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Home - Fachinformation zu Solifenacin Leman ODT 5 mg - Änderungen - 28.01.2026
90 Änderungen an Fachinfo Solifenacin Leman ODT 5 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Schmelztabletten.
  • +„ODT” ist die Abkürzung für den englischen Begriff „oro-dispersibletablets” (Schmelztabletten).
  • +Solifenacin Leman ODT 5 mg, Schmelztabletten: 5 mg Solifenacinsuccinat, entspricht 3,8 mg Solifenacin.
  • +Solifenacin Leman ODT 10 mg, Schmelztabletten: 10 mg Solifenacinsuccinat, entspricht 7,5 mg Solifenacin.
  • -Solifenacin Leman ODT wird peroral eingenommen; die Tabletten müssen bis zur vollständigen Auflösung gelutscht werden. Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
  • +Solifenacin Leman ODT wird peroral eingenommen;die Tabletten müssen bis zur vollständigen Auflösung gelutscht werden.Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Solifenacin Leman ODT wurde bei Kindern nicht untersucht. Solifenacin Leman ODT sollte daher in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
  • -Spezielle Dosierungsanweisungen
  • -Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • -Eine Dosisanpassung ist für Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion nicht erforderlich (Kreatinin-Clearance >30 ml/min). Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min) sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden und nicht mehr als 5 mg einmal täglich erhalten (siehe «Pharmakokinetik»). Es liegen keine Daten bei Hämodialyse Patienten vor (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Solifenacin Leman ODT wurde bei Kindern nicht untersucht. Solifenacin Leman ODTsolltedaher in dieserAltersgruppenichtangewendetwerden.
  • +SpezielleDosierungsanweisungen
  • +PatientenmitNierenfunktionsstörungen
  • +Eine Dosisanpassung ist für Patienten mit leicht bis mässig eingeschränkter Nierenfunktion nicht erforderlich (Kreatinin-Clearance >30 ml/min). Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min) sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden und nicht mehr als 5 mg einmal täglich erhalten (siehe "Pharmakokinetik" ). Es liegen keine Daten bei Hämodialyse Patienten vor (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden und nicht mehr als 5 mg einmal täglich erhalten (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung sollten mit besonderer Vorsicht behandelt werden und nicht mehr als 5 mg einmal täglich erhalten (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Die maximale Dosis von Solifenacin Leman ODT soll auf 5 mg limitiert werden, wenn gleichzeitig mit Ketoconazol oder therapeutischen Dosen anderer starker CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Proteaseinhibitoren oder Itraconazol behandelt wird (siehe «Interaktionen»).
  • -
  • +Die maximale Dosis von Solifenacin Leman ODT soll auf 5 mg limitiert werden, wenn gleichzeitig mit Ketoconazol oder therapeutischen Dosen anderer starker CYP3A4-Inhibitoren wie z.B. Proteaseinhibitoren oder Itraconazol behandelt wird (siehe "Interaktionen" ).
  • + 
  • +
  • -·Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung
  • -·Harnverhaltung
  • -·Nicht eingestelltes Engwinkelglaukom
  • -·Schwere gastrointestinale Erkrankungen (z.B. toxisches Megakolon)
  • -·Myasthenia gravis
  • -·Schwere Leberfunktionsstörungen
  • -·Hämodialysepatienten (vgl. «Pharmakokinetik»)
  • -·Schwere Niereninsuffizienz oder mittelschwere Leberfunktionsstörung bei gleichzeitiger Behandlung mit einem starken CYP3A4-Inhibitor (vgl. «Interaktionen») einschliesslich Patienten, bei denen ein Risiko für diese Erkrankungen besteht
  • +-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung
  • +-Harnverhaltung
  • +-NichteingestelltesEngwinkelglaukom
  • +-Schwere gastrointestinale Erkrankungen (z.B. toxisches Megakolon)
  • +-Myasthenia gravis
  • +-SchwereLeberfunktionsstörungen
  • +-Hämodialysepatienten (vgl. "Pharmakokinetik" )
  • +-Schwere Niereninsuffizienz oder mittelschwere Leberfunktionsstörung bei gleichzeitiger Behandlung mit einem starken CYP3A4-Inhibitor (vgl. "Interaktionen" ) einschliesslich Patienten, bei denen ein Risiko für diese Erkrankungen besteht
  • -Unter der Behandlung mit Solifenacin wurde bei einigen Patienten über ein Angioödem mit Atemwegsobstruktion berichtet. Bei Auftreten eines Angioödems muss die Behandlung mit Solifenacin Leman ODT abgebrochen und geeignete Massnahmen ergriffen werden.
  • -Anaphylaktische Reaktionen
  • +Unter der Behandlung mit Solifenacinwurde bei einigen Patienten über ein Angioödem mit Atemwegsobstruktion berichtet. Bei Auftreten eines Angioödems muss die Behandlung mit Solifenacin Leman ODT abgebrochen und geeignete Massnahmen ergriffen werden.
  • +AnaphylaktischeReaktionen
  • -Zur Vorsicht geraten wird bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen mit einer Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
  • +Zur Vorsicht geraten wird bei Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen mit einer Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Zur Vorsicht geraten wird bei Patienten mit mittelschweren Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh 7–9, siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
  • +Zur Vorsicht geraten wird bei Patienten mit mittelschweren Leberfunktionsstörungen (Child-Pugh 7–9, siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Pharmakokinetische Interaktionen
  • +PharmakokinetischeInteraktionen
  • -Wirkung anderer Arzneimittel auf Solifenacin
  • +Wirkunganderer Arzneimittel auf Solifenacin
  • -Wirkung von Solifenacin auf andere Arzneimittel
  • +Wirkung von Solifenacinauf andere Arzneimittel
  • -Bei Anwendung von Solifenacin zeigten sich keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen von Solifenacin mit kombinierten oralen Kontrazeptiva (Ethinylestradiol/Levonorgestrel; beides Substrate von CYP3A4).
  • +Bei Anwendung von Solifenacinzeigten sich keine pharmakokinetischen Wechselwirkungen von Solifenacin mit kombinierten oralen Kontrazeptiva (Ethinylestradiol/Levonorgestrel; beides Substrate von CYP3A4).
  • -Die Anwendung von Solifenacin hatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von R-Warfarin oder S-Warfarin oder auf deren Wirkung auf die Prothrombinzeit.
  • +Die Anwendung von Solifenacinhatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von R-Warfarin oder S-Warfarin oder auf deren Wirkung auf die Prothrombinzeit.
  • -Die Anwendung von Solifenacin hatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von Digoxin.
  • +Die Anwendung von Solifenacinhatte keinen Einfluss auf das pharmakokinetische Profil von Digoxin.
  • -Es liegen keine Daten vor, aus denen hervorgeht, ob Solifenacin in die Muttermilch übergeht. Tierexperimentelle Studien zeigen, dass Solifenacin in der Muttermilch ausgeschieden werden und eine Wachstumsverzögerung bei Neugeborenen verursacht (siehe «Präklinische Daten»). Die Anwendung von Solifenacin Leman ODT in der Stillzeit ist daher zu vermeiden.
  • +Es liegen keine Daten vor, aus denen hervorgeht, ob Solifenacin in die Muttermilch übergeht. Tierexperimentelle Studien zeigen, dass Solifenacin in der Muttermilch ausgeschieden werden und eine Wachstumsverzögerung bei Neugeborenen verursacht (siehe "Präklinische Daten" ). Die Anwendung von Solifenacin Leman ODT in der Stillzeit ist daher zu vermeiden.
  • -Die am häufigsten beschriebene unerwünschte Wirkung von Solifenacin war Mundtrockenheit. Sie trat bei 11% der Patienten, die mit Solifenacin Leman ODT 5 mg einmal täglich behandelt wurden, bei 22% der Patienten, die mit Solifenacin Leman ODT 10 mg einmal täglich behandelt wurden, und bei 4% der mit Placebo behandelten Patienten auf. Im Allgemeinen war die Mundtrockenheit leicht ausgeprägt und führte nur in wenigen Fällen zum Therapieabbruch.
  • -Die Nebenwirkungen werden gruppiert nach Organklassen (MedDRA-Datenbank) und absoluter Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert: «Sehr häufig» ≥1/10, «Häufig» ≥1/100–<1/10, «Gelegentlich» ≥1/1'000–<1/100, «Selten» ≥1/10'000–<1/1'000, «Sehr selten» <1/10'000 und «Nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • -Infektionen und parasitäre Erkrankungen
  • -Gelegentlich: Infektion der Harnwege.
  • +Die am häufigsten beschriebene unerwünschte Wirkung von Solifenacinwar Mundtrockenheit. Sie trat bei 11% der Patienten, die mit Solifenacin Leman ODT 5 mg einmal täglich behandelt wurden, bei 22% der Patienten, die mit Solifenacin Leman ODT 10 mg einmal täglich behandelt wurden, und bei 4% der mit Placebo behandelten Patienten auf. Im Allgemeinen war die Mundtrockenheit leicht ausgeprägt und führte nur in wenigen Fällen zum Therapieabbruch.
  • +Die Nebenwirkungen werden gruppiert nach Organklassen (MedDRA-Datenbank) und absoluter Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeiten werden wie folgt definiert: "Sehr häufig" ≥1/10, "Häufig" ≥1/100–<1/10, "Gelegentlich" ≥1/1'000–<1/100, "Selten" ≥1/10'000–<1/1'000, "Sehr selten" <1/10'000 und "Nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Infektionen und parasitäreErkrankungen
  • +Gelegentlich: Infektion der Harnwege.
  • -Sehr selten: Anaphylaktische Reaktion.
  • +Sehr selten: AnaphylaktischeReaktion.
  • -Sehr selten: Verminderter Appetit, Hyperkaliämie.
  • -Psychiatrische Erkrankungen
  • -Sehr selten: Verwirrtheitszustand, Halluzinationen, Delirium.
  • +Sehr selten: Verminderter Appetit, Hyperkaliämie.
  • +PsychiatrischeErkrankungen
  • +Sehr selten: Verwirrtheitszustand, Halluzinationen, Delirium.
  • -Gelegentlich: Schläfrigkeit, Dysgeusie.
  • -Sehr selten: Kopfschmerzen, Schwindel.
  • +Gelegentlich: Schläfrigkeit, Dysgeusie.
  • +Sehr selten: Kopfschmerzen, Schwindel.
  • -Häufig: Verschwommenes Sehen.
  • -Gelegentlich: Augentrockenheit.
  • -Sehr selten: Glaukom (Grüner Star)
  • +Häufig: VerschwommenesSehen.
  • +Gelegentlich: Augentrockenheit.
  • +Sehr selten: Glaukom (Grüner Star)
  • -Sehr selten: QT-Verlängerung im EKG, Torsades de Pointes, Vorhofflimmern, Herzklopfen, Tachykardie.
  • +Sehr selten: QT-Verlängerung im EKG, Torsades de Pointes, Vorhofflimmern, Herzklopfen, Tachykardie.
  • -Gelegentlich: Trockenheit der Nasenschleimhäute.
  • -Sehr selten: Dysphonie.
  • +Gelegentlich: Trockenheit der Nasenschleimhäute.
  • +Sehr selten: Dysphonie.
  • -Sehr häufig: Mundtrockenheit (11% unter 5 mg; 22% unter 10 mg).
  • -Häufig: Obstipation, Übelkeit, Dyspepsie, Bauchschmerzen.
  • -Gelegentlich: Gastroösophageale Refluxkrankheit, trockene Kehle.
  • -Selten: Kolonobstruktion, Koprostase.
  • -Sehr selten: Erbrechen, Ileus.
  • +Sehr häufig: Mundtrockenheit (11% unter 5 mg; 22% unter 10 mg).
  • +Häufig: Obstipation, Übelkeit, Dyspepsie, Bauchschmerzen.
  • +Gelegentlich: Gastroösophageale Refluxkrankheit, trockene Kehle.
  • +Selten: Kolonobstruktion, Koprostase.
  • +Sehr selten: Erbrechen, Ileus.
  • -Sehr selten: Abnormaler Leberfunktionstest, Lebererkrankungen.
  • +Sehr selten: Abnormaler Leberfunktionstest, Lebererkrankungen.
  • -Gelegentlich: Trockene Haut.
  • -Sehr selten: Rash, Pruritus, Urtikaria, Erythema multiforme, Angioödem.
  • -Nicht bekannt: Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Sehr selten: Muskelschwäche.
  • +Gelegentlich: Trockene Haut.
  • +Sehr selten: Rash, Pruritus, Urtikaria, Erythema multiforme, Angioödem.
  • +Nicht bekannt: Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Sehr selten: Muskelschwäche.
  • -Gelegentlich: Miktionsbeschwerden.
  • -Selten: Harnverhaltung.
  • -Sehr selten: Nierenfunktionsstörung.
  • +Gelegentlich: Miktionsbeschwerden.
  • +Selten: Harnverhaltung.
  • +Sehr selten: Nierenfunktionsstörung.
  • -Gelegentlich: Müdigkeit, periphere Ödeme.
  • +Gelegentlich: Müdigkeit, periphereÖdeme.
  • + 
  • +
  • -Eine Überdosierung mit Solifenacinsuccinat kann zu schweren anticholinergen Wirkungen (wie Mundtrockenheit, Verschwommenes Sehen, Schwindel, Somnolenz) führen. Die höchste einem Patienten verabreichte Dosis betrug 280 mg innerhalb von fünf Stunden und verursachte Veränderungen des mentalen Zustands, die jedoch keine stationäre Behandlung erforderlich machten.
  • +Eine ÜberdosierungmitSolifenacinsuccinatkannzuschwerenanticholinergenWirkungen (wieMundtrockenheit, VerschwommenesSehen, Schwindel, Somnolenz) führen. Die höchsteeinemPatientenverabreichteDosisbetrug 280 mg innerhalb von fünfStunden und verursachteVeränderungen des mentalenZustands, die jedochkeinestationäreBehandlungerforderlichmachten.
  • -Im Falle einer Überdosierung von Solifenacinsuccinat sollte zur Behandlung Aktivkohle eingesetzt werden. Innerhalb einer Stunde nach der Einnahme kann eine Magenspülung erfolgen. Erbrechen darf jedoch nicht induziert werden.
  • -Wie von anderen Anticholinergika bekannt, können die Symptome einer Überdosierung folgendermassen behandelt werden:
  • -·Schwere ZNS-Nebenwirkungen, wie Halluzinationen oder ausgeprägte Erregungszustände: Physostigmin oder Carbachol.
  • -·Konvulsionen oder ausgeprägte Erregungszustände: Benzodiazepine.
  • -·Respiratorische Insuffizienz: künstliche Beatmung.
  • -·Tachykardie: Betarezeptorenblocker.
  • -·Harnverhaltung: Katheterisierung.
  • -·Mydriasis: Abdunkeln des Zimmers, gegebenenfalls Pilocarpin-Augentropfen.
  • -Wie bei anderen Antimuskarinergika muss im Falle einer Überdosierung besonderes Augenmerk auf Patienten mit bekanntem Risiko einer QT-Verlängerung (z.B. Hyperkaliämie, Bradykardie, bei gleichzeitiger Verabreichung von Präparaten, die bekanntermassen zu einer Verlängerung des QT-Intervalls führen) und schweren bestehenden Herzerkrankungen gerichtet werden (z.B. Myokardischämie, Arrhythmie, congestive Herzinsuffizienz).
  • +Im Falle einerÜberdosierung von SolifenacinsuccinatsolltezurBehandlungAktivkohleeingesetztwerden. InnerhalbeinerStundenach der EinnahmekanneineMagenspülungerfolgen. Erbrechendarfjedochnichtinduziertwerden.
  • +Wie von anderenAnticholinergikabekannt, können die SymptomeeinerÜberdosierungfolgendermassenbehandeltwerden:
  • +-Schwere ZNS-Nebenwirkungen, wieHalluzinationenoderausgeprägteErregungszustände: Physostigminoder Carbachol.
  • +-KonvulsionenoderausgeprägteErregungszustände: Benzodiazepine.
  • +-RespiratorischeInsuffizienz: künstlicheBeatmung.
  • +-Tachykardie:Betarezeptorenblocker.
  • +-Harnverhaltung:Katheterisierung.
  • +-Mydriasis:Abdunkeln des Zimmers, gegebenenfallsPilocarpin-Augentropfen.
  • +WiebeianderenAntimuskarinergikamussimFalleeinerÜberdosierungbesonderesAugenmerkaufPatienten mit bekanntemRisikoeiner QT-Verlängerung (z.B. Hyperkaliämie, Bradykardie, beigleichzeitigerVerabreichung von Präparaten, die bekanntermassenzueinerVerlängerung des QT-Intervallsführen) undschwerenbestehendenHerzerkrankungengerichtetwerden (z.B. Myokardischämie, Arrhythmie, congestive Herzinsuffizienz).
  • -Solifenacin ist ein kompetitiver, spezifischer, cholinerger Rezeptorantagonist.
  • -Die Harnblase wird von cholinergen Bahnen des Parasympathikus innerviert. Acetylcholin kontrahiert die glatte Detrusor-Muskulatur über muscarinische Rezeptoren, bei überwiegender Beteiligung des M3-Subtyps. Solifenacin ist ein kompetitiver Inhibitor des Muscarin-Rezeptors vom M3-Subtyp.
  • +Solifenacinisteinkompetitiver, spezifischer, cholinergerRezeptorantagonist.
  • +Die Harnblasewird von cholinergenBahnen des Parasympathikusinnerviert. Acetylcholinkontrahiert die glatte Detrusor-MuskulaturübermuscarinischeRezeptoren, beiüberwiegenderBeteiligung des M3-Subtyps. Solifenacinisteinkompetitiver Inhibitor des Muscarin-Rezeptorsvom M3-Subtyp.
  • -Es zeigte sich sowohl bei der Dosierung von 5 mg als auch bei der Dosierung von 10 mg eine statistisch signifikante Verbesserung im Vergleich zu Placebo in den primären Endpunkten, insbesondere in der Miktionsfrequenz pro 24 Stunden (p <0,001). Eine Wirksamkeit wurde bereits innerhalb der ersten Woche nach Therapiebeginn beschrieben und blieb innerhalb von 12 Wochen stabil.
  • -Solifenacin erreicht seine maximale Wirksamkeit frühestens nach 4 Wochen.
  • +Es zeigte sich sowohl bei der Dosierung von 5 mg als auch bei der Dosierung von 10 mg eine statistisch signifikante Verbesserung im Vergleich zu Placebo in den primären Endpunkten, insbesondere in der Miktionsfrequenz pro 24 Stunden (p <0,001). Eine Wirksamkeitwurdebereitsinnerhalb der erstenWochenachTherapiebeginnbeschrieben und bliebinnerhalb von 12 Wochenstabil.
  • +Solifenacinerreicht seine maximaleWirksamkeitfrühestensnach 4 Wochen.
  • -Eine offene Langzeitstudie zeigte, dass die Wirksamkeit über mindestens 12 Monate aufrechterhalten werden konnte. Es fand sich bei einem Ausgangswert von durchschnittlich 12 Miktionen pro Tag eine Verminderung nach 12 wöchiger Behandlung um 2,3 Miktionen/24 h unter 5 mg Solifenacin, um 2,7 Miktionen/24 h unter 10 mg Solifenacin und unter Placebo von 1,4 Miktionen/24 Stunden.
  • -Nach einer Therapiedauer von 12 Wochen waren ca. 50% der Patienten mit Harninkontinenz vor Therapiebeginn frei von Inkontinenzepisoden. Zusätzlich erreichten 35% der Patienten eine Miktionshäufigkeit von weniger als 8 Miktionen täglich.
  • -Auch in den Sekundärendpunkten (Anzahl an Drangepisoden, Anzahl Inkontinenzepisoden pro 24 Stunden) fand sich eine signifikante Verbesserung.
  • -Auch die Untersuchung von Parametern der Lebensqualität (physische und soziale Beeinträchtigung durch die Erkrankung) zeigte eine Verbesserung.
  • +Eine offeneLangzeitstudiezeigte, dass die Wirksamkeitübermindestens 12 Monateaufrechterhaltenwerdenkonnte. Es fand sichbeieinemAusgangswert von durchschnittlich 12 Miktionen pro Tag eineVerminderungnach 12 wöchigerBehandlung um 2,3 Miktionen/24 h unter 5 mg Solifenacin, um 2,7 Miktionen/24 h unter 10 mg Solifenacin und unter Placebo von 1,4 Miktionen/24 Stunden.
  • +Nach einerTherapiedauer von 12 Wochenwaren ca. 50% der PatientenmitHarninkontinenzvorTherapiebeginnfrei von Inkontinenzepisoden. Zusätzlich erreichten 35% der PatienteneineMiktionshäufigkeit von wenigerals 8 Miktionentäglich.
  • +Auch in den Sekundärendpunkten (Anzahl an Drangepisoden, AnzahlInkontinenzepisoden pro 24 Stunden) fand sicheinesignifikanteVerbesserung.
  • +Auch die Untersuchung von Parametern der Lebensqualität (physische und sozialeBeeinträchtigungdurch die Erkrankung) zeigteeineVerbesserung.
  • -Die Cmax von Solifenacin wird 3 bis 8 Stunden nach der Einnahme der Solifenacin-Filmtabletten erreicht. Dabei ist tmax dosisunabhängig. Cmax und AUC nehmen zwischen 5 mg und 40 mg dosisproportional zu.
  • +Die Cmax von Solifenacin wird 3 bis 8 Stunden nach der Einnahme der Solifenacin-Filmtabletten erreicht. Dabei ist tmax dosisunabhängig. Cmax und AUC nehmenzwischen 5 mg und 40 mg dosisproportionalzu.
  • -Nach der Applikation einer Einzeldosis von 10 mg 14C-Solifenacin wurden in einem Zeitraum von 26 Tagen ungefähr 70% der Radioaktivität im Urin und 23% im Stuhl nachgewiesen. Im Urin liegen ungefähr 11% der Radioaktivität als unveränderter Wirkstoff vor, ca. 18% als N-Oxid, ca. 9% als 4R-Hydroxy-N-Oxid und ca. 8% in Form des aktiven Metaboliten 4R-Hydroxysolifenacin.
  • +Nach der Applikation einer Einzeldosis von 10 mg 14C-Solifenacin wurden in einem Zeitraum von 26 Tagen ungefähr 70% der Radioaktivität im Urin und 23% im Stuhl nachgewiesen. Im Urin liegen ungefähr 11% der Radioaktivität als unveränderter Wirkstoff vor, ca. 18% als N-Oxid, ca. 9% als 4R-Hydroxy-N-Oxid und ca. 8% in Form des aktiven Metaboliten 4R-Hydroxysolifenacin.
  • -Ältere Patienten
  • -Eine Dosisanpassung in Abhängigkeit vom Lebensalter ist nicht erforderlich. Studien zeigten bei gesunden älteren Probanden (65-80 Jahre) nach Applikation von Solifenacinsuccinat (5 mg bzw. 10 mg einmal täglich) eine vergleichbare Bioverfügbarkeit (AUC) wie bei gesunden jüngeren Probanden (<55 Jahre). Die durchschnittliche Absorptionsgeschwindigkeit (gemessen an der tmax) war bei den älteren Probanden leicht verzögert, die Eliminationshalbwertszeit um ca. 20% verlängert. Diese geringen Unterschiede wurden als klinisch nicht relevant erachtet.
  • +ÄlterePatienten
  • +Eine Dosisanpassung in AbhängigkeitvomLebensalteristnichterforderlich. StudienzeigtenbeigesundenälterenProbanden (65-80 Jahre) nachApplikation von Solifenacinsuccinat (5 mg bzw. 10 mg einmaltäglich) einevergleichbareBioverfügbarkeit (AUC) wiebeigesundenjüngerenProbanden (<55 Jahre). Die durchschnittlicheAbsorptionsgeschwindigkeit (gemessen an der tmax) war bei den älterenProbandenleichtverzögert, die Eliminationshalbwertszeit um ca. 20% verlängert. DiesegeringenUnterschiedewurdenalsklinischnicht relevant erachtet.
  • -Die Pharmakokinetik von Solifenacin bei Kindern und Jugendlichen wurde nicht untersucht.
  • -Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit
  • -Das pharmakokinetische Profil von Solifenacin wird weder durch das Geschlecht noch durch die ethnische Zugehörigkeit beeinflusst.
  • +Die Pharmakokinetik von SolifenacinbeiKindern und Jugendlichenwurdenichtuntersucht.
  • +Geschlecht und ethnischeZugehörigkeit
  • +Das pharmakokinetischeProfil von Solifenacinwirdwederdurch das Geschlechtnochdurch die ethnischeZugehörigkeitbeeinflusst.
  • -Die Werte für AUC und Cmax von Solifenacin bei Patienten mit leichter oder mittelschwerer Nierenfunktionsstörung unterschieden sich nicht signifikant von den Werten bei gesunden Probanden.
  • -Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min) war die Bioverfügbarkeit von Solifenacin signifikant höher als bei der Kontrollgruppe. Die Cmax lag um etwa 30%, die AUC um >100% und die t½ um >60% höher als bei Nierengesunden. Zwischen der Kreatinin-Clearance und der Solifenacin-Clearance bestand eine statistisch signifikante Korrelation.
  • -Für Hämodialyse-Patienten wurde das pharmakokinetische Profil nicht bestimmt.
  • +Die Werte für AUC und Cmax von SolifenacinbeiPatientenmitleichterodermittelschwererNierenfunktionsstörungunterschiedensichnichtsignifikant von den WertenbeigesundenProbanden.
  • +Bei PatientenmitschwererNierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance ≤30 ml/min) war die Bioverfügbarkeit von Solifenacinsignifikanthöheralsbei der Kontrollgruppe. Die Cmax lag um etwa 30%, die AUC um >100% und die t½ um >60% höheralsbeiNierengesunden. Zwischen der Kreatinin-Clearance und der Solifenacin-Clearance bestandeinestatistischsignifikanteKorrelation.
  • +FürHämodialyse-Patientenwurdedaspharmakokinetische Profil nichtbestimmt.
  • -Bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung war die Cmax unbeeinflusst, während die AUC um 60% zunahm und sich die Eliminationshalbwertszeit verdoppelte. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz wurde die Pharmakokinetik von Solifenacin nicht untersucht.
  • +Bei Patienten mit mittelschwererLeberfunktionsstörungwar die Cmax unbeeinflusst, während die AUC um 60% zunahmundsich die Eliminationshalbwertszeitverdoppelte. Bei Patienten mit schwererLeberinsuffizienzwurde die Pharmakokinetik von Solifenacinnichtuntersucht.
  • -Das Toxizitätsprofil so wie alle anderen pharmakologischen Effekte für Solifenacin wurden an der Ratte, der Maus und am Hund untersucht, und dabei vor allem suprapharmakologische Effekte beobachtet.
  • -In präklinischen Studien über die Toxizität, Genotoxizität, Karzinogenizität und Unbedenklichkeit sind neben der pharmakologischen Wirkung der Verbindung keine relevanten Wirkungen beobachtet worden.
  • -Solifenacin hat kein genotoxisches oder karzinogenes Potenzial.
  • +Das Toxizitätsprofil so wie alle anderenpharmakologischenEffekte für Solifenacinwurden an der Ratte, der Maus und am Hund untersucht, und dabeivorallem suprapharmakologischeEffektebeobachtet.
  • +In präklinischenStudienüber die Toxizität, Genotoxizität, Karzinogenizität und Unbedenklichkeitsindneben der pharmakologischenWirkung der VerbindungkeinerelevantenWirkungenbeobachtetworden.
  • +Solifenacin hat keingenotoxischesoderkarzinogenesPotenzial.
  • -Experimentelle Studien an Ratten und Kaninchen weisen auf keine direkte schädliche Wirkung auf die Reproduktionsfunktion, die Fertilität, die embryonale/fetale Entwicklung, den Geburtsverlauf oder die postnatale Entwicklung hin. Bei der Maus werden Solifenacin und/oder seine Metaboliten in die Muttermilch ausgeschieden und verursachen bei neugeborenen Tieren eine dosisabhängige Wachstumsverzögerung. Bei juvenilen Mäusen hatte die Verabreichung ab dem 10. Tag nach Geburt eine höhere Exposition und Toxizität zur Folge als bei erwachsenen Mäusen.
  • -Tierexperimentelle Studien weisen auf keine teratogene Wirkung hin.
  • +ExperimentelleStudien an Ratten und Kaninchenweisen auf keinedirekteschädlicheWirkung auf die Reproduktionsfunktion, die Fertilität, die embryonale/fetaleEntwicklung, den Geburtsverlaufoder die postnataleEntwicklunghin. Bei der Maus werdenSolifenacin und/oder seine Metaboliten in die Muttermilchausgeschieden und verursachenbeineugeborenen Tieren einedosisabhängigeWachstumsverzögerung. Bei juvenilenMäusenhatte die Verabreichung ab dem 10. Tag nachGeburteinehöhere Exposition und ToxizitätzurFolgealsbeierwachsenenMäusen.
  • +TierexperimentelleStudienweisen auf keineteratogeneWirkunghin.
  • -In vitro Untersuchungen zeigten eine hERG-Kanalhemmung bei Konzentrationen, die 80-fach über therapeutischen Konzentrationen lagen. Beim Hund waren keine signifikanten EKG-Veränderungen (einschl. QT/QTc) festzustellen.
  • +In vitro UntersuchungenzeigteneinehERG-Kanalhemmungbei Konzentrationen, die 80-fach übertherapeutischen Konzentrationen lagen. Beim Hund warenkeinesignifikanten EKG-Veränderungen (einschl. QT/QTc) festzustellen.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Nicht über 25 °C lagern.
  • -Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Nichtüber 25 °C lagern.
  • +AusserReichweite von Kindernaufbewahren.
  • -Packung mit 30 Schmelztabletten (B)
  • -Packung mit 90 Schmelztabletten (B)
  • +Packungmit 30 Schmelztabletten (B)
  • +Packungmit 90 Schmelztabletten (B)
  • + 
  • +
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