ÜberdosierungÜberschreiten der empfohlenen Dosierung verstärkt die oben beschriebenen unerwünschten Wirkungen und kann weiterhin zu Unruhe, Oppression, Piloerektion, Tremor, Tachykardie, Blutdruckanstieg, Druckgefühl im Brustbereich, bis hin zu pektanginösen Beschwerden und Extrasystolen führen. Eine Überdosierung kann zu zentraler Atemlähmung und Koma führen.
Gegenmassnahmen
Aufgrund der Halbwertszeit klingen die Symptome normalerweise nach Absetzen des Medikamentes, gegebenenfalls aber bereits nach Verminderung der Dosis rasch ab. In leichten Fällen einer Überdosierung können Sedativa oder Tranquilizer gegeben werden.
In schweren Fällen: Elimination des Medikamentes durch Magenspülung gefolgt von Gabe von Aktivkohle. Symptomatische Behandlung unter strenger Überwachung des Herzkreislaufes und der Atmung. Bei schweren Gefässspasmen sollten Vasodilatatoren verabreicht werden, z.B. Nitroprussid-Natrium, Phentolamin oder Dihydrolazin.
|