ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Fachinformation zu Urfamycine®:Zambon Svizzera SA
Vollst. FachinformationDDDDrucken 
Gal.Form/Ther.Gr.Zusammens.Eigensch.Pharm.kinetikInd./Anw.mögl.Dos./Anw.Anw.einschr.Unerw.Wirkungen
Interakt.Überdos.Sonstige H.Swissmedic-Nr.Stand d. Info. 

Unerwünschte Wirkungen

Blutstörungen
Urfamycine kann eine Knochenmarkinsuffizienz mit Verminderung von Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten hervorrufen.
Diese nach Absetzen der Therapie reversible Störung ist von der Dosis und der Dauer der Medikation abhängig. Bei klinischer Anwendung sind bis jetzt mit Thiamphenicol keine irreversiblen Knochenmarkaplasien oder andere irreversiblen Blutbildstörungen in Zusammenhang gebracht worden, wie dies z.B. bei Chloramphenicol der Fall war.

Gastro-intestinale Störungen
Übelkeit, Appetitlosigkeit, Brechreiz, Erbrechen, Durchfall, Glossitis, Stomatitis und Geschmacksstörungen kommen selten vor (unter 10% der Behandlungsfälle).

Allergische Reaktionen
Gelegentlich treten Ekzeme, Urtikaria und Juckreiz auf, die meistens mit Fieber verbunden sind. Bei Früh- und Neugeborenen muss im Hinblick auf die noch unreifen Stoffwechselaktivitäten die übliche Dosis reduziert werden. In dieser Altersgruppe kann es zu toxischen Reaktionen kommen, die unter besonders ungünstigen Verhältnissen sogar letal enden können.

ZNS-Störungen
Eine Optikusneuritis kommt selten nach Verabreichung hoher Dosen vor. Andere neurotoxische Reaktionen wie Kopfschmerzen, Depression, Verwirrung und Delirium sind sehr selten.

2025 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | FAQ | Anmeldung | Kontakt | Home