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Fachinformation zu Ultravist®:Bayer (Schweiz) AG
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Interaktionen

Biguanide (Metformin)
Bei Patienten mit akutem Nierenversagen oder schwerer chronischer Nierenerkrankung kann die Elimination von Biguaniden vermindert sein und in der Folge zur Akkumulation und der Entwicklung einer Laktazidose führen. Da die Anwendung von Ultravist zu einer Nierenfunktionsstörung oder zu einer Verschlimmerung einer Nierenfunktionsstörung führen kann, weisen Patienten, die mit Metformin behandelt werden, ein höheres Risiko auf, eine Laktazidose zu entwickeln. Dies gilt vor allem für Patienten mit einer früheren Nierenfunktionsstörung (s. Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen/ Akute Nierenschädigung»).
Patienten mit einer glomerulären Filtrationsrate GFR ≤45 ml/min/1,73 m2 sollen daher Metformin 48 h vor Kontrastmittelgabe stoppen; Wiederaufnahme von Metformin ist 48 h nach Kontrastmittelgabe möglich, falls keine Verschlechterung der Nierenfunktion aufgetreten ist.
Interleukin-2: Eine vorausgehende Behandlung (bis zu mehreren Wochen) mit Interleukin-2 bewirkt ein erhöhtes Risiko für verzögerte Reaktionen auf Ultravist.
Wechselwirkungen mit diagnostischen Tests
Radioisotope: Die Diagnose und Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen mit thyrotropen Radioisotopen kann nach der Verabreichung von Ultravist wegen der verringerten Aufnahmefähigkeit des Schilddrüsengewebes für Radioisotope für mehrere Wochen, in Einzelfällen auch länger, beeinträchtigt sein.
Gleichzeitige Verabreichung von oralen Kontrastmitteln zur Cholezystographie
Es wurde Nierentoxizität bei einigen Patienten mit Leberfunktionsstörung berichtet, denen ein oral verabreichtes Kontrastmittel zur Cholezystographie gefolgt von intravaskulären Kontrastmitteln verabreicht wurde. Die Verabreichung eines intravaskulären Kontrastmittels sollte daher bei Patienten verschoben werden, die kürzlich ein oral verabreichtes Kontrastmittel zur Cholezystographie erhalten haben.

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