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Fachinformation zu Rapifen®:Piramal Critical Care Limited, London, Zweigniederlassung Rüschlikon
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Schwangerschaft, Stillzeit

Schwangerschaft
Im Tierversuch ist Rapifen weder embryotoxisch noch teratogen (siehe «Präklinische Daten»). Es bestehen jedoch keine klinischen Erfahrungen über die Anwendung von Rapifen in der Schwangerschaft und dessen möglichen Einfluss auf die Entwicklung des Fetus. Bei der Anwendung während der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten. Vor der Verabreichung dieses Arzneimittels an schwangere Patientinnen müssen die möglichen Risiken und Vorteile gegeneinander abgewogen werden.
Die längere Anwendung von Rapifen in der Schwangerschaft kann zu einem neonatalen Opioidentzugssyndrom führen, das potenziell lebensbedrohlich ist, wenn es nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Die Therapie sollte gemäss Protokollen erfolgen, die von Neonatologie-Experten entwickelt wurden. Ist der Einsatz von Opioiden bei einer Schwangeren über einen längeren Zeitraum notwendig, weisen Sie die Patientin auf das Risiko des neonatalen Opioidentzugssyndroms hin und stellen Sie sicher, dass die geeignete Behandlung gegebenenfalls zur Verfügung steht (siehe auch Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Die i.v. Verabreichung während der Geburt (inklusive Sectio caesarea) wird nicht empfohlen, weil Rapifen die Plazenta passiert und die spontane Atmung in der Neugeborenen-Periode unterdrücken kann.
Wird Rapifen trotzdem verabreicht, müssen Geräte zur Unterstützung der Atmung für die Mutter und das Kind sofort verfügbar sein. Ein Opioid-Antagonist für das Kind muss immer verfügbar sein. Die Halbwertszeit des Opioid-Antagonisten kann kürzer sein als die Halbwertszeit von Alfentanil, daher kann wiederholende Verabreichung des Opioid-Antagonisten erforderlich sein.
Stillzeit
Rapifen kann in die Muttermilch übertreten. Daher wird Stillen oder Verwendung von abgepumpter Muttermilch bis 24 Stunden nach Verabreichung von Rapifen nicht empfohlen.

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