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Fachinformation zu Ultravist®:Bayer (Schweiz) AG
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Fahrtücht.Unerw.WirkungenÜberdos.Eigensch.Pharm.kinetikPräklin.Sonstige H.Swissmedic-Nr.
PackungenReg.InhaberStand d. Info. 

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten
Ultravist und andere Arzneimittel, wie Prophylaktika (z.B. Antihistaminika, Kortikoide) dürfen nicht miteinander gemischt appliziert werden.
Beeinflussung diagnostischer Methoden
Schilddrüsendiagnostik mit Radioisotopen (siehe «Interaktionen»).
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Besondere Lagerungshinweise
Vor Licht und Röntgenstrahlen schützen.
Nicht über 30°C lagern.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Hinweise für die Handhabung
Ultravist sollte vor der Anwendung auf Körpertemperatur erwärmt werden. Kontrastmittel, die vor der Applikation auf Körpertemperatur erwärmt werden, werden besser vertragen und lassen sich aufgrund der geringeren Viskosität leichter injizieren.
Visuelle Prüfung
Ultravist wird gebrauchsfertig als klare, schwach bräunliche, schwach bräunlich-gelbliche oder schwach gelbliche Lösung geliefert.
Die Kontrastmittellösung muss vor Gebrauch visuell geprüft werden. Sie darf im Falle einer Verfärbung, dem Auftreten von Partikeln (inklusive Kristalle) oder defekter Behälter nicht verwendet werden. Da Ultravist eine hoch konzentrierte Lösung ist, kann in sehr seltenen Fällen eine Auskristallisation auftreten (Trübung der Lösung und/oder Ausfällung am Boden oder auf der Lösung schwimmende Kristalle).
Damit auch eine allfällige Ausfällung am Boden oder auf der Lösung schwimmende Kristalle erkennbar sind, ist der Behälter vor dem Gebrauch vorsichtig aufzuschütteln (1× 180° drehen).
Die Kontrastmittellösung darf erst unmittelbar vor der Untersuchung in die Spritze oder die am Infusionsbesteck angebrachte Infusionsflasche aufgezogen werden.
Der Gummistopfen darf nur einmal durchstochen werden, um zu verhindern, dass grosse Mengen an Mikropartikeln vom Stopfen in die Lösung gelangen. Es wird empfohlen, zum Durchstechen des Gummistopfens und für das Aufziehen von Kontrastmitteln Kanülen mit langem Anschliff und mit einem Durchmesser von max. 18 G zu verwenden (besonders geeignet sind reine Entnahmekanülen mit seitlicher Öffnung, z.B. Nocore-Admix-Kanülen).
Kontrastmittellösung, die nicht bei einer einzigen Untersuchung eines bestimmten Patienten verbraucht wurde, ist zu verwerfen.
Grossvolumige Behälter (nur für intravasale Verabreichung)
Für die Mehrfachentnahme von Kontrastmitteln aus Behältnissen zu 200 ml und mehr gilt folgendes:
Die Mehrfachentnahme von Kontrastmitteln muss mit einem hierfür zugelassenen Entnahmebesteck erfolgen.
Um zu verhindern, dass grössere Mengen Mikropartikel vom Stopfen in die Lösung gelangen, darf der Gummistopfen nicht mehr als einmal durchstochen werden.
Das Kontrastmittel muss mit Hilfe eines Injektomaten oder nach einem anderen zugelassenen Verfahren verabreicht werden, bei dem die Sterilität des Kontrastmittels gewährleistet ist.
Die Schlauchverbindung vom Injektionsgerät zum Patienten (Patientenschlauch) muss nach jedem Patienten gewechselt werden, um eine Kreuzkontamination zu verhindern.
Wenn die Infusionsflasche leer ist, oder zehn Stunden nach dem ersten Öffnen des Behälters müssen die Verbindungsschläuche und alle Einwegkomponenten des Injektionssystems entsorgt werden.
Zusätzliche Hinweise des Herstellers des verwendeten Zubehörs müssen ebenfalls beachtet werden.
Nicht verbrauchtes Ultravist in geöffneten Behältern muss zehn Stunden nach dem ersten Öffnen des Behälters verworfen werden.

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