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Fachinformation zu Co-Dafalgan®:UPSA Switzerland AG
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Dosierung/Anwendung

Co-Dafalgan sollte bei der niedrigsten Dosis für die kürzeste Einnahmezeit angewendet werden.
Die maximale Tagesdosis von Paracetamol darf 4 g nicht übersteigen. Die maximale Tagesdosis Paracetamol für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren beträgt 2000 mg. Die maximale Tagesdosis von Codein darf 240 mg bzw. 6 mg/kg Körpergewicht nicht übersteigen.
Die maximale Dauer der Behandlung sollte auf 3 Tage begrenzt sein. Falls keine deutliche Schmerzlinderung erreicht wurde, sollte der Patient einen Arzt aufsuchen.
Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, soll sichergestellt werden, dass andere verabreichte Medikamente kein Paracetamol enthalten.
Bei Jugendlichen muss die Dosis entsprechend dem Körpergewicht bestimmt werden.
Filmtabletten
Jugendliche >50 kg (ab 12 Jahren) und Erwachsene:

Körpergewicht (Alter)

Einzeldosis
Paracetamol/Codein

Maximale Tagesdosis Paracetamol/Codein

Dosierungsschema pro Tag

>50 kg (>12 Jahre und Erwachsene)

500 mg/30 mg bis 1 g/60 mg

4 g/240 mg

bis zu 4× 1-2 Tabletten

Die Filmtabletten sollen als Ganzes zusammen mit etwas Flüssigkeit (z.B. Wasser, Fruchtsaft) geschluckt und nicht gekaut oder zerkleinert werden.
Brausetabletten
Jugendliche von 33 bis 50 kg (ab 12 Jahren) und Jugendliche >50 kg (ab 12 Jahren) und Erwachsene:

Körpergewicht (Alter)

Einzeldosis
Paracetamol/Codein

Maximale Tagesdosis Paracetamol/Codein

Dosierungsschema pro Tag

≥33-≤50 kg (>12 bis ≤18 Jahre)

250 mg/15 mg bis 500 mg/30 mg

2 g/120 mg

bis zu 4× ½-1 Brausetablette

>50 kg (>12 Jahre und Erwachsene)

500 mg/30 mg bis 1 g/60 mg

4 g/240 mg

bis zu 4× 1-2 Brausetabletten

Falls nötig kann die Brausetablette in zwei Teile gebrochen werden (Bruchrille) um eine Dosierungsflexibilität zu erreichen. Die Brausetabletten sollen in einem grossen Glas Wasser aufgelöst werden und nicht als Ganzes geschluckt oder zerkaut werden.
Der minimale Zeitabstand zwischen den Einzeldosen ist 6 Stunden.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Niereninsuffizienz
Niereninsuffizienz erhöht das Risiko einer Paracetamol- und Codein-Akkumulation. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz (≤50 ml/Min) sollte die Codeindosis abhängig vom Schweregrad auf 75% oder 50% der empfohlenen Tagesdosis gesenkt werden (siehe «Pharmakokinetik»).
Bei Patienten mit sehr schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <10 ml/Min) sollte der Mindestzeitabstand zwischen den einzelnen Gaben auf 8 Stunden erhöht werden.
Leberfunktionsstörungen
Leberinsuffizienz erhöht das Risiko einer Paracetamol- und Codein-Akkumulation.
Bei Patienten mit chronischer oder kompensierter, aktiver Lebererkrankung insbesondere mit einer milden bis moderaten hepatozellulären Insuffizienz, chronischem Alkoholismus, chronischer Mangelernährung (geringen Reserven an hepatischem Glutathion) oder Dehydrierung, sowie bei erwachsenen, kachektischen Patienten, muss die Einzeldosis reduziert oder das Dosisintervall verlängert werden. Die tägliche Paracetamol-Dosis darf 2 g nicht überschreiten (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Eine Reduktion der Codein-Dosis ist bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion in Erwägung zu ziehen.
Bei Patienten mit einer schweren Leberfunktionsstörung ist Dafalgan kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
Kinder und Jugendliche unter 33 kg (unter 12 Jahren)
Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 33 kg Körpergewicht (unter 12 Jahren) ist kontraindiziert wegen des Risikos einer Opioidvergiftung, aufgrund der variablen und nicht vorhersehbaren Verstoffwechselung des Codeins zu Morphin.
Geriatrische Patienten
Geriatrische Patienten können eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Opioidanalgetika aufweisen. Bei geriatrischen Patienten sollte eine niedrigere Anfangsdosis als die Erwachsenendosis verwendet und abhängig von der Verträglichkeit und den individuellen Patientenbedürfnissen angepasst werden.

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