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Fachinformation zu Seresta®/- forte, Tabletten:Viatris Pharma GmbH
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Dosierung/Anwendung

Übliche Dosierung für Erwachsene
Die Dosierung sollte den Bedürfnissen jedes einzelnen Patienten individuell angepasst werden. Die niedrigste wirksame Dosis ist zu verwenden und die Behandlungsdauer so kurz als möglich zu wählen.
Das Risiko für Entzugssymptome sowie Rebounderscheinungen ist grösser bei abruptem Absetzen der Therapie. Demzufolge sollte der Abbruch der Behandlung mit Seresta/Seresta forte graduell erfolgen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Die Seresta und Seresta forte Tabletten dürfen an der Zierrille nicht geteilt werden.
Seresta
Leichte bis mittelschwere Angstzustände: 30–60 mg täglich in mehreren Einzelgaben.
Schwere Angstzustände: 45–120 mg täglich in mehreren Einzeldosen.
Schlafstörungen: 15 mg eine halbe bis eine Stunde vor dem Zubettgehen; im Bedarfsfall kann die Dosierung auf 30 mg erhöht werden.
Bei Alkoholikern mit akuten Entzugserscheinungen wie Tremor und Angstzustände: 15–30 mg, 3–4-mal täglich.
Seresta forte
Schwere Angstzustände, Zusatzbehandlung von schweren Angstzuständen bei Depressionen:
In einigen Fällen sind hohe Dosen von Oxazepam erforderlich. Diese sind für die kurzzeitige Zusatzbehandlung von schweren Angst-, Spannungs- und Erregungszuständen ausschliesslich für hospitalisierte Patienten vorgesehen.
Die übliche Tagesdosis beträgt 50 - 150 mg/Tag, auf mehrere Einzeldosen verteilt, mit einer grösseren Dosis für die Nacht.
Im Falle von psychogenen Schlafstörungen werden 30–50 mg Oxazepam (2 Tabletten Seresta bis 1 Tablette Seresta forte) eine halbe bis eine Stunde vor dem Zubettgehen empfohlen.
Besondere Patientengruppen
Dosierung bei älteren Patienten: zu Beginn der Behandlung 15 mg, 1–2-mal täglich; die Gesamtdosis pro Tag kann wenn notwendig bis auf 45–60 mg gesteigert werden.
Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen benötigen eine regelmässige medizinische Beobachtung. Die Dosierung muss der Reaktion des Patienten entsprechend angepasst werden, da gegebenenfalls geringere Dosen genügend wirksam sind.
Dieselben Empfehlungen gelten auch für geschwächte Patienten oder Patienten mit chronisch-respiratorischer Insuffizienz.
Kinder unter 12 Jahren: Siehe «Kontraindikationen».
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
Dauer der Anwendung
Die Behandlungsdauer ist so kurz als möglich zu wählen und sollte im Allgemeinen einen Zeitraum von 2–3 Monaten nicht überschreiten.
Im Falle einer Langzeittherapie sollte regelmässig die Notwendigkeit einer Weiterführung der Behandlung abgeklärt werden.
Die Behandlung mit Seresta/Seresta forte sollte aufgrund möglicher Entzugssymptome nicht abrupt abgesetzt werden, vielmehr ist die Dosierung allmählich zu reduzieren.

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