| 66 Änderungen an Fachinfo Solifenacin Leman ODT 5 mg |
-„ODT” ist die Abkürzung für den englischen Begriff „oro-dispersibletablets” (Schmelztabletten).
- +„ODT” ist die Abkürzung für den englischen Begriff „oro-dispersible tablets” (Schmelztabletten).
-Solifenacin Leman ODT wird peroral eingenommen;die Tabletten müssen bis zur vollständigen Auflösung gelutscht werden.Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
- +Solifenacin Leman ODT wird peroral eingenommen; die Tabletten müssen bis zur vollständigen Auflösung gelutscht werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Solifenacin Leman ODT wurde bei Kindern nicht untersucht. Solifenacin Leman ODTsolltedaher in dieserAltersgruppenichtangewendetwerden.
-SpezielleDosierungsanweisungen
-PatientenmitNierenfunktionsstörungen
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Solifenacin Leman ODT wurde bei Kindern nicht untersucht. Solifenacin Leman ODT sollte daher in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- +Spezielle Dosierungsanweisungen
- +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
--NichteingestelltesEngwinkelglaukom
- +-Nicht eingestelltes Engwinkelglaukom
--SchwereLeberfunktionsstörungen
- +-Schwere Leberfunktionsstörungen
-Unter der Behandlung mit Solifenacinwurde bei einigen Patienten über ein Angioödem mit Atemwegsobstruktion berichtet. Bei Auftreten eines Angioödems muss die Behandlung mit Solifenacin Leman ODT abgebrochen und geeignete Massnahmen ergriffen werden.
-AnaphylaktischeReaktionen
- +Unter der Behandlung mit Solifenacin wurde bei einigen Patienten über ein Angioödem mit Atemwegsobstruktion berichtet. Bei Auftreten eines Angioödems muss die Behandlung mit Solifenacin Leman ODT abgebrochen und geeignete Massnahmen ergriffen werden.
- +Anaphylaktische Reaktionen
-PharmakokinetischeInteraktionen
- +Pharmakokinetische Interaktionen
-Wirkunganderer Arzneimittel auf Solifenacin
- +Wirkung anderer Arzneimittel auf Solifenacin
-Wirkung von Solifenacinauf andere Arzneimittel
- +Wirkung von Solifenacin auf andere Arzneimittel
-Bei Anwendung von Solifenacinzeigten sich keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen von Solifenacin mit kombinierten oralen Kontrazeptiva (Ethinylestradiol/Levonorgestrel; beides Substrate von CYP3A4).
- +Bei Anwendung von Solifenacin zeigten sich keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen von Solifenacin mit kombinierten oralen Kontrazeptiva (Ethinylestradiol/Levonorgestrel; beides Substrate von CYP3A4).
-Die Anwendung von Solifenacinhatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von R-Warfarin oder S-Warfarin oder auf deren Wirkung auf die Prothrombinzeit.
- +Die Anwendung von Solifenacin hatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von R-Warfarin oder S-Warfarin oder auf deren Wirkung auf die Prothrombinzeit.
-Die Anwendung von Solifenacinhatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von Digoxin.
- +Die Anwendung von Solifenacin hatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von Digoxin.
-Die am häufigsten beschriebene unerwünschte Wirkung von Solifenacinwar Mundtrockenheit. Sie trat bei 11% der Patienten, die mit Solifenacin Leman ODT 5 mg einmal täglich behandelt wurden, bei 22% der Patienten, die mit Solifenacin Leman ODT 10 mg einmal täglich behandelt wurden, und bei 4% der mit Placebo behandelten Patienten auf. Im Allgemeinen war die Mundtrockenheit leicht ausgeprägt und führte nur in wenigen Fällen zum Therapieabbruch.
- +Die am häufigsten beschriebene unerwünschte Wirkung von Solifenacin war Mundtrockenheit. Sie trat bei 11% der Patienten, die mit Solifenacin Leman ODT 5 mg einmal täglich behandelt wurden, bei 22% der Patienten, die mit Solifenacin Leman ODT 10 mg einmal täglich behandelt wurden, und bei 4% der mit Placebo behandelten Patienten auf. Im Allgemeinen war die Mundtrockenheit leicht ausgeprägt und führte nur in wenigen Fällen zum Therapieabbruch.
-Infektionen und parasitäreErkrankungen
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Sehr selten: AnaphylaktischeReaktion.
- +Sehr selten: Anaphylaktische Reaktion.
-PsychiatrischeErkrankungen
- +Psychiatrische Erkrankungen
-Häufig: VerschwommenesSehen.
- +Häufig: Verschwommenes Sehen.
-Gelegentlich: Müdigkeit, periphereÖdeme.
- +Gelegentlich: Müdigkeit, periphere Ödeme.
-Eine ÜberdosierungmitSolifenacinsuccinatkannzuschwerenanticholinergenWirkungen (wieMundtrockenheit, VerschwommenesSehen, Schwindel, Somnolenz) führen. Die höchsteeinemPatientenverabreichteDosisbetrug 280 mg innerhalb von fünfStunden und verursachteVeränderungen des mentalenZustands, die jedochkeinestationäreBehandlungerforderlichmachten.
- +Eine Überdosierung mit Solifenacinsuccinat kann zu schweren anticholinergen Wirkungen (wie Mundtrockenheit, Verschwommenes Sehen, Schwindel, Somnolenz) führen. Die höchste einem Patienten verabreichte Dosis betrug 280 mg innerhalb von fünf Stunden und verursachte Veränderungen des mentalen Zustands, die jedoch keine stationäre Behandlung erforderlich machten.
-Im Falle einerÜberdosierung von SolifenacinsuccinatsolltezurBehandlungAktivkohleeingesetztwerden. InnerhalbeinerStundenach der EinnahmekanneineMagenspülungerfolgen. Erbrechendarfjedochnichtinduziertwerden.
-Wie von anderenAnticholinergikabekannt, können die SymptomeeinerÜberdosierungfolgendermassenbehandeltwerden:
--Schwere ZNS-Nebenwirkungen, wieHalluzinationenoderausgeprägteErregungszustände: Physostigminoder Carbachol.
--KonvulsionenoderausgeprägteErregungszustände: Benzodiazepine.
--RespiratorischeInsuffizienz: künstlicheBeatmung.
--Tachykardie:Betarezeptorenblocker.
--Harnverhaltung:Katheterisierung.
--Mydriasis:Abdunkeln des Zimmers, gegebenenfallsPilocarpin-Augentropfen.
-WiebeianderenAntimuskarinergikamussimFalleeinerÜberdosierungbesonderesAugenmerkaufPatienten mit bekanntemRisikoeiner QT-Verlängerung (z.B. Hyperkaliämie, Bradykardie, beigleichzeitigerVerabreichung von Präparaten, die bekanntermassenzueinerVerlängerung des QT-Intervallsführen) undschwerenbestehendenHerzerkrankungengerichtetwerden (z.B. Myokardischämie, Arrhythmie, congestive Herzinsuffizienz).
- +Im Falle einer Überdosierung von Solifenacinsuccinat sollte zur Behandlung Aktivkohle eingesetzt werden. Innerhalb einer Stunde nach der Einnahme kann eine Magenspülung erfolgen. Erbrechen darf jedoch nicht induziert werden.
- +Wie von anderen Anticholinergika bekannt, können die Symptome einer Überdosierung folgendermassen behandelt werden:
- +-Schwere ZNS-Nebenwirkungen, wie Halluzinationen oder ausgeprägte Erregungszustände: Physostigmin oder Carbachol.
- +-Konvulsionen oder ausgeprägte Erregungszustände: Benzodiazepine.
- +-Respiratorische Insuffizienz: künstliche Beatmung.
- +-Tachykardie: Betarezeptorenblocker.
- +-Harnverhaltung: Katheterisierung.
- +-Mydriasis: Abdunkeln des Zimmers, gegebenenfalls Pilocarpin-Augentropfen.
- +Wie bei anderen Antimuskarinergika muss im Falle einer Überdosierung besonderes Augenmerk auf Patienten mit bekanntem Risiko einer QT-Verlängerung (z.B. Hyperkaliämie, Bradykardie, bei gleichzeitiger Verabreichung von Präparaten, die bekanntermassen zu einer Verlängerung des QT-Intervalls führen) und schweren bestehenden Herzerkrankungen gerichtet werden (z.B. Myokardischämie, Arrhythmie, congestive Herzinsuffizienz).
-Solifenacinisteinkompetitiver, spezifischer, cholinergerRezeptorantagonist.
-Die Harnblasewird von cholinergenBahnen des Parasympathikusinnerviert. Acetylcholinkontrahiert die glatte Detrusor-MuskulaturübermuscarinischeRezeptoren, beiüberwiegenderBeteiligung des M3-Subtyps. Solifenacinisteinkompetitiver Inhibitor des Muscarin-Rezeptorsvom M3-Subtyp.
- +Solifenacin ist ein kompetitiver, spezifischer, cholinerger Rezeptorantagonist.
- +Die Harnblase wird von cholinergen Bahnen des Parasympathikus innerviert. Acetylcholin kontrahiert die glatte Detrusor-Muskulatur über muscarinische Rezeptoren, bei überwiegender Beteiligung des M3-Subtyps. Solifenacin ist ein kompetitiver Inhibitor des Muscarin-Rezeptors vom M3-Subtyp.
-Es zeigte sich sowohl bei der Dosierung von 5 mg als auch bei der Dosierung von 10 mg eine statistisch signifikante Verbesserung im Vergleich zu Placebo in den primären Endpunkten, insbesondere in der Miktionsfrequenz pro 24 Stunden (p <0,001). Eine Wirksamkeitwurdebereitsinnerhalb der erstenWochenachTherapiebeginnbeschrieben und bliebinnerhalb von 12 Wochenstabil.
-Solifenacinerreicht seine maximaleWirksamkeitfrühestensnach 4 Wochen.
- +Es zeigte sich sowohl bei der Dosierung von 5 mg als auch bei der Dosierung von 10 mg eine statistisch signifikante Verbesserung im Vergleich zu Placebo in den primären Endpunkten, insbesondere in der Miktionsfrequenz pro 24 Stunden (p <0,001). Eine Wirksamkeit wurde bereits innerhalb der ersten Woche nach Therapiebeginn beschrieben und blieb innerhalb von 12 Wochen stabil.
- +Solifenacin erreicht seine maximale Wirksamkeit frühestens nach 4 Wochen.
-Eine offeneLangzeitstudiezeigte, dass die Wirksamkeitübermindestens 12 Monateaufrechterhaltenwerdenkonnte. Es fand sichbeieinemAusgangswert von durchschnittlich 12 Miktionen pro Tag eineVerminderungnach 12 wöchigerBehandlung um 2,3 Miktionen/24 h unter 5 mg Solifenacin, um 2,7 Miktionen/24 h unter 10 mg Solifenacin und unter Placebo von 1,4 Miktionen/24 Stunden.
-Nach einerTherapiedauer von 12 Wochenwaren ca. 50% der PatientenmitHarninkontinenzvorTherapiebeginnfrei von Inkontinenzepisoden. Zusätzlich erreichten 35% der PatienteneineMiktionshäufigkeit von wenigerals 8 Miktionentäglich.
-Auch in den Sekundärendpunkten (Anzahl an Drangepisoden, AnzahlInkontinenzepisoden pro 24 Stunden) fand sicheinesignifikanteVerbesserung.
-Auch die Untersuchung von Parametern der Lebensqualität (physische und sozialeBeeinträchtigungdurch die Erkrankung) zeigteeineVerbesserung.
- +Eine offene Langzeitstudie zeigte, dass die Wirksamkeit über mindestens 12 Monate aufrechterhalten werden konnte. Es fand sich bei einem Ausgangswert von durchschnittlich 12 Miktionen pro Tag eine Verminderung nach 12 wöchiger Behandlung um 2,3 Miktionen/24 h unter 5 mg Solifenacin, um 2,7 Miktionen/24 h unter 10 mg Solifenacin und unter Placebo von 1,4 Miktionen/24 Stunden.
- +Nach einer Therapiedauer von 12 Wochen waren ca. 50% der Patienten mit Harninkontinenz vor Therapiebeginn frei von Inkontinenzepisoden. Zusätzlich erreichten 35% der Patienten eine Miktionshäufigkeit von weniger als 8 Miktionen täglich.
- +Auch in den Sekundärendpunkten (Anzahl an Drangepisoden, Anzahl Inkontinenzepisoden pro 24 Stunden) fand sich eine signifikante Verbesserung.
- +Auch die Untersuchung von Parametern der Lebensqualität (physische und soziale Beeinträchtigung durch die Erkrankung) zeigte eine Verbesserung.
-Die Cmax von Solifenacin wird 3 bis 8 Stunden nach der Einnahme der Solifenacin-Filmtabletten erreicht. Dabei ist tmax dosisunabhängig. Cmax und AUC nehmenzwischen 5 mg und 40 mg dosisproportionalzu.
- +Die Cmax von Solifenacin wird 3 bis 8 Stunden nach der Einnahme der Solifenacin-Filmtabletten erreicht. Dabei ist tmax dosisunabhängig. Cmax und AUC nehmen zwischen 5 mg und 40 mg dosisproportional zu.
-ÄlterePatienten
-Eine Dosisanpassung in AbhängigkeitvomLebensalteristnichterforderlich. StudienzeigtenbeigesundenälterenProbanden (65-80 Jahre) nachApplikation von Solifenacinsuccinat (5 mg bzw. 10 mg einmaltäglich) einevergleichbareBioverfügbarkeit (AUC) wiebeigesundenjüngerenProbanden (<55 Jahre). Die durchschnittlicheAbsorptionsgeschwindigkeit (gemessen an der tmax) war bei den älterenProbandenleichtverzögert, die Eliminationshalbwertszeit um ca. 20% verlängert. DiesegeringenUnterschiedewurdenalsklinischnicht relevant erachtet.
- +Ältere Patienten
- +Eine Dosisanpassung in Abhängigkeit vom Lebensalter ist nicht erforderlich. Studien zeigten bei gesunden älteren Probanden (65-80 Jahre) nach Applikation von Solifenacinsuccinat (5 mg bzw. 10 mg einmal täglich) eine vergleichbare Bioverfügbarkeit (AUC) wie bei gesunden jüngeren Probanden (<55 Jahre). Die durchschnittliche Absorptionsgeschwindigkeit (gemessen an der tmax) war bei den älteren Probanden leicht verzögert, die Eliminationshalbwertszeit um ca. 20% verlängert. Diese geringen Unterschiede wurden als klinisch nicht relevant erachtet.
-Die Pharmakokinetik von SolifenacinbeiKindern und Jugendlichenwurdenichtuntersucht.
-Geschlecht und ethnischeZugehörigkeit
-Das pharmakokinetischeProfil von Solifenacinwirdwederdurch das Geschlechtnochdurch die ethnischeZugehörigkeitbeeinflusst.
- +Die Pharmakokinetik von Solifenacin bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht.
- +Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit
- +Das pharmakokinetische Profil von Solifenacin wird weder durch das Geschlecht noch durch die ethnische Zugehörigkeit beeinflusst.
-Die Werte für AUC und Cmax von SolifenacinbeiPatientenmitleichterodermittelschwererNierenfunktionsstörungunterschiedensichnichtsignifikant von den WertenbeigesundenProbanden.
-Bei PatientenmitschwererNierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min) war die Bioverfügbarkeit von Solifenacinsignifikanthöheralsbei der Kontrollgruppe. Die Cmax lag um etwa 30%, die AUC um >100% und die t½ um >60% höheralsbeiNierengesunden. Zwischen der Kreatinin-Clearance und der Solifenacin-Clearance bestandeinestatistischsignifikanteKorrelation.
-FürHämodialyse-Patientenwurdedaspharmakokinetische Profil nichtbestimmt.
- +Die Werte für AUC und Cmax von Solifenacin bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung unterschieden sich nicht signifikant von den Werten bei gesunden Probanden.
- +Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min) war die Bioverfügbarkeit von Solifenacin signifikant höher als bei der Kontrollgruppe. Die Cmax lag um etwa 30%, die AUC um >100% und die t½ um >60% höher als bei Nierengesunden. Zwischen der Kreatinin-Clearance und der Solifenacin-Clearance bestand eine statistisch signifikante Korrelation.
- +Für Hämodialyse-Patienten wurde das pharmakokinetische Profil nicht bestimmt.
-Bei Patienten mit mittelschwererLeberfunktionsstörungwar die Cmax unbeeinflusst, während die AUC um 60% zunahmundsich die Eliminationshalbwertszeitverdoppelte. Bei Patienten mit schwererLeberinsuffizienzwurde die Pharmakokinetik von Solifenacinnichtuntersucht.
- +Bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung war die Cmax unbeeinflusst, während die AUC um 60% zunahm und sich die Eliminationshalbwertszeit verdoppelte. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz wurde die Pharmakokinetik von Solifenacin nicht untersucht.
-Das Toxizitätsprofil so wie alle anderenpharmakologischenEffekte für Solifenacinwurden an der Ratte, der Maus und am Hund untersucht, und dabeivorallem suprapharmakologischeEffektebeobachtet.
-In präklinischenStudienüber die Toxizität, Genotoxizität, Karzinogenizität und Unbedenklichkeitsindneben der pharmakologischenWirkung der VerbindungkeinerelevantenWirkungenbeobachtetworden.
-Solifenacin hat keingenotoxischesoderkarzinogenesPotenzial.
- +Das Toxizitätsprofil so wie alle anderen pharmakologischen Effekte für Solifenacin wurden an der Ratte, der Maus und am Hund untersucht, und dabei vor allem suprapharmakologische Effekte beobachtet.
- +In präklinischen Studien über die Toxizität, Genotoxizität, Karzinogenizität und Unbedenklichkeit sind neben der pharmakologischen Wirkung der Verbindung keine relevanten Wirkungen beobachtet worden.
- +Solifenacin hat kein genotoxisches oder karzinogenes Potenzial.
-ExperimentelleStudien an Ratten und Kaninchenweisen auf keinedirekteschädlicheWirkung auf die Reproduktionsfunktion, die Fertilität, die embryonale/fetaleEntwicklung, den Geburtsverlaufoder die postnataleEntwicklunghin. Bei der Maus werdenSolifenacin und/oder seine Metaboliten in die Muttermilchausgeschieden und verursachenbeineugeborenen Tieren einedosisabhängigeWachstumsverzögerung. Bei juvenilenMäusenhatte die Verabreichung ab dem 10. Tag nachGeburteinehöhere Exposition und ToxizitätzurFolgealsbeierwachsenenMäusen.
-TierexperimentelleStudienweisen auf keineteratogeneWirkunghin.
- +Experimentelle Studien an Ratten und Kaninchen weisen auf keine direkte schädliche Wirkung auf die Reproduktionsfunktion, die Fertilität, die embryonale/fetale Entwicklung, den Geburtsverlauf oder die postnatale Entwicklung hin. Bei der Maus werden Solifenacin und/oder seine Metaboliten in die Muttermilch ausgeschieden und verursachen bei neugeborenen Tieren eine dosisabhängige Wachstumsverzögerung. Bei juvenilen Mäusen hatte die Verabreichung ab dem 10. Tag nach Geburt eine höhere Exposition und Toxizität zur Folge als bei erwachsenen Mäusen.
- +Tierexperimentelle Studien weisen auf keine teratogene Wirkung hin.
-In vitro UntersuchungenzeigteneinehERG-Kanalhemmungbei Konzentrationen, die 80-fach übertherapeutischen Konzentrationen lagen. Beim Hund warenkeinesignifikanten EKG-Veränderungen (einschl. QT/QTc) festzustellen.
- +In vitro Untersuchungen zeigten eine hERG-Kanalhemmung bei Konzentrationen, die 80-fach über therapeutischen Konzentrationen lagen. Beim Hund waren keine signifikanten EKG-Veränderungen (einschl. QT/QTc) festzustellen.
-Nichtüber 25 °C lagern.
-AusserReichweite von Kindernaufbewahren.
- +Nicht über 25 °C lagern.
- +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
-Packungmit 30 Schmelztabletten (B)
-Packungmit 90 Schmelztabletten (B)
- +Packung mit 30 Schmelztabletten (B)
- +Packung mit 90 Schmelztabletten (B)
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