| 112 Änderungen an Fachinfo Jakavi 5 mg/ml |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Tabletten zu 5 mg: Runde gewölbte, weisse bis fast weisse Tabletten mit der Einprägung "NVR" auf der einen Seite und "L5" auf der anderen Seite.
- +Tabletten zu 10 mg: Runde gewölbte, weisse bis fast weisse Tabletten mit der Einprägung "NVR" auf der einen Seite und "L10" auf der anderen Seite.
- +Tabletten zu 15 mg: ovale gewölbte, weisse bis fast weisse Tabletten mit der Einprägung "NVR" auf der einen Seite und "L15" auf der anderen Seite.
- +Tabletten zu 20 mg: Längliche gewölbte, weisse bis fast weisse Tabletten mit der Einprägung "NVR" auf der einen Seite und "L20" auf der anderen Seite.
- +Lösung zum Einnehmen: 5 mg Ruxolitinib/ml. Klare, farblose bis hellgelbe Lösung, es sind ggf. kleine farblose Partikel oder leichte Sedimente zu beobachten, die Bestandteil der Lösung sind.
-Zur Behandlung von Patienten ab 2 Jahren mit akuter Graft-versus-Host-Krankheit (aGvHD) vom Schweregrad 2 oder höher, die unzureichend auf eine systemische Kortikosteroidtherapie (Kortikosteroid-refraktäre aGvHD) angesprochen haben (siehe «Klinische Wirksamkeit»).
- +Zur Behandlung von Patienten ab 2 Jahren mit akuter Graft-versus-Host-Krankheit (aGvHD) vom Schweregrad 2 oder höher, die unzureichend auf eine systemische Kortikosteroidtherapie (Kortikosteroid-refraktäre aGvHD) angesprochen haben (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
-Bei Thrombozytenzahlen zwischen 50'000/mm3 und 100'000/mm3 existieren wenige vergleichende Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von 2x täglich 5mg gegenüber 2x täglich 10mg («siehe Klinische Wirksamkeit»).
- +Bei Thrombozytenzahlen zwischen 50'000/mm3 und 100'000/mm3 existieren wenige vergleichende Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit von 2x täglich 5mg gegenüber 2x täglich 10mg ( "siehe Klinische Wirksamkeit" ).
-Die empfohlene Anfangsdosis von Jakavi bei PV beträgt zweimal täglich 10 mg oral. Die Datenlage zur Empfehlung einer Anfangsdosis für PV Patienten mit einer Thrombozytenzahl zwischen 50'000/mm3 und 100'000/mm3 ist begrenzt. Die maximal empfohlene Anfangsdosis bei diesen Patienten beträgt 5 mg zweimal täglich, bei der Dosistitrierung ist Vorsicht angezeigt.
-Thrombozytenzahl empfohlene Anfangsdosis MF empfohlene Anfangsdosis PV
->200'000/mm3 2x täglich 20 mg 2x täglich 10 mg
-100'000 - 200'000/mm3 2x täglich 15 mg
-50'000/mm3 - 100'000/mm3 max. 2x täglich 10 mg 2x täglich 5 mg
- +Die empfohlene Anfangsdosis von Jakavi bei PV beträgt zweimal täglich 10 mg oral. Die Datenlage zur Empfehlung einer Anfangsdosis für PV Patienten mit einer Thrombozytenzahl zwischen 50'000/mm3 und 100'000/mm3 ist begrenzt. Die maximal empfohlene Anfangsdosis bei diesen Patienten beträgt 5 mg zweimal täglich, bei der Dosistitrierung ist Vorsicht angezeigt.
- +Thrombozytenzahl empfohlene Anfangsdosis MF empfohlene Anfangsdosis PV
- +>200'000/mm3 2x täglich 20 mg 2x täglich 10 mg
- +100'000 - 200'000/mm3 2x täglich 15 mg
- +50'000/mm3 - 100'000/mm3 max. 2x täglich 10 mg 2x täglich 5 mg
- +
- +
-Altersgruppe Anfangsdosis
-ab 6 Jahre 5 mg oral zweimal täglich
-2 Jahre bis unter 6 Jahre 4 mg/m2 oral zweimal täglich
-
-Bei Patienten ab 12 Jahren kann die Dosis bei Bedarf und ausreichender Verträglichkeit frühestens nach drei Behandlungstagen auf die Maximaldosis von zweimal täglich 10 mg erhöht werden, wenn die Anzahl der neutrophilen Granulozyten und Thrombozyten mehr als 50% deren des ersten Behandlungstages beträgt. In mehr als 40% der Patienten der pivotalen Studie war eine Dosiserhöhung auf zweimal täglich 10 mg nicht möglich (siehe «Klinische Wirksamkeit»), und die vorliegenden Daten konnten für die Maximaldosis keine bessere Wirksamkeit gegenüber der empfohlenen Anfangsdosis von zweimal täglich 5 mg belegen.
-Diese Anfangsdosen bei der GvHD können entweder in Tablettenform für Patienten ab 6 Jahren, die Tabletten schlucken können, oder als Lösung zum Einnehmen für Patienten unter 12 Jahren gegeben werden.
- +Altersgruppe Anfangsdosis
- +ab 6 Jahre 5 mg oral zweimal täglich
- +2 Jahre bis unter 6 Jahre 4 mg/m2 oral zweimal täglich
- +
- +
- +Bei Patienten ab 12 Jahren kann die Dosis bei Bedarf und ausreichender Verträglichkeit frühestens nach drei Behandlungstagen auf die Maximaldosis von zweimal täglich 10 mg erhöht werden, wenn die Anzahl der neutrophilen Granulozyten und Thrombozyten mehr als 50% deren des ersten Behandlungstages beträgt. In mehr als 40% der Patienten der pivotalen Studie war eine Dosiserhöhung auf zweimal täglich 10 mg nicht möglich (siehe "Klinische Wirksamkeit" ), und die vorliegenden Daten konnten für die Maximaldosis keine bessere Wirksamkeit gegenüber der empfohlenen Anfangsdosis von zweimal täglich 5 mg belegen.
- +Diese Anfangsdosen bei der GvHD können entweder in Tablettenform für Patienten ab 6 Jahren, die Tabletten schlucken können, oder als Lösung zum Einnehmen für Patienten unter 12 Jahren gegeben werden.
-Das Volumen von Ruxolitinib, das bei Anwendung einer Dosis von 4 mg/m2 zweimal täglich gegeben wird, ist in der nachstehenden Tabelle angegeben.
- +Das Volumen von Ruxolitinib, das bei Anwendung einer Dosis von 4 mg/m2 zweimal täglich gegeben wird, ist in der nachstehenden Tabelle angegeben.
-Körperoberfläche (m2) Volumen (ml)
-Min. Max.
-0,32 0,43 0,3
-0,44 0,56 0,4
-0,57 0,68 0,5
-0,69 0,81 0,6
-0,82 0,93 0,7
-0,94 1,06 0,8
-1,07 1,18 0,9
- +Körperoberfläche (m2) Volumen (ml)
- +Min. Max.
- +0,32 0,43 0,3
- +0,44 0,56 0,4
- +0,57 0,68 0,5
- +0,69 0,81 0,6
- +0,82 0,93 0,7
- +0,94 1,06 0,8
- +1,07 1,18 0,9
-Empfehlungen zum Ausschleichen der Behandlung von Jakavi sind im Abschnitt «Therapiedauer» zusammengefasst.
- +
- +Empfehlungen zum Ausschleichen der Behandlung von Jakavi sind im Abschnitt "Therapiedauer" zusammengefasst.
-Bei unzureichender Wirksamkeit nach den ersten 4 Wochen Die Dosis kann in zweiwöchigen Intervallen um zweimal täglich 5 mg erhöht werden.
-Bei absoluten Neutrophilenwerten unter 500/mm³ Die Behandlung sollte unterbrochen werden. Nach Erholung der Blutwerte über diese Schwellen hinaus können die Dosierungen unter sorgfältiger Überwachung des Blutbilds mit 5 mg zweimal täglich fortgesetzt und allmählich erhöht werden.
-Wenn die Thrombozytenwerte während der Behandlung fallen Dosisreduktionen sollten entsprechend der Tabelle in Betracht gezogen werden:
- Dosis zum Zeitpunkt des Abfalls der Thrombozytenwerte
- 25 mg 2 x täglich 20 mg 2 x täglich 15 mg 2 x täglich 10 mg 2 x täglich 5 mg 2 x täglich
-Thrombozytenzahl Neue Dosis
-100'000 to <125'000/mm³ 20 mg 2 x täglich 15 mg 2 x täglich Keine Anpassung Keine Anpassung Keine Anpassung
-75'000 to <100'000/mm³ 10 mg 2 x täglich 10 mg 2 x täglich 10 mg 2 x täglich Keine Anpassung Keine Anpassung
-50'000 to <75'000/mm³ 5 mg 2 x täglich 5 mg 2 x täglich 5 mg 2 x täglich 5 mg 2 x täglich Keine Anpassung
-Unter 50'000/mm³ Behandlung unterbrechen Behandlung unterbrechen Behandlung unterbrechen Behandlung unterbrechen Behandlung unterbrechen
- +Bei unzureichender Die Dosis kann in
- +Wirksamkeit nach zweiwöchigen Interva
- +den ersten 4 Wochen llen um zweimal
- + täglich 5 mg erhöht
- + werden.
- +Bei absoluten Die Behandlung
- +Neutrophilenwerten sollte unterbrochen
- +unter 500/mm³ werden. Nach Erholun
- + g der Blutwerte
- + über diese Schwellen
- + hinaus können die
- + Dosierungen unter
- + sorgfältiger Überwac
- + hung des Blutbilds
- + mit 5 mg zweimal
- + täglich fortgesetzt
- + und allmählich
- + erhöht werden.
- +Wenn die Thrombozyte Dosisreduktionen
- +nwerte während der sollten entsprechend
- +Behandlung fallen der Tabelle in
- + Betracht gezogen
- + werden:
- + Dosis zum Zeitpunkt
- + des Abfalls der
- + Thrombozytenwerte
- + 25 mg2 xtäglich 20 mg2 xtäglich 15 mg2 xtäglich 10 mg2 xtäglich 5 mg2 xtäglich
- +Thrombozytenzahl Neue Dosis
- +100'000 to <125'000/ 20 mg2 xtäglich 15 mg2 xtäglich KeineAnpassung KeineAnpassung KeineAnpassung
- +mm³
- +75'000 to <100'000/m 10 mg2 xtäglich 10 mg2 xtäglich 10 mg2 xtäglich KeineAnpassung KeineAnpassung
- +m³
- +50'000 to <75'000/mm 5 mg2 xtäglich 5 mg2 xtäglich 5 mg2 xtäglich 5 mg2 xtäglich KeineAnpassung
- +³
- +Unter 50'000/mm³ Behandlungunterbrech Behandlungunterbrech Behandlungunterbrech Behandlungunterbrech Behandlungunterbrech
- + en en en en en
- +
- +
-Bei unzureichender Wirksamkeit nach den ersten 4 Wochen Die Dosis kann in zweiwöchigen Intervallen um zweimal täglich 5 mg erhöht werden.
-Wenn die Thrombozytenwerte unter 100'000/mm3 fallen Dosisreduktionen sollten in Betracht gezogen werden.
-Wenn der Hämoglobinwert auf unter 12 g/dl oder unter 10 g/dl abfällt Eine Dosisreduktion sollte in Betracht gezogen werden, wenn der Hämoglobinwert auf unter 12 g/dl abfällt, und wird bei Hämoglobinwerten unter 10 g/dl empfohlen.
-·Bei Thrombozytenwerten unter 50'000/mm3 ODER ·Bei absoluten Neutrophilenwerten unter 500/mm3 ODER ·Wenn der Hämoglobinwert auf unter 8 g/dl abfällt Die Behandlung sollte unterbrochen werden. Nach Erholung der Blutwerte über diese Schwellen hinaus können die Dosierungen unter sorgfältiger Überwachung des Blutbilds mit 5 mg zweimal täglich fortgesetzt und allmählich erhöht werden.
- +Bei unzureichender Wirksamkeit nach Die Dosis kann in zweiwöchigen Intervallen um zweimal
- +den ersten 4 Wochen täglich 5 mg erhöht werden.
- +Wenn die Thrombozytenwerte unter Dosisreduktionen sollten in Betracht gezogen werden.
- +100'000/mm3 fallen
- +Wenn der Hämoglobinwert auf unter 12 Eine Dosisreduktion sollte in Betracht gezogen werden, wenn
- +g/dl oder unter 10 g/dl abfällt der Hämoglobinwert auf unter 12 g/dl abfällt, und wird bei
- + Hämoglobinwerten unter 10 g/dl empfohlen.
- +-Bei Thrombozytenwerten unter Die Behandlung sollte unterbrochen werden. Nach Erholung
- +50'000/mm3ODER-Bei absoluten der Blutwerte über diese Schwellen hinaus können die
- +Neutrophilenwerten unter Dosierungen unter sorgfältiger Überwachung des Blutbilds
- +500/mm3ODER-Wenn der Hämoglobinwert mit 5 mg zweimal täglich fortgesetzt und allmählich erhöht
- +auf unter 8 g/dl abfällt werden.
- +
- +
-Vor Beginn der Therapie, alle 2 bis 4 Wochen, bis die Dosen stabilisiert sind, und dann, wie klinisch angezeigt, sollten ein grosses Blutbild, einschliesslich Thrombozytenzahl und absoluter Neutrophilenzahl (ANC), erstellt sowie die Bilirubinwerte bestimmt werden.
-Bei Nebenwirkungen muss die Dosis von Jakavi wie in der Tabelle beschrieben angepasst werden. Bei Dosisreduktionen kann die Dosis bei Patienten, die derzeit 10 mg Tabletten Jakavi zweimal täglich erhalten, auf 5 mg zweimal täglich reduziert werden; bei Patienten, die 5 mg Tabletten zweimal täglich erhalten, kann die Dosis auf 5 mg einmal täglich reduziert werden. Bei der Lösung zum Einnehmen die empfohlene Anfangsdosis für GvHD-Patienten sollte um 50 % reduziert werden und zweimal täglich verabreicht werden. Bei Patienten, die Jakavi in einer reduzierten Dosierung nicht vertragen, sollte die Behandlung unterbrochen werden, bis die klinischen und/oder Laborparameter wieder auf ihre ursprünglichen Werte zurückkehren.
-Laborparameter Dosierungsempfehlung
-Klinisch signifikante Thrombozytopenie trotz unterstützender Massnahmen Die Dosis um eine Dosisstufe senken. Wenn die Thrombozytenzahl wieder auf den vorherigen Wert steigt, kann die Behandlung mit der vorherigen Dosis fortgesetzt werden.
-Absoluter Neutrophilenwert von weniger als 1 × 109/l im Zusammenhang mit Jakavi Die Behandlung mit Jakavi für bis zu 14 Tage unterbrechen; sobald der Wert wieder auf den vorherigen Wert gestiegen ist, die Behandlung mit einer um eine Stufe niedrigeren Dosis wieder aufnehmen.
-Erhöhte Gesamtbilirubin-Werte, die nicht durch die GvHD verursacht wurden (keine Leber-GvHD) 3.0–5.0 × ULN: Die Behandlung mit Jakavi mit einer um eine Stufe niedrigeren Dosis fortsetzen, sobald der Wert wieder auf den vorherigen Wert gestiegen ist. > 5.0–10.0 × ULN: Die Behandlung mit Jakavi bis zu 14 Tage lang unterbrechen, bis das Gesamtbilirubin wieder auf einen Wert von ≤1.5 × ULN gesunken ist; sobald der Wert wieder den vorherigen Wert erreicht hat, die Behandlung mit der aktuellen Dosis fortsetzen. > 10.0 × ULN: Die Behandlung mit Jakavi bis zu 14 Tage lang unterbrechen, bis das Gesamtbilirubin auf einen Wert von ≤1.5 × ULN gesunken ist; sobald der Wert wieder den vorherigen Wert erreicht hat, die Behandlung mit einer um eine Stufe niedrigeren Dosis fortsetzen.
-Erhöhte Gesamtbilirubin-Werte, die durch die GvHD verursacht wurden (Leber-GvHD) > 3.0 × ULN: Die Behandlung mit Jakavi mit einer um eine Stufe niedrigeren Dosis fortsetzen, bis der vorherige Wert wieder erreicht ist.
- +Vor Beginn der Therapie, alle 2 bis 4 Wochen, bis die Dosen stabilisiert sind, und dann, wie klinisch angezeigt, sollten ein grosses Blutbild, einschliesslich Thrombozytenzahl und absoluter Neutrophilenzahl (ANC), erstellt sowie die Bilirubinwerte bestimmt werden.
- +Bei Nebenwirkungen muss die Dosis von Jakavi wie in der Tabelle beschrieben angepasst werden. Bei Dosisreduktionen kann die Dosis bei Patienten, die derzeit 10 mg Tabletten Jakavi zweimal täglich erhalten, auf 5 mg zweimal täglich reduziert werden; bei Patienten, die 5 mg Tabletten zweimal täglich erhalten, kann die Dosis auf 5 mg einmal täglich reduziert werden. Bei der Lösung zum Einnehmen die empfohlene Anfangsdosis für GvHD-Patienten sollte um 50 % reduziert werden und zweimal täglich verabreicht werden. Bei Patienten, die Jakavi in einer reduzierten Dosierung nicht vertragen, sollte die Behandlung unterbrochen werden, bis die klinischen und/oder Laborparameter wieder auf ihre ursprünglichen Werte zurückkehren.
- +Laborparameter Dosierungsempfehlung
- +Klinisch signifikant Die Dosis um eine Dosisstufe senken. Wenn die Thrombozytenzahl wieder auf den
- +e Thrombozytopenie vorherigen Wert steigt, kann die Behandlung mit der vorherigen Dosis
- +trotz unterstützende fortgesetzt werden.
- +r Massnahmen
- +Absoluter Neutrophil Die Behandlung mit Jakavi für bis zu 14 Tage unterbrechen; sobald der Wert
- +enwert von weniger wieder auf den vorherigen Wert gestiegen ist, die Behandlung mit einer um
- +als 1 × 109/l im eine Stufe niedrigeren Dosis wieder aufnehmen.
- +Zusammenhang mit
- +Jakavi
- +Erhöhte Gesamtbiliru 3.0–5.0 × ULN: Die Behandlung mit Jakavi mit einer um eine Stufe niedrigeren
- +bin-Werte, die Dosis fortsetzen, sobald der Wert wieder auf den vorherigen Wert gestiegen
- +nicht durch die ist.> 5.0–10.0 × ULN: Die Behandlung mit Jakavi bis zu 14 Tage lang
- +GvHD verursacht unterbrechen, bis das Gesamtbilirubin wieder auf einen Wert von ≤1.5 × ULN
- +wurden (keine gesunken ist; sobald der Wert wieder den vorherigen Wert erreicht hat, die
- +Leber-GvHD) Behandlung mit der aktuellen Dosis fortsetzen. > 10.0 × ULN: Die Behandlung
- + mit Jakavi bis zu 14 Tage lang unterbrechen, bis das Gesamtbilirubin auf
- + einen Wert von ≤1.5 × ULN gesunken ist; sobald der Wert wieder den vorherigen
- + Wert erreicht hat, die Behandlung mit einer um eine Stufe niedrigeren Dosis
- + fortsetzen.
- +Erhöhte Gesamtbiliru > 3.0 × ULN: Die Behandlung mit Jakavi mit einer um eine Stufe niedrigeren
- +bin-Werte, die Dosis fortsetzen, bis der vorherige Wert wieder erreicht ist.
- +durch die GvHD
- +verursacht wurden
- +(Leber-GvHD)
- +
- +
-Leberfunktionsstörung Thrombozytenzahl Empfohlene Anfangsdosis
-MF Patienten Leicht, moderat, schwer (Child-Pugh Klasse A, B, C) > 150 × 109/L Keine Dosisanpassung
- 100 bis 150 × 109/L 10 mg zweimal täglich
- 50 bis < 100 × 109/L 5 mg einmal täglich
- < 50 × 109/L Anwendung vermeiden (siehe «Pharmakokinetik»)
-PV Patienten Leicht, moderat, schwer (Child-Pugh Klasse A, B, C) Jegliche 5 mg zweimal täglich
- +Leberfunktionsstörung Thrombozytenzahl Empfohlene Anfangsdosis
- +MF PatientenLeicht, moderat, schwer > 150 × 109/L Keine Dosisanpassung
- +(Child-Pugh Klasse A, B, C)
- + 100 bis 150 × 109/L 10 mg zweimal täglich
- + 50 bis < 100 × 109/L 5 mg einmal täglich
- + < 50 × 109/L Anwendung vermeiden (siehe
- + "Pharmakokinetik" )
- +PV PatientenLeicht, moderat, schwer Jegliche 5 mg zweimal täglich
- +(Child-Pugh Klasse A, B, C)
- +
-Leicht, moderat, schwer basierend auf den NCI Kriterien ohne Leber-aGvHD Jegliche Keine Dosisanpassung
-Grad 1, 2 or 3 Leber-aGvHD Jegliche Keine Dosisanpassung
-Grad 4 Leber aGvHD Jegliche 5 mg einmal täglich
- +Leicht, moderat, schwer basierend auf den Jegliche Keine Dosisanpassung
- +NCI Kriterien ohne Leber-aGvHD
- +Grad 1, 2 or 3 Leber-aGvHD Jegliche Keine Dosisanpassung
- +Grad 4 Leber aGvHD Jegliche 5 mg einmal täglich
- +
- +
-Während der Anwendung von Jakavi sollten Patienten mit schwerwiegender Nierenfunktionsstörung sorgfältig überwacht werden. Jakavi sollte bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (CLcr unter 15 ml/min) nicht angewendet werden.
-Nierenfunktionsstörung Thrombozytenzahl Empfohlene Anfangsdosis
- +Während der Anwendung von Jakavi sollten Patienten mit schwerwiegender Nierenfunktionsstörung sorgfältig überwacht werden. Jakavi sollte bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (CLcr unter 15 ml/min) nicht angewendet werden.
- +Nierenfunktionsstöru Thrombozytenzahl Empfohlene Anfangsdosis
- +ng
- +
-Moderat oder schwer > 150 × 109/L Keine Dosisanpassung
- 100 bis 150 × 109/L 10 mg zweimal täglich
- 50 bis < 100 × 109/L 5 mg einmal täglich
- < 50 × 109/L Anwendung vermeiden (siehe «Pharmakokinetik»)
-Dialysepflichtige terminale Niereninsuffizienz 100 bis 200 × 109/L 15 mg einmal nach der Dialysesitzung nur am Tag der Hämodialyse und unter sorgfältiger Überwachung
- > 200 × 109/L 20 mg einmal nach der Dialysesitzung nur am Tag der Hämodialyse und unter sorgfältiger Überwachung
- +Moderat oder schwer > 150 × 109/L Keine Dosisanpassung
- + 100 bis 150 × 109/L 10 mg zweimal täglich
- + 50 bis < 100 × 109/L 5 mg einmal täglich
- + < 50 × 109/L Anwendung vermeiden (siehe "Pharmakokinetik" )
- +Dialysepflichtige 100 bis 200 × 109/L 15 mg einmal nach der Dialysesitzung nur am Tag der
- +terminale Niereninsu Hämodialyse und unter sorgfältiger Überwachung
- +ffizienz
- + > 200 × 109/L 20 mg einmal nach der Dialysesitzung nur am Tag der
- + Hämodialyse und unter sorgfältiger Überwachung
-Moderat oder schwer Jegliche 5 mg zweimal täglich
-Dialysepflichtige terminale Niereninsuffizienz Jegliche 10 mg einmal nach der Dialysesitzung, oder 2 Dosen zu je 5 mg im Abstand von 12 Stunden, nur am Tag der Hämodialyse und unter sorgfältiger Überwachung
- +Moderat oder schwer Jegliche 5 mg zweimal täglich
- +Dialysepflichtige Jegliche 10 mg einmal nach der Dialysesitzung, oder 2 Dosen zu
- +terminale Niereninsu je 5 mg im Abstand von 12 Stunden, nur am Tag der
- +ffizienz Hämodialyse und unter sorgfältiger Überwachung
-Moderat oder schwer Jegliche 5 mg zweimal täglich
-Dialysepflichtige terminale Niereninsuffizienz Jegliche 5 mg einmal nach der Dialysesitzung, nur am Tag der Hämodialyse und unter sorgfältiger Überwachung
- +Moderat oder schwer Jegliche 5 mg zweimal täglich
- +Dialysepflichtige Jegliche 5 mg einmal nach der Dialysesitzung, nur am Tag der
- +terminale Niereninsu Hämodialyse und unter sorgfältiger Überwachung
- +ffizienz
- +
- +
-Bei pädiatrischen Patienten über 2 Jahren mit akuter GvHD werden die Sicherheit und Wirksamkeit von Jakavi durch Belege aus klinischen Studien gestützt (siehe «klinische Wirksamkeit»). Jakavi ist für die Behandlung von akuter GvHD bei Patienten unter 2 Jahren nicht zugelassen.
- +Bei pädiatrischen Patienten über 2 Jahren mit akuter GvHD werden die Sicherheit und Wirksamkeit von Jakavi durch Belege aus klinischen Studien gestützt (siehe "klinische Wirksamkeit" ). Jakavi ist für die Behandlung von akuter GvHD bei Patienten unter 2 Jahren nicht zugelassen.
-Es wurde eine Studie zur Lebensmittelkompatibilität in verschiedenen Lebensmitteln als Vehikel durchgeführt, wie z.B. Granatapfelsaft, Apfelsaft, Apfelmus, fettarme Milch, Similac® und Wasser. Das Arzneimittel war in diesen Lebensmitteln 3 Stunden stabil.
- +Es wurde eine Studie zur Lebensmittelkompatibilität in verschiedenen Lebensmitteln als Vehikel durchgeführt, wie z.B. Granatapfelsaft, Apfelsaft, Apfelmus, fettarme Milch, Similac® und Wasser. Das Arzneimittel war in diesen Lebensmitteln 3 Stunden stabil.
-Vor Behandlungsbeginn sollten die Patienten entsprechend den lokalen Empfehlungen auf eine aktive oder inaktive («latente») Tuberkulose untersucht werden. Patienten mit chronischen oder rekurrierenden Infektionen oder kürzlich erfolgter Tuberkuloseexposition sind sorgfältig zu überwachen.
- +Vor Behandlungsbeginn sollten die Patienten entsprechend den lokalen Empfehlungen auf eine aktive oder inaktive ( "latente" ) Tuberkulose untersucht werden. Patienten mit chronischen oder rekurrierenden Infektionen oder kürzlich erfolgter Tuberkuloseexposition sind sorgfältig zu überwachen.
-·Patienten über 65 Jahre,
-·Patienten, die gegenwärtig rauchen oder früher geraucht haben,
-·Patienten mit anderen kardiovaskulären Risikofaktoren.
- +-Patienten über 65 Jahre,
- +-Patienten, die gegenwärtig rauchen oder früher geraucht haben,
- +-Patienten mit anderen kardiovaskulären Risikofaktoren.
-·Patienten über 65 Jahre,
-·Patienten, die gegenwärtig rauchen oder früher geraucht haben,
-·Patienten mit anderen Risikofaktoren für maligne Erkrankungen (z.B. aktuelle maligne Erkrankung oder solche in der Vorgeschichte mit Ausnahme eines erfolgreich behandelten nicht-melanozytären Hautkrebses (NMSC)).
- +-Patienten über 65 Jahre,
- +-Patienten, die gegenwärtig rauchen oder früher geraucht haben,
- +-Patienten mit anderen Risikofaktoren für maligne Erkrankungen (z.B. aktuelle maligne Erkrankung oder solche in der Vorgeschichte mit Ausnahme eines erfolgreich behandelten nicht-melanozytären Hautkrebses (NMSC)).
-Jakavi, Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Jakavi, Tabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Starke CYP3A4-Hemmer: die gleichzeitige Verabreichung von Jakavi mit Ketoconazol während vier Tagen in einer Dosis von 200 mg zweimal täglich führte zu einer Erhöhung der Ruxolitinib AUC um das 1.91-Fache (Verhältnis der geometrischen Mittelwerte (GMR) für die AUC mit/ohne Ketoconazol (90%-Konfidenzintervall): 1.91 (1.72; 2.12)). Die Halbwertszeit wurde von 3.7 auf 6.0 Stunden verlängert.
- +Starke CYP3A4-Hemmer: die gleichzeitige Verabreichung von Jakavi mit Ketoconazol während vier Tagen in einer Dosis von 200 mg zweimal täglich führte zu einer Erhöhung der Ruxolitinib AUC um das 1.91-Fache (Verhältnis der geometrischen Mittelwerte (GMR) für die AUC mit/ohne Ketoconazol (90%-Konfidenzintervall): 1.91 (1.72; 2.12)). Die Halbwertszeit wurde von 3.7 auf 6.0 Stunden verlängert.
-Duale CYP2C9- und CYP3A4-Hemmer (z.B. Fluconazol): die gleichzeitige Verabreichung von Jakavi mit Fluconazol, einem dualen CYP2C9- und CYP3A4-Inhibitor, in einer Einzeldosis von 400 mg und anschliessend 7 Tage lang in einer Dosis von 200 mg einmal täglich, führte zur Erhöhung der Ruxolitinib AUC um das 3.32-Fache (GMR für die AUC mit/ohne Fluconazol (90%-Konfidenzintervall): 3.32 (3.02; 3.65)). Bei der Verwendung von Arzneimitteln, welche duale Hemmer der CYP2C9- und CYP3A4-Enzyme sind, sollte bei MF-, PV- oder GvHD-Patienten die Jakavi-Dosis um 50% reduziert werden. Die gleichzeitige Anwendung von Jakavi mit Fluconazol-Dosierungen von mehr als 200 mg täglich ist zu vermeiden.
-Schwache oder mässige CYP3A4-Hemmer: die gleichzeitige Verabreichung von Jakavi mit Erythromycin während vier Tagen in einer Dosis von 500 mg zweimal täglich führte zu einer leichten Erhöhung der Ruxolitinib AUC um das 1.27-Fache (GMR für die AUC mit/ohne Erythromycin (90%-Konfidenzintervall): 1.27 (1.17; 1.38)).
- +Duale CYP2C9- und CYP3A4-Hemmer (z.B. Fluconazol): die gleichzeitige Verabreichung von Jakavi mit Fluconazol, einem dualen CYP2C9- und CYP3A4-Inhibitor, in einer Einzeldosis von 400 mg und anschliessend 7 Tage lang in einer Dosis von 200 mg einmal täglich, führte zur Erhöhung der Ruxolitinib AUC um das 3.32-Fache (GMR für die AUC mit/ohne Fluconazol (90%-Konfidenzintervall): 3.32 (3.02; 3.65)). Bei der Verwendung von Arzneimitteln, welche duale Hemmer der CYP2C9- und CYP3A4-Enzyme sind, sollte bei MF-, PV- oder GvHD-Patienten die Jakavi-Dosis um 50% reduziert werden. Die gleichzeitige Anwendung von Jakavi mit Fluconazol-Dosierungen von mehr als 200 mg täglich ist zu vermeiden.
- +Schwache oder mässige CYP3A4-Hemmer: die gleichzeitige Verabreichung von Jakavi mit Erythromycin während vier Tagen in einer Dosis von 500 mg zweimal täglich führte zu einer leichten Erhöhung der Ruxolitinib AUC um das 1.27-Fache (GMR für die AUC mit/ohne Erythromycin (90%-Konfidenzintervall): 1.27 (1.17; 1.38)).
-Es liegen keine ausreichenden und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
- +Es liegen keine ausreichenden und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ).
-In tierexperimentellen Studien wurden keine Auswirkungen auf die Fertilität oder die Reproduktionsleistung von männlichen oder weiblichen Ratten beobachtet (siehe Rubrik «Präklinische Daten»).
- +In tierexperimentellen Studien wurden keine Auswirkungen auf die Fertilität oder die Reproduktionsleistung von männlichen oder weiblichen Ratten beobachtet (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ).
-Die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen bei den pädiatrischen Patienten aus REACH2 und REACH4 (n=51) wird im nachstehenden Text und als Fussnote in der Tabelle beschrieben, falls ein relevanter Unterschied zur Häufigkeit bei der erwachsenen/jugendlichen Bevölkerung besteht. In der Gruppe der pädiatrischen Patienten betrug die mediane Exposition 16,7 Wochen (Bereich 1,1 bis 48,9 Wochen)
- +Die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen bei den pädiatrischen Patienten aus REACH2 und REACH4 (n=51) wird im nachstehenden Text und als Fussnote in der Tabelle beschrieben, falls ein relevanter Unterschied zur Häufigkeit bei der erwachsenen/jugendlichen Bevölkerung besteht. In der Gruppe der pädiatrischen Patienten betrug die mediane Exposition 16,7 Wochen (Bereich 1,1 bis 48,9 Wochen)
-Ein Abbruch der Behandlung aufgrund von unerwünschten Wirkungen, unabhängig von der Kausalität, wurde bei 30.1% der mit Ruxolitinib behandelten Patienten in REACH1 und REACH2, und bei 21,6 % der gepoolten pädiatrischen Patienten in REACH2 und REACH4 beobachtet.
- +Ein Abbruch der Behandlung aufgrund von unerwünschten Wirkungen, unabhängig von der Kausalität, wurde bei 30.1% der mit Ruxolitinib behandelten Patienten in REACH1 und REACH2, und bei 21,6 % der gepoolten pädiatrischen Patienten in REACH2 und REACH4 beobachtet.
-Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen aufgeführt. Innerhalb jeder Systemorganklasse sind die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach Häufigkeit geordnet, beginnend mit den häufigsten. Die Häufigkeitskategorien sind folgendermassen definiert: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1'000), «sehr selten» (<1/10'000).
- +Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen aufgeführt. Innerhalb jeder Systemorganklasse sind die unerwünschten Arzneimittelwirkungen nach Häufigkeit geordnet, beginnend mit den häufigsten. Die Häufigkeitskategorien sind folgendermassen definiert: "Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1'000), "sehr selten" (<1/10'000).
-Unerwünschte Arzneimittelwirkungen MF PV
- +Unerwünschte Arzneimittelwirkungen MF PV
-Infektionen der Harnwege Sehr häufig (21.4) Sehr häufig (11.8)
-Herpes Zoster Sehr häufig (19.7) Sehr häufig (14.7)
-Pneumonie Sehr häufig (19.7) Häufig
-Tuberkulose Gelegentlich #
-Hepatitis-B-Reaktivierung Nicht bekannt Gelegentlich
- +Infektionen der Harnwege Sehr häufig (21.4) Sehr häufig (11.8)
- +Herpes Zoster Sehr häufig (19.7) Sehr häufig (14.7)
- +Pneumonie Sehr häufig (19.7) Häufig
- +Tuberkulose Gelegentlich #
- +Hepatitis-B-Reaktivierung Nicht bekannt Gelegentlich
-Anämie, alle Grade Sehr häufig (83.8) Sehr häufig (61.8)
-Thrombozytopenie, alle Grade Sehr häufig (80.5) Sehr häufig (25.0)
-Neutropenie, alle Grade Sehr häufig (20.8) Häufig
-Panzytopenie* Häufig Häufig
-Blutergüsse Sehr häufig (33.3) Sehr häufig (17.4)
- +Anämie, alle Grade Sehr häufig (83.8) Sehr häufig (61.8)
- +Thrombozytopenie, alle Grade Sehr häufig (80.5) Sehr häufig (25.0)
- +Neutropenie, alle Grade Sehr häufig (20.8) Häufig
- +Panzytopenie* Häufig Häufig
- +Blutergüsse Sehr häufig (33.3) Sehr häufig (17.4)
-Hypercholesterinämie Sehr häufig (23.2) Sehr häufig (34.7)
-Hypertriglyzeridämie Grad 1 Sehr häufig (25.2) Sehr häufig (28.8)
-Gewichtszunahme Sehr häufig (13.1) Sehr häufig (20.3)
- +Hypercholesterinämie Sehr häufig (23.2) Sehr häufig (34.7)
- +Hypertriglyzeridämie Grad 1 Sehr häufig (25.2) Sehr häufig (28.8)
- +Gewichtszunahme Sehr häufig (13.1) Sehr häufig (20.3)
-Schwindel Sehr häufig (21.9) Sehr häufig (19.4)
-Kopfschmerzen Sehr häufig (19.3) Sehr häufig (17.9)
- +Schwindel Sehr häufig (21.9) Sehr häufig (19.4)
- +Kopfschmerzen Sehr häufig (19.3) Sehr häufig (17.9)
-Obstipation Sehr häufig (18.4) Sehr häufig (14.4)
-Flatulenz Häufig Häufig
- +Obstipation Sehr häufig (18.4) Sehr häufig (14.4)
- +Flatulenz Häufig Häufig
-Erhöhung der ALT, alle Grade Sehr häufig (40.7) Sehr häufig (45.3)
-Erhöhung der AST, alle Grade Sehr häufig (31.5) Sehr häufig (42.6)
- +Erhöhung der ALT, alle Grade Sehr häufig (40.7) Sehr häufig (45.3)
- +Erhöhung der AST, alle Grade Sehr häufig (31.5) Sehr häufig (42.6)
-Hypertonie Sehr häufig (10.1) Sehr häufig (16.8)
-* Panzytopenie ist definiert als Hämoglobinspiegel <100 g/l, Thrombozytenzahl <100 x 109/l und Neutrophilenzahl <1.5 x 109/l (oder niedrige WBC-Zahl vom Grad 2, wenn die Neutrophilenzahl fehlt), gleichzeitig in derselben Laboruntersuchung. # Häufigkeit nicht bekannt. Einbezogen als post-Marketing unerwünschte Wirkung für PV.
- +Hypertonie Sehr häufig (10.1) Sehr häufig (16.8)
- +* Panzytopenie ist definiert als Hämoglobinspiegel <100
- +g/l, Thrombozytenzahl <100 x 109/l und Neutrophilenzahl
- +<1.5 x 109/l (oder niedrige WBC-Zahl vom Grad 2, wenn
- +die Neutrophilenzahl fehlt), gleichzeitig in derselben
- +Laboruntersuchung.# Häufigkeit nicht bekannt.
- +Einbezogen als post-Marketing unerwünschte Wirkung für
- +PV.
- +
- +
-Unerwünschte Arzneimittelwirkung Akute GvHD
- +Unerwünschte Arzneimittelwirkung Akute GvHD
-CMV Infektionen, alle Grade - Grad ≥3 Sepsis, alle Grade - Grad ≥3 Harnwegsinfektionen, alle Grade - Grad ≥3 Sehr häufig (29.0) Sehr häufig (10.7) Sehr häufig (24.6)1 Sehr häufig (21.7) Sehr häufig (16.9)1 Häufig
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Thrombocytopenie, alle Grade - Grad ≥3 Anämie, alle Grade - Grad 3 Neutropenie, alle Grade - Grad ≥3 Pancytopenie3 - Grad ≥3 Sehr häufig (84.9) Sehr häufig (69.9) Sehr häufig (78.2) Sehr häufig (48.7) Sehr häufig (65.4) Sehr häufig (39.2) Sehr häufig (76.8) Sehr häufig (70.2)
- +CMV Infektionen, alle Grade- Grad Sehr häufig (29.0)Sehr häufig (10.7)Sehr häufig
- +≥3Sepsis, alle Grade- Grad (24.6)1Sehr häufig (21.7)Sehr häufig (16.9)1Häufig
- +≥3Harnwegsinfektionen, alle Grade- Grad ≥3
- +Erkrankungen des Blutes und des
- +Lymphsystems
- +Thrombocytopenie, alle Grade- Grad Sehr häufig (84.9)Sehr häufig (69.9)Sehr häufig
- +≥3Anämie, alle Grade- Grad 3Neutropenie, (78.2)Sehr häufig (48.7)Sehr häufig (65.4)Sehr häufig
- +alle Grade- Grad ≥3Pancytopenie3- Grad ≥3 (39.2)Sehr häufig (76.8)Sehr häufig (70.2)
-Hypercholesterolämie, alle Grade - Grad ≥3 Sehr häufig (49.2)4 Häufig
- +Hypercholesterolämie, alle Grade- Grad ≥3 Sehr häufig (49.2)4Häufig
-Kopfschmerzen, alle Grade - Grad 3 Sehr häufig (11.8) Häufig
- +Kopfschmerzen, alle Grade- Grad 3 Sehr häufig (11.8)Häufig
-Tachykardie - Grad ≥3 Häufig gelegentlich
- +Tachykardie- Grad ≥3 Häufiggelegentlich
-Hypertonie, alle Grade - Grad 3 Sehr häufig (17.6)2 Sehr häufig (15.7)2
- +Hypertonie, alle Grade- Grad 3 Sehr häufig (17.6)2Sehr häufig (15.7)2
-Überlkeit, alle Grade - Grad 3 Sehr häufig (20.6)1 Häufig
- +Überlkeit, alle Grade- Grad 3 Sehr häufig (20.6)1Häufig
-Erhöhte ALT, alle Grade - Grad ≥3 Erhöhte AST, alle Grade - Grad 3 Sehr häufig (53.8) Sehr häufig (15.5) Sehr häufig (51.9) Häufig
- +Erhöhte ALT, alle Grade- Grad ≥3Erhöhte Sehr häufig (53.8)Sehr häufig (15.5)Sehr häufig
- +AST, alle Grade- Grad 3 (51.9)Häufig
- +
- +
-1 Niedrigere Häufigkeitskategorie (häufig) bei pädiatrischen Patienten für die folgenden Nebenwirkungen beobachtet: Sepsis (9,8%), Harnwegsinfektion (9,8%) und Übelkeit (3,9%).
- +1 Niedrigere Häufigkeitskategorie (häufig) bei pädiatrischen Patienten für die folgenden Nebenwirkungen beobachtet: Sepsis (9,8%), Harnwegsinfektion (9,8%) und Übelkeit (3,9%).
-COMFORT-II war eine randomisierte Open-Label-Studie mit 219 Patienten. Die Patienten wurden im Verhältnis 2:1 auf Jakavi versus «bester verfügbarer Therapie» randomisiert. Die beste verfügbare Therapie wurde vom Prüfarzt für jeden Patienten auf einer individuellen Basis ausgewählt. Im Arm der besten verfügbaren Therapie erhielten 47% der Patienten Hydroxyurea und 16% der Patienten erhielten Glucocorticoide. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war der Anteil an Patienten, die eine ≥35% Reduktion des Milzvolumens gegenüber dem Ausgangswert in Woche 48 aufwiesen, gemessen mittels MRT oder CT.
- +COMFORT-II war eine randomisierte Open-Label-Studie mit 219 Patienten. Die Patienten wurden im Verhältnis 2:1 auf Jakavi versus "bester verfügbarer Therapie" randomisiert. Die beste verfügbare Therapie wurde vom Prüfarzt für jeden Patienten auf einer individuellen Basis ausgewählt. Im Arm der besten verfügbaren Therapie erhielten 47% der Patienten Hydroxyurea und 16% der Patienten erhielten Glucocorticoide. Der primäre Wirksamkeitsendpunkt war der Anteil an Patienten, die eine ≥35% Reduktion des Milzvolumens gegenüber dem Ausgangswert in Woche 48 aufwiesen, gemessen mittels MRT oder CT.
-In REACH4 wurden 45 pädiatrische Patienten im Alter von ≥2 Jahre bis < 18 Jahre mit akuter GvHD Grad II-IV mit Jakavi zusätzlich zu Kortikosteroiden behandelt. Die Patienten wurden entsprechend ihres Alters in folgende Gruppen eingeteilt:
-Gruppe 1 (Alter ≥12 Jahre bis < 18 Jahre, N = 18)
-Gruppe 2 (Alter ≥6 Jahre bis < 12 Jahre, N = 12)
-Gruppe 3 (Alter ≥2 Jahre bis < 6 Jahre N = 15)
-Die in jeder Gruppe angewendeten Dosen sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. Die Patienten wurden 24 Wochen lang oder bis zum Abbruch der Therapie behandelt. Jakavi wurde entweder als 5-mg-Tablette oder als Kapsel/Lösung zum Einnehmen für pädiatrische Patienten < 12 Jahre gegeben.
-32 Patienten galten gemäss den institutionellen Kriterien oder, falls keine institutionellen Kriterien vorlagen, gemäss der Entscheidung des Arztes als Steroid-refraktär und durften zusätzlich zu Kortikosteroiden zuvor nicht mehr als eine zusätzliche systemische Behandlung gegen akutes GvHD erhalten haben. In der Studie REACH4 erhielten 39 Patienten (86,7 %) eine vorherige GvHD-Prophylaxe. Die am häufigsten berichteten (≥15 %) akuten GvHD-Therapien waren Methylprednisolon (insgesamt 42,2 %), Prednisolon (insgesamt 31,1 %) und Ciclosporin (insgesamt 15,6 %).
-Zusätzlich zu Jakavi konnten die Patienten eine unterstützende Standardversorgung nach allogener Stammzelltransplantation einschliesslich Antiinfektiva und Transfusionen erhalten. Gemäss den Leitlinien der Einrichtung war die fortgesetzte Anwendung von systemischen Kortikosteroiden, Calcineurininhibitoren (CNI) (Cyclosporin oder Tacrolimus) und/oder topischen Kortikosteroidtherapien erlaubt. Zu Studienbeginn erhielten alle 45 pädiatrischen Patienten systemische Kortikosteroide mit einer medianen Anfangsdosis von 2,0 mg/kg/Tag. Die mediane Kortikosteroid-Dosis, die an Tag 28 und EOT erreicht wurde, betrug 1,3 bzw. 1,1 mg/kg/Tag. 28 Patienten (62,2 %) gelang es, die systemischen Kortikosteroide bis zum EOT auszuschleichen. 40 Patienten (88,9 %) erhielten gleichzeitig Calcineurininhibitoren (CNI). Jakavi durfte nach dem Studientermin an Tag 56 ausgeschlichen werden.
-Der Anteil der Jungen lag bei 62,2 % (n = 28) und der Mädchen bei 37,8 % (n = 17). Siebenundzwanzig Patienten (60,0 %) hatten eine zugrunde liegende maligne Erkrankung, am häufigsten eine Leukämie (26 Patienten, 57,8 %).
-Zu Behandlungsbeginn hatten 64,4 % der Patienten eine akute GvHD vom Grad 2, 26,7 % vom Grad 3 und 8,9 % vom Grad 4.
-Die ORR am Tag 28 (primärer Wirksamkeitsendpunkt) in REACH4 betrug 84,4 % (90 %-KI: 72,8, 92,5) bei allen Patienten, mit CR bei 48,9 % der Patienten und PR bei 35,6 % der Patienten. In Bezug auf den Status vor der Behandlung betrug die ORR am Tag 28 bei steroidresistenten Patienten 90,6 %.
-Die ORR am Tag 56 (gemessen am Anteil der Patienten, die am Tag 28 eine CR oder PR erreichten und diese am Tag 56 beibehielten) betrug 66,7 % bei allen REACH4-Patienten und 68,8 % bei steroidresistenten Patienten.
- +In REACH4 wurden 45 pädiatrische Patienten im Alter von ≥2 Jahre bis < 18 Jahre mit akuter GvHD Grad II-IV mit Jakavi zusätzlich zu Kortikosteroiden behandelt. Die Patienten wurden entsprechend ihres Alters in folgende Gruppen eingeteilt:
- +Gruppe 1 (Alter ≥12 Jahre bis < 18 Jahre, N = 18)
- +Gruppe 2 (Alter ≥6 Jahre bis < 12 Jahre, N = 12)
- +Gruppe 3 (Alter ≥2 Jahre bis < 6 Jahre N = 15)
- +Die in jeder Gruppe angewendeten Dosen sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. Die Patienten wurden 24 Wochen lang oder bis zum Abbruch der Therapie behandelt. Jakavi wurde entweder als 5-mg-Tablette oder als Kapsel/Lösung zum Einnehmen für pädiatrische Patienten < 12 Jahre gegeben.
- +32 Patienten galten gemäss den institutionellen Kriterien oder, falls keine institutionellen Kriterien vorlagen, gemäss der Entscheidung des Arztes als Steroid-refraktär und durften zusätzlich zu Kortikosteroiden zuvor nicht mehr als eine zusätzliche systemische Behandlung gegen akutes GvHD erhalten haben. In der Studie REACH4 erhielten 39 Patienten (86,7 %) eine vorherige GvHD-Prophylaxe. Die am häufigsten berichteten (≥15 %) akuten GvHD-Therapien waren Methylprednisolon (insgesamt 42,2 %), Prednisolon (insgesamt 31,1 %) und Ciclosporin (insgesamt 15,6 %).
- +Zusätzlich zu Jakavi konnten die Patienten eine unterstützende Standardversorgung nach allogener Stammzelltransplantation einschliesslich Antiinfektiva und Transfusionen erhalten. Gemäss den Leitlinien der Einrichtung war die fortgesetzte Anwendung von systemischen Kortikosteroiden, Calcineurininhibitoren (CNI) (Cyclosporin oder Tacrolimus) und/oder topischen Kortikosteroidtherapien erlaubt. Zu Studienbeginn erhielten alle 45 pädiatrischen Patienten systemische Kortikosteroide mit einer medianen Anfangsdosis von 2,0 mg/kg/Tag. Die mediane Kortikosteroid-Dosis, die an Tag 28 und EOT erreicht wurde, betrug 1,3 bzw. 1,1 mg/kg/Tag. 28 Patienten (62,2 %) gelang es, die systemischen Kortikosteroide bis zum EOT auszuschleichen. 40 Patienten (88,9 %) erhielten gleichzeitig Calcineurininhibitoren (CNI). Jakavi durfte nach dem Studientermin an Tag 56 ausgeschlichen werden.
- +Der Anteil der Jungen lag bei 62,2 % (n = 28) und der Mädchen bei 37,8 % (n = 17). Siebenundzwanzig Patienten (60,0 %) hatten eine zugrunde liegende maligne Erkrankung, am häufigsten eine Leukämie (26 Patienten, 57,8 %).
- +Zu Behandlungsbeginn hatten 64,4 % der Patienten eine akute GvHD vom Grad 2, 26,7 % vom Grad 3 und 8,9 % vom Grad 4.
- +Die ORR am Tag 28 (primärer Wirksamkeitsendpunkt) in REACH4 betrug 84,4 % (90 %-KI: 72,8, 92,5) bei allen Patienten, mit CR bei 48,9 % der Patienten und PR bei 35,6 % der Patienten. In Bezug auf den Status vor der Behandlung betrug die ORR am Tag 28 bei steroidresistenten Patienten 90,6 %.
- +Die ORR am Tag 56 (gemessen am Anteil der Patienten, die am Tag 28 eine CR oder PR erreichten und diese am Tag 56 beibehielten) betrug 66,7 % bei allen REACH4-Patienten und 68,8 % bei steroidresistenten Patienten.
-Gesamtansprechrate am Tag 28 bei pädiatrischen Patienten mit akuter Graft-versus-Host-Krankheit in REACH 4
- REACH4
- ≥12 J. − < 18 J. Jakavi 10 mg zweimal täglich n (%) ≥6 J. − < 12 J. Jakavi 5 mg zweimal täglich n (%) ≥2 J. − < 6 J. Jakavi 4 mg/m2 zweimal täglich n (%) Alle Patienten n (%)
- N = 18 N = 12 N = 15 N = 45
-ORR Tag 28 15 (83,3) 10 (83,3) 13 (86,7) 38 (84,4)
-ORR 90 %-KI (62,3, 95,3) (56,2, 97,0) (63,7, 97,6) (72,8, 92,5)
-CR 8 (44,4) 4 (33,3) 10 (66,7) 22 (48,9)
-PR 7 (38,9) 6 (50,0) 3 (20,0) 16 (35,6)
- +Gesamtansprechrate am Tag 28 bei pädiatrischen Patienten mit akuter Graft-versus-Host-Krankheit in REACH 4
- + REACH4
- + ≥12 J. − < 18 ≥6 J. − < 12 J.Jakav ≥2 J. − < 6 J.Jakavi Alle Patientenn (%)
- + J.Jakavi10 mg i5 mg zweimal 4 mg/m2 zweimal
- + zweimal täglichn (%) täglichn (%) täglichn (%)
- + N = 18 N = 12 N = 15 N = 45
- +ORRTag 28 15 (83,3) 10 (83,3) 13 (86,7) 38 (84,4)
- +ORR90 %-KI (62,3, 95,3) (56,2, 97,0) (63,7, 97,6) (72,8, 92,5)
- +CR 8 (44,4) 4 (33,3) 10 (66,7) 22 (48,9)
- +PR 7 (38,9) 6 (50,0) 3 (20,0) 16 (35,6)
- +
- +
-Das mittlere Verteilungsvolumen im Fliessgleichgewicht (Steady State) (VD,ss) beträgt 72 l mit einer interindividuellen Variabilität von 29.4% bei MF-Patienten und 75 l mit einer interindividuellen Variabilität von 22.6% bei PV-Patienten. Das mittlere VD,ss bei jugendlichen und erwachsenen Patienten mit akuter GvHD beträgt 67.5 Liter.
- +Das mittlere Verteilungsvolumen im Fliessgleichgewicht (Steady State) (VD,ss) beträgt 72 l mit einer interindividuellen Variabilität von 29.4% bei MF-Patienten und 75 l mit einer interindividuellen Variabilität von 22.6% bei PV-Patienten. Das mittlere VD,ss bei jugendlichen und erwachsenen Patienten mit akuter GvHD beträgt 67.5 Liter.
-Die Clearance betrug 10,4 l/h bei erwachsenen und jugendlichen Patienten mit akutem GvHD, wobei die Variabilität zwischen den Studienteilnehmern 48,7% betrug.
- +Die Clearance betrug 10,4 l/h bei erwachsenen und jugendlichen Patienten mit akutem GvHD, wobei die Variabilität zwischen den Studienteilnehmern 48,7% betrug.
-Die Pharmakokinetik von Jakavi bei pädiatrischen Patienten mit MF und PV < 18 Jahre wurde nicht untersucht.
-Wie bei erwachsenen Patienten mit GvHD wurde Ruxolitinib auch bei pädiatrischen Patienten mit GvHD nach oraler Anwendung schnell absorbiert. Das mittlere Verteilungsvolumen im Steady-State (VD,ss) bei pädiatrischen Patienten mit GvHD und einer Körperoberfläche (BSA) unter 1 liegt bei etwa 30 l. Basierend auf einer pharmakokinetischen Populationsanalyse bei pädiatrischen Patienten mit GvHD nahm die Clearance von Ruxolitinib mit abnehmender BSA ab. Bei pädiatrischen Patienten mit akutem GvHD und mit einer BSA unter 1 lag die Clearance zwischen 6,5 und 7 l/h. Nach Korrektur des BSA-Effekts hatten andere demographische Faktoren wie Alter, Körpergewicht und Body-Mass-Index keine klinisch signifikanten Auswirkungen auf die Ruxolitinib-Exposition.
-Die Dosierung von 5 mg zweimal täglich bei Kindern zwischen 6 und 11 Jahren und von 4 mg/m2 zweimal täglich bei Kindern zwischen 2 und 5 Jahren ergab eine Exposition, die mit der einer Dosis von 5 mg zweimal täglich bei Erwachsenen mit akutem GvHD vergleichbar ist.
-Ruxolitinib wurde bei pädiatrischen Patienten mit GvHD unter 2 Jahren nicht untersucht.
- +Die Pharmakokinetik von Jakavi bei pädiatrischen Patienten mit MF und PV < 18 Jahre wurde nicht untersucht.
- +Wie bei erwachsenen Patienten mit GvHD wurde Ruxolitinib auch bei pädiatrischen Patienten mit GvHD nach oraler Anwendung schnell absorbiert. Das mittlere Verteilungsvolumen im Steady-State (VD,ss) bei pädiatrischen Patienten mit GvHD und einer Körperoberfläche (BSA) unter 1 liegt bei etwa 30 l. Basierend auf einer pharmakokinetischen Populationsanalyse bei pädiatrischen Patienten mit GvHD nahm die Clearance von Ruxolitinib mit abnehmender BSA ab. Bei pädiatrischen Patienten mit akutem GvHD und mit einer BSA unter 1 lag die Clearance zwischen 6,5 und 7 l/h. Nach Korrektur des BSA-Effekts hatten andere demographische Faktoren wie Alter, Körpergewicht und Body-Mass-Index keine klinisch signifikanten Auswirkungen auf die Ruxolitinib-Exposition.
- +Die Dosierung von 5 mg zweimal täglich bei Kindern zwischen 6 und 11 Jahren und von 4 mg/m2 zweimal täglich bei Kindern zwischen 2 und 5 Jahren ergab eine Exposition, die mit der einer Dosis von 5 mg zweimal täglich bei Erwachsenen mit akutem GvHD vergleichbar ist.
- +Ruxolitinib wurde bei pädiatrischen Patienten mit GvHD unter 2 Jahren nicht untersucht.
-Die Verabreichung von Ruxolitinib an Jungratten führte zu Auswirkungen auf das Wachstum und die Abmessungen der Knochen. Ruxolitinib wurde einmal täglich mittels einer Schlundsonde verabreicht, und zwar entweder in Dosen von 1.5 bis 75 mg/kg/Tag von Tag 7 (entspricht dem Neugeborenenalter beim Menschen) bis Tag 63 post partum (pp) oder von 15 mg/kg/Tag von Tag 14 (entspricht dem Alter von 1 Jahr beim Menschen) bis Tag 63 pp/kg/Tag oder von 5, 15 und 60 mg/kg/Tag von Tag 21 (entspricht dem Alter von 2 bis 3 Jahren beim Menschen) bis Tag 63 pp. Dosen von ≥30 mg/kg/Tag (1200 ng*h/ml basierend auf der AUC des ungebundenen Wirkstoffs) führten in den Fällen, in denen die Behandlung an Tag 7 pp begonnen hatte, zu Frakturen und einer vorzeitigen Beendigung der Gruppen. Wenn die Behandlung an Tag 7 pp begonnen hatte, wurde bei Dosen ≥5 mg/kg/Tag (≥140 ng*h/ml basierend auf der AUC des ungebundenen Wirkstoffs) eine Verminderung des Knochenwachstums festgestellt, und wenn die Behandlung an Tag 14 oder an Tag 21 begonnen hatte, war dies bei Dosen ≥15 mg/kg/Tag (≥200 ng*h/ml basierend auf der AUC des ungebundenen Wirkstoffs) der Fall. Die Auswirkungen waren im Allgemeinen umso schwerwiegender, je früher im postnatalen Zeitraum die Verabreichung eingeleitet wurde. Abgesehen von den Auswirkungen auf die Knochenentwicklung, war das Toxizitätsprofil bei Jungratten vergleichbar mit dem bei erwachsenen Ratten. Es können keine verlässlichen Aussagen zu Sicherheitsabständen gemacht werden, da Expositionsdaten bislang nur von erwachsenen Menschen vorliegen.
- +Die Verabreichung von Ruxolitinib an Jungratten führte zu Auswirkungen auf das Wachstum und die Abmessungen der Knochen. Ruxolitinib wurde einmal täglich mittels einer Schlundsonde verabreicht, und zwar entweder in Dosen von 1.5 bis 75 mg/kg/Tag von Tag 7 (entspricht dem Neugeborenenalter beim Menschen) bis Tag 63 post partum (pp) oder von 15 mg/kg/Tag von Tag 14 (entspricht dem Alter von 1 Jahr beim Menschen) bis Tag 63 pp/kg/Tag oder von 5, 15 und 60 mg/kg/Tag von Tag 21 (entspricht dem Alter von 2 bis 3 Jahren beim Menschen) bis Tag 63 pp. Dosen von ≥30 mg/kg/Tag (1200 ng*h/ml basierend auf der AUC des ungebundenen Wirkstoffs) führten in den Fällen, in denen die Behandlung an Tag 7 pp begonnen hatte, zu Frakturen und einer vorzeitigen Beendigung der Gruppen. Wenn die Behandlung an Tag 7 pp begonnen hatte, wurde bei Dosen ≥5 mg/kg/Tag (≥140 ng*h/ml basierend auf der AUC des ungebundenen Wirkstoffs) eine Verminderung des Knochenwachstums festgestellt, und wenn die Behandlung an Tag 14 oder an Tag 21 begonnen hatte, war dies bei Dosen ≥15 mg/kg/Tag (≥200 ng*h/ml basierend auf der AUC des ungebundenen Wirkstoffs) der Fall. Die Auswirkungen waren im Allgemeinen umso schwerwiegender, je früher im postnatalen Zeitraum die Verabreichung eingeleitet wurde. Abgesehen von den Auswirkungen auf die Knochenentwicklung, war das Toxizitätsprofil bei Jungratten vergleichbar mit dem bei erwachsenen Ratten. Es können keine verlässlichen Aussagen zu Sicherheitsabständen gemacht werden, da Expositionsdaten bislang nur von erwachsenen Menschen vorliegen.
-In einer Fertilitätsstudie wurde Ruxolitinib männlichen Ratten vor und während der Paarung und weiblichen Ratten vor der Paarung und bis zum Tag der Einnistung des Embryos (Implantation) (Trächtigkeitstag 7) verabreicht. Ruxolitinib hatte bei männlichen oder weiblichen Ratten in Dosen von 10, 30 oder 60 mg/kg/Tag keine Auswirkungen auf die Fertilität oder die Reproduktionsfunktion. Bei weiblichen Ratten führten jedoch Dosen von mehr als oder gleich 30 mg/kg/Tag zu einem erhöhten Abgang des Embryos nach der Implantation. Die Exposition (AUC) bei einer Dosis von 30 mg/kg/Tag entspricht etwa 34% der klinischen Exposition bei der empfohlenen Höchstdosis von 25 mg zweimal täglich.
- +In einer Fertilitätsstudie wurde Ruxolitinib männlichen Ratten vor und während der Paarung und weiblichen Ratten vor der Paarung und bis zum Tag der Einnistung des Embryos (Implantation) (Trächtigkeitstag 7) verabreicht. Ruxolitinib hatte bei männlichen oder weiblichen Ratten in Dosen von 10, 30 oder 60 mg/kg/Tag keine Auswirkungen auf die Fertilität oder die Reproduktionsfunktion. Bei weiblichen Ratten führten jedoch Dosen von mehr als oder gleich 30 mg/kg/Tag zu einem erhöhten Abgang des Embryos nach der Implantation. Die Exposition (AUC) bei einer Dosis von 30 mg/kg/Tag entspricht etwa 34% der klinischen Exposition bei der empfohlenen Höchstdosis von 25 mg zweimal täglich.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden
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