahre 35 (0,8%) 64 (1,8%) 0,54 (0,36; 0,82)
  • +≥75 Jahre 23 (1,5%) 46 (3,4%) 0,48 (0,29; 0,79)
  • -Alle Patienten 178 (2,5%) 205 (2,9%) 0,86 (0,70; 1,05) p=0,14458
  • +Alle Patienten 178 (2,5%) 205 (2,9%) 0,86 (0,70; 1,05)p=0
  • + ,14458
  • -<65 Jahre 34 (2,4%) 51 (3,3%) 0,67 (0,43; 1,03)
  • -65-74 Jahre 97 (2,3%) 111 (2,8%) 0,87 (0,66; 1,14)
  • -≥75 Jahre 47 (2,9%) 43 (2,9%) 1,07 (0,71; 1,63)
  • +<65 Jahre 34 (2,4%) 51 (3,3%) 0,67 (0,43; 1,03)
  • +65-74 Jahre 97 (2,3%) 111 (2,8%) 0,87 (0,66; 1,14)
  • +≥75 Jahre 47 (2,9%) 43 (2,9%) 1,07 (0,71; 1,63)
  • -Alle Patienten 160 (2,2%) 203 (2,9%) 0,78 (0,64; 0,96) p=0,02053
  • +Alle Patienten 160 (2,2%) 203 (2,9%) 0,78 (0,64; 0,96)p=0
  • + ,02053
  • -<65 Jahre 29 (1,5%) 53 (3,6%) 0,56 (0,35; 0,87)
  • -65 – 74 Jahre 68 (1,7%) 89 (2,1%) 0,76 (0,55; 1,04)
  • -≥75 Jahre 63 (3,9%) 61 (4,2%) 1,00 (0,70; 1,43)
  • -Gesamtmortalität 313 (4,5%) 378 (5,6%) 0,82 (0,71; 0,96) p=0,01062
  • -a) Intention-To-Treat-Analysedatensatz, primäre Analyse. b) Kum. Risiko: Kumulative Inzidenz (Inzidenzrisiko) (Kaplan-Meier-Schätzer) nach 30 Monaten. c) vs. ASS 100 mg; p-Wert des Log-Rank-Tests. * Die Reduktion des primären Wirksamkeitsendpunktes erwies sich als statistisch überlegen. Nominaler p-Wert signifikant bei p<0,05. bid: zweimal täglich, od: einmal täglich, KI: Konfidenzintervall.
  • +<65 Jahre 29 (1,5%) 53 (3,6%) 0,56 (0,35; 0,87)
  • +65 – 74 Jahre 68 (1,7%) 89 (2,1%) 0,76 (0,55; 1,04)
  • +≥75 Jahre 63 (3,9%) 61 (4,2%) 1,00 (0,70; 1,43)
  • +Gesamtmortalität 313 (4,5%) 378 (5,6%) 0,82 (0,71; 0,96)p=0
  • + ,01062
  • +a) Intention-To-Treat-Analysedaten
  • +satz, primäre Analyse.b) Kum.
  • +Risiko: Kumulative Inzidenz
  • +(Inzidenzrisiko) (Kaplan-Meier-Sch
  • +ätzer) nach 30 Monaten.c) vs. ASS
  • +100 mg; p-Wert des Log-Rank-Tests.
  • +* Die Reduktion des primären
  • +Wirksamkeitsendpunktes erwies
  • +sich als statistisch überlegen.
  • +Nominaler p-Wert signifikant bei
  • +p<0,05.bid: zweimal täglich, od:
  • +einmal täglich, KI: Konfidenzinter
  • +vall.
  • + 
  • +
  • -Studienpopulation Patienten mit KHK und/oder PAVK a)
  • -Behandlungsdosierung Rivaroxaban 2,5 mg bid in Kombination mit ASS 100 mg od, N=9152 n (Kum. Risiko % über 30 Monate)b) ASS 100 mg od N=9126 n (Kum. Risiko % über 30 Monate)b) Hazard Ratio (95% KI) p-Wertc)
  • -Schwere Blutungen, gemäss modifizierten ISTH-Kiterien 288 (3,9%) 170 (2,5%) 1,70 (1,40; 2,05) p<0,00001
  • -·Blutungsereignis mit tödlichem Ausgang 15 (0,2%) 10 (0,2%) 1,49 (0,67; 3,33) p=0,32164
  • -·nicht-tödliche symptomatische Einblutungen in ein kritisches Organ 63 (0,9%) 49 (0,7%) 1,28 (0,88; 1,86) p=0,19679
  • -·Blutungen, die zu einer Hospitalisation führten (nicht-tödlich, nicht in ein kritisches Organ, keine Reoperation notwendig) 208 (2,9%) 109 (1,6%) 1,91 (1,51; 2,41) p<0,00001
  • -Schwere gastrointestinale Blutungen 140 (2,0%) 65 (1,1%) 2,15 (1,60; 2,89) p<0,00001
  • -Schwere intrakranielle Blutungsereignisse 28 (0,4%) 24 (0,3%) 1,16 (0,67; 2,00) p=0,59858
  • -a)Intention-To-Treat-Analysedatensatz, primäre Analyse. b) Kum. Risiko: Kumulative Inzidenz (Inzidenzrisiko) (Kaplan-Meier-Schätzer) nach 30 Monaten. c) vs. ASS 100 mg; p-Wert des Log-Rank-Tests. bid: zweimal täglich, od: einmal täglich, KI: Konfidenzintervall.
  • +Studienpopulation Patienten mit KHK
  • + und/oder PAVK a)
  • +Behandlungsdosierung Rivaroxaban 2,5 mg ASS 100 mg od Hazard Ratio (95%
  • + bid in Kombination N=9126 n (Kum. KI) p-Wertc)
  • + mit ASS 100 mg od, Risiko % über 30
  • + N=9152 n (Kum. Monate)b)
  • + Risiko % über 30
  • + Monate)b)
  • +Schwere Blutungen, gemäss 288 (3,9%) 170 (2,5%) 1,70(1,40; 2,05)
  • +modifizierten ISTH-Kiterien p<0,00001
  • +-Blutungsereignis mit tödlichem 15 (0,2%) 10 (0,2%) 1,49(0,67; 3,33)
  • +Ausgang p=0,32164
  • +-nicht-tödliche symptomatische 63 (0,9%) 49 (0,7%) 1,28(0,88; 1,86)
  • +Einblutungen in ein kritisches p=0,19679
  • +Organ
  • +-Blutungen, die zu einer 208 (2,9%) 109 (1,6%) 1,91(1,51; 2,41)p<0,
  • +Hospitalisation führten 00001
  • +(nicht-tödlich, nicht in ein
  • +kritisches Organ, keine
  • +Reoperation notwendig)
  • +Schwere gastrointestinale 140 (2,0%) 65 (1,1%) 2,15(1,60; 2,89)
  • +Blutungen p<0,00001
  • +Schwere intrakranielle 28 (0,4%) 24 (0,3%) 1,16(0,67; 2,00)
  • +Blutungsereignisse p=0,59858
  • +a) Intention-To-Treat-Analysedaten
  • +satz, primäre Analyse.b) Kum.
  • +Risiko: Kumulative Inzidenz
  • +(Inzidenzrisiko) (Kaplan-Meier-Sch
  • +ätzer) nach 30 Monaten.c) vs. ASS
  • +100 mg; p-Wert des Log-Rank-Tests.
  • +bid: zweimal täglich, od: einmal
  • +täglich, KI: Konfidenzintervall.
  • + 
  • +
  • -Rivaroxaban wird schnell resorbiert. Die maximale Plasmakonzentration (Cmax) wird 2-4 Stunden nach der oralen Gabe erreicht.
  • -Rivaroxaban 2,5 mg wird nahezu vollständig oral resorbiert und die orale Bioverfügbarkeit der 2,5 mg Tablettendosis ist, unabhängig davon, ob im Nüchternzustand oder nach einer Mahlzeit eingenommen, hoch (80-100%).
  • +Rivaroxaban wird schnell resorbiert. Die maximale Plasmakonzentration (Cmax) wird 2-4 Stunden nach der oralen Gabe erreicht.
  • +Rivaroxaban 2,5 mg wird nahezu vollständig oral resorbiert und die orale Bioverfügbarkeit der 2,5 mg Tablettendosis ist, unabhängig davon, ob im Nüchternzustand oder nach einer Mahlzeit eingenommen, hoch (80-100%).
  • -Die Proteinbindung von Rivaroxaban in Humanplasma ist mit ca. 92% bis 95% hoch. Rivaroxaban bindet sich vorwiegend an Albumin. Das Verteilungsvolumen ist mit einem Vss von ungefähr 50 l mässig.
  • +Die Proteinbindung von Rivaroxaban in Humanplasma ist mit ca. 92% bis 95% hoch. Rivaroxaban bindet sich vorwiegend an Albumin. Das Verteilungsvolumen ist mit einem Vss von ungefähr 50 l mässig.
  • -Unverändertes Rivaroxaban ist die Hauptkomponente im humanen Plasma; es sind keine zirkulierende aktive Metabolite oder Hauptmetabolite nachweisbar. Rivaroxaban wird sowohl durch metabolischen Abbau (etwa 2/3 der verabreichten Dosis) als auch durch direkte Ausscheidung als unveränderte Verbindung (etwa 1/3) eliminiert. Die Metabolisierung erfolgt durch CYP3A4, CYP2J2 und CYP-unabhängige Mechanismen. Oxidativer Abbau des Morpholinon-Teils und Hydrolyse der Amid-Bindungen sind die Hauptwege der Biotransformation. Mit einer systemischen Clearance von etwa 10 l/h ist Rivaroxaban ein Wirkstoff mit einer niedrigen Clearance. Die Eliminierung von Rivaroxaban aus dem Plasma erfolgte bei jungen Personen mit einer terminalen Halbwertszeit von 5 bis 9 Stunden, bei älteren mit einer terminalen Halbwertszeit von 11 bis 13 Stunden.
  • +Unverändertes Rivaroxaban ist die Hauptkomponente im humanen Plasma; es sind keine zirkulierende aktive Metabolite oder Hauptmetabolite nachweisbar. Rivaroxaban wird sowohl durch metabolischen Abbau (etwa 2/3 der verabreichten Dosis) als auch durch direkte Ausscheidung als unveränderte Verbindung (etwa 1/3) eliminiert. Die Metabolisierung erfolgt durch CYP3A4, CYP2J2 und CYP-unabhängige Mechanismen. Oxidativer Abbau des Morpholinon-Teils und Hydrolyse der Amid-Bindungen sind die Hauptwege der Biotransformation. Mit einer systemischen Clearance von etwa 10 l/h ist Rivaroxaban ein Wirkstoff mit einer niedrigen Clearance. Die Eliminierung von Rivaroxaban aus dem Plasma erfolgte bei jungen Personen mit einer terminalen Halbwertszeit von 5 bis 9 Stunden, bei älteren mit einer terminalen Halbwertszeit von 11 bis 13 Stunden.
  • -In sicherheitspharmakologischen Studien zeigte Rivaroxaban keine schädigenden Effekte auf das Herz-Kreislauf- und Atemsystem, das zentrale Nervensystem, sowie auf die renale und gastrointestinale Funktion (Dosen bis zu 30 mg/kg). Kardiovaskuläre In-vitro- und In-vivo-Studien erbrachten keinerlei Hinweise auf ein arrhythmogenes Potential von Rivaroxaban.
  • +In sicherheitspharmakologischen Studien zeigte Rivaroxaban keine schädigenden Effekte auf das Herz-Kreislauf- und Atemsystem, das zentrale Nervensystem, sowie auf die renale und gastrointestinale Funktion (Dosen bis zu 30 mg/kg). Kardiovaskuläre In-vitro- und In-vivo-Studien erbrachten keinerlei Hinweise auf ein arrhythmogenes Potential von Rivaroxaban.
  • -Reproduktionstoxikologische Untersuchungen an der Ratte bis zu einer Dosis von 200 mg/kg Rivaroxaban zeigten keine Effekte auf die männliche und weibliche Fertilität. Entwicklungstoxikologische Untersuchen in der Ratte zeigten ab einer Dosis von 10 mg/kg Rivaroxaban und im Kaninchen ab einer Dosis von 2,5 mg/kg Rivaroxaban embryonale Toxizität sowie Effekte auf die Plazenta, die weitgehend auf eine gesteigerte Blutungsneigung zurückzuführen sind. Hinweise auf eine primär teratogene Wirkung fanden sich nicht.
  • +Reproduktionstoxikologische Untersuchungen an der Ratte bis zu einer Dosis von 200 mg/kg Rivaroxaban zeigten keine Effekte auf die männliche und weibliche Fertilität. Entwicklungstoxikologische Untersuchen in der Ratte zeigten ab einer Dosis von 10 mg/kg Rivaroxaban und im Kaninchen ab einer Dosis von 2,5 mg/kg Rivaroxaban embryonale Toxizität sowie Effekte auf die Plazenta, die weitgehend auf eine gesteigerte Blutungsneigung zurückzuführen sind. Hinweise auf eine primär teratogene Wirkung fanden sich nicht.
  • -Kanzerogenesestudien in Mäusen und Ratten über zwei Jahre mit einer maximalen Dosierung von 60 mg/kg/Tag Rivaroxaban ergaben keine Hinweise auf ein diesbezügliches Potential.
  • +Kanzerogenesestudien in Mäusen und Ratten über zwei Jahre mit einer maximalen Dosierung von 60 mg/kg/Tag Rivaroxaban ergaben keine Hinweise auf ein diesbezügliches Potential.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Rivaroxaban Viatris vascular Filmtabletten können zerstossen und in 50 ml Wasser suspendiert über eine nasogastrale Sonde oder eine Magensonde verabreicht werden, nachdem die korrekte Lage im Magen überprüft wurde. Anschliessend ist die Sonde mit Wasser zu spülen. Da die Resorption von Rivaroxaban vom Ort der Wirkstofffreisetzung abhängt, ist die Anwendung von Rivaroxaban distal des Magens zu vermeiden, da dies zu einer verminderten Resorption und dadurch zu einer geringeren Wirkstoffexposition führen kann. Eine enterale Nahrungsgabe ist unmittelbar nach Verabreichung der zerkleinerten 2,5 mg Filmtabletten nicht erforderlich.
  • +Rivaroxaban Viatris vascular Filmtabletten können zerstossen und in 50 ml Wasser suspendiert über eine nasogastrale Sonde oder eine Magensonde verabreicht werden, nachdem die korrekte Lage im Magen überprüft wurde. Anschliessend ist die Sonde mit Wasser zu spülen. Da die Resorption von Rivaroxaban vom Ort der Wirkstofffreisetzung abhängt, ist die Anwendung von Rivaroxaban distal des Magens zu vermeiden, da dies zu einer verminderten Resorption und dadurch zu einer geringeren Wirkstoffexposition führen kann. Eine enterale Nahrungsgabe ist unmittelbar nach Verabreichung der zerkleinerten 2,5 mg Filmtabletten nicht erforderlich.
  • -2,5 mg Filmtabletten: Packungen zu 56 oder 196 Filmtabletten. (B)
  • +2,5 mg Filmtabletten: Packungen zu 56 oder 196 Filmtabletten. (B)
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