ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Fachinformation zu Paracodin®:Farmaceutica Teofarma Suisse SA
Vollst. FachinformationDDDÄnderungen anzeigenDrucken 
Zusammens.Galen.FormInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Kontraind.Warn.hinw.Interakt.Schwangerschaft
Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Schwangerschaft, Stillzeit

Ausreichende Erfahrungen in der Anwendung am Menschen liegen nicht vor; schwache teratogene Wirkungen können nicht ausgeschlossen werden. Für Codein wurde beim Menschen eine signifikante Assoziation zwischen Missbildungen des Respirationstraktes und einer Therapie in den ersten vier Monaten der Schwangerschaft festgestellt.
Weiterhin gibt es Hinweise auf Entzugssymptome beim Neugeborenen nach Anwendung von Codein im letzten Trimenon der Schwangerschaft.
Bei Schwangeren kurz vor der Geburt oder drohender Frühgeburt dürfen Opiate nicht angewendet werden, weil diese die Plazentaschranke passieren und bei Neugeborenen zu Atemdepression führen können. Neugeborene sind gegenüber Opioiden besonders empfindlich. Während der Schwangerschaft darf Paracodin nicht angewendet werden, es sei denn, dies sei eindeutig erforderlich.
Die längere Anwendung von Paracodin in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe auch Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»),
Dihydrocodein und dessen Salze gehen in die Muttermilch über, so dass gestillte Säuglinge Dihydrocodein-Wirkungen zeigen. Während der Behandlung mit Paracodin soll nicht gestillt werden.
Dihydrocodein ist kontraindiziert bei stillenden Frauen. Da Dihydrocodein in der gleichen Weise synthetisiert wird Codein, kann man erwarten, dass es in der Muttermilch ausgeschieden wird. Für Säuglinge führt dies daher zu einer Vergiftungsgefahr mit Opioiden (siehe auch Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen für Patienten mit einem «ultraschnellen CYP2D6-Metabolisierer»-Phänotyp).

2025 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | FAQ | Anmeldung | Kontakt | Home