Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenTabletten
Symptomatische Behandlung von Angst, Erregtheit und Spannung im Gefolge psychoneurotischer Zustände und vorübergehender situationsbedingter Störungen. Als Adjuvans zur Behandlung angstbetonter psychischer und organischer Störungen. Angst kann sich in Form einer offensichtlichen ängstlichen Verstimmung oder eines besorgten Verhaltens äussern und/oder durch funktionelle vegetative oder motorische Symptome (Herzklopfen, Schwitzen, Schlafstörungen, Tremor, nervöse Unruhe usw.) zum Ausdruck kommen.
Ampullen
Basissedation vor psychisch belastenden therapeutischen Massnahmen oder Eingriffen, wie Endoskopien, Kardioversion, Herzkatheterismus, radiologischen Untersuchungen, kleineren chirurgischen Eingriffen, Reposition von Luxationen und Frakturen, Biopsien, Verbandwechsel bei Brandwunden usw., um Beunruhigung, Angst oder akute Stressreaktionen zu lindern und die Erinnerung an die Behandlung abzuschwächen.
Präoperative Medikation bei ängstlichen und angespannten Patienten.
Indikationen der Psychiatrie
Behandlung von Erregung im Zusammenhang mit akuten Angstzuständen und Panikanfällen, bei motorischer Unruhe und Delirium tremens.
Antikonvulsive Wirkung
Behandlung des Status epilepticus und anderer Krampfzustände.
Gynäkologie und Geburtshilfe
Behandlung der Eklampsie, wenn Magnesiumsulfat kontraindiziert oder unwirksam ist oder nicht zur Verfügung steht.
Muskelentspannung
Als Adjuvans zur Linderung reflektorischer Muskelkrämpfe (einschliesslich Tetanus) bei lokalen Traumen (Verletzungen, Entzündungen), Bekämpfung spastischer Zustände bei einer Schädigung spinaler und supraspinaler lnterneuronen; solche Veränderungen können sich zum Beispiel bei Spasmen zerebraler Genese und Paraplegie sowie bei Athetose und dem Stiff-man-Syndrom einstellen.
|